Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
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  • Materialtyp11
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Spektakuläre Landschaftsfotografie: Pfälzerwald

Tool-Tipp

Deutschland ist fotogen. Das beweisen auch die Aufnahmen des Fotografen Raik Krotofil. Das Fundstück der Woche präsentiert eine Fotoserie aus dem Pfälzerwald. Die Landschaftsbilder des Fotografen Raik Krotofil können einem den Atem verschlagen. Während sich der Fotograf bei seiner Motivwahl außergewöhnlichen Landschaftsimpressionen widmet, scheinen sich Sri Lanka, Italien oder Deutschland von ihrer besten Seite zu präsentieren. Eine ganz bestimmte Fotoserie hat es jedoch zum ausgewählten Fundstück der Woche geschafft: So haben Sie den Pfälzerwald noch nie gesehen - in seiner ganzen Pracht und Anziehungskraft.

  • Geographie

Kartoffeldrucke digital bearbeiten

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler sowohl den traditionellen Kartoffeldruck als auch dessen Bearbeitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm kennen.Traditionelle Drucktechniken wie der Kartoffeldruck sind im Kunstunterricht bewährt und bei Kindern gleichsam beliebt. Doch was am Computer in wenigen Minuten mit einem Filter aus so einem Bild gemacht werden kann, fasziniert geradezu. Das Besondere daran: Selbst weniger gut gelungene Bilder können mithilfe des digitalen Filters nachbearbeitet werden.In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst ganz traditionell den Kartoffeldruck kennen und gestalten so das Grundbild mit Wasserfarben. Dieses wird abfotografiert und steht den Kindern anschließend als jpg-Datei am Computer zur Verfügung. In einem Bildbearbeitungsprogramm (zum Beispiel Ultimate Paint) setzen sie verschiedene Filtertechniken ein und verändern ihr Grundbild mehrfach, bis sie drei gute Varianten haben, die sich zum "Viererpack" mit dem Original zusammenstellen und als Fotokarte ausdrucken lassen. Passende Themenwahl Je nach Jahreszeit und Aktualität kommt eine Vielzahl an Themen für den Kartoffeldruck in Frage. Besonders geeignet sind Motive, für die nicht zu viele verschiedene Kartoffelstempel-Formen benötigt werden, zum Beispiel fallende Blätter im Herbst, blühende Bäume im Frühjahr, eine Blumenwiese mit Schmetterlingen, eine Unterwasserwelt, eine Schafherde auf der Wiese oder ein gestempeltes Muster. Klassische Methode und moderne Technik Das Arbeiten mit Stempeln ist eine uralte Kulturtechnik, die die Kinder beim praktischen Einsatz am besten kennenlernen können. Die digitale Weiterbearbeitung des Kartoffeldruckbildes motiviert die Schülerinnen und Schüler stark. Dabei bleibt das klassische Bild unversehrt erhalten, da die Fotografie des Bildes zum Einsatz kommt. Die Kinder lernen aktuelle digitale Möglichkeiten kennen und staunen, was der Computer aus ihrem Bild machen kann. Sie gewinnen die Erkenntnis, dass nicht jedes Foto, das gedruckt oder online vorliegt, dem Original entspricht. Zudem üben die Grundschüler den Umgang mit Dateien: Ordner öffnen, Datei laden, umbenennen, speichern. Gerade hierin haben viele nur wenig Übung. Die Unterrichtseinheit trainiert Medienkompetenz intensiv und praxisnah, und das ganz nebenbei. Zeitliche Planung Die Unterrichtseinheit besteht aus zwei größeren Teilen, die eine Pause verlangen, damit die Kartoffelstempelbilder gut trocknen und geglättet werden können, bevor sie fotografiert werden. Bei Grundschülern ist es empfehlenswert, dass die Lehrkraft die von den Kindern erstellten Fotografien bildgenau ausschneidet, sie auf eine angemessene Größe verkleinert und mit einem sprechenden Namen versieht, damit im Unterricht gleich mit dem Filtereinsatz begonnen werden kann. Beim Filtern kann die Lehrkraft den Kindern eine Mindestzahl an Ergebnisbildern vorgeben. Besonders fitte und schnelle Kinder können auch als Helferin oder Helfer eingesetzt werden. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Kartoffeldruck" Der Ablauf der Unterrichtseinheit "Kartoffeldruck" wird hier gegliedert nach einzelnen Unterrichtsphasen beschrieben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler malen einen mehrfarbigen Hintergrund in Aquarelltechnik. probieren Stempel aus verschiedenen Materialien aus und vergleichen sie. schneiden Kartoffelstempel in geeigneten Formen aus und testen diese. mischen passende Farben und tragen diese auf die Stempel auf. gestalten ein Bild in Drucktechnik. lernen, einen Filter in einem Bildbearbeitungsprogramm richtig anzuwenden. unterscheiden gute von weniger guten Filterergebnissen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler fotografieren ihr Bild selbst ab oder assistieren dabei. laden ihr Foto in das Bildbearbeitungsprogramm, bearbeiten es mit einem Filter, benennen es um und speichern es ab. erstellen mithilfe einer Software eine Fotomontage oder assistieren dabei. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler helfen anderen und fordern selbst Hilfe ein, wenn dies nötig ist. tauschen ihre Stempel untereinander aus. Stempelmaterial Im Lehrer-Schüler-Gespräch überlegen die Kinder, welche Möglichkeiten sich für eine Bildgestaltung mit Stempeln ergeben. Dabei stellen sie auch Vermutungen an, mit welchen Materialien man gut stempeln kann. Bei der nachfolgenden Gruppenarbeit erhält jede Gruppe einen Materialkorb (zum Beispiel mit Korken, Moosgummi, Kartoffeln, Schaumgummi, Styropor, Möhren, Lederresten, Holzstücken), Farbe und Zeichenblockpaier. Stempel-Test Die Schülerinnen und Schüler schneiden einfache Fantasieformen aus und probieren die Stempel auf ihren Blättern aus. Ihre Erfahrungen bringen sie anschließend im Klassengespräch ein. Kartoffeln lassen sich gut schneiden und sind für nahezu alle Stempelarbeiten gut geeignet. Es kann jedoch sein, dass sich für das eine oder andere Thema Stempel aus Korken oder Moosgummi besser eignen. Welche Stempelart genutzt wird, entscheidet die Klasse gemeinsam. Zum Schluss erklärt die Lehrkraft das neue Thema, bei dem die Stempel eingesetzt werden sollen. Malen mit Aquarelltechnik In dieser Einzelstunde malen die Schülerinnen und Schüler ihren Hintergrund mit Wasserfarben in Aquarelltechnik. Beispiel Herbst/Blattfall: Im unteren Bereich verwenden die Kinder Grüntöne (Wiese), im mittleren Bereich Brauntöne (Feld) und im oberen Bereich Blautöne (Himmel). Techniken Die Kinder sollten beim Malen darauf achten, nicht zu viel Farbe aufzutragen und viel Wasser zu verwenden. Überschüssige Farbe saugen sie mit Papiertaschentüchern auf. Wer mag, malt noch das Geäst eines Baumes dazu oder eine kleine Hütte. Die Bilder werden zum Trocknen ausgelegt und anschließend gestapelt und beschwert, damit sie wieder glatt werden. Kartoffelstempel ausschneiden Die Klasse arbeitet an Gruppentischen, die mit Zeitungen ausgelegt sind. Jede Gruppe schneidet eine bestimmte Menge Kartoffelstempel passend zum Thema zu (im Beispiel: Blattformen, Grasbüschel, eventuell noch Pilze und Blüten) und testet sie mit Wasserfarben auf einem Probeblatt. Die Stempel stehen danach allen zur Verfügung. Stempeln der Bilder Nun holt sich jedes Kind sein persönliches Blatt an den Platz und beginnt auf dem farbigen Hintergrund die Motive zu stempeln (im Beispiel: unten Grasbüschel, eventuell geschmückt mit wenigen Blüten oder Pilzen, auf dem ganzen Blatt fliegende Blätter, die erkennbar von einer Seite hereingeweht kommen). Alle Bilder werden nach dem Trocknen wieder beschwert und geglättet. Fotografieren mit Stativ Damit die Bilder ohne zu Verwackeln fotografiert werden können, bauen die Schülerinnen und Schüler eine Fotostation mit Stativ auf, an der die Bilder exakt von oben oder von vorne bildfüllend aufgenommen werden können. Sie fotografieren der Reihe nach ihr Bild mit einer Digitalkamera, sicherheitshalber zweimal. Diese Aufgabe könnte auch von einer Schülergruppe oder bei engem Zeitplan von der Lehrkraft für die ganze Klasse übernommen werden. Tipp: Auf gute, gleichmäßige Beleuchtung achten. Fotos am Computer zuschneiden Die Fotos müssen anschließend in der Regel an den Rändern noch zugeschnitten werden, bis nur noch das eigentliche Bild darauf zu sehen ist. Ältere Schülerinnen und Schüler können ihr Foto am Computer selbst ausschneiden, für die jüngeren bereitet die Lehrkraft die Fotos bis zur nächsten Stunde passend vor. Anleitung über den Beamer Am Beispiel eines Bildes zeigt die Lehrkraft über den Beamer, wie man das Originalbild in das Bildbearbeitungsprogramm lädt und unter einem anderen Namen im vorgegebenen Ordner abspeichert. Danach erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche Filter geeignet sind und wie man sie anwendet. Gefällt das Ergebnis einer Filterung, bestätigt man sie und speichert die bereits umbenannte Datei, bevor man sie schließt und den Vorgang ausgehend vom Originalbild von vorne beginnt. Achtung: Unbedingt darauf achten, dass das Originalbild zuerst umbenannt wird, bevor die Filter zum Einsatz kommen. So wird vermieden, dass das Original verändert wird und nicht mehr zur Verfügung steht. Zur Sicherheit sollten die Originale zusätzlich in einem anderen Ordner gespeichert sein. Die Vorgehensweise (Original laden, umbenennen, filtern, speichern, Datei schließen, wieder von vorne starten) wird an der Tafel oder auf einem Handout notiert. Eigene Filterbilder erstellen Nach der Präsentation arbeiten die Schülerinnen und Schüler an den Rechnern und erstellen so lange verschiedene Filterbilder, bis mindestens drei gute Ergebnisse dabei sind. Dabei helfen sich die Kinder gegenseitig und werden von der Lehrkraft unterstützt und beraten. Bildmontage-Anleitung Wieder startet der Unterricht mit einer kleinen Präsentation am Beamer. Dabei zeigt die Lehrerin beziehungsweise der Lehrer der Klasse, wie man das Originalbild und drei weitere Filterbilder mit einem geeigneten Programm zu einem Viererpack montiert. Hier kann die bereits bekannte Bildbearbeitungssoftware zum Einsatz kommen oder die Bilder werden mit Word, oder dem Publisher zusammengestellt. Tipp: Sollen sie später ausgedruckt werden, wird eine entsprechend hohe Auflösung benötigt. Filterbilder zusammenstellen An den Arbeitsstationen helfen sich die Kinder im Anschluss an die Präsentation gegenseitig bei der Bewältigung der Aufgabe. Liegen mehr als drei Filterbilder vor, muss zunächst eine Auswahl getroffen werden. Bei sehr jungen Kindern kann dieser Arbeitsschritt auch ganz von der Lehrkraft übernommen werden, nachdem jedes Kind auf einem Plan aufgeschrieben hat, welches Bild bei ihm wohin montiert werden soll. Selbstverständlich können interessante Filterbilder auch einfach einzeln ausgedruckt werden. Wer es dagegen etwas aufwendiger mag, kann ein Plakat mit den schönsten Ergebnissen zusammenstellen und drucken lassen.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Schülerkolleg Pädagogik: Mediale Lebenswelt

Unterrichtseinheit

Die Arbeit an einer medienorientierten Fragestellung soll Jugendlichen die Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen in einer von Medien bestimmten Umwelt ermöglichen. Insbesondere sollen die Aufmerksamkeit für Unterschiede im medialen Handeln und damit einhergehende Beweggründe gefördert werden.Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst Ideen für Fragestellungen zur Thematik "(digitale) Medien im Alltag". Anhand von festgelegten Kriterien formulieren sie eine konkrete Fragestellung und planen eine Befragung. Die gewonnenen Daten analysieren und interpretieren die Jugendlichen unter Berücksichtigung der ursprünglichen Fragestellung und dokumentieren ihre Ergebnisse und Schlussfolgerungen in Form von Präsentationen. Selbstbestimmtes Arbeiten In Kooperation mit Lehrkräften entwickelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des learning labs der Universität Duisburg Essen im Rahmen des Schülerkollegs Pädagogik ein Unterrichtskonzept, das Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, sich mit ihren Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien auseinanderzusetzen. Die Grundlage bildet ein medienpädagogisches Projekt in Anlehnung an die empirische Sozialforschung. Zu den einzelnen Projektabschnitten wurden Materialien entwickelt, die Schülerinnen und Schülern ein weitgehend selbstbestimmtes und -organisiertes Arbeiten ermöglichen. Alltagsbezug Im Zuge der regelmäßigen Durchführung der Unterrichtsprojekte haben sich die Schülerinnen und Schüler als sehr motiviert und engagiert gezeigt. Dabei wiesen die bearbeiteten Fragestellungen häufig Parallelen zu den in der alltäglichen Medienberichterstattung erörterten Aspekten auf. Ablauf der Unterrichtseinheit Ablauf der Unterrichtseinheit "Schülerkolleg" Hier wird der Ablauf der Unterrichtseinheit "Schülerkolleg Pädagogik" in einzelnen Schritten erläutert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gewinnen einen Einblick in die empirische Sozialforschung. erlernen Gesichtspunkte für die Erstellung von Fragebögen. lernen Grundlagen der Datenanalyse und -interpretation kennen. erlernen Präsentationsformen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Nutzungsverhalten von digitalen Medien. entdecken Stärken und Schwächen verschiedener Medien. entwickeln einen kritischen Umgang mit Medien und der Berichterstattung über Medien. lernen den Einsatz digitaler Medien zur Auswertung und Ergebnissicherung kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen das Arbeiten im Team. erproben selbstbestimmtes und ?organisiertes Lernen. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten Zur Einführung stellt die Lehrkraft das Projekt im Plenum vor. Erste Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten sowie den exemplarischen Ablauf eines Forschungsprojekts vermittelt das Arbeitsblatt 1. Ideensammlung Im nächsten Schritt erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit mögliche Ideen und Fragestellungen. Dabei können sich die Jugendlichen von ihrem persönlichen Interesse leiten lassen. Welche Themen finden sie relevant? Was wird gerade in der Öffentlichkeit diskutiert? Als Hilfestellung kann Arbeitsblatt 2 ausgeteilt werden. Ethisches Forschen Im Plenum werden zunächst die Grundregeln für die Durchführung der Datenerhebung besprochen. In Arbeitsblatt 3 liegt der Fokus vor allem auf den ethischen Standards für die Forschungsarbeit, die es bei der Durchführung des Projekts zu beachten gilt. Fragestellung und Fragebogen erarbeiten Die Jugendlichen erarbeiten in kleinen Gruppen zunächst eine zentrale Fragestellung, der sie nachgehen wollen. Darauf aufbauend wird der Fragebogen erstellt. Wie eine Forschungsfrage entwickelt werden kann und wie diese sich in einen Fragebogen umsetzen lässt, erfahren die Schülerinnen und Schüler in den Arbeitsblättern 4 und 5. Befragung durchführen Wurde der Fragebogen konzipiert, bietet es sich an, diesen zunächst zu testen. Dabei fallen kleine Fehler oft noch rechtzeitig auf. Anschließend kann die Befragung durchgeführt werden. Es sollte vorab genau geplant werden, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt werden sollen, um eine ausreichende Anzahl an Fragebögen zur Hand zu haben. Daten übertragen und interpretieren Wurden alle Fragebögen verteilt und ausgefüllt, werden die Fragebögen zunächst kodiert, um anschließend alle Daten strukturiert in einer Tabelle erfassen zu können. In Arbeitsblatt 6 finden die Schülerinnen und Schüler hilfreiche Kodierungstipps. Ergebnisse interpretieren Bei der Ergebnisinterpretation geht es darum, die bei der Auswertung gewonnenen Zahlen auf die ursprüngliche Frage zu beziehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen herausfinden, was die Zahlen jeweils für ihre Grundfragestellung bedeuten (AB 7). Ergebnispräsentation Nachdem die Ergebnisse ausgewertet und interpretiert wurden, haben die Jugendlichen die Aufgabe, diese ansprechend zu dokumentieren. Dazu bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: der Abstract, das wissenschaftliche Poster oder der wissenschaftliche Vortrag (AB 8, 9 und 10). Die Gestaltung der Ergebnispräsentation erfolgt in Gruppenarbeit, anschließend können die Arbeitsergebnisse im Plenum vorgestellt werden.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Programmierung: Fenstergestaltung mit Java

Unterrichtseinheit

Machen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen kleinen Crashkurs zur Erarbeitung von Grundlagen der Fenstergestaltung mit Java. Das Ergebnis: die Simulation eines Pokerspiels!Beim Erlernen einer Programmiersprache werden anfangs viele grundlegende Ideen vermittelt - leider können die Schülerinnen und Schüler aber noch nicht viel "sehen". Das Erstellen von einfachen Fenstern mit Inhalten soll die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit motivieren und ihnen Gelegenheit bieten, sich mit den Möglichkeiten der Layout-Gestaltung zu beschäftigen. Importieren von Klassen, überschreiben von Methoden, abstrakte Methoden: viele Elemente der objektorientierten Sprache Java lassen sich an einfachen Beispielen verstehen. Bei der Fenstergestaltung werden Elemente verwendet, die den Lernenden die Möglichkeit bieten, im Rahmen vorgegebener Methoden kreativ zu sein. Voraussetzungen und Inhalte der Unterrichtseinheit Die Schülerinnen und Schüler sind bereits mit grundlegenden Konzepten der objektorientierten Programmierung vertraut (Klassen und Objekte, Schleifen, bedingte Anweisungen). Durch den Import verschiedener Pakete soll ihnen verdeutlicht werden, welche vielfältigen Möglichkeiten das Klassenkonzept von Java bietet. Wie wertvoll es ist, vordefinierte Funktionen zu überschreiben, wird in vielen Beispielen deutlich. Eine wichtige Aufgabe der Informatik ist die Simulation realer Prozesse durch geeignete Abstraktionen. Am Beispiel des Pokerspiels sollen solche Modellierungen mit den Lernenden erarbeitet werden. Die Darstellung von Inhalten und Ergebnissen verschiedener Simulationen geschieht in verschiedenen Fenstern. Einfache Fenstertechniken werden durch das Kennenlernen eines EventListeners ergänzt. Um Ergebnisse und bestimmte Werte dauerhaft zu sichern, lernen die Schülerinnen und Schüler das Anlegen und Beschreiben von Dateien. Weitere Einsatzmöglichkeiten der Materialien Die Materialien der Unterrichtseinheit können auch in einem Ergänzungskurs verwendet werden - zahlreiche anschließende Fragestellungen sind denkbar. Zudem sind sie so konzipiert, dass interessierte Schülerinnen und Schüler sie - mit kleinen Änderungen und Ergänzungen - auch für ein Selbststudium nutzen können.Die Schülerinnen und Schüler sollen Probleme mathematisch abstrahieren können. mit den Elementen einer objektorientierten Programmiersprache Sachverhalte implementieren können. einfache Fenstertechniken kennen lernen und mit Java umsetzen können. EventListener kennen lernen und anwenden können. einen Einblick in das Speichern von Daten erhalten.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Lyrikline: Gedichte? Unbedingt! Lyrischen Werken lauschen

Tool-Tipp

Das Fundstück der Woche lädt dazu ein, sich der Welt der Lyrik auf etwas andere Art und Weise (wieder) anzunähern. lyrikline.org versteht sich als Plattform des Austausches. Hier präsentieren sich internationale Autorinnen und Autoren mit ihren lyrischen Werken. Die Website zielt jedoch nicht nur auf interessierte Leserinnen und Leser, sondern lässt diese auch "lauschen". Alle hier versammelten Gedichte können sich die User ebenso in akustischer Form zu Gemüte führen - als Performancestücke der jeweiligen Autorinnen und Autoren. Vom traditionellen Sonett bis zum sprachlich-visuellen Experiment - das Angebot macht die Navigation über die Filterfunktion geradezu unerlässlich. Filtern können die Leserinnen und Leser über Kategorien wie Land, Übersetzung, Subgenre, Thema, Lyrik für Kinder und so weiter. Also einfach mal zurücklehnen und in die Welt der Lyrik eintauchen.

  • Deutsch / Geschichte

Fußball-WM 2014: Event und Proteste

Unterrichtseinheit

Im Mittelpunkt dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Fußball-WM 2014" steht die Auseinandersetzung mit den Protesten der WM-Kritiker. Nicht alle Menschen profitieren von der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Besonders diejenigen, die im Umfeld der neu gebauten Stadien leben, leiden unter den WM-Vorbereitungen.Schülerinnen und Schüler sollen Proteste, die sich gegen Stadionbau im Rahmen der Fußball-WM in Brasilien und die resultierende Beeinträchtigung von Mensch und Umwelt richten, aufgreifen und hinterfragen. Dabei geht es um Menschenrechte, Partizipation und die Bedeutung von menschenfreundlicher Umwelt. Durch die Beschäftigung mit diesen Themen sollen Schülerinnen und Schüler für gesellschaftliches Engagement sensibilisiert werden. Das Medienereignis Fußball-Weltmeisterschaft wird in dieser Unterrichtseinheit aufgegriffen und im Hinblick auf die Ziele des globalen und weltoffenen Lernens vertieft. Schwerpunkt der Unterrichtseinheit Diese Unterrichtseinheit ist für Lerngruppen ab Klasse 10 geeignet. Im Mittelpunkt stehen nicht das WM-Turnier und dessen sportliche Seiten, sondern die Folgen der Turnierorganisation für direkt betroffene Menschen. Das Medienereignis Fußball-Weltmeisterschaft wird zum Anlass genommen, Entwicklungen in Brasilien mit Blick auf Menschenrechte und bürgerliches Engagement zu betrachten. Konkrete Themen Ausgangspunkt ist das bürgerliche Engagement in Brasilien und Europa. In der zentralen Gruppenarbeitsphase werden Probleme rund um den Bau neuer Stadien (Rolle der eingesessenen Bevölkerung, Vertreibung von Menschen, Partizipation der Betroffenen, Umweltfolgen und so weiter) thematisiert. Auch Korruption in Brasilien oder die Geschäftstüchtigkeit des ausrichtenden Weltfußballverbands FIFA können angesprochen werden. Eine besondere Bedeutung hat die Beschäftigung mit den Kampagnen, die den Protesten in Brasilien und Europa ein Gesicht geben. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "WM 2014" Der Ablauf der Unterrichtseinheit sowie die Arbeitsmaterialien werden hier kurz und verständlich erklärt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren aktuelle Informationen und Diskussionsprozesse im Rahmen der Fußball-WM 2014 in Brasilien und lernen, deren Bedeutung einzuschätzen. lernen, Hintergründe zu Protesten und Kampagnen zu erarbeiten und zu analysieren. entwickeln eine eigene Einschätzung zu aktuellen Entwicklungen. lernen, zu ausgewählten Problemkreisen eine eigene Stellungnahme argumentativ zu vertreten. setzten sich mit gesellschaftlichem Engagement auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Kommunikationsformen des Internets (E-Mail, Chat, Forum, Newsdienste) und deren Nutzen hinsichtlich Informationsbeschaffung und Meinungsbildung kennen. nutzen das Internet als Medium zur aktuellen und authentischen Recherche und lernen, die Inhalte kritisch zu reflektieren. setzen die Möglichkeiten der digitalen Medien zur Präsentation von Arbeitsergebnissen ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sowohl in Gruppen als auch selbstorganisiert. werden dazu angeregt, die gesellschaftliche Handlungsfähigkeit im globalen Wandel durch Offenheit und Innovationsbereitschaft sowie durch eine angemessene Reduktion von Komplexität zu sichern. werden dazu angeregt, Ziele der nachhaltigen Entwicklung im privaten, schulischen und beruflichen Bereich zu verfolgen und sich an ihrer Umsetzung auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu beteiligen. Zum Einstieg werden alternativ zwei verschiedene Arbeitsblätter angeboten. Schülerinnen und Schüler bringen Erwartungen und Voreinstellungen zum globalen Event "Fußball-Weltmeisterschaft 2014" in Brasilien ein. Es besteht die Möglichkeit, selbst Fragen zu entwickeln. Diese Fragen können dann auch in den folgenden Phasen aufgegriffen und besprochen werden. In der Hauptarbeitsphase werfen die Schülerinnen und Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit einen Blick auf kritische Positionen zu Entwicklungen in Brasilien und Europa. Mithilfe von Gruppenarbeitsblättern (Arbeitsblätter 3 bis 5) und Adressvorgaben im Internet werden die angesprochenen Aspekte (Proteste, Stimmen aus Brasilien, Kampagnen) betrachtet, analysiert und vertieft. Nach Abschluss der Gruppenarbeitsphase stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse im Plenum vor. In einer Schlussrunde betrachten die Schülerinnen und Schüler die Probleme mit Blick auf die Zukunft und entwickeln Handlungsperspektiven. Es bietet sich dabei an, einen Blick auf die Kampagnen zu werfen, die Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Fußballweltmeisterschaft 2014 ruft Konflikte hervor. Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler in verschiedene Rollen schlüpfen, welche unterschiedliche Interessen vertreten. Der Bürgermeister erhofft sich einen Imagegewinn, Favela-Bewohnerinnen und Favela-Bewohner verlieren ihr Zuhause und Straßenhändlerinnen und Straßenhändler befürchten Verluste (Zeitbedarf circa zwei Stunden). kooperation-brasilien.org: Download Rollenspiel Fußball-WM 2014 (pdf) Unter diesem Link können Sie die Spielunterlagen, erstellt von Werner Würtele, herunterladen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II

Digitale Wirtschaft: Wohin führt die digitale Vernetzung?

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in mehreren Lernrunden aus unterschiedlichsten Perspektiven vielschichtig, differenziert und reflektiert mit den Chancen und Risiken einer vernetzten Konsumwelt auseinander. Hierfür stehen methodisch abwechslungsreiche Lernszenarien zur Verfügung.Geräte mit Internetzugang eröffnen heutzutage den schnellen Zugang zu einer nahezu unbegrenzten Welt des Konsums - mobile Geräte wie Smartphone oder Tablet reichen schon aus. Doch wie wird diese Welt zukünftig aussehen? Beinhaltet sie individuelle Selbstverwirklichung und unbegrenzte Möglichkeiten oder permanente Totalüberwachung und von mächtigen Konzernen gesteuertes Konsumverhalten? Wohin entwickelt sich eine immer stärker vernetzte Wirtschaft und welche Auswirkungen hat dies? Die Lernenden loten diese Fragen im Verlauf mehrerer Lernrunden aus und entwickeln ein fundiertes Werturteil dazu. Intention Nahezu alle Jugendlichen sind nach neueren Untersuchungen inzwischen rund um die Uhr vernetzt. Digitales und analoges Leben verschwimmen zunehmend. Wie verändert diese digitale Vernetzung unser Leben, unsere Unternehmen, unsere Güter und unsere Arbeitsplätze? In neun Lernrunden setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Fragen differenziert auseinander. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Die neun Lernrunden reichen von Internetrecherchen über Streitgespräche, Statements, Pro- und Contra-Spiele, Abstimmungen, Videofilme und Fotos bis hin zu Podiumsdiskussionen. Die Lernrunden sind inhaltlich so aufgebaut, dass sie je nach zur Verfügung stehender Zeit auch unabhängig voneinander durchgeführt werden können. Ablauf der Unterrichtseinheit Ablauf der Unterrichtseinheit "Digitale Wirtschaft" Hier wird der Ablauf der Unterrichtseinheit "Digitale Wirtschaft: Wohin führt uns die digitale Vernetzung?" in Schritten erläutert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblicke in die vielschichtigen Prozesse und Auswirkungen digitaler Vernetzung, insbesondere zwischen Unternehmen und Kunden. bilden sich eine Meinung über die Auswirkungen der digitalen Vernetzungen im Bereich der Ökonomie und vertreten diese argumentativ. erhalten Einblicke in einzelne Rechtsfragen im Bereich Internet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen zum Thema durch. hinterfragen Internetquellen und interpretieren sie im jeweiligen Interessenkontext. entwickeln ein Verständnis für Arten und Formen der digitalen Vernetzung und medialen Automatisierung. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen sie für ihre Ergebnispräsentation. erfahren eine Sensibilisierung für den Datenschutz. entwickeln die Bereitschaft, die Welt des Internets kritisch bezüglich der gesellschaftlichen Auswirkungen und der eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. arbeiten eigene Rechercheergebnisse zielgruppengerecht auf. hinterfragen ihre gesellschaftlichen Vorbilder und eigenen Aufstiegsorientierungen. entwickeln eine Skepsis gegenüber dem Glitzer der medialen Scheinwelten. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblicke in die vielschichtigen Prozesse und Auswirkungen digitaler Vernetzung, insbesondere zwischen Unternehmen und Kunden. bilden sich eine Meinung über die Auswirkungen der digitalen Vernetzungen im Bereich der Ökonomie und vertreten diese argumentativ. erhalten Einblicke in einzelne Rechtsfragen im Bereich Internet. Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen zum Thema durch. hinterfragen Internetquellen und interpretieren sie im jeweiligen Interessenkontext. entwickeln ein Verständnis für Arten und Formen der digitalen Vernetzung und medialen Automatisierung. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen sie für ihre Ergebnispräsentation. erfahren eine Sensibilisierung für den Datenschutz. entwickeln die Bereitschaft, die Welt des Internets kritisch bezüglich der gesellschaftlichen Auswirkungen und der eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. arbeiten eigene Rechercheergebnisse zielgruppengerecht auf. hinterfragen ihre gesellschaftlichen Vorbilder und eigenen Aufstiegsorientierungen. entwickeln eine Skepsis gegenüber dem Glitzer der medialen Scheinwelten. Anhand eines Fragenkatalogs beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem eigenen Verhalten im Bereich des Online-Shoppings und reflektieren dieses. Anschließend erhalten sie die Aufgabe, gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ein Video mit dem Titel "Happy happy! Wir kaufen online!" zu drehen. Der Fragenkatalog und die Video-Aufgabe sind auf Arbeitsblatt 1 festgehalten. In Lernrunde 2 vollziehen die Schülerinnen und Schüler einen Perspektivwechsel - sie betrachten die Seite der Unternehmen. In Gruppen versetzen sie sich in die Lage eines fiktiven Möbelproduzenten. In dieser Rolle überlegen sie, welche Vor- und Nachteile ein Online-Shop für ein Unternehmen hat und erarbeiten Vorschläge für dessen inhaltliche Gestaltung. Die Lernenden werden anhand von Websites von Luxus-Unternehmen mit den Wünschen heutiger Konsumenten konfrontiert - und damit indirekt auch mit ihrem eigenen Konsumverhalten. Dabei liegt der Fokus auf Marken, die ein bestimmtes Image in der Öffentlichkeit besitzen. Zum Abschluss dieser Lernrunde führen die Schülerinnen und Schüler eine Befragung in den Parallelklassen oder auf der Straße durch und fertigen Videoaufnahmen von einigen Interviews an. Die Jugendlichen setzen sich in Lernrunde 4 mit den Folgewirkungen des Online-Handels und der Just-in-Time-Produktion von Versandgütern für die Umwelt auseinander und reflektieren dabei ihr eigenes Konsumverhalten. Die Lernenden formulieren eine Petition an den Bundestag, führen eine Abstimmung durch und gestalten eine Podiumsdiskussion zu der These "Den Online-Shoppern ist die Umwelt egal. Man muss sie mit härteren Gesetzen zu einem anderen Verhalten zwingen.". In der fünften Lernrunde werden die Schülerinnen und Schüler mit fast philosophischen Fragen konfrontiert: Die heutige Konsumwelt findet ihre Vorbilder in den Superreichen dieser Welt, die ihren Reichtum und ihre Exzentrik ungeniert ausleben. Sind das die richtigen Leitbilder für unser Leben? Oder sollte der Konsument nicht eher an diejenigen denken, die die Güter unter oftmals unmenschlichen Arbeitsbedingungen produziert haben? Die Lernenden beschäftigen sich mit der Frage nach der Verantwortung von Konsumenten und Produzenten und dem scheinbar zügellosen Gewinnstreben in der Wirtschaft. Die Jugendlichen werden in dieser Lernrunde mit einigen Fragen konfrontiert, die jeder Online-Käufer zu bewältigen hat, zum Beispiel "Was bedeutet "OVP"?", "Was beinhalten die AGBs?" oder "Wie sieht es mit den Bildrechten auf Facebook-Seiten aus?". Zusätzlich beantworten die Schülerinnen und Schüler in offenen und geheimen Abstimmungen einige Fragen zu ihrem eigenen Online-Verhalten. In Lernrunde 7 können die Schülerinnen und Schüler ihr Fähigkeiten als Online-Shopper unter Beweis stellen. Sie müssen unter anderem online nach einem bestimmten Produkt suchen, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) dreier Versandhändler vergleichen und einen Kreditkauf abwägen. Fragen der Sicherheit sind ein wesentlicher Aspekt des Online-Konsums. Lernrunde 8 regt die Schülerinnen und Schüler zum kritischen Hinterfragen von unterschiedlichen Zahlungsarten beziehungsweise Zahlungssystemen an. Darüber hinaus wird die Beurteilung von manipulierenden Internetangeboten thematisiert. In der abschließenden neunten Lernrunde werfen die Schülerinnen und Schüler einen Blick in die Zukunft des digitalen Konsums. Anhand eines Fragenkatalogs bewerten sie in Gruppenarbeit die digitale Vernetzung für sich und die Gesellschaft. Dabei kommen verschiedene Szenarien wie intelligente Autos und Haushaltsgeräte oder der gläserne User zur Sprache.

  • Religion / Ethik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial zum Roman "Im Westen nichts Neues"

Unterrichtseinheit

Dieses Unterrichtsmaterial zu Erich Maria Remarques Anti-Kriegs-Roman "Im Westen nichts Neues" thematisiert Schrecken und Sinnlosigkeit des Kriegs. Rezeption von Buch und Verfilmung (1930) in der Weimarer Republik veranschaulichen darüber hinaus die politische Zerrissenheit Deutschlands und nehmen das Schicksal von Kunst und Literatur in der sich ankündigenden NS-Diktatur vorweg."Es ist übrigens komisch, dass das Unglück der Welt oft von kleinen Leuten herrührt, sie sind viel energischer und unverträglicher als großgewachsene." Dieser Satz in Remarques Roman sollte sich wenige Jahre später auf fatale Weise bestätigen. Und auch wenn der Autor hiermit Recht behalten sollte, so war es sicherlich nicht diese Aussage, die zum vehementen Kampf der Nationalsozialisten gegen Buch, Verfilmung und Verfasser führten. Gründe für die ganz unterschiedliche Rezeption von Buch und Film in der Weimarer Republik und für die extreme Reaktion der Nationalsozialisten auf beide Veröffentlichungen sollen anhand dieses Unterrichtsvorschlags von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden. Textgrundlage und filmische Umsetzung werden dabei durch das Internet als Informations- und Materialquelle ergänzt.In literarischen Themenkomplexen des Deutschunterrichts steht in der Regel die Arbeit mit der jeweiligen Textgrundlage - einem Roman, Gedicht oder ähnlichem - im Vordergrund. Der hier vorgestellte Unterrichtsvorschlag bietet eine Möglichkeit, diesen "klassischen" Rahmen zu erweitern - zum einen auf der thematischen Ebene, wenn es um die Einbeziehung der Rezeption geht, aber auch im Bereich der im Unterricht verwendeten Medien. Dabei können die Schüler exemplarisch kennenlernen, wie Ressourcen aus dem Internet für den Umgang mit Literatur hilfreich sein können und darüber hinaus eine Einbeziehung des gesellschaflichen und historischen Kontextes in das Literaturverständnis ermöglichen. Im Bereich der Texterarbeitung sollte das Internet allerdings zunächst eine untergeordnete Rolle spielen, um das eigentliche Thema nicht aus den Augen zu verlieren. Um den kritischen Umgang mit dem Medium zu trainieren, ist es zudem sinnvoll, von den Jugendlichen gewonnene Informationen immer auf deren Herkunft zu überprüfen ("Von wann?", "Woher?"), um sie so für die große und nicht immer nur positive Vielfalt zu sensibilisieren und den unterschiedlichen Wert einzelner Webseiten besser einordnen zu können. Aufgrund starker Relevanz von historischem Wissen bietet sich eine interdisziplinäre Verknüpfung mit dem Fach Geschichte an. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erkennen textimmanente Anhaltspunkte für Remarques Einstellung gegenüber dem Krieg. erschließen die Ursachen für die heftigen Kontroversen zur Kriegsthematik. skizzieren die Phasen der nationalsozialistischen Agitation gegen den Autor und seinen Roman. arbeiten anhand dieser Vorgänge einige Grundzüge der NS-Kulturpolitik heraus (Bücherverbrennung, Publikationsverbot, Exil). Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sammeln weiterführende Informationen zu den Verhältnissen an der Front im 1. Weltkrieg im Internet. üben den Umgang mit dem Internet als Recherche-Medium ein und setzen sich kritisch mit den gefundenen Informationen auseinander.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Space Race: Per Mausrad durch das Weltall

Tool-Tipp

Die Reise, auf die wir Sie in diesem Fundstück mitnehmen, ist lang und doch so schnell. Es geht vorbei an Flugzeugen, Felix Baumgartner, an Mond, Mars und Merkur, bis hin zur Sonne - und noch weiter. Einfach mal ganz weit weg! Mit der interaktiven Grafik "Space Race" der BBC scrollen Sie sich rasend schnell durch die unendlichen Weiten unseres Sonnensystems. In 27 Kilometern Höhe fliegen Sie vorbei an einem Wetterballon, sie passieren die Karman-Linie in 100 Kilometern Höhe, sehen einen Meteoritenschauer und Weltraumschrott, fliegen höher als GPS-Satelliten es jemals könnten und passieren in 38.200.000 Kilometern Entfernung von der Erde die Venus. Sie müssen lediglich das Mausrad bewegen oder die Pfeiltasten der Computertastatur drücken, um die Rakete durchs Sonnensystem zu bewegen. Nur nicht zu schnell scrollen, denn dann könnten einige interessante Details ungesehen an Ihnen vorbeirasen.

  • Astronomie

Unterrichtsprojekt zur Lektüre "Soñar un crimen"

Unterrichtseinheit

Dieses Unterrichtsprojekt für das Fach Spanisch wählt einen kreativen Ansatz für die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Kurzroman "Soñar un crimen". Die Schülerinnen und Schüler drehen einen Film zur Lektüre oder fertigen alternativ eine Fotostory an.Der Kurzroman "Soñar un crimen" von Rosana Acquaroni Muñoz, der sich bereits für den Einsatz im ersten Lernjahr Spanisch eignet, lässt sich auf vielfältige Art und Weise im Fremdsprachenunterricht behandeln. Nach der Lektüre der Ganzschrift drehen die Jugendlichen einen Film im Zeitraum von circa drei Wochen oder fertigen alternativ eine Foto-Story zum Buch innerhalb von zwei Wochen an. Unterricht mit Lebensweltbezug Heute sind Videos auf YouTube oder in sozialen Netzwerken ein fester Bestandteil der Lebenswelt der meisten Jugendlichen. Die Verfilmung einer Lektüre mit einem Smartphone wirkt daher motivierend und weckt das Interesse. Handys sind aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler nicht mehr wegzudenken. Mit ihrer Nutzung sind sie bestens vertraut. Aus diesem Grund bietet es sich an, genau dort anzuknüpfen und dieses Medium für den eigenen Unterricht zu nutzen. Das Projekt kann im Unterricht starten und mit einem Abgabetermin außerschulisch fortgesetzt werden. Ablauf der Unterrichtseinheit Ablauf der Unterrichtseinheit "Soñar un crimen" Hier wird der Ablauf der Unterrichtseinheit "Soñar un crimen" in einzelnen Schritten erläutert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Lektüre inhaltlich, indem sie die zentralen Szenen verfilmen und mit Texten versprachlichen. entscheiden, welche Szenen beachtenswert und wichtig sind. entwickeln Ideen zum vorgegebenen Inhalt der Lektüre. üben sich im Darstellen. transkribieren zentrale Textaussagen. sprechen frei in der Zielsprache. verbessern ihre Aussprache und Sprachkompetenz. wenden ihren spanischen Wortschatz an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Kamera-Operationen anwenden. üben sich in der digitalen Präsentation von Ergebnissen. erarbeiten sich Grundkenntnisse der Videoschnitt-Technik. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen einander bei der Arbeit. verständigen sich miteinander. treffen Regelungen (Location, Dreh, zusätzliche Treffen, Schnitt et cetera) und halten diese ein. Vorbereitung Die Schülerinnen und Schülern lesen in einer vorangegangenen Unterrichtseinheit die Ganzschrift "Soñar un crimen" von Rosana Acquaroni Muñoz. Als motivierender Abschluss der Unterrichtseinheit steht die Verfilmung der Lektüre an. Kreativphase zum Einstieg Die Jugendlichen sollen mithilfe eines Arbeitsleitfadens in Gruppen Überlegungen zu dem Projekt anstellen. Sie erhalten zur Orientierung Arbeitsblatt 1 (Fotostory - Arbeitsblatt 2) mit Vorgaben. Anschließend bilden sie Gruppen, erstellen einen Ablaufplan und treten sowohl innerhalb der Gruppe als auch mit der Lehrkraft in Dialog. Schritt 1: Vorüberlegungen Die Schülerinnen und Schüler überlegen, was fotografiert beziehungsweise gefilmt werden soll und wählen eine geeignete Location aus. Anschließend ist die Frage zu klären, wer welche Rolle einnimmt und was für die Filmaufnahmen alles benötigt wird, zum Beispiel ein Smartphone, eine Kamera oder Verkleidungsutensilien. Schritt 2: Filmaufnahmen Im zweiten Schritt filmen die Jugendlichen die zuvor ausgewählten Schlüsselszenen des Romans. Wenn die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal einen Film erstellen, sollte das Filmmaterial maximal 15 Minuten lang sein. Schritt 3: Auswerten der Aufnahmen und Schnitt Nachdem alle gewünschten Szenen aufgenommen wurden, werden diese in einem Videoschnittprogramm bearbeitet. Die Lehrkraft sollte mit den Schülerinnen und Schülern vorab besprechen, welche Software/App verwendet werden kann. In der Regel stehen für die Smartphones der Jugendlichen gute Apps zur Verfügung, mit denen die Videos einfach und schnell zusammengeschnitten werden können, zum Beispiel die App Imovie für Apple-Betriebssysteme. Hat sich die Klasse für die Gestaltung einer Fotostory entschieden, stehen in dieser Phase des Projekts das Entwickeln der Aufnahmen und das Erstellen eines Heftes an. Schritt 4: Untertiteln und Vertonen der Szenen In diesem Schritt werden die Szenen mit den erarbeiteten Texten untertitelt. Zusätzlich oder alternativ können die Videosequenzen mit CC-lizenzierte Musik im Unterricht nutzen untermalt werden. Für das Projekt Fotostory werden in diesem Schritt die Texte zu den passenden Fotos platziert. Schritt 5: Überprüfung Die Aufnahmen und Texte werden abschließend auf ihre Richtigkeit überprüft, dann kann das Projekt exportiert werden. In der Klasse kann gemeinsam entschieden werden, ob die fertigen Videos beziehungsweise Fotostorys im Rahmen eines Blogs oder einer Ausstellung vorgestellt werden.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

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