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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
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  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Energietransport mit Hochspannungsleitungen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit sollen die Lernenden mit den Möglichkeiten der Energieversorgung mittels Hochspannungsleitungen vertraut gemacht werden. Im Vordergrund steht die Bedeutung des Hochtransformierens der Ausgangsspannung am Elektrizitätswerk auf hohe bis sehr hohe Spannungen, die gleichzeitig ein Absenken der durch die Leitung fließenden Stromstärken ermöglicht – Grundvoraussetzungen für einen Stromtransport mit möglichst geringen Leitungsverlusten.Ausgehend von Grundkenntnissen zur Funktionsweise von Transformatoren und den physikalischen Gesetzmäßigkeiten beim Stromtransport (Ohm'scher Widerstand, spezifischer Widerstand des jeweiligen Leiters) wird den Schülerinnen und Schülern gezeigt, dass nur ein Stromtransport mithilfe von Hochspannungsleitungen effektiv und wirtschaftlich ist. Anhand eines Beispiels zur direkten Übertragung des Stromes vom Elektrizitätswerk zum Verbraucher über eine größere Distanz erkennen die Lernenden, dass auf diese Weise beim Verbraucher so gut wie keine brauchbare Energie mehr ankommt. Versorgt man den Verbraucher über dieselbe Distanz jedoch über eine Hochspannungsleitung, ergeben sich nur minimale Verluste, so dass fast die ganze Ausgangsleistung des Elektrizitätswerkes beim Verbraucher zur Verfügung steht. Energietransport mit Hochspannungsleitungen im Unterricht Hochspannungsleitungen sind im Alltag an vielen Stellen ebenso zu sehen wie auch Umspannstationen mit entsprechenden Transformatoren. Die Schülerinnen und Schüler sollen dafür interessiert und sensibilisiert werden, warum es für manche Leitungen bis zu 60 m hohe Masten braucht, während im Ortsbereich oder in der näheren Umgebung auch sehr niedrige Masten für den Stromtransport ausreichen – in Deutschland allerdings nur noch eingeschränkt vorhanden, weil die Nahversorgung häufig bereits über Erdkabel erfolgt. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse der Lernenden können dahingehend vorausgesetzt werden, dass die Hochspannungsmasten nicht zu übersehen sind und jeder weiß, dass sie der Stromversorgung dienen. Die wenigsten werden allerdings wissen, warum die Masten mit drei oder sechs Leitungen bestückt sind. Ebenso wird kaum bekannt sein, dass die Hochspannungsleitungen üblicherweise mit Dreiphasenwechselstrom betrieben werden. Didaktische Analyse Bei der Behandlung des Themas sollte man darauf achten, dass die Stromversorgung ein hochkomplexes Gebilde ist, das man – vor allem in der Sekundarstufe I – nur modellmäßig erfassen kann. Dies ist allerdings für ein erstes Verstehen der grundlegenden Prinzipien völlig ausreichend und kann gegebenenfalls in der Sekundarstufe II in entsprechenden Kursen vertieft werden. Methodische Analyse Bei der modellmäßigen Beschreibung des Energietransportes und den in den Übungsaufgaben zu berechnenden Fakten kommt es darauf an, dass die Lernenden erkennen, dass Energietransport an spezielle Gegebenheiten und physikalische Gesetzmäßigkeiten gebunden ist, die nur mithilfe der Hochspannungstechnik möglich sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Bedeutung und Funktion von Hochspannungsleitungen. kennen die unterschiedlichen und differenzierten Möglichkeiten der Energieübertragung mit Hochspannungsleitungen. können durch Rechnung zeigen, dass ein wirtschaftlicher Energietransport nur mithilfe der Hochspannung funktionieren kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern oder Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I

Cartoon der Woche: Postpandemische Schule: Zeugnisausgabe

Cartoon

Mit der Corona-Pandemie hat sich an unseren Schulen Vieles verändert. Aber wie ist das eigentlich mit der Zeugnisausgabe? Machen Sie das dieses Jahr so wie immer oder haben Sie sich auch ein neues, besseres System ausgedacht? Ihre Schülerinnen und Schüler würden sich vielleicht freuen! ;-)

  • Fächerübergreifend

Journalistische Textsorten: Nachricht, Kommentar, Reportage, Leserbrief

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit thematisiert die Charakteristika wesentlicher journalistischer Textsorten. Anhand von Beispieltexten analysieren und vergleichen die Lernenden die unterschiedlichen Schreibintentionen. Eigene Schreibprodukte zu ausgewählten Textsorten können im Rahmen einer eigenen Klassenzeitung umgesetzt werden. Zunächst ordnen die Schülerinnen und Schüler Textbausteine aus Zeitungstexten verschiedenen Zeitungsressorts zu und lernen somit den Aufbau einer klassischen Zeitung kennen. Anschließend erarbeiten sie die Unterschiede zwischen den Textsorten Nachricht und Kommentar im Hinblick auf die Aspekte Funktion, Wirkungsabsicht und sprachliche Gestaltung . In einem weiteren Zeitungskommentar analysieren die Lernenden die Argumentationsweise sowie die sprachlich-stilistische Gestaltung. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler mit einer längeren Reise-Reportage konfrontiert. Neben strukturellen und sprachlichen Merkmalen dieser Textsorte geht es bei der Auseinandersetzung mit der Reportage vor allem um die Wirkung auf die Leserin beziehungsweise den Leser. Schließlich untersuchen die Lernenden die Gestaltung eines vorgegebenen Leserbriefs , der auch als Vorlage für das Schreiben eines eigenen Leserinnen- oder Leserbriefs dient. Zu empfehlen ist die Option, im Anschluss an diese Unterrichtseinheit als Projekt eine Klassenzeitung zu gestalten, in der die behandelten Textsorten vorkommen. Die vorliegende Unterrichtseinheit befähigt die Schülerinnen und Schüler, wesentliche journalistische Textsorten anhand der Kriterien Funktion, Wirkungsabsicht und sprachliche Gestaltung zu unterscheiden. Nach der Zuordnung von Textbausteinen aus Zeitungstexten zu verschiedenen Ressorts setzen sich die Lernenden intensiv mit den jeweiligen Merkmalen der Textsorten Nachricht, Kommentar, Reportage und Leserinnen- und Leserbrief auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse eines Kommentars: Die Schülerinnen und Schüler untersuchen sowohl die Argumentationsweise als auch den Einsatz rhetorischer Mittel. (Vorkenntnisse über Argumenttypen und sprachlich-stilistische Mittel sollten demnach vorhanden sein.) Bei der Anfertigung eines eigenen Leserinnen- oder Leserbriefs kommt auch kreatives Schreiben zur Geltung. Dieser Ansatz kann vertieft werden, indem im Anschluss an die Unterrichtseinheit eine Klassenzeitung erstellt wird. Im Rahmen eines solchen Projekts wenden die Schülerinnen und Schüler die erworbenen Kenntnisse in freier Form an. Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Lernenden in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der Aufgaben zu den Materialien 1, 2, 4 und 5 bieten sich teils kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Ergebnisqualität steigern. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz (Umgang mit Medien: Zeitung) Die Schülerinnen und Schüler ordnen Zeitungstexte passenden Ressorts zu. unterscheiden die wesentlichen journalistischen Textsorten Nachricht, Kommentar, Reportage und Leserbrief anhand der Kriterien Funktion, Wirkungsabsicht, Aufbau und sprachliche Gestaltung. setzen sich analytisch mit den genannten Zeitungstextsorten auseinander. Beschreiben die intendierte Wirkung von Gestaltungsmitteln in Zeitungsartikeln. verfassen selbstständig einen Leserinnen- beziehungsweise Leserbrief. wenden das erworbene Fachwissen eventuell im Rahmen eines kreativen Anschlussprojekts an, indem sie gemeinsam eine Klassenzeitung erstellen (eigene Produktionsversuche von Nachrichtentexten und Artikeln). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

EUROPA – Unsere Geschichte

Fachartikel / Video-Tutorial

Diese Übersicht zu "Europa – Unsere Geschichte" informiert über ein vierbändiges Geschichtslehrwerk für Gesamtschulen und Gymnasien der Sekundarstufe I in den 16 deutschen Bundesländern und in Polen. Das gesamte Lehrwerk ist das Ergebnis einer engen deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Band 4 der Schulbuchreihe ist mit dem renommierten Preis "Schulbuch des Jahres 2021" ausgezeichnet worden.

  • Geschichte / Früher & Heute

Die wörtliche Rede: Rechtschreibung einfach erklärt

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Satzzeichen der wörtlichen Rede im Text zu erkennen und richtig in das Satzgefüge einzusetzen. Vorgestellt und eingeübt werden die drei Variationen: der vorangestellte, der nachgestellte und der eingeschobene Begleitsatz.Die wörtliche Rede gehört zu den Klassikern des Deutschunterrichts in der Grundschule (Klasse 3/4) sowie in der Weiterführenden Schule (Klasse 5/6). In dieser Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler im Lernbereich "Sprachliche Strukturen in Sätzen untersuchen und verwenden" (Bayern, Fachlehrplan Grundschule Deutsch 3/4) wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse im Rechtschreiben. Auf der Satzebene sollen Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen sowie die Zeichen bei der wörtlichen Rede korrekt gesetzt werden. Hierzu wird zum Beginn der Einheit zunächst der sprachliche Begriff der wörtlichen Rede anhand eines fiktiven Gespräches erarbeitet und die Satzzeichen bei vorangestelltem Begleitsatz vorgestellt. Weiter geht es mit den Satzzeichen bei nachgestelltem Begleitsatz und den Satzzeichen bei eingeschobenem Begleitsatz. Merksätze zu den verschiedenen Varianten von Begleitsätzen und Übungsaufgaben sichern das Erlernte. Das Thema "wörtliche Rede" im Unterricht Zu den Grundkenntnissen der Rechtschreibung und Zeichensetzung gehört es, die wörtliche Rede im Schriftlichen korrekt wiedergeben zu können. Vor allem beim kreativen Schreiben, aber auch in der schriftlichen Alltagskommunikation wird von Schülerinnen und Schülern erwartet, dass sie das gesprochene Wort in Satzstrukuren einbinden können, wobei eine fehlerfreie Zeichensetzung notwendig ist, um die Verständlichkeit zu sichern. Didaktischer Kommentar Dieses Arbeits- und Übungsmaterial für den Sprach-Unterricht kann in den Klassenstufen 3 bis 6 eingesetzt werden. Die kleinschrittige Vorgehensweise (Markieren der wörtlichen Rede, Einsetzen der richtigen Satzzeichen in vorgegebenen Texten, Schreiben eigener Texte mit wörtlicher Rede) mit jeweils vertiefendem Übungsmaterial zu jeder Art von Begleitsatz ist ideal für Grundschulklassen. Höhere Klassenstufen können auch nur das Übungsmaterial verwenden sowie das Handout zur Festigung heranziehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die unterschiedliche Stellung von Redesatz und Begleitsatz in Texten und setzen die richtigen Satzzeichen. üben und festigen ihr Wissen durch Umstellen der Begleitsätze in den drei erlernten Variationen und dem Einfügen der richtigen Satzzeichen zur wörtlichen Rede. ordnen in vorgegebenen Texten die Satzzeichen der wörtlichen Rede selbstständig zu. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden Farbsymbole zur Erkenntnisgewinnung und können nach Farbschemata Sätze zum vorgegebenen Thema der wörtlichen Rede formulieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig zu und setzen sich aktiv mit den Äußerungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander. arbeiten kooperativ und gehen respektvoll miteinander um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Entspannung und Achtsamkeit: Übungen für den Präsenz- und Distanz-Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit geht es um Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer im alltäglichen Präsenz- und Online-Unterricht mit minimalem Aufwand erlernen und umsetzen können. Lassen Sie sich von kurzmeditativen Wahrnehmungsübungen bis hin zu powergeladenen Movement-Übungen allein oder in Gruppen inspirieren. Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Entspannung und Achtsamkeit sind vielseitig einsetzbar, sowohl beim Fernlernen als auch im Präsenz-Unterricht. Sie zielen darauf ab, Stress und Anspannung bei den Lernenden sowie bei der Lehrperson abzubauen, ein lernförderliches Klima zu schaffen und Gemeinschaftserlebnisse zu ermöglichen. Erfolgreiche Lehrpersonen gestalten ihren Unterricht spannend, die Schülerinnen und Schüler hören ihnen voller Spannung zu, arbeiten konzentriert an spannenden Aufgaben, warten gespannt auf die nächste Herausforderung – Spannung ist eine Art Zauberwort des guten Unterrichts. Dabei wird gerne übersehen, dass Dauerspannung weder möglich noch wünschenswert ist. Die Gesetze der Elektrizität, die Arbeit unseres Muskelapparats, die Regeln der Dramaturgie von Theater und Film lehren uns: Ohne Entspannung gibt es keine Spannung – und umgekehrt. Ich bin dann mal weg! – Entspannungstechniken als Ressource Individuelle Entspannungsmöglichkeiten: Wie entspannen Sie sich? Ziehen Sie sich zurück auf die Yoga-Matte zum autogenen Training? Gehen Sie in die Küche, um ein leckeres Gericht zu kochen, einen Brotteig zu kneten? Putzen Sie die Fenster, das Bad? Graben Sie im Garten die Beete um, zupfen Unkraut, schneiden die Rosen? Legen Sie sich mit einem schönen Buch in den Liegestuhl oder die Hängematte? Hören oder machen Sie Musik? Laufen Sie für eine Stunde rund ums Dorf/durch den Park? Schauen Sie in den Himmel und beobachten die Wolken? Unzählige Arten, sich zu entspannen Je nach Typ, Situation, Lebensumständen, Neigungen, Begabungen variieren Entspannungsarten. Aber bei allen Unterschieden gibt es eine Gemeinsamkeit: Sie gewähren eine Pause vom Alltagstrott und sorgen dafür, dass wir uns und unsere Umwelt aus einem anderen Blickwinkel wieder genauer wahrnehmen, zumindest für einen Moment. Spannung und Entspannung im Unterricht Im Unterricht neigen wir als Lehrkräfte dazu, die individuellen "Auszeiten" der Schülerinnen und Schüler als Störung wahrzunehmen: Wenn jemand aus dem Fenster schaut, passt diese Person nicht auf; wer sich lässig in den Stuhl lümmelt, signalisiert mangelnde Aufmerksamkeit; genüssliches Kaugummikauen weist auf die Verweigerung mündlicher Mitarbeit hin; mit meditativen Kreisen, die eine/einer auf ein Papierblatt zeichnet, zeigt sie/er uns: Ich bin mit dem Kopf ganz woanders. All diese als störend wahrgenommene Verhaltensweisen können aber auch als wertvolle Ressourcen gedeutet werden: Als Versuche der Schülerinnen und Schüler, sich mitten im stressigen Schultag zu entspannen. Lassen Sie sich davon inspirieren und bauen Sie gezielt immer wieder Entspannungspausen und Achtsamkeitsübungen in den Stress des Schultags ein. Denn nur entspannte Schülerinnen und Schüler – und Lehrerinnen und Lehrer! – können sich dem Lernen wieder voll produktiver Spannung zuwenden. Das Thema Entspannung und Achtsamkeit im Unterricht Ob im Studium, im Referendariat oder auf Fortbildungsveranstaltungen – überall lernen Lehrerinnen und Lehrer, wie Unterricht spannend gestaltet werden kann. Dabei braucht erfolgreiches Lernen auch Phasen der Entspannung – ein Thema, das meist ausgeblendet wird. Diese Unterrichtseinheit will zeigen, wie das Lehren und Lernen im Präsenz- und im Distanz-Unterricht aller Fächer durch Entspannungsphasen bereichert werden kann. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler brauchen keine speziellen Vorkenntnisse, sollten jedoch eine offene Haltung dem Thema gegenüber mitbringen. Meditation, Fantasiereisen , Yoga – solche Methoden haben Sie eventuell bereits auf irgendeiner Fortbildung gelernt und schon in der Schule eingesetzt. Es geht aber noch viel unkomplizierter und mit minimalem Aufwand, sowohl im Präsenz-Unterricht in der Schule als auch im Distanz-Lernen zu Hause. Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich darüber aus, was Stress, Spannung und Entspannung für sie bedeuten. Sie lernen verschiedene Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen kennen, führen sie allein oder in der Gemeinschaft durch und reflektieren sie. Methodisch-didaktische Analyse Die meisten Übungen müssen zumindest am Anfang von der Lehrkraft geführt und begleitet werden, können später bei Bedarf auch allein eingesetzt werden. Fünf Arbeitsblätter enthalten Anleitungen beziehungsweise Anregungen, wie die Übungen durchgeführt werden können. Die entsprechenden Aufgaben und Texte können entweder von der Lehrkraft (oder einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner) vorgelesen oder/und an die Schülerinnen und Schüler ausgeteilt werden. Die verschiedenen Materialien können vielfältig kombiniert und variabel eingesetzt werden. Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Methoden der Entspannung und Achtsamkeit kennen, üben sie ein und reflektieren sie. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lassen sich auf gemeinsame Entspannungsübungen ein. stärken den Zusammenhalt in der Klasse. tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.

  • Fächerübergreifend / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Religion / Ethik / Pädagogik / Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Konditionstraining auf dem Schulhof: Aufgaben für ein Laufabzeichen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Konditionstraining" bietet Lehrkräften zwei Arbeitsblätter für ein abwechslungsreiches Lauftraining. Motivationsanreiz für die Schülerinnen und Schüler ist ein Laufabzeichen, das ebenfalls im Material enthalten ist. Dieses Konditionstraining motiviert mit Paararbeit und tollen Urkunden! Lauf- und Bewegungsspiele im Sportunterricht setzen einen Anreiz, sich zu verausgaben und machen gleichzeitig jede Menge Spaß. Im Sommer bietet es sich an, den Schulhof zusätzlich zu Sporthalle und Sportplatz zu nutzen, da dieser meistens zur Verfügung steht. Hier können auch Aktionstage mit dem Roller oder Fahrsicherheitstraining auf dem Fahrrad absolviert werden. Der Einsatz der Arbeitsblätter kann wie folgt vorgenommen werden: Arbeitsblatt 1: Jedes Kind erhält ein Aufgabenblatt. Es wählt Aufgaben aus, die es in Einzel- oder Partnerarbeit ausführt. Auf der Urkunden-Vorlage sind sechs Aufgaben vorgegeben, um das Laufabzeichen zu erhalten. Die Lehrkraft kann von ihren Schülerinnen und Schülern eine andere Anzahl oder auch alle Aufgaben verlangen. Arbeitsblatt 2: Die Lehrkraft kopiert die Vorlage mehrfach und schneidet die Kärtchen aus. Dann faltet sie sie zusammen und legt sie in eine Kiste, ein großes Einmachglas oder Ähnliches. Nun zieht jedes Kind eine Karte und führt die jeweilige Aufgabe in Einzel- oder Partnerarbeit aus. Hat es die von der Lehrkraft vorgegebene Anzahl an Aufgaben erfüllt, erhält es das Laufabzeichen. Die Vorlagen können von der Lehrkraft an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Urkunde "Laufabzeichen": Die Lehrkraft notiert den Namen der Schule, kopiert die Vorlage eventuell auf buntes Papier und schneidet die Abzeichen aus. Nach Beendigung des Lauftrainings erhält jedes Kind ein Laufabzeichen, das mit der Unterschrift der Lehrkraft und dem Datum versehen ist. Für die Aufgaben müssen folgende Dinge bereitgelegt oder aufgebaut werden: Pylonen Langbänke (falls auf dem Schulhof ein Balancierbalken vorhanden ist, kann die Aufgabe an diesem ausgeführt werden) Gymnastik- und gegebenenfalls Fußbälle Springseile Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler steigern ihre aerobe Ausdauer. erfahren ihr individuelles Lauftempo. laufen kurze Strecken schnell und variantenreich. können ihr Lauftempo einer Partnerin oder einem Partner anpassen. werden in ihrer Anstrengungsbereitschaft im Messen mit sich selbst und mit anderen gestärkt.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Junior-Ingenieur-Akademie: Didaktische Grundlagen für Technik-Projekte

Fachartikel

Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die beiden Handreichungen "Einführung in Projekte der Junior-Ingenieur-Akademie" und "Ein Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie 'mehrdimensional' planen und präsentieren" von Dr. Martin Binder von der PH Weingarten. Die Handreichungen wurden im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" veröffentlicht und stehen vollständig zum Download zur Verfügung. Einführung in Projekte der Junior-Ingenieur-Akademie Die Handreichung gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil "Zum Gegenstand der Technikbildung" beschäftigt sich mit dem Technikbegriff und der technischen Gestaltung. Dabei werden der Begriff und die verschiedenen Ebenen der Technik näher erläutert. Was ist Technik überhaupt und wieso ist Technik so und nicht anders? Neben den Verwendungs- und Entstehungszusammenhängen von Technik geht der Autor auf das Modell von Günther Rodolph ein, um die Dimensionen von Technik zu beschreiben. Im zweiten Teil "JIA im Bildungskontext" ordnet der Autor die Technik und die Junior-Ingenieur-Akademie in den MINT- und den allgemeinen Bildungskontext ein. Er gibt methodische Hilfen und Tipps, um Projekte im Rahmen einer Junior-Ingenieur-Akademie zu planen. Dabei gibt er praxisnahe Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten, die nah an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientiert sind. Die Handreichung schließt mit Hinweisen zur Organisation des Unterrichts und umfasst rechtliche Punkte, die eine Lehrkraft bei der Planung und Durchführung von Projekten beachten sollte. Ein Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie "mehrdimensional" planen und präsentieren Diese Handreichung ist ebenfalls in zwei Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil "Planung eines JIA-Projekts" nennt der Autor die wichtigsten Schritte, die eine Lehrkraft beachten muss, um eine Projektidee erfolgreich zu planen. Außerdem greift er noch einmal theoretische Aspekte der Technik und der Junior-Ingenieur-Akademie auf. Dabei betont der Autor immer wieder, dass Technik per se auf eine praktische Umsetzung ausgelegt ist und daher in der Technik die Praxis in aller Regel der Theorie vorausgeht. Im Technik-Unterricht und im Rahmen der Junior-Ingenieur-Akademien entstehen häufig Produkte, die zwar erkennen lassen, mit welchem Thema sich die Lerngruppe auseinandergesetzt hat. Dennoch ist es für Außenstehende meist nicht einfach zu erkennen, welche Lernleistungen damit erbracht wurden. Daher ist es wichtig zu lernen und zu verstehen, wie Ergebnisse und Projekte präsentiert werden können. Im zweiten Teil "Präsentation eines JIA-Projektes" widmet sich der Autor daher der Präsentation am Beispiel eines fiktiven Schach-Projekts in der Junior-Ingenieur-Akademie.

  • Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik

Design Thinking: Zielgruppe und Persona beschreiben

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt hilft bei der beispielhaften Beschreibung einer Zielgruppe, für die im Rahmen von Design Thinking-Prozessen eine Lösung gesucht wird. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". Die Methode des Design Thinking findet zunehmend Eingang in den Schulalltag. Im Mittelpunkt steht das Lösen von Problemen ausgehend von der Zielgruppe und ihren konkreten Bedürfnissen. Am Anfang eines Design Thinking-Prozess erfolgt die beispielhafte Beschreibung der Zielgruppe, für die eine Lösung gesucht wird. Die Ergebnisse werden anschließend mithilfe der Methode "Persona" gebündelt. Eine Persona ist die Beschreibung einer konkreten, aber erfundenen Person, die die jeweilige Nutzergruppe repräsentiert. Neben einem Namen hat sie auch ein fiktives Profil. Das Arbeitsblatt kann als Vorlage für die Beschreibung der Persona genutzt werden. Eine Einführung in diese erste Phase des Design Thinking liefert folgende Video-Tutorial-Reihe . Bevor die Persona mithilfe der Vorlage beschrieben werden kann, gilt es zunächst, eine grobe Vorauswahl konkreter Zielgruppen zu treffen und durch Interviews , Beobachtungen et cetera möglichst viele Informationen über die jeweilige Nutzergruppe zusammenzutragen. Anschließend wird mithilfe der Vorlage aus den drei bis fünf wichtigsten Bedürfnistypen eine Persona beschrieben. Die Basis-Informationen zur Persona (Name, Alter et cetera) werden um lösungsspezifische Informationen ergänzt. Im Mittelpunkt steht dabei die Auswahl von Anknüpfungspunkten aus dem Alltag der Persona, die für die Aufgabenstellung relevant sind (Bedürfnisse, Wünsche, Freizeitaktivitäten). Vervollständigt wird das Persona-Profil durch ein typisches Statement oder Zitat. Die Persona-Vorlage wird anschließend vor der gesamten Lerngruppe präsentiert und auf Basis deren Feedbacks gegegebenfalls überarbeitet. In den unterschiedlichen Phasen des Design Thinking-Prozesses wird die Vorlage dann stetig zur Überprüfung genutzt. Eine lebendig beschriebene Persona ist ein wertvolles "Teammitglied", das von den Projektteilnehmenden in alle Stufen des Prozesses mit einbezogen wird.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Geldpolitik der EZB

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in mehreren Lernrunden aus unterschiedlichsten Perspektiven vielschichtig, differenziert und reflektiert mit den geldpolitischen Instrumenten der Europäischen Zentralbank und ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik auseinander. Hierfür stehen zahlreiche methodisch abwechslungsreiche Lernszenarien zur Verfügung. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist zu einer der wichtigsten wirtschaftspolitischen Akteurinnen in unserer globalisierten Wirtschaft geworden. Zudem verschiebt sich der Akzent ihrer Maßnahmen immer stärker von der reinen Geldpolitik zur Wirtschafts- und Finanzpolitik. Damit aber, und vor allem mit ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik, gerät sie immer stärker in die Kritik. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger zu wissen, wer sich hinter dieser Institution verbirgt, was ihre Aufgabe ist und worin ihr Instrumentarium besteht. Themen Die Unterrichtseinheit beinhaltet Erkundungsaufträge zu folgenden Themenkomplexen: Europäische Zentralbank (EZB) und Europäisches System der Zentralbanken (ESZB) Organe der EZB Mitglieder des Präsidiums Aufgaben und Ziele der EZB Geldpolitisches Instrumentarium der EZB Geldpolitische Wirkungszusammenhänge Intention Der Wert unseres Geldes ist zentral für unsere Wirtschaft und damit auch unser Leben. Ein großer Teil der Bevölkerung hat Angst vor Inflation und bangt um die Zukunft des Euro. Es ist also auch für Jugendliche elementar, sich ein Grundwissen über die Wirkungszusammenhänge von Inflation und Deflation und die Ziele und Instrumente unserer Währungshüter anzueignen. Will man darüber hinaus die aktuelle Geldpolitik der EZB beurteilen oder gar politisch beeinflussen, muss man sich eine begründete Meinung hierzu bilden. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Die Lernenden sollen sich im Verlauf mehrerer Lernrunden Wissen zur EZB aneignen und ein fundiertes Werturteil zur aktuellen Geldpolitik entwickeln. Die acht Lernrunden dieser Unterrichtseinheit reichen von Internetrecherchen über Fallstudien bis hin zu Straßeninterviews. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Organe und Personen kennen, die sich hinter dem Begriff EZB verbergen. verstehen, was die EZB anstrebt und welche Mittel sie hierfür zur Verfügung hat. entdecken, wie diese geldpolitischen Instrumente in der Praxis wirken. reflektieren die aktuelle EZB-Politik und ihre geld- und wirtschaftspolitischen Auswirkungen und bilden sich hierzu eine Meinung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen durch. hinterfragen gefundene Internetquellen und interpretieren sie im jeweiligen Interessenskontext. wählen geeignete digitale Präsentationsformen und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. führend Videointerviews durch, bearbeiten die Videodateien und nutzen sie zur Visualisierung von Untersuchungsergebnissen. beachten im Zusammenhang mit Videointerviews die Bildreche Dritter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. bereiten eigene Arbeitsergebnisse adressatengerecht auf. erkennen Interessenslagen von Bevölkerungsteilen im Rahmen der Geldpolitik. entschlüsseln Interessenspositionen von politischen und gesellschaftlichen Institutionen. vertreten bei einer Podiumsdiskussion Werturteile und Meinungen. üben die Befragung von Passantinnen und Passanten zu einem bestimmten Thema.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Tarifauseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche…

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Tarif-Auseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche Interessen" vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihr Grundlagen-Wissen zu Tarif-Verträgen im Rahmen eines zweidimensionalen Planspiels.Diese Unterrichtseinheit versteht sich als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde. Dabei spiegeln sich die Diskussionen im Unternehmen und in der Gemeinde in der Berichterstattung einer fiktiven lokalen Presse, der Veröffentlichungen wiederum Rückwirkungen auf die Diskussionen und Beschlüsse der Akteure vor Ort haben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in ihren Spielgruppen völlig selbstständig. Die Unterrichtseinheit könnte komplett im Distanz-Unterricht durchgeführt werden, ist aber im Präsenz-Unterricht sicherlich eindrücklicher und wirkungsvoller. Das Thema "Tarif-Auseinandersetzungen" im Unterricht Anhand eines fiktiven, aber realitätsnahen Szenarios lernen die Schülerinnen und Schüler eigenständig, wie Tarif-Auseinandersetzungen ablaufen und welche Interessengruppen hierbei ihre Standpunkte vertreten. Sie setzen sich selbstständig mit den Meinungen, Problemen und Abläufen der Tarif-Verhandlungen auseinander. Das Planspiel beginnt folgendermaßen: "Thalfingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg. Dort ist die Erdnickel KG angesiedelt, ein Zulieferbetrieb für die Automobil-Industrie (Autositze und Sicherheitsgurte). Das Unternehmen war über viele Jahre hinweg sehr erfolgreich, hatte aber zuletzt rückläufige Umsätze, da sich die Automobilindustrie durch die Umstellung auf E-Mobilität in einer Krise befindet. 72 Prozent der Arbeitnehmenden sind gewerkschaftlich organisiert." Eingeteilt in verschiedene Interessengruppen erstellen die Schülerinnen und Schüler Texte sowie Leserbriefe, die von einer Online-Redaktion veröffentlicht werden, und bereiten sich auf die Diskussionsrunden in den Gemeindeversammlungen vor. Das Planspiel verläuft über drei Spielrunden, in denen unterschiedliche Ereignisse auf die Tarif-Verhandlungen in der fiktiven Erdnickel KG einwirken. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mit dem Thema Tarif-Vertrag zumindest oberflächlich vertraut sein. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit ist als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde konzipiert. Erstrebenswert ist eine Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch. Die Lernenden sollen sich in einem lebensnahen spielerischen Szenario eigenständig und realitätsnah mit den Abläufen von Tarif-Kämpfen auseinandersetzen. Dabei steht das Ergründen und Hinterfragen der jeweiligen Interessenslagen und Handlungsmuster im Vordergrund, was die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Werthaltungen im Kontext komplexer politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen befähigt. Alle Schülerinnen und Schüler sind im Übrigen hinsichtlich schriftlicher und mündlicher Kommunikation gefordert: Vorbereiten und Halten einer Rede Beachten der Diskussionsregeln Ausarbeiten eines Leserbriefes beziehungsweise Forumsbeitrags Gestalten einer Pressenotiz, eines Flugblatts oder Plakats. Alle Gruppen erstellen fortlaufend eigene Notizen und Argumentationshilfen, aber auch öffentlichkeitswirksame Leserbriefe, die an die Online-Redaktion gesandt und von dieser veröffentlicht werden. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internet-Anschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist, wie bei jedem Fern-Unterricht, ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkt-Erstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden. Dies kann eine Video-Plattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Auswirkungen von Arbeitskampfmaßnahmen in ihren systemischen und vernetzten Zusammenhängen. setzen die erworbenen Kenntnisse über das Tarifvertragsvertragswesen und Arbeitskampf-Maßnahmen handlungs- und projektorientiert um. erleben Tarif-Auseinandersetzungen, ihre Ziele, Regeln und Handlungsrestriktionen in unterschiedlichen Rollen spielerisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Video-Konferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. beschreiben und kommentieren als Online-Redakteurinnen und Online-Redakteure die Tarif-Auseinandersetzung sowie die unterschiedlichen Positionen, Motive und Ziele der Akteurinnen und Akteure. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe und tragen Meinungsverschiedenheiten im Team aus. verständigen sich auf gemeinsame Haltungen und Entscheidungen in einem fiktiven Arbeitskampf.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Erwachsenenbildung aus dem Homeoffice – ein Erfahrungsbericht

Blog

In diesem Blog-Beitrag berichtet uns Markus Niederastroth von seinen Erfahrungen, die er im Online-Unterricht in der Erwachsenenbildung gemacht hat. Aller Anfang ist schwer Das schwierigste waren natürlich die ersten Schritte. Von jetzt auf gleich musste ich\( ^{1} \) vom Präsenzunterricht zum digitalen Unterricht wechseln. Es gab keinerlei Vorwarnung oder gar Vorbereitung. Selbst die E-Mail-Adressen der Lernenden mussten noch organisiert werden. Glücklicherweise hatte der Dienstherr schon vor einiger Zeit das Open Source Learning Management System ILIAS eingerichtet, womit ich mich bis dato aber nicht befasst hatte. ILIAS ist eine tolle Lernplattform und bietet ein breites Angebot an Tools, zum Beispiel Wikis, Blogs, Glossar, Fragenpool für Tests, Lernkarten-Training und mehr. Leider ist die Benutzerführung nicht intuitiv. Auf die Lektüre des mehrere hundert Seiten umfassenden Benutzerhandbuchs verzichtete ich trotzdem. Stattdessen lernte ich den Umgang mit ILIAS auf YouTube. Dort erklären viele Hochschulen ihren Lehrenden und Lernenden den Umgang mit ILIAS. Mithilfe dieser YouTube-Vodcasts habe ich unter anderem gelernt, wie man Lernmodule einrichtet, und ganze Unterrichtsreihen in ILIAS einstellen kann. Das war ein wichtiger, aber natürlich nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Denn die Inhalte und Übungen, die ich auf ILIAS einstelle, bilden selbstverständlich nicht den Schwerpunkt meines digitalen Unterrichts. Ich setze sie wie ein Schulbuch ein: Sie ergänzen meinen Unterricht, ersetzen ihn aber nicht. Unterricht braucht den Austausch und das lebendige Miteinander. Und das findet natürlich im Klassenraum statt – im digitalen Unterricht also im virtuellen Klassenraum. BigBlueButton heißt das Open-Source-Webkonferenzsystem, das hier zum Einsatz kommt. Die Lernenden sehen ihren virtuellen Klassenraum auf der Benutzeroberfläche ihrer Klasse. Zugang zu diesem virtuellen Klassenraum haben nur die Lernenden und die Lehrenden der jeweiligen Klasse. Genauso wie im Präsenzunterricht gibt es keine heimlichen Zuschauer oder Zuhörer. So unterrichte ich Ich unterrichte verschiedene Lernfelder und Handlungsbereiche der beruflichen Bildung und die Fächer BWL, VWL, Recht, Rechnungswesen, Personalmanagement und EDV. Klappt alles hervorragend! Die meisten Lernenden kommen schnell mit dem digitalen Unterricht zurecht, was sicher unter anderem daran liegt, dass meine "Schülerinnen und Schüler" erwachsen sind und sich in der Regel sehr gut selber organisieren können. Dabei müssen sie gar nichts selber organisieren. ILIAS bietet mir viele Möglichkeiten den Lernenden alle wichtigen Informationen zukommen zu lassen. Sogar mein Bildungsgang "Geprüfte/-r Personalfachkaufmann/-frau (IHK)" lässt sich so leiten. In ILIAS lassen sich Materialien zur Prüfung, Hinweise zum Lernen oder auch zum zeitlichen Ablauf einstellen. Alles, was der Erklärung bedarf, wird im virtuellen Klassenraum besprochen – genauso wie es sonst im Präsenz-Unterricht geschehen würde. Mein digitaler Unterricht lief und läuft genauso ab wie mein Präsenz-Unterricht. Genauso wie im Präsenz-Unterricht bin ich von der ersten bis zur letzten Minute meines Unterrichts im virtuellen Klassenraum. Hier können mich die Lernenden über meine Webcam sehen und mit mir in Echtzeit kommunizieren – sogar besser als im Präsenzunterricht. Denn Lernende, die im Präsenzunterricht weiter hinten im Klassenraum sitzen, sehen mich durch die Reihen natürlich schlechter und werden im Präsenzunterricht gegebenenfalls sogar von anderen Lernenden abgelenkt. In meinem digitalen Unterricht sitzt jeder Lernende in der ersten Reihe und kann sich ungestört konzentrieren. Auch wenn die Lernenden außerhalb des virtuellen Klassenraums lernen und dort beispielsweise Übungen bearbeiten, können sie mich jederzeit erreichen – vis-à-vis im virtuellen Klassenraum oder telefonisch. Sie lernen in virtuellen Weiten und sind trotzdem nie alleine. Genauso wie im Präsenz-Unterricht können die Lernenden mir auch ihre Arbeitsergebnisse in Echtzeit zeigen. Entweder teilen sie mit mir ihren Bildschirm oder sie laden ihre Arbeitsergebnisse hoch. Gruppen- und Partnerarbeit gibt es in den Breakout-Räumen. Didaktisch und methodisch unterscheiden sich Präsenz-Unterricht und digitaler Unterricht eigentlich kaum, kleine Unterschiede gibt es aber schon: So bietet der digitale Unterricht neue Möglichkeiten, den Lernfortschritt der Lernenden zu beobachten. Beispielsweise kann ich nun viel besser sehen, in welcher Zeit die Lernenden wie viele Aufgaben bearbeitet haben. Arbeitsergebnisse, wie zum Beispiel Multiple-Choice-Tests, lassen sich elektronisch sekundenschnell auswerten. Hausaufgaben lassen sich mit einem Abgabedatum und einer Abgabezeit versehen, sodass ich sofort weiß, wer seine Aufgaben gemacht und pünktlich abgegeben hat. Und natürlich verhindert der Umstand, dass alle Lernenden alleine zu Hause sitzen, dass sich jemand das Leben zu leicht macht und "abkupfert". Mein Fazit Mit diesen digitalen Möglichkeiten gelingt es mir noch besser, meine Lernenden dort abzuholen, wo sie stehen, und sie individuell zu fördern – leistungsschwächere und leistungsstärkere Lernende gleichermaßen. Und der Umwelt tut es natürlich auch gut, dass wir nicht immer alle mit dem Auto zur Schule fahren. Der digitale Weg ist nach meinen Erfahrungen zumindest für mich persönlich auf breiter Front ein voller Erfolg! \( ^{1} \) Markus Niederastroth hat berufsbegleitend neben seiner Vollzeitstelle als Oberstudienrat am Kölner Gymnasium Thusneldastraße an der FernUniversität in Hagen den "M.A. Bildung und Medien: eEducation" studiert. Seit einem Jahr unterrichtet er online in der Erwachsenenbildung. Sein Wissen teilte er bereits in verschiedenen Fachartikeln auf Lehrer-Online.

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In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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