Tipp der Redaktion

Tierische Scherzfragen und Rätselspaß für die Grundschule

Schaf streckt die Zunge heraus
Tipp der Redaktion

Tierische Scherzfragen und Rätselspaß für die Grundschule

Lassen Sie Ihre Lernenden um die Ecke denken mit unseren Scherzfragen und Rätseln zu Tieren und dem Landleben! Dieses Arbeitsmaterial für die Grundschule fördert Querdenken und Humor.

Tipp der Redaktion

Mündliche Kompetenzen bewerten

Schülerin meldet sich
Tipp der Redaktion

Mündliche Kompetenzen bewerten

Hier erhalten Lehrkräfte Tipps zur gezielten Schülerbeobachtung hinsichtlich ihrer Aktivitäten neben den schriftlichen Leistungen. Außerdem liefert er eine Liste mit unterschiedlichen Kriterien zur…

Tipp der Redaktion

Sicher unterwegs mit dem richtigen Sonnenschutz

gelber Hintergrund, Sonne mit Sonnencreme gezeichnet
Tipp der Redaktion

Sicher unterwegs mit dem richtigen Sonnenschutz

In dieser Unterrichtseinheit lernen Schülerinnen und Schüler spielerisch, warum Sonnenschutz wichtig ist, wie UV-Strahlung wirkt und wie sie sich im Alltag wirksam davor schützen können.

  • Schulstufe1
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Fotografieren in der Grundschule

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtssequenz zum Thema Fotografieren vermittelt Grundschulkindern Kompetenzen hinsichtlich des verständigen, rechtssicheren und kreativen Umgangs mit Fotos. Fotos zu machen ist einfach geworden, die digitale Technik richtig und kreativ zu nutzen, müssen Kinder lernen und damit sollten Lehrkräfte ab der Grundschule beginnen.Die Materialien sind als Leitfaden für die Lehrkraft aufbereitet und beinhalten auch alle Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler. Die Kinder werden spielerisch bei ihrem Wissensstand abgeholt, erfahren etwas zur Geschichte der Fototechnik und erhalten eine Handhabe zur Klärung der Frage: "Welche Fotos darf ich weiterverbreiten?" Natürlich wird auch selbst fotografiert. Als Beispiel der Fotobearbeitung wird die Bildmontage behandelt und mittels Green-Screen-Technik erprobt. Das Thema Fotografie im Unterricht Spätestens seit das Handy den Fotoapparat ersetzt, ist Fotografieren ein Massenphänomen. Frühere Kurse zur Fototechnik sind überflüssig geworden. Damit verbundene kreative Fähigkeiten sind jedoch keinesfalls verdrängt, im Fotografieren stecken erweiterte Möglichkeiten und es werden neue Kompetenzen benötigt. Das Thema ist interdisziplinär und verzahnt sich mit dem Kunst- und dem Sachunterricht. Die Materialien zur Unterrichtssequenz umfassen auch eine Einführung und fachliche Vertiefung für Sie als Lehrkraft. Die Materialien sind in vier Blöcke gegliedert: Block 1 – Einführung für Lehrkräfte (Lernziele, technische Infrastruktur, didaktische Reduktion) Block 2 – Die vier Unterrichtsphasen als Leitfaden Block 3 – Die zugehörigen Arbeitsblätter in Originalgröße Block 4 – Thematische Ergänzungen/Vertiefungen Vorkenntnisse Es werden keine konkreten Vorkenntnisse vorausgesetzt. Kinder der Altersstufe haben Zugang zu und erste Erfahrungen mit digitalen Medien – diese werden eingangs erfasst. Didaktische Analyse In Block 1 erfolgt eine Einordnung des Themas und es wird begründet, welche Teilaspekte in die zeitlich beschränkte Unterrichtssequenz aufgenommen sind. Methodische Analyse Für die Kinder ist Fotografieren ein Alltagsthema. Es soll so in den schulischen Kontext einbezogen werden, dass es den Kindern Spaß bringt. Dementsprechend steht handlungsorientiertes Vorgehen im Vordergrund, aus dem sich immer wieder eine kritische Reflexion ergibt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Fotos mit einem üblichen, modernen Aufnahmegerät aufnehmen. kennen die Grundzüge der Rechtslage für das Veröffentlichen von Fotos. haben die Grundlagen der Fotomontage mittels Software erprobt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre kreativen Fähigkeiten. verstehen den Spannungsbogen zwischen Kreativität und Manipulation. üben planerisches Vorgehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedenken die Wirkung veröffentlichter Fotos auf andere jetzt und in Zukunft. praktizieren Hilfsbereitschaft, indem sie andere an ihrem Vorwissen partizipieren lassen. agieren im Team (bei der Studioarbeit).

  • Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterricht auf "Elefantisch"

Tool-Tipp

Mit diesem Onlinetool können Sie "Elefantisch" lernen! Die Website helloinelephant.com übersetzt menschliche Wörter in die Sprache der Elefanten, in eine Kombination aus Rüsselgesten und Lauten – denn so kommunizieren die Tiere untereinander.

  • Ich und meine Welt

Grammatik-Merkhilfen selbst erstellen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grammatik erstellen die Lernenden eine individuelle Grammatik-Merkhilfe, die sie bei Bedarf schnell und sicher anwenden können.Den Lernenden wird der einfache Gebrauch dieser Grammatik-Merkhilfe erklärt. Die Grammatik-Merkhilfe kann fertig bedruckt zum sofortigen Gebrauch ausgehändigt werden oder aber von den Lernenden selbst gefaltet, geschnitten und sukzessive beschriftet werden. Sie kann somit auch als Vorlage für andere Zwecke als zur Unterstützung bei Grammatik-Fragen hergestellt und entsprechend dem eigenen Bedarf und Unterrichtsfach beschriftet werden. Ergänzend können die Schülerinnen und Schüler auch Merkhilfen für Rechtschreibregeln selbst erstellen .Neu eingeführte Grammatik-Regeln festigen sich durch häufigen Gebrauch. In der Anfangsphase jedoch bedürfen die Lernenden oftmals der Rückversicherung zur richtigen Anwendung der gerade erst eingeführten Regel. Sie finden diese meist irgendwo im Sprachbuch; also schauen sie im Inhaltsverzeichnis nach, auf welcher Seite zum Beispiel die Regeln zur Großschreibung von Nomen stehen. Dann müssen sie sich durch eine Menge Text lesen, der im Kontext der erfragten Information weder zielführend noch relevant ist. Das ist besonders für jüngere Lernende in der Grundschule und der beginnenden Sekundarstufe I (Klassen 5-6) oft schwierig und braucht lange Zeit. Die Grammatik-Merkhilfe bietet eine Übersicht, die die Lernenden ohne Lesen und Verarbeiten von überflüssigen Textstellen zum sofortigen Ergebnis führt. Sie kann in den inneren Buchdeckel geklebt werden und steht den Lernenden somit jederzeit zum schnellen Nachschlagen zur Verfügung. Die angewendeten Farben der Vorlage beziehen sich auf die üblicherweise benutzten Farben der Schulbuchverlage, mit denen die unterschiedlichen Wortarten gekennzeichnet sind: Nomen sind rot, Verben blau und Adjektive grün gekennzeichnet.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Artenvielfalt im Regenwald

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtssequenz zum Thema Artenvielfalt im Regenwald führt die Lernenden spielerisch in die Thematik ein. Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende Formen der Symbiose und der Anpassung verschiedener Tier- und Pflanzenarten an deren Lebensraum kennen.Diese Unterrichtssequenz zum Thema Artenvielfalt im Regenwald ist ein Auszug aus dem Unterrichtsmaterial "Schokolade wächst auf Bäumen?!" von Oro Verde für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4. Dieses befasst sich mit den Themen Schokolade und Artenvielfalt: Wie wird Schokolade hergestellt? Wo kommt der Kakao her? Wie sieht es im Regenwald aus? Die vorliegende Unterrichtseinheit ist darin verortet und fokussiert die Artenvielfalt des Regenwaldes. In einem Brief berichtet Onkel Ferdinand seiner Nichte und seinem Neffen von seinen Begegnungen mit den Tieren und Pflanzen im Regenwald und von einer unheimlichen Erfahrung mit Gerüchen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben Wissen über die Wechselbeziehung zwischen Arten. Im Netzspiel können die Kinder die wechselseitigen Abhängigkeiten im Regenwald erfahren. Für die Bearbeitung der Unterrichtseinheit "Artenvielfalt im Regenwald" werden aufseiten der Lehrkraft fundamentale Kenntnisse einiger gängiger Arten des Regenwaldes vorausgesetzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler Lernen die Artenvielfalt des Regenwaldes kennen. werden an den Begriff Symbiose herangeführt. erhalten einen Überblick über Überlebensmechanismen einzelner Pflanzenarten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu verschiedenen Arten des Regenwaldes. arbeiten mit einem längeren Text, der in das Thema "Artenvielfalt im Regenwald" einführt .

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Die Kartoffel: das Gold der Erde

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zur Kartoffel geht der Frage nach, was dieses Nahrungsmittel so wertvoll macht. Die Kartoffel ist nicht nur in Deutschland eines der beliebtesten Nahrungsmittel. Dieses Grundnahrungsmittel ist aus deutschen Essgewohnheiten und deutscher Esskultur nicht mehr wegzudenken. Als Ergänzung zu dieser Unterrichtseinheit kann im Sachunterricht etwa die Einheit " Der Apfel – kerngesund und kugelrund " behandelt werden. Das Thema "Die Kartoffel" im Unterricht Landwirtschaft und Produkte der Landwirtschaft stehen vielleicht nicht im unmittelbaren Interesse von Schülerinnen und Schüler dieses Alters. Es ist aber Aufgabe der Schule, hierüber praxisnah und kindgerecht zu informieren und Neugier bei den Schülerinnen und Schülern hervorzurufen. Mit der Natur vertraut machen, sie in die Schule zu holen, wo dies möglich ist, ist Aufgabe des Sachunterrichts. Durch Information und Wissen erschließen sich den Schülerinnen und Schülern Zusammenhänge, die Handlungskompetenz aufbauen und zum Respekt vor Wachsen und Werden erziehen – ein globales Ziel der Umwelterziehung in allen Altersstufen. Durch die vorliegende Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Forderung nach gesunder Ernährung im Detail zu verstehen und auch altersgemäß selbstständig anzuwenden. Das setzt Basis-Wissen zu Lebensmitteln voraus, das diese Unterrichtseinheit vermitteln will. Methodische Überlegungen Selbstständiges Handeln und Problemlösen stehen im Vordergrund der Methodenwahl. Rätsel- und Knobelaufgaben dienen sicherlich der Motivation, darüber hinaus aber fokussieren sie die Aufmerksamkeit und Konzentration auf das einzelne Wort und den sinnverstehenden Text, welche durch die intensive Beschäftigung damit nachhaltig im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden – nachhaltiger, als das ein oberflächliches "Darüber-hinweg-lesen" bewirken würde. Die Arbeitsaufgaben regen die Schülerinnen und Schüler an, miteinander ins Gespräch zu kommen und durch Austausch der Gedanken zu richtigen Lösungen zu kommen. Diese sollen nach Möglichkeit von den Schülerinnen und Schülern selbst und nicht von der Lehrkraft korrigiert oder bestätigt werden. Auf lineares Abfragen von "falsch" oder "richtig" wird bewusst und gerne verzichtet, da diese Arbeitsmethodik nicht das kreative und nachhaltige Denken fördert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Wissen an über Morphologie und Wachstumsbedingungen der Kartoffelpflanze. analysieren den Aufbau einer Kartoffelknolle und lernen, die pflanzlichen Teile mit den korrekten Fachausdrücken zu benennen. lernen, die Inhaltsstoffe der Kartoffel zu benennen sowie ihre Wirkung und Funktion auf die einzelnen Körperorgane. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren nach vorgegebenen Themen im Internet. werten eine Grafik aus und interpretieren deren Aussage und Bedeutung. können sinnentnehmend lesen und nach Beschreibung Dinge und Sachverhalte interpretieren, identifizieren und Rätsel in schriftsprachliche Aussagen transferieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander und bereichern sich durch gegenseitigen Austausch von Wissen, Ideen und Vermutungen. vergleichen und korrigieren ihre Ergebnisse untereinander. würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und beziehen sie in ihre eigenen Überlegungen mit ein.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Deutschland: geteilt und wiedervereint

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zur Wiedervereinigung Deutschlands vermittelt Basis-Informationen über die deutsch-deutsche Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg.Ein Einstieg in die Unterrichtseinheit kann über einen Bezug zum Tag der deutschen Einheit erfolgen. Den Schülerinnen und Schülern wird bewusst, dass an Feiertagen besondere Ereignisse gewürdigt werden, die es wert sind, dass man sich ihrer erinnert, und erfahren, was und warum am 3. Oktober gefeiert wird. Dies bereitet ein politisches Verständnis vor, das politische Einstellungen, wie hier das Grundverständnis von Demokratie und Menschenwürde, festigen soll. Ein politisches Thema, das an sich weit entfernt ist von der Lebenswelt und eigenen Erfahrungen der Lernenden, muss kindgerecht und anschaulich aufbereitet werden. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit zur Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands liegt daher neben der kognitiven Verarbeitung von Informationen auch auf dem emotionalen Nachvollzug. Das Thema "Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands" im Unterricht Das Thema der Unterrichtseinheit gewinnt an Relevanz und Eindrücklichkeit, wenn persönliche Erfahrungen und Erlebnisse der Lehrkraft in den Unterricht eingebracht werden können. So können die Erfahrungen der Lehrkraft mit dem Leben in einem geteilten Deutschland, aber auch mit dem persönlichen Erleben des Mauerfalls und der Wiedervereinigung, sehr lebendig, authentisch und alltagsnah vermittelt werden: Als die Teilung Berlins zur politischen Tatsache wurde, wurden die Bürger Westdeutschlands aufgefordert, zum Gedenken an die Bürger in der "Ost-Zone" Kerzen in die Fenster zu stellen. Die aufgestellten Kerzen und die auf diese Weise erleuchteten Fenster haben uns Ältere als Kinder auf unserem Weihnachtsspaziergang durch unseren dunklen Stadtteil nachhaltig beeindruckt – mehr, als dies die Nachrichten in den Zeitungen getan haben. Ebenso wie die Erinnerung daran, dass wir als Grundschüler zu Weihnachten Päckchen für die "Zone" packen mussten; auch Kohlen und Briketts wurden in einer in der Pausenhalle aufgestellten großen Kiste gesammelt. Es kann natürlich nicht vorausgesetzt werden, dass dieses Erfahrungswissen jeder Lehrkraft zur Verfügung steht. Die Lehrkraft kann die Lernenden aber dazu anregen, Familienangehörige zu befragen oder ältere Menschen, die über eben diese Erfahrungen mit der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands verfügen. Diese emotionale "Rahmung" ist unerlässlich für das universale Verständnis von Menschenrechten, die in dieser Unterrichtseinheit - über die Informationen zu politischen und historischen Ereignisse hinaus - den Lernenden eine demokratische Grundhaltung vermitteln soll. Didaktische Analyse Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit zur Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands liegt der Fokus auf Feier- und Festtagen. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Feier- und Festtagen als eine besondere Form der Erinnerungskultur bewusst werden. Die Orientierung an dem, was gewürdigt werden soll, bereitet ein politisches Verständnis vor, das politische Einstellungen, wie hier das demokratische Grundverständnis von Demokratie und Menschenwürde, festigen soll. Ein politisches Thema, das auch noch historisch weit entfernt ist von der Lebenswelt und den eigenen Erfahrungen der Lernenden, muss kindgerecht und anschaulich aufbereitet werden. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit liegt daher neben der kognitiven Verarbeitung von Basis-Informationen zur deutschen Teilung und Wiedervereinigung auch auf dem emotionalen Nachvollzug der Ereignisse und Lebensumstände, um den Lernenden die Ungerechtigkeiten, Unterdrückung und Unfreiheit begreifbar zu machen. Methodische Analyse Bildmaterial ermöglicht den Schülerinnen und Schülern das "sich Hineindenken" in eine ihnen grundsätzlich fremde Situation. Die Arbeitsblätter der Unterrichtseinheit "Deutschland: geteilt und wiedervereint" sind so angelegt, dass sie von den Lernenden entsprechend ihres individuellen Lerntempos selbstständig zu bearbeiten sind. Ergänzende Beiträge und Denkanstöße durch die Lehrkraft sind hilfreich und erweitern den Wissensstand, sind aber zur kognitiven Erarbeitung des grundsätzlichen Lernzieles nicht unbedingt erforderlich. Kurze Informationstexte beschreiben die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands ohne sich in weitläufigen historischen Details zu verlieren, die in ihrer Komplexität für Schülerinnen und Schüler am Ende der Grundschule beziehungsweise zu Beginn der weiterführenden Schule nicht greifbar sind. Die Methode der "Sprechmühle" Gruppeneinteilung Die Schülerinnen und Schüler werden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe übernimmt die Wiedergabe des Inhalts von Arbeitsblatt 1, die zweite Gruppe wird von den "Zuhörern" gebildet. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe wird durch einfache Symbole kenntlich gemacht: Die berichtende Gruppe klebt sich ein Post-it mit der Darstellung eines Mundes auf die Stirn, die andere Gruppe die Darstellung eines Ohres. Erste Runde Zu leiser Musik gehen die Schülerinnen und Schüler nun wortlos durch den Raum. Wenn die Musik abrupt endet, bleiben sie auf dem Platz stehen, ohne ihre Position noch einmal zu verändern. Eine Schülerin beziehungsweise ein Schüler aus der Gruppe der "Berichter" wendet sich dem oder der am nächsten stehenden Lernenden der Gruppe der "Zuhörer" zu und berichtet darüber, was auf Arbeitsblatt 1 steht. Es dürfen keine weiteren Nach- oder Verständnisfragen gestellt werden. Zweite Runde Die Musik setzt wieder ein und die Schülerinnen und Schüler wandern wieder leise durch den Raum. Die Musik endet und dieses Mal berichten die Mitglieder der Gruppe "Zuhörer" nahe stehenden Lernenden der Gruppe "Berichter" zu, um ihnen zu berichten, was sie in der ersten Runde gelernt haben. In diesem zweiten Durchgang dürfen die nun Zuhörenden den Bericht ergänzen oder korrigieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Wissen zum Tag der Deutschen Einheit. können die politischen Vorgänge zum Thema "deutsche Teilung und Wiedervereinigung" chronologisch und sachlogisch ordnen. lernen die Teilung Deutschlands und Berlins als Konsequenz des verlorenen 2. Weltkriegs kennen. lernen die Bedeutung von Demokratie und der Achtung der Menschenrechte kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Arbeitsanweisungen selbstständig umsetzen und zu richtigen Ergebnissen kommen. können Zitate und Verlautbarungen sachlich richtig interpretieren. können die Bedeutung des Begriffs "Menschenwürde" im Internet recherchieren und vortragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können ihre Ergebnisse selbstständig korrigieren. können durch Kooperation und Kommunikation mit ihren Mitschülerinnen und Mitschüler ihr Wissen erweitern und ergänzen. würdigen und respektieren die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe

Tierische Online-Malvorlagen

Tool-Tipp

Die schönsten Geschenke sind oft selbst gemacht. Zumindest selbst ausmalen kann man die witzigen Malvorlagen von tierchenwelt.de.

  • Kunst / Kultur

Blindheit und Sehbehinderung – verstehen und verhüten

Fachartikel

Die Informationskampagne "Woche des Sehens" stellt barrierefreies Unterrichtsmaterial zur Sensibilisierung für die Themen Blindheit und Sehbehinderung bereit. Das Paket umfasst drei Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und kann in verschiedenen Fächern eingesetzt werden – von Biologie über Sozialwissenschaften bis zu Geografie.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Fächerübergreifend

Digitale Schnitzeljagd zum Größenbereich "Längen"

Unterrichtseinheit

In dieser digitalen Schnitzeljagd für den Mathematik-Unterricht in der Grundschule erkunden die Lernenden das schulische Umfeld und vertiefen den Größenbereich "Längen".Actionbound ist eine internetbasierte Anwendung zum Erstellen von digitalen Schnitzeljagden, die man für verschiedene Themen nutzen kann. Es bietet sich an, die nähere Umgebung - wie zum Beispiel den Klassenraum, das Schulgebäude oder den Pausenhof - zu erkunden.Diese digitale Schnitzeljagd ("Bound") wurde zu Beginn des dritten Schuljahrs in einer Klasse mit besonders heterogener Schülerschaft durchgeführt. Viele der verwendeten Aufgaben können in den meisten Schulen ähnlich aufgegriffen werden; sie müssen aber für diese individuell passend gestaltet werden. Aufbau und Ablauf der Unterrichtseinheit "Digitale Schnitzeljagd zum Größenbereich 'Längen'" Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Aufbau und Ablauf der Unterrichtseinheit "Digitale Schnitzeljagd zum Größenbereich 'Längen'" sowie hilfreiche Erfahrungswerte zur Durchführung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine digitale Schnitzeljagd zur mathematischen Erkundung ihrer Umwelt durch. entdecken Größenbereiche in ihrer eigenen Umwelt, lernen Stützpunkt-Vorstellungen kennen und verinnerlichen diese. schätzen und messen Längen im Bereich bis zu vierzig Metern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Tablets und Smartphones zur Bearbeitung der Aufgaben in der digitalen Schnitzeljagd. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Lösungen in Teams. diskutieren und reflektieren ihre Ergebnisse in der Gruppe. Zu Beginn werden von der Lehrkraft leistungsheterogene Gruppen mit jeweils drei Schülerinnen und Schülern gebildet. Jede Gruppe erhält ein Tablet mit der vorinstallierten App "Actionbound" und dem geladenen Bound. Die Schülerinnen und Schüler kennen Tablets bestimmt bereits aus ihrem privaten Umfeld; der Einsatz von Tablets im Unterricht ist ihnen aber wahrscheinlich noch neu. Da die Gruppen bei der Bearbeitung der digitalen Schnitzeljagd auf sich alleine gestellt sind, erfolgt eine intensive Vorbesprechung mit der gesamten Klasse. Eine Test-Aufgabe wird gemeinsam bearbeitet, die dieselbe Struktur aufweist wie die Aufgaben, die anschließend in der digitalen Schnitzeljagd bearbeitet werden sollen. Damit wird sichergestellt, dass die Aufgabenstellungen klar waren. Vor der Durchführung sollten folgende Hinweise gegeben werden: Um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen müsst ihr: die Aufgabenstellungen genau lesen, als Team zusammenarbeiten, Aufgaben verteilen, euch beim Bearbeiten der Aufgaben Zeit nehmen und genau arbeiten. Alle Stationen sehen für die Bearbeitung der Aufgaben den gleichen Ablauf vor: Zunächst sollen Längen geschätzt, dann mit Körperteilen ausgemessen und zum Abschluss der jeweiligen Station mit einem geeigneten Messgerät gemessen werden. Neben dem Tablet erhält jede Gruppe eine Kiste mit einem 50 Zentimeter langen Lineal, einem zwei Meter langen Zollstock und einem 50 Meter langen Maßband. Leistungsstärkeren Gruppen kann ein 30 Meter langes Maßband zugeteilt werden. Dadurch sind die Schülerinnen und Schüler an einer der Stationen aufgefordert, die Längen aufzuaddieren, um das korrekte Ergebnis zu ermitteln. Einstieg Als Einstieg in das Thema „Längen“ werden die Schülerinnen und Schüler von der App aufgefordert, sich nach ihrer Größe zu sortieren und die entsprechende Reihenfolge in das Tablet einzugeben. Bei der Durchführung dieser digitalen Schnitzeljagd in einer dritten Klasse zeigte sich schnell, dass die Kinder die ihnen bekannte Körpergröße nutzten, um eine entsprechende Ordnung aufzustellen. Dieses Vorgehen wurde in den Gruppen kritisch hinterfragt, da nicht jedes Gruppenmitglied seine aktuelle Größe kannte. Kurzerhand wurden in einigen Gruppen die Messinstrumente eingesetzt, um eine genaue Reihenfolge zu ermitteln oder einfach direkte Vergleiche untereinander durchgeführt. Verschiedene Erkundungsaufgaben Nach dem Einstieg in die Arbeit mit der App können die Gruppen aus fünf Orten mit entsprechenden Aufgaben innerhalb des Schulgeländes ihren Startpunkt wählen. Die Reihenfolge für die nächsten Orte wird von jeder Gruppe selbst festgelegt; alle Orte müssen aber am Ende der Doppelstunde bearbeitet sein. Alle Abschnitte sind gleich gegliedert: Zuerst soll die Länge des Gegenstandes geschätzt und dann mit selbstgewählten Einheiten wie Elle oder Fuß ausgemessen werden, bevor die Lerngruppe das Gleiche mit standardisierten Einheiten tätigt. Hierfür sollen sie immer geschickt aus den oben angegebenen Messgeräten auswählen. Abbildung 1: Schätzen, Messen mit selbstgewählter Einheit und Messen mit standardisierter Einheit Im Klassenraum ist die Länge eines Tisches zu ermitteln. Dabei zeigten sich bei der Durchführung in einer dritten Klasse keine Schwierigkeiten im Bereich des Schätzens, da die Schülerinnen und Schüler auf ihr Vorwissen zurückgreifen konnten und geeignete Repräsentanten wie beispielsweise die Höhe der Tür mit der Breite des Tisches verglichen. Im Schulgebäude sollte in unserem konkreten Beispiel die Länge des Aufgangs für Rollstuhlfahrer bestimmt werden. Beim Schätzen zeigte sich bei den Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse, dass keine Gruppe über geeignete Strategien verfügte. Die tatsächliche Länge betrug 6,26 Meter; die Schätzungen der Gruppen lagen zwischen einem und zehn Metern. Die Messungen mit dem Maßband wurden dann sehr genau durchgeführt und passende Ergebnisse ermittelt. Auf dem Schulgelände im Freien können verschiedene Aufgaben bearbeitet werden. So war in der dritten Klasse, mit der diese digitale Schnitzeljagd durchgeführt wurde, der Umfang eines Baumes zu ermitteln, dessen exakter Umfang 2,23 Meter betrug. Die Schätzungen der Gruppen variierten zwischen 1,2 und 2,5 Metern, womit die Schülerinnen und Schüler erstaunlich nah am tatsächlichen Umfang lagen. Beim Ausmessen mit Körpermaßen fehlte es vielen Gruppen an Kreativität, da es sich nicht um eine gerade Strecke handelte. Lediglich eine Gruppe maß den Umfang mit Fußlängen aus. Beim Ausmessen mit dem Messgerät war dann Teamwork gefordert, was einigen Gruppen gut gelang und woran andere scheiterten: Gemeinsam musste dafür gesorgt werden, dass das Maßband auf gleicher Höhe gespannt blieb, um schließlich den exakten Umfang ablesen zu können. Bei der Ermittlung der Höhe des Klettergerüsts sollte, um Verletzungen zu vermeiden, auf das Ausmessen mit Körpermaßen verzichtet werden. Abermals ist beim Ausmessen Teamwork gefordert, da sich die Gruppenmitglieder aufteilen müssen, um den Messvorgang durchzuführen. Als letzte Aufgabe kann die Länge des Schulgebäudes ermittelt werden. Als Hilfestellung können von der Lehrkraft Markierungen auf den Schulhof angebracht werden. Der exakte Wert betrug im Falle der Schule, an der die digitale Schnitzeljagd durchgeführt wurde, 33,70 Meter. Die Schätzungen gingen mit 2,5 bis 60 Metern weit auseinander. Es zeigte sich, dass für Längen bis zu zehn Metern realistische Einschätzungen möglich waren; bei längeren Strecken waren die Gruppen jedoch noch nicht in der Lage, diese realistisch abzuschätzen. Auch am Messen dieser großen Distanz scheiterten alle Gruppen. Das Problem war die Arbeit im Team. Auswertung Mit Abschließen einer digitalen Schnitzeljagd mit Actionbound werden die Lösungen, gesammelte Punkte und aufgezeichnete Bilder, Videos und Audiodateien auf dem Account des Erstellers des Bounds einsehbar gespeichert. Als Lehrkraft kann man hierdurch wertvolle Einblicke in den Lösungsprozess der Gruppen gewinnen. Eine gemeinsame Reflexion mit der Lerngruppe wird nach der praktischen Durchführung empfohlen, um die kreativen Lösungen der Schülerinnen und Schüler miteinander zu vergleichen und gleichzeitig zu würdigen. Wurden Aufgaben besonders oft fehlerhaft bearbeitet, kann man den mathematischen Aspekt direkt gemeinsam aufgreifen. Die Gruppen werden automatisch nach der erzielten Punktzahl in eine Reihenfolge gebracht, sodass sich nach der Reflexion der digitalen Schnitzeljagd eine kleine Siegerehrung durchaus anbietet. Abbildung 2: Einsicht der Antworten aus Sicht der Lehrkraft. Schreiber, Christof & Schulz, Kristina (2017). "Actionbound - virtuelle Schnitzeljagd". In: Mathematik differenziert. Heft 1, 34-38.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Digitale Schnitzeljagd im Mathematik-Unterricht mit Actionbound

Fachartikel

Mathematische Aspekte in der Umwelt spielerisch entdecken: Actionbound ist eine internetbasierte Anwendung zum Erstellen von digitalen Schnitzeljagden, die man für verschiedene Themen nutzen kann. Erste Erfahrungen bei der Nutzung von Actionbound im Mathematik-Unterricht der Grundschule zeigen, dass verschiedene Themenbereiche einzeln oder in Kombination miteinander vertieft werden können. Dabei kann sehr gut an das Alltagsleben der Schülerinnen und Schüler angeknüpft werden. Digitale Schnitzeljagden: unterrichtliche Einsatzfelder Es bietet sich an, in einer digitalen Schnitzeljagd die nähere Umgebung – wie zum Beispiel den Klassenraum, das Schulgebäude oder den Pausenhof – zu erkunden. Aber auch Schnitzeljagden, die auf einem Ausflug zur (mathematischen) Erkundung eines Dorfes oder einer Stadt geeignet sind, wurden erprobt. Besonders geeignet sind bei der Erkundung des Umfeldes die unterschiedlichen Größenbereiche: Es bietet sich an, Gegenstände, deren Höhe, Breite oder Umfang et cetera zu schätzen und auszumessen. Teilweise lassen sich Gegenstände auch wiegen oder Abläufe zeitlich erfassen. Bei einer Stadterkundung kann auch der Größenbereich Geld alltagsnah mit einbezogen werden. Es ist genauso möglich, über Situationen in der Umwelt geometrische Aspekte – wie das Erkennen von geometrischen Körpern und Figuren am und im Schulgebäude – oder auch arithmetische Aspekte – wie die Fenster an der Schulfassade für Multiplikationsstrukturen – in den Vordergrund zu stellen. Hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Erstellung einer digitalen Schnitzeljagd im Baukastenprinzip Hat man sich auf der Internetseite erfolgreich registriert, kann mit der Erstellung der digitalen Schnitzeljagd ("Bound") begonnen werden. Zunächst müssen allgemeine Einstellungen verwaltet werden. Bei der Erstellung geben Sie an, ob ihr Bound in einer Gruppe oder individuell und in beliebiger oder linearer Reihenfolge absolviert werden soll. Ob der Bound öffentlich zugänglich sein wird oder nur mithilfe eines Passwortes gestartet werden kann, muss ebenfalls eingestellt werden.

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Moon Games: Fantasievolle Mond-Fotografien

Tool-Tipp

Wenn der Mond aufgegangen ist, lässt sich diese Gelegenheit wunderbar nutzen, um fantasievolle Fotos zu schießen. Das hat auch der französische Astronomie-Journalist und Landschaftsfotograf Laurent Laveder erkannt. Er hat den Mond als Spielpartner benutzt und sich so in unser Fundstück der Woche geknipst.

  • Kunst / Kultur

Bildstöcke und Wegekreuze: Projekt für den fachübergreifenden Religionsunterricht

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Bildstöcke und Wegekreuze" ist ein binnendifferenzierendes Unterrichtsprojekt für jüngere und ältere Lerngruppen zur Erforschung und Dokumentation regionaler Denkmäler und zum Einblick in die denkmalpflegerische und restauratorische Arbeit. Das vorliegende Projekt kann fachübergreifend im Religions-, Geschichts-, Kunst- und Erdkundeunterricht eingesetzt werden und, je nach Binnendifferenzierung, sowohl mit sehr jungen als auch mit älteren Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden. Ziel ist es, regional nahe gelegene Bildstöcke und Wegekreuze zu recherchieren und zu dokumentieren. Die Lernenden werden so nicht nur für diese historischen Zeugnisse regionaler Volksfrömmigkeit sensibilisiert, sondern sie lernen auch etwas über den Umgang mit und die Pflege von Denkmälern. Auf einem grundlegenden Niveau werden Form und Funktion von Bildstöcken und Wegekreuzen erarbeitet und bei einer Besichtigung vor Ort an regionalen Beispielen belegt. Ein Beispiel für einen Projektablauf in Grundschulklassen findet sich bei den Arbeitsmaterialien zum Download. Auf einem (binnendifferenzierend) höheren Niveau werden zudem Archiv- und Internetrecherchen durchgeführt sowie Exkursionen gemacht und Experten befragt, ehe die Lernenden als Abschluss ihrer gruppenteiligen Arbeit denkmalpflegerische Dokumentationsbögen zu einzelnen Bildstöcken und Wegekreuzen erstellen und präsentieren. Ein Beispiel für einen Projektablauf mit Oberstufenschülerinnen und -schülern findet sich im Bereich "Unterrichtsablauf". Neben den Sachinformationen zu Bildstöcken, Wegekreuzen und Heiligenhäuschen werden Arbeitsblätter und Linklisten zum Einblick in die Arbeit von Denkmalpflege und Restauration gegeben, sodass die Lernenden einen umfassenden Eindruck von der komplexen Aufgabe der Denkmalpflege und -erhaltung bekommen und den ideellen Wert von Denkmälern vertiefend erkennen. Das Projekt, welches diesem Unterrichtsvorschlag zugrunde liegt, wurde mit Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase an einem Gymnasium in Ostwestfalen-Lippe durchgeführt. Auf der folgenden Seite wird die mögliche Planung, Durchführung und Präsentation eines Projektes für einen Mittel- beziehungsweise Oberstufenkurs vorgestellt: Ablauf der Unterrichtseinheit "Bildstöcke und Wegekreuze" in der Mittel- und Oberstufe Jüngere und/oder lernschwächere Lerngruppen In einem Kurs mit lernschwächeren und/oder jüngeren Schülerinnen und Schülern (circa ab Klasse 3) sollte der Einstieg ebenfalls praxisorientiert oder mit Hilfe von Material 1 erfolgen sowie über die sprachliche Betrachtung der Fachbegriffe "Denkmal", "Bildstock", "Wegekreuz" und "Heiligenhäuschen". Sodann genügt es im Folgenden, die Skizze aus Arbeitsblatt 2 abmalen und nach eigenen Vorstellungen gestalten zu lassen. Anschließend empfiehlt sich eine didaktische Reduktion auf eine der Formen von religiösen Denkmälern – je nach regionalen Gegebenheiten. Als eigentliche Erarbeitung müsste sodann die Besichtigung eines regionalen Bildstockes folgen, der mithilfe externer Experten oder als Lehrervortrag interpretiert werden kann. Im gemeinsamen Gespräch sollten schließlich alle Ergebnisse zusammengetragen werden, diese könnten beispielsweise auch auf einer Blanko-Skizze zum Bildstock in Postergröße notiert werden (methodischer Tipp zum Ein "Poster"-Druck bei PDF-Dokumenten: ein Foto auf mehrere A4-Seiten "zerteilt" ausdrucken und zusammenkleben). Als haptischen Abschluss des Projektes könnten die Lernenden noch einmal den originalen Bildstock besuchen und dort, wie religionshistorisch überliefert, Blumen oder eine Kerze zur Wertschätzung – nicht unbedingt zur religiösen Andacht – hinterlegen beziehungsweise anzünden. Filmmaterial Als Filmmaterial aus den schulischen Medienstellen, auf das zusätzlich für die Durchführung dieses Projektes zurückgegriffen werden kann, empfiehlt sich zum Beispiel: "Deuter der Vergangenheit. Archäologie" (2001), Medienpaket 5540059 "Denkmäler. Steine des Anstoßes" (2010), Medienpaket 5501219. Die Schülerinnen und Schüler finden in ihrer Schul- und Wohnumgebung Bildstöcke und Wegekreuze auf, indem sie diese bei einem Stadtrundgang suchen und mithilfe von Fachliteratur recherchieren. lernen die religiöse Bedeutung von Bildstöcken und Wegekreuzen kennen, indem sie passende Arbeitsblätter bearbeiten, Experten befragen und eine genaue Beschreibung der Denkmäler anfertigen. dokumentieren Standorte, Aussehen und Themen der Denkmäler, indem sie wie echte Restauratoren und Historiker Dokumentationsbögen für jedes Denkmal anlegen. stellen durch eigene Fotos, Beschreibungen und Interpretationen in arbeitsteiliger Gruppenarbeit die Denkmäler im Kurs vor. arbeiten wissenschaftspropädeutisch, indem sie eine Foto- und Literaturrecherche, Experteninterviews und Ergebnisse aus Exkursionen auswerten. lernen die Bedeutung von Denkmälern und der denkmalpflegerischen Arbeit wertschätzen, indem sie einen Einblick in das Berufsfeld und die praktische Tätigkeiten in diesem Bereich erhalten. Einstieg in die Thematik "Bildstöcke und Wegekreuze" Als deduktiven Einstieg in die Thematik besichtigt der Kurs vor Ort je einen Bildstock, ein Wegekreuz und ein Heiligenhäuschen. Alternativ greift man auf Arbeitsblatt 1 zurück. Anschließend kann die Lehrkraft den Ablauf des geplanten Projektes vorstellen (Musterbeispiel in Arbeitsblatt 12, Grundlage für die Schüler-Ergebnisse ist ansonsten der auszufüllende Dokumentationsbogen in Arbeitsblatt 11). Ergänzend folgt die Besprechung von Arbeitsblatt 2 (Definition und Aufbau eines Bildstockes). Vertiefend wird in Arbeitsblatt 3 der Begriff des Denkmals erarbeitet und an eigenen Beispielen durch die Lernenden gesichert. Durchführung und Ergänzungsvorschläge Je nach Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Lerngruppe kann das nun folgende Projekt erweitert werden, zum Beispiel durch Kontakt zu den zuständigen Stellen eines Denkmals (die Schüler-Ergebnisse können auch dort eingereicht werden). Ertragreich sind auch Exkursionen (siehe das Dokument "Exkursionen") sowie die Einladung von Experten (im originalen Beispiel war dies ein ehemaliger Geschichts- und Religionslehrer, Herr Klaus Zacharias, der Vorträge zur Geschichte und den regionalen Besonderheiten der Denkmäler in Paderborn hielt). Sodann gehen die Kleingruppen eigenständig, gegebenenfalls auch im außerschulischen Zeitraum, zu den ihnen jeweils zugeteilten Denkmälern und führen ihre Dokumentationen durch. Alternativ geht die Lerngruppe als Ganzes dorthin, während die übrigen Schülerinnen und Schüler sich mit ihren eigenen Unterlagen und möglicherweise weiterführendem Material beschäftigen. Für unvorhergesehene Leerläufe, fehlende Arbeitsgruppen oder technische Schwierigkeiten und Klausurschreiber sowie insgesamt als vertiefendes Arbeitsmaterial bietet der vorliegende Unterrichtsvorschlag diverse zusätzliche Arbeitsblätter (Arbeitsblätter 4 bis 14). Dabei wird von den Lernenden erwartet, dass sie gegebenenfalls unbekannte Fachbegriffe eigenständig recherchieren. Als generellen Arbeitsauftrag für die Dokumente kann die Lehrkraft anbieten, die Texte digital zu kürzen, das heißt ganze Sätze aber auch Teilsätze und einzelne Worte zu streichen, sodass ein Exzerpt stehen bleibt, das kurz und knapp die wichtigsten Informationen enthält, aber sprachlich auf dem Niveau und im Stil des originalen Textes bleibt (bei der späteren Besprechung im Plenum sollten die wichtigsten Schlagworte daraus noch einmal als Tafelanschrift fixiert und durch Schaubilder gesichert werden). Präsentation Idealerweise stellen die Schülerinnen und Schüler alle Zwischen- und Endergebnisse gemeinsam auf ihrer digitalen Plattform zusammen. Gegebenenfalls erstellen sie für die Präsentation im Plenum auch PowerPoint-Präsentationen. Am Ende kann eine öffentliche Präsentation stehen, zum Beispiel durch Plakat-Ausdrucke auf Stellwänden. Die Lehrkraft hat so einen stetigen Überblick über Umfang und Fortschritt der Arbeiten und erkennt die Beteiligung der einzelnen Lernenden an der Gruppenarbeit.

  • Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik / Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Grundschule

In diesem Schulformenportal finden Grundschullehrkräfte abwechslungsreiche digitale und analoge Unterrichtsmaterialien zum Download für die Fächer der Primarstufe:

  • Sprache: Deutsch, Englisch, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
  • MINT: Mathematik und Sachunterricht
  • Kunst und Musik
  • sowie Religion/Ethik, Sport und Fächerübergreifend.

Dabei stehen Lehrerinnen und Lehrern kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtseinheiten und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zur Verfügung. Diese können heruntergeladen und direkt im Fach-Unterricht sowie in Vertretungsstunden eingesetzt werden. Zu lehrplanorientierten Unterrichtsideen und Übungen gesellen sich aktuelle Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für den Unterricht von der ersten bis zur vierten Klasse. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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