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Mehr als funktional: Wälder erleben und erkennen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Mehr als funktional: Wälder erleben und erkennen" erlangen Lernende verschiedene Kenntnisse über Nutzungsformen und Funktionen von Wäldern, um sich selbst eine begründete Meinung zu bilden.Das Projekt "Brennpunkt Wald" ist eine aktivierende Informations- und Aufklärungskampagne für Jugendliche zum Themenkomplex Waldbrandprävention. Im Zentrum des Projekts steht das niedrigschwellige Informationsangebot auf den Social-Media-Kanälen Instagram und YouTube . Auf der Projektwebsite finden Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Informationen und Unterrichtsmaterialien zum Themenfeld Waldbrände. Wozu brauchen wir alle den Wald? Es gibt mehr als eine Funktion des Walds, das wissen die meisten Lernenden in der Sekundarstufe I schon. Aufbauend auf diesem Vorwissen vermittelt diese Unterrichtseinheit Wissen über die Nutzungsformen von Wäldern und die Veränderungen, die durch den Klimawandel in der Nutzung von Wäldern auftreten. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler den Wald, die Waldgesellschaften in Deutschland und seine Funktionen kennen. Zunächst tragen Schülerinnen und Schüler die theoretischen Grundlagen zu Waldgesellschaften und deren Nutzung in Deutschland zusammen und diskutieren über Nutzungsformen von Wäldern. Danach bestimmen die Lernenden die Waldgesellschaft in ihrer schulischen Umgebung. Bestimmungsbücher waren gestern: Heute helfen Apps bei der Exkursion dabei, den Wald zu entdecken. Zur Einschätzung der vergangenen und zukünftigen Entwicklung von Wäldern, betrachten die Lernenden das Beispiel "Rotbuche". Abschließend enthält die Unterrichtseinheit einen Forschungsauftrag, der die Perspektiven auf den Wald regional ergänzt. Zunächst tragen Schülerinnen und Schüler ihr Vorwissen zum Thema in einer Mindmap zusammen. Darauf erfolgt die Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zu Waldgesellschaften und deren Nutzung in Deutschland und eine Diskussion über die Nutzungsformen von Wäldern aus Perspektive einzelner Interessenvertreterinnen und -vertreter. Danach bestimmen die Lernenden die Waldgesellschaft in ihrer schulischen Umgebung. Bestimmungsbücher waren gestern: Heute helfen Apps bei der Exkursion dabei, den Wald zu entdecken. Zur Einschätzung der vergangenen und zukünftigen Entwicklung von Wäldern, betrachten die Lernenden das Beispiel „Rotbuche“. Abschließend besteht die Unterrichtseinheit aus einem Forschungsauftrag, der die Perspektiven auf den Wald regional ergänzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Wälder komplexe Ökosysteme sind. erarbeiten sich Hintergrundwissen über verschiedene Waldgesellschaften in Deutschland und deren Funktionen. erfassen den Einfluss von Klima und Waldbau auf ihre Umwelt. diskutieren über die Nutzung und Funktion von Wald in Deutschland und werden befähigt sich ein begründetes Urteil dazu zu bilden Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine App auf einem Smartphone oder Tablet, um die Waldgesellschaft vor Ort zu bestimmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in Gruppen. begeben sich in Rollen und diskutieren die Vor- und Nachteile menschlicher Nutzungsformen. begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

The Golden State of California?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beleuchtet Obdachlosigkeit in Kalifornien unter sozioökonomischen Gesichtspunkten. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblicke in die Wechselwirkungen von Obdachlosigkeit und der Entstehung und Ausdehnung des Silicon Valley. Die Schülerinnen und Schüler sind konfrontiert mit einer Form des Kapitalismus, die entfesselt von sozialen Maßstäben vorangetrieben wird. Sie erlangen Einsicht in die komplexen Verwicklungen von Politik, Wirtschaft und sozialen Interessen verschiedener Gruppen. Das Wort Kalifornien wird assoziiert mit Sonne, Strand, Meer und Freiheit. Dass der Golden State die höchste Obdachlosenrate in den USA hat und der Trend keine baldige Besserung in Aussicht stellt, mag auf den ersten Blick verwundern. Auf den zweiten Blick ist die hohe Obdachlosenrate eine Konsequenz eines entfesselten Turbo-Kapitalismus im Silicon Valley . Die Annahme, dass die Expansion der "Tech Companies" im Silicon Valley den Wohlstand für alle in der Region vorantreibt, ist nur wahr, wenn es um einen kleinen Teil der Gesellschaft geht. Bürgerbestrebungen, diesem Trend ein Ende zu setzen, verlaufen im Interessenkalkül der Politik. Der Immobilienmarkt ist zu einem Spielball finanzieller Interessen geworden. Den explodierenden Mieten stehen die seit Jahrzehnten stagnierenden Gehälter von Jobs in Servicebereichen gegenüber, die die Situation weiter verschärfen. Die Veränderung des Wohnungs- und Lebensraums der Menschen in Kalifornien (stellvertretend für viele Großstädte in den USA) wird in dieser Unterrichtseinheit durch zwei Videos beleuchtet. Die Lernenden setzen sich anhand von kompetenzorientierten Aufgaben ( pre-, while- und post-viewing tasks sowie zahlreichen kommunikativen Aufgaben) mit den Lebensverhältnissen der Menschen vor Ort auseinander und analysieren die Missstände kritisch. Mithilfe von creative assignments entwickeln die Lernenden praktische Ansätze, um für das Thema zu sensibilisieren und gegebenenfalls Erleichterungen zu schaffen. Das Arbeitsmaterial lässt sich im Englisch-Unterricht gut in die folgenden Abitur-Themenbereiche integrieren (Beispiel: Baden-Württemberg, Klassen 11/12, Soziokulturelles Orientierungswissen, Zielkultur USA ): "Globalisierung als Chance und Herausforderung (Arbeitswelt, gap between rich and poor, Menschenrechte)", "Beziehung zwischen Individuum und Staat (Balance zwischen staatlicher Fürsorge/Aufsicht und Selbstverantwortung / self-reliance, Freiheitsverständnis, politische Teilhabe)", "Frage der nationalen und individuellen Identität in multikulturellen Gesellschaften (acculturation versus parallel societies)". Kommunikative Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler assoziieren ihre Eindrücke von Kalifornien anhand von Bildern. entnehmen Stimmungen und Kernaussagen aus einem Lied über Kalifornien. entnehmen aus einem Video über Obdachlosigkeit in Kalifornien die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen und erfahren hierdurch mehr über Obdachlosigkeit in Beziehung zu nicht von Obdachlosigkeit Betroffenen. entnehmen aus einem Video über die Entwicklungen im Silicon Valley in Kalifornien die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen und erfahren hierdurch mehr über die Wechselwirkungen von Obdachlosigkeit, Politik und Wirtschaft. gewinnen Einblicke in die Gefahren und Auswirkungen von Obdachlosigkeit und kommentieren diese. diskutieren in verteilten Rollen und erkennen die Verwicklungen von Interessen. stellen ihre Arbeitsergebnisse in kürzeren Präsentationen dar und unterstützen ihre Darstellung durch Details. Fachbezogene Teilkompetenzen, bezogen auf die Kernkompetenzen des Lernbereichs Globale Entwicklung Die Schülerinnen und Schüler analysieren Globalisierungs- und Entwicklungsprozesse und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung des Bundestaates Kalifornien und erkennen / beschreiben den Wandel der Lebensverhältnisse mithilfe der Zielsprache als nicht nachhaltig. (Erkennen, 3.1) beleuchten die Situation der Obdachlosen in den USA als ein Beispiel für die Verletzung von Menschenrechten und bewerten dies kritisch. (Bewerten, 6.1) schlagen in der Fremdsprache Aktionen zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen vor und beteiligen sich aktiv daran. (Handeln, 11.1) Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler filtern Informationen aus zwei Videos und ordnen diese verschiedenen Fragen zu. kreieren medial aufbereitete Projekte zur Sensibilisierung für das Thema Obdachlosigkeit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in Situationen von obdachlosen Menschen sowie wohnenden Menschen und deren Interessen und erweitern ihre Empathiefähigkeit und ihr Verständnis für divergierende soziale Systeme. schulen ihr Bewusstsein für die Notwendigkeit komplexer Lösungen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Verpackungsmüll vermeiden – aber wie?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zur Vermeidung von Verpackungsmüll zeigt Schülerinnen und Schülern, welche Folgen zunehmender Verpackungsabfall für Umwelt und Klima hat. Ausgehend von ihrer eigenen Betroffenheit entwickeln die Lernenden konkrete Ideen für nachhaltiges Handeln im Alltag und in der Gesellschaft. Dabei setzen sie sich auch mit Verantwortung, Schuldfragen und der Reflexion des eigenen Konsumverhaltens auseinander. Aktuelle Prognosen zeigen: In Zukunft könnten mehr Plastikteile als Fische in den Weltmeeren schwimmen . Bilder von kilometerweiten Müllteppichen im Ozean oder von Fischen und Meeressäugern mit Plastik im Magen machen deutlich, wie gravierend die Folgen von Plastikmüll und Verpackungsabfällen für Umwelt und Ökosysteme sind. Ein großer Teil dieses Mülls stammt aus Einwegverpackungen , die nach kurzer Nutzung entsorgt werden. Die Problematik verschärft sich zusätzlich durch den wachsenden Online-Handel , der immer mehr Verpackungsmaterial produziert. Gerade für Jugendliche gehört es heute zum Alltag, Kleidung, Schuhe oder Essen online zu bestellen und liefern zu lassen. Dadurch steigt die Menge an Verpackungsmüll kontinuierlich. Die Unterrichtseinheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen . Ziel ist es, die Lernenden für die Auswirkungen von Plastikverpackungen auf Umwelt, Klima und Meeresökosysteme zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu stärken. Dabei bleibt die Auseinandersetzung nicht auf der Ebene der Betroffenheit stehen. In mehreren methodisch abwechslungsreichen Lernphasen entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigenständig praktische Lösungsansätze zur Reduzierung von Verpackungsmüll . Diese Ideen werden im schulischen Umfeld diskutiert und teilweise erprobt. Der Unterricht legt dabei besonderen Wert auf Schülerselbsttätigkeit, Reflexion des eigenen Konsumverhaltens und die Entwicklung konkreter Handlungsmöglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit im Alltag . Didaktische Intention der Unterrichtseinheit "Verpackungsmüll vermeiden - aber wie?" Die zunehmende Umweltverschmutzung durch Plastik- und Verpackungsmüll zählt zu den größten ökologischen Herausforderungen der Gegenwart. Große Mengen an Kunststoffabfällen gelangen in die Weltmeere , wo sich riesige Müllstrudel bilden und ganze Ökosysteme gefährden. Auch Mikroplastik ist mittlerweile in Böden, Gewässern und sogar im Trinkwasser nachweisbar. Diese Entwicklung bedroht nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern kann langfristig auch gesundheitliche Risiken für den Menschen mit sich bringen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Auseinandersetzung mit Verpackungsmüll im Unterricht zunehmend an Bedeutung. Gerade Schülerinnen und Schüler müssen verstehen, welche Folgen Konsumverhalten, Einwegverpackungen und globaler Warenverkehr für Umwelt und Klima haben. Gleichzeitig sollen sie erkennen, dass nachhaltiges Handeln möglich ist und dass gesellschaftliche Veränderungen nur gelingen können, wenn Menschen ihr Verhalten reflektieren und Verantwortung übernehmen. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Erfahrungen aus der Umweltbildung zeigen, dass bloße Appelle zu umweltgerechtem Verhalten häufig nur begrenzte Wirkung entfalten. Nachhaltige Veränderungen entstehen vor allem dann, wenn Lernende die Möglichkeit erhalten, Probleme eigenständig zu analysieren und konkrete Handlungsoptionen zu entwickeln . Die Unterrichtseinheit verbindet daher Informationsvermittlung, Analyse und Handlungsorientierung . Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit dem Zustand der Meere und den globalen Folgen von Plastikmüll und Verpackungsabfällen . Darauf aufbauend untersuchen die Schülerinnen und Schüler den starken Anstieg von Verpackungsmüll, seine Ursachen im Konsumverhalten sowie seine Wege in die Umwelt und in die Weltmeere. Im nächsten Schritt entwickeln die Lernenden konkrete Lösungsansätze zur Reduzierung von Verpackungsmüll . Dabei setzen sie sich mit Möglichkeiten auseinander, wie Verpackungen vermieden, nachhaltige Alternativen genutzt oder politische Maßnahmen zur Abfallreduzierung umgesetzt werden können. Die Unterrichtseinheit umfasst neun methodisch unterschiedliche Lernrunden , die eine hohe Aktivität der Schülerinnen und Schüler fördern. Zu den eingesetzten Methoden gehören unter anderem: Internetrecherchen zu Plasitkmüll und Umweltfolgen, Analyse von Tabellen, Statistik und Texten Präsentationen und Diskussionen, Abstimmungen und Podiumsdiskussionen zu Lösnungsansätzen. Da visuelle Darstellungen besonders eindrücklich wirken , werden ergänzend Video-Clips eingesetzt, die die Folgen von Plastikmüll in den Meeren und die globale Dimension des Problems anschaulich verdeutlichen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen statistische Informationen über den Verpackungsmüll in Deutschland. können erklären, wie der Verpackungsmüll ins Meer gelangt. können Aussagen zum Dualen Verwertungssystem in Deutschland machen und dieses bewerten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet im Internet. rufen Videoclips im Netz auf, analysieren und bewerten sie. visualisieren eigene Präsentationen und bereiten Abstimmungsergebnisse grafisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in einer Gruppe zielgerecht Informationen aus, bereiten diese auf und setzen sie in eine Präsentation um. präsentieren im Team adressatenadäquat ihre Ergebnisse. können sich in unterschiedlichen Kommunikationssituationen behaupten und konstruktiv in die Gruppenarbeit einbringen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Lokale Agenda 2030: Wassermangel in Deutschland?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Lokale Agenda 2030: Wassermangel in Deutschland" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit der Agenda 2030 und den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, sondern setzen sie im Rahmen eines Mini-Projektes auch in konkrete Handlungsempfehlungen zu einem Ziel um.Diese Unterrichtseinheit will den Lernenden nicht nur die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vermitteln, sondern sie auch dazu anleiten, diese praxisnah zu reflektieren und in ihrer konkreten Lebenswirklichkeit anzuwenden. Wissen wird damit zum Verstehen und Handeln. Genau dies ist die Intention der Agenda 2030 . Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten ihre Vorschläge und Ideen selbstständig und arbeitsteilig. Die Unterrichtseinheit könnte komplett im Fernunterricht durchgeführt werden, ist aber im Präsenzunterricht sicherlich eindrücklicher und wirkungsvoller. Das Thema "Agenda 2030" im Unterricht Nachhaltigkeit wird das gesellschaftliche und politische Leitthema der nächsten Jahrzehnte sein. Nur, wenn es gelingt, den fortschreitenden Klimawandel durch eine Verringerung der Eingriffe in die Umwelt noch abzumildern, wird die Menschheit ihre existenzielle Bedrohung noch abwenden können. Nicht nur Jugendliche fordern deshalb weltweit eine Veränderung von Produktion und Konsum, selbst große Unternehmen und internationale Investierende haben diese Notwendigkeit inzwischen erkannt. Die Vereinten Nationen haben in ihrer Agenda 2030 nun 17 Ziele formuliert, auf die alle Staaten, alle Unternehmen und alle Menschen auf dieser Erde hinarbeiten sollten, um das Überleben der Menschheit und gesellschaftlichen Fortschritt sicherzustellen. Die vorliegende Unterrichtseinheit lässt die Schülerinnen und Schüler Teil dieser weltweiten Bewegung werden und fordert von ihnen, für ihre Region und ihr Land ganz konkrete Vorschläge zu machen, wie eines der UN-Nachhaltigkeitsziele, die Versorgung mit sauberem und bezahlbarem Trinkwasser, sichergestellt werden kann. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit ist als Mini-Projekt gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich selbstständig und eigenverantwortlich mit den Problemen Klimawandel und mögliche Wasserknappheit auseinander und kommen gemeinsam zu Lösungsvorschlägen, die dann öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Da der zeitliche Aufwand nicht zu groß werden soll, sind Projektziel, Arbeitsgruppen und Projektablauf bereits vorgegeben. Auch auf die klassische Projektstruktur mit einer Leitungs- beziehungsweise Steuergruppe sollte verzichtet werden. Diese kann problemlos durch tägliche Meilensteinsitzungen ersetzt werden, auf denen die Gesamtgruppe alle relevanten Entscheidungen gemeinsam trifft. Das fördert zudem die Identifikation mit dem Projekt. Die Unterrichtseinheit erfüllt damit aktuelle didaktische und methodische Wunschvorstellungen beziehungsweise Ansprüche: Eigenständigkeit, Handlungsorientierung, Meinungsbildung, sinnvoller Medieneinsatz und gesellschaftliche Relevanz. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann zu 100 Prozent online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Fernunterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden. Dies kann eine Videoplattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Selbst, wenn die Unterrichtseinheit ausschließlich im Präsenzunterricht stattfinden soll, kann sie nur effektiv und zeitnah durchgeführt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler durchgängig digital arbeiten. Alle Arbeitsergebnisse (Lösungsvorschläge der Arbeitsgruppen, Dokumentation der Meilensteinbeschlüsse, Grafiken, Fotos, Texte und Links für die Abschlusspräsentation, Endfassung der Präsentation, Passwörter für die Social Media-Kanäle) müssen allen Projektteilnehmenden in Dateiform in einem gemeinsamen Netzlaufwerk zur Verfügung stehen und von allen verwendet und bearbeitet werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen und erläutern die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Agenda 2030. wissen um den Zusammenhang von Klimaveränderung und Trinkwasservorkommen. stellen konkrete, praktisch umsetzbare Nachhaltigkeitsschritte zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in Deutschland vor und begründen diese. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. werten Diagramme aus. entnehmen Texten Informationen. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken und posten ihre Projektergebnisse in sozialen Netzwerken. führen eine Online-Präsentation ihrer Vorschläge mittels Videokonferenz durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe und tragen Meinungsverschiedenheiten in der Gruppe aus. arbeiten kollaborativ und zielführend an einem gemeinsamen medialen Endprodukt.

  • Wirtschaft / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe II

Talking about statistics and climate change

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "talking about statistics and climate change" erlernen die Schülerinnen und Schüler neue Redemittel zur Besprechung von Statistiken und setzen sich gleichzeitig unter Verwendung der Seite climateimpactsonline.com mit dem Klimawandel auseinander. In dieser Unterrichtssequenz werden am Beispiel von Klimamodellen Vokabular und Redemittel zur Besprechung von Statistiken eingeführt. Die Erarbeitung erfolgt in Gruppenarbeit und mithilfe verschiedener Arbeitsblätter, die unterschiedliche Zugänge anbieten und alternativ oder differenzierend eingesetzt werden können. Die Lernenden sollen sich mit den aufgearbeiteten Klimadaten, Karten und Graphen des Portals climateimpactsonline.com auseinandersetzen, Stichpunkte machen und ihre Ergebnisse diskutieren. Dabei wenden die Schülerinnen und Schüler die neu erlernten Redemittel zur Auswertung von Statistiken an. Dieses Unterrichtsmaterial ist im Rahmen des PIKee-Projekts entstanden. Auf Basis des Portals KlimafolgenOnline-Bildung.de werden im PIKee-Projekt, dem aktuellen Umweltbildungsprojekt am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, interdisziplinäre Unterrichtseinheiten und Handreichungen für Lehrkräfte entwickelt. Dadurch können Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte die mögliche Entwicklung des Klimas in Deutschland anhand selbst gewählter Szenarien nachvollziehen. Das Portal liefert bis auf Landkreisebene aufgelöste Daten für verschiedene Sektoren wie Klima, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Energie. Mehr Informationen finden Sie hier . Gruppenarbeit Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in dieser Unterrichtseinheit mit modellierten Karten und Graphen, um die Auswertung von Statistiken zu üben. Voraussetzung dafür ist, dass die Arbeit mit Klimamodellen aus dem Geographieunterricht bekannt ist. Zu Beginn der Stunde müssen neues Vokabular ("precipitation", "accumulated", "evapotranspiration") und Redemittel eingeführt werden. Die Lernenden können zur Aneignung die Übersicht der Seite englisch-hilfen.de/diagramme nutzen. Anschließend erhält jede Gruppe, je nach Klassengröße, ein Arbeitsblatt (AB01-AB05). Mit dem Material ist eine weitgehend selbstständige Erarbeitung durch die Schülerinnen und Schüler in der Gruppe möglich. Expertenrunde Nach der Gruppenarbeit sollte eine Expertenrunde stattfinden, sodass die Schülerinnen und Schüler andere Gruppen über ihre Ergebnisse informieren und sich austauschen können. Somit findet erneut eine Anwendung der Redemittel statt, wobei jede Schülerin und jeder Schüler zu Wort kommt. Anschließend sollte unter Einbeziehung der Karten und Graphen eine Diskussion im Plenum über den Klimawandel folgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen Redemittel zur Besprechung von Statistiken. wenden die Redemittel an, um die Veränderungen von Temperatur, Niederschlag, Wasserhaushalt, Sonnenschein und Schneefall zu beschreiben. setzen sich mit möglichen Folgen von Klimaveränderungen auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können mit den Graphen und Karten auf den Arbeitsblättern umgehen, die aus dem englischsprachigen Portal climateimpactsonline.com entnommen wurden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team. diskutieren gemeinsam und lernen, andere Meinungen aufzugreifen. präsentieren ihre Ergebnisse in anderen Gruppen, wobei jeder zu Wort kommt.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Global Pop: die aktuelle Musikszene in Nigeria

Unterrichtseinheit
14,99 €

Globales Lernen im Musikunterricht: Die Schülerinnen und Schüler erhalten vielfältige Einblicke in die Musikszene Nigerias, lernen einige der aktuell angesagtesten Künstlerinnen und Künstler kennen und entdecken die kulturelle Vielfalt des westafrikanischen Landes, die sich nicht nur in der Musik wiederspiegelt. Musik kennt keine Grenzen! Das war schon immer so, aber in Zeiten der globalen Digitalisierung und von Social Media bekommt diese Aussage noch eine stärkere Dimension. Ein anschauliches Beispiel dafür bietet die aktuelle Musikszene in Nigeria, von wo aus Popstars ihren Siegeszug in die globale Popwelt starten. Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde und der "jüngste" Kontinent, was die Bevölkerung betrifft. Die Chancen stehen daher gut für die jetzt schon florierenden Musikmärkte und die wachsenden Streamingdienste insbesondere in den Metropolen Afrikas. Heute brauchen Afrikas Superstars Europa oder die USA nicht mehr, um im globalen Musikmarkt erfolgreich zu sein. Denn auch in der afrikanischen Diaspora in Europa und den USA werden Superstars wie zum Beispiel Burna Boy oder Yemi Alade aus Nigeria gefeiert und verehrt. Das Thema "Global Pop" im Unterricht Mit dieser Unterrichtseinheit wird den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Afrika als Musikmarkt der Zukunft am Beispiel Nigerias vorgestellt. Dabei wird auch die Problematik von Geschlechterrollen in Musikvideos am Beispiel von nigerianischen Popstars verdeutlicht und das Yoruba als eine der vorherrschenden Sprachen des Landes und in den Musikvideos vorgestellt. Vorkenntnisse zum Thema Global Pop, insbesondere aus Afrika, wären von Vorteil. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit trägt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der aktuellen Entwicklung und Veränderung in der globalen Musikindustrie bei und vermittelt dabei fundierte und konkrete Einblicke in die Musikszene Nigerias mit ihren zahlreichen Superstars. Gleichzeitig wird am Beispiel der Musikvideos ermöglicht, das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche zu überdenken. Methodische Analyse Die Darstellung der vorgegebenen Beispiele zum Thema Global Pop aus Nigeria erfolgt durch das Sichten kurzer Videobeiträge. Einen umfassenden Einblick in das Thema liefert der Arbeitstext, der auch als Basis zur Bearbeitung der Gruppen-Arbeitsaufträge dient. Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen helfen dabei, das komplexe Thema aufzuschlüsseln und verständlicher zu machen. Gleichzeitig werden so auch Bezüge zum Alltagsleben der Jugendlichen hergestellt und Möglichkeiten zur kritischen Auseinandersetzung mit der globalen Musikindustrie, aber auch mit Geschlechtergerechtigkeit geboten. Dabei werden zentrale Methoden des Globalen Lernens wie die Förderung von Perspektivwechsel, Empathie und Solidarität umgesetzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Globale Musikindustrie am Beispiel der nigerianischen Popmusik und ihrer Superstars kennen. lernen die sogenannten angesagten Afrobeats als weltweites und populäres Phänomen kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren und kooperieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Teamarbeit. lernen lösungsorientierte Hinweise zur kritischen Analyse von Musikvideos. erhalten am Beispiel von Global Pop aus Afrika Einblicke in einen fremden Kulturraum und erhalten am Beispiel der weltweit populären "Afrobeats" einen positiv besetzten Zugang zum afrikanischen Kontinent.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit den "Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie", einem von mehreren Themen, mit denen Albert Einstein im Jahr 1905 - auch sein "annus mirabilis" genannt - die Welt der Physik völlig verändert hat. Seine revolutionären Gedanken und Überlegungen zu verschiedenen Bereichen der Physik haben die bis dahin geltenden Gesetzmäßigkeiten teilweise auf den Kopf gestellt. Bis zum heutigen Tag sind Einsteins Erkenntnisse für viele Menschen nur schwer zu verstehen, auch wenn sie in Teilen mit mathematischen Grundkenntnissen gut nachvollziehbar sind.Ausgehend von Einsteins Postulaten - dem Relativitätsprinzip und dem Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit - werden die Schüler und Schülerinnen in Gedankenbeispielen auf die Gesetzmäßigkeiten der Speziellen Relativitätstheorie hingeführt. Dabei werden die unter den Namen Zeitdilatation und Längenkontraktion bekannten Gesetze detailliert hergeleitet. Geeignete Übungsaufgaben ergänzen die Theorie und zeigen, dass teilweise schwer verständliche Zusammenhänge Realität sind, auch wenn davon im Alltagsleben nichts zu spüren ist. Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie Die revolutionären Erkenntnisse von Albert Einstein waren die Grundlage, um die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geltenden Erkenntnisse der Physik auf den Prüfstand zu stellen. Insbesondere die Spezielle Relativitätstheorie macht es möglich, dass wir heute ganz selbstverständlich mit einem Navigationssystem im Auto unterwegs sind, das uns mit großer Präzision an unser Ziel bringt. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können nur insoweit vorausgesetzt werden, dass der Name Albert Einstein bekannt und mit komplizierten und revolutionären Veränderungen in der Physik verbunden ist. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil das zugehörige physikalischen Wissen selbst im Rahmen der gymnasialen Oberstufe nur eingeschränkt vermittelt werden kann. Didaktische Analyse Die Erkenntnisse aus der Speziellen Relativitätstheorie können den Lernenden in Form von einfach gehaltenen Beispielen gut vermittelt werden. So können die Vorgänge bei hohen Relativgeschwindigkeiten - beispielsweise in Beschleunigeranlagen - ebenso gut eingeordnet werden wie bei hypothetischen Reisen zu fernen Sternen oder Galaxien. Methodische Analyse Einfache und etwas schwierigere Übungsaufgaben sollen die zunächst nicht gerade leicht zu verstehenden Zusammenhänge bei der Speziellen Relativitätstheorie den Schülerinnen und Schülern näherbringen. Ein tieferes Einsteigen in die komplizierte Thematik setzt ein hohes Maß an mathematischen Kenntnissen voraus, die am Gymnasium nur eingeschränkt vermittelt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Zusammenhänge bei der Speziellen Relativitätstheorie. können die Begriffe "Zeitdilatation" und "Längenkontraktion" beschreiben und herleiten. können die Bedeutung der Speziellen Relativitätstheorie für die Entwicklung technischer Großprojekte einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Reibungselektrizität und elektrische Influenz

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit den physikalischen Phänomenen "Reibungselektrizität" und "Elektrische Influenz". An einfachen Beispielen aus dem täglichen Leben, wie etwa beim Kämmen von frisch gewaschenem Haar, kann man den Lernenden auf einfache Weise zeigen, wie es durch Reiben von zwei Nichtleitern aneinander zur Reibungselektrizität kommt. Dabei werden Elektronen von einem Stoff herausgelöst und fließen zum anderen mit der Folge, dass sich die Haare abstoßen.Zur Reibungselektrizität kommt es häufig, wenn zwei unterschiedliche Materialien aneinander gerieben werden – dabei bekommt ein Material zusätzliche Elektronen, während das andere Material Elektronen abgibt. Von elektrischer Influenz hingegen spricht man, wenn es bei einem Körper durch Annähern eines anderen geladenen Körpers zu einer Veränderung der Ladungsverteilung kommt. Elektrische Influenz kann man zum Beispiel mittels eines Elektroskopes zeigen, indem man eine geladene Kugel dem Elektroskop annähert: Je näher man mit der geladenen Kugel an das Elektroskop kommt, desto stärker werden sich die beweglichen Nadeln des Elektroskopes voneinander entfernen, weil sich die Ladung auf dem ungeladenen Elektroskop in Richtung der Nadeln verschiebt, mit dem Effekt, dass sich die beiden Nadeln abstoßen. Reibungselektrizität und elektrische Influenz Reibungselektrizität als Ablösung und elektrische Influenz als Verschiebung von elektrischen Ladungen bilden den Einstieg in den Bereich der Elektrostatik, die grundlegend sind für das Verständnis des elektrischen Feldes und den daraus resultierenden Begriffen wie elektrische Feldstärke, elektrische Spannung und Dielektrizität. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von den Lernenden sind in Hinblick auf Reibungselektrizität dahingehend zu erwarten, dass jede Schülerin und jeder Schüler sicher schon einmal einen "elektrischen Schlag" bekommen hat, wenn er oder sie über einen Teppich aus Kunststoff gelaufen ist und dann ein Eisengeländer berührt hat. Die elektrische Influenz hingegen bedeutet für die meisten Lernenden sicher Neuland, kann aber durch einfache und anschauliche Versuche ohne großen Aufwand erläutert werden. Didaktische Analyse Die Behandlung von Reibungselektrizität und elektrischer Influenz sind im Unterricht der Sek. I wichtig, weil sonst die Behandlung der doch anspruchsvollen Vorgänge und Gesetzmäßigkeiten im Rahmen der statischen Physik des elektrischen Feldes im Unterricht der Sek. II schwierig würde. Methodische Analyse Das Verständnis für die Vorgänge bei Reibungselektrizität und elektrischer Influenz kann durch viele, leicht durchführbare Versuche, die den Lernenden Spaß machen und die sie gefahrlos an sich ausprobieren können, schnell zu einem nachhaltigen Lernerfolg führen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können erklären, wie es zu positiv oder negativ geladenen Körpern kommt. kennen die Unterschiede zwischen Ladungstrennung und Ladungsverschiebung. wissen um die Gefährlichkeit von Ladungstrennung (zum Beispiel bei Gewittern). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Remixing Kafkas "Die Verwandlung": Verwandlung als Motiv der Kulturgeschichte

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu Franz Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" setzen sich die Schülerinnen und Schüler performativ mit der Verwandlung als einem Motiv der Kulturgeschichte auseinander. Sie gehen mehreren Fragen nach: Wer verwandelt wen zu was aus welchen Motiven? Mit welchen Mitteln wird verwandelt? Welche Wirkungen ergeben sich für die Verwandelten, die Umwelt oder die Gesellschaft? Anhand von ihnen bekannten Beispielen aus Literatur, Film und Fernsehen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler das Thema Verwandlung kreativ und setzen es mit Mitteln der Foto- und Videobearbeitung um. In dieser Unterrichtseinheit erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass sich in Verwandlungsmotiven Ängste und Wünsche von Gesellschaften spiegeln. Nach einem kurzen motivgeschichtlichen Rückgriff in Form eines performativen Vortrags sollen die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Verwandlungsmotiv gestalten und darin ihre Zukunftswünsche oder -ängste kreativ mithilfe von Video- und Fotobearbeitung zum Ausdruck bringen. Voraussetzungen Die Unterrichtseinheit "Remixing Kafkas 'Die Verwandlung': Verwandlung als Motiv der Kulturgeschichte" ist im Rahmen des Programms Generation K entstanden und wurde mit der Methode Learning Through The Arts (LTTA) in Kooperation der Künstlerin Sabine Felker und des Künstlers Jürgen Waldmann mit dem Gymnasiallehrer Gerd Kremer gestaltet. Die Unterrichtseinheit ist dementsprechend als Tandem-Unterricht zwischen einer Lehrkraft und mit der Schule kooperierenden Künstlerinnen und Künstlern konzipiert. Falls an Ihrer Schule keine Kooperationen mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern bestehen, kann die Unterrichtseinheit auch von mehreren Lehrkräften im Team durchgeführt werden (idealerweise sollte eine der Lehrkräfte eine Affinität zu der hier angewendeten Kunstform Performance aufweisen). Es ist auch denkbar, ein oder zwei Schülerinnen und Schüler für die Performance einzubinden. Benötigtes Material Videoprojektor Laptop (für die Zuspielung der Fotos in den Videomischer) Videokamera und Stativ Videomischer mit Chroma-Key-Funktion oder vorinstallierte Software für Chroma-Key-Effekte Greenscreen-Hintergrund (Stoff oder Pappe), wenn eine Bildfreistellung mittels Live-Greensreen umgesetzt wird einführender Text zum Thema Verwandlung ein Aufgabenblatt pro Gruppentisch Bildmaterial zum Thema Verwandlung (beispielsweise Wolverine, Gollum, Vampir, Arachne, Käfer aus "Die Verwandlung", Werwolf, Spiderman, Die Schöne und das Biest et cetera) Die Kostüme für die Performerinnen beziehungsweise Performer sind frei wählbar. Es bietet sich an, eins der im einführenden Text genannten Wesen darzustellen. Hier: zwei Personen in weißen (Arzt-)Kitteln, eine trägt nach der Verwandlung zusätzlich eine Eselsmaske. Raumvorbereitung Vor der Tafel wird ein "Rednerpult" inszeniert. Die Tische sind zu Vierer-Gruppentischen zusammengestellt. Didaktisch-methodische Überlegungen Mithilfe der Unterrichtseinheit "Remixing Kafkas 'Die Verwandlung': Verwandlung als Motiv der Kulturgeschichte" werden die kontextuelle Abhängigkeit und die kulturgeschichtliche Bedeutung des Verwandlungmotivs erkennbar. Durch die künstlerische Auseinandersetzung in Gruppenarbeiten wird die eigene Haltung zur Disposition gestellt und geschärft. Das kreative Spiel mit der Verwandlung und Veränderung auf der visuellen Ebene sind wesentliche Aspekte von Videobearbeitung im Medienkunstkontext. Video- und Fotobearbeitung sind zudem Bestandteil der alltäglichen Kulturpraxis von Kindern und Jugendlichen. Diese Form eignet sich daher besonders, das Thema "Verwandlung" ästhetisch aufzugreifen. Die zusätzliche Integration von Performance in die Bearbeitung des Themas ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich mittels darstellender Kunst zum Inhalt in Beziehung zu setzen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit ist eingebettet in eine Unterrichtsreihe zu Franz Kafka. Dabei ist es von Vorteil, wenn Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" den Schülerinnen und Schülern vor der Durchführung dieser Doppelstunde bereits bekannt ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden einen kreativ-künstlerischen Umgang mit Themen der Lektüre beziehungsweise Gesellschaftsthemen an. erkennen, welche kulturgeschichtliche Bedeutung das Motiv der Verwandlung hat. lernen künstlerische Formen und Präsentationsmöglichkeiten kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Inszenierungskonzept / einen performativen Vortrag unter Einbeziehung von Medien. erarbeiten sich die Möglichkeiten, Funktionsweise und Anwendung digitaler Foto- und Videosoftware. lernen den künstlerischen Prozess des "Remixes" kennen: Vorhandenes künstlerisches Material (wie hier bekannte verwandelte Figuren aus Film, Fernsehen und Literatur) wird neu angeordnet und kontextualisiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, kreative Prozesse mit anderen abzustimmen und zu gestalten. entwickeln eigene Ideen, formulieren und präsentieren diese. entwickeln eigene Haltungen zu Themen und stellen diese zur Diskussion.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Fronleichnam: Das katholischste aller Feste

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit wird die Fronleichnamsprozession thematisiert. Im Kontext der katholischen Theologie erfahren die Schülerinnen und Schüler ansatzweise die sich darin äußernde eucharistische Frömmigkeit. Sie hören und verstehen den Hymnus "Pange lingua" von Thomas von Aquin und lernen, wie eine Monstranz funktioniert. Die Lernenden sollen während dieser Unterrichtseinheit eigene Vorstellungen zur Bedeutung des Festes entwickeln. Video-Clips auf der Plattform YouTube zeigen die Fronleichnamsprozession und den Gesang. Artikel aus alten Lexika mit verlinkten Erklärungen einzelner Begriffe repräsentieren den Stand des Wissens aus der Zeit, als die Prozession ein großes Ereignis war. Die Schülerinnen und Schüler hören und verstehen den Hymnus "Pange lingua" des Thomas von Aquin, dem das weltweit über Jahrhunderte gesungene "Tantum ergo" entnommen ist. Das "Tantum ergo" wird im Hymnus "Pange lingua" als gregorianischer Choral wie auch in der volkstümlichen Melodie des Kaspar Ett gehört. Der biblische Hintergrund, die Überlieferung vom letzten Abendmahl Jesu, wird kurz angeschnitten. Visualisierung von "Fronleichnam" Zunächst soll das Fest für die Schülerinnen und Schülern veranschaulicht werden. Das geschieht anhand von YouTube-Clips (siehe Verlaufsplan) von der Prozession und dem Gesang des Hymnus "Pange lingua" beziehungsweise zur Visualisierung dessen fünfter und sechster Strophe, dem "Tantum ergo", das über Jahrhunderte vor dem sakramentalen Segen gesungen wurde. Ein weiterer Video-Clip zeigt, wie eine Monstranz (wörtlich: Gerät zum Zeigen - nämlich die heilige Hostie) funktioniert. Verständnis des Festes Anhand von zwei Lexikonartikeln aus der Zeit der großen Prozessionen sollen die Schülerinnen und Schüler ein besseres Verständnis des Festes erlangen (Arbeitsblatt 1). In den Lexikonartikeln sind die Erklärungen zentraler Begriffe über Links abrufbar. Mithilfe einer kurzen Analyse des Hymnus "Pange lingua" sollen die Lernenden die spezifische Frömmigkeit des Festes verstehen. In der Würdigung des pointiert katholischen Festes wird die Lehre von der Transsubstantiation angesprochen und die Frömmigkeit des anbetenden Schauens von der Frömmigkeit der aktiven Teilnahme am eucharistischen Mahl abgegrenzt. Die Lernenden erfahren, dass in Zeiten ökumenischer Annäherung der alte Glanz des katholischen Festes verblasst. Die Diskussion der Einsetzungsworte und des Priesteramtes wird ausgeklammert, sollte der Lehrperson aber als theologischer Hintergrund bewusst sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bekommen eine Vorstellung von der Fronleichnamsprozession. lernen die Geschichte und den Ursprung des Festes kennen. verstehen die dahinterstehende Theologie im Ansatz. lernen den bedeutenden Hymnus "Pange lingua" kennen. beziehen die Aussagen des Hymnus auf das Fronleichnamsfest. unterscheiden verschiedene Formen eucharistischer Frömmigkeit. verstehen die geschichtliche Veränderung von Festen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen die wesentlichen Aussagen von Lexikonartikeln. nutzen die verlinkten Erklärungen dieser Artikel. stellen eine Verbindung zwischen der Visualisierung des Festes anhand von YouTube-Clips und den verlinkten Erklärungen der Artikel her. nutzen Video-Clips auf YouTube zum Verständnis des Festes. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen und bewerten ihre Auswertung von Lexikonartikeln. setzen sich mit ihnen fremden Formen von Musik wie dem gregorianischen Choral auseinander. gewinnen ein eigenes Verständnis von der Bedeutung eines kirchlichen Festes. gewinnen Zugang zu einem religiösen Phänomen des Mittelalters.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Gruppenarbeit mit Padlet am Beispiel "Hinduismus"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum kooperativen Lernen mit Padlet setzen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und zielgerichtet mit einem Thema auseinander, bearbeiten und strukturieren es in Gruppenarbeit mithilfe der Präsentationssoftware Padlet und können ihre Ergebnisse abschließend mediengestützt präsentieren. Die Arbeit mit Padlet wird exemplarisch am Beispiel eines Religionsprojektes zum Thema "Hinduismus" für die Sekundarstufe I erklärt und dokumentiert. Das beschriebene Vorgehen ist aber natürlich auch auf andere Fächer und Themen übertragbar. "T oll E in A nderer M achts" ist sowohl bei Schülerinnen und Schülern wie auch Lehrkräften ein weitverbreiteter Slogan und die Abkürzung für TEAM . Bei Gruppenarbeiten sieht man häufig einzelne Schülerinnen und Schüler, die mit Engelsgeduld die Überschrift eines Plakates ausmalen oder Bilder ausschneiden. Der Rest der Gruppe schaut häufig mehr oder weniger gelangweilt zu und beschäftigt sich anderweitig. Dies ist auch nicht verwunderlich, da es schwer ist, als Gruppe gemeinsam an einem Plakat zu arbeiten. Gleichzeitig macht es wenig Sinn, 30 Plakate pro Klasse erstellen zu lassen. Die Software "Padlet" eröffnet hier völlig neue Möglichkeiten . So können die einzelnen Gruppenmitglieder zeitgleich mit verschiedenen Computern an einem Projekt arbeiten. Sie sehen alle dieselbe grafische Oberfläche. Jede Veränderung wird simultan an allen Bildschirmen angezeigt, sodass ein wirklich gemeinsames Arbeiten möglich ist. Durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten setzen sich die Gruppenmitglieder kontrovers und produktiv mit Inhalt und Form auseinander und arbeiten zielgerichtet auf ein Ergebnis hin. Ein "Padlet" hat keine natürlichen Grenzen und kann beliebig erweitert werden, sodass es sich auch hervorragend für komplexere Themen und für die am Ende stehende Präsentation eignet. Für diese Unterrichtseinheit wurde das Thema "Hinduismus" in der Mittelstufe gewählt. Das Arbeitsprinzip kann jedoch beliebig auf jedes andere Sachthema in unterschiedlichen Jahrgangsstufen übertragen werden. Hier ein Beispiel eines Padlets aus der Einheit "Hinduismus": Abbildung: K. Graf, mit freundlicher Genehmigung von Padlet Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam ein Thema und präsentieren dieses. Im Vordergrund stehen die selbständige kooperative Planung und Durchführung des Projekts. Welche Inhalte mit diesem Projekt erkannt werden können, hängt wiederum von der konkreten Themenwahl ab. Methodische Analyse Die Arbeit in der Gruppe ist immer eine Herausforderung für Schülerinnen und Schüler. Nicht alle Gruppen sind homogen und nicht alle Themen gleich einfach zu bearbeiten. Auch die Bereitschaft, sich in die Gruppe einzubringen, kann sehr unterschiedlich sein. Sehr schnell sind gruppendynamische Prozesse sichtbar und es kann zu Spannungen innerhalb der Gruppe kommen, weil jedes einzelne Gruppenmitglied die eigene Rolle finden und gleichzeitig die angenommene Rolle der anderen akzeptieren lernen muss. Die gemeinsame Arbeit am Padlet erfordert zwingend, dass sich die Gruppe über alle Einzelheiten (Layout, Inhalte, Bilder, usw.) austauscht und einigt. Das gleichzeitige Arbeiten am Dokument erfordert Rücksichtnahme und Absprache. Die Lehrkraft kann im Vorfeld die Gruppen frei einteilen oder die Schülerinnen und Schüler selbst über die Gruppenzusammensetzung bestimmen lassen. Während die meisten Schülerinnen und Schüler eine eigene Einteilung bevorzugen, hat die Einteilung im Vorfeld den Vorteil, dass bestimmte Gruppenprozesse bereits in dieser Phase beeinflusst werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Vor- und Nachteile des Einsatzes von Padlet im Unterricht finden sich im Download "Padlet als Präsentationssoftware". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Teilbereiche eines größeren Themas und stellen dieses detailliert vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Software padlet.com kennen und erstellen eigene Padlets. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse mithilfe der zuvor erstellten Padlets. recherchieren eigenständig im Internet, wählen aus, wägen ab und bereiten gewählte Inhalte logisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen, tauschen sich aus und lernen Differenzen gemeinschaftlich zu lösen. präsentieren selbst erarbeitete Ergebnisse vor der Klasse. arbeiten verantwortungsvoll an einem gemeinsamen Projekt.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Tondichtung: Arthur Honeggers "Pacific 231"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler den Komponisten Arthur Honegger und seinen symphonischen Satz für Orchester "Pacific 231" kennen. Die Klasse erarbeitet die Bedeutung des Titels Pacific 231, analysiert das Werk Pacific 231 mit Hilfe von graphischer Notation, und erarbeitet die wichtigsten Lebensdaten des Komponisten und Informationen des Werks. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler zum einen den Schweizer Komponisten Arthur Honegger kennen. Darüber hinaus analysieren sie dessen symphonische Komposition "Pacific 231“, die der Kunstform Tondichtung zuzuordnen ist. Zielsetzung Das Werk "Pacific 231" von Arthur Honegger sollte keiner Schülerin und keinem Schüler bekannt sein. Vermutlich gibt es auch die ein- oder andere Lehrkraft, die bisher keine oder nur sehr wenige Berührungspunkte mit diesem symphonischen Werk der Tondichtung erfahren hat. Darin wird auf eine lautmalerische Art und Weise die Zugfahrt der Pacific-Dampflokomotive akustisch dargestellt. Das Werk zählt zur Tondichtung und wurde 1923 komponiert und 1924 in der Pariser Oper uraufgeführt. Obwohl es sich vermutlich um ein unbekanntes Stück handelt, ist die Auseinandersetzung mit Werken dieser Art in den Lehrplänen fest verankert. Die Zugfahrt der Dampflokomotive wird in fünf Phasen musikalisch dargestellt. Dies kann man durch die Veränderung der Melodie und der Lautstärke, aber auch durch eine Veränderung der Notenwerte akustisch wahrnehmen. Anhand dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden, wie es dem Komponisten gelungen ist, alltägliche Geräusche musikalisch mit Orchesterinstrumenten darzustellen, sodass im Idealfall ein audiovisuelles Bild in den Zuhörenden entsteht und sie sich die Lokomotive bildlich vor ihrem geistigen Auge vorstellen können. Zusätzlich werden wichtige musikalische Grundbegriffe, wie beispielsweise Notenwerte und Dynamikbezeichnungen wiederholt. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern nicht nur ihr theoretisches Wissen über den Komponisten Arthur Honegger, sondern trainieren das aktive Zuhören und Analysieren eines Musikstücks. Dies sollte für viele Schülerinnen und Schüler eine neue Erfahrung sein. Dadurch werden das eigene Gehör und die bewusste Wahrnehmung und Konzentration auf ein musikalisches Werk geschult. Außerdem können musikalische Grundbegriffe wiederholt werden. Die Schülerinnen und Schüler erkennen die verschiedenen Instrumente eines Orchesters und benennen sie am Klang. Relevanz des Themas Das Thema "Tondichtung" ist ein Bestandteil im Lehrplan des Fachs Musik. Das Stück "Pacific 231" von Arthur Honegger bietet sich hier sehr gut an, da das Fahren einer alten Lokomotive sehr eindrucksvoll und anschaulich musikalisch dargestellt wird und sich jede Schülerin und jeder Schüler diese Fahrt einfach vorstellen kann. Anhand dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden, wie es dem Komponisten gelungen ist, alltägliche Geräusche musikalisch mit Orchesterinstrumenten darzustellen, sodass im Idealfall ein audiovisuelles Bild in den Zuhörenden entsteht und sie sich die Lokomotive bildlich vor ihrem geistigen Auge vorstellen können. Die Schulung des Gehörs, das Analysieren von Musikstücken und Wiederholen und Lernen von musikalischen Grundbegriffen sind wichtige Elemente eines Musikunterrichts. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Aus der 5. Und 6. Jahrgangsstufe sollten allerdings die verschiedenen Notenwerte und Lautstärkebezeichnungen bereits bekannt sein. Diese sind notwendig, um das Stück analysieren und beschreiben zu können. Ansonsten sollten der Komponist und das Werk eher unbekannt sein. Dennoch ist es von Vorteil, wenn die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Instrumente eines Orchesters am Klang erkennen und benennen können. Didaktisch-methodische Analyse Anhand dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie es dem Komponisten Arthur Honegger mit "Pacific 231" gelungen ist, alltägliche Geräusche musikalisch mit Orchesterinstrumenten darzustellen, sodass im Idealfall ein audiovisuelles Bild in den Zuhörenden entsteht und sie sich die Lokomotive bildlich vor ihrem geistigen Auge vorstellen können. Sinnvoll ist es jedoch, wenn die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Notenwerte bereits kennen und auch grob unterschiedliche Orchesterinstrumente erkennen können. Es bietet sich an, das Werk in fünf Phasen zu schneiden. Ein möglicher Vorschlag ist: Phase 1: 0.00-0.27; Phase 2: 0.28-2.16; Phase 3: 2.16-4-49; Phase 4: 4.50-5.45; Phase 5: 5.46-6.30. Je nach Aufnahme kann es kleine Abweichungen geben. Methodische Schwierigkeiten könnten entstehen, wenn die Lerngruppe nicht besonders diszipliniert ist. Es ist für den Großteil der Schülerinnen und Schüler eine unbekannte Musik, die nichts oder nur sehr wenig mit ihren täglichen Hörgewohnheiten gemein hat. Deshalb ist eine gewisse Offenheit gegenüber neuer Musik durchaus wünschenswert. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich das Stück vorher angehört haben und sich für eine der angegebenen Versionen entschieden haben. Dann sollte sie wissen, wann sich im Stück eine Phase des Zuges musikalisch ändert. Je nach Ausstattung der Klassen können die Bilder digital an der Tafel oder in Papierform unter der Dokumentenkamera gezeigt werden. Zudem sollten die beiden Lesetexte und das Arbeitsblatt in ausreichender Form kopiert werden oder eben digital zum Beispiel per Airdrop zur Verfügung gestellt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Komponisten Arthur Honegger und sein Werk "Pacific 231" kennen. hören und analysieren das Werk "Pacific 231". lernen die Bedeutung des Werks "Pacific 231" kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sehen und hören das Werk "Pacific 231" mithilfe des Computers. je nach Ausstattung arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem iPad. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören von unbekannten und ungewöhnlichen Werken. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. sind offen und respektvoll und hören sich verschiedene Meinungen an.

  • Musik
  • Sekundarstufe I
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