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Terror: religiöse Gewalt, Ursachen und Prävention

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Terror: religiöse Gewalt, Ursachen und Prävention" informiert die Lernenden ausgehend von aktuellen terroristischen Anschlägen für eine sachliche Diskussion eines emotional hoch besetzten Themas. Die Einheit um Konflikte der Religionen ist durch Artikel und Fragen strukturiert, Antworten werden dabei im Sinne der Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Lernenden aber nicht vorgegeben. Nachdem der Islamische Staat (IS) die Verantwortung für die Bombenanschlägen in Sri Lanka im April 2019 mit über 250 Toten für sich beansprucht hat, wird in den Medien wieder einmal verstärkt über einen Krieg der Religionen diskutiert. Nach den ersten Erkenntnissen haben islamistische Terroristen in Sri Lanka gezielt Christen ins Visier genommen, die gerade die Ostermesse feierten. Darüber hinaus tötete im März 2019 ein Rechtsterrorist bei einem Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch in Neuseeland mit Schusswaffen insgesamt 50 Menschen und verletzte weitere zum Teil schwer. Diese Unterrichtseinheit untersucht deshalb auf der Grundlage mit einer Diskussionsrunde im ZDF die Frage, inwieweit Religionen selbst den Kern von Gewalt in sich tragen oder für Gewaltzwecke instrumentalisiert werden. Die Grundlage dafür bilden Dokumentationen über die Entstehung und Radikalisierung des IS. Darüber hinaus werden an vielen Stellen Parallelen zu ähnlichen Anschlägen in der Vergangenheit hergestellt sowie zur Prävention Möglichkeiten für das friedliche Zusammenleben von Religionen aufgezeigt. Unterschiedliche Beispiele für Terrorismus dienen dazu, die Lernenden für ihre Mitmenschen zu sensibilisieren und im Sinne der Toleranz und Demokratieerziehung Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten der Integration zu verstehen. Unterschieden wird in diesem Unterrichtsmaterial die Rolle von Religion in den westlichen Industriestaaten und im Nahen und Mittleren Osten, aber auch der Wunsch nach Macht als anthropologischer Gegebenheit. Darüber hinaus wird auch die atheistische Position berücksichtigt. Auf der Grundlage der Diskussion entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Präventionsideen und setzen sich damit aktiv mit einem sehr brisanten aktuellen Thema auseinander. Das Thema "Terror: religiöse Gewalt, Ursachen und Prävention" im Unterricht In der vorliegenden Unterrichtseinheit können die Lernenden anhand der Terroranschläge in Sri Lanka exemplarisch über religiöse Gewalt diskutieren. Die durchführende Lehrkraft sollte dabei über die Besonderheiten der Weltreligionen Bescheid wissen sowie über die unterschiedlichen Vereinbarungen zwischen Staaten und Religion, Laizismus, Staatsreligionen und Staatsverträge. Die Beschäftigung mit dem Thema "Religiöser Terror" soll bei den Schülerinnen und Schülern die Sensibilität dafür schärfen, wie wichtig es für den Frieden in der Gesellschaft ist, Menschenrechte und deren Einhaltung den Vorrang vor religiösen Interessen einzuräumen. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten vorab grob über die Inhalte der Weltreligionen und Entwicklung der Menschenrechte Bescheid wissen. Didaktische Analyse Mit diesem Material kann die enge Verflechtung politischer und religiöser Interessen, die sich oft gegenseitig legitimieren, erkannt werden. Diese Erkenntnis kann Lösungen in Konflikten und zwar auf allen Ebenen, auf denen Religion beheimatet ist, erschweren, wenn sie Machtverhältnisse einseitig festigt. Methodische Analyse Weltpolitisch können die Schülerinnen und Schüler wenig ausrichten, aber diese Einheit will zu einer gewissen Wachheit auffordern. Die Lernenden werden dazu angeregt, ein emotionales Thema zu hinterfragen, unterschiedliche Perspektiven in den Blick zu nehmen und Stellung zu beziehen. Dazu informieren sich die Lernenden weitgehend selbstständig im Internet sowie in Auszügen der Bibel und dem Koran. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die gefährliche Verflechtung von Politik und Religion, die aufgrund des urmenschlichen Bedürfnisses von Macht nur schwer zu entschärfen ist. erkennen, dass diese Verflechtung und ihre Folgen jeden betreffen. erkennen, dass sie als einzelne in ihrem direkten Lebensumfeld Chancen zu einem friedlichen Miteinander ergreifen und gestalten können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die wesentlichen Informationen aus Texten heraus. nutzen gemäß der Aufgabenstellung adäquate Mittel. leisten den Transfer von der Informationsebene zur Darstellungsebene. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zielführend in der Gruppe zusammen und teilen Aufgaben untereinander auf. hören sich gegenseitig aktiv zu.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Sekundarstufe I

Das Umweltbewusstsein stärken: von der Müllvermeidung bis zur Ernährung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Das Umweltbewusstsein stärken: von der Müllvermeidung bis zur Ernährung" lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Aspekte kennen, die zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Dabei soll vor allem die Verantwortung für die Bewahrung der Erde im Mittelpunkt stehen. Die Lernenden sollen anhand der thematisierten Inhalte ein Bewusstsein entwickeln, inwieweit kleine Veränderungen im Alltag große Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Die durch Greta Thunberg angestoßene Klima- und Umweltschutzbewegung ist nicht nur durch die Freitagsdemonstrationen längst auch bei Kindern in Deutschland angekommen. Die Dringlichkeit, sich nicht nur für den Umwelt- und Klimaschutz zu engagieren, sondern auch konkret umweltschonende Maßnahmen umzusetzen, steigt in Korrelation zur Erderwärmung jeden Tag weiter an. Kinder wollen Dinge verändern, zu denen die Politik und Erwachsene nicht im notwendigen Ausmaß bereit sind, brauchen aber Unterstützung und Anleitung, um ein Umdenken und damit einhergehende Veränderungen einzuleiten. Die vorliegende Unterrichtseinheit zum Thema "Das Umweltbewusstsein stärken: Von der Müllvermeidung bis zur Ernährung" setzt dabei an, das Bewusstsein für den eigenen Verantwortungsbereich zu erweitern, um den Schülerinnen und Schülern unmittelbare Handlungs- und Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Das Thema "Umweltschutz verpflichtet - Von Müllvermeidung bis zu Ernährung" im Unterricht Neben den aufgelisteten Kompetenzen ist die Behandlung der Unterrichtseinheit aufgrund der sich unverändernden Aktualität von Umweltschutz von hoher Relevanz. Es geht darum, den Schülerinnen und Schülern konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die im Kleinen bei ihnen selbst anfangen. Sowohl eigene, als auch kollektive Verantwortung wahrzunehmen, die sich ebenso im Widerstand gegen unzureichende politische Maßnahmen für den Umweltschutz zeigt und so wachsen kann, unterstreicht die Bedeutung, die ein Umdenken und eine nachhaltige Veränderung der Lebensweise hat. Die Lehrkraft sollte sich – je nach eigener Schwerpunktsetzung – vorher mit den behandelten Themen auseinandergesetzt haben, benötigt aber kein spezifisches Vorwissen. Das Kultivieren gemeinsamen Lernens mit und von den Schülerinnen und Schülern öffnet in diesem Zusammenhang neue Möglichkeiten für die Tiefe und Offenheit der Auseinandersetzung. Zusätzlich dazu ermöglicht der Einsatz von Ipad oder Computer weitere Recherchemöglichkeiten. Aufgrund der Kombination aus Informationstexten und den damit einhergehenden Arbeitsaufträgen sind Vorkenntnisse seitens der Schülerinnen und Schüler nicht zwingend vorausgesetzt. Durch die schrittweise Heranführung an die Themengebiete Müll, Müllvermeidung und Ernährung sollen die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisiert werden, dass Klima- und Umweltschutz nicht nur notwendig, sondern auch erforderlich ist. Je nach Lerngruppe lässt die Einheit dabei genug Raum für die Fragen der Schülerinnen und Schüler, denen gemeinsam, in Kleingruppen oder individuell durch Recherche nachgegangen werden kann. Gleichzeitig sollte man das Vorwissen der Lerngruppe in den Unterricht integrieren und flexibel auf individuelle beziehungsweise gemeinsame Interessen der Schülerinnen und Schüler eingehen. Abgesehen vom erstellten Arbeitsmaterial bieten sich regelmäßige Phasen der gemeinsamen Reflexion und Diskussion innerhalb eines Unterrichtgesprächs an. Dies muss nicht zwangsweise ausnahmslos mit der Lehrkraft stattfinden, sondern kann auch in einer Kleingruppe organisiert werden. Der Austausch ist essentiell, damit sich gelernte Inhalte setzen können und gleichzeitig Gedanken und Ideen gemeinsam entwickelt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung von Naturgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze und stellen Überlegungen zum Umgang mit Naturgrundlagen sowie zur Umweltverschmutzung und deren Auswirkung an . begründen und reflektieren Kaufentscheidungen (zum Beispiel in Bezug auf aktuelle Trends, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, Preis, zur Verfügung stehende Ressourcen, gesundheitliche Aspekte) . beschreiben Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Zusammenlebens in der Klasse und der Schule und nutzen diese angemessen. setzen sich entwicklungsangemessen mit aktuellem Zeitgeschehen auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen beziehungsweise recherchieren zielgerichtet Textinformationen. nutzen Kindersuchmaschinen (zum Beispiel fragFINN) zur eigenen Recherche zweckgerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner beziehungsweise kooperativ in Kleingruppen zusammen. beschreiben ihren eigenen Verantwortungsbereich im Zusammenhang mit Umweltschutz. werden sich ihrer Vorbildfunktion in Bezug auf Handlungs- und Umsetzungsmaßnahmen zum Klima- und Umweltschutz bewusst und nutzen diese in ihrem unmittelbaren Umfeld.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Communication: showing respect and tolerance

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieser Unterrichtseinheit üben sich die Schülerinnen und Schüler in Kommunikationssituationen in toleranz- und respektvollem Umgangston. Sie werden in der Einheit mit einer Beschwerde-E-Mail konfrontiert und versuchen sich in einem Rollenspiel als Kunde und Verkäufer respektvoll zu begegnen und den Konflikt zu lösen.In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden mit einer toleranz- und respektlosen Beschwerde-E-Mail konfrontiert und sollen erkennen, dass die Formulierungen der E-Mail - insbesondere als formelles Anschreiben - nicht angebracht sind. Zum anderen sollen sie selbst sprachhandelnd aktiv werden, indem sie in Form eines Rollenspiels in einem Telefonat zwischen einem Angestellten der Firma und dem Verfasser der E-Mail auf die Beschwerde reagieren und dadurch die Relevanz von Toleranz und Respekt erkennen. Damit trainiert die Einheit die Sprechkompetenz in den Bereichen dialogisches Sprechen, Stellungnahme zu Standpunkten anderer sowie der Fähigkeit, auch bei sprachlichen Schwierigkeiten ein Gespräch zu beginnen, fortzuführen und aufrechtzuerhalten. Eine Beschwerde-Mail als Beispiel für respektlose Kommunikation Um das Thema nicht nur auf einer abstrakt gehaltenen allgemeinen Ebene zu behandeln, wird eine Situation beschrieben, die einen hohen Lebensweltbezug für die Schülerinnen und Schüler besitzt: einen Handykauf übers Internet. Beim Kauf ist aber einiges schiefgelaufen, sodass sich ein Kunde nach einer falschen Lieferung per E-Mail bei der entsprechenden Firma beschwert. In der Mail wird deutlich, wie wenig Respekt der Verfasser gegenüber dem Mitarbeiter der Firma zeigt, und keine Toleranz dafür aufbringt, dass Menschen Fehler machen können. Das Lesen der E-Mail, die übertrieben unfreundlich formuliert wurde, wird unweigerlich starke Emotionen bei den Lesenden hervorrufen. Durch die E-Mail erhalten die Schülerinnen und Schüler bereits einen ersten Eindruck davon, welche Umgangsform nicht angemessen ist. In einer kurzen Murmelphase tauschen sich die Schülerinnen und Schüler über ihre Eindrücke aus und diskutieren im Plenum über Umgangsformen. Dialogisches Sprechen: tolerant und respektvoll miteinander kommunizieren Wie man solchen Beschwerde-Situationen mit respektvoller Sprache begegnet, üben die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel. So bereiten sie in Partnerarbeit mit ihrem Nachbarn ein Telefonat zwischen dem Verfasser der E-Mail und einem Angestellten der Firma vor. Die Durchführung in Partnerarbeit gewährleistet, dass alle Schülerinnen und Schüler dazu aufgefordert sind, in der Fremdsprache zu kommunizieren. In dieser Phase simuliert eine Hälfte der Klasse eine negative Variante und die andere Hälfte eine positive Variante des Gesprächsverlaufs. Diese Vorgehensweise wird den Schülerinnen und Schülern jedoch vorher nicht transparent gemacht, um in der Sicherungsphase die Unterschiede zwischen beiden Telefonaten intensiver wirken lassen zu können. Hilfestellung bei der Erstellung der Dialoge erhalten die Paare durch Rollenkarten, die eine Orientierung für die Ausarbeitung des Dialogs bieten sollen. Der Einsatz von Hilfskärtchen soll die Schülerinnen und Schüler zudem bei der sprachlichen Umsetzung des Dialogs unterstützen. Reflexion der Gespräche In der Sicherungsphase sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Präsentation von zwei verschiedenen Varianten des Telefonats die Möglichkeit erhalten, die angemessenere Umgangsform zu erkennen und sich die Relevanz von Toleranz und Respekt bewusst zu machen. Das Maximalziel besteht darin, die Ergebnisse der beiden Telefonate auf die Werte 'Toleranz' und 'Respekt' zu beziehen und sich noch einmal dazu äußern, welche Schlussfolgerung - nämlich, dass man durch die Achtung von Toleranz und Respekt im Leben mehr erreichen kann - sich für sie aus den beiden Situationen ergibt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass in der vorliegenden E-Mail weder Toleranz noch Respekt gegenüber dem Kundenservice gewahrt werden. erkennen aus zwei verschiedenen Telefonaten die Unterschiede im Umgangston und stellen dabei fest, dass das Ergebnis je nach Umgangsform ein anderes ist. ziehen aus den Ergebnissen der beiden Telefonate Rückschlüsse auf die Bedeutung von Toleranz und Respekt. Kommunikative Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler äußern sich in der Fremdsprache über ihren ersten Eindruck von der E-Mail. bereiten einen Dialog in Form eines Telefonats mithilfe von Rollenkarten vor. stellen ihre Dialoge der Klasse vor. folgen den Dialogen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und äußern sich über deren Resultat. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in der Partnerarbeit und unterstützen sich gegenseitig. versetzen sich in unterschiedliche Perspektiven hinein und reflektieren über mögliche Handlungsoptionen im sozialen Miteinander.

  • Englisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Israel: Heimatland Jesu Christi

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit gibt den Lernenden einen Überblick über Israel – dem Heimatland Jesu Christi – und ermöglicht so eine bessere Einordnung von Geschichten und Ereignissen aus dessen Leben. Darüber hinaus wird ein Vergleich zwischen dem Land Israel im Jahre 0 und Israel im Jahre 2017 gezogen, sodass kein verstaubtes Bild eines ehemaligen biblischen Landes entsteht. Vielmehr wird Israel als pulsierende Gegend wahrgenommen, die mehr zu bieten hat als biblische Geschichten, Krieg und Konflikt.Seit Jahrzehnten wird Israel weitgehend in zweierlei Hinsicht wahrgenommen: Im Religionsunterricht ist es jenes Land, in dem Jesus aufgewachsen ist, seine Wunder vollbracht hat und schließlich gestorben und auferstanden ist. In den Nachrichten ist es vor allem ein Land, welches durch ständige Konflikte mit den Nachbarländern und mit den Palästinensern auffällt. Diese Stunde versucht beide Sichtweisen zu verbinden und gleichzeitig zu verändern. Im ersten Teil der Einheit geht es darum, Israel als zeitgemäßes Land wahrzunehmen, welches mehr zu bieten hat als Negativmeldungen in den Nachrichten. In einem Vergleich mit den USA (als stärkster Bündnispartner) und Deutschland (Zielgruppe) erfahren die Lernenden wichtige Zahlen und Fakten wie Größe, Einwohnerzahl, aber auch Militärausgaben und Religion. Dies kann in weiteren Stunden als Einstieg für vertiefende Diskussionen und Betrachtungen genutzt werden. Ein Werbevideo Israels zeigt die faszinierende Vielfalt des kleinen Landes. Im zweiten Teil wird eine Zeitreise von circa 2000 Jahren unternommen und die Lernenden tauchen ein in das Israel zur Zeit Jesu. Mithilfe eines Informationstextes lernen sie wichtige Gruppen, geographische Besonderheiten und politische Hauptdarsteller kennen, tauschen sich darüber aus und halten Informationen selbständig auf einem Arbeitsblatt fest. Vorkenntnisse Es ist vorteilhaft, wenn die Schülerinnen und Schüler Grundfakten über Israel, Jesus und sein Leben wissen, da sie dann wesentlich einfacher Bekanntes mit Unbekanntem verknüpfen können. Die Stunde ist auch als komplette Einführungsstunde denkbar, benötigt dann aber mehr Zeit und mehr Lehrerinput. Im Idealfall ist Israel gerade im Gespräch oder in den Nachrichten. Voraussetzungen sind auch grundlegende Kenntnisse über den Umgang mit der Bibel (Anhang und Nachschlagen von Bibelstellen). Didaktisch-methodische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand des Materials ein Land neu kennen. Sie erfahren, dass bekannte Geschichten Jesu auch wirklich stattgefunden haben und tragen Orte konkret auf einer Karte ein. Dadurch werden diese real und wahrhaftig. Jesus wird so von einer Person aus einem Buch zu einer Person, die wirklich real gelebt hat. Der Vergleich der drei Länder (USA, Israel, Deutschland) bietet zunächst einfach einen Ankerpunkt zwischen Bekanntem und Unbekanntem und verdeutlicht die wichtige Verbindung dieser drei Länder. Er bietet aber – vor allem in höheren Klassen – auch eine Brücke für weitere Diskussionen und inhaltliche Auseinandersetzungen (zum Beispiel bezüglich des Rüstungsetats oder der Frage nach Nuklearwaffen). Die Auseinandersetzung mit den damaligen Gruppierungen ermöglicht auch einen neuen Blick auf Jesus. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Jesus nicht nur der "nette Zeitgenosse mit Heilungsgabe" war, sondern für viele auch ein sehr unbequemer Zeitgenosse gewesen sein muss. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erleben Israel als facettenreiches, modernes Land. lernen Land und Leute Israels zur Zeit Jesu kennen und setzen sich aktiv damit auseinander. erfahren, dass bekannte Geschichten Jesu wirklich einen geographischen Bezug und somit eine neue Realität haben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Informationen aus Texten zu entnehmen, diese zu gliedern und festzuhalten. halten wichtige Ereignisse und Städte in einer Landkarte fest und vergleichen diese mit einer bestehenden Landkarte (Bibel). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über neu gewonnene Erkenntnisse eines Textes aus. arbeiten gemeinschaftlich und in Partnerarbeit an einem Thema und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen, welche sie auch schriftlich festhalten.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Orientierungstage gestalten: Was glaubst du eigentlich?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Über den eigenen Glauben zu reden, die eigene Position zu finden und zu verbalisieren, sich intensiv mit der Frage "Was glaube ich eigentlich?" auseinanderzusetzen, darum geht es in dieser Einheit. Die Einheit ist in erster Linie an katholische und evangelische Schülerinnen und Schüler gerichtet und an jene, die Interesse daran haben, sich mit dem eigenen und dem christlichen Glauben intensiver zu beschäftigen. Der eigene Glaube gehört zu den Themen, die selten aufgegriffen und reflektiert werden. Mittlerweile hat sich in unserer Gesellschaft sogar eine gewisse Hemmschwelle aufgebaut, darüber zu reden. Auch im klassischen Religionsunterricht findet sich häufig wenig Raum für intensive und persönliche Gespräche. Man flüchtet in Sachthemen und nicht selten muss man feststellen, dass Gott, Jesus oder die Bibel immer weniger Raum finden und die sachliche Auseinandersetzung mit anderen Religionen und ethischen Themen einen weit größeren Raum einnehmen. Religion wird zur Privatsache, die hinter verschlossener Türe stattfindet. Erfahrungsgemäß gibt es aber in jeder Klasse auch Schüler und Schülerinnen, die hinter ihrem Glauben stehen, diesen erfahren und leben möchten. Diese Einheit will die Türe öffnen und Gelegenheiten schaffen, den eigenen Glauben zu erforschen, die Bibel persönlich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Vordergrund steht nicht die sachliche Analyse, sondern die persönliche Auseinandersetzung und der Austausch. So stehen am Ende der Einheit auch nicht prüfbare Inhalte, sondern eine neue und erweiterte Sicht der eigenen religiösen Wahrnehmung. Religiöse Orientierungstage Anhand der unterschiedlichen Impulse in diesem Projekt begegnen die Jugendlichen sich selbst und ihrem eigenen Glauben. Sie hinterfragen und erfragen. Sie hören einander zu und tauschen sich aus. Die verschiedenen Materialien tragen auf unterschiedliche Art und Weise dazu bei, den Einzelnen oder die Einzelne bei dieser Suche zu unterstützen. Sie wollen ermutigen über Glauben zu reden und gelegentlich auch ein wenig provozieren, den eigenen Glauben neu zu überdenken. Es werden keine konkreten Vorkenntnisse der Lernenden vorausgesetzt. Wichtiger ist die ehrliche Bereitschaft zur aktiven Teilnahme. Projektvorbereitung Im Vorfeld sollte die Lehrkraft genau abklären, in welchem Rahmen die Einheit genutzt werden soll, welche äußeren Gegebenheiten vorhanden sind und wie die personelle Besetzung aussieht. Im Idealfall wird es sich um eine mehrtägige Veranstaltung handeln. Im Unterricht lassen sich einzelne Aspekte problemlos nutzen, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass genügend Zeit vorhanden ist. Gerade wenn es um persönliche Angelegenheiten wie den eigenen Glauben geht, benötigen die Jugendlichen oft eine gewisse Anlaufzeit, um sich vor anderen zu öffnen. Besser geeignet als der gesamte Klassenverbund sind daher Projektgruppen oder Kleingruppen. Aufbau des Projekts "Orientierungstage" Die Einheit besteht aus unterschiedlichen Bausteinen, die im Idealfall in TdOs (Tage der Orientierung), religiösen Besinnungstagen oder Projekttagen / Projektwochen aufgegriffen werden. Der Ablauf kann variiert werden, allerdings sind einzelne Bausteine durchaus aufeinander abgestimmt. Die Herausnahme und Ergänzung einzelner Bausteine ist dennoch problemlos möglich. Ebenso ist es sinnvoll, die einzelnen Bausteine in Länge, Intention, Intensität und Gestaltung an die Bedürfnisse der eigenen Gruppe anzupassen. Manche der Bausteine erfordern allerdings das richtige Umfeld (zum Beispiel eine Kirche vor Ort oder kirchliches beziehungsweise geistliches Personal) oder müssen dementsprechend verändert werden. Meist werden Tage der Orientierung über die Diözesen finanziell unterstützt. Im Regelfall muss hierfür eine genaue Planung abgegeben werden. Hierfür wird meist eine Stundenzahl von 12 Stunden verlangt. Dies ist mit den vorliegenden Bausteinen problemlos möglich. Ein Beispiel für eine konkrete Planung für die übliche Dauer von 2 ½ Tage liegt bei. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ihren eigenen Glauben näher kennen. hinterfragen ihr bestehendes Gottesbild. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich intensiv mit Gleichaltrigen über ihren Glauben aus. hören einander zu und lernen, Widersprüchliches gleichwertig stehen zu lassen. fassen eigene Glaubensüberzeugungen in Worte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Ideen und Gedanken über die eigene Person und ihren Glauben kreativ um. analysieren Kurzfilme und verbinden diese mit dem eigenen Leben.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unsichtbarer Feind – auf den Spuren des Klimawandels

Unterrichtseinheit

Anhand eines Schülerfilmprojekts sollen sich die Kinder darüber informieren, was eigentlich Klimawandel und Treibhauseffekt bedeuten und wie sich beides auswirkt. Lisa, Olga, Markus und John sind genervt: Seit Jahren gibt es keinen Schnee mehr und kein Eis, um Schlitten oder Schlittschuh zu fahren. Sie wollen wissen, warum das so ist und verlassen deshalb die Schule, interviewen Wissenschaftler und erfahren dabei viel über den Klimawandel und Treibhauseffekt, zum Beispiel wo überall das Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) entsteht. Anschließend machen sie sich Gedanken, was sie oder auch ihre Eltern gegen diesen Klimawandel und seine Folgen unternehmen können. Das und vieles mehr halten Sie in einem Film für andere Kinder fest. Thema mit hoher Bedeutung Die Themen "Klimawandel" und "Treibhauseffekt" begegnen den Kindern über die Medien schon sehr früh, ohne dass sie mit den Begriffen konkret etwas verbinden können. Angesichts der hohen Zukunftsbedeutung der Themen, gerade für die Generation der Kinder, und ihrer hohen Bereitschaft, beim Energiesparen aktiv mitzumachen, soll der Klimawandel für junge Schülerinnen und Schüler schon im Grundschulalter behandelt werden. Film als ansprechender Einstieg Das Thema ist jedoch nicht leicht verständlich, darum wird der Treibhauseffekt über eine kindgerechte kurzweilige Geschichte mit fachlichen Hintergrundinformationen und vielen Bildern erklärt. Dabei sollen die Kinder angesichts der dramatischen Veränderungen nicht vorrangig Angst bekommen, sondern überlegen, wie dieser Entwicklung entgegengewirkt werden kann. Der Film spricht Grundschulkinder ab ungefähr der dritten Klasse an, eignet sich aber auch für ältere Schülerinnen und Schüler bis Klasse 7 und bietet sicher auch Erwachsenen einen leicht verständlichen und "amüsanten" Einstieg in das komplexe Thema. Unterrichtsverlauf Die Einführung des Themas kann durch einen Film, den Kinder aus Bremerhaven gedreht haben, begleitet werden. Darüber hinaus stehen zahlreiche Arbeitsblätter zur Verfügung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Begriff Klimawandel kennenlernen. den Unterschied zwischen dem natürlichen und dem anthropogenen (von Menschen verursachten) Treibhauseffekt kennen. die Ursachen und Folgen des anthropogenen Treibhauseffekts benennen. einige Folgen des Klimawandels auch für den eigenen Wohnort kennenlernen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationen zur Thematik aus dem Film entnehmen und wesentliche Aussagen verstehen. Fragen oder unklare Begriffe über die Erklärungshilfen (unterschiedliche Schwierigkeitsgrade - mit und ohne Bilder) in Erfahrung bringen. das Gelernte anhand vorgefertigter Arbeitsblätter (unterschiedliche Differenzierungsstufen) oder mit kleinen eigenen Texten oder Bildern wiedergeben. Gestaltungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Vorschläge entwickeln, wie Treibhausgase eingespart werden können (Energie-Detektive an der Schule, Tipps für zuhause...). sich und andere motivieren können, gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Anhand eines Schülerfilmprojekts sollen sich die Kinder darüber informieren, was eigentlich Klimawandel und Treibhauseffekt bedeuten und wie sich beides auswirkt. Die Schülerinnen und Schüler bereiten sich in einem Vorgespräch auf das Thema Klimawandel und Treibhauseffekt vor. Die zentrale Frage hierfür lautet: "Was habt Ihr davon schon gehört?" Als Einstieg kann auch ein Rollenspiel durchgeführt werden, zum Beispiel zu der Frage "Warum gibt es bei uns kaum noch Schnee und woran könnte das liegen?" Die Rollen könnten folgendermaßen verteilt sein: Kinder mit Schlitten und Schnee, Kinder mit Vorschlägen, wie wieder Schnee und Eis kommen könnten, Interviews mit Kindern: "Woran könnte es liegen, dass wir weniger Schnee und Eis haben?". Eine weitere Option ist, Bilder dazu malen zu lassen. Zum Ende der Einführung sehen sich die Kinder den Film "Unsichtbarer Feind" an (circa 30 Minuten) an. Anschließend können die Kinder in Gruppen Fragen klären. Als Informationsquellen stehen Ihnen Arbeitsblätter mit Erklärungen wichtiger Begriffe in verschiedenen Differenzierungsstufen zur Verfügung. In Gruppen- oder Partnerarbeit sollen sie Ideen entwickeln, wie sie etwas gegen den Klimawandel unternehmen können. In einer weiteren Doppelstunde könnten die zentralen Begriffe und Projekte bearbeitet und auf die eigene Schule übertragen werden. Beispielsweise könnten Energiedetektive an der Schule oder auch zuhause zum Thema tätig werden. Hierfür liegen Arbeitsblätter in verschiedenen Differenzierungsstufen vor. Auch können Versuche zum Treibhauseffekt durchgeführt werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Satzglieder - erkennen und benennen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Satzglieder" lernen die Schülerinnen und Schüler, wie ein Satz im Deutschen aufgebaut ist und welche Bestandteile er hat. Diese Satzglieder werden in interaktiven Übungen richtig erkannt, benannt und mit lateinischen Fachbegriffen betitelt.Diese anspruchsvolle Aufgabe des Deutschunterrichts wird meist im herkömmlichen Unterricht gemeistert. Es kann jedoch eine zusätzliche Motivation oder einen weiteren Zugang zu der ungewohnten Materie sein, sich die Fachbegriffe und entsprechende Fachmethoden mithilfe des Computers zu erarbeiten. Hierbei sollen die vorliegenden interaktiven Webseiten helfen. Diese Übungen treten nicht an die Stelle des Deutschunterrichts, sondern lockern nach ausführlichen Erklärungen durch die Deutschlehrkraft die Übungsphase auf. Unterrichtsverfahren Es ist wohl nicht sinnvoll, die Schülerinnen und Schüler mit diesem Projekt allein zu lassen. Auch beim Einsatz in der Freiarbeit sollte damit ein bestimmter Arbeitsauftrag verbunden sein, etwa die Erkundung von Möglichkeiten, Satzglieder zu erkennen oder die Erarbeitung einer Übersichtsdarstellung von Ergänzungen oder von Angaben. Mehrwert des Computereinsatzes Der Mehrwert des Computereinsatzes liegt darin, dass eine misslungene Aufgabe nicht auf dem Papier "festgeschrieben" ist, sondern bei Bedarf noch mal wiederholt werden kann. Der Computer hilft den Schülerinnen und Schülern, auch mal eine als noch unsicher empfundene Lösung auszuprobieren. Spielerische Herangehensweise Außerdem ist das spielerische Verschieben von Satzteilen, das Ausprobieren verschiedener Lösungsmöglichkeiten, nur am Bildschirm so leicht möglich. Das Aufschreiben der verschiedenen Variationsmöglichkeiten im Heft empfinden die Schülerinnen und Schüler schnell als stupide, wodurch der Lernerfolg erheblich in Frage gestellt wird. Übungen zur Sicherung des Lernerfolgs Nach dem Abschluss einer Unterrichtsreihe zum Thema Satzglieder können die interaktiven Webseiten auch als Wiederholung, Vertiefung oder zur Lernzielsicherung eingesetzt werden. Beschreibung des Projekts "Satzglieder" Auf einer Website können die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse im Umgang mit Satzgliedern erproben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen und erkennen die Satzglieder und ihre Bezeichnungen. kennen und erkennen Adverbiale und Objekt-Ergänzungen. bearbeiten verschiedene Übungsformen zum Thema Satzglieder. bilden Sätze mit den korrekten Wortformen aus einer Auswahlliste. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine Internetseite, um sich dem Thema Satzglieder anzunähern. lesen Texte am Bildschirm und setzen Arbeitsaufträge um. erkennen, dass sie den Computer für unterrichtliche Zwecke sinnvoll nutzen können. gehen mit Hypertextstrukturen um und nutzen sie zum Lernen. Sämtliche Dateien, die Sie auf der Startseite der Unterrichtseinheit Satzglieder - erkennen und benennen als gezippten Download finden, werden in ein eigenes Verzeichnis auf dem Computer kopiert. Das Inhaltsverzeichnis und zugleich die Startseite bildet die Datei index.html. Wenn nur ein bestimmter Aspekt, etwa die Ergänzung im Dativ, behandelt werden soll, wäre es sinnvoll, den Schülerinnen und Schülern auch nur diese Datei anzubieten, damit sie nicht über das Inhaltsverzeichnis auf andere, nicht erwünschte Seiten gelangen. Einführung plus Übung Jede Webseite ist als interaktives Arbeitsblatt gestaltet. Das heißt, im oberen Teil ist ein einführender Text zu lesen, der mit Beispielen den jeweiligen grammatischen Begriff, etwa die Angabe des Ortes, erklärt. An diesen Lehrtext schließt sich die eigentliche Übung an. Abwechslungsreiche Struktur Der interaktive Teil ist in einigen Übungen von Anfang an sichtbar und wird auf anderen Seiten erst durch Anklicken eines Buttons eingeblendet. Die Seiten sind bewusst nicht ganz gleichförmig aufgebaut, damit die Schülerinnen und Schüler sich nicht einfach "durchklicken". Jedoch ist jede Seite so gestaltet, dass sie ohne weitere Hilfestellung zu bearbeiten ist. Übungsformen Die Übungen sind abwechslungsreich gestaltet. Es gibt Aufgaben, bei denen man Wörter oder Begriffe ankreuzen muss, bei anderen Aufgaben müssen passende Satzglieder ausgewählt werden. In wiederum anderen Aufgaben müssen die Lernenden Satzteile mit der Maus verschieben, damit sinnvolle Sätze entstehen. Lösungshinweise und Auswertung In jedem Fall versucht die interaktive Webseite, eine Auswertung der Benutzereingaben vorzunehmen. Das ist bei anklickbaren Lösungen in eindeutiger Weise möglich. Bei freieren Benutzereingaben wie dem Verschieben von Satzgliedern wird ein Lösungshinweis durch eine bestimmte Anordnung farbiger Markierungen gegeben. Die Schülerinnen und Schüler können in diesen Fällen selbst überprüfen, ob die gebildeten Sätze dem Lösungsmuster entsprechen. Im Zweifelsfall sollte die Lehrkraft befragt werden, ob ein selbst gebildeter Satz grammatisch richtig ist.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Statistik meets Wahrscheinlichkeitsrechnung – vom Simulieren und Berechnen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mathematik- und Informatik-Unterricht kombiniert: In der Einheit "Statistik meets Wahrscheinlichkeitsrechnung" werden in erster Linie mithilfe von Simulationen am PC Daten zu Zufallsexperimenten erfasst. Als Ergänzung werden Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung betrachtet, um Erwartungswerte und andere Größen bei solchen Experimenten zu berechnen. Mit dem Vergleichen der Werte aus der Datensammlung mit den theoretischen berechneten Werten soll ein tieferes Verständnis für die Größen gefördert werden."Es gibt für alles eine App" - aber einige Fragen lassen sich oft nur mit Programmieren beantworten. Der PC erzeugt Zufallszahlen, mit welchen man reale Experimente simulieren kann. Hat man ein Grundverständnis für dieses Programmieren, kann man schnell eigene Experimente modellieren und anschließend simulieren. Der Informatik-Unterricht sieht den Umgang mit Tabellenkalkulationen und einer Programmiersprache vor. Damit lassen sich auch Zufallsexperimente simulieren. Im Mathematik-Unterricht werden auch Methoden zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und Erwartungswerten erarbeitet. In der Unterrichtseinheit werden Zufallsexperimente simuliert. Der Vergleich mit Daten aus der berechnenden Statistik schließt sich den Simulationen an. So kann das Material einerseits im Informatik-Unterricht eingesetzt werden - die Berechnungen können vorgestellt werden, um den simulierten Wert mit berechnetem zu vergleichen -, andererseits in der Mathematik, um die berechneten Werte mit Ergebnissen aus der Simulation zu vergleichen. Ein tieferes Verständnis des Wahrscheinlichkeitsbegriffs und der Größe des Erwartungswertes stellt sich ein. Das Thema "Statistik meets Wahrscheinlichkeitsrechnung" im Unterricht Digitalisierung wird immer wichtiger - in der Mathematik haben viele Möglichkeiten der Statistik leider wenig Raum im Lehrplan finden können, da diese sehr vielfältig sind. Um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten der Statistik näher zu bringen, sollen hier relativ einfache Probleme erarbeitet werden. Das Anwenden der statistischen Methoden an eigenen Daten soll eine Motivation darstellen, die vorgestellten Größen besser kennen zu lernen. Vorkenntnisse Grundlagen im Umgang mit einer Tabellenkalkulation beziehungsweise einer Programmiersprache sollten vermittelt worden sein. Werden nur fertiggestellte Simulationen in den letzten Klassen des Mathematikunterrichts eingesetzt, können Erwartungswert und Standardabweichung mithilfe der Simulationen nähergebracht werden. Didaktische Analyse Dem Zufall begegnet man täglich. Viele Wahrscheinlichkeitsaussagen werden mithilfe messbarer Größen vorhergesagt. Mit einer Wahrscheinlichkeitsaussage möchte man eine relative Häufigkeit voraussagen. Wie gut gelingt das? Es ist nicht möglich, eine sehr große Anzahl von Versuchsdurchführungen in überschaubarer Zeit in echt durchzuführen - deswegen wird simuliert. Einen Einblick, wie man mit dem PC simuliert und was man aus diesen Daten machen kann, sollen die Themen zeigen. Kombination aus Informatik- und Mathematik-Unterricht Erarbeitet man mit der Programmierung Simulationen, kann die Lösung der Mathe Arbeitsblätter verwendet werden, um relative Häufigkeiten mit berechneten Werten zu vergleichen. Auch umgekehrt: Erarbeitet man die Wahrscheinlichkeitsberechnungen, kann man mit Lösungen der Simulationen die berechneten Werte durch relative Häufigkeiten bei Simulationen prüfen. Methodische Analyse Die Themen müssen nicht alle und nicht chronologisch abgearbeitet werden. Ziel der Art der Aufbereitung ist es, an Stellen im eigenen Unterricht mit einem "Thema" zu ergänzen. Für Lernende der Abschlussklassen werden die kurz vorgestellten Größen im Zusammenhang mit Zufallsgrößen möglicherweise als theoretische Konstrukte empfunden - mit der Verwendung vieler Daten (ohne im Detail zu verstehen, wie der Rechner diese erarbeitet) können diese Größe in ihrer Bedeutung nähergebracht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können mathematisch argumentieren (K1). Probleme mathematisch lösen (K2). mathematisch modellieren (K3). können mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und Informatik umgehen (K5). modellieren und implementieren (Informatik). kommunizieren und kooperieren (Informatik). darstellen und interpretieren (Informatik). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sicher am PC mit einer Tabellenkalkulation. verstehen, wie eine Tabellenkalkulation oder der PC viele Werte bestimmen und darstellen kann. erlernen den Umgang mit einer Programmiersprache. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich bei der Erarbeitung und der Präsentation von Inhalten und Ergebnissen in die Gruppenarbeit ein. werten Daten kritisch aus und kommentieren diese. geben selbst Hilfestellung oder fragen andere nach Hilfe.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wasser sparen: Tipps für einen verantwortungsvollen Wasserverbrauch

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Einheit "Wasser sparen: Tipps für einen verantwortungsvollen Wasserverbrauch" setzen sich die Lernenden mit der Bedeutung von Trinkwasser sowie der Wasserknappheit aufgrund von Klimawandel, steigendem Lebensstandard und Bevölkerungswachstum auseinander. Sie werden für einen bewussten Umgang mit Wasser zum Schutz der Umwelt sensibilisiert, indem sie begleitend ihren eigenen Konsum in einem Tagebuch festhalten und hinterfragen. Wasser und der richtige Umgang damit wird aufgrund von Klimawandel und der damit verbundenen Trockenheit immer wichtiger. Ein heißer Sommer führt dazu, dass die Wasserwerke in den Medien Alarm schlagen: Das Trinkwasser wird aufgrund der Hitzewelle knapp! Behörden fordern die Bürger dazu auf, aufgrund der Wasserknappheit sparsam mit Leitungswasser zu sein. Sie verbieten deshalb sogar in vielen Gebieten, den Rasen zu sprengen oder das Auto zu waschen. Derartige Verbote schränken den Verbrauch von Trinkwasser ein und zeigen die Bedeutung von Wasser als wichtige Ressource für Mensch und Umwelt auf. Hält sich die Bevölkerung nicht daran, drohen gar Kontrollen und Strafen, um die Trinkwasserversorgung sichern zu können. In dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler im Sachunterricht der Grundschule oder auch in Geographie beziehungsweise Erdkunde der Sekundarstufe I deshalb für den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser sensibilisiert. Die Kinder lernen zunächst die Gewinnung von Trinkwasser kennen, bevor sie in einem Tagebuch ihren eignen Wasserverbrauch festhalten. Im Anschluss entwickeln sie Ideen, wie sie Trinkwasser als kostbares Gut einsparen können. Zur Festigung führen die Lernenden Versuche durch, die aufzeigen, wie viel Wasser sie tatsächlich bei einzelnen Tätigkeiten sparen könnten. Sie erfahren, dass Trinkwasser nicht in jedem Land einfach aus dem Wasserhahn kommt und werden so sensibler im Umgang mit Wasser. Das Thema "Wasser sparen für einen verantwortungsvollen Wasserverbrauch" im Unterricht Um ein Verständnis dafür zu entwickeln, woher Wasser kommt und wie wir es nutzen, ist es sinnvoll, im Unterricht zunächst die theoretischen Grundlagen dafür zu klären. Fragen, die Kinder in diesem Zusammenhang beschäftigen sind beispielsweise: Wofür brauchen wir Wasser? Wieso müssen wir Wasser sparen? Wie wird Wasser zu Trinkwasser? Die Aspekte Trinkwassergewinnung, Wasser sparen und Wasser in anderen Ländern werden mit diesem Unterrichtsmaterial im Sachunterricht der Grundschule oder auch zu Beginn der Sekundarstufe I genauer beleuchtet. Dabei sollte im Sinne der Umwelterziehung verdeutlicht werden, dass der Süßwasservorrat begrenzt und für Menschen lebenswichtig ist. Vorkenntnisse Die Nutzung des Internets wird in dieser Unterrichtseinheit vorausgesetzt. Außerdem sollte die Maßeinheit Liter bereits bekannt sein und die Verwendung eines Litermaßes klar sein. Didaktisch-methodische Analyse Um einzelne Arbeitsblätter zu bearbeiten, können Hilfekarten zur Binnendifferenzierung im Sinne der individuellen Förderung ausgeteilt werden, sodass auch die Lernenden der unteren Klassenstufen sowie vermeintlich leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler den gleichen Wissensstand erreichen können. Es empfiehlt sich, diese Hilfestellungen als freiwilliges Angebot auszudrucken, zu laminieren und an einem Gruppentisch auszulegen. Die Lernenden können dann bei Bedarf eigenverantwortlich auf diese Form der Unterstützung zurückgreifen. Dadurch, dass auf einem Arbeitsblatt zudem Lösungen zur Selbstkontrolle zur Verfügung stehen, wird die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise gefördert. Durch die Führung des Tagebuchs als Selbstreflexion erkennen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Wassernutzung und begreifen, wo sie selbst sorgsamer sein könnten. Die Lernenden recherchieren in Gruppen, wobei sie sich im Sinne einer positiven Abhängigkeit gegenseitig unterstützen können. So ist die Beschaffung und Analyse von Informationen ein Schwerpunkt, der durch vorgegebene Videos entschärft wird. Das Experimentieren in Gruppen zum Thema Wasserknappheit soll die die Verschwendung von Trinkwasser nachhaltig aufzeigen. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit können die Schülerinnen und Schüler ihr gelerntes Wissen auf Plakaten im Flur auch ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zugänglich machen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie Wasser sparen können. lernen die Wasseraufbereitung kennen. erfahren, welche Rolle Wasser in anderen Ländern spielen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet und entnehmen Videos die wesentlichen Informationen. führen ein Tagebuch zur Selbstreflexion. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler experimentieren in der Gruppe. geben ihre Ergebnisse in Kurzvorträgen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weiter. reflektieren gemeinsam über ihren persönlichen Wasserverbrauch.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Ich und meine Welt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

"Bin ich richtig?" – Eine Auseinandersetzung mit herausfordernden Fragen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die vorliegende Unterrichtseinheit beinhaltet drei Fragestellungen, die nicht nur im Pubertätsalter relevant und bedeutsam sind: "Werde ich gemocht?", "Wie geht Alleinsein?" und "Tod, wohin bringst du mich?". Der offene Umgang und Austausch mit diesen oft gesellschaftlich tabuisierten Themen soll nicht nur Hemmungen abbauen, sondern auch eine unbefangene Auseinandersetzung fördern, die den Schülerinnen und Schülern zum einen Raum für ihre eigenen Fragen, Gedanken und Ängste gibt und ihnen zum anderen bewusst macht, dass sie mit diesen nicht alleingelassen werden.Die Zeit der Pubertät ist eine auf vielen Ebenen herausfordernde, intensive und richtungsweisende Zeit für Jugendliche. Es ist allerdings auch eine durchaus kritische Zeit, da der vermeintliche Abschied der Kindheit neben körperlichen Veränderungen (sowohl äußerlich als auch innerlich) genauso eine Auseinandersetzung mit Sinn suchenden und gebenden Fragen nach sich zieht. Der Umgang mit diesen Fragen und die individuelle Begleitung der Jugendlichen während dieser Zeit prägt deren Persönlichkeitsentwicklung bis ins Erwachsenenalter. Umso wichtiger ist es, in der Schule offensiv mit solchen Fragen und Gedanken umzugehen, um die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung unterstützen und begleiten zu können. Die Unterrichtseinheit ist nach den im Buch "Bin ich richtig?" (Pubertätswegweiser für Jugendliche) thematisierten Fragen strukturiert. Je nach Lerngruppe und wie sich die Einheit im Verlauf entwickelt, kann die Anzahl der Stunden individuell bestimmt werden. Außerdem sollten Fragen des Buches thematisiert werden, die nach Einschätzung der Lehrkraft in der Lerngruppe besondere Aktualität und Relevanz haben. Die dieser Stunde zugrundeliegenden Materialien stammen aus dem Buch "Bin ich richtig?" , einem Wegweiser für Jugendliche durch die Pubertät. Dabei greift das Buch die unterschiedlichsten Fragen Jugendlicher auf (zum Beispiel "Wie kann ich perfekt sein?" oder "Fühle ich zuviel?"), beschreibt, wie sie sich vermutlich in dieser Lage fühlen und welche Übungen den Jugendlichen helfen, sich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen. Lehrer-Online hat zudem ein Interview mit den Machern des "Pubertätswegweisers" geführt, das sowohl auf die Entstehungsgeschichte des Buches eingeht, aber auch auf die Lebensphase "Pubertät" mit ihren Höhen und Tiefen und was Eltern und Lehrkräfte bei auffälligen Störungsbildern tun können. Je nach Bedarf bietet das Buch "Bin ich richtig?" die Möglichkeit, die Unterrichtsstunden zugunsten der Transparenz ähnlich zu strukturieren. Dafür kann man sowohl die zu jeder Frage dazugehörigen Bilder als auch die einleitenden Worte während der Unterrichtsstunde nutzen. Als Einstieg eignet sich eine zum Thema hinleitende Bildbeschreibung, die gleichzeitig Anhaltspunkte für die Lehrkraft geben kann, an welchen Stellen sie anknüpfen sollte. Die vorgestellten Stunden dienen nur als Beispiele für einen möglichen Unterrichtsverlauf und sollten nicht unabhängig von der Lerngruppe einfach übernommen, sondern gegebenenfalls angepasst beziehungsweise modifiziert werden. Beispielsweise wenn Schülerinnen und Schüler persönliche Erfahrungen mit dem Tod gemacht haben, ist es wichtig, auf diese Erfahrungen zusammen mit Fragen und Ängsten einzugehen und von dem eventuell geplanten Unterrichtsverlauf abzuweichen. Gegebenenfalls sollte auch zusätzliches und geeignetes Material zur Verfügung gestellt werden. Aus persönlicher Erfahrung war es, nachdem ein Kind in der vierten Klasse mit einem Gehirntumor diagnostiziert wurde, für die Mitschülerinnen und Mitschüler (aber auch für das betroffene Kind) ganz wichtig, die Krankheit aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, um Ängste zu nehmen und Verarbeitung zu erleichtern. In diesem Zusammenhang sind weniger Vorkenntnisse als Flexibilität und Sensibilität im Unterrichtsgespräch seitens der Lehrkraft erforderlich. Es geht nicht um faktisches Wissen, sondern darum, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung aufzufangen. Für die Unterrichtsgespräche sollten Impulse vorbereitet werden, mit denen ein Gespräch geleitet werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle und die anderer und beschreiben diese in eigenen Worten. beziehen in kommunikativ-argumentativen Kontexten (beispielsweise Rollenspiele, Szenarien, Fallbeispiele, Diskussionen) Position. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner oder einer Partnerin beziehungsweise kooperativ in Kleingruppen zusammen. können sich in andere hineinversetzen und Empathiefähigkeit zeigen.

  • Fächerübergreifend / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Die Urheberrechtsreform der Europäischen Union im Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Urheberrechtsreform der Europäischen Union diskutieren die Lernenden sowohl das bisherige Urheberrecht als auch vor allem die umstrittene Gesetzesänderung. Sie hinterfragen die Neuerungen und setzen sich mit der Kritik an der Reform auseinander, die ein Ende des freien Internets voraussagt.Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit der in Politik und Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Urheberrechtsreform der Europäischen Union (EU). Während die einen in der Reform ein längst überfälliges Regelwerk zum besseren Schutz der Urheber im Zeitalter der Digitalisierung sehen, fürchten andere, die Reform könnte durch den Uploadfilter das Ende des freien Internets bedeuten. Auch wenn man sich im Grunde einig ist, dass das Urheberrecht nicht mehr zeitgemäß ist und reformiert werden muss, bestehen Unstimmigkeiten darin, welche Regelungen für ein Copyright sinnvoll sind. Die Kritik an der Reform hinterfragen die Lernenden im Unterricht mit dieser Einheit im Sinne der kritischen Medienreflexion unter anderem am Beispiel Leistungsschutzrecht sowie bei der Frage, ob sie gegebenenfalls ihr eigenes Verhalten im Internet durch die Reform verändern müssen. Damit die Schülerinnen und Schüler sich eine eigene Meinung zum Thema bilden können, ist es wichtig, dass sie die wichtigsten Fakten kennen. Dieses Unterrichtsmaterial führt die Lernenden deshalb an das Regelwerk heran. Sie lernen die umstrittenen Artikel 11 und 13 der Urheberrechtsreform kennen, untersuchen die Webseite ihres Ausbildungsbetriebs hinsichtlich ihrer Rechtsmäßigkeit nach der neuen Verordnung und setzen sich kritisch mit der Reform auseinander. Dabei diskutieren sie auch die Frage, inwieweit die Urheberrechtsreform das Ende des freien Internets bedeuten könnte. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den Einsatz in den berufsbildenden Schulen und wir durch EU-Urheberrechtsreform: Arbeitsblätter für die Sekundarstufen ergänzt. Das Thema "Urheberrechtsreform der Europäischen Union" im Unterricht Das Hochladen und Teilen von Inhalten ist ein fester Bestandteil der Internetkultur und kaum ein Schulreferat kommt heute noch ohne Bilder aus dem Internet aus. Ob und welche Verwendungszwecke erlaubt sind, spielt meist nur eine zweitrangige Rolle. Während Facebook, Youtube und weitere soziale Netzwerke mit diesen fremden Inhalten Millionen verdienen, sehen die Urheber meist keinen Cent. Dies zu ändern und das Urheberrecht an die Bedingungen im Internet anzupassen, ist Ziel der Europäischen Urheberrechtsreform. Allerdings ist die Reform bei den Internetusern und auch bei Teilen der Urheber auf heftige Kritik gestoßen. Die Unterrichtseinheit soll Ihren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das umstrittene Gesetz ermöglichen und sie dazu befähigen, die Reform kritisch zu betrachten. Vorkenntnisse Die Unterrichtsreihe orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass Sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben, sind Sie ebenso wie Ihre Lernenden ausreichend vorbereitet. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits von der Diskussion um die Urheberrechtsreform und ihre möglichen Folgen für das Internet gehört haben, andernfalls bietet Arbeitsblatt 1 die Möglichkeit, sie zunächst in die Problematik einzuführen. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich kritisch mit der Urheberrechtsreform auseinandersetzen. Die Lernenden erarbeiten sich wichtige Hintergrundinformationen, die sie dazu befähigen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden und diese zu vertreten. Methodische Analyse Die Urheberrechtsreform ist ein sehr komplexes Thema, und für Laien sind die Gesetzestexte kaum verständlich. Ziel der Unterrichtsreihe ist es daher im Sinne der Schüleraktivität, die wesentlichen Punkte, die auch den Alltag der Jugendlichen betreffen, aufzugreifen und allgemeinverständlich zu vermitteln. Die Einheit soll den Jugendlichen durch die entsprechende didaktische Reduktion die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu der Problematik zu machen und zum Nachdenken anregen. Je nach technischer Ausstattung wird ein Quiz zum Urheberrecht im Alltag in motivierender interaktiver Form sowie alternativ auf einem Arbeitsblatt angeboten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der Urheberrechtsreform der Europäischen Union auseinander und prüfen, was sich die Neuerungen verändert. hinterfragen ihren eigenen Umgang mit dem Urheberrecht kritisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Internetauftritte auf ihren Umgang mit dem Urheberrecht. arbeiten Informationen auf und setzen diese um. informieren sich selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich am Beispiel der Urheberrechtsreform mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander hinterfragen ihren eigenen Standpunkt und bilden sich eine eigene Meinung. arbeiten zielorientiert in Gruppen zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kreativitätstechniken

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Kreativitätstechniken werden die beiden Methoden "6-3-5-Methode" und "Morphologischer Kasten" erarbeitet. Mithilfe dieser Techniken suchen die Schülerinnen und Schüler Lösungen zu beispielhaften Problemstellungen. In vielen Unternehmen müssen neue Produktmodelle in immer schnelleren Zyklen entstehen, ob dies Handys, Automobile oder andere Markenprodukte sind. Wie aber kann man immer wieder kreative Prozesse in Gang bringen und die Ideenfindung bei Mitarbeitenden bündeln? Kreativ sein kann jeder Mensch. Das Erbringen kreativer Leistungen kann jedoch durch bestimmte Methoden, sogenannte Kreativitätstechniken, wesentlich erleichtert werden. Zwei dieser Techniken, die "6-3-5-Methode" und der "Morphologische Kasten", werden in der Unterrichtseinheit mit Beispielen vorgestellt. Übungsaufgaben und Vordrucke ermöglichen den Schülerinnen und Schülern den sofortigen Einsatz der Methoden. Zunächst wird die zunehmende Bedeutung der Kreativität an aktuellen Beispielen verdeutlicht werden. Beispiele: Handyhersteller müssen jedes Jahr neue Modelle mit neuen Funktionen auf den Markt bringen, um weiter bestehen zu können, während vor wenigen Jahrzehnten Telefonmodelle noch viele Jahre lang verkauft werden konnten. Ebenso verhält es sich mit PKW: Heute muss ein neues Modell nach spätestens 4 Jahren auf den Markt kommen, früher konnte ein Fahrzeugmodell ein Jahrzehnt lang verkauft werden. Diese stark verkürzten Produktlebenszeiten erfordern die ständige kreative Neuentwicklung von Produkten. Dann werden die Kreativitätstechniken "6-3-5-Methode" und "Morphologischer Kasten" anhand einer Powerpoint-Präsentation vorgestellt. Zu jeder Methode werden Informationsblätter und Beispiele auf Arbeitsblättern ausgegeben. Je nach Aufnahmefähigkeit der Schülerinnen und Schüler kann man entweder: nur eine Methode erklären, im Anschluss die Übungen durchführen und dann die zweite Methode erläutern und mit Übungen vertiefen. beide Methoden erläutern und die Übungen parallel (je eine Hälfte der Klasse testet eine Methode) oder nacheinander (alle testen zunächst die eine, dann die andere Methode) durchführen. Wenn eine Gruppe beide Methoden testet, sollte sie verschiedene Themen bearbeiten, da sonst ja bereits ein Ideenpool aus der Anwendung der ersten Methode besteht. Die Präsentation enthält jeweils eine Kurzfassung der Methode, eine Beschreibung des Ablaufs, ein Beispiel und eine Bewertung der Methode. Der Ablauf der 6-3-5-Methode wird durch eine schrittweise Simulation der Vorgänge beim Ausfüllen der Bögen visuell verdeutlicht. Die Pfeile im Beispiel zeigen Ideen, die aufeinander aufbauen. Dieses Entwickeln von Ideen auf der Basis von Impulsen anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ein zentraler Erfolgsfaktor der 6-3-5-Methode. Nach einer Fragerunde zu den Methoden probieren die Lernenden die Methoden selbst aus, um deren Stärken und Schwächen auch selbst kennenzulernen. Mithilfe eines ausgegebenen Vordrucks wird in Gruppen eine der zur Wahl stehenden Übungsaufgaben bearbeitet. Je nach zur Verfügung stehender Zeit können die Schülerinnen und Schüler nach Einteilung in Gruppen beide Methoden anwenden oder jeweils die Hälfte der Lernenden eine der Methoden. Die bearbeiteten Vordrucke werden an einer Pinnwand (oder der Tafel) als "Galerie" aufgehängt und können von allen nach Fertigstellung ihrer eigenen Aufgaben betrachtet werden. Dann berichten nacheinander alle Gruppen kurz von ihren Ergebnissen und ihren Erfahrungen mit der Methode. Die Diskussion der Erfahrungen ist hier besonders wichtig. Hier wird bei älteren Lernenden in der Regel deutlich, dass mit den Kreativitätstechniken im Vergleich zum "Nachdenken" ohne Methode deutlich mehr Ideen in gleicher Zeit gefunden werden können. Mehr Ideen bedeuten hier meist aber auch "bessere" Ideen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Lösungen auf den Vordrucken zu bewerten, indem jedes Gruppenmitglied zum Beispiel drei Klebepunkte erhält, die es an den drei besten Lösungen befestigt. Die Lösung mit den meisten Punkten gilt dann als "beste Lösung". Die Schülerinnen und Schüler erklären die Kreativitätstechnik "6-3-5-Methode" und wenden sie an. erklären die Kreativitätstechnik "Morphologischer Kasten" und wenden sie an. nennen Vor- und Nachteile der Kreativitätstechniken. haben Spaß und Freude bei der Anwendung der Kreativitätstechniken.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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