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Lustige Idee für das Lehrerzimmer: Türschild mit Klopfzeichen

Cartoon

In der Pause klopft es unermüdlich an der Tür zum Lehrerzimmer. Dabei ist doch Pause! Aber das Klopfen zu ignorieren, geht schlecht. Es könnten ja nicht nur Schülerinnen und Schüler sein, vielleicht sind es auch Eltern (bitte nicht!)? Oder ein Kollege hat mal wieder seinen Schlüssel im Lehrerzimmer liegen lassen... Wir empfehlen daher die Einführung von Klopfzeichen! Für bestimmte Leute steht die Tür zum Lehrerzimmer allerdings immer offen. :-)

  • Fächerübergreifend

Verkaufsgespräche führen: Grundlagen der Kommunikation im Einzelhandel

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit behandelt die kommunikationstheoretischen Grundlagen eines Verkaufsgesprächs. Die Lernenden setzen sich mit dem Kommunikationsmodell von Schulz von Thun auseinander, interpretieren nonverbale Signale von Kundinnen und Kunden und lernen unterschiedliche Fragetechniken kennen. Die Unterrichtseinheit bildet anhand von praxisnahen, aktivierenden Materialien die Basis einer professionellen Kommunikation in der Rolle einer Verkäuferin oder eines Verkäufers. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun auseinander und erarbeiten exemplarisch die jeweiligen Bedeutungsebenen von Gesagtem. Weitere Fallbeispiele beziehen sich auf die Wirkung von Körpersprache, die es zu verstehen und richtig einzusetzen gilt. Außerdem vergleichen die Schülerinnen und Schüler zur Förderung der Kommunikationskompetenz einige Fragetechniken und ihre Funktionen. Sie unterscheiden die offene Frage, die geschlossene Frage sowie die Alternativfrage und die Suggestivfrage, um in der Praxis ein Verkaufsgespräch erfolgreich steuern zu können. Die Materialien eignen sich besonders für den Deutschunterricht an der Berufsschule für Auszubildende im Einzelhandel als Einstieg in das Themenfeld Kommunikation mit Kunden, können aber vertiefend auch in den Sekundarstufen der weiterführenden Schulen eingesetzt werden. Die Einheiten führt in das Thema Verkaufsgespräch ein und wird ergänzt durch Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen, Rhetorische Strategien für den Einzelhandel an Stationen erarbeiten Phasen im Verkaufsgespräch: Gesprächseröffnung, Angebotsphase, Preisnennung und Kaufentscheidung Das Verkaufsgespräch: No-Gos und wie es geht Das Thema "Verkaufsgespräch" im Unterricht: Im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts setzen sich Auszubildende im Einzelhandel mit vielen verschiedenen Aspekten eines umfangreichen Lernfelds auseinander, das den Titel "Verkaufsgespräche kundenorientiert führen" trägt. Dieses Ausbildungsmodul zielt auf die Entwicklung professioneller Kommunikationskompetenz ab und ist daher für die Berufspraxis von zentraler Bedeutung. – Die vorliegende Unterrichtseinheit thematisiert wichtige kommunikationstheoretische Grundlagen eines Verkaufsgesprächs und eignet sich daher optimal für den Einstieg in das Lernfeld. Vorkenntnisse Die Lernenden verfügen durch den Deutschunterricht in der Sekundarstufe I in der Regel über grundlegende Kenntnisse im Themenbereich Kommunikation. So sind ihnen beispielsweise Begriffe wie Sender und Empfänger sowie fundamentale Gesprächsregeln bekannt. Auch die spezifischen Merkmale von verbaler, nonverbaler und paraverbaler Kommunikation gehören bei vielen Auszubildenden im Einzelhandel zu den Vorkenntnissen. Allerdings ist im Hinblick auf das Vorwissen die Heterogenität von Berufsschulklassen zu berücksichtigen, da sich die Bildungsbiographien der Schülerinnen und Schüler oft unterscheiden. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit thematisiert die kommunikationstheoretischen Grundlagen eines Verkaufsgesprächs, um die Schülerinnen und Schüler für eine vertiefte Beschäftigung mit dem Themenkomplex zu befähigen. Daher sollten die Materialien für den Einstieg in das Lernfeld eingeplant werden. – Zunächst setzen sich die Lernenden mit dem Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun auseinander und beziehen die Erkenntnisse auf konkrete Kommunikationssituationen im Einzelhandel. Auch in der Folgestunde zum Thema Körpersprache bilden praxisbezogene Fallbeispiele aus dem Berufsalltag die Materialgrundlage: Die Schülerinnen und Schüler interpretieren die nonverbalen Signale von Kundinnen und Kunden, dann entscheiden sie sich situationsbedingt für den Einsatz einer bestimmten Gestik und Mimik in der Rolle als Verkäuferin oder Verkäufer. Ein weiterer Schwerpunkt der Unterrichtseinheit ist die Erarbeitung der Kriterien und Funktionen verschiedener Frageformen, die in Verkaufsgesprächen relevant sind. Die Materialien dieses Moduls beziehen sich ebenfalls auf Situationen in der Berufspraxis. Methodische Analyse Die Materialien fördern die Aktivität der Lernenden in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab: Bei der Anwendung des Vier-Seiten-Modells ist ein Austausch hilfreich, daher bietet sich die Arbeit in Kleingruppen an. Die Aufgaben zum Thema Körpersprache in Verkaufsgesprächen eignen sich für eine Kooperation in Zweier-Teams. Die Erarbeitung der Kriterien verschiedener Frageformen im Verkaufsgespräch basiert auf mehreren Materialien und erfolgt deswegen im Rahmen einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit, bei der die Gruppenmitglieder die Texte untereinander aufteilen und sich anschließend gegenseitig informieren. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen am Ende der Stunden von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden das Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun bei der Auseinandersetzung mit beruflichen Kommunikationssituationen an. interpretieren nonverbale Signale von Kundinnen und Kunden im Verkaufsgespräch. setzen als Verkäuferin oder Verkäufer Körpersprache gezielt in Verkaufsgesprächen ein. steuern ein Verkaufsgespräch durch den gezielten Einsatz verschiedener Frageformen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Winter in den Alpen

Kopiervorlage

Das Thema Winter in den Alpen erarbeiten die Lernenden mit diesem Unterrichtsmaterial spielerisch: Die Arbeitsblätter zeigen auf Fotos die Aussicht auf die Berge, die Tiere und machen Lust auf Skifahren, Snowboarden und Wandern. Wie heißt der höchste Berg Deutschlands? Wo liegen die Alpen? Und: wie hoch ist der Mont Blanc? All diese Fragen klären die Schülerinnen und Schüler der Grundschule oder der Sekundarstufe I mit diesem motivierenden Unterrichtsmaterial für die Fächer DaF oder DaZ, Lesen und Schreiben sowie für den Sachunterricht. Auf zwei Seiten entdecken die Lernenden spielerisch, welche Tiere in den Alpen beheimatet sind und in was sie im Urlaub in den Bergen unternehmen und erleben können. Dabei erfahren sie zum Beispiel, dass ein kleiner Teil der Alpen in Deutschland liegt, die Zugspitze 2963 Meter hoch ist und die Alpen vor 135 Millionen Jahren entstanden sind. Authentische Aufnahmen von Murmeltier, Adler, Steinbock und Braunbär motivieren zusätzlich zum Lesen. Je nach Schwerpunkt und Lerngruppe lassen sich mit diesem Material im Unterricht unterschiedliche Kompetenzen fördern. In Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache sowie auch im muttersprachlichen Deutschunterricht kann der Fokus auf der Lesekompetenz und dem Wortschatz liegen, während im Sachunterricht eher die Landeskunde im Vordergrund steht. Auch als Exkurs im (fachfremden) Vertretungsunterricht kann die Kopiervorlage spontan eingesetzt werden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Organisationsentwicklung: Wissensmanagement-Systeme an Schulen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zur Organisationsentwicklung zeigt, inwiefern Wissensmanagement-Systeme die Verteilung und Archivierung von Wissen an Schulen erleichtern können. Exemplarisch berichtet dabei eine Schule von der Einführung eines digitalen Tools inklusive einer Kosten-Nutzen-Analyse im Hinblick auf Kriterien wie Support, Funktionsumfang und Usability. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Berufsschule digital". Hintergründe zum Projekt An der Beruflichen Schule City Nord aus Hamburg wird seit ungefähr zwanzig Jahren mit einem Wissensmanagement-System gearbeitet, das kollaboratives Arbeiten ermöglicht und digitale Dateien der Lehrerinnen und Lehrer sowie auch der Schülerinnen und Schüler sichert. Weil aber der Hersteller keine Weiterentwicklung im Sinne der Schule mehr betreibt und ein mit einer Plattform für digitales Wissensmanagement gekoppeltes Lern-Management-System (LMS) nur bedingt möglich ist, scheint ein Systemwechsel unabdingbar: An der Schule soll ein neues Wissensmanagement-System eingeführt werden. In einem Projektbericht beschreibt ein Autorenteam der Beruflichen Schule City Nord den Auswahlprozess vor der Einführung eines neuen Wissensmanagement-Systems und zeigt mithilfe einer Kosten-Nutzen-Analyse an fiktiven Beispielen, welche Kriterien für Schulen eine Rolle spielen, um die Entscheidung für ein Softwareprodukt künftig fundiert treffen zu können (siehe Download-Bereich). In diesem Artikel geht es nun vorab aber allgemein darum, inwiefern Wissensmanagement-Systeme die Verteilung und Archivierung von Wissen an Schulen ermöglichen und den Alltag der Lehrkräfte sowie der Lernenden erleichtern können. Vorteile von Wissensmanagement in der Schule Nicht erst durch den DigitalPakt wird die Ausstattung von Schulen mit digitalen Medien zur Herausforderung für die Organisationsentwicklun g. Schließlich nimmt die Anzahl digitaler Materialien für den Unterricht in Form von Videos, Podcasts oder anderen Dateien täglich zu. Zur Archivierung und Verteilung dieses Wissens greifen Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen bereits dankbar auf E-Learning durch diverse Lernplattformen zurück. Die zentrale Aufgabe eines Wissensmanagement-Systems in der Schule ist es, Wissen zum Beispiel in Form von Unterrichtsmaterial oder auch Arbeitsergebnissen sowohl an Kolleginnen und Kollegen als auch an Schülerinnen und Schüler sowie gegebenenfalls an die Elternvertretung oder den Ausbildungsbetrieb bedarfsgerecht zu verteilen. Ein Wissensmanagement-System sorgt dafür, dass das akkumulierte Wissen sinnvoll und simpel in einer Cloud gemanagt wird, um dann schnell und einfach auffindbar und einsatzbereit zu sein. Da die Komplexität der Schulen selbst und die an sie gestellten Anforderungen zum Beispiel durch die Einführung eines schulinternen Qualitätsmanagements stetig zunehmen, scheint die Unterstützung bei der Selbstverwaltung der Schule durch digitale Tools zudem sinnvoll und notwendig. Wissensmanagement-Systeme können an dieser Stelle helfen. Darüber hinaus bereiten Schulen im Allgemeinen und Berufsschulen im Speziellen die Lernenden auf das Berufsleben vor, in dem sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf Wissensmanagement-Systeme stoßen. Zur optimalen Vorbereitung ist es daher von Vorteil, dass die jungen Menschen bereits in der Schule ein System für Wissensmanagement kennengelernt haben. Wissensmanagement-Systeme als Maßnahme der Schulentwicklung Die Einführung eines Wissensmanagement-Systems stellt eine umfassende und weitreichende Schulentwicklungsmaßnahme dar. Diese hat Berührungspunkte zu allen Teilbereichen der Schulentwicklung, wie zum Beispiel der Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung, die letztendlich immer nach dem gleichen Regelkreis ablaufen: Welches Ziel wird verfolgt? Ist-Zustand : Wie ist der derzeitige Status Quo und welche Rahmenbedingungen liegen vor? Soll-Zustand : Was soll nach erfolgreicher Umsetzung erreicht worden sein? Welche Maßnahmen , Aktivitäten, Schritte, Rahmenbedingungen und ähnliches müssen dazu angegangen, in die Wege geleitet und/oder geschaffen werden? Welche Stolpersteine existieren bereits oder sind zu erwarten und wie ge­ht die Schule damit um? Woran wird festgemacht, dass das Ziel erreicht wurde? Welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung werden ergriffen, damit der neu erreichte Zustand auch Bestand haben kann? Wie wird das Schulentwicklungsvorhaben evaluiert und was wird für die Zukunft daraus abgeleitet? Nutzen und Auswahl digitaler Technologien Digitale Technologien können ohne Zweifel das Wissensmanagement an Schulen erleichtern und sind gewissermaßen die Voraussetzung dafür, dass Wissen anderen zur Verfügung gestellt werden kann. Ein sol­ches System sollte Antworten auf folgende Fragen geben: Wie gelangen Nutzerinnen und Nutzer schnell an das benötigte Wissen? Wie dokumentieren Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen? Wie werden Redundanzen vermieden und wie wird Wissen genau den richtigen Personengruppen zur Verfügung gestellt? Wie wird Wissen gesichert und wie wird der Datenschutz eingehalten? Wie kann Wissen in Teams gemeinsam genutzt werden? Um schließlich das geeignete Wissensmanagement-System auswählen zu können, muss der Entscheidungsprozess wie bereits oben erwähnt durch eine ausführliche Kosten-Nutzen-Analyse ergänzt werden. Welche Anforderungen dabei im Einzelnen an ein erfolgreiches System zum Beispiel im Bereich Hardware, Usability oder Anpassbarkeit gestellt werden, zeigt die Software-Auswahl an fiktiven Beispielen, die Sie im folgenden zum Download angebotenen Dokument nachlesen können.

  • Fächerübergreifend / Orga / Bürowirtschaft / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht

Wie gut kennen Sie sich mit Sprachen aus? Machen Sie den Test!

Tool-Tipp

Welche ist die meist gesprochene Muttersprache in der EU, und wie viele Sprachen gibt es eigentlich weltweit? Dieses Sprachen-Quiz nimmt Sie mit auf eine idiomische Entdeckungsreise! Also: Pust' nachnutsya igry! - würde man in Russland sagen.

  • Englisch / Französisch / Latein / Spanisch / DaF / DaZ

10 von 10! Alle Unterrichtsbesuche sind geschafft!

Blog

Hallo meine Lieben, ich habe es tatsächlich geschafft, alle 10 Unterrichtsbesuche noch vor Weihnachten abzuschließen. 10 von 10! Endlich!!! Ein geiles Gefühl! :-) Meinen letzten Unterrichtsbesuch hatte ich tatsächlich noch am allerletzten Schultag – an und für sich keine optimale Lösung, aber ich wollte auf jeden Fall alle UBs noch vor Weihnachten hinter mich bringen, um in den Weihnachtsferien (mehr oder weniger) "abschalten" zu können. Rückblickend kann ich sagen: Es war genau die richtige Entscheidung. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich und erleichtert ich war, als der UB und die Nachbesprechung vorbei waren!!! Die Aussicht auf zwei wohlverdiente Wochen Weihnachtspause, plus ein gutes Feedback vom Fachleiter – es war pures Glück! Beim letzten Unterrichtsbesuch meines Refs (cool, das nun endlich sagen zu können) sollten die Schülerinnen und Schüler eine Verabredung für einen gemeinsamen Kinobesuch auf Französisch ausmachen. Dafür habe ich aktuelle Kinobroschüren besorgt und diese als Materialien eingesetzt. Es war eine simple Idee – aber die kam gut an! Auch die Unterrichtsdurchführung wurde gelobt. Ich denke, dass es vor allem daran lag, dass ich den UB in meiner eigenen Lerngruppe gemacht habe. Hier fühle ich mich einfach sicher und kann selbstbewusst auftreten. Auch die Schülerinnen und Schüler haben mich super unterstützt: Sie haben geholfen, den Klassenraum aufzuräumen und herzurichten, waren alle (!) pünktlich (was sonst nie klappt :-D) und haben richtig gut mitgemacht! Euch, meinen Lieben, wünsche ich von Herzen für dieses neue Jahr alles erdenklich Gute: vor allem aber Gesundheit, Glück und ganz viele unvergesslich schöne Erlebnisse! Vielleicht habt ihr ja auch besondere Wünsche und Vorsätze für das kommende Jahr? Allen Mit-Refis da draußen drücke ich natürlich die Daumen für die kommende Prüfungsphase. Wir schaffen das!! Eure Anna PS: Meinen nächsten Blogbeitrag werde ich einem ganz besonderen Tag in der Schule widmen, dem Elternsprechtag. Den hatten wir vor Kurzem bei uns an der Schule und da gibt es so Einiges zu erzählen...

  • Fächerübergreifend

Digitale Barrierefreiheit in der Schule

Fachartikel
5,99 €

In diesem Interview beantwortet Reiner Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) Fragen zu den verschiedenen Aspekten, Chancen und Herausforderungen von digitaler Barrierefreiheit in der Schule. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bedürfnissen von blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern. Blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland müssen laut dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) darum kämpfen, bei der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden. Wie äußert sich das in Schule und Unterricht? Das zeigt sich in jedem Bereich, der heute beim Lernen digital ist: Webseiten oder Intranets von Schulen sind meist nicht barrierefrei oder gar überhaupt nicht nutzbar. Steht zum Beispiel der Stunden-, Vertretungs- oder Speiseplan nur als Bild-Datei im Netz, ist das für blinde Menschen nicht lesbar. Schulbücher werden inzwischen zunehmend auch als digitale Versionen angeboten. Das Testen einiger aktueller digitaler Schulbücher hat allerdings ergeben, dass keines für blinde Lernende oder Lehrende nutzbar ist. Whiteboards bieten Lerninhalte digital an. Wenn diese barrierefrei nutzbar und über eine Schnittstelle zugänglich wären, würde das für sehbehinderte und blinde Lernende viele neue Chancen bringen. Aber die Inhalte auf Whiteboards sind leider unzugänglich. Heute ist es außerdem Schulalltag, dass man sich schwierige Sachverhalte auf YouTube noch mal in Ruhe erklären lässt. Für blinde Schülerinnen und Schüler ist das leider keine Option. Selbst wenn jemand seine Hausaufgaben fotografiert und in die Klassen-WhatsApp-Gruppe stellt, bleibt das für blinde Mitschülerinnen und -schüler unzugänglich. Sie sprechen trotz aller Schwierigkeiten auch von "vielen neuen Chancen", die digitale Lerninhalte sehbehinderten Schülerinnen und Schülern bieten können. Welche Potenziale sehen Sie denn da genau? Sehbehinderte Menschen können sich digitale Inhalte beliebig vergrößern sowie Kontraste und Farben so anpassen, dass sie für die Betreffenden optimal erkennbar sind. Wenn digitale Inhalte in Textform gut strukturiert sind, zum Beispiel mit definierten Überschriften und anderen Strukturmerkmalen sowie Alternativtexten für Grafiken, dann können sie sehr gut von blinden Menschen genutzt werden, manchmal sogar effizienter als von Sehenden. Digitalisierung bietet also viele Zugänge zu Informationen, die mit rein analogen Medien nicht möglich sind. Digitale Inhalte können analoge Angebote allerdings nicht immer ersetzen. Lernen hat viel mit Sehen, Hören, Ertasten, Riechen, Schmecken und Handeln zu tun. Die Digitalisierung kann dazu verleiten, direkte Zugänge zur Welt zu vernachlässigen. Das gilt auch für die auf Papier gedruckte Brailleschrift , die heute aus der Bildung blinder junger Menschen schon weit verdrängt ist. Die Diktierfunktion wird von blinden und sehbehinderten Menschen vielleicht gar nicht mehr genutzt als von Sehenden. Sie führt aber vielleicht generell dazu, dass Rechtschreibung einen geringeren Stellenwert bekommt. Korrekt geschriebene Textinhalte sind allerdings generell einfacher archivierbar und durchsuchbar und damit auch für blinde Menschen leichter nutzbar als audiovisuelle Inhalte oder Diktiertes mit Schreibfehlern. Welche Aspekte sollten Schulen und Lehrkräfte im Sinne der digitalen Barrierefreiheit beachten? Texte sollten immer als Text und nicht nur als Grafik gespeichert werden. Für grafische Inhalte, wie Diagramme, Landkarten, Filme oder Fotos muss es immer Beschreibungen beziehungsweise tastbare Alternativen geben, wenn sie auch von blinden und sehbehinderten Menschen genutzt werden sollen. Digitale Inhalte sollten von Lernenden mit Seheinschränkung außerdem möglichst auf individuellen Geräten genutzt werden können. Wenn eine sehbehinderte Schülerin einen Film auf einem Display direkt vor sich hat, kann sie sich alles so einstellen, wie sie es braucht. PowerPoint-Präsentationen oder der Inhalt des Whiteboards sollten ebenfalls von blinden oder sehbehinderten Schülerinnen und Schülern auf dem eigenen Laptop oder Tablet mitgelesen werden können. Welche Geräte, Funktionen und digitalen Programme bilden Ihrer Meinung nach die Basis für digitale Barrierefreiheit im Unterricht? Auf der Nutzerseite braucht es Geräte mit Vergrößerungssoftware für Sehbehinderte und mit Screenreader (Bildschirm-Auslese-Software) und Braillezeile für Blinde. Blinden Lernenden sollte meist die Möglichkeit gegeben werden, an einem Computer (Laptop) zu arbeiten. Das geht viel effizienter als auf einem Tablet. Die Inhalte sollten in einem strukturierten Format – zum Beispiel mit XML – angeboten werden unter Einhaltung aller Standards der Barrierefreiheit. Worauf müssen Lehrkräfte achten, um die Bedürfnisse von sehbehinderten Schülerinnen und Schülern in Regelklassen zu wahren? Ein ganz wichtiger Punkt ist: Sehbehinderte Lernende werden nie zur Lehrkraft sagen: "Sie schreiben zu klein an die Tafel. Schreiben Sie bitte größer und wahren Sie mein Recht auf barrierefreien Unterricht." Kinder und Jugendliche mit Behinderung – aber wahrscheinlich auch mit anderen Hemmnissen – werden immer versuchen, sich irgendwie durchzumogeln, ohne aufzufallen. Die Lehrkräfte haben die Pflicht, für den Zugang aller zu ihrem Unterricht zu sorgen . Um herauszufinden, ob etwas bei Schülerinnen und Schülern mit Seheinschränkung ankommt – aber auch bei allen anderen –, sollte man nicht fragen: "Siehst du das?" oder "Kannst du das lesen?" oder "Hast du das verstanden?". Die Antwort wird immer "Ja" sein. Eher sollten Lehrkräfte fragen: "Was siehst du?", "Was hast du verstanden?" und so weiter. Dann erfährt man, was tatsächlich bei den Lernenden angekommen ist.

  • Fächerübergreifend

Projekte in der Schule

Unterrichtseinheit

In der heutigen Arbeitswelt wird bei den Berufsanfängern immer mehr Wert auf Schlüsselqualifikationen, insbesondere Sozial- und Selbstkompetenzen gelegt. Projektarbeit fördert die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler, denn sie müssen sich intensiv und eigenständig mit einem Thema auseinandersetzen und das Projekt bewältigen. Durch das wachsende Angebot an Projekten wollen Schulen ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf diese bevorstehenden beruflichen Anforderungen vorbereiten. Gerade durch Projektarbeit können sie eigenverantwortlich und im Team lernen, wie sich der optimale Erfolg eines Arbeitsauftrags gut organisiert und strukturiert erreichen lässt und welche Meilensteine auf dem Weg zum Ziel anvisiert und bewältigt werden wollen. Ein entsprechendes Projektmanagement soll den mitwirkenden Personen helfen, Chancen und Risiken eines Projekts zu erkennen und auf diese angemessen zu reagieren. Hierbei begleitet die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler, indem sie strukturiertes Planen lehrt und bei der Organisation des Projekts unterstützt. Anfangs zeitaufwendige Planungsphasen geraten später zu Selbstläufern, die das Arbeiten erleichtern und deshalb helfen, erfolgreich zu werden. Ziel der folgenden Unterrichtsmaterialien ist es: die Themenfindung für Projekte zu vereinfachen sowohl Lehrkräften als auch den Jugendlichen die Angst vor Projekten zu nehmen Projektmanagement anschaulich und interessant zu vermitteln Hilfe bei der strukturierten Planung von Projekten zu sein Chancen und Risiken eines Projekts zu erkennen Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen theoretisches Wissen über Projektmanagement. sprechen im Team über Erfahrungen und lösen Konflikte. setzen sich mit Misserfolgen auseinander. planen den Ablauf eines Projekts. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Präsentations- und Moderationstechniken. üben gezieltes Recherchieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Kommunikationsfähigkeit sowohl im als auch außerhalb des Teams. bauen ihre Kooperationsfähigkeit aus. Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fokussieren Einsatz- und Leistungsbereitschaft auf ein bestimmtes Ziel. arbeiten gewissenhaft und selbstständig, um ein Ziel zu erreichen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II

Witzige Schülerantwort: Ich hoffe, dass Sie mich in Zukunft nicht mehr beim Abschreiben erwischen.

Cartoon

Die Lehrkraft erwischt den Schüler oder die Schülerin während einer Klassenarbeit dabei, wie er oder sie einen Blick auf das Blatt des Sitznachbarn wirft. Dann lässt die Lehrkraft eventuell die Verwarnung fallen: "Ich hoffe, dass ich dich in Zukunft nicht mehr beim Abschreiben erwische." Die freche Schülerantwort daraufhin: "Das hoffe ich auch."

  • Fächerübergreifend

Handlettering: Erfinde deine eigene Schrift!

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler eine weitere farbenfrohe Schrift sowie diverse Banner als Verzierungselemente kennen. Sie gestalten Schritt für Schritt ihre eigene Schriftart und letztlich ein eigenes Handlettering-Papier mit den Spruch "Grenzen setzt man sich nur im Kopf". Diese Unterrichtseinheit ist die Vertiefung beziehungsweise die Fortsetzung der Unterrichtseinheit Handlettering: eine Einführung in die kunstvolle Schriftgestaltung . Sie sollte nur durchgeführt werden, wenn zuvor die Einführungsstunde absolviert wurde, da in dieser die Grundlagen des Handletterings vermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen im zweiten Teil eine weitere Schriftart sowie verschiedene Arten von Bannern kennen, womit man bedeutungstragende Wörter besonders hervorheben kann. Bei der Unterrichtseinheit stehen die Kreativität, Fantasie und das bewusste Nachdenken über Schriften besonders im Fokus. Deshalb sollte auch einiges an Zeit darauf verwendet werden, dass alle Lernenden ihr eigenes Alphabet nach vorher eigens festgelegten Kriterien entwickeln. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben sich vermutlich noch nie bewusst mit dem Aussehen einer Schrift nach bestimmten Kriterien beschäftigt, weshalb dies eine ganz neue Erfahrung sein sollte. Der Fokus der Unterrichtseinheit liegt auf der schrittweisen Gestaltung des Spruchs "Grenzen setzt man sich nur im Kopf". Diesen Spruch hat die Klasse bereits in einem kurzen Zeitraffer-Video als Einstieg zu Beginn der Stunde gesehen. In der Zeichenphase werden mithilfe einer PowerPoint-Präsentation die einzelnen Arbeitsschritte mit einer Foto-Dokumentation und kurzen Arbeitsanweisungen dargestellt und so von den Zeichnenden nachvollzogen, sodass am Ende der Einheit der Spruch als fertiges Kunstwerk entsteht. Vorkenntnisse und Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich vorbereitend mit den hier vorgestellten Materialien auseinandergesetzt und idealerweise auch schon die Einheit Handlettering: eine Einführung in die kunstvolle Schriftgestaltung mit der Lerngruppe durchgeführt haben. Jeder Schüler und jede Schülerin sollte die notwendigen Materialien wie Radiergummi, Lineal, Bleistift, Fineliner dabei haben. Weiße Blankoblätter sollten zudem ausreichend zur Verfügung stehen. Didaktisch-methodische Analyse Wichtigstes Prinzip in dieser Einheit ist die uneingeschränkte Fantasie und Kreativität. Es sollte nicht ein Gefühl von Leistungs- und Notendruck entstehen, sondern Zeit und Raum für die kreative Freiarbeit gegeben werden. Viel wichtiger ist es, sich bewusst über Schriften Gedanken zu machen, anschließend selbst eine eigene Schriftart zu entwickeln und Banner als wirkungsvolles Verzierungselement zu nutzen. Die Sitzordnung kann zugunsten einer kreativeren Atmosphäre aufgelöst werden, sodass in individuellem Tempo gearbeitet werden und sich jeder und jede frei entfalten kann. Es wird die Lernenden motivieren, wenn sie am Ende ein tatsächliches Produkt in den Händen halten können (etwa einen Spruch, eine Postkarte oder ein Poster), welches im Idealfall als Geschenk verwendet werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich bewusst mit verschiedenen Materialien und Schriften auseinander. sammeln Erfahrung beim eigenen Gestalten von Buchstaben und Wörtern im Handlettering. lernen eine neue Schrift und das Banner als Verzierungsmöglichkeit kennen und entwerfen mit dieser Ideengrundlage einen eigenen Spruch in der eigenen Schriftart. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind kooperativ, unterstützen und beraten sich bei ihren Entwürfen und lachen sich nicht gegenseitig aus.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I
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