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Informationsweiterleitung im Gehirn

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden anhand von Videos, aus welchen Bereichen das Gehirn besteht. Sie wiederholen ihr Wissen über Neuronen und die Weiterleitung von Signalen, um sich anschließend genauer über die im Video vorgestellte Patch-Clamp-Technik zu informieren. Die Lernenden erfahren durch das Video "Das Gehirn: Steuerzentrale des Körpers" welche Bereiche es im Gehirn gibt und für welche Sinneswahrnehmungen und Steuervorgänge diese zuständig sind. Danach wiederholen sie mithilfe des Videos "Das Gehirn: Neuronen und Synapsen – Signalverarbeitung im Gehirn" ihr Wissen über Aufbau und Funktion von Neuronen, um sich anschließend selbstständig über die vorgestellte Patch-Clamp-Technik zu informieren. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema "Gehirn und Informationsweiterleitung" im Unterricht Der Bereich Neurobiologie umfasst Prozesse von der systemischen bis zur molekularbiologischen Ebene. Die leicht nachzuvollziehende Aufnahme von Reizen durch die Sinnesorgane ist nur der Anfang von zahllosen Abläufen im Körper, die in einer passenden Reaktion auf die Reize münden. Für die Lernenden ist es interessant zu erfahren, wie ihr Gehirn ihren Körper und ihr Verhalten steuert. Die Vermittlung der Techniken, mit denen in der Neurobiologie geforscht wird, unterstützt das Verständnis und ermöglicht einen Einblick in die Abläufe wissenschaftlicher Arbeit. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler kennen Aufbau und Funktion von Neuronen und wissen wie die Erregungsweiterleitung an Neuronen funktioniert. Didaktische Analyse Das Einstiegsvideo über den Aufbau des Gehirns führt zu der Frage, was mit eingehenden Informationen in unserem Körper auf zellulärer und molekularbiologischer Ebene passiert. Das folgende Video erklärt in kompakter Form die Funktion von Neuronen und Synapsen und schafft eine Grundlage für das Verständnis der wissenschaftlichen Technik, mit der diese Funktion erforscht wird. Zur Vertiefung kann in der folgenden Stunde eine arbeitsteilige Gruppenarbeit zu den Themen "Navigationssystem Gehirn" und "Die Zeit des Gehirns" erfolgen. Methodische Analyse Nachdem das Interesse der Lernenden durch den Einstiegsfilm geweckt ist, arbeiten sie möglichst selbstständig in kleinen Gruppen. Dadurch wird eine hohe Aktivität jedes Einzelnen ermöglicht. Durch die angeleitete Recherche können die Schülerinnen und Schüler selbst herausfinden, wie die Patch-Clamp-Methode grundsätzlich funktioniert. Da dies nicht unkompliziert ist, arbeiten die Lernenden mit Partnern oder in Kleingruppen und können sich gegenseitig unterstützen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Aufbau und Funktion des Neurons. beschreiben und erläutern biologische Sachverhalte. können Experimente mit komplexen Versuchsplänen und -aufbauten mit Bezug auf ihre Zielsetzungen erläutern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zu biologischen Fragestellungen relevante Informationen und Daten in verschiedenen Quellen recherchieren, auswählen und vergleichend beurteilen. präsentieren biologische Sachverhalte und Arbeitsergebnisse unter Verwendung situationsangemessener Medien und Darstellungsformen adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Partner- oder in Kleingruppenarbeit.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Experiment – wenn Wasser zu Eis wird

Kopiervorlage

In diesem Unterrichtsmaterial für die Grundschule erfahren die Schülerinnen und Schüler, was passiert, wenn Wasser zu Eis wird. Anhand eines Experiments können sie es zuhause selbst ausprobieren und Antworten finden. Eis kennen die Schülerinnen und Schüler aus vielen Bereichen und Situationen des Alltags. Im Sommer genießen sie ein leckeres Eis oder ein Getränk mit Eiswürfeln in der Wärme. Im Winter können sie an kalten Tagen Eiszapfen von Bäumen oder Hausdächern hängen sehen und freuen sich, wenn sie mit Schlittschuhen über den zugefrorenen See flitzen können. Aber was passiert eigentlich, wenn Wasser zu Eis wird? Anhand eines Experiments, das die Lernenden selbst zuhause durchführen können, probieren sie es selbst aus. Dazu stellen sie über Nacht ein bis zum Rand mit Wasser gefülltes Glas in das Eisfach des heimischen Kühlschranks. Am nächsten Morgen können sie selbst sehen, ob das Eis leichter als Wasser ist und mehr oder weniger Platz benötigt und die Fragen auf dem Arbeitsblatt beantworten. Bilder helfen ihnen dabei. Durch den Lebensweltbezug und das eigene Ausprobieren knüpft das Thema an das Interesse der Kinder an und motiviert sie, sich mit naturwissenschaftlichen Phänomenen zu beschäftigen. Es wird gezeigt, dass Themen aus diesem Bereich nicht abstrakt und theoretisch sein müssen, sondern es wird auf anschauliche und praktische Art und Weise Wissenswertes im Rahmen von Sachunterricht vermittelt.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Te amo: Wortschatzarbeit zum Thema Liebe im Lateinunterricht

Interaktives

Die folgenden interaktiven Übungen eignen sich hervorragend zur Vertiefung und Festigung der Wortschatzarbeit zum Themenfeld "Liebe". Sie lassen sich sowohl in der Schulbuchphase, besonders aber in der Lektürephase zu Ovid einsetzen. Nichts motiviert Schülerinnen und Schüler mehr als interaktive Übungsformate. Insbesondere Latein hat den Ruf als tote und verstaubte Sprache. Der Einsatz digitaler Medien motiviert Schülerinnen und Schüler und kann auch im Lateinunterricht zur Vertiefung und Festigung der Wortschatzarbeit sinnvoll genutzt werden, hier am Beispiel des Themenfelds "Liebe". Viele Vokabeln sind aus den ersten Lernjahren bekannt, werden aber in ihrer Bedeutung durch einen autoren- beziehungsweise themenspezifischen Kontext erweitert. Die Übungen im Überblick: Übung 1 bietet ein Gitterrätsel, in welchem je fünf Substantive und fünf Verben zum Themenfeld "Liebe" zu entdecken sind. In Übung 2 befassen sich die Lernenden mit sinnverwandten Vokabeln, die sie einander zuordnen. Übung 3 beinhaltet deutsche und lateinische Ausdrücke, deren Entsprechungen die Schülerinnen und Schüler entdecken. Sprachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen auf der Basis eines gesicherten Grundwortschatzes neue Vokabeln Sach- und Wortfeldern zu. unterscheiden für einen autorenspezifischen Ergänzungswortschatz die Bedeutung polysemer Vokabeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten diszipliniert am PC oder Laptop. lernen den Umgang mit digitalen interaktiven Übungen.

  • Latein
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Der Gesteinskreislauf: endogene und exogene Kräfte gestalten die Erdoberfläche

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Gesteinskreislauf lernen die Schülerinnen und Schüler die Umwandlung der Gesteine sowie die wichtigsten Hauptgesteinsgruppen kennen. Ziel ist es, die drei Gesteinsgruppen "magmatisches Gestein", "metamorphes Gestein" und "Sedimentgestein" zu unterscheiden sowie deren Besonderheiten aufzuzeigen. Der Kreislauf der Gesteine, der ungefähr 200 Millionen Jahre lang dauert, bezeichnet die Umwandlung von magmatischem also vulkanischem Gestein bis zur Entstehung von Sedimentgestein und weiter zur Veränderung in metamorphes Gestein durch hohen Druck oder auch durch hohe Temperaturen. Mithilfe des Gesteinskreislaufs können auch geologische Prozesse erläutert werden, die für das Verständnis von Prozessen an der Erdoberfläche wichtig sind. Anhand einiger Praxisbeispiele lernen die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Gesteinsgruppen näher kennen. Zunächst beschäftigen sich die Lernenden mit dem Erdaufbau. Sie lernen die einzelnen Schichten der Erde kennen und beschriften diese. Anschließend stellen sie den Gesteinskreislauf durch ein Experiment nach, ehe sie die einzelnen Abläufe beschriften. Zudem lernen sie verschiedene Gesteinsgruppen kennen. Abschließend beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frostsprengung als Beispiel für physikalische Verwitterung. Das Thema Gesteinskreislauf im Unterricht Um in die Thematik der verschiedenartigen Gesteinswelt einzusteigen, bedarf es grundlegender Kenntnisse des Erdaufbaus und einiger geologischer Prozesse auf unserer Erde. Die Gesteinswelt ist ein sehr komplexes Thema, denn seit Jahrmillionen werden die Gesteine auf und in der Erdkruste neu verteilt und anders zusammengefügt. All dies geschieht in einem lang andauernden Prozess, der zudem noch durch exogene und endogene Kräfte beeinflusst wird. Gesteine prägen unser Landschaftsbild bis heute. Der Motor der Gesteinsbildung sind die endogenen und exogenen Kräfte im Innern der Erde beziehungsweise außerhalb der Erdoberfläche. Endogene Kräfte sind die auf- und absteigenden Strömungen im Erdmantel durch flüssiges Magma, die sowohl zur Bildung von neuem Gestein oder zur Vermischung von Gesteinsarten als auch zur Bewegung der Erdplatten beitragen. Zu den exogenen Prozessen oder Kräften gehören unter anderem die auf der Erdoberfläche ablaufenden Prozesse, wie zum Beispiel Erosion, Transport und Sedimentation. Gesteine sind feste Bestandteile der Erdkruste und des Erdmantels. Meistens bestehen Gesteine aus mehreren Mineralien oder nur aus einem Mineral. Mineralien sind einheitliche natürliche anorganische feste Stoffe der Erdkruste, die bestimmte Eigenschaften aufweisen. Circa 200 Mineralien bilden die Welt der Gesteine. Je nach Entstehungsort und -art lassen sich die drei Hauptgruppen differenzieren: Magmatisches Gestein (Erstarrungsgestein), Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) und Metamorphes Gestein (Umwandlungsgestein). Alle drei Gesteinsgruppen stehen über den Kreislauf der Gesteine in engem Zusammenhang, aber auch über den Luft- und Wasserkreislauf auf der Erde findet ein reger Austausch also eine Durchmischung der Gesteinsarten statt. Die Schülerinnen und Schüler können nach dieser Unterrichtseinheit geologische Vorgänge und auch Zusammenhänge in der Natur, wie zum Beispiel die Gebirgsbildung leichter verstehen und nachvollziehen. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten die Begriffe endogene und exogene Faktoren auf der Erdoberfläche verstehen und Grundwissen über den Erdaufbau (Erdkern, Erdmantel, Erdkruste) sowie die inneren Vorgänge haben. Es ist sinnvoll, mit den Lernenden vorher das Thema Vulkanismus und die Plattentektonik zu behandeln. Didaktische Analyse Mithilfe dieser Unterrichtsmaterialien lernen die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge des Gesteinskreislaufs und die gestaltenden Kräfte der Verwitterung auf der Erdoberfläche kennen und können abschließend die drei Hauptgesteinsgruppen magmatisches Gestein, Sedimentgestein und metamorphes Gestein unterscheiden und je ein Beispiel benennen. In der realen Natur Gesteine den jeweiligen Gesteinsgruppen zuzuordnen bleibt trotz grundlegender theoretischer Kenntnisse nur Geologen vorbehalten. Methodische Analyse Je nach Wissensstand der Schülerinnen und Schüler kann eine Wiederholung des Erdaufbaus sinnvoll sein, beispielsweise kann das dieses Video über den Aufbau der Erde hilfreich sein: Methodische Schwierigkeiten sollten durch die Anwendung von praktischen Beispielen an sich gar nicht auftreten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die unterschiedlichen Gesteinsarten kennen und verstehen die Gründe für die Umwandlung der Gesteine und ihre Einflüsse von außen. verstehen, wie man mithilfe eines Modells die Realität des Kreislaufs der Gesteine abbilden kann. können den Gesteinskreislauf in einem ganzheitlichen Zusammenhang bringen und verstehen das physikalische Phänomen Frostsprengung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Lesekompetenz und können grafische Schemata verstehen und Fachbegriffe zielgerichtet einsetzen. können verschiedenartige Medien wie Texte, Tabellen, Grafiken, Videos und Bilder hinsichtlich relevanter Informationen auswerten. können die fachlichen Informationen aus verschiedenen Medien kritisch hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert in Kleingruppen und nehmen die Vorschläge der anderen auf. lernen zu komplexen Themenstellungen kritisch Stellung zu beziehen. erarbeiten Lösungsvorschläge in Kleingruppen.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Stand Up! – Argumentieren gegen Populisten

Fachartikel

Die App "Stand Up! – Argumentieren gegen Populisten" unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene im Erkennen und Umgang mit populistischen Aussagen. In simulierten Dialogen lernen sie, solche Aussagen zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. In einem Glossar erhalten sie zusätzliche Hintergrundinformationen und Hinweise zur Diskussionsführung. Beschreibung Sowohl in der virtuellen wie auch in der alltäglichen Lebenswelt nehmen populistische Aussagen zu und der politische Diskurs wird schärfer. Argumentationen werden verkürzt, diskriminierende und menschenverachtende Aussagen erhalten Einzug in Diskussionen. Viele überschreiten hierbei die Grenzen der Meinungsfreiheit. Seien es Verschwörungsideologien, Fake News, Gewaltmetaphern oder Hate Speech – populistische Aussagen sind in alltäglichen Situationen und in den Sozialen Medien ein häufiges Phänomen geworden. Der Handlungsspielraum der Menschen, die damit konfrontiert werden, sind vielfältig und reicht von Schweigen über Meinungsübernahme bis zu Hilflosigkeit oder Ablehnung. Insbesondere junge Menschen sollen in der Lage sein, sich selbstständig und aktiv an der Mitgestaltung der Demokratie zu beteiligen und sich für ein friedliches Zusammenleben ohne Diskriminierung einzusetzen. Ein respektvolles Miteinander und eine demokratische Diskussionskultur sind unverzichtbar für den Erhalt von demokratischen Grundwerten und deren Stabilität. Die App "Stand Up! – Argumentieren gegen Populisten" stellt einen wichtigen Baustein für die Demokratieerziehung dar und soll Jugendliche und junge Erwachsene im Erkennen und Umgang mit populistischen Aussagen unterstützen. In simulierten Dialogen lernen sie, solche Aussagen zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Sie erhalten zusätzliche Hintergrundinformationen und Hinweise zur Diskussionsführung. Der spielerische Umgang hilft dabei, Hemmschwellen abzubauen. "Stand Up!" kann eigenständig außerhalb der Schule, aber auch im unterrichtlichen Kontext genutzt werden. Die App steht für alle Android und iOS-Geräte als Download zur Verfügung. Sie kann darüber hinaus auch ohne Anmeldung und Download kostenfrei als Desktop-Version im Browser genutzt werden. Umsetzung In simulierten Dialogsituationen können die Spielerinnen und Spieler in zwei Spielvarianten den Umgang mit populistischen Aussagen üben. Dabei lernen sie, wie sie mit entsprechenden Antworten oder Rückfragen in einem demokratischen und wertschätzenden Dialog reagieren könnten. Variante 1 stellt den Dialog in Form eines Chats im Messenger dar. In Variante 2 findet der Dialog als eine persönliche Auseinandersetzung in Alltagssituationen statt. Die Spielerinnen und Spieler haben die Wahl zwischen mehreren Antwortmöglichkeiten. Ein unmittelbar in das Spiel integriertes Feedback erläutert kurz, ob die gewählte Antwort gut oder unpassend gewählt war. Zudem erhalten die Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit, Hintergrundinformationen und allgemeine Hinweise zur deeskalierenden Gesprächsführung einzusehen. Thematisch behandelt die App neben verschwörungsideologischen und rassistischen Inhalten auch Antisemitismus, Antiziganismus, Homophobie sowie Ausländerfeindlichkeit. Zielgruppen Die Hauptzielgruppe umfasst Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene, neben Lehrkräften der Sekundarstufen I und II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie insbesondere Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse. Lerninhalte und Kompetenzen "Stand Up!" kann eigenständig außerhalb der Schule, aber auch im unterrichtlichen Kontext genutzt werden. Hinsichtlich der inhaltlichen und methodischen Ausrichtungen orientiert sich das Projekt an den überfachlichen Kompetenzen der Kerncurricula Hessen, die sich in den verschiedenen Lehrplänen widerspiegeln. Im Entwicklungsprozess der Lernenden kommt dem Aufbau überfachlicher Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu. Folgende Kompetenzen sollen mithilfe des Projekts angesprochen und gefördert werden: Soziale Wahrnehmungsfähigkeit Rücksichtnahme und Solidarität Umgang mit Konflikten Gesellschaftliche Verantwortung Interkulturelle Verständigung Medienkompetenz An den allgemeinbildenden Schulen gibt es Anknüpfungspunkte zu den Themen des Projekts in den Fächern Deutsch, Politik und Wirtschaft, Sozialkunde, Religion/Ethik sowie Geschichte. In der Berufsschule, der zweijährigen Berufsfachschule zum mittleren Abschluss (BFS), in der zweijährigen höheren Berufsfachschule (HBFS), in der Fachschule für Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik sowie in der Fachoberschule gibt es Anknüpfungspunkte für die Themen in den Fächern Religion/Ethik, Deutsch sowie Soziologie/Politik. Fördergeber und Projektpartner Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" des Hessischen Innenministeriums gefördert. Hessisches Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) Das HKE im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport koordiniert die landesweiten Aktivitäten zur Prävention und Intervention gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen in allen Phänomenbereichen. Es ist Ansprechpartner bei Fragen zu bestehenden oder geplanten Programmen/Projekten. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes werden alle relevanten staatlichen wie nicht-staatlichen Akteure vernetzt und sowohl bei der Identifizierung aktueller Problemfelder als auch bei der Umsetzung wirkungsvoller Konzepte unterstützt. Mehr unter www.hke.hessen.de Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. Der Verein verfolgt den gemeinnützigen Zweck, die Bildung und Erziehung der Jugend zu fördern. Zur Erfüllung dieses Zweckes erstellt der Verein insbesondere Informationsmaterial, mit dem er sich an Kinder und Jugendliche sowie an die für die Erziehung, Bildung und Ausbildung Verantwortlichen in Elternhaus, Schule, Betrieben, Jugend- und Sportverbänden sowie an andere Institutionen wendet. In der Arbeitsgemeinschaft sind Bildungsexperten der Bundesländer und der Sozialpartner vertreten. Aus den Reihen der Vereinsmitglieder werden Bildungsexperten benannt, die an der konzeptionellen Entwicklung mitarbeiten, das Projekt pädagogisch und bildungspolitisch beraten sowie das Projekt im Fachbeirat begleiten. Mehr unter www.jugend-und-bildung.de Eduversum GmbH Die Eduversum GmbH setzt als Verlag und Bildungsagentur Bildungsprojekte, ergänzende Unterrichtsmaterialien und Veranstaltungen im Kontext Bildung um. Mit www.lehrer-online.de betreibt die Eduversum GmbH das größte deutschsprachige Bildungsportal, entwickelt und veröffentlicht Schul- und Fachbücher sowie crossmediale Bildungsangebote. Für öffentliche sowie private Partner und Auftraggeber realisiert und betreut das Unternehmen komplexe Bildungsprojekte zu vielfältigen Themen, die Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche in allen Schulformen, Schulstufen und Schulfächern ansprechen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik

Tolerant statt ignorant – eine virtuelle Ausstellung

Fachartikel

Das Angebot "Tolerant statt ignorant 2.0 – eine virtuelle Ausstellung für Demokratie und gegen Antisemitismus" bietet in sechs Ausstellungsräumen vielseitige mediale Materialien und Inhalte über die Anfänge und Traditionen des Judentums, die Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Hessen, aber auch die Entstehung und Erscheinungsformen von Antisemitismus – vom Antijudaismus bis hin zum israelbezogenen Antisemitismus. Beschreibung Antisemitismus ist eine der ältesten Formen der Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung. Noch immer stellt er eine Bedrohung für unsere Gesellschaft dar und ist weit verbreitet. Auch in Deutschland steigen die Zahlen antisemitischer Vorfälle in den letzten Jahren. So veröffentlicht etwa das Bundesministerium des Innern seit 2001 in einer jährlichen Polizeistatistik die Anzahl gemeldeter antisemitischer Straftaten. Die Häufigkeit der "Hasskriminalität" steigt konstant, wobei die Anzahl der Straftaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um fast 29 Prozent gestiegen ist (2020: 2.351 Straftaten; 2021: 3.027 Straftaten). Daraus ergeben sich im Durchschnitt acht antisemitische Straftaten pro Tag. Auch in Hessen wurden 111 antisemitische Straftaten registriert, davon 98 mit rechtsextremistischem Hintergrund. Die Dunkelziffer der nicht erfassten Vorfälle dürfte hoch sein. Denn Antisemitismus äußert sich auf vielfältige Weisen. Seien es Drohungen und Hasskommentare im Internet, die Verbreitung von antisemitischen Bildern in Musik und Medien oder tatsächliche Gewalt. Gegenwärtiger Antisemitismus tritt insbesondere in Bezug auf den Nahostkonflikt, Israel oder auch durch die Relativierung des Holocaust in Erscheinung und ist bis in die Mitte der Gesellschaft vertreten. Zeitgemäße Antisemitismusprävention muss daher zusätzlich zur sachlichen Aufklärung und Information stärker an die Nutzungsgewohnheiten der "Digital Natives" als Zielgruppe anknüpfen. Durch ein niedrigschwelliges, medial vielfältiges und digitales Angebot, steigt die Bereitschaft Jugendlicher, sich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Die virtuelle Ausstellung "Tolerant statt ignorant 2.0" stellt vielfältige Materialien und mediale Angebote zur Verfügung und kann im schulischen oder außerschulischen Kontext genutzt werden. Sie ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sich eigenständig mit der Thematik auseinanderzusetzen. Sie werden für ihr jüdisches Umfeld und gegenwärtigen Herausforderung durch Antisemitismus sensibilisiert. Die virtuelle Ausstellung "Tolerant statt ignorant 2.0" ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V. und wird aus Mitteln des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Umsetzung Seit 2020 wird mit der virtuellen Ausstellung "Tolerant statt ignorant 2.0 – für Demokratie und gegen Antisemitismus" als "Tolerant statt ignorant 2.0" ein ebenso informatives wie interaktives Bildungsangebot für Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren geboten. Die virtuelle Ausstellung kann online besucht und genutzt werden. Die Anwendung ist auf allen mobilen Endgeräten verfügbar und einsetzbar. Über einen Eingangsbereich kann zwischen den sechs Haupträumen frei gewählt werden. Zur Verfügung stehen sechs Ausstellungsräume: In den initialen vier Ausstellungsräumen werden die religiösen und ethischen Grundlagen des Judentums und dessen Ausprägungen vermittelt, aber auch die historische Entstehung und Erscheinungsformen von Antisemitismus erklärt sowie die Geschichte jüdischen Lebens in Hessen bis in die 1990er Jahre nachgezeichnet. Im Jahr 2023 wurde die virtuelle Ausstellung um zwei neue Räume erweitert, um einen verstärkten Gegenwartsbezug zu schaffen. Fortan klärt ein fünfter Ausstellungsraum über das neuere Phänomen des israelbezogenen Antisemitismus auf, der antisemitische Stereotype und Narrative auf den Staat Israel projiziert, um so dessen Existenzrecht zu delegitimiert und Jüdinnen und Juden das Recht abzusprechen, in einem eigenen Staat als freie, gleichberechtigte, selbstbestimmte Menschen zu leben. Um jeglichen Erscheinungsformen von Antisemitismus aktiv entgegenzutreten, widmet sich ein sechster Ausstellungsraum jüdischer Gegenwart in Hessen. Portraitiert und vorgestellt werden Personen, Initiativen und Organisationen, die die Vielfalt, Diversität und Alltäglichkeit jüdischer Lebenswelten in Hessen repräsentieren und für nichtjüdische Jugendliche und junge Erwachsene sichtbar und erfahrbar machen. In jedem Raum können verschiedene Themenschwerpunkte ausgewählt werden, die neben erklärenden Texten, vielseitige multimediale, interaktive Inhalte für die Beschäftigung mit der jeweiligen Thematik zur Verfügung stellen – beispielsweise bildschirmfüllende Abbildungen mit hinterlegten Informationen, Videoformate, interaktive Karten und Diagramme. Begleitendes Unterrichtsmaterial Mit der Erweiterung der virtuellen Ausstellung stehen zu den Räumen 1 und 2 sowie den Räumen 5 und 6 je eine Unterrichtseinheit zur Verfügung. Darüber wird Lehrkräften die Möglichkeit geboten, das innovative Medienformat lehrplanbezogen in den schulischen Unterricht einzubinden und die komplexen Themen an heterogene Lerngruppen heranzutragen. Außerdem können so Lernende mit Unterstützung ihrer Lehrkraft, die Inhalte der virtuellen Ausstellung erarbeiten, üben und vertiefen. Zielgruppe Die Hauptzielgruppe umfasst Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene. Außerdem können Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen das Material für Ihren Unterricht heranziehen. Lerninhalte und Kompetenzen "Tolerant statt ignorant" kann von Jugendlichen eigenständig außerhalb der Schule, aber auch von Lehrkräften direkt im Unterricht genutzt werden. Hinsichtlich der inhaltlichen und methodischen Ausrichtungen orientiert sich das Projekt an den überfachlichen Kompetenzen der Kerncurricula Hessen, die sich in den verschiedenen Lehrplänen wiederfinden. Im Entwicklungsprozess der Lernenden kommt dem Aufbau überfachlicher Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu. Folgende Kompetenzen sollen mithilfe des Projekts angesprochen und gefördert werden: Gesellschaftliche Verantwortung Umgang mit Konflikten Rücksichtnahme und Solidarität Soziale Wahrnehmungsfähigkeit Medienkompetenz An den allgemeinbildenden Schulen gibt es Anknüpfungspunkte zu den Inhalten der Ausstellung insbesondere in den Fächern Geschichte, Religion sowie Politik und Wirtschaft der verschiedenen hessischen Fachcurricular. Das Fach Geschichte bietet – über alle Klassenstufen und Schulformen hinweg – umfassende Anknüpfungspunkte in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust, aber auch um sich mit der gegenwärtigen Form des israelbezogenen Antisemitismus auseinanderzusetzen. Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen Judentum und Christentum, Judenemanzipation und -unterdrückung über verschiedene historische Epochen hinweg thematisiert. Zudem können die Staatsgründung Israels, der Nahostkonflikt sowie die deutsch-israelischen Beziehungen im Unterricht behandelt werden. Des Weiteren sieht der Lehrplan des Fachs Politik und Wirtschaft die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen innergesellschaftlichen und internationalen Interessen und den daraus resultierenden Konflikten sowie die Thematisierung internationaler Friedenssicherung vor. Auch zur Bearbeitung im Religionsunterricht kann das Angebot und Unterrichtsmaterial herangezogen werden. Etwa zur Thematisierung von religiösen Festen und Traditionen und die ethischen Grundlinien der monotheistischen Weltreligionen sowie die Behandlung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten der monotheistischen Weltreligionen sowie Antijudaismus im Christentum. Weiterführende Links und Informationsangebote finden Sie hier. Fördergeber und Projektpartner Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" des Hessischen Innenministeriums gefördert. Hessisches informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) Das HKE im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport koordiniert die landesweiten Bemühungen zur Prävention und Intervention gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen in allen Phänomenbereichen. Es ist Ansprechpartner bei Fragen zu bestehenden oder geplanten Programmen/Projekten und berät über die Förderungsmöglichkeiten entsprechender Maßnahmen. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes werden alle relevanten staatlichen wie nicht-staatlichen Akteure vernetzt und sowohl bei der Identifizierung aktueller Problemfelder als auch bei der Umsetzung wirkungsvoller Konzepte unterstützt. Mehr unter www.hke.hessen.de Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. Der Verein verfolgt den gemeinnützigen Zweck, die Bildung und Erziehung der Jugend zu fördern. Zur Erfüllung dieses Zweckes erstellt der Verein insbesondere Informationsmaterial, mit dem er sich an Kinder und Jugendliche sowie an die für die Erziehung, Bildung und Ausbildung Verantwortlichen in Elternhaus, Schule, Betrieben, Jugend- und Sportverbänden sowie an andere Institutionen wendet. In der Mitgliederschaft sind Bildungsexperten der Bundesländer und der Sozialpartner vertreten. Aus den Reihen der Vereinsmitglieder werden Bildungsexperten benannt, die an der konzeptionellen Entwicklung mitarbeiten, das Projekt pädagogisch und bildungspolitisch beraten sowie das Projekt im Fachbeirat begleiten. Mehr unter www.jugend-und-bildung.de Eduversum GmbH Die Eduversum GmbH setzt als Verlag und Bildungsagentur Bildungsprojekte, ergänzende Unterrichtsmaterialien und Veranstaltungen im Kontext Bildung um. Mit www.lehrer-online.de betreibt die Eduversum GmbH das größte deutschsprachige Bildungsportal, entwickelt und veröffentlicht Schul- und Fachbücher sowie crossmediale Bildungsangebote - teilweise weltweit. Für öffentliche sowie private Partner und Auftraggeber realisiert und betreut das Unternehmen komplexe Bildungsprojekte zu vielfältigen Themen, die Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche in allen Schulformen, Schulstufen und Schulfächern ansprechen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik

Berufliche Telefonate

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Berufliche Telefonate" bereitet Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen auf die besonderen Herausforderungen des Telefonierens im beruflichen Kontext vor. Anhand von praxisorientierten Fallbeispielen mit unterschiedlichen Gesprächsverläufen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Dos and Don'ts für die optimale Gestaltung eines Gesprächs.Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Arbeit mit den Materialien mit praxisorientierten Fallbeispielen konfrontiert. Dabei nehmen sie die Perspektive von Büroangestellten ein und machen sich bewusst, worauf es bei beruflichen Telefonaten mit Kundinnen und Kunden ankommt. Die Lernenden reflektieren über die Defizite eines ungünstigen Gesprächsverlaufs und optimieren eine lückenhafte Telefonnotiz. Außerdem vergleichen sie zwei Ausschnitte aus Telefongesprächen, in denen Auskünfte erteilt und Nachfragen gestellt werden. Am Ende der Unterrichtseinheit stellt das korrekte Hinterlassen einer Nachricht auf einem Anrufbeantworter einen weiteren wichtigen Aspekt des beruflichen Telefonierens dar. Die gewonnen Erkenntnisse lassen sich in der kaufmännischen Ausbildungspraxis konkret umsetzen und festigen. Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, die Lernenden mit den spezifischen Herausforderungen beruflicher Telefonate zu konfrontieren und somit grundlegende Regeln zu vermitteln, die in der kaufmännischen Berufspraxis zu beachten sind. Diesem zentralen Lernziel entsprechend beinhalten die Materialien realitätsnahe Fallbeispiele, durch welche die Schülerinnen und Schüler die Perspektive von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Büro einnehmen. Sie setzen sich kritisch und produktiv mit der telefonischen Kommunikation in den vorgegebenen Texten auseinander, die verschiedene Situationen thematisieren – unter anderem die Eröffnung und die Beendigung eines beruflichen Telefongesprächs, die Erteilung von Auskünften, das gezielte Stellen von Nachfragen, die Anfertigung einer Telefonnotiz und das Hinterlassen einer Nachricht auf einem Anrufbeantworter. Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der Aufgaben zu den Materialien 1, 3 und 4 bieten sich kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die anschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten grundlegende Kompetenzen für die Eröffnung und Beendigung beruflicher Telefonate. beim Erteilen von Auskünften und gezielten Nachfragen per Telefon. für die Anfertigung einer professionellen Telefonnotiz. zum Hinterlassen einer angemessenen Nachricht auf einem Anrufbeantworter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht
  • Berufliche Bildung

Kärtchenspiel "Urnenexperiment": Übungen zum Ergebnisraum Ω

Kopiervorlage

Bei diesem Arbeitsmaterial zum Thema Zufallsexperimente handelt es sich um eine Kopiervorlage für 27 Aufgabenkärtchen mit rückseitiger Lösung, die auf unterschiedliche Weise zum spielerischen Üben beim Bereich Stochastik eingesetzt werden können. Die Kopiervorlage für die Aufgabenkärtchen wird doppelseitig auf Papier gedruckt, gegebenenfalls laminiert und an den schwarzen Linien ausgeschnitten. Geübt wird das Angeben des Ergebnisraumes Ω bei zweimaligem Ziehen von Kugeln aus einer Urne mit und ohne Zurücklegen. Verschiedene Spielmöglichkeiten bei diesem zweistufigen Zufallsexperiment sind denkbar, zum Beispiel: Jedes Schülerpaar erhält ein Kartenset; die Aufgaben werden entweder gemeinsam oder abwechselnd gelöst und mithilfe der Kartenrückseite kontrolliert. Für jede richtige Antwort wird ein Punkt vergeben. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält ein Kärtchen; die Lernenden bewegen sich im Klassenraum, zeigen vorbeikommenden Mitschülerinnen und Mitschülern ihr Kärtchen und kontrollieren die genannte Lösung mithilfe der Kartenrückseite. Für jede richtige Antwort wird ein Punkt vergeben. Es können auch zwei Teams gebildet werden, die gegeneinander antreten. Die Kopiervorlage ist so formatiert, dass die Lösung der Aufgabe bei doppelseitigem Druck jeweils auf der Rückseite des Aufgabenkärtchens steht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben zu bildlich vorgegebenen Zufallsexperimenten (Urnenmodell: zweimaliges Ziehen mit und ohne Zurücklegen) jeweils den Ergebnisraum Ω an. unterscheiden Urnenexperimente mit und ohne Zurücklegen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben selbständig und spielerisch. kontrollieren ihre Ergebnisse eigenständig.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Max Frisch: Homo faber

Unterrichtseinheit
14,99 €

In diesem Arbeitsmaterial zu "Homo faber" setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Verfilmung des Romans sowie mediengestützt mit Fabers Reisestationen und Bezügen zur Mythologie auseinander. Max Frischs Romane und Stücke gehören zum Stoffkanon der Mittel- und Oberstufe. "Homo faber" eignet sich in besonderer Weise für den Unterricht, da er zahlreiche Fragestellungen anbietet, die direkten Bezug zur Lebenswelt der Lernenden herstellen lassen. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen in dieser Unterrichtssequenz die Verfilmung von Volker Schlöndorff mit der Romanvorlage und analysieren vor allem die Anfangssequenz des Films auf der Grundlage ihrer Kenntnisse zum filmischen Erzählen. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler, mithilfe von Google Maps und/oder Padlet, die Reisestationen Fabers nachvollziehen, sich zur griechischen Mythologie informieren und Erklärvideos gestalten. Es handelt sich hierbei um Anregungen. Die Möglichkeiten der Umsetzung hängen von den technischen Voraussetzungen der Schule sowie den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler ab. Buch-Film-Vergleich Die Literaturverfilmung kann im Unterricht auf verschiedene Arten und Weisen eingesetzt werden. So besteht die hergebrachte Möglichkeit, den Film als Abschluss einer Romananalyse anzusehen. Tiefergehend ist die in den Richtlinien verankerte Behandlung des Films als eigenständigen Text und hiermit verbunden die Einführung in Elemente der Filmanalyse. Das Genre "Literaturverfilmung" unterscheidet sich von anderen, die vorangegangene Besprechung des Textes hat die Schülerinnen und Schüler außerdem in einen gewissen Kenntnisstand versetzt. Sicher kann nur ein Ausschnitt des Films im Sinne der Filmanalyse, die ja inhaltliche, gestalterische und technische Elemente gleichermaßen berücksichtigt, untersucht werden. Arbeitsblatt 1 bietet mögliche Arbeitsaufträge zur Analyse. Stationen seiner Reise Südamerika ist für Faber nicht nur berufliches Ziel, sondern eine Station auf seiner "Erkenntnisreise". Genau genommen leistet Faber nicht nur Entwicklungshilfe, er erfährt sie auch. Seine Beobachtungen des einfachen Lebens, der Bedrohung durch die Allgegenwart "keimender" Natur, die Schwüle, all das festigt bei den Schülerinnen und Schülern bestimmte Vorstellungen, die in gewisser Weise objektivierbar sind. Aber es wird dennoch interessant sein, den Schülerinnen und Schülern ein paar Bilder an die Hand zu geben, etwa von den Maya-Tempeln in Palenque. Und zu fragen, warum dieser Ort als literarisches Motiv dient. Griechenland und die griechische Mythologie: Reise in die Vergangenheit Griechenland mag einigen der Jugendlichen eher bekannt sein als Kuba oder Mexiko, und mit der griechischen (Geistes-)geschichte und Mythologie sind sie schon im Geschichtsunterricht und vielleicht auch anderen Fächern (Philosophie, Pädagogik) bekannt gemacht worden. Nun sollen sie selbst einmal den im Unterricht angesprochenen Anspielungen und angebotenen Deutungsansätzen nachgehen. Arbeitsblatt 2 bietet Impulse, die Ausgangpunkt einer selbständigen Informationsrecherche zu einzelnen Aspekten sein können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen einen Film mit seiner Romanvorlage. stellen filmischen Mitteln ihre Wirkung gegenüber. vollziehen die Reisestationen Faber nach und erläutern deren Bedeutung. erschließen durch eigene Recherche Kenntnisse zur griechischen Mythologie und der Ödipus-Sage. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen eine Literaturverfilmung als Werk mit eigener Sprache und Wirkungsabsicht. setzen bekannte Tools als Hilfsmittel zur Interpretation eines Romans ein. recherchieren Informationen zu einzelnen Reise-Stationen Fabers im Roman im Internet und bekommen durch Bilder eine andere, neuere und realistische Vorstellung von den Orten, die Faber während seiner Reise aufsucht. gestalten eigene Videos auf der Grundlage ihrer Rechercheergebnisse. Sozial-und Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen in offeneren Aufgabenstellungen Verantwortung für ihren Lernprozess. bringen sich individuell, je nach Kenntnissen, in den Arbeitsprozess ein. können gegebenenfalls als Expertinnen und Experten andere, auch die Lehrkraft, begleiten.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung, Primarstufe, Spezieller Förderbedarf

Konditionszirkel: Wie fit bin ich?

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Konditionstraining enthält einen Laufzettel für einen Zirkel mit Übungen aus dem Bereich des Fitnesstrainings. Das Arbeitsblatt dient als Laufzettel, auf dem die Schülerinnen und Schüler die absolvierten Kraft- und Ausdauerübungen abhaken können. Bevor die Kinder mit den Übungen beginnen, sollten diese erklärt und am besten auch von einer oder einem Freiwilligen demonstriert werden, damit die Umsetzung funktioniert. Station 1 "Seilsprung": freie Wahl der Seilsprungtechnik Station 2 "Hüfte hoch": auf dem Rücken liegend die Hüfte anheben und einen Ball hindurchrollen Station 3 "Frosch-Sprünge": aus der Hocke einen Strecksprung machen Station 4 "Kletteräffchen": die Sprossenwand hinaufklettern, dann die Wand berühren und wieder hinunterklettern Station 5 "Rumpfaufrichten": Rücken auf dem Boden, Unterschenkel auf einem kleinen Kasten, Oberkörper anheben und den Kasten berühren (Sit-ups) Station 6 "Um die Hütchen": eine Runde um die Pylonen beziehungsweise Hütchen laufen Station 7 "Rumpfheben": Bauchlage, Ball auf die Bank heben und wieder auf den Boden legen Station 8 "Schwerer Ball": Medizinball an die Wand der Turnhalle werfen Aufbau/Vorbereitung Für die Aufgaben müssen folgende Dinge bereitgelegt oder aufgebaut werden: Seile Gymnastikbälle Medizinbälle Ein Feld von etwa 4x4 m mit Pylonen formieren vier bis sechs Matten hintereinander ausgelegt (für Hock-Strecksprünge) kleine Kästen Langbank Fahne oder sonstige Markierung als Startposition für den Medizinballwurf Variationen des Ablaufs: Einzelarbeit: Die Klasse führt die Übungen zeitgleich aus. Die Lehrkraft gibt die jeweilige Übung vor und stoppt pro Übung ein bis zwei Minuten, während der die Kinder ihre Punkte zählen. Das Ende wird mithilfe eines akustischen Signals (Pfeife, Tamburin) angekündigt. Partnerarbeit: Die Teams führen die Übungen in beliebiger Reihenfolge aus. Ein Kind stoppt die Zeit und zählt die Punkte, während das andere Kind die Übung durchführt. Eine Wiederholung des Zirkels zu einem späteren Zeitpunkt ist sinnvoll, damit die Kinder im Sinne einer Challenge einen Ansporn zum Steigern ihrer Ergebnisse haben. In der Vorlage sind drei Durchgänge im Schuljahr vorgesehen, die Lehrkraft kann das gegebenenfalls anpassen. Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Übungen aus dem Fitness-Bereich kennen. entwickeln und stärken ihre koordinativen und technischen Fertigkeiten. bewältigen altersgemäße konditionelle Anforderungen. festigen ihren Durchhaltewillen: "Ich möchte beim nächsten Mal mehr Wiederholungen schaffen." erkennen ihre eigenen Grenzen. bearbeiten gemeinsam mit anderen Bewegungsaufgaben und unterstützen sich gegenseitig. gehen achtsam mit Geräten und Materialien um.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe
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