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Sinnfluencer – die besseren Influencer?

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit führt an das Thema Sinnfluencerschaft heran und verschafft einen Überblick über Themen, die Sinnfluencer auf Social Media verbreiten. Die Erkenntnisse unterstützen Lernende dabei, ihre Kenntnisse über die Monetarisierungsformen des Influencer-Marketings zu erweitern. Der didaktische Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt darin, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Funktionsweise des Influencer Marketings, insbesondere der neuaufkommenden Sinnfluencerschaft zu geben und umfasst die folgenden Themenschwerpunkte: Einführung in das Influencer Marketing sowie der Sinnfluencerschaft Erarbeitung sogenannter Sinnfluencer sowie Gegenüberstellung thematischer Schwerpunkt im Gegensatz zu sonstigen Influencer Marketing relevanten Themen Erarbeitung monetärer Einnahmequellen von Sinnfluencern Vertiefung durch Podiumsdiskussion "Sinnfluencer – die besseren Influencer?" Einführung in die rechtlichen Grundlagen von Schleichwerbung Erarbeitung der Inhalte eines Gesetzentwurfs sowie kritische Stellungnahme Diese Unterrichtseinheit kann mit den passenden interaktiven Übungen ergänzt werden. Diese eignen sich besonders gut für den Distanzunterricht. Das Thema "Sinnfluencer" im Unterricht Der Fachartikel "Sinnfluencer – Das Greenwashing des Influencer Marketings?" ermöglicht es Lehrenden einen Einblick über die neuen Kommerzialisierungsstrukturen des Influencer Marketings zu erlangen und steht in Zusammenhang mit dieser Unterrichtseinheit. In der Unterrichtspraxis sollten die Themen, die Sinnfluencer kommerzialisieren, mit Lernenden diskutiert und reflektiert werden, um den Schülerinnen und Schülern ein ganzheitliches Verständnis über die Kommerzialisierungsabsichten der Influencer-/Sinnfluencerschaft zu vermitteln. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit setzt keine speziellen Kenntnisse aufseiten der Lernenden voraus. Es wäre allerdings vorteilhaft, wenn die Lernenden bereits eine Vorstellung von werblichen Maßnahmen beziehungsweise des Begriffs "Werbung" hätten. Didaktische Analyse Die Lernenden erkennen, dass sich Sinnfluencer (im Gegensatz zu Influencern) mit Themen wie Nachhaltigkeit, Politik und Minimalismus beschäftigen. Dabei erkennen sie, dass auch Sinnfluencer kommerzielle Absichten haben, da sie mit den Postings zu nachhaltigen Produkten (ebenso) monetäre Einnahmen verzeichnen können. Mithilfe der Unterrichtseinheit/Lehrkraft werden die Lernenden dabei unterstützt, ihre Kenntnisse über die Monetarisierungsformen des Influencer Marketings zu erweitern. Methodische Analyse Die kommerziellen Absichten des Influencer Marketings werden für Schülerinnen und Schüler umso erfahrbarer, je mehr sie methodisch dazu verlasst werden, das Problem auf sich zu beziehen und persönlich Stellung zu nehmen. Fach- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Monetarisierungsoptionen des Influencer-Marketings insbesondere im Rahmen der Sinnfluencerschaft. extrahieren wesentliche Informationen aus den Quellen. diskutieren und bewerten Standpunkte aus unterschiedlichen Perspektiven. verbessern die Fähigkeit, Gesetzestexte zu lesen und zu interpretieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Informationen sowie deren Relevanz für die Aufgabenstellungen. dokumentieren und präsentieren die gewonnenen Ergebnisse aus ihrer Gruppe. nutzen den PC/Laptop als Präsentationsmedium (Präsenz- und Distanz-Unterricht). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Gruppenarbeit die Zusammenarbeit mit anderen Personen. führen Diskussionen argumentativ und rational. präsentieren ihre Ergebnisse aus der Gruppenarbeit und beurteilen die Arbeit anderer.

  • Informationstechnik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Sinnfluencer – Das Greenwashing des Influencer Marketings?

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema "Sinnfluencer" ermöglicht es Lehrenden einen Einblick über die neuen Kommerzialisierungsstrukturen des Influencer Marketings zu erlangen. In der Unterrichtspraxis sollten die Themen, die Sinnfluencerinnen und Sinnfluencer kommerzialisieren, mit Lernenden diskutiert und reflektiert werden, um den Schülerinnen und Schülern ein ganzheitliches Verständnis über die Kommerzialisierungsabsichten der Influencer-/Sinnfluencerschaft zu vermitteln. Im Jahr 2019 löste der Spendenaufruf der Influencerin Louisa Dellert eine Welle der Empörung aus. In einem ihrer Instagram-Videos bat die Meinungsführerin ihre Followerschaft um finanzielle Unterstützung, um sich eine BahnCard 100 kaufen zu können (Kostenpunkt circa 4000 Euro) (Fernholz 2019). Die Folge: großes Unverständnis. Dies ist insofern nachvollziehbar, steht das Influencer Marketing doch immer wieder in der Kritik, sich auf ein undurchschaubares Geschäftsmodell zu stützen. Zu dieser Kritik trägt auch die Tatsache bei, dass Influencerinnen und Influencer mit ihren Produktempfehlungen insbesondere junge Konsumenten adressieren, die in ihren Konsumentscheidungen meist noch wenig gefestigt sind. Influencer Marketing Das Influencer Marketing entstand in den letzten Jahren aufgrund der Interessenslosigkeit von Verbraucherinnen und Verbrauchern gegenüber traditionellen Werbeformen. Sogenannte Influencerinnen und Influencer, die heutzutage eine starke Anhängerschaft verzeichnen können, vermarkten erfolgreich über Social-Media-Plattformen Produkte von namhaften Unternehmen (Reinikainen et al. 2020). Für die Produktvermarktung werden die reichweitenstarken Meinungsführerinnen und Meinungsführer von Unternehmen entgeltlich bezahlt und/oder erhalten kostenlose Produktproben. Zwischen den Unternehmen und den werbenden Influencerinnen und Influencern entstehen Kooperationen, die sie dazu verpflichten in Postings oder Videos das jeweilige Unternehmen meist mehrmalig zu erwähnen sowie deren Produkte zu platzieren. Bianca Claßen (bekannt als BibisBeautyPalace) zeigt regelmäßig ihre Shoppingausbeute in sogenannten Hauls . Auch Let's Plays, das Kommentieren von Videospielen, sind bei Jugendlichen sehr beliebt und haben kommerziellen Charakter. Das Influencer Marketing wird vor allem von Medienpädagoginnen und Medienpädagogen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oftmals als kritisch beleuchtet, weil insbesondere Heranwachsende das Vorgehen von Influencerinnen und Influencern nicht immer als Marketing-Strategie erkennen können (Ziewiecki und Schwemmer 2019). Autoren wie De Veirman et al. (2019) und Reinikainen et al. (2020) führen dies auf die fehlende Werbe- und Medienkompetenz junger Konsumenten zurück. The New Influencer Marketing? Zero Waste & Minimalism Galten zunächst Branchen wie Beauty und Fitness als Heimat der digitalen Meinungsführer, kristallisieren sich nunmehr weitere Themengebiete heraus, die sich dem Influencer Marketing bedienen. Mit an der Spitze sind Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Einige Influencerinnen und Influencer appellieren immer stärker an ihre Followerschaft sich dieser "Bewegung" anzuschließen und benennen sich teilweise selbst als sogenannte "Sinnfluencerinnen und Sinnfluencer" (also Influencerinnen und Influencer, die sinnvolle Inhalte teilen). Sie widmen sich dabei Inhalten wie dem Veganismus, plastikfreiem Leben, Politik, Secondhandshopping oder auch ökologischer Produktion. Hierbei versuchen Sinnfluencerinnen und Sinnfluencer ihren Followerinnen und Followern einen nachhaltigeren und minimalistischen Lebensstil zu vermitteln und somit weniger beziehungsweise bewusster zu konsumieren (Garff und Kochwasser 2019). Zunächst scheint dies ein Widerspruch zum Grundsatz des Influencer Marketings zu sein, steht überwiegend der Konsum im Fokus des Influencer Marketings. Sinnfluencerinnen und Sinnfluencer – Das Greenwashing des Influencer Marketings? Sinnfluencer-Themen ähneln dem ursprünglichen Verständnis des Influencer Marketings insofern, dass die Beiträge über Zero Waste oder Minimalismus zunächst weniger kommerziell geprägt scheinen. Auch die ersten Influencerinnen und Influencer-Beiträge wurden ohne werbliche Zwecke veröffentlicht (Gerhards 2017). Erst im Laufe der Zeit haben Influencerinnen und Influencer nach Wegen gesucht, um ihre Inhalte zu vermarkten. So lässt sich heute erkennen, dass auch Sinnfluencerinnen und Sinnfluencer Werbung für Produkte machen. Dabei handelt es sich meist um nachhaltige oder plastikfreie Produkte (Kugler 2020). Wenn auch zu bedachtem Konsum unter der Sinnfluencerschaft angeregt wird, steht das Thema dennoch in einem Spannungsfeld (Garff und Kochwasser 2019). Insgesamt ist festzuhalten, dass auch Sinnfluencerinnen und Sinnfluencer nach Kommerzialisierungsformen suchen, weil sie langfristig nur durch Werbeeinnahmen ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Förderung von Werbe- und Medienkompetenz Um bei Heranwachsenden ein Verständnis für die Kommerzialisierung von Sinnfluencerinnen und Sinnfluencern zu schaffen, benötigt die meist sehr junge Zielgruppe Unterstützung von Lehrenden. So fordert der Beschluss der Kultusministerkonferenz des Jahres 2013 Verbraucherbildung an deutschen Schulen. Verbraucherbildung ist dabei als lebenslanger Prozess zu verstehen, der im Rahmen der immer wieder neuaufkommenden Professionalisierungsstrukturen auf Social Media auch Werbe- und Medienkompetenz in diesem Bereich erfordert (Kultusministerkonferenz 2013). Unter Werbekompetenz oder "advertising literacy" wird "the process by which young people develop consumer-related skills, knowledge, and attitudes" verstanden (Moschis und Churchill 1978: 599). Somit handelt es sich um Fähigkeiten und Fertigkeiten die Lernende über Werbemaßnahmen erlernen müssen. Insbesondere das Erkennen von Werbung im Influencer Marketing stellt sich für Minderjährige als schwierig heraus. Die neue Bewegung der Sinnfluencerschaft macht es für Jugendliche noch komplizierter zu verstehen, dass das Influencer Marketing werbliche Zwecke verfolgt. Folglich muss die kritische Diskussion von werblichen Inhalten von Influencerinnen und Influencern beziehungsweise von Sinnfluencerinnen und Sinnfluencern durch Lehrende und Medienpädagoginnen und Medienpädagogen begleitet werden, um unter Jugendlichen ein ganzheitliches Verständnis dafür zu schaffen. Handlungsempfehlungen für die Unterrichtspraxis Um zu verhindern, dass Heranwachsende sich zu stark von den Marketing-Strategien ihrer Vorbilder beeinflussen lassen, sollten Monetarisierungsoptionen des Influencer Marketings auch im Unterricht thematisiert werden. Lehrkräfte sollten dabei die Thematik in ihre Unterrichtspraxis aufnehmen. Denkbar wäre den Spendenaufruf der Influencerin Louisa Dellert aufzugreifen und die Problematik mit den Heranwachsenden zu diskutieren. Im Fach Politik lässt sich zudem das Instagram-Profil der genannten Influencerin dahingehend analysieren, dass Dellert mittlerweile auch politische Themen zielgruppengerecht anspricht. Eine Profilanalyse durch die Heranwachsenden schafft die Möglichkeit, ein Verständnis für politische Sinnfluencer-Beiträge unter den Jugendlichen zu erlangen. Im Fach Wirtschaft und Recht bietet es sich an, dass neben den traditionellen Werbemaßnahmen, auch die Kommerzialisierungsstrukturen auf Social Media stärker in die Unterrichtspraxis einfließen (siehe Unterrichtsmaterialien zu diesem Thema). Das Fach Deutsch ermöglicht, Sinnfluencer-Beiträge rhetorisch zu analysieren. Hierbei könnte der Fokus einer Unterrichtsstunde sein, auch fächerübergreifend mit dem Fach Wirtschaft und Recht, der Fragestellung nachzugehen, auf welche Art und Weise Sinnfluencerinnen und Sinnfluencer den Konsum ihrer vorgestellten Produkte unter der Followerschaft rechtfertigen. Auch in Form eines Rollenspiels könnten Schülerinnen und Schüler die Position einer Sinnfluenerin beziehungsweise eines Sinnfluencers einnehmen und nachhaltige Produkte subtil an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler vermarkten. Aus der Lehrenden-Rolle ist es unerlässlich, die Schülerinnen und Schüler dabei zu begleiten, wenn sie ihre Kenntnisse über die Monetarisierungsformen des Influencer Marketings erweitern. Für den Fall, dass Lehrende hierbei selbst Unterstützung benötigen, können auch Realbegegnungen mit Marketingexperten in den Unterricht einfließen beispielsweise in Form von Expertenbefragungen. All die genannten Handlungsempfehlungen sollen dabei unreflektierten Konsumentscheidungen junger Verbraucherinnen und Verbraucher entgegenwirken.

  • Wirtschaft

Sturm und Drang: Gottfried August Bürgers "Der Bauer. An seinen Durchlauchtigen Tyrannen."

Interaktives

In diesem Arbeitsmaterial befassen sich die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von dem Gedicht Bürgers, mit einigen Merkmalen der Epoche des Sturm und Drang. Kurze interaktive Übungen unterstützen die Festigung des Erarbeiteten. In dem Gedicht "Der Bauer. An seinen Durchlauchtigen Tyrannen" werden die gesellschaftlichen Missstände des Absolutismus kritisiert. In ausdrucksstarker Sprache mit volkstümlicher Wortwahl klagt das Lyrische Ich seinen Fürsten an. Dieser Protest gegen Autoritäten ist ein Merkmal des Sturm und Drang, wobei es sich mehr um ein literarisches denn ein tatsächlich politisches Phänomen handelt. In dem Materialpaket enthalten sind drei Arbeitsaufträge für den Präsenz- oder Distanz-Unterricht (siehe Arbeitsblatt zum Download) sowie drei weitere interaktive Übungen, die das Grundverständnis zum Gedicht überprüfen und einen Überblick über die Epoche des Sturm und Drang vermitteln. Die Online-Übungen zur Überprüfung des Grundverständnisses können direkt nach Arbeitsauftrag 1 (erste Eindrücke festhalten und Thema des Gedichts notieren) von allen oder einzelnen Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden, sodass eine gemeinsame Grundlage zur Weiterarbeit mit dem Gedicht besteht. Das Gedicht soll im weiteren Verlauf des Unterrichts von einzelnen Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung der Sprechhaltung des Lyrischen Ichs und der Aussageabsicht vorgetragen werden. Zuletzt sollen die Lernenden Hypothesen formulieren, inwieweit die im Gedicht ausgedrückte Haltung typisch für die Epoche des Sturm und Drang ist. Hier kann die letzte Online-Übung zu den Merkmalen der Epoche die Lernenden bei der Hypothesenbildung unterstützen. Sollte eine vertiefte Analyse der sprachlichen Mittel vorgenommen werden, finden Sie hier weitere Übungen: Rhetorische Mittel zur Textanalyse interaktiv erarbeiten und wiederholen . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten die Kritik, die in dem Gedicht an den herrschenden Zuständen geübt wird, heraus. erarbeiten einen Gedichtvortrag, der die Aussageabsicht widerspiegelt. identifizieren typische, gattungsübergreifende Elemente der Epoche des Sturm und Drang. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Aufgabentypen, um ihre Ergebnisse und Kenntnisse selbstständig zu überprüfen. Sozial- und Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in Teamarbeit, indem sie sich über ein Gedicht austauschen und zu gemeinsamen Lösungen finden. stärken ihre Selbstkompetenz durch einen Gedichtvortrag vor der Lerngruppe.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Gladiatoren

Unterrichtseinheit
14,99 €

Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 recherchieren eine Unterrichtsstunde lang geleitet im Netz. Dabei erarbeiten sie sich zentrale Informationen zum Gladiatorenwesen.Das Bild der Gladiatoren ist heute wesentlich geprägt durch bekannte Hollywood-Film von Spartacus (1960) bis zu Gladiator (2000). Doch dieses entspricht in weiten Teilen eben nicht den historischen Fakten. Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Unterrichtsstunde ihr Bild der Gladiatoren hinterfragen, revidieren und eine historisch richtigere Vorstellung der römischen "Unterhaltungsbranche" gewinnen. Arbeitsaufträge für alle Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst (allein oder in Partnerarbeit) Informationen über die historischen Wurzeln der Gladiatorenkämpfe. Anschließend lernen sie das Gladiatorenwesen sowie den Ablauf eines Kampfes näher kennen. Das Material ist so konzipiert, dass die Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Unterrichtsstunde die Aufgaben erledigen können. Ergänzende Aufgabenstellungen Am Ende der Stunde können sich die Lernenden, wenn sie ihre Pflichtaufgaben erledigt haben, anhand eines 360°-Videos aus der Ich-Perspektive genauer mit dem Ablauf eines Gladiatorenkampfes beschäftigen und die Atmosphäre in der Arena erkunden. Im Optimalfall sollten Card-Boards oder VR-Brillen für dieses Erlebnis verwendet werden. Die Schülerinnen und Schüler finden Informationen zu Gladiatoren und Gladiatorenkämpfen. recherchieren binnendifferenziert zu weiteren Themenschwerpunkten. generieren Informationen aus ausgewählten Websites. nutzen das Internet als seriöse Informationenquelle.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen bis heute

Unterrichtseinheit
14,99 €

Der 26. April 1986 wird für immer als einer der schwärzesten Tage der Energieerzeugung durch Kernkraftwerke gelten. An diesem Tag kam es bis dahin zum schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Die Lernenden werden in dieser Unterrichtseinheit mit den unterschiedlich arbeitenden Reaktortypen der westlichen Welt und der ehemaligen Sowjetunion bekannt gemacht. Darüber hinaus werden sie für die langdauernden gesundheitlichen Gefahren des entstehenden radioaktiven Niederschlages sensibilisiert und können die zerstörerische Wirkungsweise der auf den menschlichen Körper einwirkenden ionisierenden Strahlung beschreiben. Die Katastrophe von Tschernobyl und einmal mehr auch der Unfall von Fukushima im Jahr 2011 haben eindringlich gezeigt, dass kerntechnische Anlagen zwar umweltschonende Energie bereitstellen können, aber auch ein permanentes Gefahrenpotential beinhalten. Die auf die Explosion von Tschernobyl folgenden radioaktiven Niederschläge sind durch die dabei entstehenden Zerfallsprodukte (Cäsium und Jod) sehr gefährlich und können massive gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Diese schädigende Wirkung hält zum Teil aufgrund sehr langer Halbwertszeiten (im Fall von Cäsium rund 31 Jahre) bis heute an – in der näheren Umgebung von Tschernobyl sprechen Strahlenmediziner von rund 50.000 Menschen, die an den Folgen gestorben sind. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl als Thema im Physikunterricht Radioaktivität und ihre Auswirkungen auf Natur und menschliche Gesundheit sind seit langem, insbesondere aber verstärkt nach den Unfällen von Tschernobyl und Fukushima in aller Munde. Dies bedeutet, dass man auch im Unterricht diesem Thema ausreichend Raum geben sollte. Die unter Umständen gefährlichen Auswirkungen des radioaktiven Niederschlages, der sich im Boden und damit auch in Pflanzen anreichert, werden Schülerinnen und Schüler stark motivieren, sich damit näher zu beschäftigen. Für den Unterricht sollten Lehrkräfte deshalb gut präpariert sein, um auf kritische Fragen sachkompetent eingehen und antworten zu können. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können in gewisser Weise vorausgesetzt werden, da die Thematik in den verschiedensten Medien immer wieder aufbereitet wird. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil dazu neben dem physikalischen Wissen um radioaktive Strahlung auch chemische und biologische Kenntnisse nötig sind, um die Vorgänge in den organischen Zellen beschreiben zu können. Didaktische Analyse Bei der Behandlung dieses sensiblen Themas muss man darauf achten, dass unkontrolliert wirkende radioaktiven Strahlung ein hohes Maß an Gefährlichkeit birgt – gleichzeitig aber präzise eingesetzte radioaktive Strahlung in verschiedenen Bereichen der Medizin zu großen Erfolgen in der Diagnose und Behandlung von erkrankten Menschen geführt hat. Methodische Analyse Radioaktive Strahlung als Folge von radioaktivem Fallout nach Unfällen oder auch Kernwaffentests dürfte die Lernenden sehr interessieren, weil der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema setzt aber viel konkretes Wissen voraus, um die Gefahren im Umgang mit Belastungen – wie etwa über die Nahrungskette – richtig einschätzen zu können. Weitere spannende Unterrichtsvorschläge rund um das Thema Radioaktivität finden Sie in der Materialsammlung Kern- und Teilchenphysik . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die gesundheitlichen Gefahren von radioaktivem Niederschlag. kennen die verschiedenen Wege der Aufnahme radioaktiver Strahlung in den Körper. können die Wirkungsweise ionisierender Strahlung auf menschliche Zellen beschreiben einschließlich "möglicher" krankmachender Folgen. können die verschiedenen Reaktortypen hinsichtlich ihres Gefahrenpotentials einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Fasten als Thema im Unterricht: 18 Ideen für die Fastenzeit mit Schülerinnen und Schülern

Fachartikel
5,99 €

Der Artikel stellt zunächst Sinn und Zweck der Fastentradition heraus und zeigt, dass Fasten nicht mit Verzicht gleichgesetzt werden sollte. Des Weiteren werden 18 Fastenideen für Schülerinnen und Schüler vorgestellt. Nach einem Jahr, in dem Verzicht fast schon Grundprinzip des täglichen Lebens geworden zu sein scheint, stellt sich zurecht die Frage, warum man sich nun zusätzlich weitere Restriktionen für den Zeitraum bis Ostern setzen sollte. Wie immer ist die Perspektive ganz entscheidend dafür, wie man sich mit dem Thema des Fastens auseinandersetzt. Die bestehenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen stellen viele Menschen seit ihrem Bestand vor persönliche Herausforderungen, keine Frage. Gleichzeitig können sie allerdings den Blick dafür weiten, wie viele Freiheiten man bis zu diesem Zeitpunkt unhinterfragt als selbstverständlich in seinem Leben hingenommen hatte: mal kurz ins Café setzen, spontan ins Theater gehen oder in den Urlaub reisen – all diese Dinge gehörten bis vor einem Jahr zur Normalität des Alltags. Aber kann man den Wert dieser Freiheiten und Privilegien nicht erst dann vollständig schätzen, wenn sie – in dem Falle ja "nur" vorübergehend – mehr oder weniger stark eingeschränkt werden? Kann man seinen Blick dadurch nicht nur schärfen, sondern auch erweitern und seinem Leben eine neue Ausrichtung geben? Das Bewusstsein um diese Freiheiten kann zu einer Dankbarkeit führen, die die bestehenden Einschränkungen zum Potenzial inneren Wachstums werden lassen. Genau das ist auch das Ziel der Fastenzeit. Worum geht es beim Fasten wirklich? Es geht weder um erzwungenen Verzicht noch um unerreichbare Vorsätze. Vielmehr geht es darum, eine Transformation, also eine in gewisser Form innere Veränderung in sich selbst anzustreben. Sich zu fokussieren, bestimmten Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und so neue Perspektiven zu gewinnen. Bereichert zu werden von der Fülle, die durch vermeintlichen Verzicht entsteht. Die Möglichkeiten dafür sind endlos: sich jeden Tag 15 Minuten Stille gewähren, Nachbarschaftshilfe leisten oder ausschließlich regionale Produkte einkaufen. Wichtig ist, dass man seinen eigenen Weg der Umsetzung findet, ob mit oder ohne Ausnahmen. Am Ende geht es nicht um das krampfhafte und dogmatische Durchhalten selbstgesetzter Regeln, sondern um eine innere Bewusstseinserweiterung und dynamische Veränderung, die zu nachhaltiger Reflexion führen kann.

  • Religion / Ethik

Cartoon der Woche: Digitalisierungsschub

Cartoon

Bringt Corona die Digitalisierung an den Schulen voran? Cartoonist Michael Hüter zieht eine vorläufige Bilanz.

  • Fächerübergreifend

Der Storchenzug im Internet

Unterrichtseinheit

Der Zug der Weißstörche fasziniert alle Altersgruppen. Im Internet kann man die Vögel auf ihrer Reise von Norddeutschland nach Afrika oder nach Spanien verfolgen. Auf hochauflösenden Karten sieht man, wo sie sich gerade befinden. Die Vergleiche verschiedener Individuen und ihrer Zugwege aus verschiedenen Jahren zeigen spannende Abweichungen vom klassischen Schulbuchwissen und liefern viele Anregungen für eigene Fragestellungen und Untersuchungen.Was suchen Störche aus deutschen Feuchtgebieten am Südrand der Sahara? – Im Storchenzug-Projekt werden Weißstörche auf ihrem Flug nach Afrika und zurück über die Satellitentelemetrie verfolgt. Mithilfe kleiner Sender auf dem Rücken und GPS (Global Positioning Systems) werden die Tiere tagesaktuell geortet. Der NABU beziehungsweise die NAJU bieten darüber hinaus einen täglichen Blog mit Kommentaren und viele geografische und landestypische Informationen zur Reiseroute an. Die in dieser Unterrichtseinheit vorgestellten Materialien und Arbeitsblätter geben Anregungen zur offenen Erforschung des Vogelzugs für Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen: Für die Klassen 5 und 6 kann man eher phänomenologisch affektive Lehrziele verfolgen, in der Oberstufe systematisch ökologischen, verhaltens- und evolutionsbiologischen Fragen nachgehen. Einsatz der Arbeitsblätter und Inhalte Bei den hier angebotenen Materialien handelt sich um offene Arbeitsblätter , die zu differenzierter Arbeit mit dem Thema Storchenzug anregen sollen. Ausgehend von konkreten Fragen oder offenen Problemstellungen wird erwartet, dass sich die Lernenden eigene Wege suchen, die Fragen zu beantworten und weitere Fragen zu stellen. Endgültige Antworten und abschließende "Merksätze" sind nicht beabsichtigt. Die Lehrkraft muss sich in die Rolle des "Mitforschers" begeben und allenfalls Hilfen geben, einen Gedanken zu formulieren und Ergebnisse als solche zu erkennen, wie zum Beispiel diese: "Der Weg nach Südafrika kann direkt oder über den Tschad führen." "Auf dem Wegzug machen die Störche im Tschad oder im Sudan drei bis vier Wochen Pause, auf dem Rückzug geht es in einem Rutsch nach Hause." "Penelope zog in den drei beobachteten Jahren jedes Mal auf einem etwas anderen Weg." Mögliche Themen Der Vogelzug kann in verschiedenen inhaltlichen Zusammenhängen behandelt werden, darunter die folgenden: Überwinterung Arten- und Biotopschutz Orientierung Methoden der Erforschung von Tierwanderungen Flugleistungen Das Storchenzugprojekt bietet in außergewöhnlich anschaulicher und ansprechender Weise eine Fülle aktueller Daten über den Vogelzug. Die Probleme der "wandernden Tiere", der Energieeffizienz beim Fliegen, der Evolution des Zugverhaltens können damit vertiefend behandelt werden. Affektive Lehrziele und neue Medien – virtuelle Begleitung vertrauter Individuen Ein emotionaler Aspekt der Vogelkunde kam bisher bei den traditionellen Unterrichtsmethoden durch die Winterfütterung oder durch die Beobachtung von wegziehenden und heimkehrenden Arten ins Spiel. Mit der Online-Verfolgung von Störchen kann man nun einen unmittelbaren Bezug zu einzelnen Tieren aufbauen, der an die Alltagserfahrung Jugendlicher anknüpft: Man "begleitet" namentlich bekannte Individuen auf ihrer Reise. Seit der Saison 2009/2010 wird während der Brutzeit an einem Storchennest eine Webcam eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit "ihrem Patentier" somit schon im Sommer anfreunden. Auf der Website Storchennest.de bietet der NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ausführliches Bildmaterial an. So können mit der virtuellen Begleitung alle oben genannten Themen behandelt und mit affektiven Lehrzielen verbunden werden. Überraschende Ergebnisse Die Störche verhalten sich überhaupt nicht schematisch, sondern bieten zahlreiche Anlässe zu Fragen: "Warum biegt Penelope nach Westen in Richtung Tschad ab?" "Peterchen macht zwei Wochen Pause – was findet er während dieser Zeit zu fressen?" "Welche Rolle spielt das Wetter?" Die von den Lernenden untersuchten Daten sind authentisch und die Ergebnisse zum Teil auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neu ( Berthold, Querner 2002 ). Wetter, physische Geographie und politische Situation Wichtige Zusatzinformationen können von den Lernenden über das Internet gesammelt und ausgewertet werden, zum Beispiel Wetterdaten oder Satellitenbilder. Entfernungen können mithilfe von Online-Flugstreckenrechnern bestimmt werden. Geografische Fragen stellen sich fast automatisch bei der Verfolgung der Störche. So können politische und physische Themen aufgegriffen werden. Das zeigt die Aussage eines am Telemetrieprojekt beteiligten Forschers: "Mit Sendern versehene Störche sind im Libanon, in Israel und in Ägypten besonders gefährdet, da sie wegen der kleinen Antennen als 'Spione' angesehen und beschossen werden". Höhenkarten, Wetterdaten und Geoinformationssysteme (GIS) werden als Werkzeuge benutzt, um die Biologie "unserer Störche" zu verstehen.Die Schülerinnen und Schüler vollziehen die Zugwege von Oststörchen und Weststörchen mit ihren Varianten nach. erforschen die Unterschiede zwischen Individuen und Zugjahren. übertragen die Zugstrecken genau und differenziert in Karten – und dies unter Beachtung von Meerengen und Gebirgspässen! bestimmen die Leistungen der Störche auf ihrem Zug: Höhen, Strecken, Geschwindigkeiten. nehmen Entfernungsschätzungen und -messungen mithilfe des Atlas und von Entfernungsrechnern aus dem Internet vor. gewinnen einen Bezug zur physischen und politischen Geografie des Zugwegs. gehen mit geografischen Längen und Breiten um. stellen Bezüge zwischen dem Verhalten der Störche und ihren Lebens- und Ruheräumen her.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Datenschutz im Homeschooling: Was Lehrkräfte wissen müssen

Fachartikel
5,99 €

In diesem Interview beantwortet Experte Yakup Saygin Fragen rund um das Thema "Datenschutz im Homeschooling" und geht darauf ein, was Schulen und Lehrkräfte dazu wissen müssen. Die Digitalisierung hat in vielen Lebensbereichen Einzug gehalten und ist aus dem Alltag, auch den der Schülerinnen und Schüler, kaum noch wegzudenken. Viele besitzen ein Smartphone, kommunizieren in sozialen Netzwerken sowie über Messenger und auch das digitale Lernen nimmt eine immer größere Rolle ein. Insbesondere in Zeiten von hybridem Lernen und Schulschließungen, in denen Homeschooling stattfindet, gilt es, die Digitalität für den Unterricht und die Kommunikation zu nutzen. Bei allen Chancen und Vorteilen, die mit dieser Entwicklung einhergehen, sollte man aber auch mögliche Probleme und Herausforderungen in den Blick nehmen. Dazu gehören unter anderem die IT-Sicherheit und in diesem Zusammenhang der Datenschutz. Worauf muss diesbezüglich geachtet werden und wie kann der Unterricht (von) zuhause sicherer umgesetzt werden? Yakup Saygin von der sayTEC AG, einem Unternehmen für die Entwicklung von IT-Security-Lösungen, geht im Interview auf Fragen zum Thema "Datenschutz im Homeschooling: Was Lehrkräfte wissen müssen" ein. Herr Saygin, wie schätzen Sie die derzeitige IT-Sicherheit deutscher Schulen und ihrer Homeschooling-Angebote ein? Als problematisch. Zu lange wurde die Digitalisierung der Schulen nur halbherzig vorangetrieben. Vielerorts sind Hard- und Software veraltet, sind Netzwerke nicht ausreichend ausgebaut, mangelt es Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern an erforderlichem Wissen und Sicherheitsbewusstsein. Als es zur Corona-Krise kam, wurde kurzerhand von Präsenz-Unterricht auf Homeschooling umgeschaltet. IT-Sicherheit und Datenschutz wurden, um weiterhin unterrichten zu können, nicht die notwendige Priorität gegeben. Das rächt sich nun. Denn Cyberkriminelle wissen um die Schwachstellen der digitalen Infrastrukturen deutscher Schulen und der unsicheren Heim-PCs/-Netzwerke. Welche datenschutzrechtlichen Herausforderungen bringt das Homeschooling mit sich? Seit 2018 gelten hinsichtlich des Datenschutzes die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung ( EU-DSGVO ) auch für Schulen. Informelle Selbstbestimmung ist ein Grundrecht, für Lernende, Lehrende, Eltern und das übrige Schulpersonal gleichermaßen. Schulen haben die Zugriffsrechte auf die von ihnen gespeicherten Daten so zu gestalten, dass Unbefugte sich von außen oder innen keinen Zugriff verschaffen können. Dies gilt sowohl für personenbezogene Daten als auch für Unterrichts- und Prüfungsumgebungen. Auch klassische Aufgaben der IT, wie Verfügbarkeit und verlässliche Wiederherstellbarkeit der Daten sowie die flexible und bedarfsgerechte Skalierung der IT-Ressourcen stellen Schulen vor große Probleme. Die Nutzung von internationalen Cloud-Diensten kann ebenfalls schnell zum Datenschutzproblem werden, zum Beispiel wenn personenbezogene Daten bei US-Cloud-Anbietern gespeichert werden. Neben den bekannten technischen Schwachstellen von öffentlichen Clouds geht es gerade in Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Verkehr auch um die Souveränität der IT-Infrastrukturen . Dabei gibt es gerade aus Deutschland "Plug & Play"-Lösungen, die leistungsfähige, effiziente, hochsichere und autonome Bildungsclouds ermöglichen. Wie kann Homeschooling sicher gestaltet werden? Beim Homeschooling findet der Unterricht weitgehend vollständig auf der digitalen Ebene statt. Eine zentral aufgestellte Bildungscloud in Form einer symmetrischen Hyperconverged Infrastructure ( HCI ) kann von vielen regionalen Schulen gleichzeitig genutzt werden. Die Kosten werden so deutlich reduziert, die Sicherheit gleichzeitig erhöht. Beim Zugriff mit dem Anwender-PC auf das Netzwerk bieten "Plug & Play"-Lösungen wie unsere VPSC-Technologie eine durchgehend hohe Sicherheit auf der gesamten Kommunikationsstrecke und auf den Endgeräten. Die Kommunikation erfolgt abgekapselt, unsichtbar und mehrstufig verschlüsselt aus dem Arbeitsspeicher, die Arbeitsumgebung ist gegenüber dem unsicheren Internet immer geschützt. Die nach heutigem Stand bekannten Schwachstellen der VPN-Technologie wären so beseitigt. Wie können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte bezüglich IT-Sicherheit und Datenschutz besser auf das Homeschooling im eigenen Zuhause vorbereitet werden? In einem Leben, in dem Digitalität eine immer gewichtigere Rolle einnimmt, muss selbstverständlich das Sicherheitsbewusstsein von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und auch den Eltern angehoben werden. Dennoch darf eine gute Remote-Access-Lösung nicht vom Wissensstand des Anwenders abhängen. Sie muss hochsichere Kommunikation gewährleisten, unabhängig vom Anwender, dem eingesetzten PC und dem Zugriffsort. Gleichzeitig muss sie für unerfahrene Anwender intuitiv funktionieren. Auch hierbei kann man zum Beispiel die Stärken der VPSC-Technologie nutzen. In diesem Zusammenhang wird jeder Anwender-PC einfach zum Klassen-PC gemacht, auf dem sich Lehrkräfte und Lernende sofort austauschen können. Die vorhandene pädagogische Umgebung lässt sich einfach einbinden, sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte nehmen wie gewohnt am Unterricht teil. Wie können Unterricht, Prüfungen und Daten ausfallsicher verfügbar gemacht werden? Neben einem geschütztem Schulserver und sicherem Remote Access ist es wichtig, dass neben einer Backup-Lösung auch eine verlässliche Wiederherstellung sichergestellt ist. Denn nur letztere versetzt eine Schule in die Lage, zum Beispiel im Fall eines Ransomware-Angriffs, bei dem Hacker die Daten der Schule verschlüsseln, die im Backup abgesicherten Daten mit möglichst geringem Zeitverlust und ohne größere Komplikationen wiederherzustellen. Symmetrische HCI-Lösungen punkten auch in diesem Fall. Sie ermöglichen Klassenunterricht vor Ort und von außen, pädagogische Anwendungen und sogar ganze Klassenzimmer können eingebunden werden. Sie bieten hohe Leistung, Verfügbarkeit und beliebige Skalierbarkeit, auch Services wie Network-, Storage-, Computing-, Firewall-, Loadballencer as a Service lassen sich jederzeit einfach integrieren. Welche Maßnahmen empfehlen Sie, um den digitalen Unterricht insgesamt besser vor Cyber-Angriffen zu schützen? Durch VPSC und symmetrische HCI-Lösungen kann sämtlichen sicherheitsrelevanten Fragen der Gegenwart begegnet werden. Effektiv helfen wird nur ein kombinierter Einsatz von Technik und Bildung . Schulen werden virtuelle Netzwerke mit rollenbasierten Zugängen einrichten müssen. Zu raten wäre auch, Verbindungen nur noch rein auf Anwendungsebene umzusetzen. Beim Kauf von IT-Lösungen sollte auf "Made in Germany" oder "Made in Europe" geachtet werden, um nicht mit der bereits erwähnten DSGVO in Konflikt zu geraten. Regelmäßige automatische Updates sämtlicher Schul-Software sollten ebenso Standard sein wie die Benennung von jeweils einer Ansprechpartnerin oder einem Ansprechpartner für Datenschutz und IT-Sicherheit. Und dann: Bildung, Bildung, Bildung. Schulungen von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern zur Anhebung des IT-Sicherheitsbewusstseins werden unerlässlich sein, wenn Schulen die Risiken von Cyber-Angriffen im Homeschooling auf ein vertretbares Minimum reduzieren wollen.

  • Fächerübergreifend

5 Tipps, wie iPads für Lernende und Lehrkräfte den Unterricht bereichern

Fachartikel

iPads bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, um den Unterricht immer neu zu gestalten und unterschiedliche didaktische Methoden in ein digitales Lernen zu übertragen. Während Schülerinnen und Schüler selbstverständlich mit dem Gerät umgehen, haben Lehrkräfte damit zu tun, beim Management der Lerninhalte sowie bei Themen wie Sicherheit und Datenschutz der Nutzerinnen und Nutzer Schritt zu halten. Mit den folgenden fünf Tipps zu iPads im Schulunterricht gelingt das Lernen mit dem beliebten Apple-Tablet.

  • Fächerübergreifend

360-Grad-Video: Informationselektroniker/-in

Video

Ein E-Zubi nimmt Lernende in diesem 360-Grad-Video mit und zeigt, wie sein erster Arbeitstag als Informationselektroniker aussieht. Ganz egal, ob die Hardware eines PC repariert, das Computernetzwerk in einem Bürogebäude gewartet oder die Sicherheitstechnik in einer Firma überprüft werden muss – dies sind nur drei und der Aufgaben von Informationselektronikerinnen und Informationselektroniker. Wie ein typischer Arbeitstag aussieht und welche Voraussetzungen man für eine Ausbildung mitbringen sollte, wird in diesem Clip erklärt. Der Clip ist Teil der Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im E-Handwerk" . Dort kann er vor allem im Rahmen der Erabeitungsphase für die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ausbildungsberufen genutzt werden, die das E-Handwerk bietet. Ergänzend stehen Arbeitsblätter und eine Bilderstrecke bereit. Sie bietet zusammen mit dem Videoclip die Möglichkeit, Informationen über Bilder zu erfassen. So können die in im Informationsblatt vermittelten Informationen über die Ansprache eines weiteren Sinneskanals zusätzlich gefestigt werden. Darüber hinaus bieten sowohl Bilderstrecken als auch Videoclip zusätzlich Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der inneren Differenzierung. Der Clip als Teil der Unterrichtseinheit „Meine Zukunft im E-Handwerk“ kann im schulischen Kontext vor allem im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Sozialkunde, Technik und Soziales in den Klassenstufen 8 und 9 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie in der Klassenstufe 10 an Gymnasien. Darüber hinaus bietet er Einsatzmöglichkeiten in Projektwochen sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenen Unterricht, in dem Themen wie Berufswahl und Berufsorientierung oder Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt stehen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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