• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

"Bin ich richtig?" – Eine Auseinandersetzung mit herausfordernden Fragen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die vorliegende Unterrichtseinheit beinhaltet drei Fragestellungen, die nicht nur im Pubertätsalter relevant und bedeutsam sind: "Werde ich gemocht?", "Wie geht Alleinsein?" und "Tod, wohin bringst du mich?". Der offene Umgang und Austausch mit diesen oft gesellschaftlich tabuisierten Themen soll nicht nur Hemmungen abbauen, sondern auch eine unbefangene Auseinandersetzung fördern, die den Schülerinnen und Schülern zum einen Raum für ihre eigenen Fragen, Gedanken und Ängste gibt und ihnen zum anderen bewusst macht, dass sie mit diesen nicht alleingelassen werden.Die Zeit der Pubertät ist eine auf vielen Ebenen herausfordernde, intensive und richtungsweisende Zeit für Jugendliche. Es ist allerdings auch eine durchaus kritische Zeit, da der vermeintliche Abschied der Kindheit neben körperlichen Veränderungen (sowohl äußerlich als auch innerlich) genauso eine Auseinandersetzung mit Sinn suchenden und gebenden Fragen nach sich zieht. Der Umgang mit diesen Fragen und die individuelle Begleitung der Jugendlichen während dieser Zeit prägt deren Persönlichkeitsentwicklung bis ins Erwachsenenalter. Umso wichtiger ist es, in der Schule offensiv mit solchen Fragen und Gedanken umzugehen, um die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung unterstützen und begleiten zu können. Die Unterrichtseinheit ist nach den im Buch "Bin ich richtig?" (Pubertätswegweiser für Jugendliche) thematisierten Fragen strukturiert. Je nach Lerngruppe und wie sich die Einheit im Verlauf entwickelt, kann die Anzahl der Stunden individuell bestimmt werden. Außerdem sollten Fragen des Buches thematisiert werden, die nach Einschätzung der Lehrkraft in der Lerngruppe besondere Aktualität und Relevanz haben. Die dieser Stunde zugrundeliegenden Materialien stammen aus dem Buch "Bin ich richtig?" , einem Wegweiser für Jugendliche durch die Pubertät. Dabei greift das Buch die unterschiedlichsten Fragen Jugendlicher auf (zum Beispiel "Wie kann ich perfekt sein?" oder "Fühle ich zuviel?"), beschreibt, wie sie sich vermutlich in dieser Lage fühlen und welche Übungen den Jugendlichen helfen, sich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen. Lehrer-Online hat zudem ein Interview mit den Machern des "Pubertätswegweisers" geführt, das sowohl auf die Entstehungsgeschichte des Buches eingeht, aber auch auf die Lebensphase "Pubertät" mit ihren Höhen und Tiefen und was Eltern und Lehrkräfte bei auffälligen Störungsbildern tun können. Je nach Bedarf bietet das Buch "Bin ich richtig?" die Möglichkeit, die Unterrichtsstunden zugunsten der Transparenz ähnlich zu strukturieren. Dafür kann man sowohl die zu jeder Frage dazugehörigen Bilder als auch die einleitenden Worte während der Unterrichtsstunde nutzen. Als Einstieg eignet sich eine zum Thema hinleitende Bildbeschreibung, die gleichzeitig Anhaltspunkte für die Lehrkraft geben kann, an welchen Stellen sie anknüpfen sollte. Die vorgestellten Stunden dienen nur als Beispiele für einen möglichen Unterrichtsverlauf und sollten nicht unabhängig von der Lerngruppe einfach übernommen, sondern gegebenenfalls angepasst beziehungsweise modifiziert werden. Beispielsweise wenn Schülerinnen und Schüler persönliche Erfahrungen mit dem Tod gemacht haben, ist es wichtig, auf diese Erfahrungen zusammen mit Fragen und Ängsten einzugehen und von dem eventuell geplanten Unterrichtsverlauf abzuweichen. Gegebenenfalls sollte auch zusätzliches und geeignetes Material zur Verfügung gestellt werden. Aus persönlicher Erfahrung war es, nachdem ein Kind in der vierten Klasse mit einem Gehirntumor diagnostiziert wurde, für die Mitschülerinnen und Mitschüler (aber auch für das betroffene Kind) ganz wichtig, die Krankheit aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, um Ängste zu nehmen und Verarbeitung zu erleichtern. In diesem Zusammenhang sind weniger Vorkenntnisse als Flexibilität und Sensibilität im Unterrichtsgespräch seitens der Lehrkraft erforderlich. Es geht nicht um faktisches Wissen, sondern darum, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung aufzufangen. Für die Unterrichtsgespräche sollten Impulse vorbereitet werden, mit denen ein Gespräch geleitet werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle und die anderer und beschreiben diese in eigenen Worten. beziehen in kommunikativ-argumentativen Kontexten (beispielsweise Rollenspiele, Szenarien, Fallbeispiele, Diskussionen) Position. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner oder einer Partnerin beziehungsweise kooperativ in Kleingruppen zusammen. können sich in andere hineinversetzen und Empathiefähigkeit zeigen.

  • Fächerübergreifend / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

4 Tage Klassenfahrt nach Hamburg – und ich bin dabei!

Blog

4 Tage Hamburg… Klingt doch super, oder? Das habe ich mir auch gedacht, als ich gefragt wurde, ob ich Lust habe, eine Klasse nach Hamburg zu begleiten. Ich habe natürlich nicht lange überlegt und direkt zugesagt. Das hatte viele Gründe: Erstens ist es eine tolle Erfahrung und ich wollte die Chance unbedingt nutzen, um zu lernen, wie man eine Klassenfahrt organisieren und leiten kann. Zweitens ist die Kollegin, die mich gefragt hat, sehr nett. Ich war bei ihr im Ausbildungsunterricht und verstehe mich seitdem sehr gut mit ihr! :) Wisst ihr noch, ich habe mal in einem Blog geschrieben, wie wichtig die Wahl der Ausbildungslehrer ist – hier hat sich das wieder bestätigt. Und drittens: Ich wollte endlich mal wieder etwas anderes sehen. Seit ich im Ref bin, halten sich meine Aktivitäten außerhalb der Schule nämlich wirklich in Grenzen. Wenn am Wochenende kein UB ansteht, warten Hefte darauf, korrigiert zu werden.

  • Fächerübergreifend

Diktatübung für Klasse 3 und 4: Der Maulwurf

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Unterrichtsmaterial bereiten sich die Schülerinnen und Schüler auf ein Diktat zum Sachthema "Das Leben des Maulwurfs unter der Erde" vor. Schwerpunktmäßig wird die Schreibung von Nomen, Verb und Adjektiv in unterschiedlichen Textzusammenhängen wiederholt und geübt. Das Material ist so angeordnet, dass die Lernenden selbstständig und entsprechend ihres individuellen Lerntempos damit arbeiten können.Diese vorbereitenden Übungen auf ein Diktat über den Maulwurf dienen der Wiederholung der Rechtschreibregeln für Nomen, Verben und Adjektive. Die vielfältigen Übungsformate beinhalten das Zusammensetzen von Silben, Wörter in Buchstabenschlangen finden, Buchstaben zu Wörtern zusammensetzen, aber auch Sachtexte zusammenfassen oder Quizfragen beantworten. So werden die Lernenden umfassend über das Lebewesen unter der Erde informiert und prägen sich die Diktat-Lernwörter nachhaltig ein. Diktate im Rechtschreibunterricht der Grundschule Das Schreiben von geübten und ungeübten Diktaten gehört zu den geforderten und nachweisbaren Rechtschreibleistungen, die der Lehrplan im Fach Deutsch für die Grundschulen vorschreibt. Sie begründen unter anderem die Zensur in diesem Fach. Der Schwerpunkt der hier vorliegenden Diktatvorbereitung bezieht sich nicht auf einzelne Lernwörter oder Lernwörtergruppen, sondern auf die sichere Anwendung bei der Bestimmung der Wortarten Nomen, Verb und Adjektiv und deren Groß- und Kleinschreibung. Anhand des Sachthemas Der Maulwurfs - ein Leben in der Dunkelheit wiederholen und festigen die Schülerinnen und Schüler die erlernten Rechtschreibregeln zur Groß- und Kleinschreibung von Nomen, Verb und Adjektiv. Vorkenntnisse Zur Durchführung dieser Einheit sollten die Rechtschreibregeln zur Schreibung von Nomen, Verb und Adjektiv und die Fragestellungen, wie diese Wortarten im Satz zu bestimmen sind, bekannt sein. Didaktische Analyse Anhand von anschaulichen Bildvorlagen, weiterführenden Fragestellungen und vielfältigen Aufgabenstellungen, die sich an der Könnensleistung der Schülerinnen und Schüler orientieren, ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler motiviert sind, zu richtigen Ergebnissen zu kommen. Das Sachthema Maulwurf weckt das Interesse und offenbart Informationen, die sicher nicht jedem Schüler und jeder Schülerin präsent sind. Die richtige Schreibweise der gesuchten Wörter (Antworten) vermittelt den Schülerinnen und Schülern Sinn, weil sie im direkten Zusammenhang zu einem Thema stehen, das interessiert und wichtig ist. Methodische Analyse Die teilweise "rätselhaften" oder "verwirrten" Aufgabenstellungen müssen zum Verständnis "enträtselt" werden und halten die Schülerinnen und Schüler zum konzentrierten Verweilen und Überlegen an statt zum oberflächlichen "Darüber - hinweg - lesen". Die selbstständige Arbeit mit dem Übungsheft ermöglicht eine Differenzierung in der Weise, dass sich die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern widmen kann, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben, festigen und wenden die Rechtschreibregeln zur Groß- und Kleinschreibung an. können verdrehte und verwirbelte Wörter entflechten und richtig aufschreiben. wenden die erlernte Fragestellung zur Bestimmung der Wortarten an. erwerben Kenntnisse über das Leben des Maulwurfs unter der Erde. verstehen Aufgabenstellungen und können sie richtig umsetzen und anwenden. können Sachtexte sinnverstehend lesen und aus den erarbeiteten Informationen die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen würdigend mit den Beiträgen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen um. halten sich an die vereinbarten Gesprächsregeln. helfen und unterstützen sich gegenseitig.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Work and travel in Australia and New Zealand - final exam practice

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit informiert auf unterschiedliche Arten über das populäre Thema "Work and Travel in Australia and New Zealand" und verbindet landeskundliche Inhalte mit Aufgabenformaten einer Abschlussprüfung im Fach Englisch. Neben einer "viewing task" zum Einstieg stehen in der Einheit die skills "use of English" mit dem Schwerpunkt "grammar", "speaking" und "guided writing" im Mittelpunkt. Die Aufgabenformate entsprechen denen der Abschlussprüfung an bayerischen Realschulen.Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Abschlussprüfung nimmt oftmals viel Zeit in Anspruch. Jedoch ist es nicht immer einfach passendes und thematisch ansprechendes Material zu finden. Diese Unterrichtseinheit nutzt als Aufhänger "Work and Travel in Australia and New Zealand" und liefert den Schülerinnen und Schüler viele wertvolle Informationen zum Work and Travel Programm mit Fokus auf Australien und Neuseeland. Gleichzeitig werden typische Aufgabenformate einer Abschlussprüfung wiederholt und eine Prüfungssituation simuliert. Prüfungstypische Aufgaben in dieser Einheit sind key word transformation , word families, mixed grammar , error spotting , speaking in Partnerarbeit (Bildbeschreibung, freie Meinungsäußerung, Diskussion) sowie guided writing. Weitere Aufgaben aus dem Bereich use of English finden sich in der komplementären Unterrichtseinheit Au Pair in the USA - final exam practice , dort liegt der Schwerpunkt auf den Kompetenzbereichen reading und vocabulary . Es empfiehlt sich, dass man die Aufgaben in Stillarbeit machen lässt, um so die Situation in der Abschlussprüfung optimal zu simulieren. Hauptaufgabe der Lehrkraft ist es, für Stille und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu sorgen und vorher die entsprechenden Materialien in ausreichender Anzahl bereit zu stellen. Vorkenntnisse Für die Durchführung der Einheit sind keine thematischen (landeskundlichen) Vorkenntnisse notwendig, da diese durch die Aufgaben vermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten mit den verschiedenen Aufgabenformaten und grammatikalischen Inhalten vertraut sein, da diese für die Abschlussprüfung relevant sind. So liegt auch der Schwerpunkt der Einheit nicht auf der Wiederholung einer bestimmten Kompetenz, sondern auf der Kombination mehrerer skills zur Wiederholung und Festigung typischer Aufgabenstellungen einer Abschlussprüfung. Das Thema "Work and Travel" im Unterricht Für viele Schülerinnen und Schüler ist ein Jahr Work and Travel eine attraktive Alternative, um die Zeit nach der Realschule oder dem Gymnasium individuell zu gestalten und neue Erfahrungen und spannende Erlebnisse zu sammeln und fremde Kulturkreise kennen zu lernen. Die Jugendlichen können anhand eines Videos und Bildern in die Faszination und Schönheit der Länder im pazifischen Ozean eintauchen und erfahren in dieser Einheit aber auch was es heißt, sich ein Jahr lang den Aufenthalt und Lebenshaltungskosten selbst zu erarbeiten. Vielleicht kann die Einheit auch den einen oder anderen Schüler beziehungsweise die eine oder andere Schülerin dazu bewegen, sich nach der Schulzeit auf eine außergewöhnliche Reise zu begeben. Didaktisch-methodische Hinweise Die Unterrichtseinheit beinhaltet unterschiedliche (thematische) Erarbeitungsphasen und bietet sich abwechselnde Sozialformen, sodass es den Schülerinnen und Schüler große Freude bereiten dürfte, die unterschiedlichen Aufgaben (trotz einer simulierten Prüfungssituation) zu bearbeiten. Durch eine lebensnahe und spannende Thematik, die mit einer realistischen Vorbereitung auf die Abschlussprüfung verknüpft wird, ist ein hohes Maß an Motivation und Aufmerksamkeit gegeben. Viele der Aufgaben können die Schüler und Schülerinnen in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten, wodurch differenziert gearbeitet werden kann. Ebenso ist es möglich, dass die schnellen Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Aufgabe bearbeiten. Dadurch, dass es sich nur um Teile einer Abschlussprüfung handelt und nicht um eine komplette Arbeit, werden die Schülerinnen und Schüler auch nicht überfordert. Zur vertiefenden Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ist es ratsam, auch die Unterrichtseinheit Au Pair in the USA - final exam practice durchzuführen, damit die Klasse möglichst viele Aufgabentypen auch aus dem Bereich reading und vocabulary üben kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen zum Thema Work & Travel. wiederholen und üben verschiedene skills und grammatikalische Themen als Vorbereitung für die Abschlussprüfung. erhalten einen Einblick und Informationen zum Thema Work & Travel in Australien und Neuseeland. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem PC oder Laptop. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind diszipliniert bei der Stillarbeit. arbeiten gut und respektvoll in ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf" zum Thema Berufsorientierung fokussiert den ersten Teil eines Bewerbungsverfahrens: Die Lernenden fertigen anwendungsorientiert ein individuelles Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf zu einer fiktiven Stellenanzeige an und lernen, wie sie ihre Stärken und die Anforderungen einer Stelle überzeugend verbinden. Sie ermitteln inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien für eine gute Bewerbung.Diese Unterrichtseinheit bietet als erstes von zwei Modulen zum Rahmenthema Bewerbung schüleraktivierendes praxisnahes Material zur Auswertung von Stellenanzeigen sowie zur aussagekräftigen Formulierung eines individuellen Bewerbungsschreibens mit Lebenslauf. Im Mittelpunkt steht in diesem Bewerbungstraining eindeutig die Überzeugungskraft der schriftlichen Bewerbung im Sinne einer persönlichen Visitenkarte als erster Schritt in den Traumberuf, denn nur an ein erfolgreiches Bewerbungsschreiben mit ansprechendem Lebenslauf schließt sich ein Vorstellungsgespräch sowie ein Auswahlverfahren an. Das Unterrichtsmaterial regt die Lernenden dazu an, in kooperativen Arbeitsphasen inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien für eine gute Bewerbung zu ermitteln. Sie analysieren dafür eine Stellenanzeige, nehmen die Perspektive eines Unternehmens ein und schlüpfen in die Rolle eines Jugendlichen in der Berufsvorbereitung. Dabei geht es sowohl um die Online-Bewerbung als auch um die Bewerbungsmappe, die per Post verschickt wird. Die Schülerinnen und Schüler erkennen mit diesem Material, welche Informationen für ein Unternehmen im Rahmen einer Bewerbung relevant sind wie sie ihre Stärken durch entsprechende Formulierungen geschickt mit den Anforderungen einer Stelle verbinden. Das Material eignet sich für den Unterricht in Deutsch oder Kommunikation der berufsbildenden Schulen ebenso wie in den Sekundarstufen. Für jedes Arbeitsblatt steht der Lehrkraft unterstützend eine Musterlösung als Erwartungshorizont zur Verfügung. Ergänzt wird die Einheit durch Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen . Das Thema "Bewerbung: Lebenslauf und Anschreiben" im Unterricht Bei kaum einem Thema des Deutschunterrichts ist der Lebenswelt- und Praxisbezug größer als beim Unterrichtsgegenstand Bewerbung. Bereits in der Sekundarstufe I und vor allem in weiterführenden Berufsfachschulen sollen Jugendliche in die Lage versetzt werden, eine individuelle Bewerbung als optimale persönliche Visitenkarte zu gestalten und eine Arbeitgeberin oder einen Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Dies ist nicht einfach und erfordert Übung, zumal die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Stellenanzeige und generelle formale Vorgaben unbedingt beachtet werden müssen. Somit lautet das vorrangige Lernziel bei der Behandlung der schriftlichen Bewerbung, individuelle Stärken mit den konkreten Anforderungen des Arbeitgebers inhaltlich überzeugend und sprachlich geschickt zu verbinden. Die Sachkompetenz der durchführenden Lehrkraft umfasst demnach sowohl die Kenntnis formaler Bewerbungskriterien als auch die Fähigkeit, situationsgerecht und zielgerichtet zu formulieren. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten zumindest einen groben Überblick über gängige Ausbildungsberufe haben und im Idealfall die Schritte eines üblichen Bewerbungsverfahrens kennen. Vorteilhaft ist auch ein Bewusstsein für eigene Stärken, Schwächen und Berufsziele – möglicherweise durch ein Schulpraktikum. Fachlich wird für die Unterrichtseinheit die im Deutschunterricht gelernte Anfertigung eines geschäftlichen Schreibens vorausgesetzt. Didaktische Analyse Wie präsentiere ich mich bei einem Arbeitgeber als die ideale Kandidatin beziehungsweise der ideale Kandidat für eine ausgeschriebene Stelle mit maßgeschneiderten Anforderungen? Die grundsätzliche Antwort auf diese Leitfrage lautet: Meine schriftliche Bewerbung muss überzeugend wirken. Diese Unterrichtseinheit beginnt mit dem ersten Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel, indem die Schülerinnen und Schüler lernen, die Anforderungen einer Stellenanzeige strukturiert auszuwerten. Daraufhin beurteilen sie anhand von Fallbeispielen kriteriengeleitet die Bewerbungsunterlagen von zwei fiktiven Jugendlichen. Sie stellen dabei sowohl Stärken als auch Schwächen auf den Ebenen Inhalt, Form und Sprache fest. Anschließend erarbeiten sie auf der Grundlage eines konkreten Bewerberprofils eine authentische, individuelle, seriöse sowie auch sprachlich und formal korrekte schriftliche Bewerbung. Die dabei erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzen die Schülerinnen und Schüler für eigene Bewerbungen. Methodische Analyse Zu Beginn der Unterrichtseinheit nehmen die Schülerinnen und Schüler die Perspektive eines Arbeitgebers ein und entwickeln aus dessen Sicht Kriterien für die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Blickwinkel wird nach der strukturierten Auswertung einer Stellenanzeige beibehalten, indem sich die Lernenden in die Lage von Personalentscheidern versetzen, die zwei Bewerbungen zu beurteilen haben. Hierbei bietet sich eine arbeitsteilige Partnerarbeit an, sodass sich alle intensiv an dem Bewertungsprozess beteiligen können, bevor ein Austausch im Plenum stattfindet. Im weiteren Verlauf der Unterrichtsreihe diskutieren die Schülerinnen und Schüler zuerst in Kleingruppen und dann im Klassenverband über die Relevanz persönlicher Eigenschaften und Erfahrungen für eine Bewerbung. Die Erarbeitung eines Lebenslaufs und eines Anschreibens aus der Sicht eines fiktiven Jugendlichen erfolgt schrittweise in Einzelarbeit. Anschließend ermöglicht die gegenseitige Kontrolle der Bewerbungsschreiben im Team ein fundiertes Feedback nach verbindlichen Kriterien, bevor die Auswertung sowie die Ergebnissicherung im Plenum stattfinden. Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler werten eine Stellenanzeige kriteriengeleitet aus. gestalten eine schriftliche Bewerbung inhaltlich überzeugend, formal korrekt und sprachlich angemessen. verbinden persönliche Fähigkeiten mit den Anforderungen des Arbeitgebers zu einem Bewerbungsschreiben mit individuellem Charakter. Medienkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler finden im Internet und in Zeitungen passende Stellenangebote. fertigen am Computer oder Tablet ein formgerechtes Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf an. Sozialkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen von Simulationsaufgaben andere Perspektiven ein. übernehmen bei arbeitsteiliger Partnerarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten Standpunkte und präsentieren Arbeitsergebnisse in Kleingruppen sowie im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Mücke

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial für Grundschulkinder informiert darüber, warum die Mücke sticht und welche Entwicklungsstadien sie durchläuft. Die Mücke: Vorkommen und Nahrung Wer kennt das nicht: Man hört das Summen einer Mücke und bevor man das kleine Tier sieht, hat es einen gestochen. Sofort schwillt die Haut an der Einstichstelle an und die gerötete Stelle beginnt zu jucken. Stechmücken gehören zur Familie der zweiflügligen Insekten und die kleinen Plagegeister werden nur an die 15 mm groß. Weltweit gibt es mehr als 3000 Arten. Sie sind meist in der Nähe von Gewässern, Feuchtgebieten oder Sümpfen zu finden. Je nach Verbreitungsgebiet sind Stechmücken Überträger gefährlicher Krankheiten wie zum Beispiel Malaria oder Gelbfieber. In unseren Regionen sind die Stiche von Mücken aber meist harmlos. Während sich die Männchen fast ausschließlich von Blütennektar ernähren, ernähren sich die Weibchen vom Blut des Menschen und von Tieren, das sie für das Produzieren der Eier benötigen. Die Mücke: Stiche und Entwicklung Anhand des Unterrichtsmaterials können Grundschulkinder den fast allen bekannten Plagegeist genauer kennenlernen: Das Arbeitsblatt nimmt das kleine Insekt "unter die Lupe", so dass alle Einzelheiten zu erkennen sind, die man mit bloßem Auge nicht oder nur schwer sehen kann. Es enthält Abbildungen von der mit Blut vollgesaugten Mücke über die Eier bis hin zu den Larven und geschlüpften Mücken. Mit kurzen Erläuterungen werden die Bilder ergänzt.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Typischer Lehrerspruch: Die Frage gebe ich gleich mal an die Klasse weiter.

Cartoon

Stellt ein Schüler oder eine Schülerin eine Frage, so gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Lehrkraft beantwortet die Frage direkt oder sie richtet sich an die Klasse mit dem typischen Spruch: "Die Frage gebe ich gleich mal an die Klasse weiter." Sollen die Mitschülerinnen und Mitschülerin sich doch erstmal das Köpfchen zerbrechen...

  • Fächerübergreifend

Lesespiel "Klatsch-Memory"

Kopiervorlage

Das Unterrichtsmaterial "Klatsch-Memory", eine alternative Spielweise von Memory, fördert durch das Kombinieren von Wörtern aus einer Wortfamilie Lese- mit Rechtschreibkompetenzen in der Grundschule. Darüber hinaus fördert das Spiel die Konzentrationsfähigkeit und integriert durch das Klatschen eine physische Komponente, die für Schülerinnen und Schüler besonders motivierend ist.Das Klatsch-Memory erfordert nicht nur das genaue Erlesen der Wörter, sondern auch die ununterbrochene Aufmerksamkeit beim Aufdecken der Karten. Dadurch, dass die Karten dann aufgedeckt bleiben, wird die Erweiterung des Sichtwortschatzes gefördert, da die Schülerinnen und Schüler die Wörter nicht jedes Mal neu erlesen sollten, um möglichst schnell reagieren zu können. Ein Paar setzt sich aus einem Nomen und einem aus dessen Wortfamilie stammenden Verb beziehungsweise Adjektiv zusammen, deren Rechtschreibung durch die Strategie des Ableitens hergeleitet werden kann. Auf diese Weise lernen die Kinder nicht nur lesen, sondern unbewusst auch das Prinzip der Wortarten kennen. Passen zwei Karten zusammen, muss zuerst geklatscht werden. Wer zuerst klatscht, bekommt einen Punkt. Die Karten sollten ausgedruckt, ausgeschnitten und im Idealfall laminiert werden, sodass das Material flexibel und nachhaltig eingesetzt werden kann. Die Anleitung dient dazu, dass die Schülerinnen und Schülern, das Material selbstständig und eigenverantwortlich verwenden können. Das Spiel ist nach den bekannten Regeln von Memory sowohl zu zweit als auch in einer Kleingruppe möglich und ist durch die Form des Wettbewerbs und die Lust zu gewinnen für die Kinder besonders motivierend. So können Lesenlernen und der Umgang mit der deutschen Sprache Spaß machen! Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlesen und verstehen einfache Wörter. erkennen erste rechtschriftliche Regelmäßigkeiten und wenden dabei Strategien an wie zum Beispiel die Verlängerungsregel durch Ableitung ä – a, äu – au. strukturieren Wörter nach orthografischen Gesichtspunkten: Zum Beispiel entdecken sie Regelmäßigkeiten in der Wortbildung und erkennen diese wieder. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler spielen selbstständig in Kleingruppen miteinander.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Cartoon der Woche: Razzia

Cartoon

Lernarrangements und Gruppenarbeiten sind ein fester Bestandteil des schulischen Alltags. In diesem Cartoon von Peter Baldus haben die Schülerinnen und Schüler den Begriff der Gemeinschaftsarbeit ganz neu interpretiert – sehr zum Leidwesen der Lehrkräfte.

  • Fächerübergreifend

Videoüberwachung an Schulen: Rechtmäßigkeit nach der EU-DSGVO

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit der sensiblen Frage, ob Videoüberwachungen, auch außerhalb der Unterrichtszeit, nach EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) möglich und sinnvoll sind. Leider ist es oft so: In Problembezirken wird der unbeleuchtete und unbewachte Schulhof in den Abend- und Nachtstunden als Aufenthaltsort für Trinkgelage oder andere Aktivitäten missbraucht. Es kommt zu Einbrüchen, bei denen wertvolles Schulinventar entwendet wird, oder es finden Verunzierungen von Schuleigentum durch Graffitis statt, die teuer entfernt werden müssen. In solchen Fällen stehen Schulleitung und Kollegium vor der Frage: Kann eine Videoüberwachung des Schulgeländes hier Abhilfe schaffen? Festzuhalten ist: Für öffentliche Schulen gilt, dass der Einsatz von Videoüberwachung während des Schulbetriebes auf dem Schulhof sowie in allen für den Schulbetrieb genutzten Räumlichkeiten, also allen Unterrichtsräumen, Aufenthaltsbereichen, Fluren, Toiletten, Sporthallen und so weiter grundsätzlich nicht zulässig ist. Wie ist also eine rechtmäßige Überwachung nach EU-DSGVO möglich? Rechtmäßigkeit der Videoüberwachung nach der EU-DSGVO Generell haben Behörden natürlich ein Interesse daran, dass die Schulgebäude nicht beschmutzt der anderweitig beschädigt werden. Die zuständige Behörde wird also anhand der folgenden Punkte überprüfen, ob eine Videoüberwachung notwendig ist. Sollte die Behörde kein Interesse an der Videoüberwachung des Schulgeländes zeigen, stellt sich die Frage, wer die Kosten, die Verantwortung und die Wartung für die Videoanlage übernimmt. Hier kommt vielleicht der Förderverein der Schule infrage. Für die Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Videoüberwachung, und der damit verbundenen Datenverarbeitung durch nicht öffentliche Stellen (private Betreiber, hier vielleicht der Förderverein der Schule) ist zunächst auf die "Generalklausel" in Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 littera f der EU-DSGVO hinzuweisen. Danach ist die Verarbeitung rechtmäßig , soweit sie zur Wahrung der berechtigten Interessen der oder des Verantwortlichen (Schulleitung) oder eines Dritten erforderlich ist. sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person überwiegen, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt (das vielleicht nach Schulschluss auf dem Schulhof spielt). Wahrung berechtigter Interessen Zunächst ist zu prüfen, zu welchem Zweck die Videoüberwachungsanlage betrieben wird. Ein berechtigtes Interesse an einem Betrieb der Anlage kann zum Beispiel die Wahrung des Hausrechts oder Schutz vor Diebstahl und Einbruch sowie die Möglichkeit zur Aufklärung solcher Taten sein. Diese Zwecke müssen vor Inbetriebnahme der Videoüberwachungsanlage festgelegt und hinreichend bestimmt sein. Erforderlichkeit der Videoüberwachung Hierbei ist abzuwägen, ob die konkrete Videoüberwachung dafür geeignet ist, die gewünschten Zwecke zu erreichen und ob eventuell alternative Maßnahmen vorzuziehen sind, die nicht oder weniger tief in das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten eingreifen. Weiterhin gilt generell für Schulen, das die Kamera nur außerhalb von Öffnungs- oder Betriebszeiten der Schule betrieben werden darf. Interessenabwägung Die Interessenabwägung ist und bleibt eine Frage des Einzelfalls. Hierbei werden die Art der erfassten Informationen (Informationsgehalt), der Umfang der erfassten Informationen (Informationsdichte, zeitliches und räumliches Ausmaß), der betroffene Personenkreis, die Interessenlage der betroffenen Personengruppen, das Vorhandensein von Ausweichmöglichkeiten sowie Art und Umfang der Verwertung der erhobenen Daten bestimmt. Die Abstimmung dieser Fragestellungen muss mit dem dafür zuständigen Datenschutzbeauftragten der Behörde erfolgen. Transparenz-Anforderungen und Hinweis-Beschilderung Neben der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung fordert die EU DSGVO in Artikel 5 Absatz 1 literra a , dass die personenbezogenen Daten in einer für die betroffene Person nachvollziehbaren Weise verarbeitet werden müssen. Dazu dient eine Hinweis-Beschilderung, die in Augenhöhe angebracht sein sollte, sodass die Möglichkeit besteht, den Kameras auszuweichen. Die Hinweis-Beschilderung sollte folgende Inhalte haben: Name und die Kontaktdaten des Verantwortlichen (Schulleitung) gegebenenfalls die Kontaktdaten der oder des Datenschutzbeauftragten die Zwecke, für die die personenbezogenen Daten verarbeitet werden sollen sowie die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung die berechtigten Interessen, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden gegebenenfalls die Empfängerinnen und Empfänger oder Kategorien von Empfängerinnen und Empfängern der personenbezogenen Daten gegebenenfalls die Absicht der oder des Verantwortlichen, an wen die personenbezogenen Daten weitergeleitet werden sollen und wie eine Kopie von ihnen zu erhalten ist Weiterhin stellt die oder der Verantwortliche (Schulleitung) der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Erhebung dieser Daten folgende zusätzliche Informationen auf dem Hinweisschild zur Verfügung: die Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden das Bestehen eines Rechts auf Auskunft seitens der oder des Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung dieser sowie die Existenz eines Widerspruchsrechts gegen die Verarbeitung sowie des Rechts auf Datenübertragbarkeit dass, wenn der betroffene Personenkreis (Besucherinnen und Besucher der Schule) der Datenerhebung zugestimmt hat, dieser die Einwilligung jederzeit widerrufen kann das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für einen Vertragsabschluss erforderlich ist, ob die betroffene Person verpflichtet ist, die personenbezogenen Daten bereitzustellen und welche möglichen Folgen die Nicht-Bereitstellung hätte nach welchen Kriterien (Algorithmen) die gesammelten Daten ausgewertet werden Zusammenfassung Bevor eine Videoanlage installiert wird, sollte diese Frage in einer Schulkonferenz erörtert und abgestimmt werden. EU-DSGVO-konform betriebene Videoüberwachungsanlagen müssen in jedem Fall den Transparenz-Anforderungen genügen und über eine entsprechende Hinweis-Beschilderung verfügen. Dafür hat die Schulleitung als Verantwortlicher Sorge zu tragen. Es ist unbedingt der Behördliche Datenschutzbeauftragte einzuschalten, der die Schulleitung berät.

  • Fächerübergreifend

Mathe-Domino zum Festigen der Grundrechenarten im Zahlenraum bis 100

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet zwei Karten-Dominos mit jeweils 28 Rechenkärtchen und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zum Einüben und Festigen der vier Grundrechenarten im Zahlenraum bis 100. In einem kleinen Spielkreis motivieren die Rechenkärtchen zum gezielten Üben und Wiederholen.Beim Mathe-Domino sind unterschiedliche Aufgaben zu den vier Grundrechenarten auf 28 Kärtchen verteilt, auf denen sich jeweils zwei unterschiedliche Aufgaben befinden. Jeweils drei oder vier Spieler sollten in einer Gruppe sein. Jeder Mitspielende wählt fünf Dominosteine aus und legt diese offen vor sich hin. Die Schülerinnen und Schüler berechnen die Aufgaben auf den vor ihnen liegenden Kärtchen und überprüfen, ob sie auf einer Seite einmal oder auch mehrmals anlegen können. Es darf links und rechts der Domino-Steine angelegt werden. Wer nicht direkt anlegen kann, nimmt sich ein Kärtchen vom Kartenstapel und versucht das Anlegen erneut. Sieger ist, wer zuerst alle Kärtchen anlegen konnte. Hinweise und Tipps Die Kärtchen müssen in einem Kreis gelegt werden, der sich nach Fertigstellung schließt. Es empfiehlt sich, die Kärtchen für den mehrmaligen Gebrauch vorm Zerschneiden zu laminieren. Schneiden Sie zunächst entlang der äußeren Ränder, anschließend entlang der Mittelachse. Bei schwächeren Gruppen empfiehlt es sich, die Aufgabe auf dem Kärtchen, an das angelegt werden soll, mit Ergebnis laut vorzusprechen oder auch die Aufgaben auf dem (eigenen) anzulegenden Kärtchen mit Ergebnis laut vorzusprechen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Rechenkärtchen Informationen und verwerten diese. berechnen spielerisch Aufgaben zu den vier Grundrechenarten im Zahlenbereich bis 100. formulieren Rechenaufgaben und finden deren Lösung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre soziale Kompetenz durch einen kleinen Wettbewerb im Fach Mathematik. erkennen Spielregeln an und handeln nach diesen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Lesen – Fundament, Voraussetzung und Genuss

Fachartikel
5,99 €

Leseförderung ist keineswegs ein neues Phänomen, sondern ein zentrales Thema, mit dem sich sowohl Literatur- als auch Bildungswissenschaftler seit dem PISA-Schock im Jahre 2000 verstärkt auseinandersetzen. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels, der nicht nur aus der voranschreitenden Entwicklung digitaler Medien, sondern auch aus der zunehmenden sprachlichen und kulturellen Vielfalt resultiert, ist es notwendig, kontinuierlich an der Weiterentwicklung eines erfolgreichen schulischen Lesekonzepts zu arbeiten, um wirkungsvoll auf die tatsächlichen und sich stetig verändernden Schülervoraussetzungen reagieren zu können. Das didaktische Lesekompetenzmodell nach Rosebrock/Nix Lesen ist ein komplexer Prozess, bei dem viele mentale Teilprozesse gleichzeitig ablaufen. Das bedeutet, dass nicht nur das Lesenlernen, sondern auch der Leseprozess selbst bei jedem Kind individuell abläuft und aufgrund dessen einer individuellen Förderung bedarf. Das didaktische Lesekompetenzmodell nach Rosebrock/Nix offenbart allerdings, dass sich die Lesekompetenz über die Prozessebene hinaus ebenso auf eine Subjekt- und soziale Ebene ausweitet (vgl. Rosebrock/Nix 2017, S. 16). So sind Dekodierungsprozesse und das Herstellen einer lokalen wie globalen Kohärenz zwar essentiell, jedoch kann ein Text erst dann mit Bedeutung gefüllt werden, wenn ein positives Selbstkonzept des Lesenden dessen Beteiligung und Engagement auf der Subjektebene unterstützt. Dazu zählt beispielsweise eigenes Vorwissen mit einzubringen, auf Erfahrungen zurückzugreifen, diese in den Leseprozess zu integrieren und metakognitiv einen Text zu reflektieren. Diese auf Subjektebene ablaufenden Prozesse sind die Voraussetzung für die auf der sozialen Ebene stattfindende Anschlusskommunikation, die nicht nur im schulischen Kontext, sondern vor allem auch in der Familie gefördert werden sollte, damit sie zu einer natürlichen Teilhabe am kulturellen Leben führen kann. Wichtig hierbei ist, diese Kommunikation nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu führen oder gar zu erzwingen, sondern Kindern Freiraum für ihre eigenen Fragen und Anknüpfungspunkte zu geben, anhand derer sich das Gespräch entwickeln kann. Wenn Lesen zum Genuss werden soll, muss man auch im schulischen Kontext von einer oft vorherrschenden Gängelung abkommen, die pädagogische Ziele vor die Persönlichkeitsentwicklung und die Entdeckung neuer Welten stellt. Die Entwicklung einer schulischen Lesekultur Da das Fundament für die Lesekompetenz in der Grundschule gelegt wird, kommt der literarischen Sozialisation, die eine Kombination aus den Leseerfahrungen in der Schule und von Zuhause ist, eine ganz besondere Rolle zu. Voraussetzung dafür ist eine motivierende und einladende Umgebung, innerhalb derer sich die Entwicklung einer literarischen Kompetenz fördern lässt. Darüber hinaus sollte es oberste Priorität sein, Lesefreude zu wecken und die Kraft der Bücher zu nutzen, um Kinder für den eigenen Leseprozess zu begeistern und um eine schulische Lesekultur zu manifestieren, durch die Schülerinnen und Schüler unterstützt und angeleitet, aber auch stimuliert und herausgefordert werden können. Je früher dabei feste Leserituale im Unterrichtsalltag integriert werden, desto besser. Dazu zählen zum Beispiel feste Vorlesezeiten, freie und begleitete Lesezeiten und der regelmäßige Besuch in der Bibliothek. Außerdem spielen weitere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel die Einrichtung einer gemütlichen Leseecke im Klassenzimmer oder auch klassenübergreifende Kooperationen (zum Beispiel Lesepaten). Auch wenn das übergeordnete Ziel die Förderung der Lesekompetenz und der damit einhergehende Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler ist, ist die Lesekultur, die nicht nur von der Lehrkraft, sondern auch von den Eltern (vor)gelebt wird, von tragender Bedeutung. In diesem Zusammenhang nimmt man als Erwachsener nicht nur eine motivierende und ermutigende Rolle ein, sondern ist gleichzeitig authentisches Vorbild - beispielsweise dann, wenn man sich ebenso regelmäßig ein Buch zur Hand nimmt, am Morgen die Zeitung liest oder feste Vorlesezeiten einführt. Dabei sollte ein möglichst natürlicher und ungezwungener Umgang mit Büchern gefunden werden, ohne ununterbrochen zu didaktisieren. Dazu gehört eine gewisse Freiheit in der Buchauswahl, es zuzulassen, dass Bücher auch mal abgebrochen werden oder während reiner Vorlesezeiten die Geschichte nicht ständig mit lehrerzentrierten Fragen zu unterbrechen. Den Schülerinnen und Schülern die Chance zu geben, die literarische Begegnung mit Genuss gleichzusetzen, ist Voraussetzung für die Ausbildung einer Lesekompetenz, deren Weiterentwicklung trotz Herausforderungen als eigene Bereicherung wahrgenommen wird. Unterstützungssysteme des Leseprozesses Die Lesekompetenz setzt sich aus verschiedenen Teilkompetenzen zusammen, die zum Teil sukzessive aufeinander aufbauen, aber gleichzeitig auch immer wieder ineinandergreifen. Von der Lesefertigkeit, über Lesegenauigkeit und Leseflüssigkeit bis hin zum Leseverstehen ist es ein weiter Weg, bei dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur begleitet, sondern auch unterstützt werden müssen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, verschiedene Diagnoseinstrumente zu kennen und anzuwenden, um daraus gezielte Fördermaßnahmen ableiten zu können. Sogenannte Viel- und Lautleseverfahren, die regelmäßig in den Unterricht integriert werden, fördern die Lesegenauigkeit und -flüssigkeit, während die Vermittlung von Lesestrategien helfen kann, das Leseverständnis systematisch zu erleichtern. Erst dann, wenn Kinder darin unterstützt werden, diesen zum Teil sehr mühsamen Prozess des Lesenlernens zu meistern, ist der Weg frei für ein genussvolles Lesen, das ihnen das Eintauchen in magische Welten ermöglicht, in denen sie sich selbst begegnen und weiterentwickeln können. Fazit Damit für Kinder Lesen zu einer Selbstverständlichkeit werden kann, muss bereits in der Grundschule das Fundament gelegt werden, das über die Ausbildung einer Lesekompetenz den Raum für literarische Begegnungen öffnet, die die Lesemotivation steigern und durch die Kinder den Zugang zu neuen Welten finden können. Wenn diese Grundlage mithilfe der beschriebenen Unterstützungsmaßnahmen und durch das Anwenden vielfältiger Methoden gelegt wird, dann können Schülerinnen und Schüler ein positives Selbstkonzept entwickeln, durch das sich das Lesen immer mehr verselbstständigen kann. Literaturangaben Rosebrock, Cornelia/ Nix, Daniel (2017): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 8. Auflage. Baltmannsweiler: Schneider.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
ANZEIGE