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4 Tage Klassenfahrt nach Hamburg – und ich bin dabei!

4 Tage Hamburg… Klingt doch super, oder? Das habe ich mir auch gedacht, als ich gefragt wurde, ob ich Lust habe, eine Klasse nach Hamburg zu begleiten. Ich habe natürlich nicht lange überlegt und direkt zugesagt. Das hatte viele Gründe: Erstens ist es eine tolle Erfahrung und ich wollte die Chance unbedingt nutzen, um zu lernen, wie man eine Klassenfahrt organisieren und leiten kann. Zweitens ist die Kollegin, die mich gefragt hat, sehr nett. Ich war bei ihr im Ausbildungsunterricht und verstehe mich seitdem sehr gut mit ihr! :) Wisst ihr noch, ich habe mal in einem Blog geschrieben, wie wichtig die Wahl der Ausbildungslehrer ist – hier hat sich das wieder bestätigt. Und drittens: Ich wollte endlich mal wieder etwas anderes sehen. Seit ich im Ref bin, halten sich meine Aktivitäten außerhalb der Schule nämlich wirklich in Grenzen. Wenn am Wochenende kein UB ansteht, warten Hefte darauf, korrigiert zu werden.

Als es dann endlich losging, war ich sehr gespannt, die Klasse kennen zu lernen. Ich wusste nur, dass es die Klasse 10a ist, die ich begleiten werde. Ansonsten kannte ich die Schüler nicht. Mein erster Eindruck war aber sehr positiv, sodass ich mich dann umso mehr auf die Fahrt gefreut habe. Nach vier Stunden Zugfahrt waren wir dann endlich in Hamburg. Die Zimmeraufteilung wurde schon im Vorfeld erledigt, sodass es da keine langen Diskussionen vor Ort gab. Die Zimmer wurden schnell bezogen und dann ging es direkt los: Der erste Programmpunkt war eine Rallye durch Hamburg. Wir hatten einen Stadtführer, der uns Hamburg von der schönsten Seite zeigte und uns über Stunden mit Infos versorgte. Positiver Nebeneffekt: Als Lehrer konnte man sich in der Situation entspannt zurücklehnen. ;-) Abends ging es dann zurück in die Jugendherberge. Die Schüler waren ziemlich kaputt, sodass die Nachtruhe überraschenderweise schnell einkehrte - natürlich mit ein paar kleinen Ausnahmen.

Am nächsten Morgen ging es dann mit der U-Bahn ins Dungeon. Beim Aussteigen dann der große Aufreger: Zwei Schüler fehlten, sie sind nicht rechtzeitig ausgestiegen. Doch dank der modernen Kommunikationsmittel war das Problem schnell gelöst. Die Schüler waren nach einigen Minuten wieder da. Nach diesem kleinen Zwischenfall hatten wir dann aber eine schöne Zeit im Dungeon mit viel Action und einigen düsteren Gestalten. Den Schülern hat es Spaß gemacht, uns Lehrkräften auch (um ehrlich zu sein!:)).

Am späten Nachmittag (noch im Hellen) haben wir dann die berühmt berüchtigte Reeperbahn kennen gelernt. Hier haben die Schüler festgestellt, dass es doch gar nicht so toll ist und wollten schnell wieder weg. Eine Traumklasse! :D

Das Highlight des nächsten Tages war eine Paddeltour. Wir haben vom Wasser aus viele schöne Ecken Hamburgs bewundern können, und zum Glück ist dabei auch niemand ins Wasser gefallen!

Am Abreisetag hatten wir dann noch genügend Zeit, uns die neue Elbphilharmonie anzugucken und einen kleinen Stadtbummel zu machen. Damit war unsere Hamburg-Fahrt dann auch zu Ende. Erschöpft, aber glücklich bin ich abends nach Hause gekommen.

Mein Fazit: Eine Klassenfahrt ist für eine Lehrkraft mit viel Verantwortung und Organisation verbunden. Ich kann mir vorstellen, dass es Klassen gibt, bei denen es für den Lehrer die ganze Zeit über wirklich anstrengend ist. Ich hatte aber Glück: Die Klasse 10a war sehr nett und "pflegeleicht", sodass es insgesamt eine sehr schöne Fahrt war.

Jetzt bleibt noch ein knapper Monat bis zu den Sommerferien: die letzten Klassenarbeiten und Klausuren müssen noch geschrieben und anschließend korrigiert werden. Alles rund um das Thema Klassenarbeiten und Korrekturen gibt es dann im nächsten Blog...

Eure Anna!

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ich heiße Anna und mache gerade mein Referendariat an einer kleinen Schule in NRW. Meine Fächer sind Englisch und Französisch. So oft ich kann, blogge ich hier und berichte von meinem Weg ins Lehrerleben. Begleitet mich und schreibt mir gerne, wie es euch im Ref ergeht!

Eure Anna