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Nachhaltigkeit ästhetisch vermitteln: BNE durch Kulturelle Bildung im Unterricht

Fachartikel

Dieser Artikel zum Thema Kulturelle Bildung und BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) zeigt, inwiefern sich beide Themenfelder sinnvoll in der Schul- und Unterrichtsentwicklung ergänzen. Durch die Verbindung eröffnen sich neue Lernchancen für beide Bereiche.

  • Fächerübergreifend / Kunst / Kultur / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Globales Lernen als pädagogische Herausforderung

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel zum Globalen Lernen wird seine Bedeutung als Alternative zum gegenwärtigen Bildungsauftrag der Pädagogik und Erziehungswissenschaft beleuchtet und dazu ermutigt, es im Unterricht anzuwenden. Globales Lernen ist die pädagogische Antwort auf den Prozess der Globalisierung. Es zielt darauf ab, globale Zusammenhänge verständlich zu machen und globale Themen in den Unterricht zu holen. Es entspringt der Einsicht, dass die herkömmliche Erziehung und Bildung nicht in der Lage sind, nachfolgende Generationen mit den notwendigen Kenntnissen, Fähigkeiten und Einsichten auszustatten, die sie zur Bewältigung ihrer Aufgaben in einer vernetzten und komplexen Weltgesellschaft benötigen. Der Lernansatz ist interdisziplinär und methodisch vielfältig. Kompetenzerwerb und Schlüsselqualifikationen Globales Lernen steht für kritisches, selbstreflexives, verantwortungsbewusstes und handlungsorientiertes Lernen und möchte Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der Menschen vermitteln. Dabei werden menschenfeindliche Ideologien entkräftet und die Gleichwertigkeit aller Menschen vorausgesetzt. Historische Dimensionen von globaler Ungleichheit werden thematisiert, um bestehende internationale Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse verstehen und verändern zu können: Wer profitiert von den ungleichen Machtverhältnissen, wer nicht? Der Lernansatz und der damit einhergehende Kompetenzerwerb gehen über die kognitive Lernziele vermittelnde Unterrichtspraxis hinaus und können als pädagogisches Programm der Persönlichkeitsbildung im Kontext der Weltgesellschaft bezeichnet werden. Das Programm ist untrennbar mit dem Erwerb von neuen und zukunftsfähigen Kompetenzen verbunden, die für das Globale Lernen konstitutiv sind. Im Zentrum stehen dabei drei übergeordnete Kategorien: Erkennen Bewerten Handeln Diesen Kategorien werden insgesamt elf Kern- oder Schlüsselkompetenzen zugeordnet, die im Unterricht erlernt werden sollen. Zur Kategorie "Erkennen" gehört zum Beispiel die Kernkompetenz Informationsbeschaffung und -verarbeitung als eine Voraussetzung zum Erkennen von Vielfalt. Die Kernkompetenzen Perspektivwechsel, Empathie, kritische Reflexion und Stellungnahme stehen beispielhaft für die Kategorie "Bewerten" . Die dritte Kategorie "Handeln" beinhaltet unter anderem die Kompetenzen Solidarität, Mitverantwortung, Konfliktlösung und Mitgestaltung. Das Einüben der Kompetenzen soll die Schülerinnen und Schüler ermächtigen, globale Lebenswelten, Entwicklungen und ihre Dynamiken besser zu verstehen. Zum Kompetenzerwerb gibt es klare Vorgaben und Richtlinien, die man zum Beispiel im kostenlosen Orientierungsrahmen für den Lernbereich "Globale Entwicklung" der Kulturministerkonferenz und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) aus dem Jahr 2016 nachlesen kann. Als Referenzrahmen soll er Schulen darin unterstützen, weltweite ökonomische, politische, soziale und ökologische Zusammenhänge fächerübergreifend zu vermitteln. Zugleich bietet das BMZ darin den Schulen Anregungen zur Umsetzung und gibt Themenbereiche zum Globalen Lernen vor. Empowerment zur Mitsprache und Zukunftsgestaltung Globales Lernen versteht sich als ein Bildungsauftrag zur Förderung mündiger, verantwortungsbewusster und mitgestaltungsfähiger Weltbürgerinnen und Weltbürger. Die im Unterricht erlernten Kernkompetenzen sollen die Lernenden für einen nachhaltigen, effektiven Umgang mit den Bedingungen des globalen Zeitalters rüsten und ihnen dabei helfen, ihren eigenen Lebensweg in die globalisierte Gesellschaft und Zukunft zu finden. Sie erfahren mehr über Globalisierungsprozesse und weltweite Herausforderungen wie zum Beispiel Flucht und Migration, Geschlechtergerechtigkeit, Klimawandel, Armut und Menschenrechtsverletzungen. Sie lernen diese heiklen Themen einzuordnen, zu verstehen und dabei Bereiche persönlicher Mitverantwortung zu erkennen. In diesem anspruchsvollen und komplexen Lernprozess ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler zu begleiten und ihnen altersspezifische Lösungsansätze, Vorbilder und Möglichkeiten zum individuellen oder kollektiven Engagement zu vermitteln. Dabei ist es unerlässlich, den Kindern und Jugendlichen Raum für die Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen zu lassen. Auf dieser Basis können die Kinder und Jugendlichen eigene Lösungsmöglichkeiten entwickeln und im Idealfall, ihr eigenes Engagement planen und umsetzen. So fördert Globales Lernen das große Potenzial, das schon Kinder und Jugendliche in sich tragen und ermutigt sie, sich aktiv in den Entwicklungsprozess einer zukunftsfähigen und besseren Welt einzubringen. Globales Lernen als politische Bewusstseinsbildung Globales Lernen setzt bei der Bereitschaft an, sich auf einen lebenslangen Lernprozess einzulassen und sich mit Globalisierungsprozessen als Teil aktuellen Zeitgeschehens kritisch und konstruktiv auseinanderzusetzen. In diesen Lernprozess sind sowohl Lehrende als auch Lernende gleichermaßen eingebunden. Globales Lernen bietet Pädagoginnen und Pädagogen alternative Ansätze zum vorherrschenden Erziehungsmodell und gibt ihnen die Chance zum Lehren neuer Weltsichten und Menschenbilder. Es bietet Raum und Anleitung zur kritischen Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen Ideologien wie Rassismus und Sexismus und trägt zum Verständnis heutiger Globalisierungsprozesse bei. Dabei müssen Fragen über unsere Verantwortung und Entscheidungen im Leben gestellt und beantwortet werden. Eine Prämisse könnte dabei sein: Check your privileges! Globales Lernen nimmt Lehrkräfte in die Pflicht, sich gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern den grundlegenden Problemen der heutigen Zeit zu stellen und ihnen als Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern altersspezifische Handlungsmöglichkeiten als Lösungsansätze zur Bewältigung globaler Herausforderungen vorzustellen. In Zeiten von Pandemien und realem Klimawandel kann das ein Beitrag sein, ihnen ihre Lebens- und Zukunftsängste zu nehmen. Dass schon Kinder und Jugendliche entscheidend zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Weltgemeinschaft beitragen können, wird in der weltweiten Bewegung "Fridays for Future" mehr als deutlich. Hier zeigt sich die Jugend als Vorreiter einer friedlichen zivilgesellschaftlichen Anstrengung , um Mitsprache und Mitbestimmung in politischen Entscheidungsprozessen einzufordern. Fazit Zusammenfassend lässt sich sagen: Globales Lernen ist kein pädagogisches Wundermittel gegen globale Herausforderungen. Aber in der pädagogischen Praxis kann es dazu beitragen, alternative und begehbare Wege in eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen anzulegen. Die zentrale Voraussetzung dazu beschreibt der französische, auf Martinique geborene Arzt und Schriftsteller Frantz Fanon so: "Nur durch eine Anstrengung des Neubeginns und der Selbstprüfung, durch eine ständige Anspannung ihrer Freiheit kann es den Menschen gelingen, die idealen Lebensbedingungen für eine menschliche Welt zu erschaffen. Überlegenheit? Unterlegenheit? Warum nicht einfach versuchen, den anderen zu berühren, den anderen zu spüren, mir den anderen zu offenbaren. Ist mir meine Freiheit denn nicht gegeben, um eine Welt des Du zu errichten" (Fanon 1980: 166)? Literaturverzeichnis Fanon, Frantz (1980). Schwarze Haut, weiße Masken. Frankfurt: Suhrkamp. Weiterführende Literatur Mabanza, Boniface (2009). Gerechtigkeit kann es nur für alle geben. Eine Globalisierungskritik aus afrikanischer Perspektive. Münster: Institut für Theologie und Politik (ITP). Samson, Marita (Autorin), Checkpoint Afrika e. V. (Herausgeber). Global Heroes – Heldinnen und Helden aus Afrika. Vorbilder aus Afrika machen Schule. München. GRIN Verlag . Schreiber, Jörg-Robert und Hannes Siege (2016). Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Berlin: Cornelsen.

  • Fächerübergreifend / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik

Vor Viren und Bakterien schützen: Verhaltensregeln für die Grundschule

Kopiervorlage

In Grippezeiten sind Verhaltensregeln zur Hygiene wie Hände waschen oder Körperkontakt vermeiden wichtig, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Dieses Poster für die Klasse oder auch das Kinderzimmer zeigt den Lernenden der Grundschule, wie sie das Risiko einer Ansteckung mit Viren und Bakterien nicht nur im Unterricht reduzieren. Auf dem zusätzlichen Arbeitsblatt erfahren die Lernenden kindgerecht die Hintergründe von Infektionskrankheiten. Damit sich Viren und Bakterien in der Schule nicht so rasch verbreiten, sind Lehrkräfte dazu angehalten, die Schülerinnen und Schüler über entsprechende Hygiene-Maßnahmen zu informieren und sie insbesondere in der Grundschule immer wieder daran zu erinnern. Dieses schön gestaltete Poster für den Klassenraum hilft dabei, die Lernenden auch im Unterricht beispielsweise dazu aufzurufen, in die Armbeuge zu niesen und erste Symptome einer Erkältung zu melden, um Krankheitswellen aufzuhalten. Damit auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler verstehen, dass sie persönlich einen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leisten, indem sie regelmäßig und besonders gründlich die Hände waschen, weisen kindgerechte Erläuterungen auf die Ansteckungsgefahr in der Schule hin. Dieses Unterrichtsmaterial kann auf diese Weise dazu genutzt werden, den Ernst der Lage in der Saison von Grippe & Co. aufzuzeigen. Am fiktiven Beispiel Jonas erkennen die Lernenden auf einem begleitenden Arbeitsblatt darüber hinaus im Unterricht, wie Viren und Bakterien übertragen werden und den Körper angreifen. Symptome wie Fieber, Husten, Schnupfen oder Kopfschmerzen werden in diesem Zusammenhang diskutiert, um erste Anzeichen bei einem Virus entsprechend deuten zu können. Eine Vorlage für ältere Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen finden Sie hier .

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Corona-Krise während des Referendariats: Wie geht es nun weiter?

Blog

Hallo ihr Lieben, die Welt steht Kopf – und dieses Mal nicht nur für uns Refis, sondern für die ganze Schule. Auslöser: Corona! Unsere Schule bleibt ab Montag bis zu den Osterferien geschlossen – Wie es nun weitergeht, keine Ahnung …

  • Fächerübergreifend

Es wird ernst: Der Endspurt im Referendariat

Blog

Hallo ihr Lieben, endlich komme ich wieder dazu, euch etwas aus meinem Refi-Leben zu berichten. Im Moment ist meine To Do-Liste ziemlich voll, da ich mein Examen schon in vier Wochen habe – ein Tag, auf den ich jetzt knapp 1,5 Jahre (plus 6 Jahre Studium) hingearbeitet habe.

  • Fächerübergreifend

Herausforderung Schulschließungen – Ist Homeschooling die Antwort?

Fachartikel

Die aktuellen Ausnahmeregelungen mit geschlossenen Schulen stellen besonders die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern vor akute Herausforderungen. Vielerorts denkt man über Homeschooling nach oder setzt einzelne Maßnahmen um. Frau Dr. Henkelmann von Federal Advocate bei SMART Technologies erklärt im Interview, wie sich Online-Unterricht und das virtuelle Klassenzimmer einfach und schnell umsetzen lassen. Frau Dr. Henkelmann, was verstehen Sie unter Homeschooling? In Deutschland spricht die Rechtslage ja dagegen. Wir beobachten, dass diese Begrifflichkeit inzwischen neu gedacht wird. Es geht nicht darum, dass Eltern jetzt in Zeiten von Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie ihre Kinder selbst daheim unterrichten – so wie Homeschooling ja in anderen Ländern verstanden wird. Wir denken bei Homeschooling an Unterricht in digitaler Form, in virtuellen Klassenzimmern und mit Unterstützung moderner Technik. Die Lehrkraft bleibt dabei den Schülerinnen und Schülern im Lehr-Lernprozess erhalten. Ist Homeschooling in der Form, wie Sie es beschreiben, in Deutschland aktuell möglich? Es ist in der Regel eine gute Internetabdeckung zu Hause vorhanden, anders als in den Schulen. Es gibt Webseiten, wo Lernende und Lehrende Inhalte abfragen können – warum sollte man in besonderen Zeiten wie diesen solche Werkzeuge nicht nutzen, um die Bildungsvermittlung aufrecht zu erhalten? Es entsteht ein virtuelles Klassenzimmer, in dem Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler zeit-und ortsunabhängig unterrichten. Mit der entsprechenden Technik ist das möglich. Aber, nur weil etwas technisch möglich ist, heißt es nicht, dass es heute schon organisatorisch flächendeckend möglich ist, Schülerinnen und Schüler im virtuellen Klassenzimmer ortsunabhängig zu unterrichten. Denn man muss sicherstellen, dass die jungen Leute erstens an selbsttätiges Lernen gewöhnt sind und die Disziplin mitbringen, virtuell zu lernen. Zweitens haben wir das große Thema Teilhabe: Man muss sicherstellen, dass der technische Zugang für alle, auch für Kinder, deren Eltern finanziell nicht so gut ausgestattet sind, funktioniert, um nur ein Beispiel zu nennen. Deutschland hat noch Nachholbedarf in Sachen digitaler Unterricht, aber die Aktualität spricht für sich. Können Lehrkräfte trotzdem jetzt schon etwas tun, gerade auch im Hinblick auf Methoden und Umsetzung – Wie verändert sich Unterricht durch digitale Möglichkeiten? Lehrkräfte können sich mit den neuen Möglichkeiten proaktiv beschäftigen, schauen, was für sie sinnvoll ist und wie neue Entwicklungen vielleicht sogar kreative neue Wege ermöglichen und ungeahnte pädagogische Möglichkeiten bieten. Und dafür muss man keine IT-Fachkraft sein. Zum Beispiel gibt es virtuelle Lehrerfortbildungen, die tolle Wege aufzeigen – und man bewegt sich während der Schulung gleich in der neuen Online-Welt. Wir alle sollten über die digitalen Möglichkeiten in der Bildungsvermittlung in Diskussion treten und in Verbindung bleiben – in Corona-Zeiten eben virtuell. Die technischen Möglichkeiten unterstützen Lehrkräfte ganz pragmatisch, aber ersetzen keine gute Pädagogik. Es ist eine Ergänzung – die Lehrpersönlichkeit bleibt das Zentrum, auch virtuell. Was können Kommunen, Bildungsträger und Beschaffungsverantwortliche konkret tun, und wie sollten sie sich für die Zukunft wappnen? Man sollte den DigitalPakt Schule schneller vorantreiben als bisher. Die jetzige Lage in ganz Europa zeigt die Dringlichkeit von Umsetzungen digitaler Bildung und sie zeigt, wie wichtig ein pädagogisches Konzept, aber vor allem auch die pädagogische Software ist. Es ist jetzt an der Zeit, konsequent auf Interaktivität und Online im Bereich Digitalisierung der Bildung zu setzen. Und das ginge bereits mit den vorhandenen Mitteln. Viele Schulbuchverlage stellen Inhalte beispielsweise als PDF über die Cloud zur Verfügung. Das ist eine praktikable und schnelle Möglichkeit zur Digitalisierung, ein erster Schritt. Mithilfe einer guten pädagogischen Software lassen sich zum Beispiel analoge und digitale Angebote wunderbar zum Wohle der Lernenden verschränken. Ein Beispiel dafür ist die SMART Learning Suite Online, mit der ein spielerischer und interaktiver Bildungsdialog möglich ist. Gerade für das Lernen daheim in Zeiten von Schulschließungen ist das eine echte Hilfe, da man damit online Schulstoff aufbereiten, zur Verfügung stellen und kollaborativ bearbeiten kann. Bietet SMART in dieser Richtung auch Informationen oder Beratung an? Wir bieten auf unserer Homepage aktuelle Infos, welche Bundesländer im Zuge des DigitalPakts Schule derzeit wie gefördert werden. Dort kann man sich auch über entsprechende pädagogische Rahmenkonzepte und die Möglichkeiten der Virtualisierung informieren. Viele Schulen müssen aber auch erst einmal in die technische Ausstattung investieren, bevor ein rein virtuelles Klassenzimmer möglich wird. Da sollten Beschaffungsverantwortliche heute schon in die Zukunft gerichtet, vernünftige Entscheidungen treffen. Also nicht nur auf die zunächst günstigste Lösung setzen, sondern Betriebs-, Wartungs- und Energiekosten für die nächsten Jahre mit bedenken. Dennoch darf die Technik nicht zum Selbstzweck werden, denn die Pädagogik und die sinnvolle Einbettung in Didaktik stehen im Vordergrund.

  • Fächerübergreifend

Typischer Lehrerspruch: Was ergibt drei Packen minus zwei Packen? Einpacken!

Cartoon

Wenn die Lehrerin oder der Lehrer eine produktive Mathestunde beenden möchte, kann die Lehrkraft ihre Schülerinnen und Schüler mit einem lustigen Spruch in die Pause oder nach Hause entlassen. Auf die Frage "Was ergibt drei Packen minus zwei Packen?" antworten die Schülerinnen und Schüler dann "Einpacken!" und verlassen den Klassenraum.

  • Fächerübergreifend

Aufenthaltswahrscheinlichkeiten beim linearen Potentialtopf

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Aufenthaltswahrscheinlichkeiten beim linearen Potentialtopf" werden die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Potentialtopfmodelles an die tatsächlichen Vorgänge in einem Atom herangeführt. Dabei werden die Lernenden mit quantenmechanischen Beschreibungen konfrontiert, die ein nicht unerhebliches Abstraktionsvermögen verlangen. Allerdings können die notwendigen Gleichungen in Analogie zu bereits bekannten Herleitungen aus der Mechanik beziehungsweise Elektrodynamik abgeleitet werden. Es wird für Schülerinnen und Schüler benötigt, die Physik als Leistungsfach und gegebenenfalls als Abiturfach gewählt haben. In Anlehnung an die mechanische Wellenfunktion zur Beschreibung von Seilschwingungen oder Wasserwellen werden die Schülerinnen und Schüler zur Beschreibung der quantenmechanischen Wellenfunktion mit Begriffen wie Wahrscheinlichkeitsamplitude und Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte vertraut gemacht. Den Lernenden wird an konkreten Beispielen erläutert, dass man solche als Wahrscheinlichkeitswellen bezeichnete Funktionen nicht wie Wasserwellen beobachten kann, sondern nur zur mathematischen Beschreibung eines quantenmechanischen Zustandes benutzen kann. Anhand konkreter Beispiele können dann entsprechende Wahrscheinlichkeiten berechnet werden, ein in einem Potentialtopf befindliches Elektron an einer bestimmten Stelle zu finden. Aufenthaltswahrscheinlichkeit beim linearen Potentialtopf Zum Verständnis der noch folgenden Unterrichtseinheit zur quantenmechanischen Beschreibung des Wasserstoffatoms sind Kenntnisse über quantenmechanische Grundprinzipien wie Welle-Teilchen-Dualismus und Wahrscheinlichkeitsberechnungen zu Aufenthaltsorten von Elektronen notwendig. Dies kann mithilfe des linearen und dreidimensionalen Potentialtopfes den Schülerinnen und Schülern sehr gut nahegebracht werden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können kaum vorausgesetzt werden. Allerdings helfen die aus der Mechanik und Elektrodynamik bekannten Beschreibungen von mechanischen und elektromagnetischen Wellen sehr bei der Einführung der abstrakten Wahrscheinlichkeitswellen. Didaktische Analyse Bei der für die Lernenden nicht ganz einfachen Herleitung von Wahrscheinlichkeitswellen ist Abstraktionsvermögen gefragt. Deshalb müssen Lehrkräfte sehr darauf achten, durch Abbildungen und Animationen den Sachverhalt möglichst anschaulich zu gestalten. Im Übrigen sollte der anspruchsvolle Stoff den Schülerinnen und Schülern vorbehalten bleiben, die Physik als Leistungsfach beziehungsweise Abiturfach gewählt haben. Methodische Analyse In einer schrittweisen Hinführung werden die Lernenden in die Berechnungen von Aufenthaltswahrscheinlichkeiten eingeführt. Ergänzende Übungsaufgaben erläutern und verfestigen das Gelernte mit dem Ziel, damit auch die realen Vorgänge in einem Wasserstoffatom verstehen zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass die quantenmechanischen Vorgänge im atomaren Bereich mit den Methoden der klassischen Physik nicht beschrieben werden können. können Begriffe wie Wahrscheinlichkeitswelle und Aufenthaltswahrscheinlichkeit beschreiben. wissen, wie man Wahrscheinlichkeiten in der Quantenphysik herleitet und berechnet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler überprüfen selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. lernen die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin zu überprüfen und einzuordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Noten in der Grundschule? Pro und Contra der Notengebung

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel werden die Vor- und Nachteile der Notengebung in der Grundschule im Vergleich zu reinen Verbalbeurteilungen diskutiert. Noten in deutschen Grundschulen In Deutschland ist es Sache der Kultusministerien der einzelnen Bundesländer über die Notenvergabe zu entscheiden. Aktuell erhalten die meisten Kinder in Klasse 1 und 2 reine Berichtzeugnisse und erst ab Klasse 3 Noten . Häufig ist das Zeugnis eine Mischform aus Fachnoten und einem Bericht , teilweise gibt es Kopfnoten ("Verhalten" und "Mitarbeit"). In Baden-Württemberg erhalten die Kinder schon am Ende des zweiten Schuljahres Noten in den Fächern Deutsch und Mathematik und einen Zeugnisbericht. Schleswig-Holstein hat von 2014 bis 2018 einen Versuch mit notenfreien Schulen durchlaufen, in Nordrhein-Westfalen gibt es in etlichen Modellschulen keine Noten, in Hamburg verzichten sogar einzelne Gymnasien auf Noten. Landesweit erproben Schulen alternative Modelle zu reinen Notenzeugnissen. So gibt es beispielsweise Rasterzeugnisse , in denen die Kompetenzen eines Kindes in jedem Fach angekreuzt werden. An manchen Schulen können die Eltern auf die Einsicht in die Noten ihres Kindes verzichten. Andernorts finden Lernentwicklungsgespräche mit den Eltern statt. In Rheinland-Pfalz arbeiten die Lehrkräfte in Englisch und Französisch mit Portfolios , in denen die Leistungen eines Kindes über mehrere Jahre dokumentiert werden. Warum über die Vergabe von Schulnoten so hitzig diskutiert wird, zeigt die folgende Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Schulnoten in der Grundschule. Pro Noten 1. Sie sind eindeutig. Jede Aufgabe in einer Klassenarbeit gibt Punkte. Am Ende ergeben die erreichten Punkte eine laut Notenschlüssel passende Note. Der Durchschnitt aller Leistungen ergibt die Zeugnisnote. Ein Kind erhält also eine klare Rückmeldung über seine Leistung, auch im Vergleich zu anderen. In einem Bericht können Schwachstellen gegebenenfalls nicht als solche erkannt werden, weil die Formulierungen beschönigend sind beziehungsweise die Lehrkraft standardisierte Formulierungen verwendet. 2. Sie steigern die Anstrengungsbereitschaft. Eine Schülerin oder ein Schüler kann sich anhand der Noten mit den Kindern seiner Klasse und seinen vorherigen Leistungen vergleichen ("Ich habe mich verschlechtert."). Eine weniger gute Note fordert dazu heraus, zukünftig besser abzuschneiden. Sie aktiviert den Leistungswillen und die Selbstdisziplin . In einem Berichtzeugnis kann ein Kind für jedes Fach eine positive Leistung herauslesen ("Du hältst die Lineatur perfekt ein."), weiß aber nicht, wie groß deren Gewicht in Bezug auf die gesamte Leistung ist. 3. Sie bereiten auf die Leistungsgesellschaft vor. Während die Noten in den meisten Bundesländern zwischenzeitlich keine Relevanz mehr für den Übertritt in die weiterführenden Schulen haben, stellen sie später die Weichen für die Berufswahl . Je besser die Leistungen, desto höher der mögliche Bildungsabschluss. Wird eine Schülerin oder ein Schüler lange Zeit über seine beziehungsweise ihre genaue Leistung im Unklaren gelassen, weil die Zeugnisberichte immer sehr wohlwollend über die Schwächen berichten, kommt in der weiterführenden Schule das böse Erwachen, was zu einem erheblichen Einbruch im Selbstwertgefühl führen kann. 4. Sie sind von den Eltern gewollt. Auch wenn viele Lehrkräfte, Politikerinnen und Politiker und Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten alternative Zeugnisse befürworten, votiert die Mehrzahl der Eltern für Noten. So waren es beispielsweise in Berlin 86 Prozent, deutschlandweit sind es drei Viertel aller Eltern. Sie kennen das Notensystem aus ihrer eigenen Schulzeit und können mitunter wenig mit Zeugnisberichten anfangen. So steht am Ende eines langen Lernentwicklungsgespräches, in dem die Fertigkeiten eines Kindes beschrieben werden, nicht selten die Frage "Und was wäre das jetzt als Note?". 5. Sie sind zeitsparend. Während eine Lehrkraft für einen Zeugnisbericht lange Zeit am Schreibtisch verbringt, hat sie ein Zeugnis mit Ziffernoten schnell erstellt. Contra Noten 1. Sie erzeugen Druck. Weil Noten sortieren ("Der ist schlecht." / "Die ist gut."), setzen sie schwache Schülerinnen und Schüler unter Leistungsdruck . Außerdem führen sie oftmals auch zu häuslichem Stress , weil die Eltern enttäuscht reagieren und verlangen, dass ihr Kind mehr lernen soll, was von einem schwachen Kind mitunter nicht geleistet werden kann. Ein Gefühl des Versagens macht sich bei den betroffenen Kindern breit. 2. Sie hemmen die Lernmotivation. Bekommt ein Kind regelmäßig schlechte Noten, verliert es leicht die Lust am Lernen und strengt sich mitunter nicht mehr an, weil das Ergebnis für es vorhersehbar ist. In einer Bewertung in schriftlicher Form kann die Lehrkraft hingegen auch etwas über seine Fortschritte notieren, was auch im kleinen Rahmen motivierend sein kann. So macht es durchaus einen Unterschied, ob ein Kind beispielsweise 40 Fehler in einem Diktat hat und beim nächsten Mal nur 32, auch wenn das an der Note 6 nichts ändert. 3. Sie geben keine differenzierte Rückmeldung. Die Einzelleistungen beziehungsweise Teilkompetenzen eines Kindes in einem Fach verschwinden hinter der Zeugnisnote. So erhält ein Kind beispielsweise eine 3 in Deutsch. Daraus wird aber nicht ersichtlich, dass es zwar Mühe bei der Rechtschreibung und Grammatik hat, aber sein Leseverständnis und die Aufsätze gut sind. In einem Bericht hingegen werden die einzelnen Kompetenzen dargestellt. 4. Sie hängen vom Setting ab. Einer Studie mit über 1000 Lehrkräften zufolge wird derselbe Deutschaufsatz und dieselbe Mathearbeit von verschiedenen Lehrkräften mit Noten von sehr gut bis mangelhaft beurteilt. Während die eine beispielsweise nur die richtige Lösung bewertet, gibt es bei der anderen für den richtigen Lösungsweg Punkte, auch wenn das Ergebnis falsch ist. Ebenso spielt die Qualität des Unterrichts (Wie viele Stunden wurden die Kinder vorbereitet? Wurden ähnliche Aufgaben wie in der Klassenarbeit geübt?), die Zusammensetzung der Klasse , die Tagesform der Lehrkraft (Verweigert sie jegliche Hilfe oder gibt sie Tipps?) und so nebensächlich erscheinende Faktoren wie der Name eines Kindes (Ein "Kevin" wird beispielsweise per se schlechter bewertet als eine "Nele") oder die Stelle des Tests im Stapel bei der Korrektur eine Rolle (Beurteilungsfehler). 5. Sie widersprechen Erkenntnissen aus anderen pädagogischen Richtungen. In reformorientierten Schulen und Waldorfschulen sowie in den skandinavischen Ländern wird bis in die oberen Klassenstufen ohne Noten gelernt. Deren Schülerinnen und Schüler schneiden in standardisierten Tests nicht anders ab als solche, die mit Noten lernen. Zudem passt die Bewertung in Ziffern nicht zur aktuell von den Kultusministerien vorgegebenen pädagogisch-didaktischen Richtung, bei der das individuelle, selbstständige Lernen im eigenen Tempo im Fokus steht. Fazit Jedes Kind sollte Lernen angstfrei erleben dürfen und die Möglichkeit haben, seine eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten zu entwickeln, ohne dabei durch Noten demotiviert zu werden. Dennoch darf Schule kein utopischer Raum sein, der mit der Realität im späteren Berufsleben nichts gemein hat. Deshalb müssen Schülerinnen und Schüler irgendwann anhand von Noten über ihre Leistung informiert werden. Je später dies geschieht, desto gefestigter ist ihr Selbstbewusstsein und desto weniger anfällig für Vergleiche mit anderen sind sie. Noten sind also nicht per se als schlecht oder veraltet abzutun. Als Quintessenz aus allen genannten Punkten lässt sich ableiten, dass sie aber so spät wie möglich eingeführt werden sollten . Wenn das nicht anders möglich ist und Noten Pflicht sind, sollten Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schüler zusätzlich andersartige Rückmeldungen in Coaching-Gesprächen oder Portfolios geben und die Zeugnisnoten in einem Gespräch erläutern .

  • Fächerübergreifend

Wasser-Fußabdruck: Berechnen Sie Ihren eigenen Wasserverbrauch

Tool-Tipp

Wissen Sie, wie viel Wasser Sie täglich verbrauchen? Nein? Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei circa 5000 Litern pro Tag. Finden Sie mit diesem Wasser-Fußabdruck-Rechner heraus, wie viel Wasser Sie für Ernährung und im Haushalt benötigen und lernen Sie dabei auch gleich Möglichkeiten kennen, Ihren persönlichen Verbrauch zu verringern.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik

Der Frühling

Kopiervorlage

Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Frühling erweitern die Lernenden ihren Wortschatz um für die Jahreszeit typische Begriffe wie Bäume, Blumen, Blüten, Früchte und Vögel. Sie stimmen sich über Bilder auf das Frühjahr ein und üben das Lesen – nicht nur in der Fremdsprache. Endlich Frühling! Die Blumen, die Knospen sprießen und die Vögel zwitschern wieder. Dieses Unterrichtsmaterial motiviert die Schülerinnen und Schüler der Grundschule dazu, die Veränderungen der Natur im Frühjahr zu beobachten und fördert nebenbei die Lesekompetenz durch einfache kurze Texte rund um die Monate März, April und Mai. Die Lernenden erweitern ihren themenspezifischen Wortschatz, indem sie einen Lückentext rund um Sonne, Bäume und Blumen bearbeiten. Durch authentische Fotos von Schneeglöckchen, Weidenkätzchen, Kirsch- oder Apfelbaum verbessern sie darüber hinaus ihre Kenntnisse zu den Themen Pflanzen und Jahreszeiten. Abschließend wenden die Schülerinnen und Schüler die für den Frühling typischen Begriffe spielerisch in einem Kreuzworträtsel an. Die Arbeitsblätter eignen sich für den Einsatz in DaF und DaZ sowie aber auch für den muttersprachlichen Unterricht in Deutsch oder Sachunterricht. Je nach Schwerpunkt werden mit der kurzen Einheit rund um Ostern und Frühling im Unterricht die Fähigkeiten Lesen, Schreiben und Sprechen gefördert. Stimmen Sie sich also mit Ihren Lernenden im Unterricht ein auf den Lenz und genießen Sie in der Pause auf dem Schulhof die ersten Sonnenstrahlen des Jahres!

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe
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