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"Nicht gerne fortgegangen": Exil in der Türkei

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Themenkomplex Migration und Exil fokussiert die Auswanderung deutscher Intelligenz in die neu gegründete türkische Republik während des Zweiten Weltkriegs.In der Nachkriegszeit kamen viele Türken als sogenannte Gastarbeiter nach Deutschland. Was nur wenige wissen: Während des Zweiten Weltkriegs ging die Einwanderung in die andere Richtung. Deutsche, die von den Nazis verfolgt wurden, fanden in der Türkei Zuflucht. Insgesamt flohen zwischen 1933 und 1945 etwa 1000 deutschsprachige Emigrantinnen und Emigranten, die der Diskriminierung und Verfolgung im nationalsozialistischen Deutschland zu entkommen suchten, in die Türkei. Verglichen mit den bevorzugten Exil-Ländern wie England oder den Vereinigten Staaten ist dies zwar eine relativ kleine Zahl - in der Türkei fand sich jedoch eine außergewöhnliche Ansammlung deutschsprachiger Intelligenz auf Einladung des Gründers der türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, zusammen. Denn die 1923 gegründete türkische Republik hatte erkannt, welche Chance für den Aufbau und die Modernisierung des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens die Aufnahme der aus Deutschland und später aus Österreich vertriebenen Intelligenz eröffnete. Die vorliegende Unterrichtsidee bietet Material für etwa zwei Unterrichtsstunden. Sie kann darüber hinaus Impulse für die vertiefende Bearbeitung des Themas "Migration und Exil" geben. Eine Ausdehnung auf mehrere Unterrichtsstunden ist unter anderem durch eine gezielte Internet-Recherche, Untersuchungen aktueller Migrationsbewegungen mit Zeitzeugen-Befragungen und durch die mediale Aufbereitung der Arbeitsergebnisse als PowerPoint-Präsentation oder Webseite möglich.Die Lebensschicksale der deutschen Emigrantinnen und Emigranten in der Türkei während des Zweiten Weltkriegs unterscheiden sich von denen in anderen Exil-Ländern. Die Besonderheit der Türkei als Exil-Land während des Zweiten Weltkriegs soll den Schülerinnen und Schülern mithilfe dieses Unterrichtsvorschlags bewusst werden. Exil in der Türkei: Ein Sonderfall Die Türkei bot den Flüchtenden etwas, was kaum ein anderes Exil-Land bot: Sie waren willkommen als Ratgebende, Reformierende und Leitungspersönlichkeiten in den verschiedenen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Kultur. Die Universität in Istanbul wurde nach 1933 zur größten Emigranten-Universität. Bis in die 1940er-Jahre hinein waren die Hälfte der Lehrstühle mit Emigrantinnen und Emigranten besetzt. Bis zum Sommer 1944 verhielt sich die türkische Regierung gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland neutral. Erst mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen am 2. August 1944 und dem folgenden Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten änderte sich die Politik: Auch einige der Emigrantinnen und Emigranten wurden, zusammen mit nazitreuen Reichsdeutschen, die sich in der Türkei aufhielten, vorübergehend interniert. Arbeitsaufträge für Einstieg und Erarbeitungsphasen Beschreibt M1 und überlegt, inwiefern die Türkei "Zuflucht" geboten haben könnte. Untersucht M2-M5 und stellt die Lebensbedingungen im Nationalsozialismus, die zur Migration führten, den Erfahrungen der Migrantinnen und Migranten in der Türkei gegenüber. Diskutiert, inwiefern das Wort "Zuflucht" auf der Gedenktafel treffend gewählt wurde. Diskutiert Sinn und Bedeutung solch einer Gedenktafel in der Türkei und überlegt, ob das Verhalten der Türkei zur Zeit des Nationalsozialismus Konsequenzen für das Verhalten der Deutschen in Gegenwart und Zukunft haben sollte. Bezieht dabei M6 mit ein. Weiterführende Aufgaben und Projektideen Die Schülerinnen und Schüler erforschen, ob Menschen aus ihrer Region während der nationalsozialistischen Herrschaft in der Türkei Aufnahme fanden, und fragen nach deren Migrationsgründen, ihren Erfahrungen im Exil und wie ihr weiteres Leben verlief. Die Jugendlichen untersuchen die Lebensgeschichten von Menschen in ihrer Region, die aus politischen Gründen in der Zeit von 1933-1945 Deutschland verließen, und fragen nach deren Arbeits- und Lebensbedingungen im Zufluchtsland. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen aktuelle Migrationsbewegungen. Dazu können sie auch "vor-Ort-Recherchen" betreiben und Interviews mit Migrantinnen und Migranten in ihrem unmittelbaren Umfeld führen. Ein abschließender Vergleich mit Erfahrungen und Motiven der Türkei-Exilantinnen und Exilanten rundet die Einheit ab. Präsentation Als Erweiterung der Unterrichtsidee und zur Schulung der Medienkompetenz können die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse beispielsweise in Form einer PowerPoint-Präsentation oder auf einer Webseite dokumentieren. Anschließend sollten Präsentationstechniken eingeübt werden, indem die Schülerinnen und Schüler ihr Endprodukt in der Klasse vorstellen. Anmerkung Neben der angeworbenen deutschsprachigen Intelligenz gab es in der Türkei - ebenso wie in anderen Exil-Ländern - Flüchtlinge mit unterschiedlichen Berufen, ihre Ehefrauen und Kinder. Für diejenigen Exilantinnen und Exilanten, die nicht zur sogenannten Prominenz gehörten, gestaltete sich das Leben in der Türkei vielfach schwieriger. Den Schülerinnen und Schülern sollte insofern die Subjektivität solcher Einzel-Aussagen klar werden.Die Schülerinnen und Schüler lernen die Türkei als Zufluchtsland für durch das nationalsozialistische Regime verfolgte Deutsche kennen. untersuchen die Erfahrungen der Migrantinnen und Migranten in der Türkei. sammeln Informationen zur allgemeinen Emigration aus Deutschland zwischen 1933 und 1945. stellen Vergleiche mit heutigen Migrationsbewegungen (Motive, Erfahrungen) an.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Lehrerbewertung im Internet

Fall des Monats

Wer Lehrer auf Bewertungsportalen im Internet bewertet, verletzt deren Persönlichkeitsrecht nicht. Das hat der Bundesgerichtshof Karlsruhe entschieden und betonte, dass das Urteil aber nicht auf alle Bewertungsportale zu übertragen sei (Az. VI ZR 196/08). Streitpunkt ist ein Online-Bewertungsportal, bei dem Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte mit Schulnoten bewerten können. Viele Lehrerinnen und Lehrer waren nicht damit einverstanden, dass ihre personenbezogenen Daten in Verbindung mit Bewertungen im Internet veröffentlicht wurden. Dagegen klagten einige Pädagogen, da die Verwendung der auf dem Bewertungsportal verwendeten personenbezogenen Daten nicht erlaubt sei. Die Lehrkräfte waren der Meinung, dass ihrerseits eine Einwilligung nötig sei, damit die Daten genutzt werden dürfen. Der Fall kam bis vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

  • Fächerübergreifend

Ameisenjagd: Der Grünspecht auf Futtersuche

Tool-Tipp

Im Fundstück widmen wir uns diesmal dem Vogel des Jahres 2014: dem Grünspecht. Damit der Lachvogel auch am 24. Juli - dem internationalen Tag der Freude - noch zu lachen hat, sollten Sie ihn in diesem Browsergame vor Pestiziden retten. Was ist denn das für ein Gelächter, das dort vom Baum herüberschallt? Sollten Sie unterwegs ein grelles "Klüklüklüklü" hören, ist vermutlich ein Grünspecht in der Nähe. Da könnte man doch glatt mitlachen und sich über die Anwesenheit des farbenfrohen Vogels freuen. Der Grünspecht, der wegen seines markanten Rufs auch als Lachvogel bekannt ist, ernährt sich überwiegend von Ameisen. Diese fängt er mit seiner langen Zunge. So auch im Spiel des Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU). Leider macht der Einsatz von Pestiziden ihm und den Ameisen, seiner Leibspeise, das Leben schwer - nicht nur im Spiel, sondern auch im wahren Leben. Ein Grund mehr, um im Garten auf Pflanzenschutzmittel, etwa mit dem Wirkstoff Glyphosat, zu verzichten.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt

Wege zum Frieden

Unterrichtseinheit

2014 – in diesem Jahr jähren sich bedeutende „Wendepunkte“ deutscher und europäischer Geschichte: 100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs, 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs, 25 Jahre Ende der Teilung Deutschlands. Bei all diesen Ereignissen haben Bündnisse, Verträge und Abkommen zwischen den Staaten – nicht nur Europas – eine maßgebliche Rolle gespielt. Diese Unterrichtseinheit schaut zurück und wirft einen Blick in die Zukunft. Bei den genannten Ereignissen des Gedenkjahres 2014 spielten Bündnisse, Verträge und Abkommen eine wesentliche Rolle. Sie haben Konflikte verschärft und Staaten, die zunächst nicht betroffen zu sein schienen, in kriegerische Konfrontationen mit hineingezogen. Die Friedensverträge sollten neue friedliche Zustände schaffen, dennoch konnten Konfrontationen nicht wirklich abgebaut werden. Bedeutung und Wandel von Bündnissen, Friedensverträgen und Friedenssicherung sollen im Rahmen dieser Unterrichtseinheit längsschnittartig betrachtet und thematisiert werden: Haben die völkerrechtlich geschlossenen Abkommen ?automatisch? zum Krieg geführt? Können vertragliche Regelungen Frieden sichern? Führen Abkommen, Bündnisse und neu geschaffene Institutionen wie Völkerbund, UN und OSZE zu friedlicheren und stabileren Verhältnissen? Welche Chancen und Gefahren historischer Entwicklungen spiegeln sich in jeweils aktuellen Entwicklungen? Gibt es Gemeinsamkeiten und wesentliche Unterschiede? Diese Fragen können im Unterricht sicher nicht endgültig geklärt werden, sollen aber in den Blickpunkt rücken. Neue Perspektiven Die Unterrichtseinheit eignet sich für Lernende der Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II. Die Jubiläen des Jahres 2014 haben viele Schülerinnen und Schüler eher nebenbei mitbekommen. Diesbezüglich sollen im Rahmen der Unterrichtseinheit neue Perspektiven für die und von den Lerngruppen entwickelt werden. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Wege zum Frieden" Der Ablauf der Unterrichtseinheit sowie die Arbeitsmaterialien werden hier gegliedert nach einzelnen Unterrichtsphasen beschrieben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschaffen ausgehend von Quellen zum Ausbruch des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie zum Ost-Westkonflikt (Schwerpunkte: Vertrag von Versailles, Verträge am Ende des Zweiten Weltkriegs, 2+4 Vertrag) eigenständig die erforderlichen Informationen. formulieren auf der Grundlage von Zeugnissen aus der Vergangenheit und der Gegenwart sachgerechte Vermutungen. stellen zielgerichtet und problemerschließend Fragen und können Zusammenhänge in Ansätzen erklären. wenden Strategien der Erschließung von Textquellen, audiovisuellen Quellen und Sachquellen an. geben den Inhalt von Quellen und Darstellungen strukturiert mit eigenen Worten wieder (Sachaussagen formulieren). identifizieren und charakterisieren historische Zeugnisse und ermitteln die Absichten von Autoren (Augenzeuge/Zeitzeuge/Historiker/Journalist etc.). stellen weitgehend selbstständig Eckpunkte (Ursprünge, Wendepunkte und Schlusspunkte) der Entwicklungen 1919, 1939 und 1989 dar und erklären und beurteilen Motive und Begründungen der Handlungen von Staaten (in Vertragswerken) und weiteren Akteuren im historischen Kontext. nehmen anhand der Beispiele 1914, 1939 und 1989 kriteriengeleitet Vergleiche zwischen den verschiedenen Epochen vor und beurteilen die Ergebnisse begründet. entwickeln ihre eigenen Einstellungen, Urteile, Haltungen, Deutungsmuster und Wertmaßstäbe und hinterfragen diese kritisch. stellen Zusammenhänge zwischen aktuellen Konflikten zu den in der Einheit angesprochenen historischen Ereignissen her und bewerten die Handlungsoptionen der Akteure vergleichend. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Recherchemedium für historische Quellen und Darstellungen historischer Zusammenhänge. nutzten und wenden die Möglichkeiten der digitalen Medien zur Ideenfindung und Strukturierung an (MindMap, Brainstorming). nutzen EDV-gestützte Präsentationstechniken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Zusammenhänge von historischen Entwicklungen. sehen sich als Teil der Gesellschaft, die von den historisch bedingten politischen Prozessen betroffen ist. erkennen (auch im Hinblick auf die Vergangenheit) die grundsätzliche (politische) Gestaltbarkeit von friedvoller Zukunftsentwicklung zusammen mit den sich stellenden Problemen. planen Lernprozesse und setzen sie in Einzel- und Gruppenarbeit selbstständig um. setzen sich kreativ mit anderen Auffassungen auseinander. Brainstorming zu den Jubiläumsjahren Als Einstieg wird mittels eines Brainstormings unterschiedliches Bewusstsein und Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zum Jubiläumsjahr 2014 erhoben und für die gemeinsame Entwicklung von weiterführenden Fragestellungen genutzt. Zeitleiste 1914 bis 1990 Mithilfe einer Zeitleiste 1914 bis 1990 (PDF-Dokument) der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb werden die vorhandenen Kenntnisse der Lernenden zu den Jubiläumsjahren vertieft und geordnet. Dadurch kann für die nächste Unterrichtsphase eine möglichst große gemeinsame Grundlage vorausgesetzt werden. 1914, 1939 und 1989: Ereignisse, Hintergründe, Folgen Die arbeitsteilige Gruppenarbeit - es ist natürlich auch möglich, die Aufgabenstellungen in mehreren Stunden arbeitsgleich zu bearbeiten - ist das Zentrum der Unterrichtseinheit. Die Jubiläumsjahre 1914, 1939 und 1989 werden hinsichtlich Ereignissen, Hintergründen und Folgen genauer betrachtet. Friedensinitiativen im Fokus Bei der Bearbeitung der Aufgaben ist es wichtig, dass die im Zusammenhang mit den Ereignissen betrachteten Friedensinitiativen (Völkerbund, UNO, OSZE) auch in ihren Möglichkeiten für die Gestaltung unserer Zukunft präsent werden. Die Friedensinitiativen sollten in der Zusammenführung der Arbeitsergebnisse einen wichtigen Stellenwert erhalten. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden zusammengetragen (dieser Schritt entfällt bei arbeitsgleicher Gruppenarbeit) und im Plenum per Beamer oder Whiteboard präsentiert. Alternativ ist die Präsentation auch als Gruppenpuzzle oder Wandzeitung möglich. Im Zentrum der Abschlussstunde stehen die Zukunftsperspektiven der Friedensinitiativen: Die Schülerinnen und Schüler entwerfen ein Zukunfts-Szenario der Welt im Jahr 2080 und diskutieren Möglichkeiten für die Gestaltung unserer Zukunft.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

WhatsApp – Fluch oder Segen?

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "WhatsApp – Fluch oder Segen?" lernen Schülerinnen und Schüler durch Internet- und Handyrecherche die beliebte Smartphone-App "WhatsApp" näher kennen, erarbeiten Pro- und Contra-Argumente und setzen sich kritisch mit der Nutzung auseinander. Nahezu jeder junge Mensch besitzt inzwischen ein Smartphone und kommuniziert über "WhatsApp" mit dem Freundeskreis. Die beliebte Smartphone-App ist schnell installiert und ermöglicht Kommunikation und Interaktion, wann und wo immer gewollt. Die Nutzung ist meist kostenfrei im WLAN mittels Internetflatrate möglich. Doch trotz aller Vorteile kommt es auch hier häufiger zu Mobbing und die Ablenkung im Lernalltag ist groß. Daher sollten sich Schülerinnen und Schüler mit der App genauer auseinandersetzen, Vor- und Nachteile erkennen und das eigene Verhalten kritisch reflektieren. Lernrunden Die Schülerinnen und Schüller sollen sich in Lernrunde 1 zunächst mit dem Thema und dem Medium WhatsApp auseinandersetzen, damit alle auf dem gleichen Stand sind. In Lernrunde 2 lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre eigene Nutzung der App und die der anderern zu bewerten. In Lernrunde 3 wird eine Klassendiskussion vorbereitet, in der der eine Teil die Für-, der andere die Gegenargumente der Nutzung von Whatsapp beleuchtet. Auch die Suchtgefahr und ein Vergleich mit der SMS und dem sozialen Netzwerk Facebook sollen vorgenommen werden. Inwiefern die Kommunikation oder gar die deutsche Sprache durch kurze Nachrichten oder Emoticons gefährdet werden kann, wird in Lernrunde 4 besprochen und an Beispielen diskutiert. Abschließend betrachtet die Lernrunde 5 einen anderen Verwendungszweck zu dieser App, die von Polizistinnen und Polizisten in Mumbai genutzt wird. Auf dieser Idee aufbauend sollen die Schülerinnen und Schüler weitere Nutzungsmöglichkeiten erörtern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, unabhängig von der eigenen Meinung zu argumentieren. arbeiten im Team und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen. setzen sich kritisch mit dem Thema Mediennutzung auseinander. recherchieren und bewerten Informationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen einen kritischen Umgang mit dem Smartphone. lernen, mit einer App umzugehen. nutzen das Internet, um Informationen zu sammeln. visualisieren Ergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den vernünftigen Umgang mit Chats. lernen die Kommunikation anderer kennen und verstehen. lernen, einen sorgfältigen Umgang mit der deutschen Sprache in Chats.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Pädagogik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Lernen im und mit dem Internet

Fachartikel

Neue Medien und besonders das Internet nehmen immer mehr Platz in unserem Leben ein. In diesem Fachartikel wird aufgezeigt, wie das Internet zum Lernen genutzt werden kann. Der Laptop, das Smartphone oder das Tablet stehen jederzeit bereit, um schnell etwas zu notieren, Briefe zu schreiben oder im Internet zu recherchieren. Und auch unsere Jüngsten lernen heute anders als noch vor wenigen Jahren. Der Computer und das Internet stellen eine neue Lernebene zur Verfügung, die von Kindern gern angenommen wird - und Eltern oft vor neue Fragen stellt: Was ist Online-Lernen überhaupt, wo liegen die Unterschiede zum klassischen Lernen mit Schulbuch und was sind die Vorteile für Schülerinnen und Schüler? Im ersten Moment erscheint das Lernen via Internet vielen Eltern kompliziert und möglicherweise sogar gefährlich. Es ist richtig, dass Eltern hier einiges beachten sollten, um ihr Kind optimal auf das Lernen mit digitalen Medien - und besonders mit dem Internet - vorzubereiten. Richtig angewendet, ist diese neue Form der Wissensvermittlung jedoch eine moderne und vielversprechende Unterstützung, die Abwechslung in das "althergebrachte Lernen" bringen kann. Was heißt Online-Lernen? Texte, Videos und Ton zeitgleich zum Lernen nutzen zu können, war noch vor wenigen Jahren eine vollkommen neue Idee. Mittlerweile etabliert sich der Gedanke des Online-Lernens, das eben diese Multimedialität bietet, aber immer mehr. Unter dem Sammelbegriff "digitales" oder "multimediales Lernen" werden sämtliche Facetten aller Lernprozesse, bei denen digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen, zusammengefasst. So kann eine CD-ROM als Träger einer Lernsoftware fungieren, auf mobilen Endgeräten wie Smartphones können Apps das Lernen erleichtern oder das Internet wird direkt als sich ständig aktualisierende Online-Plattform genutzt. Wikis sowie virtuelle Klassenzimmer runden das Angebot ab. Hier den Überblick zu behalten, ist fast unmöglich, denn das Angebot wird ständig erweitert und optimiert. Lernerfolg? Auf den Methoden- und Medienmix kommt es an Digitales Lernen als eine von vielen Lernformen In ihrer Gesamtheit bieten all diese Varianten ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu begleiten. Die noch relativ junge Form des Lernens über digitale Kanäle bildet jedoch nur eine von vielen Lernformen: Das Erkunden der Umwelt, das Sammeln von Erfahrungen, das Beobachten und Experimentieren werden auch in Zukunft essenzielle Bestandteile eines erfolgreichen Bildungsweges jedes Schülers sein. Verschiedene Medien und Methoden kombinieren Gleichzeitig wird es immer wichtiger, verschiedene Medien und Methoden zu kombinieren und so das "Lernen zu lernen". Das klassische Schulbuch kann all das nicht bieten. Im Gegenteil: Oftmals gibt es hier nur einen Lösungsweg und kein direktes Feedback. Im schlimmsten Fall erfahren die Schülerinnen und Schüler erst in der Klassenarbeit, dass sie das Thema nicht richtig verstanden haben. Kinder sollten jedoch nicht die Fähigkeit verlieren, über den Tellerrand zu schauen und verschiedene Wege zur Lösung zu gehen - denn das wird schließlich später im Berufsleben von ihnen verlangt. Online-Lernangebote bergen größtes Potenzial Lernangebote, die mit dem Internet in direkter Verbindung stehen, bergen das größte Potenzial. Hier werden die Optionen, die das digitale Lernen bietet, optimal ausgeschöpft. In der heutigen Zeit gehört eine ständig verfügbare und stabile Internetanbindung zum "Mobiliar" der meisten Haushalte. Damit ist der wichtigste Grundstein für die Nutzung gelegt. Vorteile von online-basiertem Lernen Immer aktuell Das Internet ermöglicht es, sämtliche Anwendungen auf dem neusten Stand zu halten. Die Inhalte werden laufend weiterentwickelt und mögliche Fehler werden behoben, sodass mit jeder aktualisierten Fassung eine optimierte Version zur Verfügung steht. Dieser fließende Prozess unterscheidet das online-gebundene Lernen von der starren Version auf CD-ROM: Von diesen Verbesserungen profitiert der Nutzer ohne große Umstände, meist nur durch das Installieren eines Updates. Und nicht nur die stetige Optimierung der bestehenden Anwendungen ist ein Aspekt, der die Aktualität des Online-Lernens ausmacht. Auch die Möglichkeit, über einzelne kleine Updates aktuelle Informationen zu erhalten, ist ein Faktor. Die App "Quappiz" bereitet so beispielsweise in der Rubrik "Aktuelles" Nachrichten aus dem Tagesgeschehen altersgerecht auf und stellt diese zur Verfügung. Multimedial und interaktiv Die Tatsache, dass gute Online-Angebote multimedial aufgebaut sind, stellt einen großen Reiz für Kinder dar - und hat somit auch einen ganz entscheidenden Vorteil: Finden Kinder etwas spannend und zeigen Interesse, lernen sie gern, und das Wissen verankert sich nachhaltig im Gedächtnis. Gleichzeitig werden durch das Nebeneinander von Text, Bild, Film, Ton und interaktiven Elementen mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen, was den Lernerfolg zusätzlich pusht. Und ganz wichtig: Durch Multimedialität und Interaktivität wird trockener Schulstoff lebendig, anschaulich, greifbar - denn wer versteht schon die DNA, wenn sie im Schulbuch beschrieben ist? Wäre es nicht viel schöner, erst ein anschauliches Video zu sehen und im Anschluss die Erklärung noch einmal schriftlich zu lesen? Wenn dann noch ein kleiner Test erscheint, der das Gelernte abfragt, sofort Feedback vermittelt und durch ein ausgeklügeltes Belohnungssystem Anreize schafft, weiterzumachen, wird das Lernen auf einmal irgendwie "cool". Gemeinsames Arbeiten Gruppenarbeit ist eine gute Möglichkeit, die Arbeit innerhalb eines Teams kennenzulernen und gemeinsam an der Lösung eines Problems zu arbeiten. Diese Teamarbeit ist auch online, durch virtuelle Klassenzimmer oder Wikis, umsetzbar und beeinflusst das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler nachweisbar positiv. So arbeiten sie beispielsweise in virtuellen Klassenzimmern auf gemeinsamen Plattformen, die von einer Lehrkraft gesteuert werden. Informationen, Dokumente und Bilder können gemeinsam genutzt werden. Gleichzeitig ist der Austausch durch Chats und Foren möglich. Gemeinsames Recherchieren, Fragen stellen und das Finden der Antworten fördert die Teamfähigkeit und Projektkompetenz - und Fachwissen haben sich die Schülerinnen und Schüler währenddessen fast nebenbei angeeignet - alles wichtige Voraussetzungen für das spätere Berufsleben. Individuelles Lernen Kinder lernen unterschiedlich schnell, verfügen über mehr oder weniger Vorwissen als andere, können sich unterschiedlich gut konzentrieren oder interessieren sich für andere Dinge als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Gute Lernsysteme, die über das Internet genutzt werden, reagieren auf diese unterschiedlichen Voraussetzungen flexibel und direkt. Unterschiedliche Levels, Wiederholungen oder das selbstständige Organisieren der Lerneinheiten ermöglichen das individuelle Lernen. Mehr Motivation zum Lernen Der große Vorteil von Laptops und Tablets ist, dass sie auf Kinder eine enorme Faszination ausüben. Das heißt, sie beginnen schon mit einer ausgeprägten Anfangsmotivation und haben eine hohe Bereitschaft, sich mit den digitalen Medien auseinanderzusetzen. Dieser Fakt in Kombination mit der angesprochenen "Multimedialität" führt zu einer sehr lebendigen Art der Wissensvermittlung, die tiefer geht und "hängen" bleibt. Koppeln gute Online-Lernprodukte dies mit Interaktivität und Belohnungssystemen wie Levels oder Bestenlisten, werden Kinder angespornt, weiter zu lernen und haben Spaß bei dem, was sie tun. Mobiles Lernen Stehen ein Internetzugang sowie ein entsprechendes Endgerät zur Verfügung, können Kinder überall und zu jeder Zeit lernen. Verregnete Urlaube oder Wartezeiten an Flughäfen lassen sich so sinnvoll nutzen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Wortspiele in Bildern: Illustrationen von Nabhan Abdullatif

Tool-Tipp

Was passiert, wenn man Redewendungen wörtlich nimmt und diese in Zeichnungen umsetzt? Es entstehen Bilder zum Schmunzeln, wie unser Fundstück zeigt. Nabhan Abdullatif macht Wortspiele sichtbar: Ein Männchen läuft mit dem "Ctrl"-Button einer Computertastatur davon, darüber ist der Spruch "Taking control" zu lesen, die Sonne freut sich über den "Sunday", eine kleine Wolke "couldn't hold it any longer" und zwei Spinnen treffen sich im "Web". Nabhan Abdullatif nimmt englische Redewendungen und Sätze ganz genau und setzt diese in simple Zeichnungen um, mal mehr, mal weniger trivial, aber sehr liebevoll und stets zum Schmunzeln.

  • Kunst

Wasserwende in Deutschland?

Unterrichtseinheit

Diese fächerübergreifende Unterrichtseinheit verknüpft die höchst aktuellen Probleme Wassermangel und nachhaltiges Wirtschaften mit den klassischen Themen Wirtschaftsordnungen und Unternehmensziele.Die Schülerinnen und Schüler sollen im Verlauf mehrerer Lernrunden - anlog zur aktuellen "Energiewende" - ökonomische Lösungsmöglichkeiten für eine "Wasserwende" ausloten und ein fundiertes Werturteil dazu entwickeln. Die sechs Lernrunden sind variantenreich gestaltet (Internetrecherche, Abstimmung, Vernissage, Kanzlerberater, Online-Kommentar, Excel-Berechnungen). Ziel der Lernrunden sind keine fertigen Problemlösungen, sondern die Reflektion von praktischen Lösungsversuchen und die Entwicklung eigener Werthaltungen. Lösungsoffener Ansatz Die Unterrichtseinheit ist weitgehend lösungsoffen angelegt. Dadurch soll erreicht werden, dass die Schülerinnen und Schüler sich ernst genommen fühlen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass sie sich ernsthaft und lösungsorientiert mit dem Thema auseinandersetzen und im Zuge der Lernrunden zunehmend eigene Werthaltungen und Einstellungen entwickeln. Wenn dies gelingt, hätten sie sich damit Urteilskriterien erarbeitet, die ihnen eine bessere Orientierung in einer höchst komplexen, komplizierten und natürlich auch stark interessengeleiteten öffentlichen Diskussion ermöglichen. Bezüge zu anderen Lernkonzepten Die Unterrichtseinheit hat damit ansatzweise auch den Charakter einer Fallstudie mit Bezügen zu Lernansätzen wie Szenariotechnik und Zukunftswerkstatt. Auch ein Bezug zu Dilemmata-Lernkonzepten ist gegeben, da die Schülerinnen und Schüler möglichst oft vor Entscheidungssituationen gestellt werden, die sie zu persönlichen Urteilen zwingen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand einer vorgegebenen Problemsituation ganz praktisch mit volkwirtschaftlichen Steuerungsmodellen (Erwerbswirtschaftliches, Gemeinwirtschaftliches und Genossenschaftliches Prinzip) auseinander und beurteilen deren Eignung für die Lösung gesamtgesellschaftlicher Aufgabenstellungen. untersuchen die Ursachen von Wasserknappheit in Deutschland und bilden sich eine Meinung darüber. entwickeln ökologische Lösungen für das Problem der Wasserknappheit. beurteilen das Ergebnis einer Volksabstimmung zur Wasserwende. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen durch. hinterfragen gefundene Internetquellen und interpretieren sie im jeweiligen Interessenskontext. berechnen mithilfe einer Tabellenkalkulation die Wasserpreise für eine deutsche Familie. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen sie für ihre Ergebnispräsentationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. bereiten eigene Arbeitsergebnisse adressatengerecht auf. reflektieren und beurteilen konsensorientierte gesellschaftliche Steuerungs- und Lösungsmodelle. untersuchen und entwirren komplexe ökonomisch-ökologisch-soziale Verursachungszusammenhänge. entwickeln gesellschaftliche Werthaltungen in einer grundlegenden Frage der Daseinsvorsorge.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Webtalk: Medienscouts in Xanten

Fachartikel / Video-Tutorial

Neben der Beratung bei der Mediennutzung bieten die Medienscouts Unterstützung bei der Lösung von Problemen mit und um die digitale Welt. Das Medienscout-Projekt Xanten wird in diesem Webtalk vorgestellt. Webtalks werden bei Lehrer-Online vom Learning Lab der Universität Duisburg Essen regelmäßig angeboten; sie stellen Einsatzmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht vor. Die Medienscouts in Xanten informieren über Cybermobbing, jugendgefährdende Inhalte im Netz, Computerspielsucht, Spam-Mails, Viren und vieles mehr. Sie bieten Beratung und Schulungen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10, für Lehrkräfte und Eltern, eine Hardware-Ausleihe und Unterstützung bei der Lösung von Problemen mit und um die digitale Welt. Im folgenden Video stellen Alina Schankweiler, Julius Dertinger und Matthias Fitting das Medienscout-Projekt in Xanten vor und erklären, warum BYOD (Bring your own device) aus Schülersicht viele Vorteile bietet.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

Das Rucksackproblem

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum "Rucksackproblem" befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit diesem als Beispiel von NP-vollständigen Problemen sowie anderen, daran angelehnten (teils offenen) Aufgaben. NP-vollständige Probleme sind nicht gerade einfach zu verstehen. Das dazu zählende Rucksackproblem können Lernende zwar nicht in allen Facetten nachvollziehen, die grundlegende Fragestellung können sie aber sehr wohl verstehen. In vielen "einfachen" Fragestellungen geht es um Aspekte, die NP-vollständige Probleme berühren. Die Lösung solcher Aufgaben erfordert jedoch oft ein hohes Maß an mathematischen Kompetenzen, die im modernen Mathematikunterricht verstärkt gefordert werden sollen. Die Aufgaben: Von Frachträumen, Stromautobahnen und Einfahrten Bei den hier vorgestellten Aufgaben zum Rucksackproblem fehlen gelegentlich "Angaben". Die Lernenden sollen durch mathematische Argumentation und Modellierung diese Lücken mit Werten füllen, damit sie mathematische Lösungen für die Rucksackprobleme finden und mit entsprechenden mathematischen Ausdrücken formulieren und vorstellen können. Oft sind die Lösungen der an das Rucksackproblem angelehnten Fragestellungen nicht eindeutig, weil sie unterschiedliche Argumentationen zulassen. Dabei geht es zum Beispiel darum, den Frachtraum eines Transportflugzeugs effektiv zu nutzen, neue "Stromautobahnen" ökonomisch zu planen oder eine Einfahrt mit möglichst geringen Kosten zu bepflastern. Die Lösungsideen Es liegt in der Natur der Sache, dass zu diesen teils offenen Aufgaben (die diskussionsanregend wirken) keine kompletten Lösungen vorgegeben werden können (und sollen). Stattdessen werden hier "Lösungsideen" vorgestellt, die die richtigen Impulse geben. Die Aufgaben können - mit den hier ebenfalls vorgestellten Erweiterungen für höhere Klassenstufen - von Klasse 5 bis in die Oberstufe hinein verwendet werden. Einsatz im Unterricht Jede Teilaufgabe in Anlehnung an das Rucksackproblem wird mit den Lernenden vor der Bearbeitung ausführlich besprochen. So soll mathematische Argumentation und Kommunikation schon im Vorfeld der Lösungen erfolgen. Danach stellen die Lernenden ihre Lösungen im Plenum vor. Sie können die Rucksackprobleme auch außerhalb des Unterrichts bearbeiten. Die Materialien sind so konzipiert, dass sie mit kleinen Änderungen und Ergänzungen auch zum Selbststudium verwendet werden können. Eine Vorstellung der Ergebnisse im Unterricht ist jedoch wünschenswert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler argumentieren mathematisch. lösen Probleme mathematisch. modellieren mathematisch. verwenden mathematische Darstellungen. gehen mit mathematischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik um. kommunizieren mathematisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Selbstwertgefühl und Eigenverantwortung (Rückmeldungen zu Lösungsstrategien), vor allem beim Vorstellen der Lösungen. zeigen im Rahmen der Teamarbeit Hilfsbereitschaft. zeigen durch einige offene Fragestellungen Engagement und Motivation. üben anhand verschiedener Schwierigkeitsgrade der Fragestellungen Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Webtalk: Flipped Classroom - Lösen von Bruchgleichungen

Fachartikel / Video-Tutorial

In diesem Webtalk wird die Methode des Flipped-Classroom am Beispiel des Lösens von Bruchgleichungen vorgestellt. Webtalks werden bei Lehrer-Online vom Learning Lab der Universität Duisburg Essen regelmäßig angeboten; sie stellen Einsatzmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht vor. Während beim traditionellen Unterricht die Stoffvermittlung in der Schule und die darauf aufbauenden Übungen zu Hause statt finden, werden bei der Unterrichtsmethode des Flipped Classroom die Lerninhalte, häufig in Form von Erklärvideos, zu Hause erarbeitet und anschließend in der Schule geübt. Im folgenden Video stellt Stefan Weierich die Methode des Flipped-Classroom am Beispiel des Lösens von Bruchgleichungen vor und erläutert deren Chancen und Risiken.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Akinator.com: Ein gedankenlesender Flaschengeist

Tool-Tipp

Es ist ein beliebtes Spiel an Kindergeburtstagen und auch auf so mancher Party unter Erwachsenen soll es die Stimmung anheizen: Die Rede ist von dem Ratespiel "Wer bin ich?". Gerade keine Post-its oder Mitspielerinnen und Mitspieler zur Hand? Dann spielen Sie doch online mit dem "gedankenlesenden" Flaschengeist Akinator! Im Grunde ähnelt das Spiel mit dem Akinator dem Ratespiel "Wer bin ich?". Den albernen Zettel auf der Stirn, auf dem der Name einer berühmten Persönlichkeit steht, die Sie selbst erraten müssen, können Sie sich nun jedoch getrost sparen: Mit dem Akinator, einem "gedankenlesenden" orientalischen Flaschengeist, geht es viel einfacher. Man braucht für das Online-Spiel weder Post-its, noch Mitspielerinnen und Mitspieler. Denken Sie einfach an eine fiktive oder reale, lebende oder verstorbene, bekannte Persönlichkeit und klicken Sie auf "spielen". Der Akinator stellt Ihnen dann eine Reihe von Fragen zu dieser Person, die sie mit "ja", "nein", "ich weiß nicht" oder "wahrscheinlich" beantworten können. Egal ob Angela Merkel, Joachim Löw oder das eigene Haustier - in unserem Selbstversuch lag der Akinator nie daneben. Übrigens, Gedankenlesen - Sie werden es schon geahnt haben - kann der Akinator natürlich nicht. Das Spiel greift auf hinterlegte Datenbanken beziehungsweise Algorithmen zurück.

  • Fächerübergreifend
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