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Kirche, Pop und Sozialismus – Die Rolle der Kirchen in der DDR

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Das Unterrichtsmaterial zum Film "Im Namen des Herrn" thematisiert die Rolle der Kirchen in der DDR und die Symbiose zwischen Kirche, Musik und Systemkritik.Die Kirche in der DDR war ein Ort, der verfassungsrechtlich geschützt war, aber zugleich immer im Visier des SED-Regimes stand. In vielen Kirchen fanden kritische Stimmen und Andersdenkende einen Schutzraum. Musik war dabei ein wichtiges Bindeglied und Ausdrucksmittel: Bluesmessen, Liedermacher und Punkkonzerte lockten viele Besucherinnen und Besucher an und schufen eine Möglichkeit, in Kontakt zu kommen. Diese Allianz von Musik, Kirche und Systemkritik veranlasste das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) dazu, an Zersetzungsstrategien zu arbeiten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchen zu platzieren. Der Film "Im Namen des Herrn - Kirche, Pop und Sozialismus" zeichnet die Symbiose von Kirche, Popmusik und Opposition nach und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Die DVD kann für 5 Euro bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit der besonderen Rolle der Kirche und der Musik in der DDR auseinander. Dabei sollen sie erfahren, dass viele Menschen auch in Diktaturen versuchten, Freiräume zu finden und zu nutzen, dass aber zugleich die SED-Diktatur immer bemüht war, in diese Freiräume einzudringen und sie zu kontrollieren. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren die verfassungsrechtliche Lage der Kirchen in der DDR. erklären, warum die Kirche in der DDR eine wichtige Rolle für Musikerinnen und Musiker und Oppositionelle einnahm. nennen wichtige Akteure aus den Kirchen der DDR. nennen wichtige systemkritische Musikerinnen und Musiker aus der DDR. nennen zentrale Merkmale des Verhältnisses von DDR-Staat und Kirche. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Rolle der Kirchen in der DDR und ihr Verhältnis zum Staat aus dem Film. erschließen Einstellungen und Argumente sowohl von Pfarrern als auch Musikerinnen und Musikern in der DDR mithilfe von Zeitzeugeninterviews. recherchieren in verschiedenen Medien nach weiterführenden Informationen zu verschiedenen Inhalten des Films. konzipieren eine Ausstellung zum Thema Jugend- und Musikkulturen in der DDR. analysieren Liedtexte von systemkritischen Musikerinnen und Musikern aus der DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. nehmen Stellung zum unterschiedlichen Umgang von Musikerinnern und Musikern mit dem DDR-Staat. diskutieren, ob unterschiedliche politische System eine Rolle bei der Entwicklung verschiedener Musikrichtungen wie z.B. Punk spielten.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter - Das Archiv des Unrechts

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Das Unterrichtsmaterial zum Film "Das Archiv des Unrechts – Die zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter" thematisiert die Erfassung von in der DDR begangenem Unrecht durch die Bundesrepublik und die dadurch ermöglichte Aufarbeitung der SED-Diktatur. Am 24. November 1961 begann für die Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen für DDR-Unrecht in Salzgitter die Arbeit. In der DDR begangene Gewaltakte sollten hier systematisch erfasst und Beweise gesichert werden. Über 42 000 Gewaltakte in der DDR wurden bis zur Schließung der Einrichtung 1992 registriert. Das Spektrum reichte von Tötungshandlungen an der innerdeutschen Grenze bis zu Misshandlungen im Strafvollzug und politischer Verfolgung. Nach der Wende konnten die gesammelten Beweise zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Rehabilitierung der Opfer genutzt werden. Der Film "Die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter - Das Archiv des Unrechts" zeigt die Arbeit der Erfassungsstelle und lässt Opfer der SED-Diktatur zur Wort kommen. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit in der SED-Diktatur begangenem Unrecht und dessen Aufarbeitung auseinander. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die Aufgabe der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter. beschreiben die zentralen Motive für die Gründung der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter. nennen die unterschiedlichen Perspektiven der Bundesrepublik, der DDR und der Medien auf die Arbeit der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter. können exemplarisch Fälle von DDR-Unrecht wiedergeben. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter aus dem Film. erschließen Erfahrungen von Opfern der SED-Diktatur anhand von Zeitzeugeninterviews. recherchieren in verschiedenen Medien nach weiterführenden Informationen zu verschiedenen Inhalten des Films. erläutern die Vor- und Nachteile von Zeitzeugen für die historische Forschung. beschreiben die zentralen Schritte einer kritischen Filmanalyse. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. diskutieren Beispiele für heutige Erfassungsstellen und vergleichen sie mit der Erfassungsstelle Salzgitter. beurteilen die Rolle der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. schätzen die Bedeutung der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter ein und begründen ihre Meinung.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit

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Das Unterrichtsmaterial zum Film "Wer dort war schweigt. Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit" thematisiert das Gefängnis, in dem viele Gefangene aus politischen Gründen ihre Haft unter oft unmenschlicher Behandlung verbüßen mussten. Das Militärgefängnis Schwedt war in der Öffentlichkeit kaum bekannt, aber jeder Wehrpflichtige kannte den Begriff "Schwedt" als Drohung. Jeder vierte Inhaftierte saß hier aus politischen Gründen und auch die anderen Delikte der Insassen wie Befehlsverweigerung oder Fahnenflucht waren oft politisch motiviert. Ein brutaler militärischer Drill gehörte ebenso zum Häftlingsalltag, wie wochenlange Einzelhaft in einer dunklen Zelle. Der Film "Wer dort war schweigt. Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit" interviewt ehemalige Häftlinge und Aufseher und lässt sie von ihren Erlebnissen erzählen. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit der Rolle des Militärs in der DDR, der Militärjustiz und dem Militärgefängnis Schwedt auseinander. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben den Aufbau und die Rolle der NVA für die DDR wieder. nennen Gründe, mit denen Soldaten in der DDR zur Haft in Schwedt verurteilt wurden. zeigen die Haftbedingungen im Militärgefängnis Schwedt auf. ordnen die Entwicklung der Menschenrechte historisch ein und stellen ihren Stellenwert in der DDR dar. erklären den Begriff „Staatsbürger in Uniform“ in seinen verschiedenen inhaltlichen Dimensionen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die NVA, die Rolle des Militärs und das Militärgefängnis Schwedt aus dem Film. erschließen Hafterfahrungen aus Gefängnistagebüchern. interpretieren Ausschnitte des Films. interpretieren Armeelieder aus der DDR. recherchieren in verschiedenen Medien nach weiterführenden Informationen zu verschiedenen Inhalten des Films. fassen Ergebnisse ihrer Recherchen in Form von Präsentationen und Wandzeitungen zusammen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. bewerten die Bedingungen im Militärgefängnis Schwedt kritisch im Hinblick auf die Menschenrechte. beurteilen den Umgang und die Aufarbeitung des Militärgefängnis Schwedt nach der Wende.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview: Christa Schenk über den Mauerbau

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Durch dieses Zeitzeugeninterview erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Christa Schenk und ihre Familie mit dem gescheiterten Fluchtversuch klar kamen. Christa Schenk und ihr Mann bereiten im Sommer 1961 ihre Flucht nach West-Berlin vor, als sie davon erfuhren, dass die Mauer am 13.08.1961 endgültig zu war. Geschockt von den Entwicklungen mussten sie sich dem DDR-Alltag wieder unterordnen. Christa Schenk schildert eindrucksvoll die Herausforderungen der Fluchtvorbereitung und ihre Gefühle, als sie in der DDR bleiben mussten. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, welche Bedeutung der Mauerbau für die deutsch-deutsche Geschichte hatte. nennen Maßnahmen, die Christa Schenk und ihre Familie für eine erfolgreiche Flucht unternahmen. zeigen den Einfluss des Mauerbaus auf die Fluchtpläne von Christa Schenk auf. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über Fluchtgründe und die Bedeutung der Mauer 1961 aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview: Catharina Mäge über die Berliner Mauer

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In diesem Zeitzeugeninterview erzählt Catarina Mäge, wie sie das Leben in der Sektorengrenze in Berlin wahrnahm. Der Bau der Mauer am 13.08.1961 teilte nicht nur eine Stadt in zwei unterschiedliche politische Systeme, sondern trennte viele Familien über Jahrzehnte. Catarina Mäge lebte damals in der Nähe der Sektorengrenze und wurde Zeugin zahlreicher dramatischer Fluchtversuche. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Konsequenzen der Bau der Mauer für Catarina und ihre Familie hatte. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, was das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) war und welche Funktion es in der DDR ausübte. nennen Maßnahmen, die Catharina Mäge und ihre Familie für eine erfolgreiche Flucht trafen. erkennen, welche Bedeutung der Bau der Mauer für die Fluchtvorbereitung von Catharina Mäge hatte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über die Fluchtgründe und Fluchtherausforderungen am Beispiel der Zeitzeugin Catharina Mäge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Verfolgung von NS-Verbrechen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR

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Mit diesem Arbeitsblatt erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Einzel- und Gruppenarbeit, wie NS-Verbrechen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der frühen DDR verfolgt wurden.Der Wunsch, die Verantwortlichen für die Verbrechen des Nationalsozialismus zur Verantwortung zu ziehen, bestand im Nachkriegsdeutschland in allen Besatzungszonen. Neben den Hauptverantwortlichen, die in den Nürnberger Prozessen angeklagt wurden, sollten auch die zahlreichen Deutschen verfolgt werden, die an den Verbrechen beteiligt waren. Das Vorgehen und das Engagement, dies zu erreichen, unterschied sich in der SBZ deutlich von den Zonen der Westmächte. Die Lernenden beschäftigen sich anhand eines Sachtextes mit der Verfolgung von NS-Verbrechern in der SBZ und lernen so auch die ideologische Dimension kennen, die beim Vorgehen der Sowjetunion und später der DDR eine wichtige Rolle spielte. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Vorgehen gegen vermeintliche NS-Verbrecher in der SBZ und der frühen DDR. nennen die ideologischen Hintergründe, die bei der Verfolgung von NS-Verbrechern in der SBZ und der DDR eine wichtige Rolle spielten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Verfolgung von NS-Verbrechern in der SBZ aus einem Sachtext. recherchieren eigenständig, wie die Lager für NS-Verbrecher in den westlichen Besatzungszonen aussahen und vergleichen sie mit den Lagern in der SBZ. erstellen eine Zeitleiste mit den wichtigsten Daten der Verfolgung von NS-Verbrechern in der SBZ/DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren, warum der Block der antifaschistischen Parteien die NS-Verbrecher von deutschen Gerichten verurteilen lassen wollten. erörtern, ob der Umgang mit Häftlingen, denen NS-Verstrickungen vorgeworfen wurden, den Menschenrechten entspricht.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Entnazifiziert? Umgang mit der NS-Vergangenheit

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Mit Hilfe des Arbeitsmaterials setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem schwierigen Umgang bezüglich der NS-Aufarbeitung nach Kriegsende auseinander.Die 1945 auf der Potsdamer Konferenz beschlossene Entnazifizierung war ein wichtiges Anliegen aller Besatzungsmächte. Die Methoden und die Härte der Entnazifizierungsverfahren waren jedoch in den Westzonen anders als in der sowjetischen Besatzungszone. Der Umgang mit der NS-Vergangenheit und der Ruf nach einem Schlussstrich sind ein wichtiger Aspekt deutsch-deutscher Nachkriegsgeschichte. Anhand der Analyse verschiedener Quellen erschließen sich die Lernenden das Themenfeld "Entnazifizierung" und setzen sich kritisch mit dem Verlauf der Durchführung und den Ergebnissen der Entnazifizierungsverfahren auseinander. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Begriffe "Denazifizierung", "Entnazifizierung" und "Schlussstrichdebatte" und können sie anwenden. nennen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Entnazifizierung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und den Westzonen. geben die zeitgenössische Kritik an der Durchführung der Entnazifizierungsverfahren wieder. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine vollständige Quellenanalyse zu einem Spott-Gedicht über die Entnazifizierung durch (beschreiben, ordnen ein und beurteilen die Quellen). interpretieren ein Wahlplakat der FDP aus dem Jahr 1949 unter dem Gesichtspunkt der "Schlussstrichdebatte". erschließen sich mittels Quellen- und Sachtexten den Begriff "Schlussstrichdebatte". Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Aussage eines "Spottgedichts" zur Entnazifizierung. beurteilen aus heutiger Perspektive die damalige Forderung nach einem Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Die letzte Regierung der DDR: der Beitritt - Sekundarstufe II

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Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zum Film "Der Beitritt" thematisiert die letzte und einzige demokratische legitimierte Regierung der DDR und den Prozess, der die DDR im Oktober 1990 in der Bundesrepublik aufgehen ließ.Nach den ersten freien Wahlen zur DDR-Volkskammer am 18.März 1990 trat die einzige demokratische legitimierte Regierung der DDR unter Lothar de Maiziere zusammen. In knapp 200 Tagen bewältigte sie unter stetigem Zeitdruck und sich immer wieder ändernden Bedingungen ein großes Pensum wichtiger und weichenstellender Entscheidungen. Der Film "Der Beitritt" lässt Mitglieder der damaligen Regierung zu Wort kommen und aus ihrer ganz individuellen Sicht über die Ereignisse berichten. Die DVD können Sie hier für 5 Euro bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erwerben. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit dem Prozess der Wiedervereinigung aus der Perspektive der letzten DDR-Regierung auseinander. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten politischen Akteure der letzten DDR-Regierung und ihre wichtigsten Aufgaben im Wendeprozess. nennen Kritikpunkte und Ursachen für Proteste gegen Maßnahmen der letzten DDR-Regierung. geben das Zustandekommen der Wirtschafts- und Währungsunion wieder. beschreiben die Probleme, die mit der Umwandlung der Plan- in eine Marktwirtschaft entstanden. beschreiben das Zustandekommen und zentrale Punkte des Zwei-plus-Vier-Vertrags. beschreiben den Inhalt des Artikels 23 des Grundgesetzes und zeigen auf, welche Rolle er bei der Wiedervereinigung spielte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Arbeit der letzten DDR-Regierung aus dem Dokumentarfilm. erschließen Informationen aus Zeitzeugeninterviews und beantworten damit Fragen zu den Aufgaben und Problemen der letzten DDR-Regierung im Prozess der Wiedervereinigung. recherchieren eigenständig im Internet nach dem Gedenktag 17. Juni und klären so, warum dieser Tag lange als Tag der Deutschen Einheit begangen wurde. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. diskutieren und beurteilen das von Bonn vertretene Prinzip "Rückgabe vor Entschädigung". erörtern und begründen, warum eine Aufarbeitung der MfS-Mitarbeit immer noch von Bedeutung ist. diskutieren den Artikel 23 des damaligen Grundgesetzes, nach dem der Beitritt beschlossen wurde und erörtern Vor- und Nachteile sowie mögliche Alternativen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Die letzte Regierung der DDR: der Beitritt - Sekundarstufe I

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Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I zum Film "Der Beitritt" thematisiert die letzte und einzige demokratische legitimierte Regierung der DDR und den Prozess, der die DDR im Oktober 1990 in der Bundesrepublik aufgehen ließ. Nach den ersten freien Wahlen zur DDR-Volkskammer am 18.März 1990 trat die einzige demokratische legitimierte Regierung der DDR unter Lothar de Maiziere zusammen. In knapp 200 Tagen bewältigte sie unter stetigem Zeitdruck und sich immer wieder ändernden Bedingungen ein großes Pensum wichtiger und weichenstellender Entscheidungen. Der Film "Der Beitritt" lässt Mitglieder der damaligen Regierung zu Wort kommen und aus ihrer ganz individuellen Sicht über die Ereignisse berichten. Die DVD können Sie hier für 5 Euro bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erwerben. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit dem Prozess der Wiedervereinigung aus der Perspektive der letzten DDR-Regierung auseinander. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten politischen Akteure der letzten DDR-Regierung und ihre wichtigsten Aufgaben im Wendeprozess. nennen Kritikpunkte und Ursachen für Proteste gegen Maßnahmen der letzten DDR-Regierung. geben das Zustandekommen der Wirtschafts- und Währungsunion wieder. beschreiben die Probleme, die mit der Umwandlung der Plan- in eine Marktwirtschaft entstanden. beschreiben das Zustandekommen und zentrale Punkte des Zwei-plus-Vier-Vertrags. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Arbeit der letzten DDR-Regierung aus dem Dokumentarfilm. erschließen Informationen aus Zeitzeugeninterviews und beantworten damit Fragen zu den Aufgaben und Problemen der letzten DDR-Regierung im Prozess der Wiedervereinigung. recherchieren eigenständig im Internet nach dem Gedenktag 17. Juni und klären so, warum dieser Tag lange als Tag der Deutschen Einheit begangen wurde. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. diskutieren und beurteilen das von Bonn vertretene Prinzip "Rückgabe vor Entschädigung".

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Einheit International

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Dieses Arbeitsblatt widmet sich der Bedeutung des vereinten Deutschlands für Europa und thematisiert die Verhandlungen zum Vier-Plus-Zwei-Vertrag. Die Zustimmung der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Zwei-Plus-Vier-Vertrag, die am 12. September 1990 den Staatsvertrag in Moskau unterzeichneten, bereitete außenpolitisch den Weg zur Einheit vor. Die Befürchtung vieler europäischer Staaten, dass die Einigung Deutschlands die Stabilität in Europa gefährden könnte, wiesen die Regierungsvertreter Deutschlands in den Verhandlungen ab, die daran appellierten, den Prozess der Einheit als Herausforderung zu sehen, mit der auch die Chance auf eine Einigung Europas eingeht. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand von Sachtexten und Quellen mit den Verhandlungen und den verschiedenen Positionen der europäischen Staaten zur Deutschen Einheit auseinander und diskutieren über den Stellenwert Deutschlands in Europa. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Bedeutung und die wichtigsten Inhalte des Zwei-Plus-Vier-Vertrags. können die zentralen Bedenken der europäischen Staaten und der Siegermächte in Bezug auf ein wiedervereinigtes Deutschland benennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt Informationen aus Sachtexten und Quellentexten über den Zwei-Plus-Vier-Vertrag. erarbeiten die Vorstellung Helmut Kohls von der Wiedervereinigung und der Einigung Europas aus einem Zeitungsartikel. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die Aussage über die EU "Einheit in Vielfalt" und ziehen Verbindungen zum deutsch-deutschen Einigungsprozess.

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  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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