Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Bild vom Eifelturm in Paris
Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Une carte postale de Paris: Diese Unterrichtseinheit reaktiviert und vertieft den Wortschatz zum Thema Urlaub und bereitet die Lernenden gezielt auf das Verfassen und Überarbeiten von Texten vor.

Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

Black lives matter Demonstration
Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

In dieser Oberstundeneinheit erkunden Lernende den strukturellen Rassismus in den USA durch eine Folge der Netflix-Serie "Explained". Ideal für verschiedene Lernniveaus!

Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Frau am Handy
Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Die Unterrichtseinheit fördert die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Social-Media-Verhalten und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler.

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Research Workshops: Climate Change

Unterrichtseinheit

Mit diesen Unterrichtsmaterialien zu den Themenschwerpunkten "Forest", "Agriculture", "Winter Tourism", "Viticulture", "Water" und "Health" soll es fachübergreifend oder auch fachunabhängig möglich sein, Aspekte des Umgangs mit möglichen Klimafolgen im englisch-bilingualen Unterricht zu erarbeiten. Die Auswirkungen möglicher Klimaveränderungen auf das Handeln des Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. KlimafolgenOnline-Bildung.de ist ein Portal, das es Ihnen ermöglicht, die Folgen des Klimawandels für Deutschland online mit Ihren Schülerinnen und Schülern zu untersuchen. Die aufbereiteten Daten können für Gesamtdeutschland sowie auf Bundesland- und Landkreisebene angezeigt werden und ermöglichen somit einen regionalen Bezug. Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in verschiedene Rollen, aus deren Perspektiven sie die Aufgaben bearbeiten. Somit ist dieses Material besonders für einen handlungsorientierten Unterricht geeignet. Ziel ist es, die Lernenden an das vernetzte Denken heranzuführen, indem sie sich mit relativ komplexen Systemen beschäftigen. Arbeit in Kleingruppen Das Material ist so angelegt, dass eine weitgehend selbständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler möglich und gefordert wird. Erfolgreich kann diese Arbeit aber nur werden, wenn die Schülerinnen und Schüler gemeinsam in Kleingruppen an dem jeweiligen Problem arbeiten. Die Arbeit in Kleingruppen sollte deshalb in der Lerngruppe schon trainiert sein. Technische Voraussetzungen Voraussetzung für die Arbeit mit den Research Workshops sind digitale Schüler-Endgeräte mit Internetzugang. Für die Präsentation der Ergebnisse sollte eine Beamer-Installation vorhanden sein. Individualisierung der Arbeitsaufträge Die einzelnen Themen der Research Workshops sind weitgehend regional verankert. Sie als Lehrerin und Lehrer können die Arbeitsaufträge für ihre Region anpassen. Das erleichtert den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Thematik und motiviert zusätzlich. Weiterhin muss die Art beziehungsweise Form der Ergebnispräsentation festgelegt werden. Hier kann man arbeitsgleiche Produkte oder besser noch verschiedene Produkte von jeder Gruppe erstellen lassen. Denkbar wären die folgenden Endprodukte: Präsentation/Prezi Zeitungsbericht Interview eines Experten Video-Dokumentation Erstellung eines Blogs oder einer Webseite Zusätzliche Hinweise Für eine sinnvolle Nutzung der Plattform KlimafolgenOnline-Bildung.de sollten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld eine Einführung bekommen oder schon einmal damit gearbeitet haben. Die Einführung in die Plattform kann auch im Selbststudium durch die vorhandenen Tutorials stattfinden. Darüber hinaus können Sie als Lehrerinnen und Lehrer auf spezifische Einstellungen der Plattform hinweisen beziehungsweise diese in die Arbeitsaufträge einbauen oder ergänzen. Denkbar wäre zum Beispiel ein Vergleich zwischen schwachem und starkem Klimaschutz: Welche Auswirkungen hat eine weitere hohe CO2-Emissionsbelastung gegenüber einer zukünftig geringeren CO2-Emissionsbelastung? In diesem Zusammenhang kann unter anderem die Thematik der internationalen Klima-Verhandlungen in den Unterricht eingebracht werden. Mögliche Quellen Die angegebenen Quellen und Links stellen nur eine Anregung dar. Diese sollten durch regionale und aktuelle Quellen ersetzt oder ergänzt werden. Research Workshop Forest Dieser Research Workshop beschäftigt sich mit den möglichen Folgen des Klimawandels auf die Wälder. Research Workshop Agriculture Der Klimawandel beeinflusst die in der Zukunft erwarteten Ernteerträge, wie der Research Workshop "Agriculture" zeigt. Research Workshop Winter Tourism In diesem Research Workshop sollen die Lernenden die Konsequenzen des Klimawandels am Beispiel von Skigebieten kennenlernen. Research Workshop Viticulture Der Research Workshop "Viticulture" geht auf die zunehmenden Vorteile des Weinanbaus in Deutschland ein. Research Workshop Water Dieser Research Workshop behandelt das Thema der Wasserverfügbarkeit unter dem Aspekt der Trinkwasserversorgung in Deutschland. Research Workshop Health Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Körper und die Gesundheit werden in diesem Research Workshop genauer betrachtet.

  • Englisch / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Communication: showing respect and tolerance

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieser Unterrichtseinheit üben sich die Schülerinnen und Schüler in Kommunikationssituationen in toleranz- und respektvollem Umgangston. Sie werden in der Einheit mit einer Beschwerde-E-Mail konfrontiert und versuchen sich in einem Rollenspiel als Kunde und Verkäufer respektvoll zu begegnen und den Konflikt zu lösen.In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden mit einer toleranz- und respektlosen Beschwerde-E-Mail konfrontiert und sollen erkennen, dass die Formulierungen der E-Mail - insbesondere als formelles Anschreiben - nicht angebracht sind. Zum anderen sollen sie selbst sprachhandelnd aktiv werden, indem sie in Form eines Rollenspiels in einem Telefonat zwischen einem Angestellten der Firma und dem Verfasser der E-Mail auf die Beschwerde reagieren und dadurch die Relevanz von Toleranz und Respekt erkennen. Damit trainiert die Einheit die Sprechkompetenz in den Bereichen dialogisches Sprechen, Stellungnahme zu Standpunkten anderer sowie der Fähigkeit, auch bei sprachlichen Schwierigkeiten ein Gespräch zu beginnen, fortzuführen und aufrechtzuerhalten. Eine Beschwerde-Mail als Beispiel für respektlose Kommunikation Um das Thema nicht nur auf einer abstrakt gehaltenen allgemeinen Ebene zu behandeln, wird eine Situation beschrieben, die einen hohen Lebensweltbezug für die Schülerinnen und Schüler besitzt: einen Handykauf übers Internet. Beim Kauf ist aber einiges schiefgelaufen, sodass sich ein Kunde nach einer falschen Lieferung per E-Mail bei der entsprechenden Firma beschwert. In der Mail wird deutlich, wie wenig Respekt der Verfasser gegenüber dem Mitarbeiter der Firma zeigt, und keine Toleranz dafür aufbringt, dass Menschen Fehler machen können. Das Lesen der E-Mail, die übertrieben unfreundlich formuliert wurde, wird unweigerlich starke Emotionen bei den Lesenden hervorrufen. Durch die E-Mail erhalten die Schülerinnen und Schüler bereits einen ersten Eindruck davon, welche Umgangsform nicht angemessen ist. In einer kurzen Murmelphase tauschen sich die Schülerinnen und Schüler über ihre Eindrücke aus und diskutieren im Plenum über Umgangsformen. Dialogisches Sprechen: tolerant und respektvoll miteinander kommunizieren Wie man solchen Beschwerde-Situationen mit respektvoller Sprache begegnet, üben die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel. So bereiten sie in Partnerarbeit mit ihrem Nachbarn ein Telefonat zwischen dem Verfasser der E-Mail und einem Angestellten der Firma vor. Die Durchführung in Partnerarbeit gewährleistet, dass alle Schülerinnen und Schüler dazu aufgefordert sind, in der Fremdsprache zu kommunizieren. In dieser Phase simuliert eine Hälfte der Klasse eine negative Variante und die andere Hälfte eine positive Variante des Gesprächsverlaufs. Diese Vorgehensweise wird den Schülerinnen und Schülern jedoch vorher nicht transparent gemacht, um in der Sicherungsphase die Unterschiede zwischen beiden Telefonaten intensiver wirken lassen zu können. Hilfestellung bei der Erstellung der Dialoge erhalten die Paare durch Rollenkarten, die eine Orientierung für die Ausarbeitung des Dialogs bieten sollen. Der Einsatz von Hilfskärtchen soll die Schülerinnen und Schüler zudem bei der sprachlichen Umsetzung des Dialogs unterstützen. Reflexion der Gespräche In der Sicherungsphase sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Präsentation von zwei verschiedenen Varianten des Telefonats die Möglichkeit erhalten, die angemessenere Umgangsform zu erkennen und sich die Relevanz von Toleranz und Respekt bewusst zu machen. Das Maximalziel besteht darin, die Ergebnisse der beiden Telefonate auf die Werte 'Toleranz' und 'Respekt' zu beziehen und sich noch einmal dazu äußern, welche Schlussfolgerung - nämlich, dass man durch die Achtung von Toleranz und Respekt im Leben mehr erreichen kann - sich für sie aus den beiden Situationen ergibt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass in der vorliegenden E-Mail weder Toleranz noch Respekt gegenüber dem Kundenservice gewahrt werden. erkennen aus zwei verschiedenen Telefonaten die Unterschiede im Umgangston und stellen dabei fest, dass das Ergebnis je nach Umgangsform ein anderes ist. ziehen aus den Ergebnissen der beiden Telefonate Rückschlüsse auf die Bedeutung von Toleranz und Respekt. Kommunikative Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler äußern sich in der Fremdsprache über ihren ersten Eindruck von der E-Mail. bereiten einen Dialog in Form eines Telefonats mithilfe von Rollenkarten vor. stellen ihre Dialoge der Klasse vor. folgen den Dialogen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und äußern sich über deren Resultat. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in der Partnerarbeit und unterstützen sich gegenseitig. versetzen sich in unterschiedliche Perspektiven hinein und reflektieren über mögliche Handlungsoptionen im sozialen Miteinander.

  • Englisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Albert Camus' "L'hôte" genau lesen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zu zu Camus Erzählung "L'hôte" (1952-1957) beruht auf dem literaturdidaktischen Modell des "genauen Lesens" (Chirollo/Schröder, 2017). Er erläutert die fachdidaktischen Überlegungen, die der Unterrichtseinheit zugrunde liegen.

  • Französisch

Handelsstreit, Handelskrieg: Führt "America First" von Donald Trump zum Ende des Welthandels?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit konfrontiert die Lernenden, ausgehend von den Handelsstreitigkeiten zwischen den USA unter dem Einfluss von Donald Trump und anderen Ländern, mit den Grundfragen zwischenstaatlicher Handelsbeziehungen und einer globalen Wirtschaft.Der US-amerikanische Donald Trump hat allen internationalen Warnungen zum Trotz sein Wahlversprechen "America First" umgesetzt und rigorose Strafzölle gegen ausländische Importeure verhängt, um die heimische Wirtschaft und die Arbeitsplätze vor Ort zu schützen. Gegenmaßnahmen Chinas und der EU, die nun ebenfalls ihre Einfuhrzölle erhöht haben, beschwören inzwischen die Gefahr echter Handelskriege herauf, die den internationalen Warenhandel und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand ernsthaft gefährden könnten. In dieser Situation erscheint es hilfreich, sich der Grundmechanismen des Welthandels und seiner Vorteile zu erinnern zu erinnern: Welche Verträge liegen dem Welthandel zugrunde? Was versteht man unter Freihandel und welche Vor- und Nachteile birgt er in sich? Welche Welthandelsabkommen und Freihandelsabkommen gibt es bereits? Warum ergreifen Länder protektionistische Maßnahmen und wann schlagen ihre positiven Wirkungen ins Gegenteil um? Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Unterrichtseinheit die Dilemmatasituationen aller Nationen und Regierungen erkennen und verspüren, die sich einerseits dem Welthandel öffnen wollen und Vorteile für ihre eigene Wirtschaft erhoffen, die aber zugleich um die negativen Folgen einer übermächtigen ausländischen Konkurrenz für das eigene Land fürchten. Die Lernenden loten dieses Dilemmata im Verlauf mehrerer Lernrunden in unterschiedlichen Rollen aus, um ein fundiertes Werturteil zum Freihandelsgrundsatz und Europäischen Binnenmarkt zu entwickeln. Das Thema "Handelsstreit, Handelskrieg: Führt "America First" zum Ende des Welthandels?" im Unterricht US-Präsident Trump sorgt nicht nur für politische Unruhe, inzwischen haben seine Twitter-Botschaften und Bestrafungsaktionen auch das internationale Wirtschaftssystem erschüttert. Strafzölle, selbst gegen befreundete Nationen und Bündnispartner, massive Vorwürfe und Forderungen, Androhung von Wirtschaftssanktionen und Einführung protektionistischer Maßnahmen zum Schutze einheimischer Unternehmen und Arbeitsplätze – und dies nicht aus ökonomischen Gründen, sondern angeblich aus nationalem Sicherheitsinteressen. Dazu kommen noch die einseitige Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran und die Ankündigung neuer Sanktionen, die noch zusätzlichen Druck auf die ausländischen Unternehmen ausüben. Steht die globale Wirtschaft schon heute vor einem Scherbenhaufen oder ist die Wiederkehr von Protektionismus und Handelskriegen noch abwendbar? Diese Unterrichtseinheit will die Schülerinnen und Schüler mit den Grundprinzipien des internationalen Handels vertraut machen, sie aber auch in zahlreiche politische und unternehmerische Entscheidungssituationen hineinversetzen, um sie im Verlauf mehrerer Lernrunden zu einem fundierten persönlichen Werturteil zu führen. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Die fünf Lernrunden reichen von Internetrecherchen, Textinterpretationen und Präsentationen über Argumentationsspiele, Abstimmungen und Podiumsdiskussionen bis hin zu zwei kleinen Fallstudien in Form von Entscheidungssimulationen am Beispiel von Regierungen und Unternehmensvorständen. Die Infotexte werden durch zahlreiche Erklärvideos ergänzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zahlreiche wirtschaftliche Grundbegriffe wie Handelskrieg, Freihandel oder Protektionismus anderen Menschen erklären. verstehen das Wesen der World Trade Organization (WTO) und können aktuelle Anwendungsbeispiele erklären. haben zu den aktuellen internationalen Handelskonflikten, zu aktuellen Freihandelsabkommen, zum Europäischen Binnenmarkt und zur Frage eines Austritts Deutschlands aus der EU eine klare persönliche Meinung und können diese auch argumentativ vertreten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet nach aktuellen Informationen zu Handelskonflikten. schätzen die Glaubwürdigkeit von Internetinhalten angemessen ein. rufen Erklärvideos auf und werten diese inhaltlich aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in einer Gruppe zielgerecht Informationen aus und setzen sie in eine Präsentation um. präsentieren ihre Ergebnisse im Team. behaupten sich in verschiedenen Kommunikationsformen und bringen sich konstruktiv in die Gruppenarbeit ein.

  • Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II, Hochschule

Lange und kurze Vokale: Aussprache für den DaF- / DaZ-Unterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Lange und kurze Vokale" üben die Schülerinnen und Schüler im DaF- / DaZ-Unterricht unterschiedliche Vokalqualitäten zu hören und auszusprechen. Vokale unterscheiden sich in unterschiedlichen Sprachen stark und müssen daher in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache sorgfältig geübt werden. Da Vokale weniger klar definierbar sind als Konsonanten, ist wiederholtes Hören und Sprechen an dieser Stelle besonders wichtig. Mit dieser Einheit werden lange und kurze Vokale sowie Umlaute zur Verbesserung der Aussprache im Unterricht systematisiert und geübt. Als Hausaufgabe oder in einer zweiten Unterrichtsstunde wiederholen die Schülerinnen und Schüler das Gelernte mithilfe von interaktiven Übungen . Das Thema "Lange und kurze Vokale" im DaF- / DaZ-Unterricht Die Unterrichtseinheit zielt auf den phonetischen Aspekt von langen und kurzen Vokalen ab, während die Rechtschreibung eher in den Hintergrund rückt. Es geht an dieser Stelle vielmehr um das vergleichende Hören und Aussprechen. Da Vokale ein Kontinuum bilden und weniger eindeutig definiert werden können als Konsonanten, müssen sie bewusst und mit vielen Wiederholungen geübt und korrigiert werden. Die Lehrkraft muss vor allem Aufmerksamkeit und ein gutes Gehör mitbringen. Erfahrung in der Anleitung von Aussprache ist ebenfalls von Vorteil. Auch phonetisches Hintergrundwissen zur Realisierung von Vokalen kann helfen, Wahrnehmungs- oder Ausspracheschwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu verstehen und Erläuterungen entsprechend anzupassen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mit den Vokalen und Umlauten des Deutschen grundsätzlich vertraut sein. Die Wortbedeutungen der Beispielwörter müssen nicht bekannt sein. Die Konzentration wird allein auf die Aussprache gelenkt. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Qualität von Vokalen zu entwickeln und die einzelnen Vokale klar voneinander unterscheiden zu können. Dabei können Interferenzen aus der Muttersprache sowohl die Wahrnehmung als auch die Produktion beeinflussen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass in Bezug auf Vokale nicht ein Buchstabe einen bestimmten Lautwert hat, sondern mindestens zwei. Um die Schülerinnen und Schüler nicht zu überfordern, wurden weitere Vokalvarianten wie das Schwa oder die r-gefärbten Realisierungen nicht in die Einheit aufgenommen. Methodische Analyse Für viele Lernende stellt die Realisierung eines der Muttersprache völlig fremden Lauts ein unangenehmes, als Selbstentfremdung wahrgenommenes Gefühl dar. Auf die meiste Ablehnung stößt dabei das Ö. Das Gefühl der Selbstentfremdung kann überwunden werden, indem die Lehrkraft den Laut genau anleitet (Sprich erst ein e, runde dann die Lippen, ohne den Rest des Mundes zu bewegen.), und auf die (einigermaßen) richtige Produktion mit deutlicher Zustimmung reagiert. Auch die Aufforderung, nicht in Sprache, sondern nur in Geräuschen zu denken, hilft vielen Lernenden. Insgesamt benötigt man für das Einüben von Vokalen ähnliche Strukturen wie beim Erstspracherwerb: häufige Wiederholungen und Korrekturen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen zum Vokal-Inventar des Deutschen. trainieren die Rezeption und Produktion von langen und kurzen Vokalen und verbessern damit ihre Aussprache. lösen sich weiter von muttersprachlichen Interferenzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren in der Partnerarbeit das aktive konzentrierte Zuhören. üben sich in konstruktiver Kritik.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Spezieller Förderbedarf

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Fremdsprachen

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fremdsprachen-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache (DaF/DaZ) oder Latein: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht. 

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