Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Bild vom Eifelturm in Paris
Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Une carte postale de Paris: Diese Unterrichtseinheit reaktiviert und vertieft den Wortschatz zum Thema Urlaub und bereitet die Lernenden gezielt auf das Verfassen und Überarbeiten von Texten vor.

Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

Black lives matter Demonstration
Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

In dieser Oberstundeneinheit erkunden Lernende den strukturellen Rassismus in den USA durch eine Folge der Netflix-Serie "Explained". Ideal für verschiedene Lernniveaus!

Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Frau am Handy
Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Die Unterrichtseinheit fördert die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Social-Media-Verhalten und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler.

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Paris entdecken: Monumente und Sehenswürdigkeiten in der französischen Hauptstadt

Kopiervorlage

Anhand dieses Arbeitmaterials lernen die Schülerinnen und Schüler Paris näher kennen. In Kleingruppen erarbeiten sie sich in einer Internetrecherche Informationen zu bekannten Monumenten und Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt und präsentieren sie abschließend den anderen Lernenden. Allez-y, découvrez Paris!Qu'est-ce qu'on peut visiter à Paris? In der französischen Hauptstadt gibt es viel zu entdecken: Die Metropole an der Seine ist bekannt für ihre Museen, Sehenswürdigkeiten, schönen Plätze und besonderen Orte und bietet eine Fülle an Kunst und Kultur. Viele verbinden mit Paris bestimmte Bilder oder Assoziationen: Die Stadt der Liebe, die Stadt der Lichter, die Stadt der Mode... Dieses Arbeitsmaterial umfasst Aufgaben zu einigen der "attractions incontournables" in Paris . Dabei werden Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Quartiers von Paris geführt und es werden ihnen bekannte Sehenswürdigkeiten, Monumente und berühmte Orte nähergebracht. In Gruppenarbeit beschäftigen sie sich mit "La tour Montparnasse" , "La tour Eiffel" , "Musée Picasso" , "Musée d'Orsay" und "Jardin du Luxembourg" , erarbeiten aufgabengeleitet Informationen mithilfe einer Internetrecherche und präsentieren ihre Ergebnisse abschließend in der Klasse. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand der Materialien nicht nur ein Land in Europa näher kennen, sondern erweitern auch ihre landeskundlichen Kenntnisse, sodass auch Bezüge zu den Lehrplänen hergestellt werden. Des Weiteren bietet es sich an, die Aufgaben in Vorbereitung auf eine Klassenfahrt nach Paris in den Unterricht einzubinden und gegebenenfalls (um andere Orte, Sehenswürdigkeiten,...) zu erweitern, sodass die Lernenden bereits über (vertieftes) Wissen über den Zielort verfügen. Das Thema im Unterricht Eine Auseinandersetzung mit dem Leben und der Kultur in Frankreich ist in Lehrplänen und Schulcurricula verankert. In diesem Zusammenhang bietet sich eine Erkundung der Pariser Arrondissements und der Sehenswürdigkeiten an. Indem die Schülerinnen und Schüler den angeleiteten Recherche-Auftrag bearbeiten, erweitern sie ihre landskundlichen Kenntnisse über die französische Hauptstadt sowie ihr Wissen über Geschichte und Geographie Frankreichs. Ganz nebenbei regt das Arbeitsmaterial dazu an, sich auf einer französischsprachigen Webseite zu orientieren und zu bewegen, um ihr Informationen zu entnehmen. Die spätere Präsentation der Ergebnisse festigt das erworbene Wissen. Die Fragen zu den Lernstationen sind lediglich Anregungen und sollten entsprechend des Lernniveaus der Klasse oder des Kurses beziehungsweise interesengeleitet geändert und ausgweitet werden. La tour Montparnasse La tour Eiffel Musée Picasso Musée d'Orsay Jardin du Luxembourg Vorkenntnisse Der Umgang mit authentischem Textmaterial erfordert ausreichende Französisch-Kenntnisse, um die gefragten Informationen zu entnehmen. Damit zusammenhängend setzt das Arbeitsmaterial Texterschließungsstrategien voraus, die die Orientierung und das selbstständige Bewegen auf einer französisch-sprachigen Internetseite erlauben. Auch grundlegende Recherche-Strategien und ein sicheres Navigieren im Internet sollten vorhanden sein. Methodisch-didaktische Analyse Über den landeskundlichen Wissenserwerb hinaus sollen die Lernenden in dieser Reihe vor allem im sprachlichen und methodischen Lernbereich vielfältig gefordert und gefördert werden. Die authentischen Informationstexte eignen sich besonders gut dazu, Lese- und Texterschließungsstrategien einzuüben. Durch die abschließende Präsentation lässt sich das Arbeitsmaterial außerdem in kommunikative Übungen einbetten. So kann sich nach der Präsentation des "besuchten" Bauwerkes durchaus ein Unterrichtsgespräch zu eigenen Erfahrungen der Lernenden bezüglich eines Parisaufenthalts anschließen. Die Einbindung von Computer oder Tablet zur Recherche erhöht nicht nur die Motivation der Lernenden, sondern veranschaulicht ebenso die Rolle des Internets als Hilfsmittel zur schnellen Informationsbeschaffung, welches aktuelle und spezifische Informationen bietet. Dass sie dabei unbewusst neu erworbene Lesestrategien anwenden, Informationstexte in der Fremdsprache selektiv nach spezifischen Informationen durchsuchen und neu gewonnene Erkenntnisse in der Fremdsprache formulieren, geschieht bei der Arbeit mit dem Internet sozusagen "nebenbei". Methodisch ist eine Aufteilung der Lerngruppe in heterogene Kleingruppen empfehlenswert. Das heißt, dass Lernende mit verschiedenen Kompetenzstufen im Umgang mit Internet und authentischem Textmaterial zusammenarbeiten. Bei der Erarbeitung des jeweiligen Pariser Monuments anhand der Leitfragen sollen die Gruppen, gemäß diesen Kompetenzen, kooperieren und ihre Arbeit selbstständig koordinieren. Die abschließende Präsentation rundet die Unterrichtseinheit ab und sichert die Ergebnisse. Hier empfiehlt sich (entsprechend dem Fokus des Arbeitsmaterials) eine digital gestützte Präsentationsform. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen bedeutende Bauwerke und Kultureinrichtungen von Paris kennen. erweitern ihr landeskundliches Wissen über das Zielland. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren geleitet Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Monumenten in Paris im Internet. können Texten gezielt Informationen entnehmen. bewegen sich auf einer französischsprachigen Website autonom und lernen, neue Internetressourcen zu erschließen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeitens. präsentieren die wichtigsten Informationen ihrer Recherche der Klasse. würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Nomen und Artikel im Französischen

Kopiervorlage / Interaktives

Dieses Arbeitsmaterial mit interaktiven Übungen zum Thema "Nomen und Artikel im Französischen" erläutert die Merkmale und Verwendungsweisen von Nomen und deren Artikel. In abwechslungsreichen interaktiven Übungen wird die Pluralbildung und die Verwendung der Artikel gefestigt. Dieses Arbeitsmaterial behandelt das Nomen und seine Artikel im Französischen. Denn obwohl die Praxis beim Erlernen einer Fremdsprache sehr wichtig ist, darf die Grammatik nicht vernachlässigt werden: Sie ist das Fundament des Französischen. Die Kenntnisse der Grammatik von Anfang an zu vertiefen, ist unabdingbar und ein Zeitgewinn für später. Für Lernende ist nicht immer leicht zu erkennen, ob Nomen im Französischen dem maskulinen oder femininen Geschlecht zugeordnet werden, insbesondere, da sich deren Genus häufig von dem der deutschen Nomen unterscheidet. Zudem existiert das Neutrum im Französischen nicht. In manchen Sprachen ist die Unterscheidung zwischen Maskulinum und Femininum weniger bedeutend, im Französischen – wie auch im Deutschen – allerdings schon. Die wichtigsten Grammatik-Regeln bezüglich Genus und Pluralbildung, sowie dem Einsatz der Artikel, müssen Schülerinnen und Schüler daher beherrschen. Dieses Arbeitsmaterial gibt den Lernenden auf zwei Merkblättern eine umfassende Regelsammlung an die Hand, die Regeln und Besonderheiten rund um Nomen und deren Artikel zusammenfasst. Die Anwendung und Vertiefung der Lerninhalte erfolgt über interaktive Übungen, durch die Schülerinnen und Schüler Sicherheit durch häufige Wiederholungen gewinnen. Die abwechslungsreichen Übungsformate wirken sich zudem positiv auf die Motivation der Lernenden aus. Die Schülerinnen und Schüler wenden die Zuordnung des Genus mit Artikeln selbstständig an und üben die Pluralbildung, insbesondere bei Ausnahmen, ein. Das interaktive Übungsformat erlaubt zudem die eigenverantwortliche Überprüfung des erarbeiteten Wissens durch die Lernenden. Das Thema "Nomen und Artikel im Französischen" im Unterricht Als Einstieg bietet es sich an, im Unterrichtsgespäch Überlegungen anzustellen, wie in anderen Sprachen die Genus-Zuordnung erfolgt. Dies kann zum Beispiel durch eine Internetrecherche erfolgen und in eine Übersicht eingetragen werden: Welche Sprachen haben drei, zwei, einen oder gar keinen Artikel? Gibt es eventuell andere Möglichkeiten als den Artikel? Die Genuszuweisung kann sich beispielsweise in den Sprachen unterscheiden (Deutsch: der (m) Mond, Spanisch: la (f) luna, Griechisch: to(n) feggari). Insbesondere für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, dass Unterschiede zu ihrer Muttersprache im Fremdsprachen-Unterricht thematisiert werden und die Lehrkraft eine Vorstellung vom Genus-System der Herkunftssprachen ihrer Schülerinnen und Schüler gewinnt. Dieses Arbeitsmaterial geht gezielt auf die Genus-Zuordnung, die Plural-Bildung und die Verwendung des Artikels ein. Um die Lernenden nicht zu überlasten, wird auf die Deklination des Nomens an dieser Stelle bewusst verzichtet. Vorkenntnisse Die Übungen sind für jede Lernstufe geeignet. Da in den Übungen viele Ausnahmefälle thematisiert werden, bietet es sich an, zusätzlich zu den Grammatik-Übungen ein intensives Vokabel-Training vorzunehmen. Besonders umfangreiche Erklärungen gewährleisten, dass auch ein selbstständiges Wiederholen des Grammatik-Themas möglich ist. Didaktische Analyse Die Zuordnung von Nomen zum richtigen Geschlecht und die fehlerfreie Plural-Bildung gehören zu den Grundlagen des Fremdsprachen-Erwerbs. Obwohl der Artikel in den vielen Sprachen aus nicht mehr als drei Buchstaben besteht, erkennen Muttersprachlerinnen und Muttersprachler anhand seiner korrekten oder fehlerhaften Verwendung schnell, wie gut die Sprechenden eine Sprache beherrschen. Werden Nomen dem falschen Genus zugeordnet oder wird der Artikel falsch gesetzt, klingen Sätze schnell holprig, obwohl sie ansonsten fehlerfrei sind. Mit der Plural-Bildung verhält es sich ebenso. Beim Erlernen einer Fremdsprache ist es also besonders relevant, sich intensiv mit dem Einsatz der Artikel, dem Genus und der Plural-Bildung auseinanderzusetzen. Da die Grammatik-Regeln, denen das Französische bezüglich Genus-Zuordnung und Plural-Bildung folgt, durch viele Ausnahmen ergänzt werden, müssen die Lernenden die Lerninhalte besonders intensiv bearbeiten und wiederholen. Methodische Analyse Die Arbeitsblätter gehen kleinschrittig auf die wichtigsten Regeln und Ausnahmen der Genus-Zuordnung, Plural-Bildung und der Verwendung des Artikels im Französischen ein. Im Französisch-Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler für das Land, die Kultur und die Sprache begeistert werden, damit sie sich innerhalb und außerhalb der Schule angstfrei auf Französisch verständigen können. In abwechslungsreichen interaktiven Übungen wird das Erlernte wiederholt und gefestigt. Die digitalen Übungsformate wirken sich dabei positiv auf die Motivation der Lernenden aus. Da sich handschriftliches Schreiben allerdings besonders förderlich auf das Memorieren auswirkt, wird auch dies von den Schülerinnen und Schülern gefordert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die wichtigsten Merkmale, Formen und Funktionen des Nomens und können Wörter verschiedener Genera im gesprochenen und geschriebenen Text grammatikalisch richtig anwenden. erkennen Nomen in einem Text. können einem Nomen den passenden Artikel zuordnen. können die Einzahl und Mehrzahl von Nomen bilden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lösen konzentiert und in Stillarbeit die gestellten Aufgaben in individuellem Tempo. holen über das Internet Informationen ein. erfahren über das Angebot vielfältiger Wörterbücher Artikel von Nomen, deren Sinn im Kontext und deren Übersetzung.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die wörtliche Rede: Rechtschreibung einfach erklärt

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Satzzeichen der wörtlichen Rede im Text zu erkennen und richtig in das Satzgefüge einzusetzen. Vorgestellt und eingeübt werden die drei Variationen: der vorangestellte, der nachgestellte und der eingeschobene Begleitsatz.Die wörtliche Rede gehört zu den Klassikern des Deutschunterrichts in der Grundschule (Klasse 3/4) sowie in der Weiterführenden Schule (Klasse 5/6). In dieser Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler im Lernbereich "Sprachliche Strukturen in Sätzen untersuchen und verwenden" (Bayern, Fachlehrplan Grundschule Deutsch 3/4) wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse im Rechtschreiben. Auf der Satzebene sollen Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen sowie die Zeichen bei der wörtlichen Rede korrekt gesetzt werden. Hierzu wird zum Beginn der Einheit zunächst der sprachliche Begriff der wörtlichen Rede anhand eines fiktiven Gespräches erarbeitet und die Satzzeichen bei vorangestelltem Begleitsatz vorgestellt. Weiter geht es mit den Satzzeichen bei nachgestelltem Begleitsatz und den Satzzeichen bei eingeschobenem Begleitsatz. Merksätze zu den verschiedenen Varianten von Begleitsätzen und Übungsaufgaben sichern das Erlernte. Das Thema "wörtliche Rede" im Unterricht Zu den Grundkenntnissen der Rechtschreibung und Zeichensetzung gehört es, die wörtliche Rede im Schriftlichen korrekt wiedergeben zu können. Vor allem beim kreativen Schreiben, aber auch in der schriftlichen Alltagskommunikation wird von Schülerinnen und Schülern erwartet, dass sie das gesprochene Wort in Satzstrukuren einbinden können, wobei eine fehlerfreie Zeichensetzung notwendig ist, um die Verständlichkeit zu sichern. Didaktischer Kommentar Dieses Arbeits- und Übungsmaterial für den Sprach-Unterricht kann in den Klassenstufen 3 bis 6 eingesetzt werden. Die kleinschrittige Vorgehensweise (Markieren der wörtlichen Rede, Einsetzen der richtigen Satzzeichen in vorgegebenen Texten, Schreiben eigener Texte mit wörtlicher Rede) mit jeweils vertiefendem Übungsmaterial zu jeder Art von Begleitsatz ist ideal für Grundschulklassen. Höhere Klassenstufen können auch nur das Übungsmaterial verwenden sowie das Handout zur Festigung heranziehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die unterschiedliche Stellung von Redesatz und Begleitsatz in Texten und setzen die richtigen Satzzeichen. üben und festigen ihr Wissen durch Umstellen der Begleitsätze in den drei erlernten Variationen und dem Einfügen der richtigen Satzzeichen zur wörtlichen Rede. ordnen in vorgegebenen Texten die Satzzeichen der wörtlichen Rede selbstständig zu. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden Farbsymbole zur Erkenntnisgewinnung und können nach Farbschemata Sätze zum vorgegebenen Thema der wörtlichen Rede formulieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig zu und setzen sich aktiv mit den Äußerungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander. arbeiten kooperativ und gehen respektvoll miteinander um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Die Geldpolitik der EZB

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in mehreren Lernrunden aus unterschiedlichsten Perspektiven vielschichtig, differenziert und reflektiert mit den geldpolitischen Instrumenten der Europäischen Zentralbank und ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik auseinander. Hierfür stehen zahlreiche methodisch abwechslungsreiche Lernszenarien zur Verfügung. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist zu einer der wichtigsten wirtschaftspolitischen Akteurinnen in unserer globalisierten Wirtschaft geworden. Zudem verschiebt sich der Akzent ihrer Maßnahmen immer stärker von der reinen Geldpolitik zur Wirtschafts- und Finanzpolitik. Damit aber, und vor allem mit ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik, gerät sie immer stärker in die Kritik. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger zu wissen, wer sich hinter dieser Institution verbirgt, was ihre Aufgabe ist und worin ihr Instrumentarium besteht. Themen Die Unterrichtseinheit beinhaltet Erkundungsaufträge zu folgenden Themenkomplexen: Europäische Zentralbank (EZB) und Europäisches System der Zentralbanken (ESZB) Organe der EZB Mitglieder des Präsidiums Aufgaben und Ziele der EZB Geldpolitisches Instrumentarium der EZB Geldpolitische Wirkungszusammenhänge Intention Der Wert unseres Geldes ist zentral für unsere Wirtschaft und damit auch unser Leben. Ein großer Teil der Bevölkerung hat Angst vor Inflation und bangt um die Zukunft des Euro. Es ist also auch für Jugendliche elementar, sich ein Grundwissen über die Wirkungszusammenhänge von Inflation und Deflation und die Ziele und Instrumente unserer Währungshüter anzueignen. Will man darüber hinaus die aktuelle Geldpolitik der EZB beurteilen oder gar politisch beeinflussen, muss man sich eine begründete Meinung hierzu bilden. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Die Lernenden sollen sich im Verlauf mehrerer Lernrunden Wissen zur EZB aneignen und ein fundiertes Werturteil zur aktuellen Geldpolitik entwickeln. Die acht Lernrunden dieser Unterrichtseinheit reichen von Internetrecherchen über Fallstudien bis hin zu Straßeninterviews. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Organe und Personen kennen, die sich hinter dem Begriff EZB verbergen. verstehen, was die EZB anstrebt und welche Mittel sie hierfür zur Verfügung hat. entdecken, wie diese geldpolitischen Instrumente in der Praxis wirken. reflektieren die aktuelle EZB-Politik und ihre geld- und wirtschaftspolitischen Auswirkungen und bilden sich hierzu eine Meinung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen durch. hinterfragen gefundene Internetquellen und interpretieren sie im jeweiligen Interessenskontext. wählen geeignete digitale Präsentationsformen und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. führend Videointerviews durch, bearbeiten die Videodateien und nutzen sie zur Visualisierung von Untersuchungsergebnissen. beachten im Zusammenhang mit Videointerviews die Bildreche Dritter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. bereiten eigene Arbeitsergebnisse adressatengerecht auf. erkennen Interessenslagen von Bevölkerungsteilen im Rahmen der Geldpolitik. entschlüsseln Interessenspositionen von politischen und gesellschaftlichen Institutionen. vertreten bei einer Podiumsdiskussion Werturteile und Meinungen. üben die Befragung von Passantinnen und Passanten zu einem bestimmten Thema.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Tarifauseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche…

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Tarif-Auseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche Interessen" vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihr Grundlagen-Wissen zu Tarif-Verträgen im Rahmen eines zweidimensionalen Planspiels.Diese Unterrichtseinheit versteht sich als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde. Dabei spiegeln sich die Diskussionen im Unternehmen und in der Gemeinde in der Berichterstattung einer fiktiven lokalen Presse, der Veröffentlichungen wiederum Rückwirkungen auf die Diskussionen und Beschlüsse der Akteure vor Ort haben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in ihren Spielgruppen völlig selbstständig. Die Unterrichtseinheit könnte komplett im Distanz-Unterricht durchgeführt werden, ist aber im Präsenz-Unterricht sicherlich eindrücklicher und wirkungsvoller. Das Thema "Tarif-Auseinandersetzungen" im Unterricht Anhand eines fiktiven, aber realitätsnahen Szenarios lernen die Schülerinnen und Schüler eigenständig, wie Tarif-Auseinandersetzungen ablaufen und welche Interessengruppen hierbei ihre Standpunkte vertreten. Sie setzen sich selbstständig mit den Meinungen, Problemen und Abläufen der Tarif-Verhandlungen auseinander. Das Planspiel beginnt folgendermaßen: "Thalfingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg. Dort ist die Erdnickel KG angesiedelt, ein Zulieferbetrieb für die Automobil-Industrie (Autositze und Sicherheitsgurte). Das Unternehmen war über viele Jahre hinweg sehr erfolgreich, hatte aber zuletzt rückläufige Umsätze, da sich die Automobilindustrie durch die Umstellung auf E-Mobilität in einer Krise befindet. 72 Prozent der Arbeitnehmenden sind gewerkschaftlich organisiert." Eingeteilt in verschiedene Interessengruppen erstellen die Schülerinnen und Schüler Texte sowie Leserbriefe, die von einer Online-Redaktion veröffentlicht werden, und bereiten sich auf die Diskussionsrunden in den Gemeindeversammlungen vor. Das Planspiel verläuft über drei Spielrunden, in denen unterschiedliche Ereignisse auf die Tarif-Verhandlungen in der fiktiven Erdnickel KG einwirken. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mit dem Thema Tarif-Vertrag zumindest oberflächlich vertraut sein. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit ist als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde konzipiert. Erstrebenswert ist eine Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch. Die Lernenden sollen sich in einem lebensnahen spielerischen Szenario eigenständig und realitätsnah mit den Abläufen von Tarif-Kämpfen auseinandersetzen. Dabei steht das Ergründen und Hinterfragen der jeweiligen Interessenslagen und Handlungsmuster im Vordergrund, was die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Werthaltungen im Kontext komplexer politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen befähigt. Alle Schülerinnen und Schüler sind im Übrigen hinsichtlich schriftlicher und mündlicher Kommunikation gefordert: Vorbereiten und Halten einer Rede Beachten der Diskussionsregeln Ausarbeiten eines Leserbriefes beziehungsweise Forumsbeitrags Gestalten einer Pressenotiz, eines Flugblatts oder Plakats. Alle Gruppen erstellen fortlaufend eigene Notizen und Argumentationshilfen, aber auch öffentlichkeitswirksame Leserbriefe, die an die Online-Redaktion gesandt und von dieser veröffentlicht werden. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internet-Anschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist, wie bei jedem Fern-Unterricht, ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkt-Erstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden. Dies kann eine Video-Plattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Auswirkungen von Arbeitskampfmaßnahmen in ihren systemischen und vernetzten Zusammenhängen. setzen die erworbenen Kenntnisse über das Tarifvertragsvertragswesen und Arbeitskampf-Maßnahmen handlungs- und projektorientiert um. erleben Tarif-Auseinandersetzungen, ihre Ziele, Regeln und Handlungsrestriktionen in unterschiedlichen Rollen spielerisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Video-Konferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. beschreiben und kommentieren als Online-Redakteurinnen und Online-Redakteure die Tarif-Auseinandersetzung sowie die unterschiedlichen Positionen, Motive und Ziele der Akteurinnen und Akteure. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe und tragen Meinungsverschiedenheiten im Team aus. verständigen sich auf gemeinsame Haltungen und Entscheidungen in einem fiktiven Arbeitskampf.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Oui ou non? Entscheidungsfragen auf Französisch

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu den Entscheidungsfragen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Erklärvideos und interaktiver Arbeitsmaterialien selbstständig die Regeln zur Bildung und das entsprechende Fachvokabular. Anschließend üben sie ihr neu erworbenes Wissen ein.Diese Unterrichtseinheit zu den Entscheidungsfragen im Französischen eignet sich zur selbständigen Erarbeitung im Distanz-Unterricht und kann durch ein gemeinsames Besprechen der Ergebnisse in einer Video-Konferenz abgerundet werden. Zunächst sehen sich die Schülerinnen und Schüler ein Erklärvideo an, das die verschiedenen Arten der Bildung von Entscheidungsfragen erläutert und dabei das entsprechende Fachvokabular einführt. Entscheidungsfragen sind häufig verwendete Satzstrukturen im Französischen. Die Schwierigkeit für deutsche Lernerinnen und Lerner besteht darin, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, diese Art der Frage zu stellen. In interaktiven Übungen im H5P-Format wird das erworbene Wissen getestet und automatisch korrigiert. In einem ersten Teil wird die Theorie kleinschrittig erklärt, dann werden die Fachbegriffe mit Hilfe eines Strukturgitters und eines Lückentextes überprüft. Anschließend folgen drei kleine Übungseinheiten zu jeder Frageart. Die interaktiven Arbeitsmaterialien (Erklärvideo und interaktive Übungen) zur Unterrichtseinheit finden Sie im Arbeitsmaterial Oui ou non? Die Entscheidungsfrage interaktiv kennenlernen . Hier steht ein Link bereit, den Sie direkt an Ihre Schülerinnen und Schüler weiterleiten können. Sowohl das Erklärvideo als auch die Übungen können so oft wiederholt werden, bis sich ein Gefühl der Kompetenz und ein Erfolgserlebnis einstellt, wodurch ein Element der Binnendifferenzierung eingebaut ist. In einer Folgestunde können in Einzelarbeit oder gemeinsam die Arbeitsblätter zur Vertiefung bearbeitet werden. Sie dienen zur Einübung der drei verschiedenen Arten der Entscheidungsfrage: der Inversionsfrage, der Intonationsfrage und der Frage mit "est-ce que". Jeder Aufgabe ist ein Beispiel vorangestellt, an dem sich die Schülerinnen und Schüler orientieren können. In der letzten Aufgabe sind mehrere Lösungen möglich, hier wird nur eine im Lösungsblatt angegeben. Im Distanz-Unterricht können die Lösungen in einer Video-Konferenz besprochen werden. Alternativ könnte auch die Musterlösung zur Eigenkontrolle zur Verfügung gestellt werden. Durch die verschiedenen Herangehensweisen an dasselbe Thema werden mehrere Lernkanäle angesprochen, sodass die Chance groß ist, individuelle Vorlieben zu treffen. Außerdem ergibt sich ein begrüßenswerter Wiederholungseffekt. Die Entscheidungsfrage im Französisch-Unterricht Entscheidungsfragen sind sehr häufig gebrauchte Satzstrukturen im Französischen, deren Beherrschung für die Kommunikation unerlässlich ist. Das gilt sowohl für die Perspektive der Sprachproduktion als auch die des Hörverständnisses. Außerdem bildet die Entscheidungsfrage die Basis für die Bildung der verschiedenen Ergänzungsfragen. Je sicherer die Entscheidungsfragen gebildet werden können, umso leichter fällt die Erweiterung mit Fragewörtern. Vorkenntnisse Die ersten Konjugationsformen und die Personalpronomen müssen schon sicher beherrscht werden, um die Aufgaben bearbeiten zu können, wobei der Gesamtwortschatz noch sehr reduziert sein kann. Didaktische Analyse Eine Schwierigkeit für deutsche Lernerinnen und Lerner ist die Abweichung von der deutschen Regelhaftigkeit beim Bilden von Entscheidungsfragen, die sperrig wirkende Konstruktion "est-ce que" und die relative Vielzahl an Möglichkeiten, im Französischen eine Frage zu stellen. Das Material zeigt die verschiedenen Wege auf, wie aus einem einfachen Aussagesatz drei verschiedene Fragearten gebildet werden können. Methodische Analyse Die Erarbeitung anhand eines Erklärfilms gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Anleitung so häufig anzuschauen, wie sie es individuell benötigen. Die anschließende mehrstufige Anwendung und Selbstüberprüfung vertieft das Verständnis der verschiedenen Konstruktionsformen. Im Kleinen kann hier der Ansatz des "Flipped Classroom" umgesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen eine wesentliche Satzstruktur im Französischen kennen. erarbeiten sich notwendiges Fachvokabular in diesem Zusammenhang. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig mit digitalen Medien (Erklärvideo, H5P-Übungen). vergleichen den Nutzen herkömmlicher Lernarten mit der digitalen Variante. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess, indem sie beurteilen, wie viele Wiederholungen sie benötigen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Oui ou non? Die Entscheidungsfrage im Französischen interaktiv kennenlernen

Video / Interaktives
0,00 €

Dieses Arbeitsmaterial enthält ein Erklärvideo und verschiedene interaktive Übungen, anhand derer sich Schülerinnen und Schüler die Bildung der Entscheidungsfrage im Französischen eigenständig erarbeiten können. Diese Materialien ergänzen die Unterrichtseinheit Oui ou non? Entscheidungsfragen auf Französisch . Dort finden Sie weitere Informationen und Erklärungen zum Thema und Aufbau der Einheit sowie der Übungen. Außerdem können die Materialien unabhängig davon zur Erarbeitung und/oder Wiederholung des Grammatikthemas eingesetzt werden. Die interaktiven Arbeitsmaterialien vermitteln den Lernenden die wichtigsten Grundkenntnisse zur Entscheidungsfrage im Französischen. Ein Video erklärt kleinschrittig, wie Fragen im Französischen gebildet werden. Anschließend können die Lernenden die Inhalte des Videos mithilfe eines Strukturgitters wiederholen. Ein Lückentext überprüft das theoretische Wissen zur Entscheidungsfrage. Anschließend folgen drei kleine Übungseinheiten zu jeder Frageart: der Inversionsfrage, der Intonationsfrage und der Frage mit "est-ce que". Die Schülerinnen und Schüler können ihr Wissen mithilfe der interaktiven Übungen selbständig testen. Jederzeit können sie überprüfen, ob ihre Eingaben richtig sind. Sowohl das Erklärvideo als auch die Übungen können so oft wiederholt werden, bis sich ein Gefühl der Kompetenz sowie ein Erfolgserlebnis einstellen. Zudem wird dementsprechend der Binnendifferenzierung Rechnung getragen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Konjunktur und Konjunkturpolitik

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Konjunktur lernen die Schülerinnen und Schüler Konjunkturindikatoren und konträre wirtschaftspolitische Positionen kennen, die Wege aus einer Wirtschaftskrise aufzeigen möchten.Die Unterrichtsreihe "Konjunktur und Konjunkturpolitik" ist konzipiert als Einführung in den Lernzielbereich Wirtschaftspolitik, Binnenwert des Geldes, Währung und Geldpolitik. Sie versteht sich als Annäherung an das in der politischen Öffentlichkeit allgegenwärtige Thema Konjunkturpolitik. Dabei wird der Bogen von den Grundkenntnissen über konjunkturelle Entwicklungen bis hin zu einer kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Positionen gespannt, um den Schülerinnen und Schülern nicht nur das notwendige Wissen zu vermitteln, sondern sie auch zu einer persönlichen Meinungsbildung anzuregen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Inhalte einer Werthaltung in sechs methodisch unterschiedlichen Lernrunden weitgehend arbeitsteilig. Die Unterrichtseinheit ist hybrid angelegt und kann sowohl im Fern- als auch im Präsenz-Unterricht durchgeführt werden. Das Thema "Konjunktur und Konjunkturpolitik" im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren aufeinander aufbauenden Lernrunden befähigt, wirtschaftspolitische Konzepte zu erkennen, zu hinterfragen und eigene Stellungnahmen dazu zu artikulieren. Dabei werden die wirtschaftspolitischen Interessenslagen der unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteure herausgearbeitet, analysiert und diskutiert. In diesem Kontext werden dann auch die eigenen, zum Teil widersprüchlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler als spätere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Steuerzahlerinnen und Steuerzahler deutlich. Die schülerzentrierten methodischen Variationen dienen dazu, das abstrakte Thema Konjunkturpolitik spannend zu gestalten und zugleich auf die Welt der Schülerinnen und Schüler herunterzubrechen und sie intellektuell und emotional zu stimulieren. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler sollen sich durch Internetrecherchen nicht nur das grundlegende Fachwissen zu den Themen Konjunktur und Konjunkturpolitik erarbeiten, sie sollen darüber hinaus in der Analyse und Kritik von konjunkturpolitischen Positionen von Parteien und Interessensverbänden auch eigene Meinungen und Werthaltungen entwickeln und diese im Diskurs vertreten. Das Internet dient dabei als Fundus für die Recherche und als Dokumentationsmedium. In mediendidaktischer Hinsicht wird intendiert, die Schülerinnen und Schüler zu einer medienkritischen Haltung zu befähigen, die eine eigene Urteilsbildung ermöglicht und Webinhalte distanziert hinterfragt. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über einen Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Fernunterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Dies kann eine Videoplattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen und erklären Konjunkturindikatoren, Konjunkturmerkmale und Konjunkturphasen, die Interdependenzen des Magischen Vierecks und des Stabilitätsgesetzes und erkennen die Grenzen des Wachstums. erkennen und begründen die Notwendigkeit einer staatlichen Konjunktur- und Beschäftigungspolitik. analysieren und hinterfragen gesellschaftliche Interessenspostionen im Bereich der Konjunktur- und Arbeitsmarktpolitik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. erstellen arbeitsteilig eine PowerPoint-Präsentation und tragen diese öffenltich vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeisame Haltung zu volkwirtschaftlichen Fragestellungen. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe oder vor einer Zuhörerschaft.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

The Golden State of California?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beleuchtet Obdachlosigkeit in Kalifornien unter sozioökonomischen Gesichtspunkten. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblicke in die Wechselwirkungen von Obdachlosigkeit und der Entstehung und Ausdehnung des Silicon Valley. Die Schülerinnen und Schüler sind konfrontiert mit einer Form des Kapitalismus, die entfesselt von sozialen Maßstäben vorangetrieben wird. Sie erlangen Einsicht in die komplexen Verwicklungen von Politik, Wirtschaft und sozialen Interessen verschiedener Gruppen. Das Wort Kalifornien wird assoziiert mit Sonne, Strand, Meer und Freiheit. Dass der Golden State die höchste Obdachlosenrate in den USA hat und der Trend keine baldige Besserung in Aussicht stellt, mag auf den ersten Blick verwundern. Auf den zweiten Blick ist die hohe Obdachlosenrate eine Konsequenz eines entfesselten Turbo-Kapitalismus im Silicon Valley . Die Annahme, dass die Expansion der "Tech Companies" im Silicon Valley den Wohlstand für alle in der Region vorantreibt, ist nur wahr, wenn es um einen kleinen Teil der Gesellschaft geht. Bürgerbestrebungen, diesem Trend ein Ende zu setzen, verlaufen im Interessenkalkül der Politik. Der Immobilienmarkt ist zu einem Spielball finanzieller Interessen geworden. Den explodierenden Mieten stehen die seit Jahrzehnten stagnierenden Gehälter von Jobs in Servicebereichen gegenüber, die die Situation weiter verschärfen. Die Veränderung des Wohnungs- und Lebensraums der Menschen in Kalifornien (stellvertretend für viele Großstädte in den USA) wird in dieser Unterrichtseinheit durch zwei Videos beleuchtet. Die Lernenden setzen sich anhand von kompetenzorientierten Aufgaben ( pre-, while- und post-viewing tasks sowie zahlreichen kommunikativen Aufgaben) mit den Lebensverhältnissen der Menschen vor Ort auseinander und analysieren die Missstände kritisch. Mithilfe von creative assignments entwickeln die Lernenden praktische Ansätze, um für das Thema zu sensibilisieren und gegebenenfalls Erleichterungen zu schaffen. Das Arbeitsmaterial lässt sich im Englisch-Unterricht gut in die folgenden Abitur-Themenbereiche integrieren (Beispiel: Baden-Württemberg, Klassen 11/12, Soziokulturelles Orientierungswissen, Zielkultur USA ): "Globalisierung als Chance und Herausforderung (Arbeitswelt, gap between rich and poor, Menschenrechte)", "Beziehung zwischen Individuum und Staat (Balance zwischen staatlicher Fürsorge/Aufsicht und Selbstverantwortung / self-reliance, Freiheitsverständnis, politische Teilhabe)", "Frage der nationalen und individuellen Identität in multikulturellen Gesellschaften (acculturation versus parallel societies)". Kommunikative Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler assoziieren ihre Eindrücke von Kalifornien anhand von Bildern. entnehmen Stimmungen und Kernaussagen aus einem Lied über Kalifornien. entnehmen aus einem Video über Obdachlosigkeit in Kalifornien die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen und erfahren hierdurch mehr über Obdachlosigkeit in Beziehung zu nicht von Obdachlosigkeit Betroffenen. entnehmen aus einem Video über die Entwicklungen im Silicon Valley in Kalifornien die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen und erfahren hierdurch mehr über die Wechselwirkungen von Obdachlosigkeit, Politik und Wirtschaft. gewinnen Einblicke in die Gefahren und Auswirkungen von Obdachlosigkeit und kommentieren diese. diskutieren in verteilten Rollen und erkennen die Verwicklungen von Interessen. stellen ihre Arbeitsergebnisse in kürzeren Präsentationen dar und unterstützen ihre Darstellung durch Details. Fachbezogene Teilkompetenzen, bezogen auf die Kernkompetenzen des Lernbereichs Globale Entwicklung Die Schülerinnen und Schüler analysieren Globalisierungs- und Entwicklungsprozesse und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung des Bundestaates Kalifornien und erkennen / beschreiben den Wandel der Lebensverhältnisse mithilfe der Zielsprache als nicht nachhaltig. (Erkennen, 3.1) beleuchten die Situation der Obdachlosen in den USA als ein Beispiel für die Verletzung von Menschenrechten und bewerten dies kritisch. (Bewerten, 6.1) schlagen in der Fremdsprache Aktionen zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen vor und beteiligen sich aktiv daran. (Handeln, 11.1) Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler filtern Informationen aus zwei Videos und ordnen diese verschiedenen Fragen zu. kreieren medial aufbereitete Projekte zur Sensibilisierung für das Thema Obdachlosigkeit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in Situationen von obdachlosen Menschen sowie wohnenden Menschen und deren Interessen und erweitern ihre Empathiefähigkeit und ihr Verständnis für divergierende soziale Systeme. schulen ihr Bewusstsein für die Notwendigkeit komplexer Lösungen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Grundwortschatz: Kleidung und Farben

Interaktives / Kopiervorlage
0,00 €

Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe des Arbeitsblatts, einzelne Kleidungsstücke und ihre Farben zu benennen und kurze Sätze zu ihrer eigenen Kleidung zu formulieren. Verschiedene interaktive Übungen festigen den Wortschatz zu Kleidung und Farben spielerisch. Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe der Arbeitsblätter, Kleidungsstücke und deren Farben zu benennen und kurze Sätze zu ihrer eigenen Kleidung zu formulieren. Im ersten Schritt identifizieren die Schülerinnen und Schüler einzelne Kleidungsstücke. Im zweiten Schritt benennen sie die Farben der Kleidungsstücke. Sie schreiben kurze Sätze zu ihrer eigenen Kleidung und der Kleidung anderer Kinder. Die interaktiven Übungen können vor oder nach der Bearbeitung der Arbeitsblätter eingesetzt werden. Mithilfe von digitalen Vokabel-Kärtchen und einer interaktiven Grafik können die Lernenden ihr Wissen zu Kleidungsstücken und Farben eigenständig überprüfen und einzelne Wörter wiederholen, sollten sie unsicher sein. Ein kurzer Lückentext und ein interaktives Quiz fordern die Schülerinnen und Schüler auf, sich aktiv an die gelernten Vokabeln zu erinnern und diese anzuwenden. "Grundwortschatz: Kleidung und Farben" im Unterricht Kleidung und Farben benennen zu können, zählt zu den Grundlagen der Alltagskommunikation. Daher bietet es sich an, im DaZ-Unterricht bereits früh mit der Wortschatz-Arbeit zu diesen Themenfeldern zu beginnen. Beide Themenschwerpunkte sind Teil der unmittelbaren Lebenswelt der Lernenden. Über Kleidung und die Wahl ihrer Lieblingsfarben drückt sich bereits bei den jüngsten Schülerinnen und Schülern ein Teil ihrer Persönlichkeit aus. Darüber sprechen zu können, erfüllt also ein wichtiges Bedürfnis der Kinder und motiviert sie ungemein. Didaktische Analyse Die Erarbeitung der Wortfelder "Kleidung" und "Farben" lässt sich optimal kombinieren. Auf diese Weise werden die Farben nicht losgelöst von einem lebensweltlichen Kontext gelernt, sodass die Schülerinnen und Schüler sich die neuen Worte besser einprägen können. Zudem können sie zum Thema Kleidung in Verbindung mit Farben bereits einfache Sätze formulieren. Nebenbei trainieren die Lernenden zusätzlich die Angleichung von Adjektiven im Deutschen. Methodische Analyse Die Arbeitsblätter, die die Erarbeitung des Grundwortschatzes zu Kleidung und Farben begleiten, weisen eine Progression auf. Die erste Aufgabe fordert von Schülerinnen und Schülern zunächst das Benennen von Kleidungsstücken. Anschließend werden sie dazu aufgefordert, derselben Kleidung die richtigen Farbadjektive zuzuweisen. So werden die Vokabeln zur Kleidung wiederholt und mit neuen Lerninhalten, den Farben, verbunden. In komplexeren Aufgaben beschreiben die Lernenden schließlich die Kleidung von Kindern, die auf dem Arbeitsblatt abgebildet sind, sowie die eigene Kleidung. Der Rückbezug zur Kleidung der Schülerinnen und Schüler, der immer wieder hergestellt wird, motiviert die Lernenden. Die interaktiven Übungen zum Grundwortschatz Kleidung und Farben sind nach dem Prinzip des Scaffolding aufgebaut. Die ersten beiden Übungen dienen allein dem Wiederholen von Vokabeln. Die Lernenden können den Wortschatz in ihrem eigenen Lerntempo üben oder wiederholen. Da die interaktiven Vokabel-Kärtchen beliebig oft angesehen werden können, eignen sie sich auch dazu, dass Schülerinnen und Schüler den Wortschatz eigenständig erarbeiten. In zwei weiteren interaktiven Übungen sollen die Lernenden die neuen Worte anschließend anwenden. Bei Fragen oder Problemen können sie ihre Eingaben jederzeit überprüfen oder in den vorhergehenden Übungen das Wort, das ihnen Schwierigkeiten bereitet, nachschauen. Sowohl auf dem Arbeitsblatt als auch in den interaktiven Übungen unterstützen viele Bilder das Lernen des neuen Wortschatzes. Sie tragen nicht nur dazu bei, dass die neu gelernten Begriffe besser memoriert werden können, sondern machen auch einen rein deutschsprachigen Unterricht möglich, der nicht auf die Muttersprache der Lernenden zurückgreifen muss. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz den Bereichen "Kleidung" und "Farben". beschreiben ihre eigene Kleidung sowie die Kleidung anderer Kinder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben andere Kinder mithilfe von Bildmaterial. üben sich im Umgang mit dem Computer und der Bearbeitung von interaktiven Übungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Ausdrucksfähigkeit, indem sie Sätze zum Wortfeld "Kleidung" und zum Wortfeld "Farben" formulieren. trainieren ihre Sozialkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Zeichensetzung lernen: Übungen zu den Satzschlusszeichen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Satzzeichen strukturieren Texte und geben Hinweise auf Bedeutung und Betonung der geschriebenen Gedanken. Diese Unterrichtseinheit zum Thema Rechtschreibung vermittelt Schülerinnen und Schülern Basiswissen zu den Satzschlusszeichen Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen und bietet zahlreiche Übungsaufgaben zu den Kompetenzbereichen Schreiben und Sprechen beziehungsweise Vorlesen.Bereits im Rechtschreibunterricht der Grundschule werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, Rechtschreibstrategien zu nutzen und eigene Texte unter Berücksichtigung der deutschen Orthografie zu schreiben. In dieser Einheit lernen sie die Fachbegriffe Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen als Satzzeichen kennen und anzuwenden. Sie lernen zunächst auf der Basis eines vorgegebenen Textes "ohne Punkt und Komma" Sinnabschnitte zu finden und danach das Ende von Sätzen zu bestimmen. In späteren Übungen sollen in eigenen Texten intuitiv die Satzschlusszeichen gesetzt werden. Darüber hinaus fokussiert die Einheit Übungen zur Lesefertigkeit: Mithilfe zahlreicher Vorlese-Aufgaben üben die Schülerinnen und Schüler das (akustische) Erfassen von Satzzeichen, das Einhalten von Pausen und das Setzen von Betonungen. Didaktische Analyse Satzzeichen strukturieren Texte und machen sie leichter lesbar. Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Lesekompetenz durch bewusste und abwechslungsreiche Gestaltung ihrer Texte, indem sie sie mit aussagekräftigen und -unterstützenden Satzzeichen versehen. Methodische Analyse Die Gestaltung dieser Unterrichtseinheit bezieht die Schülerinnen und Schüler aktiv in den Unterricht ein. Durch gezielte Aufgaben- und Fragestellungen kommen die Schülerinnen und Schüler durch logisches Schlussfolgern selbstständig auf das richtige Ergebnis, das sich nachhaltiger im Gedächtnis abspeichert, als es das bloße Beantworten vorgegebener Fragestellungen tun könnte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Funktion der Satzschlusszeichen zur Strukturierung und Betonung von Texten. ordnen die Satzschlusszeichen Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen vorgegebenen Texten richtig zu. beachten beim Vorlesen die Satzschlusszeichen und wenden die richtige Betonung an. finden zu einem vorgegebenen Text ein passendes Ende und schreiben es unter Berücksichtigung der Satzzeichen auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen Bezug auf die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und gehen wertschätzend mit ihnen um. arbeiten kooperativ in Partner- und in Gruppenarbeit zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Der AcI: Nebensätze im Latein-Unterricht

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

In diesen Materialien befassen sich die Schülerinnen und Schülern mit dem AcI, einem wichtigen und dem wohl am häufigsten auftretenden grammatischen Phänomen des Latein-Unterrichts. Interaktive Übungen unterstützen den Lernprozess beziehungsweise festigen das Gelernte. Dieses Arbeitsmaterial ermöglicht es Lehrkräften, den Accusativus cum Infinitivo im Latein-Unterricht spielerisch einzuführen. Ein Erklär-Video fasst die wichtigsten Fakten zu der lateinischen Satzkonstruktion zusammen, sodass die Lernenden die interaktiven Übungen zum AcI eigenständig bearbeiten können. Der AcI ist eine Nebensatzkonstruktion, die typisch für das Lateinische ist und häufig vorkommt. Wie der Name bereits zeigt, drückt er sich durch einen Akkusativ, der in Verbindung zu einem Infinitiv steht, aus. Ins Deutsche lässt sich der AcI am besten mit einem "dass"-Satz übersetzen. Da Nebensätze im Deutschen grundsätzlich anders konstruiert sind, ist es wichtig, die Übersetzung des AcI intensiv einzuüben. Mit den interaktiven Arbeitsmaterialien kann die lateinische Nebensatz-Konstruktion kennengelernt und ihre Bildung trainiert werden. Ein Arbeitsblatt fasst das Gelernte zusammen, sodass es optimal als Merkblatt genutzt werden kann. Der AcI im Latein-Unterricht Der AcI ist eine Satzkonstruktion, die in der lateinischen Sprache häufig vorkommt. Deshalb ist es wichtig, ihn im Latein-Unterricht ausführlich zu thematisieren und einzuüben beziehungsweise zu wiederholen. Um diese Materialien bearbeiten zu könnten, sollten die Lernenden bereits über grammatikalische Grundkenntnisse und Basiswortschatz an lateinischem Vokabular verfügen. Gegebenenfalls müssen wichtige Fachbegriffe, Strukturen und Wörter, die beim Erlernen des AcI eine Rolle spielen, wiederholt werden. Dieses Arbeitsmaterial zum Grammatikphänomen "AcI" kann folgendermaßen aufgebaut sein: Die Schülerinnen und Schüler schauen sich das Erklärvideo über den Accusativus cum Infinitvo an, um die Nebensatz-Konstruktion kennenzulernen. Dabei werden erste Informationen aufgenommen, die sich die Lernenden bereits einprägen können. Sinnvollerweise bietet sich dann die Übung an, die verschiedenen Sätze durch einen AcI zu verbinden, damit bereits hier eine kleine Transferleistung erbracht werden muss, jedoch noch keine eigenständige Übersetzung anzufertigen ist. Diese Übung eignet sich also insbesondere zum Einstieg in die Thematik. Mithilfe dieser Übung erhalten die Schülerinnen und Schüler einen guten Einblick in das "System" des AcI. Zur kleinen Auflockerung dient eine Übung, in der die Verbformen richtig zu übersetzen sind. Die interaktive Übung kann auch gut am Ende einer Unterrichtsstunde eingesetzt werden. Durch den Fokus auf ein anderes Grammatik-Thema erhalten die Schülerinnen und Schülern zwar eine kurze "Pause" vom neuen Grammatikstoff, dennoch werden Kompetenzen gefordert und gefördert, die zentral für das Übersetzen von AcI-Konstruktionen sind. Diese sind in der dritten interaktiven Übung essenziell, die die komplexeste des Arbeitsmaterials ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier entscheiden, welche Infinitiv-Form bei vorgegebenen Zeitverhältnissen in Sätzen mit AcI eingesetzt werden muss. Dieser Schritt bereitet die Lernenden optimal auf die Lektürephase vor, die im späteren Verlauf der Schullaufbahn folgt. Da in der dritten interaktiven Übung die Kompetenzen, die in den vorangehenden Übungen gestärkt wurden, kombiniert abgefragt werden, sollte sie am Ende der Erarbeitungsphase eingesetzt werden. Im Anschluss an die interaktiven Übungen bietet es sich an, das Arbeitsblatt auszufüllen, in dem alle neuen Kenntnisse über Aufbau, Funktion, Verwendung und Schwierigkeiten von AcI-Konstruktionen festgehalten werden. Auch Regeln zu Zeitverhältnissen und Signalwörter werden auf dem Arbeitsblatt notiert. So sind alle wichtigen Informationen zum AcI in einem Dokument vereint, das zum Lernen und Wiederholen herangezogen werden kann. Ebenfalls möglich wäre es, das Arbeitsblatt als Hausaufgabe bearbeiten zu lassen, sodass in einer folgenden Unterrichtsstunde Probleme und Unklarheiten geklärt werden können. Das Arbeitsblatt kann auch im Rahmen der Differenzierung eingesetzt werden. Methodisch-didaktische Analyse Die interaktiven Arbeitsmaterialien sind so angeordnet, dass sie graduell an Schwierigkeit zunehmen. Schwerpunkt liegt hierbei eindeutig auf dem eigenverantwortlichen Lernen. In jeder Übung erwerben die Lernenden Fähigkeiten, die in den folgenden Übungen auf einer komplexeren Ebene gefordert werden. Mithilfe des Erklär-Videos, das den Übungen vorausgeht, ist es jedoch auch Anfängerinnen und Anfängern möglich, die Übungen selbstständig zu bearbeiten. Mithilfe des Arbeitsblattes können die Lernenden überprüfen, ob sie den Accusativus cum Infinitivo verstanden haben. Sie fassen hier das Gelernte noch einmal schriftlich zusammen, sodass es als Merkblatt für den Latein-Unterricht genutzt werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben die Strukturen der Grammatik des AcI. verbessern ihre sprachliche Genauigkeit auch im Deutschen und erweitern somit ihren aktiven Wortschatz und ihre Ausdrucksfähigkeit auch interdisziplinär. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen einen sichereren Umgang mit interaktiven und digitalen Arbeitsmaterialien auf einer schülergerechten Plattform. erlernen hier die Krasis aus dem analogen Medium Buch und der digitalen Welt, durch die eine optimale Synthese des Lernens geschaffen wird. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Selbsteinschätzung zu verbessern. üben bei gemeinschaftlicher Bearbeitung der Aufgaben auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einzugehen und sie zu unterstützen.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Fremdsprachen

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fremdsprachen-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache (DaF/DaZ) oder Latein: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht. 

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