Tipp der Redaktion

Goethes "Der Zauberlehrling": Verstehen hörbar gestalten

Buch und Kopfhörer
Tipp der Redaktion

Goethes "Der Zauberlehrling": Verstehen hörbar gestalten

Textverständnis mit der Produktion einer Audiofassung kombinieren: Goethes Ballade neu vertonen!

Tipp der Redaktion

Literaturwerkstatt Kurzgeschichten: "Shooter 4"

Tipp der Redaktion

Literaturwerkstatt Kurzgeschichten: "Shooter 4"

Die Kurzgeschichte "Shooter 4" orientiert sich an der Lebenswelt der Lernenden und setzt sich mit dem Motiv des Medienkonsums in Fom von Online-Spielen auseinander.

Tipp der Redaktion

Anime im Unterricht

Waldbächlein
Tipp der Redaktion

Anime im Unterricht

In dieser Einheit zum japanischen Animationsfilm "Prinzessin Mononoke" geht es neben der klassischen Analyse auch um das Thema "Mensch gegen Natur".

  • Lehrplanthema
  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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"Spicy Literatur" im Klassenzimmer? Der BookTok-Hype um Dark Romance-Romane und ihre Potenziale für…

Fachartikel
5,99 €

Der Beitrag untersucht den aktuellen Hype von New Adult-Literatur und insbesondere von Dark Romance, dessen Popularität maßgeblich durch die BookTok-Community geprägt ist. Der Artikel nähert sich zunächst an Eigenschaften und Erzählweise der Texte an und untersucht die ambivalente Position des Genres im Spannungsfeld zwischen weiblicher Selbstermächtigung und der Reproduktion patriarchaler Geschlechterbilder. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, inwiefern Dark Romance-Romane trotz der kontroversen Inhalte als Gegenstand im Deutschunterricht der Sekundarstufe II genutzt werden können, um literarische Darstellungen von Geschlechterrollen kritisch zu analysieren sowie literarische und mediale Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler zu fördern.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Interkulturelle Handlungskompetenz als Schlüsselqualifikation im Berufsleben

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit möchte die Schülerinnen und Schüler zum Aufbau interkultureller Handlungskompetenz anleiten, um kultureller Vielfalt im Alltag und im späteren Berufsleben positiv zu begegnen. Sie lernen, welche sozialen, fachlichen, strategischen und persönlichen Schlüsselkompetenzen in kulturellen Überschneidungssituationen helfen und wie Missverständnisse vermieden werden können. Kulturelle Vielfalt prägt unseren Alltag – in Schule, Beruf und Gesellschaft. Sie bereichert das Zusammenleben, stellt aber auch Herausforderungen. Die Fähigkeit, sich in andere kulturelle Kontexte hineinzuversetzen und respektvoll zu handeln, ist eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts und eine zentrale Aufgabe von Schule dies zu vermitteln, besonders in der Berufsvorbereitung angesichts von Globalisierung und Internationalisierung. Ausgehend von eigenen Erfahrungen mit anderen Ländern und Kulturkreisen definieren die Lernenden den Begriff 'Kultur' und berücksichtigen dabei sichtbare (z.B. Kleidung, Sprache, Essen) und verborgene Aspekte (z.B. Werte, Auffassungen). Über ein Erklärvideo nähern sie sich dem Begriff der interkulturellen (Handlungs-)Kompetenz und diskutieren, welche sozialen Kompetenzen in kulturellen Überschneidungssituationen hilfreich sind und Interaktionen positiv beeinflussen. Welche Bedeutung interkulturelle Kompetenzen im Berufsleben haben, erschließen die Schülerinnen und Schüler über Steckbriefe von Mitarbeitenden der Deutschen Flugsicherung. In Kleingruppen recherchieren sie weitere Berufe mit hoher interkultureller Anforderung und erstellen dazu eine digitale Präsentation. Ein Interview mit einem Business-Trainer verdeutlicht typische kulturelle Besonderheiten in Geschäftsbeziehungen und -verhandlungen und sensibilisiert für künftige interkulturelle Begegnungen. Abschließend reflektieren die Schülerinnen und Schüler schriftlich, ob sie sich ein berufliches Umfeld vorstellen können, in dem interkulturelle Kompetenz gefordert ist, und halten Reiz und Herausforderungen eines solchen Arbeitsfeldes fest. Das Thema "Interkulturelle Kompetenz" im Unterricht Durch die zunehmende Globalisierung entstehen immer mehr interkulturelle Überschneidungssituationen im beruflichen wie privaten Alltag. Wenn Eigen- und Fremdkultur aufeinandertreffen, entsteht ein Zwischenraum der Uneindeutigkeit. Häufig neigen wir dazu, fremdes Verhalten mit unseren eigenen Maßstäben zu bewerten. Aus kultureller Prägung oder Unwissenheit resultieren so Fehlinterpretationen und Missverständnisse. Deshalb müssen Perspektivwechsel und interkulturelle Handlungskompetenz mit Schülerinnen und Schülern gezielt eingeübt werden. Ziel ist der Transfer dieser Kompetenz auf unbekannte Situationen – etwa durch Aushandlungsprozesse zwischen Interaktionspartnern – sowie der Ausbau sozialer Kompetenzen wie Offenheit, Wertschätzung, Unvoreingenommenheit, Toleranz und Empathie. Die Unterrichtsbausteine sensibilisieren zudem für weitere Job-Kompetenzen in interkulturellen Kontexten: fachliche Kompetenz (z. B. Gestaltung von Arbeitsabläufen, Kenntnis der Infrastruktur), strategische Kompetenz (Organisationsfähigkeit, Problemlösestrategien) und individuelle Kompetenz (Arbeitsmotivation, Lernbereitschaft). Die Einheit eignet sich besonders für Berufsvorbereitungsklassen, da konkrete Berufsfelder vorgestellt werden, in denen internationale Einsätze und interkulturelle Handlungskompetenz zentral sind. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten geübt darin sein, Informationen aus Videos, (Schau-)Bildern, Modellen, Texten, schriftlichen Interviews sowie Steckbriefen zu entnehmen. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit umfasst vier aufeinander aufbauende Bausteine, die in der vorgesehenen Reihenfolge durchgeführt werden sollten. Ausgehend von eigenen interkulturellen Erfahrungen nähern sich die Lernenden den Begriffen kulturelle Diversität und interkulturelle Kompetenz, die immer wieder mit Beispielen aus ihrem Alltag und aus der Berufswelt mit internationaler Ausrichtung verknüpft werden. Wechselnde Sozialformen, vielfältige Medien (Video, Texte, Interviews) und kooperative Lernformen (Expertengruppen, Diskussionsrunden) sorgen für abwechslungsreichen Unterricht. Der Zeitumfang liegt bei mindestens 8 Unterrichtsstunden und kann je nach Diskussionsbedarf, Rechercheaufwand und Präsentationszeit erweitert werden. Optional kann eine Person aus einem internationalen Arbeitsumfeld, etwa ein Kommunikationstrainer oder eine Kommunikationstrainerin, in den Unterricht eingeladen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entdecken und benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen eigener und fremden Kulturen und können grundlegende Facetten des Kulturbegriffs sowie den Begriff der Interkulturalität beschreiben. benennen anhand eines Modells die Teilbereiche interkultureller Handlungskompetenz (Fach-, soziale, strategische und individuelle Kompetenz) und erläutern diese an konkreten Beispielen. wenden Problemlöse- und Entscheidungsstrategien in neuen, auch interkulturellen Situationen an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt Informationen in digitalen Medien und werten diese aus. erstellen adressatengerechte digitale Präsentationen (zum Beispiel PowerPoint). reflektieren Medieninhalte kritisch und ordnen Informationen ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren konstruktiv und arbeiten kooperativ in Klein- und Großgruppen zusammen. begegnen anderen Kulturen mit Offenheit, Toleranz und Unvoreingenommenheit. zeigen Empathie und Perspektivübernahme gegenüber Menschen aus anderen Kulturen.

  • Pädagogik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Der süße Brei - Märchentexte lesen und schreiben

Unterrichtseinheit
14,99 €

Anhand dieses Unterrichtsmaterials, das vom Märchen "Der süße Brei"ausgeht, lesen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Methoden Märchentexte vertiefend und können diese verstehen. Sie analysieren die Aussage von Märchentexten anhand erlernter Kriterien und wenden unterschiedliche epische und lyrische Ausdrucksformen an. Die Unterrichtseinheit regt die Schülerinnen und Schüler an, über die Entstehungsgeschichte des Märchens "Der süße Brei" nachzudenken und sie mithilfe der Lehrkraft zu erarbeiten: Märchen dienten einerseits der Unterhaltung an langen Winterabenden, der Belehrung des "unwissenden Volkes" (das zumeist aus Analphabeten bestand) über das Verständnis von Gut und Böse sowie über erwartetes Verhalten in der sozialen Gemeinschaft. Der Märchentext wird sinnerfassend und betont gelesen, und unterschiedliche Methoden der Erarbeitung werden den Schülerinnen und Schülern in Form von Rätseln zur Verfügung gestellt. Durch die Arbeitsaufträge werden die Lernenden zu kreativen Eigenproduktionen und individuellen Ausdrucksformen angeregt. Das Thema "Märchen" bietet viele Erarbeitungsmöglichkeiten: Vom sinnerfassenden und vertiefenden Textverständnis bis zur Schulung unterschiedlicher Ausdrucksformen und Kenntnisnahme über das Leben der Menschen in der damaligen Zeit. Die Aufgabenstellungen in dieser Unterrichtseinheit folgen dem Prinzip, maximale Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Sache zu gewährleisten. Arbeitsaufträge und Text werden aus diesem Grund teilweise "rätselhaft" dargeboten. So werden sie durch die Notwendigkeit der "Entschlüsselung" konzentrierter beachtet und bearbeitet, als es lineare Abfragen tun würden. Die Aufgabenstellungen gehen über die Erarbeitung des bloßen Märchentextes hinaus. Mit Absicht ist das einzelne Märchen in den Kontext von Entstehungsgeschichte, Märchen-Erzählern und Lehrhaftigkeit eingebettet, damit die Schülerinnen und Schüler die erzieherische Absicht und auch die Lebenssituation der Menschen der damaligen Zeit, die das Märchen beschreibt, verstehen. Sprachrezeption und -produktion bedingen sich gegenseitig. Den Schülerinnen und Schülern werden unterschiedliche Ausdrucksformen angeboten, damit sie auch von diesen Gebrauch machen können. Einzelne Arbeitsaufträge regen die Schülerinnen und Schüler zur kreativen Sprachgestaltung an und fördern und fordern auf diese Weise die Differenzierung und Erweiterung von Wortschatz und Mitteilungsfähigkeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen und verstehen einen Märchentext vertiefend und sinnerfassend. analysieren anhand erlernter Kriterien die Kern-Aussage von Märchentexten. wenden in kreativen Schreibaufträgen unterschiedliche epische und lyrische Ausdrucksformen an. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Text entsprechend der Aufgabenstellung Informationen. recherchieren Informationen im Internet und präsentieren diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Plenumsarbeit. nehmen in einem Rollenspiel einen Perspektivwechsel vor.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Geschlechterrollen im New-Adult-Roman

Unterrichtseinheit
9,99 €14,99 €

Die Unterrichtseinheit analysiert literarische Konstruktionen von Geschlechterrollen im Genre New Adult (beispielsweise "It Ends with Us" von Colleen Hoover und "Begin Again" von Mona Kasten). Im Fokus stehen Figurenkonzeption, Sprache und Machtverhältnisse in romantischen Beziehungen sowie die Frage, ob problematische Dynamiken romantisiert oder kritisch gebrochen werden. Die Unterrichtseinheit untersucht literarische Konstruktionen von Geschlechterrollen im populären Genre New Adult . Ausgehend von Textauszügen analysieren die Schülerinnen und Schüler Figurenkonzeption, Sprache und Beziehungsdynamiken. Dabei können beispielsweise die Werke "It Ends with us" von Colleen Hoover oder "Begin Again" von Mona Kasten genutzt werden. Im Zentrum stehen folgende Leitfragen: Wie werden Männlichkeit und Weiblichkeit literarisch konstruiert? Welche Machtverhältnisse zeigen sich in romantischen Beziehungen? Werden problematische Verhaltensweisen romantisiert oder kritisch reflektiert? Welche narrative Funktion erfüllt der "gebrochene Held"? Die Einheit verbindet klassische Methoden der Textanalyse (Charakterisierung, sprachliche Untersuchung, Erzählperspektive, Ideologiekritik) mit einer lebensweltlich relevanten Lektüre. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit populärer Gegenwartsliteratur auseinander und reflektieren deren Einfluss auf gesellschaftliche Vorstellungen von Liebe, Männlichkeit, Weiblichkeit und Macht. Darüber hinaus wird ein literaturhistorischer Vergleich, etwa mit "Die Leiden des jungen Werthers", hergestellt, um Kontinuitäten und Unterschiede romantischer Erzählmuster sichtbar zu machen. Abschließend entwickeln die Lernenden in einer strukturierten Debatte sowie in einer dialektischen Erörterung eine eigenständige, textgestützte Position zur Frage, ob New-Adult-Romane stereotype Rollenbilder reproduzieren oder toxische Dynamiken bewusst thematisieren und kritisch brechen. Die Einheit verbindet literaturwissenschaftliche Analyse mit Genderreflexion, Medienkritik und argumentativem Schreiben. Die Wahl des Genres New Adult knüpft bewusst an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Populäre Gegenwartsliteratur wird im schulischen Kontext häufig unterschätzt oder ausgeblendet. Gerade ihre emotionale Intensität und hohe Identifikationsangebote machen sie jedoch zu einem geeigneten Gegenstand literarischer Analyse. Didaktisch verfolgt die Einheit drei zentrale Ziele: Dekonstruktion romantischer Erzählmuster Die Lernenden erkennen, dass literarische Figuren keine "natürlichen" Charaktere sind, sondern sprachlich und narrativ konstruiert werden. Durch gezielte Analyse von Wortwahl, Metaphern und Perspektivführung wird sichtbar, wie Macht, Dominanz und Verletzlichkeit literarisch inszeniert werden. Ideologiekritische Lesefähigkeit fördern Die Schülerinnen und Schüler reflektieren implizite Werte und Normen in Texten. Besonders relevant ist die Frage, ob Dominanz und Kontrolle romantisiert oder kritisch problematisiert werden. Damit wird Literatur als gesellschaftlich wirkmächtiges Medium erfahrbar. Argumentationskompetenz stärken Die strukturierte Debatte und die dialektische Erörterung fördern eine präzise, textgestützte Argumentation. Fachbegriffe wie "Machtasymmetrie", "Romantisierung", "Heilungsnarrativ" oder "toxische Männlichkeit" werden eingeführt und angewendet. Methodisch wird zwischen analytischen, diskursiven und kreativen Verfahren gewechselt: Markieraufträge und Rasteranalysen strukturieren die Textarbeit. Gruppenarbeiten fördern multiperspektivisches Denken. Debattenformate trainieren argumentative Präzision. Kreative Umschreibungen machen narrative Muster produktiv erfahrbar. Der Vergleich mit klassischer Literatur erweitert die Perspektive und verhindert eine rein moralische Bewertung der Gegenwartsliteratur. Statt vorschneller Verurteilung steht eine differenzierte Analyse im Mittelpunkt. Die Einheit eignet sich besonders für die Qualifikationsphase, da sie literarische Analyse mit gesellschaftlicher Reflexion verbindet und somit sowohl abiturrelevante Kompetenzen als auch politische Urteilsfähigkeit stärkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren Figurenkonzeption, Erzählperspektive und Beziehungsdynamik. untersuchen sprachliche Mittel zur Konstruktion von Geschlechterrollen. erkennen narrative Strategien wie Emotionalisierung, Relativierung und Sympathielenkung. identifizieren Machtasymmetrien in literarischen Beziehungen. vergleichen Gegenwartsliteratur mit literaturhistorischen Texten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die gesellschaftliche Wirkung populärer Literatur. analysieren implizite Wertvorstellungen in medial verbreiteten Liebesnarrativen. unterscheiden zwischen kritischer Darstellung und romantisierender Verklärung. hinterfragen stereotype Rollenbilder in Literatur und Social-Media-Diskursen. entwickeln eine reflektierte Haltung gegenüber emotional stark codierten Medieninhalten. Soziale Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren kontroverse Positionen respektvoll und argumentativ fundiert. übernehmen in Gruppenarbeitsphasen Verantwortung für Analyseaufträge. hören aktiv zu und greifen Gegenargumente konstruktiv auf. reflektieren eigene Leseerwartungen und normative Vorstellungen. entwickeln Empathie für unterschiedliche Perspektiven literarischer Figuren

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Frühling - Interaktive Lerneinheit

Unterrichtseinheit
9,99 €14,99 €

In dieser interaktiven Unterrichtseinheit zum Thema Frühling für den fächerverbindenden Unterricht der Primarstufe erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert Hintergrundinformationen zu Tieren, Pflanzen und Festen zur Frühlingszeit. Schwerpunkte der Einheit Jedes Jahr erweckt der Frühling die Natur zu neuem Leben. Pflanzen beginnen ihr Wachstum, Tiere erwachen aus Winterschlaf und Winterstarre oder kommen aus dem Süden zurück. In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit sollen die Kinder gezielt Arbeitsaufträge recherchieren, interaktive Quiz, Puzzles und Lückentexte am Computer lösen sowie herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten. Dabei dient das Internet als Informationsquelle. Zur virtuellen Beobachtung kommt ein Beobachtungsauftrag in der Natur. Die interaktive Lernumgebung dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge zum Thema Frühling angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Zielsetzung Ziel ist die möglichst selbstständige Erforschung des Themas. Das wird zum einen möglich durch Lösen von Rätseln, die durch Lösungswörter überprüft werden können. Zum anderen werden Fragen durch Erkunden von Internetseiten beantwortet. Einige Aufgaben sind explizit als Paaraufgaben gekennzeichnet, es sollte den Kindern aber erlaubt sein, sich bei Bedarf auch bei anderen Aufgaben mit Mitschülerinnen/Mitschülern zusammenzuschließen. Kompetenzerwerb Die Kinder erwerben neben dem rein sachlichen Wissen über den Frühling einen emotionalen Mehrwert, indem sie ihn praktisch beobachten, ihn riechen und fühlen. Relevanz des Themas Das Thema Frühling ist ein zentraler Bestandteil im Rahmenplan der Grundschule, da es den natürlichen Jahreszeitenrhythmus aufgreift und vielfältige Lernbereiche abdeckt. Es bietet Möglichkeiten für ganzheitliches Lernen, Naturerfahrungen und kreative Projekte, deshalb bietet sich auch hier der fächerübergreifende Ansatz an (Sachunterricht, Deutsch, Mathe, Musik in Einstieg/Abschluss und s. interaktive Lernumgebung: Kunst). Kinder spüren ebenso wie Erwachsene im Frühjahr den Beginn des Lebenskreislaufs, wenn die Sonne vermehrt scheint, es wärmer wird und die ersten Knospen sich aus der Erde recken oder die Vögel wieder in den Bäumen zwitschern. Es macht wieder Spaß, nach draußen zu gehen und Outdoor-Spiele zu genießen. Das Thema stammt also mitten aus ihrem Lebens- und Erfahrungsbereich. Didaktisch-methodische Analyse Im Internet gibt es eine Fülle von interessanten und für Kinder geeigneten Seiten, die sich mit dem Thema Frühling befassen. Diese virtuelle Erfahrungssammlung soll aber die direkte Beobachtung in der Natur nicht ersetzen, sondern sie ergänzen. Parallel dazu erhalten die Kinder einen Beobachtungsbogen, der sie dazu anhält, Pflanzen und Tiere aufzuspüren und die Natur mit offenen Augen zu betrachten. Zur Steigerung der Motivation sind die Aufgaben der Arbeitsblätter oft in Rätseln beziehungsweise Rätselschriften versteckt. An bestimmten Stellen ist auf den Arbeitsblättern Partnerarbeit gefordert, es ist aber durchaus erwünscht, dass Kinder gemeinsam an dem Projekt arbeiten, gemeinsam Rätsel lösen und dabei auch ihre digitalen Kompetenzen ergänzen. Vorbereitung Die interaktive Lerneinheit kann über den Link oder über die Datei "index", die im Ordner "interaktive-lernumgebung-haltung-und-bewegung" zu finden ist, gestartet werden. Erfolgt der zweite Weg, ist es wichtig, dass alle Dateien inklusive der "index" Datei im Ordner "interaktive-lernumgebung-fruehling" bleiben und der gesamte Ordner heruntergeladen wird. Die Datei "index" kann in einem Internetbrowser geöffnet werden. Es empfiehlt sich, vor Beginn der Projektarbeit in der interaktiven Lerneinheit die Abrufbarkeit der einzelnen Links zu überprüfen. Es kann vorkommen, dass Seiten umziehen oder ganz aus dem Netz genommen werden und deshalb nicht mehr erreichbar sind, was für Irritationen während des Unterrichts sorgen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die meteorologischen und kalendarischen Frühlingszeiten. kennen verschiedene Frühblüher. wissen, wie Tiere überwintern und kennen verschiedene Zugvögel und ihre Rückkehrdaten im Frühling. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen (HotPotatoes-Lückentext) durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Geographie / Jahreszeiten / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Mathematik / Rechnen & Logik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Ein Gedicht über den Mond schreiben

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zum Thema Lyrik verfassen die Kinder der Grundschule eigene kurze Gedichte rund um den Mond. Dabei erweitern sie auf kreative Weise ihren Wortschatz, üben die Schreibkompetenz und stärken ihr phonologisches Bewusstsein. Das Thema dieses Arbeitsblattes ist der Mond, dem viele Kinder der Grundschule Begeisterung entgegenbringen. Durch eine ansprechende Gestaltung mit kindgerechten Abbildungen des Mondes macht sich das Unterrichtsmaterial diese Faszination für das Weltall und seine Planeten zu Nutze, um die Motivation der Kinder zu steigern. Im Fach Lesen und Schreiben ermuntert es die Lernenden dazu, sich mit dem Wortfeld Mond auseinanderzusetzen. Dabei regt das Layout mit den Abbildungen die Fantasie der Kinder an, sich eigene Reimwörter für ihr Gedicht zu überlegen. Gleichzeitig unterstützen vorgegebene Reimwörter leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bei der Verfassung ihres Gedichts, um auch bei ihnen die Motivation für Sprache und das Reimen zu erhalten. Zur Förderung der Sprach- und Präsentationskompetenz können die fertigen Mond-Gedichte anschließend der Klasse vorgestellt werden. Spielerisch lernen die Schülerinnen und Schüler so ein neues Wortfeld rund um den Mond kennen und erweitern dabei ihren eigenen Wortschatz. Diese Entwicklung kann zusätzlich gefördert werden, wenn vor der Bearbeitung des Arbeitsblattes gemeinsam Worte zum Thema Mond gesammelt werden. Zudem stärkt die Beschäftigung mit Reimwörtern das phonologische Bewusstsein der Lernenden. Das Unterrichtsmaterial kann von den Schülerinnen und Schülern sowohl in Einzelarbeit als auch in Partnerarbeit ausgefüllt werden. Auch für Lernende aus dem Deutsch als Fremd- oder Zweitsprachen-Bereich ist das Material geeignet, um das Verständnis für die deutsche Sprache zu fördern sowie den Grundwortschatz zu erweitern.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Spezieller Förderbedarf, Primarstufe

Die vier Fälle der Nomen: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ bestimmen

Unterrichtseinheit
9,99 €14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Die vier Fälle der Nomen: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ bestimmen" üben die Lernenden die Deklination der deutschen Sprache und ermitteln den Kasus durch Fragetechnik. Anhand von szenischen Umsetzungen begreifen sie die neue Grammatik zunächst spielerisch und vertiefen ihre Sprachkompetenz zur Bestimmung der Satzglieder. In dieser Unterrichtseinheit werden die vier Fälle in der deutschen Grammatik erarbeitet und auch im Hinblick auf den weiteren Fremdsprachenunterricht zum Beispiel in Latein tiefgreifend geübt. Die Fragen für Nominativ, Genitiv, Akkusativ und Dativ können sich die Schülerinnen und Schüler häufig nicht leicht merken. Daher dienen in dieser Einheit kleine Schauspiele dazu, die Grammatik rund um den Kasus nachhaltig zu erinnern. Die Lernenden erkennen als Schauspielende oder auch als Zuschauerinnen und Zuschauer das Objekt des Satzes und verbinden es mit der passenden Frage. So kann Grammatik nicht nur mehr Spaß machen, sondern auch besser im Gehirn verankert werden. Mit diesem Material wird der Deutschunterricht aufgelockert und die anschließende Stillarbeit bei der Bearbeitung der Aufgaben in Stationen erleichtert. Das Thema "Die vier Fälle der Nomen" im Unterricht Diese Unterrichtseinheit dient als Einstieg für die Bestimmung der Satzglieder im Deutsch-Unterricht und kann sowohl in der Grundschule als auch zu Beginn der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Ergänzt werden kann das Wissen im Vorfeld oder im Anschluss mit der Bestimmung von Subjekt und Prädikat. Didaktisch-methodische Analyse In dieser Unterrichtseinheit üben die Schülerinnen und Schüler mit Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ die vier Fälle durch Fragetechniken. Darüber hinaus spielen sie in Gruppen vorgegebene Situationen darstellerisch nach. Auf diese Weise können die Lernenden jeden einzelnen Fall mit einem Bild im Kopf verbinden. Die Schülerinnen und Schüler wenden in dieser Unterrichtseinheit demnach die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit darstellerischem Spiel an, um das neu erlernte Wissen gemäß dem Prinzip der Handlungsorientierung leichter abzuspeichern. Die Arbeit an Stationen dient dann im Folgenden dazu, die Inhalte zu üben und zu festigen. Eine interaktive Übung als Abschlusstest ergänzt die Unterrichtseinheit. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse schließlich selbstständig im Unterricht oder auch zu Hause prüfen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die vier Fälle der Nomen im Deutschen kennen. üben die Bestimmung von Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ und erstellen eigene Aufgaben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das freie Sprechen in kleinen Schauspielen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Gruppe.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Meine Sinne

Unterrichtseinheit
14,99 €

Unsere Sinne sind das Tor zur Umwelt. Mit den Augen, den Ohren, der Nase, der Zunge und mit der Haut nehmen wir die Schönheiten und angenehmen Dinge unserer Umgebung wahr, aber ebenso warnen sie uns vor Gefahren. Wie funktionieren die Sinne? Was geschieht, wenn einer dieser Sinne ausfällt? Da die meisten Kinder keine Beeinträchtigungen haben, sind Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen für sie selbstverständlich. Die Unterrichtseinheit lässt sie bekannte Aufgaben unserer Sinne bewusst wahrnehmen und lenkt die Aufmerksamkeit außerdem auf weniger bekannte Tatsachen, wie den Zusammenhang von Riechen und Schmecken und die Haut als größtes und sensibles Organ. Die interaktive Lernumgebung dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäßen Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen runden die Arbeit ab. Beschreibung zu den Arbeitsblättern Arbeitsblatt 1: Überblick über die Namen der fünf Sinne und ihre unmittelbaren Funktionen. Arbeitsblatt 2: Die Kinder lernen die einzelnen Teile des Auges kennen und identifizieren sie in der Abbildung. Mit den Augen kann man Farben, Formen, Helligkeit und Bewegungen wahrnehmen. Arbeitsblatt 3: Hier geht es um Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Blindheit und wie man sie meistern kann. Arbeitsblatt 4: Die Kinder lernen die Teile des Ohres und ihre Funktionen kennen und erfahren seine Bedeutung für das Gleichgewicht. Arbeitsblatt 5: Hier gibt es verschiedenen Übungen zum Hören und um Beeinträchtigung der Hörleistung durch Krankheit. Arbeitsblatt 6: Die Zunge braucht man zum Kauen, Schlucken und Sprechen, aber auch zum Schmecken. Die Geschmackszellen liegen auf der Zunge verteilt und lassen uns süß, sauer, salzig, bitter und umami unterscheiden. Arbeitsblatt 7: Die Kinder lernen die Teile der Nase kennen und ordnen ihre Bezeichnungen der Abbildung zu. Außerdem wird die Funktion des Riechens erklärt. Arbeitsblatt 8: Das Arbeitsblatt befasst sich mit einem Vergleich der Riechfähigkeit von Menschen und Hunden. In einem Experiment lernen sie, was Schnupfen mit Riechen und Schmecken zu tun hat. Arbeitsblatt 9: Die Haut, unser größtes Organ, besteht aus verschiedenen Schichten, deren Namen und Funktionen erarbeitet werden. In einem Experiment versuchen sie, drei unbekannte Dinge zu ertasten. Arbeitsblatt 10: Hier geht es um Redensarten rund um die Sinne. Die richtige Zuordnung von Redensart und Bedeutung ergibt ein Lösungswort. Arbeitsblatt 11: Adjektive und ihre Gegensätze im Zusammenhang mit den Sinnesorganen Nase und Haut. Arbeitsblatt 12: Die Kinder lesen die Geschichte von Helen Keller online und beantworten Fragen dazu. Arbeitsblatt 13: Ein Diktattext zum Thema Helen Keller wird auf verschiedene Art und Weise (analog und digital) bearbeitet, um Wörter zu üben. Arbeitsblatt 14: Die Kinder unterscheiden die Wortfelder sehen, hören, riechen, schmecken und tasten und ordnen entsprechende Verben richtig in eine Tabelle ein. Arbeitsblatt 15: Nach der Übung am PC werden englische Wörter zum Thema Sinne als Domino gelegt. Ablauf der Unterrichtseinheit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze/Tablets ab. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Paararbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Paare sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsaufträge gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zu den Adjektiven (Steigerungen), Sätze mit den zum Thema passenden Verben und Adjektiven bilden. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch und Englisch auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Die meisten Kinder sind heutzutage sehr geübt im Umgang mit digitalen Medien. Es ist trotzdem klug, "PC-Expertinnen und Experten" zu wählen, die bei eventuellen Schwierigkeiten mit dem Medium als ansprechende Person fungieren sollen. So können die Kinder viele der etwaigen Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. In jeder wachen Minute stürzen Millionen von Sinneseindrücken auf uns ein, von denen wir die meisten nur unbewusst wahrnehmen. Wäre es anders, würden wir uns in der Flut der Informationen nicht mehr zurechtfinden. Zum Glück gelangen nur die wirklich wichtigen Eindrücke ins Bewusstsein. Über die fünf Sinnesorgane nehmen wir die Umwelt wahr. Sie empfangen Reize, wandeln sie in Nervenimpulse um und leiten sie an das Gehirn weiter. Dort werden sie in bestimmten Hirnregionen verarbeitet, um dann von uns zum Beispiel als Bilder, Klänge, Bewegungen, Berührungen oder Gerüche wahrgenommen zu werden. 70% aller Wahrnehmungen empfangen wir über das Auge, das damit unser wichtigstes Sinnesorgan ist. Ohr, Nase, Haut und Zunge runden unsere Empfindungsspektrum ab und lassen uns die Umwelt ganzheitlich wahrnehmen. Gleichwohl lässt es sich aber auch mit einer Beeinträchtigung der Sinnesorgane gut leben, da fehlende Fähigkeiten durch andere dafür stärker ausgebildete und so kompensiert werden, was am Beispiel von Helen Keller mehr als deutlich wird. Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lernumgebung bietet eine sichere Plattform für die Recherche im Internet. Die Kinder werden durch Links gezielt zu den Informationen geführt, die sie für die Lösung der Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern benötigen. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein, da sie bei vielen Aufgaben miteinander agieren. Der Umgang mit der interaktiven Lernumgebung ist denkbar einfach, denn durch gezielte Klicks gelangt man zur erforderlichen Seite im Internet oder zu den Offline-Übungen. Durch den Zurück-Button des Browsers kommt man wieder zur Lernumgebung. Paar- oder Gruppenarbeit hat sich hier bewährt, vor allem, wenn die Anzahl der Computer/Tablets geringer ist als die Anzahl der Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Die Lehrkräfte sollten in der Lage sein, digitale Medien zu nutzen und Anweisungen zur Nutzung zu transportieren. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, in dem Adressen geändert oder Seiten ganz aus dem Netz genommen werden, ist es sinnvoll, die in der Lernumgebung aufgezeigten Links vor Projektbeginn zu überprüfen und gegebenenfalls Ersatz zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die fünf Sinne und ihre Funktionen. wissen, dass die Sinne durch Krankheit oder von Geburt beeinträchtigt sein können. wissen, dass man beeinträchtigte Sinnesleistungen kompensieren kann (s. Helen Keller). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Ich und meine Welt / Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Argumentativ-adressatengerechte Texte schreiben

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Deutsch der Klassen 8–9 vermittelt Schülerinnen und Schülern, wie sie argumentativ-adressatengerechte Texte verfassen. Anhand des Themas schlechte Raumluft lernen sie, Informationen aus einem Expertengespräch zu entnehmen, eigene Positionen zu formulieren und diese zielgruppengerecht zu verschriftlichen. Mithilfe des Arbeitsblatts setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema schlechte Raumluft im Klassenzimmer auseinander. Ausgangspunkt ist eine Alltagsszene in Form eines Klassenchats, in dem eine Schülerin schildert, dass sie müde wird und Kopfschmerzen bekommt. Ein fiktives Expertengespräch mit einer Schornsteinfeger-Meisterin liefert Hintergrundwissen aus dem Handwerk und erklärt die Ursache des Problems: geschlossene Fenster, mangelnder Luftaustausch und dadurch hohe CO₂-Konzentrationen. Die Lernenden erfahren zusätzlich, welche technischen und handlungspraktischen Maßnahmen möglich sind, um das Problem mit schlechter Raumluft zu lösen. Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit steht das Verfassen eines argumentativ-adressatengerechten Textes. Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Problem, ordnen ihre Argumente und formulieren überzeugende Lösungsvorschläge für eine definierte Zielgruppe. Mithilfe des Infoblattes lernen die Schülerinnen und Schüler, argumentativ-adressatengerechte Texte zu verfassen: Sie üben Struktur und Aufbau (Einleitung, Hauptteil, Schluss), wenden das Argumentationsschema (Behauptung – Begründung – Beispiel/Beleg) an und unterscheiden Ursachen, Wirkungen, Lösungsmöglichkeiten sowie Sach-, Erfahrungs- und Appellargumente. Das Infoblatt dient dabei nicht nur als Schreibhilfe für den konkreten Text, sondern auch als wiederverwendbare Vorlage für andere argumentative Aufgaben, wie z. B. in Hausaufgaben, Projekten oder zur Klausurvorbereitung. So können sie es immer wieder als Struktur-Schablone nutzen. Das Planungsblatt ist ein optionales, zusätzliches Arbeitsblatt, das nur gezielt zur Binnendifferenzierung für leistungsschwächere Lerngruppen eingesetzt werden sollte. Bevor die Schülerinnen und Schüler mit dem Verfassen des argumentativ-adressatengerechten Textes beginnen, bearbeiten sie das Blatt in einer separaten Unterrichtsstunde: Sie strukturieren ihre Argumente, legen Adressatinnen und Adressaten sowie den Tonfall fest und skizzieren Lösungsvorschläge. Erst danach formulieren sie den Text aus. So dient das Blatt als schrittweise Schreibhilfe, die den Prozess vereinfacht und die logische Argumentation vorwegnimmt. Am Ende der Einheit präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Texte und reflektieren sie anhand der erarbeiteten Kriterien. So erfahren sie, dass durch gezielte Sprache und überzeugende Argumentation Selbstwirksamkeit und Problemlösungskompetenz entstehen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Verfahren des Erörterns zur Stellungnahme zu einem Problem oder Sachverhalt kennen üben das Verfassen eines adressatengerechten argumentativen Textes und wenden dabei sprachliche Mittel gezielt an, um zu überzeugen. unterscheiden zwischen Ursache, Wirkung und Lösung sowie zwischen Sach-, Erfahrungs- und Appellargumenten. reflektieren, wie Sprache zur Problemlösung beitragen kann, und erkennen, dass sie durch überzeugendes Argumentieren selbst wirksam handeln können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus einem Interviewtext und übertragen sie in eigene Texte. überprüfen und bewerten Quellen kritisch hinsichtlich Inhalt und Verständlichkeit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren umwelt- und gesundheitsrelevante Probleme im schulischen Alltag. arbeiten kooperativ im Think-Pair-Share-Format, um Argumente zu sammeln und Texte zu überarbeiten. geben sich gegenseitig konstruktives Feedback zu Struktur, Sprache und Wirkung ihrer Texte. entwickeln Problemlösefähigkeiten und Verantwortungsbewusstsein für gemeinsames Handeln in der Schulgemeinschaft.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für das Fach Deutsch

Hier finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Deutsch-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Materialien zu Grammatik und Rechtschreibung, kreativem Schreiben, Lyrik, Gedichtanalyse, Lektürearbeit, Drama oder Rhetorik: Dieses Fachportal bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierte Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Deutsch-Unterricht an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Mittelschulen. 

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