Tipp der Redaktion

Personenbeschreibung im Deutschunterricht

Schülerinnen und Schüler schreiben
Tipp der Redaktion

Personenbeschreibung im Deutschunterricht

Schülerinnen und Schüler lernen, Personen klar und anschaulich zu beschreiben. Durch den gezielten Einsatz sprachlicher Mittel verbessern sie ihre Ausdrucksfähigkeit, Beobachtungsgabe und Empathie.

Tipp der Redaktion

Unterrichtsprojekt: Die Bibliothek der ungelesenen Bücher

Kinder in einer Bibliothek
Tipp der Redaktion

Unterrichtsprojekt: Die Bibliothek der ungelesenen Bücher

Dieses Unterrichtsmaterial weckt die Neugier auf ungelesene Bücher und zeigt, wie Lernende sie als unentdeckten Schatz erleben können.

Tipp der Redaktion

Liebeslyrik

Jemand schreibt einen Liebesbrief; Briefpapier und rote Herzen liegen auf einem Tisch
Tipp der Redaktion

Liebeslyrik

"Ohne dich": Lassen Sie Ihre Lernenden den Song von Christina Stürmer und das gleichnamige Gedicht von Hermann Hesse vergleichen.

Geschenk an Weihnachten wird überreicht
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Wortschatz

In dieser Unterrichtseinheit wird exemplarisch die Wortschatzarbeit zum Thema Weihnachten mithilfe des Tools Wordwall vorgestellt.

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Trickfilm-Workshop "Sprichwörter"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Sprichwörter setzen die Schülerinnen und Schüler Sprichwörter in kurze Trickfilme um. In dieser Unterrichtseinheit erstellen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen eine Kurzfilm zu einem bekannten Sprichwort. Dabei wird die Funktionsweise des Trickfilms erlernt und praktisch erprobt, die Medienkompetenz erweitert und das Wissen zum Thema "Sprichwort" vertieft. Ein Sprichwort gilt als ein "allgemein bekannter, festgeprägter Satz, der eine Lebensregel oder Weisheit in prägnanter, kurzer Form ausdrückt" (Mieder, 2002, Seite 17). Sprichwörter bieten sich aus verschiedenen Gründen als Leitthema für den Trickfilm-Workshop an. Zu Beginn der Einheit wird in das Thema Trickfilm eingeführt, die Funktionsweise erarbeitet und erläutert. Zudem wird zur Veranschaulichung eine Trickfilmszene gezeigt. Um den Schülerinnen und Schülern das Thema Sprichwörter näher zu bringen und zu erläutern, werden gemeinsam die generelle Bedeutung von Sprichwörtern erarbeitet und einzelne Sprichwörter besprochen sowie erklärt. In dieser Phase soll das theoretische Verständnis aufgebaut werden, da nur auf dieser Grundlage die praktische Umsetzung erfolgen kann. Darauf aufbauend erstellen die Lernenden einen kurzen Trickfilm. Hierfür reicht die Kameras eines Smartphones und eine beliebige Stop-Motion-App zur Bearbeitung. Im Rahmen einer Projektwoche an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen wurde die Unterrichtseinheit in einem fünftägigen Trickfilmworkshop bereits erfolgreich erprobt. Die Schülerinnen und Schüler erstellen nach einer Einführung eigenständig kurze Filme zu mindestens einem Sprichwort. So können sich die Kinder kreativ und handlungsorientiert mit den Themen "Trickfilm" und "Sprichwörter" auseinandersetzen. Das Projekt eignet sich auch für den Deutschunterricht im Rahmen des Zweitspracherwerbs. In dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler zunächst in die Theorie des Trickfilms und in das Thema "Sprichwörter" eingeführt. Auf dieser Grundlage werden dann aus Sprichwörtern kurze Geschichten/Szenen entwickelt und Charaktere sowie Hintergründe erstellt. Im Anschluss daran werden die Idee in einen kurzen Film praktisch umgesetzt und am Computer nachbearbeitet. Vorteile von Sprichwörtern Viele Sprichwörter weisen einen bildhaften Charakter auf, sodass sie sich gut als Kurzgeschichte oder kurze Szene darstellen lassen, die zudem eine Pointe haben. Des Weiteren entstammen Sprichwörter dem alltäglichen Sprachgebrauch der Schülerinnen und Schüler. Sie sind ihnen zu einem großen Teil vertraut und schaffen einen Lebensbezug. Dieses Wissen kommt insbesondere den Schülerinnen und Schülern zugute, die keine direkten Einfälle für eine mögliche Trickfilmszene haben. So hat die grobe Themenvorgabe bei der Anfangsarbeit mit dem Thema "Trickfilm" den Vorteil, dass eventuelle Blockaden, Hemmungen oder Unsicherheiten überwunden werden können. Auseinandersetzung mit Sprache Schließlich setzen sich die Schülerinnen und Schüler – für sie nicht unbedingt direkt offensichtlich und eher nebenbei, aber doch sehr bewusst – mit Sprache auseinander. Sie interpretieren, deuten und verstehen die sprachlichen Bilder und werden sich der darstellerischen Möglichkeiten der Sprache bewusst, wodurch auch der Spaß am Umgang mit Sprache gefördert wird. Sprichwörter sind häufig sehr alt und aus dem Volksmund überliefert und zählen durchaus zu einem wertvollen Sprachgut. Durch die kreative und handlungsorientierte Art der Auseinandersetzung mit den Sprichwörtern wird dazu beigetragen, dieses Sprachgut zu erhalten. Stopptrick Der Stopptrick wird sowohl in der Gruppenaufnahme als auch in Form der Namen im Abspann eines jeden Films eingesetzt. Dieser Trick nutzt die Funktionsweise des Trickfilms, um Personen oder Gegenstände scheinbar verschwinden oder plötzlich auftauchen zu lassen. Dadurch zeigt sich die Entstehung eines Trickfilms sehr deutlich und eindrucksvoll. Außerdem sehen sich die Schülerinnen und Schüler auch noch einmal vor der Kamera und es entsteht ein Gruppenbild. Daumenkino Das Herstellen eines ausgewählten Daumenkinos erläutert noch einmal einfach und einprägsam die Funktionsweise des Trickfilms. Zudem ist es eine Aufgabe, die Einzelarbeit erfordert und die Feinmotorik schult. Die Schülerinnen und Schüler können das Daumenkino direkt selbst ausprobieren und mit nach Hause nehmen. Das Daumenkino erweist sich auch als eine gute Möglichkeit, diejenigen Kinder aufzufangen, die schon eher als die anderen mit einer Aufgabe fertig sind. Es ist unmöglich, immer alle Kinder gleichzeitig zu beschäftigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Bedeutung von Sprichwörtern und erlernen neue Sprichwörter. verstehen die Idee des Trickfilms. schulen ihre Feinmotorik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Smartphone-Kamera. erlernen den Umgang mit einem Trickfilmprogramm. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren und üben das Arbeiten im Team. lernen das Abstimmen der Aufgaben und Inhalte. bringen ihre individuellen Fähigkeiten ein. Sprichwörter als Leitthema Ziel des Workshops ist, pro Kleingruppe mindestens ein Sprichwort in einem kurzen Film mit Vor- und Abspann darzustellen. Dabei wird die Funktionsweise des Trickfilms erlernt und praktisch erprobt, die Medienkompetenz erweitert und das Wissen zum Thema "Sprichwort" vertieft. Ein Sprichwort gilt als ein "allgemein bekannter, festgeprägter Satz, der eine Lebensregel oder Weisheit in prägnanter, kurzer Form ausdrückt" (Mieder, 2002, Seite 17). Sprichwörter bieten sich aus verschiedenen Gründen als Leitthema für den Trickfilm-Workshop an. Vorteile von Sprichwörtern Viele Sprichwörter weisen einen bildhaften Charakter auf, sodass sie sich gut als Kurzgeschichte oder kurze Szene darstellen lassen, die zudem eine Pointe haben. Des Weiteren entstammen Sprichwörter dem alltäglichen Sprachgebrauch der Schülerinnen und Schüler. Sie sind ihnen zu einem großen Teil vertraut und schaffen einen Lebensbezug. Dieses Wissen kommt insbesondere den Schülerinnen und Schülern zugute, die keine direkten Einfälle für eine mögliche Trickfilmszene haben. So hat die grobe Themenvorgabe bei der Anfangsarbeit mit dem Thema "Trickfilm" den Vorteil, dass eventuelle Blockaden, Hemmungen oder Unsicherheiten überwunden werden können. Auseinandersetzung mit Sprache Schließlich setzen sich die Schülerinnen und Schüler - für sie nicht unbedingt direkt offensichtlich und eher nebenbei, aber doch sehr bewusst - mit Sprache auseinander. Sie interpretieren, deuten und verstehen die sprachlichen Bilder und werden sich der darstellerischen Möglichkeiten der Sprache bewusst, wodurch auch der Spaß am Umgang mit Sprache gefördert wird. Sprichwörter sind häufig sehr alt und aus dem Volksmund überliefert und zählen durchaus zu einem wertvollen Sprachgut. Durch die kreative und handlungsorientierte Art der Auseinandersetzung mit den Sprichwörtern wird dazu beigetragen, dieses Sprachgut zu erhalten. Zu Beginn des Workshops wird in das Thema Trickfilm eingeführt, die Funktionsweise erarbeitet und erläutert. Zudem wird zur Veranschaulichung eine Trickfilmszene gezeigt. Um den Schülerinnen und Schülern das Thema Sprichwörter näher zu bringen und zu erläutern, werden gemeinsam die generelle Bedeutung von Sprichwörtern erarbeitet und einzelne Sprichwörter besprochen sowie erklärt. In dieser Phase soll das theoretische Verständnis aufgebaut werden, da nur auf dieser Grundlage die praktische Umsetzung erfolgen kann. Erarbeitung des Handlungsrahmens In der nächsten Phase bilden sich Kleingruppen, und eine Liste mit Sprichwörtern wird ausgeteilt (die aufgeführten Wörter werden im Vorhinein von der Lehrkraft mit Blick auf ihre filmische Umsetzbarkeit selektiert). Jede Gruppe wählt ein Sprichwort aus und erarbeitet hierzu einen Handlungsrahmen sowie die Charaktere. Dazu sind folgende Schritte notwendig: Erster Schritt Das gewählte Sprichwort wird in eine Handlung umgesetzt. Zweiter Schritt Die praktische Umsetzbarkeit mit den möglichen Mitteln des Trickfilms wird entwickelt. Dritter Schritt Die Charaktere und Hintergrundbilder werden entworfen. Erstellung eines Storyboards Die Geschichte wird in einem Storyboard/Drehbuch festgehalten. Durch die Festlegung des Ablaufs werden die späteren Dreharbeiten erleichtert und dadurch die Funktion eines solchen Drehbuchs veranschaulicht. Bei den hier beschriebenen Tätigkeiten ist eine gute Abstimmung und Arbeitsteilung der Gruppe besonders wichtig, im Zuge derer die Schülerinnen und Schüler zudem ihre ganz individuellen Stärken und Fertigkeiten in das Gesamtergebnis mit einbringen konnten. Nachdem die Vorbereitungen für den Dreh abgeschlossen sind, wird zeitversetzt gefilmt. Während eine Gruppe schon dreht, stellen die anderen Gruppen noch ihre Geschichte zu Ende zusammen oder beginne mit der Arbeit an einem neuen Sprichwort. Es wird arbeitsteilig gedreht: Ein Kind bedient die Kamera, eines liest den Ablauf auf Grundlage des Drehbuchs vor und gibt Regieanweisungen. Mindestens ein weiteres Kind positioniert die Figuren in der Trickfilmbox. Die Aufgaben werden jeweils nach einigen Bildern getauscht. In diesem Arbeitsschritt wird in der praktischen Umsetzung die Funktionsweise des Trickfilms gänzlich veranschaulicht und im besonderen Maße der Umgang mit dem Computer geschult. Stopptrick Der Stopptrick wird sowohl in der Gruppenaufnahme als auch in Form der Namen im Abspann eines jeden Films eingesetzt. Dieser Trick nutzt die Funktionsweise des Trickfilms, um Personen oder Gegenstände scheinbar verschwinden oder plötzlich auftauchen zu lassen. Dadurch zeigt sich die Entstehung eines Trickfilms sehr deutlich und eindruckvoll. Außerdem sehen sich die Schülerinnen und Schüler auch noch einmal vor der Kamera und es entsteht ein Gruppenbild. Daumenkino Das Herstellen eines ausgewählten Daumenkinos erläutert noch einmal einfach und einprägsam die Funktionsweise des Trickfilms. Zudem ist es eine Aufgabe, die Einzelarbeit erfordert und die Feinmotorik schult. Die Schülerinnen und Schüler können das Daumenkino direkt selbst ausprobieren und mit nach Hause nehmen. Das Daumenkino erweist sich auch als eine gute Möglichkeit, diejenigen Kinder aufzufangen, die schon eher als die anderen mit einer Aufgabe fertig sind. Es ist unmöglich, immer alle Kinder gleichzeitig zu beschäftigen. In jeder Gruppe erfolgt eine Nachbearbeitung des Films: einzelne Abläufe werden noch einmal verlangsamt oder beschleunigt, der Film wird mit Musik und Effekten versehen und erhält einen Vor- und Abspann (bestehend aus den zuvor erstellten Namen und Textbausteinen des Computerprogramms). Hierbei wird die Verwendung von Effekten, Musik und Text (verschiedene Möglichkeiten der Darstellung bezüglich der Farbe und der Form) erläutert und durch die direkte Anwendung gefestigt. Die Filme werden zudem in Form eines Quiz aneinandergereiht, im Rahmen dessen die dargestellten Sprichwörter erraten werden sollten. Am letzten Tag der Projektwoche wird der Film neben den anderen Ergebnissen der Projektwoche den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Besuchern gezeigt. Zusätzlich werden die Arbeitsphasen der Kinder anhand eines Plakats und von Fotos dokumentiert und dargestellt.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Grammatik-Merkhilfen selbst erstellen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grammatik erstellen die Lernenden eine individuelle Grammatik-Merkhilfe, die sie bei Bedarf schnell und sicher anwenden können. Den Lernenden wird der einfache Gebrauch dieser Grammatik-Merkhilfe erklärt. Die Grammatik-Merkhilfe kann fertig bedruckt zum sofortigen Gebrauch ausgehändigt werden oder aber von den Lernenden selbst gefaltet, geschnitten und sukzessive beschriftet werden. Sie kann somit auch als Vorlage für andere Zwecke als zur Unterstützung bei Grammatik-Fragen hergestellt und entsprechend dem eigenen Bedarf und Unterrichtsfach beschriftet werden. Ergänzend können die Schülerinnen und Schüler auch Merkhilfen für Rechtschreibregeln selbst erstellen . Neu eingeführte Grammatik-Regeln festigen sich durch häufigen Gebrauch. In der Anfangsphase jedoch bedürfen die Lernenden oftmals der Rückversicherung zur richtigen Anwendung der gerade erst eingeführten Regel. Sie finden diese meist irgendwo im Sprachbuch; also schauen sie im Inhaltsverzeichnis nach, auf welcher Seite zum Beispiel die Regeln zur Großschreibung von Nomen stehen. Dann müssen sie sich durch eine Menge Text lesen, der im Kontext der erfragten Information weder zielführend noch relevant ist. Das ist besonders für jüngere Lernende in der Grundschule und der beginnenden Sekundarstufe I (Klassen 5-6) oft schwierig und braucht lange Zeit. Die Grammatik-Merkhilfe bietet eine Übersicht, die die Lernenden ohne Lesen und Verarbeiten von überflüssigen Textstellen zum sofortigen Ergebnis führt. Sie kann in den inneren Buchdeckel geklebt werden und steht den Lernenden somit jederzeit zum schnellen Nachschlagen zur Verfügung. Die angewendeten Farben der Vorlage beziehen sich auf die üblicherweise benutzten Farben der Schulbuchverlage, mit denen die unterschiedlichen Wortarten gekennzeichnet sind: Nomen sind rot, Verben blau und Adjektive grün gekennzeichnet.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Cybermobbing mit der Lektüre "Ich blogg dich weg!" thematisieren

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Cybermobbing" behandelt den Roman "Ich blogg dich weg!" von Agnes Hammer. Dieser verdeutlicht auf anschauliche und drastische Weise, wie junge Menschen (als Opfer, Täter, Mitläufer, Elternteil oder Außenstehende) Cybermobbing erleben. Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Analyse konkreter Cybermobbing-Situationen und auf dem Perspektivwechsel. Jeder Schüler und jede Schülerin kennt das Phänomen "Cybermobbing", entweder aus der Außen- oder sogar aus der Innenperspektive. Die Auseinandersetzung mit dem Thema anhand der Lektüre geht den Fragen nach: Was genau ist Cybermobbing? Welche Ausmaße kann es annehmen? Wie erleben die Opfer diese Situationen? Welche (langfristigen) Folgen kann Cybermobbing haben? Gemeinsam mit den Schülern soll zudem darüber nachgedacht werden, wie man sich als Opfer wehren kann. Didaktische Überlegungen Der Roman "Ich blogg dich weg!" verdeutlicht auf anschauliche und drastische Weise, wie junge Menschen (als Opfer, Täter, Mitläufer, Elternteil oder Außenstehende) Cybermobbing erleben. Die Schülerinnen und Schüler lernen durch die Lektüre einen ganz konkreten Fall kennen. Sie erschließen sich den Roman durch selbstständiges Lesen. Das Führen eines Lesetagebuchs (eingeteilt in Leseabschnitte) kann hilfreich sein und gegebenenfalls auch zur Benotung herangezogen werden. Der Schwerpunkt der Einheit liegt auf der Analyse konkreter Cybermobbing-Situationen. Die Schülerinnen und Schüler lesen einzelne Textstellen nach und versuchen, sich in das Opfer hineinzuversetzen. Der Perspektivwechsel und das Sympathisieren mit dem Opfer soll den Schülern helfen, eigene Vorschläge zu entwickeln, wie man sich als Opfer behelfen könnte und welche Personen man um Hilfe bitten könnte. Die Erstellung eines ausführlichen Charakterprofils der Hauptfigur trägt dazu bei, dass die Lernenden erkennen, welche Personen sich im näheren Umfeld des späteren Opfers bewegen und helfend eingreifen könnten. Dieser Schritt ist außerdem wichtig, um zu erkennen, welche Charaktereigenschaften die Hauptfigur vor dem Mobbing auszeichneten und wie das Mobbing sie im Laufe des Romans verändert. Methodisches Vorgehen Da dies ein sehr sensibles Thema ist, bei dem die Lernenden erfahrungsgemäß auch gerne eigene Erlebnisse einfließen lassen, sollte auf eine behutsame Gesprächskultur und aktives Zuhören geachtet werden. Bei dieser Einheit eignen sich daher besonders Methoden wie der Stuhlkreis oder partnerschaftliches Arbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen den Jugendroman selbstständig. lernen Cybermobbing in seinen unterschiedlichen Facetten kennen. erkennen anhand der Hauptfigur des Romans, welche Formen von Cybermobbing es gibt und welche (langzeitlichen) Folgen es haben kann. kennen mögliche Motive der Täter und lernen präventive und aktive Umgangsformen mit Cybermobbing kennen (Beweise sichern, anonyme Absender blocken, Provider kontaktieren). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen die eigene Mediennutzung und ihr Medienverhalten kritisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich in die Perspektive eines anderen (insbesondere des Opfers) hineinzuversetzen und Empathie zu empfinden. erhöhen durch das Wissen um alternative Handlungsmöglichkeiten ihre Eingriffsbereitschaft, wenn sie Zeugen von Cybermobbing werden. arbeiten partnerschaftlich zusammen und präsentieren gemeinsam Ergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Virtueller Zoo-Besuch: ein Ausflug mit der Klasse durch das Internet

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Virtueller Zoo-Besuch" unternehmen die Lernenden gemeinsam im Klassenzimmer einen virtuellen Ausflug in einen Zoo oder Tierpark. Über das Internet erkunden sie verschiedene Tiere und Lebensräume, beobachten und tauschen sich über ihre Eindrücke aus. Bei einem gemeinsamen Picknick im Klassenzimmer vertiefen sie ihre Erlebnisse und üben dabei Kompetenzen wie Schreiben, Berichten, Beschreiben, Argumentieren und Sprechen. Da reale Ausflüge im Klassenverbund nicht immer umzusetzen sind, wird in der Einheit "Virtueller Zoo-Besuch" das Internet als Medium genutzt. Als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer haben Sie die Aufgabe, gemeinsam mit der Klasse einen Ausflug zu unternehmen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Teamfähigkeit. Dieses Unterrichtsmaterial für die Grundschule sowie die Sekundarstufe I eignet sich als Vorbereitung für einen Zoo-Besuch. Auch in der virtuellen Variante bietet der außerschulische Lernort Zoo viele fachliche Lerngelegenheiten, aber auch Anlässe für Austausch, Kommunikation und soziales Miteinander. An den Ausflug schließen Aufgaben und Spiele an, wie etwa die Beschreibung der Tiere, Erlebnisberichte, Recherchen sowie Rate- und Buchstabenspiele. Damit fördert das Material neben der Erlebniserfahrung im Fach Deutsch auch Sprach- und Schreibkompetenzen durch Beschreibungen, Berichte, Recherchen und Sprachspiele. Darüber hinaus eignet sich das Unterrichtsmaterial für den fächerübergreifenden Einsatz im Sachunterricht beziehungsweise in der Biologie. Selbstverständlich eignet es sich sowohl für den regulären Unterricht in der Schule als auch für eine Projektwoche. Virtueller Zoobesuch – soziale und fachliche Lerngelegenheiten Wie bei "echten" Ausflügen gilt es zunächst für die Lehrkraft, die Klasse für das Ausflugsziel zu begeistern, was bei einem Zoobesuch nicht schwerfällt. Ein Probebesuch im Zoo ist unnötig; Sie sollten lediglich im Internet von Zoo zu Zoo "reisen" und sich darüber informieren, was Sie dort erwartet. Auf manchen Arbeitsblättern können Sie auch andere Zoos verwenden. Vorkenntnisse Kenntnisse im Umgang mit dem Computer, insbesondere mit einem Schreibprogramm, werden vorausgesetzt. Die Lernenden müssen außerdem in der Lage sein, Materialien und Bücher aus dem Unterricht selbstständig zu nutzen. Wenn es noch nicht klappt: Jetzt ist Zeit, es zu lernen! Didaktische Analyse Die Didaktik dieses Unterrichtsvorschlags setzt auf eigenverantwortliches fachliches Lernen . Zur Bewältigung der unterschiedlichen Übungen und Schreibaufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler immer wieder Impulse, ihr Vorwissen zu aktivieren. Methodische Analyse Fast alle Kinder lieben Tiere! Das Interesse an einem virtuellen Zoobesuch ist also leicht zu wecken und der Austausch über Pläne, Beobachtungen und Erlebnisse lässt sich dank digitaler Medien problemlos organisieren. Auch die fachlichen Kompetenzen der Lernenden lassen sich im Rahmen des virtuellen Zoo-Besuchs gezielt fördern und mit wichtigen Lernzielen verbinden. Am Beispiel der Aufsatzart Erlebnisbericht sei dies erläutert: Sie führen als Lehrkraft die Aufsatzart Schritt für Schritt ein, gehen vom mündlichen spontanen Erzählen in unterschiedlichen Sozialformen zum schriftlichen Berichten über, lassen Teilaufgaben einüben und schließlich einen vollständigen Text schreiben. In jeder Phase geben Sie Rückmeldungen zu den Lernfortschritten, unterstützen bei Schwierigkeiten und organisieren schließlich eine Schreibkonferenz, in der die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig Tipps zur Korrektur und Optimierung ihrer Texte geben. Abschließend können ausgewählte Texte überarbeitet, präsentiert oder als Grundlage für eine Hausaufgabe oder Klassenarbeit genutzt werden. Digitale Medien ergänzen dabei die bewährten Arbeitsformen des Präsenzunterrichts und eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsames Lernen. Die Schülerinnen und Schüler greifen auf ihr Vorwissen, ihre Schulhefte und das Deutschbuch zurück und nutzen zugleich digitale Angebote, um Informationen zu recherchieren, Beobachtungen festzuhalten und neue Inhalte zu erschließen. Einige Texte richten sich an konkrete Adressatinnen und Adressaten, andere werden innerhalb der Klasse ausgetauscht, gemeinsam besprochen oder den Mitschülerinnen und Mitschülern zur Rückmeldung vorgelegt. Als Lehrkraft begleiten Sie diesen Prozess und entscheiden, an welchen Stellen eine eigene Rückmeldung sinnvoll ist und wo die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig unterstützen können. Peer-Feedback, Schreibkonferenzen und gemeinsame Besprechungen fördern dabei nicht nur die Überarbeitung der Texte, sondern auch die Fähigkeit, sprachliche Gestaltung bewusst wahrzunehmen und konstruktive Rückmeldungen zu geben. Von Beginn an sollte transparent sein, welche Texte gemeinsam besprochen, überarbeitet oder von Ihnen gelesen und bewertet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler berichten mündlich und schriftlich von Erlebnissen. beschreiben Tiere und erweitern dabei ihren Wortschatz. führen Gespräche mit Kindern und Erwachsenen und nehmen Perspektivwechsel vor. formulieren Argumente für und wider Zoo-Berufe. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Lern- und Informationsmedium. tauschen sich mittels verschiedener analoger und digitaler Medien aus. gestalten Text- und Bild-Produkte mithilfe von Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren und helfen sich gegenseitig. gestalten virtuelle Treffen durch einen Zoo-Spaziergang oder ein Picknick.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Diskontinuierliche Texte und Sprache analysieren

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassen 9–10 vermittelt den Schülerinnen und Schülern Grundlagen zur Analyse von Sachtexten. Der Fokus in dieser Einheit liegt auf der sprachlichen Darstellung von Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler werten Tabellen, Statistiken und Reportagen aus, untersuchen sprachliche Strukturen wie Aktiv- und Passivformen sowie Konnotationen und reflektieren, wie Sprache Wahrnehmung, Wertung und gesellschaftliche Sichtbarkeit beeinflusst. Die Unterrichtseinheit "Diskontinuierliche Texte und Sprache analysieren – Unsichtbare Held*innen oder doch nur Putzfrauen?“ rückt eine oft übersehene Berufsgruppe in den Fokus und verbindet dabei Sprachreflexion mit gesellschaftlichem Lernen . Ausgangspunkt sind diskontinuierliche Texte wie Tabellen, Statistiken und Infografiken, anhand derer Lernende lernen, Daten kritisch zu analysieren, Kernaussagen herauszuarbeiten und Darstellungsweisen zu hinterfragen. Der inhaltliche Fokus des 1. Arbeitsblattes liegt dabei auf den Themen Lohnentwicklung, Arbeitsmarktintegration und gesellschaftlicher Bedeutung von Reinigungsarbeiten. Im weiteren Verlauf ( Arbeitsblatt 2 ) erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Perspektive durch die Analyse audiovisueller Medien (Dokumentationen und Reportagen). Sie untersuchen kriteriengeleitet die Darstellung der Arbeitsrealitäten von Reinigungskräften in Dokumentationen. Gleichzeitig werden eigene Haltungen reflektiert und mit realen Erfahrungen verknüpft, etwa durch die Vorbereitung und Durchführung eines Interviews mit einer Reinigungskraft aus dem schulischen Umfeld. Zum Schluss ( Arbeitsblatt 3 ) liegt der Schwerpunkt auf der bewussten Auseinandersetzung mit Sprache als Mittel der Darstellung und Macht. Die Schülerinnen und Schüler analysieren beispielsweise die Wirkung von Berufsbezeichnungen und deren Konnotationen sowie Aktiv- und Passivkonstruktionen und erkennen, wie sprachliche Strukturen dazu beitragen können, Menschen sichtbar zu machen oder zu marginalisieren. Insgesamt verfolgt die Unterrichtseinheit das Ziel, sprachliche Analysekompetenz, kritisches Denken und gesellschaftliche Sensibilität miteinander zu verknüpfen und so eine reflektierte Auseinandersetzung mit Arbeit in Reinigungsberufen, der dabei verwendeten Sprache und Wertschätzung der Arbeit im Alltag zu fördern. Die Unterrichtseinheit greift mit der Auseinandersetzung um die oft "unsichtbare" Arbeit von Reinigungsberufen ein gesellschaftlich bedeutsames Thema auf. Schülerinnen und Schüler begegnen Reinigungskräften täglich im schulischen Umfeld, nehmen diese Arbeit als selbstverständlich wahr und reflektieren deren Arbeit jedoch selten bewusst. Die Verbindung von Sprachreflexion und Kennenlernen sozialer Wirklichkeit ermöglicht es, Alltagswahrnehmungen kritisch zu hinterfragen und Wertschätzung sowie Perspektivwechsel anzubahnen. Gleichzeitig wird durch die Arbeit mit Sachtexten und audiovisuellen Medien ein zentraler Kompetenzbereich des Deutschunterrichts adressiert. Als Vorkenntnisse sollten grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Sachtexten sowie Kenntnisse zu sprachlichen Phänomenen (z. B. Aktiv/Passiv, Wortwahl) vorhanden sein. Diese werden im Verlauf der Einheit aufgegriffen und vertieft, etwa durch die Analyse von Konnotationen oder die kritische Betrachtung von Darstellungsformen in Statistiken und Reportagen. Methodisch ist die Einheit abwechslungsreich angelegt und folgt einem zunehmenden Grad an Komplexität: von der Analyse diskontinuierlicher Texte über audiovisuelle Medien hin zur eigenen Sprachreflexion und -produktion und realen Begegnungssituationen. Unterschiedliche Sozialformen (Paararbeit, Gruppengespräche, eigenständige Recherche) fördern kooperative Lernprozesse und ermöglichen Differenzierung. Besonders hervorzuheben ist die handlungsorientierte Öffnung durch geplante Interviews und Kontaktaufnahme mit z.B. Reinigungspersonal in der Schule, was authentische Kommunikation fördert und Lernen über den Klassenraum hinaus ermöglicht. In der Vorbereitung sollten Lehrkräfte die Materialien sichten und ggf. eine Material- und Aufgabenauswahl treffen. Insbesondere zu den externen Inhalten (Zugang über die QR-Codes) sollten die Schülerinnen und Schüler Zugang erhalten oder die Inhalte sollten von der Lehrkraft gesichert und zentral zugänglich gemacht werden. Zudem empfiehlt sich eine sensible Einführung in das Thema, um stereotype Zuschreibungen bewusst zu machen und eine respektvolle Gesprächskultur zu etablieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… analysieren Sachtexte (kontinuierliche und diskontinuierliche Texte) und erschließen deren Kernaussagen. untersuchen Sprache hinsichtlich ihrer Nutzung und Wirkung und übertragen diese Erkenntnisse auf eigene Texte. reflektieren gesellschaftliche Zusammenhänge von Arbeit, Sprache und Wertung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… recherchieren Informationen in digitalen Medien und bewerten diese kritisch hinsichtlich Qualität und Intention Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… arbeiten kooperativ und tauschen sich respektvoll über unterschiedliche Perspektiven aus. entwickeln Empathie und Wertschätzung gegenüber Menschen in Reinigungsberufen. gestalten kommunikative Situationen verantwortungsbewusst, beispielsweise im Rahmen eines Interviews.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I

digiPress: In Zeitungen aus vier Jahrhunderten stöbern

Tool-Tipp

Was war in vergangenen Zeiten aktuell? Mit "digiPress" können Sie diese Frage leicht beantworten. In dem Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek können Sie in Zeitungen aus vier Jahrhunderten blättern. Viel Spaß beim Stöbern :-)

  • Deutsch / Geschichte / Politik / SoWi

Advent: ein Gedicht zur Weihnachtszeit

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Advent" stellt die Besonderheit der Vorbereitungszeit auf Weihnachten als Fest der Liebe heraus. Anhand des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" lernen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung adventlicher Symbole sowie traditionelle Rituale kennen, die auf das größte Fest der Christen einstimmen. Ein fächerübergreifender Einsatz im Religionsunterricht ist möglich. Gerade die Adventszeit gebietet es, die Bedürfnisse unserer Mitmenschen aufmerksam wahrzunehmen und ihnen respektvoll und hilfreich zur Seite zu stehen. Dass dies nicht immer leicht ist, bringt die Hauptfigur Benni in dem Gedicht "Im Advent wird alles besser" zum Ausdruck. Die Lehrkraft beginnt die Unterrichtseinheit mit dem einfachen Kindergedicht: "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…". Die Frage, warum gerade vier Kerzen brennen, steht im Raum und wird beantwortet mit dem Hinweis, dass im Mittelalter die Leute weder lesen noch schreiben konnten und auf die Ankündigung der Kirche angewiesen waren, das erste Licht anzuzünden. Dann wusste jeder, dass nach vier angezündeten Kerzen der letzte Adventssonntag vor dem Weihnachtsfest war. Auf einem ausgehängten Kalender können die Schülerinnen und Schüler dann herausfinden, an welchem Kalendertag der erste Adventssonntag gefeiert wird. Die Lehrkraft zeigt typischen Adventsschmuck und erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern deren symbolische Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler bringen ihr Vorwissen zum Thema ein und die Lehrkraft lenkt das Thema auf den Schwerpunkt "Fest der Liebe" und der implizit geforderten Nächstenliebe, die in einem freundlichen und hilfsbereiten Verhalten zum Ausdruck kommt. Die Unterrichtseinheit "Advent: Wird jetzt wirklich alles besser?" soll die Schülerinnen und Schüler auf die Rituale und den tieferen Sinn der auf Weihnachten vorbereitenden Adventszeit einstimmen. Sie sollen sich des Gebotes der Nächstenliebe besonders in dieser Zeit bewusst werden und dieses durch das eigene Verhalten umsetzen. Der Schwerpunkt sollte auf der initiierten Wahrnehmung von Freundlichkeit liegen und sprachlich zum Ausdruck bringen, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft "gute Gefühle" bei jedem auslösen: "…denn die Freude, die wir geben, kehrt in jedes Herz zurück" (Marie Calm). Die Adventszeit ist der thematische Anlass über Respekt, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft nachzudenken mit dem Ziel, diese Adventszeit auch über das Jahr zu verlängern. Vorkenntnisse Die unterrichtende Lehrkraft sollte Symbole und Gebräuche der Advents-und Weihnachtszeit deuten und interpretieren können. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial leitet zum stufenweisen Erkennen auf der kognitiven Ebene an, zur Wahrnehmung eigener Gefühle, die erwiesene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auslösen und zur Bereitschaft, durch eigenes Verhalten diese Gefühle weiterzugeben und damit eine freundliche Atmosphäre in unterschiedlichen Beziehungskontexten auch selber herzustellen. Methodische Analyse Die Rezeption und Interpretation des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" liefert alle Möglichkeiten, die intendierten Lernziele zu erarbeiten und umzusetzen. Konkrete Anschauungsmittel wie die des traditionellen Adventsschmuckes erleichtern den Transfer zu inhaltlichen Aussagen und den Bezug auf eigenes Verhalten. Das "Kerzenspiel" und das "Schreibtheater" regen die Auseinandersetzung mit eigenen Gedanken und eigenem Verhalten an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler deuten Symbole und interpretieren ein Gedicht. beziehen Beschreibungen eines Protagonisten auf sich selbst und reflektieren diese kritisch. formulieren gute Vorsätze und geben Texte mit eigenen Worten wieder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Arbeitsmaterial sinnvoll ein und bearbeiten dieses zielführend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen eigene Schwächen und reflektieren diese selbstkritisch. kommunizieren mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und beziehen geäußerte Gedanken in die eigenen Überlegungen mit ein. erkennen die rückwirkende Funktion von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft und bemühen sich um angemessene Umsetzung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

BlaBlaMeter: Testen Sie Ihren Schreibstil auf heiße Luft

Tool-Tipp

"Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe- oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen" (das BlablaMeter). Denken Sie beim Lesen auch öfter, "das hätte man aber einfacher formulieren können"? Manche Autorinnen und Autoren wollen wohl mit aller Macht überzeugen, merken allerdings nicht, dass sie ihre Leserschaft mit unnötigem Geschwafel langweilen. In vielen Texten wimmelt es von Phrasen. Das ist auch dem Kommunikationswissenschaftler Bernd Wurm negativ aufgefallen. Er entwickelte das BlaBlaMeter, ein Online-Tool, das entlarvt, wie viel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat. Man kopiert einfach einen vermeintlich aufgeblasenen Text in das leere Feld auf der Website, und das BlaBlaMeter zeigt an, ob dieser Text gut formuliert ist oder noch einmal überarbeitet werden sollte. Wer beispielsweise auf Verben verzichtet und den Nominalstil bevorzugt, schneidet schlecht ab. Auch besonders geschwollene Formulierungen oder Bandwurmwörter kommen bei der Software nicht gut an. Aber versuchen Sie's selbst. Dieser Text zeigt bis hierher beispielsweise "nur geringe Hinweise auf 'Bullshit'-Deutsch" ...

  • Deutsch

Lyrikline: Gedichte? Unbedingt! Lyrischen Werken lauschen

Tool-Tipp

Das Fundstück der Woche lädt dazu ein, sich der Welt der Lyrik auf etwas andere Art und Weise (wieder) anzunähern. lyrikline.org versteht sich als Plattform des Austausches. Hier präsentieren sich internationale Autorinnen und Autoren mit ihren lyrischen Werken. Die Website zielt jedoch nicht nur auf interessierte Leserinnen und Leser, sondern lässt diese auch "lauschen". Alle hier versammelten Gedichte können sich die User ebenso in akustischer Form zu Gemüte führen - als Performancestücke der jeweiligen Autorinnen und Autoren. Vom traditionellen Sonett bis zum sprachlich-visuellen Experiment - das Angebot macht die Navigation über die Filterfunktion geradezu unerlässlich. Filtern können die Leserinnen und Leser über Kategorien wie Land, Übersetzung, Subgenre, Thema, Lyrik für Kinder und so weiter. Also einfach mal zurücklehnen und in die Welt der Lyrik eintauchen.

  • Deutsch / Geschichte

Wortbildung mit Sonne: Rätsel zu Sommerbegriffen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt und Lernspiel für die Grundschule eignet sich für den fächerübergreifenden Einsatz rund um Sommer, Sonne und Sonnenschutz: Die Lernenden erweitern ihren Wortschatz, üben Wortbildung und reflektieren den Umgang mit UV-Strahlung. Die Kopiervorlage macht die Sonne zum Ausgangspunkt einer motivierenden Sprachübung für die Primarstufe . Die Schülerinnen und Schüler sammeln sommerliche Begriffe, die als zusammengesetzte Nomen mit dem Wort "Sonne" gebildet werden, zum Beispiel Sonnenstrahlen, Sonnenschutz, Sonnenbrand, Sonnenblume, Sonnenbrille oder Sonnenschirm. Diese Begriffe tragen sie in die Strahlen einer Sonne ein und setzen sich dabei spielerisch mit Komposita , Wortbildung und thematischem Wortschatz auseinander. Das Material ist fachlich bei Deutsch verortet und zugleich fächerübergreifend anschlussfähig. Neben der sprachlichen Arbeit eröffnet das Rätsel Gesprächsanlässe zu Sommer , Hitze , Sonnenschutz und einem verantwortungsvollen Umgang mit UV-Strahlen. Dadurch lässt sich das Arbeitsblatt besonders gut in Stunden einsetzen, in denen sommerliche Temperaturen oder die Zeit vor und nach den Ferien ohnehin Thema sind. Die Unterrichtsidee ist ohne größeren Vorbereitungsaufwand nutzbar und eignet sich für Einzelarbeit oder Partnerarbeit. Versteckte Lösungen auf dem Arbeitsblatt ermöglichen je nach Lerngruppe eine Selbstkontrolle und fördern eigenverantwortliches Arbeiten. Die Suche nach dem Lösungswort am Ende unterstützt die Motivation und hilft den Lernenden, alle gesuchten Begriffe zu finden. Lehrkräfte erhalten mit dem Sonnenrätsel ein unkompliziertes, aktivierendes Material, das Sprachkompetenz , Wortschatzarbeit, genaues Lesen und sommerbezogene Sachthemen miteinander verbindet. Es eignet sich als kurze Übungsphase, zur Auflockerung, für Vertretungsstunden oder als thematischer Impuls rund um Sonne und Sommer. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler bilden zusammengesetzte Nomen mit dem Wort "Sonne" und erweitern ihren thematischen Wortschatz. erschließen sommerliche Begriffe durch sprachliches Kombinieren und genaues Lesen. reflektieren grundlegende Aspekte von Sonne, Hitze und Sonnenschutz im Alltag. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüle nutzen eine Kopiervorlage strukturiert zur Bearbeitung eines Sprachrätsels. überprüfen ihre Lösungen mithilfe versteckter Hinweise und eines Lösungswortes selbstständig. dokumentieren gefundene Komposita übersichtlich in der vorgegebenen Rätselstruktur. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüle vergleichen gefundene Sonnen-Komposita in Paararbeit oder im Unterrichtsgespräch. unterstützen Mitschülerinnen und Mitschüler beim Finden weiterer Sommerbegriffe. tauschen sich wertschätzend über Ideen, Lösungswege und Erfahrungen mit Sonne und Sonnenschutz aus.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für das Fach Deutsch

Hier finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Deutsch-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Materialien zu Grammatik und Rechtschreibung, kreativem Schreiben, Lyrik, Gedichtanalyse, Lektürearbeit, Drama oder Rhetorik: Dieses Fachportal bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierte Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Deutsch-Unterricht an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Mittelschulen. 

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