Klickhit des Jahres 2024 im Fach Politik/SoWi

Das Thema "Werbung" im Unterricht: Werbequiz und Plakatwettbewerb

Lernende am Tablet
Klickhit des Jahres 2024 im Fach Politik/SoWi

Das Thema "Werbung" im Unterricht: Werbequiz und Plakatwettbewerb

Entdecken Sie unsere beliebteste Unterrichtseinheit des Jahres 2024 im Fach Politik/SoWi! Die Unterrichtseinheit thematisiert die Auswirkungen von Werbung und sorgt für eine Reflexion des eigenen…

Tipp der Redaktion

Umgang mit Geld: Was kostet das Leben?

Geldverteilung
Tipp der Redaktion

Umgang mit Geld: Was kostet das Leben?

Diese Unterrichtseinheit vermittelt Lernenden, wie sie alltägliche Ausgaben realistisch einschätzen, Konsumfallen erkennen und verantwortungsvolle Finanzentscheidungen treffen können.

Tipp der Redaktion

Quiz zum UN-Nachhaltigkeitsziel 16

Friedenstaube
Tipp der Redaktion

Quiz zum UN-Nachhaltigkeitsziel 16

Stärkung von Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechten in der globalen Weltgemeinschaft. Anpacken und Zukunft bewirken!

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Lehrplanthema
  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Materialtyp11
  • Quelle9
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Meine persönliche Klimapolitik

Unterrichtseinheit

Klimaschutz findet auch im persönlichen Umfeld statt. Ist man Teil der Lösung oder Teil des Problems? Wie groß ist der eigene ökologische Fußabdruck? Und wie kann er verringert werden? Ein neurobiologischer Blick kann helfen.Im Mittelpunkt dieser Unterrichtseinheit stehen das Konzept des ökologischen Fußabdrucks sowie persönliche Handlungsoptionen. Wenn die Welt bedroht ist, wer möchte sie nicht retten? Allerdings kann nicht jeder an den globalen Klimaverhandlungen teilnehmen oder sie gar leiten. Doch auch im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, klimafreundlich zu handeln. Online-Tools helfen bei der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks und zeigen Einsparpotentiale. So wird transparent, wie man Teil der Lösung werden kann. Trotzdem keine Lust auf Weltretten? Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler herausfinden, wie das Retten der Welt sogar Spaß machen kann.Ziel dieser Unterrichtseinheit ist, die Schülerinnen und Schüler dazu zu bewegen, ihren Alltag und ihre Lebensgepflogenheiten in den Bereichen Konsum, Ernährung und Mobilität zu analysieren und im Hinblick auf die Erderwärmung sowie die Knappheit der Ressourcen auf der Erde zu hinterfragen. Zur Verdeutlichung, dass jeder etwas tun kann und dass etwas zur Verlangsamung der Erderwärmung und für den Ressourcenerhalt getan werden muss, ist es hilfreich, wenn die Jugendlichen vorab etwas über den Klimawandel und seine Folgen erfahren haben. In dieser Unterrichtseinheit steht das Handeln im persönlichen Umfeld im Vordergrund. Deshalb soll zunächst anhand eines übersichtlichen und einfach zu bedienenden Fußabdruck-Tests der persönliche ökologische Fußabdruck ermittelt werden. Unabhängig von den persönlichen Daten, können anhand des Tests Einsparpotenziale im Alltag der Jugendlichen identifiziert und diskutiert werden. Darauf aufbauend werden anhand einer neurobiologischen Betrachtung verschiedene „Typen von Weltrettern“ thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich damit auseinandersetzen und herausfinden, welches Handlungspotenzial in Sachen Klimaschutz ihren Interessen und ihrer persönlichen Einstellung entspricht, – überspitzt ausgedrückt – welcher Typ von „Weltretter“ sie sind. Der ökologische Fußabdruck Der eigene Lebensstil bestimmt, wie viele Ressourcen man verbraucht. Scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten stehen begrenzte Ressourcen auf unserem Planeten gegenüber. Einfach mal die Welt retten Regionale und nationale Klimaschutz-Initiativen, Umweltorganisationen, NGOs, Verbände bieten vielfältige Programme und Aktionen zur praktischen Unterstützung und zur aktiven Teilhabe. So kann man Weltretter werden a) Wer seine Überzeugung konsequent verfolgt, kann viel erreichen. Beispielhaft werden folgende Personen vorgestellt: Felix Finkbeiner, Boyan Slat und Severn Suzuki. b) Wie wird aus Wissen konkretes Handeln? Wer ist welcher Typ von Weltretter? Wen erreicht man wie? Ein neurobiologischer Blick kann helfen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Konzepte des ökologischen Fußabdrucks und der biologischen Kapazität. identifizieren die wichtigsten Handlungsfelder im persönlichen Umfeld. analysieren und definieren persönliche Handlungsoptionen. entwerfen Ideen zu Zukunftsvisionen eines nachhaltigeren Umgangs mit den Ressourcen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedienen ein Online-Tool zur Bestimmung des ökologischen Fußabdrucks. recherchieren und bewerten Internetquellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können nachvollziehen, welche Faktoren unsere Motivation beeinflussen. können in Partnerarbeit das eigene und das Motivationssystem des Partners erkennen. finden heraus, welche praktischen Aktivitäten ihnen besonders viel Spaß machen. Die Idee hinter dem ökologischen Fußabdruck ist folgende: zur Befriedigung unserer Bedürfnisse werden natürlich Ressourcen benötigt. Zur Bestimmung des ökologischen Fußabdrucks werden diese Ressourcen in Flächen umgerechnet. Zum Beispiel in landwirtschaftliche Flächen zur Nahrungsmittelproduktion. Oder Flächen zur Energieversorgung durch Braunkohle. Letztlich lässt sich zu allen möglichen Aktivitäten ein spezifischer Flächenverbrauch ermitteln. Dieser Flächenverbrauch hängt vom Lebensstil ab. In den Berechnungsgrundlagen stecken Unsicherheiten, sodass die ermittelten Werte nicht exakt sind. Eine Abschätzung, welche Aktivitäten den Fußabdruck besonders stark vergrößern und wo dementsprechend die größten Handlungsoptionen liegen, ist trotzdem möglich. Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks wurde 1994 von zwei Wissenschaftlern gemeinsam entwickelt, dem Schweizer Mathis Wackernagel und dem Kanadier William Rees. Dem ökologischen Fußabdruck gegenüber steht die sogenannte biologische Kapazität. Sie ist begrenzt, denn schließlich haben wir nur diesen einen Planeten. Über eine gewisse Zeit können wir zwar „auf großem Fuß“ leben. Aber um langfristig auf dem Planeten überleben zu können, darf der ökologische Fußabdruck die biologische Kapazität nicht überschreiten. Man spricht auch von sogenannten „Planetarischen Leitplanken“. Wissenschaftler haben neun ökologische Dimensionen definiert, die für die Belastung des Ökosystems Erde besonders kritisch sind: 1. CO 2 -Konzentration in der Atmosphäre (Klimawandel) 2. Biodiversitätsverlust 3. Biogeochemische Kreisläufe (Stickstoff, Phosphor) 4. Übersäuerung der Ozeane 5. Süßwasserverbrauch 6. Landnutzung 7. Stratosphärischer Ozonabbau 8. Atmosphärische Aerosole 9. Belastung durch Chemikalien Bei vier der insgesamt neun Leitplanken wurde bereits eine Überschreitung festgestellt: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Landnutzung und bio-geochemische Stickstoff- und Phosphor-Kreisläufe. Bei weiteren drei Leitplanken ist die Datenlage noch nicht ausreichend, um eine Aussage zu treffen. Lediglich bei drei Leitplanken ist die Einschätzung positiv: Ozeanversauerung, Süßwasserverbrauch und Ozonabbau. So ist beispielsweise bemerkenswert, dass der Abbau des Ozons in der Stratosphäre inzwischen kein Problem mehr darstellt. Die Konzentration nimmt wieder zu, so dass bei gleichbleibender Entwicklung das Ozonloch in wenigen Jahrzehnten wieder geschlossen sein wird. (Wichtige Unterscheidung: während Ozon in der Stratosphäre wichtig ist für die Abschirmung von schädlicher UV-Strahlung, ist das bodennahe Ozon, das im Sommer durch Abgase entstehen kann, für unsere Atemwege schädlich!) Die Initiative „Brot für die Welt“ stellt im Internet einen einfach zu bedienenden und übersichtlichen Fußabdrucktest zur Verfügung. Er unterteilt sich in die Bereiche Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum. Das Ausfüllen der Fragen kann man in 5 bis 10 Minuten schaffen, da wenig Konkretes sondern hauptsächlich Ein- und Abschätzungen abgefragt werden. Neben Zwischenergebnissen zu einzelnen Alltagsbereichen erscheint am Ende des Tests der individuelle ökologische Fußabdruck und die Bewertung im Vergleich zum deutschen Durchschnitt, den Durchschnittswerten weltweit sowie der prognostizierten Ressourcenverfügbarkeit. Die Seite gibt anschließend Tipps, wie man mit kleinen Schritten und Kompromissen in seinem Alltag nachhaltiger leben könnte. Man kann sich auch registrieren, um sein Ergebnis abzuspeichern oder sich ein persönliches Ziel zu setzen. Angesichts der Vielfalt an Handlungsoptionen kann man durchaus das Gefühl bekommen, wie ein Ochs vor dem Berg zu stehen. Deshalb ist es hilfreich, sich zu vergegenwärtigen, dass man in sehr kleinen Schritten starten kann. Der Weg ist das Ziel! Auch Felix Finkbeiner fing mit einem einzigen Baum an! Felix Finkbeiner – mit 9 Jahren pflanzte er den ersten Baum Bäume binden CO 2 . Wenn nur genügend Bäume gepflanzt würden, könnte der Klimawandel zumindest abgemildert werden, so Finkbeiners Überzeugung. Also fing er vor sieben Jahren mit einem Baum vor seiner Schule an. Dass seine Initiative eine solche Dynamik entwickeln würde, hat ihn selbst überrascht. Nach kurzer Zeit gründete er die Organisation Plant for the planet . Inzwischen wurden bereits über 14 Milliarden Bäume gepflanzt. Boyan Slat will die Weltmeere von Plastikmüll befreien Der Student Boyan Slat hat sich eine Konstruktion überlegt, die mithilfe der Meeresströmungen große Mengen an Plastikmüll aus dem Meer fischen kann. Eine Machbarkeitsstudie hat dem Projekt realistische Erfolgschancen bestätigt. Im Jahr 2016 soll ein Prototyp in den Gewässern südlich von Japan installiert und getestet werden. Severn Suzuki – The girl who silenced the world for 5 minutes 1992 spricht die damals 12-jährige Umweltaktivistin auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro. In beeindruckender Weise ermahnt sie die anwesenden Delegierten, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Für die Kinder und alle nachkommenden Generationen. Man müsste mal… Es ist ein weit verbreitetes Muster: Man müsste mal dieses tun, man müsste mal jenes tun. Die guten Vorsätze zum Jahreswechsel werden nur allzu oft nicht umgesetzt. Es scheint menschlich zu sein, dass zwischen dem Bewusstsein, was zu tun ist, und dem konkreten Handeln eine Lücke klafft. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Muss das wirklich sein? "Ich soll was tun? Muss das denn sein?" Anders gesagt: „Ist das relevant für mich?“ Hier ein Beispiel für einen direkten Zusammenhang zwischen Relevanz und Handeln: Wenn mein Körper mir sagt, dass ich Durst habe, dann besorge ich mir etwas zu trinken. Und wenn mein Körper müde ist, gehe ich ins Bett. Beim Umweltschutz ist das in der Regel nicht so unmittelbar. Viele Veränderungen in der Umwelt vollziehen sich schleichend (Beispiel: Anstieg des Meeresspiegels). Oder sie lassen sich nicht unmittelbar den veränderten Umweltbedingungen zuordnen (Beispiel: Extremwetterereignisse, die gab es früher auch, nur sind sie inzwischen häufiger und heftiger.) Die Allmende-Klemme Wenn ich meine CO 2 -Emissionen verringere, weil ich eine Reise mit der Bahn mache statt mit dem Flugzeug, sind die positiven Auswirkungen auf die Umwelt für mich zunächst nicht erkennbar. Dieses Phänomen wird in der Psychologie Allmende-Klemme genannt. Teil des Problems oder Teil der Lösung? Erst wenn sehr viele so handeln, kann eine Auswirkung festgestellt werden. Und das ist der Punkt: Es braucht viele Akteure. Nur wenn ich aktiv werde, kann ich Teil einer großen Bewegung sein. Deshalb ist das Handeln jedes Einzelnen relevant und wichtig! Die Welt retten muss auch Spaß machen Unstrittig ist, dass jeder Mensch am liebsten das tut, was ihm Spaß macht. Und was Spaß macht, hat mit Gefühlen zu tun. Hier kommt das limbische System im Gehirn zum Tragen. Es reichert die Informationsverarbeitung im Gehirn mit Gefühlen an. Und das funktioniert immer noch nach den Prinzipien, die auch den Steinzeitmenschen das Überleben sicherten. Diese Gefühlswelt basiert auf drei „Emotionssystemen“, die bei allen Menschen vorhanden sind und die Informationen bewerten: Stimulanz: Kann ich hier etwas Neues entdecken? Ist das spannend für mich? Dominanz: Werde ich hier gefordert? Kann ich für mich und meine Ziele kämpfen? Kann ich gewinnen? Balance: Passt das zu mir? Fühle ich mich damit verbunden? Bietet mir das Sicherheit? Die Ausprägung dieser drei Emotionssysteme ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Und sie hängt zusätzlich vom Kontext ab. In einer Situation mag der Bereich Dominanz überwiegen, in einer anderen Situation der Bereich Stimulanz. Je nach Ausprägung der Emotionssysteme lassen sich verschiedene Menschentypen bestimmen, die in unterschiedlichen Wertewelten leben und sich dementsprechend unterschiedlich motivieren lassen: Die Neugierigen Die Performer Die Harmonisierer Die Bewahrer Den richtigen Ton finden Während die Neugierigen Überraschungen und Außergewöhnliches lieben, legen die Bewahrer Wert auf Sicherheit und ein gutes Leben. Die Performer fühlen sich von Wettbewerb und außergewöhnlichen Leistungen angesprochen, während die Harmonisierer nach Verbundenheit zu anderen Menschen und zur Natur streben. Diese unterschiedlichen Ausprägungen lassen sich einerseits bei der Ansprache von Personen anwenden, aber auch bei der Frage, welche Art von Engagement für jemanden geeignet ist. Die Bewahrer wollen fachlich überzeugt und zum Nachdenken angeregt werden. stören sich an zu vereinfachenden Darstellungen und interessieren sich für das „Aufzeigen von Auswirkungen und Abhängigkeiten“ und das „Schärfen des Bewusstseins für Zusammenhänge“. schätzen eine klare Bildsprache, die nicht viel Schnickschnack benötigt. sind gegenüber der Ausrichtung der Botschaft, ob sie negativ oder positiv endet, relativ tolerant. empfinden Respekt, Recht und Gerechtigkeit als besonders wichtig. Die Harmonisierer fühlen sich mit allen Lebewesen verbunden und rücken diese ins Zentrum ihrer Aufmerk­samkeit: „Tiere sind auch irgendwie Menschen!“, „Der Mensch ist nicht allein auf diesem Planeten“, „Wir sind alle eins – kommen aus der Erde und werden wieder zu Erde!“. brauchen und leben Empathie. freuen sich über kleine Schritte, Gutes zu tun. mögen die Verbindung von „Herz und Fantasie“. werden gerne persönlich angesprochen und umsorgt. streben nach einem einfachen, bequemen und guten Leben. Die Performer wollen für etwas Tolles gewonnen werden, etwa durch beeindruckende Erfolge, Möglichkeiten oder imponierende Vorbilder. erwarten etwas Originelles und Eindrucksvolles, das Aufmerksamkeit weckt. lieben es effizient sowie kurz und knapp auf den Punkt gebracht. sind anspruchsvoll und mögen es perfekt: kurz und griffig, ohne Längen, klare und positive Botschaft, außergewöhnliche Qualität. wollen etwas erreichen. Nur Jammern kommt nicht an. Sie begrüßen einen klaren Lösungsansatz. Die Neugierigen lassen sich gerne faszinieren und für etwas begeistern, etwa durch eine spannende Bildsprache und faszinierende visuelle Aufbereitung oder ein positives Lebensgefühl. mögen sich nicht langweilen und mit zu viel Negativem belasten. mögen es kreativ, verrückt und lebensbejahend. sprechen Alltagsnähe und Handlungsmöglichkeiten an. heben Aktion und Aktivität positiv hervor: „Man kann auch mit pfiffigen, einfachen Aktionen viel bewirken!“, „Man muss sich engagieren!“. Quelle „Leitfaden Umweltkommunikation“, Birthe Hesebeck (OroVerde – Die Tropenwaldstiftung), Bonn 2015, Seite 31ff. Die Umweltorganisation OroVerde hat einen Leitfaden Umweltkommunikation entwickelt, in dem die verschiedenen Motivationstypen anschaulich beschrieben werden. Beispielhaft wird gezeigt, welche Art von sprachlicher und bildlicher Ansprache geeignet ist. Darauf aufbauend werden Ideen für Filmclips vorgestellt und diskutiert, die für die Ansprache verschiedener Emotionstypen geplant wurden. Die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus den verschiedenen Praxisprojekten lassen sich auch auf andere Projektideen übertragen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Folter und Menschenrechtsverletzungen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Folter und Menschenrechtsverletzungen lernen die Schülerinnen und Schüler, welche Aussagen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" macht und ob es in manchen Ländern eine Missachtung der Grundsätze gibt.Folter ist nicht etwa eine Maßnahme aus dem Mittelalter, sondern wird auch heute noch in vielen Ländern praktiziert und dies obwohl die betreffenden Länder die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" anerkannt haben. Den meisten von uns sind die Menschenrechte selbstverständlich und in Umfragen stellt sich immer wieder heraus, dass die Menschen nur einen Bruchteil der insgesamt dreißig Menschenrechte kennen. In der vorliegenden Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Menschenrechte und die unterschiedlichen Konventionen kennen, sondern fragen sich auch, wo sie auf der Welt missachtet werden. Sie setzen sich unter anderem anhand des Milgram-Experimentes mit der Frage auseinander, wie Menschen zu Folterern werden. Abschließend recherchieren sie zum Fall Daschner und setzen sich kritisch mit der Frage auseinander, ob das Folterverbot immer und in jedem Fall gelten soll.Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Bei den einzelnen Aufgaben wird darauf geachtet, dass sie Raum für die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema bieten. Sie erhalten den Arbeitsauftrag, sich selbstständig über das Thema Folter und Menschenrechtsverletzungen zu informieren und die erhaltenen Informationen kritisch zu beleuchten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich kritisch mit unterschiedlichen Standpunkten auseinanderzusetzen. sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Webseiten kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. analysieren zwei unterschiedliche Dokumentationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, verschiedene Standpunkte kennen und argumentativ zu vertreten. arbeiten im Team. erfahren ihre eigene Verantwortung bezüglich des Themas. hinterfragen ihr eigenes Verhalten. analysieren ihr Diskussionsverhalten.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ich und meine Umwelt

Unterrichtseinheit

Ausgehend von der Auseinandersetzung mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz befassen sich die Lernenden in dieser aktualisierten Unterrichtseinheit mit den Fragen der nachhaltigen Energiegewinnung und des sparsamen Energieverbrauchs. Dabei haben sie sowohl das eigene Zuhause als auch die Schule im Blick. Ausgehend von der zunehmenden Bedeutung des Themas Umwelt- und Klimaschutz starten die Schülerinnen und Schüler eine Umfrage, welche Umwelt- und Klimaschutzinitiativen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler kennen und wofür sich diese einsetzen. Anschließend recherchieren sie die Ziele und Forderungen der Fridays for Future Bewegung und recherchieren Natur- und Umweltschutzinitiativen in ihrer Region. Danach überlegen sie, wie Energie nachhaltig produziert und konsumiert werden kann. Dafür tragen Sie Möglichkeiten zur Gewinnung erneuerbarer Energie zusammen und berechnen ihren eigenen CO 2 -Fußabdruck. Auf dieser Grundlage tragen sie in einer Mindmap konkrete Möglichkeiten Energie zu sparen ein. Dabei haben sie sowohl den überlegten Verbrauch als auch die eigenen Energieproduktion im Blick. Zum Schluss tragen sie konkrete Möglichkeiten zusammen, in der Schule Energie einzusparen. Energiebedarf privater Haushalte Fossile Energieträger sind nicht unbegrenzt vorhanden. Schon heute müssen sie teuer aus anderen Ländern importiert werden. Zudem belasten ihr Abbau und ihr Verbrauch die Umwelt, das Klima und die Gesundheit. Nachhaltigkeit wird deshalb immer wichtiger- was unter anderem auch die weltweite Fridays for Future-Bewegung zeigt. Rund um den Globus demonstrieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene für mehr Klimaschutz und eine bessere Klimapolitik - auch in Deutschland. Daher werden erneuerbare Energien und ein reflektierter, überlegter und sparsamer Umgang mit Energie immer wichtiger. Hier setzt die aktualisierte Unterrichtseinheit "Ich und meine Umwelt" an. Fächerübergreifender Zugang Die Unterrichtseinheit ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen fächerübergreifenden Zugang zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie effizienter und sparsamer Umgang mit Energie. Dazu befassen sie sich in einem ersten Schritt mit der Umwelt- und Klimaschutzinitiativen, ihren Zielen und Forderungen. Umwelt- und Klimaschutzinitiativen aus ihrer Region portraitieren die Lernenden in einem Handyvideo und präsentieren dieses vor der Klasse. Anschließend tragen sie verschiedene Möglichkeiten zur Gewinnung erneuerbarer Energie zusammen und berechnen ihren eigenen CO 2 -Fußabdruck. Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Energie eingespart werden kann, rundet die Unterrichtseinheit ab. Dabei geht es sowohl um Möglichkeiten sparsam Energie zu konsumieren als auch um Ideen selbst Energie zu produzieren. Einsatzmöglichkeiten Die Unterrichtseinheit kann aufgrund ihres Bezuges zu den Lehr- und Bildungsplänen in allen deutschen Bundesländern in den Klassenstufen 7 und 8 der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Sozialkunde, Technik und Soziales. Bezüge zum Mathematikunterricht sind wegen der Rechenaufgaben möglich. Anknüpfungspunkte bietet auch das Fach Deutsch im Rahmen des Verfassens eigener Texte. Aufgrund des Schwerpunktes, der in der Projektarbeit und Präsentation liegt, eignet sich die Unterrichtseinheit auch für den fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht im Rahmen einer Projektwoche. EmpfehlungenFachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen nationale, internationale Umwelt- und Klimaschutzinitiativen sowie solche aus ihrer Region. setzen sich mit der Entstehungsgeschichte, den Zielen und Forderung von Fridays for Future auseinander. überlegen, was sie selbst aktiv zum Klimaschutz beitragen können überlegen, inwieweit sie sich selbst in einer Umwelt- und Klimaschutzinitative in ihrer Region engagieren. kennen Anlagen zur erneuerbaren Energiegewinnung und können dies den entsprechenden Energieträgern zuordnen. diskutieren auf der Grundlage des eigenen CO2-Fußabdruckes Möglichkeiten Energie zu sparen. wissen, was ein Prosumer ist. wissen, wie ein einfacher Stromkreis funktioniert und wie man mit einfachen Hilfsmitteln Strom erzeugen kann. wissen, wie ein einfacher Stromkreis funktioniert und wie man mit einfachen Hilfsmitteln Strom erzeugen kann. wissen, wie der Stromverbrauch gemessen wird und was eine Kilowattstunde ist. setzen sich anhand von Grafiken und Tabellen mit dem Stromverbrauch im privaten Haushalt auseinander. können grundlegende Strom- und Energiebegriffe definieren. üben sich in der Versuchsbeobachtung und Versuchsdeutung naturwissenschaftlicher Experimente. kennen Gründe und Möglichkeiten, um sowohl im privaten Haushalt als auch in der Schule Energie zu sparen, und können diese benennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren das selbstständige Erschließen von Themen und Inhalten sowie das Recherchieren im Internet. üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren von Grafiken, Schaubildern und Zahlenmaterial. trainieren das Protokollieren von Informationen und Beobachtungen. analysieren einen Videobeitrag zielgerichtet entsprechend einer Aufgabenstellung. können eine Präsentation in Form eines Aktionsplans erstellen. trainieren das verständliche und zielgruppengenadäquate Schreiben. lernen Medien bei der Produktion eines eigenen Handyclips handlungsorientiert zu nutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. trainieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. Wie und wo wird Energie im privaten Haushalt verbraucht? Die Schülerinnen und Schüler befassen sie sich mit der Frage des Stromverbrauchs in privaten Haushalten und den Möglichkeiten, Energie zu sparen. Dazu analysieren sie zuerst eine Grafik, die die Entwicklung des Stromverbrauchs im Zeitraum von 2000 bis 2014 zeigt. Darauf aufbauend befassen sie sich damit, wofür in den privaten Haushalten Energie verwendet wird. Eine Rechenaufgabe hilft ihnen, die Veränderung im Energieverbrauch zwischen zwei Zeitpunkten (2005 und 2014) zu erschließen. Anhand von zwei zu erstellenden Kreisdiagrammen visualisieren sie zusätzlich die prozentualen Anteile der Energie, die im Privathaushalt genutzt wird. Strom sparen zu Hause Zentraler Gegenstand ist die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Energieverbrauch im eigenen familiären Umfeld. Auf der Grundlage des Infotextes lernen sie dafür zuerst die Begriffe "Standby-Modus" und "Schein-Aus" kennen und mit eigenen Worten zu definieren. Darauf aufbauend wägen sie die Vor- und Nachteile des Standby-Modus gegeneinander ab und überlegen, welche Personen ihnen beim Kauf eines Computers zur Frage Standby-Modus und des damit verbundenen Stromverbrauchs beratend zur Seite stehen können. Vorbereitende Hausaufgabe Anhand des erworbenen Wissens zu den Funktionen "Standby" und "Schein-Aus" übernehmen sie als vorbereitende Hausaufgabe für die zweite Unterrichtsstunde gemeinsam mit ihren Eltern einen Rundgang durch das eigene Zuhause. Indem sie überprüfen und protokollieren, welche Geräte dauerhaft angeschaltet sein müssen, welche im Standby-Modus laufen und von welchen sie den Netzstecker ziehen können, wenn diese Geräte nicht benutzt werden, werden die Schülerinnen und Schüler für das Thema Strom sparen zu Hause sensibilisiert. Vertiefend wirkt eine abschließende Recherche der Möglichkeiten, in den eigenen vier Wänden Energie zu sparen. Die protokollierten Informationen werden dann in der zweiten Unterrichtsstunde verglichen und diskutiert. Energiesparen in der Schule In einer Projektphase setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Möglichkeiten auseinander, in der Schule Energie zu sparen. Hierzu unternehmen sie in Kleingruppen einen Rundgang durch das Schulhaus und protokollieren dabei in Kleingruppen mögliche "Stromfresser". Eine Vorgabe oder Einschränkung seitens der Lehrkraft auf bestimmte Bereiche sollte dabei nicht erfolgen, sodass eine möglichst breite Palette an Einsparpotenzialen dokumentiert wird. So kann das Thema Heizung, Wasser oder Strom ebenso thematisiert werden, ebenso wie die Frage, ob und inwieweit LED- oder Energiesparlampen als Leuchtmittel genutzt werden. Ergebnissicherung im Plenum Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum zusammengetragen, schriftlich an der Tafel oder einem Plakat fixiert und systematisiert. Darauf aufbauend erarbeiten die Schülerinnen und Schüler dann gemeinsam Vorschläge, wie in ihrer Schule sowohl Lehrende als auch Lernende Energie einsparen können. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit halten sie diese auf einem Aktionsplan fest. Dieser wird in Rücksprache mit der Schulleitung für alle Schüler sichtbar im Schulhaus aufgehängt, in der Schülerzeitung oder auf der Schulwebseite publiziert. Energiesparquiz Zum Abschluss testen und festigen die Lernenden mit dem Energiesparquiz ihr Wissen zum Thema effizienter und sparsamer Umgang mit Energie. Einige Schulen setzen sich bereits sehr stark für den sparsamen Energieverbrauch ein. Hier bietet es sich an, nach regionalen oder überregionalen Energiesparwettbewerben zu recherchieren und sich in Absprache mit der Schulleitung im Namen der gesamten Schule zu bewerben. Ergebnissicherung im Plenum Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum zusammengetragen, schriftlich an der Tafel oder einem Plakat fixiert und systematisiert. Darauf aufbauend erarbeiten die Schülerinnen und Schüler dann gemeinsam Vorschläge, wie in ihrer Schule sowohl Lehrende als auch Lernende Energie einsparen können. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit halten sie diese auf einem Aktionsplan fest. Dieser wird in Rücksprache mit der Schulleitung für alle Schüler sichtbar im Schulhaus aufgehängt, in der Schülerzeitung oder auf der Schulwebseite publiziert. Energiesparquiz (NEU) Zum Abschluss testen und festigen die Lernenden mit dem Energiesparquiz ihr Wissen zum Thema effizienter und sparsamer Umgang mit Energie. Anhand eines Wortwürfels wiederholen die Schülerinnen und Schüler Begriffe aus der Elektrizitätslehre und mithilfe eines Quizzes ordnen die sie Energiebegriffe den passenden Definitionen zu. Ihre Antworten vergleichen sie mithilfe des jeweiligen Lösungsblattes. Die Spiele können in Kombination als auch einzeln eingesetzt werden. Sie eignen sich auch als niederschwelliger Unterrichtseinstieg, für die Projektarbeit oder für den Vertretungsunterricht. Was hat Strom mit Zitronen zu tun? Zur Einführung in das Thema Strom bauen die Schülerinnen und Schüler nach einer genauen Anleitung ihre eigene Zitronenbatterie (Galvanische Batterie). Sie beobachten, wie auf diese Weise Strom erzeugt werden kann und beschreiben, was in diesem Stromkreis passiert. Mithilfe des zuvor gelesenen Informationstextes erklären die Lernenden die Ursache dafür.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Mathematik / Rechnen & Logik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Arbeitsblatt "Parteiverbotsverfahren in Deutschland"

Arbeitsblatt der Woche

Mithilfe dieses Arbeitsblatts erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick zu Parteiverboten in Demokratien und der Konzeption des deutschen Grundgesetzes als eine "streitbare Demokratie".Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen oder unter www.jubi-shop.de bestellt werden.

  • Politik / WiSo / SoWi

Spiel zur Fußball-EM: Länder auf der Europakarte finden

Tool-Tipp

Vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 findet die Fußball-EM in Frankreich statt. Zeit, um sich mit den beteiligten Ländern auseinanderzusetzen - am besten natürlich spielerisch.

  • Politik / WiSo / SoWi

Arbeitsblätter der Broschüre "SchnittStellen" zum Download

Fachartikel

Für den direkten Einsatz im Unterricht eignen sich die einzelnen Arbeitsblätter der Broschüre im PDF-Format. Die Materialien eigenen sich für die Berufsschule, die Sekundarstufe I und II sowie für die außerschulische Verbraucherbildung. Die Materialien sind so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema anhand der Arbeitsblätter weitgehend selbstständig erarbeiten können. Bei den einzelnen Aufgaben und Inhalten wird darauf geachtet, dass sie mit der Lebenswelt der Jugendlichen zu tun haben. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Themenkomplex Wertschöpfungsketten kritisch auseinander und bringen eigene Erfahrungen als Verbraucherinnen und Verbraucher ein. Ziel ist es, den Lehrenden Materialien an die Hand zu geben, auf deren Grundlage sie Verbraucherbildung betreiben können und die Lernenden in ihrer Rolle als Konsumenten, als zukünftige Fach- und Führungskräfte oder Mitarbeiter in Institutionen und Organisationen für die Themen Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in der globalen Weltgemeinschaft zu sensibilisieren und sie zu bestärken, verantwortungsvoll und bewusst zu handeln.

  • Politik / WiSo / SoWi

NPD-Verbotsverfahren

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit der Frage auseinander, ob ein Verbot der NPD sinnvoll ist. Außerdem erarbeiten sie sich einen Überblick über das bisherige Geschehen.Die Entscheidung im NPD-Verbotsverfahren scheint kurz vor der Tür zu stehen, doch welche Folgen könnte ein solches Verbot haben und wie ist das Verfahren eigentlich verlaufen? Wie reagiert die NPD selbst auf ein drohendes Verbot und welche Gefahren gehen davon aus? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in der vorliegenden Unterrichtseinheit nach. In Einzel- und Gruppenarbeit sowie im Rahmen eines Rollenspiels in Form einer Talkrunde erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler verschiedene Argumente und bilden sich eine eigene Meinung, die sie fundiert vertreten können. Hintergrund Seit den ausländerfeindlichen Übergriffen Ende der 90er Jahre und dem aggressiven Auftreten der NPD wird immer wieder über ein Verbot der Partei diskutiert. 2003 scheiterte ein erstes Verbotsverfahren an den Mitarbeitern des Verfassungsschutzes, die in führenden Positionen der Partei agierten. Seit dem Skandal um die V-Leute und dem Aufdecken des rechtsextremistischen Terrornetzwerkes NSU ist der Ruf nach einem Verbot erneut lauter geworden und mündete 2015 in einem konkreten Verbotsverfahren, welches von der Bundesregierung jedoch nicht unterstützt wird. Selbstständige Erarbeitung Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Bei den einzelnen Aufgaben wird darauf geachtet, dass die Lernenden auf ihr bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen können und immer wieder ein Bezug zum aktuellen Stand des Verfahrens hergestellt werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die NPD und die möglichen Folgen eines Verbots näher kennen. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. entwickeln eine eigene Meinung zum Thema und können diese argumentativ vertreten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen unterschiedliche Informationsquellen kennen und bewerten diese kritisch. lernen, wie man Umfragen durchführt und diese auswertet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und bewerten diese. lernen Standpunkte zu vertreten, die nicht ihrer Überzeugung entsprechen. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. bilden sich eine eigene Meinung über das Verbotsverfahren und lernen gängige Argumente zu hinterfragen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

AfD - Was steckt hinter dieser Partei?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit fokussiert die Partei Alternative für Deutschland (AfD), die sich 2013 gründete. Während die einen in der Partei eher die Biedermänner sehen, die mit der bisherigen Politik nicht einverstanden sind, sehen andere in der AfD geistige Brandstifter. In dieser Unterrichtsreihe gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, was wirklich hinter dieser Partei steckt.Die AfD versucht mit scheinbar einfachen Lösungen und einem noch sehr unspezifischen Programm in allen Milieus Wählerstimmen zu gewinnen. Während die Einen klar rechtsextremistische und menschenverachtende Aussagen nicht scheuen, wollen die Anderen damit nichts zu tun haben und reden solche Aussagen als Ausrutscher einiger weniger klein. Gerade für Jugendliche als zukünftige Wähler ist es wichtig, sich ein eigenes, reflektiertes Bild dieser Partei zu machen. Diese Unterrichtseinheit bietet ihnen hierzu die Gelegenheit. In Einzel- und Gruppenarbeit lernen die Schülerinnen und Schüler die AfD, ihre Geschichte und Programmatik kennen. Sie beschäftigen sich kritisch mit Aussagen der Partei und über die Partei und bilden sich eine eigene Meinung.Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema "Afd - Was steckt hinter dieser Partei?" weitgehend selbstständig erarbeiten. Bei den einzelnen Aufgaben wird darauf geachtet, dass sie einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und die Lernenden auf ihr bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die AfD näher kennen. setzen sich selbstständig mit einem komplexen politischen Thema auseinander. entwickeln eine eigene Meinung zum Thema und können diese argumentativ vertreten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen unterschiedliche Informationsquellen kennen und bewerten diese kritisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und bewerten diese. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. bilden sich eine eigene Meinung und hinterfragen ihr eigenes Verhalten bezüglich des Umgangs mit der AfD.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Das politische System der USA - Präsidentschaftswahlen 2016

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Das politische System der USA" erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie die Wahl des Präsidenten abläuft. Zudem lernen sie die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten näher kennen und diskutieren das amerikanische Wahlsystem kritisch.Im November 2016 wählten die Amerikaner ihren 45. Präsidenten. Die Präsidentschaftswahlen in den USA unterscheiden sich jedoch maßgeblich von den Bundestagswahlen in Deutschland. In den Medien tauchten vermehrt Begriffe wie Delegierte, Wahlmänner und Vorwahlen auf, und immer wieder war sogar schon von ersten Ergebnissen zu lesen. Wie kann das schon vor der Wahl sein und was bedeuten all diese Begriffe? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in der vorliegenden Unterrichtseinheit auf den Grund.Die Unterrichtseinheit zum politischen System in den USA ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema mithilfe des Internets weitgehend selbstständig erarbeiten können. Bei den einzelnen Aufgaben wurde darauf geachtet, dass diese einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und sie die Lernenden ansprechen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Arbeitsauftrag, sich über das politische System der USA und die Präsidentschaftswahlen zu informieren, und das Wahlsystem kritisch zu beleuchten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit dem Wahlsystem der USA auseinander. lernen das politische System der USA kennen. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. lernen die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten und ihre politischen Ziele kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Webseiten kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und akzeptieren. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. lernen, Kompromisse zu schließen und diese zu akzeptieren. setzen Wissen spielerisch um.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

TrumpDonald: Donald Trump virtuell etwas tröten

Tool-Tipp

Der US-Republikaner Donald Trump nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund und gibt gerne den Ton an. Jetzt haben Nutzerinnen und Nutzer die Chance, virtuell zurück zu trompeten!Wer austeilt, der muss auch einstecken können! Das haben sich anscheinend auch ein paar Spaßvögel gedacht und eine Internetseite gebaut, mit der jeder Donald Trump auf die Nerven gehen kann - zumindest seinem virtuellen Porträt. Unter TrumpDonald.org können Nutzerinnen und Nutzer Donald Trump mit einer Trompete piesacken. Diese kreist mit der Bewegung der Computermaus um den Kopf des US-Republikaners, trötet lautstark mit jedem Mausklick und wirbelt so schön dessen Haare durcheinander - und zwischendurch regnet es sogar Konfetti. Applaus für diese witzige Idee!

  • Politik / WiSo / SoWi

Fluchtursachen bekämpfen - die Rolle der EU

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Themenkomplex Flucht gehen die Lernenden Fragen wie den folgenden auf den Grund: Welche Fluchtursachen gibt es? Was tut die Europäische Union zur Bekämpfung der Fluchtursachen? Bereits 1999 einigten sich die EU-Staaten im finnischen Tampere darauf, bei der Bekämpfung von Fluchtursachen stärker zusammenzuarbeiten. Seit dem Sommer 2015 ist dieses Thema wieder hochaktuell: Millionen Menschen sind auf der Flucht, um eine neue Heimat zu finden. Diese Unterrichtseinheit zum Themenkomplex Flucht ermöglicht den Lernenden, sich näher mit dem Phänomen auseinanderzusetzen. In Gruppen- und Einzelarbeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Fluchtursachen und möglichen Gegenmaßnahmen. Sie setzen sich kritisch mit den Maßnahmen der EU zur Bekämpfung von Fluchtursachen auseinander und erarbeiten, welche Verantwortung die EU trägt. Die Unterrichtseinheit "Fluchtursachen bekämpfen - die Rolle der EU" ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Bei den einzelnen Aufgaben wird darauf geachtet, dass sie einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und sie die Lernenden ansprechen. Sie erhalten den Arbeitsauftrag, sich über die Maßnahmen der EU zur Bekämpfung von Fluchtursachen zu informieren und diese Informationen kritisch zu beleuchten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der EU-Politik auseinander. analysieren den politischen Diskurs zum Thema Flucht. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. lernen verschiedene Standpunkte kennen und vertreten. entwickeln eine eigene Meinung zum Thema und können diese argumentativ vertreten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Webseiten kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und akzeptieren. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. lernen, Kompromisse zu schließen und diese zu akzeptieren.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Arbeitsblatt und Schaubild "Berufsunfähig - was nun?"

Arbeitsblatt der Woche

Den Unterschied zwischen Erwerbsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit lernen die Schülerinnen und Schüler mithilfe dieses Arbeitsmaterials kennen. Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Unterrichtsmaterial und News für das Fach Politik / SoWi

Hier finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Politik-/SoWi-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Materialien zu Demokratie, politischen Theorien, aktuelle politischen Herausforderungen oder Wirtschaftssystemen: Dieses Fachportal bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierte Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht in Politik oder Sozialwissenschaften an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Mittelschulen. 

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