Meine persönliche Klimapolitik

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • 3 bis 4 Unterrichtsstunden
  • Arbeitsblatt, Ablaufplan
  • 3 Arbeitsmaterialien

Klimaschutz findet auch im persönlichen Umfeld statt. Ist man Teil der Lösung oder Teil des Problems? Wie groß ist der eigene ökologische Fußabdruck? Und wie kann er verringert werden? Ein neurobiologischer Blick kann helfen.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Im Mittelpunkt dieser Unterrichtseinheit stehen das Konzept des ökologischen Fußabdrucks sowie persönliche Handlungsoptionen. Wenn die Welt bedroht ist, wer möchte sie nicht retten? Allerdings kann nicht jeder an den globalen Klimaverhandlungen teilnehmen oder sie gar leiten. Doch auch im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, klimafreundlich zu handeln. Online-Tools helfen bei der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks und zeigen Einsparpotentiale. So wird transparent, wie man Teil der Lösung werden kann. Trotzdem keine Lust auf Weltretten? Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler herausfinden, wie das Retten der Welt sogar Spaß machen kann.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist, die Schülerinnen und Schüler dazu zu bewegen, ihren Alltag und ihre Lebensgepflogenheiten in den Bereichen Konsum, Ernährung und Mobilität zu analysieren und im Hinblick auf die Erderwärmung sowie die Knappheit der Ressourcen auf der Erde zu hinterfragen. Zur Verdeutlichung, dass jeder etwas tun kann und dass etwas zur Verlangsamung der Erderwärmung und für den Ressourcenerhalt getan werden muss, ist es hilfreich, wenn die Jugendlichen vorab etwas über den Klimawandel und seine Folgen erfahren haben.

In dieser Unterrichtseinheit steht das Handeln im persönlichen Umfeld im Vordergrund. Deshalb soll zunächst anhand eines übersichtlichen und einfach zu bedienenden Fußabdruck-Tests der persönliche ökologische Fußabdruck ermittelt werden. Unabhängig von den persönlichen Daten, können anhand des Tests Einsparpotenziale im Alltag der Jugendlichen identifiziert und diskutiert werden. Darauf aufbauend werden anhand einer neurobiologischen Betrachtung verschiedene „Typen von Weltrettern“ thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich damit auseinandersetzen und herausfinden, welches Handlungspotenzial in Sachen Klimaschutz ihren Interessen und ihrer persönlichen Einstellung entspricht, – überspitzt ausgedrückt – welcher Typ von „Weltretter“ sie sind.

Der ökologische Fußabdruck

Der eigene Lebensstil bestimmt, wie viele Ressourcen man verbraucht. Scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten stehen begrenzte Ressourcen auf unserem Planeten gegenüber. 

Einfach mal die Welt retten

Regionale und nationale Klimaschutz-Initiativen, Umweltorganisationen, NGOs, Verbände bieten vielfältige Programme und Aktionen zur praktischen Unterstützung und zur aktiven Teilhabe.

So kann man Weltretter werden

a) Wer seine Überzeugung konsequent verfolgt, kann viel erreichen. Beispielhaft werden folgende Personen vorgestellt: Felix Finkbeiner, Boyan Slat und Severn Suzuki.

b) Wie wird aus Wissen konkretes Handeln? Wer ist welcher Typ von Weltretter? Wen erreicht man wie? Ein neurobiologischer Blick kann helfen.

Arbeitsblätter "Meine persönliche Klimapolitik" zum Download

Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • verstehen die Konzepte des ökologischen Fußabdrucks und der biologischen Kapazität.
  • identifizieren die wichtigsten Handlungsfelder im persönlichen Umfeld.
  • analysieren und definieren persönliche Handlungsoptionen.
  • entwerfen Ideen zu Zukunftsvisionen eines nachhaltigeren Umgangs mit den Ressourcen.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • bedienen ein Online-Tool zur Bestimmung des ökologischen Fußabdrucks.
  • recherchieren und bewerten Internetquellen.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • können nachvollziehen, welche Faktoren unsere Motivation beeinflussen.
  • können in Partnerarbeit das eigene und das Motivationssystem des Partners erkennen.
  • finden heraus, welche praktischen Aktivitäten ihnen besonders viel Spaß machen.

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Portrait von Uwe Rotter Uwe Rotter

Uwe Rotter ist Bildungsreferent für Naturwissenschaften und Medien bei der Stiftung "Haus der kleinen Forscher". Er ist verantwortlich für das Konzept und die redaktionellen Inhalte der Kinder-Website der Stiftung.

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