Akteure der internationalen Klimapolitik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die entscheidenden Akteure der internationalen Klimapolitik und ihre oft gegensätzlichen Interessen kennen. Zudem gewinnen sie Einblicke in die grundlegenden Interessenskonflikte.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
  • 4 bis 8 Unterrichtsstunden
  • Software, Arbeitsblatt, Ablaufplan
  • 4 Arbeitsmaterialien

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Bei den jährlichen UN-Klimakonferenzen ringen fast 200 Staaten mit unterschiedlichsten Interessen um wirksame Klimaschutzmaßnahmen. Um ihre Ziele besser durchsetzen zu können, treten die Nationalstaaten mit gemeinsamen Verhandlungspositionen oft in Länderallianzen auf. Die internationale Klimapolitik wird außerdem von zahlreichen weiteren Interessensgruppen, darunter Nichtregierungsorganisationen (NGOs), zwischenstaatlichen Organisationen und Wirtschaftsverbänden beeinflusst. Was sind ihre Ziele und Rollen? Durch diese Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die entscheidenden Akteure der internationalen Klimapolitik und ihre oft gegensätzlichen Interessen kennen. Zudem gewinnen sie einen Einblick in die grundlegenden Interessenskonflikte. 

Didaktisch-methodischer Kommentar

Diese Unterrichtseinheit ermöglicht die selbstständige Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den entscheidenden Akteuren der Internationalen Klimapolitik und ihren grundlegenden Verhandlungspositionen. Außerdem lernen sie die Länderallianzen mit ihren gemeinsam vereinbarten Zielen kennen. Um sich selbstständig und detailliert mit den jeweiligen Positionen auseinanderzusetzen, schlüpfen die Jugendlichen in die Rollen der unterschiedlichen Akteure. Sie analysieren Verhandlungspositionen, arbeiten Kernforderungen heraus und präsentieren diese im Plenum. Nach den Präsentationen sollten die einzelnen Standpunkte gemeinsam zusammengetragen werden und in der Lerngruppe eine Reflexion und Diskussion stattfinden. Es sollte gelingen, die grundlegenden klimapolitischen Interessenskonflikte zwischen Staaten und anderen in der Klimapolitik involvierten Akteuren herauszuarbeiten. Im Anschluss erarbeiten die Lernenden gemeinsam (oder in Kleingruppen) Lösungsansätze und Kompromisse für erfolgreiche und kooperative Klimaverhandlungen.

Themen der Unterrichtseinheit

Internationale Klimapolitik: Akteure und Meilensteine

Die im Jahr 1992 in Rio de Janeiro verabschiedete Klimarahmenkonvention (UNFCCC) wurde von 195 Staaten ratifiziert mit dem Ziel, den globalen Klimawandel aufzuhalten. Jährlich treffen sich die Länder im Rahmen des UNFCCC-Prozesses, um konkrete internationale Vereinbarungen zum Klimaschutz auszuhandeln.

Akteure der Klimapolitik und ihre gegensätzlichen Interessen

Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rollen von politischen Entscheidern und Vertretern von Interessengruppen. Sie diskutieren dabei über die zentralen Interessenskonflikte zwischen den Staaten und anderen Akteuren. 

Länderallianzen

Um den Verhandlungsprozess besser beeinflussen zu können, schließen sich Nationalstaaten in Staatengruppen mit gemeinsamen Interessen und Positionen zusammen. Diese werden hier aufgelistet.

Arbeitsmaterial "Akteure internationale Klimapolitik" zum Download

Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • verstehen die grundlegenden Regeln des UN-Klimaprozesses.
  • gewinnen einen Überblick über die Geschichte der internationalen Klimapolitik.
  • lernen unterschiedliche Akteure der internationalen Klimapolitik sowie ihre Interessen kennen.
  • lernen typische Länderallianzen und ihre Verhandlungspositionen kennen.
  • setzen sich mit den grundlegenden Interessenkonflikten in der Klimapolitik auseinander.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren im Internet.
  • bereiten Präsentationen vor.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • arbeiten in Teams zusammen.
  • nehmen die Perspektive eines Akteurs/einer Länderallianz ein.
  • diskutieren gemeinsam und lernen, andere Meinungen einzubeziehen.
  • präsentieren ihre Standpunkte.
  • befragen verschiedene Akteure der Klimapolitik und analysieren deren Positionen.

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Komila Nabiyeva

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit "KEEP COOL mobil".

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