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Selbstwertgefühl stärken - Fächerübergreifend

Drei redende Teenager
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Selbstwertgefühl stärken - Fächerübergreifend

Die Sommerferien nahen: Eine gute Zeit, um Selbstliebe zu stärken. Mit den Materialien des Dove Projekts unterstützen Sie Kinder und Jugendliche dabei, ein positives Körpergefühl zu entwickeln.

Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Schülerinnen und Schüler diskutieren in einer Gruppe
Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Hier entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Moral und Demokratie zusammenhängen. Sie stärken ihre Argumentationsfähigkeit und erarbeiten wichtige Kompetenzen für eine demokratische Gesellschaft.

Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Sophie Scholl
Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

In dieser Einheit wird das Thema "Sophie Scholl und die Weiße Rose" anhand des Social-Media-Projektes @ichbinsophiescholl neu aufbereitet.

Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

Schülerin liest Zeitung
Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

In diesem Fachartikel zum Thema Leseförderung geht es darum, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler unterstützen können, die wenig oder ungern lesen.

Tipp der Redaktion

Instrumente im Zusammenspiel

Bild von Instrumenten
Tipp der Redaktion

Instrumente im Zusammenspiel

In diesem Material wird mithilfe eines Überblickvideos und eines interaktiven Arbeitsblatts das Thema "Instrumente im Zusammenspiel" bearbeitet.

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Das Bruttoinlandsprodukt: Grundlagen für den Einstieg

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse über das Bruttoinlandsprodukt. Sie erfahren, welche Leistungen das Bruttoinlandsprodukt erfasst und betrachten diesen Messwert im Hinblick auf seine Funktion als Wohlstandsindikator. Das Bruttoinlandsprodukt als Unterrichtsgegenstand erscheint vielen Schülerinnen und Schülern eher uninteressant und trocken. Um diesen Inhalt attraktiver zu machen, berücksichtigt dieses Unterrichtsmaterial mehrere Rechercheaufträge zur eigenständigen Erarbeitung und ansprechende Erklärvideos. Als Einstieg des Arbeitsmaterials dient ein ansprechendes Grundlagenvideo über das Bruttoinlandsprodukt. In diesem Video können die Schülerinnen und Schüler bereits erste Eindrücke über das Thema sammeln. Die Lernenden werden dabei mit verschiedenen grundlegenden Begrifflichkeiten des BIPs vertraut, wie zum Beispiel wirtschaftliche Leistung , Wertschöpfung oder Wirtschaftswachstum . Diese Begriffe sind essentiell für das Verständnis und eine erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben. Danach folgt eine eigenständige Recherche über das Bruttoinlandsprodukt, welche mit mehreren Links unterstützt wird. Danach findet eine Betrachtung des historischen Ursprungs des Bruttoinlandsprodukts statt. Der geschichtliche Ablauf und die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts wird hierbei erarbeitet und chronologisch dargestellt. Abschließend werden die Ergebnisse im Plenum präsentiert und besprochen. Zuletzt erfolgt eine kritische Bewertung des Bruttoinlandsprodukts als Wohlstandsindikator. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren abschließend alternative Messwerte für den Wohlstand und stellen diese der Klasse kurz vor. Um sich mit dem Bruttoinlandsprodukt kritisch auseinandersetzen zu können, benötigen die Schülerinnen und Schüler Hintergrundwissen. Die notwendige Information wird ihnen mithilfe eines Videos oder weiterer Quellen im Internet vermittelt. Dieses Arbeitsmaterial legt neben der Fachkompetenz einen großen Fokus auf die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Diese sollen überwiegend eigenständig die Inhalte dieser Lerneinheit recherchieren und bearbeiten. Die Lehrkraft begibt sich hierbei vor allem in die Rolle der Beobachterin und gibt gegebenenfalls Hilfestellung. Dadurch wird die Recherchefähigkeit der Lernenden gefördert, welche zudem die Qualität der genutzten Quellen einschätzen müssen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Bedeutung von Indikatoren. wissen, welche Leistungen in das Bruttoinlandsprodukt einfließen. können das Bruttoinlandsprodukt als Wohlstandsindikator kritisch hinterfragen. lernen die Geschichte des Bruttoinlandsprodukts kennen. Medienkompetenz recherchieren selbstständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. nutzen für die Bearbeitung der Aufgaben ein mobiles Endgerät oder Computer.

  • Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Instrumentenkunde II: Instrumente im Zusammenspiel

Kopiervorlage / Interaktives / Video

Wie sieht es aus und wie hört es sich an, wenn Instrumente einzeln und zusammen ertönen? Wie heißen die verschiedenen Formate? Und was ist der Unterschied zwischen Solo-, Gruppen- und Orchesterspiel? All diese Fragen können Sie mithilfe des vorliegenden Materials, eines Überblickvideos und eines interaktiven Arbeitsblatts mit Ihren Lernenden erarbeiten. Um das Gehör zu schulen, stehen weiterhin 35 Einzel-MP3-Dateien zur Verfügung, die eine Bandbreite an Musikinstrumenten abdecken. Die Welt des Klangs und Spiels steht Ihnen offen! Das Arbeitsmaterial fokussiert sich auf das Zusammenspiel von Instrumenten , richtet sich an die Klassenstufen 5 und 6 und gibt den Lernenden weiterführende Informationen zum Arbeitsmaterial "Instrumente und Instrumentengruppen" an die Hand. Hierzu wird im Rahmen eines Erklär-Videos zunächst eine terminologische Einordnung vorgenommen, indem die Begriffe " Ensemble " und " Orchester " näher betrachtet werden. Es werden darüber hinaus Beispiele für die unterschiedlichen Besetzungsformen eines Orchesters aufgezeigt und anschaulich vermittelt. Auch auf die spezifische Sitzordnung und Zusammensetzung eines Orchesters wird näher eingegangen. Anschließend erarbeiten die Lernenden sich verschiedene Formen von Ensembles und deren Unterschiede zum Orchester auf einem interaktiven Arbeitsblatt mit Hörbeispielen. Dieses kann am Computer oder Tablet bearbeitet werden, aber auch mithilfe des Smartphones. Lernziele Die übergeordneten Lernziele sind: Instrumente anhand ihres Klangs erkennen zu können. die Differenzierung von Solo-, Klein- und Großgruppenspiel zu verinnerlichen. die Unterklassifizierungen von kleineren Ensembles benennen und beschreiben zu können. Instrumente im Zusammenspiel deuten sowie sie bezüglich ihres Klanges beziehungsweise ihrer spezifischen Stimmung korrekt einordnen zu können. Das beigefügte interaktive Arbeitsblatt , das mit eingebetteten Links beziehungsweise QR-Codes versehen ist, gibt zudem genaueren Aufschluss über kleinere Varianten des Zusammenspiels. Es werden ergo verschiedene Formen des Ensembles – vom Duo bis hin zum Dezett – besprochen und mit jeweils einem kurzen Videobeispiel veranschaulicht. In einer Beobachtungsaufgabe , die entweder im Unterricht oder als Hausaufgabe gelöst werden kann, vergleichen die Lernenden den Klang kleinerer Ensembles mit dem eines opulenten Orchesters. Damit knüpft die Beobachtungsaufgabe den Bogen zum Orchesterspiel und führt dazu, dass Lernende erkennen, welche Differenzierungen indiziert sind. Eine kreative Lernaufgabe bildet den Abschluss der Unterrichtseinheit und regt die Schülerinnen und Schüler zur individuellen Reflexion an. Die beigefügten, in Ihren Musikunterricht integrierbaren Audiobeispiele dienen entweder der Festigung von bereits Gelerntem (Instrumente werden angesagt) oder dem Aufbau von Differenzierungskompetenz (Instrumente werden nicht angesagt). In letzterem Fall sind die Schülerinnen und Schüler dazu angehalten, den spezifischen Klang verschiedener Instrumente dem entsprechenden Korrelat zuzuordnen. In diesem Sinne kann die vorliegende Unterrichtseinheit vor allem als Anschlusspunkt an das Arbeitsmaterial "Instrumentenkunde: Instrumente und Instrumentengruppen" genutzt werden. Die Lernenden können die Lerninhalte mithilfe des Erklär-Videos und des interaktiven Arbeitsblatts weitestgehend eigenständig erarbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können musikalisches (Theorie-)Wissen anwenden. festigen ihre Kenntnisse über Instrumente und Instrumentengruppen, lernen Beispiele in deren Einsatz und können entsprechend differenzieren. erarbeiten selbstständig einen Unterrichtsgegenstand und schaffen einen Transfer durch die Verknüpfung mit einer Imaginationsaufgabe. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das Arbeitsmaterial selbst digital bearbeiten und festigen damit ihre Kenntnisse des Umgangs mit Hyperlinks sowie digitalen Kontextinformationen. können den Unterrichtsgegenstand selbst anhand audio-visueller Stimuli erkunden. trainieren Audiokompetenzen durch das Hören der Beispiele. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich mutuell beim Erraten und Wiedererkennen der Hörbeispiele. lernen über eine Fachthematik in der Gruppe zu diskutieren. erfahren Wertschätzung und üben sich im Umgang mit anderen Meinungen und Standpunkten, wenn die Auswertung des Arbeitsauftrages gemeinsam besprochen wird. Denn dieser lässt individuelle und nicht nur eine korrekte Antwort zu.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Nachhaltigkeit braucht Handwerk – Perspektiven der SHK

Fachartikel

Der Fachartikel beleuchtet, welche Rolle das Handwerk bei der Bewältigung aktueller Gesellschaftsaufgaben wie Energiewende, Klimaschutz und demografischem Wandel spielt. Am Beispiel des Sanitär-Heizung-Klima-Handwerks (SHK) werden Themen wie CO2-Reduktion, nachhaltige Gebäudetechnik und barrierefreie Sanitärlösungen behandelt. Der Fachartikel eignet sich für den fächerübergreifenden Unterricht und verbindet technische mit gesellschaftlichen Perspektiven auf Zukunftsthemen. Schülerinnen und Schüler kennen dies, denn alle, die schon einmal einen langen Spaziergang im Winter gemacht haben, wissen: Irgendwann hilft auch der wärmste Wintermantel nicht mehr, man fröstelt und freut sich auf ein geheiztes Zuhause. Kaum vorstellbar, wie ungemütlich es wäre, wenn man plötzlich in eine kalte Wohnung käme. Die Heizung ist ausgefallen und man hat auch kein warmes Wasser mehr. Genau hier kommen dann die Fachkräfte wie Anlagenmechaniker/-innen für SHK, Ofen- und Luftheizungsbauer/-innen ins Spiel. Sie gehören alle der sogenannten SHK-Branche an und sind im Falle einer kaputten Heizung der Ansprechpartner der Wahl. Serviceorientierung ist dabei wie in vielen anderen Berufen innerhalb und außerhalb des Handwerks auch im SHK-Handwerk essenziell. Man stelle sich nur einmal vor, man müsste bei einer defekten Heizung in einer kalten Wohnung sitzen oder kein warmes Wasser käme aus der Leitung. Aber nicht nur für ein warmes Zuhause im Winter sind diese Fachkräfte von hoher Bedeutung. Sie leisten ebenso einen großen Beitrag zur deutschlandweiten Energiewende, indem sie beispielsweise private Heizanlagen auf- beziehungsweise umrüsten mit nachhaltigeren, klimafreundlicheren Anlagen. Denn eine zeitnahe Umstellung auf eine nachhaltige Wärmeversorgung ist besonders wichtig, um die Ziele der energetischen Umstrukturierung zu erreichen. Für Schülerinnen und Schüler, die sich besonders für ein nachhaltiges Leben auf unserem Planeten interessieren, kann dieser Beruf attraktiv sein, können sie doch aktiv die Energiewende mitgestalten und sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. Noch heute gehören fossile Energiequellen wie Braun- oder Steinkohle, Erdgas oder Erdöl zu den am meisten verwendeten Energieträgern. Sie dienen nicht nur der Nutzung von Fahrzeugen, sondern sind auch Quellen für Strom- und Heizenergie. Vermehrt sollen diese durch erneuerbare Energien aus Photovoltaikanlagen und Windrädern, Wasserkraft oder Biomasse ersetzt werden. Diese sind im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen regenerativ. Das heißt, sie stehen in einem unendlichen Maß zur Verfügung oder wachsen in verhältnismäßig kurzer Zeit nach. Allerdings sieht es in der Realität leider noch ganz anders aus. Von insgesamt etwa 21 Millionen privater Heizungen, die die deutsche Bevölkerung mit Wärme und Warmwasser versorgen, sind 12 Millionen Heizkessel wahre "Energieschleudern" (Zentralverband Sanitär Heizung Klima 2020:5). In diesem Fall werden fossile Brennstoffe wie Heizöl, Kohle und Erdgas, genutzt, um Heizwärme zu erzeugen. Problematisch ist hier nicht nur ein ineffizienter Verbrauch an Energie, sondern auch ein erhöhter Ausstoß an Kohlenstoffdioxid.

  • Politik / SoWi

Digitale Technik

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft vermittelt Kenntnisse über digitale Technik und ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Die Lernenden befassen sich mit den Vorteilen der Digitalisierung, indem sie Grafiken und Zahlenmaterial analysieren sowie eine eigene Umfrage durchführen und auswerten. In Projektgruppen werden Beispiele aus der digitalen Technik, die spezielle Lösungen auf individuelle Herausforderungen bereitstellen, erarbeitet, präsentiert und diskutiert. Schrittweise werden die Schülerinnen und Schüler mittels dieses aktualisierten Unterrichtsmaterials in die Grundlagen der digitalen Technik und ihrer Entwicklung in den letzten Jahrzehnten eingeführt. Dabei erörtern sie die Vorteile der Digitalisierung, indem zunächst Grafiken und Zahlenmaterial analysiert sowie eine eigene Umfrage durchführt und ausgewertet werden. Des Weiteren erarbeiten, präsentieren und diskutieren die Lernenden Beispiele der digitalen Technik, die spezielle Lösungen auf individuelle Herausforderungen bereitstellen, wobei auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Bereichen wie Smart Homes und Automatisierung besondere Berücksichtigung findet. Die Unterrichtseinheit "Digitale Technik" ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft" . Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Informations- und Arbeitsblättern, einer Mindmap sowie aus Link- und Literaturempfehlungen . Sie können direkt in der Unterrichtseinheit "Digitale Technik" heruntergeladen werden.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe II

Smart Home – leben, lernen und arbeiten heute bis morgen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für die Fächer Politik / Wirtschaft der Klassen 11–12 untersuchen die Schülerinnen und Schüler, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit das Leben in Städten verändern. Die Unterrichtseinheit führt in das Konzept der Smart City ein und zeigt, wie Energieeffizienz, Klimaschutz und gesellschaftliche Teilhabe zusammenwirken. Anhand interaktiver Materialien analysieren die Lernenden Beispiele vernetzter Städte und entwickeln eigene Ideen für eine nachhaltige, lebenswerte Stadt der Zukunft. Das Unterrichtsmaterial bietet eine schrittweise Einführung in die Themen Smart Home und Smart Living. Dabei befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Funktionen eines Smart Homes und sie erarbeiten, wie sich das Leben und Arbeiten in intelligent vernetzten Gebäuden verändert. Hierbei wird der Lebensweltbezug zu Gegenwart und Zukunft berücksichtigt. Sie erkennen und reflektieren neben den Vorteilen eines Smart Homes auch mögliche Vorbehalte gegenüber den intelligenten Technologien. Zudem befassen sich die Lernenden auch grundlegend mit dem Thema Smart Building vor dem Hintergrund des aktuellen Klimaschutzgesetzes. Die Unterrichtseinheit " Smart Home " ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft". Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Informations- und Arbeitsblättern mit Lösungsblättern sowie aus einem interaktiven Tafelbild. Zusätzlich geben Link- und Literaturempfehlungen Anregungen für eine weiterführende Beschäftigung. Sie können von Lehrerinnen und Lehrern auch als Recherche- und Vorbereitungsmaterial genutzt werden.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe II

Pro und Contra der Organspende

Unterrichtseinheit
14,99 €

Regelmäßig gibt es aufwändige, vom Gesundheitsministerium und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung initiierte Werbekampagnen, um die Bereitschaft für Organspende zu potenzieren. Dennoch fehlt es bundesweit nach wie vor an Spenderorganen. In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit beleuchten die Schülerinnen und Schüler das Pro und Contra der Organspende. " Tod " und " Krankheit " sind Thematiken, die sich zumeist außerhalb des Wahrnehmungshorizonts von Heranwachsenden befinden – und die dennoch immerzu alle Menschen betreffen können. Die Unterrichtseinheit "Pro und Contra der Organspende" führt die Schülerinnen und Schüler in diesem Kontext an das Thema Sterblichkeit heran und richtet ihren Fokus dabei explizit auf die hitzige Debatte rund um die Organspende-Thematik . Deklariertes Ziel ist es, dass sich die Lernenden mit den verschiedenen Pro- und Contra-Argumenten zu der übergeordneten Thematik auseinandersetzen, verschiedene Sichtweisen kennen- beziehungsweise respektieren lernen und insgesamt ein differenziertes individueller Werturteil zur Organspende herausarbeiten. Dabei inkludiert die Unterrichtseinheit unter anderem die Arbeit mit einem kurzen Lehrfilm und fußt insbesondere auf dem Veranstalten einer klasseninternen, themenbezogenen Diskussionsrunde . Die Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass die Schülerinnen und Schüler sich das Thema im Rahmen des entdeckenden Lernens weitgehend selbstständig erarbeiten können. Sie erhalten den Arbeitsauftrag, sich über das Für und Wider der Organspende zu informieren und die erhaltenen Informationen kritisch zu reflektieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich kritisch mit unterschiedlichen Standpunkten auseinanderzusetzen. sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Websites kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. drehen eigenständig einen kleinen Film. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und akzeptieren. produzieren in Gruppenarbeit einen eigenen Film. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Religion / Ethik / Fächerübergreifend / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wie erkenne ich Fake News und Falschinformationen im Internet?

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler erhalten mithilfe der Unterrichtsmaterialien praktische Tipps und erwerben Kompetenzen, um selbstständig und systematisch eine Einschätzung der Verlässlichkeit von (Online-)Informationen vorzunehmen. Diese Methoden dienen der Analyse und Bewertung von unterschiedlichen (Online-)Informationen und Quellen. In Zeiten von Facebook, Twitter und Co. ist eine Vielzahl an Informationen frei im Internet zugänglich. Mit nur einem Klick können Inhalte schnell und vielfach geteilt werden, ohne sie einer genaueren Kontrolle zu unterziehen. Dies begünstigt die Verbreitung sogenannter Fake News, das heißt bewusst gestreuter Falschinformationen. Um aus dem reichhaltigen Informationsangebot im Internet gezielt seriöse Informationen auszuwählen, benötigen Heranwachsende Kompetenzen zur Quellenbewertung. Sie müssen rekonstruieren, von wem, wann und mit welcher Intention eine Information veröffentlicht wurde, um nicht auf Werbebotschaften, Verschwörungsideologien oder schlichtweg veraltete Informationen hereinzufallen. Die Materialien sind das Ergebnis des Projekts " Qapito! – Quellen kritisch beurteilen ", das Unterrichtsmaterialien zur Quellenbewertung für die Sekundarstufe I zur Verfügung stellt. Der beschriebene Workshop adressiert Grundkompetenzen der Quellenbewertung, lässt Schülerinnen und Schüler erfahren, warum Quelleninformationen relevant für die Beurteilung von Internetinformationen sind und stellt ihnen kognitive und digitale Werkzeuge zur Bewertung von Internetinformationen zur Verfügung. Durch die Bewertung alltäglicher Beobachtungen werden die Jugendlichen in dem Workshop schnell an die Problematik im Umgang mit Falschinformationen herangeführt. Sie erfahren, dass Quelleninformationen notwendig sind, um seriöse von unseriösen Informationen unterscheiden zu können. Dabei steht als zentrale Frage im Raum, wer eigentlich hinter einer Information steckt. Die Bewertung von Quellen fokussiert sich deshalb auf die beiden Merkmale "Expertise" und "Vertrauenswürdigkeit". Zur digitalen Lebensrealität gehören jedoch auch Falschinformationen, die ohne Quelleninformationen präsentiert werden. Auf Social Media und in Messengerkanälen verbreiten sich unwahre Informationen rasend schnell, besonders wenn wirkmächtige Bilder oder eine starke emotionale Ansprache verwendet werden. Im zweiten Abschnitt konzentriert sich der Workshop deshalb auf Methoden, die bei der Überprüfung von Behauptungen ohne Quellen angewendet werden können. Dabei lernen die Jugendlichen zum einen eine systematische Sichtung der Belege und zum anderen, Behauptungen bei anderen Quellen nachzurecherchieren. Hierzu zählt auch die gezielte Nutzung digitaler Werkzeuge, wie sie beispielsweise Faktenchecker-Portale darstellen. Die Unterrichtsmaterialien leisten einen Beitrag zur gesteigerten Medienkompetenz der Jugendlichen sowie zur Resilienz gegenüber gezielten Desinformationskampagnen. Die an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientierten Themen und Beispiele sollen einen Transfer nach der Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien im schulischen sowie außerschulischen Alltag der Schülerinnen und Schüler erleichtern. Der Austausch über den Umgang mit digitalen Medien und Internetinformationen kann im familiären Kontext in verschieden stark ausgeprägter Form vorliegen, weshalb ein individuelles Eingehen auf die Lernendengruppe erforderlich ist. Die auf der PowerPointPräsentation enthaltenen Fachbegriffe können je nach Lernstand der Gruppe entweder von den Schülerinnen und Schülern selbst erläutert oder mithilfe der Erläuterungen zu den Begriffen auf den Folien durch die Lehrkraft geklärt werden. Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren Übungsphasen durch spielerische Settings aktiviert, beispielweise in Kahoot- und Mentimeter-Quizzen. Darüber hinaus gibt es Gruppenarbeitsphasen, Think-Pair-Share-Phasen, Plenumsdiskussionen und kurze Inputphasen in Form von Vorträgen durch die Lehrkraft, wodurch die Einheit abwechslungsreich erlebt wird. Als Vorbereitung des Workshops müssen Konten bei Mentimeter und Kahoot oder ähnlichen Anbietern für Umfragen und Quizze erstellt werden, um diese nutzen zu können. Des Weiteren sind ein Browser sowie Lautsprecher erforderlich, um YouTube-Videos abspielen zu können. Zudem sind die Lektüre des Manuals und der Foliennotizen obligatorisch. Das Einrichten und Testen der Online-Quizze ist ebenfalls Bestandteil der Vorbereitung. Gleiches betrifft den Ausdruck der Arbeitsblätter. Aufgrund der (digitalen) Methodenvielfalt ergibt sich das Erfordernis, dass die Lehrkraft die hierfür erforderlichen digitalen Kompetenzen aufweist und mit den Webtools Kahoot und Mentimeter oder ähnlichen Tools agieren kann. Informationen zu den Arbeitsblättern Arbeitsblatt 1: Leichter lernen – dank Neuro-Enhancement? Die Schülerinnen und Schüler erhalten unwissentlich zwei verschiedene Versionen eines Textes und sollen anschließend im Plenum die Aussagen des Textes diskutieren. Arbeitsblatt 2: Welches Suchergebnis ist verlässlich? Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand der Merkmale Können und Wollen eine Bewertung von Google-Ergebnissen vornehmen, die in einem Mentimeter-Quiz überprüft wird. Arbeitsblatt 3: Recherche zum Phänomen des Vogeltods in Kroatien. Dieses Arbeitsblatt dient als Vorbereitung für ein Kahoot-Quiz, in dem die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit W-Fragen zu einer Internetbehauptung beantworten sollen. Alle Arbeitsblätter finden Sie zum Download auf der Projektseite von Qapito! Bewertungskompetenzen Die Jugendlichen recherchieren und bewerten Informationen und deren Quellen unter Zuhilfenahme kognitiver Strategien sowie verschiedener digitaler Werkzeuge (wie Faktencheck-Portalen). Sie lernen dabei Merkmale von Quellen zu identifizieren und diese kritisch zu bewerten. Medienkompetenzen Die Jugendlichen lernen verschiedene digitale Medien kennen und setzen sich analytisch und reflektiert mit den Formen der (mangelnden) Qualitätssicherung dieser Medien auseinander. Zudem wird der kompetente Umgang mit emotionalisierenden Internetbeiträgen gefördert. Sozialkompetenzen Durch die Erarbeitung oft kontroverser Themen in Kleingruppen und im Plenum wird die Kommunikations- und Teamfähigkeit gestärkt, da dabei verschiedene Positionen eingenommen und reflektiert werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

religionen-entdecken.de: spannendes Wissen über Weltreligionen

Fachartikel

Diese Übersicht zu religionen-entdecken.de stellt das führende Wissensportal für die Weltreligionen in Deutschland vor. Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren finden ein umfassendes Lexikon über acht Weltreligionen, haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das erlangte Wissen spielerisch zu testen. Die Website religionen-entdecken.de vermittelt 8- bis 13-Jährigen Wissen über die Weltreligionen. Sie informiert über religiöse Glaubensvorstellungen und -praktiken und baut so Vorurteile im Hinblick auf Unbekanntes ab. Zurzeit sind acht Religionsgemeinschaften dargestellt: Alevitentum Bahai Buddhismus Christentum Hinduismus Islam Judentum Jesidentum Sikhi Religionen-entdecken.de leistet einen wertvollen Beitrag zur Verständigung zwischen den Weltreligionen, in dem durch spielerische und niederschwellige Teilhabemöglichkeiten Kindern und Jugendlichen ein Wissensaustausch über das kulturell Fremde ermöglicht wird.

  • Religion / Ethik

Instrumentenkunde I: Instrumente und Instrumentengruppen

Kopiervorlage / Interaktives / Video

Instrumente und Instrumentengruppen kennen und erkennen lernen – so einfach wie ein C-Dur Akkord? Vermitteln Sie Instrumente und Instrumentengruppen anschaulich und interaktiv für Ihre Lernenden. Beginnen Sie mit einer Präsentation, bauen Sie ein kurzes Video ein, schaffen Sie den Transfer mit einer Kopiervorlage und enden Sie mit einem digitalen Quiz. Das Unterrichtsmaterial richtet sich an die Klassenstufen fünf und sechs und führt grundlegend in Instrumente und Instrumentengruppen ein. Dabei geht es einführend und exemplarisch vor, indem es Bilder, Hörbeispiele sowie Übungen mit einbezieht. Durch das zugehörige Video kann eine grundlegende begriffliche und definitorische Einordnung des Themas audio-visuell vermittelt werden. Die Kopiervorlage geht gesondert auf das Thema Aufbau und Spielweise ein und schafft den Transfer mit einer Rechercheaufgabe für die Schülerinnen und Schüler. Der H5P-Inhalt kann als abschließende, spielerische Überprüfung und zur Diskussion genutzt werden. Die PowerPoint-Präsentation kann als theoretischer Input zur Thematik genutzt werden. Sie enthält folgende Inhalte: Einführung, Instrumente und Instrumentengruppen, Instrumente im Orchester; Exkurs: Elektronische Instrumente. Das Video kann zusätzlich zur Präsentation oder als Hausaufgabe zur Festigung/Wiederholung des Wissens angesehen werden. Es stellt zunächst den Begriff Instrument vor und, warum man Instrumentenkunde betreibt. Weiterhin werden Beispiele gebracht, die die Wichtigkeit des Wissens um Instrumente verdeutlichen. Die Kopiervorlage kann zur Vervielfältigung genutzt und für Lernende ausgeteilt werden. Die Lösung derer kann präsentiert und anschließend gemeinsam besprochen werden. Hier geht es konkret um das Tamburin und die Gitarre sowie bei der Recherche-Aufgabe um ein eigens gewähltes Instrument. Zudem kann sie als Verbindung von theoretischem Input und praktischen Anteilen zur Erarbeitung eines bestimmten Instruments dienen. Der interaktive H5P-Inhalt kann am Ende eingesetzt werden, um das Gelernte zu überprüfen. Alternativ kann dieser auch zu Beginn und am Ende eingesetzt werden, damit Lernverläufe und -zuwächse verdeutlicht werden. Er bündelt dabei Fragen, die sich auf die Präsentation beziehen. Außerdem geht er auch darüber hinaus, indem er beispielsweise weitere interessante Fragen (zum Beispiel welcher Instrumentengruppe der Dudelsack zugehörig sein könnte) aufwirft und somit fortführendes Interesse am Thema wecken kann. Die übergeordneten Lernziele sind: Instrumente und Instrumentengruppen vom Aussehen und Klang erkennen, sie zu Gruppen zuordnen zu können, sie generell beschreiben und deren Funktionsweise erklären zu können, Beispiele deren Einsatzes in der Praxis kennen/erklären zu können (zum Beispiel im Orchester / als Soloinstrument / in der Band). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können theoretisches Wissen anwenden. lernen den Unterrichtsgegenstand praktisch kennen und wiederzuerkennen. können ihre eigene Erfahrung (zum Beispiel durch das Musizieren in einer Musikschule) mit in den fachbezogenen Unterricht einfließen lassen und ihn damit bereichern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können digital selbst nach Instrumenten suchen sowie relevante Informationen fokussieren und diese entsprechend aufbereiten. können audio-visuelle Elemente als spielerische Vermittlungsform von theoretischen Inhalten erleben. können selbst den Umgang mit interaktiven Lernmedien (wie H5P) lernen oder diesen gemeinsam in der Klasse anwenden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wertschätzen und akzeptieren sich, beim Erraten der Hörbeispiele und beim Lösen des Quiz. lernen andere Meinungen zu akzeptieren oder über diese konstruktiv zu diskutieren. erfahren ein Teamgefühl/Teamgeist, indem die Recherchearbeit vorgetragen und durch aktive Diskussion und Interesse am Thema gewürdigt wird. Instrumentenkunde: unterrichtsbegleitendes Video

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Der Mittelalter-Meme-Generator

Tool-Tipp

Meme-Fans aufgepasst! Mit dem kostenlosen "Bayeux Historic Tale Construction Kit" lassen sich ganz einfach tolle Mittelalter-Memes selbst gestalten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Fächerübergreifend

Soziale Medien im Unterricht: den verantwortungsbewussten Umgang anhand eines Projektes schulen

Fachartikel
5,99 €

Soziale Medien sind in der heutigen Zeit ein ständiger Begleiter von Schülerinnen und Schülern. Dieser Fachartikel thematisiert anhand des Social Media-Projekts @ichbinsophiescholl Chancen und Risiken, die mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen. Auch Möglichkeiten, potentielle Gefahren der Social Media-Nutzung im Unterricht aufzugreifen, und die Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs sind Thema des Artikels. Soziale Medien in der (Lebens-)Welt der Schülerinnen und Schüler In der regelmäßig erscheinenden JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) werden Jugendliche zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Eine wichtige Rolle spielt in der aktuellen Studie aus dem Jahr 2021 auch die Nutzung von Social Media-Anwendungen. Nicht überraschend belegte die Kommunikationsanwendung WhatsApp hierbei sowohl in der Gruppe der befragten Mädchen als auch unter den befragten Jungen den ersten Rang. Mit etwa der Hälfte der für WhatsApp abgebenden Stimmen wurde Instagram auf Platz zwei dieser Umfrage gewählt. Hierbei zählte sie für 42% der Mädchen und 31% der Jungen zu den wichtigsten Apps auf ihrem digitalen Endgerät. Auf den weiteren Rängen folgten YouTube, TikTok und Snapchat. Konkret befinden sich unter den fünf häufigsten Nennungen dieser Studie alle Apps, die auch Sie regelmäßig aus dem Mund ihrer Schülerinnen und Schüler hören, denn soziale Medien sind nach wie vor im Trend. Umso wichtiger ist es, sich auch als Lehrkraft mit diesen Medien auseinanderzusetzen und die Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten Umgang damit anzuleiten. Denn auf diesen Plattformen kann man nicht nur Eindrücke und Bilder teilen – sie stellen auch eine große Gefahr dar. Gefahren und Risiken im Umgang mit Social Media Soziale Medien nehmen im Zeitalter der Digitalität eine immer größere Rolle ein: TikTok, Instagram und andere soziale Medien dienen unter anderem der Kommunikation, der Unterhaltung sowie der Information und sind aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es unabdingbar, sich sowohl mit Möglichkeiten, Chancen und Vorteilen zu beschäftigen als auch mit Risiken und Gefahren, um einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Medien zu fördern. Die heutige Generation von Kindern und Jugendlichen ist sich oftmals nicht bewusst, dass die Nutzung sozialer Medien auch Risiken bergen kann: Beispielsweise teilen die Influencerinnen und Influencer diverser Plattformen nur einen Teil ihres Lebens mit der Öffentlichkeit und diese Einblicke werden gezielt von den Protagonistinnen und Protagonisten der einzelnen Kanäle gesteuert. Vergleichen Jugendliche ihr eigenes Leben mit den auf Instagram dargebotenen Inhalten sind sie oft enttäuscht und fühlen sich minderwertig. Auf Social Media geht es allerdings nicht um die Darstellung von Wirklichkeit, sondern um Klicks, Aufmerksamkeit und die eigene Vermarktung. Indem Medienschaffende sich nahbar, als "beste Freundin" oder "bester Freund" inszenieren, vermarkten sie Produkte für verschiedene Konzerne und verdienen so viel Geld. Von Jugendlichen werden diese Produkte – meist unreflektiert – nachgekauft. Dass diese teilweise weder qualitativ hochwertig noch preislich angemessen, sondern schlicht überteuert sind, wird dabei von den Influencerinnen und Influencern gekonnt verschwiegen. Jugendliche sollen geblendet und somit zu deren Konsum angeregt werden – ein Konzept, welches sich sowohl für die beteiligten Firmen als auch die Influencer, die für ihre Werbung bezahlt werden, durchaus lohnt. In Deutschland herrscht zwar eine gesetzliche Pflicht zur Kennzeichnung von Werbung, diesem Beschluss wird meist aber eher dezent und dezentriert nachgekommen. Der Fachartikel "Das Thema Influencer in Schule und Unterricht" zeigt auf, wie diese Thematik in den Unterricht eingebunden werden kann. Neben der schillernden Scheinwelt stellt auch die schnelle und teilweise öffentliche Verbreitung von Informationen und Bildmaterial via Social Media eine Gefahr für die Jugendlichen dar. Ein peinliches Foto, gar ein Nacktfoto, geht in Sekunden viral und wird mit der ganzen Welt geteilt. Solche Bilder werden in der Regel nicht von den Betroffenen selbst hochgeladen, sondern sind das Ergebnis von Mobbing im Netz. Dies endet nicht selten in psychischen Problemen. Auch Fake News und Hassbotschaften verbreiten sich über soziale Medien rasend schnell. Nur 77% der befragten Schülerinnen und Schüler der aktuellen JIM -Studie geben an, regelmäßig Desinformation und Beleidigungen im Netz zu begegnen. Die Sensibilisierung der Lernenden für Falschmeldungen und Hass in den sozialen Medien ist ein zentraler Punkt der medienpädagogischen Arbeit an den Schulen. Jugendliche müssen den richtigen Umgang mit diesen gezielt üben . Schulung eines bewussten Umgangs mit Instagram bei den Schülerinnen und Schüler: das Projekt @ichbinsophiescholl All diese Gefahrenpunkte können mit Hilfe des Einsatzes von Instagram oder einer anderen Social Media-Plattform im Unterricht thematisiert werden. Dem Unterricht kommt eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den sozialen Medien zu sensibilisieren. Im Folgenden geht es um ein konkretes Beispiel, das im Geschichtsunterricht aufgegriffen werden kann, um Medien- und Urteilskompetenz sowie einen reflektierten Umgang zu schulen. Praxisbeispiel @ichbinsophiescholl im Geschichtsunterricht Haben Sie auch schon einmal überlegt, Social Media in ihren Unterricht zu integrieren? Ein Beispiel ist die Unterrichtseinheit "Das Social Media-Projekt @ichbinsophiescholl im Unterricht" . Diese Einheit setzt sich mit der Darstellung von Geschichte auf Instagram und dem im Netz verbreiteten Hass auseinander. Das Verbundprojekt @ichbinsophiescholl von BR und SWR zum 100. Geburtstag der Widerstandskämpferin thematisiert die letzten 10 Monaten des Lebens von Sophie Scholl. Schauspielerinnen und Schauspieler stellten verschiedene Schlüsselszenen nach, die sich vor der Ermordung der Widerstandskämpferin ereigneten. Veröffentlicht wurden diese anschließend auf Instagram und in der ARD-Mediathek . Letztere ist für den Einsatz im Unterricht zu empfehlen, da Instagram aufgrund des Datenschutzes nicht im Unterricht eingesetzt werden darf. Die Auseinandersetzung mit dem Projekt bietet sich auch an, da sich Schülerinnen und Schüler kritisch mit den eingangs erwähnten Punkten auseinandersetzen: Aspekte wie das Generieren von Klicks und die eigene Vermarktung spielen auch hier eine Rolle und werden im Verlauf der Einheit kritisch hinterfragt: Wo gelingt es dem Projekt, Geschichte "authentisch" zu erzählen und wo rutscht dieser Punkt in den Hintergrund, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren? Hierbei können die Schülerinnen und Schüler auch ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen, um so den Umgang mit sozialen Medien gezielt zu reflektieren. Medien- und Urteilskompetenz sowie einen reflektierten Umgang mit Social Media fördern In der Einheit "Das Social Media-Projekt @ichbinsophiescholl im Unterricht" findet eine kritische Auseinandersetzung mit der dargestellten Botschaft auf Instagram und der öffentlichen Rezeption des Projekts statt. So informieren sich die Lernenden anhand bestimmter Szenen über die historischen Hintergründe des Projekts und vergleichen hier die historischen Ereignisse mit der Darstellung im Rahmen des Projekts. Somit setzen sie sich nicht nur mit dem Konstrukt-Charakter von Geschichte auseinander, sondern sehen auch, welche Aspekte für das Rezipieren von Geschichte relevant sind und welche Chancen, aber auch Risiken Projekte wie @ichbinsophiescholl für die Vermittlung von Geschichte bieten. Hierzu tauchen im Rahmen der Arbeit verschiedene kritische, aber auch lobende Kommentare auf, welche es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, im Sinne der Urteilskompetenz ein eigenes Urteil in dieser Frage zu entwickeln. Wichtig ist an dieser Stelle, den Lernenden zu verdeutlichen, dass es sich bei dem Social Media-Projekt um eine reine Darstellung von Geschichte handelt, die nicht unbedingt das wirkliche Leben der Sophie Scholl abbildet. Viele Schülerinnen und Schüler könnten hier dem Irrtum aufliegen, dass der Kanal die historische Wahrheit widerspiegelt. Wichtig ist es aber, dass sie die Darstellung des Instagram-Kanals kritisch hinterfragen. Durch die Behandlung dieses Projektes im Unterricht wird nicht nur der Umgang mit Konstruktionen von Geschichte geschult, sondern auch der kritische Umgang mit Beiträgen auf Instagram trainiert. Das geschieht immer mit Bezug zum eigentlichen Projekt, sodass der dort aufgegriffene Konstrukt-Charakter von Geschichte immer im Fokus bleibt. Hier bietet sich eine Verknüpfung mit dem Thema "Fake News" an, da auch diese immer implizieren, die Wahrheit zu sagen, aber eben nur konstruiert sind, um eine gewisse Botschaft zu vermitteln. Neben den Instagram-Clips ist auch "Jana aus Kassel" und ihr Vergleich mit Sophie Scholl ein Aspekt dieser Einheit. Ohne Frage ist der Vergleich der jungen Studentin mit Sophie Scholl aus der Luft gegriffen und nicht tragbar, dennoch kann man in diesem Kontext über den Hass und die Anfeindungen sprechen, welche der jungen Studentin aufgrund ihrer bedenklichen Aussage entgegenschlugen. Durch die virale Verbreitung ihres Auftritts wurde eine Lawine losgetreten, die das ganze Land eingenommen hat. Schülerinnen und Schüler erkennen hierbei, wie schnell sich Informationen im Netz verbreiten können und welche Ausmaße dies annehmen kann. Zudem erkennen sie, dass solche Inhalte nicht wieder aus dem Netz genommen werden können. Im Rahmen der Einheit wird also auch die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen gezielt geschult. Das bezieht auch die Chance ein, den Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, wie wichtig ein reflektiertes Verhalten im Umgang mit sozialen Medien ist – nicht nur in Bezug auf die Darstellung von geschichtlichen Ereignissen, sondern auch auf den allgemeinen Umgang mit Social Media. Weiterführende Literatur Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. "JIM-Studie 2021. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger. mpfs . Online: www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2021/JIM-Studie_2021_barrierefrei.pdf , S. 37–42.

  • Fächerübergreifend / Geschichte / Früher & Heute

"Der Prozess" von Franz Kafka: motivierender Einstieg in die Lektüre

Unterrichtseinheit
14,99 €

AKTUALISIERT: In dieser Unterrichtseinheit zu Franz Kafkas Roman "Der Prozess" setzen sich die Lernenden zur Leseförderung sowohl rezeptiv-analytisch als auch handlungs- und produktionsorientiert mit dem Roman auseinander. Sie erarbeiten gezielt komische Aspekte des eher düsteren Textes.Die Unterrichtsvorschläge dieser kurzen Sequenz fordern die Schülerinnen und Schüler zur Förderung der Lesekompetenz dazu auf, sich auf eine etwas andere Art mit der rätselhaften Geschichte um Josef K. auseinanderzusetzen. Die drei Arbeitsblätter zu "Der Prozess" können dabei auch als Differenzierungsangebot im Rahmen einer Unterrichtseinheit zu Kafka eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten weitgehend selbstständig in Einzel- und Paararbeit. Die Ergebnisse können in Plenumsphasen ausgetauscht und diskutiert werden. Franz Kafkas "Der Prozess" im Unterricht In vielen Bundesländern zählt Kafkas Roman "Der Prozess" zu den Standardthemen der Kurs- oder Oberstufe. Um die Schülerinnen und Schüler für das Abitur entsprechend vorzubereiten, wird dieses als schwierig geltende Werk im Unterricht meist über mehrere Wochen hinweg zum Thema gemacht: Zentrale Textstellen werden textimmanent interpretiert (close reading, detaillierte Textanalyse), Figurenkonstellationen untersucht, die vielfältigen Deutungsansätze der Kafka-Forschung (zum Beispiel psychologische, theologische, biografische Deutung) mithilfe von Sekundärtexten erarbeitet und ansatzweise diskutiert. Die Lust am Lesen, zu der Kafkas komische Seiten beitragen können, bleibt dabei allerdings oft auf der Strecke. An dieser Stelle jedoch setzt die vorliegende Unterrichtseinheit an. Vorkenntnisse Die Arbeitsblätter können mit und ohne Kenntnis des Romans eingesetzt werden. Sie eignen sich für einen motivierenden Einstieg in die Romanlektüre ebenso wie für einen Exkurs, in dem die Lust am Lesen im Vordergrund steht. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler werden für die ambivalente Wirkung von Kafkas Texten sensibilisiert. Sie erkennen, dass die "Bedeutung" eines Textes nicht nur vom Autor, sondern auch vom Leser konstruiert wird. Methodische Analyse Die Arbeitsblätter 1 und 2 regen die Schülerinnen und Schüler zur aktiven und produktiven Auseinandersetzung mit den komischen Aspekten in Kafkas "Der Prozess" an. Die Lernenden suchen einmal ganz bewusst sowohl nach komischen als auch nach bedrückenden Textstellen im Romananfang. Durch gestaltendes Vorlesen bringen sie dabei ihre Lesart zum Ausdruck. Auch die Internet-Recherche (Arbeitsblatt 3) zur Editionsgeschichte und zur berühmten Handschrift des Romanfragments macht den Lernenden den Konstruktionscharakter von "Bedeutung" bewusst. Gleichzeitig lernen sie wichtige Institutionen der Literaturforschung, das Literaturmuseum der Moderne und das Deutsche Literaturarchiv in Marbach/Neckar, kennen – die übrigens auch einen realen Besuch lohnen! Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich produktiv mit dem Romananfang von Kafkas "Der Prozess" auseinander. üben das textnahe Lesen. interpretieren und präsentieren den Text durch lautes Vorlesen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erforschen relevante Internetseiten zu Kafkas "Der Prozess". verarbeiten die gefundenen Informationen. reflektieren die Bedeutung von Geräten (Hand und Stift, Schreibmaschine, Computer) für den Prozess des Schreibens und die Entstehung von Texten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren unterschiedliche Arbeitsergebnisse. stellen ihre Ergebnisse im Plenum vor.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im geistes- und sozialwissenschaftlichen Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Geschichte, Kunst, Musik, Politik, Sozialwissenschaften (SoWi), Religion, Ethik oder Sport: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht.  

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