Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Typischer Lehrerspruch: Ich wette, das wissen mehr von euch!

Cartoon

Stellt die Lehrerin oder der Lehrer im Unterricht eine Frage und melden sich mal wieder nur die verdächtigen drei Schülerinnen oder Schüler, dann fällt mit Sicherheit der typische Lehrerspruch: "Das wissen mehr von euch!" Damit will die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler motivieren. Ob das wohl funktioniert?

  • Fächerübergreifend

Border: Animationsfilm zum Thema "Frieden"

Tool-Tipp

Wir haben uns mal wieder für Sie auf die Suche nach interessanten Dingen im Netz begeben und sind fündig geworden: Der Animationsfilm "Border" zeigt, wie absurd Grenzen sein können.

  • Geschichte

Unsichtbares Licht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum "unsichtbaren Licht" erfahren die Lernenden, dass man Licht als elektromagnetische Welle verstehen kann und dass das Wellenlängenspektrum dieser Strahlung weit über den sichtbaren Bereich hinausgeht. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Ausgehend von dem Einstiegsvideo "Licht und Optik II: Was ist Licht? – Das elektromagnetische Spektrum (2019)" werden im ersten Arbeitsblatt schwerpunktmäßig die dem sichtbaren Bereich direkt benachbarten Wellenlängenabschnitte thematisiert, nämlich die Infrarotstrahlung und die UV-Strahlung. Die Lernenden erfahren, dass der Kamerachip ihres Smartphones in der Lage ist, bestimmte IR-Strahlung abzubilden, und lernen die vielfältigen Anwendungen von Infrarotbildern kennen. Bei der UV-Strahlung stehen die schädigenden Wirkungen auf die Haut sowie die Anwendungen der weichen UV-Strahlung (Schwarzlicht) im Vordergrund. Im zweiten Arbeitsblatt wird die Planck'sche Strahlungskurve thematisiert. Eine Computersimulation stellt diese Kurve in Abhängigkeit von der Temperatur des strahlenden Körpers dar und ermöglicht einen anschaulichen und schüleraktivierenden Zugang zum Thema. Die Lernenden erkennen, dass ein glühender, lichtaussendender Körper nur einen Teil seiner Strahlung als sichtbares Licht abgibt. Dieser Anteil hängt von der Temperatur des Strahlers ab. Im dritten Arbeitsblatt geht es dann um alle sieben Strahlungskategorien, die in dem Video erwähnt werden. Diese verschiedenen Wellenbereiche des elektromagnetischen Spektrums spielen in der Astronomie eine extrem wichtige Rolle, denn sie enthalten Informationen über die energetischen Prozesse, die in den Weiten des Universums diese Strahlung freigesetzt hat. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen, um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema "unsichtbares Licht" im Unterricht Die Unterrichtseinheit macht die Lernenden mit der Tatsache vertraut, dass der Wellenlängenumfang des elektromagnetischen Spektrums wesentlich größer ist als der des sichtbaren Lichts. Dabei unterscheiden sich die unsichtbaren Spektralbereiche in ihrer physikalischen Natur überhaupt nicht von den sichtbaren. Die Recherchen zur Entstehung und zu Anwendungen des unsichtbaren Lichts berühren viele Gebiete der Physik und Astronomie, was dem Thema eine kontextorientierte und stark motivierende Komponente verleiht. Vorkenntnisse Für die Durchführung dieser Unterrichtseinheit zum unsichtbaren Licht sollten die Grundlagen der Strahlenoptik bereits eingeführt worden sein. Außerdem sollte die spektrale Zerlegung von Licht durch Prismen bereits im Unterricht thematisiert worden sein. Didaktische und methodische Analyse Dass die Sonne außer dem sichtbaren Licht auch Wärmestrahlung und UV-Strahlung abgibt, sollte allgemein bekannt sein. Die Frage, welcher Natur diese Strahlungsarten sind und wie man sich dieser Fragestellung experimentell nähert, ist Gegenstand des ersten Arbeitsblattes. Der Nachweis der Infrarotstrahlung durch den sogenannten Herschel-Versuch beziehungsweise der Nachweis der UV-Strahlung mithilfe fluoreszierender Stoffe lässt sich im Unterricht experimentell durchaus durchführen. Sollten Sie in Ihrer Schule die Zeit und das entsprechende Experimentiermaterial haben, ist es ratsam, diese Möglichkeiten auf jeden Fall zu nutzen. Die Versuche wären dann eine gute Ergänzung zu den historischen Zugängen, die im Arbeitsblatt in Form von Recherche-Aufträgen zugänglich gemacht werden sollen. Ein wichtiges Teillernziel des Arbeitsblattes ist die Erkenntnis, dass die infrarote und die ultraviolette Strahlung von gleicher physikalischer Natur sind wie das sichtbare Licht und sich daher im Spektrum links und rechts vom sichtbaren Teil wiederfinden. Wie ausgeprägt (also wie intensiv) diese Strahlungsanteile bei glühenden Körpern sind, wird im zweiten Arbeitsblatt thematisiert. Die Computersimulation zur Planck-Kurve stellt eine gute Möglichkeit dar, einige wesentliche Aspekte dieser Thematik auf anschaulichem Niveau zu verstehen, ohne auf die Bezüge zur Quantenphysik und weiterführende Fragestellungen eingehen zu müssen. So lässt sich beispielsweise an der Strahlungskurve einer Glühlampe mit einem Blick erkennen, wie wenig der abgegebenen Strahlung in sichtbares Licht verwandelt wird und dass stattdessen der Löwenanteil der Energie in Form von Wärmestrahlung ausgesendet wird. Die seinerzeit auf europäischer Ebene getroffene Entscheidung, die Glühlampe nach und nach aus dem Verkehr zu ziehen, beruht auf einer eindeutigen physikalischen Erkenntnis – auch solche Aspekte sollten im Physik-Unterricht an passender Stelle thematisiert werden. Dass der Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung auf der Wellenlängenskala nach links und nach rechts noch wesentlich weiter ausdehnbar ist, wird im Einstiegsvideo angesprochen und im dritten Arbeitsblatt im Kontext astrophysikalischer Forschung thematisiert. Die Recherche zu den verschiedenen Spektralbereichen kann allerdings leicht ausufern, angesichts der großen Fülle an Informationen, die das Internet zur Verfügung stellt. Daher sollten Sie bereits im Vorfeld die Lernenden darauf hinweisen, nur einige wenige Aspekte, nämlich solche, die den Lernenden besonders wichtig und interessant erscheinen, aufzunehmen. Im Rahmen der anschließenden Sicherungsphase im Plenum sollten Sie dann die unterschiedlichen Ergebnisse sammeln und inhaltlich strukturieren. Es ist klar, dass bei dem gesamten Thema "unsichtbares Licht" Begriffe Verwendung finden, die eigentlich zur Wellenoptik gehören und in der Regel kaum oder gar nicht im Physik-Unterricht der Sekundarstufe I auftreten. Gemeint sind Begriffe wie Wellenlänge, Frequenz oder Energie von Licht und anderer Strahlung. Allerdings erscheinen diese Begriff hier eher in einem anschaulichen Kontext und dürften mit ein wenig Hilfestellung nicht zu Verständnisproblemen führen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Kenntnisse aus dem Themenbereich Optik im Physik-Unterricht der Mittelstufe an. lernen das elektromagnetische Spektrum in seiner Gesamtheit kennen. lernen Anwendungsgebiete der unterschiedlichen Strahlungsarten kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet und sammeln, sortieren und bewerten Informationen. binden Informationen eines Erklärvideos in ihre Lösungen ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgaben in Partnerarbeit. tauschen Informationen und Recherche-Ergebnisse untereinander aus. diskutieren und hinterfragen Lösungen untereinander und im Plenum .

  • Physik / Astronomie / Englisch
  • Sekundarstufe I

Maßnahmen gegen Fake News

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zu Fake News möchte Lehrkräfte dabei unterstützen, ihre Schülerinnen und Schüler zum kritischen Umgang mit Medieninhalten anzuregen, damit sie lernen, zwischen geeigneten Informationen (Fakten, redlichen Meinungen) und ungeeigneten Informationen (Fake News, Lügen) zu unterscheiden. Skizzierung der Ausgangslage Bei der Auseinandersetzung mit Fake News betreten wir weder allgemein in unserer Gesellschaft noch speziell in der Schule neues Terrain: Schon immer sollten die Nutzerinnen und Nutzer von Medien die enthaltenen Informationen bezüglich ihres Wahrheitsgehaltes kritisch hinterfragen. Allerdings erfordert die dauerhafte Präsenz von Informationen in den verschiedensten Medienkanälen eine Verstärkung dieser Anstrengungen beziehungsweise provoziert den fahrlässigen Umgang mit Informationen. Eine 2019 erschienene Studie verdeutlicht den Handlungsbedarf bei jungen Menschen. Untersucht wurden "die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (computer and information literacy, kurz: CIL)" von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe. Hervorzuheben ist zunächst, worum es genau geht, da der gängige Begriff der Informationskompetenz hier weiter gefasst wird: CIL werden "als individuelle Fähigkeiten einer Person definiert, die es ihr erlauben, digitale Medien zum Recherchieren, Gestalten und Kommunizieren von Informationen zu nutzen und diese zu bewerten, um am Leben im häuslichen Umfeld, in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft erfolgreich teilzuhaben [...]" (Eickelmann u. a. 2018: 9, Herv. d. d. Verf.). Die Studie stellt ausführlich die Anforderungen und Entwicklungen in diesem Bereich dar, auch im Vergleich zur Vorgängerstudie von 2013. Es lohnt sich, sich ausführlicher in die Darstellungen einzulesen, da erst dann die ganze Komplexität der Thematik und damit auch das breite Aufgabenfeld für Lehrkräfte erkennbar werden. Hier sei lediglich ein wesentliches, alarmierendes Ergebnis zitiert: "Ein Drittel (33.2%) der Schülerinnen und Schüler in Deutschland, und damit ein erheblicher Teil, lässt sich auf den unteren beiden Kompetenzstufen verorten und verfügt damit lediglich über rudimentäre und basale computer- und informationsbezogene Kompetenzen" (Eickelmann u. a. 2018: 13, Herv. d. d. Verf.). Studienleiterin Eickelmann betont in einem Interview unter anderem die Empfänglichkeit für Fake News und sagt: "Wenn man mal genau schaut, was diese Schülerinnen und Schüler können, dann ist das vor allen Dingen das Anklicken eines Links oder das Öffnen einer E-Mail. Und was sie eben nicht können - und das ist wirklich etwas, was uns Sorge geben sollte -, ist, dass sie eben keine Information reflektiert bewerten können" (Eickelmann 2019). Die ganze Gesellschaft ist gefordert Zwar haben Schulen und andere Bildungseinrichtungen eine große Verantwortung hinsichtlich der oben genannten Vermittlung von CIL, sie sind jedoch nicht alleine zuständig und auch nicht alleine in der Lage, das Problem Fake News zu bewältigen (vgl. Selg 2017). Wichtig ist die verstärkte professionelle Entlarvung von Fake News durch Rechercheteams beziehungsweise Fact-Checking-Websites . Notwendig und gegebenenfalls durch gesellschaftlichen Druck und Gesetze einzufordern ist die Verantwortung der Inhalteanbieter (zum Beispiel Facebook/WhatsApp/Instagram, YouTube). Bei den Angeboten gibt es inzwischen Meldefunktionen, die beim Erkennen von Fake News genutzt werden können. Überprüft werden kann die rechtliche Handhabe gegen Fake News. Gerade in Verbindung mit Hate Speech (Hassrede) sind viele Inhalte schon jetzt strafbewehrt (unter anderem Verleumdung, Volksverhetzung, Leugnung des Holocaust). Bei Kontrolleinrichtungen wie beispielsweise jugendschutz.net können alle Bürgerinnen und Bürger Inhalte melden. Allgemeine Handlungsempfehlungen Pädagogen, Eltern und andere Erziehende sollten... ein Bewusstsein für die Gesamtsituation schaffen und Kinder darauf hinweisen, dass die Informations- und Nachrichtenverbreitung - und in ihrem Gefolge auch Fake News - ein schnelllebiges Geschäft sind. Daher gibt es auch Webseiten mit reißerischen Informationen in Text und Bild, die alleine der Beeinflussung des Klickverhaltens (sogenannte Klick-Köder, Clickbaiting) dienen, da die Anbieter mit jedem Klick Geld durch Werbung verdienen. eine kritische Haltung gegenüber Medieninhalten fördern und Kinder dazu anhalten, sich die Zeit zur Überprüfung einer Information zu nehmen, wenn sie sich unsicher sind. Der Leitspruch lautet: Erst denken und prüfen – dann liken und teilen. den Informations- und Meinungsaustausch mit Vertrauenspersonen fördern, damit Kinder zum Beispiel Eltern, Freunde, Geschwister und Lehrkräfte zu Themen und Medieninhalten befragen. die Bereitschaft zur Informationsbeschaffung und Meinungsbildung über mehrere Angebote beziehungsweise Medien - und nicht nur über Social Media-Kanäle - fördern und aktiv mitmachen. Wichtig ist es auch, den ganz unterschiedlichen Charakter von Informationen darzustellen: Es gibt durch Fakten belegbare "objektive" Tatsachen, "persönliche" Meinungen beziehungsweise "subjektive" Bewertungen von Tatsachen/Fakten und gerade in Fake News die Vortäuschung von durch Fakten belegbare "Objektive Tatsachen" in Form von Tatsachenbehauptungen (beziehungsweise Gerüchte, Lügen, getarnt als "alternative Fakten"), was oftmals erst durch Nachprüfung deutlich wird. Selbsthilfe-Checkliste zu Fake News Die Überprüfung eines Medienbeitrags (Text, Foto/Grafik, Video, Audio) kann über eine Reihe von Fragen erfolgen und betrifft sowohl den Anbieter als auch den Beitrag hinsichtlich Aktualität, Gestaltung und Inhalt (vgl. Selg/Hajok 2017), zum Beispiel: "Kann das stimmen?" Wirken Überschriften/Schlagzeilen und Inhalt/Bilder/Videos glaubwürdig oder übertrieben beziehungsweise reißerisch und unwahrscheinlich? Kann der Beitrag als Witz gemeint oder Satire sein? Werden (emotionale) Behauptungen und Verallgemeinerungen bis hin zu Beleidigungen geäußert? Oder werden (sachliche) überprüfbare Argumente mit Fakten angeführt? Werden Zitate gekennzeichnet und Fakten mit nachprüfbaren Quellen belegt? Werden Rechtschreibung und Grammatik beachtet? (unseriöse Anbieter verwenden viele Ausrufungszeichen!!!) Könnte eine digitale Bild- beziehungsweise Videofälschung (statt nur Bildoptimierung) vorliegen? Wer ist laut Impressum verantwortlich oder fehlt es? Handelt es sich um einen bekannten seriösen Anbieter und gibt es die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme für Beschwerden? Was berichten andere Medienangebote zum selben Thema (Vergleich zum Beispiel per Suchmaschine)? Allgemeine Aufklärungsangebote im Internet Die von professionellen Institutionen betriebene Entlarvung von Fake News ist unabdingbar als klares Signal, dass Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt nicht missbraucht werden dürfen. Die journalistischen Faktenchecker von CORRECTIV bieten ein breites Spektrum an aktuellen Beispielen und Grundlagenwissen zu Fake News. Dargestellt wird auch die Zusammenarbeit mit Facebook. Ein tagesaktuelles Angebot ist der Faktenfinder unter tagesschau.de . Leider ist das ursprünglich wesentlich umfassendere Angebot inzwischen reduziert worden. Aufklärungsvideos können am besten den aktuellen Trend der Videofälschung (Deep Fakes) zeigen, zum Beispiel Neue Zürcher Zeitung (NZZ): So erkennt man manipulierte Videos (Kurzbeitrag). Angebote für Jüngere Auf spezielles Unterrichtsmaterial zu Fake News wird bei den Internetadressen hingewiesen. Zusätzlich gibt es Angebote für Jüngere, die sich der Thematik spielerisch-interaktiv nähern und darüber hinaus einen Selbstlernprozess auf Tablets und Smartphones ermöglichen. So kann zunächst eine Auseinandersetzung mit Fake News angeregt werden, die dann im Unterricht vertieft werden sollte. Ein interaktives Informationsangebot der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): fakefilter.de Ein interaktives Browserspiel zum Mitmachen des Südwestrundfunks (SWR), in dem Beispiele überprüft werden müssen: swrfakefinder.de Die Lern-App Fake News Check von Neue Wege des Lernens e. V. dient der Sensibilisierung. Literaturverzeichnis Eickelmann, Birgit im Gespräch mit Manfred Götzke. Ein Drittel der Schüler könne "nur klicken und wischen". Deutschlandfunk, 05.11.2019. Online Eickelmann, Birgit, Wilfried Bos, Julia Gerick, Frank Goldhammer, Heike Schaumburg, Knut Schwippert, Martin Senkbeil, Jan Vahrenhold (Hrsg.). ICILS 2018 #Deutschland. Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im zweiten internationalen Vergleich und Kompetenzen im Bereich Computational Thinking. Münster, New York: Waxmann. Selg, Olaf und Daniel Hajok (2017). Fachartikel "Fake News - Ein aktuelles Phänomen" mit Selbsthilfe-Checkliste. München: Stiftung Medienpädagogik Bayern (Referentennetzwerk) Selg, Olaf (2017). "Fake News". tvdiskurs.de, 21.03.2017. Online Weiterführende Literatur Brodnig, Ingrid (2018): Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren. Wien: Brandstätter.

  • Fächerübergreifend

In einer Hausarbeit den Ausbildungsbetrieb schriftlich präsentieren

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "In einer Hausarbeit den Ausbildungsbetrieb schriftlich präsentieren" erarbeiten die Lernenden inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien zur Vorstellung ihres Betriebs im Rahmen einer schriftlichen Hausarbeit zu Beginn der Ausbildung. Sie reflektieren dabei an Beispielen über die formale Gestaltung sowie die Gliederung, überarbeiten Texte zur Förderung der Schreibkompetenz und bereiten ihre eigene schriftliche Präsentation des Betriebs vor.Diese Unterrichtseinheit bietet praxisnahes Material mit Bezug zur Ausbildung im Einzelhandel. Die Lernenden der Berufsschule setzen sich im Unterricht exemplarisch mit der inhaltlichen, formalen und sprachlichen Gestaltung einer schriftlichen Hausarbeit über den Ausbildungsbetrieb auseinander, bevor sie selbst in einer schriftlichen Präsentation ihren Betrieb vorstellen. Indem sie über Formulierungen reflektieren, Texte gezielt überarbeiten und Informationen strukturiert darstellen, werden die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt dazu befähigt, eine schriftliche Hausarbeit anzufertigen, in der sie auf Regeln zu Inhalt, Form und Sprache achten. Um Informationen über den Betrieb zu sammeln, greifen die Lernenden in dieser Einheit auf verschiedene Quellen zurück. Dadurch, dass sie in diesem Zusammenhang zur exemplarischen Produktbeschreibung Merkmale eines Schokoladen-Weihnachtsmanns aus dem Einzelhandel zusammentragen, eignet sich das Unterrichtsmaterial in besonderer Weise auch für den Unterricht vor Weihnachten. Arbeitsblätter zum Umgang mit Texten beispielsweise zur Überarbeitung einer Vorgangsbeschreibung können zur Förderung der Schreibkompetenz auch in den Sekundarstufen I und II eingesetzt werden. Das Thema "In einer Hausarbeit den Ausbildungsbetrieb schriftlich präsentieren" im Unterricht Die Präsentation des Ausbildungsbetriebs in Form einer schriftlichen Hausarbeit im Fach Deutsch stellt für viele Auszubildende eine Herausforderung im ersten Schuljahr der Berufsschule dar. Die schriftliche Betriebspräsentation ist zwar hinsichtlich der Komplexität und des Zeitbedarfs nicht mit einer gymnasialen Facharbeit vergleichbar, sie erfordert aber die Fähigkeit zur Bündelung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen, eine strukturierte Arbeitsweise und nicht zuletzt die Kompetenz, sachlich zu formulieren. Vor diesem Hintergrund soll die Unterrichtseinheit die Lernenden dazu befähigen, eine schriftliche Hausarbeit über ihren Ausbildungsbetrieb inhaltlich, formal und sprachlich in optimaler Weise zu gestalten. Vorkenntnisse Die Jugendlichen im ersten Ausbildungsjahr haben in der Regel bereits in der Sekundarstufe I sachliche Texte produziert. Allerdings ist die Beherrschung wichtiger Fachmethoden für die schriftliche Betriebspräsentation – unter anderem die Beschreibung von Gegenständen und Vorgängen – unterschiedlich ausgeprägt. Uneinheitlich ist das Bild in Berufsschulklassen auch hinsichtlich der generellen Schreibkompetenz. Treffende Ausdrucksweisen sowie das Formulieren von Satzanfängen und Überleitungen fallen vielen Schülerinnen und Schülern nach wie vor schwer. Daher haben sprachliche und methodische Aspekte in der Unterrichtseinheit einen hohen Stellenwert. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit thematisiert inhaltliche, formale und sprachliche Aspekte bei der Gestaltung einer schriftlichen Betriebspräsentation, um die Lernenden auf die Anfertigung ihrer eigenen Hausarbeit über den Ausbildungsbetrieb vorzubereiten. Anhand von realitätsnahen Fallbeispielen aus dem Bereich Einzelhandel erarbeiten die Lernenden zunächst sinnvolle formale Gestaltungskriterien und eine passende Gliederung. Bei der Zusammenfassung von Informationen aus einem (fiktiven) Interview und der strukturierten Produktbeschreibung auf der Grundlage von Stichpunkten steht die Förderung der Formulierungskompetenz im Vordergrund. Auch die Überarbeitung einer Vorgangsbeschreibung zielt auf die Verbindung von inhaltlicher Genauigkeit und sprachlicher Angemessenheit ab. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse und Fertigkeiten befähigen die Schülerinnen und Schüler zur selbstständigen Anfertigung einer schriftlichen Betriebspräsentation. Methodische Analyse Die Materialien regen zur fachmethodischen Reflexion an und fördern die Aktivität der Lernenden in unterschiedlichen Sozialformen. Die methodische Gestaltung orientiert sich jeweils an den inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis: Im Rahmen einer arbeitsteiligen Partnerarbeit begutachten die Lernenden zwei Auszüge aus Betriebspräsentationen im Hinblick auf die Qualität der formalen Gestaltung und der Gliederung. Schreibaufträge mit strukturierter Textproduktion anhand von vorgegebenen Informationen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler einzeln. Bei der Reflexion über einen Ausgangstext mit anschließender Optimierung bietet sich die Arbeit in Kleingruppen an. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen am Ende der Stunden von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gliedern ihre schriftliche Hausarbeit über ihren Ausbildungsbetrieb sinnvoll. beachten beim Schreiben formale Gestaltungskriterien. fassen Informationen aus verschiedenen Quellen strukturiert und informativ zusammen. verbinden inhaltliche Genauigkeit mit sprachlicher Angemessenheit, indem sie sachlich und abwechslungsreich formulieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen zur Anfertigung einer schriftlichen Betriebspräsentation einen PC. fügen Informationen aus dem Internet, aus gedrucktem Informationsmaterial sowie aus eigenen Notizen zu einem strukturierten Text zusammen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ursache und Wirkung: Wirkungsketten verstehen, Systemkompetenz entwickeln

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu Ursache und Wirkung wird anhand von biologischen Beispielschemata die Systemkompetenz im Bereich des Verständnisses von Wirkungsketten in verschiedenen Längen vermittelt. Systemkompetenz ist die Schlüsselkompetenz, wenn es darum geht, mit den komplexen Herausforderungen unseres Alltags zurechtzukommen und Zusammenhänge zu durchschauen. Mithilfe der Unterrichtsmaterialien können Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern Systemkompetenz vermitteln, sodass sie sich mit komplexen, globalen Zusammenhängen gerne auseinandersetzen wollen, weil sie in der Lage sind, diese vereinfacht darzustellen und Handlungsmöglichkeiten abzuschätzen. Die Unterrichtseinheit "Ursache und Wirkung: Wirkungsketten verstehen, Systemkompetenz entwickeln" ist ein Auszug aus dem Unterrichtsmaterial "Systeme verstehen - Systemkompetenz vermitteln" von OroVerde. Die Materialien richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10. Die Einheit befasst sich mit dem Erstellen von Wirkungsketten - vom Einfachen hin zum Komplexen, sodass die Lernenden später große Systemzusammenhänge überblicken und Wirkungen abschätzen können. Das Motto lautet: Alles hängt zusammen und unser Handeln hat Auswirkungen auf diverse Systeme! Systemkompetenz im Unterricht Durch die Beschäftigung mit Wirkungsketten können die Schülerinnen und Schüler komplexe Sachverhalte analysieren und einordnen. Diese Fähigkeiten können grundlegend auf alle Themenbereiche des Biologie-Unterrichts (sowie natürlich auch auf Themenbereiche anderer Fächer) angewandt werden. Dabei wird mit der Systemkompetenz eine Grundkompetenz der Lernenden gefördert. Inhaltlich kann im Unterricht beispielsweise an die Themen Globalisierung und Konsum angeknüpft werden. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler benötigen für die Arbeit mit Wirkungsketten keine Vorkenntnisse, da sich diese in allen Themenbereichen wiederfinden. So können die Lernenden vorerst auch an bespielhaften Verkettungen arbeiten, die sie aus ihrem Alltag kennen. Allerdings sollte die Lehrkraft beachten, dass alle Begrifflichkeiten innerhalb der Kette geklärt und verstanden sind. Didaktische Analyse Mit der Einheit soll der Umgang mit Wirkungsketten und damit das Verständnis komplexer Zusammenhänge in unserer Welt erlernt werden. Die Schülerinnen und Schüler stehen immer komplexeren Systemen gegenüber, die es zu durchblicken gilt. Eine Einarbeitung in systemisches Denken kann Problemstellungen vereinfachen und zur Entscheidungsfindung beitragen. Methodische Analyse Das Unterrichtsmaterial liefert die Möglichkeit mit komplex wirkenden Grafiken von Systemen zu arbeiten und dabei Ängste vor Überforderung abzubauen. Zudem bietet die Einheit viel Raum für Diskussionen. Im vorliegenden Beispiel wird mit "Regenwald und unser Konsum" ein ein aktuelles Thema im Fach Biologie einbezogen, das den Schülerinnen und Schülern auch im Alltag begegnen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Hintergründe von Systemzusammenhängen im Themenfeld "Regenwald und Konsum" kennen. beschäftigen sich mit ihrer eigenen Rolle bei den Themen Konsum und Regenwald. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in der Gruppenarbeit komplexe Themenbereiche. lernen die Auswirkungen ihres täglichen Handelns auf die Umwelt kennen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Statistik meets Wahrscheinlichkeitsrechnung – vom Simulieren und Berechnen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mathematik- und Informatik-Unterricht kombiniert: In der Einheit "Statistik meets Wahrscheinlichkeitsrechnung" werden in erster Linie mithilfe von Simulationen am PC Daten zu Zufallsexperimenten erfasst. Als Ergänzung werden Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung betrachtet, um Erwartungswerte und andere Größen bei solchen Experimenten zu berechnen. Mit dem Vergleichen der Werte aus der Datensammlung mit den theoretischen berechneten Werten soll ein tieferes Verständnis für die Größen gefördert werden."Es gibt für alles eine App" - aber einige Fragen lassen sich oft nur mit Programmieren beantworten. Der PC erzeugt Zufallszahlen, mit welchen man reale Experimente simulieren kann. Hat man ein Grundverständnis für dieses Programmieren, kann man schnell eigene Experimente modellieren und anschließend simulieren. Der Informatik-Unterricht sieht den Umgang mit Tabellenkalkulationen und einer Programmiersprache vor. Damit lassen sich auch Zufallsexperimente simulieren. Im Mathematik-Unterricht werden auch Methoden zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und Erwartungswerten erarbeitet. In der Unterrichtseinheit werden Zufallsexperimente simuliert. Der Vergleich mit Daten aus der berechnenden Statistik schließt sich den Simulationen an. So kann das Material einerseits im Informatik-Unterricht eingesetzt werden - die Berechnungen können vorgestellt werden, um den simulierten Wert mit berechnetem zu vergleichen -, andererseits in der Mathematik, um die berechneten Werte mit Ergebnissen aus der Simulation zu vergleichen. Ein tieferes Verständnis des Wahrscheinlichkeitsbegriffs und der Größe des Erwartungswertes stellt sich ein. Das Thema "Statistik meets Wahrscheinlichkeitsrechnung" im Unterricht Digitalisierung wird immer wichtiger - in der Mathematik haben viele Möglichkeiten der Statistik leider wenig Raum im Lehrplan finden können, da diese sehr vielfältig sind. Um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten der Statistik näher zu bringen, sollen hier relativ einfache Probleme erarbeitet werden. Das Anwenden der statistischen Methoden an eigenen Daten soll eine Motivation darstellen, die vorgestellten Größen besser kennen zu lernen. Vorkenntnisse Grundlagen im Umgang mit einer Tabellenkalkulation beziehungsweise einer Programmiersprache sollten vermittelt worden sein. Werden nur fertiggestellte Simulationen in den letzten Klassen des Mathematikunterrichts eingesetzt, können Erwartungswert und Standardabweichung mithilfe der Simulationen nähergebracht werden. Didaktische Analyse Dem Zufall begegnet man täglich. Viele Wahrscheinlichkeitsaussagen werden mithilfe messbarer Größen vorhergesagt. Mit einer Wahrscheinlichkeitsaussage möchte man eine relative Häufigkeit voraussagen. Wie gut gelingt das? Es ist nicht möglich, eine sehr große Anzahl von Versuchsdurchführungen in überschaubarer Zeit in echt durchzuführen - deswegen wird simuliert. Einen Einblick, wie man mit dem PC simuliert und was man aus diesen Daten machen kann, sollen die Themen zeigen. Kombination aus Informatik- und Mathematik-Unterricht Erarbeitet man mit der Programmierung Simulationen, kann die Lösung der Mathe Arbeitsblätter verwendet werden, um relative Häufigkeiten mit berechneten Werten zu vergleichen. Auch umgekehrt: Erarbeitet man die Wahrscheinlichkeitsberechnungen, kann man mit Lösungen der Simulationen die berechneten Werte durch relative Häufigkeiten bei Simulationen prüfen. Methodische Analyse Die Themen müssen nicht alle und nicht chronologisch abgearbeitet werden. Ziel der Art der Aufbereitung ist es, an Stellen im eigenen Unterricht mit einem "Thema" zu ergänzen. Für Lernende der Abschlussklassen werden die kurz vorgestellten Größen im Zusammenhang mit Zufallsgrößen möglicherweise als theoretische Konstrukte empfunden - mit der Verwendung vieler Daten (ohne im Detail zu verstehen, wie der Rechner diese erarbeitet) können diese Größe in ihrer Bedeutung nähergebracht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können mathematisch argumentieren (K1). Probleme mathematisch lösen (K2). mathematisch modellieren (K3). können mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und Informatik umgehen (K5). modellieren und implementieren (Informatik). kommunizieren und kooperieren (Informatik). darstellen und interpretieren (Informatik). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sicher am PC mit einer Tabellenkalkulation. verstehen, wie eine Tabellenkalkulation oder der PC viele Werte bestimmen und darstellen kann. erlernen den Umgang mit einer Programmiersprache. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich bei der Erarbeitung und der Präsentation von Inhalten und Ergebnissen in die Gruppenarbeit ein. werten Daten kritisch aus und kommentieren diese. geben selbst Hilfestellung oder fragen andere nach Hilfe.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Impfungen: Herdenimmunität

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Herdenimmunität erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie durch Impfungen sich selbst und andere Menschen vor Krankheiten schützen und zur Ausrottung von Krankheiten beitragen können. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" machen die Lernenden sich zunächst Gedanken über ihren persönlichen Vorteil, den sie von Impfungen haben, und tauschen sich darüber mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus. Anschließend erfahren sie anhand des Videos "Impfungen II: Herdenimmunität (2019)" , dass sich impfen zu lassen auch bedeutet, Verantwortung für andere zu übernehmen. Die Funktion der Herdenimmunität kann den Schülerinnen und Schülern zusätzlich durch eine kleine Demonstration greifbarer verdeutlicht werden. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema Herdenimmunität im Unterricht Das Thema Impfung, insbesondere in Hinblick auf den Aspekt der Herdenimmunität und die Diskussion um die Einführung einer Impfpflicht für Masern, wird in der Öffentlichkeit zurzeit kontrovers diskutiert. Hintergrundwissen hilft den Lernenden, sich eine fundierte Meinung dazu zu bilden und Verantwortung für ihren eigenen Gesundheitszustand zu übernehmen. Gleichzeitig soll ihnen bewusst werden, dass es beim Impfen auch darum geht, Verantwortung für andere zu übernehmen. Vorkenntnisse Für die Durchführung der Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" brauchen die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse zum menschlichen Immunsystem und der Krankheitsabwehr. Sie sollten mit der Wirkweise von Heil- und Schutzimpfungen bereits vertraut sein. Hierfür eignet sich beispielsweise die Unterrichtseinheit "Impfungen: aktive und passive Immunisierung" , die zur Vorbereitung auf die Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" durchgeführt werden kann. Didaktische Analyse Das Arbeitsmaterial zum Thema Herdenimmunität soll den Lernenden verständlich machen, dass Impfungen neben dem positiven Aspekt für die eigene Gesundheit noch einen ganz anderen Nutzen haben, nämlich den Aufbau einer Herdenimmunität. Die Verantwortung für andere und ihr Schutz vor Krankheiten treten in den Vordergrund. Den Schülerinnen und Schülern wird das Prinzip der Herdenimmunität mithilfe eines Lehrvideos, durch die Beantwortung von Fragen zum Film sowie durch eine Demonstration am Beispiel der eigenen Klasse verständlich und greifbar gemacht. In einer Vertiefungsphase können die Lernenden sich je nach eigenem Interesse entweder damit beschäftigen, auf welcher Basis in Deutschland geimpft wird, oder sie setzen sich mit Argumenten für und gegen das Impfen auseinander und entwickeln dabei eine eigene, reflektierte Haltung zum Thema. Methodische Analyse Im Zentrum der Unterrichtseinheit steht der Lehrfilm "Impfungen II: Herdenimmunität (2019)" . Optimal wäre es, wenn die Lernenden den Film nicht im Plenum, sondern mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner ansehen könnten, sodass für die Bearbeitung der Fragen einzelne Sequenzen wiederholt angesehen werden können. Durch die Beantwortung der Fragen entsteht ein "Spickzettel" zum Thema Herdenimmunität, der eine gute Zusammenfassung darstellt. Die Demonstration in der zweiten Erarbeitungsphase zeigt danach ganz einfach und deutlich, wie man sich die Herdenimmunität in der Praxis vorstellen kann. Die Lernenden können förmlich sehen, dass jeder einzelne von ihnen dabei eine Rolle spielt. Die Vertiefungsphase motiviert die Lernenden durch eine individuelle Auswahl der Fragestellung und die Internet-Recherche. Damit die Menge an unterschiedlich komplexen Informationen auf die Schülerinnen und Schüler nicht überfordernd wirkt, werden mögliche Quellen angegeben und die Recherche dadurch auf die Beantwortung der Fragen gelenkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen verschiedene Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer. wenden geeignete Modelle zur Veranschaulichung von Zusammenhängen an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Quellen bei der Recherche naturwissenschaftlicher Informationen. geben das in einem Video dargestellte Wissen strukturiert wieder. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. erkennen die Bedeutung einer Verantwortungsübernahme jedes Individuums für das Wohl der Gesellschaft.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Typischer Lehrerspruch: Fünf was? Äpfel, Zitronen, Burger, ...?

Cartoon

Beendet die Schülerin oder der Schüler seinen Satz nicht vollständig, so versucht die Lehrkraft weiterzuhelfen. Vor allem bei Textaufgaben im Mathematik-Unterricht folgt der typische Lehrerspruch nur zu gerne: "Fünf was? Äpfel, Zitronen, Burger, ...?"

  • Fächerübergreifend

Referate und Präsentationen im Unterricht: vorbereiten, anleiten und bewerten

Fachartikel
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Dieser Fachartikel zum Thema Schülerreferate im Unterricht beschreibt, wie Präsentationen und Referate vorbereitet, angeleitet und transparent bewertet werden, sodass die ganze Klasse davon profitiert. Ein Bewertungsbogen und ein Feedbackbogen für die Grundschule sowie die Sekundarstufen helfen bei der transparenten Bewertung. Referate und Präsentationen sinnvoll einsetzen Die Übernahme von Referaten durch Schülerinnen und Schüler hat eigentlich viel Potenzial: Die Lernenden können zur Binnendifferenzierung Themen entsprechend ihren eigenen Neigungen und Fähigkeiten wählen. Die Methode ist aktivierend , da Schülerinnen und Schüler im Zentrum des Geschehens stehen. Die Rollenverteilung der Lehrenden und der Lernenden wird bei einem Vortrag von Schülerinnen und Schülern zumindest für eine kurze Zeit relativiert. Die Methode Lernen durch Lehren kann durch eine differenzierte Auseinandersetzung mit einem Thema nachhaltig zur Festigung des Lernstoffs beitragen. Und doch sieht die Realität oft anders aus: Verängstigte Kinder und Jugendliche verstecken sich aufgrund mangelnder Präsentationskompetenz hinter ihren Notizzetteln und lesen kaum hörbar davon ab. Die Klasse hört dem Referat eher aus Höflichkeit als aus Interesse zu. Am Ende gibt es keine Fragen. Motivation und Lernenergie bewegen sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Welche Faktoren können also dazu beitragen, dass Schülerreferate ihr Potenzial entfalten können anstatt im skizzierten Szenario zu enden? Vorbereitende Überlegungen Wichtig für die Motivation der Schülerinnen und Schüler sind Themen , die als Lerninhalte auch für den Rest der Klasse relevant sind. Häufig werden in der Sekundarstufe II keine Themen vergeben, sondern die Aufgabe gestellt, "ein Referat zu halten". Bei den Schülerinnen und Schülern kann so der Eindruck entstehen, es handele sich ausschließlich um eine Prüfungsleistung zu den Präsentationskompetenzen eines oder einer Einzelnen, für die sie selbst lediglich als Publikum oder Statisten agieren. Bilden die Inhalte der Referate jedoch wesentliche Teile des Lernstoffs zu einem bestimmten Überthema und werden so präsentiert, dass der Lerneffekt für alle transparent wird, steigt die Motivation normalerweise auf beiden Seiten. Ein weiterer Faktor, der zu mehr Lernerfolg führen kann, ist das Aufbrechen der frontalen Situation. Was im konventionellen Unterricht mit einer professionellen Lehrkraft nur in begrenztem Rahmen sinnvoll ist, kann nicht die Methode der Wahl sein, wenn Lernende einander Wissen vermitteln. Planen Sie Referate und Präsentationen mit den Schülerinnen und Schülern so, dass verschiedene Sozialformen angeregt werden. Zur Bearbeitung eines Textes können die Vortragenden beispielsweise zunächst den Text lesen lassen, schriftlich oder mündlich ein Brainstorming dazu anregen oder am Ende Aufgaben stellen, die möglicherweise in Partner- oder Gruppenarbeit gelöst werden. Wichtig ist die Unterstützung bei der Vorbereitung . Geben Sie verschiedene Phasen der Präsentation vor, die dann, in festgelegter oder freier Reihenfolge, berücksichtigt werden sollten. Beispielsweise kann es hilfreich sein, wenn Referate grundsätzlich eine Einleitung, eine Inputphase, eine Aufgabe in Partner- oder Gruppenarbeit, den Vergleich der Ergebnisse aus der Klasse und eine Zusammenfassung durch die Präsentierenden beinhalten. Die Bearbeitung prüfungsrelevanter Themen durch Referate stellt häufig einen besonderen Anreiz für Verständnisfragen dar. Entsprechend ist aber auch die Lehrkraft gefordert, wenn sie Verständnislücken bei den Präsentierenden bemerkt, da die gründliche Erarbeitung prüfungsrelevanter Inhalte natürlich im Verantwortungsbereich der Lehrkraft verbleibt. Auswahl der Themen und inhaltliche Bearbeitung Inhaltlich kann die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern zunächst Hilfestellung geben, indem sie Material und/oder Quellen für die Recherche vorbereitet. Auch ein Materialpool, aus dem die Lernenden in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit das Passende für ihr Thema aussuchen, ist denkbar. Wie frei und selbstständig die inhaltliche Arbeit von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet wird, entscheidet die Lehrkraft abhängig von der Klassenstufe, dem zu bearbeitenden Themenkomplex und der Gewöhnung im Umgang mit selbstgesteuertem Lernen. Je nach Lernziel können auch Leitfragen vorgegeben oder aber auch, um diesen Schritt als grundlegende Kompetenz zu trainieren, selbstständig erarbeitet werden. Mit dem bereitgestellten Material entwickeln die Lernenden zunächst eine grobe inhaltliche Planung und machen sich erste Gedanken zur didaktischen Präsentation. Wird dieser Arbeitsschritt während der Unterrichtszeit durchgeführt, bleibt die Lehrkraft ansprechbar und kann den Prozess unterstützend begleiten. Wenn ein Entwurf zur Grobplanung steht, kann er in Bezug auf Inhalt, Aufbau und Präsentationsmedium mit der Lehrkraft besprochen werden. Entsprechende Rückmeldungen helfen bei der Weiterarbeit. Der Einsatz digitaler Medien und interaktiver Elemente kann angeregt werden. Anschließend verteilen die Lernenden die anstehenden Aufgaben und erarbeiten das Referat oder die Präsentation. Vortragen und Präsentieren üben Je nach Bedarf in der Klasse können vor dem Vortrag noch einmal Kritierien für eine gute Präsentation besprochen werden. Dazu können Sie beispielsweise Videos von Vorträgen im Internet ansehen und gemeinsam bewerten. Im Idealfall nehmen Sie die Bewertung anhand der Kriterien vor, die Sie auch bei der Bewertung der Schülerleistungen zugrunde legen. Die Lernenden können ihren Teil des Vortrags zu Hause vor Familienmitgliedern oder vor dem Spiegel üben. Bewertung: Kriterien transparent machen Auch wenn die Vortragsweise im Unterricht nicht mehr explizit thematisiert werden soll, weil die Lernenden beispielsweise schon viel Erfahrung im Präsentieren haben, sollten Bewertungskriterien transparent gemacht werden. Diese können auch von den Schülerinnen und Schülern selbst formuliert werden. Die Bewertung eines Referats berücksichtigt häufig die Punkte Inhalt, Struktur, Didaktisierung sowie Sprache und Körpersprache. Qualitätskritierien zu Inhalt, Struktur und Didaktisierung sollten bei der Erarbeitung der jeweiligen Punkte bereits definiert werden. Vor der Präsentation können sie noch einmal wiederholt und um die Bewertungsmaßstäbe für Sprache und Körpersprache erweitert werden. Bei einer Gruppenarbeit kann außerdem die Mitarbeit in der Gruppe bewertet werden. Feedback geben Basierend auf den Bewertungskriterien kann ein Feedbackbogen gestaltet werden. Damit ist einerseits ein einfaches Lehrerfeedback möglich, das im Anschluss in der Gruppe oder in Einzelgesprächen besprochen werden kann. Dabei sollten die Lernenden jedoch nicht in Rechtfertigungen verfallen, um ihre Noten im Nachhinein aufzubessern. Falls einzelne Schülerinnen und Schüler dies versuchen, hilft der Hinweis, dass es gut ist, dass die betreffende Person die Gründe für die Schwächen ihres Referats erkannt hat, und dass diese Erkenntnis eine gute Grundlage für das nächste Referat bildet. Auf Basis von Feedbackbögen lassen sich auch Rückmeldungen aus der Klasse abfragen. Je nach Lerngruppe sollten Einzelpersonen dabei nicht dem ungefilterten Feedback von Mitschülerinnen und Mitschülern ausgesetzt werden. Der Prozess lässt sich zum Beispiel steuern, indem die Bögen nur für die Gruppenleistung ausgefüllt und keine Personennamen genannt werden. Die Integration eines freien Kommentarfeldes birgt unter Umständen auch eine gewisse Gefahr für verletztende Inhalte und Mobbing. Sollte es Schwierigkeiten damit in der Klasse und wenig Vertrauen in das soziale Miteinander geben, können die Bögen erst eingesammelt, gesichtet und dann an die betreffenden Schülergruppen weitergegeben werden. Fazit Schülerreferate sind eine Unterrichtsmethode, deren Erfolg stark von einer guten Durchführung abhängt. Um sie erfolgreich einzusetzen, sind die thematische Einbindung der Referate in den Unterricht und eine gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler ebenso wichtig wie die betreute Erarbeitung der Inhalte und Vermittlungsmethoden, eine transparente Bewertungsgrundlage und geeignete Feedback-Methoden .

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Digitalpakt

Cartoon

Es geht voran: Die ersten schulischen Medienkonzepte stehen, Schulen können schon bald mit neuen Rechnern und Smartboards bestückt werden. Während viele gebannt auf einen drastischen Umbruch warten, sind diese zwei Lehrkräfte noch ein wenig verunsichert. ;-)

  • Fächerübergreifend

Impfungen: aktive und passive Immunisierung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Impfungen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler anhand eines Erklär-Videos sowie mit Informationstexten Kenntnisse über die aktive beziehungsweise passive Immunisierung und ihre jeweilige Entstehungsgeschichte. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Lernenden aktivieren zunächst kurz ihr Vorwissen zur Immunabwehr des Körpers und lernen dann die aktive und passive Immunisierung als Unterstützung der körpereigenen Immunabwehr kennen. Anhand eines Lehr-Videos und zweier Informationstexte beschäftigen sie sich mit der historischen Entwicklung und den Unterschieden zwischen Heil- und Schutzimpfung sowie mit der Funktion von Impfungen . Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträger-Tagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema Immunabwehr und Impfung im Unterricht Die Immunabwehr ist ein Thema, mit dem die Schülerinnen und Schüler eigentlich Tag für Tag zu tun haben, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Angesichts der aktuell kontrovers geführten öffentlichen Diskussion zum Thema Impfungen ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung der Impfung bei der Bekämpfung von lebensbedrohlichen Krankheiten und Epidemien deutlich zu machen. Vorkenntnisse Als Grundlage für diese Unterrichtseinheit sollten die Lernenden die spezifische Immunreaktion und das Immungedächtnis des Körpers bereits im Unterricht behandelt haben. Für die Durchführung der Unterrichtseinheit ist es hilfreich, wenn die Lehrkraft Hintergrund-Wissen über die genaueren Abläufe bei der historischen Entstehung von Heil- und Schutzimpfungen hat. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit zeigt anhand zweier Krankheiten (Pocken und Diphtherie) beispielhaft die Entstehung der Heil- und der Schutzimpfung auf. Mittels des Erklär-Videos "Impfungen I: Immunsystem und Immunisierung (2019)" wird der Bezug zur heutigen Zeit hergestellt. Dabei kann auch der eigene Impfstatus ins Bewusstsein der Lernenden rücken und eine Diskussion zu den wissenschaftlichen Methoden früher und heute sowie vor allem zu den ethischen Aspekten von Versuchen an Menschen entstehen. Methodische Analyse Durch das Placemat zu Beginn der Unterrichtseinheit können die Lernenden ihr eigenes Vorwissen zum Thema aktivieren und mit der Gruppe teilen. Dadurch werden alle Lernenden auf einen Stand gebracht. In der anschließenden arbeitsteiligen Partnerarbeit zur Heilimpfung beziehungsweise zur Schutzimpfung unterstützen sich die Lernenden gegenseitig bei der Bearbeitung der Aufgaben und der systematischen Erfassung der relevanten Informationen in Text und Video. Zwei Hilfen, die zur Binnendifferenzierung der Arbeitsphase dienen, ermöglichen den Lernenden eine weitgehend selbstständige Arbeit und der Lehrkraft die Konzentration auf Hilfe beim Textverständnis oder bei aufkommenden inhaltlichen Fragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Unterschied zwischen Heil- und Schutzimpfung (passiver und aktiver Immunisierung) erklären. werten Ergebnisse verschiedener historischer Versuche zu den Grundlagen der Impfung inhaltlich aus und ordnen sie den heutigen Impfmethoden zu. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren in Informationstexten und in einem Lehr-Video mit naturwissenschaftlichen Inhalten die relevanten Informationen und stellen sie strukturiert dar. nutzen verschiedene Quellen zur Beschaffung naturwissenschaftlicher Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören bei der Klärung naturwissenschaftlicher Fragestellungen anderen konzentriert zu und fragen bei Unklarheiten sachbezogen nach. arbeiten mit einer Partnerin oder einem Partner beziehungsweise in einer Gruppe gleichberechtigt, zielgerichtet und zuverlässig zusammen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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