Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Abschiedsstimmung: bye bye Referendariat

Blog

Hallo Ihr Lieben, ich hätte das ja gar nicht für möglich gehalten: Aber ich bin tatsächlich etwas traurig, dass das Ref-Kapitel nun abgeschlossen ist. Ich weiß, dass ihr euch jetzt wahrscheinlich fragt, was mit mir nicht stimmt – bei den unzähligen Beiträgen, in denen ich das Ref-Ende kaum abwarten konnte. Aber es ist so, irgendwie fühlt es sich traurig an. Natürlich werde ich nicht die Unterrichtsbesuche und schon gar nicht die Seminare vermissen. Dennoch hatte die Zeit tatsächlich auch etwas Gutes: Ich habe sechs tolle Mitrefis an meiner Schule gehabt, die die Zeit sehr besonders gemacht haben. Ich gebe zu, unsere Gesprächsthemen waren jetzt nicht unbedingt sehr vielfältig, meistens drehte sich alles ums Ref. Aber es war cool, immer jemanden zu haben, mit dem man quatschen oder der einen aufbauen konnte. Unser Abschied von der Ref-Schule ist coronabedingt etwas kleiner ausgefallen als sonst: Wir wurden in der Bibliothek verabschiedet, wo leider nur wenige Lehrkräfte dabei sein durften. Trotzdem haben sich die Beteiligten bemüht, es für uns nett zu gestalten. Wir haben kleine Abschiedsgeschenke erhalten und konnten auch in gemütlicher Runde ein Erfrischungsgetränk genießen. :-) Ich habe von meinen beiden Fachschaften einen Gutschein von einer Buchhandlung, ein cooles Spiel (just one), eine Sekt-Flasche und viel, viel Süßzeug bekommen. :-D Auch wir haben uns bei den beiden Ausbildungskoordinatoren sowie der Schulleitung für die gute Betreuung mit einem Blumenstrauß und Schokolode bedankt. Ich werde meine Ref-Schule auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten. Wir haben eine tolle Ausbildungssituation mit vielen Möglichkeit vorgefunden, zum Beispiel Begleitung von Klassenfahrten, eine große Vielfalt an Kursen (sogar Französisch-LK wurde angeboten^^), ein buntes Schulleben mit zahlreichen Arbeitsgemeinschaften wie English-Theatre oder Roboter-AG. Unvergessen bleiben auch die Sitzungen mit unseren Koordinatoren jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr. Zugegeben, wir haben uns immer nur mäßig motiviert dahinbegeben, doch letztlich haben es die beiden Koordinatoren immer geschafft, für eine lockere Stimmung zu sorgen – nicht zuletzt dank der Schoko-Bons, die zu jeder Sitzung dazugehörten! :-) Besonders wichtig war es mir, mich auch nochmals persönlich bei den Lehrkräften zu bedanken, die mich im Examen begleitet haben. Es war auch für sie dieses Mal eine ungewöhnlich lange Examensvorbereitung! Sehr schade finde ich es, dass ich meine beiden Lerngruppen seit den Osterferien nicht wiedergesehen habe. Ich konnte mich nur über eine E-Mail verabschieden, habe allerdings von vielen Schülerinnen und Schülern sehr nette Nachrichten zurückbekommen, worüber ich mich unendlich gefreut habe! :-) Eine Feier vom ZfsL (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung) wird es für unseren Jahrgang aus den bekannten Gründen nicht geben. Die Urkunde wird uns per Post zugesendet. Es lässt sich zurzeit eben nicht anders regeln. Schade ist es aber trotzdem. Ich muss ehrlicherweise zugeben: Ich habe mir oft den Moment vorgestellt, in dem wir mit den Leuten unseres Jahrgangs anstoßen und für alberne Selfies posieren. So ist es dann doch ein sehr stiller Abgang ... Wie es mit mir jetzt weitergeht? Keine Ahnung, meine Lieben! Ich habe jetzt einige Bewerbungen losgeschickt und hoffe, irgendwo zumindest eine Vertretungsstelle ergattern zu können – und das so schnell wie möglich, das wäre wünschenswert!! Aber ich bin recht optimistisch, dass es irgendwo da draußen eine Stelle gibt, die darauf wartet, von mir besetzt zu werden. :) Sobald ich etwas habe, teile ich natürlich meine Freude mit euch! In diesem Sinne, bleibt gesund und fühlt euch gedrückt, eure Anna

  • Fächerübergreifend

Elternbrief zum Start des Schwimmunterrichts

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial enthält eine sofort einsetzbare Vorlage für einen Elternbrief, mit dem die Lehrkraft vor oder zu Beginn des neuen Schuljahres die wichtigsten Informationen zum Schwimmunterricht ausgibt. Außerdem enthalten sind zwei Fragebögen für die Eltern sowie für die Schülerinnen und Schüler selbst, die sich auf die Schwimmfähigkeiten der Kinder beziehen. So kann die Lehrkraft die zukünftigen Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Vorerfahrungen und Fähigkeiten besser einschätzen und den Unterricht entsprechend vorbereiten. Der Elternbrief muss vor der ersten Schwimmstunde an die Eltern ausgegeben werden. Aus versicherungstechnischen Gründen ist es wichtig, dass der Rücklauf der ausgefüllten Fragebögen ebenfalls vor dem Start des Unterrichts erfolgt. Ausgehend von den individuellen Gegebenheiten sollte die Lehrkraft die Vorlage entsprechend anpassen: Hinzufügen des Datums und der Klassenstufe Falls die Schülerinnen und Schüler mit dem Bus transportiert werden, müssen eventuell Details notiert werden (Mitnahme der Fahrkarten, Hinweis auf das Einhalten der Schwimm- und Busregeln oder ähnliches). Möglicherweise muss der Hinweis auf das Shampoo gestrichen werden. Vielerorts reicht die Zeit für ausgiebiges Duschen nach dem Unterricht nicht aus. Handelt es sich um eine Klasse der oberen Grundschulklassen oder der Sekundarstufe können die Hinweise zur Wassergewöhnung zu Hause weggestrichen werden. Die Lehrkraft sollte die Fragebögen vor der ersten Schwimmstunde sichten. Ausgehend von den Schwimmfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sollte dann der Schwimmunterricht geplant werden und eine Differenzierung hinsichtlich der vorhandenen Kenntnisse erfolgen. Möglicherweise ist es nötig, zusätzliche Aufsichtskräfte zu organisieren, sollten viele Kinder noch Nicht- oder sehr schwache Schwimmerinnen und Schwimmer sein.

  • Sport und Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Meinungen äußern, zustimmen und widersprechen

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt zur Förderung der kommunikativen Kompetenz üben die Lernenden in Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache, die eigene Meinung auszudrücken sowie anderen Positionen zuzustimmen oder zu widersprechen.Freies Sprechen üben die Lernenden mit diesem Unterrichtsmaterial: Das Spiel für den Unterricht in Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache zum Thema Redemittel kann die Lehrkraft vorentlasten, indem sie die entsprechenden Ausdrücke der Zustimmung, des Widerspruchs und des Ausdrucks der eigenen Meinung präsentiert. Anschließend spielt sie mit einigen Schülerinnen und Schülern einige Beispiele durch. Dabei geht es darum, auf eine provokante These mit Zustimmung oder Ablehnung zu reagieren und anschließend die eigene Meinung zu formulieren. In lernschwächeren Klassen können die Karten auch gemeinsam gelesen werden, um den Wortschatz vorab entsprechend zu erarbeiten und zu verinnerlichen. Anschließend bilden die Schülerinnen und Schüler Paare, schneiden die Karten mit den Thesen aus, mischen sie und legen sie verdeckt auf einen Stapel. Nun zieht eine Person die erste Karte, liest die These vor, stimmt zu oder lehnt ab und formuliert ihre eigene Meinung. Anschließend fragt sie ihre Partnerin oder ihren Partner nach seiner Meinung. Falls sich aus den Dialogen kleine Diskussionen ergeben, kann die Lehrkraft darauf achten, dass auch dabei die Redemittel verwendet werden. Selbstverständlich kann das Unterrichtsmaterial auch im muttersprachlichen Deutsch-Unterricht der Sekundarstufe I eingesetzt werden. In diesem Fall dient es als spielerische Abwechslung zwischendurch zur Übung beispielsweise im Rahmen einer Einheit zum Thema Argumentieren .

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Der Brexit im Spiegel von Quellen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Brexit beleuchtet den Brexit-Prozess vom EU-Referendum im Sommer 2016 bis zum formalen EU-Austritt Großbritanniens im Winter 2020. Deutsche sowie britische Text- und Video-Quellen verdeutlichen die wesentlichen Hintergründe, Konflikte und Entwicklungen in dieser turbulenten Phase. Das Material wird über QR-Codes bereitgestellt und beinhaltet differenzierte Lösungsvorschläge der Textanalyse. Diese Unterrichtseinheit für den Unterricht in Politik oder SoWi ab Klasse 10 lässt sich als Modul zum Brexit in eine größere Reihe zum Rahmenthema Europa integrieren. Als Materialien stehen deutschsprachige Presseartikel und englischsprachige Texte aus den Kampagnen Remain und Leave zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Ursachen des Brexit-Referendums 2016, die Argumente der Brexit-Gegner und Befürworter, regionalspezifische Haltungen zur Brexit-Frage, die Begriffe "weicher" und "harter" Brexit, die innenpolitischen Brexit-Konflikte bis 2019 sowie die Haltung der EU bei der Neuregelung der Beziehungen zu Großbritannien nach dem formalen Austritt 2020. Das Thema "Brexit" im Unterricht Der Themenkomplex " Europa " gehört zu den zentralen Unterrichtsinhalten des Politik-Unterrichts in der Sekundarstufe II. Neben der historischen Genese der Europäischen Union und ihrer Institutionen müssen auch relativ "junge" Ereignisse und Entwicklungen im Unterricht thematisiert werden, die in den verfügbaren Lehrbüchern noch kaum oder gar keine Berücksichtigung finden. Zu den didaktisch noch wenig bearbeiteten Themen zählt auch das EU-Referendum in Großbritannien im Jahr 2016 mit dem unerwarteten Ergebnis, das den turbulenten Brexit-Prozess und den EU-Austritt Großbritanniens Anfang 2020 auslöste. Diese Unterrichtseinheit stellt aussagekräftige Materialien zur Verfügung, die eine tiefgründige, strukturierte und schülerorientierte Behandlung des Moduls Brexit als fünfstündige Sequenz innerhalb einer Europa-Reihe ermöglichen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler kennen die Motive der europäischen Einigung, zentrale "Meilensteine" des europäischen Einigungsprozesses sowie die wesentlichen EU-Organe und ihre Funktionen. Die vorliegende Unterrichtseinheit sollte demnach nicht zu Beginn der Behandlung des Themenfeldes "Europa" durchgeführt werden, sondern tendenziell am Ende. Sehr vorteilhaft sind außerdem Grundkenntnisse über die Besonderheiten des politischen Systems und die Parteienlandschaft in Großbritannien. Einblicke dazu könnten beispielsweise über ein vorgeschaltetes Schülerreferat vermittelt werden. Didaktische Analyse Die Materialien dieser Unterrichtseinheit decken trotz der gebotenen didaktischen Reduktion viele wesentliche thematische Facetten des Brexits vom EU-Referendum im Sommer 2016 bis zum formalen EU-Austritt Großbritanniens im Winter 2020 ab. Wie kam es zur schicksalshaften Abstimmung über die britische EU-Mitgliedschaft ? Anhand von Arbeitsblatt 1 erarbeiten die Lernenden die innenpolitischen Hintergründe. Mit welchen Argumenten versuchten EU-Befürworter und EU-Gegner die britische Bevölkerung zu überzeugen? Eine Gegenüberstellung ermöglichen englischsprachige Videos, die von den Kampagnen "Britain stronger in Europe" und "Vote Leave" stammen. Droht das Vereinigte Königreich aufgrund der regional unterschiedlichen Haltungen zum Brexit zu zerbrechen? Arbeitsblatt 4 gibt den Schülerinnen und Schülern Impulse für ein fundiertes Sachurteil. Weshalb wurde nach 2016 über die Durchführung des EU-Austritts Großbritanniens so heftig gestritten? Durch Arbeitsblatt 5 erkennen die Lernenden, dass die Varianten "harter" und "weicher" Brexit zur Debatte standen. Warum verhärteten sich die Fronten bei der Brexit-Frage zwischen 2016 und 2019? Arbeitsblatt 6 beleuchtet die Rolle der Premierministerin Theresa May . Welche Haltung vertritt die EU bei der Neuregelung der Beziehungen zum Vereinigten Königreich? Die Lernenden erarbeiten anhand von Arbeitsblatt 7 die Brüsseler Position . Bei den Textgrundlagen handelt es sich um deutschsprachige Presseartikel sowie um prägnante Kampagnen in englischer Sprache, die mit einer gegebenenfalls digitalen Übersetzungshilfe einfach zu verstehen sind. Kurze Erläuterungen und Bilder führen in die Thematik ein. Die Arbeitsaufträge zu den Materialien enthalten Aufgaben zum Textverständnis, andere erfordern Bezüge über den Text hinaus. In allen Stunden dieser Einheit werden die Lernenden zu begründeten Sachurteilen und Diskussionen angeregt. Angemessene Hausaufgaben sorgen für fließende Übergänge. Falls der Aspekt Brexit innerhalb einer Europa-Reihe noch vertieft werden soll, zum Beispiel durch Referate, bieten sich eventuell folgende Zusatzthemen an: Generationenkonflikt – Spaltet der Brexit die Altersgruppen in Großbritannien? "Fakten-Check": Welche Rolle spielten Unwahrheiten und Populismus in der Brexit-Debatte? "Exit"-Bewegungen in anderen europäischen Ländern – Könnte sich das Brexit-Szenario wiederholen? Methodische Analyse Die Materialien fördern die Aktivität der Lernenden in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab: Neben der zur Texterschließung wichtigen Einzelarbeit kooperieren die Schülerinnen und Schüler bei der Gegenüberstellung der Argumente von "Britain stronger in Europe" und "Vote Leave" im Rahmen einer arbeitsteiligen Partnerarbeit . Die Meinungen zur Amtszeit Mays werden zunächst in Kleingruppen ausgetauscht, bevor eine Diskussion im Plenum stattfindet. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen am Ende der Stunden von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen Inhalte von Quellentexten in deutscher und englischer Sprache. verknüpfen und vergleichen verschiedene Quelleninhalte. formulieren Sachurteile, begründen diese und vertreten Standpunkte in Diskussionen. erarbeiten Kenntnisse über den Brexit-Prozess im Zeitraum 2016 bis 2020: Ursachen des Referendums, Argumente von Remainern und Leavern , Auswirkungen auf die Zukunft des Vereinigten Königreichs, Varianten "weicher Brexit" und "harter Brexit", Brexit-Konflikt während der Amtszeit Theresa Mays, Haltung Brüssels zur Neuregelung der Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Wörterbuch – gegebenenfalls in digitaler Form – zur Arbeit mit englischsprachigen Texten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei kooperativen Arbeitsformen Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Programmieren mit dem Arduino

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsreihe stellt Berufsschulen Materialien zur Verfügung, die eine Einführung in die Mikrocontroller-Programmierung am Beispiel des Arduino ermöglichen. Dabei kann gänzlich auf Hardware verzichtet werden, denn die Simulation bietet eine vollständige und leicht bedienbare Virtualisierung. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Projekts "Berufsschule digital". Der Arduino ist ein Mikrocontroller und Open Source-Projekt von Massimo Banzai und David Cuartielles aus dem Jahr 2005. Hard- und Software sind im Internet unter einer Creative-Commons-Lizenz frei verfügbar. Ein Mikrocontroller besteht aus einem Prozessor und verschiedenen Peripherie-Elementen. In vielen Haushaltsgeräten oder Maschinen werden Mikrocontroller für zahlreiche Aufgaben eingesetzt. So findet man diese in Waschmaschinen, Fernsehgeräten, Fernbedienungen, Druckern, aber auch in Fahrzeugen, zum Beispiel für die Steuerung von Fensterhebern, Airbags oder Klimaanlagen. Dieses Unterrichtsmaterial für die Berufsschulfächer Elektrotechnik und Metalltechnik umfasst eine Einführung für die Lehrkraft sowie die Schülerinnen und Schüler in Form einer PowerPoint-Präsentation. Vorbereitet sind sieben Unterrichtseinheiten , für die lediglich pro Schülerin oder Schüler ein Computer mit Internetverbindung benötigt wird. Die Programmier-Aufgaben lassen sich komplett am Bildschirm bearbeiten. Die Unterrichtseinheiten orientieren sich an einem Pkw, der mit Sensoren und Programmen in seinen Funktionen erweitert wird , zum Beispiel durch ein automatisches Abblendlicht, einen Parksensor und eine automatische Abstandsregelung. Vorkenntnisse Die Lernenden benötigen keine Vorkenntnisse in Programmierung. Sie sollten aber über grundlegende Computerkenntnisse verfügen. Didaktische Analyse Das Thema Programmieren ist generell von Relevanz für alle Schülerinnen und Schüler, denn die Digitalisierung bringt immer mehr Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) in den Alltag der Menschen. Die Schülerinnen und Schüler von heute sollten im Hinblick auf ihre Zukunft grundlegende Zusammenhänge der Programmierung kennen, um die Möglichkeiten aber auch Beschränkungen von Software zu erfassen. Heutiges Programmieren findet kaum noch auf einem leeren Blatt Papier statt. Programmcode wird heute aus dem Internet geladen, analysiert, wiederverwendet und abgeändert. Wichtig ist es, wiederverwendeten Programmcode vollständig verstanden zu haben, um ihn für eigene Projekte zu benutzen. Die Lehrkraft sollte die Schülerinnen und Schüler zu dieser Vorgehensweise anhalten. Mithilfe einer detaillierten Kommentierung des Programmcodes kann sichergestellt werden, dass bei den Lernenden das notwendige Verständnis vorhanden ist. Methodische Analyse Die Lerneinheiten sowie die Lösungen sind auf tinkercad.com vorbereitet und werden auch dort von den Lernenden bearbeitet. Die Lehrkraft kann die Schülerinnen und Schüler bei TinkerCAD als Klasse einladen oder Einzel-Accounts durch die Schülerinnen und Schüler erstellen lassen, die dann auch zuhause genutzt werden können. Weiterhin ist es möglich, die Aufgaben mit realen Bauteilen und Mikrocontrollern zu bearbeiten, weil sowohl Programmier-Code als auch Hardware identisch in der Simulation abgebildet werden. Entsprechende Hardware-Sets sind kostengünstig frei erhältlich. Für Schülerinnen und Schüler mit Vorkenntnissen enthält jede Unterrichtseinheit eine Aufgabe für "Profis". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende Programmier-Techniken kennen. lernen einen Mikrocontroller (Arduino) kennen. nutzen eine Virtualisierung für Programmierzwecke (tinkercad.com). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Werkzeuge für die Lösung alltäglicher Aufgaben mithilfe von Elektronik. erkennen Algorithmen und ändern diese für die Lösung der Aufgaben ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen selbstorganisiert mit vorbereitetem Material. unterstützen sich gegebenenfalls in Partnerarbeit bei der Lösung der Aufgaben.

  • Informationstechnik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Nicht mehr Referendarin, sondern eine "echte" Lehrerin!!

Blog

Meine Lieben, es ist endlich geschafft – ich darf mich jetzt offiziell Lehrerin nennen!! :-) Was für ein geiles Gefühl – megaaaa! Ich könnte die ganze Welt umarmen!

  • Fächerübergreifend

Mikro-Fortbildung – der digitale Pausen-Snack?

Fachartikel
5,99 €

Der Fachartikel beschreibt ein Konzept von (Mikro-)Fortbildungen für die Lehrkräfteaus-, -fort- und -weiterbildung in Form von unterschiedlichen medialen und pädagogischen Begleitpaketen, um den Unterricht der Zukunft zu gestalten. Nahezu jede Lehrkraft in Deutschland, die sich stärker im Bereich digitaler Bildung engagieren möchte, fühlt sich oftmals als Einzelkämpferin , wenn sie digitale Elemente oder Sequenzen in ihren Unterricht integrieren möchte. Nicht nur die Einarbeitung in immer neue Programme und Tools wird zur Herausforderung und zum Zeitfresser, auch bei der Suche nach einer sinnvollen methodischen und didaktischen Umsetzung digitaler Lösungen steht man vielfach alleine da. Auch die Fortbildungsangebote von Landesbildungsanstalten oder Medienzentren können dieses Problem überwiegend nicht lösen. Zum einen kann man nicht jederzeit und unbegrenzt auf Fortbildungsveranstaltungen und nicht immer ist die Fortbildung auch zielführend und interessenadäquat, zum anderen verpufft das Gelernte regelmäßig, wenn es nicht sofort eingeübt oder verwendet werden kann. Wie sollten (Mikro-)Fortbildungen aussehen? Kleine, verdauliche, jederzeit verfügbare " digitale Fortbildungshäppchen " stehen daher auf der Wunschliste der Lehrkräfte in Deutschland ganz oben. Das ergab sowohl der Hackathon #wirfuerschule als auch das Barcamp #schuleneudenken, die im Juni 2020 von der Digitalbeauftragten der Bundesregierung durchgeführt wurden. Dies können Tutorials und Videos sein, die die Arbeit mit bestimmten Tools erklären. Digitale " Mikro-Fortbildungsangebote " können auch Erfahrungsberichte oder Handlungsanleitungen für den Unterricht beinhalten bis hin zu Online-Workshops oder Webinaren , in denen die Adressaten mit ihren konkreten Problemen vor Ort Beratung und Hilfe erfahren. Alle diese Angebote sollten im Idealfall orts- und zeitunabhängig sowie kostenfrei für alle Lehrkräfte, Schulen und Fächer zur Verfügung stehen. Ergänzt werden könnte dieses Angebot durch ein freiwilliges Angebot von Lehrkräften, die den Kolleginnen und Kollegen in regelmäßigen Abständen im Rahmen von offenen Sprechstunden oder Workshops mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der größte Teil der Online-Angebote sollte niedrigschwellig , also für Anfängerinnen und Anfänger geeignet sein, um vorhandenen Ängsten zu begegnen. Die Tools sollten möglichst im eigenen Unterricht sofort anwendbar sein. Die Tutorials sollten inhaltlich komprimiert sein und maximal fünfzehn Minuten umfassen, damit sie gut in den hektischen Schullalltag oder die knappe Freizeit integrierbar sind. Der inhaltliche Schwerpunkt sollte nicht in der reinen Instruktion liegen, sondern darüber hinaus Impulse zum Ausprobieren, Diskutieren und Austauschen geben, zum Weitermachen und zur Entwicklung eigener Ideen motivieren. Zuletzt sollten die " Mikro-Snacks " Anstöße zum Experimentieren mit neuen, digitalen Lernumgebungen und Lernszenarien geben. Eine gute technische Ausstattung und noch so smarte Tools helfen nämlich nichts, wenn die Vorstellungen fehlen, wie diese Angebote pädagogisch sinnvoll in den Unterricht integriert und mit methodischem und didaktischem Mehrwert eingesetzt werden können. Merkmale von digitalen Mikro-Fortbildungen Zusammengefasst sind dies Niedrigschwelligkeit Verfasser und User auf Augenhöhe von Kolleginnen und Kollegen oder Schülerinnen und Schüler für Kolleginnen und Kollegen beziehungsweise Schülerinnen und Schüler anwendungsorientiert für Schule und Unterricht konkrete Handlungsanleitungen sofort ein- und umsetzbar methodische und didaktische Handreichungen und Empfehlungen. Ob Padlets, Tools für Videokonferenzen , Einlesen von QR-Codes, Präsentationssoftware, gemeinsame Notizbücher, Apps zum Lernen oder Programmieren bis hin zur Video- und Fotobearbeitung oder den Einsatz von Wikis – die möglichen Inhalte von digitalen Fortbildungsangeboten scheinen nahezu unendlich. Jede Lehrkraft kann aus der Vielzahl der Themen das herausgreifen, was sie gerade benötigt oder ausprobieren möchte. Und man erhält eine erste Orientierung und einen schnellen Einstieg, um Anfangsfrustrationen zu vermeiden und schnelle Praxiserfolge zu ermöglichen. Zudem kann die Lehrkraft in der Schule oder Zuhaue diese Infos und Anregungen auf die Weise aufnehmen und umsetzen, wie dies individuell am erfolgreichsten ist. Sinnvollerweise sollten die einzelnen Mikro-Fortbildungsangebote von Beginn an unter schulischen, methodischen, didaktischen, fachlichen und mediendidaktischen Verwendungsmöglichkeiten verortet werden. Daraus kann sich dann ein Fortbildungsangebot für ein ganzes Schuljahr, ein Fach- oder eine Fächerverbindung, ein Medienentwicklungsplan oder Medientag entwickeln. Denkbar wäre auch eine digitale Fortbildungsmatrix nach fachlichen und medialen Verwendungsmöglichkeiten. So könnte zum Beispiel ein Glaubwürdigkeits-Check für Internetseiten ein wichtiges Modul zur Erlangung von Medienkompetenz und digitaler Lesekompetenz darstellen, gleichzeitig jedoch im Politik-, Gesundheits- oder Religionsunterricht als Fahrplan einer strukturierten Quellenkritik dienen. Konkrete Beispiele für Fortbildungskonzepte Darüber hinaus zeigen die folgenden Beispiele , wie Mikro-Fortbildungen kreativ und motivierend als Bausteine der digitalen Kompetenzentwicklung eines Lehrkräfte- oder Dozierendenkollegiums eingesetzt werden können: Mini-Fortbildungen während der Mittagspause Kurzweilige Inputs mit Praxis- und Anwendungsbezug, starrer Zeitrahmen, kurzes Ausprobieren unter Anleitung, Weiterarbeit zuhause oder in Kleingruppen mit eigenen Inhalten für die eigenen Lerngruppen, Anwendung im eigenen Unterricht auf Basis der Eindrücke aus der Fortbildung. Mehr erfahren Digitaler Musterkoffer zum Download Auf der Seite finden Sie einen Fortbildungsbaukasten für ein ganzes Schuljahr mit 18 bis 36 Mikro-Workshops, die regelmäßig durchgeführt werden können, verschiedenste Themen aus den Bereichen Motivation, Tools, Technik und Didaktik. Alle Themen werden als "Appetizer" nur angerissen. Im Idealfall stehen zusätzlich Motivationsmedien zur institutionalisierten Schulentwicklung an anderen Bildungseinrichtungen (Handzettel für Interessierte, Info-Plakate, methodische Handreichungen und vieles mehr) zur Verfügung. Mehr erfahren Natürlich kann man die Mikro-Fortbildungen für Lehrkräfte auch im eigenen Unterricht oder in Lernendenprojekten sinnvoll und zeitsparend einsetzen. So helfen zum Beispiel Handreichungen für die Bedienung von Kameras oder Videobearbeitungsprogrammen Lernenden genauso wie Lehrerinnen und Lehrern. Und damit die Erarbeitung von Expertenwissen (zum Beispiel die Erstellung von Erklärfilmen) bei Lernendenprojekten nicht einfach nach Projektende verpufft, sollte man bei jedem größeren Projekt auch die Sicherung der erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen anstreben. Auch solche digitalen Assets von Schülerinnen und Schülern (beispielsweise Handyvideo über den Videoschnitt mit Facebook oder die Handhabung des Mikrofons bei Straßeninterviews) können mit Erfolg in der Lehrkräfteaus-, -fort- und -weiterbildung eingesetzt und in das digitale Gedächtnis einer Schule eingereiht werden.

  • Fächerübergreifend

Design Thinking als Methode im Unterricht: Zielgruppe definieren

Video

Diese Video-Tutorial-Reihe erläutert Schulen die erste Phase der Methode "Design Thinking". Für welche Zielgruppe soll etwas entwickelt werden? Wie können die Bedürfnisse dieser Zielgruppe definiert werden? Und welche Methodik eignet sich zur Dokumentation der festgelegten Bedürfnisse? Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". Im Mittelpunkt der "Design Thinking"-Methode steht eine zielgruppen- und bedürfnisorientierte Herangehensweise. Kern ist die Ausrichtung an den Bedürfnissen und Anforderungen von Menschen statt an der ausschließlichen Fokussierung auf die Möglichkeiten neuer Technologien. Der Prozess des Design Thinkings kann in fünf Phasen unterteilt werden. In Phase eins erfolgt die beispielhafte Beschreibung der Zielgruppe, für die eine Lösung gesucht wird. Diese Beschreibung dient im weiteren Prozess immer wieder als Grundlage, um zu prüfen, ob die Zielgruppe im Fokus bleibt. Die folgenden Video-Tutorials führen in drei Schritten zur Festlegung und Beschreibung der ermittelten Zielgruppe. Die Definition der Zielgruppe ist die Basis der Unterrichtsmethode "Design Thinking". Im Mittelpunkt steht also die Frage: Für wen sollen wir etwas entwickeln? Dieses Online-Tutorial erläutert an einem konkreten Beispiel das Vorgehen bei der Auswahl der geeigneten Zielgruppe. Die Zielgruppe steht fest und nun gilt es, deren konkrete Bedürfnisse zu definieren. Welche Wünsche, Herausforderungen und Probleme hat diese wirklich? Um das herauszufinden, gibt es mehrere Methoden, die in diesem Video-Tutorial vorgestellt werden. Im dritten Schritt müssen die Bedürfnisse nun sinnvoll gebündelt und dokumentiert werden. Dies geschieht mithilfe der Methode "Persona" . Eine Persona ist die Beschreibung einer konkreten, aber erfundenen Person, die die jeweilige Nutzergruppe repräsentiert. Neben einem Namen hat sie auch ein fiktives Profil. Idealerweise besitzt sie möglichst präzise und detailreiche Attribute. Eine lebendig beschriebene Persona ist ein wertvolles "Teammitglied", das bedeutet, die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer sollten sie in allen Stufen des Prozesses mit einbeziehen. Als Basis dafür können zum Beispiel Informationen aus Interviews genutzt werden. Aber auch ohne vorliegende Studien-Ergebnisse kann es eine gute Übung sein, sich verschiedene Nutzerinnen und Nutzer für die eigene Lösung so konkret wie möglich vorzustellen. Das folgende Video-Tutorial liefert konkrete Tipps und Beispiele zur Erstellung einer Persona.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung

Schiffe versenken: Anleitung lesen und Wortschatz erweitern

Kopiervorlage

Diese Vorlage für das bekannte Spiel "Schiffe versenken" können Sie im Unterricht vor den Ferien oder in Vertretungsstunden zum Beispiel in DaF oder DaZ einsetzen, um die Lernzeit sinnvoll zu nutzen, Lesekompetenz zu fördern und den Wortschatz in der Fremdsprache zu erweitern. Ganz nebenbei vermitteln Sie auch Orientierung in Tabellen und Koordinatensystemen. Die Schülerinnen und Schüler vor den Ferien noch einmal zum Mitarbeiten zu motivieren ist nicht immer leicht. Oft sind die Kinder müde vom Lernen und freuen sich auf die freie Zeit zum Spielen und Erholen. Mit dieser Vorlage für das Spiel "Schiffe versenken" können Sie in einer der letzten Stunden oder auch im Vertretungsunterricht Arbeit mit Spaß verbinden, um zur Ruhe in der Klasse aufzurufen und die Konzentration vor dem Urlaub noch einmal zu bündeln. Auf dem Spielfeld tragen die Kinder unterschiedlich große Schiffe ein und setzen sich dabei mit dem Wortfeld "Schiffe" auseinander. Ihnen begegnen dabei Wörter wie Segelschiff , Ruderboot , Containerschiff und Touristen . Darüber hinaus fördern Sie mit dem Unterrichtsmaterial grundlegende Kompetenzen: Die Lernenden müssen sich bei der gegenseitigen Abfrage in der Fremdsprache immer wieder in der Tabelle orientieren und üben dadurch den Umgang mit Zeilen und Spalten . Rufen Sie die Lernenden mit dem Spiel dazu auf, sich in Partnerarbeit still zu beschäftigen. Die bekannten Spielregeln helfen ihnen und vermitteln Sicherheit im Fremdsprachenunterricht. Das Lesen der Anleitung ist dadurch vorentlastet, sodass die Schülerinnen und Schüler in DaF oder DaZ ihren Wortschatz spielerisch erweitern können. Das ansprechend gestaltete Layout dient zusätzlich zur Motivation, unterstützt das Leseverstehen und zeigt in einem Beispiel, wie ein Schiff auf dem Feld eingetragen werden kann. Selbstverständlich kann das Material auch fächerübergreifend in der Grundschule oder der Sekundarstufe I im Vertretungsunterricht oder differenzierend für Ruhephasen eingesetzt werden.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Strom aus Sonnenlicht: Mit Solarenergie das Weltall erkunden

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Solarenergie kennen und wie diese genutzt werden kann, um Strom für den Verbrauch auf der Erde zu erzeugen. Solarenergie wird oft für Raumfahrtmissionen genutzt, da sie die einzige Energiequelle ist, die nicht mit dem Raumschiff gestartet werden muss und das Raumschiff mehrere Jahre lang mit Strom versorgen kann. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler zwei physikalische Gesetze kennen, die das Design von Solarmodulen für Raumfahrtmissionen beeinflussen: das Abstandsgesetz (auch reziprokes Quadratgesetz oder quadratisches Entfernungsgesetz) und den Einfallswinkel. Die Lernenden führen zwei einfache Untersuchungen mit einer Photovoltaikzelle (Solarzelle) und einer Lichtquelle durch. Zuerst messen sie, wie sich die von den Solarzellen erzeugte Leistung mit der Entfernung von der Lichtquelle ändert und versuchen, das Abstandsgesetz für die Strahlungsintensität experimentell zu ermitteln. Die Lernenden führen dann ein zweites Experiment durch, um die Abhängigkeit der Leistung der Solarzelle vom Einfallswinkel zu untersuchen. Schließlich werden sie diese Konzepte auf echte ESA-Raumfahrtmissionen anwenden. Die Schülerinnen und Schüler erkennen in dieser Unterrichtseinheit den Nutzen von Solarenergie und verstehen die Abläufe, die bei der Umwandlung von Lichtenergie in Strom stattfinden. Dabei wird die Bedeutung des Einfallwinkels der Sonneneinstrahlung behandelt und wie deren Intensität zu berechnen wird. Anschließend wird der Aufbau und die Funktionsweise einer Solarzelle behandelt. Um das Erlernte zu verinnerlichen und anzuwenden, werden daraufhin Experimente zu den Themen Abstandsgesetz und Einfallswinkel durchgeführt. Zudem werden eigene Stromkreisläufe mit Solarzellen gebaut. Dabei machen sich die Schülerinnen und Schüler sich mit der elektrischen Spannung, der Stromstärke, der Leistung und der Strahlungsintensität vertraut. Zuletzt werden die Anforderungen an die Solarenergie in der praktischen Anwendung bei Weltraummissionen untersucht. Altersgruppe: 14-18 Jahre Schwierigkeitsgrad: mittel Vorbereitungszeit: Eine Stunde Kosten: gering Die Schülerinnen und Schüler verstehen, was Strahlungsintensität ist und lernen sie zu berechnen. erfahren den Aufbau und die Funktionsweise von Solarzellen. lernen die Bedeutung des Einfallswinkels kennen und führen Experimente dazu durch. führen Experimente zum Abstandsgesetz durch. analysieren Daten und stellen diese graphisch dar. bauen und gestalten eigene Stromkreise mit Solarzellen. machen sich mit der elektrischen Spannung, der Stromstärke, der Leistung und der Strahlungsintensität vertraut. untersuchen die Anforderungen an Solarenergie bei ihrem Einsatz bei Weltallmissionen.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Halbleiterphysik für Einsteiger – theoretische Grundlagen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Halbleiterphysik für Einsteiger" macht die Schülerinnen und Schüler mit einer Technologie bekannt, die aus unserem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken ist. Die theoretischen Grundlagen beruhen auf der Erkenntnis, dass es neben Leitern und Nichtleitern auch Materialien gibt, die unter bestimmten Voraussetzungen zum Leiter werden können – die so bezeichneten Halbleiter. Am Beispiel des strukturellen Atomaufbaus von Silizium sehen die Lernenden zunächst, welche Voraussetzungen ein Stoff besitzen muss, um zum Halbleiter werden zu können. Zudem werden die Lernenden an die Möglichkeiten der Beimischung bestimmter anderer Stoffe (Dotierung) herangeführt, was völlig neue Möglichkeiten für kontaktlose elektrische Schaltungen eröffnet. Halbleitertechnologie ist die Voraussetzung für viele technische Anwendungen – von der Solarzelle über LEDs bis hin zu Transistoren. Ohne Halbleiter wäre die immer wichtiger werdende Digitalisierung nicht denkbar. Anhand von aussagekräftigen Abbildungen oder Animationen werden die theoretischen Grundlagen besprochen: Bei tiefen Temperaturen sind Halbleiter Isolatoren – erst durch Energiezufuhr (zum Beispiel Erwärmung) lassen sich Elektronen aus ihren Paarbindungen lösen, so dass Leitungselektronen und Löcher entstehen. Legt man dann eine äußere Spannung an, beginnen die Elektronen zu wandern. Mit Abbildungen und/oder Animationen werden die Lernenden mit Begriffen wie Elektronenstrom, Löcherstrom und Eigenleitung bekannt gemacht. Halbleiterphysik Die Halbleiterphysik basiert auf verschiedenen Grundstoffen wie Silizium oder Germanium, die man mit geeigneten Stoffen wie dem fünfwertigen Phosphor P 5+ oder dem dreiwertigen Bor B 3+ dotiert. Dabei enthält ein Kubikmillimeter bis zu 2,4×10 17 Fremdatome, was eine riesige Zahl von frei beweglichen Ladungsträgern zur Folge hat. Mit diesen grundlegenden Fakten lassen sich nun die unterschiedlichsten Anwendungen herstellen – im einfachsten Fall Dioden – bis hin zu komplizierten Schaltungen von Transistoren. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden werden eher nicht zu erwarten sein, da sich die wenigsten Gedanken machen werden, wie ihre Smartphones, LEDs oder moderne Fernseher funktionieren. Gleichzeitig ist es aber sehr wichtig den Lernenden zu zeigen, welche Grundbausteine nötig sind, um die obigen Geräte zu bauen beziehungsweise die Digitalisierung voranzutreiben. Didaktische Analyse Bei der Besprechung der Grundlagen der Halbleiterphysik ist es besonders wichtig, den extremen Grad der Miniaturisierung hervorzuheben, ohne die viele Geräte nicht einmal ansatzweise gebaut werden könnten. Allerdings sind die Vorgänge nicht – wie in der Makrophysik – mit dem Auge verfolgbar, was zur Folge hat, dass Versuche nicht im Detail zu sehen sind, sondern nur über Messinstrumente nachverfolgt werden können. Methodische Analyse Bei der Erarbeitung des Stoffes ist es wichtig, dass aussagekräftige Abbildungen und gegebenenfalls Animationen oder brauchbare Videos zur Erklärung herangezogen werden – nur so können die teilweise nur schwer nachvollziehbaren Vorgänge deutlich gemacht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Besonderheiten von Halbleitern im Gegensatz zu Leitern beziehungsweise Nichtleitern. wissen um die Bedeutung von Fremdatomen beim Dotieren von Halbleitermaterialien. beschreiben und erläutern die Wirkungsweise einer Halbleiterdiode. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. überprüfen die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit und ordnen sie ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden etc. wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I

Rechnen mit Platzhalter: Grundrechenarten online wiederholen und üben

Interaktives

Diese Aufgaben zur Einführung in das Rechnen mit Variablen eignen sich zur Wiederholung der Grundrechenarten in den höheren Klassen der Grundschule sowie zu Beginn der Sekundarstufe I. Die Lernenden üben mit diesen interaktiven Übungen spielerisch das kleine Einmaleins sowie die Addition und Subtraktion von zwei- und dreistelligen Zahlen. Die Grundrechenarten müssen sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe I immer wieder gezielt geübt werden. Dabei fällt im Unterricht oft auf, dass die Lernenden über unterschiedliche Kenntnisse verfügen. Dieses Material regt die Schülerinnen und Schüler deshalb durch direktes Feedback dazu an, eigenständig das Multiplizieren , Dividieren sowie das Addieren und Subtrahieren von zwei- bis dreistelligen Zahlen zu trainieren. Die interaktiven Übungen können jederzeit zu Hause zum Üben am Nachmittag oder zum Beispiel auch in den Ferien motivieren und Freude am Kopfrechnen vermitteln. Im Unterricht können Sie die Aufgaben zur individuellen Förderung einsetzen, wenn die Schule beispielsweise über Tablets oder entsprechende Arbeitsplätze am PC verfügt. Dürfen die Lernenden mit ihrem eigenen Smartphone im Unterricht arbeiten, können Sie mit diesen Übungen die Schülerinnen und Schüler fördern, die schon fertig sind und/oder Schwierigkeiten in diesem Bereich haben. Die Aufgaben können darüber hinaus auch für die Vorbereitung auf das Lösen von Gleichungen mit x genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler lösen hier also nicht nur geradlinige Aufgaben, sondern müssen gewissermaßen "um die Ecke" denken, um an die Lösung zu gelangen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

ANZEIGE

Aktuelle News für die Sekundarstufen