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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Zeitzeugenbericht Adalet Sal

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Adalet Sal, die als siebenjähriges Mädchen mit ihrer Familie aus der Türkei nach Deutschland kam, erzählt in diesem Hörbeitrag ihre Lebensgeschichte. Dabei geht es unter anderem ums Erwachsenwerden, Familie, Karriere und Traditionen. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erkennen auch Gemeinsamkeiten in ihren Lebenswünschen. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg in das Thema Gastarbeiter in Deutschland genutzt werden. Zur Ergebnissicherung bietet es sich an, während des Anhörens die Höraufträge im ebenfalls hinterlegten Arbeitsblatt von den Schülerinnen und Schülern ausfüllen zu lassen und anschließend als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Arbeitsemigranten und Gastarbeitern auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung der Fragen auf den Materialien relevant sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Ali Can

Kopiervorlage

In diesem Hörbeitrag in der Tradition der OralHistory berichtet Ali Can anschaulich seine Lebensgeschichte als Arbeitsemigrant und Gastarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland. Neben seinen Wünschen und den mit Deutschland verbundenen Hoffnungen auf ein besseres Leben berichtet er auch über die Schwierigkeiten und schönen Erlebnisse in der Fremde. Die anschauliche Erzählung weist einen starken lebensweltlichen Bezug auf, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erkennen auch Gemeinsamkeiten in ihren Lebenswünschen. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Das Material kann als Einstieg in das Thema Gastarbeiter in Deutschland genutzt werden. Zur Ergebnissicherung bietet es sich an, während des Anhörens die Höraufträge im ebenfalls hinterlegten Arbeitsblatt von den Schülerinnen und Schülern ausfüllen zu lassen und anschließend als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Situation von Arbeitsemigranten und Gastarbeitern. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung der Fragen auf den Materialien relevant sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau – 388: 100.000

Kopiervorlage

In ihrem Beitrag zum Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten "Anders sein. Außenseiter in der Geschichte" schildern Schülerinnen und Schüler eines Dessauer Gymnasiums das Leben von "Vertragsarbeitern" aus China im Dessau der 1980er Jahre. Warum kam es zum Aufenthalt chinesischer "Vertragsarbeiter" in Dessau? Welche gesetzlichen Grundlagen gab es dafür? In welchen Dessauer Betrieben arbeiteten sie und welche Berufe lernten sie? Wie wurde ihr Aufenthalt organisiert? Wie ging man mit den chinesischen Arbeitern in der Stadt Dessau und im Volkseigenen Betrieb (VEB) Waggonbau Dessau um? Dies sind die zentralen Fragen des auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehenden Beitrags. Dieser entstand im Rahmen des Geschichtswettbewerbs um den Preis des Bundespräsidenten "Anders sein. Außenseiter in der Geschichte" von Schülerinnen und Schülern einer achten Klasse einer Dessauer Schule. Für die mediale Aufbereitung auf der Webseite wurde er von Moritz Gärtner und Kim Kamenik angepasst. Der Bericht ist in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Deshalb sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand eines konkreten Beispiels mit der Lebens- und Arbeitssituation von Vertragsarbeitern in der DDR auseinander. benennen politische und wirtschaftliche Gründe, warum die DDR-Regierung Anwerberverträge abschloss. erläutern die Voraussetzungen für die "Vertagsarbeiter", um in der DDR arbeiten zu dürfen. beschreiben typische Arbeitsaufgaben und Tätigkeiten der "Vertragsarbeiter". setzen sich mit den Versprechungen und Erwartungen sowie dem realen Alltag der Vertragsarbeiter und den bestehenden Spannungsfeldern und Widersprüchen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. unterscheiden zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung, Voraussetzung und Folge, Wirklichkeit und Vorstellung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Arbeiten im Bruderland. Arbeitsmigranten in der DDR und ihr Zusammenleben mit der deutschen…

Kopiervorlage

Der Artikel beleuchtet den Arbeits- und Lebensalltag von Vertragsarbeitern in der DDR und das Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit. Offiziell waren die "ausländischen Werktätigen", die ab den 1960er Jahren in die DDR kamen, "Freunde". Sie erhielten, so der offizielle Tenor, eine Ausbildung, um anschließend beim Aufbau ihrer Heimat, den sozialistischen Bruderländern, zu helfen. Die Wirklichkeit sah jedoch oft anders aus. Der Beitrag von Ann-Judith Rabenschlag, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung verfügbar ist, beleuchtet den Anspruch und die Wirklichkeit im Leben der Gastarbeiter in der DDR. Da der Bericht jedoch in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet ist, sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Aufgrund der Informationsdichte sollten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus über historisches Grundlagenwissen zur politischem und wirtschaftlichen Situation der DDR verfügen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Lebens- und Arbeitssituation von Vertragsarbeitern in der der DDR auseinander. kennen grundlegende demografische Merkmale der Vertragsarbeiter. kennen politische und wirtschaftliche Gründe, warum die DDR-Regierung Anwerberverträge abschloss. kennen Länder, aus denen die Vertragsarbeiter kamen. setzen sich mit den Versprechungen und Erwartungen sowie dem realen Alltag der Vertragsarbeitet und den bestehenden Spannungsfeldern und Widersprüchen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. unterscheiden zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung, Voraussetzung und Folge, Wirklichkeit und Vorstellung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Tragödie der Antigone: Streitgespräch zwischen Antigone und Ismene

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtssequenz zur Tragödie der Antigone beinhaltet eine Interpretation des Streitgesprächs zwischen Antigone und Ismene, welche in die heute noch relevante Frage mündet, wann es vertretbar ist, aus Gewissensgründen anders zu handeln als das Gesetz es vorschreibt.Das Streitgespräch zwischen Antigone und Ismene thematisiert die Fragen: Wann ist es angemessen, gegen geltendes Gesetz und nach dem eigenen Gewissen zu handeln? Wann stimmen in der heutigen Zeit Gesetz und Gewissen nicht überein? In der hier dargestellten Unterrichtsstunde sollen die Argumente Ismenes und Antigones einander gegenübergestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen hierzu Stellung nehmen und angeben, wie sie sich in Antigones und Ismenes Situation entscheiden würden. Abschließend wird die Frage thematisiert, welche vergleichbaren heutigen Situationen es gibt, und ein Kriterium entwickelt, wann es angemessen ist, wie Antigone gegen das Gesetz zu handeln. Das Streitgespräch zwischen Antigone und Ismene im Unterricht Die Tragödie der Antigone befasst sich mit dem Fluch über der thebanischen Königsfamilie: Odysseus' Sohn Polyneikes stritt mit dem eigenen Onkel Kreon um die Herrschaft und fiel im Kampf um Theben. Er darf auf Anordnung des Tyrannen Kreons unter Androhung der Todesstrafe nicht bestattet werden. Seine Schwestern Antigone und Ismene diskutieren, ob man Polyneikes gegen den Willen und das Gesetz Kreons beerdigen soll oder nicht. Der Textauszug findet sich zum Beispiel im Lehrwerk "Prima: Gesamtkurs Latein" (Ausgabe A, Lektionstext 30). Für die Behandlung des Streitgesprächs zwischen Antigone und Ismene im Unterricht muss die Bedeutung der antiken Bestattung bewusst sein: Seelen, die nicht begraben wurden, wandelten ewig auf der Erde und gelangten nicht ins Elysium. Didaktische Analyse Eine Beerdigung Polyneikes entspricht laut Antigone dem Willen der Götter. Ismene argumentiert, dass man dem Herrscher zu gehorchen habe. Auch nennt sie verschiedene Schwierigkeiten praktischer Natur. Sie beruft sich auf menschliche Autorität in der Person von Kreon, während Antigone sich auf göttliche Autorität beruft. Es ist durchaus möglich, dass beide Positionen von den Lernenden als überzeugend beurteilt werden – sonst gäbe es ja auch keinen Gewissenskonflikt, welches Gesetz eingehalten werden muss. Die Situation der Antigone und Ismene lässt sich nicht einfach auf die heutige Welt übertragen. Dennoch kann es Situationen geben, in denen man vom Gewissen her anders handeln sollte als das Gesetz vorschreibt. Es geht also in dieser Unterrichtseinheit um den Umgang mit Autoritäten und mit dem eigenen Gewissen sowie um die Frage der Handhabung von "schlechten" Gesetzen von zweifelhaften Autoritäten und um die Frage, wie man sein Leben leben will. Methodische Analyse Im Einstieg wird ein Bild gezeigt, dass die Problematik verdeutlicht. In der Erarbeitungsphase sollen die Lernenden in Gruppen entweder die Argumente Antigones oder Ismenes herausarbeiten, um so die Argumentation des Textes genauer nachzuvollziehen und auch vergleichend beurteilen zu können. Zur Ergebnissicherung stellt eine je Gruppe ihre Ergebnisse vor, während die andere Gruppe, die an derselben Position gearbeitet hat, ergänzt. Die Lernenden sollen erkennen, dass sich Antigone auf göttliche Autorität beruft, während Ismene sich auf die menschliche Autorität bezieht. In den Vertiefungsphasen beziehen die Lernenden Stellung. Hier wird sich ein gemischtes Meinungsbild ergeben, da beide Positionen nicht völlig verwerflich sind, was die Relevanz und auch die Kontroverse dieses Themas ausmacht. Bei der Sammlung von vergleichbaren Situationen der Gegenwart wird ein Transfer im Sinne eines Lebensweltbezugs hergestellt. Am Ende kann exemplarisch anhand einer möglichen Situation eine Lösung für das Dilemma entwickelt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Textkompetenz weiter, indem sie die Argumente von Antigone und Ismene herausarbeiten und die beiden Positionen und ihre Argumente hinsichtlich ihrer Überzeugungskraft vergleichen. erweitern ihre Kulturkompetenz und gelangen zu einem vertieften Textverständnis, indem sie zu dem Konflikt Stellung nehmen und angeben, wie sie in der Situation von Antigone und Ismene handeln würden und indem sie den antiken Textsinn auf vergleichbare Situationen der Gegenwart übertragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Text und dem im Einstieg präsentierten Bild relevante Informationen, die sie für ihre Arbeit nutzen. bereiten ihre Ergebnisse adressatengerecht auf, indem sie diese in Stichpunkten auf Karten bündeln. stellen ihre Ergebnisse vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen ergebnis- und teamorientiert zusammen. vertreten ihre eigene Meinung – sowohl in der Gruppe als auch im Plenum.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Pretérito Imperfecto: cuando era joven

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Pretérito Imperfecto" entdecken die Schülerinnen und Schüler anhand der eigenen Kindheit Bildung und Gebrauch der neuen Vergangenheitsform.In der vorliegenden Unterrichtseinheit zur Einführung des Pretérito Imperfecto erkennen die Lernenden anhand eines Berichts aus der Vergangenheit der Lehrkraft den Gebrauch der neuen Vergangenheit und erarbeiten die Bildung der Formen. Sie erstellen eine Regel und erproben die neue Zeitform allein sowie zu zweit mithilfe eines Tandembogens. In der Hausaufgabe verfassen sie einen Aufsatz über ihre Zeit im Kleinkindalter. Das Thema "Pretérito Imperfecto" im Unterricht Die vorliegende Unterrichtseinheit soll eine motivierende Einführung in die neue Zeitform geben. Als Vorentlastung kann man die Bildung der Verben im Präsens wiederholen. Dies erleichtert den Lernenden das Erkennen der Bildung der neuen Formen. Da es sich lediglich um drei unregelmäßige Verben handelt, ist es empfehlenswert, diese direkt mit anzusprechen und zu notieren. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten die Bildung der regelmäßigen Verben auf -ar, -er und -ir im Präsens kennen und wissen, wie sie sich herleiten. Dies vereinfacht ihnen, die Bildung des Imperfecto schneller zu erkennen. Didaktisch-methodische Analyse Die Grammatik der Stunde ist zwar didaktisch reduziert, kann aber in ihrer gesamten Komplexität eingeführt werden, da die unregelmäßigen Verben nur ir, ser und ver sind. Die Verwendung des Imperfecto kann ebenfalls angesprochen und der Regelfindung hinzugefügt werden. Bei der Stunde bezieht sie sich lediglich auf regelmäßige Handlungen/ Gewohnheiten in der Vergangenheit. Das Kinderfoto der Lehrkraft als Einstieg wirkt äußerst motivierend auf die Schülerinnen und Schüler. Nachdem es beschrieben wurde, können Sie zur Überleitung zur Erarbeitung des Imperfecto fragen, wer wohl auf dem Foto zu sehen ist. Zuerst präsentiert die Lehrkraft den Text zu ihrer Kindheit mündlich. Durch die Verständnisfragen zum Text verwenden die Lernenden imitativ bereits die neue Zeitform. Zur genaueren Erarbeitung wird ihnen der Text auf OHP präsentiert, sodass sie die neuen Verbformen heraussuchen können. Die Bildung der neuen Zeit wird nun an der Tafel festgehalten und eine Regel formuliert. In den Erarbeitungsphasen üben die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Arbeitsblätter sowohl einzeln als auch zu zweit die Bildung der neuen Zeitform. Die Fragen und Antworten bereiten die Lernenden auf den nächsten Schritt, die mündliche Anwendung vor. An dieser Stelle bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an: Fishbowl, Sprechmühle, Speeddating... In der Hausaufgabe verfassen die Schülerinnen und Schüler einen kurzen Text zu ihrer eigenen Kindheit, der zur weiteren Vertiefung des Imperfecto dient. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Bildung sowie eine Möglichkeit für den Gebrauch des Pretérito Imperfecto. wenden die neuen Verbformen eigenständig an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler agieren in einem Gespräch über das Pretérito Imperfecto miteinander. korrigieren und unterstützen sich gegenseitig bei der Arbeit mit einem Tandembogen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Hochschule, Erwachsenenbildung, Berufliche Bildung

Das achtsame Klassenzimmer: Meditation im Unterricht

Fachartikel

Was wäre, wenn man wertvolle Momente schaffen könnte, in denen Kinder und Lehrkräfte im hektischen Alltag einmal durchatmen können? Die die Konzentration fördern und Kindern helfen, mit ihren Gefühlen umzugehen? Die mehr Gelassenheit und ein besseres Miteinander in die Klasse bringen?

  • Pädagogik

Advent: ein Gedicht zur Weihnachtszeit

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Advent" stellt die Besonderheit der Vorbereitungszeit auf Weihnachten als Fest der Liebe heraus. Anhand des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" lernen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung adventlicher Symbole sowie traditionelle Rituale kennen, die auf das größte Fest der Christen einstimmen. Ein fächerübergreifender Einsatz im Religionsunterricht ist möglich. Gerade die Adventszeit gebietet es, die Bedürfnisse unserer Mitmenschen aufmerksam wahrzunehmen und ihnen respektvoll und hilfreich zur Seite zu stehen. Dass dies nicht immer leicht ist, bringt die Hauptfigur Benni in dem Gedicht "Im Advent wird alles besser" zum Ausdruck. Die Lehrkraft beginnt die Unterrichtseinheit mit dem einfachen Kindergedicht: "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…". Die Frage, warum gerade vier Kerzen brennen, steht im Raum und wird beantwortet mit dem Hinweis, dass im Mittelalter die Leute weder lesen noch schreiben konnten und auf die Ankündigung der Kirche angewiesen waren, das erste Licht anzuzünden. Dann wusste jeder, dass nach vier angezündeten Kerzen der letzte Adventssonntag vor dem Weihnachtsfest war. Auf einem ausgehängten Kalender können die Schülerinnen und Schüler dann herausfinden, an welchem Kalendertag der erste Adventssonntag gefeiert wird. Die Lehrkraft zeigt typischen Adventsschmuck und erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern deren symbolische Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler bringen ihr Vorwissen zum Thema ein und die Lehrkraft lenkt das Thema auf den Schwerpunkt "Fest der Liebe" und der implizit geforderten Nächstenliebe, die in einem freundlichen und hilfsbereiten Verhalten zum Ausdruck kommt. Die Unterrichtseinheit "Advent: Wird jetzt wirklich alles besser?" soll die Schülerinnen und Schüler auf die Rituale und den tieferen Sinn der auf Weihnachten vorbereitenden Adventszeit einstimmen. Sie sollen sich des Gebotes der Nächstenliebe besonders in dieser Zeit bewusst werden und dieses durch das eigene Verhalten umsetzen. Der Schwerpunkt sollte auf der initiierten Wahrnehmung von Freundlichkeit liegen und sprachlich zum Ausdruck bringen, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft "gute Gefühle" bei jedem auslösen: "…denn die Freude, die wir geben, kehrt in jedes Herz zurück" (Marie Calm). Die Adventszeit ist der thematische Anlass über Respekt, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft nachzudenken mit dem Ziel, diese Adventszeit auch über das Jahr zu verlängern. Vorkenntnisse Die unterrichtende Lehrkraft sollte Symbole und Gebräuche der Advents-und Weihnachtszeit deuten und interpretieren können. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial leitet zum stufenweisen Erkennen auf der kognitiven Ebene an, zur Wahrnehmung eigener Gefühle, die erwiesene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auslösen und zur Bereitschaft, durch eigenes Verhalten diese Gefühle weiterzugeben und damit eine freundliche Atmosphäre in unterschiedlichen Beziehungskontexten auch selber herzustellen. Methodische Analyse Die Rezeption und Interpretation des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" liefert alle Möglichkeiten, die intendierten Lernziele zu erarbeiten und umzusetzen. Konkrete Anschauungsmittel wie die des traditionellen Adventsschmuckes erleichtern den Transfer zu inhaltlichen Aussagen und den Bezug auf eigenes Verhalten. Das "Kerzenspiel" und das "Schreibtheater" regen die Auseinandersetzung mit eigenen Gedanken und eigenem Verhalten an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler deuten Symbole und interpretieren ein Gedicht. beziehen Beschreibungen eines Protagonisten auf sich selbst und reflektieren diese kritisch. formulieren gute Vorsätze und geben Texte mit eigenen Worten wieder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Arbeitsmaterial sinnvoll ein und bearbeiten dieses zielführend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen eigene Schwächen und reflektieren diese selbstkritisch. kommunizieren mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und beziehen geäußerte Gedanken in die eigenen Überlegungen mit ein. erkennen die rückwirkende Funktion von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft und bemühen sich um angemessene Umsetzung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

QR Advent Calendar

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit begleitet Lernende anhand von Bildausschnitten bekannter Sehenswürdigkeiten im englischsprachigen Raum durch die Adventszeit. Jeden Tag erhalten sie einen neuen QR-Code, mit dessen Hilfe sie Bilder aus englischsprachigen Ländern freischalten, welche sie erkennen und erraten sollen. Adventskalender sind eine sehr beliebte Möglichkeit die Weihnachtszeit zu gestalten. Lösbare Rätsel begeistern jüngere Schülerinnen und Schüler ebenso wie ältere. Diese Einheit verbindet beide Elemente miteinander. Mithilfe von QR-Codes erhalten die Lernenden jeden Tag aufs Neue einen Ausschnitt aus einem Bild, welches eine Sehenswürdigkeit (landmark) in einem englischsprachigem Land darstellt. Die Lernenden sind nun aufgefordert, herauszufinden, um welche Sehenswürdigkeit es sich handelt. Hierzu erhalten sie einen Laufzettel, der am Ende der Weihnachtszeit abgegeben werden kann. Besonders motivierend ist es natürlich, wenn die Lehrkraft Preise für die besten Teilnehmenden vergibt. Landeskundliche Grundkenntnisse und Allgemeinwissen erleichtern das Erkennen und Auffinden der jeweiligen Sehenswürdigkeiten. Der Umgang mit QR-Codes und die gezielte Bildersuche im Internet sind Voraussetzung, dass die Bilder gefunden werden. Die Bilder sind aber so deutlich gehalten, dass sie auch mithilfe von Freunden und Eltern zu lösen sind. Die Schülerinnen und Schüler begegnen auf ihrer Reise durch die Adventszeit mehr oder weniger bekannten Sehenswürdigkeiten. Durch eigenes Recherchieren entsteht Neugierde und Interesse, dies lädt zum Weitersuchen ein. In erster Linie soll die Einheit aber einfach die Adventszeit begleiten und Spaß machen. Gerade in unteren Jahrgangsstufen werden einzelne Schülerinnen und Schüler die Hilfe von Eltern und größeren Geschwistern benötigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begegnen bekannten Landmarks und lernen neue Landmarks kennen. lernen neue Wörter zum Wortfeld "Weihnachten" kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit QR-Codes und QR-Readern. lernen selbständiges Recherchieren und das gezielte Suchen und Auffinden von Bildern im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam, tauschen sich aus und ergänzen sich im Verlauf dieser Einheit. nützen gezielt Ressourcen wie ältere Geschwister, Freunde und Eltern.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kreise im gleichseitigen Dreieck

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Kreise im gleichseitigen Dreieck" stellen die Schülerinnen und Schüler geometrische Betrachtungen zum Einbeschreiben in Dreiecken an und erarbeiten die algebraische Berechnung von Radien und Flächen.Der Inkreis eines Dreiecks wird durch Konstruktion bereits in Klasse 7 thematisiert. Mit den Mitteln der Algebra und Ideen aus der Geometrie lassen sich für einen Kreis der Radius und somit die Fläche bestimmen. Mit diesem Unterrichtsmaterial können sich die Schülerinnen und Schüler aber darüber hinaus nun erarbeiten, welche Folgen es hat, wenn man nicht nur einen, sondern 3, 6, 10 oder mehr kongruente Kreise in ein gleichseitiges Dreieck einbeschreibt. Dabei können selbstständig Hilfeleistungen zur Lösungsfindung herangezogen werden. Das Thema "Kreise im gleichseitigen Dreieck" im Unterricht Kennenlernen von irrationalen Wurzeln – Kennenlernen des Satzes von Pythagoras: irrationale Zahlen bei Längenbetrachtungen erscheinen in unterschiedlichen Kontexten. Schon die Diagonale in einem Quadrat lässt sich nur mit Hilfe der Wurzel aus 2 exakt bestimmen. Aber Wurzeln treten bei Längenbetrachtungen in vielen Figuren auf. Zum Erarbeiten von Endergebnissen ist oft auch ein sicherer Umgang mit Wurzeln nötig. Vorkenntnisse Die Formeln zur Berechnung von Kreis- und Dreiecksflächen sind bekannt. Wiederholt werden besondere Linien im Dreieck und deren Bedeutung. Der Satz des Pythagoras sowie die Bedeutung von Sinus, Kosinus und Tangens im rechtwinkligen Dreieck sind nötig, auch wenn manche Überlegungen mit Hilfe der Ähnlichkeit gelöst werden können. Ein sicherer Umgang mit Wurzeln und Termen wird vorausgesetzt und geübt. Didaktische Analyse Gelingt es den Schülerinnen und Schülern Teilfiguren zu erkennen? Während der Umgang mit Termen zur Berechnung von Flächen für die Lernenden eine Selbstverständlichkeit sein sollte, treten häufig Schwierigkeiten auf, passende Teilstücke in einer Fragestellung zu entdecken. Oft genügt der Hinweis auf wenige Hilfslinien, sodass den Schülerinnen und Schülern ein anderer Blick auf das Problem gelingt. Ein Teil der Lerngruppe benötigt mehr Hilfen, dem anderen fällt diese Einteilungen leicht. Mit dem vorgestellten Problem können leistungsstarke Schülerinnen und Schüler anspruchsvollere Probleme bearbeiten. Die Vorstellung der Lösung wird aber auch den schwächeren Schülerinnen und Schülern verständlich sein, vor allem da sie sich mit ähnlichen Fragenstellungen beschäftigen konnten. Dadurch, dass sich alle Schülerinnen und Schüler mit der Thematik auseinandergesetzt haben, wird ihnen das Endergebnis – egal ob sie schwierige Fragen selbst oder nur die Einstiegsaufgaben gemeistert haben – plausibel erscheinen. Methodische Analyse Wenn ein Schüler oder eine Schülerin nicht mehr weiter kommt, können unterschiedliche kurze Hilfeleistungen auf den Arbeitsblättern gegeben werden. Vieles sollen die Schülerinnen und Schüler allein oder in Partnerarbeit lösen. So kann sehr individuelle spezielle Unterstützung erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler argumentieren und modellieren mathematisch. lösen Probleme mathematisch. gehen mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik um. arbeiten mit mathematischen Darstellungen kommunizieren mathematisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sicher am PC mit einem dynamischen Geometrie-System. verstehen, wie eine Tabellenkalkulation viele Werte bestimmt und darstellt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich in der Gruppenarbeit ein. geben zur Erarbeitung und Vorstellung von Inhalten Unterstützung und fragen nach individuellen Hilfen von anderen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Für mehr Europa-Know-how: Das Quiz-Duell für Schülerinnen und Schüler

Tool-Tipp

Der BREXIT und das Erstarken der rechten Parteien lassen immer mehr den Eindruck entstehen, als stünde Europa kurz vor dem Aus. Die Konrad-Adenauer-Stiftung will in Zusammenarbeit mit der Berliner Spielefirma Kazong und einem Schul-Quiz-Duell für die Demokratie, Geschichte und die Mitgliedsstaaten der EU begeistern.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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