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Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Widerstand von Frauen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und frühen DDR

Kopiervorlage

Das Unterrichtsmaterial zum Film "Widerstand von Frauen in der SBZ und frühen DDR" thematisiert die Methoden, Motive und Biografien von fünf Frauen, die für ihren Widerstand in der DDR inhaftiert wurden. Bereits vor der Gründung der DDR gab es in der Bevölkerung Widerstand gegen die Bedrohung von Demokratie und Freiheit durch den Aufbau einer kommunistischen Gesellschaftsordnung. Unter den Aktivisten waren auch viele junge Frauen, die nach den Erfahrungen der NS-Diktatur und des Krieges die Hoffnung auf eine bessere und freiere Gesellschaft antrieb, aktiv zu werden. Der Film "Widerstand von Frauen in der SBZ und frühen DDR" porträtiert fünf Frauen, die Widerstand leisteten und dabei mit Haft und einige sogar mit ihrem Leben bezahlen mussten. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler die Situation in der SBZ und frühen DDR kennen und erarbeiten die Biografien und Motive der Frauen sowie die Reaktion des Staates auf ihren Widerstand. Immer wird dabei auch der weltpoltische Kontext mit einbezogen. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren die politische und gesellschaftliche Lage in der SBZ und der frühen DDR. nennen Motive, die Frauen in den Widerstand gegen die Sowjetunion und die DDR führten. geben die Reaktion des Staates auf den Widerstand und die Folgen für die verhafteten Frauen wieder. geben die Haftbedingungen in der SBZ und der frühen DDR wieder. geben die Ereignisse und Entwicklungen des frühen Widerstands in Polen und Ungarn wieder. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über den Widerstand von Frauen in der SBZ und frühen DDR aus einem Film. recherchieren im Internet und in verfügbarer Fachliteratur über die Haft in der DDR und weitere Beispiele für Widerstand in der DDR. präsentieren ihre erarbeiteten Ergebnisse vor der Klasse. interpretieren ein Gedicht von Edeltraut Eckert im Hinblick auf ihre Widerstands- und Hafterfahrungen. vergleichen die Biografien der Frauen und ihr Verständnis von Widerstand. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. diskutieren den Begriff "Politische Haft" vor dem Hintergrund der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der Gesetzeslage in der DDR. beurteilen die Schauprozesse gegen die Widerständlerinnen und die Funktion der Prozesse für die Machthaber. erörtern Möglichkeiten, sich heutzutage für politisch Gefangene einzusetzen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Alphabetisierungsgrade und Bildungshintergründe in gemischten Klassen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zu unterschiedlichen Alphabetisierungsgraden in Übergangs- oder gemischten Klassen im DaF-/DaZ-Unterricht vermittelt Hintergrundwissen zu verschiedenen Stufen der Lese- und Schreibfähigkeit und stellt Bezüge zu typischen Lernerbiografien her. Eine wesentliche Aufgabe des Lehrberufs besteht darin, Schülerinnen und Schüler gemäß ihren Stärken und Schwächen individuell zu fördern. Insbesondere für den DaF-/DaZ-Unterricht ergibt sich jedoch durch zumeist stark heterogene Gruppen dabei eine Reihe von Schwierigkeiten. In Klassen mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Herkunft steht die Lehrkraft schließlich zunächst einmal vor der Herausforderung, mit vielfältigen Alphabetisierungsgraden in lateinischer Schrift umgehen zu müssen. Unterschiedliche Niveaus und Umgang mit Vermeidungsstrategien Da viele Schülerinnen und Schüler mit geringem Alphabetisierungsgrad gelernt haben, ihre vermeintliche Schwäche zu verbergen, lohnt es sich deshalb, zu Beginn des Schuljahres oder bei neuen Lernenden vorab einen Alphabetisierungstest durchzuführen. Dabei ist es besonders wichtig, den betroffenen Schülerinnen und Schülern Angst und Scham zu nehmen sowie ihnen zu vermitteln, dass Vermeidungsstrategien nicht zielführend sind. Häufig spielt die Angst vor Strafen eine wichtige Rolle beim Vermeidungsverhalten. Die Lehrkraft kann daher Hilfe leisten, indem sie betont, dass "Nicht-Können" in der Klasse nicht bestraft wird und dass "Nicht-Lesen-Können" nur bedeutet, dass man noch nicht lesen kann. In harmonischen Klassen kann ein offenes Gespräch über die Lernerbiografien und Alphabetisierungsgrade der Schülerinnen und Schüler sehr wirksam sein, um Hänseleien in der Klasse zu unterbinden und fehlende Lese- und Schreibkenntnisse zu enttabuisieren. Dabei zeigt sich oft, dass Schülerinnen und Schüler mit hohem Alphabetisierungsgrad durchaus bereit sind, ihr Wissen mit anderen zu teilen, indem sie Helferrollen übernehmen und damit selbst durch diese Vermittlerrolle profitieren. Die angemessene Einschätzung des Lese- und Schreibniveaus der Lernenden in gemischten Klassen wie im DaF-/DaZ-Unterricht stellt eine Grundvoraussetzung für die individuelle Förderung im Anschluss dar. Aus diesem Grund geht es im Folgenden um unterschiedliche Stufen der Alphabetisierung und damit verbundenen Anforderungen an den Unterricht. Primärer Analphabetismus Primärer Analphabetismus liegt vor, wenn eine Person in keiner Sprache und keinem Schriftsystem bisher lesen und schreiben gelernt hat. Das betrifft häufiger Schülerinnen und Schüler aus Ländern, in denen das Schulsystem nicht allen Menschen zugänglich ist, aber es gibt immer auch individuelle Gründe, warum Kinder nicht zur Schule gegangen sind oder in der Schule nicht lernen konnten. Daher sollte der Alphabetisierungsgrad aller Jugendlichen kontrolliert werden, aus welchem Herkunftsland sie auch kommen mögen. Hinweise darauf, dass es sich bei Lernenden um primäre Analphabeten handelt, ergeben sich häufig schon bei Abschreibeübungen: Einzelne Buchstaben sind gespiegelt, Wortgrenzen auch von bekannten Wörtern werden nicht erkannt und die Buchstaben werden einzeln abgemalt. Freies Schreiben ist nicht möglich. Beim Lesen werden Buchstaben einzeln aufgezählt und nicht zum Wort kombiniert oder die Buchstaben sind noch gänzlich unbekannt. Diese Lernenden benötigen besondere Förderung beim Lernen von Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, die in einer gemischten Klasse ohne zusätzliche Betreuung sehr schwer zu leisten ist. In Klassen mit primären Analphabeten sollte ein bestimmter Teil der Unterrichtszeit der Alphabetisierung auf dem Niveau der Schülerinnen und Schüler gewidmet sein. Dafür ist eine zusätzliche Lehrkraft oder zusätzliche Zeit mit der Klassenlehrkraft unbedingt nötig. In diesem Teil des Unterrichts werden Laute und Buchstaben eingeführt, phonologische Bewusstheit gefördert und das verstehende Lesen und mitteilende Schreiben geübt. Die Lehrkraft sollte Fachwissen aus dem Bereich Alphabetisierung mitbringen. Funktioneller Analphabetismus Der Begriff "Funktioneller Analphabetismus" trifft auf die Lernenden zu, deren Lese- und Schreibkenntnisse nicht ausreichen, um dem Unterrichtsgeschehen in vergleichbarem Maß zu folgen wie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Auch im Alltag und vor allem später im Berufsalltag ergeben sich dann häufig Schwierigkeiten, denen durch gezielte Förderung im Unterricht vorgebeugt werden kann. Die größere Zahl der Schülerinnen und Schüler mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen hat im Heimatland bereits ein oder sogar zwei Schriftsysteme kennengelernt. Für den Lernerfolg in der deutschen Klasse ist dabei vor allem wichtig, wie hoch der Alphabetisierungsgrad in der Muttersprache oder in der Schulsprache ist und ob diese Sprache in lateinischer Schrift geschrieben wird. Eine relativ typische Lernerbiografie einer Schülerin oder eines Schülers mit hohem Förderbedarf umfasst häufig drei bis vier Jahre oft unregelmäßigen Schulbesuchs. Die Klassen sind meist sehr groß, sodass die Lernenden teilweise im Chor lesen, ohne dass das Textverständnis trainiert wird. Vermeidungsstrategien funktionieren an dieser Stelle relativ gut. Schreiben als Mittel der Kommunikation spielt häufig eine eher untergeordnete Rolle. Auch diese Lerner profitieren daher sehr von gezielter Lese- und Schreibförderung, die abseits des Regelunterrichts angeboten wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen unter anderem verstehend zu lesen und das Schreiben als Mittel zum Ausdruck zu verwenden. Dabei sollte zunächst die Mitteilung im Fokus stehen. Erst im Laufe der Zeit nimmt die orthografische Korrektheit eine wichtigere Rolle ein. Auch auf höheren Niveaus ist häufig noch gesonderte Förderung nötig, diese kann aber unter Umständen durch eine zweite Lehrkraft in der Klasse geleistet werden. Hier wird das selbstständige Erfassen eines Arbeitsblattes mit seiner Strukturierung anhand des Layouts geübt, außerdem werden verschiedene Lesetechniken aus den vorangehenden Jahrgangsstufen gelernt. Beim Schreiben wird vermehrt auf eine korrekte Rechtschreibung geachtet. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler gern und möglichst viel schreiben. Zweitschriftlerner Zweitschriftlerner beherrschen ein anderes Schriftsystem als das lateinische souverän, die lateinische Schrift dagegen ist neu für sie. Diese Schülerinnen und Schüler machen häufig deutlich schnellere Fortschritte als funktionelle oder primäre Analphabeten. Sie sind mit Schriftlichkeit als Mittel der Kommunikation in verschiedenen Facetten vertraut. Je nach zuerst gelerntem Schriftsystem ergeben sich dennoch häufig typische Schwierigkeiten. Die arabische Schrift ist wie die lateinische eine Buchstabenschrift. Ein Unterschied besteht darin, dass Vokale häufig nicht mitgeschrieben werden, doch das bereitet eher weniger Probleme beim Zweitschrifterwerb. Die umgekehrte Schriftführung in der lateinischen Schrift dagegen, von links nach rechts, ist für viele Schülerinnen und Schüler ungewohnt und führt häufig dazu, dass die einzelnen Buchstaben in umgekehrter Richtung geschrieben werden, sodass der Schreibfluss sich nicht zügig entwickelt. Eine Methode, den Lernenden die Umständlichkeit dieser Schreibweise vor Augen zu führen, besteht darin, sich beispielsweise den eigenen Namen in arabischer Schrift zeigen zu lassen und dann jeden Buchstaben ebenfalls in umgekehrter Richtung zu schreiben. Die äthiopische Schrift wird vor allem in Äthiopien und Eritrea verwendet. Da es sich hierbei um eine Silbenschrift handelt, ist das Umdenken auf die lateinische Buchstabenschrift komplizierter. Umso wichtiger ist es, Buchstaben lautierend einzuführen ("p" statt "pe", "m" statt "em"). Die kyrillische und georgische Schrift sind wiederum Buchstabenschriften, die von links nach rechts geschrieben werden, sodass der Zweitschrifterwerb keine besondere Schwierigkeit darstellt. Fazit Den Lernstand Ihrer Schülerinnen und Schüler angemessen einschätzen zu können erfordert ein hohes Maß an diagnostischer Kompetenz. Die dargestellten Tipps und Handlungsempfehlungen ergeben sich aus Erfahrungen mit Lernern unterschiedlicher Herkunftsländer und dienen dazu, Lernschwierigkeiten besser verstehen und lösen zu können.

  • DaF / DaZ

Fotosynthese

Unterrichtseinheit

In diesen Unterrichtsstunden zum Thema Fotosynthese erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Erklär-Videos und Arbeitsblättern die Fotosynthesegleichung und den Ort der Fotosynthese. Außerdem befassen sie sich mit künstlicher Fotosynthese. Weiterführend beschäftigen sie sich mit dem Lichtabsorptionsspektrum von Chlorophyll sowie dem Grobschema der lichtabhängigen Teilreaktion. Die Lernenden erarbeiten anhand des Materials zunächst grundlegendes Wissen über die Fotosynthese und ihre Bedeutung. Dazu stellen sie die Fotosynthesegleichung als Wortgleichung sowie als chemische Gleichung dar. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit dem Ort der Fotosynthese und erkennen, warum Blätter grün sind. Optional kann das Thema der Lichtabsorption von Chlorophyll vertieft werden. Eine weitere Vertiefung findet statt, indem die Lernenden sich den Aufbau von Chloroplasten und das Grobschema der lichtabhängigen Teilreaktion mithilfe weiterführender Erklär-Videos erarbeiten. Sie lernen außerdem die Begriffe "künstliche Fotosynthese" und "Photokatalysatoren" kennen und stellen damit verbundene Zukunftsvisionen, aber auch mögliche Probleme dar. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträ gertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Das Thema Fotosynthese im Unterricht Ohne die Fotosyntheseleistung wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich – daher ist die Behandlung der Fotosynthese im Fach Biologie von besonderer Bedeutung. Aufgrund der biochemischen Vorgänge ist das Thema auch für das Fach Chemie relevant. Das Thema Fotosynthese findet sich in den Lehrplänen der Sekundarstufe I in der Unterrichtsreihe zum Lebenszyklus der Blütenpflanzen (als Wortgleichung) sowie in der Unterrichtsreihe zu Zellen und Gewebe (in ausführlicherer Form) wieder. In der Sekundarstufe II werden die Kenntnisse zur Fotosynthese – besonders auf biochemischer Ebene – vertieft. Vorkenntnisse Es wird kein spezielles Fachwissen zum Thema Fotosynthese vorausgesetzt, allerdings sollten die Schülerinnen und Schüler ab der Mittelstufe mit den chemischen Symbolen sowie dem Aufbau der Zelle vertraut sein. Die Schülerinnen und Schüler können sich mithilfe des Erklär-Videos zur Fotosynthese sowohl die Wort- als auch die chemische Gleichung erarbeiten. Das Unterrichtsmaterial bietet außerdem die Möglichkeit, das Lichtabsorptionsspektrum von Chlorophyll und – für den Einsatz in der Oberstufe – das Grobschema der lichtabhängigen Teilreaktion nachzuvollziehen. Des Weiteren bietet das Erklär-Video Einblicke in die Möglichkeiten und Probleme künstlicher Fotosynthese, sodass auch hier kein Vorwissen notwendig ist. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial zur Fotosynthese ist als erste intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema (Sekundarstufe I) beziehungsweise als Wiederholung (Sekundarstufe II) konzipiert. Durch die Konfrontation mit einer bedeutsamen Aussage soll zunächst das Interesse am Thema Fotosynthese und der damit verknüpften Bedeutung für das Leben auf der Erde geweckt werden. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen einen ersten Eindruck über die Fotosynthesegleichung in Worten und chemischen Symbolen. Anschließend erfahren sie, wo die Fotosynthese abläuft und wie Blätter zu ihrer Grünfärbung kommen, ehe sie sich mit der Relevanz der künstlich hergestellten Fotosynthese für die Zukunft beschäftigen. In der Oberstufe wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, wesentliche Grundlagen der lichtabhängigen Teilreaktion zu erarbeiten, ohne jedoch ins Detail zu gehen. Eine vertiefte Behandlung der lichtabhängigen Teilreaktion sowie eine weiterführende Behandlung der Dunkelreaktion sollten im Anschluss stattfinden. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz wird eine hohe Schüleraktivität erreicht. Das Video als Medium erhält das durch den Einstieg geweckte Interesse am Thema Fotosynthese aufrecht. Schwierige Arbeitsaufträge werden durch Partnerarbeiten aufgefangen, und Diskussionsrunden zum Wissensaustausch und zur Wissenserweiterung finden im Plenum statt. Durch Vertiefungsaufgaben kann bei Bedarf eine Binnendifferenzierung beziehungsweise eine Weiterarbeit in der Oberstufe erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich aus dem Unterrichtsmaterial die Fotosyntheseleistung und den Ort der Fotosynthese. lernen den Begriff der künstlichen Fotosynthese kennen und erarbeiten sich – anhand des Materials oder unter Einbeziehung von Vorkenntnissen – Zukunftsvisionen und mögliche Probleme der künstlichen Fotosynthese. präsentieren ihre Ergebnisse unter Verwendung der Fach- und Symbolsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das in den Videos präsentierte Wissen nach Relevanz filtern und strukturiert darstellen. können aus informationsreichen und komplexen Vorträgen wesentliche Sachverhalte notieren und auf Abbildungen übertragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schülerarbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. stärken durch die geschützte Atmosphäre in Partnerarbeitsphasen ihr Selbstkonzept. diskutieren in Partner- oder Gruppenarbeiten und sind dabei in der Lage, ihre Meinung unter Nutzung von Fachwissen und Fachbegriffen begründet zu äußern. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sprachsensibler Fachunterricht mit Lingo MINT

Fachartikel

Lingo MINT bietet Materialien für das integrierte Sprach- und Fachlernen (CLIL) zu mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Themen für Lernende mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache. Lingo MINT ist konzipiert für den Unterricht in Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache (DaF, DaZ). Die Materialien legen den inhaltlichen Fokus auf die MINT-Fächer und beinhalten Alltagsphänomene aus Technik, Mathematik und den Naturwissenschaften . Durch den phänomenbasierten Ansatz eignet sich das Material weltweit für den Unterricht in fächerübergreifenden Lernumgebungen als Fremd- und Zielsprache. Es wird ebenso in Schulen im Ausland mit Deutschschwerpunkt sowie für Lernende mit Migrationshintergrund in Deutschland eingesetzt. Inhalte für Kinder und Jugendliche Kinder von 8 bis 12 Jahren entdecken mit dem "Lingo macht MINT"-Magazin interessante Sprachthemen und können selbst Experimente machen.

  • DaF / DaZ / Mathematik / Rechnen & Logik / Technik / Sache & Technik / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie

Arbeitsblatt: Digitalisierung der Berufswelt

Kopiervorlage

Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sich Arbeitswelt und verschiedene Berufsfelder unter dem Einfluss der Digitalisierung verändern. Die Schülerinnen und Schüler lernen die vier Entwicklungsstufen der Arbeitswelt kennen und erfahren, welche Folgen die letzte industrielle Revolution für die Berufswelt hatte. Anhand eines Fallbeispiels erarbeiten die Lernenden, wie Vernetzung und Digitalisierung das Berufsfeld Steuerberatung verändern. Sie werten Expertenmeinungen zum digitalen Wandel aus und erörtern anschließend, welche Berufe konkret wie durch Digitalisierung verändert werden. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung durchdringt die gesamte Berufs- und Arbeitswelt. Arbeitsprozesse werden beschleunigt, Berufsbilder wandeln sich, einige Berufe fallen weg, neue entstehen. Spätestens im Rahmen der Berufsorientierung sollten sich die Schülerinnen und Schüler daher mit dem Einfluss der Digitalisierung auseinandersetzen. Anhand des Arbeitsblatts erarbeiten die Lernenden Schritt für Schritt, wie sich die Berufswelt durch die Digitalisierung verändert und welche Herausforderungen als auch Chancen dies mit sich bringt, unter anderem am Beispiel der Steuerberatung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die vier Entwicklungsstufen der Arbeitswelt sowie deren Charakteristika. wissen, wie der digitale Wandel die Berufswelt verändert. erfahren, welchen Einfluss Digitalisierung und Vernetzung auf das Berufsfeld Steuerberatung haben. erörtern, welche Tätigkeiten und Berufe auch künftig zukunftssicher sein werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten eine Expertenmeinung zum Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitswelt aus und reduzieren diese auf ihre Kernaussagen. recherchieren anhand einer vorgegebenen Internetquelle konkrete Berufe und untersuchen, inwiefern diese aufgrund der Digitalisierung von Rationalisierungen betroffen sein könnten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich dem Plenum. führen anhand von Leitfragen Interviews mit ihren erwerbstätigen Eltern, Verwandten oder Bekannten zu den Folgen der letzten industriellen Revolution. üben sich darin, in Teamarbeit komplexe Sachverhalte auszuwerten.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kleine Moleküle – Vitamine, Hormone und Neurotransmitter

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz zum Thema "Kleine Biomoleküle" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Videos Aufgaben und Bedeutung von kleinen Molekülen für den menschlichen Körper. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses Materials Vitamine, Neurotransmitter und Hormone als kleine Biomoleküle kennen, erarbeiten deren Aufgaben und geben jeweils ein konkretes Beispiel mit Strukturformel an. Die Bedeutung dieser kleinen Moleküle kann anhand einer Metapher diskutiert werden. Die Informationen beziehen die Lernenden aus einem Lehrvideo. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Das Thema kleine Biomoleküle im Unterricht Im naturwissenschaftlichen Unterricht tauchen kleine Biomoleküle wie Vitamine, Hormone und Neurotransmitter immer wieder auf, sei es in den Unterrichtseinheiten zu Neurologie und Ernährung (Fach Biologie) oder in der Einheit zu biochemischen Molekülen (Fach Chemie). Obwohl sie an vielen Prozessen beteiligt sind, werden die kleinen Moleküle für sich selbst in ihrer Funktion und Bedeutung nur selten zum Gegenstand im Unterricht. Diese Unterrichtssequenz bietet hierfür Unterrichtsmaterial an. Vorkenntnisse Das eingebundene Lehrvideo zeigt Strukturformeln, die von den Schülerinnen und Schülern übernommen werden sollen. Hierfür sollte die Skelettschreibweise bekannt sein. Die Bedeutung und Funktion von Neurotransmittern wird im Video erläutert, aber nicht visualisiert. Haben die Schülerinnen und Schüler hierzu noch kein Vorwissen, können sie mit Arbeitsblatt 3 unterstützt werden. Didaktische Analyse Die Bedeutung von Vitaminen für eine gesunde Ernährung scheint heute allseits bekannt. Dieses Wissen wird durch den Einstieg in die Unterrichtsstunde zu kleinen Molekülen aufgegriffen. Die Krankheit Skorbut und die Experimente von James Lind können hier eine Motivationsgrundlage für die anschließende Erarbeitungsphase legen. Diese ist so gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler einen grundlegenden Überblick über kleine Biomoleküle erhalten und dennoch konkrete Vertreter von Vitaminen, Hormonen und Neurotransmittern kennenlernen. Die erarbeiteten Ergebnisse werden anschließend zusammengetragen und bei Bedarf vertieft. Methodische Analyse Die Erarbeitungsphase zu kleinen Molekülen greift das im Einstieg geweckte Interesse durch ein Lehrvideo auf. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der kooperativen Lernform Think-Pair-Share, durch welche die Lernenden in der Einzelarbeitsphase kognitiv aktiviert werden, um anschließend im Austausch mit der Gruppe Ergänzungen und Korrektur zu erhalten. Die erarbeiteten Ergebnisse werden anschließend im Plenum diskutiert, daher empfiehlt sich eine Präsentation der Gruppenergebnisse über Folien oder Plakate. Falls nicht jedem Lernenden ein Zugang zum Video zur Verfügung steht, müsste bereits die eigentlich als Einzelarbeitsphase gedachte Aufgabe in der Gruppe stattfinden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen ein Definitionskriterium von Biomolekülen. erarbeiten die Funktionen und die Bedeutung von kleinen Biomolekülen. nennen konkrete Vertreter der bearbeiteten Molekül-Gruppen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das in einem Video dargestellte Wissen nach Relevanz filtern und strukturiert wiedergeben. präsentieren ihre Ergebnisse unter Verwendung der Fachsprache anhand eines geeigneten Mediums. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Gruppenarbeit. stärken ihr Selbstkonzept durch die geschützte Atmosphäre in den Partnerarbeitsphasen. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Berufsfindungstest: Welcher Beruf passt zu mir?

Tool-Tipp

Es ist eine Frage, mit der sich wohl alle Schülerinnen und Schüler früher oder später beschäftigen müssen: Die Frage nach der Berufswahl. Im World Wide Web kursieren hierzu vielerlei Berufstests. Lehrer-Online stellt Ihnen den Hamburger Berufsfindungstest vor, der sich durch seine Interaktivität, seinen Hintergrundinformationen zu verschiedenen Berufen und seiner Wissenschaftlichkeit von anderen Online-Tests unterscheidet.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Hablar en clase: freies Sprechen vor Gericht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Hablar en clase" üben die Schülerinnen und Schüler ihre Fertigkeiten im freien Sprechen, indem sie der Schuldfrage in einem Todesfall nachgehen, sich eine Meinung bilden und diese begründen. In der vorliegenden Unterrichtseinheit schulen die Lernenden ihre Sprechfertigkeiten. Nach dem Hören oder Lesen einer Geschichte zu einem Todesfall überlegen sie, wer ihrer Meinung nach Schuld an dem Tod der Person trägt, begründen ihre Meinung und diskutieren diese im Plenum. In leistungsstärkeren Kursen kann diese Unterrichtseinheit auf eine Stunde verkürzt und vorwiegend mündlich erarbeitet werden, für leistungsschwächere Kurse bietet sich eine ausführlichere Arbeit in Kleingruppen an. Das Thema "Hablar en clase" im Unterricht Die vorliegende Unterrichtseinheit motiviert die Lernenden dazu, sich in der Fremdsprache auszudrücken und ihre Diskussionsfähigkeit zu erweitern. Besonders geeignet ist das Thema in der Qualifikationsphase, vorbereitend auf die verpflichtende mündliche Prüfung in Leistungskursen beispielsweise im Rahmen des Themas "Mujeres y hombres de ayer y de hoy". In diesem Fall kann es als Einstieg in den Komplex Rollenbilder genutzt werden oder auch im Abschluss die Grundlage dafür darstellen, die erarbeiteten Aspekte zu wiederholen und anzuwenden. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten das grundlegende Vokabular zur Diskussionsführung kennen und in der Lage sein, eigenständig eine Meinung zu bilden sowie diese in der Fremdsprache auszudrücken. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit zur aktiven Sprachanwendung soll den Schülerinnen und Schülern einen motivierenden Anlass geben, sich in der Fremdsprache zu äußern, ihre Kenntnisse anzuwenden und freie Sätze zu formulieren. Zudem sollen sie am Ende der Einheit auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler eingehen und sprachlich an ihre Beiträge anknüpfen. Methodische Analyse Das Bild aus dem Gerichtssaal zum Einstieg in die vorliegende Unterrichtseinheit soll den Lernenden einen ersten Anlass liefern, sich mit dem anstehenden Thema auseinanderzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt sollen sie Hypothesen formulieren, warum sie sich imaginativ in einem Gericht befinden könnten. Auf der Grundlage dieser Ideen leitet die Lehrkraft auf das eigentliche Stundenthema über – die Schuldfrage an dem Tod einer jungen Frau. Im direkten Anschluss erzählt die Lehrkraft möglichst frei die Geschichte der Toten. Um sicherzugehen, dass die Schülerinnen und Schüler den Inhalt verstanden haben, kann sie dazu auffordern, den Inhalt kurz wiederzugeben. Dies kann durchaus durch mehrere Lernende erfolgen, die an ihren Vorgänger anknüpfen. Im Anschluss leitet die Lehrkraft durch die Frage, wer die Schuld an dem Tod der jungen Frau trägt, in die Gruppen-, Einzel- oder Partnerarbeit über. Hierbei ist das Leistungsniveau der Gruppe zu beachten: Leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern tut sicherlich die Arbeit in einer Kleingruppe (höchstens drei Personen) oder zu zweit gut, leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler können die Aufgaben alleine erledigen oder sogar direkt in die Diskussion um die Schuldfrage einsteigen. Während der Diskussionsphase kommen die Lernenden nach vorne und positionieren ihre Ideen bezüglich der Schuldfrage, indem sie die Kärtchen zu den beteiligten Personen je nach Schuldgrad in die Nähe des Wortes "Culpa" schieben. Dabei können die Kärtchen entsprechend ihrer Meinung entweder so verbleiben oder das komplette Bild verändern. Die unterschiedlichen Antworten verdeutlichen, dass die Schuldfrage in dieser Geschichte nicht einfach zu klären ist und zwischen moralischer und juristischer Schuld zu unterscheiden ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre Sprachkenntnisse an. wenden das Vokabular zur Darstellung der eigenen Meinung und der Diskussion an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler agieren in einem Gespräch zur Meinungsbildung während der Diskussion und im anschließenden Unterrichtsgespräch miteinander. korrigieren und unterstützen sich bei der Meinungsbildung und der Vorbereitung der Diskussion.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Das französische Imperfekt: Vertiefung und Anwendung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Imparfait üben die Schülerinnen und Schüler das freie Sprechen unter Verwendung der neuen Vergangenheit. In einer Gruppenarbeit vertiefen die die Formen und die Verwendung des französischen Imperfekts, indem sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Kindheitserinnerungen zuordnen.In der vorliegenden Unterrichtseinheit zur Vertiefung des französischen Imperfekts wenden die Lernenden in einer Gruppenarbeit die neuen Zeitformen aktiv an, indem sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Aussagen der Vergangenheit zuordnen, ihre Auswahl begründen und diskutieren sowie anschließend durch das Vortragen eines eigenen Textes über die Vergangenheit verifizieren. Das Thema "Imparfait" im Unterricht Die vorliegende Unterrichtseinheit soll eine motivierende Weiterarbeit mit der neuen Zeitform, das Imparfait, sein, in der die Schüler noch einmal aktiv die Formen und das entsprechende Vokabular anwenden. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten die Bildung der Verben im Imparfait kennen und aktiv anwenden können. Zudem müssen sie im Vorfeld einen Aufsatz zu ihrer eigenen Kindheit verfasst haben, dem die Lehrkraft Sätze für die Gruppenarbeit entnehmen kann. Die Lehrkraft hat die Aufsätze demnach im Vorfeld eingesammelt, korrigiert, Gruppen festgelegt und entsprechende Informationen in das Arbeitsblatt für die Gruppenarbeit eingetragen. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit zur Anwendung des französischen Imperfekts kann als abwechslungsreiche Kurzeinheit zum Lehrwerk eingesetzt werden. In dem vorab verfassten Text berichten die Schülerinnen und Schüler über regelmäßige Tätigkeiten oder Gewohnheiten, an die sie sich aus ihrer Kindheit erinnern. Die Auseinandersetzung mit den Texten ihrer Klassenkameraden und die zusätzliche Präsentation von Kinderfotos im Anschluss wirken äußerst motivierend auf die Schülerinnen und Schüler. Methodische Analyse Daraufhin leitet die Lehrkraft in die Gruppenarbeit über, die ähnlich gestaltet ist. Als Vorbereitung auf die Gruppenarbeitsphase hat die Lehrkraft die Auszüge aus den Schüleraufsätzen entnommen und entsprechend in die Arbeitsblätter für die Gruppenarbeit eingefügt. Nach dem Zusammenfinden in der Gruppe lesen die Lernenden erst einzeln die verschiedenen Sätze durch und entscheiden für sich, zu wem diese Sätze gehören. Dazu notieren sie sich auch ihre Begründungen. Im nächsten Schritt tauschen sie sich innerhalb der Gruppe über ihre Überlegungen aus. Abschließend erhalten die Schülerinnen und Schüler zum Vergleich die Kinderfotos ihrer Gruppe, aus denen sie eines per Zufall wählen. Die abgebildete Person liest ihren Aufsatz laut vor, während die anderen zuhören und überprüfen ihre Ergebnisse. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen die Formen der neuen Zeitform des Imparfait. wenden die Verbformen des Imparfait eigenständig an. üben sich in Minidiskussionen. bilden sich eine eigene Meinung und versprachlichen diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler agieren in einem Gespräch miteinander. korrigieren und unterstützen sich während der Gruppenarbeit.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Ethik und Sinn

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Ethik und Sinn" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Sinnbegriff handlungsorientiert. Sie lernen den logotherapeutischen Ansatz von Viktor Frankl kennen und setzen sich in einem Rollenspiel mit ethischen Haltungen auseinander."Welchem Zweck dient ein Ziel?", "Welchen Sinn hat es?" und "Welche Kompetenzen sind notwendig, um Sinn überhaupt ermöglichen zu können?" So lauten die zielführenden Fragen zur Erfassung des Sinnbegriffs vor ethischem Hintergrund. Diese Unterrichtseinheit orientiert sich in diesem Zusammenhang an den Sinnsäulen der Logotherapie von Viktor Frankl. Dabei stellen die Säulen Leistungsfähigkeit, Liebesfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit die ethischen Haltungen des logotherapeutischen Ansatzes dar. Das Thema "Ethik und Sinn" im Unterricht Die durchführende Lehrkraft sollte mit dem Weltbild von Viktor Frankl vertraut sein. "Sinn" als Thema bewegte Frankl, der die Probleme der Moderne als die Folgen einer existentiellen Frustration begriff. Um vom Zweck zum Sinn zu gelangen, benötigt die Person universale Werte und ethische Kompetenz. Kurz: "Ohne Ethik kein Sinn!" Im Unterricht wird der Begriff Leidensfähigkeit durch den neutraleren Begriff Erkenntnisfähigkeit ersetzt. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten Tugenden und Werte voneinander unterscheiden können. Die Begriffe "Autonomie" und "Person" sollten bekannt sein. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Unterrichtseinheit erkennen, dass "Sinn" einerseits möglich, anderseits an Tätigkeit, Kognition und auch Verzicht gebunden ist. Das logotherapeutische Modell, das eine Abwendung von Konsumgedanken und dem damit verbundenen Sinnversprechen darstellt, kann für viele überraschend sein. Methodische Analyse Die Lernenden nähern sich dem Thema durch praktisches Tun und Rollenspiel, aber auch durch individuelle Wertschätzung. Diese Formen der direkten Erfahrung können Hemmungen abbauen und Skepsis vermindern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Konzepten der Selbst- und Weltdeutung auseinander. leiten Haltungen und Handlungen aus einem Konzept ab. unterteilen komplexe Sachverhalte in stimmige Begriffe und beziehen diese kohärent aufeinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zum Thema im Internet. erledigen einen praktischen Arbeitsauftrag. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander, um einen Auftrag zu erfüllen. hören einander aktiv zu. gehen respektvoll mit zwischenmenschlichen Problemen um. Frankl, V. (2009). Und trotzdem ja zum Leben sagen. München: Kösel Verlag. Frankl, V. (2015). Psychotherapie für den Alltag. Freiburg: Herder Verlag. Schechner, J. / Zürner, H. (2011). Krisen bewältigen. Wien: Braumüller GmbH.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Quantenphysik multimedial: Zustände und Operatoren beim H-Atom

Video

In diesem Video wird der Zugang zur Atomphysik über Quantenzustände und Operatoren aufgezeigt. Seit Entwicklung des Bohr'schen Atom-Modells sind mehr als 100 Jahre vergangen, in denen sich die Quantenphysik weiterentwickelt hat. Eine wichtige Weiterentwicklung im Vergleich zum Bohr'schen Atom-Modell ist die Einführung von Operatoren und Zuständen zur Beschreibung und Manipulation des Elektrons in der Quantendimension. Wie hängen diese beiden Beschreibungen miteinander zusammen? Eine erste Weiterentwicklung des Bohr'schen Atommodells erfolgte durch De Brogli, der den Elektronenbahnen stehende Wellen zugeordnet hatte. Das Lehrvideo zeigt den Fall l=2 . Entsprechend gibt es in der Quantendimension Ortszustände des Elektrons mit zwei Knotenlinien. Das Postulat L gleich n mal h quer wird in der Quantenphysik neu gedeutet: Der Drehimpuls wird zum Drehoperator. Als Basis für die Elektronzustände wählt man Eigenzustände bezüglich des Drehoperators um die z-Achse. L gleich n mal h quer lässt sich in der Quantenphysik nicht mehr so halten. Allgemeine Superpositionszustände haben keinen definierten Drehimpuls, sondern nur die entsprechenden Eigenzustände! Daher ist h quer der kleinstmögliche messbare Unterschied des Drehimpulses. Im zweiten Teil des Videos werden zunächst klassische Schwingungszustände und Operatoren untersucht. Ziel ist es dann, durch das Abzählen von Knotenlinien zu erklären, warum es genau 2n² Eigenzustände pro Bahn oder Energiestufe n gibt, mit n =1, 2, 3 und so weiter. Das hier vorgestellte Video ist Teil des Projektes "U2: Quantenspiegelungen" vom Institut für Didaktik der Physik der Universität Münster. Mathematisch fundierte Visualisierungen eröffnen Schritt für Schritt einen Zugang zu moderner Atomphysik – vom Wasserstoffatom bis zum Periodensystem der Elemente.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Quantenphysik multimedial: Bohrsches Atommodell

Video

In diesem Video wird das Bohr'sche Atommodell, das zu einer neuen Interpretation von Balmers Formel führt, diskutiert. Von Rutherfords Streuexperiment an der Goldfolie wissen wir, dass der Atomkern winzig ist im Vergleich zur Atomhülle, in der sich das Elektron befindet. Aber wie bewegt sich das Elektron? Im Jahr 1913 hat Niels Bohr sein berühmtes Atommodell aufgestellt. Laut diesem Modell gibt es nur bestimmte erlaubte Bahnen, auf denen sich das Elektron bewegen kann. Aus Bohrs Annahme, dass nur bestimmte, diskrete Bahnen für das Elektron erlaubt sind, folgt aber, dass nur bestimmte, diskrete elektromagnetische Strahlungsübergänge erlaubt sind. Es wird Strahlung frei, wenn das Elektron in eine tiefere Bahn hüpft. Befindet sich das Elektron auf der innersten Bahn, ist der sogenannte Grundzustand erreicht. Die erlaubten Bahnen sind laut Bohr charakterisiert durch den Drehimpuls: Der Drehimpuls muss ein ganzzahliges Vielfaches des Planckschen Wirkungsquantums h quer sein. Wie es mit der Energie des Elektrons aussieht und was stehende Wellen mit alldem zu tun haben, erklärt das Lehrvideo. Das hier vorgestellte Video ist Teil des Projektes "U2: Quantenspiegelungen" vom Institut für Didaktik der Physik der Universität Münster. Mathematisch fundierte Visualisierungen eröffnen Schritt für Schritt einen Zugang zu moderner Atomphysik – vom Wasserstoffatom bis zum Periodensystem der Elemente.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

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