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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Erklärvideos im Spanisch-Unterricht selbst erstellen: Grammatik lernen durch Lehren

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Erklärvideos im Spanisch-Unterricht selbst erstellen: Grammatik lernen durch Lehren" zeigt auf, wie Lernende spanische grammatische Phänomene in ihrem Kontext erschließen, auf Fotos festhalten und daraus mit einem Storyboard eigene Lernvideos als Screencast oder Animationsvideo produzieren.In Gruppen produzieren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit selbst Lernvideos, wiederholen dabei die spanische Grammatik und verbessern ihre Medienkompetenz. Sie wählen dafür zunächst ein grammatisches Phänomen der spanischen Sprache aus und einigen sich auf typische Situationen, in denen die Phänomene benutzt werden. Diese halten sie auf Fotos fest und planen mit einem Storyboard ihr Video. Anschließend erstellen sie mithilfe der Fotos ein Erklärvideo, zum Beispiel als Screencastvideo oder als online animiertes Videos im Sinne von Digital Story Telling mit einem Programm wie PowToon . Die Einheit eignet sich im besonderen Maße zur Wiederholung der Grammatik zum Beispiel im Anschluss an eine Klassenarbeit. Je nach Einbettung können die Lernenden selbst Phänomene auswählen oder aber auch beispielsweise zur impliziten Fehlerkorrektur im Fremdsprachenunterricht von der Lehrkraft vorgegebene Phänomene bearbeiten. Im Anschluss können die Lernvideos dann zur selbstständigen Wiederholung und Vertiefung auf einer digitalen Lernplattform den anderen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Das Thema "Erklärvideos selbst erstellen" im Unterricht Diese Unterrichtseinheit für den Spanisch-Unterricht der Sekundarstufe zielt auf eine selbstständige Aufbereitung eines Grammatik-Themas in Form eines Lernvideos. Gemäß dem Prinzip Lernen durch Lehren erschließen sich die Lernenden mit diesem Unterrichtsmaterial selbstständig einen grammatischen Lernstoff und stellen es den anderen vor. Die Methode fördert neben der selbstständigen Erschließung und Aufbereitung von Lerninhalten kollaboratives Lernen, indem die Schülerinnen und Schüler miteinander den Lernstoff für andere aufbereiten. Jeder Lernende übernimmt in der Gruppe im Sinne des Kooperativen Lernens eine Rolle, die dazu beiträgt, ein gemeinsames Produkt zu erstellen. Kontextorientierte Grammatikarbeit Diese Unterrichtseinheit beinhaltet ebenfalls die Erschließung grammatischer Phänomene in realtypischen Kontexten. Die Schülerinnen und Schüler überlegen, in welchen Kontexten das von ihnen zu erklärende grammatische Phänomen häufig verwendet wird und stellen dies durch Situationen dar. Dies ermöglicht eine authentischere Auseinandersetzung und fügt Grammatik-Themen situativ ein. Vorkenntnisse Die Lernenden sind vertraut mit verschiedenen Typen von Lernvideos, das heißt, sie kennen mehrere Formen der Darstellung von Informationen in Erklärvideos. Darüber hinaus haben sie Kenntnisse in der Videoproduktion, sodass sie mit einem Smartphone, einer Digitalkamera, einem Screencast-Programm oder einem Videoanimationprogramm Videoaufnahmen erzeugen und diese gegebenenfalls nachbereiten können. Für die Erarbeitungsphase II sollten die Lernenden mit dem Konzept des Flipped Classroom vertraut sein. Didaktisch-methodische Analyse Die Methode Lernen durch Lehren fordert ein hohes Maß an selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen. In der Planungsphase brauchen die Schülerinnen und Schüler Unterstützung, ihre Ideen realistisch zu sortieren und anschließend umzusetzen. Im Anschluss sollten die Lernenden in der Erarbeitungsphase II mit Materialien versorgt werden, da die didaktische Aufbereitung von Arbeitsmaterial Erfahrung braucht, über die nur wenige Schülerinnen und Schüler bereits verfügen. Nachdem die Lernenden ihre Videos in Gruppen aus bis zu vier Lernenden produziert haben, bietet es sich an, dass die Schülerinnen und Schüler im Anschluss mit den Erklärvideos der anderen in Einzelarbeit die spanische Grammatik individuell wiederholen und üben. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, welchen Teil der Grammatik sie noch einmal festigen wollen, wird dem Prinzip der Schülerorientierung an dieser Stelle in besonderer Weise Rechnung getragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich selbstständig grammatische Phänomene im Spanischen. setzen spanische Grammatik-Phänomene in situative Kontexte ein. erstellen mit einem Video selbst Unterrichtsmaterial zu einem Grammatik-Thema. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen ein Thema audiovisuell dar. visualisieren einen Kontext photographisch. integrieren visuelle Elemente in weitere mediale Umgebungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und konstruieren kollaborativ neu erworbenes Wissen. stellen Wissen für andere zur Verfügung. reflektieren verschiedene Lernzugänge und wählen einen passenden für ein Thema aus.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Reported speech: Einführung in die indirekte Rede

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die vorliegende Einheit bietet einen kommunikativen Einstieg in die Erarbeitung der indirekten Rede (Aussagesätze, Fragesätze und Befehle). Eingebunden in eine nette Rahmenhandlung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Regeln und üben diese.Die indirekte Rede ist ein Sprachmuster, welches im täglichen Leben relativ häufig vorkommt. "Er hat gesagt...", "Sie hat behauptet ...". Wir geben gerne Gehörtes weiter oder müssen Informationen für andere einholen. Gleichzeitig wenden viele Schülerinnen und Schüler die indirekte Rede im Deutschen und im Englischen falsch an und tun sich schwer, die Verbform richtig zu bilden. Die vorliegende Einheit beschäftigt sich mit der Hin- und Einführung der Thematik "reported speech" ("indirect speech") in Aussagesätzen, aber auch in Fragen und Befehlen. Sie beinhaltet erste Übungsmöglichkeiten. Als Rahmenhandlung dient folgende Geschichte: Mr Seelittle befindet sich auf Wanderurlaub und genießt sein Leben, als er plötzlich hinter einem Berg ein Ufo entdeckt. Er eilt zurück, um das Gesehene anderen mitzuteilen und trifft auf dem Rückweg auf Mr Knownothing. Aufgeregt erzählt er, was er gesehen hat. Nun eilen beide nach Hause und berichten: Mr Seelittle in der direkten Rede, Mr Knownothing in der indirekten Rede. Die Rahmenhandlung, die die Einführung der indirekten Rede umschließt, bietet einen kommunikativen und auch humoristischen Ansatz. Sowohl die Namen (Seelittle und Knownothing) wie auch die Grundsituation (Sichtung eines UFOs und eine neugierige Ehefrau) sind bewusst gewählt und sorgen für etwas Unterhaltung im Dschungel der englischen Grammatik. Vorkenntnisse Da die Zeitenverschiebung ein wesentlicher Bestandteil der reported speech ist, bietet es sich an, im Vorfeld eine kurze Zeitenwiederholung zu machen. Die Schülerinnen und Schüler sollten die bereits gelernten Zeiten dem Namen nach kennen, aber auch bilden und anwenden können. Anderenfalls werden sie große Schwierigkeiten haben, die Zeitenverschiebung korrekt anzuwenden. Didaktisch-methodische Analyse Die Grammatik wird in eine Rahmenhandlung eingebunden. Namen und Thematik wurden bewusst humorvoll gewählt. Die Rahmenhandlung kann natürlich ausgebaut oder auch verkürzt werden. Es bietet sich aber auf jeden Fall an, die Rahmenhandlung als kommunikatives Element zu erhalten. Gespräche über Urlaub, Namen, Aktivitäten im Urlaub, UFOs und die grundsätzliche Frage ob es Aliens gibt, sind daher durchaus erwünscht. Treten diese Gespräche im späteren Verlauf der Stunde auf, so können die einzelnen Aussagen hervorragend für die konkrete Anwendung und Übung der reported speech genommen werden ("Peter, can you tell me what Michael said?" - "Michael said he did not believe in UFOs."). Die Einheit packt Aussagen, Fragen und Befehle in eine Rahmenhandlung. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass es sinnvoll ist, dies aufzubrechen. So empfiehlt es sich drei Unterrichtsstunden zu nehmen, um die Grammatik einzuführen und zu üben. In einer ersten Stunde erfolgt die Erarbeitung der Aussagen und der grundsätzlichen Zeitenverschiebung (Arbeitsblätter 2, 3, 4 und 7). In einer zweiten Stunde erfolgt die Erarbeitung von Befehlen und Fragen (Arbeitsblätter 5 und 8). Eine weitere Stunde sollte dazu verwendet werden, um die Grammatik einzuüben (Arbeitsblätter 9 und 10). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler äußern sich anhand von einfachen Bildern zu einer fiktiven Geschichte und stellen Vermutungen an. erlernen die Grammatikstruktur reported speech in Aussagen, Fragen und Befehlen. wenden die Grammatikstruktur reported speech schriftlich und mündlich an. erarbeiten induktiv Grammatikregeln und verallgemeinern diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam und tauschen sich zu einem Thema aus. erfragen im Klassenverbund Informationen und geben diese in der Zielsprache wieder.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

So funktionieren Instagram und Snapchat: Informationen für Lehrkräfte

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel zum Thema Instagram und Snapchat liefert Lehrkräften Informationen zu den beiden Online-Plattformen sowie Unterrichtstipps und ein Mini-Quiz. Kommunikationsverhalten Jugendlicher Anstatt wie früher stundenlang das Telefon zu belegen, hat sich das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen mit der Nutzung von Smartphones und Apps grundlegend gewandelt. Schülerinnen und Schüler kommunizieren heute in erster Linie über ihr Smartphone. Dazu benutzen sie bestimmte Online-Portale und Apps, von denen sich zwei in den letzten Jahren ganz besonders durchgesetzt und verbreitet haben: Instagram und Snapchat. Flexibel, mobil und blitzschnell werden Bilder, Texte und Videos auf dem eigenen Kanal hochgeladen. Diese können kommentiert, geliked und weitergeleitet werden (Instagram) oder sie sind nur für einen kurzen Blick gedacht und löschen sich nach kurzer Zeit von selbst (Snapchat). Viele Jugendliche nutzen die Kommunikationsapps rund um die Uhr und teilen Informationen an Freunde und Bekannte fast in Echtzeit. Diese werden durch Push-Nachrichten und charakteristische Signale über jede neue Nachricht informiert, solange das Smartphone eingeschaltet ist. Schattenseiten von Kommunikationsapps In der Flut von Nachrichten liegt eines der Probleme. Es können Angst und sozialer Druck entstehen, durch das Abschalten des Smartphones oder der Smart-Watch nicht mehr am aktuellen Geschehen teilzuhaben. Weiterhin kann über die sozialen Medien Ausgrenzung bis hin zum Mobbing erfolgen und sich unkontrolliert ausbreiten. Auch die Funktionen von Persönlichkeits- und Sicherheitseinstellungen können nicht verhindern, dass Fotos, Fakes und negative Nachrichten verbreitet werden. Außerdem wird eine Scheinwelt konstruiert, indem Fotos und Videos durch zahlreiche Filter bis zur perfekten Darstellung verändert werden können. Instagram im Überblick Was ist Instagram? Instagram (gehört seit 2012 zu Facebook) ist eine App für Smartphones, mit der Nutzerinnen und Nutzer Bild- und Videonachrichten erstellen und über das Netzwerk verbreiten können. Die kostenfreie Software beinhaltet verschiedene Bildbearbeitungsfilter, um etwa Fotos und Videos zu verfremden. Mit Instagram können Bilder und Videos nicht nur innerhalb der Instagram-Community geteilt werden, sondern auch in anderen Netzwerken. Instagram hat bereits 1 Milliarde Nutzerinnen und Nutzer weltweit. Diese Plattform zur Selbstinszenierung durch Fotos und kurze Videos wird auch von vielen prominenten Persönlichkeiten genutzt. Die eigenen Fotos und kurzen Videos erscheinen in einer typisch quadratischen Form und ergeben in ihrer Menge das persönliche Profil des Kanals. Hier geht es darum, so viele Follower wie möglich zu erreichen und Likes zu sammeln. Kanäle und Personen mit großem Einfluss können es auf Instagram zur Berühmtheit bringen und sogenannte Influencerinnen und Influencer werden. Diese erfahren viel Zuspruch und können ab einer hohen Follower-Anzahl mit ihren Fotos Werbung machen und Geld verdienen. Zurzeit (2019) wird Instagram umgebaut und immer mehr zu einem Marketing-Kanal , in dem alles erhältlich ist. Viele Markenfirmen nutzen die Plattform, um ihre Produkte zu verkaufen. Das müssen Jugendliche bei Instagram beachten: erlaubt ab 13 Jahre Musik, Videos und Fotos auf Fremdrechte überprüfen (Urheberrecht) Privatsphäre und Sicherheit einstellen, bevor Inhalte gepostet werden Werbung von persönlichen Posts schwer zu unterscheiden eventuell verstörende Wirkung von negativen Kommentaren oder Hass-Kommentaren Snapchat im Überblick Was ist Snapchat? Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst (ähnlich einem Tagebuch), der 203 Millionen Nutzerinnen und Nutzer hat. Es handelt sich dabei um eine Foto- und Messenger-App, mit der sich Fotos und Videos einfach bearbeiten und versenden lassen. Die Besonderheit: In der App verschwinden diese Snaps – je nach Einstellung – innerhalb von bis zu zehn Sekunden. Werden Bilder zur "Story" hinzugefügt, sind sie bis zu 24 Stunden sichtbar. Mittlerweile hat die App ihre Funktionen erweitert und verändert. Bilder und Videos können gespeichert und nachträglich bearbeitet werden. Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer miteinander chatten und Gruppen von bis zu 16 Personen bilden. Besonders rege Nutzerinnen und Nutzer erhalten als Belohnung ein kleines Flammen-Symbol oder Smiley, wenn sie drei Tage am Stück mit einer Person Snaps ausgetauscht haben oder viele Freunde haben. Besonders kritisch: Mit der neuesten Funktion Snap Map können der eigene Standort geteilt und die Standorte anderer Nutzerinnen und Nutzer eingesehen werden. Das müssen Jugendliche bei Snapchat beachten: erlaubt ab 13 Jahre Ortungsfunktion prüfen und eventuell ausstellen sich nicht auf die Lösch-Funktion der Inhalte verlassen (alle können kopiert werden, zum Beispiel durch ein Bildschirmfoto) Privatsphäre und Sicherheit einstellen, bevor Inhalte gepostet werden Unterrichtstipp: Fotos, Filter und Eindrücke hinterfragen Hochwertige Fotos und Videos herzustellen gelingt nur mit entsprechendem Aufwand. Das ist vielen Jugendlichen nicht bewusst. Es bietet sich an, im Unterricht die Inhalte der beliebtesten Kanäle kritisch zu hinterfragen und eventuell zu versuchen, gute Fotos "nachzubauen". Dabei können die folgenden Fragen helfen. Sehen die gezeigten Personen wirklich so aus? Gibt es eine Schokoladenseite? Welches Licht wird benötigt? Welche Umgebung passt zum Kanal? Welche Filter gibt es und welche wurden angewendet? Wie viel Zeit braucht ein gutes Foto? Welches Equipment ist dafür notwendig?

  • Fächerübergreifend

Die relativistische Masse

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Relativistische Masse" zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie Albert Einstein - ausgehend von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit - die Zunahme der "trägen" Masse in Abhängigkeit von ihrer Geschwindigkeit hergeleitet hat. Mithilfe der Zeitdilatation wird gezeigt, wie Beobachter in verschiedenen Bezugssystemen einen im Prinzip gleichbleibenden Vorgang völlig unterschiedlich wahrnehmen und beschreiben.Die Schülerinnen und Schüler werden an das Thema über die klassische Newton'sche Mechanik herangeführt. Sie erkennen dabei sehr schnell, dass die Newton'sche Mechanik bei kleinen Geschwindigkeiten weit unterhalb der Lichtgeschwindigkeit in unserem Alltag gut funktioniert, doch bei Zunahme an Geschwindigkeit und insbesondere bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit einer völlig neuen Beschreibung bedarf, die durch zahlreiche Experimente belegt ist. Die relativistische Masse Bei der Besprechung der relativistischen Massenzunahme muss den Lernenden in aller Deutlichkeit klar gemacht werden, dass diese Vorgänge im Alltag weder relevant noch beobachtbar sind; vielmehr sollte der Zusammenhang der Unerreichbarkeit der Lichtgeschwindigkeit durch möglichst anschauliche Gedankenbeispiele mit den zugehörigen - möglichst einfachen - Berechnungen vermittelt werden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können insofern vorausgesetzt werden, dass allein schon der Name "Albert Einstein" jedem Schüler und jeder Schülerin in irgendeiner Form bekannt sein dürfte. Darüber hinaus wird aber schon die Herleitung der Formel für die relativistische Massenzunahme den meisten Lernenden Schwierigkeiten bereiten mit der Folge, dass man nicht versuchen sollte, das Thema zu sehr zu vertiefen. Didaktisch-methodische Analyse Bei der Behandlung der Themen zur Speziellen Relativitätstheorie reicht es aus, die Schüler und Schülerinnen für ein schwieriges Thema zu sensibilisieren, aber nicht zu überfordern. Deshalb macht es sicher Sinn, sich auf einfache Erklärungen und Übungsaufgaben zu beschränken. Die Gesetzmäßigkeiten zur relativistischen Massenzunahme lassen sich auf halbwegs einfache und nachvollziehbare Art und Weise herleiten; deshalb kann man auf die zahlreichen und durchaus komplizierten Herleitungen verzichten und diese den mathematisch interessierten und versierten Schülerinnen und Schülern überlassen - beispielsweise für ein späteres Studium. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können erklären, warum die Masse eines extrem beschleunigten Körpers zunimmt. wissen, dass die Lichtgeschwindigkeit eine Grenzgeschwindigkeit darstellt, die nicht überschritten werden kann. können die relativistische Massenzunahme dahingehend einordnen, dass sie im Alltagsleben keine Rolle spielt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Chemische Reaktionen erkennen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtssequenz für den Anfangsunterricht in Chemie lernen die Schülerinnen und Schüler die chemische Reaktion und ihre Bedeutung kennen. Anhand kleiner Versuche erkennen sie den Unterschied zwischen der chemischen Reaktion und dem physikalischen Vorgang.Die Schülerinnen und Schüler planen in dieser Unterrichtsstunde für den Chemie-Unterricht der Sekundarstufe I ausgehend von zwei einfachen Aufgaben Experimente, die sie anschließend durchführen. Dabei beschreiben sie die Aggregatzustände von Stoffen und erkennen sie, dass es Vorgänge gibt, die sich leicht rückgängig machen lassen, während das bei anderen nicht so einfach beziehungsweise gar unmöglich erscheint. Im Unterrichtsgespräch und begleitendem Informationstext erarbeiten sie in diesem Zusammenhang die Fachbegriffe "chemische Reaktion" und "physikalischer Vorgang". Im Sinne der individuellen Förderung durch Binnendifferenzierung im Fach Chemie stehen Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Die Unterrichtssequenz eignet sich für den Anfangsunterricht in Chemie und kann durch die weiteren Einheiten zum Thema Feuer und Verbrennung wie Voraussetzungen für ein Feuer , Feuer löschen , Verbrennungsprodukte nachweisen und Was ist eine Flamme? fortgeführt werden. Das Thema "Chemische Reaktion erkennen" im Unterricht Im Anfangsunterricht Chemie der Sekundarstufe I geht es zunächst gar nicht um "wirkliche" Chemie, sondern eigentlich eher um Physik: Stoffeigenschaften und Trennverfahren. Diese bilden die Grundlage für das Verständnis der chemischen Reaktion als Stoffumwandlung. Im Kontext Feuer und Verbrennung wird das Basiskonzept chemische Reaktion schnell deutlich ausdifferenziert. Es macht daher Sinn, ein Grundverständnis für die chemische Reaktion schon vorher zu schaffen und die Kenntnisse aus den vorhergegangenen Unterrichtseinheiten dafür zu nutzen. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen den Begriff "Stoff" und können Eigenschaften von Stoffen wie ihren Aggregatzustand benennen und untersuchen. Sie kennen verschiedene Trennverfahren. Die Kenntnis der Sicherheitsregeln im Chemieraum wird vorausgesetzt. Didaktische Analyse Zwei ganz alltägliche Vorgänge (Eis schmelzen und Streichholz verbrennen) werden zu Beginn genauer unter die Lupe genommen. Dadurch können die Lernenden einen entscheidenden Unterschied zwischen ihnen erkennen, wodurch die Einführung eines neuen Begriffs (chemische Reaktion) sinnvoll wird. Durch andere Beispiele die grundlegende Bedeutung der chemischen Reaktion anschießend gesichert. Methodische Analyse In den Versuchen in Stammgruppen können die Lernenden ihre Ideen und ihr Wissen teilen und (hoffentlich) ein motivierendes Erfolgserlebnis haben. Die Einführung des neuen Fachbegriffs und Basiskonzepts "Chemische Reaktion" erfolgt im Unterrichtsgespräch und durch einen Text. Zur Vertiefung dient ein Arbeitsblatt, das in Einzelarbeit gelöst wird. Während dieser Phase erhalten die Lernenden direkte Unterstützung durch die Lehrkraft, wenn nötig. Umgang mit Fachwissen Die Schülerinnen und Schüler grenzen Stoffumwandlungen als chemische Reaktionen von physikalischen Veränderungen ab. festigen ihr Wissen zum Thema Aggregatzustand. Kommunikation Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Versuchen in Kleingruppen Initiative und Verantwortung verteilen, Aufgaben fair und erfüllen diese im verabredeten Zeitrahmen.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Ein Jahr Referendariat und das Examen rückt näher

Blog

Salut, meine Lieben! Die ersten drei Wochen nach den Sommerferien sind vorbei und es gibt schon wieder jede Menge zu berichten… Direkt in der ersten Woche hatte unser kompletter Refi-Durchgang eine Vollversammlung in der Aula. Ich hatte noch überlegt, was da wohl kommt... Der Anlass hätte tatsächlich nicht wichtiger sein können, es ging nämlich um das Examen, welches für unseren Jahrgang im März 2020 stattfinden soll. Die Vorbereitung aufs Examen beginnt aber jetzt schon – im September. So müssen wir bis Ende September den Examenstag festgelegt haben. Die Listen dafür wurden letzten Montag ausgehängt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie groß der Andrang vor den Listen bereits um 8 Uhr morgens war! Ich persönlich bin es ein bisschen ruhiger angegangen und habe mich erst am nächsten Tag eingetragen. Als ich meinen Namen in die Liste geschrieben habe, sind mir so viele Gedanken durch den Kopf gegangen... Allein die Vorstellung, dass die ganze bisherige berufliche Laufbahn von einem Tag (!) abhängig sein kann, ist schon heftig!!! An diesem Tag wird entschieden, ob man den Lehrerberuf ausüben darf oder eben nicht. Das Referendariat ist einfach ein so verrücktes System – oder wie seht ihr das? ;-) Zusätzlich mussten wir uns auch schon für einen Fachleiter entscheiden, der uns am Examenstag begleitet. Es ist nämlich so, dass wir nur einen von unseren beiden Fachleitern mitnehmen dürfen; für das andere Fach wird dann ein Fremdprüfer eingesetzt. Mir ist die Entscheidung überhaupt nicht schwergefallen: Ich habe mir überlegt, welcher der beiden mir am Prüfungstag wohl ein besseres Gefühl geben würde und schon war die Wahl getroffen. :-) Letztendlich wird es sich aber erst am Examenstag zeigen, ob ich mich richtig entschieden habe... Ihr merkt schon, auch wenn das Examen noch so weit weg ist, es mussten jetzt schon weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Um ehrlich zu sein, kann ich es gar nicht glauben, dass schon fast ein ganzes Ref-Jahr hinter mir liegt. Die Zeit fliegt nur so... Geht es euch auch so? Einerseits ist es super, dass diese stressige Zeit so schnell vorübergeht, andererseits, wenn ich an das Examen denke, fühle ich mich noch gar nicht so richtig vorbereitet. Ich hoffe, dass mein Gefühl nach den letzten drei UBs besser wird. Mal schauen, ich werde euch berichten! :-) Liebe Grüße, eure Anna

  • Fächerübergreifend

Monotypische Insekten im Kunst- und Biologie-Unterricht

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Monotypie ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, über einen gemeinschaftlichen Einstieg in das Thema Insekten eine neue druckgrafische Technik kennenzulernen und eigene, noch unbekannte Insektenarten zu erfinden. Dabei entstehen mit Druckwalze, Farbe und auf Papier fantasievolle Unikate.Diese Unterrichtseinheit eignet sich zu einer fächerübergreifenden Auseinandersetzung mit dem Thema "Insekten". Das zuvor im Fach Biologie erarbeitete Wissen wird im Fach Kunst vertieft und durch eine künstlerische Methode kreativ weiterentwickelt. Die Einheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse; die verwendete Methode kann bereits in unteren Jahrgängen eingesetzt werden. Eine Monotypie enthält sowohl Elemente einer Zeichnung als auch eines Druckes. Durch die Entwicklung aus dem übergeordneten Thema "Insekten" zu einer eigenen Form, der Umsetzung in ein eigenes Bild, wird zum einen das zeichnerische und grafische Ausdrucksrepertoire der Schülerinnen und Schüler erweitert und zum anderen der Zugang und sachgerechte Umgang mit Druckmaterialien gefördert. Darüber hinaus werden die Lernenden in ihrem kreativen Handeln und in ihrer Experimentierfreude bestärkt. Das Thema "Monotypie" im Kunst-Unterricht Die Lehrkraft sollte im Vorfeld bereits erste Erfahrungen im Umgang mit einer Druckwalze und Linoldruckfarbe gemacht haben. Da die Monotypie sowohl Elemente einer Zeichnung als auch eines Druckes enthält, fördert und vertieft sie den Zugang sowie den sachgerechten Umgang mit Druckmaterialien. Durch die Entwicklung aus einem übergeordneten Thema zu einer eigenen Form und der Umsetzung in ein eigenes Bild wird das zeichnerische und grafische Ausdrucksrepertoire der Schülerinnen und Schüler erweitert. Zudem werden sie in ihrem kreativen Handeln und ihrer Experimentierfreude bestärkt. Vorkenntnisse Kunst: Zeichnung, gegebenenfalls einfache Hochdrucktechniken (Stempeldruck) Biologie: Thema "Insekten" Didaktische Analyse Mit der Monotypie erlernen die Schülerinnen und Schüler eine druckgrafische Technik. Dabei werden verschiedene Arbeitsbereiche wie Werkbetrachtung und Kunstgeschichte sowie Grafikdesign und Druck miteinander verknüpft. Der Druckprozess ist ein komplexer Vorgang, bei dem Farbe in der richtigen Menge auf die Folie aufgetragen und ausgewalzt werden muss. Darüber hinaus müssen die Durchzeichnung und der Abzug des Positivabdruckes durch die Verwendung der schnelltrocknenden Linoldruckfarbe zügig durchgeführt werden. Außerdem wird das Durchzeichnen mit aufgestellter Hand für einige Schülerinnen und Schüler eine motorische Herausforderung darstellen. Die Bilder der Künstlerin Nine Winderlich, welche die Schülerinnen und Schüler im Einstiegsteil der Unterrichtseinheit kennenlernen, zeichnen sich durch starke Liniengerüste aus und neigen trotz großer gegenständlicher Darstellungsnähe zur Abstraktion. Die Lernenden werden in der Praxisphase selber die Erfahrung machen, dass beim Positivabdruck nicht nur die Konturlinie sichtbar ist, sondern die Plattenfarbe auch Spuren auf dem Papier hinterlässt. Dies ist in Maßen gewollt, da es zum malerischen und abstrahierenden Ausdruck des Bildes beiträgt. Allerdings wird für die Schülerinnen und Schüler diese Erfahrung neu sein und gegebenenfalls nicht ihren ästhetischen Vorstellungen entsprechen. Mit der gestalterischen und inhaltlichen Aufgabenstellung "Insekten" wird ein fachübergreifender Bezug zum Fach Biologie hergestellt. Dieser ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihr Wissen zu vertiefen. Methodische Analyse Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler das vorgegebene Format nicht ausreichend nutzen werden, sondern eine zu kleine Zeichnung anfertigen. Weisen Sie darauf hin, dass formatfüllend gearbeitet werden soll. Zudem werden die meisten Schülerinnen und Schüler zuviel Farbe auf die Folie auftragen und/oder das Blatt bereits vor dem Durchzeichnen auf die mit Farbe ausgewalzte Platte drücken. Die Konturlinien der durchgezeichneten Formen werden verwischen oder gar nicht zu sehen sein. Die Schülerinnen und Schüler sollten darauf hingewiesen werden und es ist sinnvoll, das Verfahren im Plenum einmal vorzuführen. Mithilfe eines Teelöffels lassen sich die Farben besser dosieren. Beim Abreiben der Negativzeichnung ist der Druck der ausführenden Hand wichtig. Fordern Sie die Lernenden auf, die Hand zur Faust zu ballen und dann mit der Handkantenseite das Blatt abzureiben. Alternativ kann mit einem Nudelholz oder einer sauberen Walze ebenfalls stärkerer Druck ausgeübt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Kreativität und Wahrnehmung durch die Methode der Monotypie gefördert. Der Blick über das Reale hinaus wird geschärft, womit die Spielfähigkeit und die Phantasie der Lernenden angeregt werden. In der abstrahierenden Formensprache der Monotypie lernen die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus neue ästhetische Qualitätsmaßstäbe der bildenden Kunst kennen, wodurch ihre Fähigkeit zur ästhetischen Reflexion erweitert wird. erweitern in der Bildbetrachtung ihre Fachkompetenz, indem sie eine Künstlerin und eine neue grafische Technik kennenlernen. erweitern durch die Bildbeschreibung ihre sprachlichen Kompetenzen. erschaffen ein ganz neues Insekt, dem sie einen phantasievollen Namen geben. Dadurch werden sie zum kreativen Schaffen angeregt. Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren in der praktischen Arbeitsphase ihre Planungs- und Organisationsfähigkeit, da das Ergebnis eines Druckes von der planvollen Ausführung der einzelnen Arbeitsprozesse, dem Auftragen der Farbe mit einer Walze, dem Übertrag der Zeichnung und dem Abzug von der Druckplatte von einem konzentrierten Arbeitsablauf abhängig ist. werden in ihrer Selbstkompetenz gefordert, da der komplexe Prozess des Druckens ein besonderes Maß an Autonomie (Aufwalzen der Farbe), Belastbarkeit (nicht jeder Druck gelingt), Reflexionsfähigkeit (Seitenverkehrtheit des Druckes bedingt einen anderen Bildausdruck) und Selbstdisziplin (Misserfolg erfordert einen neuen Versuch) verlangt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren durch die arbeitsteilige Zusammenarbeit in Kleingruppen das gemeinsame Unterrichtsgespräch sowie die Reflexion der eigenen Gestaltungsergebnisse ihre Kooperationsfähigkeit und ihre Kritikfähigkeit. Eid, Klaus, Michael Langer und Hakon Ruprecht (2002). Grundlagen des Kunstunterrichts. 6. Auflage. Paderborn: UTB. Kirschemann, Johannes (2010). "Erkunden, Vervielfältigen und Verändern". In: Kunst+Unterricht 339/340. 4ff. Koschatzky, Walter (1988). Die Kunst der Graphik. 10. Auflage. München: Dtv. Miller, Monika (2015). "Der Dialog mit Material". In: Kunst+Unterricht 391/392. 4ff. Rickers, Hans (1980). Hundert Monotypien. Kiel: Malik Verlag.

  • Kunst / Kultur / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Interaktives Tafelbild: Wege ins Berufsfeld Steuerberatung

Kopiervorlage

Die Lernenden erkunden auf spielerische Weise Einstiegsmöglichkeiten ins Berufsfeld Steuerberatung und erfahren mehr über die Steuerberaterprüfung. Den Einstieg ins Thema bildet eine interaktive Grafik, die verschiedene Wege aufzeigt, um Steuerberaterin oder Steuerberater zu werden. Die Schülerinnen und Schüler schätzen ab, welcher Weg der schnellste und welcher der gründlichste ist, und erhalten hilfreiche Hintergrundinfos. Im anschließenden interaktiven Quiz erfahren sie mehr über die Steuerberaterprüfung, beispielsweise mögliche Themenbereiche, Details zum Prüfungsablauf und Infos zur Bestellung zum Steuerberater oder zur Steuerberaterin. Danach lernen sie beim Ausfüllen eines Lückentextes Besonderheiten des Steuerberaterberufs kennen, zum Beispiel die Verpflichtung zur Verschwiegenheit, die Kammerzugehörigkeit von Steuerberaterinnenund Steuerberatern und die Pflicht zur regelmäßigen Fortbildung. Anhand ausgewählter Linktipps können die Schülerinnen und Schüler schließlich eigenständig weitere Infos recherchieren und Praktikumsstellen in ihrer Nähe finden. Das Berufsfeld Steuerberatung bietet gute Aufstiegsmöglichkeiten und eine zukunftssichere Beschäftigung - ideal für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger. Verschiedene Wege führen ins Berufsfeld Steuerberatung - sowohl mit einem Studium, als auch mit einer Berufsausbildung. Wer die Einstiegsmöglichkeiten kennt, kann sich gezielt auf einen Start in diesen vielseitigen Beruf vorbereiten. Mithilfe des Tafelbilds erkunden die Schülerinnen und Schüler, welche Wege in den Job führen und wie viel berufspraktische Erfahrung im Steuerbereich hierfür jeweils notwendig ist. Sie setzen sich mit dem Steuerberaterexamen auseinander und erfahren, durch welche Besonderheiten sich der Job auszeichnet. Schülerinnen und Schüler, die anschließend noch mehr wissen möchten, können ihre Kenntnisse anhand ausgesuchter Linktipps vertiefen und nach Praktikumsplätzen in ihrer Umgebung suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Einstiegsmöglichkeiten in das Berufsfeld Steuerberatung kennen. erfahren, wie viel berufspraktische Erfahrung im Steuerwesen notwendig ist. setzen sich unter anderem mit Themen und Ablauf der Steuerberaterprüfung auseinander. erarbeiten Besonderheiten des Steuerberaterberufs, zum Beispiel die Verpflichtung zur Verschwiegenheit, die Kammerzugehörigkeit und die Pflicht zur Fortbildung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in der Anwendung interaktiver Lerninhalte wie Pop-ups, Drop-down-Menüs, interaktivem Quiz und digitalem Lückentext. recherchieren anhand vorgegebener Internetquellen weitere Details zum Steuerberaterberuf sowie Praktikumsstellen in ihrer Nähe.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Klassenfahrten: Planung und Vorbereitung

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema Klassenfahrten befasst sich mit der Planung und Vorbereitung einer Klassenfahrt und berücksichtigt neben der Auswahl des Reiseziels und der Reisezeit auch den Aspekt der Nachhaltigkeit. Klassenfahrten organisieren Es geht los: Eine Klassenfahrt steht an! Aber: Wohin? Wann? Und wie möglichst nachhaltig? Das sind die zentralen Fragen, mit denen die Diskussionen mit den Schülerinnen und Schülern, mit den Eltern sowie mit Kolleginnen und Kollegen im Lehrerzimmer starten, wenn eine Klassenfahrt, eine Schülerreise oder eine Abschlussfahrt organisiert werden muss. Die Antworten auf diese Fragen bilden die Grundlage für die gesamte weitere Planung und Vorbereitung und sind für jede Klassenfahrt elementar. Genau darum geht es deshalb auch in diesem Artikel. Wohin? Die Diskrepanz zwischen Lehrkraft und Lernenden beim Ringen um die inhaltliche Ausrichtung, viel mehr aber noch bei der Wahl des Reiseziels ist allgegenwärtig. Die Lehrkraft mit den Fächern Deutsch und Geschichte und ihrem Faible für klassische Musik und Literatur kann verständlicherweise Freude an Reisezielen wie Dresden, Bayreuth oder Bonn entwickeln. Diese Ziele lassen sich bequem dem Curriculum oder Kompetenzschwerpunkten der Klasse beziehungsweise des Kurses unterordnen. Bei den meisten Lernenden hingegen wecken diese Ziele eher die Erwartungshaltung von kulturellem Overkill in Tateinheit mit Langeweile. Wie verlockend klingen dagegen Bade- und Party-Hochburgen wie Rimini, die Costa Brava oder der kroatische Party-Strand Zrce? Vielleicht begründet genau diese Diskrepanz den Erfolg der deutschsprachigen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder Wien als beliebteste Klassenfahrtenziele. Dort ist die Schnittmenge der Erwartungshaltungen von Lernenden und Lehrkräften am größten. Auf ein solches Ziel können sich alle Beteiligten oft mit geringem Diskussionsbedarf einigen: Berlin hat "cool" und "Kultur". Um sich als Lehrkraft dagegen mit den für Schülerinnen und Schüler wenig attraktiv scheinenden Zielen durchzusetzen, braucht es Rückgrat. Schließlich gilt es, die inhaltliche Zielsetzung zu verfolgen, die den pädagogischen Wert der Klassenfahrt ausmacht. Das Reiseziel hat sich dem zu fügen. Doch Durchsetzungsvermögen wird belohnt, wenn die Lernziele kreativ mit Erlebnis, Spaß und Party verknüpft werden. Und das geht auch in Weimar oder im Harz, weitsichtige Detailplanung und perfekte Vorbereitung vorausgesetzt. Immerhin bietet das Erlebnis Klassenfahrt nicht nur Lernenden die Chance auf neue Erfahrungen, sondern auch ihren Begleitpersonen. Und was ist mit der Nachhaltigkeit? Ein zunehmender Faktor für die Eingrenzung der Antwort auf das "Wohin?" ist – neben den inhaltlichen Zielen , der Experimentierfreude der Lehrkräfte und dem Budget – zunehmend die Frage nach der Nachhaltigkeit. Weswegen es die immer deutlicher formulierte Forderung gibt, doch bitteschön nicht allzu weit zu fahren. Was aber zu kurz gesprungen ist. Denn für die Nachhaltigkeit einer Klassenfahrt ist die Entfernung nur einer von vielen Aspekten: die Klassenfahrt mit vielleicht nur 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im eigens eingesetzten, möglichst billigen und dafür in Sachen Abgaswerte grenzwertigen Charterbus ins nahegelegene Mittelgebirge, in die schon etwas ältere Jugendherberge, deren unsanierte Ölheizung genauso wie der energetische Zustand alles andere als up to date sind, geführt von einer Leitung, die Kostendruck mit dem Einkauf der billigst industriell erzeugten Putenbrust begegnet, ist – unabhängig von der Entfernung – vielleicht nicht ganz optimal. Teilen sich hingegen zwei Klassen den einen umweltfreundlichen Reisebus mit zeitgemäßer Abgasnorm (oder fahren gar mit der Bahn!), achten auf die Unterkunft mit Blockheizkraftwerk, Photovoltaikanlage und Müllvermeidungskonzept, die ihren Lebensmitteleinkauf bestmöglich regional deckt, dann sollte der Ökologische Fußabdruck selbst eine größere Reiseentfernung deutlich schlagen. Wann? Neben der Frage nach dem Reiseziel ist auch die Wahl des Reisetermins von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Klassenfahrt. Lehrkräfte kennen das Grundproblem von ihren privaten Reisen: Sie sind mit ihrer Planung von vornherein auf die Ferien festgelegt – marktwirtschaftlichen Gesetzen folgend die teuerste Reisezeit. Für beliebte Klassenfahrten-Ziele gilt das gleiche Problem, allerdings zu anderen Zeiten: Hier ist im Mai und Juni, vor allem aber im September und Oktober Hochsaison. Wer in diesen Monaten eine Klassenfahrt plant, nimmt in Kauf, dass die Reisepreise am höchsten, der Betrieb vor Ort am stärksten, die Unterkünfte am vollsten, die Mitarbeiter am genervtesten sowie Fehlerquoten, Überbuchungen und Organisationschaos am häufigsten sind. Die Fahrt zur Prime-Time sollte darüber hinaus meist deutlich mehr als ein Jahr im Voraus gebucht werden, damit es in diesen beliebtesten Zeitfenstern überhaupt klappt. Viel entspannter und viel preiswerter wird die Organisation und Durchführung einer Klassenfahrt im März oder im November. Die Auswahlmöglichkeiten bei Unterkunft, Beförderung und Programm sind in diesen Nebenzeiten praktisch unbegrenzt und budgetschonend noch dazu. Da kommt plötzlich manches Fahrtziel und mancher Programmpunkt infrage, der sonst am Finanzrahmen scheitern würde. Das Dilemma "Schulfahrtenwoche" Antizyklisch reisen ist also die Devise! Es sei denn, die von der Schulleitung verordnete Schulfahrtenwoche macht jegliche Flexibilität von vornherein zunichte. Immer öfter gibt es derlei Vorgaben: Die Schule legt eine konkrete Woche fest, in der alle Fahrten in allen Klassenstufen durchzuführen sind. Aus Sicht der Schule eine feine Sache: Vertretungsregelungen werden deutlich einfacher, wenn alle gleichzeitig weg sind. Die Schulfahrtenwoche gibt langfristig Planungssicherheit, ist natürlich für alle klausurenfrei, selbst die Mensa kann sich optimal darauf einstellen, und der Hausmeister kann in Ruhe Schandflecken auf Schulbänken und an Toilettenwänden entfernen. Vieles spricht also für die Schulfahrtenwoche. September oder Oktober, insbesondere die Wochen vor den Herbstferien, sind dafür besonders beliebt, weil planerisch optimal – aus schulischer Sicht jedenfalls. Für die Organisation der Klassenfahrten sind Schulfahrtenwochen zur Klassenfahrten-Hochsaison dagegen eine Katastrophe: In keiner halbwegs attraktiven Destination ist noch ein Bett zu bekommen, von Auswahl bei Programm und Transportwegen keine Spur. Dafür ist aber alles teuer. Am Ende nimmt man, was man kriegt. Die Qualität wird zweitrangig, Kompromissbereitschaft zur Pflicht. Die ursprünglich vielleicht mal hehren Absichten zu Ziel, Budget oder Inhalt der Fahrt müssen hintanstehen. Wenn, wie auch oft üblich, ganze Klassenstufen mit drei oder vier mal zwanzig Lernenden gemeinsam reisen sollen, potenzieren sich all diese Probleme ins Unermessliche. Fazit Bei der Planung und Vorbereitung von Klassenfahrten sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Haben Sie ein geeignetes Reiseziel passend zur inhaltlichen Ausrichtung gefunden, kann eine Klassenfahrt ohne Zweifel die Gemeinschaft stärken und verbinden. Regen Sie dann die Schülerinnen und Schüler dazu an, sich einzubringen und sich auch geographisch auf die Reise vorzubereiten. So können sie sich beispielsweise arbeitsteilig über Sehenswürdigkeiten am Reiseziel informieren und sich kooperativ am Padlet über ihre Ergebnisse austauschen. Lassen Sie die Lernenden doch in Gruppen eine digitale Schnitzeljagd mit Actionbound erarbeiten, die die Mitschülerinnen und Mitschüler dann am Zielort absolvieren. Freuen Sie sich dabei gemeinsam auf IHRE Klassenfahrt. Es lohnt sich!

  • Fächerübergreifend

Mahatma Gandhi: ein friedlicher Revolutionär

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von Mohandas Gandhi, der am zweiten Oktober 2019 150 Jahre alt geworden wäre. Grund genug, einen näheren Blick auf den Mann zu werfen, der von den Indern den Ehrentitel "Mahatma" = "große Seele" bekam. 1948 war Mahatma Gandhi außerdem für den Friedensnobelpreis vorgesehen. Nur wenige Menschen des 20. Jahrhunderts haben wohl einen so bleibenden und positiven Eindruck in der Weltgeschichte hinterlassen. Gandhi hat, wie kaum ein anderer, versucht Religion friedlich zu leben und es geschafft ein ganzes Volk zu mobilisieren, seinen Weg des friedlichen Widerstandes mitzugehen."Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg." - Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Einheit Mahatma Gandhi kennen, der am 2. Oktober 2019 seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. Einen Menschen, der konsequent auf Gewalt verzichtete und dennoch beständig an seinen Zielen festhielt und viele davon umsetzen konnte. Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler für sich selbst Gründe, warum man Menschen auf ein Podest hebt und so stark verehrt, dass man ihnen Statuen und Denkmäler baut. So lernen sie zwischen kurzweiligen Erfolgen und Lebensleistungen zu differenzieren. Im Anschluss beleuchten sie mithilfe eines Sachtextes das Leben Mahatma Gandhis und stellen immer wieder Vergleiche mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit an. Ein Kurzfilm vertieft das Gelernte und fügt neues Wissen hinzu. All dies soll abschließend kompetenzorientiert in einem Interview verarbeitet werden. Mahatma Gandhi als Unterrichtsthema Gandhi wurde und wird in seinem Heimatland als "Große Seele" und "Held" verehrt, doch seine Vorbildfunktion und seine friedliche Revolution haben über die Grenzen Indiens hinaus die Menschen beeindruckt. Gandhi wird im Religionsunterricht gerne beim Thema Hinduismus besprochen, wenngleich es in dieser Einheit eher um seinen Einfluss als Revolutionär, als politischer Botschafter geht. Daher sollte diese Einheit in eine Reihe zum Thema "Frieden und Gerechtigkeit" eingesetzt werden, in der es um die Botschaften von Päpsten, Martin Luther King oder eben Gandhi gehen sollte. Auch ein Bezug zu modernen Propheten, Vorbildern, Idolen oder "Helden" der Gegenwart kann hergestellt werden. Die Selbstverpflichtungen Gandhis sowie weitere Stellungnahmen wurden bewusst didaktisch reduziert, um das Thema auch für die Mittelstufe verständlich und dennoch kompakt zu halten. Vorkenntnisse Es wäre schön, wenn die Schülerinnen und Schüler die Persönlichkeiten auf Arbeitsblatt 1 kennen oder zumindest erkennen (Mutter Teresa, Nelson Mandela, Martin Luther King, Schiller und Goethe). Vielleicht weiß der ein oder die andere auch, was die Personen geleistet haben und kann am Ende der Einheit die Leistungen Gandhis in Bezug setzen oder vergleichen. Didaktisch-methodische Analyse Das Material, das die Schülerinnen und Schüler in dieser Einheit erhalten, ist sehr geradlinig und birgt wenig Risiko. In Phase 2 "Helden der Menschheit" (Arbeitsblatt 1) kann es nötig sein, dass die Lehrkraft ein wenig mithilft, damit die Schülerinnen und Schüler genügend Ideen bekommen, für welche Leistungen sie ein Denkmal bekommen könnten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie in ihrer kleinen Welt hängen bleiben. Die Vertiefung in dieser Einheit soll anhand eines Interviews oder Rollenspiels stattfinden. Erfahrungsgemäß machen Schülerinnen und Schüler dies sehr gerne, weil sie aktiv werden können. Aber es gibt auch immer Einzelne in der Klasse, die Phasen der Freiarbeit ausnützen, um sich dem Unterricht zu entziehen. Dies kann für Unruhe sorgen. Hier ist es sinnvoll, wenn die Lehrkraft bei den einzelnen Partnern präsent ist und dafür sorgt, dass alle an den Interviews arbeiten. Die kreative und meditative Arbeit zum Abschluss wird in Mädchenklassen sehr gut funktionieren, da sie gerne malen und künstlerisch tätig werden. Jungen haben erfahrungsmäßig weniger Interesse am meditativen Malen und die Ergebnisse sind oft etwas enttäuschend. Hier sollte die Lehrkraft also gut abwägen, ob sie diese Phase im Anschluss noch machen möchte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Person Mahatma Gandhi und seinen Weg des gewaltlosen Widerstandes kennen. setzen sich mit unterschiedlichen Zitaten Gandhis auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Sachtext sowie einem Video Informationen und strukturieren diese. setzen Gelerntes kreativ in ein Interview um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten ein Rollenspiel oder Interview und präsentieren dieses vor der Klasse. arbeiten mit einem Partner oder in Kleingruppen zusammen und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Lehrerflirt: Du bist wie das Mäppchen für meine Stifte. Wir sind wie füreinander gemacht.

Cartoon

Stifte gehören definitiv in ein Mäppchen und das Mäppchen hat ohne Stifte gar keinen Sinn. Das erklärt sofort die Bedeutung dieses Lehrerflirts. Im Lehrerzimmer knistert es mal wieder, wenn es heißt "Du bist wie das Mäppchen für meine Stifte. Wir sind wie füreinander gemacht." Solch ein Kompliment lässt die Herzen der Lehrerinnen oder Lehrer höher schlagen!

  • Fächerübergreifend

Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit den "Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie", einem von mehreren Themen, mit denen Albert Einstein im Jahr 1905 - auch sein "annus mirabilis" genannt - die Welt der Physik völlig verändert hat. Seine revolutionären Gedanken und Überlegungen zu verschiedenen Bereichen der Physik haben die bis dahin geltenden Gesetzmäßigkeiten teilweise auf den Kopf gestellt. Bis zum heutigen Tag sind Einsteins Erkenntnisse für viele Menschen nur schwer zu verstehen, auch wenn sie in Teilen mit mathematischen Grundkenntnissen gut nachvollziehbar sind.Ausgehend von Einsteins Postulaten - dem Relativitätsprinzip und dem Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit - werden die Schüler und Schülerinnen in Gedankenbeispielen auf die Gesetzmäßigkeiten der Speziellen Relativitätstheorie hingeführt. Dabei werden die unter den Namen Zeitdilatation und Längenkontraktion bekannten Gesetze detailliert hergeleitet. Geeignete Übungsaufgaben ergänzen die Theorie und zeigen, dass teilweise schwer verständliche Zusammenhänge Realität sind, auch wenn davon im Alltagsleben nichts zu spüren ist. Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie Die revolutionären Erkenntnisse von Albert Einstein waren die Grundlage, um die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geltenden Erkenntnisse der Physik auf den Prüfstand zu stellen. Insbesondere die Spezielle Relativitätstheorie macht es möglich, dass wir heute ganz selbstverständlich mit einem Navigationssystem im Auto unterwegs sind, das uns mit großer Präzision an unser Ziel bringt. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können nur insoweit vorausgesetzt werden, dass der Name Albert Einstein bekannt und mit komplizierten und revolutionären Veränderungen in der Physik verbunden ist. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil das zugehörige physikalischen Wissen selbst im Rahmen der gymnasialen Oberstufe nur eingeschränkt vermittelt werden kann. Didaktische Analyse Die Erkenntnisse aus der Speziellen Relativitätstheorie können den Lernenden in Form von einfach gehaltenen Beispielen gut vermittelt werden. So können die Vorgänge bei hohen Relativgeschwindigkeiten - beispielsweise in Beschleunigeranlagen - ebenso gut eingeordnet werden wie bei hypothetischen Reisen zu fernen Sternen oder Galaxien. Methodische Analyse Einfache und etwas schwierigere Übungsaufgaben sollen die zunächst nicht gerade leicht zu verstehenden Zusammenhänge bei der Speziellen Relativitätstheorie den Schülerinnen und Schülern näherbringen. Ein tieferes Einsteigen in die komplizierte Thematik setzt ein hohes Maß an mathematischen Kenntnissen voraus, die am Gymnasium nur eingeschränkt vermittelt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Zusammenhänge bei der Speziellen Relativitätstheorie. können die Begriffe "Zeitdilatation" und "Längenkontraktion" beschreiben und herleiten. können die Bedeutung der Speziellen Relativitätstheorie für die Entwicklung technischer Großprojekte einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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