Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Künstlerische Interventionen in schulischen Kontexten – über den Wert von Künstlerinnen und…

Fachartikel

Dieser Fachartikel beschreibt die Besonderheiten und Herausforderungen künstlerischer Arbeit im System Schule und beschreibt mögliche Einsatzbereiche für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler in der Schule sowie Potentiale für Unterricht und kulturelle Schulentwicklung. Vor allem mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuungen an Schulen bieten zunehmend Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten im nicht benoteten Nachmittagsbereich oder auch in Kooperation mit Lehrkräften künstlerisch-kulturelle Angebote an. Bundesweite Programme wie " Jedem Kind ein Instrument " oder " Kulturagenten für kreative Schulen " der Kulturstiftung des Bundes und der Mercator Stiftung tragen zur Unterstützung und Sichtbarkeit künstlerischer Arbeit in Schule bei. Inzwischen ist die Schule eines der wichtigsten Betätigungsfelder für Künstlerinnen und Künstler in der Kulturellen Bildung (vgl. Priller 2020: 42ff.). Antagonismen Kultur – Schule Dabei gestaltet sich die Arbeit von Kunstschaffenden im System Schule keineswegs nur harmonisch. Aus Sicht der Künste ist Schule eine ambivalente Institution: Zwar ist sie die zentrale Lebenswelt für Kinder und Jugendliche, in der sie Eigenständigkeit unabhängig vom Elternhaus erfahren können, durch die verbindlich geltende Schulpflicht ist sie gleichzeitig eine Art Zwangseinrichtung. Sie ist Ort der gesellschaftlichen Sozialisation und Integration im Aufwachsen und ermöglicht auch Kindern aus Elternhäusern, die wenig Kontakte zu den Künsten und Kultureller Bildung haben, Zugänge zu diesen, gleichzeitig ist sie auch 'Normierungsinstitution' (vgl. RFBK 2017: 5, Hohmeier/Speck 2018). Die Felder der Schule und der Künste werden oft als antagonistisch beschrieben: Auf der Seite der Schule strukturiertes Vorgehen, zu erfüllende, klar abgesteckte Lernziele, Überprüfbarkeit, standardisierte Bewertungen, einzuhaltende Regeln, ein fortlaufend möglichst reibungsloser Betrieb, Aufgaben, die in 45 Minuten passen. Auf der Seite der Künste der Anspruch, Ergebnisse dem Prozess unterzuordnen, Freiheit in der Gestaltung zu geben, Zeit und Raum zur Selbstverwirklichung, -erkenntnis und -bildung zu ermöglichen, Grenzübertretungen nicht nur zuzulassen sondern zu forcieren, die Ideen der beteiligten Kinder und Jugendlichen zu achten, Beteiligung aller zu ermöglichen, Praktiken bewusst neu und anders zu gestalten, Abweichungen von der Norm zu begrüßen, Regeln in Frage zu stellen, offene Fragen zu stellen, keine eindeutigen Antworten zuzulassen und auch das System Schule kritisch zu spiegeln. Wie können angesichts dieser auf den ersten Blick unversöhnlichen Herangehensweisen künstlerische Projekte und Interventionen produktiv werden für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte ebenso wie für die Künstlerinnen und Künstler? Zertifikatskurs für Künstlerinnen und Künstler in der Kulturellen Bildung In einem Zertifikatskurs speziell für Kunstschaffende in der Kulturellen Bildung werden seit Herbst 2021 in einem bundesweiten Modellprojekt der Universität Hildesheim, gefördert von der Mercator Stiftung, 35 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten qualifiziert für Tätigkeiten in Bildungskontexten, vor allem in der Schule. Freischaffende Künstlerinnen und Künstler entwickeln auf Basis ihrer jeweiligen künstlerischen Position und Strategien Settings für die Arbeit in Bildungseinrichtungen. Der Begriff der "künstlerischen Intervention" deutet darauf hin, dass sie dabei ihre künstlerische Autonomie wahren und sich nicht dem System Schule unterwerfen, doch zugleich die besonderen Bedingungen und Kontexte in Schule analysieren und berücksichtigen. Einsatzbereiche für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler in der Schule Kunstschaffende sind vor allem im Bereich Lehr-/Lernkultur in außerunterrichtlichen kulturellen Projekten oder regelmäßigen AGs für Lernende tätig, die ohne schulische Benotung stattfinden. Zudem bieten sie punktuelle ästhetisch-kulturelle beziehungsweise künstlerische Methoden im Fachunterricht zur Unterstützung der Unterrichtspraxis der Lehrkräfte an. Darüber hinaus agieren sie zunehmend auch in Bereichen der Personalentwicklung und mehr noch der Organisationsentwicklung, wenn sie künstlerische Fortbildungen für Lehrkräfte zur Förderung der individuellen Wahrnehmungs- und Gestaltungsfähigkeiten sowie zur Anregung und Unterstützung bei der Entwicklung kreativer Lehr-/Lernsettings anbieten. Vor allem in Schulen mit einem künstlerischen Profil können sie die Entwicklung einer neuen Schulkultur begleiten durch ästhetisch-künstlerische Forschung, die neue Perspektiven auf Schule zeigt und neue ästhetische Räume und Formate für Schule entwickelt (vgl. Braun 2021; BKJ 2019: 33ff.). Der besondere Wert künstlerischer Arbeit für Schule "Eine Schulglocke klingt anders, wenn sie einmal zum Gegenstand einer künstlerischen Untersuchung gemacht wurde, das Selbstverständnis der Nutzung von Tischen verändert sich, saß man einmal darauf oder darunter, Räume werden gestaltbar, hat man sich alle Winkel einmal genauer angesehen und auch die Wahrnehmung von Lehrer/innen- und Schüler/innenrollen kann sich verändern, wenn klassische soziale Konstellationen künstlerisch befragt und auf die Probe gestellt wurden" (Hummel 2011: 14). Die Künste haben für Bildungsprozesse besonderes Potential, denn sie ermöglichen außergewöhnliche "ästhetische Differenzerfahrungen" jenseits der Alltagswahrnehmung. Künstlerische Prinzipien wie forschendes, entdeckungsgeleitetes Lernen können bei Schülerinnen und Schülern Neugierde, eigenständiges und unkonventionelles Denken und Handeln anregen und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit verstärken. Zudem können künstlerische Projekte, die neben kognitiven auch ästhetische, soziale und emotionale Fähigkeiten erfordern, Stärken derjenigen Schülerinnen und Schüler zeigen, die sich in klassischen schulischen Kontexten eher schwer tun (s. Artikel " Heterogenität im Klassenzimmer: kreative Methoden für individuelle Zugänge und Arbeitsweisen in allen Fächern "). Sie können die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an kulturellen Ressourcen verbessern (vgl. Kelb 2007). Auch die sozialräumliche Orientierung und Auseinandersetzung mit der regionalen Umgebung kann durch künstlerische Projekte unterstützt werden, so etwa in dem Projekt "Industriegebietskinder", in dem Schülerinnen und Schüler einer Theater-AG ihren von Industrie geprägten Stadtteil und dessen Geschichte untersuchten. Im Anschluss an den Rechercheprozess wurde daraus ein Theaterstück entwickelt und aufgeführt: "Das Projekt zeichnete sich durch verschiedene Untersuchungsmethoden aus: Sozialraumforschung im Stadtteil und an den alten Industrieorten, Biografiearbeit mit den Jugendlichen und mit ehemaligen Arbeitern. Nach der Begehung der Industrieorte wie Hochofen, Industriehalle und Kühlbecken wurden szenische Improvisationen erarbeitet, die die Jugendlichen aufforderten, sich in die Gebäude zu versetzen. Dabei entstanden Texte und Szenen, die davon erzählen, wie das Gelände von den Jugendlichen wahrgenommen und die alten Industriestandorte in ihrer Freizeit angeeignet wurden" (Hinz 2014: 10). Schule muss sich verändern, um in einer immer komplexeren und zugleich zunehmend unberechenbaren und schnelllebigen Welt Menschen darauf vorzubereiten, flexibel, handlungsfähig, sozial kompetent und resilient agieren zu können. Künstlerinnen und Künstler können dazu beitragen, dass diese Fähigkeiten gestärkt werden, sie können für Transformationen an Schule ermutigen und die dafür benötigten Freiräume schaffen.

  • Kunst / Kultur / Fächerübergreifend / Pädagogik

Le poisson d'avril – Wortschatz, Landeskunde und Spaß

Kopiervorlage

"April, April!" heißt es jeden ersten April auf's Neue – auch in Frankreich! Doch was hat es mit einem "faire un poisson d'avril" auf sich und wie kann man dieses interessante landeskundliche Thema im eigenen Französisch-Unterricht aufnehmen? Finden Sie hier Ideen, Linktipps und ein Arbeitsmaterial für den 01. April! Diese Ideen, Linktipps und Arbeitsmaterialie n dienen als Anregungen für den scherzhaftesten Tag des Jahres, den ersten April. Dabei eignen sich die Linktipps und Materialien auch für Recherche- und Übungsmöglichkeiten im Vertretungsunterricht . Ob sie "April-Fische" basteln oder backen und dabei zugleich Wortschatz üben möchten oder aber doch lieber einen fundierten historischen Hintergrund erarbeiten und dem ersten April literarisch begegnen wollen – das Internet bietet zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Finden Sie hier nützliche Linktipps und Anregungen für den ersten April in Ihrem Unterricht sowie ein begleitendes Arbeitsmaterial mit Lösungen zum Backen eines "April-Fisches" und zum Lesetraining eines "Poisson d'avril"-Gedichts. Interessant zu wissen: Am ersten April kleben spaßige Französinnen und Franzosen ihrem oder ihrer Nächsten einen Papierfisch auf den Rücken. Vermutet wird, dass der Ursprung dieser Tradition der Beschluss Charles IX aus dem Jahr 1564 war, nicht mehr den 1. April, sondern den 1. Januar zum ersten Tag des Jahres zu machen. Ob sich die Beschenkten damals noch über einen Fisch als Neujahrsgabe freuten, selbst wenn er am 1. April kam, bleibt unklar ... Heute ist aus dem Fisch von 1564 ein Scherz geworden. Doch der angeklebte Papierfisch wird in französischen Schulen noch immer gern gebastelt und zum Einsatz gebracht. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Thema "Aprilscherz" beziehungsweise "poisson d'avril" in den Französisch-Unterricht zu tragen, zum Beispiel: Die historischen Hintergründe zum "Poisson d'Avril" werden in diesem arte-Video anschaulich beleuchtet. Kochrezepte lesen, verstehen und ausprobieren: Einen "poisson d'avril" zu backen, kann eine vergnügsame Alternative zum eigentlichen Aprilscherz sein. Wer eine Schulküche nutzen kann oder eine handlungsorientierte Hausaufgabe für den Französisch-Unterricht aufgeben möchte, kann sich an diesem Rezept hier orientieren, das mit einem Video begleitet wird. Zugleich kann diese Backsequenz als Wortschatzübung genutzt werden. Das Gedicht zum Fisch interpretieren: Das Gedicht "Le Poisson d'Avril" von Boris Vian eignet sich hervorragend für eine lyrische Herangehensweise an diesen besonderen Tag. Verneinte Imperative einüben: Eine kreative Sammlung von Tipps, wie man NICHT vorgehen sollte, wenn man jemanden in den April schicken will, schleift den Imperativ ein. Die perfekte Aprilscherz-Idee finden Schülerinnen und Schüler hier im Journal de Québec , eine authentische Textgrundlage in der Zielsprache Französisch formuliert. Eigene "April-Fische" basteln können die Schülerinnen und Schüler mit diesen einfachen oder herausfordernden Bastelanleitungen . Für welche Idee(n) Sie sich auch immer entscheiden, wir wünschen Ihnen einen fröhlichen ersten April!

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Krieg in der Ukraine: Ukrainische Schülerinnen und Schüler in Deutschland

Fachartikel / Video-Tutorial

Der Krieg in der Ukraine stellt Länder, Schulen und Lehrkräfte in Deutschland vor neue Herausforderungen. Wir fragten den Schulleiter des Justus-von-Liebig-Gymnasiums Neusäß und stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbands OStD Stefan Düll nach seinen Einschätzungen und Erfahrungen zur aktuellen Lage und nach möglichen Begegnungsszenarien.

  • Fächerübergreifend / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ

Zivilgesellschaft – Garant, Motor und Korrektiv für die Demokratie

Unterrichtseinheit

Das Bildungsmaterial "Global lernen: Zivilgesellschaft" von Brot für die Welt möchte auf die große Bedeutung von Zivilgesellschaft aufmerksam machen und Jugendliche motivieren, sich selbst einzubringen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Diese Ausgabe der Zeitschrift "Global Lernen" erklärt Schülerinnen und Schülern zunächst, was genau unter Zivilgesellschaft zu verstehen ist und wie sie sich von Staat und Wirtschaft abgrenzt. Es wird untersucht, welche Motivationen und Werte dem zivilgesellschaftlichen Engagement zugrunde liegen. Vor dem Hintergrund des eigenen Lebensumfelds erkunden die Schülerinnen und Schüler (ab 14 Jahre) die Akteure in der Gesellschaft und erkennen den Mehrwert zivilgesellschaftlicher Organisationen für ihr Leben. Sie lernen junge Menschen aus Paraguay, Georgien, Kambodscha und Deutschland kennen, die sich für unterschiedliche Themen engagieren und von ihren Beweggründen und Erfahrungen berichten. Die Lernenden beschäftigen sich mit verschiedenen Aktionsformen, wie Demonstrationen, Unterstützung von Geflüchteten, Klagen, Streiks, Flashmobs, Petitionen bis hin zu zivilem Ungehorsam. Sie üben ein, verschiedene Positionen auszuhalten und die Meinungsvielfalt als Chance wahrzunehmen. Gemeinsam überlegen die Schülerinnen, wie eigenes Engagement für Menschenrechte, Frieden und Klimagerechtigkeit aussehen kann und wie sie selbst ihren politischen Handabdruck für eine zukunftsfähige Welt hinterlassen können. Die Bedeutung von Zivilgesellschaft – Bürger- und Menschenrechte sichern Laut "Atlas der Zivilgesellschaft" können weltweit nur noch rund zwölf Prozent der Menschen weitgehend ungehindert ihre Meinung sagen, sich versammeln und gegen Missstände kämpfen (Daten 2021). Sie leben in offenen Gesellschaften (drei Prozent) oder beeinträchtigten (neun Prozent). 6,8 Milliarden Menschen dagegen gehören geschlossenen, unterdrückten oder beschränkten Gesellschaften an. Damit haben es knapp 88 Prozent der Menschheit mit Regierungen zu tun, die ihre Grundrechte beschneiden, sie drangsalieren, verfolgen, foltern oder sogar töten. Es braucht gerade dort eine wache und handlungsfähige Zivilgesellschaft, wo Regierende ihre Verantwortung nicht angemessen oder gar nicht wahrnehmen, wo sie Menschenrechte verletzen oder Straflosigkeit befördern, und wo Politikerinnen und Politiker Gelder veruntreuen, statt für die soziale Absicherung der Bevölkerung zu sorgen. Zivilgesellschaft als Thema in Schule und Unterricht – Fokus Demokratiebildung "Eines der obersten Ziele schulischer Bildung überhaupt ist es, junge Menschen zu befähigen, sich in der modernen Gesellschaft zu orientieren und politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen und Probleme kompetent zu beurteilen. Dabei sollen sie ermuntert werden, für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Sicherheit und Frieden einzutreten. Diesem übergeordneten Ziel sind grundsätzlich alle Unterrichtsfächer verpflichtet, insbesondere aber die des gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs." (Kultusministerkonferenz) Das schülerinnen- und schüleraktivierende und multimediale Bildungsmaterial von Brot für die Welt möchte diesen schulischen Auftrag unterstützen. Zum Einsatz des Themenhefts "Global lernen: Zivilgesellschaft" Die 20 Praxisblätter aus dem Themenheft sowie die verschiedenen Begleitmaterialien eignen sich für den direkten Einsatz im Politik-, Sozialkunde-, Wirtschafts-, Religions- und Ethikunterricht sowie für den Englischunterricht in den Sekundarstufen und in der Beruflichen Bildung. Diese Schwerpunkte werden im Heft gesetzt: Was ist Zivilgesellschaft? Akteure – Zivilgesellschaft und Staat sowie Zivilgesellschaft und Markt Beispiele für zivilgesellschaftliches Engagement (für den Fremdsprachenunterricht geeignet) Themen zivilgesellschaftlichen Engagements: Bildung, Umweltschutz, Menschenrechte Aktionsformen, ziviler Ungehorsam, Exkurs Klimaklagen Zivilgesellschaft unter Druck: shrinking space Zivilgesellschaftliches Engagement aufgrund von Diskriminierung Schutzstrategien für zivilgesellschaftliche Organisationen Der politische Handabdruck Theologische Reflexion: Engagement der Kirchen Auf allen Arbeitsblättern finden Lehrkräfte Arbeitsaufträge sowie didaktisch-methodische Hinweise. Kopiervorlagen, Präsentationen für das interaktive Whiteboard, Rollen- oder Bewegungsspiele, Smartphone- und Tablet-Rallyes sowie Arbeitsblätter für den Fremdsprachenunterricht sind jeweils oben rechts auf den Materialien mit einem Icon gekennzeichnet. Kernkompetenzen des Lernbereichs Globale Entwicklung (Mittlerer Schulabschluss) Erkennen Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Rolle und Bedeutung von [staatlichen wie] nichtstaatlichen Akteuren für die Gestaltung des Globalisierungsprozesses. (Politische Bildung, 4.2) erkennen verschiedene Handlungsebenen – von lokal bis global – für die Gestaltung von Globalisierungsprozessen. (Politische Bildung, 4.3) analysieren aktuelle Konflikte zwischen den Entwicklungsdimensionen Umwelt und Ökonomie aus unterschiedlichen religiösen und philosophischen Perspektiven. (Fächergruppe Religion-Ethik, 3.1) stellen die Bedeutung des Dialogs auf verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsebenen an Beispielen dar. (Fächergruppe Religion-Ethik, 4.4) Bewerten Die Schülerinnen und Schüler begründen Menschenrechte in ihren verschiedenen politischen Ausprägungen und reflektieren durch Bewertungsunterschiede entstehende Spannungen. (Politische Bildung, 6.2) erkennen die Auswirkungen politisch-rechtlicher Maßnahmen auf verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen. (Politische Bildung, 7.1) Handeln Die Schülerinnen und Schüler können und sind bereit, sich auf der Grundlage politischer Urteilsbildung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen für Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu engagieren. (Politische Bildung, 11.1) begründen die eigene Solidarität mit Menschen in bestimmten Situationen sowie die eigene Mitverantwortung für die Umwelt ethisch. (Fächergruppe Religion-Ethik, 8.1) machen gut begründete Vorschläge zur Lösung von Konflikten, die durch soziokulturelle Gegensätze und widerstreitende Interessen ausgelöst werden. (Fächergruppe Religion-Ethik, 9.3) formulieren aus den eigenen ethisch/religiös begründeten Grundpositionen heraus verbindende und verbindliche Handlungsoptionen als Beitrag zu einer Humanisierung der Welt. (Fächergruppe Religion-Ethik, 10.3) stellen dar, was im Privatleben, in der eigenen Familie sowie in religiösen Gemeinschaften oder Gruppen gemeinsamer Interessen für das Ziel einer zukunftsfähigen Entwicklung getan werden kann und sollte. (Fächergruppe Religion-Ethik, 11.1)

  • Englisch / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

The handmaid's tale: interaktive Einführung

Interaktives

Dieses interaktive Booklet führt in den Roman "The handmaid's tale" ein. Dabei wird ein Lebensweltbezug zu den Lernenden durch audiovisuelle Inputs hergestellt und allerlei Gesprächsanlässe geboten, um eine empathische Brücke zu Atwoods Dystopie zu schlagen. Dieser Einstieg eignet sich sowohl für den Präsenz- als auch für den Distanz-Unterricht. Margaret Atwoods Dystopie "The handmaid's tale" aus dem Jahre 1985 ist ein absoluter Literatur-Klassiker, der auch nach all der Zeit jede Menge Diskussionsstoff über aktuelle gesellschaftskritische Aspekte liefert. So lassen sich allein in diesem Roman zahlreiche kontroverse Themen verorten: von Feminismus, Gleichberechtigung und Unterdrückung über Rassismus , Patriachat, theokratische und totalitäre Machstrukturen bis hin zu Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit. Kein Wunder, dass dieses kontrovers-rezipierte Meisterwerk mehrfach verfilmt wurde, zuletzt in einer auf bekannten Streaming-Diensten laufenden Serie . Atwoods Roman knüpft damit an die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler an und lädt zu einer intensiven und multimedial gestaltbaren Auseinandersetzung mit aktuellen Themen sowie persönlichen und gesellschaftsfundierten Werten und Normen ein. Dieses Unterrichtsmaterial bietet einen möglichen, ganzheitlich ausgerichteten und Interesse weckenden Auftakt in eine Unterrichtsreihe durch ein interaktives Booklet an, welches sich für den Präsenz- und Distanz-Unterricht eignet. Dystopien und Utopien sind Bestandteil eines englischen Fachcurriculums der Oberstufe und laden zu einer intensiven Auseinandersetzung mit eigenen und gesellschaftsfundierten Werten und Normen, gesellschaftskritischen Themen sowie mit der eigenen Lebenswirklichkeitsgestaltung ein. Da auch Ganzschriften in der Sekundarstufe II zu lesen sind, bietet es sich hier an, Atwoods Dystopie , dessen filmische Umsetzung in einer Serie vielen Schülerinnen und Schülern bekannt sein dürfte, zu wählen. Dieses Booklet eignet sich als Einstieg in eine Unterrichtsreihe zu "The handmaid's tale". Dabei kann es von den Schülerinnen und Schülern eigenständig an einem mobilen Endgerät bearbeitet werden – zum Beispiel im Distanz-Unterricht – oder aber im Präsentationsmodus im Klassenraum projiziert und im Plenum oder in Gruppenarbeiten besprochen werden. Ziel ist es, einen das limbische System ansprechenden Einstieg zu ermöglichen, in dem die Lernenden in der Zielsprache spontan reflektieren und erläutern, welche Bücher sie als für sie selbst oder für Gesellschaften wichtig erachten, durch einen zunächst stummen, dann hörbaren audiovisuellen Input erste Ideen zu diesem Roman sammeln und formulieren, durch eine Wortwolke erste wichtige Hinweise in Kombination mit partiell neuem, dem Roman entnommenen Wortschatz erhalten und darauf aufbauend weiter zum Inhalt des Romans spekulieren, letztlich einen persönlichen Lebensweltbezug erhalten, indem sie mit der Aktualität und Popularität des Romans mithilfe von kritischen Bewertungen einerseits sowie mithilfe der bekannten Serie "The handmaid's tale" andererseits konfrontiert werden. Zum möglichen Unterrichtsablauf Den Lernenden wird das Einstiegsvideo des Booklets ohne Kommentierung präsentiert. Sie äußern sich spontan zum Gesehenen und formulieren begründete Antworten, welche Bücher für sie persönlich oder für die Gesellschaft wichtig und daher Klassiker sind. Die Lehrkraft präsentiert den Lernenden die Wortwolke im Booklet mit relevanten Hinweisen und partiell noch unbekanntem Vokabular zum Roman. Die Lernenden spekulieren über den Inhalt des Buchs und recherchieren gegebenenfalls mit mobilen Endgeräten nach unbekannten Wörtern. Synonyme und Definitionen werden in der Zielsprache zentral (zum Beispiel an der Tafel) festgehalten. Den Schülerinnen und Schülern wird das erste Video des Booklets zum Roman zunächst stumm (und in Ausschnitten, beispielsweise nur die ersten beiden Minuten) präsentiert. Assoziationen zu Personen, Handlung und Stimmung werden gesammelt und (an der Tafel) in einer Mindmap fixiert. Dabei ist auch die Farbgebung des Videos zu diskutieren. Im Anschluss wird das gesamte Video mit Audio gezeigt – weitere Aspekte werden in der Mindmap ergänzt. Die Lernenden erhalten durch die vierte Seite des Booklets einen ersten Überblick über Bewertungen des Romans, welche sie online über mobile Endgeräte aufrufen können. In Paar- oder Kleingruppenarbeit sollen sie die kritischen Bewertungen stichpunktartig aufschreiben und im Plenum anschließend diskutieren. Sie resümieren daraus, warum dieser Roman für sie (nicht) interessant sein könnte. Die Lernenden sehen sich den Trailer zur ersten Staffel der Serie "The handmaid's tale" an und ziehen daraus weitere Rückschlüsse auf den Inhalt des Romans. Sie formulieren dazu ihre Empfindungen und ersten Eindrücke. Im Anschluss an diese Einführung kann mit einem gemeinsamen Lesen des ersten Kapitels begonnen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren Eindrücke zu audiovisuellem Material spontan. erweitern ihren themenbezogenen Wortschatz. suchen themenbezogene Informationen, verarbeiten sie und präsentieren sie sprachlich angemessen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen multimediale Zugänge zu einem literarischen Werk. recherchieren im Internet nach relevanten Informationen. Sozialkompetenz arbeiten kooperativ. Warum sollte man "The handmaid's tale" lesen?

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Cartoon der Woche: Bildungsbalance

Cartoon

Der Balanceakt zwischen Geistes- und Naturwissenschaften: Wer braucht schon Physik, Chemie, Biologie und Mathematik, wenn es PoWi, Geschichte und Ethik gibt? Zwei Kinder auf einer Wippe halten die Bildungsbalance.

  • Fächerübergreifend

Bruchzahlen verstehen: Addieren und Subtrahieren mit Brüchen auf Basis der Arten von Brüchen

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden den Lernenden zuerst die verschiedenen Arten von Brüchen vorgestellt. Ausgehend davon wird das Addieren und Subtrahieren von Brüchen erarbeitet. Auf dieser Basis wird an interaktiven Übungen gearbeitet und das Wissen gefestigt. In dieser Einheit wird die Idee des Addierens und Subtrahierens von Brüchen erarbeitet. Dazu werden zuerst die verschiedenen Arten von Brüchen vorgestellt. Bildlich wird die Bedeutung dieser beiden Rechenoperationen eingeführt, sodass ein sauberes Verständnis aufgebaut wird, warum bestimmte Schritte zum Bearbeiten verwendet werden können. Das Material kann zur Einführung in die Thematik "Addition und Subtraktion von Brüchen" verwendet werden, aber auch zur Wiederholung und Vertiefung der Bruchrechnung . Zu Beginn wird das Verständnis der Lernenden für Bruchzahlen vertieft. Sie erhalten dazu ein Arbeitsblatt, welches echte, unechte Brüche und gemischte Zahlen vorstellt. Darauf aufbauend gibt es verschiedene interaktive Übungen, die von den Lernenden zum Thema bearbeitet werden können. Außerdem sind Übungsaufgaben in einem Excel-Sheet zusammengestellt, dessen Schwierigkeitsgrad angepasst werden kann. Anschließend wird die Addition und Subtraktion von Brüchen eingeführt. Zunächst wird den Lernenden bildlich vorgestellt, wann Brüche einfach addiert oder subtrahiert werden können. Auf dem zweiten Arbeitsblatt werden Ideen zur Addition und Subtraktion vorgestellt und erarbeitet. Auch daran schließen sich verschiedene interaktive Übungen an. In einem weiteren Excel-Sheet mit individuell einstellbarem Schwierigkeitsgrad können die Schülerinnen und Schüler sich in der Addition und Subtraktion von Brüchen üben. Die interaktiven Übungen "Bruchzahlen verstehen" liegen jeweils in drei Schwierigkeitsstufen vor. Das Thema "Bruchzahlen" im Mathematik-Unterricht Lernen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht erstmals Bruchzahlen kennen, ist es nicht nur wichtig, dass sie mit diesen rechnen können. Auch zu verstehen, wofür die Bruchzahlen im Alltag stehen können und wie sie sinnvoll eingesetzt werden können, ist unabdingbar. In dieser Unterrichtseinheit wird daher auf dem lebensweltlichen Kontext gesetzt: Anhand der Feier des mathematik-interessierten Jungens Karl wird das Verständnis für unterschiedliche Arten von Bruchzahlen und das Rechnen mit Bruchzahlen geschult. Vorkenntnisse Voraussetzung für diese Unterrichtseinheit ist ein sicherer Umgang mit dem Erweitern und Kürzen von Brüchen sowie die Kenntnis von Grundlagen zum Bruchbegriff . Didaktische Analyse Eine Sicherheit bei der Addition und Subtraktion von Brüchen ist enorm wichtig. Die Art der interaktiven Übungen zu den Materialien soll es den Lernenden ermöglichen, vielfältig, differenziert und umfangreich zu üben. So kann eine Sicherheit durch die unterschiedlichen Aufgabentypen erarbeitet werden. Methodische Analyse Die Übungen am PC sind vielfältig, sodass die Schülerinnen und Schüler beim Arbeiten immer neue Probleme bewältigen können. Vor allem in den aktiven Excel-Sheets erhalten die Lernenden immer neue Aufgaben und durch die Möglichkeit, einen individuellen Schwierigkeitsgrad zu wählen, können sie sich ständig neu fordern. So erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler mit wechselnden Aufgaben und Schwierigkeitsgraden selbst Fortschritte und Sicherheit – verstärkt wird diese Möglichkeit durch individuelle Rückmeldungen, wie gut die einzelnen Aufgaben gelöst wurden. Eine besonders anspruchsvolle interaktive Übung rundet den Aufgabenkomplex ab. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen echte Brüche, unechte Brüche und Scheinbrüche kennen. erarbeiten sich die Idee des Umrechnens von Bruchdarstellungen. erarbeiten sich die Idee, wie man Brüche addiert und subtrahiert. üben selbständig das erarbeitete Wissen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit einer Tabellenkalkulation und erarbeiten sich Sicherheit. erweitern ihre Kenntnisse im Bezug auf Tabellenkalkulationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schätzen sich immer wieder selbst ein. arbeiten anhand von individuellen Rückmeldungen an Verbesserungen. geben Hilfeleistungen und fragen nach individuellen Hilfen von anderen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Leseförderung mit kindgerechten Bibel-Geschichten: Noahs Arche

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial bearbeitet das Thema "Leseförderung" fächerübergreifend und kann im Deutsch- und Religionsunterricht eingesetzt werden. Die Kinder lesen die Bibel-Geschichte der Arche Noah genau, vergleichen Bilder mit Texten und reproduzieren das Gelesene.Besonders in den ersten Schuljahren muss das Lesen in allen Unterrichtsfächern geübt werden. Nur wenn die Schülerinnen und Schüler sicher lesen können, verstehen sie Aufgabenstellungen auf Arbeitsblättern, können sie Sachtexte lesen oder Geschichten schmökern . Daher ist es wichtig, Leseverstehen in unterschiedliche Unterrichtskontexte einzubinden. Dieses Arbeitsmaterial enthält ein Arbeitsblatt mit der biblischen Geschichte "Die Arche Noah" in kindgerechter Form. Die Schülerinnen und Schüler lesen den Text. Anschließend vergleichen sie kurze Sätze zur Arche Noah mit einem Bild und entscheiden, ob diese zutreffen oder nicht. Eine abschließende Aufgabe fordert sie dazu auf, die Geschichte in eigenen Worten wiederzugeben. Das Arbeitsblatt kann im Deutsch- oder Religionsunterricht eingesetzt werden. Naheliegend ist, zuerst die Geschichte "Die Arche Noah" zu besprechen und dann die Übungen zum Leseverstehen zu bearbeiten. So können die Kinder auf ihr Vorwissen zurückgreifen.In den ersten Lernjahren fällt Kindern das Lesen besonders schwer. Hilfreich ist es, wenn Lesetexte keine oder nur wenig neue Informationen, sondern bereits bekannten Wortschatz enthalten. Wird die biblische Geschichte vorentlastet, fällt es den Lernenden leichter, dem zusammenhängenden Text einen Sinn zu entnehmen. Auch das Einbinden von Visualisierungen fördert das Verständnis und motiviert die Schülerinnen und Schüler. Der Abgleich von Text und Bild fordert darüber hinaus zum genauen Lesen auf. Der Rätselcharakter der "Wahr oder falsch?"-Aufgabe erfordert, dass die Sätze auch wirklich verstanden werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen eine biblische Geschichte. vergleichen ein Bild mit verschiedenen Aussagen und erkennen diejenigen Aussagen, die nicht zu der Beschreibung passen. geben zuvor Gelesenes in eigenen Worten wieder.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik
  • Primarstufe, Spezieller Förderbedarf

Freundschaft im (Schul-)Alltag: beste Freundinnen und Freunde

Kopiervorlage

Zwischenmenschliche Beziehungen gehören zum alltäglichen Miteinander – auch für Kinder und Jugendliche. In diesem Material für den DaF/DaZ-Unterricht setzen sich die Lernenden anhand anschaulicher Bilder und kurzer Sätze mit dem Thema "Freundschaft" auseinander. Dabei berichten vier Freundinnen beispielhaft von ihrem (Schul-)Alltag. Freundschaft ist ein Thema mit direktem Lebensweltbezug für Kinder und Jugendliche. Freunde sind für sie sehr wichtig und der Umgang der mit Gleichaltrigen begleitet sie in ihrer Entwicklung und eigenen Identitätsfindung sowie Persönlichkeitsentwicklung. Anhand dieser Materialien kann dieses lebensweltnahe Thema im Unterricht aufgegriffen und spannend aufbereitet werden. Diese Materialien für die Grundschule und Sekundarstufe I regen die Lernenden dazu an, über die Bedeutung von Freundschaft nachzudenken: Was bedeutet Freundschaft? Warum sind Freundinnen und Freunde so wichtig? Welche Interessen, Gemeinsamkeiten, Aktivitäten teilen wir? Das Nachdenken über Freundschaft und ihre Beschreibung trägt nicht nur zur eigenen Reflexion bei, sondern bietet auch viele Kommunikationsanlässe. Das respektvolle Sprechen über Freundschaft fördert eine freundliche Arbeitsatmosphäre und stärkt den Teamgeist. Dieses Material kann, je nach Schulstufe und Lerngruppe, vielseitig im Unterricht eingesetzt werden und bietet eine Reihe an Verwendungsmöglichkeiten. Es bietet sich beispielsweise einen Einsatz im DaF-/DaZ-Unterricht an, um den Wortschatz der Lernenden zu erweitern und zu vertiefen sowie eine Reihe von Gesprächsanlässen zu schaffen, damit die Kinder und Jugendlichen in den Austausch gehen und (neuen) Wortschatz anwenden. In diesem Zusammenhang kann es auch zur Förderung der interkulturellen Kompetenz genutzt werden. Des Weiteren können die Arbeitsblätter auch, je nach Themenschwerpunkt, in anderen Fächern eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand kurzer Sätze und authentischer Fotos einige Freundinnen kennen, die beispielhaft Teile ihres Schulalltags und damit aus ihrem Leben vorstellen. Ausgehend davon kann neuer Wortschatz eingeführt, vertieft und in mündlichen und schriftlichen Übungen angewendet werden.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Scham und Ekel

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit befasst sich mit den beiden Emotionen "Scham" und "Ekel" und eignet sich sowohl für den Biologie-Unterricht der Sekundarstufen als auch für den Fachbereich Pflege in der Berufsbildung. Unterschiede werden anhand realitätsnaher Beispiele erarbeitet. Eine PowerPoint-Präsentation führt dabei durch die Unterrichtsstunden und wird begleitet von einem Selbsteinschätzungsbogen, einem Arbeitsblatt mit Musterlösung sowie einer interaktiven Übung. Die Gefühlsregungen Scham und Ekel begegnen uns alltäglich. Während die Emotion "Ekel" durch den Geschmacks- und Geruchssinn angeboren ist, wird "Scham" erst im Laufe der Kindheit entwickelt. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen reflektieren die Schülerinnen und Schüler im Biologie-Unterricht oder im Fachbereich Pflege an berufsbildenden Schulen zu Beginn der Unterrichtseinheit eine Situation beziehungsweise ein Ereignis, das in Zusammenhang mit der Emotion "Ekel" steht. Anhand eines Brainstormings überlegen die Lernenden, wovor sie sich ekeln und was sie in diesen Situationen wahrnehmen beziehungsweise wie sie darauf reagieren. Ein kurzes Fallbeispiel dient den Schülerinnen und Schülern als Austausch. Mögliche Umgangsoptionen mit der geschilderten Situation werden besprochen. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit werden die theoretischen Kenntnisse vermittelt. Begleitend dazu fixieren die Lernenden die Ergebnisse auf ihren Arbeitsblättern. Darüber hinaus erhalten die Lernenden häufig die Gelegenheit der Selbstreflexion. Ein interaktives Rätsel rundet die Lerneinheit ab. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass die Lernenden erkennen, dass das Empfinden von Ekel eine Schutzfunktion hat und einen evolutionären Ursprung hat. Insbesondere das Verspüren von Ekel war in den früheren Jahrzehnten oftmals überlebenswichtig. So konnten Gefahren erkannt und beispielsweise Erkrankungen vermieden werden. Scham hingegen wird individueller empfunden und kann in seiner Ausprägung sehr stark variieren. Differenziert werden der Eigen- und der Fremdscham. Nachdem die Grundlagen im ersten Teil des Unterrichts vermittelt wurden, gilt es daraufhin Strategien zu entwickeln, um den unterschiedlichen Bereichen von Ekel zu begegnen. Vorkenntnisse werden für diese Unterrichtseinheit keine benötigt. Jedoch erfordert die Lerneinheit, dass die Schülerinnen und Schüler offen mit den beiden Emotionen umgehen beziehungsweise ihre eigenen Empfindungen kommunizieren können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Unterschied zwischen Scham und Ekel anhand von Beispielen erklären. entwickeln selbst Maßnahmen für sich, um mit diesen Emotionen umzugehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die H5P-Übungen selbstständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv zusammen und lassen die Meinung der Mitschülerinnen und Mitschüler gelten.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Schutzeinrichtungen bei Gefahren durch elektrischen Strom

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich Schülerinnen und Schüler, welche Gefahren beim Umgang mit elektrischem Strom bestehen. Während das Berühren der mit Gleichspannung betriebenen gängigen Akkus und Batterien weitestgehend ungefährlich ist, kann ein Kontakt mit dem Phasenleiter einer 230 V Wechselstromquelle im Haushalt unter bestimmten Bedingungen auch tödlich enden. Anhand bereits vorhandener Grundkenntnisse über Gleich- und Wechselspannung, Widerstände und Gesetzmäßigkeiten beim elektrischen Stromkreis werden die Lernenden mit den Gefahren, die von elektrischen Stromkreisen – vor allem aber mit Wechselstrom betriebenen Stromkreisen – ausgehen, bekannt gemacht. Dabei ist es besonders wichtig, die Bedeutung von Spannung und Stromstärke herauszuarbeiten, wobei die extreme und oft todbringende Gefahr von der Stromstärke hervorzuheben ist. Dies ist umso bedeutsamer, weil auch vermeintlich geringe Stromstärken ab etwa 30 mA bei entsprechend "langer" Einwirkungszeit von über 100 ms lebensgefährlich sein können. Die Lernenden erhalten dazu zunächst einen Informationstext. Anschließend bearbeiten sie ein Arbeitsblatt mit verschiedenen Übungsaufgaben zum Thema. Im Sinne des selbstgesteuerten Lernens können die Lernenden das Arbeitsblatt auch in Eigenearbeit bearbeiten und anschließend mit dem Lösungsblatt (inklusive Erklärungen) vergleichen. Schutzeinrichtungen bei Gefahren durch elektrischen Strom Die Gefahren, die von Hochspannungsleitungen, Trafos und der 15000 V Fahrleitung der Deutschen Bahn ausgehen, sind hinlänglich bekannt – und im Normalfall auch nicht zugänglich. Unterschätzt wird die häufig vom elektrischen Haushalt ausgehende Gefahr, wenn man eine neue Lampe anschließen will oder ein Elektrogerät reparieren möchte. Beides erfordert Fachwissen und sollte deshalb nicht von Laien durchgeführt werden. Für den Unterricht sollten sich Lehrkräfte ausreichend Zeit nehmen, um das nicht auf den ersten Blick erkennbare Gefahrenpotential der häuslichen Elektrizitätsversorgung zu verdeutlichen. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können nur insofern vorausgesetzt werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler beim Umgang mit elektrischen Geräten im Haushalt wissen sollte, dass es sich um Elektrogeräte handelt, die über die Steckdose betrieben werden –bereits im Kindesalter sollten sie auf die davon ausgehende Gefahr hingewiesen worden sein. Diese mit Wechselstrom betriebenen Geräte haben im Gegensatz zu mit Gleichstrom betriebenen kleinen Akkus oder Batterien ein erhebliches Gefahrenpotential. Didaktisch-methodische Analyse Bei aller Gefährlichkeit von großtechnisch erzeugtem Dreh- beziehungsweise Wechselstrom bei unsachgemäßer Handhabung ist dessen Bedeutung für unser tägliches Leben unbestritten, was man immer dann besonders spürt, wenn der Strom einmal etwas länger ausfällt. Insofern sollte die Gefahr zwar thematisiert, aber nicht überbewertet werden, weil die Gefahr bei sachgemäßer Handhabung dank der vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen gegen Null geht. Die Lernenden sollten nach dieser Unterrichtseinheit in der Lage sein, die Gefahr von Strom aus der Steckdose richtig einzuschätzen. Gleichzeitig sollten sie Bescheid wissen über die im Haushalt vorhandenen Schutzmaßnahmen und deren Wirkweise. Die Lernenden lesen dazu zunächst einen Informationstext und bearbeiten anschließend ein Arbeitsblatt mit Übungsaufgaben. Die Lösungen können abschließend gemeinsam im Plenum besprochen werden oder die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Lösungen selbstständig mit dem Lösungsblatt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die gesundheitlichen Gefahren, die von der häuslichen Elektrizitätsversorgung bei unsachgemäßer Handhabung beziehungsweise laienhafter Reparatur ausgehen können. verstehen die Funktionsweise von entsprechenden Schutzmaßnahmen im Haushalt. können auch rechnerisch nachvollziehen, welche lebensgefährlichen kleinen und großen Stromstärken über den menschlichen Körper bei Kontakt mit dem Wechselstromnetz fließen können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Cartoon der Woche: An der Krise wachsen

Cartoon

Schulschließung, Distanzunterricht, Lernlücken … Schulen und ihre Lehrkräfte haben während der Pandemie viel mitgemacht, doch sie sind daran gewachsen!

  • Fächerübergreifend

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

ANZEIGE

Aktuelle News für die Sekundarstufen