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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
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  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Wälder – von unseren heimischen Wäldern zum Amazonas-Regenwald

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erkunden die Schülerinnen und Schüler das faszinierende Ökosystem Wald und erkennen die Zusammenhänge zwischen Wäldern, dem Klima und uns Menschen. Dabei gehen die Texte und Aufgaben auf Ereignisse wie die verheerenden Waldbrände der letzten Sommer in Deutschland und Brasilien ein, auf das auch in den Medien viel diskutierte Thema "Waldsterben 2.0", auf aktuelle (klima-)politische Entwicklungen in Deutschland und weltweit sowie auf Aktionen und Bewegungen zum Wald- und Klimaschutz wie Fridays for Future. Über debatten- und handlungsorientierte Unterrichtsimpulse werden Werte der Nachhaltigkeit vermittelt, die Jugendlichen werden zum Nachdenken und Diskutieren angeregt und es werden Möglichkeiten für eigenes Handeln erarbeitet. Wälder sind neben den Weltmeeren die artenreichsten, produktivsten und wertvollsten Lebensräume der Erde. Sie erzeugen Sauerstoff, binden Kohlenstoff und regulieren als "grüne Lunge" unseres Planeten das Klima. Die Bilder von gerodeten und brennenden Wäldern – zuletzt etwa von den verheerenden Waldbränden im Amazonas-Regenwald – begegnen uns immer häufiger in den Nachrichten und lassen sicher auch Ihre Schülerinnen und Schüler nicht kalt. Warnungen vor Waldbrandgefahr, etwa aufgrund von extremer Hitze und Dürre, kennen sie inzwischen nicht nur aus südlichen Urlaubsländern, sondern auch aus den Wäldern in ihrer unmittelbaren Umgebung – und das nicht etwa nur im Sommer! Auch den Bäumen in unseren Gärten und Parks sieht man an, dass sie unter dem Klimawandel leiden; viele von ihnen sind in den letzten beiden Hitzesommern gestorben. Inzwischen wird gar von einer "Jahrhundertkatastrophe" und einem "Waldsterben 2.0" gesprochen. Obwohl längst bekannt ist, wie wichtig Wälder – besonders der Amazonas-Regenwald – sind, wird weltweit alle drei Sekunden eine Waldfläche von einem ganzen Fußballfeld zerstört! Trotz zahlreicher Zertifikate und Abkommen konnte der Raubbau am Amazonas-Regenwald bisher nicht gestoppt werden. Auch wir in Europa tragen mit unserem Konsumverhalten zur Zerstörung des Regenwaldes bei – beispielsweise mit unserem Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten, dem Kauf von Möbeln, Papier oder Grillkohle aus Tropenhölzern oder mit der Verwendung von Produkten, die Palmöl enthalten, das nicht ökologisch und sozial vertretbar produziert wurde. Dass und wie Waldzerstörung und Klimawandel – und im Umkehrschluss auch Waldschutz und Klimaschutz - sich gegenseitig begünstigen, dafür schafft das Bildungsmaterial in dieser Unterrichtseinheit Bewusstsein und Verständnis. Medienpräsente Themen sowie aktuelle Entwicklungen werden aufgegriffen und deren Hintergründe werden verständlich erklärt. Die Schülerinnen und Schüler werden zudem mit einer Auswahl weiterführender Links zur eigenen Recherche angeregt, und ihnen werden Handlungsoptionen zur Problemlösung aufgezeigt. Mit der Aktionsmappe "Wälder – von unseren heimischen Wäldern zum Amazonas-Regenwald" möchte Greenpeace Lehrkräften und ihren Lerngruppen Anregungen bieten, sich mit Wäldern und dem Klimawandel nicht nur inhaltlich zu beschäftigen, sondern im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auch selbst für den Wald- und Klimaschutz aktiv zu werden. Mehr Informationen dazu finden Sie im Themendossier . Didaktische Hinweise Was bedroht die Wälder in Deutschland und im Besonderen? Und welche Verantwortung tragen wir in Europa – auch für den Regenwald im Amazonas-Becken? Was kann jeder und jede Einzelne von uns für den Erhalt und Schutz der Wälder tun, und ist eine ökologisch und sozial verantwortliche wirtschaftliche Nutzung des Regenwaldes überhaupt möglich? Mit diesen und weiteren Fragen setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler bei der Beschäftigung mit der Aktionsmappe "Wälder – von unseren heimischen Wäldern zum Amazonas-Regenwald" auseinander. So werden die Jugendlichen dazu angeregt, sich ihrer eigenen Verantwortung für den Schutz der Wälder bewusst zu werden und diese Erkenntnis in verantwortungsbewusstes Handeln zu übertragen. Ausgehend von einem Überblick über unterschiedliche Arten von Wäldern weltweit setzt die Aktionsmappe einen Fokus auf heimische Wälder (Aktionsblatt 1) und den Amazonas-Regenwald (Aktionsblätter 2 bis 4). Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei Wälder als komplexe Ökosysteme, Bedrohungen, denen Wälder ausgesetzt sind, sowie konkrete Maßnahmen zum Erhalt und Schutz der Wälder. Abschließend werden die Zusammenhänge zwischen Wäldern und Klima vertiefend betrachtet, wobei ein inhaltlicher Schwerpunkt auch auf der nationalen und internationalen Klimapolitik liegt (Aktionsblatt 5). Methodische Hinweise Die Aktionsblätter verfolgen einen debattenorientierten Ansatz. Zum Themenbereich Wald werden unterschiedliche Richtungen im öffentlichen Diskurs ausgewogen dargestellt und so zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema sowie zur Diskussion angeregt. So sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, sich auf dieser Grundlage ihr eigenes, begründetes Urteil zu bilden. Darüber hinaus wird ein (auch fächerübergreifender) handlungsorientierter Ansatz verfolgt: Die Schülerinnen und Schüler werden zum Beispiel zu eigenen Aktionen angeregt und sollen dabei möglichst auch selbst in den Wald gehen. Hinweise zu den Arbeitsaufträgen Alle Arbeitsaufträge können ohne spezifische fachliche Vorkenntnisse bearbeitet werden. Die zur Bearbeitung der Aufgaben nötigen inhaltlichen Informationen finden sich in den Informationstexten auf den Aktionsblättern beziehungsweise unter den in den Arbeitsaufträgen angegebenen Internet-Quellen. Die angegebenen Links sollen dabei der Orientierung Ihrer Schülerinnen und Schüler bei der Informationsrecherche dienen und können natürlich um weitere Informationsquellen ergänzt werden. Die Arbeitsaufträge decken die Anforderungsbereiche I (Reproduktionsleistungen), II (Reorganisations- und Transferleistungen) und III (Reflexion und Problemlösung) ab und sind dabei in die Kategorien leicht, mittel und schwer unterteilt. So können Sie zur inneren und äußeren Differenzierung je nach Alter und Lernstand Ihrer Schülerinnen und Schüler die jeweils passenden Aufgaben auswählen beziehungsweise – im Sinne einer Förderung der Selbstkompetenz – von den Lernenden selbst auswählen lassen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Wälder komplexe Ökosysteme sind, in denen Bäume ein soziales Miteinander leben. erarbeiten sich Hintergrundwissen über verschiedene Waldarten in den unterschiedlichen Klimazonen unseres Planeten. befassen sich mit den Tieren, Pflanzen und indigenen Völkern, die im Amazonas-Regenwald beheimatet sind. erkennen die Bedeutung von Wäldern als "grüne Lunge" unseres Planeten und damit für unser gesamtes Ökosystem. werden mit unterschiedlichen Bedrohungen für unsere heimischen Wälder und den Amazonas-Regenwald konfrontiert, befassen sich vertiefend damit und erkennen den Einfluss unserer Lebensweise auf die Zerstörung der Wälder. erkennen die Zusammenhänge zwischen Wäldern und dem Klimawandel, entwickeln Maßnahmen zum Schutz der Wälder sowie des Klimas und informieren andere darüber. setzen sich für den Wald- und Klimaschutz ein und animieren ihre Schulgemeinschaft und ihr Umfeld, sich ebenfalls zu engagieren.

  • Geographie / Jahreszeiten / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Was ist Schall? Schülerexperimente im Musik-Unterricht

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Akustik. Sie lernen die Theorie des Schalls und seiner Ausbreitung kennen, entdecken und verstehen die Entstehung und Ausbreitung von Tönen, Klängen und Geräuschen anhand unterschiedlicher praktischer Experimente.Die Thematik Klang- und Schallexperimente ist aufgrund seiner Offenheit, dem experimentellen Umgang mit musikalischem Material und ihrer grundlegenden Bedeutung für das Fach Musik hervorragend als Einstiegsthema in den Musik-Unterricht der Orientierungsstufe geeignet. Obwohl die Schülerinnen und Schüler das Fach Physik in der Regel noch nicht belegen, tauchen sie mithilfe dieses Arbeitsmaterials rund um die Lehre vom Schall ein wenig in diese Materie ein. Mithilfe von Schülerexperimenten sammeln die Lernenden praktische Erfahrungen, die für das Grundverständnis von Musik bedeutsam sind. Sie lernen zu Beginn mithilfe einer Bildbeschreibung oder alternativ mit einem der vorgeschlagenen Experimente, dass Luft aus Schwingungen besteht und es verschiedene Arten davon gibt: den Knall, den Klang, das Geräusch und den Ton. Die Klasse erhält einen Einblick in die Tonhöhe und darf anhand verschiedener praktischer Versuche die Luft im Klassenzimmer selbst zum Schwingen bringen. Dadurch wird zugleich das Beobachten und Beschreiben gefördert, da die Lernenden die Ergebnisse der Experimente mündlich oder schriftlich festhalten. Vertiefend kann die Lehrkraft folgende Fragestellungen zur Diskussion stellen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Lautstärke und meinem Abstand zur Geräuschquelle oder von der Größe des schwingenden Gegenstandes? Die Vermutungen der Schülerinnen und Schüler können anschließend mit weiteren Schülerexperimenten bestätigt oder widerlegt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauchen ein in die Lehre vom Schall, der Akustik. lernen den Unterschied zwischen Klang, Knall und Geräusch kennen. experimentieren mit Klängen, Tönen und Geräuschen mithilfe von Naturmaterialien, Alltagsgegenständen, ihrer Stimme und ihrem Körper. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten während der Experimentierphasen respektvoll miteinander zusammen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Was ist Kooperatives Lernen?

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel zum Thema Kooperatives Lernen führt in die Grundprinzipien kooperativer Lernformen ein und gibt einen Überblick über die zentralen fächer- und klassenübergreifenden Methoden zur Schüleraktivierung. Die Prinzipien Think Pair Share, Lernen durch Lehren und die damit verbundene positive wechselseitige Abhängigkeit sowie die Reflexion von Gruppenprozessen werden erläutert. Kooperatives Lernen: Ist das nicht einfach Gruppenarbeit? Kooperatives Lernen bezeichnet zunächst grundsätzlich eine Lernform, bei der die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Lernstoff erarbeiten. Allerdings berücksichtigt Kooperatives Lernen fachliches, soziales und methodisches Lernen zur Schüleraktivierung . Dementsprechend ist die traditionelle Gruppenarbeit dieser Lernform zuzurechnen, sofern die einzelnen Mitglieder Verantwortung übernehmen und einen individuellen Beitrag zur Erfüllung der Aufgabe leisten. Darüber hinaus gibt es jedoch zahlreiche unterschiedliche Methoden, die in Partner- oder Gruppenarbeit oder auch im Lernen mit der ganzen Klassen kooperativ sind. Je nach Methode ist häufig eine mehr oder weniger intensive Vorbereitung und Vorarbeit zur Etablierung der Lernform in der Klasse notwendig. Besonders in Klassen, die Unterricht bisher häufig frontal oder individuell erlebt haben, ist es einerseits notwendig, eine positive Einstellung zum Kooperativen Lernen zu entwickeln und andererseits, soziale und kommunikative Kompetenzen gezielt zu schulen. Wenn Sie ein grundlegendes Umdenken vom Frontalunterricht zum Kooperativen Lernen als Unterrichtsnormalität anstreben, kann im Vorfeld eine Diskussion mit der Klasse hilfreich sein. Wichtig ist dabei, transparent zu machen, dass mit der neuen Sozialform auch neue Lernziele verbunden sind. Die Schülerinnen und Schüler sollten erkennen können, welche Kompetenzen sie mit dieser Unterrichtsform zusätzlich erlangen können. Andererseits sollte ihnen bewusst sein, dass sie ein höheres Maß an Eigenverantwortung übernehmen müssen. Bedenken und Einwände sollten offen diskutiert werden. Feedback anleiten Für die Entwicklung einer nachhaltigen Unterrichtspraxis ist Feedback sehr hilfreich. Nach der kooperativen Bearbeitung einer Aufgabe und gegebenenfalls der Präsentation in der Klasse kann beispielsweise ein Peer-Feedback stattfinden, dass jedoch gut angeleitet sein sollte. Inhaltlich kann dabei sowohl über den fachlichen Lernerfolg der Gruppe als auch über die Kommunikation untereinander gesprochen werden. Vorbereitend sollte die Klasse sich darauf einigen, dass Feedback grundsätzlich wertschätzend geschehen sollte. dass Rückmeldungen als Beobachtungen formuliert werden, nicht als Bewertung. dass Rückmeldungen konkret sein und mit Beispielen belegt werden sollten. Zu vermeiden sind pauschale Behauptungen. dass Feedback den Sinn hat, den anderen eine konkrete Handlungsmöglichkeit anzubieten. Es sollte also keine Kritik an etwas geäußert werden, was die andere Person nicht ändern kann. Zu jedem Punkt können gemeinsam Beispiele und Gegenbeispiele gesammelt werden. Auch die Annahme von möglicher Kritik sollte vorbereitet werden: Die Person, die die Rückmeldung bekommt, hört zunächst zu. Anschließend kann sie Fragen stellen, sollte sich aber nicht rechtfertigen oder in eine Abwehrhaltung gehen. Inwieweit sie die Kritik annimmt, bleibt dennoch der Person selbst überlassen. Methode I: Kooperatives Lernen in heterogenen Vierergruppen Eine kooperative Lernform, die sich für die allmähliche Etablierung einer grundsätzlich kooperativen Unterrichtsgestaltung gut eignet, ist das Lernen in heterogenen Vierergruppen. Dabei arbeiten für eine positive wechselseitige Abhängigkeit vier unterschiedlich lernstarke Schülerinnen und Schüler zusammen an der Lösung eines Problems, entweder alle gemeinsam, oder mit verteilten Aufgaben, die am Ende zusammengeführt werden. Welche Variante gewählt wird, kann die Lehrkraft vorgeben. Grundsätzlich wird das Prinzip Think-Pair-Share angewandt. Bei der gemeinsamen Bearbeitung lesen die Schülerinnen und Schüler zunächst den Arbeitsauftrag. Anschließend machen sie sich mit dem Material vertraut. Sind zum Beispiel in inklusiven oder integrativen Settings Lernende beteiligt, denen dies aufgrund fehlender Lesefähigkeit nicht möglich ist, können die übrigen Gruppenmitglieder Aufgaben und Texte vorlesen. Anschließend bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben zunächst individuell, indem sie Ideen entwickeln, Lösungswege ausprobieren und sich Notizen machen ( Think ). Die nächste Phase besteht darin, dass die Ergebnisse innerhalb der Gruppe präsentiert und besprochen werden ( Pair ). Dabei einigen sich die Mitglieder auf gemeinsame Lösungen. Zum Schluss werden die Gruppenlösungen in der Klasse besprochen ( Share ). Bei der arbeitsteiligen Variante dieser Methode lesen die Schülerinnen und Schüler ebenfalls zuerst die Arbeitsaufträge und verteilen sie dann. Als Hilfestellung kann die Lehrkraft dazu den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und das Lernziel beziehungsweise die jeweils geschulte Kompetenz zu jeder Teilaufgabe notieren. Nun arbeiten die Lernenden wiederum erst individuell ( Think ), tragen dann die Ergebnisse zu einem Gruppenergebnis zusammen ( Pair ) und stellen dieses Ergebnis abschließend in der Klasse vor ( Share ). In beiden Varianten kann die Lehrkraft Zeitfenster für die einzelnen Phasen vorgeben. Zudem können Rollenkarten dabei helfen, den Lernenden ihre individuelle Verantwortung bewusst zu machen. Folgende Aufgaben können beispielsweise verteilt werden: Schriftführer oder Schriftführerin, Zeitwächter oder Zeitwächterin, Lautstärkewächter oder Lautstärkewächterin, Teamsprecher oder Teamsprecherin, Materialverantwortlicher oder Materialverantwortliche. Methode II: Gruppenpuzzle Das Gruppenpuzzle eignet sich vor allem für die Erarbeitung längerer und schwierigerer Texte. Die Schülerinnen und Schüler finden sich in Fünfer- oder Sechsergruppen zusammen. Nach Möglichkeit sollten alle Gruppen gleich groß sein und der Anzahl der zu bearbeitenden Texte oder Textteile entsprechen. Jedes Gruppenmitglied bekommt einen Text(teil), liest ihn, macht sich Notizen zum Inhalt und markiert unverständliche Wörter oder Textstellen. In der zweiten Phase bilden die Lernenden neue Gruppen: Nun arbeiten alle Personen zusammen, die Text A bearbeiten, außerdem alle Personen, die Text B bearbeiten usw. Die Schüler geben den Inhalt wieder und lösen gemeinsam Verständnisfragen. In der dritten und letzten Phase finden sich die ursprünglichen Gruppen wieder zusammen. Nun stellt jedes Gruppenmitglied seinen Text vor und beantwortet die Rückfragen der anderen. Offene Fragen werden notiert und können ganz zum Schluss im Plenum gestellt werden. Auch für das Gruppenpuzzle sollte die Lehrkraft Zeitfenster für die jeweiligen Phasen vorgeben. Methode III und IV: Paarweises Lesen und Scripted Cooperation Bei beiden Methoden wird ein Lesetext von zwei Lernenden gemeinsam bearbeitet. Zur Vorbereitung unterteilt die Lehrkraft den Text in eine gerade Anzahl Abschnitte. Beim Paarweisen Lesen liest Partner A den ersten Abschnitt vor, während Partner B zuhört. Unbekannte Wörter klären beide gemeinsam. Anschließend gibt B den Abschnitt in eigenen Worten wieder. A überprüft die Zusammenfassung anhand des Textes. Anschließend wird der nächste Abschnitt gelesen, wobei die Partner die Rollen tauschen. Bei der Scripted Cooperation ist das Setting ähnlich: Zwei Lernende erhalten einen in Abschnitte unterteilten Text. Im Gegensatz zum Paarweisen Lesen lesen hier beide Partner den ersten Abschnitt und drehen dann das Blatt um, sodass sie nicht mehr im Text nachlesen können. Partner A fasst den Abschnitt in eigenen Worten zusammen, während Partner B zuhört und das Textverständnis mit dem eigenen abgleicht. Gemeinsam formulieren sie kurze inhaltliche Notizen. Anschließend tauschen sie die Rollen und bearbeiten den nächsten Abschnitt. Weiterführende Methoden und didaktische Konzepte Folgende Methoden und didaktische Konzepte können im Rahmen des Kooperativen Lernens außerdem interessant sein: Beim Lernen durch Lehren erarbeiten Schülerinnen und Schüler kooperativ Inhalte, die sie dann den anderen vermitteln. Eine Möglichkeit, dieses Prinzip auf eine relativ kleine Aufgabe anzuwenden, ist das oben vorgestellte Gruppenpuzzle. Doch auch Referate und schülergeleitete Projekte können mit dieser Methode vorbereitet werden. Das Prinzip des Problembasierten Lernens kann ebenfalls interessante Impulse für kooperative Projektarbeiten und die Erarbeitung von Lernstoff liefern. Grundsätzlich geht es darum, gemeinsam eine Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden. Die Methode der Konstruktiven Kontroverse eignet sich besonders für den Einstieg in neue Thematiken. Hier nehmen die Schülerinnen und Schüler in Diskussionen bestimmte Rollen ein und vertreten bestimmte Standpunkte. Die Vorbereitung in Gruppen- und Partnerarbeit folgt dabei einem festen Konzept. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in den Literaturangaben und der Linkliste. Fazit Kooperative Lernformen können einen hohen Anteil echter Lernzeit im Unterricht gewährleisten und zu einem lernförderlichen Klima beitragen. Die direkte Interaktion durch den Austausch der Lernenden zunächst in geschütztem Raum erhöht den Redeanteil der Schülerinnen und Schüler und kann das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse verbessern. Dadurch, dass die einzelnen Gruppenmitglieder individuell Verantwortung für sich und andere übernehmen, werden soziale Kompetenzen gefördert. Die Lernenden üben aktives Zuhören und können ihre Leistung durch das Feedback von Gleichaltrigen langfristig steigern. Sinnvoll und zielführend eingesetzt können digitale Medien kooperative Lernarrangements strukturieren und die Lernenden zur direkten Interaktion motivieren. Ein Beispiel für modernes kooperatives Arbeiten ist das Lernen mit Padlet .

  • Fächerübergreifend

Au Pair in the USA - final exam practice

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit informiert Schülerinnen und Schüler über das populäre Thema "Au Pair in the USA" in Form einer simulierten Abschlussprüfung. Neben einer "viewing task" zum Einstieg stehen in der Einheit die skills "reading", "use of English", "speaking" und "guided writing" im Fokus. Die Aufgabenformate entsprechen denen der Abschlussprüfung an bayerischen Realschulen.Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Abschlussprüfung nimmt oftmals viel Zeit in Anspruch. Jedoch ist es nicht immer einfach passendes, geeignetes und thematisch ansprechendes Material zu finden. Diese Unterrichtseinheit hat als Themenschwerpunkt "Au Pair in the USA". Vor allem Schülerinnen wollen nach dem Abschluss eine neue Erfahrung machen, die Welt entdecken, neue Menschen und Kulturen kennen lernen. Für sie stellt ein Auslandsjahr als "Au Pair" eine gute Option dar. Diese Unterrichtseinheit liefert den Schülerinnen und Schüler viele wertvolle Informationen zu diesem Auslandsprogramm. Viele Phasen der Einheit sollen die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit absolvieren, das Ende bildet eine speaking activity in Partnerarbeit. Weitere Aufgaben aus dem Bereich grammar, speaking und guided writing finden sich in der komplementären Unterrichtseinheit Work and travel in Australia and New Zealand - final exam practice . Es empfiehlt sich, dass man die Aufgaben in Stillarbeit machen lässt, um so die Situation in der Abschlussprüfung optimal zu simulieren. Hauptaufgabe der Lehrkraft ist es, für Stille und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu sorgen und vorher die entsprechenden Materialien in ausreichender Anzahl bereit zu stellen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mit den verschiedenen Aufgabenformaten und grammatikalischen Inhalten vertraut sein, da diese für die Abschlussprüfung relevant sind. So liegt auch der Schwerpunkt der Einheit nicht auf der Wiederholung einer bestimmten Kompetenz, sondern auf der Kombination mehrerer skills zur Wiederholung und Festigung typischer Aufgabenstellungen einer Abschlussprüfung. Das Thema "Au Pair" im Unterricht Es kann erkannt werden, dass das Programm "Au Pair in den Vereinigten Staaten" durchaus eine gute Alternative sein kann, um Land, Kultur und Menschen vor Ort kennen zu lernen. Ebenso erhalten Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen, was zu beachten ist, wenn man als Au Pair tätig sein möchte, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, aber auch was man im Gegenzug bekommt. Vielleicht kann diese Unterrichtseinheit die ein oder andere Schülerin oder auch Schüler dahingehend beeinflussen, sich um eine Stelle als Au Pair nach der Schulzeit zu bewerben oder sich zumindest eingehend mit der Thematik zu beschäftigen. Didaktisch-methodische Hinweise Die Unterrichtseinheit beinhaltet unterschiedliche Erarbeitungsphasen und bietet sich abwechselnde Sozialformen, sodass es den Schülerinnen und Schüler große Freude bereiten dürfte, die unterschiedlichen Aufgaben (trotz einer simulierten Prüfungssituation) zu bearbeiten. Durch eine lebensnahe und spannende Thematik, die mit einer realistischen Vorbereitung auf die Abschlussprüfung verknüpft wird, ist ein hohes Maß an Motivation und Aufmerksamkeit gegeben. Viele der Aufgaben können die Schüler und Schülerinnen in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten, wodurch differenziert gearbeitet werden kann. Ebenso ist es möglich, dass die schnellen Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Aufgabe bearbeiten. Dadurch, dass es sich nur um Teile einer Abschlussprüfung handelt und nicht um eine komplette Arbeit, werden die Schülerinnen und Schüler auch nicht überfordert. Zur vertiefenden Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ist es ratsam, auch die Unterrichtseinheit Work and travel in Australia and New Zealand - final exam practice durchzuführen, damit die Klasse möglichst viele Aufgabentypen auch aus dem Bereich grammar üben kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen zum Thema Au Pair. wiederholen und üben verschiedene skills und grammatikalische Themen als Vorbereitung für die Abschlussprüfung. erhalten einen Einblick und Informationen zum Ablauf eines Au Pair Programms. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind diszipliniert bei der Stillarbeit. arbeiten gut und respektvoll in ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Sprech- und Schreibanlässe für den Französisch-Unterricht

Kopiervorlage
5,99 €

Diese Sprech- und Schreibanlässe für den Französisch-Unterricht regen die Lernenden durch Impulse aus dem Alltag dazu an, sich auf Französisch über ihre Person, ihre Interessen und die Gesellschaft auszutauschen. Die Schülerinnen und Schüler üben den französischen Wortschatz sowie die Grammatik an und trainieren die Sprechkompetenz in geschütztem Raum. Im Kontakt mit Menschen aus dem Zielsprachenland werden unsere Schülerinnen und Schüler mehr Hören und Sprechen als Lesen und Schreiben. Für den Fremdsprachenunterricht ist deshalb eine alltägliche Aufgabe, motivierende und authentische Sprechanlässe zu schaffen, denn die Sprechkompetenz ist mit der Hörverstehenskompetenz diejenige Fähigkeit, die es intensiv zu schulen gilt. Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen beschreibt den Anforderungsbereich der "Mündlichen Interaktion allgemein" auf dem Niveau B1 wie folgt: Der Lernende kann "ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel einsetzen, um die meisten Situationen zu bewältigen, die typischerweise beim Reisen auftreten. "ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen über Themen, die vertraut sind, persönlich interessieren oder sich auf das alltägliche Leben beziehen." Diese Schreib- und Sprechanlässe für den Französisch-Unterricht eignen sich als Ausgangspunkt bei der Suche nach Übungsmöglichkeiten für das dialogische Sprechen . Sie können und sollten dem jeweiligen Niveau der Lerngruppe angepasst (oder binnendifferenzierend eingesetzt) werden und schaffen motivierende und authentische Sprechanlässe. Die Lernenden werden durch die einzelnen Karten dazu herausgefordert, sich auf den dialogischen Austausch auf Reisen in das Land der Zielsprache vorzubereiten. Dadurch, dass sich die Schülerinnen und Schüler ausgehend von authentischen Fragen auf Französisch über ihre Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen und das aktuelle Geschehen austauschen, kommunizieren die Lernenden untereinander in der Fremdsprache und wenden den im Unterricht erlernten Wortschatz sowie die Grammatik zielorientiert an. Die Impulskarten eignen sich sowohl für den Anfängerunterricht als auch durch entsprechend umfangreichere Fragen für den fortg eschrittenen Fremdsprachenunterricht .

  • Französisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Partizipation im Unterricht stärken durch ästhetische Lernzugänge

Fachartikel

Anhand von Beispielen aus Schulentwicklungsprogrammen zur Förderung Kultureller Bildung zeigt dieser Artikel, wie ästhetische Zugänge im Unterricht die Teilhabe von Schülerinnen und Schülern ermöglichen und zu ihrer Kompetenzentwicklung beitragen.

  • Fächerübergreifend

Heterogenität im Klassenzimmer: kreative Methoden für individuelle Zugänge und Arbeitsweisen in…

Fachartikel

Dieser Artikel zum Thema "Heterogenität im Klassenzimmer" zeigt, weshalb sich insbesondere kreative Unterrichtsmethoden für den angemessenen Umgang mit Vielfalt in Lerngruppen eignen. Zudem werden konkrete Beispiele vorgestellt, wie mit dem Einsatz von künstlerisch-ästhetischen Methoden im Fachunterricht individualisierte Lernarrangements gestaltet werden können.

  • Fächerübergreifend

Typischer Lehrerspruch: Gegessen wird bitte in der Pause.

Cartoon

Packt der eine oder die andere aus der Schülerschaft während des Unterrichts heimlich das Frühstück unter dem Tisch aus dem Schulranzen aus, dann erwähnt die Lehrerin oder der Lehrer nur zu gerne: "Gegessen wird bitte in der Pause." Das Sandwich für die Schule trägt schließlich nicht umsonst den Namen "Pausenbrot".

  • Fächerübergreifend

Physik und das Spiel mit Kräften

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Kraft erleben und experimentieren Schülerinnen und Schüler mit ihren Stühlen: Sie bewegen sich und die Stühle, lassen sie "tanzen" und erschließen sich darüber, wie sich Kraft im physikalischen Sinn konzeptualisieren und systematisch abbilden lässt.In dieser Unterrichtseinheit für den Physik-Unterricht sollen die Wechselwirkungen von Kräften erfahrbar gemacht werden. Die Einheit dient der Einführung in das physikalische Konzept von Kräften mittels körperlicher Erfahrung. Zur Beschreibung der Kräfte werden Vektoren eingeführt, um somit Angriffspunkt, Richtung und Stärke von Kräften zu veranschaulichen. Die Unterrichtseinheit ist im Rahmen von Generation K entstanden, einem Programm zur kulturellen Schulentwicklung in Rheinland-Pfalz. Dort setzen Kunstschaffende gemeinsam mit Lehrkräften Unterricht um. Dafür wurden sie nach dem Prinzip von Learning Through The Arts (LTTA) fortgebildet. Sie können diese Einheit auch als einzelne Lehrkraft umsetzen; hilfreich ist eine Affinität zu Ausdruckstechniken und kreativen Spielweisen des zeitgenössischen Tanzes. Das Thema Kraft im Unterricht: Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler haben idealerweise bereits Erfahrungen mit Vektoren aus dem Themenbereich "Geschwindigkeit von Körpern". Außerdem kennen sie die verschiedenen Wirkungen von Kräften. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erfahren gezielt einzelne Kräfte, erleben ihr Zusammenspiel und die Komplexität. Auf diesem Phänomen aufbauend wird eine analytische Notwendigkeit physikalischer Konzepte zum Thema Kraft begreifbar. Die künstlerische Ebene soll die Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, sich niederschwellig an die abstrakte Welt der physikalischen Konzepte anzunähern. Sie schafft einen sinnlichen Anreiz, um sich abstrakt damit auseinanderzusetzen. Das Thema selbst erscheint während der ersten Hälfte der Einheit stellenweise fast als ein Randphänomen, um die Schülerinnen und Schüler im körperlichen, experimentellen Modus gewähren zu lassen. Methodische Analyse Der Einsatz künstlerischer Methoden dient dazu, Unterrichtsinhalte erlebbar und gestaltbar zu machen. Künstlerische Verfahrensweisen und Gestaltungsaufgaben erzeugen Räume oder sind von vorne herein als Erkenntniswege vorbereitet, um eher erlebnisferne Konzepte der persönlichen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler nahe zu bringen. Die direkte Übersetzung eines Themas ist dabei eher zweitrangig. Der Künstler beziehungsweise die Künstlerin sowie die Lehrkraft arbeiten von zwei Seiten auf ein bestimmtes Lernziel hin. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die eigenständige Gestaltung und Beobachtung der zugrundeliegenden Parameter (wie hier Stärke und Richtung der Kraft) durch die Schülerinnen und Schüler positiv darauf auswirkt, das Interesse der Lernenden zu wecken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Wechselwirkung von Kräften und können diese mithilfe von Vektoren beschreiben. erproben künstlerische Gestaltung und Prinzipien kreativer Verdichtung sowie einzelne Verfahren zur künstlerischen Verdichtung. können persönliche Vorlieben und Ausdrucksstärken gezielt zum Einsatz bringen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler besprechen und gestalten gemeinsame Ideen. überprüfen die persönliche Haltung und bringen sie in den kreativen Diskurs ein. trainieren, Ergebnisse zu präsentieren, Feedback zu bekommen und zu geben.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen" erarbeiten die Lernenden Kriterien für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch und wenden diese in Simulationsübungen mit Videoaufzeichnung an. Sie reflektieren dabei Höflichkeitsregeln und verbessern im Rollenspiel ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit sowie ihre nonverbale Kommunikation.Die Unterrichtseinheit "Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen" knüpft an die Einheit Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf zur schriftlichen Bewerbung und ergänzt damit eine Reihe zum Bewerbungsverfahren an. Sie bietet praxisnahes, anwendungsorientiertes Material zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder auch eine Anstellung nach der Ausbildung oder dem Studium und ermöglicht Simulationsübungen mit strukturierter Auswertung. Das Thema "Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen" im Unterricht Das Thema Bewerbung ist sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II Gegenstand in den Fächern Deutsch, Politik oder SoWi und in berufsbildenden Schulen im Fach Kommunikation. In diesem Zusammenhang kommt es nicht nur auf die Formulierung eines gelungenen Bewerbungsschreibens an, sondern auch auf den "richtigen Auftritt" im Vorstellungsgespräch . Das vorrangige Lernziel dieser Unterrichtseinheit ist somit die Förderung des mündlichen Ausdrucksvermögens sowie der dazugehörigen nonverbalen Kommunikationsformen in der Stresssituation Bewerbungsgespräch, um auch bei diesem nicht-schriftlichen Teil des Bewerbungsverfahrens eine größtmögliche Überzeugungskraft zu entfalten. Die Sachkompetenz der durchführenden Lehrkraft umfasst demnach die gängigen Phasen und Normen sowie typische Fragen, geschickte Antworten und nicht zuletzt Hürden beim Vorstellungsgespräch. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler kennen die Stationen eines üblichen Bewerbungsverfahrens und sind bereits mit der Gestaltung des schriftlichen Teils der Bewerbung vertraut. Vorteilhaft sind außerdem Vorkenntnisse über strukturierte Gesprächsführung und nonverbale Kommunikation, die bei einem Vorstellungsgespräch nicht zu unterschätzen ist. Grundsätzlich sollten die Lernenden gängige Höflichkeitsregeln kennen und umsetzen können. Hilfreich wären auch Kenntnisse über Strategien der Stressbewältigung sowie den Umgang mit Nervosität. Didaktische Analyse Wie präsentiere ich mich in einem persönlichen Gespräch mit einem Arbeitgeber als die ideale Kandidatin beziehungsweise der ideale Kandidat für eine ausgeschriebene Stelle mit spezifischen Anforderungen? Die Überzeugungskraft ergibt sich beim Vorstellungsgespräch aus einem gelungenen Auftritt. Dass dieser auf einer gründlichen Vorbereitung beruht, wird den Schülerinnen und Schülern im Verlauf dieser Unterrichtseinheit bewusst. In der ersten Stunde reflektieren die Lernenden über die Bedeutung von Höflichkeitsregeln und eines passenden äußeren Erscheinungsbilds beim Vorstellungsgespräch. Die Folgestunde macht sie mit den Phasen sowie mit typischen Fragen und geschickten Antworten vertraut. Als Schwerpunkt der Unterrichtseinheit schließt sich daran die Simulation von Vorstellungsgesprächen an. Alle Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an der Vorbereitung der Rollenspiele mit fiktiven Rollenprofilen, bei denen auch die Perspektive des Arbeitgebers berücksichtigt ist. Anschließend werden (mindestens) zwei Simulationsübungen mit freiwilligen Lernenden durchgeführt, wobei die zweite per Video aufgezeichnet wird. Dies ermöglicht eine besonders intensive, nach Phasen gegliederte Auswertung mithilfe klarer Kriterien. Dazu zählen nicht nur die inhaltlichen Aspekte, sondern vor allem das mündliche Ausdrucksvermögen und die nonverbale Kommunikation. Die bei den Simulationsübungen gesammelten Erfahrungen – gerade auch "Fehler" – stärken die Schülerinnen und Schüler für den Ernstfall, wenn sie das erste echte Vorstellungsgespräch zu bewältigen haben. Methodische Analyse Das methodische Konzept der Unterrichtseinheit ist auf die Schüleraktivität ausgerichtet und berücksichtigt sowohl Phasen der Einzelarbeit (mitsamt Hausarbeiten) als auch Partner- und Gruppenarbeit. Jede Unterrichtsstunde verfügt über ein breites Zeitfenster zur intensiven Auswertung der jeweiligen Arbeitsergebnisse. Die Simulationsübungen mit Rollenspielen stellen eine methodische Besonderheit dieser Unterrichtseinheit dar. Dies gilt auch für die strukturierte Analyse mithilfe einer Videoaufzeichnung. In dieser Phase kann im Plenum eine positive Feedback-Kultur eingeübt werden, die auf den Prinzipien Klarheit und Fairness beruht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Phasen eines Vorstellungsgesprächs sowie typische Fragen und besondere Herausforderungen. wirken beim Vorstellungsgespräch in der Bewerberrolle durch angemessene Antworten in Verbindung mit einer passenden nonverbalen Kommunikation überzeugend. werten Simulationsübungen kriteriengeleitet aus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Videotechnik zum Aufzeichnen von Simulationsübungen ein. werten Simulationsübungen mithilfe von Videoaufzeichnungen strukturiert aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen von Simulationsaufgaben andere Perspektiven ein. übernehmen bei Partner- und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. präsentieren Arbeitsergebnisse in Kleingruppen sowie im Plenum, vertreten Positionen und geben in fairer Weise Feedback.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multiplizieren von Brüchen anhand des "Von-Ansatzes": Teil mich und versteh mich!

Unterrichtseinheit

Diese Einheit für den Mathematik-Unterricht zeigt auf, wie Schülerinnen und Schüler mittels sinnlich-visueller Methoden an das Multiplizieren von Brüchen herangeführt werden können. In diesem Fall wird ein aus 32 Einzelstücken bestehendes Ganzes immer weiter geteilt (also jeweils mit ½ mal genommen): Aus einem Halben wird ein Viertel, wird ein Achtel, ein Sechzehntel und so weiter. Dieses Teilen und Verkleinern wird von den Schülerinnen und Schülern selbst ausgeführt, mit dem eigenen Körper erlebt und schließlich reflektiert und präsentiert. Bruchrechnen ist für viele Schülerinnen und Schüler ein abstraktes Feld, das oft nichts mit der eigenen sinnlichen oder körperlichen Erfahrung zu tun hat. Der kreative Zugang zum Lerngegenstand ermöglicht es, die abstrakten Vorgänge der Mathematik mit dem eigenen Körper auf sinnliche Weise erfahrbar und erlebbar zu machen. Dies löst Blockaden, ermöglicht angstfreies, lustbetontes und ganzheitliches und damit nachhaltiges Lernen und die Bezugnahme auf die eigene Person. Didaktische Analyse Die Thematik Bruchrechnen ist für viele Schülerinnen und Schüler ein abstraktes Feld, das oft nichts mit der eigenen sinnlichen oder körperlichen Erfahrung zu tun hat. Da die Lernenden in lockerer und angstfreier Atmosphäre besser lernen, wird das Thema zunächst nicht benannt. Stattdessen finden die Lernenden eine mit Farben, Musik und weiteren Teilnehmenden veränderte Raumsituation vor. Spielerisch gehen sie zunächst mit dem Teilen ihrer eigenen 32er-Gruppe und dann mit dem Teilen der Decken um. Hierbei wird es immer kleinteiliger und endet schließlich im Zusammenschieben der Gruppentische zur gemeinsamen Arbeit und dem Transfer des Erlebten auf den Arbeitsauftrag (vom Körper in die Hände in den Kopf), um schließlich in Form einer Präsentation vor der ganzen Klasse vorgestellt zu werden. Methodische Analyse Das Erlebnis kreativer Unterrichtspraxis ermöglicht es, die abstrakten Vorgänge der Mathematik mit dem eigenen Körper auf sinnliche Weise erfahrbar und erlebbar zu machen. Dies löst Blockaden, ermöglicht angstfreies, lustbetontes und ganzheitliches und damit nachhaltiges Lernen sowie die Bezugnahme auf die eigene Person. Hier arbeiten Lehrkraft und Künstlerin beziehungsweise Künstler an der Umsetzung eines Unterrichtsziels mit unterschiedlichen, sich ergänzenden und ineinandergreifenden Methoden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen auf spielerisch-kreative Weise erste Bruchrechnungen durch. lernen den Transfer vom affektiven Erleben zum kognitiven Verstehen (Abstraktion). lernen Formen des interdisziplinären Arbeitens kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stimmen kreative Prozesse in Kooperation mit anderen Personen ab und gestalten sie gemeinsam. kommunizieren in kürzester Zeit nonverbal oder verbal miteinander und treffen gemeinsame Entscheidungen in der Gruppe. geben sich gegenseitig wertschätzende Rückmeldungen. präsentieren ihre Ergebnisse vor einer größeren Gruppe.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Überwachungsstaat in George Orwells Roman "1984" und heute: fächerübergreifend lehren und lernen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Überwachungsstaat im Roman 1984 und heute" sollen die Schülerinnen und Schüler eine Überwachungssituation sinnlich erleben, reflektieren und künstlerisch gestalten. Der eigene Beitrag soll die Übertragung der Lektüre "1984" von George Orwell auf gegenwärtige Probleme digitaler Überwachungsmechanismen fokussieren. Die Unterrichtseinheit eignet sich daher für eine fächerübergreifende Arbeit am Thema, zum Beispiel mit den Fächern Geschichte und Politik.In dieser Unterrichtseinheit zum Roman "1984" sollen die Schülerinnen und Schüler eine Überwachungssituation sinnlich erleben, reflektieren und künstlerisch gestalten. Durch diesen Fokus auf das eigene Erleben wird die künstlerische Gestaltung subjektiver Erfahrungen gefördert, und der Gegenwartsbezug der Lektüre wird zum Diskussionsgegenstand. Die Unterrichtseinheit ist im Rahmen von "Generation K" entstanden und wurde mit der Methode "Learning Through The Arts" (LTTA) in Kooperation einer Künstlerin und eines Künstlers mit einer Englisch-Lehrkraft gestaltet. Das Thema "Überwachung und Überwachungsstaat in der Gesellschaft" im Unterricht Durch die Digitalisierung entstehen neue Formen der Überwachung: Datenkontrolle durch Unternehmen (zum Beispiel Facebook), Überwachung durch den Staat (wie in China), transparenter Konsument und individualisierte Informationsflüsse (zum Beispiel Google-Suchmaschine) et cetera. Diese Themen sind von hoher Relevanz in den Fächern Geschichte und Politik; eine fächerübergreifende Zusammenarbeit bietet sich daher besonders an und die vorliegende Unterrichtseinheit eignet sich dafür sehr gut. Im Fach Englisch wird im Rahmen der Unterrichtseinheit "Überwachungsstaat im Roman 1984 und heute: fächerübergreifend lehren und lernen" über die Lektüre des Romans "1984" von George Orwell ein Bezug zu diesen aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen hergestellt. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten den Roman "1984" bereits gelesen haben. Auch der Themenbereich "Dystopian Novel" sollte bereits im Unterricht behandelt worden sein. Die Lehrkraft benötigt für die Unterrichtseinheit keine spezifischen Vorkenntnisse. Sie sollte sich allerdings im Vorfeld mit dem Thema Überwachung in den heutigen Gesellschaften beschäftigt haben. Didaktisch-methodische Analyse Überwachen und Überwachtwerden werden in dieser Unterrichtseinheit sinnlich erfahrbar und der emotional-subjektive Zugang zum Thema wird verstärkt. Durch die künstlerische Auseinandersetzung in Einzel- und Gruppenarbeiten wird die eigene Haltung zur Disposition gestellt und geschärft. Die Unterrichtseinheit ist als Tandem-Unterricht zwischen Lehrkraft und den mit der Schule kooperierenden Künstlerinnen und Künstlern konzipiert. Falls an Ihrer Schule keine Kooperationen mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern vorhanden sind, kann die Unterrichtseinheit auch von zwei Lehrkräften durchgeführt werden. Idealerweise sollte eine der Lehrkräfte eine Affinität zu den hier angewendeten Kunstformen – Performance und Installation – sowie Videotechnik aufweisen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den kreativ-künstlerischen Umgang mit Themen des Romans beziehungsweise mit Gesellschaftsthemen kennen. befassen sich mit den psychosomatischen Auswirkungen, die Überwachung auf das Individuum hat. lernen künstlerische Formen und Präsentationsmöglichkeiten kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit der Kameratechnik. entwickeln ein Inszenierungskonzept unter Einbeziehung von Medien. bewerten die Gefahren analoger und digitaler Überwachungsmedien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, kreative Prozesse mit anderen abzustimmen und zu gestalten. entwickeln, formulieren und präsentieren eigene Ideen. entwickeln eigene Haltungen zu Themen und stellen diese zur Diskussion.

  • Englisch / Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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