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Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
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Der AcI: Nebensätze im Latein-Unterricht

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

In diesen Materialien befassen sich die Schülerinnen und Schülern mit dem AcI, einem wichtigen und dem wohl am häufigsten auftretenden grammatischen Phänomen des Latein-Unterrichts. Interaktive Übungen unterstützen den Lernprozess beziehungsweise festigen das Gelernte. Dieses Arbeitsmaterial ermöglicht es Lehrkräften, den Accusativus cum Infinitivo im Latein-Unterricht spielerisch einzuführen. Ein Erklär-Video fasst die wichtigsten Fakten zu der lateinischen Satzkonstruktion zusammen, sodass die Lernenden die interaktiven Übungen zum AcI eigenständig bearbeiten können. Der AcI ist eine Nebensatzkonstruktion, die typisch für das Lateinische ist und häufig vorkommt. Wie der Name bereits zeigt, drückt er sich durch einen Akkusativ, der in Verbindung zu einem Infinitiv steht, aus. Ins Deutsche lässt sich der AcI am besten mit einem "dass"-Satz übersetzen. Da Nebensätze im Deutschen grundsätzlich anders konstruiert sind, ist es wichtig, die Übersetzung des AcI intensiv einzuüben. Mit den interaktiven Arbeitsmaterialien kann die lateinische Nebensatz-Konstruktion kennengelernt und ihre Bildung trainiert werden. Ein Arbeitsblatt fasst das Gelernte zusammen, sodass es optimal als Merkblatt genutzt werden kann. Der AcI im Latein-Unterricht Der AcI ist eine Satzkonstruktion, die in der lateinischen Sprache häufig vorkommt. Deshalb ist es wichtig, ihn im Latein-Unterricht ausführlich zu thematisieren und einzuüben beziehungsweise zu wiederholen. Um diese Materialien bearbeiten zu könnten, sollten die Lernenden bereits über grammatikalische Grundkenntnisse und Basiswortschatz an lateinischem Vokabular verfügen. Gegebenenfalls müssen wichtige Fachbegriffe, Strukturen und Wörter, die beim Erlernen des AcI eine Rolle spielen, wiederholt werden. Dieses Arbeitsmaterial zum Grammatikphänomen "AcI" kann folgendermaßen aufgebaut sein: Die Schülerinnen und Schüler schauen sich das Erklärvideo über den Accusativus cum Infinitvo an, um die Nebensatz-Konstruktion kennenzulernen. Dabei werden erste Informationen aufgenommen, die sich die Lernenden bereits einprägen können. Sinnvollerweise bietet sich dann die Übung an, die verschiedenen Sätze durch einen AcI zu verbinden, damit bereits hier eine kleine Transferleistung erbracht werden muss, jedoch noch keine eigenständige Übersetzung anzufertigen ist. Diese Übung eignet sich also insbesondere zum Einstieg in die Thematik. Mithilfe dieser Übung erhalten die Schülerinnen und Schüler einen guten Einblick in das "System" des AcI. Zur kleinen Auflockerung dient eine Übung, in der die Verbformen richtig zu übersetzen sind. Die interaktive Übung kann auch gut am Ende einer Unterrichtsstunde eingesetzt werden. Durch den Fokus auf ein anderes Grammatik-Thema erhalten die Schülerinnen und Schülern zwar eine kurze "Pause" vom neuen Grammatikstoff, dennoch werden Kompetenzen gefordert und gefördert, die zentral für das Übersetzen von AcI-Konstruktionen sind. Diese sind in der dritten interaktiven Übung essenziell, die die komplexeste des Arbeitsmaterials ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier entscheiden, welche Infinitiv-Form bei vorgegebenen Zeitverhältnissen in Sätzen mit AcI eingesetzt werden muss. Dieser Schritt bereitet die Lernenden optimal auf die Lektürephase vor, die im späteren Verlauf der Schullaufbahn folgt. Da in der dritten interaktiven Übung die Kompetenzen, die in den vorangehenden Übungen gestärkt wurden, kombiniert abgefragt werden, sollte sie am Ende der Erarbeitungsphase eingesetzt werden. Im Anschluss an die interaktiven Übungen bietet es sich an, das Arbeitsblatt auszufüllen, in dem alle neuen Kenntnisse über Aufbau, Funktion, Verwendung und Schwierigkeiten von AcI-Konstruktionen festgehalten werden. Auch Regeln zu Zeitverhältnissen und Signalwörter werden auf dem Arbeitsblatt notiert. So sind alle wichtigen Informationen zum AcI in einem Dokument vereint, das zum Lernen und Wiederholen herangezogen werden kann. Ebenfalls möglich wäre es, das Arbeitsblatt als Hausaufgabe bearbeiten zu lassen, sodass in einer folgenden Unterrichtsstunde Probleme und Unklarheiten geklärt werden können. Das Arbeitsblatt kann auch im Rahmen der Differenzierung eingesetzt werden. Methodisch-didaktische Analyse Die interaktiven Arbeitsmaterialien sind so angeordnet, dass sie graduell an Schwierigkeit zunehmen. Schwerpunkt liegt hierbei eindeutig auf dem eigenverantwortlichen Lernen. In jeder Übung erwerben die Lernenden Fähigkeiten, die in den folgenden Übungen auf einer komplexeren Ebene gefordert werden. Mithilfe des Erklär-Videos, das den Übungen vorausgeht, ist es jedoch auch Anfängerinnen und Anfängern möglich, die Übungen selbstständig zu bearbeiten. Mithilfe des Arbeitsblattes können die Lernenden überprüfen, ob sie den Accusativus cum Infinitivo verstanden haben. Sie fassen hier das Gelernte noch einmal schriftlich zusammen, sodass es als Merkblatt für den Latein-Unterricht genutzt werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben die Strukturen der Grammatik des AcI. verbessern ihre sprachliche Genauigkeit auch im Deutschen und erweitern somit ihren aktiven Wortschatz und ihre Ausdrucksfähigkeit auch interdisziplinär. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen einen sichereren Umgang mit interaktiven und digitalen Arbeitsmaterialien auf einer schülergerechten Plattform. erlernen hier die Krasis aus dem analogen Medium Buch und der digitalen Welt, durch die eine optimale Synthese des Lernens geschaffen wird. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Selbsteinschätzung zu verbessern. üben bei gemeinschaftlicher Bearbeitung der Aufgaben auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einzugehen und sie zu unterstützen.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Postcards from our virtual school trip

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mithilfe dieser Unterrichtseinheit geht Ihre Klasse auf einen (virtuellen) Schulausflug und erkundet dabei – wenn Sie wollen – die ganze Welt! Das bekannte Aufgabenformat "Postkarte schreiben / writing a postcard" gewinnt dabei an Authentizität und Spaß im Englisch-Unterricht. Die folgende Unterrichtseinheit greift das gängige Aufgabenformat, das Verfassen einer Postkarte, auf und wandelt es in ein multimediales Unterrichtsprojekt um. Dabei geht es vordergründig darum, den Lernenden einen authentischen und motivierenden Rahmen zu bieten, indem das Aufgabenformat für die Lernenden einen tatsächlichen Anwendungszweck erhält. Dies erfolgt durch den virtuellen Besuch der Ausflugsziele mittels technischer Lösungen (unter anderem Google Maps oder gez.la ). Kreativer Freiraum existiert dabei außerdem hinsichtlich der Auswahl der Orte. Für den Englischunterricht bietet es sich an, den Lernenden als Richtlinie englischsprachige Orte vorzugeben. Passend zur aktuellen Unterrichtssequenz ist auch eine Begrenzung auf die USA, Großbritannien, Australien oder Ähnliche denkbar. Die Unterrichtseinheit ist zwar für die 5. Klasse der Realschule entwickelt worden, lässt sich jedoch für viele andere Schularten und Klassenstufen adaptieren. Der Kreativität bei der Abwandlung und Anpassung der Unterrichtseinheit sind dabei keine Grenzen gesetzt! Die Unterrichtseinheit ist darauf ausgelegt, das gängige Aufgabenformat "Verfassen einer Postkarte" für den Distanz- wie auch den Präsenzunterricht motivierend und authentisch aufzubereiten. Statt eine Postkarte an einen fiktiven Charakter im Schulbuch zu verfassen, gehen die Lernenden selbst auf einen virtuellen Schulausflug, erkunden dabei reale Orte und schreiben im Anschluss eine Postkarte an ihre Klasse. Dadurch gewinnt das Aufgabenformat an Authentizität, da die Lernenden einer realen Personengruppe, nämlich ihrer Klasse, von einer realen Aktivität – ihrem virtuellen Ausflug – erzählen können, ohne das Klassenzimmer zu verlassen. Für die Lebenswelt der Lernenden ist dies ebenso von Bedeutung, da das Verfassen von Kurznachrichten und das Berichten an Freunde sich in ihrem Alltag gleichermaßen wiederfindet. Die Lernenden vertiefen dabei einerseits ihre Schreibkompetenz, indem sie selbst kreativ tätig werden und basierend auf Beispieltexten eigene Postkarten verfassen. Um gleichzeitig auch die mündliche Komponente des Fremdsprachenunterrichts zu schulen, nehmen die Lernenden andererseits ihren Text auf und unterlegen ihre selbst kreierte Postkarte durch das entstandene Audiomaterial. Dadurch trainieren sie nicht nur ihre Sprechfertigkeit, sondern auch ihr entwickeltes Produkt gewinnt dadurch eine persönliche Note. Zudem wird die interkulturelle Kompetenz der Lernenden trainiert, die durch die Auswahl eines individuellen Ortes, das virtuelle Begehen dessen, das Informieren über den Ort sowie die Vorstellung vor der Klasse geschult werden. Die Unterrichtseinheit schult abschließend die Medienkompetenz der Lernenden, da sie über Bildrechte informiert werden und das Erstellen eines Videos sowie einer Sprachaufnahme erlernen. Auf sprachlicher Ebene festigen die Lernenden dabei nicht nur den benötigten Wortschatz und die Aussprache, sondern trainieren zudem innerhalb der vorbereitenden Sitzungen auch grammatische Strukturen, wie zum Beispiel das Fragen stellen in Stunde 2 oder das simple past beim Verfassen der Postkarte in Stunde 3 und folgende. Aufgrund der persönlichen Verbindung zu ihrem selbstgewählten Thema und der motivierenden Komponenten der virtuellen Begehung des Ortes werden die erwähnten Kompetenzen größtenteils implizit geschult, da die Lernenden ein reales Produkt anfertigen. Die Aufgabe der Lehrkraft ist es dabei, insbesondere den Arbeitsprozess für die Lernenden aufzugliedern und ihnen beim Erledigen der Einzelschritte beratend zur Seite zu stehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Aufbau einer Postkarte und verfassen selbstständig eine Postkarte (produktive Schreibkompetenz). tragen den selbstverfassten Text vor (Sprechkompetenz). lernen englischsprachige Orte kennen und tauschen sich darüber aus (interkulturelle Kompetenz). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Bildrechte im Internet sowie zugehörige Nutzungsrechte (CC-Lizenz oder Ähnliche) kennen. produzieren selbstständig eine digitale Postkarte und ein Video inklusive Audioaufnahme. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Kritikfähigkeit. formulieren selbst konstruktives Feedback für andere. Beispielhaftes Schülerinnen- und Schülerprodukt "My digital postcard" Tutorial "Videoschnitt mit iMovie"

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Cartoon der Woche: Kinofreaks im Schuldienst: beim Corona-Schnelltest – Teil 2

Cartoon

Beim Corona-Schnelltest entpuppen sich Schülerinnen und Schüler aktuell manchmal als angehende Komödiantinnen und Komödianten: "Kann ich das Stäbchen noch benutzen, wenn es unter den Schrank gefallen ist?" "Ups, ich hab wohl vergessen, das Test-Stäbchen in die Nase zu stecken!" "Ich? Ich bin schon geimpft!" Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken, "Das Leben des Brian" mit Ihrer Klasse zu inszenieren!

  • Fächerübergreifend

Yoga in Schule und Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Durch ganzheitliches Yoga in der Schule können Kinder von vielen positiven Wirkungen profitieren. Dieser Artikel fasst körperliche und geistige Effekte zusammen und zeigt auf, wo und wie Yoga-Übungen in den Schul- und Unterrichtsalltag integriert werden können. Was ist Yoga? Yoga ist ein sehr altes, aus Indien kommendes Übungssystem, welches seit über hundert Jahren auch im Westen bekannt ist und auf die Stärkung körperlicher und geistiger Haltungen abzielt. Yoga bedeutet "verbinden" und wird interpretiert als Einheit und Harmonie. Es gibt verschiedene Yoga-Richtungen, wobei Hatha Yoga eine der bekanntesten dargestellt, die körperorientierte Übungen, Atemübungen, Meditationen und Tiefenentspannungstechniken umfasst. Außerdem werden Ratschläge zur gesunden Lebensführung angeboten, wie in etwa eine gesunde Ernährung und positives Denken. Wirkungen von Yoga auf Kinder Yoga für Kinder ist sehr spielerisch aufgebaut, die ganzheitlichen Übungen sind speziell auf Kinder abgestimmt. Vorteile der Integration von Yoga in den Lebensalltag von Kindern sind eine bessere Konzentrationsfähigkeit, mehr Selbstbewusstsein, die Minderung von Schulangst, Aggressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen und anderen psychischen Störungen, es verbessert die Körperhaltung, körperliche Kraft wird aufgebaut, die Anspannung lässt nach, die Selbstwahrnehmung wird gesteigert, die Koordination und Kognition werden verbessert und das soziale Miteinander gestärkt. Verschiedene Yoga-Übungen für Kinder Die Yogastellungen , auch Asanas genannt, sind die wohl bekanntesten, wenn über Yoga gesprochen wird. Die Übungen zeigen bei Kindern vor allem körperliche Wirkungen. Aber auch geistlich und energetisch wurden zu jeder Asana Wirkungen nachgewiesen. Die geistlichen Wirkungen können in kindgerechter Form ausgesprochen werden. Atemübungen haben auch für Kinder wesentliche Vorteile. Die Koordination der Atmung und die Lungenkapazität werden verbessert. Um mit Stress besser umzugehen, sind Atemübungen ebenso hilfreich. Auch die vorbeugende und heilende Wirkung bei Asthma konnte festgestellt werden. Neben den Körper- und Atemübungen steht auch die Entspannung als äußerst bedeutender Faktor für die kindliche Entwicklung an oberster Stelle. In dieser schnelllebigen Zeit, mit vielen digitalen Medien, Druck, Ängsten und familiären Problemen sind Kinder oftmals Daueranspannungen ausgesetzt. Durch verschiedene Entspannungsmethoden , die Kinder auch zu Hause üben können, lernen sie selbstständig, ihren Körper wieder zu entspannen. Meditationen oder für Kinder auch Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen können mit nur wenigen Minuten am Tag ganz große positive Wirkungen erzielen. Durch das Spüren der Sinne wird die Konzentration auf eine Sache gelenkt. Übt man diese Konzentration jeden Tag, gelangt man irgendwann auch ohne die Hinzunahme der Sinne zur Meditation. Zu guter Letzt gehört eine gesunde Lebensführung zum Yoga dazu. Die gesunde Ernährung und der positive Umgang mit den eigenen Gedanken und Gefühlen haben großen Einfluss auf die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden. Positives Denken und der Umgang mit allen Herausforderungen im Leben können Kinder schon früh lernen, um als Erwachsene standfest und selbstbewusst zu sein. Wie lässt sich Yoga in den Schul- und Unterrichtsalltag integrieren? Yoga lässt sich sehr gut in den Schulalltag integrieren. Für spürbare positive Wirkungen ist vor allem die Regelmäßigkeit von Bedeutung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Yoga in der Schule angeboten werden kann: im Rahmen einer Projektwoche, Yoga als eine komplette Schulstunde (zum Beispiel im Sportunterricht), im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, als offenes Angebot (zum Beispiel in Pausen oder vor dem Schulbeginn). In der Grundschule sehen Yogaübungen noch sehr spielerisch aus. Die Yogastellungen haben meist Tiernamen und Geschichten werden verwendet, um die entsprechende Bewegung darzustellen. Auch Atemübungen werden in diese Geschichten integriert. Gerade die Themen des Sachunterrichts lassen sich wunderbar mit Yoga kombinieren (zum Beispiel Achtsamkeit bei Regenwetter oder Yoga rund um das Thema Wetter ). Auf diese Weise wird die Regelmäßigkeit gefestigt und zusätzlich durch Abwechslung ergänzt. Zudem lassen sich Fantasiereisen oder Klangreisen einbauen, um die Entspannung zu fördern. Durch positive Gedanken können Kinder lernen, konzentrierter zu sein und Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Auch Achtsamkeitsübungen fördern die eigene Wahrnehmung und beziehen die Sinnenorgane mit ein. Auf der weiterführenden Schule werden die Übungen zunehmend an das Yoga für Erwachsene angepasst. Lehrerinnen und Lehrer, die Yoga in der Schule anbieten, berichten über stets positive Erfahrungen. Spüren die Schülerinnen und Schüler selbst die Wirkungen, verlangen sie von sich aus nach einer kurzen Entspannungseinheit oder Atemübung, um sich wieder auf das Lernen konzentrieren zu können. Um körperorientiertes Yoga in den Unterricht zu integrieren, müssen in einem Klassenraum keine Tische verschoben oder Matten angeschafft werden. Demnach bietet es sich an, Stuhlyoga oder stehende Yogaübungen durchzuführen. Erste Erfahrungen mit Yoga sammeln Zu Yoga sollte dennoch niemand gezwungen werden. Sollte es ein Kind geben, das jegliche Übungen verweigert, so sollte es eingeladen werden, den anderen Kindern zunächst nur zuzuschauen. In der Schule profitieren Kinder durch Nachahmung. Manche Kinder sehen erst Erfolge bei anderen und fangen danach auch an, sich diesem Thema zuzuwenden. Lehrerinnen und Lehrer, die Yoga in der Schule integrieren möchten, sollten neuen Erfahrungen offen gegenüberstehen. Neue Lernmethoden sollten zunächst ausprobiert werden, um beurteilen zu können, ob man sich mit Yoga identifizieren kann oder auch nicht. Zudem gibt es mittlerweile viele Fortbildungen für Lehrkräfte und "Nicht"-Yoga-Erfahrene, welche Übungen es gibt und wie sie im Unterricht einzusetzen sind. Auch das Materialangebot wächst und vieles ist ohne Vorerfahrungen umsetzbar. Auf der Seite www.yokids.de werden ab Sommer 2021 Fortbildungen angeboten, die speziell auf die Grundschule abgestimmt sind. Zusammenfassung und Fazit Yoga vereint den Körper, den Geist und die Seele und bietet auf allen Ebenen positive Wirkungen. Durch das regelmäßige Praktizieren im Schulalltag profitieren Kinder enorm. Gerade Stress, Angst und andere negative Erlebnisse können durch ganzheitliches Yoga abgebaut werden, sodass die körperlichen und geistigen Leistungen gesteigert werden. Auch die Verbesserung von schulischen Leistungen wird durch Yoga gefördert. Vor allem wird aber das Selbstbewusstsein gesteigert, was als Mobbing-Prävention gilt.

  • Sport / Bewegung

Terme sind cool: Einsatz von Termen in Sachsituationen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den Aufbau von Termen aus verschiedenen Sachsituationen heraus. Sie ist in zwei Niveaustufen zur Binnendifferenzierung angelegt. Die hier veröffentlichten Einheit wurde für das Programm "Mkid – Mathe kann ich doch!" der Vector Stiftung entwickelt. Mkid will erreichen, dass Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7, die Potenzial für Mathematik und Naturwissenschaften haben, dieses aber nicht nutzen, sich als kompetent erleben und ihr Selbstkonzept nachhaltig positiv verändern. Dementsprechend dienen die Inhalte der Materialien als Vehikel für das übergeordnete Ziel des Kompetenzerlebens der Lernenden. Die Materialien sind detailliert ausgearbeitet. Sie sind für eine Unterrichtsstunde zwischen 45 und 90 Minuten gedacht.Das Berechnen von Termen fällt vielen Lernenden einfach, da sie algorithmisch vorgehen. Häufig fehlt jedoch ein Verständnis für den Aufbau und die grundlegende Struktur von Termen. Daher ist es für viele Schülerinnen und Schüler schwierig, eine Sachsituation in einen mathematischen Sachverhalt (in diesem Fall einen Term) zu übersetzen (mathematische Kompetenz " Modellieren "). Hier setzt die Stunde an, indem die Schülerinnen und Schüler schrittweise noch einmal auf ihr bereits vorhandenes Wissen zu Termen zurückgreifen und zu verschiedenen Situationen Terme aufstellen. Das Material ist in zwei Niveau- und Umfangsstufen zur Binnendifferenzierung aufgeteilt: Arbeitsblätter mit dem Zusatz B beziehen sich auf eine Basis-Variante mit geringerem Umfang und Schwierigkeitsgrad. Das Material kann an allen allgemeinbildenden Schulen eingesetzt werden. Kennen Sie das auch: "Das brauchen Sie mir gar nicht zu erklären, ich verstehe das sowieso nicht." Leider gehen häufig Kinder und Jugendliche der Mathematik und den Naturwissenschaften verloren, weil sie durch Enttäuschungen das Selbstvertrauen für diese Fächer verloren haben. "Mkid – Mathe kann ich doch" ist ein Projekt, mit dem diese Zielgruppe zurückgewonnen werden soll. Das vorliegende Material stammt aus diesem Projekt und ist unmittelbar im Unterricht einsetzbar. Hier finden Sie eine Beschreibung des Projekts sowie vollständig ausgearbeitete Einheiten für Klasse 6 und 7. Vorkenntnisse Viele Schülerinnen und Schüler können den Wert von Termen zwar "automatisiert" berechnen, haben aber kein Verständnis für den Aufbau von Termen. Auch der Sinn von Variablen wird von vielen nicht erfasst. Hier setzt diese Stunde an. Der Termbegriff sowie der grundlegende Aufbau von Termen und auch Variablen als Platzhalter sollten den Schülerinnen und Schülern zu Beginn dieser Einheit bereits bekannt sein. Das Kalkül zur Lösung von Gleichungen mithilfe von Äquivalenzumformungen wird nicht vorausgesetzt und soll auch nicht verwendet werden. Didaktisch-methodischer Kommentar Um zu verdeutlichen, dass Terme einen Alltagsbezug haben können, dient die Modellierung einer realen Situation als Ausgangspunkt. Dabei sind auf dem Arbeitsblatt nicht alle notwendigen Informationen angegeben – fehlende Informationen sollen geschätzt oder mit dem Smartphone recherchiert werden. Häufig rechnen Schülerinnen und Schüler bei derartigen Aufgaben schrittweise. Hier wird nun auch die Darstellung der Rechnung in einem einzigen Term "erzwungen". Bei der anschließenden Besprechung wird zunächst argumentiert, welche Terme die Sachlage überhaupt korrekt beschreiben. Die Fragen "Was ist gleich?" und "Was ist unterschiedlich?" führen zur Betrachtung der Unterschiede und letztendlich zu folgenden Erkenntnissen: Terme mit unterschiedlichen Zahlen (aber mit gleicher Termstruktur) entstehen durch unterschiedliche Schätzwerte bei den fehlenden Angaben. Unterschiedliche Rechenwege führen zu Termen mit unterschiedlichen Termstrukturen. Diese sind äquivalent, können also durch zulässige Termumformungen ineinander überführt werden. Das vertiefende Arbeitsblatt "Veränderungen der Situation – Veränderungen im Term" schärft den Blick für den Aufbau von Termen und stellt gleichzeitig eine geschickte Überleitung zur Leitfrage "Warum sind Terme cool?" dar: Rechnungen mit Termen ermöglichen eine hohe Flexibilität. Veränderte Situationen erfordern lediglich den Austausch einer Zahl im Term und können somit viel schneller erfasst werden als bei einer schrittweisen Rechnung. Zudem ermöglichen Terme eine schnelle mathematische Beschreibung vieler unterschiedlicher Situationen. Die Hinführung zu Variablen durch die Frage "Wie sieht der Term für x-beliebig viele Personen aus?" sollte kein Problem darstellen, da Variablen bereits in Klasse 5 und 6 gelegentlich (propädeutisch) auftauchen. Das Arbeitsblatt "Term – Situation – Beschreibung" erfordert eine genaue Betrachtung der Termstruktur. Da die Zahl $$8$$ und die Variable \( x \) immer vorkommen, muss bei den Situationen genau analysiert werden, was fix und was variabel ist. Aus Zeitgründen muss hier keine ausführliche gemeinsame Besprechung folgen. Allerdings sollte in der anschließenden kurzen Plenumsphase herausgearbeitet werden, dass die Variable immer eine Anzahl beschreibt (zum Beispiel \( x \) = Anzahl der Kinder). Viele Schülerinnen und Schüler neigen dazu, den Variablen Objekte zuzuordnen (x = Kinder), was beispielsweise bei Termen der Form $$3x ⋅ 4y$$ zu Problemen führt. Hier wird vor allem die mathematische Kompetenz "Modellieren" angesprochen. Den Abschluss bildet eine kurze Reflexionsphase. Die Schülerinnen und Schüler formulieren in einer SMS prägnant, weshalb Terme und Variablen cool sind. In 90-Minuten-Stunden kann mehr Zeit für die Arbeitsblätter 2 und 3 und für die Plenumsphasen verwendet werden. Zudem kann das Arbeitsblatt "Terme mit Variablen" bearbeitet werden. Letzteres enthält in Aufgabenteil d) bereits eine lineare Gleichung, welche die Schülerinnen und Schüler durch "scharfes Hinschauen" oder durch Rückwärtsrechnen lösen können. Das Material ist in zwei Niveaustufen aufgeteilt: Die Basis-Variante (mit dem Zusatz B) unterscheidet sich zur regulären Variante durch einen geringeren Umfang und eine niedrigere Schwierigkeitsstufe. Somit lässt sie sich zum einen für einen binnendifferenzierten Unterricht einsetzen und zum anderen kann sie in einem kürzeren Zeitraum bearbeitet werden. Dennoch fördert und fordert auch die Basis-Variante sämtliche Kompetenzen, die auch auch in der regulären Variante angesprochen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern, wie sich ein Term entsprechend einer bestimmten Situation verändert. (K1) beschreiben und begründen Lösungswege. (K1) nutzen geeignete Strategien und Hilfsmittel zum Problemlösen. (K2) übersetzen eine reale Situation in einen mathematischen Term. (K3) arbeiten mit Termen und Variablen. (K5) dokumentieren und präsentieren Lösungswege adressatengerecht in der Fachsprache. (K6) Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten arbeitsteilig in (Klein-)Gruppen. nehmen bei der Arbeit in Gruppen Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen Lernenden. präsentieren und kommunizieren ihre Ergebnisse adressatengerecht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Smartphone zur Recherche.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Märchenanalyse: ein Schülerhandout in einfacher Sprache

Kopiervorlage

Dieses Handout zum Thema "Märchenanalyse" erläutert in einer einfachen Sprache den Begriff 'Märchen' sowie die Merkmale von Märchen, auf die es bei einer Analyse zu achten gilt. Zielgruppe sind vor allem lernschwache Schülerinnen und Schüler beziehungsweise Jugendliche mit Deutsch als Zweitsprache. Die Gliederung des Handouts beinhaltet grundsätzliche Aspekte zum Thema Märchen: Was ist überhaupt ein Märchen? Wie sind Märchen entstanden? Was ist typisch für die Handlung eines Märchens? Was ist typisch für die Personen eines Märchens? Was ist typisch für die sprachliche Gestaltung von Märchen? Welche Lehren können Märchen enthalten? Zunächst wird die literarische Gattung "Märchen" sprachsensibel definiert. Es folgt eine kurze Darstellung der Entstehung von Märchen. Anschließend informiert das Handout in prägnanter Form über typische Märchen-Merkmale bei den Aspekten Handlung, Personen und Sprache. Daraufhin werden mögliche Lehren von Märchen aufgezeigt. Diese Kriterien bieten Schülerinnen und Schülern Anhaltspunkte bei der strukturierten Analyse eines konkreten Märchens. Fachkompetenz (Umgang mit literarischen Texten) Die Schülerinnen und Schüler erkennen wesentliche Charakteristika der Textgattung "Märchen". können mithilfe des Handouts ein Märchen unter den Aspekten Handlung, Personen, Sprache und Lehre strukturiert analysieren.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Changemakers: Protest und junges Engagement in der Schule

Fachartikel
5,99 €

Junge Menschen engagieren sich weltweit immer stärker gegen ökologische und soziale Missstände. Viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer greifen ihre vehemente Globalisierungskritik auf, um im Wirkungskreis Schule gemeinsam mit ihnen Lösungen und neue Wege in eine nachhaltige Zukunft zu finden. Keine andere zeitgenössische Persönlichkeit verkörpert junges Engagement so stark wie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Weltweit steht die junge Frau als prominenteste Symbolfigur für kompromisslosen und unbeugsamen Widerstand gegen korrupten und destruktiven Machtmissbrauch. Kernposition Thunbergs ist, dass die Politik viel zu wenig für den Klimaschutz, aber auch Klimagerechtigkeit tue und damit unverantwortlich handle, insbesondere gegenüber jungen Menschen. Dies machte im Jahr 2017 die damals 16-Jährige in ihrer kurzen, mutigen und emotionalen Rede vor den Vereinten Nationen (UN) der Weltgemeinschaft, dem anwesenden Publikum und den politischen Delegierten aus aller Welt unmissverständlich klar. Ihre Botschaft lautete: Die jahrzehntelange menschen- und umweltfeindliche Politik der westlichen Welt habe eine gesicherte Existenz- und Überlebensgrundlage für die folgenden Generationen drastisch minimiert. Thunbergs Brandrede vor der etablierten Politikergarde macht deutlich: In Zukunft wird die junge Generation mitmischen, um weiteren Schaden für die Weltgemeinschaft abzuwenden. Widerstand ist das Gebot der Stunde Die Popularität und Akzeptanz von Greta Thunbergs schonungsloser Globalisierungskritik gipfelte weltweit in der engagierten Fridays For Future-Bewegung , der sich nicht nur Kinder und Jugendliche anschlossen. Millionen von Menschen in aller Welt gingen und gehen immer noch auf die Straße, um Klimaschutz und Klimagerechtigkeit lautstark einzufordern. Dabei wird deutlich, dass neben ökologischen auch zunehmend soziale und gesellschaftliche Missstände angeprangert werden. Ein prägnantes Beispiel dafür ist die weltweite Black Lives Matter-Bewegung , in der das kämpferische Aufbegehren junger Menschen gegen Rassismus und Diskriminierung im Zentrum steht. Ein "Nobelpreis" für junge Changemakers Der International Children’s Peace Prize, der Internationale Kinder-Friedenspreis wird seit 2005 jährlich von der niederländischen KidsRights-Stiftung an 12- bis 18-jährige Kinderrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus aller Welt verliehen. Die feierliche Verleihung der renommierten Auszeichnung unterstreicht die große Bedeutung von Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung globaler Missstände und Herausforderungen. Die Stiftung, eine international agierende Organisation zur Durchsetzung von Kinderrechten, hat das große Potenzial, das in Kindern und Jugendlichen steckt, erkannt und fördert das beeindruckende Engagement junger Menschen mit Geld, Know-how und Empowerment. Zudem bietet sie den Gewinnerinnen und Gewinnern aus aller Welt die Möglichkeit, ihr eindrucksvolles und mutiges Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf internationalem Parkett zu promoten. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich weltweit in ihren Heimatländern vorbildhaft, öffentlichkeitswirksam und erfolgreich für die Rechte von stark gefährdeten jungen Menschen eingesetzt. Damit haben sie die schwierige Lebenssituation vieler Kinder und Jugendlicher stark verbessert. Sie selbst und ihre Familien stammen meist aus benachteiligten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Mit dem Preisgeld ermöglicht die KidsRights Stiftung den Mutmachenden die Weiterführung ihrer engagierten Projektarbeit. Zu den mittlerweile 16 Gewinnerinnen zählt auch Greta Thunberg, die zusammen mit der Kamerunerin Divina Maloum im Jahr 2019 den International Children’s Peace Prize erhielt. Sie alle sind Vorbilder für ihre Generation und machen dieser mit ihrem Engagement Mut: Geht auf die Barrikaden, wenn es sein muss! Teachers For Future Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich unbestritten und in seinen Folgen für die Menschheit unvergleichlich. Es bleiben nur wenige Jahre, um radikale Veränderungen und politische Maßnahmen für tiefgreifende ökologische und gesellschaftliche Veränderungen durchzusetzen. Die Schule muss diese nationalen und globalen Herausforderungen aufgreifen und an den notwendigen Veränderungen teilhaben. Viele engagierte Lehrkräfte haben die alarmierenden Zeitzeichen erkannt und sich zu der bundesweiten Vereinigung Teachers For Future Germany zusammengeschlossen. Sie nutzen Schule als Wirkungsraum für engagierten Unterricht und sind damit Teil der weltweiten Protestbewegung von Lehrerinnen und Lehrern, Pädagoginnen und Pädagogen und anderen schulischen Mitarbeitenden, die in Bildungsinstitutionen nachhaltige Alternativen zur Zukunftsgestaltung vermitteln wollen. In diesem Prozess kommt der Einsicht und Bereitschaft, auf globaler Ebene zusammenzuarbeiten, voneinander und miteinander zu lernen, und das generationsübergreifend, eine zentrale Bedeutung zu. Lehrkräfte sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehen und mit ihrem Engagement zeigen: Wir handeln. Sei dabei! Unterrichtsideen für die globale Revolte Die österreichische Teachers For Future -Sektion hat umfangreiches Material zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf Ihrer Homepage gelistet. Im Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung finden Pädagoginnen und Pädagogen zahlreiche Anregungen für die Unterrichtspraxis. Das Portal "Globales Lernen" bietet vielfältige Materialien, die nachhaltige, ökologische, diversitätsbewusste und rassismuskritische Bildungsarbeit ermöglichen. Wählen Sie zu Ihrer thematischen Schwerpunktsetzung insbesondere Material aus, das Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern einen Perspektivwechsel ermöglicht und dazu beiträgt, andere Lebensrealitäten und Kulturen zu erschließen. Das "Eine Welt Netz" vermittelt bundesweit externe Bildungsreferentinnen und -referenten, die mit ihrer Expertise und interkulturellen Erfahrungen in die Schulen kommen. Changemaker als Vorbilder und Mutmachende Die Auseinandersetzung mit der Klimakrise und anderen globalen Herausforderungen kann für Kinder und Jugendliche belastend sein. Daher ist es wichtig, ihnen positive Lösungsansätze und Vorbilder zu vermitteln. Anschauliche und erfolgreiche Beispiele aus aller Welt machen deutlich, dass konsequenter Widerstand gegen ökologische und soziale Missstände zielführend sein kann. Insbesondere Peergroup-Vorbilder, wie zum Beispiel die mutigen Gewinnerinnen und Gewinner des International Children’s Peace Prize, können junge Menschen zum eigenen Engagement inspirieren und sie dazu ermutigen, es ihnen gleichzutun. Die beeindruckenden Beispiele der jungen Aktivistinnen und Aktivisten zeigen ihnen aber auch, dass gesellschaftliche Veränderungen nur mit Ausdauer, Willensstärke und Zuversicht erzielt werden können. Ganz entscheidend ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen engagierten Menschen, um die Welt besser zu machen. Mit ihrem Aufbegehren gegen die Mächtigen dieser Welt machen die jungen Changemaker eins klar: "Change is coming whether you like it or not" (Greta Thunberg). Weiterführende Literatur Ikink, Inge (2014). Changemakers. The 10 International Children’s Peace Prize Winners tell their remarkable stories . Lijnden: KidsRights. Gianella, Valentina und Marazzi, Manuela (2019). Mein Name ist Greta. Das Manifest einer neuen Generation. Zürich: Midas.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik

Cartoon der Woche: Präsenz-Unterricht vs. Distanz-Unterricht

Cartoon

Dieser Cartoon zeigt die zwei Seiten von Unterricht im Schuljahr 2020/2021: Für Lehrerinnen und Lehrer war es bis zum vergangenen Jahr noch kaum vorstellbar, dass sie sich einmal nichts mehr wünschen, als endlich wieder in einem leicht chaotischen Klassenzimmer zu stehen.

  • Fächerübergreifend

Klassenzimmer werden innovativer: digitale Tafeln eröffnen neue Lehr- und Lernmöglichkeiten und sind…

Fachartikel / Video-Tutorial

Digitale Schule – Vision, Diskussionspunkt und Lösung zugleich. Nicht erst seit dem ersten Lockdown ist die Digitalisierung der Schulen ein großes und wichtiges Thema gewesen. Doch eine flächendeckende Universallösung gibt es bis heute nicht. Ein wichtiges Element innerhalb der Digitalisierung der Schulen ist die digitale Tafel, ein Whiteboard, das mit vielen smarten Funktionen und zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten das analoge Modell obsolet erscheinen lässt. In seinem umfangreichen Lösungspaket bietet Samsung Neues Lernen neben Galaxy Tablets sowie zusätzlichen Services und Leistungen die innovative digitale Tafel Flip 2 an. Welche Vorteile bringt sie im Klassenzimmer? Und wie lässt sie sich sinnvoll in den Unterricht einbinden? Die digitale Tafel – Multifunktionalität neu definiert Das waren noch Zeiten, als die grüne Tafel der Mittelpunkt im Klassenzimmer war. Als Lerninhalte zwingend mitgeschrieben werden mussten, als der Unterricht nur in einem Medium stattgefunden hat und man zum Korrigieren einen Schwamm brauchte. Das ist vorbei. Heute ist es unter Umständen auch eine grüne Tafel, aber eine digitale mit interaktivem Display, wie das Samsung Flip 2. Es funktioniert fast genauso wie sein nichtdigitaler Vorgänger: Intuitiv zu bedienen, aber dabei mit einer Vielzahl an Möglichkeiten der Wissensdarstellung und -vermittlung, gut geeignet für komplizierte Lerninhalte, aber auch für simple Lernstoffe. So können komplexe Themen, beispielsweise naturwissenschaftliche Prozesse, mithilfe von Bewegtbild, interaktiven Grafiken und Formaten aus dem Internet oder von anderen Geräten einfach erklärt werden. Leichte Themen lassen sich dabei auf dem großen Display besser grafisch veranschaulichen. Mit dem optionalen Videokonferenzmodul Webex on Flip können unterschiedliche Unterrichtsszenarien auf dem Flip 2 umgesetzt werden. Ob klassischer Präsenzunterricht, Distanzunterricht oder ein hybrider Unterricht, das Flip 2 unterstützt verschiedene Konzepte und Bedürfnisse der Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Das Gefühl beim Schreiben, Malen und Zeichnen mit den mitgelieferten Holzstiften ist dank der kurzen Reaktionszeit des Bildschirms so authentisch, als würde man nicht digital arbeiten. Genauso intuitiv können die Inhalte entfernt oder geändert werden, indem sie mit der Hand weggewischt werden. Das Flip 2 ermöglicht eine nachhaltige Art des Lehrens und Lernens, denn hier geht nichts verloren: Inhalte und Projekte können gespeichert und anschließend geteilt werden. So verfügen auch Schlafmützen oder Klassenclowns am Ende der Stunde über alle Materialien und Informationen. Mit einer Internetverbindung können direkt Lerninhalte aus dem Internet in den Unterricht integriert werden: vom Abspielen von Videos und Musik bis hin zu Videokonferenzen – alles kein Problem. Mit dem optionalen Videokonferenzmodul kann die Lehrkraft via Webex mit ihren Schülerinnen und Schülern in Kontakt bleiben. So kann der Unterricht auch im Lockdown stattfinden und persönlich gestaltet werden. Darüber hinaus sind die Verbindung zu externen Geräten und der Austausch von Dateien ganz einfach: Lerninhalte können via USB angezeigt und weiterbearbeitet werden, außerdem ist auch ein HDMI-Anschluss vorhanden. Praktischerweise erkennt das Flip 2 die gängigen Office-Anwendungen wie Formate von Text- und Bilddateien, PDFs und PowerPoint. Auch die kreative Gruppenarbeit kann dank der zahlreichen Möglichkeiten angeregt und gefördert werden. Bis zu vier Schülerinnen und Schüler können gleichzeitig am und mit dem Flip 2 arbeiten und sich austauschen. Abwechslungsreichen und interaktiven Lerneinheiten steht so kaum etwas im Wege. Und wer jetzt neugierig auf die digitale Tafel geworden ist, kann sich im Tutorial zum Flip 2 weitere Inspiration zur Anwendung im Unterricht holen:

  • Fächerübergreifend

Geradlinige Bewegungen unter konstanter Krafteinwirkung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit Bewegungen, die auf einer horizontalen Unterlage, einer schiefen Ebene sowie im freien Fall unter dem Einfluss einer konstanten Kraft stattfinden können.Das Wesentliche dieser Unterrichtseinheit ist die Erkenntnis für die Lernenden, dass jede Bewegung einen Widerstand entgegen der Bewegungsrichtung erfährt. Dieser Widerstand besteht zum einen aus den verschiedenen Formen der Reibung (Haftreibung, Gleitreibung, Rollreibung), zum anderen aus dem geschwindigkeitsabhängigen Luftwiderstand. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Reibung und Widerstand zwar in vielen Bereichen der Technik nur unter Energieaufwand überwunden werden können, aber gleichzeitig für unsere Fortbewegung unverzichtbar sind – schon Gehen, Fahren oder Bremsen auf einer fast reibungsfreien Unterlage wie etwa Glatteis sind nahezu unmöglich! Ausgehend von bereits vorhandenen Grundkenntnissen der Newton'schen Mechanik werden deren Gesetzmäßigkeiten auf horizontale Bewegungen, die schiefe Ebene und den freien Fall angewandt. Dabei wird der Unterschied zwischen theoretisch reibungsfreien Bewegungen und den in der Realität aber immer vorhandenen Widerstandskräften herausarbeitet und hinsichtlich ihrer Wirkung eingehend bewertet. Fragestellungen und detaillierte Übungsaufgaben erweitern das Verständnis für die Notwendigkeit von Reibung und Luftwiderstand. Geradlinige Bewegung unter konstanter Krafteinwirkung Fahren im Auto oder Radfahren – horizontal, bergauf oder bergab – sind den Schülerinnen und Schüler aus ihrem Alltagsleben hinlänglich bekannt. Die Bedeutung der Reibung sowie des Luftwiderstandes sollte die Lernenden sowohl unter dem Aspekt der Sicherheit als auch des Klimaschutzes interessieren. Zum einen hat eine feuchte und rutschige Unterlage ein großes Gefahrenpotential (Aquaplaning beim Autofahren, Sturzgefahr beim Radfahren vor allem auf Schnee), zum anderen führt der mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunehmende Luftwiderstand bei schnellem Autofahren zu deutlich höheren Schadstoffemissionen als bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Die genannten Aspekte sollten die Lernenden im Unterricht – abgesehen von den physikalischen Gesetzmäßigkeiten – auch zum Nachdenken anregen, nicht zuletzt im Hinblick auf die vor allem auch jüngeren Menschen immer wichtiger werdenden Klimaprobleme (unter anderem" fridays for future"). Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können dahingehend vorausgesetzt werden, dass die Grundlagen der Newton'schen Mechanik bereits besprochen sein müssen, wenn man sich im Unterricht mit den wirkenden Kräften bei horizontalen Bewegungsabläufen sowie auf schiefen Ebenen und im freien Fall beschäftigt. Didaktische Analyse Hohe Geschwindigkeiten beinhalten immer ein großes Gefahrenpotential – dies richtig einzuschätzen in Abhängigkeit von der Unterlage, auf der man sich bewegt, ist sehr wichtig. Zudem sollten die Lernenden erkennen, dass eine schiefe Ebene auch ein Hilfsmittel darstellt, um zum Beispiel einen schweren Gegenstand auf eine bestimmte Höhe anzuheben. Methodische Analyse Durch das Verstehen und Anwenden physikalischer Gesetzmäßigkeiten bei den unterschiedlichen Arten von Bewegungen unter dem Einfluss einer konstanten Kraft werden die Lernenden in die Lage versetzt, Bewegungsabläufe in Abhängigkeit von der jeweiligen Unterlage richtig einzuschätzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welchen Gesetzmäßigkeiten Bewegungen bei konstanter Krafteinwirkung folgen. kennen die Einflüsse von Reibung und Luftwiderstand auf Bewegungsabläufe. können die Wirkungsweise verschiedener Kräfte auf Bewegungsabläufe berechnen und hinsichtlich ihrer Wirkung einschätzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Härten von Stahl – Was passiert im Gefüge des Werkstoffes?

Video / Interaktives

Mithilfe eines Erklär-Videos und einer interaktiven Übung lernen Schülerinnen und Schüler die Veränderungen im Gefüge von Stahl beim Härten und Anlassen kennen. Ein Quiz unterstützt die Festigung des Gelernten. Das Härten von Stahl ist eine Wärmebehandlung. Stähle bekommen durch diese Wärmebehandlung eine größere Härte und werden verschleißfester. Unter Härte versteht man den Widerstand, den ein Werkstoff dem Eindringen eines noch härteren Körpers entgegensetzt. Beim Härten und Anlassen von Stahl wird das Gefüge des Werkstoffes geändert. Im Video wird anschaulich gezeigt, wie sich das Kristallgitter des Stahls beim Erwärmen, beim schnellen und beim langsamen Abkühlen verändert. Die Kenntnis dieser grundlegenden Vorgänge der Wärmebehandlung sind eine gute Voraussetzung für das Verstehen der Eigenschaften des gehärteten Stahls. Das Video verdeutlicht mit Animationen die Veränderungen im Gefüge von Stahl beim Erwärmen und Abkühlen. Mithilfe eines interaktiven Quiz festigen die Lernenden im Anschluss die Inhalte des Videos. Beide Arbeitsmaterialien sind auf der Seite für Schülerinnen und Schüler eingebunden, sodass die Lernenden nur einen Link benötigen, um das Video anzusehen und anschließend die interaktive Übung zu bearbeiten Die digitalen Arbeitsmaterialien können sowohl im Distanz-Unterricht eingesetzt, sodass die Lernenden sich mit dem Lehrinhalt über ihr Endgerät selbst auseinandersetzen können, als auch im Präsenz-Unterricht genutzt werden, um den Lehrinhalt aufzugreifen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den grundsätzlichen Ablauf der Wärmebehandlung von Stahl kennen. entwickeln Verständnis grundlegender Gefügeveränderungen bei der Wärmebehandlung von Stahl. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen den PC/Laptop als Medium (Präsenz- und Distanz-Unterricht). vertiefen den Umgang mit digitalen Formaten. eignen sich selbstständig Wissen mit Lernvideos und interaktiven Übungen an.

  • Metalltechnik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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Aktuelle News für die Sekundarstufen