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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Spanische Feste und Traditionen im agilen Anfängerunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit Festen und Traditionen in Spanien. Auch im Anfängerunterricht ist es möglich, Inhalte zu präsentieren. Dies geschieht in erzählerischer Form mit theaterpädagogischen Elementen. Unterstützt wird die Herangehensweise durch agile Methoden. Die Schülerinnen und Schüler wählen in Gruppen einen besonderen Feiertag aus einer Region in Spanien aus und erarbeiten mithilfe agiler Methoden – wie Kanban und Scrum – eine Präsentation darüber. Sie stellen den Ablauf des Feiertages aus der Perspektive eines Erzählers aus dem Off dar, während die anderen Gruppenmitglieder die Inhalte szenisch darstellen. Dabei können sie dies zum Beispiel mit Handpuppen und mit Gegenständen darstellen. Die besondere Form der Präsentation motiviert die Zuhörenden, aktiv der Präsentation zu folgen. Die Visualisierungen vereinfachen dabei das Verständnis. Relevanz Das Thema "Feste und Traditionen in Spanien" wird in allen Lehrwerken besprochen und fördert die Interkulturelle Kompetenz . Es ist darüber hinaus motivierend, da die Lernenden dies auf ihre eigene Lebenswelt beziehen können. Als Materialgrundlage können Texte aus dem jeweiligen Lehrwerk sowie die weiterführende Recherche im Internet verwendet werden. Voraussetzungen Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, vollständige Sätze unter Verwendung des Präsens zu bilden. Darüber hinaus können sie Sätze mit Konjunktionen verbinden, um diese zu strukturieren. Der thematische Wortschatz "Feiertage" sollte im Vorfeld eingeführt sein, kann aber begleitend mithilfe des Wortnetzes erweitert werden. Dies kann digital allen zur Verfügung gestellt werden oder über ein Flipchart im Klassenraum. Methodik Die Gruppenarbeit basiert auf dem Gedanken des agilen Projektmanagements und muss bewusst eingeführt werden. Es sollte daher eine Unterrichtsstunde genutzt werden, um die Gruppen mit dem Einsatz eines Kanban vertraut zu machen sowie dem anfänglichen Gruppenmeeting "Was machen wir heute" und dem abschließenden "Was haben wir heute geschafft". Diese Phasen werden im Anfängerunterricht kaum in der Zielsprache stattfinden können, die Impulse jedoch schon (siehe Material). Für die Texte, die die Erzählerin oder der Erzähler aus dem Off wiedergibt, sollte es die Möglichkeit geben, diese zu überarbeiten. Abschließend werden die Präsentationen mithilfe einer Evaluationszielscheibe bewertet. Die Kriterien sollten im Vorfeld besprochen werden. Die Zielscheibe kann entweder digital erzeugt werden oder auf ein Flipchart zur Verfügung gestellt werden. Materialien Jede Gruppe benötigt für die Gruppenorganisation ein Flipchart sowie Notizzettel. Darüber hinaus sollte den Gruppen Material zur Präsentation zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel Bastelutensilien (Pappe, Holzstäbe für Handpuppen, Stifte, Kleber, Farbstifte). Für die Zielscheibe in analoger Form werden ein Flipchart sowie farbige Klebepunkte benötigt. In digitaler Form wird für jede Gruppe eine Zielschiebe erstellt und der Link zur Verfügung gestellt. Der Lehrer oder die Lehrerin sollte sich im Vorfeld mit den Methoden Kanban und Scrum auseinandergesetzt haben. Das Kanban kann auch digital geführt werden, zum Beispiel mit den Programmen TaskCards oder Miro . Zur Verfügbarmachung der digitalen Zielscheibe für jede Gruppe muss sich die Lehrkraft im Vorfeld mit der browserbasierten Anwendung auseinandersetzen sowie die Möglichkeit haben, den Gruppen den Link zur Verfügung zu stellen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Texten Informationen und fügen diese zu einem eigenen Text zusammen. bereiten die Informationen in anderer Form mit Hilfe von anderen Materialien für eine Präsentation auf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kollaborieren in ihrer Gruppe im Rahmen der Kanban-Methode: sie verteilen Arbeitsaufträge und bearbeiten diese selbstständig und fokussiert. reflektieren ihren Arbeitsprozess innerhalb der Gruppe. geben Feedback zu den Produkten der Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Präsentieren mit "Pecha Kucha" im agilen Lernsetting

Unterrichtseinheit
14,99 €

Präsentationskompetenz ist eine elementare Kompetenz im Englischunterricht. Neben der standardmäßigen Erstellung einer PowerPoint bietet sich das Format der Pecha Kucha an, um eine alternative Präsentationsform einzuüben und dabei in einem agilen Lernsetting Kollaboration zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im ersten Schritt mit der Präsentationsform Pecha Kucha auseinander. Mithilfe eines Erklärvideos erarbeiten sie sich die elementaren Bestandteile dieser Präsentationsmethode (20 Slides, 20 Bilder, 20 Sekunden Zeit pro Bild). Im Anschluss erweitern sie die Elemente mithilfe von Good und Bad Practice Examples . Im zweiten Schritt werden die Schülerinnen und Schüler mit der Methode Kanban sowie Teambuildingmaßnahmen im agilen Sinne vertraut gemacht. Dies bildet die Ausgangslage, um von dort an thematisch zu arbeiten, was je nach aktuellem Thema die Lehrkraft einführt. Relevanz von Agilem Arbeiten im Unterrichtskontext Das Thema "Agiles Lernen" ist aktuell und entspricht der modernen Arbeitswelt, in der Methoden wie Kanban regelmäßig eingesetzt werden. Voraussetzungen Die Schülerinnen und Schüler sind mit Elementen des kollaborativen Arbeitens vertraut und wissen um die Notwendigkeit, effektiv und effizient im Team zu arbeiten. Methodik Die Gruppenarbeit basiert auf dem Gedanken des agilen Projektmanagements und muss bewusst eingeführt werden. Es sollte daher genug Zeit eingeplant werden, um die Gruppen mit dem Einsatz eines Kanban vertraut zu machen sowie dem anfänglichen Gruppenmeeting "Was machen wir heute" und dem abschließenden "Was haben wir heute geschafft". In diesen Phasen sollten die Schülerinnen und Schüler ermutigt werden, die Zielsprache so viel wie möglich zu verwenden. Abschließend werden die Präsentationen mithilfe einer Evaluationszielscheibe bewertet. Die Kriterien sollten im Vorfeld besprochen werden. Die Zielscheibe kann entweder digital erzeugt werden oder auf einer Flipchart zur Verfügung gestellt werden. Materialien Jede Gruppe benötigt für die Gruppenorganisation eine Flipchart sowie Notizzettel. Für die Zielscheibe in analoger Form wird eine Flipchart sowie farbige Klebepunkte benötigt. In digitaler Form wird für jede Gruppe eine Zielschiebe erstellt und der Link zur Verfügung gestellt. Voraussetzungen Die Lehrkraft sollte sich im Vorfeld mit den Methoden Kanban und Scrum auseinandergesetzt haben. Das Kanban kann auch digital geführt werden, zum Beispiel mit den Programmen TaskCard oder Miro . Zur Verfügbarmachung der digitalen Zielscheibe für jede Gruppe muss sich die Lehrkraft im Vorfeld mit der browserbasierten Anwendung auseinandersetzen sowie die Möglichkeit haben, den Gruppen den Link zur Verfügung zu stellen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen den Erklärvideos selektiv Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kollaborieren in ihrer Gruppe im Rahmen der Kanban-Methode: sie verteilen Arbeitsaufträge und bearbeiten diese selbständig und fokussiert. reflektieren ihren Arbeitsprozess innerhalb der Gruppe. geben Feedback zu den Produkten der Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

"Schneller – höher – weiter!" – Sport in der Antike

Unterrichtseinheit
14,99 €

Moderne Medien und lebendige Archäologie ergänzen sich bei der Behandlung des Themas "Sport in der Antike" in idealer Weise. Die unterrichtlich thematisierte Symbiose zweier so verschiedener Fächer wie Latein und Sport lässt unsere sportliche Vergangenheit plastisch erscheinen und macht das Weiterleben mancher antiker Sportart begreifbar. Sport gehört in seiner zeittypischen Ausprägung zur Kultur einer Gesellschaft . In ihm wird das Verhältnis des Menschen zu sich selbst, seinen Mitspielenden oder Kontrahenten offenbar. In der griechischen und römischen Antike ist Sport zudem nicht nur Spiegel von Selbstverständnis und Menschenbild. Bedingt durch den religiösen Charakter der antiken Sportfeste übernimmt er auch die Funktion eines Abbildes des herrschenden Weltbildes. Etymologisch gesehen geht das Wort Sport auf das lateinische Verb deportare ( wegschaffen, wegbringen ) zurück und bedeutet im übertragenen Sinn sich vergnügen/sich zerstreuen . Aus der griechischen Sportkultur sind bereits einige Sportarten bekannt, die später in ähnlicher Weise bei den Römern ausgeübt wurden: Laufwettbewerbe über verschiedene Streckenlängen Kampfsportarten (Faustkampf, Ringen, Pankration) Pentathlon (antiker Fünfkampf) Wagenrennen Bogenschießen Ballspiele (unter anderem eine Art Hockeyspiel). Die Griechen schufen als erste feste Formen der Sportarchitektur : Stadion Hippodrom als Wettkampfstätte Gymnasion als Trainingsstätte. In der archaischen Zeit gab es eine große Zahl von Agonen , die die Prägung der griechischen Kultur durch sportliche Wettkämpfe zeigen: die panhellenischen Spiele in Olympia, Delphi, Nemea und Korinth lokale Kultfeste in Verbindung mit Sportprogramm. Im römischen Reich war der Sport anfangs stark griechischen und etruskischen Einflüssen ausgesetzt, entwickelte dann aber sein eigenes Profil. Die sportlichen Wettkämpfe wurden als ludi – Spiele bezeichnet und beinhalteten neben sportlichen auch künstlerische Aktivitäten (Mimus, Musik, Theater). Begleitet wurden sie von diversen religiösen Riten. Den spezifisch römischen Sport-Touch demonstrieren die riesigen öffentlichen Thermenanlagen und die zahlreichen privaten Bäder, wo auch Freizeit- und Breitensport betrieben wurde (vor allem Ballspiele wie trigon und harpastum ). Die ältesten römischen Spiele waren Circusspiele, zumeist religiöser Ausprägung an wichtigen Terminen im Jahresverlauf. Verteilt im gesamten Imperium Romanum waren die Sportstätten: 74 Circusanlagen (zum Beispiel Circus Maximus ) fast 200 Amphitheater (zum Beispiel Colosseum ) Gladiatorenkämpfe (munera gladiatoria) tauchten erstmals im Jahr 264 v. Chr. In Rom auf. Sie sind allerdings nicht mit dem Bereich, der mit dem modernen Begriff "Sport" umrissen wird, identisch, da die Teilnahme nicht freiwillig war und wegen der oft unterschiedlichen Bewaffnung der Kämpfer ein unfairer Leistungsvergleich stattfand. Relevanz des Themas Da das Thema "Sport in der Antike" in den modernen Lateinlehrbüchern einen festen Platz hat, bieten sich unter Einsatz moderner Medien vielfältige Anknüpfungspunkte, um spezielle Aspekte zu vertiefen und neue ergänzende Schwerpunkte zu setzen. Vorkenntnisse Die Lernenden haben aus dem Geschichtsunterricht, dem Interesse an sportlichen Veranstaltungen sowie aus themenrelevanten Lektions- oder Sachtexten meist schon Vorkenntnisse, vor allem rund um das Thema Olympische Spiele . Didaktisch-methodische Analyse Bei der Fülle der zur Verfügung stehenden didaktischen Alternativen ist bei knapp bemessener Unterrichtszeit Paar-/Gruppenarbeit eventuell arbeitsteilig empfehlenswert. Eine gleichzeitige Anpassung an das Lernniveau und Alter der Lernenden ist dabei problemlos realisierbar: virtuelle Entdeckungsreise zu den antiken Wettkampfstätten via Bildsuchfunktion der Suchmaschinen Internetrecherche zu Darstellungen von Athleten, Sportarten und -geräten der griechisch-römischen Antike Gestaltung einer "Sportschau" beziehungsweise einer "Wandzeitung" durch Nachzeichnen antiker Kampfsportszenen, ergänzt durch eigene Informationstexte Durchführung einer Internet-Sport-Rallye anhand eines von der Lehrkraft vorgegebenen Fragekatalogs oder einer auszufüllenden Tabelle Einsatz eines Sport-Quiz mit variablem Anforderungsniveau Erstellen eines Glossars zu antiken und modernen Sportarten mittels Online-Lexika Übersetzen und Bearbeiten lateinischer Original- oder adaptierter Texte zur Sportthematik Auflockernd ist das Einbeziehen von Ausschnitten aus Antiken-Filmen wie dem berühmten Wagenrennen aus "Ben Hur" oder von Szenen aus "Gladiator". Das Thema "Gladiatorenkämpfe" als antiker Kampfsport zur Unterhaltung der Masse ist aufgrund seines Umfangs als eigene Unterrichtseinheit zu empfehlen. Bei fortgeschrittener Spracherlernung ist auch im Rahmen einer Projektarbeit die Entwicklung und Aufnahme einer deutsch-lateinischen Sportreportage als Hörspiel oder Video-Clip umsetzbar, die in eine selbst erstellte Internetpräsentation (pagina Latina) oder die Schulhomepage integriert werden kann. Finale – Learning by doing Das theoretische Wissen rund um den Sport der Antike kann schließlich durch das Ausprobieren nach antikem Vorbild im Sinne experimenteller Archäologie in die Praxis umgesetzt werden. Höhepunkt einer solchen Unterrichtsreihe oder eines fächerübergreifenden Projekts kann ein Sportfest inklusive Siegerehrung zum Beispiel ein olympischer Tag) sein, das sinnvollerweise in Kooperation mit Sportkolleginnen und Sportkollegen durchgeführt wird. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden mit Begriffen aus dem antiken Sport, die sich bis heute erhalten haben, und deren Bedeutung vertraut (zum Beispiel Arena, Stadion). vergleichen die antiken Sportarten mit heutigen. trainieren ihre Übersetzungsfähigkeit durch lateinische Texte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen um den antiken Sport durch Internetrecherche. lernen lateinische Bezeichnungen moderner Sportarten durch Online-Lexika oder eigene wortschöpferische Kreativität kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden motiviert, sich durch die Beschäftigung mit dem antiken Sport mit anderen Bereichen römischen Lebens auseinanderzusetzen. erleben den gemeinschaftsstiftenden Charakter des Sports durch Ausprobieren antiker Sportarten.

  • Latein / Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Prompts für KI-Tools

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel erfahren Sie mehr über die Unterrichtsstrategie des "Undoings" in Bezug auf die Erstellung von Quiz. Außerdem geht der Artikel auf die Erstellung von zielsicheren und effektiven Prompts in KI-Tools ein, was hier am Beispiel von Quiz dargestellt wird. Am Ende des Artikels erhalten Sie außerdem ein Beispiel für eine derartige Prompt-Formulierung. Seit über 30 Jahren werden weltweit bereits KI-Tools für die Pädagogik entwickelt. Aber gerade in den letzten Monaten ist die Liste dieser Tools enorm gewachsen. Meist zielen diese jedoch auf nur zwei Kategorien ab. Einmal die Erstellung von Inhalten und zum Anderen die von Quiz. Letztere sind zum Beispiel die neu auf den Markt gekommenen Quiz-Generatoren Quiz Gecko und Questgen . Diese Tools generieren mithilfe von KI in kürzester Zeit Fragen und Antworten auf der Grundlage von Informationen, die vom Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Ein großer Vorteil davon ist definitiv die Zeitersparnis, denn diese Tools funktionieren wirklich gut und die Ergebnisse sind über einen Link einfach mit der Lerngruppe teilbar. Weitere Infos zu den Apps können Sie in unserem Fundstück lesen. Forschungen in den letzten Jahren haben nun aber ergeben, dass Quizspiele oftmals nur einen begrenzten pädagogischen Wert haben, da sie Missverständnissen und alternativen Konzepten nicht effektiv entgegenwirken, sich auf unmittelbares Erinnern konzentrieren und nur oberflächliches Verständnis fördern. Neue Technologien, wie Quiz-Generatoren, imitieren diese schlechten Praktiken, anstatt sie zu verbessern. Es gibt jedoch gute Neuigkeiten! Durch die Verwendung von präzisen und durchdachten Anfragen können Lehrkräfte KI-Modelle, wie zum Beispiel Chat GPT oder Neuroflash, nutzen, um die Effektivität ihrer Unterrichtsmethoden zu steigern. Wie könnte sich ein besserer Einsatz von Quiz, die durch KI erstellt wurden, in der Bildung gestalten? Hier kommt das "Undoing" ins Spiel. Unter Undoing versteht man im Großen und Ganzen die didaktische Idee des Rückgängigmachens. Konkret bedeutet das im Unterricht, dass irrtümliche Grundideen und Annahmen aufgedeckt, in Frage gestellt und neu formuliert werden – ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass die Lernenden genaue Grundinformationen sinnvoll abrufen und verarbeiten können. Insgesamt kann Undoing helfen, eine positive und förderliche Lernumgebung zu schaffen, in der Schülerinnen ihre Erfahrungen erfolgreich verarbeiten und ihre Lernziele erreichen können. Diese Unterrichtsstrategie lässt sich auch auf das Erstellen von Quizspielen durch KI-Tools übertragen. Diese hinterfragen oftmals nicht die verschiedenen Aspekte zu einem bestimmten Thema und hinterlassen möglicherweise falsche Ideen und Annahmen bei den Lernenden. Somit wird ein sinnvolles Erinnern und auch die Verarbeitung grundlegender Informationen übergangen. Folglich ergibt sich die Wichtigkeit konkreter und zielführender Prompts bei KI-basierenden Quiz-Generatoren. Die Ergebnisse eines KI-Tools sind nur so gut wie die Qualität der Eingaben Die Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass der Prompt sowohl inhaltlich als auch strukturell für die bestmögliche Ausgabequalität optimiert ist. Die Aufforderung sollte idealerweise aus den folgenden sieben Hauptmerkmalen bestehen: Definierte Rolle für die KI: Je mehr Kontext das KI-Tool über die Rolle hat, die es spielt, desto besser. (zum Beispiel "Du bist Lehrer einer Hauptschule") Informationen über die Lerngruppe , zum Beispiel Alter, Fachgebiet, Verständnisniveau und Fähigkeiten: Wenn Sie dem KI-Tool Informationen über Ihre Lernenden geben, kann es für sie relevante Ergebnisse besser erzeugen. Fachwissen , das heißt Informationen über Unterrichtsstrategien: Indem Sie dem KI-Tool Ihr Fachwissen mitteilen – in diesem Fall, was Undoing ist und wie es sich von Quizfragen unterscheidet – greift es auf die effektivsten Ansätze zurück. Ohne die Undoing-Informationen wird das KI-Tool zum Beispiel gängige Quizformen wählen, ähnlich wie bei einem Tool wie Quiz Gecko. Ein Titel und ein Thema : Das KI-Tool mag Struktur. Durch das Hinzufügen eines Titels und eines Themas lenken wir den Fokus auf die Informationen, die am wichtigsten sind. Ein Beispiel : Beispiele sind ein guter Weg, um ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, wie eine gute Struktur und ein guter Inhalt aussehen. Eine klar definierte Aufgabe : Geben Sie klare Anweisungen, was das KI-Tool tun soll und wie. Eine klar definierte Ausgabe : Sagen Sie dem KI-Tool, was Sie wollen und wie es die Informationen präsentieren soll.

  • Fächerübergreifend

Deutsch in Willkommensklassen: Texte lesen und verstehen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit ist für den Einsatz in internationalen "Willkommensklassen" an weiterführenden Schulen bestimmt. Die Lernenden lesen kurze, fiktive Geschichten über das Alltagsleben in Deutschland und beantworten anschließend Fragen zum Gelesenen. Die Materialien dieser Unterrichtseinheit beinhalten jeweils einen Text zu spezifischen Themenschwerpunkten sowie einen Fragenkatalog . Bei den Texten handelt es sich um kurze, fiktive Geschichten über das Alltagsleben in Deutschland : Material 1: "Neue Nachbarn" (Schwerpunkte: Kontaktaufnahme und Kennenlernen ) Material 2: "Sarah-Sophie ist krank" (Schwerpunkte: Krankheit und Arztbesuch ) Material 3: "Viel zu tun" (Schwerpunkte: Haushalt, Wohnen und Alltagstätigkeiten ) Material 4: "Familie Müller kauft ein" (Schwerpunkte: Einkauf und Supermarkt-Artikel ) Material 5: "Ein Tagesausflug nach Hamburg" (Schwerpunkte: Freizeit, Reisen, Verkehrsmittel und Landeskunde ) Die Voraussetzungen für das Lesen der Texte und die Bearbeitung der Aufgaben zum Textverständnis sind ein Basiswortschatz sowie ein einfaches schriftliches Ausdrucksvermögen . Somit eignet sich die Unterrichtseinheit für Lernende in Willkommensklassen, die bereits über solide Grundkenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Durchführung der Unterrichtseinheit Erfahrungsgemäß lässt sich der Unterricht in internationalen Willkommensklassen nicht so präzise planen wie in Lerngruppen des regulären Schulsystems, wo die Schülerinnen und Schüler über ähnliche Vorkenntnisse und Lernvoraussetzungen verfügen. Willkommensklassen sind dagegen strukturell meist viel heterogener, da die Schülerschaft in der Regel aus völlig unterschiedlichen Kulturen, Werte- und Bildungssystemen stammt. Vor diesem Hintergrund ist eine pädagogische, didaktische und methodische Flexibilität der Lehrkraft erforderlich. Planen Sie pro Material circa drei bis vier Unterrichtsstunden ein. Für alle Materialien ist folgender Ablauf zu empfehlen: Die Lehrkraft liest den Text laut, langsam und deutlich vor. Die Schülerinnen und Schüler achten auf die Aussprache und markieren unklare Formulierungen. Abschnittsweise werden unbekannte Wörter beziehungsweise Sachverhalte geklärt. Ein Beamer zur Visualisierung von Begriffen ist dabei sehr hilfreich. (In Material 3 kommt beispielsweise das Wort "Schaufel" vor. Indem das Bild von einer Schaufel gezeigt wird, entfällt eine langwierige Erklärung.) Tipp: Die Schülerinnen und Schüler halten "neue" Wörter in einem Vokabelheft fest. Bei Nomen fügen sie den entsprechenden Artikel hinzu. Der Text wird von den Schülerinnen und Schülern abwechselnd laut vorgelesen. Alle tragen jeweils einen begrenzten Textabschnitt mit möglichst korrekter Aussprache vor. Im Idealfall korrigieren sich die Lernenden bei Ausspracheschwierigkeiten gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten einzeln, in Paararbeit oder in Kleingruppen die Aufgaben zum Textverständnis. Wichtig ist, dass alle Fragen in ganzen Sätzen beantwortet werden; nur so lassen sich das Ausdrucksvermögen und der Satzbau trainieren. Übersetzungshilfen sind ausdrücklich erlaubt. Die Schülerinnen und Schüler lesen abwechselnd die Textverständnisfragen und die entsprechenden Antworten vor. Auch bei diesem Schritt ist eine gegenseitige Korrektur bei Bedarf ideal. Abschließend ist ein freies, lockeres Gespräch über die im Text enthaltenen Themen sinnvoll. Die Schülerinnen und Schüler können individuelle Fragen stellen, zu einzelnen Aspekten mehr erfahren, Sachverhalte kommentieren und generell das Alltagsleben in Deutschland mit ihren Herkunftsländern vergleichen. Die vorliegende Unterrichtseinheit eignet sich für Jugendliche mit Migrationshintergrund in Willkommensklassen an weiterführenden Schulen, die bereits über grundlegende Deutschkenntnisse verfügen. Sie zielt darauf ab, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in folgenden Bereichen zu fördern und zu vertiefen: Wortschatz Lesen und Vorlesen Aussprache Textverständnis Schriftliches Ausdrucksvermögen Rechtschreibung Zeichensetzung Grammatik Satzbau Landeskunde Reflexion über die Gesellschaft und den Alltag in Deutschland Diskussion auf der Grundlage von Textinformationen Die Materialien beinhalten jeweils eine kurze, fiktive Geschichte über das Alltagsleben in Deutschland. Die Wortwahl und der Satzbau entsprechen dem Sprachstand der Zielgruppe. Dies gilt auch für die Fragenkataloge zu den einzelnen Geschichten. Neben der Förderung der Lese- und Schreibkompetenz vermitteln die Texte auch wertvolle Einblicke in die Gesellschaft und den Alltag in der heutigen Bundesrepublik. Gerade für Jugendliche aus nicht-westlichen Ländern sind diese erkenntnisreich. Jede Geschichte bietet dabei einen bestimmten thematischen Schwerpunkt. Die Reihenfolge der Materialien ist ein Vorschlag und muss nicht zwingend eingehalten werden. Erfahrungsgemäß ist es empfehlenswert, die Lernenden individuell über die Arbeitsform entscheiden zu lassen: Manche Jugendliche wollen und können am besten allein arbeiten, andere bevorzugen Paar- oder Gruppenarbeit. Berücksichtigen Sie bitte folgende Punkte bei der Gestaltung der Auswertungsphase: Beziehen Sie möglichst alle Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe bei der Besprechung der Arbeitsergebnisse ein. Korrigieren Sie gemeinsam mit den Lernenden Grammatik-, Satzbau- und Ausdrucksfehler. Optimieren Sie die Aussprache. Klären Sie unbekannte Wörter. Halten Sie wichtige Vokabeln – parallel zur Besprechung – in einer Vokabelliste fest und notieren Sie zu allen Nomen den entsprechenden Artikel. Nutzen Sie die Texte als Gesprächsanlässe für thematische Vertiefungen, Kulturvergleiche und Diskussionen. Korrigieren Sie die Arbeitsergebnisse in den Heften der Schülerinnen und Schüler zeitnah im Hinblick auf die Rechtschreibung und Zeichensetzung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in folgenden Bereichen der deutschen Sprache: Wortschatz Lesekompetenz Textverständnis Schreibkompetenz Kommunikation Durch die Auseinandersetzung mit den Texten lernen sie darüber hinaus kulturelle und gesellschaftliche Aspekte des Alltags in Deutschland kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen im Fall von Paar- und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. halten sich an feste Gesprächsregeln und kommunizieren fair miteinander. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I

Isotope und 14C-Altersbestimmung (Radiokarbonmethode)

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit handelt von den Isotopen des Elements Kohlenstoff, die sich in der Anzahl ihrer Neutronen unterscheiden. Diese Unterrichtseinheit beginnt mit einer Abbildung der Eismumie "Ötzi", die 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde. Der Todeszeitpunkt dieser Mumie wurde mithilfe der 14C-Methode auf circa 3300 Jahre vor Christus bestimmt. Lehrkraft, Schülerinnen und Schüler ermitteln gemeinsam die Position des Elements Kohlenstoff im Periodensystem der Elemente und nach Klärung der Frage, um was es sich hier bei der Zahl 14 handelt, entdecken die Lernenden die Diskrepanz zwischen dem PSE-Eintrag des Elements Kohlenstoff mit einer relativen Atommasse von 12 u und der Angabe von 14 u laut 14C-Methode. Anschließend stellen die Schülerinnen und Schüler Hypothesen auf, durch welche(n) Atombestandteil(e) diese Diskrepanz zustande kommt. In den folgenden Stunden erarbeiten sich die Lernenden die Grundlagen der 14C-Methode (auch als Radiokarbonmethode bekannt) und überprüfen abschließend ihre aufgestellten Hypothesen. Dazu stehen Ihnen zwei Arbeitsblätter zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler können ihr Wissen mit interaktiven Übungen zum Thema festigen und vertiefen. Als Motivation für die erste Stunde dieser Unterrichtseinheit dient eine Abbildung von der Eismumie "Ötzi", die im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt ist. Die Schülerinnen und Schüler werden mit der Frage konfrontiert, wie Forschende das Alter von solchen archäologischen Funden bestimmen können. Eventuell hat eine interessierte Schülerin oder ein interessierter Schüler bereits Kenntnis von der Materie und kann davon berichten. Wenn nicht, dann erläutert die Lehrkraft, dass hier die Altersbestimmung mithilfe der 14C-Methode stattgefunden hat und Ötzi vor circa 5300 Jahren gestorben ist. Nun erfolgt die Überleitung zu 14C mit der Frage, wofür hier die Zahl 14 steht. Da die Schülerinnen und Schüler bisher nur drei Zahlen in Verbindung mit dem Atombau kennengelernt haben (Ordnungszahl, Nummer der Periode, relative Atommasse), äußert früher oder später eine Schülerin oder ein Schüler eventuell die Vermutung, dass es sich um die relative Atommasse handeln könnte. Durch diese Diskussion wird das Vorwissen der Lernenden aktiviert und durch den Vergleich mit der Position des Elements Kohlenstoff im PSE auf die Probe gestellt. Die Schülerinnen und Schüler stellen Vermutungen an, welche Ursache die Abweichung in der relativen Atommasse haben könnte. Die Lehrkraft notiert die Vermutungen an der Tafel und leitet zur Erarbeitungsphase mithilfe des Textpuzzles über. Hier wird außerdem Wissen aus der vorhergehenden Unterrichtseinhiet "Atombau und Periodensystem der Elemente" abgerufen. Das Methodenwerkzeug Textpuzzle eignet sich hervorragend, um die Lernenden zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Text zu animieren, da nur so die richtige Reihenfolge der Textbruchstücke gefunden werden kann. In der Sicherungsphase wird der Text durch das Vorlesen der kompletten Textbruchstücke durch die Lernenden noch einmal wiederholt, was ebenfalls zur Festigung des neuen Lernstoffes beiträgt. Als Zirkelschluss werden die Vermutungen der Lernenden vom Anfang der Stunde erneut aufgegriffen und auf ihre Richtigkeit hin analysiert. Hier wird besprochen, dass es sich nicht um eine Abweichung in der Anzahl der Protonen handeln kann, da sich so die Ordnungszahl verändern und es sich somit nicht um Kohlenstoff handeln würde. Das Aufstellen und Überprüfen von Hypothesen fördert das wissenschaftliche Denken der Lernenden. Als Übung und Selbstüberprüfung dient die Tabelle auf Arbeitsblatt 1, entweder noch in dieser Stunde oder als Hausaufgabe. Die zweite Stunde beginnt mit der Wiederholung beziehungsweise der Besprechung der Tabelle. Als Motivation folgt die Abbildung der Champagnerflaschen und die Erläuterungen der Lehrkraft über Namensgebung und Herkunft von Champagner. Zu diesem Zwecke wird den Schülern die Landkarte von Frankreich präsentiert. Als Überleitung dient die Überlegung, dass ja auch günstiger Sekt einfach als Champagner verkauft werden könnte, um eine Gewinnmaximierung zu erreichen. Zur Überprüfung der Herkunft von Champagner wird den Schülerinnen und Schülern das Wassermolekül präsentiert und durch die Lehrkraft erläutert, dass nicht nur das Element Kohlenstoff, sondern viele Elemente, darunter Wasserstoff und Sauerstoff, verschiedene Isotope aufweisen und dass sich das Isotopenverhältnis im Wasser je nach Region unterscheidet . Dabei ergibt sich die Frage, welche Isotope die Elemente Wasserstoff und Sauerstoff besitzen und ob noch weitere Elemente für den Herkunftsnachweis verwendet werden können. Zur Klärung dieser Frage bearbeiten die Lernenden Arbeitsblatt 2 in Einzelarbeit, da sie auf sich allein gestellt am besten überprüfen können, ob sie die Thematik verstanden haben. Bei der sich anschließenden Sicherungsphase durch Präsentationen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler entsprechend gewürdigt. Als Zirkelschluss dient die Tabelle "Was aus Stabil-Isotopen-Verhältnissen abgeleitet werden kann", anhand derer die jeweiligen Unterschiede der abgebildeten Isotope wiederholt werden. Hier können auch weitere Anwendungsmöglichkeiten besprochen werden. Fachbezogene Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die 14C-Methode als Möglichkeit der Altersbestimmung archäologischer Funde. nennen die Anzahl der Neutronen als Unterschied zwischen den Isotopen eines Elements. berechnen anhand der relativen Atommasse eines Isotops die Anzahl der Neutronen. beschreiben das Isotopenverhältnis als Möglichkeit der Herkunftsbestimmung, zum Beispiel von Champagner. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben während der Paararbeitsphasen soziale Kompetenzen ein. präsentieren ihre Ergebnisse adressatengerecht. Bildquellen: pixabay

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Umwandlung Normalform und Scheitelform

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial eignet sich hervorragend, um die Umwandlung von der Scheitelform zur Normalform (und umgekehrt) einer Parabel herzuleiten. In diesem Arbeitsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler die Funktionsgleichung einer Parabel in den Formen Normal- und Scheitelform kennen und erfahren, wie sie diese in die jeweils andere Form umwandeln können. In Aufgabe 1 wird das Ablesen des Scheitelpunkts anhand der Scheitelform geübt. Die Darstellung der dazugehörigen Graphen stellt eine Hilfe dar, da anhand der Visualisierung die Scheitelpunkte graphisch abgelesen werden können. Nachdem die Umwandlung von Scheitelform in Normalform anhand eines Beispiels kurz erklärt wird, sollen die Lernenden versuchen, die dazugehörigen Funktionsgleichungen zuzuordnen. Aufgabe 2 und 3 bieten weitere Übungsmöglichkeiten. Während es in Aufgabe 2 um eine Zuordnung geht, soll in Aufgabe 3 die Umwandlung durch die Lernenden selbst durchgeführt werden. Im Anschluss wird die Umwandlung von Normalform in Scheitelform anhand der quadratischen Ergänzung erklärt. Bei Unklarheiten ist es hier wichtig, anhand mehrerer Beispiele die Ergänzung zu erklären, denn viele Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten bei dieser Art des "Rückwärtsrechnens". In Aufgabe 4 soll nun das Umwandeln von Normalform in Scheitelform geübt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen beide Darstellungsarten einer Parabel: Normalform und Scheitelform. wandeln die Funktionsgleichung einer Parabel von Normalform in Scheitelform um und lesen dann den Scheitelpunkt ab.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Datenschutz gerne – aber bitte mit Augenmaß!

Blog

Datenschutz verhindert aktuell Digitale Bildung. Implementierte und seit Jahren bewährte Systeme werden nach und nach wegen Datenschutzmängeln abgesägt. Autor Dr. Peter Kührt fordert mehr präventive und rechtssichere Beratung durch Datenschutzbeauftragte, auf deren Lösungen und Empfehlungen Schulen und Lehrkräfte bauen können. Natürlich bin auch ich gegen Datenmissbrauch. Natürlich sollen Maßnahmen ergriffen werden, sodass niemand unsere 2.700 Schülerdaten und 1.400 Betriebedaten unrechtmäßig nutzt oder gar verkauft. Natürlich sollten unsere Schülerinnen und Schüler fit gemacht werden, dass sie nicht auf Betrugsmaschen oder Kriminalität im Netz hereinfallen, dass sie die AGBs von Verträgen und die Vertragsinhalte selbst verstehen und prüfen, dass sie Internetinhalte auf Glaubwürdigkeit checken, ihre persönlichen Daten nicht zu bereitwillig an obskure Netzakteure weitergeben, ihre Recherche- und Arbeitsergebnisse vernünftig abspeichern und auch in vier Wochen wieder finden. Und sie müssen natürlich das Urheberrecht bei Fotos, Musik und Texten strikt beachten und gegebenenfalls die Genehmigungen hierfür einholen. Ich finde es auch toll und bewundernswert, dass einige Datenschützende es tatsächlich geschafft haben, den schier übermächtigen US-Netzriesen erste Zugeständnisse abzuringen. Das Ende von Microsoft Team an deutschen Schulen? Nichtsdestoweniger erscheinen mir die jüngsten Forderungen der Datenschutzbeauftragten doch deutlich überzogen und realitätsfern. Circa 80 Prozent sämtlicher Unternehmen in Deutschland und auch unsere Ausbildungsbetriebe verwenden Windows -Produkte, unsere Schulen und Lehrpersonen haben mit Windows 365 und Microsoft Teams in der Coronazeit sehr gute Erfahrungen gemacht, im Unterschied zu vielen anderen Schulen lief der Unterricht fast nahtlos weiter, dennoch fordern die Datenschützer jetzt nach zwei Jahren ein Ende von Teams . Viele Schulen haben auch mit der Videoplattform Zoom sehr gute Erfahrungen gemacht. Das System ist einfach zu handhaben und lief nahezu immer stabil. Der Branchenverband Bitkom nutzt es, die Unis nutzen es, nur an den Schulen ist Zoom inzwischen in einigen Bundesländern verboten. Das Hauptargument der Datenschützer ist offenbar, dass Daten der US-Programme in den USA gespeichert und dort unter Umständen weiter gegeben werden können. Das ist sicherlich richtig. Aber über welche Daten reden wir hier denn, wenn wir die Programme im Unterricht verwenden? Sensible Daten in den Händen der US-Riesen? Einmal muss man sich bei den Programmen mit einer Mailadresse anmelden. In vielen Fällen läuft die Anmeldung über eine schulische Mailadresse, vielfach haben die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte mehrere Mail-Accounts und können für die Anmeldung damit eine Placebo-Adresse nehmen. In beiden Fällen ist es jetzt vermutlich nicht so wahnsinnig relevant, welche Suchanfragen und Internetseiten diesen Mailadressen von irgendeinem US-Auswertungsprogramm zugeordnet werden können. Auch die Inhalte dürften für geheime oder kommerzielle US-Instanzen nicht gerade von Relevanz sein. Ich glaube kaum, dass die 432. PowerPoint-Präsentation über den Deutschen Bundestag, Nürnberger Friedhöfe oder die Arbeitslosenversicherung den Think Tanks in den USA oder der NSA große Erkenntnisgewinne bringen. Ganz abgesehen davon, ob die Schülerpräsentationen, Arbeitsblätter, Linklisten und Erklärfilme überhaupt inhaltlich richtig sind. Und die Arbeits- und Aufgabenblätter der Kolleginnen und Kollegen werden die Amerikaner auch nicht gerade vom Hocker reißen. Es sieht also danach aus, dass die derzeit sehr rigiden Positionen der Datenschützer eher mir der Hybris ihrer gestiegenen Bedeutung und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit zu erklären ist, die sie zunehmend eine rigide, buchstabengetreue und wenig flexible und praxisgerechte Interpretation von Datenschutz einnehmen lässt. Datenschutzbeauftragte müssen von Beginn an klare datenschutzkonforme Lösungen präsentieren Was ich aber noch schlimmer finde, ist die Tatsache, dass die Datenschutzbeauftragten immer nur sagen, wie es nicht geht – und dies oftmals Monate und Jahre später, nachdem die Programme längst in der Breite implementiert sind –, sie aber nicht willens und fähig sind, im Vorhinein datenschutzkonforme Lösungen für die Praxis, für Schulen und Lehrerinnen und Lehrer vorzuschlagen und zu definieren. Es gibt bis heute keine allgemein verfügbaren Muster von Datenschutzerklärungen für Schulen, für Lehrerseiten, für Schülerseiten oder für Projektseiten. Ich habe zum Beispiel für eine neu erstellte Website zur Glaubwürdigkeitsprüfung von Netzinhalten die Datenschützer unserer Stadt, unseres Bundeslandes, unserer Lehrerfortbildungsanstalt und weitere Datenschützer im ganzen Bundesgebiet gebeten, die Datenschutzerklärung unserer Website zu prüfen. Kein einziger Datenschützer war dazu bereit, alle haben mich auf allgemeine Internetseiten oder an Anwälte verwiesen. Dabei handelte es sich um eine nackte Internetseite, die keinerlei Personendaten erfragt oder verarbeitet und die auch keinen Zähler oder Ähnliches im Hintergrund mitlaufen lässt. Wir sollen mit unseren Schülerinnen und Schülern digitale Bildung betreiben, abwechslungsreich, kreativ und innovativ. Kein einziger Datenschützer und kein einziges Kultusministerium aber sind bereit, uns rechtlich unbedenkliche Musterlösungen für Lehrer- oder Schüler-Websites zur Verfügung stellen. Alle werden aber sicherlich schlaue Anmerkungen machen, wenn wir in einigen Monaten oder Jahren wegen rechtlicher Unzulänglichkeiten die Gebührennote eines Abmahnvereins erhalten. Digitale Bildung braucht Freiräume. Datenschutzkonforme. Datenschutz ist inzwischen ein Verhinderer von Digitaler Bildung , weil sich kaum noch eine Lehrkraft ohne Bedenken im Netz bewegt, statt dessen immer die persönliche Haftung und die Ängste der Schulleitung und Schulträger im Hinterkopf hat. Wie aber wollen wir und die Schülerinnen und Schüler mit Experimentierfreude, Neugierde und Begeisterung die Räume und Entwicklungen des WWW ausloten, um sie auf die digitale Zukunft vorzubereiten und für sie resilient zu machen, wenn uns die Schere im Kopf in jeder Sekunde den Verzicht auf digitales Neuland dringlichst nahelegt? Wir Lehrkräfte brauchen entweder Rückendeckung für experimentelle Freiräume oder klare Mustervorgaben für rechtlich unbedenkliche Netzaktivitäten und -projekte.

  • Politik / WiSo / SoWi / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik

Ernährung – Essstörungen im Jugendalter

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit den typischen Essstörungen, die meist im Jugendalter beziehungsweise frühen Erwachsenenalter aus unterschiedlichen Gründen auftreten. Ursachen, Auslöser sowie Folgen und Therapie werden im Rahmen der Lerneinheit beleuchtet. Unser Ernährungsverhalten ist für das gesamte Leben bedeutsam. Dem Körper werden hierdurch lebensnotwendige Nährstoffe und Flüssigkeit zugeführt. Ernährung dient vorrangig der Lebenserhaltung, doch ist diese beispielsweise bei der Essstörung Anorexia nervosa gefährdet. Gerade im Jugendalter treten große hormonelle Schwankungen auf, die Auslöser für eine Essstörung sein können. In dieser Altersspanne setzen sich viele Jugendliche mit ihrem Körper und dem eigenen Wohlbefinden auseinander. Nicht zwangsläufig muss dies zu einer Essstörung führen. Ist dies jedoch der Fall, muss sie behandelt werden. Zu den häufigsten Essstörungen – mit welchen sich die Unterrichtseinheit daher befasst – gehören "Anorexia nervosa", "Bulimia nervosa" und die "Binge-Eating-Störung". Allerdings zeigen betroffene Personen häufig eine Symptomatik, die sich nicht klar einer der drei Hauptformen zuordnen lässt – es handelt sich in diesen Fällen um Mischformen. Ergänzend zu einem leitenden Power-Point-Vortrag erarbeiten die Lernenden zwei Rechercheaufträge sowie drei Arbeitsblätter und drei interaktive Übungen. Interaktive Übungen Insgesamt wird die Lerneinheit durch drei interaktive Übungen unterstützt: In der ersten interaktiven Übung erarbeiten die Lernenden mögliche Komplikationen bei einer "Anorexia nervosa". In der zweiten Übung beantworten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu der Videosequenz "Wie Instagram den Weg in die Magersucht weisen kann". In der dritten interaktiven Übung beantworten die Lernenden Fragen zur Unterrichtseinheit. Jeden Tag beschäftigen wir uns (zwangsläufig) mit Ernährung. Ein bedeutsames Bildungsziel ist es, dass sich die Lernenden zunächst mit ihrem eigenen Ernährungsverhalten beschäftigen beziehungsweise dieses reflektieren. Die Thematik "Ernährung" wird im Laufe der drei Ausbildungsdrittel immer wieder aufgegriffen. Dabei werden unterschiedliche Altersgruppen beleuchtet, da jede Lebensphase verschiedene Herausforderungen mit sich bringt. Insbesondere im Kindes- und Jugendalter kann ein beeinträchtigtes beziehungsweise gestörtes Essverhalten zu Gesundheits- und Entwicklungsrisiken führen. Die Unterrichtseinheit ist der CE 11 "Kinder und Jugendliche mit psychischen Gesundheitsrisiken […] unterstützen" zuzuordnen. Es bietet sich an, im Anschluss an die Lerneinheit ein Fallbeispiel mit den Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Diese Unterrichtseinheit ist mit einem Zeitrahmen von etwa 2 bis 3 mal 90 Minuten geplant. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die auslösenden Faktoren beziehungsweise Ursachen für die bekanntesten Essstörungen. können Folgen und mögliche Verläufe der unterschiedlichen Essstörungen benennen. können pflegerische Maßnahmen im Fall einer Zwangsernährung wiedergeben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach geeigneten wissenschaftlichen Quellen. setzen sich selbstständig mit den interaktiven Übungen auseinander. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Rahmen der Gruppenarbeit effektiv und konzentriert zusammen. vergleichen und diskutieren ihre recherchierten Ergebnisse miteinander. diskutieren und bearbeiten Aufgaben in Paararbeit und stärken hierdurch ihre Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Adverbs and adjectives: interactive exercises

Interaktives

In diesem Arbeitsmaterial üben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von drei interaktiven gemischten Übungen die Anwendung von Adverbien und Adjektiven. In den interaktiven Übungen werden die vorgegebenen Adverbien und Adjektive mittels "drag and drop" in einen Lückentext eingetragen. Die Sätze beinhalten Verb- und Adverb- (to dress shabbily) sowie Adverb- und Adjektivkonstellationen (to be highly motivated). Manche Adverbien haben zwei Formen, mit oder ohne -ly (to work hardly versus to work hard). Eingebaut sind sowohl "fronted adverbials" (Sadly,…) als auch so genannte "collocations" (to scream hysterically). Es wird außerdem auf eine muttersprachlich klingende "adjective order" (exhausting, twelve-mile, coastal walk) hingewiesen. Die sorgfältig zusammengestellten Texte bieten insbesondere Bezüge zu der britischen Historie, Wirtschaft, Politik, Kultur, Literatur und dem Sport. Bewusst werden auch immer wieder Situationen aus dem Alltagsleben dargestellt und dessen sprachlicher Ausdruck wiedergegeben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler festigen und bauen ihre grammatikalischen Grundstrukturen aus. forcieren das Gefühl eines natürlichen Sprachgebrauchs ("natural language choice"). lernen "by the way" die facettenreiche Landeskunde kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben mithilfe der interaktiven Übungen zusätzliche Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Lernprogrammen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Technische Zeichnungen lesen und verstehen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für den fächerübergreifenden Unterricht in den Klassen 9–10 thematisiert das Lesen und Verstehen von einfachen technischen Zeichnungen. Die Schülerinnen und Schüler fertigen eigene Zeichnungen in Kavalierperspektive an – wahlweise von Alltagsgegenständen oder Sanitäreinrichtungen. Mit der kostenlosen 3D-Konstruktionssoftware TinkerCAD setzen die Lernenden ihre Entwürfe digital um. Ergänzt wird die Unterrichtseinheit durch einen Exkurs zum nachhaltigen Zero-Waste-Badezimmer. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema "Einfache technische Zeichnungen lesen und verstehen" und wenden das Wissen praktisch an, indem sie eine Armatur aus dem heimischen Badezimmer technisch mithilfe der Kavalierperspektive zeichnen. In einer freiwilligen Exkurs- und Sprintaufgabe können sie zudem mittels der kostenlosen (Desktop-)App Elements ein eigenes Zero-Waste -Bad nachhaltig und barrierefrei per digitalem 3D-Bauplan gestalten. Das Material enthält drei Arbeitsblätter und gliedert sich in drei bis vier Einzelstunden. Ideal eignet sich diese Unterrichtseinheit als Auftakt für eine eigene Projektplanung im schulischen Kontext. Durch Arbeitsblätter, Zeichenaufträge sowie lockere Gesprächsanlässe erarbeiten sich die Lernenden ein Grundwissen im Bereich technischer Zeichnungen. Das Thema der Arbeitsvorbereitung nimmt eine besondere Rolle ein, da die Zeichnungen mit der Hand und nicht per Computer angefertigt werden. Da die meisten technischen Zeichnungen heute aber digital erfolgen, kann aufbauend auf die Übungen dieser Unterrichtseinheit zum Beispiel mit TinkerCAD gearbeitet werden (eine Fortbildung dazu finden Sie hier ). Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe anwendungsnaher Aufgabenstellungen und typischer Sachprobleme verschiedene Aufgabengebiete im Bereich der Anfertigung eines Werkstückes kennen und erhalten so einen realitätsnahen Einblick in einen möglichen Alltag. Einen Einblick erhalten die Schülerinnen und Schüler auch in eine sich aufgrund des technischen Fortschritts wandelnde Arbeitswelt, in der "alte" Berufe neu aufgestellt und benannt werden müssen, um sich an die Gegenwart anzupassen. So wurde der Ausbildungsberuf "Technische/-r Zeichner/-in" und "Technischer Produktdesigner/-in" 2011 neu ausgerichtet und spezifiziert zu "Technische/-r Systemplaner/-in" und "Technische/-r Produktdesigner/-in" mit verschiedenen Fachausrichtungen. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler kann hinsichtlich dieses Berufszweigs dadurch geweckt werden. Zudem bietet sich an dieser Stelle ein fächerübergreifender Unterricht mit dem Fach Wirtschaft an, in dem Wandlungsprozesse der Arbeitswelt aufgrund digitaler Transformationen thematisiert werden. Anhand der vielfältigen Aufgabenstellungen wird deutlich, welche Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Berufsfeld gefragt sind, sodass eine realistische Einschätzung hinsichtlich der eigenen beruflichen Eignung möglich ist. Die Unterrichtseinheit kann auch im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung genutzt werden. Sie findet idealerweise in den Fächern Kunst und Werken ab der achten Klasse an Haupt-, Real- und Gesamtschulen Anwendung, ist aber auch für den fächerübergreifenden Unterricht geeignet. Die Einheit kann ebenso in der zehnten Klasse an Gymnasien eingesetzt werden. Diese Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend und im Rahmen einer Projektplanung genutzt werden. Es ist vorteilhaft, wenn die Schülerinnen und Schüler bereits Vorerfahrungen mit der Betrachtung dreidimensionaler technischer Zeichnungen mitbringen, um in Folge eigene Zeichnungen anfertigen zu können. Vorkenntnisse sind aber nicht notwendig. Die Arbeitsblätter liefern wichtige Zusatzinformationen, um die Aufgaben zu bearbeiten. Die erste Stunde dient dazu, einen ersten Einblick in einfache technische Zeichnungen zu erhalten. In den folgenden Unterrichtsstunden wird die Thematik vertieft, indem eigene technische Zeichnungen mit der Hand und Zeichenhilfsmitteln angefertigt werden. Es bietet sich an, im Anschluss an die Einheit einen Betrieb zu besichtigen, in dem technische Zeichnungen am Computer angefertigt werden. Für die Zielsetzung des Unterrichts bietet sich eine Kombination aus gelenktem Unterrichtsgespräch, problemorientiertem Unterricht und kooperativem Lernen an. Besonderes Augenmerk wird auf das Prinzip der Praxisnähe gelegt. Das Material ist authentisch und erlaubt dadurch einen realistischen und praxisnahen Einblick. Durch die Ergebnissicherung am Ende der Stunden werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, über ihre jobtechnische Zukunft nachzudenken, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und eine eigene Meinung zu bilden. Der Unterricht kann außerdem als kommunikationsfördernd verstanden werden. Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler ihre erlernten Kenntnisse bei der Lösung komplexerer Aufgaben verfestigt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen zentrale Schritte in der Anfertigung von technischen Zeichnungen um. benennen Berufsbilder im Bereich des technischen Zeichnens. zeichnen mithilfe der Kavalierperspektive ein Sanitär-Werkstück nach und skizzieren ein barrierefreies Zero-Waste -Badezimmer. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können einem Text und grafischen Abbildungen benötigte Informationen entnehmen. können nach Informationen und mit Hilfsmitteln technische Zeichnungen anfertigen. kontrollieren Ergebnisse eigenverantwortlich an der Kontrollstation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen. arbeiten sowohl autonom als auch kooperativ. lernen die Wertschätzung einer technischen Handzeichnung kennen.

  • Technik
  • Sekundarstufe I

Eigenschaften von Metallen und Nichtmetallen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klassen 8–9 vermittelt grundlegende Kenntnisse zu Metallen und Nichtmetallen. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Aufbau, Bindungstypen und Eigenschaften, um Ordnungsprinzipien von Stoffen zu verstehen. Durch Experimente zur elektrischen Leitfähigkeit und zu Reaktionen von Metallen erforschen sie deren Verhalten praktisch. Dabei werden Gefahrenquellen bewertet und das strukturierte Verfassen von Versuchsprotokollen geübt. Diese Unterrichtseinheit kann für den Unterricht in der Sekundarstufe I verwendet werden. Das Thema Metalle lässt sich nicht nur in allen Rahmenlehrplänen der Sekundarstufe I wiederfinden, auch in nahezu allen Bereichen unseres täglichen Lebens begegnen uns die verschiedensten Metalle. Sie sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Zu Beginn findet ein detaillierter Vergleich zwischen Metallen und Nichtmetallen statt, wobei besonderes Augenmerk auf die jeweiligen Eigenschaften sowie die verschiedenen Bindungstypen gelegt wird. Die Einheit bietet außerdem verschiedene Experimente in Bezug auf die Eigenschaften sowie den Nachweis von Metallen an, bei dem die Schülerinnen und Schüler selbst tätig werden dürfen. Hier spielen die Beurteilung von Gefahrenquellen eine wichtige Rolle und auch das strukturierte Schreiben eines Versuchsprotokolls kann hier entwickelt und geübt werden. Außerdem wird in vielen Aufgabenstellungen die Recherchefähigkeit der Schülerinnen und Schüler geschult. In den einzelnen Aufgabenstellungen wird ein Lebensweltbezug hergestellt, der den Schülerinnen und Schülern die Relevanz der Metalle aufzeigt. Gleichzeitig werden Parallelen zum Berufsleben des Gerüstbauers / der Gerüstbauerin gezogen. Das Thema Metalle und Nichtmetalle ist ein elementarer Bestandteil der täglichen Arbeit im Gerüstbauhandwerk und besitzt zudem höchste Relevanz im Unterricht, da der Umgang mit Metallen alltäglich ist. Die Unterrichtseinheit eignet sich ideal für den Chemie-Unterricht der Sekundarstufe I und bietet dabei grundlegendes chemisches Wissen in naher Anlehnung an den Alltag. Sie kann für die Inhaltsfelder "Metalle – Schätze der Erde", "Metalle" oder "Metalle und Metallgewinnung" genutzt werden (Vgl. Rahmenlehrplan Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, NRW). Für die Bearbeitung der Aufgaben müssen lediglich die ersten chemischen Grundlagen der Mittelstufe bekannt sein. Weiterhin sind keine Vorkenntnisse notwendig. Für die Durchführung der Lernendenversuche sollten die Grundlagen für chemisches Arbeiten sowie die Einschätzung von Gefahrenquellen vorher besprochen werden. In der ersten Stunde wird zunächst auf die Unterschiede von Nichtmetallen und Metallen eingegangen, wobei auch die verschiedenen Bindungstypen verglichen werden. An dieser Stelle kann ergänzend zur Metallbindung eine erste veranschaulichende Praxisübung zum Metallgitter eingebaut werden. Im weiteren Unterrichtsverlauf werden die verschiedenen Eigenschaften der Metalle im Detail besprochen. Bei Bedarf kann hier eine zweite veranschaulichende Praxisübung in Bezug auf den metallischen Glanz durchgeführt werden. Abschließend wird der Nachweis von Metallen thematisiert. Hierfür kann der Versuch der Flammenfärbung in Paar- oder Gruppenarbeit durchgeführt werden. Dieser Versuch ist optimal dazu geeignet die Struktur eines Versuchsprotokolls zusammen mit den Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Insbesondere kann hier der Fokus auf die Schulung der genauen Beobachtungsgabe sowie auf das detaillierte Beschreiben unter Verwendung verschiedener Adjektive gelegt werden. Diese Unterrichtseinheit berücksichtigt darüber hinaus die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) für den Unterricht. So kann ein Bildimpuls in dieser Unterrichtseinheit themenspezifisch mit dem Bildgenerator Dall.E 2 von OpenAi erstellt und für den Stundeneinstieg genutzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein breites Wissen über Metalle, ihre Eigenschaften und ihre Verwendung. können durch Flammenfärbung verschiedene Metalle nachweisen und den zugrundeliegenden chemischen Prozess erklären. können aufgrund verschiedener Eigenschaften mögliche Verwendungszwecke von Metallen angeben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wählen Informationen unter Nutzung von Informationsquellen gezielt und kritisch aus und verknüpfen diese mit dem erworbenen Wissen. können Informationen aus einem Text entnehmen und wiedergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, mit naturwissenschaftlichem Wissen umzugehen. können ihr Wissen auf fächerübergreifende Fragestellungen anwenden.

  • Chemie
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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