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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Jugend forscht und Schüler experimentieren: Begabungsförderung in den MINT-Fächern

Fachartikel
5,99 €

Eine Förderung begabter und an MINT-Fächern interessierter Schülerinnen und Schüler gelingt besonders gut, wenn die Interessensgebiete des jeweiligen Kindes und Jugendlichen berücksichtigt werden. Hier bietet der bundesweite Wettbewerb "Jugend forscht / Schüler experimentieren" vielfältige Möglichkeiten. "Jugend forscht" ist ein bundesweiter Nachwuchsforscher-Wettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen im MINT-Bereich fördert. Teilnehmen können Kinder ab der vierten Grundschulklasse. Die obere Altersgrenze liegt bei 21 Jahren, wobei der 31. Dezember des Anmeldejahres als Stichtag gilt. Teilnehmende, die zu diesem Stichtag 14 Jahre alt oder jünger sind, nehmen an der Juniorsparte "Schüler experimentieren" teil. Die Schülerinnen und Schüler können sowohl alleine als auch in Gruppen bis drei Personen teilnehmen. Teilnahme am Wettbewerb Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer formulieren selbst eine Forschungsfrage, die aus den folgenden Teilbereichen kommen kann: Arbeitswelt (hierzu gehören auch Projekte rund um die Schule), Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik sowie Technik. Die selbst gestellte Forschungsfrage muss mit naturwissenschaftlichen Forschungsmethoden untersucht werden. Die Ergebnisse werden in einer kurzen Facharbeit (maximal 15 Seiten) dargestellt und beim Wettbewerb einer Fachjury und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Anmeldeschluss für die jeweils nächste Wettbewerbsrunde ist der 30. November. Ausführliche Informationen und Anmeldung finden Sie unter www.jugend-forscht.de . Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler Die eigenständige Durchführung eines Forschungsprojekts erfordert von den Teilnehmenden viel Durchhaltevermögen. Es zeigt sich, dass auch begabte Schülerinnen und Schüler, die sonst ein geringes Durchhaltevermögen und eine geringe Frustrationstoleranz aufweisen, von solchen Projekten profitieren. Weiterhin müssen die Jungforscherinnen und -forscher in der Lage sein, ohne ständige Kontrolle der Lehrkraft zielorientiert zu arbeiten. Bei Projektarbeiten in Gruppen ist die Zuverlässigkeit aller Gruppenmitglieder eine weitere zentrale Anforderung. Beim Festlegen des Projekt-Themas und dessen Umfang müssen die zeitlichen Möglichkeiten der Teilnehmenden berücksichtigt werden. Sind ausreichend Grundkenntnisse im gewählten Forschungsgebiet vorhanden, ist fehlendes Vorwissen in Teilbereichen kein Hindernis, denn dieses können sich die Lernenden, unterstützt durch ihre Betreuerin beziehungsweise ihren Betreuer, in vielen Fällen selbst aneignen. Kompetenzerwerb Folgende Kompetenzen können die Schülerinnen und Schüler durch ihr Forschungsprojekt und die Teilnahme am Wettbewerb erlangen: Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Fachkenntnis im jeweiligen Forschungsthema. nutzen verschiedene digitale und analoge Recherchequellen. lernen den Aufbau einer Facharbeit kennen. führen wissenschaftlich fundierte Versuche durch und dokumentieren diese. stellen ihre Arbeit in Form einer Präsentation dar. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine Online-Recherche nach wissenschaftlich fundiertem Material durch und erlernen den Umgang mit Quellen (Eignung, Verfasser, Quellenangaben). präsentieren ihre Ergebnisse in analoger Form (zum Beispiel mit Plakaten) oder digitaler Form (zum Beispiel mit PowerPoint-Präsentationen). erlernen je nach Thema zusätzlich den Umgang mit Fachprogrammen und Programmiersprachen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihr Zeitmanagement durch die Planung und Realisierung der Projektschritte. steigern ihre Kooperationsfähigkeit bei Projekten in Teamarbeit. stärken die Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit bei der Vorstellung der Ergebnisse vor einer Fachjury und der Öffentlichkeit. steigern ihr Selbstbewusstsein durch das Erreichen der selbst gesetzten Ziele und die Anerkennung im Wettbewerb. Beispiele für Forschungsprojekte aus dem Bereich Mathematik / Informatik Im Folgenden werden beispielhaft einige Projekte vorgestellt, die sich für den Landeswettbewerb "Schüler experimentieren Baden-Württemberg 2017" qualifiziert hatten: 1. Projekte rund um Lego Mindstorms Roboter Die Programmierung dieser Roboter ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen einfachen Zugang zur Roboter-Programmierung. Zugleich lassen sich durch den Einsatz verschiedener Sensoren auch aufwendige Projekte realisieren. So entwickelte eine Gruppe Elf- und Zwölfjähriger einen Roboter, der mithilfe handelsüblicher Filzstifte auf einfache Papierrollen für Kassen schreiben kann. Dabei ging es vor allem um die Konstruktion der Stifthaltung und die Programmierung der feinen Bewegungsabläufe. 2. Projekte mit Scratch Die pädagogisch orientierte Programmiersprache Scratch ist vor allem für Einsteiger interessant. Über entsprechende Ergänzungen können mit ihr auch Programme zum Auslesen von Sensoren entwickelt werden. Mithilfe eines günstigen Mikrocontrollers ist zudem die Steuerung von Bewegungen eines Roboters möglich. Beispiel aus dem Wettbewerb ist die Programmierung einer virtuellen Hand durch eine 14-Jährige: Über Sensoren an einem Handschuh wird dabei mithilfe von Scratch eine Roboterhand gesteuert. 3. Programmierung mit Python Bei vielen Projekten kommt heute die Programmiersprache Python zum Einsatz. Sie gilt laut einiger Anleitungen zwar als relativ leicht erlernbar, erfordert aber einen höheren Lernaufwand als beispielsweise Scratch. Projektbeispiel ist der "O.M.A - Oma Monitoring Alarm", den zwei 14-Jährige entwickelten: Er überwacht mit mehreren Sensoren Abweichungen vom Tagesablauf der Senioren und kann Familienangehörige bei ungewöhnlichen Veränderungen rechtzeitig warnen. Verstärkter PC-Einsatz in anderen Fachgebieten Beispiele aus dem Bereich Arbeitswelt statistische Untersuchung des Schulranzen-Gewichts von Schülerinnen und Schülern und Analyse der Auswirkung auf die Kinder Bau eines Mörtel-3D-Druckers der automatisch gesteuerte Hühnerstall Beispiele aus dem Bereich Technik die Behinderten-Parkplatzhilfe, die automatisch das Kennzeichen prüft, ob eine Parkberechtigung vorliegt das intelligente Fahrrad-Schloss, das man per App steuern kann Aufgaben des Projektbetreuers im Verlauf des Wettbewerbs Die Teilnahme am Wettbewerb stellt für die Lernenden eine große Bereicherung, aber zugleich eine besondere Herausforderung dar. Besonders wichtig sind deshalb Projektbetreuerinnen und -betreuer, die die Arbeiten begleiten und beratend und motivierend zur Seite stehen. Dabei ist zu beachten, dass bei der Jurybewertung die Eigenleistung der Teilnehmenden im Mittelpunkt steht, weshalb die Betreuenden keine Lösungen vorgeben sollten. Unterstützung bei der Themenfindung Es geht nicht darum, den Jungforscherinnen und -forschern ein genaues Thema vorzugeben. Vielmehr sollen ihnen Wege aufgezeigt werden, die zu einer spannenden Forschungsfrage führen. Formulieren der Forschungsziele Gemeinsam mit den Teilnehmenden gilt es, nach der Themenbestimmung festzulegen, was die Jungforscherinnen und -forscher im Detail herausfinden wollen. In dieser Phase gilt es auch, das benötigte Material zu bestimmen und zu klären, wo geforscht werden kann (beispielsweise im Schullabor). Facharbeit und Präsentation Beim Erstellen der Facharbeit und Präsentation können die Betreuenden die Schülerinnen und Schüler in Sachen Aufbau und Strukturierung beraten und als Lektorin oder Lektor zur Verfügung stehen. Fazit Der Wettbewerb "Jugend forscht / Schüler experimentieren" bietet begabten und an MINT-Fächern interessierten Kindern und Jugendlichen vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten. Unabhängig von einem Gewinn erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Anerkennung für ihre Arbeit. Für Lehrkräfte ist der Einsatz als Projektbetreuerin oder Projektbetreuer zwar zeitlich aufwendig, bringt diese aber auch persönlich weiter. Ergänzungen zum Autor Birger-Daniel Grein gewann als Teilnehmer von "Schüler experimentieren" im Bereich Mathematik / Informatik selbst einen Sonderpreis. Die bisher von ihm betreuten Teams (Fachbereich Arbeitswelt 2016 und Chemie 2017) wurden jeweils Regionalsieger und erhielten Sonderpreise im Landeswettbewerb "Schüler experimentieren Baden-Württemberg".

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik

Poetron Zone: Gedichte und Slogans per Mausklick generieren

Tool-Tipp

Erstellen Sie mit dem Poesiegenerator Poetron-Zone per Mausklick witzige Slogans und Gedichte. So entdecken Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache auf spielerische Art und Weise einmal anders.

  • Deutsch

Leben und Tod: Nahtoderfahrungen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit begegnen Schülerinnen und Schüler dem nicht unumstrittenen Phänomen der Nahtoderfahrungen. Mithilfe von Bildern, eigenen Vorstellungen, Erfahrungsberichten, aber auch wissenschaftlicher Erklärungsversuche erhalten die Schülerinnen und Schüler einen facettenreichen Einblick in das Thema.Die Frage, was nach dem Tod kommt, beschäftigt Menschen aller Altersstufen. Auch Schülerinnen und Schüler sind der Thematik Nahtoderscheinungen sicherlich schon einmal begegnet. Dies kann in Jugendzeitschriften oder Filmen (zum Beispiel "Flatliners") geschehen sein. Es ist eine Thematik, die Jugendliche prinzipiell sehr interessiert, weil sie in den mystischen, nicht erklärbaren Bereich eindringt. Die Stunde versucht die Thematik sehr umfassend aufzugreifen und sich weder einseitig wissenschaftlich noch spirituell festzulegen. Gerade in der Anfangsphase soll den Schülerinnen und Schülern genügend Raum gegeben werden, ihre eigenen Vorstellungen einzubringen. Gleichzeitig setzen sich die Jugendlichen aber auch mit Personen auseinander, die von sich behaupten, bereits eine Nahtoderfahrung gemacht zu haben, und erhalten zudem wissenschaftliche Erklärungsversuche. Begleitend zu den downloadbaren Arbeitsblättern steht eine PowerPoint-Präsentation zur Verfügung, die durch die Stunde leitet. Didaktische Analyse Die Thematik "Nahtoderfahrungen" ist sicher für alle Schülerinnen und Schüler faszinierend. Die Gefahr besteht darin, dass bei den Lernenden letztlich nur das Gefühl einer Geisterwelt hängen bleibt. Die Erfahrungsberichte zu Nahtoderlebnissen sind meist sehr überzeugend geschrieben und eröffnen den Blick in eine andere, uns fremde Welt. Gleichzeitig ist es aber Aufgabe der Lehrkraft, hier die Balance zwischen Spiritualität und Sachlichkeit zu finden, um Schülerinnen und Schüler einen Zugang, aber auch Antwortmöglichkeiten nahe zu bringen. Es erscheint auch wichtig zu betonen, dass es bei dieser Thematik kein "richtig" oder "falsch" gibt. Es handelt sich vielmehr um Überzeugungen und Glaubensangelegenheiten. So sollten diese Erfahrungsberichte weder als "Spinnerei" noch als "naturwissenschaftliche Berichte" bewertet werden. Methodische Analyse Methodisch ist die Stunde bewusst mit viel Freiräumen für Gespräche und Diskussionen aufgebaut. Gerade die Einführungsphase ermöglicht einen emotionalen, sehr persönlichen Einstieg und setzt ein gutes Verhältnis zur Klasse voraus. Die Jugendlichen benötigen eine gewisse Reife, um sich mit der Thematik sinnvoll auseinanderzusetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aktiv mit Vorstellungen vom Leben nach dem Tod auseinander. lernen, sich kritisch mit persönlichen Erfahrungsberichten auseinanderzusetzen. erhalten Antwortmöglichkeiten der Wissenschaft zum Thema "Nahtoderfahrungen". erfahren, dass es eine Wirklichkeit gibt, die sich naturwissenschaftlich nicht voll erklären lässt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören einander zu und tauschen sich respektvoll miteinander aus. lernen, andere Meinungen zu akzeptieren, auch wenn diese konträr zu eigenen stehen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Sportwetten: Planspiel und Diskussion

Unterrichtseinheit

Im Fokus dieser Unterrichtseinheit stehen Spiel- und Sportwetten. Mithilfe eines Planspiels reflektieren die Lernenden ihre Einstellung zu Sportwetten und erkennen Gefahren und Manipulation. Sie überlegen auch, ob und wie man sich vor Wettsucht schützen kann und verfassen zuletzt eine eigene Stellungnahme.Wetten sind heute allgegenwärtig. Nicht nur in den Wettbüros und -lokalen, auch im Internet kann jederzeit und mit nur geringen Hürden auf Sportveranstaltungen gewettet werden. Wetten wird selbst dabei schon beinahe ein eigener Sport. Vor allem viele Jugendliche vertrauen auf ihr Wissen in die jeweiligen Sportarten und versuchen, daraus mit Wetten vielleicht auch selbst Profit zu schlagen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit bedarf keiner besonderen Vorkenntnisse oder Hintergrundwissen. Die meisten Schülerinnen und Schüler über 14 werden auf die ein oder andere Weise bereits mit Sportwetten in Kontakt gekommen sein. Vielen Jugendlichen ist die Einflussnahme in diesem Bereich nicht bewusst, viele verlassen sich auf ihr eigenes "Fachwissen" in den jeweiligen Sportarten, ohne auch nur die Möglichkeit eines Betruges zu bedenken. Genau hier setzt die Unterrichtsvorbereitung an. Hinweise zu Planung und Ablauf Der Ablauf ergibt sich aus dem chronologischen Aufbau des Arbeitsblattes 1. Es sind folgende Vorbereitungen für die Durchführung der Unterrichtseinheit zu treffen: Arbeitsblatt 1 in Klassenstärke ausdrucken. Arbeitsblatt 2 als Kopiervorlage entsprechend ausdrucken und einzelne Teile ausschneiden. Vorbereitungen zum gemeinsamen Ansehen des Filmbeitrages treffen. Falls Sie zum ersten Mal mit einem Planspiel im Unterricht arbeiten, finden Sie im Artikel Planspiele im Unterricht praktische Tipps und Hinweise zur Planung und Durchführung. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit beginnt mit einem kleinen Stimmungstest, in dem die Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu Sportwetten erfragt wird. Anschließend beginnt die Vorbereitung für das Wett-Event. Das Kartenspiel UNO, Wetten und Wettannahme erfolgt im Rahmen eines kleinen Planspiels. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zuvor eine Rollenkarte, die sie nach Möglichkeit erfüllen und im Planspiel "leben" sollen. Allerdings ist in diesem Rollenspiel auch der Wettbetrug verankert. Je nach Klassengröße spielen jeweils zwei Schülerinnen und Schüler eine kurze Partie UNO gegeneinander. Die anderen können auf den Ausgang der Kartenspiele mit Spielgeld wetten. Was sie allerdings bis auf jeweils eine Kartenspielerin beziehungsweise einen Kartenspieler nicht wissen, ist, dass das Spiel von vornherein durch die Rollenkarten, die am Beginn ausgegeben wurden, manipuliert ist. In jedem Spiel steht somit die Gewinnerin beziehungsweise der Gewinner bereits vor dem Spiel fest. Bevor die Lernenden allerdings damit konfrontiert werden, "dürfen" sie noch ihre Entscheidungsgrundlagen und ihre Gefühle beim Wetten zusammenfassen. Nach dem Planspiel wird den Spielenden eröffnet, dass die Kartenspiele "geschoben" waren. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren jetzt ihre Gefühle zu dieser neuen Situation. Ihre berechtigte Frustration und Enttäuschung, belogen und betrogen worden zu sein, können die Schülerinnen und Schüler auch durch das Einkleben von Emoticons (in der Kopiervorlage enthalten) Ausdruck verleihen. Das gibt den Lernenden auch die Möglichkeit, ihre zuvor vielleicht positive Einstellung zu Sportwetten zu überdenken. Anschließend wird in einem kurzen Film zum Thema Wettbetrug das Thema zusammengefasst. An dessen Ende verfassen die Schülerinnen und Schüler eine kurze Stellungnahme. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen über den Umfang von Wettmanipulation. reflektieren ihre Einstellung zu Sportwetten. erkennen die Gefahr von Betrug bei Sportwetten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das Verfassen einer Stellungnahme. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen unterschiedliche Rollen im Rahmen des Planspiels. vertreten und argumentieren ihre Meinung in Kleingruppen und im Klassenverband

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Klimaschutz und Klimapolitik: Alles Verhandlungssache?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit verdeutlicht die globalen Zusammenhänge des Klimawandels. Über aktivierende und partizipative Unterrichtsimpulse werden Werte der Nachhaltigkeit vermittelt, Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Diskutieren angeregt sowie Möglichkeiten für eigenes Handeln erarbeitet. Denn: Zivilgesellschaftliches Engagement und lokale Initiativen sind wichtige Bestandteile des internationalen Klimaschutzes. Extremwetter, Dürren und Hitzewellen – die Folgen des vom Menschen verursachten Klimawandels sind schon jetzt zu spüren, und die Wissenschaft ist sich einig: Wir müssen die weltweiten CO 2 -Emissionen drastisch reduzieren, um einen weiteren Temperaturanstieg um mehr als 1,5 Grad Celsius und damit unumkehrbare Folgen für das Klimasystem zu verhindern. Dennoch steigen die weltweiten CO 2 -Emissionen weiter an. "Handeln statt reden" ist mehr denn je das Gebot der Stunde – doch was tut eigentlich die internationale Politik für den Klimaschutz? Mit dem Bildungsmaterial möchte Greenpeace Lehrkräften, Lernenden, Klassen und Schulen Anregungen bieten, sich mit dem Klimawandel nicht nur inhaltlich zu beschäftigen, sondern im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auch selbst für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit aktiv zu werden. Mehr Informationen dazu finden Sie im Themendossier Aktuelle Umweltthemen im Unterricht: Greenpeace macht Schule . Thematischer Hintergrund Jährlich treffen sich die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention zu Weltklimakonferenzen (Conferences of the Parties, kurz COP) und verhandeln Klimaschutzmaßnahmen. Mit dem Pariser Abkommen setzt sich die Weltgemeinschaft erstmals das Ziel, den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen – angestrebt wird ein Anstieg von maximal 1,5 Grad Celsius. Konkrete Schritte zur Umsetzung des Pariser Abkommens werden in weiteren Konferenzen verhandelt, zum Beispiel in Dubai auf der Weltklimakonferenz COP 28. Vor dem Hintergrund des Ausstiegs der USA aus dem Abkommen rücken dabei Fragen nach der Verbindlichkeit von internationalen Vereinbarungen sowie nach einer klimagerechten Welt in den Fokus: Übernehmen die Hauptverursacher des Klimawandels auch die größte Verantwortung für den Klimaschutz? Wie lassen sich Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung vereinbaren? Und wer darf zukünftig wieviel CO 2 freisetzen? Unterrichtsmaterial Klimaschutz und Klimapolitik: Alles Verhandlungssache? Das Material ist für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 entwickelt und knüpft an die Bildungspläne der Länder an. Es besteht aus fünf Themenblöcken mit Unterrichtsimpulsen und Arbeitsblättern: eine globale Herausforderung: Meilensteine der internationalen Klimapolitik Klimaschutz: Verhandlungssache? Weltklimakonferenzen – Akteurinnen und Akteure und Positionen Ist das fair? Fragen der Klimagerechtigkeit Global denken, lokal handeln: Engagement für das Klima Klimaschutz in unserer Schule – Was können wir tun? Die Unterrichtsimpulse enthalten methodische und inhaltliche Anregungen. Sie bauen aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander genutzt werden und bieten Raum für eine individuelle Ausgestaltung durch die Lehrkraft. Die Arbeitsblätter können direkt im Unterricht eingesetzt werden; Hinweise zur Vor- und Nachbereitung sowie Lösungshinweise finden sich in den Unterrichtsimpulsen. Erweiterte Aufgabenstellungen für eine vertiefte Auseinandersetzung sowie hilfreiche Links sind mit Symbolen gekennzeichnet. Zusatzmaterial für Lernende ab Klasse 5 Das Zusatzmaterial unterstützt Sie darin, mit Ihren Schülerinnen und Schülern den Herausforderungen des internationalen Klimaschutzes im persönlichen und lokalen Umfeld zu begegnen und zeigt Möglichkeiten für eigenes nachhaltiges Handeln auf. Das Material eignet sich für Klasse 5 und 6, kann aber auch mit älteren Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden. Ergänzende Idee Rollenspiel Klimakonferenz Um internationale Klimaschutzverhandlungen vertiefend zu behandeln, können die Unterrichtsimpulse für ein Rollenspiel genutzt werden: Die Schülerinnen und Schüler nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein und spielen eine Weltklimakonferenz nach. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Klimafreundlichkeit ihrer Schule, um anschließend Maßnahmen für eine klimafreundlichere Schule zu planen. erarbeiten sich einen Überblick über politische, ökologische und gesellschaftliche Ereignisse rund um den internationalen Klimaschutz der letzten zwei Jahrzehnte. erarbeiten und reflektieren die Akteure, Kernfragen und Konfliktlinien der Weltklimakonferenz. reflektieren und diskutieren über Klimagerechtigkeit im Sinne der weltweiten Verteilung von Anstrengungen und Kosten zum Schutz des Klimas. erarbeiten Antworten auf die Frage, wie der Kohleausstieg klima- und sozialverträglich gestaltet werden kann, und setzen sich dabei mit unterschiedlichen Positionen und Interessen auseinander, die sich in der Kohlekommission gegenüberstehen. werden motiviert, selbst für den Klimaschutz aktiv zu werden und führen eigene Klimaschutz-Projekte durch. lernen, sich kritisch und objektiv mit Themen auseinanderzusetzen. Spielerinnen/Spieler: mindestens 8 Rollen: Zusätzlich zu den Rollen auf Arbeitsblatt 2 gibt es Spielleiterinnen/Spielleiter sowie Vertreterinnen/Vertreter des Weltklimarats (IPCC) und der Medien. Ziel des Spiels: Verabschiedung eines Klimaschutzabkommens, Erreichen von rollenspezifischen Zielen Zunächst erarbeitet die Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern mithilfe von Themenblock 1 Meilensteine der internationalen Klimapolitik. Schritt 2: Rollen einnehmen Die Lernenden erhalten ihre Rollenkarten, informieren sich über ihre Rolle und setzen sich drei rollenspezifische Ziele. Sie informieren sich über die Themen der Konferenz sowie über die anderen Positionen (siehe Themenblock 2). Schritt 3: Klima-Abkommen verhandeln Die Spielleitung eröffnet die Konferenz: Vertreterinnen und Vertreter des IPCC führen in das Thema ein, Ländervertreterinnen und -vertreter stellen in Impulsreferaten ihre Forderungen vor. Die Spielleitung sammelt die Forderungen, zum Beispiel in Form einer Wandzeitung. Anschließend werden diese in unterschiedlichen formellen und informellen Gesprächen verhandelt. Je nach Zeitrahmen können eine bis drei Runden dieser Vorgespräche in unterschiedlichen Zusammensetzungen durchgeführt werden. Die Spielleiterinnen beziehungsweise Spielleiter übernehmen die Moderation der Verhandlungen. Vertreterinnen und Vertreter der Nichtregierungsorganisationen (NRO) kommen in Impulsreferaten zu Wort und/oder organisieren Aktionen rund um die Gespräche, zum Beispiel eine Demonstration. Medienvertreterinnen und -vertreter begleiten kritisch und bitten um Stellungnahmen. Die Forderungen der einzelnen Vertreterinnen und Vertreter werden nach und nach angepasst. Schritt 4: Klima-Abkommen verabschieden Aus der Sammlung der Forderungen wird schließlich das Abkommen formuliert und verabschiedet. Wird keine Einigung erzielt, werden die Verhandlungen als gescheitert erklärt. Die Ländervertreterinnen und -vertreter stellen sich zum Abschluss der Konferenz den Fragen der Medienvertreterinnen und -vertreter.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

TypeDrummer: Der Beat fürs Klassenzimmer

Tool-Tipp

Bringen Sie mit der Website TypeDrummer den Rhythmus ins Klassenzimmer und verwandeln Sie Buchstaben in knackige Beats.

  • Musik

Arbeitsblatt: Steuern zahlen und zurückbekommen

Kopiervorlage

Auf dem Arbeitsblatt erfahren die Lernenden, was Steuern sind, welche Steuerarten es gibt, welche Steuern junge Menschen zahlen und wie sie davon profitieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Funktion von Steuern als Hauptfinanzierungsquelle des Allgemeinwesens kennen. Sie erfahren, wofür Steuern verwendet werden und wieso sich die Abgabe einer Einkommenssteuererklärung lohnt. Anhand konkreter Beispiele lernen sie, verschiedene Steuerarten zu unterscheiden. Abschließend gehen sie der Frage nach, ob es sozial gerechter wäre, wenn jeder denselben Steuersatz zahlen würde. Alle Schülerinnen und Schüler zahlen Steuern – meistens, ohne es zu bemerken. Mithilfe des Arbeitsblatts entwickeln sie ein Bewusstsein für Steuerarten, die ihren Alltag begleiten. Dabei erschließen sie sich das Thema in konsequentem Rückbezug auf ihr eigenes Leben. Bei Recherchearbeiten lernen sie, Informationen zu Steuerarten sinnvoll zu strukturieren. In der Abschlussdiskussion üben sie, den eigenen Standpunkt argumentativ zu untermauern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welche Steuerarten es gibt und wie sie diese unterscheiden können. erkennen, dass mithilfe der Steuereinnahmen Gemeinschaftsaufgaben wie Straßenbau, Schulwesen und Krankenhäuser finanziert werden. erfahren, wie sie konkret von Steuerausgaben profitieren und wie sie mithilfe der Einkommenssteuererklärung Steuern zurückerstattet bekommen können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren eigenständig Informationen zu verschiedenen Steuerarten mithilfe vorgegebener Internetquellen. üben sich in der Reduzierung und Strukturierung von selbst recherchierten Informationen zu leicht verständlichen Kerninhalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihren Lernpartnerinnen und Lernpartnern komplexe Sachverhalte mit eigenen Worten wiederzugeben. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und leicht verständlich dem Plenum. üben, den eigenen Standpunkt argumentativ zu vertreten.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Siddhartha Gautama: vom Fürstensohn zum Buddha

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit dem Leben Siddhartha Gautamas, welcher den Schülerinnen und Schülern vermutlich nur unter dem Namen Buddha bekannt sein wird. Sie entdecken die Lebensgeschichte und Besonderheit dieses Menschen, der für sich einen Weg der Zufriedenheit und des Sinns gefunden hat und so zum (religiösen) Vorbild für Millionen von Menschen geworden ist.In Deutschland gibt es derzeit etwa 600 buddhistische Gruppen und Gemeinschaften und die Zahl der aktiven Buddhisten wird auf ungefähr 250.000 geschätzt. Dies ist verglichen mit anderen Religionsgemeinschaften sehr wenig. Gleichzeitig scheinen buddhistische Elemente im Bereich "Art und Deko", aber auch im spirituellen Bereich Einzug in deutsche Gärten, Wohnzimmer und Manager-Seminare gehalten zu haben. Grund genug, sich der Gründergestalt des Buddhismus zu widmen und diese näher kennenzulernen. Vorkenntnisse Da der Buddhismus grundsätzlich auf den Hinduismus aufbaut, ist es von Vorteil, wenn diese Einheit im Anschluss an die Einheit Hinduismus stattfindet. Allerdings ist dies nicht zwingend notwendig, da es im Wesentlichen um die Gründerfigur Siddhartha Gautama geht. Somit kann die Stunde auch für sich alleine stehen. Didaktisch-methodische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand des Materials eine Person kennen, die für sie selbst zunächst keinerlei Relevanz zu haben scheint. Erst durch die Sensibilisierung mit aktuellen Bildern und Schlagzeilen wird ihnen bewusst, dass von dieser Person eine gewisse Faszination ausgeht. Gelingt dies und wird eine gewisse Neugier für das völlig fremde Leben erzeugt, dann können Denkprozesse in Gang gesetzt werden und Impulse für das eigene Leben gefunden werden. Hinweis: Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Prinzip der Begierde und des damit verbundenen Schmerzes am besten, wenn es in eine konkrete Lebenssituation gesteckt wird. Zum Beispiel "Weihnachten": Wir wünschen uns ein neues Handy und sind enttäuscht, wenn wir es nicht bekommen. Hätten wir es uns nicht gewünscht, wären wir nicht enttäuscht. Kein Wünschen bedeutet folglich keine Enttäuschungen/kein Leiden. Anhand solcher Beispiele lassen sich gleichzeitig auch Grenzen und Schwierigkeiten aufzeigen ("Wunsch gesund zu sein" oder der "Wunsch alt zu werden"). Durchführung der Einheit Die Einheit kann relativ knapp und stringent durchgezogen werden, indem sich die Schülerinnen und Schüler inhaltlich stark an den vorgegebenen Materialien orientieren. Die Einheit kann aber auch leicht ausgeweitet werden und in einen Vergleich beziehungsweise eine Auseinandersetzung zwischen der Konsumorientierung heutiger Jugendlicher und einem Leben ohne Begierde, wie es im Buddhismus gelehrt wird, münden. Dies muss im Einzelfall von der Lehrkraft und der Klasse abhängig gemacht werden. Die bereitgestellte PowerPoint-Präsentation enthält alle Lern-Stationen und kann begleitend eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es neben dem bekannten westlichen Lebensentwurf noch andere Lebensentwürfe gibt. erfahren mehr über Leben von Siddhartha Gautama und die Grundmaxime des Buddhismus. begreifen die Verwandlung von Siddhartha zu Buddha. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen aus zwei Texten Informationen zu entnehmen und diese zu gliedern. arbeiten intensiv mit Interviews und Hörbeispielen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über eigene Vorstellungen und Lebensentwürfe aus. begreifen, dass der eigene Lebensentwurf nicht der einzige, zum Glück führende ist.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Entscheiden leicht gemacht: Schere, Stein, Papier

Tool-Tipp

In diesem Fundstück spielen Sie online gegen den Computer das Gesten-Spiel Schere, Stein, Papier. Treffen Sie auf diese Weise Entscheidungen spielerisch.

  • Fächerübergreifend

Zukunftsweisender Mathematikunterricht mit der ClassWiz Serie von CASIO

Fachartikel / Video-Tutorial

Bereit für einen zukunftsweisenden Mathematikunterricht: die ClassWiz Serie von CASIO mit vielseitigen Funktionen, eigener App und passender Software.

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Windy: ein interaktiver Herbst-Sturm

Tool-Tipp

Dieses Fundstück zeigt, wann Ihnen in Ihrem Wohnort der erste Herbst-Sturm um die Ohren saust und die ersten Blätter von den Bäumen fallen.

  • Geographie

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle News für die Sekundarstufen