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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

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Unser eigenes Internet-Museum

Unterrichtseinheit

Bei diesem Unterrichtsprojekt richten die Kinder ein eigenes virtuelles Museum zu einem gewählten Thema ein und machen es im Netz für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Sie erlernen den Umgang mit modernen Medien und erwerben Spezialwissen über ihr persönliches Museum.Die Kinder erwerben einen Teil des Fachwissens zusammen mit Expertinnen und Experten. Sie machen eigene Studien und Versuche zum Thema, recherchieren im Internet, lesen in Büchern, befragen Interviewpartner, fotografieren und filmen. Ihre Informationen setzen sie anschaulich in eine Homepage um. Museen sind wichtige Lernorte für Kinder und Erwachsene. Sie bewahren wertvolles Wissen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen und zeigen Einblicke in Bereiche, die uns nicht oder nur selten zugänglich sind. Doch nicht immer ergibt sich die Gelegenheit, diese Angebote zu nutzen. Inzwischen bereichern auch virtuelle Museen im Internet den Schulunterricht und können problemlos vom Klassenzimmer aus besucht werden. Oft sind es "Kostproben" von realen Museen, die damit nicht nur informieren, sondern auch Besucher anlocken wollen. Völlig unabhängige virtuelle Museen sind hingegen eher selten und somit spannendes Neuland. Es gibt kaum eine Einschränkung in der Themenwahl. Zusätzlich zu diesem Informationsteil bauen die Schülerinnen und Schüler unterhaltsame und kleine programmierte Lernspiele zum Training des Wissens und Anleitungen für eigene Aktivitäten ein. Umsetzung des Unterrichtsprojekts "Internet-Museum" Hier erhalten Sie didaktisch-methodische Hinweise zur Umsetzung des Unterrichtsprojekts, insbesondere im Hinblick auf die Computerarbeit mit Grundschulkindern. Phasen des Unterrichtsprojekts "Internet-Museum" Die verschiedenen Phasen des Unterrichtsprojekts werden hier ausführlich beschrieben und didaktisch-methodisch kommentiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler durchleuchten ihr gewähltes Thema von allen Seiten fachlich. bereiten Fragenkataloge für die Experten und Interviewpartner vor. führen Umfragen durch, werten sie aus und dokumentieren sie. arbeiten ihre Ergebnisse in eine Homepage ein. entwickeln Lernspielideen. verstehen schriftliche Arbeitsanleitungen und setzen sie am Computer um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen ein MindMap-Programm ein. recherchieren im Internet und in Büchern, übertragen Ergebnisse in Listen, speichern oder drucken sie aus. arbeiten mit einem Textverarbeitungsprogramm. scannen Bleistiftzeichnungen ein und gestalten sie in einem Malprogramm farbig. lernen verschiedene einfache Bildbearbeitungstechniken kennen und setzen sie ein. nehmen mit einem Soundschnittprogramm Sprache auf und schneiden die Audiobeiträge. nehmen mit einer Digitalkamera Fotos auf und treffen Auswahlen. filmen mit einer Videokamera und schneiden die Filme. arbeiten mit einer Software zur Erstellung einer Homepage und erstellen damit ein interaktives Museum mit Infoteil und programmierten Spielen. präsentieren ihre CD-ROM mit Beamer und Mikrofon vor Publikum und binden die Gäste in die Präsentation mit ein. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erledigen weitgehend eigenverantwortlich ihre Aufgabe. halten einen vorgegebenen Zeitrahmen ein. organisieren in der Gruppe selbst ihr Vorgehen und arbeiten Ergebnisse geordnet in die Homepage ein. entwickeln sinnvolle Darstellungsmöglichkeiten der Inhalte mit. lernen Techniken kennen, mit denen sie effizienter arbeiten können (zum Beispiel kopieren, modifizieren). sprechen Verbesserungsmöglichkeiten und erkannte Fehler im Plenum an oder notieren sie auf dem Arbeitszettel. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in unterschiedlichen Teams zusammen. hören einander zu, unterstützen und helfen sich und fordern Hilfe ein, wo sie nötig ist. üben mit allen Kontaktpersonen einen freundlichen und aufgeschlossenen Umgang. Website anmelden Vor dem Projektstart sollte sich die Lehrkraft an der Schule informieren, unter welchen Bedingungen eine neue Website angemeldet werden kann. Mancherorts ist es zum Beispiel so geregelt, dass die Schule bis zu drei verschiedene Adressen für eigenständige Websites nutzen kann. Hier ist dann in der Regel ein Teil des Namens vorgegeben. Im einfachsten Fall kann man das virtuelle Museum in die reguläre Schulhomepage integrieren und dort mit einem Schalter von der Startseite aus anwählen lassen. Kinder in die Themenwahl einbeziehen Kinder sind gerne kreativ tätig und freuen sich, wenn sie in einem Projekt mitreden und gestalten dürfen. Gemeinsam ein virtuelles Internetmuseum einzurichten ist eine willkommene Aufgabe, für die man nicht extra motivieren muss, vor allem, wenn die Kinder beim Thema ein Mitspracherecht haben. Dennoch braucht es den Weitblick und eine solide Beratung durch die Lehrkraft, um zu erkennen, ob sich das Thema eignet oder ob es zu schwierig ist. Allgemeine Interessen der Kinder aufgreifen Das Thema sollte nicht zu sehr auf die speziellen Liebhabereien der Klasse bezogen sein, sondern im Netz allgemeines Interesse bei Kindern erregen. Dennoch darf es ein regional eingebundenes Thema sein, für das sich Fachleute sozusagen vor der Haustür finden. Mitunter kann man auch für ein bereits bestehendes reales Museum eine virtuelle Kinder-Museums-Website gestalten und von diesem reichlich Material und Fachwissen erhalten. Zusammengehörigkeitsgefühl fördern Da die Homepage, also das eigene Online-Museum, ein echtes Gemeinschaftswerk ist, für das jedes Kind einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leistet, fördert die Arbeit das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Klasse. Jede Schülerin, jeder Schüler kann sich gemäß ihrer oder seiner Fähigkeiten und Interessen einbringen und so der Klasse optimal weiterhelfen und viel Freude bei der Arbeit haben. Gemeinsame Vorgaben entwickeln Die Homepage erfordert eine klare, verständliche Struktur und ein homogenes Layout. Diese Vorgaben entwickeln die Kinder gemeinsam und trainieren danach das Einhalten der selbsterstellten "Regeln". In der Ausarbeitung der Themen sollte aber ein Spielraum für spontane kreative Ideen verbleiben, sodass auch außergewöhnliche Ideen verwirklicht werden können. Diese liefert jedoch nicht der Computer, das werden die Kinder im Laufe des Projektes schnell erkennen. Kurze Lehrgänge einbauen Für die Arbeit am Computer lernen die Kinder vor allem das, was sie gezielt für ihre Tätigkeit brauchen. Dafür interessieren sie sich und hören aufmerksam zu, denn sie wollen ja ihre Aufgabe erfüllen. Dennoch ist es sinnvoll, ab und zu zehnminütige "Lehrgänge" für alle einzubauen. Dies bietet sich zum Beispiel bei folgenden Themen an: beim Scannen, beim Benutzen des Farbeimers im Malprogramm, beim Radieren des Hintergrundes, beim Kennenlernen der Grundelemente im Autorenprogramm, beim Speichern und Umbenennen von Dateien oder beim Schneiden der Szenen im Videoprogramm. Spezialisten schulen Für bestimmte Tätigkeiten schult die Lehrkraft am besten ein paar Spezialistinnen und Spezialisten, die ihr Wissen dann an andere weitergeben können, zum Beispiel beim Aufnehmen und Schneiden von Sprache, beim Übertragen von Fotos und so weiter. So sind die Kinder gleichzeitig Lernende und Lehrende. Regelmäßige Teambesprechungen sind sehr wichtig, oft genügen wenige Minuten, damit alle wieder auf dem Laufenden sind und neue Ideen Gehör finden. Abwechslung schaffen An vielen Stellen können die Kinder in geradezu idealer Weise das Gelernte durch vielfaches Wiederholen gleicher Techniken mit wechselnden Inhalten trainieren. So müssen viele Elemente auf mehreren Seiten strukturgleich eingebaut werden (Bedienelemente, Programmmodule) und spätestens nach der fünften Wiederholung sitzt das Erlernte. Andererseits kann es durch die vielen Wiederholungen bei den Kindern zu Ermüdungserscheinungen kommen und sie müssen regelrecht ihr Durchhaltevermögen trainieren. Dabei ist die Lehrkraft gefordert, wenn nötig für Abwechslung zu sorgen und die Kinder auch einmal mitten in der Arbeit den Platz mit der Nachbarin oder dem Nachbarn tauschen zu lassen. Bei der Texterstellung helfen Texte machen Grundschulkindern erfahrungsgemäß die meisten Schwierigkeiten. Zum einen fällt es ihnen noch schwer, einen Sachtext mit allen wichtigen Inhalten zu schreiben, und zum anderen sind sie noch sehr langsam beim Tippen. Hier muss die Lehrkraft sehen, was die Klasse leisten kann und eventuell unterstützen. Oft erhält man von den Expertinnen und Experten schon einen passenden Text, den die Kinder nur noch "Korrektur" lesen müssen, indem sie die komplizierten Ausdrücke markieren und durch kindgemäße Wörter ersetzen. Leistungen sofort überprüfen Erstaunlich schnell begreifen Kinder dagegen einfache Programmierungen mit der Maus. Die Umschaltung in den Runtime-Modus ermöglicht eine sofortige Überprüfung der Leistung. So kann, wenn nötig, korrigiert und erneut getestet werden. Eine funktionierende Programmierung gibt immer einen Motivationsschub und steigert das Selbstvertrauen der Kinder. Wer selber Spiele programmiert hat, sieht Computerspiele aus dem Handel danach mit anderen und kritischeren Augen. Rechtliche und sicherheitsspezifische Aspekte besprechen Bietet sich im Unterricht eine günstige Gelegenheit, so sollte die Lehrkraft nicht versäumen, zwei Dinge mit den Kindern zu besprechen: 1. Die rechtliche Seite (Autorenrechte an Bildern und anderen Dateien, Copyright-Regeln und so weiter), 2. Die Sicherheitsseite (Sicherungskopien erstellen, Dateien umbenennen, Sorgfalt im Umgang mit den Geräten). Ausreichend testen Eine Website ist erst fertig, wenn sie ausreichend getestet ist. Das sollte man den Kindern vermitteln und sie an dieser Tätigkeit auch fortlaufend beteiligen. Die kleinen Autorinnen und Autoren betrachten ihr Werk stets mit großer Begeisterung und gleichzeitig sehr kritisch . So kann sich eine Art Spiel im Unterricht entwickeln: Wer findet den ersten Fehler? Dabei ist es wichtig, notwendige freie Testphasen mit wilder Klickerei durch gezielte Tests zu ergänzen. Rechtschreibfehler werden von den Kindern selten erkannt und bleiben oft für die Lehrkraft zur Nacharbeit übrig. Vor Publikum präsentieren Eine Präsentation vor Publikum ist immer ein Höhepunkt bei der Projektarbeit und bringt besondere Vorfreude, Aufregung und die notwendige Organisation mit sich. Bei der Veröffentlichung einer Website ist eine solche Präsentation nicht zwingend, aber wünschenswert. Jedes Kind kann vor dem Publikum einen kleinen Teil des Museums zeigen. Es sollte also keine Hauptrollen wie bei einem Theaterstück geben. So können alle Eltern gleichermaßen stolz auf ihre Kinder sein. Das Publikum sollte so weit wie möglich in die Präsentation mit einbezogen werden. Gerade Spiele bieten sich an, um einen Gast an die Maus zu setzen. Wird die Presse dazu eingeladen, bekommt die Website gleich die nötige Werbung. Nach Projektschluss weiter pflegen Optimal ist es, wenn das virtuelle Museum nach Projektabschluss auch weiter gepflegt werden kann. Dies ist mitunter gar nicht so einfach für Schulen (Schülerfluktuation, besonders bei reinen Grundschulen) und sollte rechtzeitig besprochen werden. Steht ausreichend Zeit für eine Vertiefung des Projektes zur Verfügung, so kann man zu Beginn der Einheit mit der Klasse ein Museum besuchen und um eine Spezialführung mit einem Blick hinter die Kulissen bitten. noch Arbeitsblätter für andere Schulen (zum Beispiel eine Rallye durch das Museum) entwickeln und zum Herunterladen einbauen. Steht zu wenig Zeit für die ausführliche Bearbeitung des Projektes zur Verfügung, so kann man von vornherein ein eng begrenztes Thema wählen, das mit wenigen Seiten schon reichlich Informationen für Kinder ergibt, aber auch weiter ausgebaut werden könnte (zum Beispiel ein Museum über Augenfarben der Menschen). die Inhalte verkürzen, knappere Texte schreiben, weniger Bilder einbauen, keine selbstgedrehten Filme einbinden, keine Lernspiele programmieren und so weiter. das Projekt auf zwei Klassen verteilen. ein "Ein-Raum-Museum" einrichten, das keine Sonderseiten hat, sondern nur einen einzigen Raum mit "Schränken" oder "Regalen", in die man virtuell hineinschauen kann. Das Projektthema kennenlernen Die Klasse lernt das neue Projektthema kennen: Einrichten eines virtuellen Museums im Internet in Form einer Homepage. Im Klassengespräch berichten die Kinder über reale Museen, in denen sie schon waren oder von denen sie anderweitig Kenntnis haben. Gemeinsam wird überlegt, was zu einem Museum alles gehört (Eingangsbereich, Garderobe, Abteilungen, Verwaltung). Internetmuseen sind den Kindern bisher vermutlich wenig vertraut. So ist es spannend, gemeinsam ein Beispiel anzusehen. Beispiel-Projekt vorstellen Am Beamer zeigt die Lehrkraft einige Inhalte des "Manuseums", eines virtuellen Museums über Hände von der Multimedia AG der Grundschule Wendelsheim: www.manuseum.tue.schule-bw.de . Im Anschluss erhalten die Kinder freie Zeit am Computer zur Partnerarbeit, um sich selber im Manuseum umzuschauen. Dazu gibt es zwei Arbeitsaufträge: 1. Überlegt schon einmal nebenher, zu welchem Thema unser Museum sein könnte. 2. Was gefällt euch im Manuseum gut und sollte auch in unser Museum eingebaut werden? Anschließend sammelt die Klasse alle Ideen im Gespräch (schriftlich festhalten). Bevor die Entscheidung für das Thema des eigenen Museums fällt, recherchieren die Kinder in Partnerarbeit im Internet, um zu sehen, welches Thema sich gut eignet: Gibt es schon ein Museum zu diesem Thema? Welche Infoseiten zu diesem Thema findet man im Internet? Gibt es Kinderseiten? Wie ergiebig, wie schwierig, wie problematisch ist die Suche nach dem Thema? Thema festlegen Im Plenum findet anschließend die Diskussion und Entscheidung zur Themenwahl statt. Dabei bringen die Kinder ihre Rechercheergebnisse und eigenen Wünsche mit ein. Struktur des Museums erstellen Die Klasse sitzt im Kreis um den Computer/Beamer, wechselweise ist ein Kind an der Maus. Mit einem einfachen MindMap-Programm erstellen die Kinder gemeinsam eine Struktur des Museums. Die Lehrkraft hilft bei der Technik und gibt Anregungen, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht mehr weiter wissen. Pflichtseiten einer Homepage kennenlernen Die Kinder lernen dabei auch die Pflichtseiten in einer Homepage kennen: Intro, Hauptmenü, Autoreninformation/Impressum, Dank an Helfer, Copyrightangaben, rechtliche Absicherung. Alternativ kann die Struktur auch mit Kärtchen an einer Stellwand entwickelt werden. Wer eignet sich als Experte? Gemeinsam überlegen die Schülerinnen und Schüler, welche Expertinnen und Experten ihnen bei der Bearbeitung ihres Themas helfen könnten. Auch Eltern, Großeltern oder andere Verwandte sind oft Spezialisten auf einem Gebiet und bringen sich gerne ein. Telefonbücher (gelbe Seiten) oder eine Internetrecherche helfen ebenfalls bei der Suche. Kinder einbeziehen Die Kinder bringen sich beim Suchen und Ansprechen der Kontaktpersonen so weit wie möglich mit ein. Viele Telefonate wird die Lehrkraft jedoch selbst übernehmen, da auch die Rahmenbedingungen und Termine für Besuche oder Workshops besprochen werden müssen. Variable Gruppeneinteilung Bei dieser freien Projektarbeit gibt es eine variable Gruppeneinteilung, bei der von der Einzelarbeit bis zur größeren Gruppe alles möglich ist. Die Kinder bereiten Fragen für die Experten vor, fertigen Zeichnungen fürs Layout an, testen Schriften, Schalter und grafische Elemente, sammeln erste Daten, entwickeln Spielideen und notieren wichtige Punkte in den bereits ausgedruckten Informationen. Dabei gelten die drei unverzichtbaren und für Kinder gut merkbaren Regeln für freies Arbeiten: 1. Jeder hilft jedem. 2. Keiner steht "dumm" rum. 3. Alle sind so leise, dass niemand gestört wird. Beispiel für ein Layoutelement Ein einfaches, aber wirkungsvolles Layoutelement stellt das Beispiel des Hand-Museums dar: Ein Kind umfährt seine Hand mit schwarzem Filzstift (geschlossene Zeichnung). Das Bild wird eingescannt. Im Malprogramm unterteilen die Kinder die große Fläche mit einem dünnen Trennstrich (Pinsel) in viele kleine Teile. Anschließend wird jede Fläche mit einem frei gewählten bunten Muster gefüllt. Dabei entstehen zum Teil wunderschöne Farbmuster, die das Thema symbolisieren. Fachwissen vermitteln Sobald das Thema für das Museum klar ist, kann der begleitende Unterricht starten. Viele Teilthemen eignen sich für kleine Unterrichtseinheiten. So erwerben die Kinder das nötige Fachwissen und gestalten zielgerichtet Materialien, die in die Homepage eingebaut werden. Wichtig: Fotografieren und filmen nicht vergessen! Homepage gestalten Die Kinder arbeiten wieder in freier Projektarbeit. Dabei erledigen sie gemeinsam folgende Aufgaben: Anlegen der Struktur der Homepage, Einarbeiten der bereits vorhandenen Daten, Beginnen mit dem Layout der Spielseiten, Einscannen vorhandener Zeichnungen und so weiter. Inhalte der Homepage einpflegen In dieser sehr langen Arbeitsphase arbeiten die Kinder einzeln, mit einer Partnerin oder einem Partner oder in Kleingruppen an den Inhalten ihrer Homepage. Jedes Kind ist nacheinander für mehrere Teilthemen aktiv und hat auch Kontakt mit den entsprechenden Expertinnen und Experten (in der Schule oder vor Ort). Die Lehrkraft achtet darauf, dass es Abwechslung gibt und die Aufgaben die Kinder nicht überfordern. Dazu gibt es zum Beispiel Hilfe bei der Textarbeit (angefangene Sätze, Lückentexte, Fragen und so weiter) sowie kleine Lehrgänge zur Bildbearbeitung und Sprachaufnahme und zum Filmen und Filmschnitt. Mit mehreren Datei-Kopien arbeiten Die Kinder arbeiten an mehreren Kopien der Hauptdatei an verschiedenen Modulen und notieren jeweils den Dateinamen ihrer Kopie auf ihrem Arbeitszettel. Die fertigen Inhalte und Seiten überträgt die Lehrkraft aus den diversen Kopien der Kinder in ihre Version der Hauptdatei und kontrolliert und korrigiert eventuell den Inhalt, damit keine Falschmeldungen verbreitet werden. Sie stellt auch wieder aktuelle Kopien für die Kinder bereit. Dieses Verfahren ist zwar etwas aufwändig, doch sehr sicher und lässt jederzeit paralleles Arbeiten zu. Es wäre weniger aufwändig, im Multi-Task-Verfahren alle in derselben Dateiversion arbeiten zu lassen, doch bekommen manche Autorenprogramme dabei häufiger Abstürze. Ein Muster programmieren Jeweils zwei Kinder arbeiten zusammen an der Entwicklung und Umsetzung eines Lernspieles. Sie notieren Ideen für das Layout und bereiten die Spielseiten so weit wie möglich vor. Bei der Programmierung hat es sich bewährt, dass die Lehrkraft für jedes Schülerpaar ein Muster programmiert, von dem die Kinder abschauen können. Beispiel: Tiernamen sollen ihrem Händefoto zugeordnet werden. Die Lehrkraft programmiert das erste Zuordnungspaar. Daran können die Kinder die Funktionsweise überprüfen und so die anderen Paare analog programmieren. Diese Vorgehensweise erfordert, dass die Phase mindestens auf zwei Tage aufgeteilt wird, damit die Lehrkraft die Programmierungen vorbereiten kann. Anleitungszettel für Kinder erstellen Kleine Anleitungszettel für die Kinder sind dabei sehr hilfreich und werden mit Freude Punkt für Punkt als erledigt abgehakt. Unterhaltsame Elemente können beispielsweise sein: kleine Animationen, Lauftexte, Cartoons, Witze, Rätsel, lustige Zeichnungen, Figuren mit Sprechblasentext. Ideen zur Gestaltung der Sonderseiten sammeln Im Lehrer-Schüler-Gespräch diskutiert die Klasse Ideen zur Gestaltung der Sonderseiten, insbesondere der Vorstellung der Autorinnen und Autoren und der Dankesseite für die externen Helferinnen und Helfer. Phase eventuell parallel laufen lassen Diese Phase kann auch vorgezogen werden und parallel zur eigentlichen Arbeit laufen. So können Kinder, die schneller mit ihrer Aufgabe fertig sind, jeweils an diesen zentralen Seiten arbeiten. Wichtige Texte, zum Beispiel die Einführung in das Museum oder der Text über das Copyright sollten von der Lehrkraft erstellt werden. Zwischentestphasen einbauen Es ist empfehlenswert, schon während der Einrichtung des Museums ständig kleine Testphasen einzubauen. So sollte jede Verknüpfung oder die Funktionsweise eines Spieles gleich überprüft werden. Testrunde Vor der ersten Veröffentlichung gibt es eine richtige "Teststunde". In Partnerarbeit testen die Kinder alle Seiten und sehen dabei auch ihnen bisher unbekannte Inhalte, die ihre Klassenkameraden erstellt haben. Zunächst gibt die Lehrkraft den Kindern freie Testzeit. So können diese mit Begeisterung und Stolz ihre Ergebnisse ohne Pflichtaufgaben ansehen. Danach findet ein gezielter Test in arbeitsteiliger Partnerarbeit statt. Jedes Paar erhält eine oder mehrere Aufgaben: Schriftarten checken, Verknüpfungen prüfen, Spielfunktionen überprüfen, Zahlen mit den vorhandenen Listen vergleichen, Vollständigkeitsprüfungen und so weiter. Nachdem die Lehrkraft auch noch einmal alles überprüft hat, wird eine HTML-Version fürs Netz erstellt. Homepage gemeinsam mit Kindern ins Netz überspielen Die Lehrkraft zeigt den Kindern, wie man eine fertige Homepage ins Netz überspielt. Das ist jedoch nicht vollständig und auch nicht überall möglich. Zum einen darf das Passwort der Schule den Kindern nicht bekannt gegeben werden, und zum anderen hängt die Übertragung von der in der Schule vorhandenen Netzgeschwindigkeit ab. Läuft die Übertragung über Stunden, so können die Kinder nur den Anfang miterleben. Vor Publikum präsentieren Nach einer intensiven Projektarbeit ist es schön, wenn die Kinder die Gelegenheit bekommen, ihr Werk vor Publikum zu zeigen. Das kann im kleinen Rahmen für die Eltern geschehen, aber auch für eine breitere Öffentlichkeit oder als Programmpunkt für ein Schulfest geplant werden. Die Expertinnen und Experten und die Presse werden dazu eingeladen. Jedes Kind übernimmt einen kleinen inhaltlichen Teil der Präsentation.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Berufliche Bildung

Cloud Computing: Die virtuelle Wolke

Fachartikel

Dieser Fachartikel greift das Thema "Clouding-Technologie" auf – ein für den schulischen Kontext wichtiges Thema. Der Autor erläutert, was es mit dem Begriff auf sich hat, beschreibt Vor- und Nachteile und liefert Linktipps. Standard im Zeitalter der Digitalisierung: Cloud-Lösungen ! Wir rufen E-Mails überall auf der Welt jederzeit ab, wir arbeiten kollaborativ in Online-Textverarbeitungsprogrammen und auch Ämter tauschen Daten per Cloud aus. Auch virtuelle Lernplattformen arbeiten mit Cloud-Anwendungen. Unsere IT schwebt quasi ständig "in der Wolke über uns" und hält für uns benötigte Daten und Programme bereit.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Pädagogik / Fächerübergreifend

Reaktionsmechanismen der Organischen Chemie in 3D

Fachartikel

Animationen zeigen den Ablauf der wichtigsten Reaktionsmechanismen der Organischen Chemie. Die Moleküle - Edukte, Übergangszustände, Produkte - können dabei aus allen Perspektiven betrachtet und sterische Fragestellungen untersucht werden. Eine Visualisierung der Ladungsverteilung auf den Moleküloberflächen verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Struktur und Reaktivität. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "Naturwissenschaften entdecken!" wurden von der Fachgruppe 3D-Moleküle Unterrichtsmaterialien entwickelt, die neue Wege des Lehrens und Lernens mit virtuellen Molekülmodellen aufzeigen sollen. Neben dynamischen Arbeitsblättern zur Die Struktur der DNA - virtuelle Moleküle in 3D und zur Funktion der ATP-Synthase - Synthese von Energieäquivalenten , die die Lernenden einzeln oder zu zweit am Rechner bearbeiten sollen, entstanden die hier vorgestellten "dynamischen Folien" zu den Reaktionsmechanismen. Diese können im Fachraum zur Unterstützung des Unterrichtsgesprächs per Beamer projiziert werden. Am heimischen Rechner können Schülerinnen und Schüler den Unterrichtsstoff wiederholen.

  • Chemie / Natur & Umwelt

Das Magische Sechseck der Wirtschaftspolitik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit ausführlich mit den sechs zentralen Wirtschaftszielen, die das sogenannte "Magische Sechseck der Wirtschaftspolitik" bilden. Ihre Ergebnisse halten die Lernenden in Form einer digitalen Präsentation fest.Wenn der Staat gestaltend auf die Volkswirtschaft einwirkt, dann erfolgt das in der Regel nicht willkürlich, sondern innerhalb rechtlicher Rahmenvorgaben. Laut Stabilitätsgesetz von 1967 verfolgt die Politik eine bestimmte Anzahl von Wirtschaftszielen, die ein "Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht" in Deutschland absichern sollen und damit eine Richtschnur für die Wirtschafts- und Finanzpolitik darstellen. Jedoch ist es kaum möglich, alle Ziele gleichzeitig im gewünschten Maß zu erfüllen, da sich einige untereinander auch ausschließen. Es bedarf magischer Fähigkeiten, um das zu vollbringen; aber es ist ein Idealzustand für die gesamte Volkswirtschaft, der anzustreben ist. Weil sich mittlerweile sechs zentrale Wirtschaftsziele herausgebildet haben, spricht man vom "Magischen Sechseck der Wirtschaftspolitik". Werden diese annähernd erfüllt, dann befindet sich unsere Volkswirtschaft in einem stabilen Gleichgewicht und kann sich gut entwickeln. Da Ziele nur sinnvoll sind, wenn auch gemessen werden kann, ob diese erreicht wurden oder wie hoch die Abweichungen von den Zielen sind, geht es in dieser Unterrichtseinheit auch um Aspekte der Zielerfassung.Anstatt die Schülerinnen und Schüler eine PowerPoint-Präsentation erstellen zu lassen, ist es auch möglich, eine mündliche Präsentation zu wählen oder die Präsentation aus Zeitgründen entfallen zu lassen, wenn man die Ergebnisse in den Gruppen einzeln prüft und dies als ausreichend betrachtet. Optional kann die Anwendungsaufgabe (in der 7. Stunde) entfallen. Ablauf der Unterrichtseinheit und Aufgabenbeschreibung Die Schülerinnen und Schüler beleuchten in Kleingruppen jeweils eines der sechs zentralen Wirtschaftsziele genauer. Fachkompetenz Die Schüler und Schülerinnen können Wirtschaftsziele erläutern und analysieren. lernen, mit wirtschaftlichen Maßzahlen umzugehen. können wirtschaftliche Daten in Diagrammen darstellen. Medienkompetenz Die Schüler und Schülerinnen lernen, den Computer als Arbeitsmittel zu benutzen. können das Internet als Informationsquelle nutzen. können eine digitale Präsentation mit Bild- und Diagrammelementen ausarbeiten. Sozialkompetenz Die Schüler und Schülerinnen können sich in Gruppenarbeit absprechen und koordinieren. treffen in Gruppenarbeit Entscheidungen und lernen, diese zu akzeptieren. Gruppenbildung Die Schülerinnen und Schüler bilden sechs kleine Gruppen von drei bis vier Schülerinnen und Schülern. Die Verteilung der Aufträge wird ausgelost. Jede Gruppe bestimmt einen Gruppenverantwortlichen, der die Arbeitsschritte koordiniert und Ansprechpartner für die Lehrkraft ist. Jede Gruppe bearbeitet eines der folgenden Wirtschaftsziele: 1. Hoher Beschäftigungsstand 2. Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung 3. Umweltschutz 4. Wirtschaftswachstum 5. Preisniveaustabilität 6. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Für die Bearbeitung der Gruppenaufträge können die im Arbeitsblatt "Arbeitsaufgaben" angegebenen Quellen, aber auch weitere Quellen, beispielsweise aus der Bibliothek, genutzt werden. Jede Gruppe bearbeitet nur einen Auftrag, wobei die Teilaufgaben gleichmäßig innerhalb der Gruppe verteilt werden sollen. Hinweise zur Erarbeitung Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Powerpoint-Präsentation, die zur besseren Veranschaulichung auch zwei, drei Bild- oder Graphikelemente enthält. Für die Arbeit bis zur Präsentation stehen den Schülerinnen und Schülern vier Unterrichtsstunden zur Verfügung. Sie sollten aber auch zu Hause arbeitsteilig an den Aufgaben weiterarbeiten und die Präsentation vorbereiten. Handout erstellen Zu jeder Präsentation ist ein Handout zu erstellen. Dieses soll folgende inhaltlichen Punkte enthalten: Bedeutung des Zieles für die Gesellschaft Möglichkeiten für die Messung des Zieles Maßnahmen des Staates zur Beeinflussung des jeweiligen Zieles Aktuelle Zahlen zu den jeweiligen Wirtschaftszielen Die einzelnen Gruppen stellen die Ergebnisse anhand ihrer PowerPoint-Präsentationen mündlich im Plenum vor. Dabei sollte jedes Gruppenmitglied zu Wort kommen. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält zwei Noten: Einmal wird die Präsentation als Endprodukt insgesamt bewertet, diese Note erhält jede Schülerin und jeder Schüler der jeweiligen Gruppe. Zum anderen wird jede Schülerin und jeder Schüler einzeln bewertet. Der jeweilige Gruppenverantwortliche hat ein Vorschlagsrecht für die Einzelnoten, muss diese aber begründen. Die endgültige Einzelnote wird jedoch von der Lehrkraft festgelegt.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Informationstechnische Grundbildung: Tabellenkalkulation

Unterrichtseinheit

Dieses Unterrichtsmaterial führt Schülerinnen und Schüler in die Grundlagen der Tabellenkalkulation ein. In zwei Stufen üben sie den Aufbau eines Tabellenblattes, die Arbeit mit Zellen und Zellbereichen, die Anwendung statistischer Funktionen und vieles mehr.Die Materialien wurden vom MINT EC e. V. in Zusammenarbeit mit dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen entwickelt. Der Verein MINT-EC ist eine Initiative der Wirtschaft zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Gymnasien und zur Qualifizierung von MINT-Nachwuchskräften in Deutschland. Das Duisburg Learning Lab dient der Ausbildung von Studierenden und Lehrenden im Bereich Konzeption und Entwicklung mediengestützter Lernangebote.Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Aufbau eines Tabellenblattes und adressieren Zellen. passen Spaltenbreite und Zeilenhöhe an die Bedürfnisse an. tragen Inhalte in Zellen wie Texte und Zahlen ein und formatieren diese grundlegend (Schriftart, Schriftattribute). erklären Fehler bei Formeln und beim Kopieren und korrigieren diese sachgerecht. sortieren Tabellen nach verschiedenen Kriterien. verwenden einfache arithmetische und statistische Funktionen (SUMME, MIN, MAX, MEDIAN, arithmetisches MITTEL). verwenden den Datentyp Prozent richtig und berechnen relative Häufigkeiten. erstellen, formatieren und erläutern zu Daten grafische Darstellungen und wenden diese sachgerecht an (Säulen- und Balkendiagramm, Kreisdiagramm). Materialien zur Informationstechnischen Grundbildung Beiträge und Resultate aus den vielfältigen Aktivitäten des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC und seiner Netzwerkschulen werden in der Schriftenreihe "Materialien zur Informationstechnischen Grundbildung" zusammengeführt und veröffentlicht. In verschiedenen Themenclustern erarbeiten MINT-EC-Lehrkräfte und Schulleitungen Schul- und Unterrichtskonzepte, entwickeln diese weiter und nehmen dabei neue Impulse aus Wissenschaft und Forschung und aus aktuellen Herausforderungen der schulischen Praxis auf.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I

Wissen zusammenpuzzeln: Wiki-Technologie in der Schule

Fachartikel

Dieser Fachartikel informiert über den Einsatz von Wiki-Technologie in der Schule und stellt die Medienklasse der Archenhold Oberschule als Beispiel vor. Wiki-Technologie unterstützt fächerübergreifend die Medienklassen der Archenhold Oberschule in Berlin Köpenick: Die Schülerinnen und Schüler recherchieren frei zu unterrichtlichen Themen und bündeln ihr so erworbenes Wissen im Wiki. Die Feedbacks der anderen Lernenden und das der Lehrkraft sichern die Qualität. Seit dem ersten Quartal 2011 arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Archenhold Oberschule mit der Wiki-Technologie in verschiedenen Fächern. Dort gibt es seit einiger Zeit spezielle Medienklassen. Alle Lernenden in den Medienklassen sind mit Netbooks ausgestattet und arbeiten aktiv in allen Unterrichtsfächern damit. Sie nutzen Medien in einer ähnlichen Form, wie sie damit in der realen Welt auch konfrontiert werden: Kooperatives Lernen wird so zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis. Wikis im Unterricht Kooperatives Lernen Medienkompetenz wird so in einer der Erfahrungswelt der Kinder und Jugendlichen vergleichbaren Umgebung vermittelt. Deshalb haben sich die Lehrerinnen und Lehrer dazu entschieden, ein Werkzeug zu nutzen, das das kollaborative und soziale Lernen unterstützt. Mit dem Einsatz des Wikis im Unterricht erfahren die Schülerinnen und Schüler eine neue Art der Zusammenarbeit, die ihnen am Ende auch zeigt, dass Gruppen- und Teamarbeit einen Mehrwert hat. Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich nach den eigenen Fähigkeiten und Talenten einbringen und die eigenen Stärken weiter ausbauen. Individuelles Arbeiten Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich selbstständig mit einem Thema zu befassen. Sie haben die Freiheit, sich eigene Ziele zu stecken und diese zu erreichen. Das Wiki ist in diesem Fall nicht Medium der Unterhaltung und Kommunikation, sondern hauptsächlich ein Medium für die Sammlung von Recherche-Ergebnissen und Informationen, das den sozialen Lernprozess unterstützt. Zudem ist es fast überall und jederzeit verfügbar. Ein digitales Gruppenpuzzle Durch die Nutzung des Wikis lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur ein digitales Werkzeug zu nutzen, sondern sie lernen auch, wie man sich Wissen in der Gruppe erarbeitet, wie man Referatsthemen gewinnbringend und zielführend in der Gruppe aufteilt und wie man seine Recherche nachvollziehbar dokumentiert. Damit geht einher, dass sie Quellen und die verwendeten Materialien sorgfältig dokumentieren. So können sich alle nach dem gehaltenen Referat im Wiki weitergehend informieren. Zuweilen gibt es Themen, die von verschiedenen Gruppen erarbeitet werden und im Wiki dokumentiert werden, ohne dass jeweils Referate gehalten werden. Zu diesem Inhalten können die Lernenden Im Wiki rechercherien. Demzufolge tragen alle Wiki-Autoren eine Verantwortung: Sie müssen die Themen so aufarbeiten, dass am Schluss alle die Chance haben, eine gute Note in der Klassenarbeit zu bekommen. Dieses Verfahren erinnert sehr an die Methodik des Gruppenpuzzles. Die Medienklasse der Archenhold Oberschule Eine Art "fliegendes Klassenzimmer" Alle Schülerinnen und Schüler der Medienklasse sind mit einem Netbook ausgestattet, das in nahezu allen Fächern eingesetzt wird. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft einen kompetenten Umgang mit Print- und digitalen Medien zu vermitteln. Die Medienklasse nutzt ihr eigenes, persönliches und geschütztes Klassenwiki fächerübergreifend in jedem Schulfach, welches rund um die Uhr zum Lernen oder für Notizen zur Verfügung steht. Egal, ob sie mobil unterwegs sind, daheim oder in der Schule. Das Klassenwiki steht jeder Schülerin und jedem Schüler als eine Art "fliegendes Klassenzimmer" immer und überall zur Verfügung, wo zum eigenen Recherche-Thema passende Informationen gefunden werden. Unterricht verändert sich Die Lehrkraft steht nicht mehr als Wissensmonopolist vor der Klasse und gibt das Lerntempo vor, sondern ihre Rolle wandelt sich. Die Lehrerin oder der Lehrer schafft neue Rahmenbedingungen, auf Basis derer sich die Schülerinnen und Schüler die Themen des Rahmenlehrplans erarbeiten. Es ist zwar nicht möglich, dass sich die Lernenden rein nach ihren Interessen Wissen aneignen, doch können sie sich das "Wie" bei Recherche und Präsentation aussuchen. Die Lehrkraft ist Berater und Moderator und kann so jeden und jede individuell beim selbstständigen Lernen unterstützen. Fazit Die Medienklasse, die das Wiki inzwischen seit zwei Jahren aktiv im Einsatz hat, ist noch immer begeistert. Nach anfänglichen Bedienschwierigkeiten sind nun alle routiniert in der Arbeit mit dem Wiki und können ihr Wissen mühelos im Wiki aufbereiten. Bemerkenswert ist, dass nicht nur die naturwissenschaftlichen, sondern auch die geisteswissenschaftlichen Fächer sowie die Fremdsprachen im Wiki aktiv sind. Das Wiki wird vor allem zum Erarbeiten von Präsentationen und Vorträgen verwendet. Ein pfiffiger Schüler hat das Wiki inzwischen erweitert - er hat den Vertretungsplan auf der Klassenwiki-Startseite integriert.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

Freie Unterrichtsmaterialien: Open Educational Resources

Fachartikel

Unterrichtsmaterialien in klassischer Form werden immer häufiger durch solche aus den digitalen Medien ergänzt. Dabei bleibt das Urheberrecht für Lehrkräfte nicht selten ungeklärt. Open Educational Resources stellen eine Alternative zur rechtlichen Grauzone dar. Materialien werden vom Urheber unter einer besonderen Lizenz veröffentlicht, die Nutzungsrechte klar definiert. Materialien zur Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung finden Lehrkräfte oft auf Webseiten, die explizit Lehr- und Lernmaterialien anbieten. Aber auch Medien, die nicht direkt für das Lehren und Lernen konzipiert wurden, können sich als mögliche Quellen eignen. Aber darf ich diese Materialien auch im Unterricht verwenden? Darf ich sie bearbeiten, verändern und im Internet, zum Beispiel auf der Lernplattform meiner Schule, veröffentlichen? In vielen Fällen schränkt das Urheberrecht die Vervielfältigung und Bereitstellung von Materialien in digitaler Form im Internet oder dem Schulnetzwerk ein und bindet die Nutzerinnen und Nutzer an die schriftliche Genehmigung durch den Urheber. Anders verhält es sich bei den Open Educational Resources (OER).

  • Fächerübergreifend

Interkulturelle Kompetenz im Französischunterricht

Fachartikel

Dieser Fachartikel definiert interkulturelle Kompetenz und stellt ein methodisches Konzept vor, mit dem interkulturelle Lernprozesse systematisch in den Französischunterricht integriert werden können. Interkulturelle Kompetenz ist nach den aktuellen Bildungsstandards ein wichtiges Aufgabenfeld des modernen Fremdsprachenunterrichts. Bisher hat die schulpädagogische Forschung jedoch weder eine entsprechende Unterrichtsmethodik noch eine empirische Wirksamkeitsanalyse zur Förderung dieser Kompetenz entwickelt. Dieser Fachartikel listet verschiedene Definitionen von interkultureller Kompetenz auf und wertet sie aus. Darauf basierend wird ein methodisches Konzept vorgestellt, mit dem interkulturelle Lernprozesse systematisch in den Französischunterricht integriert werden könnten. Des Weiteren werden Forschungsstand und Perspektiven zum Thema vorgestellt und Hinweise zur Initiierung interkultureller Lernprozesse im Französischunterricht gegeben.

  • Pädagogik / Kunst / Kultur

Kalkulationsmethoden im Vergleich

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit geht es darum, die Prozesskostenrechnung der einfachen Zuschlagskalkulation gegenüberzustellen. Die Schülerinnen und Schüler entdecken anhand einer praxisorientierten Lernsituation die entscheidenden Unterschiede. Die traditionell meist funktional ausgerichtete Unternehmensstruktur hat auch die Ausgestaltung des innerbetrieblichen Rechnungswesens, so wie es die Schülerinnen und Schüler in den vorhergehenden Unterrichtsstunden kennen gelernt haben, entscheidend beeinflusst. So orientieren sich die herkömmlichen Verfahren der Kostenrechnung an der Aufbauorganisation (Kostenstellen) und sind zudem auf die Fertigung in Industriebetrieben ausgerichtet. Dies war solange kein Problem, wie die Produktion der Engpass im Unternehmen war und die indirekten Bereiche eine untergeordnete Rolle spielten. Veränderte Rahmenbedingungen und Wertschöpfungsstrukturen haben oftmals auch zu einer Verschiebung der Kostenstrukturen, insbesondere einem Anstieg der Gemeinkosten geführt. Dies ist auch das Problem, vor dem das Beispielunternehmen, die "KitchenTEC GmbH", steht. Die Unterschiede der traditionellen Vollkostenrechnung und der Prozesskostenrechnung lassen sich dabei gut durch den Vergleich der kalkulierten Kosten, die sich aufgrund der unterschiedlichen Komplexität jeweils für ein Standard- und ein Spezialprodukt ergibt (Komplexitätseffekt), verdeutlichen. Dieser Sachverhalt wird durch die verwendete Fallsituation aufgegriffen. Ablauf des Unterrichts und Einsatz der Materialien Durch die Verwendung eines berufsnahen Beispiels soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema der Stunde erhöht werden. Die Schülerinnen und Schüler benennen, welche Aufgaben sich im Rahmen der vergleichenden Kalkulation der beiden Produkte ergeben. leiten Unterschiede der beiden Kostenrechnungssysteme aus der Vorgehensweise bei der Kalkulation der beiden Produkte ab. bewerten das Ergebnis der beiden Kalkulationen und identifizieren die unterschiedliche Komplexität der beiden Produkte als Ursache für die Abweichung. trainieren den Umgang mit Fallsituationen derart, dass sie den Sachverhalt schnell erfassen und relevante Informationen herausfiltern und zur Lösung von Arbeitsaufträgen verwerten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert vor der Klasse. Die Prozesskostenrechnung und auch die Kalkulation der beiden Produkte mit Prozesskosten und mit der einfachen Zuschlagskalkulation wird auf die Kostenstelle Lager begrenzt. Eine Betrachtung über mehrere Kostenstellen beziehungsweise eines ganzen Hauptprozesses würde die Unterrichtsstunde nicht nur unnötig verkomplizieren, sondern auch den Vergleich mit der einfachen Zuschlagskalkulation erschweren, da dann nicht mehr die gleiche Berechnungsgrundlage bestünde. Ebenso werden in der Kostenstelle Lager lediglich drei verschiedene Teilprozesse betrachtet. In der Realität ließen sich hier noch deutlich mehr Teilprozesse identifizieren. Weiterhin wird der so genannte Degressionseffekt, der die konstanten Prozesskosten unabhängig von der Höhe der zu Grunde liegenden Einzelkosten verrechnet, in dieser Unterrichtsstunde aus Zeitgründen nicht behandelt. Einstieg Als Einstieg dient ein Informationstext, aus dem hervorgeht, dass die Auszubildenden der KitchenTEC GmbH von ihrem Geschäftsführer beauftragt werden, Unterschiede in der Kalkulation von Individual- und Standardküchen mit Prozesskosten und der einfachen Zuschlagskalkulation aufzudecken. Zunächst wird eine " Erwartungshorizont " am Whiteboard angelegt. Zwei Arbeitsblätter werden verwendet, um eine systematische Vorgehensweise der Lernenden zu gewährleisten. Erste und zweite Erarbeitungsphase In der ersten Erarbeitungsphase berechnen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Prozesskosten der Kostenstelle Lager pro Beschaffungsvorgang und führen dann in einer zweiten Erarbeitungsphase die Kalkulation der beiden Produkte mit Prozesskosten und nach der einfachen Zuschlagskalkulation durch. Die Berechnung soll mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel durchgeführt werden. Zum einen trainiert dies die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Tabellenkalkulationsprogrammen; zum anderen bedeutet dies eine Zeitersparnis, da Formeln kopiert werden können und die einzelnen Rechenoperationen nicht mit dem Taschenrechner durchgeführt werden müssen. Zudem lassen sich die Zusammenhänge zwischen den zu ermittelnden Werten besser erkennen, da die Lernenden bei deren Berechnung Formelbestandteile miteinander verknüpfen müssen. Ebenso ermöglicht Excel die grafische Darstellung des Komplexitätseffekts in der Form eines Diagramms. Für die Erarbeitungsphase wurde die arbeitsgleiche Partnerarbeit gewählt, da hier die Erläuterung und Berechnung der einzelnen Werte im Vordergrund steht. Die Partnerarbeit bietet den Lernenden zusätzlich die Möglichkeit, sich in Ruhe mit ihrem Tischnachbarn auszutauschen, was insbesondere bei der Bewertung der Ergebnisse sinnvoll ist. Ergebnissicherung Die Sicherung der Ergebnisse geschieht durch Schülerpräsentationen. Hierbei ergibt sich der Mehrwert des PC-Einsatzes vor allem aus der Tatsache, dass mit Hilfe von Excel die gewonnenen Daten anschaulich in Form von Tabellen und Diagrammen visualisiert werden können. Die Präsentation erlaubt es den anderen, direkt die Ergebnisse zu kontrollieren und Fragen zu klären; zudem fördert diese Methode die Präsentationskompetenz.

  • Rechnungswesen
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial zur Lektüre "El poder de una decisión"

Unterrichtseinheit

“El poder de una decisión” ist ein realistischer und fesselnder Jugendroman, der unter anderem über Freundschaft, Mobbing und Rassismus spricht. Diese Unterrichtseinheit liefert Ideen zur unterrichtlichen Arbeit mit dem Roman im schriftlichen und mündlich-argumentativen Bereich.Der spanische Roman "El poder de una decisión" von Arturo Padilla de Juan behandelt Themen wie Mobbing, Gewalt und Freundschaft, die auf die Erfahrungswelt von Jugendlichen verweisen und bietet deshalb - neben der Lektüre und dem Leseverstehen - vielfältige Möglichkeiten über Schreib- und Sprechanlässe sowie Interpretationsgespräche den Roman zu diskutieren, zu analysieren und kreativ weiterzuentwickeln.Die vorliegenden Unterrichtsvorschläge zum Jugendroman "El poder de una decisión" von Arturo Padilla de Juan sind für den Schwerpunkt "Förderung der Schriftlichkeit und der mündlichen Argumentationsfähigkeit" konzipiert. Sie eignen sich zum Einsatz in Plateauphasen für etwa zehn bis zwölf Stunden und können ab dem 4. Lernjahr beziehungsweise bei der 3. Fremdsprache ab Mitte des 3. Lernjahrs eingesetzt werden. Ablauf der Unterrichtseinheit Hier finden Sie den Ablauf der Unterrichtseinheit "El poder de una decisión" mit den dazugehörigen Arbeitsblättern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können selbstständig mit literarischen Texten umgehen. produktiv-kreative Sprachkompetenzen entwickeln. wichtige Grundlagen für die Lektürearbeit in der Oberstufe schaffen. sich mit den Themen Mobbing, Rechtsradikalismus, Gewalt, Rassismus, Immigration und Freundschaft auseinandersetzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können mit spanischsprachigen Internetseiten arbeiten. soziokulturelle Informationen im Internet einholen. mehrkanaliges Lernen durch interaktive Zugänge, handlungsorientierte und kreative Aufgaben sowie vielfältige Sozialformen erleben und dessen Wert erkennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können andere Lebenswirklichkeiten und Standards wahrnehmen. interkulturelles Verstehen und Einfühlen entwickeln und trainieren, indem sie den Alltag der Emigranten in Spanien mit dem Schicksal Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland vergleichen. kooperatives Lernen üben, indem sie die Möglichkeiten des Austausches mit einer Partnerin oder einem Partner austesten, bevor sie die Ergebnisse im Plenum vortragen und diskutieren. Padilla de Juan, A. (2006) El poder de una decisión. Ernst Klett Sprachen: Stuttgart. Wlasak-Feik, C. (2008) El poder de una decisión - Förderung der Mündlichkeit mit einem Roman. In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch, Heft 23. Friedrich Verlag: Seelze. Impulsfrage zum Einstieg Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, spontan ihre Gedanken zu äußern, die ihnen beim Lesen des Titels "El poder de una decisión" kommen. Auf diese Weise sollen bei den Lernenden Leseerwartungen, Motivation und Spannung aufgebaut werden. Hypothesenbildung über den Inhalt Anschließend betrachten die Schülerinnen und Schüler das Bild auf dem Buch-Cover und äußern sich frei zu ihren Vorstellungen über das Buch. Ideen über mögliche Themen und den Ablauf der Handlung können gesammelt und an der Tafel stichpunktartig festgehalten werden. Diskussion im Plenum Im nächsten Schritt leitet die Lehrerin beziehungsweise der Lehrer eine Diskussion zu drei ausgewählten Textpassagen ein, die die zentralen Themen des Buches Mobbing, Rechtsradikalismus und Gewalt in die Diskussion einführen. In der Gruppe können die Lernenden ihre Reaktionen, Erfahrungen und ihr Wissen zu den verschiedenen Aspekten austauschen. Schreiben einer Zusammenfassung Die Schülerinnen und Schüler fassen in Einzelarbeit die wesentlichen Inhalte jedes der sieben Kapitel zusammen. Die Lernenden erhalten anschließend die Möglichkeit, Satzanfänge selbst fortzuführen und können Inhalte auf diese Weise aus ihrer eigenen Perspektive heraus kommentieren. Textarbeit : La personalidad de Sebastian, El Gato y Ahmed Die Jugendlichen kreuzen im Verlauf der Lektüre die Charaktereigenschaften an, die ihnen für die drei Protagonisten Sebastian, El Gato und Ahmed zutreffend erscheinen. Anschließend finden sich die Lernenden zur Partnerarbeit zusammen und vergleichen ihre Liste mit der ihrer Mitschülerin beziehungsweise ihres Mitschülers. Gemeinsam erstellen sie ein Portrait der drei Hauptcharaktere. In dieser Phase sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit Personeneigenschaften auseinadersetzen und das Schreiben von Charakterisierungen üben. Kreatives Schreiben: Otro final de la novela Um eine kreative Auseinandersetzung mit dem Roman und seinen zentralen Themen anzustoßen, verfassen die Lernenden in Partnerarbeit einen eigenen fiktionalen Text, der einen möglichen Fortgang der Geschichte oder ein alternatives Ende zum Inhalt hat. Persönliche Interpretation des Romans und Debatte Zunächst evaluieren die Schülerinnen und Schüler das Buch in Einzelarbeit. Dabei hinterfragen sie, warum sich der Autor für ein solches Thema entschieden hat. Die Lernenden reflektieren die Inhalte "Acoso, violencia, racismo, inmigración, amistad" und beschäftigen sich mit der Relevanz der Themen für ihr persönliches Leben. Im nächsten Schritt werden die verschiedenen Sichtweisen im Plenum diskutiert und begründet. Recherche im Internet Die Jugendlichen recherchieren im Internet Informationen über die Entwicklung, die Verteilung, die Ursachen und die Konsequenzen der Zuwanderung nach Spanien im Allgemeinen sowie über die Lebensumstände marokkanischer Migrantinnen und Migranten im Speziellen. Im nächsten Schritt präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Recherchen im Plenum. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit wird schließlich der Bezug zur Situation in Deutschland hergestellt. Im Plenum vergleichen die Lernenden die Situation von Migranten in Spanien und der EU mit der Situation von Einwanderern in Deutschland.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Dokumentation des Schulportfolios mittels Wiki

Fachartikel

Das Schulportfolio besteht nicht nur aus einer Fülle heterogener Dokumente. In der Regel hat es auch eine Vielzahl unterschiedlicher Autorinnen und Autoren. Um den komplizierten Abstimmungsprozess im Kollegium zu vereinfachen, bietet sich die Arbeit mit einem Wiki an. Die Schule hat Ziele und Inhalte der Lehr- und Lernangebote in schuleigenen Unterrichtsvorgaben festgelegt (schulinterne Curricula, schuleigene Lehrpläne, schuleigene Arbeitspläne). Schulentwicklung kann nur dann geplant werden, wenn klare Zielvorstellungen und hinreichendes Wissen über den augenblicklichen Standort vorhanden sind. Lehrerhandeln ist komplexes Handeln; es umfasst die Lehrerfunktionen Unterrichten, Beurteilen, Beraten, Erziehen, Verwalten und Innovieren. Es vollzieht sich individuell und/oder im Team, formell und/oder informell. Im Schulalltag gewinnt die Zusammenarbeit und Abstimmung im Kollegium eine immer größere Bedeutung und bedarf der Koordination und Dokumentation.

  • Fächerübergreifend

Bilanzkennziffern als Instrument der Unternehmensanalyse

Unterrichtseinheit

Bankkaufleute werden während ihrer Ausbildung darauf vorbereitet, Entscheidungen über die Kreditwürdigkeit der Firmenkunden zu treffen, um das Risiko der Bank bei der Kreditvergabe zu minimieren. Bei der Unternehmensanalyse spielen Bilanzkennziffern eine große Rolle. Das Thema besitzt eine große Bedeutung im beruflichen Alltag der Schülerinnen und Schüler. Bei Prüfung von Kreditengagements für Unternehmen wird in den Kreditinstituten die Bilanzanalyse als computerunterstütztes Standardinstrument eingesetzt. Die Relevanz dieser Analyse erhöht sich mit dem künftig verbindlich anzuwendenden Kreditratingverfahren gemäß Basel II. Der Schwerpunkt der Stunde liegt auf der Anwendung und Interpretation von Bilanzkennziffern. Unterrichtsablauf und Einsatz der Materialien Aufgrund der zeitlichen Beschränkung auf eine Unterrichtsstunde muss das Thema didaktisch sinnvoll eingegrenzt werden. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einer AG auseinander und aggregieren bestimmte Werte aus den Rechenwerken zwecks weiterer Berechnungen (zum Beispiel mehrere Positionen zu einer Summe Eigenkapital). ermitteln und interpretieren mit den Werten die vorgegebenen Bilanzkennziffern. lernen Excel als geeignetes Hilfsmittel zur Ermittlung der Werte kennen. erörtern die Auswirkungen dieser Ergebnisse auf das Kreditengagement der Sparkasse. diskutieren sachlich in der Ergebnisphase. Der Fokus der Stunde liegt auf der Anwendung und Interpretation von Bilanzkennziffern. Im Rahmen der Analyse sollen dabei nicht explizit die Bilanzunterschiede zwischen Kreditinstituten, Industrie- und Handelsunternehmen herausgearbeitet werden. Diese Aspekte sollten in der nachfolgenden Stunde aufgegriffen werden. Gleichwohl werden die Schüler in der Erarbeitungsphase mit der spezifischen Struktur eines Nicht-Kreditinstitutes konfrontiert. Das Arbeitsmaterial enthält die (vereinfachten) Bilanzen einer Aktiengesellschaft. Die Original-Formelsammlung der Abschlussprüfung wird den Schülerinnen und Schülern ebenfalls ausgegeben. Der Einstieg erfolgt mithilfe einer Folie: "Die RheinProduction AG hat als potenzieller Neukunde einen Kredit über 300 000 € bei der Sparkasse beantragt. Herr Sommer, der Firmenkundenbetreuer der Sparkasse, sieht, dass die Unternehmung im vergangenen Jahr Gewinn erwirtschaftete und unterschreibt die Bewilligungsvorlage für den Vorstand." Aber der Vorstand lehnt ab ... Warum? In der Erarbeitungsphase überprüfen die Schülerinnen und Schüler die Bilanzkennziffern des betreffenden Unternehmens. In dieser Phase kommen Arbeitsblatt und Formelsammlung zum Einsatz. In der Präsentations- und Sicherungsphase dient das Excel-Programm der schnellen Ergebnisüberprüfung und der grafischen Veranschaulichung. Nach Einsetzen der Werte wird beim Berechnen der Eigenkapitalquote und des Anlagedeckungsgrad I und II eine Grafik generiert, die das Verhältnis der Werte veranschaulicht. Bilanzkennziffer Wert 2001 Wert 2002 1. Eigenkapitalquote 8,5% 6,6% 2. Anlagendeckungsgrad I 10,7% 7,9% 3. Anlagendeckungsgrad II 68% 73% 4. Eigenkapitalrentabilität 37,2% 7,5% 5. Gesamtkapitalrentabilität 6,0% 4,0% 6. Umsatzrentabilität 1,3% 1,3% 7. Debitorenziel 94,8 81,1 8. Kreditorenziel 839,8 426,2

  • Rechnungswesen
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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