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Jüdische Künstlerinnen und Künstler im Deutschland des 19./20. Jahrhunderts – am Rand oder in der…

Unterrichtseinheit / Interaktives

Mithilfe der Arbeitsmaterialien setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem gesellschaftlichen Spannungsfeld auseinander, in dem sich Jüdinnen und Juden im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland bewegten. Diese Unterrichtseinheit hat zwei Ziele: Sie möchte Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, welch wichtigen Beitrag jüdische Künstlerinnen und Künstler für das kulturelle Erbe Deutschlands leisteten. Sie möchte die Lernenden aber auch mit den Chancen und Problemen vertraut machen, mit denen Jüdinnen und Juden in Deutschland vor dem Hintergrund der jüdischen Emanzipation konfrontiert waren. Die inhaltliche Grundlage liefern einerseits die Infotexte und Quellenzeugnisse aus Raum 5 der virtuellen Ausstellung "Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege" , andererseits multiperspektivische Text- und Bildquellen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Dabei richtet sich der Fokus dieser Unterrichtseinheit nach einer einführenden Erarbeitung der historischen Hintergründe vor allem auf das künstlerische Wirken der jüdischen Zeitgenossen. Hierzu arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten Gemälden des deutsch-jüdischen Malers Moritz Daniel Oppenheim sowie mit einem Gedicht Jakob Loewenbergs, einem Auszug aus Richard Wagners Essay "Das Judenthum in der Musik" sowie eine darauf antwortende Karikatur aus der Zeitschrift "Kikeriki". Der Vorschlag zur aktualisierenden Hausaufgabe setzt das Selbst- und Kunstverständnis jüdischer Künstlerinnen und Künstler des 19./20. Jahrhunderts in Kontrast zu jenem gegenwärtiger Künstlerinnen und Künstler, das zum Beispiel im Motto "Desintegration" der "Radikalen Jüdischen Kulturtage" des Berliner Maxim Gorki Theaters zum Ausdruck kommt. Das Thema "Jüdische Künstlerinnen und Künstler im Deutschland des 20. Jahrhunderts" im Unterricht Die Thematisierung von deutsch-jüdischer Geschichte im Unterricht bedeutet für die Schülerinnen und Schüler auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen kulturgeschichtlichen Vergangenheit. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich die virtuelle Ausstellung "Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege" vor allem mit der vielfältigen deutsch-jüdischen Geschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dieser Ansatz soll helfen, die oftmals ausschließlich im Fokus stehende Ausgrenzungs- und Diskriminierungsgeschichte jüdischen Lebens in Deutschland zu überwinden. In der virtuellen Ausstellung wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet, deutsch-jüdische Geschichte und Kultur interaktiv zu erleben sowie ihr kulturelles Lernen zu fördern. Das Informations- und Materialangebot der Ausstellung bildet die wesentliche Arbeitsgrundlage für die vorliegende Unterrichtseinheit. Lehrplananbindung Das Thema der Unterrichtseinheit "Jüdische Künstlerinnen und Künstler im Deutschland des 19./20. Jahrhunderts – am Rand oder in der Mitte der Gesellschaft?" richtet den Blick sowohl auf die gesellschaftliche Situation deutsch-jüdischer Künstlerinnen und Künstler im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts als auch auf deren vielfältige und bedeutende Beiträge zum Kunst- und Kulturleben der Zeit. Innerhalb des Faches Geschichte lässt sich die Unterrichtseinheit im Kontext des Themenkomplexes "Weimarer Republik" ("Die goldenen Zwanziger Jahre") sinnvoll einordnen. Darüber hinaus ist der Einsatz auch im Rahmen des fächerübergreifenden Arbeitens möglich (Kunst, Deutsch). Inhaltliche und methodische Vorkenntnisse Zur Erarbeitung des Materials sollten die Schülerinnen und Schüler über grundsätzliche Vorkenntnisse zur gesellschaftlichen Rolle und Stellung von Jüdinnen und Juden im Mittelalter, der (Frühen) Neuzeit und Moderne verfügen und mit wesentlichen Argumenten vertraut sein, mit denen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Jüdinnen und Juden von den (christlichen) Zeitgenossen jeweils gerechtfertigt wurde. Außerdem sollten die grundlegenden Forderungen und Ideen der Aufklärung bekannt sein. Möglichkeiten der Binnendifferenzierung Um der Schulung der Medienkompetenz Rechnung zu tragen, erfolgt die Erarbeitung zum Großteil auf Grundlage der virtuellen Ausstellungsinhalte sowie ergänzender Informationen im Internet, weshalb die Lerngruppe über Vorkenntnisse im Umgang mit digitalen Medien sowie im eigenständigen Recherchieren von Informationen im Internet verfügen sollte. Für Lerngruppen, die noch Unterstützung beim Recherchieren brauchen, finden sich ergänzend zu den Aufgabenstellungen Suchvorschläge. Diese können durch die Lehrkraft entfernt werden, sollte die Lerngruppe das freie Recherchieren bereits beherrschen. Zur Bearbeitung der Aufgaben sollten die Lernenden zudem im flexiblen Arbeiten in unterschiedlichen Sozialformen geschult sein. Flexibler Einsatz der Unterrichtsmethoden Das Arbeiten mit den Materialien der virtuellen Ausstellung und die Aufträge zur Recherche im Internet tragen dazu bei, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu schulen und ihre Fähigkeiten im digitalen Lernen auszubauen. Für die Erarbeitungsphasen wurden viele Darstellungen und Quellen aus der virtuellen Ausstellung ausgewählt und um weiteres multiperspektivisches Quellenmaterial ergänzt. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich unterschiedliche Aktions- und Sozialformen innerhalb der Erarbeitungsphasen abwechseln. Dies sollte aber als Vorschlag verstanden werden: Je nach Lernsituation (Präsenz- oder Hybridunterricht), Leistungsstand und Größe der individuellen Lerngruppe können die Sozialformen der Erarbeitungsphasen durch die Lehrkraft modifiziert und/oder die Arbeitsaufträge angepasst werden. So wäre es etwa auch denkbar, die Quellen Q1–Q3 (Arbeitsblatt I) in arbeitsteiliger Gruppenarbeit, zum Beispiel im Rahmen eines Gruppenpuzzles, zu bearbeiten. Ebenso können die als Einzelarbeit ausgewiesenen Aufgabenstellungen jeweils auch in Partnerarbeit gelöst werden, um leistungsschwächeren Lerngruppen und/oder Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Eine weitere Möglichkeit des flexiblen Einsatzes besteht in der Möglichkeit, die nachbereitende Hausaufgabe als aktualisierende Klassendiskussion in den Unterrichtsabschluss zu integrieren, oder sie als Differenzierungsangebot einzusetzen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass deutsch-jüdische Künstlerinnen und Künstler das deutsche Kunst- und Kulturleben des 19./20. Jahrhunderts mitgestalteten und damit erheblich zum kulturellen Erbe Deutschlands beitrugen. wissen, dass sich das Leben und Wirken deutsch-jüdischer Künstlerinnen und Künstler des 19./20. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Emanzipation und Assimilation bewegte. gehen mit historischen Quellen kritisch und fachgerecht um. wenden die Methode der historischen Bildanalyse fachgerecht an. reflektieren einen historischen Sachverhalt unter Einbindung unterschiedlicher und kontroverser Perspektiven. beurteilen unterschiedliche historische Perspektiven auf der Grundlage ihrer Zeit- und Standortgebundenheit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen unterschiedliche Medien- und Quellenformen zur Erarbeitung von Informationen. üben sich in der Weiterentwicklung von Suchstrategien im digitalen Bereich. identifizieren relevante Quellen zur Informationsgewinnung im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihr Empathie- und Toleranzvermögen in der Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen und historischen Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland. stärken ihre interkulturelle Kompetenz. trainieren ihre Kommunikationsfähigkeit in Klassendiskussionen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Zwischen Erfolg und Anfeindung – jüdisches Leben in Deutschland

Unterrichtseinheit / Interaktives

Anhand des Materials erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler eine überblicksartige Darstellung zu deutsch-jüdischem Leben in Deutschland, vom Beginn der Industriellen Revolution bis hin zur Weimarer Republik. Sie vertiefen das Gelernte mittels Einzelfalluntersuchungen von Biografien. Die "Ausstellung in der Ausstellung", so oder so ähnlich lässt sich die Unterrichtseinheit "Zwischen Erfolg und Anfeindung – jüdisches Leben in Deutschland" zusammenfassen. Bei der Durchführung wird großer Wert auf Interaktivität und Schüleraktivität gelegt. Nachdem das Thema erschlossen wurde, geht es zur virtuellen Ausstellung "Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege" . Der dieser Unterrichtseinheit zugehörige Ausstellungsraum 3 trägt den Titel "Antisemitismus". Die Arbeitsblätter der Unterrichtseinheit enthalten Arbeitsaufträge für die Gruppenarbeits- und Partnerarbeitsphase. So wird der direkte Bezug zu den Inhalten der Ausstellung gewährleistet. Basierend auf den in der Ausstellung erworbenen Kenntnissen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eigene Präsentationen zu den thematischen Schwerpunkten des Ausstellungsraumes. Thema 1 widmet sich der historischen Einführung und einer längsschnittartigen Betrachtung deutsch-jüdischer Geschichte. Der Längsschnitt beginnt im 19. Jahrhundert und endet in der Weimarer Republik. Die nachfolgenden Themenkomplexe rücken deutsch-jüdische Biografien in den Vordergrund, wie die Walther Rathenaus in Thema 2 oder die der Abgeordneten Toni Sender in Thema 3. Abschließend wird der Längsschnitt mit Thema 4 weitergeführt, welches sich mit Antisemitismus in der Gegenwart beschäftigt. Auf Basis dieser thematischen Vorgaben erstellen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene kleine Ausstellung und präsentieren die Ergebnisse anhand der Unterrichtsmethode des "Gallery walks" ("Galerierundgang"). Einordnung des Themas in die Geschichtslehrpläne Die Unterrichtseinheit hat einen Umfang von vier Unterrichtsstunden und bietet Anknüpfungspunkte für die Themenfelder "Industrielle Revolution", "Weimarer Republik" und "Jüdisches Leben in Deutschland". Vor allem die beiden erstgenannten Themenschwerpunkte finden sich in den Geschichtslehrplänen der Bundesländer in verschiedenen Klassenstufen der Sekundarstufe I. Methodische Hinweise Die Schülerinnen und Schüler stellen zu Beginn der Unterrichtseinheit die Informationen über die Entwicklung der rechtlichen Gleichstellung deutscher Jüdinnen und Juden der deutsch-jüdischen Bevölkerungsentwicklung bis 1871 gegenüber. Daraus leiten sie die Problemstellung ab. Die schüleraktive Methodik (Gruppenarbeit, "Gallery walk") orientiert sich am Konzept der interaktiven Ausstellungselemente, sodass eine Aktivierung der Schülerinnen und Schüler auf zwei Ebenen stattfindet: Das digitale Ausstellungskonzept ermöglicht eine interaktive Auseinandersetzung mit den Inhalten, während die schüleraktive Methodik die Interaktion in die Schülergruppen hineinträgt. In der anschließenden Auswertungsphase erfolgt die "Ausstellung in der Ausstellung", in der die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse bei einem "Gallery walk" präsentieren. Dabei handelt es sich um eine Methode aus dem Feld der kooperativen Lernformen, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten im Klassenraum ausstellen. Jeweils eine Schülerin oder ein Schüler der Arbeitsgruppe präsentiert das Ergebnis. Der Fokus liegt dabei auf der Auswertung der Ergebnisse, da die übrigen Schülerinnen und Schüler als Reporter fungieren, die in der darauffolgenden Arbeitsphase ihre Reportagen mittels einer kooperativen Lernform (Partnerarbeit) erarbeiten. Danach kommen die Vorträge der Reportagen. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgruppen ein "peer feedback" zu ihren Arbeitsergebnissen. Diese Methode unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Reflexion eigener Arbeitsergebnisse, denn sie erhalten Meinungen und/oder Kritik durch den Feedback-Partner aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler. Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet die Diskussion des Themas mittels des Impulsmaterials auf den Arbeitsblättern. Als Vorkenntnisse der Unterrichtseinheit sollten Kenntnisse zur Industriellen Revolution, zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches sowie zur Entstehungsgeschichte der Weimarer Republik vorhanden sein. Zur Vertiefung und Festigung des Lernstoffs bieten sich die interaktiven Aufgabenstellungen in Form von Multiple-Choice-Übungen ("Historische Einführung", "Toni Sender") oder einem Lückentext ("Walther Rathenau") an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die ökonomische und soziale Entwicklung der deutsch-jüdischen Bevölkerung im historischen Längsschnitt kennen. untersuchen die Entwicklung der deutsch-jüdischen Bevölkerung und deren Partizipationsmöglichkeiten im historischen Längsschnitt. problematisieren Antisemitismus im historischen Längsschnitt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen Inhalte mittels digitaler Endgeräte. erwerben Medienkompetenzen beim Besuch einer interaktiven Ausstellung. beherrschen die Soft- und Hardware digitaler Endgeräte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden kooperative Lernformen an: Partner-Gruppenarbeit und "Gallery walk". beherrschen Diskussionsformen im Rahmen des Plenums.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Ideen beschreiben mit der Methode "Idea Napkin"

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt können Ideen konkret beschrieben und strukturiert dokumentiert werden. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". Die Methode "Idea Napkins" findet vor allem bei Design Thinking-Prozessen im Unterricht Anwendung. Während und nach der Ideen-entwickeln-Phase gilt es, die Kernpunkte von Ideen zu dokumentieren, um sie im weiteren Prozess effizient verwenden zu können. Idea Napkins einhalten eine strukturierte Beschreibung der Idee. Dabei stehen das Bedürfnis der Zielgruppe, die Idee oder Lösung, der Nutzen und Mehrwert sowie Alternativen im Fokus. Die Napkins eignen sich einerseits, um Kernideen während eines Brainstormings festzuhalten (als Alternative zu Klebezetteln zum Beispiel) und andererseits, um die Kernideen als Grundlage für das anschließende Entwickeln konkreter Lösungen ( Prototyping ) festzulegen. Eine Einführung in die zweite Phase des Design Thinking, in die auch die Methode "Idea Napkin" eingeordnet werden kann, liefert folgende Video-Tutorial-Reihe . In einem ersten Schritt werden aus der Ideen-entwickeln-Phase die Ideen ausgewählt, die den größten Mehrwert bieten und deren Umsetzung realistisch ist. Anschließend muss eine klare Napkin-Struktur entwickelt werden, zum Beispiel nach folgendem Muster: Name der Idee Nutzerbedürfnis, auf dem die Idee basiert Wie sieht der Lösungsansatz aus? Was oder wem nützt die Idee und welches Problem löst sie? Welche Alternativen gibt es bereits? Was ist das Risiko? Platz für Zeichnungen oder ein Storyboard

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Rechtliche Aspekte von Notengebung und Leistungsbewertung in der Schule

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel greift das Thema Notengebung aus der schulrechtlichen Perspektive auf. Dr. Florian Schröder, Jurist und Experte für Schulrechtsfragen, thematisiert sowohl den rechtlichen Rahmen von Notengebungen und Leistungsbeurteilung als auch deren rechtliche Angreifbarkeit. Dabei geht er auch auf Besonderheiten und "Klassiker" wie Täuschungsversuche ein. Notengebung stellt fraglos aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern das zentrale Thema rund um den Schulbesuch dar. Aus der schulrechtlichen Perspektive ist die Notengebung das neben Ordnungsmaßnahmen wohl wichtigste Streit- und Rechtsmittel-Thema. Dennoch ist der rechtliche Rahmen zur Notengebung erstaunlich schwach ausgeprägt, da sich Rechtsetzung und -sprechung so weit wie möglich auf den Standpunkt zurückziehen, Pädagogik und inhaltliche Fachthemen denjenigen zu überlassen, die sich damit am besten auskennen, nämlich den Lehrkräften. Gänzlich rechtsfrei ist der Raum der Notengebung aber natürlich auch nicht, sodass im nachfolgenden Beitrag ein Überblick über die rechtlichen Aspekte der Notengebung gegeben wird. Rechtliche Angreifbarkeit von Schulnoten und Nicht-Versetzungsentscheidungen Dass Schulnoten überhaupt einer rechtlichen Nachprüfbarkeit im Rahmen eines Widerspruchs- und/oder Klageverfahrens unterliegen, ist entgegen weit verbreiteter Auffassung keine Selbstverständlichkeit, sondern eine rechtliche Errungenschaft jüngerer Zeit. Erst seit Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom 17. April 1991 (Aktenzeichen 1 BvR 419/81 und 1 BvR 213/83) ist die Möglichkeit eröffnet, sich gegen (vermeintlich) falsche Benotungen zur Wehr zu setzen. Die genannten Entscheidungen betrafen allerdings – wie häufig im schulischen Kontext – das Hochschulrecht, also die Bewertung von Leistungen während des Studiums. Mit den teilweise als "kopernikanische Wende des Prüfungsrechts" bezeichneten Entscheidungen war aber das Tor für Benotungen auf allen Ebenen eröffnet, sodass die Fachgerichtsbarkeit (Verwaltungsgerichte) den Ball von da an auch für das Schulrecht aufnahmen. Wie bei jedem Rechtsmittel gegen eine staatliche Maßnahme ist zunächst die Frage zu klären, ob es sich bei der Maßnahme um einen sogenannten Verwaltungsakt (definiert in § 35 des Verwaltungsverfahrensgesetzes beziehungsweise VwVfG) handelt, gegen den die klassischen Rechtsmittel stets eröffnet sind, oder (wie etwa bei Erziehungsmitteln) nur um einen sogenannten Realakt, der die Erheblichkeitsschwelle, die eine rechtliche Angreifbarkeit erfordert, häufig nicht erreicht. Im schulischen Kontext sind die Zeugnisse am Ende eines Schuljahres Verwaltungsakte, können also mit Widerspruch (sofern das Widerspruchsverfahren im jeweiligen Bundesland nicht abgeschafft ist) und anschließender (beziehungsweise in den Ländern ohne Widerspruchsverfahren originärer) Klage vor dem Verwaltungsgericht angegriffen werden. Im Rahmen dieses Angriffs, der sich regelmäßig gegen eine Nicht-Versetzung oder einen verwehrten Abschluss wenden und häufig zugleich mit einem Verfahren des sogenannten einstweiligen Rechtsschutzes (auch Eilrechtsschutz genannt) kombiniert sein wird, ist es dann möglich, sich inhaltlich mit einzelnen Noten auseinanderzusetzen, die (vermeintlich) zu schlecht ausgestellt wurden und somit einen Beitrag zur Nicht-Versetzung oder zum verfehlten Abschluss geleistet haben. Die Auseinandersetzung muss dabei durch die Widersprechende beziehungsweise den Widersprechenden oder die Klägerin beziehungsweise den Kläger inhaltlich sehr fundiert (juristisch sagt man "substantiiert") erfolgen, das heißt, es muss detailliert vorgetragen werden, welche Teilnoten aus welchem Grund falsch sein sollen, was dann zur falschen Zeugnisnote geführt haben soll. Nicht mit Widerspruch und/oder Klage angreifbar sind Halbjahreszeugnisse, da diese in der Regel nicht die rechtliche Qualität eines Verwaltungsakts (siehe oben) erreichen. Die 5 auf dem Halbjahreszeugnis muss daher einstweilen hingenommen werden und kann erst am Ende des Schuljahres angegriffen werden, wenn sie entweder als epochale Note unmittelbar oder als Teil der Ganzjahresnote in die Zeugnisnote am Ende des Schuljahres eingeflossen ist. Ausnahmen von diesem Prinzip bieten allerdings Einzel-Noten und Halbjahres-Zeugnisse, die für eine Bewerbung von ausschlaggebender Bedeutung sind, da diese von so großer Bedeutung für den weiteren beruflichen Weg sind, dass sie ausnahmsweise als Verwaltungsakte (siehe oben) anzusehen sind. Die Zeugnisse am Ende des Schuljahres sind ab Übergabe einen Monat lang angreifbar, sofern sie eine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten, wie dies in einigen Bundesländern der Fall ist. Fehlt eine Rechtsbehelfsbelehrung, wie dies etwa in Niedersachsen gehandhabt wird, beträgt die Frist sogar ein Jahr, § 58 Abs. 2 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO). Rechtlicher Rahmen von Benotungen Offen ist bis hierhin allerdings die entscheidende Frage, nach welchen rechtlichen Rahmenbedingungen denn nun Noten zu geben sind, was die Widerspruchsbehörde oder das Verwaltungsgericht denn inhaltlich eigentlich überprüft. Hier gerät man sogleich in die Untiefen des Kultus-Föderalismus, da Schulrecht Ländersache ist und die 16 Bundesländer unterschiedliche Landesschulgesetze und sonstige schulrechtliche Regelungen haben, die mal mehr, mal weniger voneinander abweichen. Da eine Betrachtung aller 16 Rechtssysteme den Rahmen des vorliegenden Beitrag sprengen würde, orientiert sich die nachfolgende Darstellung beispielhaft an der niedersächsischen Rechtslage, wobei die getroffenen Aussagen überwiegend verallgemeinerungsfähig sind. Die Notenskalen (1 bis 6 beziehungsweise 0 bis 15 KMK-Punkte) sind allerorts identisch, ungeregelt bleibt aber regelmäßig die Frage, wann eine Leistung zum Beispiel noch eine 2 oder schon eine 1 ist. Dies abstrakt festzulegen, würde der Vielzahl an Schulfächern und Schulformen/Abschlüssen nicht gerecht. Die konkrete Zuordnung obliegt mithin der fachlichen und pädagogischen Einschätzung der jeweiligen Lehrkräfte, die sich wiederum an den schulischen Curricula und Erwartungshorizonten der Zentralprüfungen orientieren. Gleichwohl hat die Rechtsprechung einige Orientierungspunkte festgelegt, die zu kennen und zu beherzigen ratsam ist: Grundlegend sind dabei stets die Notenklarheit, Notenwahrheit und Notentransparenz zu berücksichtigen (3 Termini, die häufige Parallelen in anderen Rechtsgebieten finden, zum Beispiel im öffentlichen Finanz-/Haushaltsrecht). Die Schülerinnen und Schüler müssen also wissen, wieso sie wo stehen, wobei dies nicht nur aufgrund der Vorgaben der Rechtsprechung sinnvoll ist, sondern auch zur Vermeidung von typischerweise konfliktträchtigen Überraschungsentscheidungen. Weiterhin darf eine Note nicht allein als rechnerische Gesamtnote bestimmt werden, da auch Erfolgsperspektiven für das kommende Schuljahr berücksichtigt werden müssen. Die rechnerische 4,4 muss also nicht stets zur Zeugnisnote 4 führen und die 4,6 nicht stets zu einer 5. Abweichungen (insbesondere zum Negativen) müssen "nur" begründbar sein. Einfließen dürfen in die mündlichen und schriftlichen Teilnoten auch Notentendenzen, besondere oder fehlende Leistungsbereitschaft, fachspezifisches Grundwissen et cetera (für Niedersachsen ständige Rechtsprechung, zum Beispiel OVG Lüneburg, Beschluss vom 17. Januar 2019, Aktenzeichen 2 ME 812/18). Empfehlenswert ist eine möglichst engmaschige Dokumentation von (mündlichen) Leistungsständen, da dies erfahrungsgemäß die Verteidigung gegen Widersprüche und Klageverfahren deutlich erleichtert. Die in der Vergangenheit häufiger anzutreffende Einstellung, eine Notiz alle paar Wochen genüge, ist im Lichte dessen dankenswerterweise im Aussterben begriffen. Besonderheiten Abweichungen in der Benotung sind in verschiedenen Konstellationen denkbar, so etwa bei der sogenannten zieldifferenten Beschulung, bei welcher innerhalb einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Abschlüsse anstreben (siehe zum Beispiel § 4 Absatz 2 Satz 2 Nds. Schulgesetz i.V.m. § 1a Nr. 6 der Verordnung über den Wechsel zwischen Schuljahrgängen und Schulformen allgemein bildender Schulen, WeSchVO). Ebenfalls rechtlich zulässig sind sogenannte Nachteilsausgleiche, bei welchen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ("Integrativkinder") Hilfsmittel oder zeitliche Aufschläge zur Verfügung gestellt werden, um unter vergleichbaren subjektiven Voraussetzungen eine Klassenarbeit oder sonstige Prüfung absolvieren zu können. Rechtlich unzulässig ist hingegen grundsätzlich der sogenannte Notenschutz, sofern hierfür nicht eine explizite Norm eine Ausnahme zulässt. Mithin ist es nicht erlaubt, Teilleistungen unberücksichtigt zu lassen oder unterschiedliche Anforderungsniveaus für die Schülerinnen und Schüler zu nutzen (Ausnahme: zieldifferente Beschulung, siehe oben). Klassiker: Täuschungsversuche Täuschungsversuche (die – der Name deutet es an – noch nicht bis zu einer konkreten Täuschung gediehen sein müssen) führen in der Regel zu einer Bewertung mit 0 Punkten beziehungsweise der Note 6/"ungenügend". Für Abschlussprüfungen ist dies in den Prüfungsordnungen normiert (in Niedersachsen zum Beispiel § 21 der AVO-GOBAK für Sekundarstufe II-Abschlüsse, § 36 der AVO-Sek. I für Sekundarstufe I-Abschlüsse und § 16 BbS-VO für berufsbildende Schulen). Für "einfache" Prüfungen (Klassenarbeiten und so weiter), die also nicht Abschlussprüfungen sind, gilt das gleiche per "Erst-recht-Schluss" (argumentum a maiore ad minus). Quellenverzeichnis Bundesverfassungsgericht, Beschlüsse vom 17. April 1991, 1 BvR 419/81 und 1 BvR 213/83. Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluss vom 17. Januar 2019, 2 ME 812/18. Weiterführende Literatur Schröder, Florian (2019). Ein Wegweiser durch das Schulrecht. Köln: Carl Link Verlag.

  • Fächerübergreifend

Land am Nil – Oasenwirtschaft und Bewässerung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Nil und seinem Delta lernen die Schülerinnen und Schüler die Flussoase, die Nilschwelle und moderne Bewässerungsprojekte Ägyptens kennen.Der Nil und sein Delta sind fester Bestandteil des Geographieunterrichts der Sekundarstufe I. In dieser Unterrichtseinheit spielt die Auswertung von Satellitenbildern eine zentrale Rolle. Durch die Auswertung eines Satellitenbildes bekommen die Schülerinnen und Schüler Einblick in eine für sie neue Fachmethode. Zudem erhalten sie einen sehr anschaulichen Gesamteindruck über die Gliederung des Lebensraumes Ägypten (Wüste, "Lebensader" Nil , Niltal, Oasen, Delta, Rotes Meer, Mittelmeer). Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die Aufgaben auf dem Arbeitsblatt in Partnerarbeit oder in Kleingruppen und präsentierten der Klasse zum Abschluss der Unterrichtseinheit ihre Ergebnisse. Erarbeitung Um Bilder "vom Boden" zu erhalten, suchen die Schülerinnen und Schüler selbstständig nach entsprechenden Internetseiten mit Bildern vom Nil und seinen Oasen, wie sie sich zum Beispiel auf einer Flussfahrt zeigen. Bei der Bearbeitung der Fragen nach der Entstehung eines Deltas und den verschiedenen Oasenwirtschaftsformen erhalten die Schülerinnen und Schüler keine vorgegebenen Internetseiten. Als besonders beeindruckend wird von den Lernenden häufig die neben dem Satellitenbild auf dem Arbeitsblatt verlinkte Animation zu einem Projekt der Bewässerungswirtschaft empfunden, die das Entstehen und Vergehen der Vegetation in Abhängigkeit von der Bewässerung im Zeitraffer und aus der Astronautenperspektive zeigt. Projekte dieser Art sind an den Grenzen des Deltas zur Wüste auch auf dem Satellitenbild auszumachen. Diese Vegetationskreise werden von den Schülerinnen und Schülern mit Begriffen wie "Graskreise in Ägypten" oder "Signs in Egypt" umschrieben. Auch der Link mit Informationen zu dem ehrgeizigen Toshka-Projekt wird vorgegeben. Diskussion und Ergebnispräsentation Die Diskussion über die Erfolgschancen der Bewässerung und des Toshka-Projektes verläuft in der Regel einhellig: Diese Form der Bewässerungswirtschaft wird langfristig nicht funktionieren. Als Gründe können zum Beispiel angeführt werden, dass die Temperaturen viel zu hoch sind, dass der Grad der Versalzung viel zu hoch ist, dass dort wo bewässert wird, auch entwässert werden müsste, dass niemand freiwillig in die Wüste zieht und schließlich dass die Desertifikation stetig fortschreitet. Ein wichtiger Kritikpunkt ist, dass das Projekt enorme Geldmengen verschlingt und Ägypten das Geld besser investieren könnte. Bei dem Vortrag der Ergebnisse können sich die Arbeitsgruppen auf stichwortartige Ausführungen stützen und dafür Folien oder Plakate benutzen, um die Ergebnisse anschaulich zu präsentieren. Dabei können auch Bilder vom Nil und Karten von Ägypten aus dem Internet verwendet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben ein Satellitenbild und werten es aus. erklären die Entstehung eines Deltas. lernen das Prinzip einer Flussoase kennen und erläutern es. lernen das Toshka-Projekt im Süden von Ägypten kennen und diskutieren kritisch dessen Erfolgsaussichten. kennen und erklären den Begriff der Nilschwelle. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden selbständig im Internet nach passenden Inhalten. beschreiben und bewerten Inhalte anhand von Satellitenbildern und einer Animation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Inhalte in Partnerarbeit oder in Kleingruppen.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Die Zeitformen im Latein-Unterricht: das Perfekt

Interaktives / Video / Kopiervorlage
0,00 €

In diesem Arbeitsmaterial beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der lateinischen Zeitform Perfekt, einem Tempus mit einer hohen Dichte an Variationen und Unregelmäßigkeiten in den Verbformen. Ein Lernvideo bietet Hilfestellung und Erklärungen und anhand interaktiver Übungen wird das Gelernte gefestigt. Das Arbeitsmaterial ermöglicht es Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, das Perfekt spielerisch näherzubringen. Die Grundstrukturen der lateinischen Zeitform sollten den Lernenden bereits vor dem Einsatz des Materials bekannt sein, denn das Arbeitsmaterial eignet sich besonders gut als Intensivierungs- oder Wiederholungsstunde. Es kann aber auch bei leistungsstärkeren Klassen dazu verwendet werden, um das Tempus von Beginn an in einer ansprechenden Form darzubieten. Das begleitende Lernvideo fungiert als auflockerndes Medium und unterstützt zugleich das Verständnis rund um die Bildung und Anwendung des Perfekts. Auch auf Unregelmäßigkeiten wird eingegangen. Es enthält zudem interaktive Elemente, die ein Passivwerden bei den Lernenden verhindern und eine konstant hohe Aufmerksamkeitsspanne fördern. Das Video eignet sich auch dazu, stückweise angeschaut zu werden und die verschiedenen Arten, das Perfekt zu bilden, nacheinander zu thematisieren. Die interaktiven Übungen überzeugen durch die Steigerung des Schwierigkeitsgrades. Während in der ersten Übung Stammformen mit unregelmäßiger Bildung oder ungewöhnlich lautenden Formen dem passenden Infinitiv zugeordnet werden sollen, beinhaltet die zweite interaktive Übung eine Mixtur aus den behandelten Inhalten. Dabei wurde auf eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Unregelmäßigkeiten geachtet. Der Lernerfolg stellt sich durch die Möglichkeit ein, die Übungen selbstständig zu bearbeiten und sie beliebig oft zu wiederholen. In beiden Übungen erhalten Lernende eine Rückmeldung über ihr Können. Zusätzlich sind beide Übungen auf zwei Schwierigkeitsstufen verfügbar. Ablauf der Unterrichtseinheit Zum Einstieg in die Einheit wird das Lernvideo im Plenum angeschaut. So erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Übersicht über das Thema der Stunde. Im Verlauf des Unterrichts können die Lernenden beliebig oft auf das Video zurückgreifen. In der Festigungsphase sind die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt, mittels einer interaktiven Übung das Gelernte einzuüben. Der hier zu leistende Transfer wirkt Leichtsinnsfehlern und Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung der interaktiven Übung entgegen. Bevorzugt soll die Übung in Einzelarbeit bearbeitet werden, um einen möglichst hohen Anteil an eigener Leistung überprüfen zu können. Nach einer Bearbeitungszeit von circa zehn bis 15 Minuten erfolgt die Besprechung der Übungen. Da die interaktiven Übungen über die Richtigkeit der Eingaben informieren, kann diese Zeitspanne genutzt werden, um etwaige Unklarheiten oder Nachfragen zu klären. Schwierig wahrgenommene Formen können an der Tafel festgehalten werden. So wird der Spagat zwischen digitalen und lehrkraftgeleiteten Inhalten geleistet und lernschwächere Schülerinnen und Schüler fallen nicht zurück. Ebenfalls erscheint es sinnvoll, einzelne Lernende ihre Lösungen präsentieren zu lassen, um einen schülerzentrierten Unterricht zu gewährleisten. Das Arbeitsblatt aus dem Download-Bereich sowie die zweite interaktive Übung sind als Hausaufgabe gedacht. Die intensive Einheit zur lateinischen Zeitform Perfekt kann dann mit der Hausaufgaben-Besprechung abgeschlossen werden, in der Unklarheiten angesprochen und Hilfestellungen gegeben werden sollen. Das Perfekt im Latein-Unterricht Im Lateinischen ist wohl eines der größten Herausforderungen für die Schülerinnen und Schüler der Gesichtspunkt der Grammatik, genauer gesagt die verschiedenen Tempora, die alle im Laufe des Spracherwerbs von den Schülerinnen und Schülern beherrscht werden müssen. Als das am häufigsten auftretende Tempus kann das Perfekt bezeichnet werden, das vor allem durch die zahlreichen andersartigen Bildungsweisen oft schwer mit nur einer Regel erklärt werden kann und demnach eine der größten potenziellen Fehlerquellen darstellt. Dieses Arbeitsmaterial möchte genau hierfür eine übersichtliche Lösung bieten, durch die es den angehenden Latinistinnen und Latinisten ermöglicht werden soll, ohne große Schwierigkeiten einen guten Überblick über das Perfekt zu erhalten. Didaktisch-methodische Analyse Mit viel Spaß und Anschaulichkeit wird das Ziel verfolgt, den Lernenden das Perfekt näherzubringen und es mit wenigen Übungen sowohl in der Schule als auch zu Hause präzise festigen zu können. Besonders soll der Fokus aber auf der Verständlichkeit und auf dem Lernerfolg der Lernenden liegen, damit sie nicht bereits im ersten oder zweiten Lernjahr Gefahr laufen, die Motivation zu verlieren. In diesem Zusammenhang kann es sich anbieten, das Video stückweise zu schauen und die verschiedenen Arten der Perfekt-Bildung kennenzulernen, um gegebenenfalls einer Überforderung vorzubeugen. In diesem Zusammenhang wird außerdem einer Binnendifferenzierung Rechnung getragen: Schülerinnen und Schüler können in eigenem Tempo Video und Aufgaben bearbeiten. In einer Mischung aus Interaktion, eigenverantwortlichem Lernen und Hilfestellungen durch die Lehrkraft soll ein optimales Lernklima erzeugt werden, in dem große Lernfortschritte für jede Schülerin und jeden Schüler erzielbar sind. Auch durch die Möglichkeit der Tandemarbeit kann die soziale Kompetenz geschult werden. Ein reger Austausch und die ständige Progression erschweren ein Passivwerden. Das begleitende Arbeitsblatt kann sehr gut als Zusatz am Ende der Stunde verwendet werden und fungiert zugleich als Sicherung und Orientierung für die Lernenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, genau auf die lateinische Sprache und deren Endungen zu achten, und erweitern somit ihren Blick für die Sprache. erhalten einen tieferen Einblick in das Sprach- und Grammatiksystem und lernen dessen Funktionsweise sowie Ausnahmen kennen. lernen, das neu erworbene Wissen anzuwenden und in anderen Kontexten modifiziert zu dechiffrieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, Informationen aus dem Lernvideo zu analysieren, auszuwerten und für ihr eigenes Handeln nutzbar zu machen. lernen, bei eigenständiger Bearbeitung, Informationen aus der digitalen Umgebung zu sichern, abzurufen, angemessen anzuwenden und das Gelernte strukturiert aufzubewahren. wenden die Vergangenheitsregeln in einer digitalen Umgebung an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen auf Mitschülerinnen und Mitschüler Rücksicht und verhalten sich während einer Abfrage fair und angemessen. werden in einer Partnerarbeit helfend und unterstützend tätig. lernen durch eine angenehme Fehler-Kultur, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen und vermitteln diesen Eindruck an schwächere Lernende, sodass eine positive Lern-Atmosphäre entsteht, in der das Miteinander durch die hohe Dichte an Gruppen- und Plenumsarbeit im Vordergrund steht.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Die Methode "How might we?" im Unterricht

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt dient als Grundlage zur Entwicklung von Ideen, zum Beispiel im Rahmen von Design Thinking-Prozessen im Unterricht. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". Beim Ansatz des Design Thinking geht es darum, Probleme einer zuvor genau definierten Zielgruppe zu beschreiben sowie Lösungsansätze dafür zu entwickeln. Die Methode "How might we?" hilft dabei, konkrete Problem- in Aufgabenstellungen umzuformulieren. Mithilfe des vorliegenden Arbeitsblattes können die zentralen Fragestellungen (Wie könnten wir...? Für wen? Und warum?) dokumentiert werden. Das Arbeitsblatt dient als Basis für die Ideen-Entwicklung im nächsten Schritt. Die Methode basiert auf der Annahme, dass es einerseits grundsätzlich eine Lösung gibt und sich andererseits eine Lösung sehr stark von einer anderen unterscheiden kann. Das Ergebnis umreißt somit die Herausforderung, definiert die Anforderungen und stimuliert innovatives Denken, ohne eine Lösung vorzugeben. Eine Einführung in die zweite Phase des Design Thinking, in die auch die Methode "How might we?" eingeordnet werden kann, liefert folgende Video-Tutorial-Reihe . Zunächst gilt es, ein konkretes Bedürfnis der entsprechenden Zielgruppe zu definieren. Dieses wird dann zu einer Frage-/Aufgabenstellung umformuliert (How might we?). Je nach Bedürfnis können auch mehrere Fragestellungen als Test in der Ideenentwicklung entworfen werden. Anschließend muss überprüft werden, ob die Fragestellung unterschiedliche Antworten zulässt und nicht zu präzise formuliert ist. Einerseits soll die Fragestellung einen klaren Fokus und Rahmen definieren, anderseits darf sie aber in der Ideen-Entwicklung nicht zu stark einschränken.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Terroranschläge von 9/11 – 20 Jahre danach

Interaktives

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II setzen sich mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auseinander. Sie beschäftigen sich sowohl mit den historischen Ereignissen als auch daraus resultierenden Folgen sowie nach sich ziehenden Veränderungen. 11. September 2001: Ein Tag, der die Welt veränderte 9/11 gehört für diejenigen, die den Tag als Erwachsene erlebt haben, zu den Ereignissen, von denen man genau weiß, was man gemacht hat, als die Terroranschläge in New York passierten. 9/11 erschütterte nicht nur die amerikanische Nation und jede einzelne Person in der westlichen Welt, sondern die Terroranschläge in den USA waren eine politische und gesellschaftliche Zäsur, deren Nachwirkungen weit in die Gegenwart hineinreichen, was vielen und gerade auch der heutigen Generation von Schülerinnen und Schülern oft nicht bewusst ist. 11. September 2001: Historisches Geschehen und gegenwärtige Folgen "Sind die Anschläge des 11. September 2001 wirkliche Geschichte?", fragt Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung vom 1. September 2021 und verdeutlicht in seinem Feuilletonbeitrag, dass 9/11 "kein Flügelschlag eines historischen Schmetterlingeffekts, sondern ein Erdrutsch" war, der zu gesellschaftlichen Spaltprozessen führte, die "auch in der deutschen Gegenwart deutlich zu spüren" sind. (vergleiche Kreye, Andrian (1.9.2021): Was bleibt. Die Anschläge vom 11. September 2001 haben ein Zeitalter der Lässigkeit beendet. Bis heute. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 201, Seite 9.) Anhand dieser Materialien lernen die Schülerinnen und Schüler daher sowohl das historische Geschehen als auch die noch gegenwärtigen Folgen von diesem kennen. Sie erfahren zum einen, was am 11. September 2001 bei den Anschlägen in den USA geschehen ist. Sie befassen sich des Weiteren mit den unmittelbaren politischen Folgen, die sich aus den Attentaten ergeben haben (Nato-Bündnisfall und "Krieg gegen den Terror") und erarbeiten dann, welche langfristigen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen sie mit sich brachten (zum Beispiel die erhöhte innere Sicherheit). Zudem setzen sie sich mit der derzeitigen Lage in Afghanistan auseinander und damit, was Islamismus heute bedeutet und welche Formen dieser haben kann. Die Schülerinnen und Schüler werten mittels verschiedener interaktiver Formate schriftliche Primär- und Sekundärquellen zu den Anschlägen vom 11.09.2001 aus, recherchieren Informationen im Internet und befassen sich mit Videoquellen. Sie lernen dabei, Fakten aus den Quellen herauszufiltern und Aussagen kritisch zu beurteilen. Folgendes Erklärvideo zum Islamismus kann bei der Bearbeitung vor allem von Aufgabe VI hilfreich sein: WissensWerte: Islamismus Die interaktiven Übungen leiten zu einem selbstständigen Lernen an. Nichtsdestotrotz sollte die Lehrkaft für Rückfragen und bei Klärungsbedarf zur Verfügung stehen und eine Besprechung des Inhalts im Unterricht stattfinden, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema zu unterstützen und zu gewährleisten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die historischen Fakten zu den Terroranschlägen und den Verantwortlichen kennen. erfahren, welche kurz- und langfristigen politischen und gesellschaftlichen Folgen die Taten hatten. machen sich mit dem Begriff Islamismus vertraut. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Fakten zu den Terroranschlägen und den Verantwortlichen aus dem Internet, bewerten diese und wählen sie bedarfsgerecht aus. arbeiten mit Primärquellen, Darstellungen und Videomaterial.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Cartoon der Woche: Erstwähler

Cartoon

Digitale Kompetenzen hat die junge Generation reichlich – doch wie steht es mit analogen? Was passiert, wenn ein Digital Native das erste Mal wählen darf …

  • Fächerübergreifend

Unterrichtsprojekt zum Herbst: wenn die Blätter fallen

Kopiervorlage / Interaktives

Dieses Materialpaket enthält ein Booklet sowie interaktive Übungen rund um die goldene Jahreszeit und bietet damit zahlreiche fächerübergreifende Anregungen, online wie offline nach Erklärungen für herbstliche Phänomene zu forschen. Der Herbst erscheint uns einerseits als Jahreszeit mit bunten Blättern, den letzten Blumen und reich gedecktem Erntetisch , auf der anderen Seite ist er neblig-grau, windig und ungemütlich. Die Tage werden kürzer und die gesamte Natur bereitet sich auf den Winter vor. In der Unterrichtseinheit erforschen die Schülerinnen und Schüler die Phänomene des Herbstes. Berücksichtigt wurde dabei die Ideensammlung aus einem 3. Schuljahr: Was ich schon immer über den Herbst wissen wollte . Das fächerübergreifende interaktive Unterrichtsmaterial eignet sich aber nicht nur für die Grundschule, sondern auch für ältere Lerngruppen an weiterführenden Schulen. Die Lehrkraft startet das Projekt mit einem herbstlichen Foto beziehungsweise Video, welches im Anschluss besprochen wird. Dadurch soll das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler angeregt werden und erste Informationen über diese Jahreszeit gesammelt werden. Die Kinder erhalten eine Checkliste, in welcher sie ihren Aufgabenfortschritt während des gesamten Projekts selbstständig kontrollieren können. Des Weiteren können sie Tablets, Smartphones, Computer oder anderweitige mobile Endgeräte nutzen, um mithilfe der QR-Codes oder der angegebenen Links für ihre Booklet-Aufgaben zu recherchieren. Die Lernenden erwartet eine Mixtur aus interessanten Fakten rund um den Herbst, Rätsel lösen, Aufgaben zum Ausmalen und Ausschneiden, ein herbstliches Quiz und kleinere Schreibaufgaben. Als Abschluss werden die Arbeitsergebnisse präsentiert und die Arbeit mit dem Booklet reflektiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen die Jahreszeiten. lernen verschiedene Herbstblumen kennen. entdecken verschiedene Früchte, die im Herbst geerntet werden. ordnen Verben dem Herbstwind oder dem Herbstregen zu. lernen englische Wörter zum Thema Herbst kennen und üben sie ein. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das Internet als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. lösen ein interaktives Puzzle und Kreuzworträtsel. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der digitalen Endgeräte. einigen sich im Lerntandem über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Klimawandel: Was muss ich wissen, was kann ich tun?

Unterrichtseinheit

Das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) leistet Bildungsarbeit für mehr Klimaschutz und klärt auf, wie wir auf die Folgen des Klimawandels reagieren können. Zu diesem Themenkomplex hat der Jugendverband das Journal und das Arbeitsheft "Klimahilfe JETZT! 2020" neu veröffentlicht. Schon mit der Kampagne "Klimahelfer. Änder' was, bevor's das Klima tut" hat das Deutsche Jugendrotkreuz zwischen 2012 und 2014 über die humanitären Konsequenzen des Klimawandels informiert und junge Menschen dazu aufgerufen, sich mit eigenen Projekten für den Klimaschutz zu engagieren. Um den Entwicklungen seither Rechnung zu tragen, wurden das Journal und das Arbeitsheft der Kampagne 2020 umfassend überarbeitet.Die Auswirkungen des Klimawandels sind nicht nur in den Ländern des globalen Südens spürbar. Auch in Deutschland treten Stürme, Überschwemmungen oder Hitzewellen immer häufiger auf. Mithilfe der Materialien "Klimahilfe JETZT! 2020" (Journal und Arbeitsheft) werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Kinder und Jugendliche an die Folgen des Klimawandels anpassen und aktiv werden können. Mit Hintergrundwissen, Methoden und Aktionsideen werden Kinder und Jugendliche mit den Themen Klimawandel, Klimaanpassung und Klimaschutz vertraut gemacht und zum Engagement ermutigt. Modularer Aufbau Die didaktischen Materialien liefern Lehrenden und Lernenden der Grundschule, der Sekundarstufen I und II Hintergrundwissen, Methoden, Spiele und Praxisanleitungen rund um die Themen Klimawandel, Klimaanpassung und Klimaschutz, Gesundheit, Bevölkerungsschutz, Bildung und klimabedingte Migration. Medien, Materialien und Methoden Das Klimajournal erklärt auf anschauliche Weise die Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen in Deutschland und der Welt. Dies stellt eine ideale Einführung in das Gesamtthema dar. Das Arbeitsheft liefert die dazu passenden Methoden zur Durchführung von Unterrichtsstunden. Das große Klima­-Quiz im Hauptteil ist Wissens-­ und Erlebnisspiel zugleich. Im Teil "Aktiv werden für den Klimaschutz" geht es darum, das eigene Verhalten zu betrachten und den Verband oder die Schule kritisch auf Klimafreundlichkeit zu prüfen.Die Schülerinnen und Schüler sollen die (anthropogenen) Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels verstehen. die unterschiedlichen humanitären Konsequenzen des Klimawandels in Deutschland und im globalen Süden kennenlernen. erfahren, was man gegen die Folgen des Klimawandels tun kann. sich aktiv, reflexiv und diskursiv mit verschiedenen Teilaspekten rund um die Problematik Klimawandel wie Klimaschutz, Gesundheit, Katastrophenvorsorge, Bildung oder klimabedingte Migration, auseinandersetzen. ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit ausbauen, indem sie Aufgaben und Projekte im Team umsetzen. ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Konsum und Klimaschutz kritisch reflektieren und verstehen, dass es wichtig ist, etwas daran zu ändern.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Journey Mapping im Unterricht

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt unterstützt bei der Visualisierung von Erlebnissen, die eine bestimmte Zielgruppe im Zuge von Design Thinking-Prozessen im Unterricht macht. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". In schulischen Kontexten werden Problemstellungen und deren Lösungen zunehmend in Design Thinking-Prozessen erarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei immer eine bestimmte Zielgruppe. Um deren Bedürfnisse und damit verbundene Herausforderungen zu eruieren, kann die Methode des "Journey Mapping" eingesetzt werden. Die Customer Journey Map visualisiert die Erlebnisse der Zielgruppe während ihrer Aktivität oder während sie ein Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung nutzt. Die Abfolge aller Schritte, die mit der Aktivität und Nutzung in Verbindung stehen, ergibt die sogenannte Customer Journey. Eine Einführung in die erste Phase des Design Thinking, in die auch das Journey Mapping eingeordnet werden kann, liefert das Video-Tutorial "Design Thinking als Methode im Unterricht: Zielgruppe definieren" . Die Methode des "Journey Mapping" hilft, die Bedürfnisse der Zielgruppe lückenlos zu beschreiben und zu verstehen. Sie hilft außerdem, Probleme und Ärgernisse zu identifizieren. Diese können der Ausgangspunkt für Innovationen und Verbesserungen sein. Im Folgenden wird der Ablauf dieser Methode grob skizziert. Fokus der "Reise" festlegen und Informationen sammeln Zunächst gilt es zu definieren, um welche Nutzung und Aktivität es bei der "Reise" genau gehen soll sowie eine Vorauswahl der Zielgruppe zu treffen. Die Zielgruppe wird dann vom Beginn bis zum Ende der Customer Journey kontinuerlich beobachtet und befragt. Die einzelnen Schritte der Reise werden in Text und Bild dokumentiert, zum Beispiel mithilfe des vorliegenden Arbeitsblattes. Dabei werden insbesondere die Emotionen der Zielgruppe beobachtet und dokumentiert. Dies kann auch durch Symbole wie Smileys geschehen. Analyse von Problemen und Beschreiben von Lösungen Bei Bedarf kann eine Analyse der verschiedenen Schritte sowie Vertiefung der Umfeld-Erkundung der Zielgruppe erfolgen (etwa durch Interviews ). Die Bedürfnisse, Probleme und Schwierigkeiten der Zielgruppe werden innerhalb jedes Schritts skizziert. Falls im Zuge der Customer Journey Probleme oder negative Erlebnisse auftreten, müssen dafür Lösungen beschrieben werden. In einem anschließenden Brainstorming können beispielsweise Ideen zur Vermeidung negativer Erlebnisse gesammelt werden. Der Fokus sollte hier auf positiven Emotionen liegen und insbesondere auf der Frage: Wie können diese verstärkt werden?

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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