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Die Zukunft des MINT-Lernens: digitale Lernumgebungen für den MINT-Unterricht

Dossier

Unterrichtsmaterial zum digitalen Lernen im MINT-Unterricht der Sekundarstufen Wie können digitale Medien im MINT-Unterricht pädagogisch und didaktisch sinnvoll eingesetzt werden, um positive Effekte auf die Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu haben? Die hier gebündelten Unterrichtseinheiten für die Fächer Informatik, Mathematik und Physik zeigen beispielhaft auf, wie digitale Medien den MINT-Unterricht der Sekundarstufen bereichern können. Die Lernenden beschäftigen sich anhand von digitalen Lernumgebungen mit Themen wie der mathematischen Modellierung, Künstlicher Intelligenz, funktionalen Zusammenhängen oder Messunsicherheiten. Alle Unterrichtseinheiten verfügen über einen Stundenverlaufsplan, einen Link zur jeweiligen Lernumgebung und Kompetenz-Zuordnungen. Neben Fach-, Medien- und Sozialkompetenzen werden dabei auch zu erwerbende 21th-Century-Skills aufgeführt. Weiterhin weist jede Unterrichtseinheit im didaktisch-methodischen Kommentar digitale Kompetenzen aus, die Lehrende zur Umsetzung der Unterrichtseinheit benötigen. Die Beiträge sind im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Die Zukunft des MINT-Lernens" entstanden. Das Dossier wird kontinuierlich um weitere Unterrichtseinheiten ergänzt. Über das Projekt "Die Zukunft des MINT-Lernens" Im Projekt "Die Zukunft des MINT-Lernens" entwickeln fünf Universitäten ( Humboldt-Universität zu Berlin , die Technische Universität Kaiserslautern , die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel , die Universität Koblenz-Landau und die Universität Würzburg ) seit Herbst 2018 in einem Entwicklungsverbund gemeinsam Konzepte für einen guten MINT-Unterricht in der digitalen Welt . Diese werden in die Aus- und Fortbildung von MINT-Lehrkräften integriert sowie von Expertinnen und Experten aus Deutschland, Estland, den Niederlanden und Österreich unterstützt.

  • Fächerübergreifend
  • MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Die KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt"

Dossier

Im Jahr 2016 hat die Kultusministerkonferenz (KMK) ihre Strategie zur "Bildung in der digitalen Welt" vorgelegt, die Länder, Bund, Kommunen und Schulträgern sowie Schulen ein klares Handlungskonzept für die Vermittlung von digitalen Kompetenzen an die Hand gibt. Ein Bestandteil der Strategie ist ein verbindlicher Kompetenzrahmen , der fächerübergreifend an allgemeinbildenden Schulen einsetzbar ist. Dieser legt folgende Kompetenzbereiche fest: 1. Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren: das zielgerichtete Suchen und Filtern von Informationen, die kritische Analyse von Quellen sowie die strukturierte Aufbewahrung von Daten 2. Kommunizieren und Kooperieren: die situationsgerechte Kommunikation und aktive Teilhabe mithilfe digitaler Kommunikationsmöglichkeiten 3. Produzieren und Präsentieren: die aktive Gestaltung unterschiedlicher Medienformate unter Berücksichtigung von rechtlichen Vorgaben 4. Schützen und sicher Agieren: das sichere Agieren in digitalen Umgebungen, zum Beispiel unter dem Aspekt des Schutzes von persönlichen Daten 5. Problemlösen und Handeln: die Anwendung von digitalen Werkzeugen und technischen Lösungen zum Lernen und Arbeiten 6. Analysieren und Reflektieren: die Analyse und Bewertung von Medien in der digitalen Welt Alle Bundesländer haben sich dazu verpflichtet, die Strategie der Kultusministerkonferenz "Bildung in der digitalen Welt" umzusetzen. Daraus ergibt sich, dass der Unterricht an allen deutschen Schulen systematisch und fächerübergreifend in digitale Lernumgebungen eingebettet werden soll. Die Fachartikel in diesem Dossier informieren Lehrerinnen und Lehrer über die sich aus der KMK-Strategie ergebenden Maßnahmen und erläutern mögliche Schwierigkeiten sowie Konsequenzen für Lehrende, Lernende, Schulentwicklung und Schulalltag. Eine Übersicht, die Sie zu unseren konkreten Unterrichtsvorschlägen und Arbeitsmaterialien führt, sortiert nach den in der KMK-Strategie formulierten Medienkompetenzen, finden Sie hier .

  • Fächerübergreifend
  • Lehrerbildung und Schulentwicklung

Digitales Lehrwerk "Extremismusprävention und interkulturelles Lernen"

Dossier

Die Anerkennung des Grundgesetzes und der Menschenrechte ist die Grundlage unserer liberalen demokratischen Gesellschaft. Politische und religiöse Extremisten sprechen dieser Grundlage ihre Gültigkeit ab und setzen stark vereinfachende und häufig menschenverachtende Dogmen und Weltbilder an ihre Stelle. Besonders Jugendliche sollen durch die Verbreitung von Propaganda in sozialen Medien, durch Musik und Videos angesprochen und für extremistische Ideen gewonnen werden. Schülerinnen und Schüler über Strategien von Extremisten aufzuklären und für ein demokratisches und tolerantes Zusammenleben zu begeistern, ist die beste Prävention gegen eine Radikalisierung – diesem Ziel sieht sich das Digitale Lehrwerk verpflichtet. Die fünf Themenschwerpunkte widmen sich dabei den verschiedenen extremistischen Weltanschauungen, entlarven ihre Ideologien, zeigen auf wie sie versuchen besonders im Internet Jugendliche anzusprechen und animieren Schülerinnen und Schüler dazu, sich in einer demokratischen Gesellschaft zu engagieren und einzubringen. Das Digitale Lehrwerk richtet sich an Lehrkräfte der Klassenstufe fünf bis zehn der Sekundarstufe I aller Schulformen und außerschulische Pädagogen. Einsatzmöglichkeiten bieten dabei die Fächer Politik, Ethik, Religion und Geschichte. Alle Materialien im Dossier stehen als freie Bildungsinhalte zur Verfügung. Sie können somit rechtssicher genutzt und angepasst werden. Mehr zum Digitalen Lehrwerk, den Projektpartnern und dem Fachbeirat erfahren Sie hier .

  • Fächerübergreifend

Fotografie und Bildbearbeitung im Unterricht

Dossier

Mal schnell ein Selfie schießen, das Restaurant-Essen für das Instagram-Profil festhalten oder Bilder von Freunden mithilfe witziger Apps bearbeiten - spätestens seit das Handy den Fotoapparat ersetzt, ist Fotografieren ein Massenphänomen geworden. Noch nie war es so einfach wie heute, immer und überall Fotos zu schießen und diese direkt zu bearbeiten. Bereits in der Lebenswelt von Grundschulkindern spielt das Fotografieren heutzutage eine wichtige Rolle. Umso wichtiger ist es, Heranwachsenden digitale Kompetenzen im Hinblick auf das Erstellen und Berabeiten von Bildern zu vermitteln. Fotografieren kann auch den Unterricht erheblich bereichern. In dieser Materialsammlung bündeln wir informative Fachartikel sowie lebensweltnahe und kreative Unterrichtsentwürfe rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung. Lehrkräfte finden hier Arbeitsblätter, Stundenverläufe und Methoden für die Grundschule und Sekundarstufen. Die Schülerinnen und Schüler erfahren den Umgang mit der Kamera, erwerben Kompetenzen hinsichtlich des rechtssicheren und kreativen Umgangs mit Fotografie und erlernen die Grundlagen der Bildbearbeitung mit unterschiedlichen digitalen Programmen wie zum Beispiel Microsoft Paint, Irfan View oder speziellen Apps zur Bildbearbeitung. Bezug nehmend auf die KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt werden hier vor allem Medienkompetenzen im Kompetenzbereich "Produzieren und Präsentieren" sowie "Problemlösen und Handeln" geschult. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Foto-Produktionen zu planen, zu gestalten und zu präsentieren. Sie beschäftigen sich in dem Kontext auch mit der Bedeutung von Urheberrecht und geistigem Eigentum und lernen, Persönlichkeitsrechte zu beachten. Weiterhin lernen sie, verschiedene digitale Werkzeuge zur Bildbearbeitung bedarfsgerecht einzusetzen.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Produzieren und Präsentieren

Digital Präsentieren im Unterricht

Dossier

Die Fähigkeit, einen Vortrag zu halten, bei dem ein Medium das gesprochene Wort sinnvoll ergänzt, gehört sicher zu den Schlüsselqualifikationen in unserer Zeit, da es den Zuhörenden und Zuschauenden hilft, die Struktur des Vortrags zu erkennen. Digitale Präsentationstechnike n nehmen dabei eine immer größere Rolle ein. Neben dem Klassiker PowerPoint setzen sich auch multimediale Alternativen wie Prezi oder Apps wie Perspective immer mehr durch. Auch der Kompetenzrahmen der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt sieht im Produzieren und Präsentieren mithilfe technischer Bearbeitungsmöglichkeiten eine wesentliche Medienkompetenz. Schülerinnen und Schüler sollen im schulischen Kontext dazu befähigt werden, Unterrichtsprojekte und -produkte in verschiedenen Formaten zu gestalten, gut zu präsentieren und zu veröffentlichen. Sie sollen dabei auch die Bedeutung von Urheberrecht und geistigem Eigentum kennenlernen und berücksichtigen sowie Persönlichkeitsrechte wahren. In diesem Themendossier finden Sie Hinweise zu verschiedenen digitalen Präsentationswerkzeugen sowie konkrete Unterrichtsvorschläge für die Grundschule, Sekundarstufen und Berufsbildung zum Einsatz von digitalen Präsentationstechniken. So erstellen Schülerinnen und Schüler beispielsweise im Grundschulunterricht eine multimediale PowerPoint-Präsentation zum Märchen "König Drosselbart", konjugieren im Latein-Unterricht mithilfe von PowerPoint Verben und erarbeiten im Berufsschulunterricht Präsentationsregeln. Ziel aller Unterrichtseinheiten und Arbeitsmaterialien ist es, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, Präsentationsmedien kreativ und sinnvoll einzusetzen. Digitale Präsentationen sollen Unterrichtsinhalte veranschaulichen und ergänzen, aber keinesfalls von den eigentlichen Inhalten ablenken. Gute Präsentationen sind übersichtlich strukturiert, inhaltlich und gestalterisch nicht zu überladen und stellen zentrale Punkte und Konzepte des jeweiligen Unterrichtsinhalts dar.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Produzieren und Präsentieren

Film- und Videoarbeit im Unterricht

Dossier

Der Anspruch, sowohl die kritische Rezeption von Filmen als auch die eigene produktive Arbeit mit der Videokamera in den Unterricht oder in schulische Projekte zu integrieren, ist nicht neu. Mit Einzug der digitalen Medien ist die Film- und Videoarbeit allerdings wesentlich einfacher und komfortabler geworden. Wie viel leichter ist es etwa, eine DVD zu transportieren und abzuspielen – und zusätzlich bietet die DVD die Möglichkeit, auf einzelne Sequenzen des Films zugreifen zu können oder die Originalsprache auszuwählen. Auch die Erstellung eigener Videos erfordert nicht mehr einen gesonderten Schnittplatz, sondern nur eine Software auf dem Computer, Tablet oder Smartphone. Und wenn keine Kamera vorhanden ist, tut es sicherlich erstmal das Smartphone der Schülerinnen und Schüler. Mit diesem Themenfeld möchten wir Ihnen Anregungen dazu bieten, wie Sie dem Medium Film (mehr) Raum in Ihrem Unterricht geben können – es muss nicht immer aufwendig sein, kann aber oft eine Bereicherung darstellen. Das Dossier bündelt in Form von Fachartikeln hilfreiche Informationen zur Film- und Videoarbeit im Unterricht. Lehrkräfte erfahren, wie sie im Unterricht rechtssicher mit Filmen arbeiten können oder wie ihre Schülerinnen und Schüler kritisch mit Internet-Lernvideos umgehen. Ergänzend stehen Unterrichtseinheiten- und materialien zur Rezeption und Produktion von Filmen und Videos im Fachunterricht bereit. Im Grundschulunterricht gestalten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise eigene Stop-Motion-Filme, im Spanisch-Unterricht synchronisieren sie Zeichentrickfilme oder sie erstellen Poetry Clips im Deutsch-Unterricht. Die Video- und Filmarbeit im Unterricht vermittelt vor allem Medienkompetenzen in den Bereichen "Produzieren und Präsentieren" sowie "Analysieren und Reflektieren" (siehe KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt ).

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Produzieren und Präsentieren

Unternehmensformen – Rechtsformen für Existenzgründungen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Rechtsformen für Existenzgründungen" erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein rechtliches Grundwissen zur Unternehmensgründung. Diese Unterrichtseinheit versteht sich als Einführung in die Arbeits- und Berufswelt und behandelt das Thema Rechtsformen von Unternehmen eingebettet in den Kontext einer fiktiven Existenzgründung. In fachspezifischer Hinsicht werden folgende Themen behandelt: Merkmale von Rechtsformen Vor- und Nachteile von Rechtsformen Anmeldung und Genehmigung Schritte einer Unternehmensgründung Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Inhalte arbeitsteilig in einem Mini-Projekt und präsentieren ihr Ergebnis dann in der Nachbarklasse. Die Unterrichtseinheit ist komplett für Fernunterricht ausgelegt, kann aber natürlich auch im Klassen- oder Computer-Raum realisiert werden. Das Thema "Rechtsformen für Existenzgründungen" im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich das Unterrichtsthema eigenständig in Form einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit. Da das Thema "Rechtsformen für Existenzgründungen" allein aufgrund der Anzahl an unterschiedlichen Rechtsformen breit gefächert ist, bietet es sich an, die Rechtsformen von kleinen Expertengruppen erarbeiten zu lassen. Indem alle Schülerinnen und Schüler dennoch an der selben Aufgabe – der Erstellung eines Gründungsplans für ein Tech-Startup – arbeiten, werden die Ergebnisse der Gruppenarbeiten sinnvoll zusammengeführt. Die Layout-Gruppe, die für das Erstellen der Präsentation zuständig ist, kann sich dabei an folgenden inhaltlichen Rubriken orientieren: Startkapital Gewerbeschein Einzelunternehmung OHG und KG GmbH AG Franchising Nach Abschluss der kurzen Projektarbeit bietet es sich an, die Ergebnisse im Klassenverband zu besprechen, zu diskutieren und zu korrigieren. Nun kann die Präsentation in einer oder mehreren Nachbarklassen vorgetragen werden. Dafür empfehlen sich eine Generalprobe des Vortrags sowie eine zusätzliche Visualisierung durch Pinnwand, Tafel oder Flipchart. Abschließend findet eine Expertenrunde zum Thema "Von der Existenzgründung direkt in den lebenslangen Ruin?" mit sieben Vertreterinnen und Vertretern der Gruppen statt. Die Moderation übernimmt die Layout-Gruppe oder die Lehrkraft. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in einem jugendadäquaten Szenario die rechtlichen Grundlagen einer Unternehmensgründung erarbeiten und dabei eine Einschätzung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen entwickeln. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Distanz-Unterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkt-Erstellung ( Teams , Lernplattformen oder das Intranet). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden. Dies kann ein Video-Konferenz-Tool oder eine andere Kommunikationsplattform sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Auf diese Weise verbessern sie nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen, sondern auch das Präsentieren , was einen wichtigen Bereich der Medienkompetenz nach der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" abgedeckt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die unterschiedlichen Rechtsformen von Unternehmen. erkennen die bei einer Existenzgründung anfallenden Entscheidungen und antizipieren ihre Auswirkungen. beurteilen die Eignung der Rechtsformen für ein kleines Start-Up. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. erstellen arbeitsteilig eine PowerPoint-Präsentation und tragen diese öffentlich vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeinsame Haltungen zu betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

Erstellen eines digitalen Buches in der Grundschule

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit verfolgt das Ziel, über die Erstellung eines gemeinsamen digitalen Buches die Medienkompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Die Einheit wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt. Das Material zur Einheit "Erstellen eines digitalen Buches" entstand in einem Projekt, das von der Universität Hamburg durchgeführt und medienpädagogisch begleitet wurde. Gemeinsam mit 18 Schülerinnen und Schülern wurde auf Basis der App "Book Creator" ein digitales, etwa 100-seitiges Buch erstellt. Partizipativ und an die Lebenserfahrungen der Kinder anknüpfend gestalteten sie das digitale Buch. Dabei kamen auch analoge Methoden zum Einsatz. Zum Beispiel gestalteten die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe Steckbriefe von sich selbst und brachten Bilder oder Fotos von daheim mit in den Unterricht. Aufbauend auf dem Steckbrief entwickelten sie dann die Seiten des Buches zu den Themen "Ein besonderes Ereignis", "Traditionen", "Heimat" sowie "Freunde und Familie". Diese Unterrichtseinheit führt Materialien, einen beispielhaften Ablaufplan und didaktisch-methodische Hinweise auf, mit denen Lehrkräfte im Grundschulunterricht ein ähnliches Projekt umsetzen können. Didaktische Analyse: Medienkompetenzförderung Immer wieder werden während des Gestaltungsprozesses medienpädagogische Themen ganz nebenbei relevant. So wird etwa die Reflexion der eigenen Mediennutzung thematisiert, auch im Hinblick auf medienrechtliche Themen (Urheberrecht, Recht am eigenen Bild und so weiter). Um die Medienkompetenz der Kinder zu fördern, reicht der didaktische Einsatz der Medien in der Grundschule nicht aus. Kinder sollen implizit auch kreativ-kritisch etwas über Medien lernen, indem sie diese selbst aktiv nutzen – zum Beispiel, wenn sie eben selber ein digitales Buch erstellen und dafür fotografieren oder Videos produzieren. Dann kommen Fragen und Themen auf wie: "Wie funktioniert das eigentlich? Ich möchte nicht, dass dieses Bild von mir verwendet wird. Wer sieht das Produkt am Ende?" Diese Themen können dann direkt aufgegriffen und besprochen werden. Wichtig ist, diese Inhalte als Zielstellungen bei einer Planung des Unterrichts mit aufzunehmen. Der Lehrkraft kommt hier eine entscheidende Rolle zu. Deshalb sollte im Vorfeld eine eigene Reflexion der Lehrkraft über die persönliche Mediennutzung stattfinden (siehe Reflexionsbogen im Download-Bereich). Die Reflexionskärtchen lassen sich etwa im Rahmen von Dienstbesprechungen einsetzen. In Kleingruppen reflektieren die Lehrkräfte über einzelne Fragen hierzu und tauschen sich dann im Plenum darüber aus. Methodische Analyse Die Durchführung ist sowohl innerhalb einer Lerngruppe als auch lerngruppenübergreifend oder im Ganztagsschulbereich möglich. Zudem kann ein digitales Buch im herkunftssprachlichen Unterricht erstellt werden. Wichtig ist, so wie bei allen anderen Projekten auch, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, ihre Ergebnisse einem Publikum zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch das Arbeiten mit digitalen Applikationen umfassende Medienkompetenzen (siehe KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt ). planen, bearbeiten und bewerten. präsentieren Arbeitsergebnisse in angemessener Form sowie zielgruppengerecht. trainieren ihre Sprachkompetenz.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Kryptowährungen: Anwendungsmöglichkeiten und Funktionsweisen der Blockchain-Technologie

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kryptowährungen sowie Gebiete und Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie kennen. Vielen Schülerinnen und Schülern ist die Kryptowährung Bitcoin bekannt und auch vom Begriff Blockchain haben die meisten Lernenden zumindest schon gehört. Kaum jemand weiß allerdings, dass der Bitcoin nicht die einzige Kryptowährung ist: Inzwischen gibt es bereits tausende andere Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie bietet viele weitere Möglichkeiten, Anwendungen und Rechte anonym, sicher und dezentral zu speichern. Die Lernenden tasten sich in drei Lernrunden an die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von "fungible token" (FT) und "non fungible token" (NFT) heran, bevor sie selbst eigene Vorstellungen zu einem konkreten Anwendungsbeispiel entwickeln. Dabei entwickeln sie ein Konzept zum Einsatz eines digitalen Schülerausweises. Vorkenntnisse Vorkenntnisse über Bitcoin und Mining aus der Unterrichtseinheit " Bitcoin – Weltwährung der Zukunft? " sind empfehlenswert. Digitale Grundkenntnisse von Schülern und Lehrkräften sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Didaktische Analyse Die Schüler werden mithilfe von realen jugendadäquaten Beispielen, Infotexten und Linkempfehlungen zu einer Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten motiviert. Ungewöhnliche Methoden wie Pitch-Präsentationen oder Chaos Engineering fordern die Lernenden zusätzlich und sorgen für Abwechslung. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann in Präsenz und auch bei Bedarf zu 100 % digital stattfinden. Die Lernenden müssen nur über einen Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral beim Fern-Unterricht ist eine Möglichkeit für kollaborative Produkterstellungen. Dies kann im einfachsten Fall eine digitale Pinnwand sein, auf der die Arbeitsaufgaben und alle Arbeitsergebnisse gepostet werden. Natürlich kann auch jede andere verfügbare Vernetzung genutzt werden (Schulserver, Lernplattformen, Intranet, ...). Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Lernenden eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Didaktisch-methodischer Kommentar Die Welt der Kryptowährungen und ihrer Blockchain-Technologie ist komplex und nicht ganz einfach zu verstehen. Kaum jemand weiß, dass es inzwischen mehrere tausend Kryptowährungen gibt, die aber nicht wie der Bitcoin durch Rechenprozesse (sogenanntes "Mining"), sondern durch vertragliche Vereinbarungen geschaffen und in den Handel gebracht wurden (sogenanntes "Contracting"). In der Krypto-Welt unterscheidet man eine Gelderzeugung und -vermehrung durch "Proof of Work" (=Mining, zum Beispiel Bitcoin) von einer Gelderzeugung und -vermehrung durch "Proof of Stake" (=Konsensbildung zwischen Teilnehmern, zum Beispiel XRP oder ETH). "Proof of Stake"-Währungen werden überwiegend von Unternehmen verkauft, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu erwerben. So ist beispielsweise "Ethereum" eigentlich ein quelloffenes dezentrales Computersystem, welches in einer eigenen Blockchain das Ausführen von dezentralen Programmen ermöglicht. Will ein Unternehmen diesen Computer- und Datenverbund nutzen, muss es diese Dienstleistung mit dem unternehmenseigenen Geld "ETH" bezahlen. Bei "Ripple" und "XRP" ist es ähnlich. Da viele Menschen diesen Sachverhalt nicht kennen, bezeichnet man diese digitalen Währungen meist fälschlicherweise mit ihrem Unternehmensnamen, also mit "Ethereum" und "Ripple" statt mit "ETH" und "XRP". Das besondere an diesen Blockchain-Lösungen ist nun, dass diese Dateien nicht nur Werte, sondern auch Verträge und Regeln speichern können. Man spricht von "intelligenten Kontrakten" ("Smart Contracts"). Diese können sogar "wenn-Dann-Regeln" enthalten und auch praktisch ausführen. Man könnte also zum Beispiel ein Testament in der Blockchain speichern und diese würde dann selbsttätig den Erbfall Schritt für Schritt abarbeiten. Seit dem Frühjahr 2021 wird zum Beispiel darüber gesprochen, den digitalen Corona-Impfpass in einer Blockchain zu speichern. Im Falle eines Impfausweises dürfen die Rechtsansprüche aus der Impfung natürlich nicht auf andere Personen übertragbar sein (sogenannte "non fungible token"). Bei Währungen oder handelbaren Rechten ist das Gegenteil der Fall ("fungible token"). Die Unterrichtseinheit erschließt diese Sachverhalte behutsam, kleinschrittig und alltagsnah. Das heißt aber nicht, dass die Wissensaneignung rezeptiv erfolgt. Die Schülerinnen und Schüler werden vielmehr durch eigenständige Wissensaneignung, inhaltliche Transformationsschritte und digitale Präsentationsformen vor größere Herausforderungen gestellt. Eine begriffliche Unterscheidung der verschiedenen Kryptowährungen ermöglichen die beiden folgenden Systematisierungen: Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären grundlegende Funktionsweisen von Kryptowährungen und Blockchain-Technologien. analysieren Chancen und Risiken digitaler Währungen für Wirtschaft und Gesellschaft. unterscheiden zwischen zentralen und dezentralen Finanzsystemen. bewerten die Auswirkungen digitaler Zahlungsmittel auf traditionelle Geschäftsmodelle. reflektieren aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler Finanztechnologien. präsentieren ihre Rechercheergebnisse unter Einbezug fachlicher Begriffe. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten arbeitsteilig in Gruppen an Recherchen und Präsentationen. übernehmen Verantwortung für einzelne Arbeitsschritte innerhalb der Gruppe. bringen ihre eigenen Perspektiven konstruktiv in die Diskussion ein. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse und stellen sich Rückfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mit digitalen Medien zu technischen und wirtschaftlichen Aspekten von Kryptowährungen. nutzen Präsentationstools zur Darstellung ihrer Arbeitsergebnisse. reflektieren den Einfluss digitaler Medien auf Finanzmärkte und wirtschaftliches Handeln. Vermittelte Kompetenzen Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über fungible und nicht fungible Blockchain-Token-Lösungen. unterscheiden verschiedene Arten und Anwendungsgebiete von Kryptowährungen. entwickeln ein Smart Contract-Konzept für einen digitalen Schülerausweis. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online auf digitalen Pinwänden, Abstimmungs- und Forenportalen. fertigen Videoclips an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeinsame Haltung zu technologischen und ökonomischen Problemstellungen. präsentieren und begründen ihre Arbeitsergebnisse und persönlichen Meinung in der Gruppe. Vorkenntnisse Vorkenntnisse über Bitcoin und Mining aus der Unterrichtseinheit " Bitcoin – Weltwährung der Zukunft? " sind empfehlenswert. Digitale Grundkenntnisse von Schülern und Lehrkräften sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Didaktische Analyse Die Schüler werden mithilfe von realen jugendadäquaten Beispielen, Infotexten und Linkempfehlungen zu einer Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten motiviert. Ungewöhnliche Methoden wie Pitch-Präsentationen oder Chaos Engineering fordern die Lernenden zusätzlich und sorgen für Abwechslung. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann in Präsenz und auch bei Bedarf zu 100 % digital stattfinden. Die Lernenden müssen nur über einen Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral beim Fern-Unterricht ist eine Möglichkeit für kollaborative Produkterstellungen. Dies kann im einfachsten Fall eine digitale Pinnwand sein, auf der die Arbeitsaufgaben und alle Arbeitsergebnisse gepostet werden. Natürlich kann auch jede andere verfügbare Vernetzung genutzt werden (Schulserver, Lernplattformen, Intranet, ...). Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Lernenden eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden.

  • Wirtschaftslehre
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Volksaufstand vom 17. Juni 1953 – ein Ringen um Freiheit?

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die Frage, inwiefern der Aufstand der DDR-Bürgerinnen und Bürger am 17. Juni 1953, der mit einem Arbeiterprotest gegen die staatliche Erhöhung der Arbeitsnorm begann, letztlich einen Kampf um persönliche und politische Freiheit darstellte. Die Unterrichtseinheit ist Teil des Themenmoduls "Wir wollen freie Menschen sein – der 17. Juni 1953" des digitalen Lehrwerks "Deutsch-deutsche Geschichte" auf Lehrer-Online. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Frage auseinander, inwiefern der Aufstand der DDR-Bürgerinnen und Bürger am 17. Juni 1953, der mit einem Protest Ost-Berliner Arbeiter gegen die staatliche Erhöhung der Arbeitsnorm begann, letztlich einen Kampf um persönliche und politische Freiheit darstellte. Für einen binnendifferenzierten Einsatz im Schulunterricht stehen die Arbeitsblätter auch in Einfacher Sprache bereit und können je nach Lerngruppe entsprechend genutzt werden. Ausgangslage Die Auseinandersetzung mit dem Volksaufstand 1953 in der DDR, bei dem zum ersten Mal eine große Masse an Menschen im sowjetischen Herrschaftsbereich nach 1945 Forderungen nach Freiheit und demokratischen Grundrechten stellte, bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich mit der unmittelbaren deutschen Vergangenheit zu beschäftigen. Die Auseinandersetzung mit dem Volksaufstand bietet einen wertvollen Beitrag zur Demokratieerziehung. Auch wenn der Aufstand zunächst scheiterte und den Totalitarismus der SED-Herrschaft in der Folge noch verschärfte, so machte er eines doch unmissverständlich klar: Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger des selbsternannten "Arbeiterstaates" konnte sich mit diesem nicht identifizieren und war bereit, für eine freiheitliche Demokratie, in der Grundrechte uneingeschränkt gelten, einzutreten. Auch gegenwärtig üben Menschen in vielen Teilen der Welt mutig Widerstand gegen autoritäre Herrschaft und fordern freiheitliche-demokratische Grundrechte (zum Beispiel in Belarus, Russland, Hong-Kong, Türkei), wodurch sich leicht aktuelle Bezüge zur Lebenswirklichkeit der Lernenden herstellen lassen. Nicht nur erfahren die Schülerinnen und Schüler in den Medien von diesen weltpolitischen Ereignissen und Entwicklungen, viele haben auch familiäre Wurzeln außerhalb Deutschlands. Die Bedeutung von verbürgten Grundrechten für die freiheitliche Entwicklung des Individuums am historischen Beispiel des Volksaufstands erfahrbar zu machen, und diese Erkenntnisse auf die Gegenwart zu übertragen, leistet einen Beitrag bei der Entwicklung zu mündigen demokratischen Bürgerinnen und Bürgern. Umsetzung im Unterricht Die Unterrichtseinheit ist für 2 Unterrichtsstunden (1 Doppelstunde) angelegt. Die Erarbeitung erfolgt problemorientiert und gründet sowohl auf zeitgenössischen Quellen als auch auf Darstellungen, wobei unterschiedliche mediale Formen zum Einsatz kommen. Sie beginnt mit der inhaltlichen Annäherung an den Begriff "Freiheit", indem die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Assoziationen in einer Mind-Map sammeln. Hiernach erstellen sie gemeinsam eine Übersicht wichtiger demokratischer Grundrechte, die in der Verfassung der Bundesrepublik verankert sind, und erläutern, inwiefern diese die individuelle Freiheit der Menschen gegenüber dem Staat schützen (Arbeitsblatt 1) . Nach dieser thematischen Einführung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Darstellungstextes wesentliche (macht-)politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Hintergründe für die Forderungen der Bürgerinnen und Bürger. In dieser Erarbeitungsphase untersuchen sie anhand ausgewählter Forderungen der Aufständischen die Missstände in der DDR und erläutern mithilfe der Materialien, welche Bedeutung der Forderung nach persönlicher und politischer Freiheit dabei zukam und inwiefern die Menschen trotz eigentlich verbürgter Grundrechte in der DDR unfrei waren (Arbeitsblatt 2) . Zur selbstständigen Überprüfung und Sicherung der Arbeitsergebnisse stehen den Schülerinnen und Schülern interaktive Übung zur Verfügung. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen untersuchen sie anschließend Quellendokumente im Hinblick auf die Frage, wie das SED-Regime auf die Inanspruchnahme von Grundrechten wie der Meinungs- und Versammlungsfreiheit reagierte. Sie erörtern, was dies über das Verhältnis zwischen Mensch und Staat in einer Diktatur wie der DDR aussagt (Arbeitsblatt 3) . Die Erarbeitung schließt mit einer Diskussion zur Abstrahierung des Gelernten, für die zwei Zitate herangezogen werden können: In einer ersten Aussage stellt Helmut Schmidt die unterschiedliche Bedeutung des Einsatzes für Recht und Menschenwürde in einer Demokratie und einer Diktatur heraus, in einer zweiten spricht Willy Brandt über das grundsätzliche Verhältnis von Freiheit und Demokratie. Die beiden Zitate können bei Zeitmangel auch alternativ eingesetzt werden (Arbeitsblatt 4) . Ein fakultatives Zusatz- oder Differenzierungsangebot bindet das Gelernte an die Gegenwart an, indem der Blick der Schülerinnen und Schüler auf die Art und Weise, wie heutige Diktaturen das Freiheits- und Demokratiestreben der eigenen Bevölkerung zu unterdrücken versuchen, gerichtet wird. Sie sollten hierbei auf eigenes Vorwissen zurückgreifen. Thematisiert werden könnten zum Beispiel Ereignisse in Hong-Kong oder China, Russland, Iran, Belarus. Sollten die Lernenden diesbezüglich über wenig Vorwissen verfügen, finden sich auf den Arbeitsblättern Hinweise zu Hintergrundinformationen über die Situation in Belarus (Arbeitsblatt 4) . Die Aufgaben sind so angelegt, dass sich traditionelle und digitale Medienformaten und unterschiedliche Sozialformen abwechseln. Je nach Lernsituation können diese durch die Lehrkraft individuell angepasst werden. Die Arbeitsvorschläge können, sofern nicht als Klassengespräch oder -diskussion ausgewiesen, grundsätzlich in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Hinweis: Die Arbeitsblätter stehen auch in Einfacher Sprache bereit, um einen binnendifferenzierten Einsatz im Schulunterricht zu ermöglichen. Lernenden kann die Nutzung von Zusatzmaterialien zur Vorbereitung oder Unterstützung während der Erarbeitung angeboten werden. Informationen und Erklärungen zur Geschichte der DDR in Einfacher Sprache finden sie unter " Weiterführende Angebote" . Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler können die historischen Ereignisse um den Volksaufstand zeitlich und räumlich einordnen, setzten sich mit dem Begriff "Freiheit" im Kontext von Diktatur und Demokratie auseinander, kennen ihre Menschen- und Bürgerrechte, die durch die Grundrechte gewährleistet werden, können die Forderungen des Aufstands beschreiben und in Bezug zur politischen,wirtschaftlichen und sozialen Situation in der DDR Anfang der 1950er-Jahre stellen, untersuchen die Forderungen nach politischer und persönlicher Freiheit hinsichtlich der Menschen- und Bürgerrechte, beschreiben den Ausbau der Machtposition der SED und die Einschränkungen der Menschen und Bürgerrechte in der DDR (Aushöhlung von Demokratie und Menschenrechten), erkennen, wie diktatorische Regime auf Forderungen der eigenen Bevölkerung nach Freiheit und Demokratie reagieren, bewerten die Bedeutung von Freiheit in einer Demokratie und Diktatur. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben, umfassende Informationen in wenigen Worten zusammenzufassen und die wesentlichen Inhalte zum Verständnis zu erfassen, nutzen Darstellungs- und Quellenformen zur Erarbeitung von Informationen fachgerecht, üben sich in der Nutzung traditioneller und digitaler Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Teamfähigkeit in der gemeinsamen Erarbeitung von Inhalten, üben sich im sachlichen und konstruktiven Diskutieren in der Gruppe, gehen wertschätzend und respektvoll mit den Erfahrungen und Meinungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um, stärken ihr Fremdverstehen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Wir sind die Bloggerbande: Detektivarbeit im Buch und auf dem Blog

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit der Reihe "Crossmediales Lesen mit der Bloggerbande" lernen die Schülerinnen und Schüler die Charaktere der Bloggerbande kennen, indem sie digital und analog Informationen sammeln und somit zugleich ihre Medienkompetenz stärken. Die crossmediale Lesereihe "Die Bloggerbande" setzt sich zum Ziel, die analoge Welt von Büchern und die digitale Welt des Internets zu verbinden, um Kindern so spielerisch einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Diese Unterrichtseinheit bildet den Einstieg in die Unterrichtsreihe "Medienkompetenz mit der Bloggerbande stärken" für die Klassen 3 bis 6. Grundlegende Medienbegriffe wie Internet, Online, E-Mail und Blog werden erläutert und gemeinsam werden digital und analog Informationen über die Hauptcharaktere der Bloggerbande recherchiert und zusammengetragen. Somit gewinnen die Lernenden einen ersten Eindruck vom crossmedialen Lesen. Die Unterrichtsreihe "Medienkompetenz mit der Bloggerbande stärken" ist nur noch im "Lehrer-Bereich" auf der Seite der Bloggerbande verfügbar. Einsatz der Bloggerbande im Deutschunterricht Die Buchreihe orientiert sich an einer Leserzielgruppe von 7 bis 12 Jahren. Die Bücher können somit auch in Klasse 1 bis 3 eingesetzt werden, allerdings empfiehlt sich für das vollständige crossmediale Leseerlebnis mit eigenständigem Lesen eine Zielgruppe ab 8 Jahren. Für eine Unterrichtsreihe mit dem Fokus auf der frühen Vermittlung von Medienkompetenz bietet sich somit die 4. Klasse an. Die Schülerinnen und Schüler lesen spannende und altersgerechte Detektivgeschichten und lernen parallel den Umgang mit verschiedenen digitalen Medien. Sie erfahren, dass ihr alltäglicher Umgang mit Medien auch sinnvoll und spielerisch im Unterricht genutzt werden kann, was die Lernmotivation steigert. Durch die eingebundenen Comic-Elemente wird zum einen eine Verbindung zwischen dem gedruckten Buch und der digitalen Welt geschaffen, zum anderen wird die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler durch das Einbinden der beliebten Literaturform Comic gesteigert. In die Handlungsstränge der Bücher sowie auf dem in dieser Einheit integrierten Textausschnitt sind QR-Codes eingebunden, welche mit einem QR-Code-Scanner eingelesen werden. Alternativ ist es auch möglich, die neben den Codes stehende URL einzutippen. Die Schülerinnen und Schüler werden durch die QR-Codes auf den Blog weitergeleitet, erhalten Informationen zu den Fällen der Bloggerbande und können Blogbeiträge lesen, die an die Lektüre anknüpfen oder den Interessen der Schülerinnen und Schülern entsprechen. Fokus auf Medienkompetenz Diese erste Unterrichtseinheit gibt bereits einen Vorgeschmack auf das crossmediale Leseereignis, das sich mit der Lektüre der Bücher und des Blogs entwickeln wird. In einer ersten "Detektivarbeit" suchen die Lernenden analog (in Form eines Buchausschnittes) und digital (auf dem Blog der Bloggerbande) Informationen über die Charaktere. Sie lernen dabei auch grundlegende Begriffe rund um Medien und das Internet kennen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Buchreihe und Webseite sowie die Hauptcharaktere der Bloggerbande näher kennen. recherchieren im Textausschnitt sowie online auf dem Blog der Bloggerbande nach Informationen. gewinnen einen ersten Eindruck vom crossmedialen Lesen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern durch die Recherche auf der Bloggerbanden-Webseite ihre digitale Lesekompetenz. entdecken Begriffe rund um das Thema "Internet" und versuchen diese zu definieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über Gelesenes und über persönliche Medienerfahrungen aus.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
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