• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle3
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Vom Frühmenschen zum Homo sapiens

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Paläogenetik – Vom Frühmenschen zum Homo sapiens" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Paläogenetik. Sie klären, welche Inhalte erforscht werden und was man daraus über den heutigen Menschen und seine evolutionäre Entwicklung ableiten kann. Sie begründen ihre Erkenntnisse auf der bahnbrechenden Forschung Svante Pääbos über die DNA ausgestorbener Homini. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. In dieser Unterrichtseinheit erkennen die Schülerinnen und Schüler, welcher nobelpreisgekrönte Wissenschaftler unser heutiges Wissen über die Paläogenetik zur Entschlüsselung der Evolution des Menschen erforscht hat und wie die Paläogenetik arbeitet. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträger-Tagungen, um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema "Paläogenetik – Vom Frühmenschen zum Homo sapiens" im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Inhalte, Arbeitsweisen und Bedeutung der Paläogenetik. Daraus können Sie Rückschlüsse auf die Entstehung des Homo sapiens und seine Verwandtschaft zum Neandertaler und Denisova-Menschen ableiten. Die DNA des Homo sapiens enthält prozentuale Annteile an Neandertaler- sowie Denisova-DNA. Diese Rückschlüsse wurden durch Svante Pääbos Arbeit ermöglicht. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten den Begriff der Genetik kennen. Ebenfalls sollten Kenntnisse zum Aufbau der DNA vorhanden sein. Die Schülerinnen und Schüler sollten grob wissen, was Evolution bedeutet. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen den Begründer der Paläogenetik, Svante Pääbo kennen und beschäftigen sich mit den bahnbrechenden Ergebnissen der DNA-Untersuchungen von ausgestorbenen Menschenarten. Sie erkennen dabei, dass der Homo sapiens eine Zeit lang in Koexistenz mit Neandertaler und Denisova-Mensch lebte und es dabei zu einer Durchmischung der DNA kam. Pääbo konnte das durch die Sequenzierung von aDNA von Neandertaler und Denisova-Mensch belegen. Homo sapiens-DNA enthält immer noch Anteile an Neandertaler-DNA und Denisova-DNA. Die Erarbeitung der Informationen erfolgt durch Internetrecherchen sowie das Plakat über Svante Pääbos Arbeit als zentrales Medium. Daher sollten die Schülerinnen und Schüler digitale Endgeräte zur Verfügung haben, um auf das Plakat sowie auf die Informationen des Internets zugreifen zu können. Methodische Anlayse Mit Hilfe eines digitalen Plakats und des Internets erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung des Homo sapiens und finden heraus, welchen Beitrag die Paläogenetik dazu leistet. Zuerst recherchieren die Lernenden zum Begriff der Paläogenetik und sollen bekannte Forscher daraus nennen, zum Beispiel Svante Pääbo. Anschließend beantworten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu einem Textabschnitt des Plakats über das Genom des Neandertalers und des Denisova-Menschen und die Arbeit Svante Pääbos. Im Folgenden bearbeiten die Lernenden einen Lückentext über den Stammbaum des Homo sapiens, Neandertalers und des Denisova-Menschen, der sich ebenfalls auf dem Plakat befindet und den Evolutionsfaktor des Genflusses einführt. Die Lernenden erkennen, dass es zu Genflüssen von Neandertaler sowie Denisova-Mensch zum Homo sapiens kam. Danach werden mit Hilfe einer Internetrecherche weitere Evolutionsfaktoren geklärt und fixiert: Mutation, Rekombination, Variabilität und Selektion. Im nächsten Schritt betrachten die Lernenden eine Grafik auf dem Plakat, welche die Wanderungen und die DNA-Durchmischung zwischen Homo sapiens, Neandertaler und Denisovaner-Mensch darstellt. Im darauffolgenden Teil lesen die Schülerinnen und Schüler einen Text, der die Arbeitsweise der Paläogenetik beschreibt. Sie erkennen die Herausforderungen dieser Disziplin, vor allem in Bezug auf die antike DNA und die Methoden der DNA-Vervielfältigung. Als Gesamtzusammenfassung beantworten die Schülerinnen und Schüler vier Fragen zur Unterrichtssequenz. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Inhalte der Paläogenetik beschreiben. berühmte Begründer der Paläogenetik nennen. die Arbeit von Svante Pääbo beschreiben. die Evolutionsfaktoren Genfluss, Mutation, Variabilität, Rekombination und Selektion definieren. die Durchmischung der DNA von Homo sapiens mit Neandertaler und Denisova-Mensch begründen. die Herausforderungen beziehungsweise Probleme in der Paläogenetik darstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Informationen aus einem Plakat extrahieren. Informationen aus dem Internet entnehmen und weiterverarbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können eigene Ergebnisse mit Ergebnissen von Mitschülern vergleichen. kollaborativ Informationen entnehmen. in die Rolle eines Paläogenetikers schlüpfen und Herausforderungen der Disziplin nachvollziehen. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Auf den Spuren der Verfolgten: Stolpersteine in Frankfurt

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit thematisiert die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Homosexuellen sowie der politisch Verfolgten während des Nationalsozialismus. Dies geschieht anhand einer Exkursion durch Frankfurt am Main und der Suche nach Stolpersteinen. Stolpersteine sind Teile unserer alltäglichen Welt, deren Präsenz wir in der Regel überhaupt nicht wahrnehmen. Zumindest so lange nicht, bis wir tatsächlich mal über einen von ihnen stolpern. Und selbst dann würdigen die wenigsten diese mit einem zweiten oder gar dritten Blick. Oder gehen so weit, sich über diesen merkwürdigen Stein und seinen Hintergrund zu informieren. Genau das soll diese Unterrichtseinheit ändern. Sie soll ihren Fokus auf eine Form der historischen Erinnerung richten, die wir oft übersehen, obwohl sie direkt zu unseren Füßen liegt. Mittels des Projekts der Stolpersteine sollen Einzelschicksale von Verfolgten aus der Zeit des Nationalsozialismus beleuchtet werden, um somit einen möglichst differenzierten Überblick über die Hintergründe der Verfolgung zu gewinnen, das Gedenken an die Opfer zu wahren und Geschichte im Alltag zu entdecken und zu erfahren. Lernen am Erinnerungsort Der Nationalsozialismus und seine Opfer sind fester Bestandteil des Lehrplans beziehungsweise des Kerncurriculums für das Fach Geschichte. Die Einbindung des Projekts der Stolpersteine in den Geschichtsunterricht legt den Fokus auf die Vergegenwärtigung des nationalsozialistischen Terrors und dessen unmittelbare Folgen für die Einzelschicksale der erinnerten Personen. Was den Lernenden in abstrakter Form aus Texten und Beschreibungen aus dem Schulbuch bekannt ist, wird durch die Erfahrung von Erinnerungsorten in der direkten Umgebung nahbar. Aufgrund der lokalgeschichtlichen Ausrichtungen des Projekts der Stolpersteine wird die überaus komplexe Thematik der Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Minderheiten während der Zeit des Nationalsozialismus konkretisiert und ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen leichteren Zugang. Rücksicht auf Diversität der Opfergruppen Das Projekt der Stolpersteine ist darüber hinaus darum bemüht, der Diversität der Opfergruppen des nationalsozialistischen Terrors Rechnung zu tragen: Neben dem Einzelschicksal von Jüdinnen und Juden können auch die Einzelschicksale von Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Homosexuellen sowie politisch Verfolgten näher betrachtet werden. Geschichtsbewusstsein: Vergangenheits- und Erinnerungsbezug im Rahmen zeitgemäßer Erinnerungskultur Die Schülerinnen und Schüler bilden somit ein differenziertes Geschichtsbewusstsein aus, in welchem Vergangenheit und Gegenwart gleichermaßen Berücksichtigung finden. Hiervon ableitbar ist sodann die gesamtgesellschaftliche Verantwortung des Mahnens und Erinnerns im Sinne einer kollektiven Erinnerungskultur . Das Projekt der Stolpersteine leistet ergo einen elementaren Beitrag zur Demokratieerziehung , die nach wie vor das Fundament unserer Gesellschaft darstellt. Projektkonzeption und -durchführung Die Lehrkraft übernimmt in dieser Unterrichtseinheit nur eine anleitende und kontrollierende Funktion. Der Großteil der Umsetzung ist den Lernenden überlassen. Sie formen Teams und planen ihre eigene Route. An dieser Stelle ist eine Absprache mit der Lehrkraft sinnvoll, um sicherzugehen, dass eine Strecke gewählt wird, auf der auch Stolpersteine zu finden sind. Die Schülerinnen und Schüler bereiten sich vor, führen ihre Exkursion selbstständig durch und dokumentieren dabei ihre Funde, sodass sie diese später recherchieren können. Ihre Ergebnisse teilen sie anschließend auf TaskCards mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Die Ergebnisse, Erfahrungen und persönlichen Eindrücke werden in der darauffolgenden Unterrichtsstunde im Plenum mit der Lehrkraft besprochen und diskutiert. Da bei der Durchführung ein hohes Maß an Selbstständigkeit vorausgesetzt wird und die Lernenden die Stadt ohne Beaufsichtigung durch die Lehrkraft erkunden, ist diese Einheit für die Oberstufe geeignet. Das Fotografieren der gefundenen Stolpersteine dient der Kontrolle, um sicherzugehen, dass die Lernenden tatsächlich die Exkursion durchgeführt haben. Die Länge der Einheit kann variieren und ist davon abhängig, auf welche Weise das Sammeln und die Präsentation der Ergebnisse erfolgen. Es ist zu empfehlen, das Zusammentragen der Ergebnisse in dieser Einheit mithilfe von TaskCards durchzuführen. Dadurch ist ein einfaches, gebündeltes und übersichtliches Sammeln der Ergebnisse möglich. Die Teams können gemeinsam und parallel von zuhause aus ihre Recherche durchführen, hochladen und die Fortschritte der anderen Teams ansehen und kommentieren. Die Einheit kann somit sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht ohne größere Abänderungen durchgeführt werden. (Selbstverständlich sind jedoch auch andere Optionen der Ergebnissicherung wie Kurzpräsentationen mit PowerPoint als Alternative denkbar.) Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erleben Geschichte in ihrer näheren/unmittelbaren Umgebung. beschäftigen sich mit den Einzelschicksalen von Verfolgten während des Nationalsozialismus und setzen sich mit der Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung dieser Minderheiten auseinander. lernen eine Form der Erinnerungskultur kennen, die in den Alltag integriert ist. informieren sich über das Projekt der Stolpersteine. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kreieren ihre Route mit Google Maps. recherchieren Informationen im Internet und nutzen Online-Quellen zielgerichtet. tragen ihre Rechercheergebnisse zusammen mit den Fotos der Exkursion bei TaskCards ein und teilen diese mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Zweierteams. bearbeiten den Arbeitsauftrag selbstständig und führen die Exkursion größtenteils in Eigenregie durch. präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. interagieren auf TaskCards mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Sicherheit auf der Baustelle

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für den fächerübergreifenden Unterricht der Klassen 9–10 zeigt die Sicherheitsaspekte auf einer Baustelle am Beispiel des Gerüstbaus auf. Dabei werden nicht nur allgemeingültige Sicherheitsvorkehrungen (zum Beispiel Warn- und Gefahrenschilder) auf einer Baustelle sowie die persönliche Schutzausrüstung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin oder eines Gerüstbauers behandelt, sondern auch sichere Verhaltens- und Arbeitsweisen auf der Baustelle thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema "Sicherheit auf der Baustelle" am Beispiel des Berufsbilds der Gerüstbauerin / des Gerüstbauers. Das Unterrichtsmaterial enthält drei Arbeitsblätter , die unterschiedliche Bereich des Themas behandeln. Die einzelnen Unterrichtsstunden bauen thematisch aufeinander auf, wobei die folgenden Unterrichtsstunden jeweils Teilaspekte der vorherigen Unterrichtsstunden aufgreifen. Inhaltlich geht es in den Unterrichtsstunden um die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle, aber auch um die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers sowie spezifische Sicherheitsbestimmungen im Gerüstbau (zum Beispiel Technische Regeln für Betriebssicherheit – TRBS). Insbesondere die dritte Unterrichtsstunde greift viele verschiedene Sicherheitsaspekte im Gerüstbau auf, beispielsweise sichere Verhaltensweisen auf einem Gerüst sowie die Verwendung und den Umgang mit Gerüsten beziehungsweise den Gerüstbauteilen. Diese Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend oder im Fach Arbeitslehre eingesetzt werden. Idealerweise wird diese Unterrichtseinheit im Rahmen von drei bis vier Einzelstunden in der Sekundarstufe I in den Klassen sechs bis sieben einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule behandelt. Jedoch lassen sich die Materialien auch in anderen Fächern, Klassenstufen und Schulformen nutzen und bieten ausreichend Differenzierungsmöglichkeiten. Bei Bedarf und unter Einsatz entsprechender Maßnahmen könnte die erste Unterrichtsstunde zum Thema "Sicherheitsschilder auf einer Baustelle" auch in der Grundschule in einer dritten oder vierten Klasse durchgeführt werden. Hierfür sollte man den Umfang des Inhalts reduzieren, die einfachsten Aufgaben des Arbeitsblattes wählen und lediglich eine kleine Auswahl bekannter Sicherheitsschilder thematisieren. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde, welche ebenfalls begrenzt und mithilfe von Differenzierungsmaßnahmen in einer dritten oder vierten Klasse einsetzbar ist. Anhand der Arbeitsblätter , kleiner Rechercheaufträge, der audio-visuellen Impulse und der Unterrichtsgespräche erarbeiten sich die Lernenden am Beispiel des Gerüstbaus ein Basiswissen zum Thema "Sicherheit auf der Baustelle" und erkennen dabei, welche Verantwortung ein/-e Gerüstbauer/-in für seine/ihre Gesundheit und die aller Beteiligten übernehmen muss. Ferner lernen die Schülerinnen und Schüler einige Aufgaben der verschiedenen Arbeitsbereiche im Gerüstbauhandwerk kennen und erhalten somit einen realitätsnahen Einblick in das Berufsbild einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers. Hierdurch kann das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Handwerksberuf Gerüstbau geweckt werden. Der Arbeitsschutz auf Baustellen stellt einen wichtigen und unabdingbaren Bestandteil von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen dar. In kaum einer anderen Branche ist es so wichtig wie im Gerüstbau, wo in großen Höhen gearbeitet wird. Bereits kleine Fehltritte und Unachtsamkeiten können fatale Folgen haben. Einige Inhalte der Unterrichtseinheit sind zum einen für alle Beteiligten auf einer Baustelle wichtig, sind aber auch für den Alltag der Schülerinnen und Schüler relevant. Sie entwickeln ihr Sicherheitsbewusstsein weiter und können Gefahren besser analysieren. Darüber hinaus ermöglichen viele Inhalte das Herstellen eines Alltagsbezugs, sodass die Schülerinnen und Schüler problemlos Schnittstellen (zum Beispiel Sicherheitsschilder, Schutzkleidung) zu ihrem Leben erkennen können. Grundsätzlich werden keine Vorkenntnisse für diese Unterrichtseinheit benötigt. Die bereitgestellten Arbeitsblätter bieten Zusatzinformationen, welche die Lehrvideos der Unterrichtsstunden ergänzen. Die erste Unterrichtsstunde behandelt die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle und dient aufgrund des hohen Wiedererkennungswerts und intuitiven Symbolik als Einstieg in die Thematik. Sie bieten Impulse für einen Gesprächseinstieg. Die beiden folgenden Unterrichtsstunden thematisieren die persönliche Sicherheit im Gerüstbau: Die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA). Den Abschluss der Einheit bildet eine Unterrichtsstunde, die insbesondere sichere Verhaltensweisen auf Gerüsten sowie die Arbeitssicherheit im Umgang mit Gerüsten im Fokus hat. Zur Erarbeitung der Inhalte bietet sich entweder das Unterrichtsgespräch im Plenum an oder kooperative Lernformen, bei denen das Internet genutzt werden kann. Ebenso eignen sich die Arbeitsblätter zur Bearbeitung in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit. Möglichkeiten der Differenzierung: Die Aufgaben der Arbeitsblätter haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und können bei Bedarf mit Hilfsmitteln und Tipps ergänzt werden. Ferner kann in den meisten Fällen das Videomaterial unterstützend zur Bearbeitung der Aufgaben herangezogen werden. Mit Einschränkung kann die erste Unterrichtsstunde nahezu in jeder Klasse eingesetzt werden, wobei sich der Schwierigkeitsgrad problemlos durch die Wahl der Sicherheitsschilder beeinflussen lässt. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde zum Thema "Arbeits- und Schutzkleidung". Vor allem die ersten beiden Arbeitsblätter bieten ausreichend Raum für Differenzierung und könnten sogar in der dritten und vierten Klasse einer Grundschule unter Zuhilfenahme entsprechender Hilfsmittel oder Begrenzungen eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen zentrale Schilder und Begriffe zum Thema Sicherheit auf der Baustelle kennen und können sie einordnen. entwickeln am Beispiel des Gerüstbaus ein Grundverständnis für Sicherheitsbestimmungen und deren Notwendigkeit für ihre Gesundheit. setzen am Beispiel des Gerüstbaus sichere Verhaltens- beziehungsweise Arbeitsweisen in Beziehung zur richtigen Gefahrenabwehr. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten Informationen aus (Lern-)Videos. suchen und filtern relevante Informationen zu einem Thema. entwickeln ihre Recherchefähigkeiten im Internet weiter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren sichere Verhaltensweisen und Arbeitskleidung auf der Baustelle. arbeiten kooperativ zusammen und entwickeln dadurch ihre sozialen Kompetenzen weiter.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Meine Sinne

Unterrichtseinheit
14,99 €

Unsere Sinne sind das Tor zur Umwelt. Mit den Augen, den Ohren, der Nase, der Zunge und mit der Haut nehmen wir die Schönheiten und angenehmen Dinge unserer Umgebung wahr, aber ebenso warnen sie uns vor Gefahren. Wie funktionieren die Sinne? Was geschieht, wenn einer dieser Sinne ausfällt? Da die meisten Kinder keine Beeinträchtigungen haben, sind Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen für sie selbstverständlich. Die Unterrichtseinheit lässt sie bekannte Aufgaben unserer Sinne bewusst wahrnehmen und lenkt die Aufmerksamkeit außerdem auf weniger bekannte Tatsachen, wie den Zusammenhang von Riechen und Schmecken und die Haut als größtes und sensibles Organ. Die interaktive Lernumgebung dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäßen Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen runden die Arbeit ab. Beschreibung zu den Arbeitsblättern Arbeitsblatt 1: Überblick über die Namen der fünf Sinne und ihre unmittelbaren Funktionen. Arbeitsblatt 2: Die Kinder lernen die einzelnen Teile des Auges kennen und identifizieren sie in der Abbildung. Mit den Augen kann man Farben, Formen, Helligkeit und Bewegungen wahrnehmen. Arbeitsblatt 3: Hier geht es um Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Blindheit und wie man sie meistern kann. Arbeitsblatt 4: Die Kinder lernen die Teile des Ohres und ihre Funktionen kennen und erfahren seine Bedeutung für das Gleichgewicht. Arbeitsblatt 5: Hier gibt es verschiedenen Übungen zum Hören und um Beeinträchtigung der Hörleistung durch Krankheit. Arbeitsblatt 6: Die Zunge braucht man zum Kauen, Schlucken und Sprechen, aber auch zum Schmecken. Die Geschmackszellen liegen auf der Zunge verteilt und lassen uns süß, sauer, salzig, bitter und umami unterscheiden. Arbeitsblatt 7: Die Kinder lernen die Teile der Nase kennen und ordnen ihre Bezeichnungen der Abbildung zu. Außerdem wird die Funktion des Riechens erklärt. Arbeitsblatt 8: Das Arbeitsblatt befasst sich mit einem Vergleich der Riechfähigkeit von Menschen und Hunden. In einem Experiment lernen sie, was Schnupfen mit Riechen und Schmecken zu tun hat. Arbeitsblatt 9: Die Haut, unser größtes Organ, besteht aus verschiedenen Schichten, deren Namen und Funktionen erarbeitet werden. In einem Experiment versuchen sie, drei unbekannte Dinge zu ertasten. Arbeitsblatt 10: Hier geht es um Redensarten rund um die Sinne. Die richtige Zuordnung von Redensart und Bedeutung ergibt ein Lösungswort. Arbeitsblatt 11: Adjektive und ihre Gegensätze im Zusammenhang mit den Sinnesorganen Nase und Haut. Arbeitsblatt 12: Die Kinder lesen die Geschichte von Helen Keller online und beantworten Fragen dazu. Arbeitsblatt 13: Ein Diktattext zum Thema Helen Keller wird auf verschiedene Art und Weise (analog und digital) bearbeitet, um Wörter zu üben. Arbeitsblatt 14: Die Kinder unterscheiden die Wortfelder sehen, hören, riechen, schmecken und tasten und ordnen entsprechende Verben richtig in eine Tabelle ein. Arbeitsblatt 15: Nach der Übung am PC werden englische Wörter zum Thema Sinne als Domino gelegt. Ablauf der Unterrichtseinheit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze/Tablets ab. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Paararbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Paare sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsaufträge gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zu den Adjektiven (Steigerungen), Sätze mit den zum Thema passenden Verben und Adjektiven bilden. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch und Englisch auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Die meisten Kinder sind heutzutage sehr geübt im Umgang mit digitalen Medien. Es ist trotzdem klug, "PC-Expertinnen und Experten" zu wählen, die bei eventuellen Schwierigkeiten mit dem Medium als ansprechende Person fungieren sollen. So können die Kinder viele der etwaigen Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. In jeder wachen Minute stürzen Millionen von Sinneseindrücken auf uns ein, von denen wir die meisten nur unbewusst wahrnehmen. Wäre es anders, würden wir uns in der Flut der Informationen nicht mehr zurechtfinden. Zum Glück gelangen nur die wirklich wichtigen Eindrücke ins Bewusstsein. Über die fünf Sinnesorgane nehmen wir die Umwelt wahr. Sie empfangen Reize, wandeln sie in Nervenimpulse um und leiten sie an das Gehirn weiter. Dort werden sie in bestimmten Hirnregionen verarbeitet, um dann von uns zum Beispiel als Bilder, Klänge, Bewegungen, Berührungen oder Gerüche wahrgenommen zu werden. 70% aller Wahrnehmungen empfangen wir über das Auge, das damit unser wichtigstes Sinnesorgan ist. Ohr, Nase, Haut und Zunge runden unsere Empfindungsspektrum ab und lassen uns die Umwelt ganzheitlich wahrnehmen. Gleichwohl lässt es sich aber auch mit einer Beeinträchtigung der Sinnesorgane gut leben, da fehlende Fähigkeiten durch andere dafür stärker ausgebildete und so kompensiert werden, was am Beispiel von Helen Keller mehr als deutlich wird. Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lernumgebung bietet eine sichere Plattform für die Recherche im Internet. Die Kinder werden durch Links gezielt zu den Informationen geführt, die sie für die Lösung der Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern benötigen. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein, da sie bei vielen Aufgaben miteinander agieren. Der Umgang mit der interaktiven Lernumgebung ist denkbar einfach, denn durch gezielte Klicks gelangt man zur erforderlichen Seite im Internet oder zu den Offline-Übungen. Durch den Zurück-Button des Browsers kommt man wieder zur Lernumgebung. Paar- oder Gruppenarbeit hat sich hier bewährt, vor allem, wenn die Anzahl der Computer/Tablets geringer ist als die Anzahl der Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Die Lehrkräfte sollten in der Lage sein, digitale Medien zu nutzen und Anweisungen zur Nutzung zu transportieren. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, in dem Adressen geändert oder Seiten ganz aus dem Netz genommen werden, ist es sinnvoll, die in der Lernumgebung aufgezeigten Links vor Projektbeginn zu überprüfen und gegebenenfalls Ersatz zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die fünf Sinne und ihre Funktionen. wissen, dass die Sinne durch Krankheit oder von Geburt beeinträchtigt sein können. wissen, dass man beeinträchtigte Sinnesleistungen kompensieren kann (s. Helen Keller). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Ich und meine Welt / Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

WebQuest: Descubrimiento, conquista y colonización

Unterrichtseinheit

Das Jahr 1492 gilt in vielen Geschichtsbüchern als das Entdeckungsjahr Amerikas. Auf einem vermeintlich gefundenen Seeweg nach "Las Indias" (Asien) über den Atlantik glaubte Christoph Kolumbus in jenem Schicksalsjahr, diese neue Route als erster entdeckt zu haben.Heute wissen wir, dass bereits andere Seefahrer lange vor Kolumbus an die Küsten des späteren Kontinents Amerika gelangt waren. Es gab sogar kurzfristig kleinere Ansiedlungen dort. Ausschlaggebend aber war die "Wiederentdeckung" des Kontinents durch Kolumbus, denn erst in den Folgejahren schloss sich die systematische Entdeckung neuer Länder und Völker des Kontinents an - die vollständige Eroberung und spätere Kolonisation, die deutliche Spuren hinterlassen haben. Die Meinungen sind geteilt darüber, was das Schicksalsjahr 1492 für Amerika bedeutet. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist, im Verlauf dieses WebQuests herauszufinden, ob das Geschehene eher ein Fluch oder ein Segen für Amerika war.Ein WebQuest ist vergleichbar mit einer Rallye. Mithilfe des Internets begeben sich die Lernenden auf den Weg über verschiedenste Stationen zum Ziel. Bei dieser "Internetrallye" werden nicht wahllos Informationen in Form von Text, Bild und Ton "ergoogelt", sondern man begibt sich angeleitet und moderiert, zielgerichtet und sachorientiert auf die Suche nach adäquaten Wegen zum Endpunkt. Das Ziel der Rallye ist erreicht, wenn die Lösungen zu gestellten Fragen, zu Arbeitsaufträgen oder zu einem zentralen Problem gefunden und zu einem eigenen Gesamtergebnis zusammengefasst sind. Das Ergebnis kann in einer PowerPoint-Präsentation vorgestellt werden. Aufgeklärte Zweisprachigkeit und autonomes Lernen Welchem sprachlichen Konzept dieser WebQuest folgt und welche Eigenschaften ihn auszeichnen, wird hier aufgezeigt. Fachliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen eine geschichtliche Schlüsselepoche für die spanischsprachige Welt in ihrer komplexen Dimension kennen lernen. den relevanten themenspezifischen Wortschatz kennen lernen und festigen. größere Kompetenz im passiven Verständnis des Zusammenspiels der spanischen Tempora und Modi (insbesondere der Vergangenheit) erwerben und für die eigene Sprachproduktion möglichst korrekt anwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Recherchemedium kritisch und verantwortlich nutzen. sich nicht darauf beschränken, Internetinhalte (Text, Bild, Ton) unkritisch für die eigene Produktion zu übernehmen, sondern die Möglichkeiten der eigenen Produktion (Referat, Info-Mappe, PowerPoint-Präsentation, Facharbeit) nutzen und die verwendeten Quellen konsequent angeben. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Prinzipien des Selbstlernens kennen lernen und anwenden. Funktionen und Möglichkeiten von WebQuests im Selbstlernprozess kennen lernen und beachten. Internetinhalte zeitökonomisch sichten, filtern, kategorisieren, bewerten sowie sinnvoll auswählen und aufbereiten. Aufgeklärte Zweisprachigkeit Lehrerinnen und Lehrer, die die Einsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht propagieren, mögen den Ansatz der "aufgekärten" Zweisprachigkeit nicht favorisieren. Hier wird allerdings die Ansicht vertreten, dass im späteinsetzenden Fremdsprachenunterricht (für Spanisch häufig der Fall), der von Spracherwerb bis in die letzten Tage des (nur) dreijährigen Unterrichts geprägt ist, auch Nischen existieren müssen, in denen die Einsprachigkeit vorübergehend ausgesetzt wird. Sprachliche Dreiteilung Da insbesondere das Selbstlernen, hier mithilfe eines WebQuests - in der Regel ohne die Unterstützung der Lehrkraft - Lernende motivieren soll, muss darauf geachtet werden, dass das Ganze auch leistbar bleibt. So wird die Dreiteilung des Projekts vorgeschlagen: Einleitung (auf Deutsch) In der auf Deutsch gehaltenen Einleitung soll gewährleistet werden, dass Motivation und Interesse für das Thema und die zentrale Fragestellung aufgebaut werden, außerdem das globale Bewusstsein für die Problematik und das notwendige Themenvokabular. Dies bewirkt, dass es eine Vorentlastung hinsichtlich der Thematik, der Aufgabenstellung und der sprachlichen Mittel gibt, die die Bearbeitung des Hauptteils erleichtern. Hauptteil (auf Spanisch) So sind die im Hauptteil zu leistenden komplexen Aufgaben auf Spanisch leicht zu bearbeiten. Die Lernenden müssen gemäß der Aufgabenstellung und der zentralen Problematik ("Fluch oder Segen?") ja im Schlußteil des Projekts zu ihrer eigenen Meinung finden und sich ihr eigenes Urteil bilden. Dies gelingt wegen der Schwierigkeit der Aufgabenstellung sicher besser auf Deutsch. Abschluss (auf Deutsch) Ob die Schülerinnen und Schüler dann die gleiche Strukturierung in ihrer (PowerPoint-)Präsentation beibehalten, soll ihnen überlassen bleiben. Möglich ist die Dreiteilung (deutsch-spanisch-deutsch) auch in der Präsentation, oder aber für diejenigen, die bereits sicherer im Umgang mit der spanischen Sprache sind, die Präsentation komplett auf Spanisch. Prinzipien des Selbstlernens Dieser WebQuest gliedert sich in drei Bereiche. Zunächst führt er in Prinzipien des Selbstlernens ein. Insbesondere durch die Schulzeitverkürzung gewinnen Methoden des Selbstlernens zunehmend an Bedeutung. Viele Schulen haben bereits durch die Einrichtung von Selbstlernzentren (SLZ) reagiert. Dies sind Einrichtungen mit einem traditionellen Bibliotheksteil, ergänzt durch Computerarbeitsplätze zur Internetrecherche und Reproduktions- und Präsentationsgeräte wie Scanner, Drucker und Beamer. Umgang mit WebQuests In jüngster Zeit haben sich WebQuests immer stärker als eine Methode des Selbstlernens etabliert. Deshalb finden sich im zweiten Bereich des vorliegenden WebQuest, vor der eigentlichen Arbeitsphase, auch hinführende Erläuterungen zum Umgang mit WebQuests. WebQuest: Descubrimiento, conquista y colonización Im dritten Bereich findet sich der eigentliche WebQuest. Vor Beginn der Arbeit mit diesem WebQuest sind von den Lernenden unbedingt die erläuternden Seiten aufmerksam durchzulesen: "Startseite", "Hilfe für Lernende" und "Einführung". Descubrimiento, conquista y colonización de América: ¿Maldición o Bendición? Hier starten die Lernenden ihre Recherchereise durch das Netz. Sozialform- und Medienmix Ein WebQuest kann einzeln bearbeitet werden, oder auch in Partner- und Kleingruppenarbeit. Als Informationsquellen können natürlich neben dem Internet auch Bücher, Lexika, Enzyklopädien, Zeitschriften, DVDs oder andere Quellen genutzt werden. Veränderung der Rollenverteilung Bei WebQuests im schulischen Rahmen finden wir eine veränderte Schüler- und Lehrerrolle. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten entsprechend der neuen Vorgaben in Lehrplänen weitestgehend selbständig und eigenverantwortlich und streben in Teilbereichen eine Lernerautonomie an. Die Lehrkraft sieht sich nicht mehr nur als exklusive, zentrale und autonome Wissensvermittlerin, sondern eher als Moderatorin und Organisatorin im Lernprozess. Das methodische Gerüst, welches den Lernenden beim WebQuest Hilfe und Orientierung bietet, hat standardmäßig sechs Elemente: Einführung Thema, Problem, Fragestellung Aufgaben Vorschläge zur Erarbeitung einer Lösung Prozess Konkrete Handlungshilfen und anderweitige Unterstützung Ressourcen Vorgegebene Informationsquellen Evaluation Kritische Reflexion und Bewertung der Ergebnisse am Ende des WebQuests Abschluss Präsentation der Ergebnisse, Austausch der erarbeiteten Lösungen

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Astrid Lindgren - eine ganz besondere Kinderbuchautorin

Unterrichtseinheit

Die Schwedin Astrid Lindgren zählt wohl zu den bekanntesten, beliebtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen der Welt. In der Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler das Leben Astrid Lindgrens sowie ihre Bücher kennen und stellen ihr Lieblingsbuch der Autorin vor. Viele von Astrid Lindgrens Büchern zählen zu den Klassikern der Kinderliteratur. Sie wurden in mehr als 70 Sprachen übersetzt und erscheinen in über 90 Ländern. So kennen Millionen von Kindern weltweit die Lindgren-Bücher mit ihren unverwechselbaren Hauptfiguren. Seit 1945, als ihr bekanntestes Buch "Pippi Langstrumpf" erschien, ließen sich in aller Welt Große und Kleine von Astrid Lindgrens Kindergeschichten begeistern, und die Beliebtheit dieser Kinderbuchautorin ist bisher ungebrochen geblieben. Es ist ein bisher einzigartiges Ereignis, dass in Deutschland ein ganzes Jahr zum Gedenkjahr einer ausländischen Schriftstellerin proklamiert wird. Da es sich dabei um eine zu Weltruhm gelangte Kinder- und Jugendbuchautorin handelt, kann und soll dies im Schulunterricht nicht unberücksichtigt bleiben. Aus der Feder Astrid Lindgrens gibt es für alle Jahrgangsstufen geeignete Bücher und Geschichten, deren zentrales Thema "Kinder und ihre Welt" hervorragend dafür geeignet ist, sich mit sich selbst und der Welt auseinander zu setzen, wie es der Lehrplan fordert. Astrid Lindgren schildert in ihren Büchern die kindliche Lebenswelt einfühlsam aus der Perspektive des Kindes und erzählt Geschichten, in denen die Kinder sich auch mit schwierigen Themen wie Ausgrenzung, Gewalt, Krankheit und Tod auseinandersetzen können. Da die meisten Bücher auch in anderen Sprachen greifbar sind, können Mitschülerinnen und Mitschüler mit weniger guten Deutschkenntnissen diese sogar in ihrer Muttersprache lesen. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler sich vorrangig mit dem Leben der Astrid Lindgren auseinandersetzen und sie kennen lernen. Darüber hinaus soll durch das erste Vorstellen des Gesamtwerks der Schriftstellerin auch in den Kindern der von Astrid Lindgren beschriebene "Lesehunger" erwachen. Projektverlauf Unterrichtseinheit "Astrid Lindgren" Die Kinder lernen Lebenslauf und Gesamtwerk von Astrid Lindgren kennen. Bei der Texterarbeitung werden verschiedene Arbeitstechniken im Wechsel angewandt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Auswahl an Büchern von Astrid Lindgren auf einem Büchertisch zusammenstellen. auf den Webseiten nach Informationen über die Schriftstellerin recherchieren. aus Texten Informationen entnehmen. selbstständig wichtige Stationen aus dem Leben der Autorin erarbeiten. in Lückentexte (Arbeitsblätter und PowerPoint-Folien) ihre Ergebnisse einfügen. in verschiedenen Übungen ihre Kenntnisse einbringen und überprüfen. auf Bücher neugierig werden. zum (außerschulischen) Lesen von Astrid-Lindgren-Büchern angeregt werden. ihr Leseinteresse weiterentwickeln. in ihrer Lesefertigkeit gefördert werden. Lieblingsbücher der Autorin vorstellen (eine besondere Textstelle vorlesen oder erzählen). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Computer und dem Internet festigen. im Internet verschiedene Webseiten aufrufen können. im Internet gezielt nach Informationen suchen und diese auswerten. in eine vorbereitete PowerPoint-Präsentation eigene Texte einfügen. verschiedene interaktive Übungen (Hot Potatoes) am Computer selbstständig bearbeiten. Motivation Die Kinder erzählen zum Einstieg, welche der Figuren sie bereits kennen: Pippi Langstrumpf, Karlsson, Michel et cetera. Die Lehrkraft stellt das Astrid-Lindgren-Projekt mit seinen einzelnen Stationen (Bücher lesen, Bücher vorstellen, Leselilli, Hörnacht) kurz vor. Ausstellung von Büchern Die Kinder bringen entweder eigene Bücher von Astrid Lindgren mit oder leihen sich welche in der Gemeindebücherei aus. Eine Gruppe durchforstet die Schulbibliothek nach Astrid-Lindgren-Büchern. Alle Bücher werden in der Aula ausgestellt, wenn möglich in einer Art Schaufenster oder Vitrine. Ein solches "Bücherfenster" hat sich als großer Leseanreiz entpuppt: Kinder aller Klassen versammeln sich immer wieder davor und verkünden lautstark, welches Buch sie auch zu Hause beziehungsweise bereits gelesen haben. Und immer wieder wurde gefragt, wann man denn die Bücher endlich ausleihen dürfe! Planung Die Schülerinnen und Schüler sammeln Vorschläge, wie man an Informationen über die Autorin Astrid Lindgren kommen könnte (Lexikon, Buchklappentexte, Internet, ...) Einige Kinder tragen die Informationen in Gruppenarbeit aus Büchern zusammen, andere geben in eine Suchmaschine den Begriff "Astrid Lindgren" ein und erhalten Unmengen an Fundstellen. Deshalb wird die Suche auf die Seite www.astrid-lindgren.de der Verlagsgruppe Oetinger eingeschränkt, da dort alle wesentlichen Informationen zu finden sind und auch alle Bücher vorgestellt werden. Als Veranschaulichung der 100 Jahre ist die Zeitleiste auf dieser Seite besonders gelungen. Internetrecherche Die Internetrecherche zum Lebenslauf von Astrid Lindgren findet in sechs Gruppen statt. Die Gruppenaufteilung erfolgt analog zur Zeitleiste nach Jahren (siehe Abb. 1). Die Recherchearbeit kann auch ohne Computer und Internet vonstatten gehen, dafür gibt es Ausdrucke der einzelnen Internetseiten auf Arbeitsblättern ("Internettexte", siehe AB 01 bis AB 06). Anhand der Fragen auf den Arbeitsblättern werden die Lebensstationen Astrid Lindgrens zusammengefasst und in die Arbeitsblätter eingetragen. Präsentation Mithilfe der ausgefüllten Arbeitsblätter tragen die einzelnen Gruppen der restlichen Klasse ihre Ergebnisse vor. Dies kann wahlweise auch mittels einer PowerPoint-Präsentation geschehen. Die fertige Präsentation (mit Lösungen) kann auch noch einmal als Zusammenfassung gezeigt werden. Als Wechsel der Perspektive und zur Vertiefung kann im Anschluss der Text "Astrid Lindgren erzählt über sich selbst" gelesen werden. Zur Kontrolle lösen die Schülerinnen und Schüler ein Textpuzzle. Diese Textarbeit kann auch als Hausaufgabe aufgegeben werden. "Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum ersten Mal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert." (Astrid Lindgren, Das entschwundene Land)

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Elementarbildung

No te dejes engañar – Pensamiento crítico en acción

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit fördert die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Social-Media-Verhalten und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler dafür, sich mit der gezielten Verbreitung von Desinformation zu beschäftigen – insbesondere in Form manipulierten Bildmaterials. Im Mittelpunkt steht der Erwerb methodischer Kompetenzen zur Überprüfung digitaler Inhalte, wobei die Bilderrückwärtssuche (zum Beispiel mit Google Lens, dem Add-on Search by Image) als zentrales Werkzeug zur Entlarvung von Falschinformationen eingeführt und praktisch erprobt wird. Dabei nutzen die Schülerinnen und Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse, um Inhalte in der Zielsprache zu analysieren, zu hinterfragen und ihre Ergebnisse reflektiert zu präsentieren. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Spanischunterricht kritisch mit dem Phänomen von Desinformation und Falschinformationen auf Social Media auseinander. Ziel ist es, sowohl fremdsprachliche als auch medienbezogene Kompetenzen zu fördern. Zu Beginn der Einheit reflektieren die Lernenden ihr eigenes Nutzungsverhalten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung praktischer Strategien zur Überprüfung von Social-Media-Inhalten, insbesondere der Bilderrückwärtssuche mit Tools wie Google Lens oder dem Add-on Search by Image . In einer kooperativen Arbeitsphase wenden die Lernenden diese Strategien auf reale (authentische oder adaptierte) Social-Media-Posts aus dem spanischsprachigen Raum an. Sie lernen, Bildquellen zu identifizieren, Inhalte zu überprüfen und ihre Erkenntnisse auf Spanisch zu präsentieren. Das Thema Social Media hat eine hohe Alltagsrelevanz für Schülerinnen und Schüler. Die Einheit greift das Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit im Umgang mit digitalen Informationen auf und verknüpft dieses mit sprachlichem Lernen. Der Fokus auf critical digital literacy und authentische Materialien fördert das eigenständige Denken und Arbeiten. Binnendifferenzierung ist durch Auswahl der Texte sowie die Komplexität der Aufgabenstellungen möglich. Die Methodenvielfalt und verschiedenen Sozialformen (Think-Pair-Share, Recherche, Präsentation) aktivieren die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Ebenen. Lehrkräfte benötigen Grundkenntnisse im Umgang mit digitalen Tools zur Bilderrückwärtssuche (zum Beispiel Google Lens). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit authentischen Texten und Medienbeiträgen aus dem spanischsprachigen Raum. wenden themenspezifische Wortschatzfelder an und festigen sie (Medien, Meinung, Information). fördern ihre Ausdrucks- und Diskussionsfähigkeit auf Spanisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das eigene Medienverhalten kritisch. lernen Strategien zur Verifizierung digitaler Inhalte (zum Beispiel Bilderrückwärtssuche) kennen und wenden sie an. üben sich in Quellenkritik und sicherer Navigation im digitalen Raum. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen zusammen. präsentieren Arbeitsergebnisse in verschiedenen Sozialformen. schätzen Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler wert.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Leben mit Diabetes

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Diabetes sollen Schülerinnen und Schüler sich mithilfe vorgegebener Materialen, dem Internet und an außerschulischen Lernorten (Arzt, Apotheke) mit der Krankheit auseinandersetzen. Sie sollen lernen, sich in die Lage eines Diabetikers zu versetzen - und im Notfall auch helfen können.Diese Unterrichtseinheit soll Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Diabetikern erleichtern und das Grundverständnis für die Erkrankung herstellen. Diabetes ist nicht nur eine körperliche, sondern meist auch eine seelische Belastung. Viele Menschen reagieren auf die mit der Krankheit verbundenen dauernden Anforderungen mit negativen Gefühlen – Ärger, Angst oder Depression. Auch das Einhalten von Diabetesregeln nervt, denn Diabetiker müssen ihren Blutzuckerspiegel ständig beobachten und einstellen. Der Konsum von Kohlenhydraten muss eingeschränkt werden. Außerdem weiß man heute, dass viel Bewegung (Sport) von Vorteil für den Insulinspiegel ist. Die Schülerinnen und Schüler erlangen in dieser Unterrichtseinheit Kompetenzen im inhaltlichen, methodischen und sozialen Bereich.Voraussetzung für diese Unterrichtseinheit ist die Kenntnis der Funktion der Hormone sowie Kenntnisse zur Ernährung/Fehlernährung und der besonderen Bedeutung des Zuckers. Um Verständnis für an Diabetes mellitus erkrankte Menschen entwickeln zu können und einer eigenen Erkrankung vorzubeugen, sollten Kinder und Jugendliche möglichst frühzeitig mit dem Thema konfrontiert werden. Ablauf der Unterrichtseinheit Nach dem Einstieg in die Unterrichtseinheit "Leben mit Diabetes" über ein Fallbeispiel werden Arbeitsblätter und das Internet genutzt, um in arbeitsteiligen Gruppen verschiedene Diabetes-Aspekte zu recherchieren. Mehr zum Thema Hier finden Sie ausgesuchte Webseiten, auf denen auch jüngere Schülerinnen und Schüler zum Thema "Leben mit Diabetes" recherchieren können. Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass Diabetes mellitus eine Stoffwechselerkrankung ist, die verschiedene Ursachen haben kann, und können dieses Wissen fachlich korrekt verbalisieren. können Zusammenhänge zwischen ungesunder Ernährung und bewegungsarmer Lebensweise und Diabetes herstellen. können einfache Schemazeichnungen (Regelkreise) zur Unter- und Überzuckerung des Blutes zeichnen und die Wichtigkeit der Blutzuckerregulation erklären. können die Fortschritte in der heutigen Diabetes-Forschung benennen und Messmethoden zum Blutzucker beschreiben. können aus Informationen über Diabetes Typ I und II geeignete Handlungen im Notfall und im persönlichen Leben ableiten. können in zusammengestellten Internetseiten Kriterien geleitet recherchieren und die wesentlichen Punkte ihrer Recherche verschriftlichen. Menschen mit Diabetes sind chronisch krank. In manchen wichtigen Lebensbereichen sind sie eingeschränkt in ihrer Wahlmöglichkeit, zum Beispiel sind bestimmte Berufe ausgeschlossen. Zwar erklärt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG): "Diabetiker ohne andere schwerwiegende Erkrankungen oder ausgeprägte Diabetesfolgeerkrankungen können nahezu alle Berufe und Tätigkeiten ausüben." Aber einige Berufe sind weniger geeignet. Dies ist immer dann der Fall, wenn durch eine plötzlich auftretende Unterzuckerung Personen großen Risiken ausgesetzt sind (zum Beispiel Busfahrer, Pilot). Eine Fallgeschichte, in die auch eventuell vorhandene Schülererfahrungen einbezogen werden sollten, eignet sich als motivierender Einstieg in die Thematik (zum Beispiel Lauras Homepage - siehe unten). Gleichzeitig werden die Fragen zum Fallbeispiel als Folie oder über Rechner und Beamer (alternativ ein Whiteboard) für alle sichtbar präsentiert und im Gespräch beantwortet: Was müssen Typ I-Diabetiker beachten, wenn sie Sport treiben? Was passiert mit einem Menschen bei plötzlicher Unterzuckerung? Was passiert, wenn keine ausreichende Menge Insulin im Blut ist? Warum kann Insulin nicht in Tablettenform eingenommen werden? Welchen Vorteil haben die modernen Insulinpumpen? Welche Berufe fallen Euch ein, die bei der Ausübung durch einen Diabetiker riskant für viele Menschen sein könnten? Partner- oder Gruppenarbeit Nach dem Einstieg ist bei der fachlichen Recherche Gruppenarbeit zu empfehlen. Die Arbeitsblätter eignen sich als Aufgabenstellungen für vier arbeitsteilige Gruppen. Am erfolgreichsten sind Gruppenpuzzle mit einer Expertenrunde und einer Mosaikrunde. Am Rechner ist Partnerarbeit angesagt - falls genügend Computerarbeitsplätze vorhanden sind. So kann abwechselnd eine Person Inhalte lesen und klicken, während die andere Notizen anfertigt. Recherche im Intranet Empfehlenswert ist für Recherchen bei medizinischen und gesundheitlichen Fragestellungen immer die Erstellung eines eigenen Intranets mit zahlreichen brauchbaren Links anstelle des freien Zugangs ins Internet. Die Schülerinnen und Schüler werden so weniger abgelenkt und verirren sich nicht so schnell im Wust der Informationen und Pharma-Reklamen. Eck, M. et al. Natura 2, Biologie für Gymnasien NRW G8 (2010), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 156 bis 157 Bickel, H. et al. Natura: Neurobiologie und Verhalten, Biologie für Gymnasien (1997), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 66 bis 67 Bickel, S., Krull, H.-P., Wedershoven, B. Natura Schwerpunktvorhaben 3b NRW (2002), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 85 bis 96 Kattmann, U. Glucose im Fließgleichgewicht, Unterricht Biologie 158 (1990), Friedrich-Verlag Velber, Seite 32 ff Ruppert, W. Insulin - vom Molekül zum Menschen, Unterricht Biologie 229 (1997), Friedrich-Verlag Velber, Seite 44 ff Zürcher, S. Insulin und der Glucose-Stoffwechsel - Diabetes mellitus, Unterricht Biologie 331 (2008), Friedrich-Verlag Velber, Seite 22 ff

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

MIDI-Produktionen

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II analysieren im Netz recherchierte Kompositionen im MIDI-Format, untersuchen deren Hintergründe und produzieren auf der Grundlage ihrer Ergebnisse ein Medley oder eine Collage mit einer eigener Grundidee.Nach der Einführung in ein Sequenzerprogramm suchen die SchülerInnen im Internet nach MIDI-Bearbeitungen von Kompositionen, beispielsweise aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu diesen ausgewählten Werken recherchieren sie mithilfe verschiedener digitaler und analoger Informationsquellen Hintergründe und geistesgeschichtliche Zusammenhänge. Daneben analysieren sie die Werke bezüglich ihrer musikalischen Mittel, um diese gegebenenfalls in ihrer eigenen Bearbeitung hervorzuheben. Nach dieser Art der Werkbetrachtung sind die SchülerInnen in der Lage, sich produktiv mit ihren Stücken auseinanderzusetzen und sie zu einer neuen Komposition mit eigener Grundidee zusammenzustellen und zu bearbeiten. Am Ende der Unterrichtseinheit sollen dem Kurs sämtliche Ergebnisse der Recherche und die eigene Komposition als Präsentation vorgestellt werden.Diese Einheit führt an Musikstücke moderner Musik heran und motiviert, selbst kreativ mit den Musikstücken umzugehen. Die SchülerInnen lernen im Rahmen ihrer Neukompositionen, Musik kreativ zu gestalten. Daneben erwerben die KursteilnehmerInnen wichtige Kompetenzen im Umgang mit Computer und Internet. Die Grundmotivation einzelner SchülerInnen, die kein Instrument spielen, wird durch den Einsatz des Computers im Musikunterricht erhöht. Ablauf der Unterrichtseinheit Eine klare Gliederung mit zeitlich festgelegten Zielvorgaben ist für die Unterrichtseinheit "MIDI-Produktion" unerlässlich. Die Schülerinnen und Schüler sollen Möglichkeiten einer Musiksoftware zum Bearbeiten oder Produzieren eines Werkes kennen lernen und anwenden. MIDI-Files im Internet recherchieren. MIDI-Files aus dem Netz gezielt auswählen, vergleichen und laden. zu den geladenen Kompositionen mithilfe von digitalen und analogen Medien recherieren. die ausgewählten Musikstücke analysieren. verschiedene Musikstücke zu einer neuen Komposition mit eigener Grundidee erarbeiten. die Ergebnisse zu einer Präsentation aufbereiten. Thema MIDI-Produktionen Autor Joachim Kocsis Fach Musik Zielgruppe Sekundarstufe II Zeitraum 24 Unterrichtsstunden Medien Internet, Multimediale und analoge Informationsquellen (CDs, CD-ROM, Lexika, Datenbanken Technik Internet-Zugang; Multimedia-PC; Sequenzersoftware, ggf. Keyboard, Präsentationssoftware Dieses Unterrichtseinheit entstand als Pilotprojekt im Rahmen der Sonderfördermaßnahme "InfoSCHUL-II" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Weitere Pilotprojekte des Autors sind unter www.weg-musik.de zu finden. Zielvorgaben Um die SchülerInnen aktiv in die Unterrichtsplanung einzubinden, lohnt es sich, die Zielvorgaben des Projektes kurz zu besprechen und Unklarheiten auszuräumen. Die grundsätzliche Aufgabenstellung sollte hier als Endziel gestellt und erläutert werden: "Bearbeiten Sie verschiedene thematisch zusammengehörige MIDI-Files aus dem Netz, indem Sie die grundsätzlichen musikalischen Mittel der Werke herausarbeiten und sie zu einem Medley oder zu einer Collage zusammenfügen. Die Bearbeitung muss als einheitliches Werk mit kompositorischer Grundidee zu erkennen sein." Diese Aufgabenstellung setzt voraus, dass sich alle Kursteilnehmer mit ihren jeweiligen Stücken auseinandergesetzt haben, damit sie ihre MIDI-Files zu einem organischen Ganzen, einer Komposition mit eigener Grundidee bearbeiten können. Zeitplan Ein verbindlicher Zeitplan sollte erstellt werden, der zur gemeinsamen Orientierung dient. Die Planung könnte wie folgt aussehen: Phase Inhalt Dauer 1 Planung und Konzeption des Projektes 1 Stunde 2 Einführung in ein Audio- und Sequenzerprogramm 2 Stunden 3 Recherche von MIDI-Files im Internet 4 Stunden 4 Vergleichen von MIDI-Files 2 Stunden 5 Recherche von Hintergründen zu Musikstücken und Komponisten 4 Stunden 6 Bearbeiten der Musikstücke zu einer neuen Komposition 6 Stunden 7 Aufarbeitung und Erläuterung sämtlicher Ergebnisse 4 Stunden 8 Präsentation der Rechercheergebnisse und Medleys oder Collagen 2 Stunden Eine transparente Unterrichtsplanung regt die SchülerInnen zur aktiven Gestaltung des Unterrichtsgeschehens an - wie im handlungspoorientierten Unterricht ja gewünscht. Investieren Sie also die erste Stunde ruhig in die gemeinsame Planung. Anhand einer konkreten Zielsetzung wird beispielsweise in die Software "Cakewalk Pro Audio 9" eingeführt. Dabei gilt es, einen MIDI-File aus dem Internet unter der folgenden Fragestellung systematisch zu bearbeiten: "Verändern Sie den Beginn des Musikstückes zu der Form A-B-A'-C-A''." Die Aufgabe verfolgt zunächst lediglich das Ziel, dass die SchülerInnen unter Anleitung mit der Software umgehen lernen und einzelne Abschnitte schneiden, verschieben und verändern. Sie probieren ihre Kenntnisse experimentell aus und werden mit dem Musikprogramm vertraut. Man sollte sich in dieser zweistündigen Phase des Projekts bewusst darauf beschränken, einen grundsätzlichen Überblick über die Software zu vermitteln und nur grundlegende Arbeitstechniken zu erläutern (Schneiden, Kopieren, Verschieben, Transponieren, Instrumentieren). Auf spezielle Feinheiten stoßen die SchülerInnen dann meist während ihrer eigentlichen Arbeit. Recherche Zunächst müssen die SchülerInnen über die gängigen Suchmaschinen oder vorgegebene Adressen recherchieren, welche MIDI-Angebote zur Musik des frühen 20. Jahrhunderts bestehen. Wenn deutlich ist, welche Vielfalt zur Verfügung steht, gilt es, sich in Gruppen für ein Thema zu entscheiden. Hierbei sollten verschiedene Themen vorgegeben werden, die entsprechend den Wünschen und Interessen der SchülerInnen modifiziert oder ergänzt werden können. Folgende Themen sind erprobt und denkbar: "Die romantischen Einflüsse Richard Wagners und Frédéric Chopins auf das impressionistische Schaffen Claude Debussys" "Das ungarische Volkslied bei Béla Bartók" "Traditionen in Kompositionen des 20. Jahrhunderts" "Musikalische Stilrichtungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" Entsprechend werden MIDI-Files im Internet gesucht und heruntergeladen. Themenwahl In dieser Phase greifen die Recherche und die Themenwahl ineinander. Die SchülerInnen bekommen aufgrund ihrer Recherche Anregungen, andererseits müssen sie nach ihrer Themenwahl entsprechende weitere Musikstücke suchen, vergleichen und auswählen. Beispielsweise müssen sie bei den Werken Béla Bartóks differenzieren, in welchen seiner Kompositionen das ungarische Volkslied von zentraler Bedeutung ist. Planen Sie für diese Phase vier Stunden ein. Wegen der vielen Angebote verschiedener MIDI-Einspielungen eines Musikstückes, die im Netz zu finden sind, müssen die SchülerInnen mehrere Aufnahmen eines Werkes vergleichen und überprüfen, welches für ihren Zweck geeignet ist. Bei diesem zweistündigen Vergleich zeigt sich ein großer qualitativer Unterschied der MIDI-Anbieter und der einzelnen MIDI-Dateien. Beispielsweise sind bei guten Angeboten die verschiedenen Stimmen eines Musikstückes in entsprechende Spuren aufgeteilt, bei anderen wiederum befinden sich alle Stimmen eines Musikstückes in einer Spur (MIDI-0 Format). Auch die Einspielungsqualität ist oft sehr unterschiedlich. Die ausgewählten Files müssen nun musikalisch untersucht werden. Dadurch ergibt sich die Analyse der ausgewählten Werke anhand verschiedener Parameter wie Motivik, Harmonik, Melodik, Form. Die SchülerInnen informieren sich mithilfe digitaler und analoger Medien über ihre Stücke, deren Komponisten und den Zeitgeist. Bei der Auswahl weiterer Sekundärliteratur, Noten und Hörbeispiele sollte die Lehrperson Hilfestellungen geben. Zusammenfügen zu einer Collage Nachdem die KursteilnehmerInnen ihre Musikstücke erfasst und ihre wichtigsten Informationen in einem Word-Dokument oder einer html-Seite aufbereitet haben, können sie nun die ausgewählten Musikstücke zu ihrem gewählten Thema zu einem Medley oder zu einer Collage bearbeiten und zusammenfügen. Geben Sie den SchülerInnen sechs Unterrichtsstunden Zeit für die Arbeit. Ergebnisse zu den genannten Themen zur Orientierung sind auf der Seite www.weg-musik.de zu finden. Die SchülerInnen müssen in dieser Phase des Projekts ihr Hörbeispiel und Erläuterungen zu ihrer "Komposition" erstellen. Beim Format dieser Erklärungen kann den ProjektteilnehmerInnen weitgehend freie Hand gelassen werden. So ist es möglich, dass eine Gruppe im html-Format arbeitet, andere SchülerInnen die Form der Multimedialen Präsentation (mit PowerPoint) bevorzugen, wieder andere ihr Ergebnis einfach als Word-Dokument abgeben. Vier Unterrichtsstunden sind für diesen Abschnitt der Unterrichtseinheit knapp bemessen. Daher sollte auch den SchülerInnen klar sein, dass ihr zeitlicher Spielraum eng ist. Am Ende der Einheit muss jede Gruppe dem Kurs ihr Ergebnis vorstellen. Hier sollte von Anfang an Wert darauf gelegt werden, dass die Präsentation von der inhaltlichen Seite bestimmt wird. Oft mühen sich SchülerInnen mit Präsentationseffekten (wie man sie bei PowerPoint kennt) ab und vergessen, dass diese sehr schnell vom eigentlichen Thema ablenken.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Advent - interaktive Lernumgebung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Der Advent ist wohl die bei Kindern beliebteste Zeit des Jahres, denn mit Spannung öffnen sie am Adventskalender jeden Tag ein neues Türchen, das sie näher an das ersehnte Weihnachtsfest bringt. Zudem genießen sie die behagliche Atmosphäre, die man ihnen mit Feiern, Liedern, Kerzenlicht und anderen Adventstraditionen in vielen Familien und Institutionen wie Kirche oder Schule bereitet. Schwerpunkte der Einheit Die Unterrichtseinheit vermittelt, was der Name bedeutet und welche verschiedenen Bräuche es im Advent gibt. Die interaktive Lernumgebung dient dabei als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge zum Thema Advent angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Zielsetzung Ziel ist die möglichst selbstständige Erforschung des Themas. Das wird zum einen möglich durch Lösen von Rätseln, die durch Lösungswörter überprüft werden können. Zum anderen werden Fragen durch Erkunden von Internetseiten beantwortet. Einige Aufgaben sind explizit als Paaraufgaben gekennzeichnet, es sollte den Kindern aber erlaubt sein, sich bei Bedarf auch bei anderen Aufgaben mit Mitschülerinnen oder Mitschülern zusammenzuschließen. Kompetenzerwerb Die Kinder erwerben neben der emotionalen Hinwendung zum Thema auch einen rationalen Wissenszuwachs, indem sie bekannte Traditionen historisch einordnen und ihren Ursprung erfahren. Arbeitsblätter Arbeitsblatt 1: Besinnung auf die ursprüngliche Bedeutung der Adventszeit und Reflektieren persönlicher Erfahrungen. Arbeitsblatt 2: Überblick über bekannte Adventsbräuche und Symbole im Worträtsel. Arbeitsblatt 3: Ursprünge von Adventskranz und Adventskalender, eigene Ideen zur Gestaltung. Arbeitsblatt 4: Herkunft und Bedeutung des Barbarazweiges, Legende der heiligen Barbara mit eigenen Worten erzählt. Arbeitsblatt 5: Steckbrief des heiligen Nikolaus, Überblick über seine Insignien. Arbeitsblatt 6: Ursprung des Brauches, zum Nikolaustag Geschenke in einem Stiefel zu verstecken, individuelle Nikolausbräuche präsentieren. Arbeitsblatt 7: Nikolausbräuche in den Niederlanden und Österreich, (richtig oder falsch, Krampus-Steckbrief). Arbeitsblatt 8: Lucia die Lichterkönigin, Ursprung der Lichterkrone. Arbeitsblatt 9: Geschichte der Weihnachtsmärkte, bekannte Weihnachtsmärkte. Arbeitsblatt 10: Zusammengesetzte Nomen mit Advent bilden und eine Auswahl in Sätzen verwenden. Arbeitsblatt 11: Wortfeld Advent, Wörter als Nomen, Verben und Adjektive erkennen und Tabelle vervollständigen. Arbeitsblatt 12: Die Legende des Kornwunders lesen und nacherzählen. Arbeitsblatt 13 Adventsgedicht von Rainer Maria Rilke lesen und aufschreiben, den Lyriker kennenlernen. Arbeitsblatt 14: Lernwörter zum Diktat üben. Diktattext: Advent Advent ist die Vorbereitung auf Weihnachten und gilt für viele Menschen als die schönste Zeit des Jahres. Es ist die Zeit der Stille und Besinnung. Der Name Advent bedeutet übersetzt Ankunft. In den christlichen Kirchen ist es die Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi, also die Vorbereitung auf Weihnachten, das Fest seiner Geburt. Die Adventszeit beginnt am vierten Sonntag vor Weihnachten. Der erste Adventsonntag ist auch der Beginn des Kirchenjahres für die katholische und evangelische Kirche. Vier Adventsonntage gibt es seit dem sechsten Jahrhundert. Sie stehen symbolisch für die 4000 Jahre, die die Menschen auf die Ankunft des Erlösers warten mussten. Arbeitsblatt 15: Malaufgaben rechnen, die richtige Lösung ergibt ein adventliches Motiv (Stern). Relevanz des Themas Die Adventszeit ist für Kinder besonders wichtig und schön, weil man sich in den meisten Familien bemüht, ihnen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen durch Lichterglanz, gemeinsames Musizieren, Basteln oder Plätzchen backen. In einer Zeit, in der schon kurz nach den Sommerferien in den Supermärkten Weihnachtsschmuck und -gebäck angeboten werden und der Kommerz im Vordergrund steht, soll der Blick wieder gerichtet werden auf die ursprüngliche Bedeutung. Für nicht-christliche Schülerinnen und Schüler ist es eine Gelegenheit, Sitten und Gebräuche ihrer Umgebung kennenzulernen und zu verstehen. Das Wort Advent kommt vom lateinischen "adventus" und bedeutet so viel wie "Erwartung". Die Christen bereiten sich in dieser Zeit auf die Geburt Jesu vor. In der römischen Kirche gab es zunächst sechs Adventssonntage, bis sie von Papst Gregor dem Großen auf vier festgelegt wurden. Der erste Adventssonntag ist jeweils der vierte Sonntag vor Weihnachten. Damit beginnt zugleich das neue Kirchenjahr. Früher galt die Adventszeit als Fasten- und Bußzeit, in der nicht getanzt und geheiratet werden durfte. Heute jedoch ist sie einer Zeit der freudigen Erwartung gewichen. In den orthodoxen Kirchen beginnt die Adventszeit ab dem 15. November immer noch als sechswöchige Fastenzeit. Viele verschiedene Bräuche und Traditionen begleiten diese Zeit, die teilweise regional oder gar von Familie zu Familie verschieden oder aber überregional und sogar international bekannt sind. Didaktisch-methodische Analyse Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus vier weiteren Hauptseiten (Advent/ Sprache/Kunst und Musik/ Dies und Das/), einer intern verlinkten interaktiven Übung (Hot Potatoes-Lückentext) und 29 externen Links. Zur Steigerung der Motivation sind die Aufgaben der Arbeitsblätter oft in Rätseln bzw. Rätselschriften versteckt. An bestimmten Stellen ist auf den Arbeitsblättern Paarbeit gefordert, es ist aber durchaus erwünscht, dass Kinder gemeinsam an dem Projekt arbeiten, gemeinsam Rätsel lösen und dabei auch ihre digitalen Kompetenzen ergänzen. Vorbereitung Vor Beginn des Projekts sollten Computer bzw. Tablets auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Auch ist es sinnvoll, die Gültigkeit der in der interaktiven Lernumgebung angegebenen Links zu überprüfen, um gegebenenfalls für Ersatz zu sorgen. Die interaktive Lerneinheit kann über den Link oder über die Datei 'indexAdvent', die im Ordner 'interaktive-lernumgebung-advent' zu finden ist, gestartet werden. Erfolgt der zweite Weg, ist es wichtig, dass alle Dateien inklusive der 'indexAdvent' Datei im Ordner "interaktive-lernumgebung-advent" bleiben, der gesamte Ordner heruntergeladen wird und der komprimierte Ordner zunächst entpackt wird. Die Datei 'indexAdvent' kann mit einem Internetbrowser geöffnet werden. Benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften Allgemeiner Umgang mit Computer und Internet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Herkunft des Adventskranzzes. beschreiben die Bedeutung des Nikolaus. vergleichen die Adventszeit in verschiedenen Ländern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen (HotPotatoes-Lückentext) Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Musik / Kunst / Kultur / Religion / Ethik
  • Primarstufe

The Gates, Central Park, New York

Unterrichtseinheit
14,99 €

Zeitreise: Der Künstler Christo und seine Frau Jeanne-Claude haben im Jahr 2005 in New York ein Kunstwerk geschaffen – "The Gates". 7.500 Tore, mit Tüchern geschmückt, zogen sich über 37 Kilometer Länge für 16 Tage durch den Central Park. Dieser Unterrichtsvorschlag entführt Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler für eine Doppelstunde dorthin.Wenn Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern schnell mal in das New York des Jahres 2005 reisen und die Tore anschauen möchten, ist das Internet genau der richtige Reiseveranstalter. Sogar Hintergründe zum Kunstwerk sind hier zu finden. Und kommen Sie dann mit Ihrer Klasse von diesem Kurztrip in die Vergangenheit zurück, haben die Lernenden eine Mini-Präsentation im Gepäck. Textrezeption, Webrecherche und Mini-Referate Auf der Basis des Textes und der Internetressourcen können Ihre Schülerinnen und Schüler sich das Kunstwerk und seine Idee selbst erarbeiten. Es bietet sich an, dass der Text zunächst gemeinsam gelesen wird. Dabei stellen sich sicher schon einige Leitfragen für die weitere Arbeit heraus. Im Anschluss daran können die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu zentralen Fragestellungen recherchieren. Einige Webseiten dafür finden Sie weiter unten unter "Externe Links". Präsentation in der nächsten Stunde Je nachdem, wieviel Zeit ist, können die recherchierten Fakten noch während des Unterrichts oder aber als Hausaufgabe in Form einer kleinen PowerPoint-Präsentationen aufbereitet werden. Die mündlichen Präsentationen (pro Kleingruppe nicht mehr als fünf Minuten) können in jedem Fall in der nächsten Stunde erfolgen. Vorschlag für anschließende Unterrichtsstunde Es bietet sich an, die Lernenden im Anschluss an diese Unterrichtseinheit eine Analyse des Kunstprojekts "The Gates" schreiben zu lassen. Auf diese Weise ließe sich ein fließender Übergang zu einem neuen Thema schaffen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und erarbeiten sich Informationen über "The Gates" in der Zielsprache. verarbeiten Informationen sachgerecht und bereiten diese entsprechend auf. erschließen sich neue Vokabeln aus dem Kontext. präsentieren die Informationen in einem Kurzreferat in der Zielsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und nutzen das Internet als Medium zur Beschaffung von Informationen in einer Fremdsprache (Englisch). lernen arbeitsökonomische Suchstrategien kennen und wenden diese an. nutzen PowerPoint zum Erstellen einer Kurzpräsentation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Kleingruppen. recherchieren selbstständig. The Gates

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Let's go to the coast

Unterrichtseinheit
14,99 €

+++Aktualisiert+++ In dieser aktualisierten Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Planung eines Ausflugs innerhalb Englands. Dazu sammeln sie Ideen in einer Mindmap, schreiben E-Mails über ihre Pläne, suchen Preise und Fahrzeiten im Internet heraus, führen einen Dialog am Ausflugsziel und berichten über das Erlebte. Die Arbeitsblätter der Unterrichtseinheit sind als "Auftraggeber" zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler finden darauf zum einen die jeweilige fiktive Situation, in der sie sich befinden, zum anderen die Aufgabenstellung. Die Arbeitsaufträge reichen vom Anfertigen einer handschriftlichen Mindmap über eine Internetrecherche bis hin zum Schreiben und Vortragen eines Dialoges und Erstellen eines Word-Dokumentes. Ausgangssituation Die Lernenden nehmen in diesem fiktiven Lernszenario an einem Austausch in England teil und ihre Lehrkraft vor Ort bezieht sie in die Planungen eines Wochenendausflugs mit ein. Situationen und Aufgaben vor dem Ausflug In einer Mindmap sammeln die Lernenden Ideen für einen möglichen Ausflug. Die Lehrkraft wählt einen Vorschlag einer Gruppe aus und präsentiert ihn den Lernenden ebenfalls in Form einer Mindmap. Anschließend müssen die Schülerinnen und Schüler deren Informationen in einer Email weitergeben. Dadurch wird die Methode der Mindmap als Möglichkeit der Strukturierung eingeübt. Die Lernenden müssen außerdem Zug- und Busfahrzeiten im Internet herausfinden und vergleichen. Hierbei sollte die Lehrkraft ihre Schülerinnen und Schüler auch unbedingt für das Thema Datenpreisgabe im Internet sensibilisieren. Situationen und Aufgaben während des Ausfluges Die Lernenden schreiben einen Dialog mithilfe der Klausurbogentechnik und erhalten nach entsprechendem Einüben die Gelegenheit, diesen beispielsweise per Video oder Sprachaufnahme, zum Beispiel mittels Smartphone, aufzunehmen. Situationen und Aufgaben nach dem Ausflug Es wird ein Microsoft-Office-Word-Dokument (alternativ eine E-Mail) erstellt, um einen Brief an die Englisch-Lehrkraft zu schreiben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler festigen ihr Vokabular zum Thema Ausflüge und Freizeit. üben die Erstellung und den Umgang mit Mindmaps als Strukturierungshilfe für Texte. arbeiten mit den W-Fragen. festigen ihr Wissen in Bezug auf die Nutzung der Zeiten im Englischen (simple present, simple past, going-to future). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit dem Programm Microsoft Word. recherchieren im Internet auf vorgegeben Websites (Reiseplaner). werden sensibilisiert für den Umgang mit Daten im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zum Teil im Team an den gestellten Aufgaben. fühlen sich empathisch in die gegebene Situation ein, um die Aufgaben lösen zu können.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I
ANZEIGE