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Das Vamperl

Unterrichtseinheit

Mit dieser Unterrichtseinheit zu dem Buch "Das Vamperl" von Renate Welsh trainieren die Kinder ihre schriftliche und sprachliche Kompetenz sowie allgemeine Fähigkeiten am Computer. Das Buch von Renate Welsh handelt von einer älteren Dame. Nachdem sie von einem Kuraufenthalt heimkehrt, findet sie plötzlich einen kleinen Vampir in ihrer Wohnung vor und erlebt mit ihm viele lustige und spannende Geschichten. Neben literarischen Aspekten geht es in dieser Unterrichtseinheit um die Förderung der sprachlichen Kompetenz. Besonders die Groß- und Kleinschreibung wird geübt. Das Buch bietet über den Deutschunterricht hinaus viel Spielraum für den fächerübergreifenden Unterricht zu den Themen Mensch, Natur und Kultur. Beim Lesen und beim Umgang mit Texten und Medien können die Schülerinnen und Schüler Vermutungen über den weiteren Fortgang eines Textes äußern, Fragen zu Texten beantworten und gezielt Informationen in Texten finden. Sie können einfache Arbeitsanweisungen selbstständig lesen, verstehen und umsetzen. Hinzu kommt der ästhetische und kreative Umgang mit verschiedenen Texten und die Benennung relevanter Details aus der Biografie einer Autorin/eines Autors. Sie lernen die möglichen Wege kennen, wie sie diese Informationen einholen können. Im Schriftbereich können die Kinder selbstständig Texte verfassen, selbst geschriebene Texte mithilfe einer Vorlage kontrollieren und korrigieren sowie die Großschreibung von Nomen anwenden. Die Erarbeitung einer Ganzschrift unter Einbeziehung der neuen Medien ist ein geeignetes Instrument, diese Kompetenzen zu erreichen und zu festigen. Der Unterrichtsverlauf Elf exemplarisch dargestellte Unterrichtsstunden geben Anregungen für die Recherche im Internet und zum Lernen an Stationen. Linktipps für den fächerübergreifenden Unterricht Ob Bastelanleitungen für Fingerpuppen oder Informationen zur Biologie der faszinierenden Säuger: Anregungen zum Thema "Fledermäuse" finden Sie hier. Arbeitsmaterial Hier finden Sie alle Arbeitsblätter einzeln und in einem ZIP-Archiv als Word-Dokumente zur eigenen Weiterbearbeitung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, Inhalte frei nachzuerzählen. üben, den Text oder Teile des Textes selbständig zu erlesen. ihre Lesetechnik und den Lesefluss verbessern. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. die Großschreibung von Substantiven beherrschen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich über ein Thema (zum Beispiel Fledermäuse) unter angegebenen Internetseiten zu informieren und die wesentlichen Inhalte herauszufiltern. eine Internetrecherche durchführen können. einen Text in Form eines Word-Dokuments am PC schreiben können. Titel Das Vamperl Autorin Welsh, Renate; Zeichnungen von Heribert Schulmeyer Verlag Deutscher Taschenbuchverlag Erscheinungsjahr München 2004 ISBN 3-423-07562-7 Preis: 5,50 € 1. Stunde Der Einstieg in die Unterrichtseinheit "Das Vamperl" erfolgt über einen Stuhlkreis, den die Klasse rund um ein Schmuckkästchen, oder alternativ eine Zigarrenkiste bildet. Die Lehrkraft hat vorher eine gebastelte Vamperlfigur hineingelegt. Die Schülerinnen und Schüler stellen nun Mutmaßungen an, was in dem Kästchen sein könnte. Anschließend darf ein Kind in die Kiste sehen und den anderen Kindern beschreiben, was darin zu finden ist. Die Kiste wird geöffnet und alle Kinder haben die Möglichkeit sich über den Inhalt zu äußern. Dann wird ihnen das neue Buch und anhand des Titelbilds das "richtige" Vamperl gezeigt. Während die Kinder im Stuhlkreis sitzen bleiben, liest die Lehrkraft das erste Kapitel des Buchs vor. Alternativ kann eine Hörspielkassette eingesetzt werden. 2. Stunde Die Schülerinnen und Schüler sammeln mithilfe des Internets Informationen zum Thema "Fledermäuse" und nutzen für Kinder geeignete Suchmaschinen, beispielsweise fragFINN . Weitere Informationen zu den kleinen Säugern bietet die Seite: Die Fledermaus . In Form eines Lückentextes werten die Kinder die Seite aus. Der Text wird anschließend im Klassengespräch gemeinsam korrigiert und die Kinder berichten über ihre Eindrücke und Erlebnisse bei der Internetrecherche. Bei der Gestaltung der Arbeitsblätter wurde davon ausgegangen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits erste Erfahrungen mit dem Computer und dem Internet gesammelt haben. Auf detaillierte Erklärungen beispielsweise das Starten des Computer oder das Eingeben einer Internetadresse wurde verzichtet. Ist die Klasse mit diesen Funktionen noch nicht vertraut, muss die Lehrkraft im Vorfeld entsprechende Erklärungen und Vorbereitungsarbeiten leisten. 3. Stunde Die Lehrkraft bietet den Kindern Arbeitsblätter in Form einer Lerntheke an, so dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben selbstständig bearbeiten können. Anhand von Lösungsblättern führen sie idealerweise eine Selbstkontrolle ihrer Ergebnisse durch. Ist dies in der Klasse nicht sinnvoll, kann die Kontrolle gemeinsam stattfinden. Werden die Aufgaben nicht vollständig bewältigt, können sie als Hausaufgabe fertig gestellt, beziehungsweise in der 6. Stunde der Unterrichtseinheit vervollständigt werden. 4. Stunde Die Arbeitsblätter zum Thema Groß/Kleinschreibung werden in Form von Stationen angeboten und durch Selbstkontrolle können die Kinder ihre Ergebnisse überprüfen. Sollten die Übungen mehr Zeit in Anspruch nehmen, können sie als Hausaufgabe fertig gestellt beziehungsweise in der 6. Stunde vervollständigt werden. Je nach Stand der Klasse wird das Vamperldiktat auf verschiedene Weise geübt (siehe Arbeitsblatt). Es bietet sich an, das Diktat zu teilen und verschiedene Übungsformen in mehreren Stationen durchzuführen. 5. Stunde Im Rahmen dieser Lesestunde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zwei Kapitel des Buches. Sie lesen im Klassenverband und besprechen anschließend die Inhalte. Gegebenenfalls können Passagen von einer Hörspielkassette vorgespielt werden. 6. Stunde In dieser Lerneinheit wird die Lerntheke aus der dritten und vierten Unterrichtsstunde fortgeführt und durch eine Internetrecherche zu der Autorin Renate Welsh erweitert. Der Computer im Klassenzimmer bildet eine Arbeitsstation, an der nach vorheriger Absprache die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Recherche durchführen, während sich die restliche Klasse mit den Arbeitsblättern befasst. Steht ein Computerraum zur Verfügung, so kann die gesamte Klasse die Internetrecherche gleichzeitig durchführen und anschließend an der Lerntheke weiterarbeiten. 7. Stunde Die Lesestunde gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich den Text weiter zu erschließen. 8. Stunde Die Kinder basteln das Vamperl-Spiel: die Kärtchen mit Fragen zum Text (Kapitel 1-10) werden ausgeschnitten und können zur besseren Haltbarkeit foliert werden. Jeweils vier Schülerinnen und Schüler spielen in einer Gruppe zusammen. 9. Stunde Den Inhalt des Buchs zu wiederholen und die Schlüsselszenen sowie den linearen Ablauf zu erfassen, ist Ziel dieser Unterrichtsstunde. Die Schülerinnen und Schüler finden anhand der Anleitung aus dem Internet selbstständig heraus, wie das Pocketstorybook gefaltet werden muss. Für die Zuordnung der Seiten ist es wichtig, das Buch erst zu falten und dann zu bemalen beziehungsweise zu beschriften. Die Kinder sollen ihre Bilder mit mindestens einem Satz pro Seite kommentieren. Eventuell muss die Pocketstory zu Hause vervollständigt werden. 10. Stunde Das offene Ende der Geschichte verlockt zum Weiterschreiben. Die Kinder arbeiten alleine oder in kleinen Gruppen und können bei dieser Gelegenheit die Funktion der Rechtschreibkontrolle kennen lernen. Die fertigen Ergebnisse werden ausgedruckt und wenn möglich als kleine Sammlung für alle kopiert. Die beste Version wird prämiert. 11. Stunde Soll ein Test die Unterrichtsreihe abschließen, so bietet sich das geübte Diktat aus der vierten Unterrichtsstunde an. Die Zusatzarbeitsblätter können je nach Bedarf während der gesamten Unterrichtseinheit eingesetzt werden. Arbeitsmaterial komplett im DOC- Format

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeichensetzung lernen: Übungen zu den Satzschlusszeichen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Satzzeichen strukturieren Texte und geben Hinweise auf Bedeutung und Betonung der geschriebenen Gedanken. Diese Unterrichtseinheit zum Thema Rechtschreibung vermittelt Schülerinnen und Schülern Basiswissen zu den Satzschlusszeichen Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen und bietet zahlreiche Übungsaufgaben zu den Kompetenzbereichen Schreiben und Sprechen beziehungsweise Vorlesen.Bereits im Rechtschreibunterricht der Grundschule werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, Rechtschreibstrategien zu nutzen und eigene Texte unter Berücksichtigung der deutschen Orthografie zu schreiben. In dieser Einheit lernen sie die Fachbegriffe Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen als Satzzeichen kennen und anzuwenden. Sie lernen zunächst auf der Basis eines vorgegebenen Textes "ohne Punkt und Komma" Sinnabschnitte zu finden und danach das Ende von Sätzen zu bestimmen. In späteren Übungen sollen in eigenen Texten intuitiv die Satzschlusszeichen gesetzt werden. Darüber hinaus fokussiert die Einheit Übungen zur Lesefertigkeit: Mithilfe zahlreicher Vorlese-Aufgaben üben die Schülerinnen und Schüler das (akustische) Erfassen von Satzzeichen, das Einhalten von Pausen und das Setzen von Betonungen. Didaktische Analyse Satzzeichen strukturieren Texte und machen sie leichter lesbar. Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Lesekompetenz durch bewusste und abwechslungsreiche Gestaltung ihrer Texte, indem sie sie mit aussagekräftigen und -unterstützenden Satzzeichen versehen. Methodische Analyse Die Gestaltung dieser Unterrichtseinheit bezieht die Schülerinnen und Schüler aktiv in den Unterricht ein. Durch gezielte Aufgaben- und Fragestellungen kommen die Schülerinnen und Schüler durch logisches Schlussfolgern selbstständig auf das richtige Ergebnis, das sich nachhaltiger im Gedächtnis abspeichert, als es das bloße Beantworten vorgegebener Fragestellungen tun könnte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Funktion der Satzschlusszeichen zur Strukturierung und Betonung von Texten. ordnen die Satzschlusszeichen Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen vorgegebenen Texten richtig zu. beachten beim Vorlesen die Satzschlusszeichen und wenden die richtige Betonung an. finden zu einem vorgegebenen Text ein passendes Ende und schreiben es unter Berücksichtigung der Satzzeichen auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen Bezug auf die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und gehen wertschätzend mit ihnen um. arbeiten kooperativ in Partner- und in Gruppenarbeit zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Martin Luther und die Reformation

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsidee kann als einzelne Einheit anlässlich des Reformationstages eingesetzt werden oder in eine umfangreichere Einheit integriert werden, zum Beispiel zum Thema "Katholisch-Evangelisch".Die vorliegende Unterrichtsidee zu Martin Luther und der Reformation fordert und fördert die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler, denn sie arbeiten weitgehend selbstständig. Ermöglicht wird dies durch das Bereitstellen einer Lerntheke, die ihnen verschiedene Aufgaben offeriert sowie durch das Führen eines Lerntagebuchs. Die Lehrperson nimmt bei dieser Einheit eine unterstützende Helferrolle ein. Die offene Unterrichtsform der Lerntheke ähnelt der Stationenarbeit. Alle Materialien sind dabei auf einer "Theke" bereitgestellt (großer Tisch oder Ähnliches). Die Schülerinnen und Schüler bedienen sich am Material der Lerntheke und können den Zeitraum der Auseinandersetzung mit einer Aufgabe beziehungsweise deren Reihenfolge selbst bestimmen. Der Lehrperson ist es jedoch möglich, Pflichtaufgaben zu erteilen, die von jedem Lernenden bearbeitet werden sollen. Das Lerntagebuch bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihren Lernfortschritt dabei festzuhalten und gegebenenfalls zu überprüfen. Sie halten hierzu ihre Lernfortschritte auf einem eigens angefertigten Blatt oder in einem kleinen Buch fest. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler können wichtige Ereignisse im Leben Martin Luthers und den groben Ablauf der Reformation in Deutschland sowie die Auswirkungen auf die heutige Zeit wiedergeben. können das Ereignis der Reformation als bedeutsam wahrnehmen und sich ihr eigenes Urteil über Luthers Neuerungen (zum Beispiel Abschaffung des Ablasshandels) bilden. lernen, Texte aus der Zeit Luthers zu verstehen und in ihre eigene Sprache umzuformulieren. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kooperations- und Teamfähigkeit, indem sich manche Aufgaben nur mit einem Partner lösen lassen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler bedienen sich verschiedener Medien (Internet, Literatur), um eigenständig die Themen Martin Luther und Reformation zu recherchieren. Religionen-entdecken.de vermittelt aus unabhängiger Sicht Wissen über Weltreligionen. Das Internetangebot besteht unter anderem aus einem umfangreichen Lexikon sowie einem Forum und Mitmachmodulen. Außerdem gibt es Filme, Spiele, Buch-, Ausflugs- und Basteltipps. Kinder haben die Möglichkeit, der Fachredaktion Fragen zu stellen. Lehrer finden in einem eigenen Bereich Unterrichtsideen und weiterführendes Material.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial zu den Terroranschlägen in Paris

Unterrichtseinheit

Anlass zu dieser Unterrichtssequenz waren die Terroranschläge in Paris am 13.11.2015. Diese Materialien sollen Sie dabei unterstützen, die Anschläge gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern im Französisch-Unterricht zu besprechen und aufzuarbeiten.Bei einer Serie von nahezu zeitgleich verübten Attentaten in Bars und Restaurants rund um die Place de la République sowie in einem Konzertsaal kamen in Paris mindestens 129 Menschen ums Leben, mehr als 350 Menschen wurden verletzt. In der Umgebung des Stade de France, in dem zu diesem Zeitpunkt ein Freundschaftsspiel zwischen der deutschen und der französischen Fußball-Nationalmannschaft stattfand, kam es zu mehreren Explosionen. Die Anschläge lösten weltweit große Bestürzung und Betroffenheit aus, und gerade bei jungen Menschen kann der Rede- und Informationsbedarf besonders hoch sein. Die hier angebotenen Materialien unterstützen Sie dabei, die Attentate im Französisch-Unterricht zu thematisieren. Einstieg in die Unterrichtssequenz Als Einstieg bietet es sich an, Filmausschnitte oder Bilder zu den Terroranschlägen zu zeigen. Hier sollte jedoch unbedingt Rücksicht auf Schülerinnen oder Schüler genommen werden, die sich diese nicht ansehen möchten. Anschließend können die Eindrücke und Stimmungen der Schülerinnen und Schüler gesammelt werden, zum Beispiel in Form einer großen MindMap. Womöglich ergibt sich an dieser Stelle bereits ein kurzer Austausch in der Klasse, der unterstützt werden sollte. Hörverstehen und Textarbeit Im zweiten Teil der Sequenz behandeln die Schülerinnen und Schüler die französische Nachrichtensendung "Journal en français facile" vom 14.11.2015, die Sie hier online anhören oder als MP3 herunterladen können. Die Lernenden hören die Sendung zunächst ohne Text und antworten anschließend auf die Globalfragen (terroranschläge-in-paris_ab01_questions-globales.docx). Im zweiten Durchgang arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Arbeitsblatt 1 und füllen den Lückentext aus. Die Lösungen hierzu können Sie diesem Link entnehmen. Die Ansprache von François Hollande dient als Hintergrundinformation und kann bei der Beantwortung der Globalfragen unterstützen. Zum Abschluss werden die Ergebnisse gemeinsam besprochen und offene Fragen geklärt. Auch zum Abschluss der Stunde bietet sich ein weiterer Austausch beziehungsweise eine Diskussion an.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Medien und Gewalt: Herausforderungen für die Schule

Unterrichtseinheit

Dieses Unterrichtsmaterial von Saferinternet.at informiert über Mediengewalt und liefert mit einer umfassenden Übungssammlung konkrete Anregungen, wie dieses Thema in den Unterricht integriert werden kann.Medien und Gewalt sind gerade auch in Zeiten von Internet, Handy und Co. ein viel und unterschiedlich diskutiertes Thema. Unser Alltag ist wie nie zuvor von Medien geprägt. Da liegt es oft nahe, sie als alleinige Erklärung für eine vermeintlich gestiegene Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen heranzuziehen. Dabei wird häufig angenommen, dass medial vermittelte Gewalt als Vorbild für reale Gewalt dient. Solche eindimensionalen Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge halten jedoch einer wissenschaftlichen Überprüfung bis dato nicht stand. Trotzdem ist unbestritten, dass der mediale Konsum von Gewalt durch Kinder und Jugendliche besondere Aufmerksamkeit und Begleitung braucht. Diese Materialien regen Schülerinnen und Schülern zur Reflexion über mediale Gewalterfahrungen an, unterstützen sie gegebenenfalls als Betroffene von Mediengewalt beziehungsweise helfen, dies bereits im Vorfeld zu verhindern (Prävention). Inhaltlicher Aufbau der Broschüre Die ersten fünf Abschnitte der Broschüre beinhalten Informationen zum Thema Mediengewalt, zu den rechtlichen Hintergründen sowie den Möglichkeiten der Prävention und Hilfe in der Schule. Des Weiteren sind in diesem Teil Beratungsstellen, Links und weitere Materialien aufgeführt. Im sechsten Teil der Broschüre finden Lehrkräfte 13 verschiedene Übungen, anhand derer sich die Lernenden aktiv mit dem Thema Mediengewalt auseinandersetzen können. Hinweis Bitte beachten Sie, dass die Materialien von Saferinternet.at aus Österreich kommen und daher auch von der österreichischen Rechtslage ausgehen. Gegebenenfalls sind also nicht alle geschilderten Szenarien eins zu eins auf Deutschland übertragbar.Die Materialien wurden durch Saferinternet.at unter Mitarbeit von erfahrenen Lehrenden und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Frauen (BMBF) erstellt. Saferinternet.at unterstützt vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende beim sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Die Initiative wird im Auftrag der Europäischen Kommission im Rahmen des CEF Telecom Programms umgesetzt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Pädagogik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial: Konsum und Verbraucherschutz

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lösen Ihre Schülerinnen und Schüler interaktive Übungen zu grundlegenden Themen der ökonomischen Grundbildung. Auf der browserbasierenden Blended-Learning-Plattform www.ich-will-lernen.de beschäftigen sie sich im Bereich "Leben und Geld" selbstreflexiv mit ihrem Konsumverhalten, informieren sich über Werbestrategien und Verkaufstricks und erlernen wichtige Grundsätze zum Vertragsrecht und Verbraucherschutz.Dennis Pohl legt viel Wert auf schicke Markenkleidung - aber sein Einkommen als Aushilfskraft bei einer Gebäudereinigungsfirma ist knapp bemessen. Oft kauft er mehr als er braucht. Wie Dennis geht es vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auf der Online-Plattform www.ich-will-lernen.de begleiten die Schülerinnen und Schüler Dennis Pohl in unterschiedlichen Lebenssituationen, die typische Entscheidungen und Erfahrungen aus dem Alltag aufgreifen. Welche Vor- und Nachteile bietet der Einkauf an verschiedenen Einkaufsorten? Welche Wirkung hat Werbung auf meine Kaufentscheidung? Wie kann ich Tricks und Täuschungen erkennen oder mich gegen unerwünschte Telefonwerbung schützen? Hierbei gilt es, mit der virtuellen Figur finanzielle Entscheidungen zu treffen, beispielsweise wenn Dennis überlegt, ob er eine Markenjeans im Fachgeschäft oder im Internet kaufen soll oder wie er beim Einkauf von Lebensmitteln Geld sparen kann. Thematische Problemstellung Insbesondere für Hauptschülerinnen und -schüler oder geringqualifizierte Jugendliche und junge Erwachsene, die keinen Schulabschluss haben, stellen Alltagsorganisation und der Umgang mit Geld eine schwierige Hürde dar. Oft sind die Wünsche groß und das Budget klein, aber auch das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge, Verbraucherschutz und Konsumfallen ist gering. Ökonomische Grundbildung im Bereich Konsum soll den Lernenden helfen, individuelle Strategien zu entwickeln, mit ihrem Geld geschickter umzugehen, Möglichkeiten zum Sparen aufzudecken und ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher wahrzunehmen. Die Unterrichtseinheit behandelt beispielhaft eines der sechs Lernfelder im Bereich "Leben und Geld" auf der Plattform ich-will-lernen.de . Vorbemerkungen und Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Konsum" Der Ablauf der Unterrichtseinheit "Konsum und Verbraucherschutz" wird hier gegliedert nach einzelnen Unterrichtsphasen beschrieben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen Vor- und Nachteile verschiedener Einkaufsorte und können somit kriteriengeleitete Konsumentscheidungen treffen. können wichtige Verhaltensregeln, Risiken und Chancen beim Internetkauf abschätzen. erkennen grundlegende Verkaufs- und Werbestrategien sowie Täuschungsversuche und können dieses Wissen auf ihr persönliches Konsumverhalten anwenden. lernen, mithilfe einfacher Tipps und Tricks aus dem Alltag ihre persönliche Einnahmen und Ausgaben besser zu kontrollieren. sind in der Lage, sich selbstständig über Produkte, Dienstleistungen, Qualitätssiegel und Verbraucherschutz zu informieren. nutzen ihr Wissen über grundlegende rechtliche Aspekte zum Vertragsrecht und zu Verbraucherschutzbestimmungen, um die eigenen Rechte als Konsument zu wahren. kennen Hilfen für Kaufentscheidungen wie die Einschätzung des Preis-Leistungs-Verhältnisses oder Berechnungen von Folge- beziehungsweise versteckten Kosten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, die unterschiedlichen Angebote und Lernmethoden einer interaktiven Lernplattform zu nutzen und Online-Medien als Mittel für den eigenen Bildungserfolg einzusetzen. arbeiten selbstständig auf dem Lernportal und sind in der Lage, in einem selbst gewählten Lerntempo die modularen Lernbausteine eigenständig zu lösen. kennen wichtige Ansprechpartner und Internetadressen für Konsumfragen. überprüfen ihre individuellen Lernfortschritte eigenständig und kontrollieren die erreichten Lernziele mithilfe der Feedback-Funktion der Software. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, sich gegenseitig zu unterstützen, indem sie das integrierte E-Mail- und Chat-Programm nutzen, um sich mit anderen Lernenden und Tutoren über Lösungswege und Problemstellungen auszutauschen. gewinnen Selbstvertrauen, indem ihre Selbstorganisation gestärkt wird. besprechen gemeinsam selbstreflexiv Lernfortschritte und beziehen die Lerninhalte auf ihr Alltagsleben sowie ihr Konsumverhalten. gewinnen Alltagskompetenzen im Umgang mit Geld. Informationen zur Lernplattform Die Lernplattform ich-will-lernen.de ist ein Blended-Learning-Angebot des Deutschen Volkshochschul-Verband e. V. Es richtet sich an gering qualifizierte Erwachsene und Jugendliche mit Übungen zu den Bereichen Alphabetisierung und Grundbildung, zur Vorbereitung auf den Schulabschluss beziehungsweise Beschäftigungsfähigkeit sowie im Bereich Ökonomische Grundbildung. Das Portal kann individuell und anonym als E-Learning-Kurs genutzt werden oder im Rahmen von Präsenzkursen als multimediale Lernhilfe dienen. Der Lernbereich "Leben und Geld" Der Lernbereich "Leben und Geld" setzt an typischen Lebenssituationen der Lernenden an und spiegelt deren ökonomische Verhältnisse, Kaufüberlegungen und Entscheidungsprozesse. Diese Unterrichtseinheit behandelt beispielhaft eines der sechs Bereichs-Lernfelder: Konsum Arbeit/Arbeitslosigkeit/Berufswahl (Übergang Schule Beruf) Haushaltsgründung/Haushaltsführung Schulden Vorsorge/Versicherungen Banken Unterrichtliche Arbeit mit dem Lernbereich "Leben und Geld" Im Bereich "Geld und Leben" lösen die Schülerinnen und Schüler zehn Lerneinheiten von etwa fünf bis zehn Minuten Länge aus dem Themenfeld "Konsum". Diese bieten Hintergrundwissen und zahlreiche Minitests zu den einzelnen Themen, wie Drag'n Drop oder Ankreuz-Aufgaben, Lückentexte oder Kreuzworträtsel. Als Lehrkraft übernehmen Sie die Rolle eines Tutors: In einer Kombination aus Präsenzunterricht und selbstständigem E-Learning beginnen Sie mit einer gemeinsamen Einstiegspräsentation, definieren das Aufgabenspektrum, besprechen im Plenum die Übungen oder unterstützen online wie offline einzelne Lernende bei den Übungen. Currciculare Einordnung Das umgesetzte Online-Curriculum der Lernplattform orientiert sich an den Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur Hauptschule sowie dem Bericht der Kultusministerkonferenz zur Wirtschaftlichen Bildung an allgemeinbildenden Schulen. Die Inhalte orientieren sich in ihrer Komplexität am Lernbereich Abschluss- und Beschäftigungsfähigkeit. Vorbereitungsphase Als Kursleiterin beziehungsweise -leiter müssen Sie zuvor einen Tutoren-Zugang beim Deutschen Volkshochschul-Verband beantragen. Mit den erhaltenen Zugangsdaten können sie dann über folgende Einstiegsseite auf die Tutoren-Ebene des Portals gelangen: www.ich-will-lernen.de/Tutor . Nachdem Sie als Tutorin oder Tutor eingeloggt sind, erhalten Sie unter dem Navigationspunkt Informationen umfangreiche Handbücher, die das Lernangebot und die Funktionen der Plattform vorstellen. Es wird erklärt, wie Sie die Administration von Lernern und Kursen handhaben oder wie Lernende online betreut werden können. In diesem Tutorenbereich können Sie einen Lernkalender anlegen, die Lernfortschritte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einsehen und korrigieren, über integrierte Chat- und E-Mail-Funktionen Kontakt aufnehmen oder die Aufgabenstellung festlegen. 1. Stunde: Einstieg in die Thematik Mit dem Fragebogen "Was für ein Geldtyp bist du?" werden die Schülerinnen und Schüler ermutigt, sich mit ihrem Verhältnis zu Geld und Konsum auseinanderzusetzen. Die Beschäftigung mit den eigenen Konsumwünschen und den beschränkten finanziellen Möglichkeiten, diese zu erfüllen, stimmt die Lerngruppe auf die Inhalte der Unterrichtseinheit ein und stellt einen Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit her. Bei der Besprechung der ausgefüllten Fragebögen im Plenum werden erste individuelle Problemlagen, Interessen und Erwartungen der Lernenden erkennbar. Einstieg in die Lernplattform Aufgrund der Komplexität der Lernplattform empfiehlt es sich, den Einstieg in das Lernportal und die Vorstellung der Funktionen und Lernbereiche mittels eines Beamers oder Boards im Plenum zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler erfahren hierbei, in welchem Teilbereich sie arbeiten und welche Features sie für diese Unterrichtseinheit nutzen können. Während der Einführung finden sie außerdem heraus, welche Möglichkeiten das System zur Kommunikation, Lernkontrolle oder Selbstorganisation bietet und werden in die Lage versetzt, zukünftig eigenständig auf der Lernplattform zu agieren. 2. Stunde: Erarbeitungsphase I Die Schülerinnen und Schüler beginnen, eigenständig die Lerneinheiten und Übungen im Bereich "Leben und Geld - Konsum" zu lösen. Die Lernenden können sich gegenseitig unterstützen, indem sie die integrierten Kommunikationsmöglichkeiten des Systems nutzen. Als Tutorin beziehungsweise Tutor können Sie den individuellen Lernfortschritt jedes einzelnen Teilnehmers online einsehen und gegebenenfalls den Lernprozess individuell unterstützen. Ergebnissicherung I Mit Einsatz eines Beamers werden die einzelnen Aufgaben in der Gruppe besprochen. Hierbei findet bereits ein erster Austausch über die Arbeitsergebnisse und den eigenen Erfahrungshorizont statt. 3. Stunde: Erarbeitungsphase II - Hausaufgabe Die Schülerinnen und Schüler sollten nun in der Lage sein, das Kapitel "Konsum" eigenständig als Hausaufgabe fertig zu stellen und alle Übungen zu lösen. Das System bietet ein Feedback zum Lernprozess und korrigiert falsch gelöste Aufgaben. Die Lernenden können sich weiterhin via Chat oder E-Mail austauschen. Es ist auch möglich, dass Sie als Tutorin beziehungsweise Tutor zu einem vorher vereinbarten Zeitpunkt als Unterstützung online zur Verfügung stehen. 4. Stunde: Ergebnissicherung und Feedback II - Besprechung der Hausaufgabe Hierbei werden wie in der vorausgegangenen Stunde die Arbeitsergebnisse besprochen und gegebenenfalls korrigiert. Am Ende dieser Unterrichtsphase sollten alle Mitglieder der Lerngruppe den Lernbereich "Konsum" auf der Plattform vollständig erarbeitet haben. Abschließend füllen die Schülerinnen und Schüler einen Feedbackbogen aus, der ihre Erfahrungen mit der Lernplattform widerspiegelt. Selbstreflexiver Abschluss der Unterrichtseinheit Indem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte abschließend noch einmal auf ihr Konsumverhalten beziehen und ihre Stärken, Schwächen, Interessen, Pläne und Ziele schriftlich fixieren, erstellen Sie eine Art persönlichen Fahrplan für ihren Umgang mit Geld. In diesem selbstreflexiven Prozess erkennen und bewerten sie abschließend eigene Handlungsmuster und werden ermutigt, ihre Vorhaben in der Praxis umzusetzen. Weitere Beschäftigung mit dem Bereich "Leben und Geld" Die Konzeption dieser Unterrichtseinheit geht davon aus, dass sowohl die Lehrkraft als auch die Lernenden zum ersten Mal mit der Lernplattform in Berührung kommen. Insofern ist die Einarbeitung der Lehrkraft zunächst aufwändiger. Das vorliegende, für den schulischen Kontext entwickelte Konzept beinhaltet einen hohen Präsenzanteil im Blended-Learning-Prozess. Wer weitere Lernfelder auf der Plattform in einer längeren Unterrichtssequenz zur ökonomischen Bildung mit seiner Lerngruppe erarbeiten möchte, kann sich an Aufbau und Zeitplanung dieser Unterrichtseinheit orientieren. Dabei fällt dann die Vorbereitungszeit für die Tutorin oder den Tutor erheblich kürzer aus. Außerdem ist es möglich, später mit einer plattformerfahrenen Lerngruppe die Präsenzzeiten zu reduzieren und den E-Learning-Charakter der Software stärker zu nutzen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Teekesselchen: Doppeldeutige Wörter spielerisch entdecken

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit für Deutsch in Primarstufe und Sekundarstufe I führt Lernende spielerisch an Teekesselchen, also gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung, heran. Über Rätsel, Wortpaare und kooperative Aufgaben fördern die Materialien Sprachreflexion, Wortschatzarbeit und mündliche Kommunikation. Diese Unterrichtseinheit zum Thema Teekesselchen eröffnet einen motivierenden Zugang zu Sprachreflexion , Wortschatzarbeit und Bedeutungserschließung im Deutschunterricht. Ausgehend von alltagsnahen Gegenständen wie Löffel , Maus oder Fliege erleben die Lernenden, dass ein Wort mehrere Bedeutungen tragen kann. Die irritierende Einstiegssituation schafft einen sprech- und denkaktiven Lernanlass: Die Klasse entschlüsselt doppeldeutige Wörter, tauscht Deutungen aus und entwickelt ein erstes Verständnis für gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung. Im weiteren Verlauf erarbeiten die Lernenden den Begriff Teekesselchen und übertragen das Prinzip auf eigene Beispiele. Die Unterrichtseinheit verbindet entdeckendes Lernen , kooperatives Arbeiten und spielerische Sprachbildung . In Gruppen präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Wortbeispiele in Rätselform, hören einander zu und erraten die jeweiligen Lösungen. So werden sprachliche Präzision, aktives Zuhören und mündliche Ausdrucksfähigkeit gezielt gefördert. Die begleitenden Arbeitsblätter steigern den Anspruch schrittweise: von ersten Zuordnungen über Bild-Wort-Beziehungen bis hin zu Dialogen und sprachlichen Umschreibungen „um die Ecke gedacht“. Dadurch eignet sich das Material sowohl zur Einführung als auch zur Vertiefung und Differenzierung. Lehrkräfte können die Einheit flexibel in Einzelarbeit , Partnerarbeit , Gruppenarbeit und im Plenum einsetzen; für die Sicherung stehen zudem Lösungen zur Verfügung. Die Anlage auf 5 bis 6 Unterrichtsstunden unterstützt eine planbare Umsetzung im Unterrichtsalltag. Die Kombination aus Rätsel, Austausch und Lernkontrolle hält die Motivation hoch und macht sprachliche Unterschiede konkret erfahrbar. Die Unterrichtseinheit ermöglicht es, Sprachbewusstheit handlungsorientiert aufzubauen und den kreativen Umgang mit Mehrdeutigkeit nachhaltig zu fördern. Gleichzeitig unterstützt sie Leseverstehen , Kommunikation , regelgeleitetes Arbeiten und den reflektierten Gebrauch von Alltagssprache. Da keine Vorkenntnisse vorausgesetzt werden, lässt sich das Material niedrigschwellig einsetzen und in Primarstufe sowie Sekundarstufe I gewinnbringend nutzen. Die Unterrichtseinheit " Teekesselchen: Alles doppelt oder was?" eröffnet einen motivierenden Zugang zu Mehrdeutigkeit , Wortbedeutung und reflexivem Sprachgebrauch . Die Lernenden setzen sich mit gleichlautenden Wörtern auseinander, deren Bedeutung sich erst aus dem Kontext erschließt. Dadurch wird Sprache nicht nur als Mittel der Verständigung, sondern auch als Gegenstand bewusster Beobachtung erfahrbar. Der spielerische Umgang mit Teekesselchen stärkt Sprachbewusstheit , erweitert den Wortschatz und fördert die Fähigkeit, Bedeutungen zu unterscheiden, zu beschreiben und sprachlich präzise zu formulieren. Methodisch überzeugt das Material durch einen handlungsorientierten, niedrigschwelligen Einstieg und durch Aufgabenformate mit klarer Progression. Die irritierende Anfangssituation aktiviert Vorwissen, erzeugt Gesprächsanlässe und führt direkt in das Unterrichtsthema ein. Daran anschließend ermöglichen die Arbeitsblätter eine schrittweise Vertiefung: von ersten Zuordnungen über Bild- und Wortimpulse bis hin zu anspruchsvolleren Rätsel- und Umschreibungsaufgaben. Die visuelle Unterstützung erleichtert die Bearbeitung, während Gruppenphasen, Präsentationen und gemeinsame Ergebnissicherung kooperatives Lernen fördern. Da keine Vorkenntnisse erforderlich sind, eignet sich die Einheit auch für heterogene Lerngruppen und lässt sich flexibel in unterschiedlich stark gelenkten Unterrichtssettings einsetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fördern und erweitern ihre Sprachkompetenz durch den kreativen Umgang mit der Doppeldeutigkeit von Sprache. lernen die Bedeutungsinhalte von Bildern und Wörtern als Kommunikationsmittel kennen und lernen diese zu benennen, zu deuten und voneinander zu unterscheiden. gebrauchen gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung und werden zu reflexivem Sprachhandeln angeleitet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben und festigen den gezielten Umgang mit dem Internet. führen themenbezogene Befragungen aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander. vergleichen und korrigieren gegenseitig ihre Ergebnisse. halten bei einem themenorientierten Spiel die Regeln ein und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Unterrichtseinheit

In dieser handlungsorientierten fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Maslowsche Bedürfnispyramide" nähern sich die Schülerinnen und Schüler der Frage nach zentralen menschlichen Bedürfnissen. Das Thema "Menschliche Bedürfnisse" kann fachübergreifend in den Sozialwissenschaften, im Fach Deutsch, in Katholischer und Evangelischer Religionslehre oder im Fach Philosophie behandelt werden. Häufig wird das Thema "Bedürfnisse" in Unterrichtsmaterialien mit anderen Schwerpunkten wie "Gewissen" oder "Sinn des Lebens" kombiniert. Diese Unterrichtseinheit nähert sich handlungsorientiert der Frage nach zentralen menschlichen Bedürfnissen. Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichen medial die Maslowsche Bedürfnispyramide und diskutieren ihre Bedeutung unter Einbeziehung der Ergebnisse sprachwissenschaftlich orientierter Internetrecherchen. Schwerpunktmäßig im Deutsch- und Katholischen Religionsunterricht erprobt, versucht die folgende Unterrichtseinheit einen medialen Zugang zur bekannten Maslowschen Bedürfnispyramide. Deren höchsten Stufen, die Selbstverwirklichung und die Transzendenz, sollen anschließend aus sprachwissenschaftlicher Sicht diskutiert werden. Dann wird das Modell vor dem Hintergrund individueller Wünsche und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler aktualisiert. Ablauf der Unterrichtseinheit Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Ablauf der Unterrichtseinheit sowie die entsprechenden Materialien für die Gruppenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre eigenen Bedürfnisse, indem sie das Maslowsche Modell der Bedürfnispyramide kennenlernen. stellen moderne Bilder zusammen, die sie persönlich ansprechen und in ihrer Lebenswirklichkeit beeinflussen, indem sie eine medienkritische Internetrecherche durchführen. veranschaulichen Maslows Theorie durch Bild-Zitate, indem sie eine entsprechende PowerPoint-Präsentation erstellen. diskutieren das Modell und gegenwärtige gesellschaftliche Bedürfnisse, indem sie die Präsentationen der Mitschülerinnen und Mitschüler interpretieren und ihre eigenen Modelle reflektieren. vertiefen ihr Verständnis für die beiden Stufen der Selbstverwirklichung und Transzendenz, indem sie die Begriffe näher definieren. Die textliche Grundlage Als Einstieg lesen die Schülerinnen und Schüler im Plenum den Sachtext zur Bedürfnispyramide nach Maslow. Alternative: Lückentext Alternativ zum kompletten Text (Lösungen) ist die Arbeit mit dem entsprechenden Lückentext denkbar (zunächst in Stillarbeit, danach gemeinsames Vorlesen zur Sicherung der richtigen Ergebnisse im Plenum, siehe Arbeitsblatt). Bildersuche im Netz Danach sollen die Lernenden über die Bilder-Such-Funktion bei Google (oder einer anderen Internet-Suche) nach aussagekräftigen Bildern suchen zu Gegenständen, Personen und Themen, die auch in ihrem Leben eine Rolle spielen und die zur Veranschaulichung der Bedürfnispyramide geeignet erscheinen. Je nach Kursgröße und Rechnerkapazität können die Schülerinnen und Schüler dabei allein, in Partnerarbeit oder Gruppenarbeit am Computer arbeiten. PowerPoint als Visualisierungshilfe Das Maslowsche Modell soll zu diesem Zeitpunkt noch nicht kontrovers diskutiert, sondern zunächst durch eine selbst zu erstellende Präsentation in PowerPoint und mithilfe der individuell recherchierten Bilder visualisiert werden. Die Präsentationen dürfen dabei - je nach Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Lerngruppe - auch bewusst provokativ beziehungsweise medien- und gesellschaftskritisch angelegt werden. Die anschließende Präsentation im Plenum (am wirkungsvollsten durch gemeinsames Anschauen über Beamer) soll neben einer Rückmeldung zu einer ersten Reflexion über die eigenen und fremden "Bildbezüge" zu den Vorgaben nach Maslow führen. Der Interpretation kann sich, vorbereitet durch die Hausaufgabe, in der nachfolgenden Unterrichtsstunde anschließen. Schülerbeispiele Diese PowerPoint-Präsentationen zeigen drei Beispiele gelungener Schülerarbeiten zur visualisierten Interpretation des Maslowschen Modells. An dieser Stelle daher ein Dank an Raphaela Austermeier, Yannick Peitz, Marcus Schniedermeier sowie Niklas Fers und Matthias Möller und schließlich Elena Hansjürgens, alle zurzeit im elften Jahrgang, Kurs Katholische Religionslehre, am Städtischen Gymnasium Delbrück. Die Stufen des Modells Schülerinnen und Schüler diskutieren erfahrungsgemäß gerne über die Reihenfolge der Stufen des Maslowschen Modells oder stellen sogar, belegt an Beispielen verschiedener Kulturen und deren sozialen Systemen, einige Stufen (die unteren oder die höheren) ganz in Frage. Im Hinblick auf religiöse und philosophische Fragestellungen ist eine Auseinandersetzung gerade mit den beiden höchsten Stufen nach Maslow, der Selbstverwirklichung und der Transzendenz, lohnenswert. Sprachwissenschaftliche Betrachtungen Über die sprachwissenschaftliche Untersuchung der beiden Begriffe "Selbstverwirklichung" und "Transzendenz" zum Beispiel über das etymologische Grimmsche Wörterbuch, das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig und die Wortbestandteile beider Ausdrücke (canoo.net) sollen die Schülerinnen und Schüler eine eigene, umfassende Definition der Begriffe versuchen. Wortschatz-Portal Der Deutsche Wortschatz in Daten und Fakten liegt frei zugänglich in diesem Portal. canoo.net Hier schlagen die Lernenden ebenfalls die beiden Begriffe nach. Erkenntnisse Für die Recherche kann der Kurs in zwei Gruppen, eine pro Begriff, unterteilt werden. Ziel der nun anstehenden Paraphrasierung ist die intensive Beschäftigung mit dem "Kern" der Aussage der Begriffe. Durch den Vergleich mit bedeutungsähnlichen und völlig gegensätzlichen Aspekten, durch die Konzentration auf die einzelnen Wortbestandteile und deren Ableitungen sowie - durch zahlreiche Zitate bei Grimm belegt - ihre Verwendungszusammenhänge kommen die Lernenden zu einem tieferen Verständnis für die Bedeutung beider Begriffe. Sie sichern und vertiefen so ihre zuvor schon an praktischen Beispielen erarbeiteten Kenntnisse. In der Phase der Auswertung (mit Präsentation, Vergleich und gegebenenfalls Revision der Ergebnisse) sollte ein Rückbezug zum Ausgangstext geschaffen werden. So kann noch einmal interpretiert werden, wie die beiden Stufen der Selbstverwirklichung und Transzendenz nach Maslow zu verstehen sind.

  • Fächerübergreifend / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Materialgestütztes Schreiben

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassen 11–12 führt die Schülerinnen und Schüler in die Aufsatzform des materialgestützten Schreibens ein. Zum Thema Energiewende und Klimawandel als Aufgabe und Herausforderung für das Handwerk üben sie wissenschaftliches Argumentieren und Schreiben. Dabei stehen den Lernenden eine Auswahl an Textgrundlagen, Formulierungshilfen sowie ein Erwartungshorizont und ein konkreter Situationsbezug als Aufgabenstellung zur Verfügung. Die Einheit kann auch zur Abiturvorbereitung eingesetzt werden. Als Vorbereitung auf Haus- oder Facharbeiten in Schule, Ausbildung oder Studium ist Lerngegenstand im Deutsch-Unterricht der Oberstufe das Erlernen materialgestützten Schreibens, oder anders ausgedrückt, des wissenschaftlichen Schreibens. Dieses Unterrichtsmaterial bietet Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 11 oder 12 eine Anwendungsmöglichkeit des Erlernten. Dabei steht den Lernenden eine interessante Ausgangssituation zur Verfügung, die es sich zum Ziel setzt, mithilfe ausgewählter Texte und Linkvorschläge eine Grundlage zum Verfassen eines Vortragstextes für eine Schulveranstaltung zu schaffen. Der Vortrag, der auch tatsächlich an einer Schulveranstaltung gehalten werden könnte, soll sich dabei an Mitschülerinnen und -schüler, Lehrkräfte, Eltern und regionale Politikerinnen und Politiker richten. Die Grundlage zeichnet sich durch verschiedene Texte und Textsorten sowie weiterführende Links aus. Des Weiteren werden Formulierungshilfen mit angegeben; ein Erwartungshorizont rundet das Material ab. Häufig werden im Rahmen dieses Lehrplanthemas höchst theoretische, weit von der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler entfernte Themen zum Üben des materialgestützten Schreibens verwendet. Dieses Material soll daher ein Thema in den Mittelpunkt und in die Diskussion rücken, das aktuell in fast allen Gesellschaftsbereichen vorherrschend ist: der Klimawandel und die damit verbundene Notwendigkeit des klima- und umweltfreundlichen Handelns. Im Fokus steht dabei der Aspekt "Die Energiewende und der Klimawandel als Aufgabe und Herausforderung im Handwerk". Der Themenkreis "Energie- und Klimawende" wird in zahlreichen schulischen Kontexten berührt. Außen vor gelassen wird dabei allzu häufig, dass handwerkliche Leistungen für das Gelingen dieser Wende entscheidend sind. Insofern erlaubt und ermöglicht eine Betrachtung dieses Zusammenhangs im Kontext wissenschaftlichen Schreiben in der Oberstufe einen neuen und besonders relevanten Blick auf die Gesamtthematik. Aktualitätsbezug und Lehrpläne Die Energiewende, der Klima- und Umweltschutz, das Ressourcen sparende Leben und Wirtschaften – kein Gesellschaftsbereich kommt mehr an diesen Themen vorbei. Schülerinnen und Schüler begegnen dieser gesamtgesellschaftlichen und bedeutsamen Aufgabe zuhause, in der Schule, auf dem Weg zu und von der Schule oder in der Freizeit. Daher ist es sinnvoll, diese Thematik auch in der Schule zu behandeln. Die Lehrpläne haben in den meisten Fächern bereits seit Jahren Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit in irgendeiner Weise integriert, individuell können die Themen durch Aktualitäts- und Lerngruppenbezug in den Unterricht geholt werden. Das vorliegende Material integriert den Aspekt der nachhaltigen Gesellschaft in das Lehrplanthema des Faches Deutsch "materialgestütztes Schreiben", auch "wissenschaftliches Schreiben" genannt, das klassischerweise in der elften oder zwölften Klasse als Vorbereitung auf Fach- oder Hausarbeiten behandelt wird. In diesem Rahmen lernen Schülerinnen und Schüler, Texte und Textsorten (in allen Medienformaten) hinsichtlich ihres relevanten und verwertbaren Gehalts einzuschätzen, die für die eigene Aufgabenstellung oder These benötigten Materialien zu beschaffen und zu organisieren und diese strategisch sinnvoll und in eigenen Worten beziehungsweise mit korrekter Zitier- und Belegtechnik in einem Text zusammenzuführen. Dabei gilt es, den spezifischen Textaufbau sowie eine wissenschaftliche Sprache und die Schritte von der Idee bis zur Abgabe des Schülerprodukts zu kennen und zu beachten. Schülerinnen und Schülern fällt dies erfahrungsgemäß zunächst sehr schwer, wenn sie erstmals mit der Komplexität dieser Form des Schreibens konfrontiert sind. Viele Übungsanlässe können hier aber zielführend sein. Das bietet dieses Übungsmaterial Das Material bietet diesen Übungsanlass. Vorkenntnisse sind hierbei notwendig, denn den Schülerinnen und Schülern muss bekannt sein, wie ein Vortrag aufgebaut ist, wie man korrekt zitiert und wie man strategisch an die Bearbeitung des materialgestützten Schreibens geht. Die Materialien dieser Übung umfassen verschiedene Textsorten – sowohl in Print- als auch in Digitalversion – , eine Statistik, diverse Quellen und weiterführende Links. Im Sinne der Binnendifferenzierung bietet es sich an, die einzelnen Textmaterialien als Grundanforderung, zusätzliche ausgewiesene Links als Medium-Niveau und eine zuzügliche freie Eigenrecherche für Fortgeschrittene zu nutzen. Medienkompetenzbereiche der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" werden hier expliziert angesprochen. Thematisch untergliedern sich die Texte in: Was ist die Energiewende? Handwerkliche Berufe in der Energiewende Auszubildenden- und Fachkräftemangel – eine Gefahr / ein Problem für die Energiewende Wie lässt sich die Attraktivität von handwerklichen "Klimaberufen" steigern? Energiewende im Handwerk allgemein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben kriterienorientiert und materialgestützt einen Vortrag zum Thema "Energiewende und Klimaschutz als Aufgabe und Herausforderung für das Handwerk". wenden die Kriterien hinsichtlich Vorgehen/Management, Aufbau, Struktur, Inhalt, Belegtechnik und Sprache im Rahmen des wissenschaftlichen/materialgestützten Schreibens an. schreiben gänzlich (oder nahezu) fehlerfrei und der Textsorte sprachlich angemessen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren aufgabenspezifisch gelenkt und/oder frei im Internet. können Rechercheergebnisse hinsichtlich ihrer Qualität, Vertrauenswürdigkeit und Brauchbarkeit in freien Internetrecherchen einschätzen. wahren das Urheberrecht von Internetquellen durch entsprechende Zitiertechniken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ergebnisorientiert in Einzel- oder Paararbeit. geben sich kriterienorientiert Rückmeldung zu Schülerprodukten.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe II

Globale Erwärmung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Globale Erwärmung" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Sozialformen anhand eines Videos und selbstständiger Recherchearbeit Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten mit diesem Unterrichstmaterial Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung. Dazu setzten sie sich anhand eines Videos mit dem Treibhauseffekt auseinander und benennen negativen Langzeitfolgen. Durch eine anschließende Recherchearbeit beziehen die Lernenden Stellung bezüglich verschiedener in der Gesellschaft diskutierter Fragen wie etwa zum Verhältnis von anthropogenen und natürlichen Ursachen oder zum Pariser Abkommen. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Das Thema "Globale Erwärmung" im Unterricht Das Thema "Globale Erwärmung" ist ein aktuelles und weltweit vielseitig diskutiertes Thema. Nicht nur die Relevanz dieses Themas für unsere Weltgemeinschaft, sondern auch die Brisanz der Klimapolitik wird wohl kaum einem Lernenden entgangen sein. Eine Beschäftigung mit dem Thema beispielsweise im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema Ökologie im Fach Biologie oder im Zusammenhang mit Kohlenstoffdioxid im Fach Chemie ist daher legitim und weckt das Interesse der Lernenden. Vorkenntnisse Die Unterrichtssequenz ist so aufgebaut, dass die Schülerinnen und Schüler damit eine gemeinsame fachliche Grundlage erlangen. Es werden daher keine Fachkenntnisse beispielsweise zum Treibhauseffekt oder zu Klima-Abkommen vorausgesetzt. Die Kenntnis über Reflexion, Absorption und Emission von Wellenlängen ist jedoch hilfreich für eine sprachlich korrekte Darstellung des Treibhauseffektes in der Sekundarstufe II. Didaktische Analyse Das Arbeitsmaterial soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, einen eigenen Standpunkt zu immer wieder diskutierten klimapolitischen Themen zu finden. Dazu wird zunächst eine gemeinsame fachliche Grundlage erarbeitet (Treibhauseffekt und negative Folgen der globalen Erwärmung), um anschließend drei in der Öffentlichkeit diskutierte Fragestellungen zu thematisieren. Hierbei können die Lernenden nach individuellen Interessen wählen, zu welcher Fragestellung sie entsprechend ihrer Vorkenntnisse recherchieren möchten. In einer anschließenden Diskussion in Gruppen wird geübt, den eigenen Standpunkt in Worte fassen zu können. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz wird eine hohe Schüleraktivität erreicht. Verschiedene Sozialformen regen die Schülerinnen und Schüler zum Austausch und zur Diskussionen an. Der möglichst aktuelle Einstieg, beispielsweise über eine aktuelle Schlagzeile, wie auch das Video als Medium sollen das Interesse und die Diskussionsbereitschaft schon zu Beginn der Sequenz wecken. Schwierige Arbeitsaufträge werden durch Partnerarbeiten aufgefangen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen den Treibhauseffekt schlüssig und unter Gebrauch der Fachsprache dar. benennen negative Folgen der globalen Erwärmung. beziehen fachlich begründet Stellung zu aktuellen Diskussionsfragen bezüglich des Themas und können diese kommunizieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das in einem Video dargestelltes Wissen nach Relevanz filtern und strukturiert wiedergeben. üben sich darin, aus komplexen und informationsreichen Internetquellen wesentliche Sachverhalte herauszuschreiben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. stärken ihr Selbstkonzept durch die geschützte Atmosphäre in den Partnerarbeitsphasen. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

El primer beso: Filme synchronisieren im Spanisch-Unterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Freundschaft, Liebe und Gefühle erstellen die Lernenden zu einem bereits vorhandenen Zeichentrickfilm durch Synchronisation und Untertitelung eine neue Handlung, neue Dialoge und neue Spezial-Effekte.Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in dieser Unterrichtseinheit einen Zeichentrickfilm der Peanuts: Der Cartoon "It's your first kiss, Charlie Brown" zeigt den jungen Carlitos in einem wichtigen Lebensabschnitt in seinem noch jungen Leben. Durch Veränderung der Hintergrundgeräusche, neue Musik, Untertitel und ein Neusynchronisieren der Stimmen geben die Lernenden dem Film eine völlig neue Handlung. Das Produkt der vom Autor bereits durchgeführten Unterrichtsreihe wurde beim Bundeswettbewerb für Fremdsprachen (Landesebene Bremen) mit dem ersten Platz im Bereich Medien ausgezeichnet.Die Schülerinnen und Schüler befassen sich in dem Projekt "El primer beso - Synchronisation eines Comics" mit den im Lehrplan für Spanisch vorgegebenen Inhalten und geforderten Kompetenzen. Durch die gewählten Thematiken über Liebe, Freundschaft, sich mit anderen treffen, Träume und Hoffnungen erreicht die Einheit eine große Motivation der Schülerinnen und Schüler bei der Bearbeitung der verschiedenen Medienbereiche. Vorüberlegungen Die Präsenz der Medien im Alltag macht Schülerinnen und Schüler zu Experten, wenn es darum geht, das Synchronisieren und Untertiteln zu erproben. Diese Kompetenzen kommen im Projekt "El primer beso" zum Einsatz. Vorübung Vor der Umsetzung des Projektes "El primer beso" wagen die Schülerinnen und Schüler erste Schritte der Synchronisation: Sie sprechen neue Texte zu einem Filmausschnitt. Plenumsphase Die Schülerinnen und Schüler haben anhand der Vorübung einen Einblick in die Synchronisationsarbeit bekommen und sind nun motiviert für die folgende Arbeit im Projekt "El primer beso". Kleingruppenphase Für die eigentliche Synchronarbeit im Projekt "El primer beso" werden Kleingruppen gebildet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Sprachkompetenzen in den Bereichen Alltagsleben (Hobby, Sport, Transportmittel) und soziales Umfeld (Freunde, Freundschaft, Liebe). gehen in der Zielsprache aktiv mit Medien um. übertragen deutsche Dialoge ins Spanische. Methoden- und Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Mediengeräte. setzen Standardprogramme ein. verwenden Lernprogramme. gestalten, visualisieren und präsentieren Inhalte mit Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über die Arbeiten der verschiedenen Schülergruppen aus und bauen dabei kommunikative Kompetenzen aus. bauen Teamkompetenzen und Teamentwicklungskompetenzen aus, indem sie den Austausch von Ideen innerhalb der Gruppe erproben. bauen Problemlösekompetenzen auf: Was passiert, wenn Inhalte sich nicht so wie geplant verwirklichen lassen? Lehrplan Als Aufgabe und Ziel für den Spanisch-Unterricht nennt der Rahmenplan für Bremen: "In allen Jahrgängen ist die ausgewogene und gleichmäßige Entwicklung des Hör- und Lese-Verstehens, des Sprechens und des Schreibens in der Fremdsprache zu fördern. Dabei ist der kreative Umgang mit Sprache sowie der Einsatz von Medien zur Unterstützung der produktiven Textarbeit und der Präsentation von Arbeitsergebnissen durchgängig weiter zu entwickeln. Ein Sprachenportfolio begleitet den individuellen Lernprozess und dokumentiert umfassend die erreichten Kompetenzen". Kompetenzen Die Abbildung gibt einen Überblick über die Kompetenzbereiche, die bei der Synchronisationsarbeit abgedeckt werden. Vorwissen der Lernenden aktivieren Viele Schülerinnen und Schüler können sicher etwas mit dem Begriff Synchronisieren verbinden und wissen ungefähr, worum es dabei geht. Für diejenigen, die sich anfangs nicht richtig vorstellen können, was in der Unterrichtseinheit zum Thema "El primer beso" auf sie zukommt, ist das spätestens bei der Einleitung und den Beispielen von den Peanuts, den Simpsons oder Futurama klar. Fraglich ist, ob die Lernenden wissen, dass Sprecher und Sprecherinnen den Figuren oder Protagonisten die Worte in den Mund legen und dass andere Menschen dafür verantwortlich sind, die Charaktere mit Geräuschen und Musik erst zu scheinbar realen Figuren machen. Relevanz unterrichtlicher Inhalte für die Lernenden Die Lernenden bekommen durch ihr aktives Mitwirken an "ihrem" Projekt zum Thema "El primer beso" eine ganz andere Rolle und identifizieren sich umso mehr mit dem Projekt. Dieser Punkt ist vor allem dann von Bedeutung, wenn ein größeres Engagement oder andere unvorhergesehene Besonderheiten anliegen, und das ist bei fast allen Medienprojekten der Fall. Unsere Schülerinnen und Schüler sind Experten, wenn es darum geht, mit Medien zu arbeiten. Nutzen Sie das für dieses Projekt. Vorübung: Deutsche Synchronisation Als ersten Schritt auf dem Weg zur zielsprachigen Synchronisation sollen die Schülerinnen und Schüler eine kurze Szene eines Zeichentrickfilms mit eigenen deutschen Texten versehen. Diese werden noch nicht aufgezeichnet, sondern lediglich zum gezeigten Film gesprochen. Vorwissen angleichen Das Ziel dieser kleinen Vorübung ist es, allen Schülerinnen und Schülern die gleichen Voraussetzungen für das Projekt "El primer beso" zu verschaffen. Das bietet sich vor allem deshalb an, weil bei der laufenden "Produktion" des Endproduktes die Zeit fehlen wird, um große Wissenslücken zu schließen oder Verständnisübungen einzuschieben. Diese kleine erste Synchronisation in ihrer Muttersprache ist der erste Schritt im Projekt. DVD-Spieler mit TV-Gerät oder Beamer mit Multimedia-PC. Optimal wäre es, den Film auf einen Server zu stellen oder eine kurze Sequenz herauszulösen, sodass alle Lernenden frei darauf zugreifen können. Beachten Sie dabei rechtliche Aspekte. einen Comic als Film (einen Ausschnitt von einer bis zwei Minuten) Wörterbuch Deutsch/Spanisch in Online- oder Print-Format das Beispiel-Raster Filmausschnitt ansehen und neuen Kurztext erstellen Die Lernenden arbeiten in dieser Phase des Projekts "El primer beso" einzeln oder in Kleingruppen. Zeigen Sie den Filmausschnitt (ohne Ton) ein bis zweimal oder gewähren Sie den Lernenden Zugriff auf die Film-Datei. Die Lernenden sollen sich Gedanken zu dem Ausschnitt machen, sich kurze Dialoge vorstellen und diese aufschreiben (in der vorbereiteten Arbeitsdatei). Erweiterung für größere Gruppen Sollte die Gruppe sehr groß sein, kann schon zu diesem Zeitpunkt auch an der Musik und anderen ergänzenden Geräuschen in Kleingruppen gearbeitet werden. Dazu müsste der Arbeitsauftrag um die ergänzten Bereiche erweitert werden. Zum Abschluss der ersten Stunde im Projekt "El primer beso" sollen die Schülerinnen und Schüler die Figuren sprechen lassen. Lassen Sie den Film ablaufen, und die Lernenden sprechen ihre Texte passend zu den Figurenbewegungen. Für den weiteren Verlauf der Arbeit im Projekt "El primer beso" ist es wichtig, dass der Zeichentrickfilm ausgesucht wurde, der eine möglichst große Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern hat. Die Lehrkraft entscheidet gemeinsam mit den Lernenden, welche Sequenzen herausgelöst werden oder ob der komplette Cartoon bearbeitet werden soll. In diesem Beispiel wurde der Peanuts-Film "It's Your First Kiss, Charlie Brown" zum Synchronisieren ausgewählt. Schritt 2: Die Arbeitsmaterialien Diese Sequenz(en) werden herauskopiert und die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Arbeitsblatt beziehungsweise die Arbeitsdatei mit den leeren Dialog-Spalten. Erstellen Sie auf jeden Fall auch eine Zeitleiste. So können sich die Schülerinnen und Schüler besser orientieren. Sollten Sie nicht daran interessiert sein, dass die Lernenden eine eigene Geschichte schreiben, können Sie auf den dritten Schritt verzichten und den Lernenden eventuell gleich deutsche Dialoge geben (dann weiter bei Schritt 4). Im nächsten Schritt erstellen die Schülerinnen und Schüler eigene Dialoge und somit auch eine etwas andere Handlung als im Film-Original auf Deutsch. Das kann in Kleingruppen geschehen und als Hausaufgabe zu Hause weitergeführt werden. Die Lernenden arbeiten zuerst in der Muttersprache, da es so für den rein kreativen Prozess einfacher ist, nach "den Sternen zu greifen". Die Möglichkeit, an anderen Lernorten als im Klassenzimmer zu arbeiten, motiviert zusätzlich. Schritt 4: Übersetzung Die fertigen deutschen Dialoge werden so aufgeteilt, dass jeder Schüler und jede Schülerin einen Dialogteil bekommt, den er oder sie ins Spanische übersetzen muss. Für das spätere Produkt ist es egal, ob diese Person die ihr für die Übersetzung zugeteilte Synchronstimme spricht oder nicht. Schritt 5: Erstellen des Synchron-Drehbuchs Die Lehrkraft überprüft die übersetzten Dialoge und setzt sie in der Tabelle zu einem Synchron-Drehbuch zusammen. Nun kann die Arbeit in den vier Kleingruppen beginnen. Die Klasse wird in Kleingruppen aufgeteilt. Jede dieser Kleingruppe erhält einen anderen Auftrag bei der Synchronarbeit. So gibt es die Synchronstimmen , diejenigen, die die Geräusche und die Musik auswählen und zumischen, eine Gruppe, die die Untertitel schreibt, eine Kleingruppe, in der an Layout und Gestaltung der Dokumentation gearbeitet wird. Schritt 1: Vorbereitung der Synchronisation Die Vorarbeiten für die eigentliche Synchronisation werden in Kleingruppen getroffen. Synchronstimmen Geräusche/Musik Untertitel Layout/Gestaltung lernen ihre Texte auswendig stellen passende Geräusche zusammen erstellen die Untertitel mit einem Textprogramm Dokumentieren die Arbeit der anderen Gruppen lernen/vertiefen die richtige Betonung suchen passende GEMA-freie Musik - Weiterarbeit - erstellen ein DVD-Layout und den Klappentext erproben die Dialoge - Weiterarbeit - - Weiterarbeit - - Weiterarbeit - Schritt 2: Synchronisation Dir Texte werden gesprochen, Musik und Geräusche zugemischt. Planen Sie ausreichend Zeit für diese Phase ein. Synchronstimmen Geräusche/Musik Untertitel Layout/Gestaltung Synchrontexte werden aufgenommen. Geräusche und Musik werden eingefügt. Untertitel werden im jeweiligen Programm eingefügt. Die DVD wird erstellt und gebrannt. Hinweis für die Synchronsprecher Achten Sie darauf, dass die Sprecherinnen und Sprecher die Texte synchron zu den Bewegungen der Figuren im Film aufnehmen. Möglicherweise müssen Sie jetzt Text-Passagen ändern. Die Sprecher müssen auf jeden Fall in dieser Phase den Film in einem ruhigen Raum sehen können. Filmschau in der Klasse Nachdem die Texte gesprochen, die Musik hinzugefügt und die DVD erstellt wurde, findet eine Abschlussvorführung des Fims "El primer beso" für die gesamte Klasse statt. Exemplarische Ergebnisse Um einen Eindruck vom Ergebnis zu liefern, finden Sie hier einige Audio-Sequenzen, mit denen der Film "It's Your First Kiss, Charlie Brown" im Film-Projekt "El primer beso" synchronisiert wurde.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I

Das Umweltbewusstsein stärken: von der Müllvermeidung bis zur Ernährung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Das Umweltbewusstsein stärken: von der Müllvermeidung bis zur Ernährung" lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Aspekte kennen, die zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Dabei soll vor allem die Verantwortung für die Bewahrung der Erde im Mittelpunkt stehen. Die Lernenden sollen anhand der thematisierten Inhalte ein Bewusstsein entwickeln, inwieweit kleine Veränderungen im Alltag große Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Die durch Greta Thunberg angestoßene Klima- und Umweltschutzbewegung ist nicht nur durch die Freitagsdemonstrationen längst auch bei Kindern in Deutschland angekommen. Die Dringlichkeit, sich nicht nur für den Umwelt- und Klimaschutz zu engagieren, sondern auch konkret umweltschonende Maßnahmen umzusetzen, steigt in Korrelation zur Erderwärmung jeden Tag weiter an. Kinder wollen Dinge verändern, zu denen die Politik und Erwachsene nicht im notwendigen Ausmaß bereit sind, brauchen aber Unterstützung und Anleitung, um ein Umdenken und damit einhergehende Veränderungen einzuleiten. Die vorliegende Unterrichtseinheit zum Thema "Das Umweltbewusstsein stärken: Von der Müllvermeidung bis zur Ernährung" setzt dabei an, das Bewusstsein für den eigenen Verantwortungsbereich zu erweitern, um den Schülerinnen und Schülern unmittelbare Handlungs- und Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Das Thema "Umweltschutz verpflichtet - Von Müllvermeidung bis zu Ernährung" im Unterricht Neben den aufgelisteten Kompetenzen ist die Behandlung der Unterrichtseinheit aufgrund der sich unverändernden Aktualität von Umweltschutz von hoher Relevanz. Es geht darum, den Schülerinnen und Schülern konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die im Kleinen bei ihnen selbst anfangen. Sowohl eigene, als auch kollektive Verantwortung wahrzunehmen, die sich ebenso im Widerstand gegen unzureichende politische Maßnahmen für den Umweltschutz zeigt und so wachsen kann, unterstreicht die Bedeutung, die ein Umdenken und eine nachhaltige Veränderung der Lebensweise hat. Die Lehrkraft sollte sich – je nach eigener Schwerpunktsetzung – vorher mit den behandelten Themen auseinandergesetzt haben, benötigt aber kein spezifisches Vorwissen. Das Kultivieren gemeinsamen Lernens mit und von den Schülerinnen und Schülern öffnet in diesem Zusammenhang neue Möglichkeiten für die Tiefe und Offenheit der Auseinandersetzung. Zusätzlich dazu ermöglicht der Einsatz von Ipad oder Computer weitere Recherchemöglichkeiten. Aufgrund der Kombination aus Informationstexten und den damit einhergehenden Arbeitsaufträgen sind Vorkenntnisse seitens der Schülerinnen und Schüler nicht zwingend vorausgesetzt. Durch die schrittweise Heranführung an die Themengebiete Müll, Müllvermeidung und Ernährung sollen die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisiert werden, dass Klima- und Umweltschutz nicht nur notwendig, sondern auch erforderlich ist. Je nach Lerngruppe lässt die Einheit dabei genug Raum für die Fragen der Schülerinnen und Schüler, denen gemeinsam, in Kleingruppen oder individuell durch Recherche nachgegangen werden kann. Gleichzeitig sollte man das Vorwissen der Lerngruppe in den Unterricht integrieren und flexibel auf individuelle beziehungsweise gemeinsame Interessen der Schülerinnen und Schüler eingehen. Abgesehen vom erstellten Arbeitsmaterial bieten sich regelmäßige Phasen der gemeinsamen Reflexion und Diskussion innerhalb eines Unterrichtgesprächs an. Dies muss nicht zwangsweise ausnahmslos mit der Lehrkraft stattfinden, sondern kann auch in einer Kleingruppe organisiert werden. Der Austausch ist essentiell, damit sich gelernte Inhalte setzen können und gleichzeitig Gedanken und Ideen gemeinsam entwickelt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung von Naturgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze und stellen Überlegungen zum Umgang mit Naturgrundlagen sowie zur Umweltverschmutzung und deren Auswirkung an . begründen und reflektieren Kaufentscheidungen (zum Beispiel in Bezug auf aktuelle Trends, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, Preis, zur Verfügung stehende Ressourcen, gesundheitliche Aspekte) . beschreiben Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Zusammenlebens in der Klasse und der Schule und nutzen diese angemessen. setzen sich entwicklungsangemessen mit aktuellem Zeitgeschehen auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen beziehungsweise recherchieren zielgerichtet Textinformationen. nutzen Kindersuchmaschinen (zum Beispiel fragFINN) zur eigenen Recherche zweckgerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner beziehungsweise kooperativ in Kleingruppen zusammen. beschreiben ihren eigenen Verantwortungsbereich im Zusammenhang mit Umweltschutz. werden sich ihrer Vorbildfunktion in Bezug auf Handlungs- und Umsetzungsmaßnahmen zum Klima- und Umweltschutz bewusst und nutzen diese in ihrem unmittelbaren Umfeld.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Ich und meine Welt
  • Primarstufe
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