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Gefühle zeigen: Wörter ordnen zum Thema Eifersucht

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zu den Themen Gefühle, Liebe und Freundschaft ordnen die Lernenden Nomen und Adjektive rund um Eifersucht wie in einem Kreuzworträtsel an. Sie verbessern dabei ihre Lesekompetenz, erweitern ihren Wortschatz und üben sich darin, über Gefühle zu sprechen. Dieses Arbeitsmaterial für die Grundschule verbindet sprachliches Lernen mit emotionaler Bildung und unterstützt Lernende dabei, ihre Gefühle differenziert wahrzunehmen und auszudrücken. Im Mittelpunkt steht das Thema Eifersucht im Kontext von Liebe, Freundschaft und zwischenmenschlichen Beziehungen . Die Lernenden arbeiten mit einer Auswahl an Nomen und Adjektiven wie "Glück", "Liebe", "Freund", "Streit" oder "weinen", die teilweise in einer kreuzworträtselartigen Struktur angeordnet sind. Ihre Aufgabe besteht darin, die Begriffe zu erkennen, sinnvoll zu ordnen und in einen Zusammenhang zu bringen. Dabei setzen sie sich intensiv mit Wortbedeutungen und sprachlichen Strukturen auseinander. Durch das spielerische Arbeiten mit Sprache werden sowohl die Lesekompetenz als auch die Schreibkompetenz gefördert. Gleichzeitig eröffnet das Material Gesprächsanlässe, um über eigene Gefühle zu sprechen und emotionale Erfahrungen zu reflektieren. So trägt die Einheit zur Entwicklung von Empathie, Selbstwahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit bei. Das Arbeitsblatt eignet sich für den Einsatz im Sachunterricht, Ethik, Religionsunterricht sowie im fächerverbindenden Unterricht. Es kann flexibel in Einzelarbeit oder in kooperativen Lernformen eingesetzt werden und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, emotionale Themen sprachlich zu erschließen . Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler benennen und beschreiben Gefühle im Kontext von Eifersucht, Liebe und Freundschaft. ordnen Nomen und Adjektive thematisch und sprachlich korrekt. analysieren Wortbedeutungen und Zusammenhänge. erweitern ihren Wortschatz im Bereich emotionaler Begriffe. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Arbeitsblätter zur strukturierten Bearbeitung sprachlicher Aufgaben. dokumentieren und überprüfen eigene Ergebnisse eigenständig. reflektieren Lernprozesse im Umgang mit Sprache und Emotionen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene Gefühle und Erfahrungen im Austausch mit anderen. kommunizieren empathisch über emotionale Themen. entwickeln Verständnis für die Gefühle und Perspektiven anderer Lernender.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Le Traité de l'Élysée: interaktive Aufgabenseite zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft

Interaktives

Anlässlich des jährlich wiederkehrenden Tags der deutsch-französischen Freundschaft – dem 22. Januar – widmet sich dieses interaktive Arbeitsmaterial der Begründung jenes historisch-bedeutsamen Zusammenwirkens: Dem Élysée-Vertrag, der am 22. Januar 1963 von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichnet wurde und bis heute jährlich memoriert wird. Dieses Material beinhaltet dazu eine interaktive Seite mit verschiedenen Übungen zu Landeskunde, Wortschatzarbeit und Hörsehverstehen und kann sowohl im Präsenz- als auch im Distanz-Unterricht verwendet werden. Der 22. Januar ist auch in diesem Jahr wieder ein Tag zum Zelebrieren einer ganz besonderen Freundschaft: die deutsch-französische Freundschaft ! Dieses interaktive und hybride Arbeitsmaterial startet zunächst mit einem visuellen Einstieg, der die Lernenden zum Assoziieren in der Fremdsprache einlädt. Darauffolgend wird dieser Input in einem audio-visuellen Zweitschritt durch ein Kurzvideo zur Entstehungsgeschichte und Bedeutsamkeit des Élysée-Vertrags aufgegriffen. Im Sinne der Verständnissicherung empfiehlt es sich hier, das Video zunächst stumm zu präsentieren und dazu weitere Assoziationen sammeln zu lassen, bevor es auch mit Ton weiteren inhaltlichen Aufschluss gibt. Der anschließende Schritt vertieft einerseits das thematische Hintergrundwissen und führt andererseits eine Wortschatzarbeit ein: So werden zehn in diesem Kontext wichtige Vokabeln, die dem Video entnommen sind, interaktiv in einem Lückentext gefordert und besprochen. In einer kurzen sich anschließenden Quiz-Phase durch Single-Choice-Fragen wird das Textverständnis gesichert. Zudem führt eine Synonym-Wolke die Wortschatzarbeit systematisch fort und hält die Lernenden in der Zielsprache. Am Ende des Materials führt ein Link zur schriftlichen Digitalversion des Vertrags, die gelesen, zusammengefasst und in der Klasse präsentiert wird. Je nach Lernstand und Lerngruppe ist hier eine Aufteilung der Gesamt- in mehrere Kleingruppen vorteilhaft. Für weitere Informationen und Materialien können die externen Links zurate gezogen werden, die eine Vertiefung und Erweiterung des Unterrichtsstoffes zum Élysée-Vertrag ermöglichen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen wichtige Informationen zum Élysée-Vertrag. wenden kontextgebundenen Wortschatz, auch durch Synonymverwendung, an. kommunizieren holistisch in der Fremdsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Computer, Tablet oder Smartphone zur Informationsbeschaffung und -verarbeitung. recherchieren zielorientiert Internet. arbeiten und präsentieren mit digitalen Formaten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten individuell. arbeiten kooperativ.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Vorstadtkrokodile: Einstieg in eine zeitlose Lektüre

Unterrichtseinheit
14,99 €

Inklusion, Vorurteile, Ausländerfeindlichkeit, Identifikationskrisen und geschlechterspezifische Rollenbilder: All diese aktuellen Themen werden im Buch "Vorstadtkrokodile" angesprochen. Die Geschichte, innerhalb derer die Freundschaft und das Zugehörigkeitsgefühl unter den Hauptfiguren wachsen, bietet an unzähligen Stellen die Möglichkeit, die Lebenswirklichkeit der Kinder aufzugreifen.Die Unterrichtseinheit soll als Einstieg in die Lektüre "Vorstadtkrokodile" dienen. Da sich eine Lektüre meistens über mehrere Wochen hinwegzieht, sollten auch kreative Angebote nicht zu kurz kommen, damit die Schülerinnen und Schüler motiviert bleiben; die vorliegenden Arbeitsblätter sind nur ein kleiner Anstoß dafür. Abhängig von der Lerngruppe können vertiefende Aufgabenstellungen in verschiedene Themenbereiche vorgenommen werden und weiterführende Angebote geschaffen werden. Besonders Rollenspiele bieten sich an, um Situationen nachzuspielen und den Lernenden dabei mögliche Monologe, Dialoge und Haltungen widerspiegeln zu lassen.Wie bereits in der Einleitung erwähnt, deckt das Buch "Vorstadtkrokodile" viele Themenbereiche ab, die in der Lebenswelt von Kindern große Relevanz haben. Es bietet sich daher an, die Themen zu vertiefen, die für die Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung sind beziehungsweise die für die Lerngruppe förderlich sind. Als Lehrkraft sollte man das Buch kennen und gezielte Leseaufgaben formulieren, um die Schülerinnen und Schüler nicht zu überfordern. Auch in Hinblick auf einzelne Arbeitsaufträge und Arbeitsblätter sollte man angeben, welche Seiten für das genaue Lesen erforderlich sind. Die Arbeitsblätter sind ein Impuls beziehungsweise Sprungbrett für die Auseinandersetzung mit dem Buch und mit einzelnen Themen. Diese sollten aber gemäß des literarischen Lernens nach Kaspar Spinner durch weitergehende Anschlussaufgaben weitergeführt werden. Es eignen sich beispielsweise das gegenseitige Vorstellen von Ergebnissen, Museumsgänge oder Rollenspiele. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand eines Bildes zu antizipieren, worum es in der Geschichte geht. entnehmen einem Text wichtige Informationen, um eigene Texte zu produzieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet gezielt nach Informationen. verarbeiten recherchierte Informationen und können diese reduziert präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen selbstständig und in Kooperation mit anderen neue Sachverhalte. setzen sich vertieft mit dem Thema Behinderung auseinander und können so differenziert über das Thema sprechen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Unterrichtsmaterial zu den Terroranschlägen in Paris

Unterrichtseinheit

Anlass zu dieser Unterrichtssequenz waren die Terroranschläge in Paris am 13.11.2015. Diese Materialien sollen Sie dabei unterstützen, die Anschläge gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern im Französisch-Unterricht zu besprechen und aufzuarbeiten.Bei einer Serie von nahezu zeitgleich verübten Attentaten in Bars und Restaurants rund um die Place de la République sowie in einem Konzertsaal kamen in Paris mindestens 129 Menschen ums Leben, mehr als 350 Menschen wurden verletzt. In der Umgebung des Stade de France, in dem zu diesem Zeitpunkt ein Freundschaftsspiel zwischen der deutschen und der französischen Fußball-Nationalmannschaft stattfand, kam es zu mehreren Explosionen. Die Anschläge lösten weltweit große Bestürzung und Betroffenheit aus, und gerade bei jungen Menschen kann der Rede- und Informationsbedarf besonders hoch sein. Die hier angebotenen Materialien unterstützen Sie dabei, die Attentate im Französisch-Unterricht zu thematisieren. Einstieg in die Unterrichtssequenz Als Einstieg bietet es sich an, Filmausschnitte oder Bilder zu den Terroranschlägen zu zeigen. Hier sollte jedoch unbedingt Rücksicht auf Schülerinnen oder Schüler genommen werden, die sich diese nicht ansehen möchten. Anschließend können die Eindrücke und Stimmungen der Schülerinnen und Schüler gesammelt werden, zum Beispiel in Form einer großen MindMap. Womöglich ergibt sich an dieser Stelle bereits ein kurzer Austausch in der Klasse, der unterstützt werden sollte. Hörverstehen und Textarbeit Im zweiten Teil der Sequenz behandeln die Schülerinnen und Schüler die französische Nachrichtensendung "Journal en français facile" vom 14.11.2015, die Sie hier online anhören oder als MP3 herunterladen können. Die Lernenden hören die Sendung zunächst ohne Text und antworten anschließend auf die Globalfragen (terroranschläge-in-paris_ab01_questions-globales.docx). Im zweiten Durchgang arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Arbeitsblatt 1 und füllen den Lückentext aus. Die Lösungen hierzu können Sie diesem Link entnehmen. Die Ansprache von François Hollande dient als Hintergrundinformation und kann bei der Beantwortung der Globalfragen unterstützen. Zum Abschluss werden die Ergebnisse gemeinsam besprochen und offene Fragen geklärt. Auch zum Abschluss der Stunde bietet sich ein weiterer Austausch beziehungsweise eine Diskussion an.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

El primer beso: Filme synchronisieren im Spanisch-Unterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Freundschaft, Liebe und Gefühle erstellen die Lernenden zu einem bereits vorhandenen Zeichentrickfilm durch Synchronisation und Untertitelung eine neue Handlung, neue Dialoge und neue Spezial-Effekte.Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in dieser Unterrichtseinheit einen Zeichentrickfilm der Peanuts: Der Cartoon "It's your first kiss, Charlie Brown" zeigt den jungen Carlitos in einem wichtigen Lebensabschnitt in seinem noch jungen Leben. Durch Veränderung der Hintergrundgeräusche, neue Musik, Untertitel und ein Neusynchronisieren der Stimmen geben die Lernenden dem Film eine völlig neue Handlung. Das Produkt der vom Autor bereits durchgeführten Unterrichtsreihe wurde beim Bundeswettbewerb für Fremdsprachen (Landesebene Bremen) mit dem ersten Platz im Bereich Medien ausgezeichnet.Die Schülerinnen und Schüler befassen sich in dem Projekt "El primer beso - Synchronisation eines Comics" mit den im Lehrplan für Spanisch vorgegebenen Inhalten und geforderten Kompetenzen. Durch die gewählten Thematiken über Liebe, Freundschaft, sich mit anderen treffen, Träume und Hoffnungen erreicht die Einheit eine große Motivation der Schülerinnen und Schüler bei der Bearbeitung der verschiedenen Medienbereiche. Vorüberlegungen Die Präsenz der Medien im Alltag macht Schülerinnen und Schüler zu Experten, wenn es darum geht, das Synchronisieren und Untertiteln zu erproben. Diese Kompetenzen kommen im Projekt "El primer beso" zum Einsatz. Vorübung Vor der Umsetzung des Projektes "El primer beso" wagen die Schülerinnen und Schüler erste Schritte der Synchronisation: Sie sprechen neue Texte zu einem Filmausschnitt. Plenumsphase Die Schülerinnen und Schüler haben anhand der Vorübung einen Einblick in die Synchronisationsarbeit bekommen und sind nun motiviert für die folgende Arbeit im Projekt "El primer beso". Kleingruppenphase Für die eigentliche Synchronarbeit im Projekt "El primer beso" werden Kleingruppen gebildet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Sprachkompetenzen in den Bereichen Alltagsleben (Hobby, Sport, Transportmittel) und soziales Umfeld (Freunde, Freundschaft, Liebe). gehen in der Zielsprache aktiv mit Medien um. übertragen deutsche Dialoge ins Spanische. Methoden- und Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Mediengeräte. setzen Standardprogramme ein. verwenden Lernprogramme. gestalten, visualisieren und präsentieren Inhalte mit Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über die Arbeiten der verschiedenen Schülergruppen aus und bauen dabei kommunikative Kompetenzen aus. bauen Teamkompetenzen und Teamentwicklungskompetenzen aus, indem sie den Austausch von Ideen innerhalb der Gruppe erproben. bauen Problemlösekompetenzen auf: Was passiert, wenn Inhalte sich nicht so wie geplant verwirklichen lassen? Lehrplan Als Aufgabe und Ziel für den Spanisch-Unterricht nennt der Rahmenplan für Bremen: "In allen Jahrgängen ist die ausgewogene und gleichmäßige Entwicklung des Hör- und Lese-Verstehens, des Sprechens und des Schreibens in der Fremdsprache zu fördern. Dabei ist der kreative Umgang mit Sprache sowie der Einsatz von Medien zur Unterstützung der produktiven Textarbeit und der Präsentation von Arbeitsergebnissen durchgängig weiter zu entwickeln. Ein Sprachenportfolio begleitet den individuellen Lernprozess und dokumentiert umfassend die erreichten Kompetenzen". Kompetenzen Die Abbildung gibt einen Überblick über die Kompetenzbereiche, die bei der Synchronisationsarbeit abgedeckt werden. Vorwissen der Lernenden aktivieren Viele Schülerinnen und Schüler können sicher etwas mit dem Begriff Synchronisieren verbinden und wissen ungefähr, worum es dabei geht. Für diejenigen, die sich anfangs nicht richtig vorstellen können, was in der Unterrichtseinheit zum Thema "El primer beso" auf sie zukommt, ist das spätestens bei der Einleitung und den Beispielen von den Peanuts, den Simpsons oder Futurama klar. Fraglich ist, ob die Lernenden wissen, dass Sprecher und Sprecherinnen den Figuren oder Protagonisten die Worte in den Mund legen und dass andere Menschen dafür verantwortlich sind, die Charaktere mit Geräuschen und Musik erst zu scheinbar realen Figuren machen. Relevanz unterrichtlicher Inhalte für die Lernenden Die Lernenden bekommen durch ihr aktives Mitwirken an "ihrem" Projekt zum Thema "El primer beso" eine ganz andere Rolle und identifizieren sich umso mehr mit dem Projekt. Dieser Punkt ist vor allem dann von Bedeutung, wenn ein größeres Engagement oder andere unvorhergesehene Besonderheiten anliegen, und das ist bei fast allen Medienprojekten der Fall. Unsere Schülerinnen und Schüler sind Experten, wenn es darum geht, mit Medien zu arbeiten. Nutzen Sie das für dieses Projekt. Vorübung: Deutsche Synchronisation Als ersten Schritt auf dem Weg zur zielsprachigen Synchronisation sollen die Schülerinnen und Schüler eine kurze Szene eines Zeichentrickfilms mit eigenen deutschen Texten versehen. Diese werden noch nicht aufgezeichnet, sondern lediglich zum gezeigten Film gesprochen. Vorwissen angleichen Das Ziel dieser kleinen Vorübung ist es, allen Schülerinnen und Schülern die gleichen Voraussetzungen für das Projekt "El primer beso" zu verschaffen. Das bietet sich vor allem deshalb an, weil bei der laufenden "Produktion" des Endproduktes die Zeit fehlen wird, um große Wissenslücken zu schließen oder Verständnisübungen einzuschieben. Diese kleine erste Synchronisation in ihrer Muttersprache ist der erste Schritt im Projekt. DVD-Spieler mit TV-Gerät oder Beamer mit Multimedia-PC. Optimal wäre es, den Film auf einen Server zu stellen oder eine kurze Sequenz herauszulösen, sodass alle Lernenden frei darauf zugreifen können. Beachten Sie dabei rechtliche Aspekte. einen Comic als Film (einen Ausschnitt von einer bis zwei Minuten) Wörterbuch Deutsch/Spanisch in Online- oder Print-Format das Beispiel-Raster Filmausschnitt ansehen und neuen Kurztext erstellen Die Lernenden arbeiten in dieser Phase des Projekts "El primer beso" einzeln oder in Kleingruppen. Zeigen Sie den Filmausschnitt (ohne Ton) ein bis zweimal oder gewähren Sie den Lernenden Zugriff auf die Film-Datei. Die Lernenden sollen sich Gedanken zu dem Ausschnitt machen, sich kurze Dialoge vorstellen und diese aufschreiben (in der vorbereiteten Arbeitsdatei). Erweiterung für größere Gruppen Sollte die Gruppe sehr groß sein, kann schon zu diesem Zeitpunkt auch an der Musik und anderen ergänzenden Geräuschen in Kleingruppen gearbeitet werden. Dazu müsste der Arbeitsauftrag um die ergänzten Bereiche erweitert werden. Zum Abschluss der ersten Stunde im Projekt "El primer beso" sollen die Schülerinnen und Schüler die Figuren sprechen lassen. Lassen Sie den Film ablaufen, und die Lernenden sprechen ihre Texte passend zu den Figurenbewegungen. Für den weiteren Verlauf der Arbeit im Projekt "El primer beso" ist es wichtig, dass der Zeichentrickfilm ausgesucht wurde, der eine möglichst große Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern hat. Die Lehrkraft entscheidet gemeinsam mit den Lernenden, welche Sequenzen herausgelöst werden oder ob der komplette Cartoon bearbeitet werden soll. In diesem Beispiel wurde der Peanuts-Film "It's Your First Kiss, Charlie Brown" zum Synchronisieren ausgewählt. Schritt 2: Die Arbeitsmaterialien Diese Sequenz(en) werden herauskopiert und die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Arbeitsblatt beziehungsweise die Arbeitsdatei mit den leeren Dialog-Spalten. Erstellen Sie auf jeden Fall auch eine Zeitleiste. So können sich die Schülerinnen und Schüler besser orientieren. Sollten Sie nicht daran interessiert sein, dass die Lernenden eine eigene Geschichte schreiben, können Sie auf den dritten Schritt verzichten und den Lernenden eventuell gleich deutsche Dialoge geben (dann weiter bei Schritt 4). Im nächsten Schritt erstellen die Schülerinnen und Schüler eigene Dialoge und somit auch eine etwas andere Handlung als im Film-Original auf Deutsch. Das kann in Kleingruppen geschehen und als Hausaufgabe zu Hause weitergeführt werden. Die Lernenden arbeiten zuerst in der Muttersprache, da es so für den rein kreativen Prozess einfacher ist, nach "den Sternen zu greifen". Die Möglichkeit, an anderen Lernorten als im Klassenzimmer zu arbeiten, motiviert zusätzlich. Schritt 4: Übersetzung Die fertigen deutschen Dialoge werden so aufgeteilt, dass jeder Schüler und jede Schülerin einen Dialogteil bekommt, den er oder sie ins Spanische übersetzen muss. Für das spätere Produkt ist es egal, ob diese Person die ihr für die Übersetzung zugeteilte Synchronstimme spricht oder nicht. Schritt 5: Erstellen des Synchron-Drehbuchs Die Lehrkraft überprüft die übersetzten Dialoge und setzt sie in der Tabelle zu einem Synchron-Drehbuch zusammen. Nun kann die Arbeit in den vier Kleingruppen beginnen. Die Klasse wird in Kleingruppen aufgeteilt. Jede dieser Kleingruppe erhält einen anderen Auftrag bei der Synchronarbeit. So gibt es die Synchronstimmen , diejenigen, die die Geräusche und die Musik auswählen und zumischen, eine Gruppe, die die Untertitel schreibt, eine Kleingruppe, in der an Layout und Gestaltung der Dokumentation gearbeitet wird. Schritt 1: Vorbereitung der Synchronisation Die Vorarbeiten für die eigentliche Synchronisation werden in Kleingruppen getroffen. Synchronstimmen Geräusche/Musik Untertitel Layout/Gestaltung lernen ihre Texte auswendig stellen passende Geräusche zusammen erstellen die Untertitel mit einem Textprogramm Dokumentieren die Arbeit der anderen Gruppen lernen/vertiefen die richtige Betonung suchen passende GEMA-freie Musik - Weiterarbeit - erstellen ein DVD-Layout und den Klappentext erproben die Dialoge - Weiterarbeit - - Weiterarbeit - - Weiterarbeit - Schritt 2: Synchronisation Dir Texte werden gesprochen, Musik und Geräusche zugemischt. Planen Sie ausreichend Zeit für diese Phase ein. Synchronstimmen Geräusche/Musik Untertitel Layout/Gestaltung Synchrontexte werden aufgenommen. Geräusche und Musik werden eingefügt. Untertitel werden im jeweiligen Programm eingefügt. Die DVD wird erstellt und gebrannt. Hinweis für die Synchronsprecher Achten Sie darauf, dass die Sprecherinnen und Sprecher die Texte synchron zu den Bewegungen der Figuren im Film aufnehmen. Möglicherweise müssen Sie jetzt Text-Passagen ändern. Die Sprecher müssen auf jeden Fall in dieser Phase den Film in einem ruhigen Raum sehen können. Filmschau in der Klasse Nachdem die Texte gesprochen, die Musik hinzugefügt und die DVD erstellt wurde, findet eine Abschlussvorführung des Fims "El primer beso" für die gesamte Klasse statt. Exemplarische Ergebnisse Um einen Eindruck vom Ergebnis zu liefern, finden Sie hier einige Audio-Sequenzen, mit denen der Film "It's Your First Kiss, Charlie Brown" im Film-Projekt "El primer beso" synchronisiert wurde.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I

Die Romantik in der deutschen Literatur

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit soll die Schülerinnen und Schüler an die Epoche der Romantik in der deutschen Literatur heranführen. Im Besonderen werden die philosophischen und geistigen Grundlagen dieser Epoche an einzelnen Beispielen erläutert. Auch soll die Malerei hier angesprochen werden, die die Epochenbetrachtung abrunden kann. Diese Kenntnisse bilden die Grundlage für den Deutschunterricht der Sekundarstufe I an Gymnasien. Interpretationen einzelner literarischer Texte können in diesem Zusammenhang nicht vorgenommen werden, da dies in zwei Doppelstunden nicht zu leisten ist. Vielmehr soll an dieser Stelle ein umfassendes Bild über die Geisteshaltung "Romantik" erarbeitet werden. Der Hintergrund Kurzinformationen und Internetadressen zum historischen und philosophischen Hintergrund. Arbeitsaufträge Romantik Eine Übersicht über die Arbeitsaufträge für die Schülerinnen und Schüler finden Sie hier. Die Schülerinnen und Schüler gehen auf die Suche nach Schulthemen/Literaturthemen im Internet. erarbeiten den historischen Hintergrund der Epoche. erstellen in Gruppenarbeit Referate. Die Zeit (1795-1835) war gekennzeichnet durch gewaltige Veränderungen, die mit der französischen Revolution und der Herrschaft Napoleons zusammenhingen. Die zunächst in Deutschland sehr positiv aufgenommene Französische Revolution stieß nach der Ermordung Ludwig XVI. und der Schreckensherrschaft Robespierres auf Ablehnung. Weitere wichtige Ereignisse waren die Niederlegung der römisch-deutschen Kaiserwürde durch Franz II. und die Selbsternennung Napoleons zum Kaiser. Die nachfolgenden Befreiungskriege und der Wiener Kongress führten zur Wiedereinrichtung der vorrevolutionären Ordnung. Das geistige Zentrum der sich entwickelnden romantischen Geisteshaltung war die Stadt Jena. Dort wirkten die Brüder Schlegel, Friedrich Schelling, Friedrich Schleiermacher, Johann Gottlieb Fichte, Ludwig Tieck und Novalis. Kennzeichnend ist die Überwindung der formalen Strenge des Klassizismus und die Betonung des individuellen Naturerlebens als zentrale künstlerische Aussage. Ähnlich wie in Malerei und Philosophie verstanden die romantischen Dichter die Natur als Offenbarung des Göttlichen. Diese pantheistische Weltauffassung läßt die Romantiker die Allgegenwart Gottes in der Natur darstellen. Die philosophischen Grundlagen dafür schufen August Wilhelm und Friedrich Schlegel, Friedrich Schelling und Friedrich Schleiermacher. Als Sujets stehen Märchen, Mythen, Sagen und das Mittelalter im Vordergrund. Die auf dem Arbeitsblatt befindlichen Links können durch weitere ergänzt werden (s. "Zusatzinformationen" auf der Startseite dieser Einheit, außerdem Links unter "Hintergrund"). Kurzreferate in Gruppenarbeit, Themen: Frz. Revolution Napoleon Befreiungskriege Wiener Kongress Kurzreferate in Gruppenarbeit, Themen: Malerei: Friedrich, Koch, Delacroix Aufklärung: Lessing, Gottsched Informationen z.B. unter: Aufklärung Welche Sujets werden bevorzugt? Welche Gattungsformen werden bevorzugt? Wie wird Freundschaft dargestellt? Was bedeutet Freiheit für die Romantiker? Informationen z.B. unter Die Epoche der Romantik

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Generation Corona? – Die Schulzeit während der Pandemie reflektieren

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist die letzte von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Ziel der fünften Unterrichtseinheit ist es, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Schulzeit während der Pandemie zu reflektieren.In der Themenreihe "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" sind außerdem diese Unterrichtseinheiten erschienen: "Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?" "Generation Corona? – Was tut dir gut?" zum Thema Resilienz, "Generation Corona? – Achte auf dich und andere!" zum Thema psychische Belastungen und "Generation Corona? – Du bist nicht allein!" , die seriöse Hilfsangebote vorstellt. Schulschließungen, plötzlich wegfallende soziale Kontakte, Distanzunterricht: Für Schülerinnen und Schüler hatten die Pandemiezeit und insbesondere die Lockdowns eine starke Veränderung des täglichen Lebens zufolge. Wie sind Schülerinnen und Schüler damit umgegangen? Die Unterrichtseinheit wirft einen Blick zurück auf die Erlebnisse und Gefühle von jungen Menschen während dieser Zeit. Sie blickt aber auch auf die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer – und sie fokussiert auf das Thema der sozialen Kontakte, die von zahlreichen jungen Menschen nach den Erlebnissen in der Pandemie heute bewusster wahrgenommen werden. Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem Thema Schule während der Pandemie. Vor allem kommen Schülerinnen und Schüler aus dem Podcast "Generation Corona?" zu Wort, die berichten, wie sie selbst den Distanzunterricht, die Strukturierung ihres eigenen Alltags sowie Freundschaften erlebt haben. Es soll aber auch thematisiert werden, wie der Distanzunterricht aus Sicht der Lehrkraft verlaufen ist. Vorkenntnisse sind in diesem Fall nicht notwendig, da es in dieser Unterrichtseinheit um persönliche Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkraft geht. Notwendig ist eine Offenheit, mit subjektiven Ansichten umzugehen. Vor allem sollen Schülerinnen und Schüler aktiviert werden, sich selbst zu ihren Erlebnissen während der Pandemiezeit zu äußern und diese in Worte zu fassen. Als Impulse werden mehrere Audio-Ausschnitte gemeinsam angehört, die aus der Podcastreihe "Generation Corona?" stammen. Hier ist es notwendig, die Möglichkeit zum Abspielen dieser Audios vorzubereiten. Des Weiteren werden verschiedene Arbeitsblätter ausgeteilt, die die Schülerinnen und Schüler selbst bearbeiten sollen. In dieser Unterrichtseinheit ist auch vorgesehen, dass die Lehrkraft persönlich über ihre Erlebnisse während der Coronazeit berichtet. Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, der Lehrkraft Fragen zu stellen. Ist dies nicht gewünscht, so kann diese Erarbeitung weggelassen werden. Alternativ ist es auch möglich, dass die Lehrkraft selbst über Herausforderungen und Erlebnisse während der Pandemiezeit berichtet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und differenzieren persönliche Erfahrungen. stärken ihr Reflexions- und Empathievermögen. setzen sich mit Statistiken und Veränderungen im Zeitverlauf auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit Infografiken und Statistik . Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. notieren Stichworte zu ihren Gefühlen. lernen, einander zuzuhören und eigene Ergebnisse zu präsentieren. lernen, gezielte Fragen zu formulieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

UNESCO-Projektschule: Clemens-Brentano-Europaschule Lollar

Fachartikel

Die Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar, an der Schülerinnen und Schüler aus über 50 Ländern zusammenleben und arbeiten, unterhält freundschaftliche Kontakte zu zahlreichen Schulen aus aller Welt. Da sie schon seit vielen Jahren in diesem Sinne arbeitet, wurde sie 1995 fest in das Netzwerk der UNESCO-Schulen eingebunden und orientiert sich an den gemeinsamen Zielen.

  • Fächerübergreifend

Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist die zweite von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie sie sich für und in Krisen stärken können. Im Fokus steht der Begriff "Resilienz" – so sollen verschiedene Ansätze thematisiert werden, um die eigene Resilienz zu stärken. Vor allem geht es dabei um soziale Kontakte, Freizeit und Hobbys sowie um kreative Strategien während der Pandemie.Die Unterrichtseinheit setzt die Reihe zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" fort, zu der bereits die erste Einheit " Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt? " erschienen ist. Fehlende soziale Kontakte, wegbrechende Hobbys, Sorgen und Ängste, Zusammenleben mit der Familie auf engem Raum: Während der Pandemie-bedingten Lockdowns gab es viele Herausforderungen für junge Menschen Die vorliegende Unterrichtseinheit soll Jugendlichen das Thema "Resilienz" näherbringen. Wie kann man die eigene mentale Widerstandskraft stärken? Was kann man tun, um Krisen besser zu überstehen ? In der Unterrichtseinheit geht es einerseits um den Begriff der Resilienz , andererseits um konkrete Ausprägungen, Inhalte und Maßnahmen. Dabei wird nicht nur thematisiert, wie die eigene Resilienz gestärkt werden kann, sondern auch die Möglichkeit, andere Menschen zu unterstützen, ihnen Mut zu machen und positive Gedanken zu fördern. Ein wichtiger Faktor dabei sind die sozialen Kontakte, die viele junge Menschen während der Coronazeit möglicherweise nicht in dem Maße pflegen konnten, wie sie es gerne gehabt hätten. Die Unterrichtseinheit zeigt in Audio-Einspielungen auf, welche Strategien junge Menschen entwickelt haben, Kontakte trotz der Lockdowns zu halten. In weiteren Audio-Einspielungen geht es um Möglichkeiten, anderen Menschen zu helfen sowie um die Wichtigkeit von Freundschaften gerade in Krisenzeiten. Die Unterrichtseinheit will die Schülerinnen und Schüler für die Wichtigkeit von Resilienz sensibilisieren – und Wege aufzeigen, die eigene Resilienz zu stärken. Ziel ist es zudem auch, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, wie sie anderen Menschen helfen können, besser durch (künftige) Krisen zu kommen. Wichtig sind dabei ganz konkrete Ansätze und Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbst mit der Pandemie umgegangen sind und wie sie durch konkrete Änderungen des eigenen Verhaltens die eigene Krisenfestigkeit und Widerstandsfähigkeit stärken können. Drei Arbeitsblätter begleiten die Unterrichtseinheit. Auf dem ersten Blatt notieren die Schülerinnen und Schüler, welche Strategien sie selbst entwickelt und kennengelernt haben, um Kontakte trotz Lockdown zu halten. Auf dem zweiten Arbeitsblatt zum Thema "Resilienz" füllen sie den theoretischen Begriff mit konkreten Inhalten. Auf dem dritten Arbeitsblatt findet sich die Anleitung für das Rollenspiel zu den Themen soziale Kontakte, Mut und positive Gedanken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, was sich hinter dem Begriff "Resilienz" verbirgt. kennen unterschiedliche Definitionen für den Begriff "Resilienz". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Medien (Text, Audio, Bild) zum Wissenserwerb einzusetzen. trainieren die Recherche im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. entwickeln ein Rollenspiel. lernen, einander zuzuhören und präsentieren eigene Ergebnisse.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Fächerübergreifend / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

SMART Trick: Kreative Kurzfilme erstellen

Unterrichtseinheit

Daumenkino ade? Nicht ganz! Stop-Motion-Filme nutzen das Prinzip: Schülerinnen und Schüler werden zu Regisseurinnen und Regisseuren eines Films, mit dem sie sich kreativ Lernenden ihrer spanischen Partnerklasse vorstellen können. Film ab! In dieser Unterrichtseinheit erstellen Schülerinnen und Schüler mithilfe eines SMART Boards einen kleinen Trickfilm, um sich ihren (eTwinning-)Partnerschülerinnen und Partnerschülern in Spanien vorzustellen. Die Lernenden erstellen vorab einen Dialog und ein Szenario, das sie anschließend kreativ an einem SMART Board umsetzen. Mithilfe der Stop-Motion-Technik werden einzelne Bilder fotografiert und mit einem Videoschnitt-Programm zum Leben erweckt. Anschließend werden die Figuren synchronisiert und erhalten so neben der Bewegung die passenden Stimmen. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich in dem Projekt "SMART Trick" mit der Verfilmung und Vertonung eines eigenen Stop-Motion-Films. Durch die gewählte Präsentationsform erzielt die Unterrichtseinheit bei Schülerinnen und Schülern eine große Motivation, sich der eTwinning-Partnerklasse vorzustellen. Durchführung der Unterrichtseinheit Drehbuch schreiben, editieren, synchronisieren: Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Bilder in Ihrem Unterricht laufen lernen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Sprachkompetenzen in den Bereichen Alltagsleben (Hobby, Sport, Alltag) und soziales Umfeld (Freunde, Freundschaft) erweitern, um diese während eines Austausches aktiv anwenden zu können. in der Fremdsprache kreativ mit Medien umgehen. ihre Arbeitsergebnisse ansprechend präsentieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das SMART Board aktiv nutzen. Standardprogramme einsetzen. Inhalte mit Medien gestalten, diese visualisieren und präsentieren. die eigene Medienkompetenz ausbauen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen sich über die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen austauschen und dabei kommunikative Kompetenzen ausbauen. Teamkompetenzen und Teamentwicklungskompetenzen ausbauen, indem sie den Austausch von Ideen innerhalb der Gruppe erproben. Problemlösungskompetenzen aufbauen: Was passiert, wenn Inhalte sich nicht verwirklichen lassen wie gedacht? Den Schülerinnen und Schülern werden Inhalte und Phasen der Unterrichtseinheit vorgestellt und erklärt. Sie erfahren, was das Stop-Motion-Prinzip ist und wie es funktioniert. Außerdem werden sie in die Funktionsweise und Bedienung einer Digitalkamera eingewiesen. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe eines Arbeitsleitfadens in Kleingruppen kreativ mit ihrem Projekt umgehen und sich dabei an die Vorgaben halten (Arbeitsblatt 1). Dazu erstellen sie zunächst einen Ablaufplan und einen kleinen Dialog. In der Notebook-Bibliothek des SMART Boards suchen sie geeignete Grafiken. Schritt 1: Grafiken fotografieren Wenn die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal einen Stop-Motion-Film erstellen, sollte der "Film" maximal 20 Sekunden, also 20 Bilder, lang sein. Sie ziehen die Grafiken auf das SMART Board und fotografieren mit einer Digitalkamera das erste Bild. Schritt 2: Fotoserie erstellen Im weiteren Verlauf bewegen die Schülerinnen und Schüler ihre Figur immer etwas weiter auf dem SMART Board, fotografieren sie und erstellen auf diese Weise insgesamt 20 Fotos. Schritt 3: Importieren in Software Nachdem alle gewünschten Fotos aufgenommen worden sind, werden diese auf den Desktop des Boards und dann per Drag and Drop in das Programm iStop Motion gezogen. Dort werden sie der Reihenfolge nach sortiert und können dann (zunächst noch) ohne Ton als Bildfolge abgespielt werden. In diesem Schritt stellen die Schülerinnen und Schüler die erarbeiteten Texte über ihre Person vor. Als Aufzeichnungsmöglichkeiten kommen in Betracht: Mobiltelefon MP3-Player (beispielsweise der iPod nano mit Tonaufnahmefunktion) integriertes Mikrofon des Laptops oder Computers externes Mikrofon. Schritt 5: Abgleich von Audio- und Bildspur Die Audioaufnahmen werden auf ihre Richtigkeit überprüft und anschließend in das iStop-Motion-Projekt eingefügt. Abschließend müssen die Schülerinnen und Schüler noch überprüfen, ob die Audiospur und die Bildspur gleich lang sind. Dann kann das Projekt exportiert werden, und es gilt: Film ab! Wie das fertige Ergebnis aussehen könnte, zeigt ein kleiner Beispiel-Film.

  • Spanisch / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bärengeschichten: ein interaktives Geschichtenbuch

Unterrichtseinheit

Bei diesem Unterrichtsprojekt zum Thema "Bärengeschichten" übernimmt das Spielzeug der Kinder die Hauptrolle. Nirgends lernt es sich leichter und nachhaltiger als im Spiel. Oft wird jedoch schulischer Unterricht und kindlicher Spieltrieb als nicht miteinander vereinbar gesehen. Dabei hatte Friedrich von Schiller bereits erkannt: "Nur dort ist der Mensch ganz Mensch, wo er spielt". Immer wieder mal möchten Kinder ihre Spielsachen mit in die Schule bringen. Dadurch kommt es gelegentlich zu Streitereien in der Klasse. Die Ablenkungsbereitschaft im Unterricht nimmt zu. Meist werden dann mit der Klasse Regeln vereinbart, beispielsweise ein gemeinsamer "Spielzeugtag", um das Problem zu lösen. In einer zweiten Klasse der Berliner Klecks-Grundschule war das Thema Anlass für ein Unterrichtsprojekt, bei dem die Lieblingskuscheltiere der Schülerinnen und Schüler die Hauptrolle besetzen. An neun Lernstationen arbeiteten die Kinder handlungsorientiert zu der Thematik. Entstanden ist dabei unter anderem ein interaktives Bilderbuch, das mit dem Programm Mediator erstellt wurde. Zum Abschluss des Projektes fand eine "Bärenparty" statt. Es kommt gelegentlich zu Streitereien, aber auch zu Unaufmerksamkeiten im Unterricht, wenn Grundschulkinder Spielsachen mit in die Schule bringen. Durch dieses Unterrichtsprojekt, in der das Spielzeug einen ganz anderen Stellenwert erhält, kann den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden, dass ihr eigenes Spielzeug ein wichtiger Bestandteil ihres Umfeldes ist, in der Schule aber nur zu besonderen Anlässen eine Bedeutung hat. Die Idee des Unterrichtsprojektes ist, dass alle Kinder ihr Lieblingskuscheltier zu einem umfassenden Festprogramm in die Schule einladen. Dieser Tag soll ganz unter dem Motto "Teddybären" stehen. Die Stationen An neun Stationen setzen sich die Kinder mit der Thematik handlungsorientiert auseinander. Nutzung von Computer und Internet Hinweise zu den organisatorischen Voraussetzungen, den notwendigen Vorkenntnissen, zu Arbeitsformen und zum Verlauf. Literatur Hier finden Sie Hinweise zur Literatur, die in diesem Unterrichtsprojekt verwendet wurde. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben und illustrieren Geschichten. bestimmen und beschreiben Bären aus der Tierwelt. gestalten ein Lesezeichen. erstellen ein "Fühlbuch". erstellen einen Bären-Kalender. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre bisherigen Erfahrungen im Umgang mit dem Programmen Word und Mediator an und vertiefen diese. recherchieren zur Historie des Teddys und lernen dabei verschiedene Recherchemöglichkeiten kennen. schätzen ihre Ergebnisse ein und bewerten diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zusammen an einem Gemeinschaftsprodukt. erkennen das Bedürfnis nach Zuneigung und Freundschaft und akzeptieren sich damit gegenseitig. erhalten Gelegenheit, geschlechtsspezifische Hemmnisse in der Klassengemeinschaft zu überwinden. Station 1: Rechercheaufgaben im Internet Exemplarische Rechercheaufgabe in der Schulbibliothek: Woher stammt der Begriff "Teddy" (Theodore Roosevelt, genannt Teddy, war ausschlaggebend für den Namen des Plüschtiers.) Station 2: Geschichten schreiben Diese Station kann als reine Computerstation eingerichtet werden, dann empfiehlt es sich, den Computerraum oder eine Medienecke mit mehreren Rechnern dafür freizuhalten. Schreiben und illustrieren können die Kinder alternativ auch auf klassische Weise auf Papier. Dann müssen die fertigen Bilder eingescannt und die Geschichten nachträglich abgetippt werden. Station 3: Gestalten von Bären Dazu benötigen die Kinder jeweils eine Schablone und geeignete Materialien. Entstehen können Lesezeichen in Bärenform, Girlanden für das Bärenfest... Station 4: Forschungsstation Forschungsauftrag "Bären aus der Tierwelt" - zu Braunbär, Eisbär, Grizzlibär, Koalabär, Pandabär, Waschbär - sollen Steckbriefe erstellt werden. Dazu werden Recherchemöglichkeiten in Sachbüchern, Zeitschriften und im Internet bereitgestellt. Verwendete Adressen: wissen.de wasistwas.de fragfinn.de Der Steckbrief war als Arbeitsblatt vorgegeben. Die Kinder suchten Informationen zum Name, Lebensraum, Aussehen, Größe, Gewicht, Aufzucht der Jungen, Verhalten im Winter, Aufzucht der Jungen und so weiter. Außerdem sollten Besonderheiten und eine Abbildung gesucht werden. Station 5: Malstation - einen Bären-Kalender erstellen Ein Fotokalender (Vorlage mit Kalendarium) zum selber Basteln wurde zu den Jahreszeiten passend mit Bildergeschichten gestaltet. Die Gestaltungstechniken (Klebearbeiten, Malen mit Tusche, Filzstift oder Buntstift, Ausmalen von Kopiervorlagen und so weiter können vorgegeben werden, die Kinder wählen eine aus. Station 6: Taststatioen - ein "Fühlbuch" erstellen Für das "Bärenfühlbuch" sollte jedes Kind Materialien mitbringen (zum Beispiel: Schleifpapier, Metallfolie, Velourspapier, Frottee, Plastikfolie, Samt, Holzfurnier, Toilettenpapier ...) Station 7: Backen von "Bärentatzen" Hier kann es hilfreich sein, Eltern zur Unterstützung in die Schule zu bitten. Das Rezept "Bärentatzen" Für den Teig braucht man: 250g Butter 175 g Zucker 2 Tüten Vanillezucker 1 Ei 350g Mehl 75g gemahlene Mandeln für die Füllung Marmelade, Pflaumenmus oder Nutella. Zubereitung: Man rührt Butter, Zucker, Vanillezucker und das Ei zu einer schaumigen Masse. Dazu gibt man vorsichtig das Mehl und die gemahlenen Mandeln. Der Teig wird in eine Spritztüte gefüllt und damit spritzt man Tatzen auf ein mit backpapier ausgelegtes Backblech. Backzeit: 15 Minuten bei 170°C Wenn die Tatzen abgekühlt sind, bestreicht man sie mit Marmelade, Nutella oder Pflaumenmus und "klebt" damit zwei Tatzen zusammen. Zum Schluss kann man sie noch mit Schokoguss braun färben. Station 8: Nähen eines eigenen Plüschbären Dazu benötigen die Kinder Material: Schablone, braunen und weißen Plüschstoff, Nähnadel, passendes Nähgarn, Schere, Filzstift, Füllwatte zum Ausstopfen, zwei Knöpfe für die Augen. Station 9: Spielstation Einüben eines Springspiels, Rollenspiel: ein gespielter Streit zwischen einem schwarzen und einem weißen Teddybären, Teddy-Würfelspiel Spielanleitung zum Hüpfspiel Suche dir einen Mitschüler oder eine Mitschülerin zum Seilspringen. Nehmt ein langes Seil, das von zwei Kindern an beiden Enden geschlagen wird. Dazu sprecht im Reim: Teddybear, teddybear, turn around, (Teddybär, Teddybär, dreh dich um) Teddybear, teddybear, touch the ground, (Teddybär, Teddybär, berühre den Boden) Teddybear, teddybear, show your shoe, (Teddybär, Teddybär, zeige deinen Schuh) Teddybear, teddybear, I love you! (Teddybär, Teddybär, ich liebe dich!) Seit Beginn der ersten Klasse lernten die Kinder wöchentlich eine Stunde am Computer und erwarben erste Grundfertigkeiten im Umgang mit Windows und Office. Für das Programm Mediator bedarf es einer Einweisung mit ersten Übungen. Dann können die Kenntnisse im Unterrichtsprojekt angewendet werden. Die Einzelarbeiten der Kinder sollen hinterher zu einem geschlossenen Ganzen (Produkt) zusammengefügt werden. Dafür ist es wichtig, sich untereinander abzusprechen und gegebenenfalls genauen Anweisungen zu folgen, damit zum Beispiel nicht gleiche Dateinamen überschrieben werden und Fehler entstehen. Organisatorische Voraussetzungen Selbstbestimmt arbeiten Die Kinder sollten möglichst selbstbestimmt ihre Arbeit an den Stationen einteilen. Dies kann zur Folge haben, dass sehr viele Kinder zur gleichen Zeit in den Computerraum möchten. In meiner Klasse hatte ich deshalb die Teilnehmerzahl für diese Station auf jeweils sechs Schülerinnnen und Schüler begrenzt. Damit hatte jedes Kind einen eigenen Computer zur Verfügung. Zusammenarbeit in Teams Die Arbeit am eigenen Computer war nicht zwingend, es konnte auch gemeinsam gearbeitet werden. Die Arbeit im Team war sehr wichtig. Hilfreich ist es, wenn die Zusammensetzung der Teams den Kenntnisstand der Kinder hinsichtlich des Umgangs mit dem Computer berücksichtigt. Auch weitere Aspekte, beispielsweise geschlechtsspezifische oder differenzierungsrelevante seien an dieser Stelle erwähnt. Von einer CD-ROM mit Cliparts wählte ich eine Reihe von Teddybärenbildern zu den unterschiedlichsten Situationen aus. Die Bilder habe ich vergrößert ausgedruckt und an die Tafel geheftet. Im Kreisgespräch ergaben sich spannende Geschichten. Die Kinder sollten nun je eine Geschichte schreiben. Da die Programme Word und Paint schon bekannt waren, waren hier nicht viele zusätzliche Hilfen und Hinweise nötig. Die Geschichten wurden am Computer den Kindern selbst geschrieben und fehlerkorrigiert. Aufgrund der bereits erworbenen Kenntnisse in der Bedienung von MS Word war hier wenig Unterstützung für die Kinder nötig. Sie konnten ihre Texte weitgehend selbstständig tippen und abspeichern. Für die Arbeit mit der Textverarbeitung und dem Malprogramm (in unserem Fall Windows-Paint) stellte ich eine kurze Arbeitsanleitung zur Verfügung. Bei der Einführung des Programms Mediator kam der Beamer zum Einsatz. Die notwendigen Teilschritte erläuterte ich vor gesamten Klasse, bevor die Kinder anhand eines Übungspfades mit dem Programm arbeiten konnten. Literatur-Werkstatt In der Literatur-Werkstatt sprechen die Kinder über Freundschaft, spielen Eifersuchtsszenen nach und überlegen, wie man am besten eine Versöhnung anfängt. Aufgaben zur Texterschließung und zahlreiche Schreibanlässe unterstützen dabei das sinnerfassende Lesen der Geschichte. Und die Kinder erfahren etwas über Koalabären, Eisbären, Gummibärchen ... Sie schreiben ein Bären-ABC, basteln Bären-Anstecker, nähen einen eigenen Wuschelbär und backen Bären-Gesichter. Kurzinformationen Titel Kreative Ideenbörse (Grundschule) Autorinnen Monika Zeidler, Marion Klinger Verlag mvg-Verlag ISBN 3-478-72070-2 Preis 98,00 EUR* (jährlich 4 Nachlieferungen mit je ca. 100 Seiten, Seitenpreis: EUR 0,23) Kreative Ideenbörse Grundschule Unterrichtseinheiten mit kopierfertigen Arbeitsmaterialien zu den Themenbereichen: Zusammenleben, Gesundheit, Heimat, Natur/Pflanzen, Natur/Tiere, Natur/Wissenschaft, Raum und Zeit, Medien und Konsum. Kam zum Einsatz beim Backen der Bärentatzen, Basteln der Girlanden und der Erstellung der Steckbriefe. Kurzinformationen Titel Literatur-Werkstatt Wuschelbär Autorin Ursula Arndt Verlag Verlag an der Ruhr ISBN 3-86072-641-2 Preis 17,90 €

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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