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Il n’est pas mignon, Oscar ? Le court-métrage « Coup de bol » en classe de FLE

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Kurzfilm "Coup de bol" bietet Vorschläge für die unterrichtliche Beschäftigung mit einem 2019 erschienenen, wunderschönen, humorvollen Kurzfilm. Die Aufgaben zum Kurzfilm werden in zwei unterschiedlichen Niveaustufen (A1/A2 sowie B1) angeboten. Die Arbeit an einem Film im Fremdsprachenunterricht macht Spaß, aber Sie haben nicht immer die Zeit, ihn vollständig anzusehen. Das kann frustrierend sein! Hier können Kurzfilme eine gute Alternative sein. Diese sind bereits ab dem ersten Lernjahr einsetzbar. Die Verwendung von Kurzfilmen im Französischunterricht ermöglicht es, Sprache und Kultur auf eine andere Weise anzugehen und kann den Unterricht deshalb erheblich bereichern. Das Unterrichtskonzept beinhaltet zwei Vorschläge: zum einen für das Anfängerniveau und zum anderen für fortgeschrittene Lernende und ermöglicht somit ein binnendifferenzierendes Arbeiten mit Lernern unterschiedlichen Klassenstufen. Der Film erzählt von den Abenteuern eines kleinen Jungen namens Oscar, dessen Mutter die unglückliche Idee hat, ihm für seinen ersten Schultag einen schrecklichen Topfhaarschnitt zu verpassen. Ziemlich verärgert versucht Oscar auf dem Weg zur Schule, seine Haare unter einer Mütze zu verstecken. In der Schule angekommen lässt ihn der Schuldirektor die Mütze abnehmen und weist ihn barsch auf sein Zuspätkommen hin. Mit der Befürchtung, von seinen neuen Mitschülern ausgelacht zu werden, muss er sich ohne Kopfbedeckung der Klasse stellen. Kaum betritt er das Klassenzimmer, erwartet ihn eine Überraschung... Das Thema "Le court-métrage" im Unterricht Mit dieser authentischen, praxisorientierten Einheit soll den Schülerinnen und Schülern quer durch die Sekundarstufe I das Alltagsleben eines kleinen Franzosen nahe gebracht werden. Somit motiviert die Lehrperson ihre Schülerinnen und Schüler dazu, mithilfe eines audiovisuellen, authentischen Mediums einen echten Einblick in das Leben und die Gewohnheiten eines jungen französischen Schülers zu gewinnen. Die Lehrperson ermutigt ihre Schülerinnen und Schüler dazu, eigene Meinungen, Feststellungen und Reflexionen in den Unterricht einzubringen. Vorkenntnisse Lexikalische Kenntnisse über Alltagsleben, Schule, Vorlieben und kleine Abenteuer können vorausgesetzt werden, müssen aber nicht! Denn der Kurzfilm kann auch für die Erstverwendung im Sinne der Wortschatzeinführung zu den oben genannten Themen eingesetzt werden. Es sollte insgesamt Wert darauf gelegt werden, dass sich die Schülerinnen und Schüler sowohl schriftlich als auch mündlich kommunikativ, kreativ und reflektiert einbringen und sich frei äußern können. Didaktische Analyse Kurzfilme sind ein sehr motivierendes Material für die Lernenden jeder Altersstufe. Da dieser Kurzfilm mit einer guten Minute Spielzeit und sehr wenig Text äußerst kurz ist, kann ihn die Lehrperson flexibel, variationsreich und binnendifferenzierend verwenden. Mit dem Einsatz des Kurzfilms fokussiert die Lehrperson auf einen erlebnisorientierten, reflektierten und eben auch humorvollen Ansatz. Darin werden Aktivitäten ausgeführt, die eigene und eigenständige, reflektierte Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler entwickeln können. Dies geschieht auch im Sinne interkulturellen Verständnisses und der Entwicklung von Empathiefähigkeit. Methodische Analyse Dieser Kurzfilm enthält wenig Text beziehungsweise sehr kurze Dialogparts und wird deshalb - je nach Niveau und Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler sowie auch behandelten beziehungsweise zu behandelnden Unterrichtsinhalten - verwendet. Die Behandlung des Kurzfilms benötigt keine Transkription, denn die Bilder respektive Szenen über den knapp gehaltenen dialogischen Part hinaus, bilden eine wertvolle Unterstützung für das Verständnis an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einen aktuellen französischen Kurzfilm kennen und erschließen den Handlungsrahmen. erwerben neues Wissen (Anfängerniveau) beziehungsweise bauen ihr bereits vorhandenes Wissen (Fortgeschrittene) zu ihnen bekannten Themenfeldern auf (Wohnlage, Start in den Tag (petit-déjeuner), Haarschnitt und Schule). trainieren und vertiefen ihre Sprachkompetenz im Bereich der mündlichen und schriftlichen Produktion sowie der kreativen Ausdrucksfähigkeit. sprechen über ihren Lebensalltag und ihre Erfahrungen mit ähnlichen beziehungsweise besonderen Abenteuern. arbeiten mit nicht-didaktisierten Materialien. entwickeln Kriterien für Meinungen, Stellungnahmen und Reflexionen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren auf französischen Internetseiten Informationen zu Definitionen und Redewendungen (Niveau B1). holen eigenständig und aktiv Informationen im Internet ein und analysieren diese (Niveau B1). erfahren die hohe künstlerische und gestalterische Qualität des Produkts: Werbefilm. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Tandemarbeit das Zusammenarbeiten als Team. nehmen andere Lebenswirklichkeiten und -standards wahr. lernen differenzierte Sichtweisen kennen. entwickeln und trainieren interkulturelles Verstehen und Einfühlen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Wie funktionieren Nuklearwaffen?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Nuklearwaffen lernen die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise von Kernspaltungs- und Wasserstoffbomben kennen. Ausgehend von der Darlegung der Entwicklungen nach der Entdeckung der Kernspaltung im Jahr 1938, recherchieren die Lernenden eigenständig zum Aufbau und zur Funktionsweise einer Plutoniumbombe sowie einer Wasserstoffbombe. Ziel der Einheit ist ebenso das Überblicken kurz- und langfristiger Folgen und Auswirkungen nach Atombombenabwürfen.Das Wissen um die Vorgänge der friedlichen Nutzung der Kernenergie durch kontrollierte Kernspaltung beziehungsweise Kernfusion im Vergleich zur unkontrollierten Energiefreisetzung in Millionstel Sekunden sind für die Lernenden von entscheidender Bedeutung bei der Bewertung der friedlichen Energiegewinnung und der gleichzeitig möglichen militärischen Nutzung mit den daraus resultierenden verheerenden Zerstörungen und über Generationen andauernden gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Menschen. Die Möglichkeiten der militärischen Nutzung der Energiefreisetzung durch Kernwaffen sind leider auch in der heutigen Welt denkbar; umso wichtiger ist es, genau Bescheid zu wissen über Bau- und Funktionsweise solcher Massenvernichtungswaffen und deren Auswirkungen für die Menschheit - sollte es zu einer Anwendung kommen. Nuklearwaffen als Thema im Physik-Unterricht Die Unterrichtseinheit zum Thema Nuklearwaffen beschäftigt sich mit einer Entwicklung, die nach der Entdeckung der Kernspaltung im Jahr 1938 so nicht vorhersehbar war. Unter dem Decknamen "Manhattan-Projekt" wurde ab dem Jahr 1942 in der Wüste von Nevada die Kernspaltungsatombombe entwickelt. Mit dem Abwurf der ersten Uranbombe (Bezeichnung Little Boy) kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 6. August 1945 auf die japanische Stadt Hiroshima und dem drei Tage später folgenden Abwurf der ersten Plutonium-Atombombe (Bezeichnung Fat Man) erreichte diese Entwicklung ihren unrühmlichen Höhepunkt, der 300 000 Tote und eine völlig verwüstete und radioaktiv verseuchte Umgebung hinterließ. Die Entwicklung von Kernspaltungsatombomben war nur der erste Schritt, denn das verstärkte Wissen um die Möglichkeiten der Kernfusion hatte schnell zur Folge, dass auch die Wasserstoff-Bombe entwickelt wurde, deren Energiefreisetzung in schier unvorstellbare Dimensionen vordringen sollte. Das Wissen um die Vorgänge der friedlichen Nutzung der Kernenergie durch kontrollierte Kernspaltung beziehungsweise Kernfusion im Vergleich zur unkontrollierten Energiefreisetzung in Millionstel Sekunden sind für die Lernenden von entscheidender Bedeutung bei der Bewertung der friedlichen Energiegewinnung und der gleichzeitig möglichen militärischen Nutzung mit den daraus resultierenden verheerenden Zerstörungen und über Generationen andauernden gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Menschen. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können in gewisser Weise vorausgesetzt werden, da die Thematik in den verschiedensten Medien immer wieder aufbereitet wird. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nur eingeschränkt zu erwarten, weil das physikalische Wissen zu Aufbau und Funktion von Atomwaffen kaum bekannt ist. Didaktische Analyse Radioaktive Strahlung als Folge von radioaktivem Fallout nach Kernwaffentests dürfte die Lernenden sehr interessieren, weil der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema setzt aber viel konkretes Wissen voraus, um die Gefahren richtig einschätzen zu können. Bei der Behandlung dieses sensiblen Themas muss man darauf achten, dass nur das Wissen um die genauen Abläufe bei der unkontrollierten Kernenergie-Freisetzung die Voraussetzung bietet, bei der Diskussion um das Für und Wider solcher Waffen mitreden zu können. Im Unterricht sollte der Diskussion ausreichend Zeit gegeben werden. Lehrkräfte müssen deshalb gut präpariert sein, um auf kritische Fragen sachkompetent eingehen und antworten zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, wie Kernspaltungs- und Wasserstoffbomben prinzipiell funktionieren. können zum besseren Verstehen der Zusammenhänge Übungsaufgaben zu den unterschiedlichen Nuklearwaffen lösen. kennen die kurz- und langfristigen Folgen und Auswirkungen nach Atombombenabwürfen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare zu Nuklearwaffen im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und entnehmen den unterschiedlichen Formaten sinnvolle Sachinformationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Online-Kurs: Einführung in die Internetsicherheit

Unterrichtseinheit

Der Kurs "Einführung in die Internetsicherheit" ermöglicht einen Überblick über die unterschiedlichen Arten von Daten, deren Bedeutung und Schutzwürdigkeit. Es werden die Methoden aufgezeigt, wie Cyberkriminelle versuchen, Internetnutzerinnen und -nutzer, aber auch Unternehmen und Regierungen, auszuspionieren und zu schädigen. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten wertvolle Hinweise und Tipps, mit welchen Maßnahmen sie ihre Daten wirkungsvoll vor Missbrauch schützen können.Der web-basierte Kurs behandelt die Notwendigkeit von Internetsicherheit, von Internetkriminellen verwendeten Angriffsmethoden, -konzepten und -techniken, den Schutz persönlicher Daten und der Privatsphäre bis hin zum Schutz von Unternehmensdaten und zeigt berufliche Expektanzen im Bereich Internetsicherheit auf. Im Online-Kurs kommen dabei auch kurze Videos, interaktive Übungen und Quizze zum Einsatz, um das Gelernte zu vertiefen. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat erhalten.Die fünf Module des Kurses unterstützen folgende Kompetenzbereiche des Strategiepapiers "Bildung in der digitalen Welt" der Kultusministerkonferenz vom Dezember 2016: 2.2 Teilen 2.4 Umgangsregeln kennen und einhalten 4.1 Sicher in digitalen Umgebungen agieren 4.2 Persönliche Daten und Privatsphäre schützen 6.2 Medien in der digitalen Welt verstehen und reflektieren Je nach Vorkenntnissen und Lerngeschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler benötigt der Gesamtkurs eine Bearbeitungszeit von circa zwölf Stunden. In einem Blended-Learning-Konzept sollten davon mindestens vier Stunden als Präsenzunterricht, je eine Schulstunde pro Modul, stattfinden. Videos und Übungen vertiefen das Gelernte und halten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer interessiert. Mehrere Quizze und ein Abschlusstest überprüfen das Verständnis des Gelernten. Den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern kann nach erfolgreichem Abschluss des Kurses von der Lehrperson ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Der Kurs "Einführung in die Internetsicherheit" steht auf Deutsch und in mehreren anderen Sprachen (unter anderem Englisch, Italienisch, Französisch) zur Verfügung. Im Kurs kann durch einfaches Klicken eines Menüpunktes die Sprache gewechselt werden, sodass er sich auch hervorragend für nicht-deutschsprachige Schülerinnen und Schüler oder in der Fremdsprachenausbildung einsetzen lässt. Die Bereitstellung des Kurses erfolgt über die internetbasierte Lernumgebung Cisco NetSpace® ( www.netacad.com ) und setzt dort einen Account voraus. Nach Registrierung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jedem internetfähigen Computer anmelden und den Kurs absolvieren. Eine Verbindung der Lernorte Schule und zuhause ist dadurch möglich. Zusatzinformationen Lehrkräfte, die Kurse der Cisco Networking Academy im Unterricht einsetzen möchten, erhalten einen Instruktorenzugang auf der Lernplattform. Dieser ermöglicht unter anderem die inhaltliche Konfiguration des Kurses sowie das Einbinden eigener Inhalte. Außerdem kann der Lernfortschritt der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer zu jedem Zeitpunkt eingesehen und bewertet werden. Lehrkräfte erhalten Zugang zur Lernplattform über zwei mögliche Wege: Gründung einer eigenen Cisco Networking Academy an ihrer Schule. Den Link zur Anmeldung einer eigenen Academy finden Sie hier unter " Become an Academy ". Nutzung eines Instruktoren-Accounts über die Deutschland-Akademie des IT-Bildungsnetz e.V. Für nähere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an netacad-deutschland@cisco.com . Die Nutzung der Lernplattform sowie der Kurse ist für Schulen und deren Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Auf Wunsch bietet das Team der Cisco Networking Academy eine ebenfalls kostenlose Einweisung in die vielseitigen Möglichkeiten der Lernplattform an. Nähere Informationen hierzu finden Sie im nachfolgend angefügten PDF-Dokument "Workshop: Nutzung der Kurse im Unterricht". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, warum Internetsicherheit wichtig ist. was persönliche Daten sind und warum diese besonders schutzwürdig sind. die Schutzwürdigkeit von Daten auf Unternehmens- und Regierungsebene zu verstehen. rechtliche und ethische Fragen zum Thema Cybersicherheit zu bewerten. was die Bedeutung von Sicherheitslücken und Exploits in Software ist. welche Arten von Malware und Angriffsmethoden von Internetkriminellen eingesetzt werden. wie man Daten effizient im Internet sichert und sich vor Angriffen schützt. mit welchen Maßnahmen Unternehmensdaten wirkungsvoll geschützt werden können. die Bedeutung von Zertifizierung und die beruflichen Möglichkeiten im Bereich Internetsicherheit kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Arten von Daten es gibt. welche Bedeutung Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit für Daten haben. die gängigen Methoden von Internetkriminellen benennen und verstehen zu können. mit welchen Methoden man Daten erfolgreich sichert und schützt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, den verantwortungsbewussten Umgang mit sensiblen personenbezogenen und unternehmensspezifischen Daten. Informationsquellen im Internet kritisch zu hinterfragen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Deutsch in Willkommensklassen: sich vorstellen und kennenlernen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit hilft Schülerinnen und Schülern in Willkommensklassen an weiterführenden Schulen, sich auf Deutsch zu präsentieren und Kennenlerngespräche zu führen. Die fünf Materialien für Jugendliche mit Migrationshintergrund berücksichtigen verschiedene Niveaustufen und eignen sich sowohl für Lernende mit geringen Deutschkenntnissen als auch für jene Schülerinnen und Schüler, deren Spracherwerb etwas weiter fortgeschritten ist. Je nach Lerngruppe bietet die Einheit verschiedene Einsatzoptionen: Sie können nur einzelne Materialien verwenden oder alle – in diesem Fall entweder chronologisch mit einer Lernprogression oder parallel im Sinne einer Binnendifferenzierung nach Sprachstand. Die Aufgabenstellungen entsprechen dem jeweiligen inhaltlichen Level und nehmen im Hinblick auf die Komplexität zu: Die Schülerinnen und Schüler bilden Sätze aus vorgegebenen Wörtern, vervollständigen Sätze auf der Grundlage von Satzanfängen, formulieren Fragesätze aufgrund von Aussagesätzen, beantworten eigenständig Textverständnisfragen in einfachen Sätzen und fügen die Teile eines umfangreicheren Textes passend zusammen. Durchführung der Unterrichtseinheit Erfahrungsgemäß lässt sich der Unterricht in internationalen Willkommensklassen nicht so präzise planen wie in Lerngruppen des regulären Schulsystems, wo die Schülerinnen und Schüler über ähnliche Vorkenntnisse und Lernvoraussetzungen verfügen. Willkommensklassen sind dagegen strukturell meist viel heterogener , da die Schülerschaft in der Regel aus völlig unterschiedlichen Kulturen, Werte- und Bildungssystemen stammt. Vor diesem Hintergrund ist eine pädagogische, didaktische und methodische Flexibilität der Lehrkraft erforderlich, die im Hinblick auf die vorliegende Unterrichtseinheit drei grundsätzliche Einsatzvarianten ermöglicht: Einsatz einer Teilauswahl an Materialien – zum Beispiel M1 und M2 in Klassen mit geringen Deutschkenntnissen, M3 bis M5 für Lerngruppen mit besserer Sprachbeherrschung. Einsatz des Gesamtpakets im Sinne einer Binnendifferenzierung in äußerst heterogenen Lerngruppen: Schülerinnen und Schüler mit tendenziell geringen Deutschkenntnissen erhalten beispielsweise M1 oder M2, während Lernende mit einer besseren Sprachbeherrschung parallel dazu M3, M4 oder M5 bearbeiten; das individuelle Niveau ist also ausschlaggebend. Einsatz des Gesamtpakets in chronologischer Reihenfolge (von M1 bis M5) mit einer Lernprogression: Planen Sie dafür bitte fünf bis sieben Unterrichtsstunden ein. Aufgrund ihrer Komplexität sind M4 und M5 am besten für Doppelstunden geeignet. Die vorliegende Unterrichtseinheit bezieht sich auf die grundlegenden Themen Präsentation und Kennenlernen. Sie zielt darauf ab, Jugendliche mit Migrationshintergrund in Willkommensklassen auf alltägliche Kommunikationssituationen vorzubereiten. Dafür sind mindestens geringe Deutschkenntnisse erforderlich. Idealerweise ist der Spracherwerb der Lernenden bereits weiter fortgeschritten. Die Reihenfolge der Materialien ist durch die Kriterien Komplexität und Schwierigkeitsgrad bestimmt: Bei der Bearbeitung von M1 bilden die Schülerinnen und Schüler sinnvolle Sätze aus vorgegebenen Wörtern. M2 beinhaltet einen stichpunktartigen Steckbrief, dessen Informationen die Lernenden mithilfe von Satzanfängen strukturiert in ganzen Sätzen darstellen. M3 gibt Aussagesätze vor, zu denen passende Fragesätze formuliert werden sollen. Das folgende Material – M4 – trainiert das Textverständnis der Schülerinnen und Schüler: Sie erhalten einen Dialog, zu dem sie nach intensivem Lesen eine Reihe von W-Fragen beantworten. M5 konfrontiert die Lernenden schließlich mit ungeordneten Abschnitten eines Textes, die sie passend zusammensetzen, sodass sich eine logische Reihenfolge ergibt. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Schülerinnen und Schüler den jeweiligen Arbeitsauftrag verstehen. Erfahrungsgemäß ist es empfehlenswert, die Lernenden individuell über die Arbeitsform entscheiden zu lassen: Manche Jugendliche wollen und können am besten allein arbeiten, andere bevorzugen Paar- oder Gruppenarbeit. Hinweise für die Auswertungsphase Lassen Sie die Arbeitsergebnisse von möglichst vielen Schülerinnen und Schülern laut vorlesen. Korrigieren Sie gemeinsam mit den Lernenden Grammatik-, Satzbau- und Ausdrucksfehler. Optimieren Sie die Aussprache. Klären Sie unbekannte Wörter. Halten Sie wichtige Vokabeln – parallel zur Besprechung – in einer Vokabelliste fest und notieren Sie zu allen Nomen den entsprechenden Artikel. Lassen Sie die Situationen nachspielen. Sie fördern dadurch eine eigenständige Anwendung der deutschen Sprache und lockern zugleich den Unterricht auf. Korrigieren Sie die Arbeitsergebnisse in den Heften der Schülerinnen und Schüler zeitnah im Hinblick auf die Rechtschreibung und Zeichensetzung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in folgenden Bereichen der deutschen Sprache: Kommunikationsvermögen im Kontext Präsentation und Kennenlerngespräche Wortschatz – vor allem themenbezogen Textverständnis Ausdrucksvermögen unter Berücksichtigung von Grammatik- und Satzbauregeln Vorlesen mit korrekter Aussprache Schreiben mit korrekter Rechtschreibung und Zeichensetzung Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen im Fall von Paar- und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. halten sich an feste Gesprächsregeln und kommunizieren fair miteinander. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen bis heute

Unterrichtseinheit
14,99 €

Der 26. April 1986 wird für immer als einer der schwärzesten Tage der Energieerzeugung durch Kernkraftwerke gelten. An diesem Tag kam es bis dahin zum schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Die Lernenden werden in dieser Unterrichtseinheit mit den unterschiedlich arbeitenden Reaktortypen der westlichen Welt und der ehemaligen Sowjetunion bekannt gemacht. Darüber hinaus werden sie für die langdauernden gesundheitlichen Gefahren des entstehenden radioaktiven Niederschlages sensibilisiert und können die zerstörerische Wirkungsweise der auf den menschlichen Körper einwirkenden ionisierenden Strahlung beschreiben. Die Katastrophe von Tschernobyl und einmal mehr auch der Unfall von Fukushima im Jahr 2011 haben eindringlich gezeigt, dass kerntechnische Anlagen zwar umweltschonende Energie bereitstellen können, aber auch ein permanentes Gefahrenpotential beinhalten. Die auf die Explosion von Tschernobyl folgenden radioaktiven Niederschläge sind durch die dabei entstehenden Zerfallsprodukte (Cäsium und Jod) sehr gefährlich und können massive gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Diese schädigende Wirkung hält zum Teil aufgrund sehr langer Halbwertszeiten (im Fall von Cäsium rund 31 Jahre) bis heute an – in der näheren Umgebung von Tschernobyl sprechen Strahlenmediziner von rund 50.000 Menschen, die an den Folgen gestorben sind. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl als Thema im Physikunterricht Radioaktivität und ihre Auswirkungen auf Natur und menschliche Gesundheit sind seit langem, insbesondere aber verstärkt nach den Unfällen von Tschernobyl und Fukushima in aller Munde. Dies bedeutet, dass man auch im Unterricht diesem Thema ausreichend Raum geben sollte. Die unter Umständen gefährlichen Auswirkungen des radioaktiven Niederschlages, der sich im Boden und damit auch in Pflanzen anreichert, werden Schülerinnen und Schüler stark motivieren, sich damit näher zu beschäftigen. Für den Unterricht sollten Lehrkräfte deshalb gut präpariert sein, um auf kritische Fragen sachkompetent eingehen und antworten zu können. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können in gewisser Weise vorausgesetzt werden, da die Thematik in den verschiedensten Medien immer wieder aufbereitet wird. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil dazu neben dem physikalischen Wissen um radioaktive Strahlung auch chemische und biologische Kenntnisse nötig sind, um die Vorgänge in den organischen Zellen beschreiben zu können. Didaktische Analyse Bei der Behandlung dieses sensiblen Themas muss man darauf achten, dass unkontrolliert wirkende radioaktiven Strahlung ein hohes Maß an Gefährlichkeit birgt – gleichzeitig aber präzise eingesetzte radioaktive Strahlung in verschiedenen Bereichen der Medizin zu großen Erfolgen in der Diagnose und Behandlung von erkrankten Menschen geführt hat. Methodische Analyse Radioaktive Strahlung als Folge von radioaktivem Fallout nach Unfällen oder auch Kernwaffentests dürfte die Lernenden sehr interessieren, weil der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema setzt aber viel konkretes Wissen voraus, um die Gefahren im Umgang mit Belastungen – wie etwa über die Nahrungskette – richtig einschätzen zu können. Weitere spannende Unterrichtsvorschläge rund um das Thema Radioaktivität finden Sie in der Materialsammlung Kern- und Teilchenphysik . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die gesundheitlichen Gefahren von radioaktivem Niederschlag. kennen die verschiedenen Wege der Aufnahme radioaktiver Strahlung in den Körper. können die Wirkungsweise ionisierender Strahlung auf menschliche Zellen beschreiben einschließlich "möglicher" krankmachender Folgen. können die verschiedenen Reaktortypen hinsichtlich ihres Gefahrenpotentials einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Impfungen: Herdenimmunität

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Herdenimmunität erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie durch Impfungen sich selbst und andere Menschen vor Krankheiten schützen und zur Ausrottung von Krankheiten beitragen können. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" machen die Lernenden sich zunächst Gedanken über ihren persönlichen Vorteil, den sie von Impfungen haben, und tauschen sich darüber mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus. Anschließend erfahren sie anhand des Videos "Impfungen II: Herdenimmunität (2019)" , dass sich impfen zu lassen auch bedeutet, Verantwortung für andere zu übernehmen. Die Funktion der Herdenimmunität kann den Schülerinnen und Schülern zusätzlich durch eine kleine Demonstration greifbarer verdeutlicht werden. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema Herdenimmunität im Unterricht Das Thema Impfung, insbesondere in Hinblick auf den Aspekt der Herdenimmunität und die Diskussion um die Einführung einer Impfpflicht für Masern, wird in der Öffentlichkeit zurzeit kontrovers diskutiert. Hintergrundwissen hilft den Lernenden, sich eine fundierte Meinung dazu zu bilden und Verantwortung für ihren eigenen Gesundheitszustand zu übernehmen. Gleichzeitig soll ihnen bewusst werden, dass es beim Impfen auch darum geht, Verantwortung für andere zu übernehmen. Vorkenntnisse Für die Durchführung der Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" brauchen die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse zum menschlichen Immunsystem und der Krankheitsabwehr. Sie sollten mit der Wirkweise von Heil- und Schutzimpfungen bereits vertraut sein. Hierfür eignet sich beispielsweise die Unterrichtseinheit "Impfungen: aktive und passive Immunisierung" , die zur Vorbereitung auf die Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" durchgeführt werden kann. Didaktische Analyse Das Arbeitsmaterial zum Thema Herdenimmunität soll den Lernenden verständlich machen, dass Impfungen neben dem positiven Aspekt für die eigene Gesundheit noch einen ganz anderen Nutzen haben, nämlich den Aufbau einer Herdenimmunität. Die Verantwortung für andere und ihr Schutz vor Krankheiten treten in den Vordergrund. Den Schülerinnen und Schülern wird das Prinzip der Herdenimmunität mithilfe eines Lehrvideos, durch die Beantwortung von Fragen zum Film sowie durch eine Demonstration am Beispiel der eigenen Klasse verständlich und greifbar gemacht. In einer Vertiefungsphase können die Lernenden sich je nach eigenem Interesse entweder damit beschäftigen, auf welcher Basis in Deutschland geimpft wird, oder sie setzen sich mit Argumenten für und gegen das Impfen auseinander und entwickeln dabei eine eigene, reflektierte Haltung zum Thema. Methodische Analyse Im Zentrum der Unterrichtseinheit steht der Lehrfilm "Impfungen II: Herdenimmunität (2019)" . Optimal wäre es, wenn die Lernenden den Film nicht im Plenum, sondern mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner ansehen könnten, sodass für die Bearbeitung der Fragen einzelne Sequenzen wiederholt angesehen werden können. Durch die Beantwortung der Fragen entsteht ein "Spickzettel" zum Thema Herdenimmunität, der eine gute Zusammenfassung darstellt. Die Demonstration in der zweiten Erarbeitungsphase zeigt danach ganz einfach und deutlich, wie man sich die Herdenimmunität in der Praxis vorstellen kann. Die Lernenden können förmlich sehen, dass jeder einzelne von ihnen dabei eine Rolle spielt. Die Vertiefungsphase motiviert die Lernenden durch eine individuelle Auswahl der Fragestellung und die Internet-Recherche. Damit die Menge an unterschiedlich komplexen Informationen auf die Schülerinnen und Schüler nicht überfordernd wirkt, werden mögliche Quellen angegeben und die Recherche dadurch auf die Beantwortung der Fragen gelenkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen verschiedene Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer. wenden geeignete Modelle zur Veranschaulichung von Zusammenhängen an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Quellen bei der Recherche naturwissenschaftlicher Informationen. geben das in einem Video dargestellte Wissen strukturiert wieder. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. erkennen die Bedeutung einer Verantwortungsübernahme jedes Individuums für das Wohl der Gesellschaft.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Der Mona Lisa Code: Bildanalyse und Bildproduktion

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur Bildanalyse lernen die Schülerinnen und Schüler die Besonderheiten des berühmten Gemäldes "Mona Lisa" kennen und wenden den von Leonardo da Vinci entwickelten Sfumato-Malstil bei der Bildproduktion selbst an.Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Erkundungsform des genauen Betrachtens mit anschließendem Umsetzen der Ergebnisse. Der Kino-Film "The da Vinci Code" stellt mit der Hauptperson, einem sogenannten Symbologen, der Gemälde analysiert und untersucht, das Betrachten von Bildern in den Mittelpunkt. Dies ist der Rahmen der Bildanalyse. Die Bildanalyse besteht aus einem Informationsteil und einer Bildbeschreibung. Die Bildproduktion basiert auf dem Portrait der Mona Lisa sowie den Portraits der Lernenden. Das Thema "Der Mona Lisa Code" im Unterricht Die Mona Lisa ist eines der berühmtesten europäischen Gemälde, das in einem der bekanntesten Museen der Welt - im Louvre - zu sehen ist. Zur Person im Bild gibt es zahlreiche Theorien, von der Abbildung Leonardos selbst über die Abbildung seines Geliebten als Frau bis hin zur am weitesten verbreiteten Theorie: Leonardo malte Lisa del Giocondo, die Gemahlin des Florentiner Kaufmanns und Seidenhändlers Francesco die Bartolomeo di Zanobi del Giocondo. Das Bild wurde allerdings nie an den Auftraggeber übergeben. Die Ausstrahlung des Bildnisses erreichte Leonardo durch zahlreiche Gestaltungsmittel: Ausdruck großer Würde und Erhabenheit kommen durch die strenge Frontalität des Brustbildes zustande. Zugleich löst Leonardo die Starre durch kleine Regungen (die Hand scheint gerade erst abgelegt, ein Lächeln deutet sich an oder verfliegt gerade). Er wendete den Silberblick an, die nicht gleich gemalten Augen, bei denen die Pupillen parallel stehen, so dass man, egal aus welcher Perspektive man das Gemälde betrachtet, das Gefühl hat, dass die Mona Lisa den Betrachter ansieht. Die Augenbrauen fehlen, was dem damaligen Schönheitsideal entsprach. Darüber hinaus lässt die Maltechnik Sfumato die Person scheinbar atmen. Das Gemälde Leonardo da Vincis wurde zum Inbegriff der Renaissancemalerei. Die Epoche setzt sich intensiv mit der Antike und ihren klassischen Schönheitsidealen auseinander. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten den Maler bereits kennen, so dass sie die Lebensdaten, die Malweise und die Lebenszeit des Malers einordnen können. Außerdem sollten die Schülerinnen und Schüler mindestens eine Bildbetrachtung bereits durchgeführt haben. Für die vorliegende Stunde sollen die Schülerinnen und Schüler ein Portraitfoto von sich und Buntstifte bereit halten. Didaktische Analyse Kunstwerke können Menschen dazu anregen, zu diskutieren, gemeinsam zu betrachten oder auch Meinungen auszutauschen. Über kaum ein anderes Bild der Kunstgeschichte sind so viele Lieder, Gedichte und Geschichten geschrieben worden. Auch heute noch inspiriert die Mona Lisa zu witzigen Ideen oder Werbeideen. Die Tatsache, eines der berühmtesten Gemälde der Welt kennen zu lernen, gehört sicherlich zur Lebens- und Haltungsbildung eines Jugendlichen dazu. Das Bild zu erforschen wie ein Detektiv und dann auch kreativ damit zu arbeiten, sollte die Schülerinnen und Schüler motivieren bzw. zumindest eine gewisse Wertschätzung gegenüber Gemälden auslösen. Methodische Analyse Problematisch bei Bildbetrachtungen ist das für die Lernenden "langweilige" Beschreiben, was und wie abgebildet wurde. Es ist also erforderlich, eine fachgerechte Bildanalyse einzuüben. Ebenso kann es schwierig sein, bei Schülerinnen und Schülern die Wertschätzung für Gemälde zu schulen. Durch den Filmausschnitt sollen die Lernenden zunächst in die Rolle eines Symbologen bzw. eines Detektiven schlüpfen, um das Interesse am genauen Schauen zu wecken. Die Gruppenarbeit mit Text und Bild soll dies fortführen. Da eine Bildbetrachtung sehr umfangreich ist (Bildbeschreibung, Bildanalyse, Interpretation), wird die Betrachtung an dieser Stelle auf die wichtigsten Punkte reduziert, sodass die Lernenden nicht überfordert sind und zunächst einen Grundschritt lernen. Die Schulung der Wertschätzung des Gemäldes wurden auf zwei methodische Mittel verteilt: die Texte mit den Hintergrundinformationen sowie die eigene Bildproduktion. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die geschichtlichen Informationen zum Bild "Mona Lisa" kennen. lernen die für das Gemälde wichtigen "Künstlertricks" kennen. gewinnen Freude an der Bildanalyse und werden zum eigenen gestalterischen Tun angeregt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Gemälde kennen. entnehmen Informationen aus dem Filmausschnitt und dem Informationstext. setzen ihr Portrait zur Bildproduktion ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Arbeitsaufträge in Gruppen durch und präsentieren ihre Ergebnisse gemeinsam.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

American Dream

Unterrichtseinheit

Der "American Dream" einmal anders: Damit das immer wiederkehrende Thema für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nicht langweilig wird, bietet diese Unterrichtssequenz eine alternative Herangehensweise. Schülerinnen und Schüler unterrichten sich gegenseitig und erarbeiten selbstständig Texte für ein Portfolio.Von der Unabhängigkeit über die verschiedenen Facetten des Traums bis hin zu amerikanischen Traumata wie dem Vietnam Krieg oder 9/11: Der "American Dream" ist fester Bestandteil des Oberstufencurriculums. Damit es für Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte nicht langweilig wird, ist der "American Dream" in dieser Unterrichtseinheit einmal anders aufbereitet. Die Lernenden unterrichten sich gegenseitig und erarbeiten selbstständig Texte. Sie erstellen auf Grundlage einer Leseliste ein Portfolio und wiederholen gleichzeitig abiturrelevante Aufgabenformate und Textgattungen. Darüber hinaus halten die Schülerinnen und Schüler eine Unterrichtsstunde zu einem Teilaspekt des amerikanischen Traums, den sie eigenständig im Internet recherchieren. Die Schülerstunden bilden das Zentrum des Themas, das inhaltlich aber gegebenenfalls durch die Lehrkraft ergänzt werden muss. Unterrichtsbegleitende Struktur Die Unterrichtseinheit findet nur zum Teil im Unterricht statt, ein Großteil ist unterrichtsbegleitend angelegt. Die thematische Einführung übernimmt die Lehrkraft. Hier ist ungefähr eine Doppelstunde einzuplanen. Eine weitere Doppelstunde sollte darauf verwendet werden, den Lernenden die Aufgaben, den genauen Ablauf und den Zeitrahmen zu erläutern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen und üben abiturrelevante Aufgabenformate und Textgattungen (literarisch und nicht-literarisch) eigenständig. erweitern ihre landeskundlichen und historisch-politischen Kenntnisse über die USA. erweitern ihren themenbezogenen Wortschatz. trainieren das freie Sprechen in der Zielsprache, indem sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ein Teilthema des amerikanischen Traums präsentieren. Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet nach geeignetem Material und lernen, aus einer Vielzahl an Webseiten zu selektieren. lernen, Informationen sachgerecht zu verarbeiten, aufzuarbeiten und mit einem geeigneten Medium zu präsentieren. trainieren durch ein längerfristig angelegtes Projekt ihr Zeitmanagement. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler planen in Partnerarbeit selbstständig eine Doppelstunde zu einem Teilaspekt des amerikanischen Traums und führen diese durch. reflektieren und bewerten die Unterrichtsstunden ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler anhand eines Evaluationsbogens. vollziehen einen Perspektivwechsel, indem sie in die Lehrerenden- beziehungsweise Expert*innenrolle schlüpfen. Schüler unterrichten Schüler Die Schülerstunden bilden das Zentrum der Unterrichtseinheit. Zusammen mit einer Partnerin oder einem Partner gestalten die Lernenden eine Doppelstunde zu einem Teilaspekt des "American Dream". Die Lehrkraft erstellt eine Themenliste, aus der die Schülerinnen und Schüler ein Thema auswählen. Je nach Kursgröße übernimmt die Lehrkraft die anderen Themen selbst. Unter Umständen fallen noch Unterrichtsstunden an, um ein Schülerthema nachzuarbeiten oder zu vertiefen. Innerhalb des Unterrichts recherchieren die Lernenden eigenständig ihr Thema und planen die Unterrichtsstunde. Im Mittelpunkt der methodisch aufbereiteten Stunden steht jeweils ein(e) Text / Gedicht / Artikel / Video / Rede / Song, die die Schüler-Experten mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern erarbeiten. Die inhaltliche Sicherung kann ein Tafelbild, Handout oder ähnliches sein. Die Lernenden evaluieren die Schülerstunden Die Lehrerin oder der Lehrer hat im Rahmen der Unterrichtseinheit eher eine beratende Funktion. Vor allem bei der Planung der Schülerstunden ist es wichtig, dass die Lehrkraft unterstützend tätig ist. Alle Schülerstunden sollten in Bezug auf die Textauswahl und methodische Aufbereitung mit der Lehrkraft durchgesprochen werden. Die Benotung der Schülerstunden übernimmt nicht ausschließlich die Lehrkraft. Die Lernenden sind dazu aufgefordert, die gehaltene Stunde mittels eines Bewertungsbogens zu evaluieren. Die Note für die Unterrichtsstunde setzt sich hälftig aus der Benotung der Lehrkraft und der Schülerinnen und Schüler zusammen. Unterrichtsbegleitende Aufgaben Unterrichtsbegleitend haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, eine Leseliste mit Pflicht- und Wahlaufgaben durchzuarbeiten und ein Portfolio zu gestalten. Dadurch können sie individuelle Schwerpunkte setzen und sich mit dem Thema "American Dream" entsprechend ihrer Vorlieben auseinandersetzen. Die Leseliste umfasst literarische Textsorten (novel, drama, short story, poetry) und nicht-literarische Gattungen (article, speech, biography). Um die Arbeit in abiturrelevanten Aufgaben zu schulen, formulieren die Schülerinnen und Schüler textsortenentsprechend die Aufgaben selbst (Hilfe bietet eine Liste mit möglichen Optionen). Zudem legen die Schülerinnen und Schüler zu jedem Text eine Wortliste zum Wortfeld "American Dream / American Culture" an. Die Benotung dieses Teils übernimmt die Lehrkraft selbst. Den Lernenden sind die Bewertungskriterien im Vorfeld jedoch transparent zu machen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Le Nord-Pas de Calais entdecken – Landeskunde und selektives Lesen mit Internetquellen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit im Fach Französisch für die Klassen 9 und 10 führt die Lernenden über authentische Internettexte in die französische Region Nord-Pas-de-Calais ein. Dabei fördern sie ihre Kompetenzen in Landeskunde, selektivem Lesen, Informationsrecherche, schriftlicher Ergebnissicherung und Präsentation. Die Unterrichtseinheit ermöglicht einen motivierenden Zugang zur französischen Region Le Nord-Pas de Calais und verbindet landeskundliches Lernen mit einem gezielten Training der Lesekompetenz . Ausgehend von der Region rund um Lille sowie weiteren Orten wie Arras setzen sich die Lernenden mit einem Raum auseinander, der im Frankreichbild deutscher Schülerinnen und Schüler häufig unterrepräsentiert ist. Dabei arbeiten sie mit authentischen Lesedokumenten aus dem Internet und erschließen Informationen nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch. Im Mittelpunkt steht das selektive beziehungsweise suchende Lesen (Scanning) . Anhand eines gelenkten Aufgabenblatts recherchieren die Lernenden innerhalb einer Unterrichtsstunde gezielt Informationen aus einem umfangreicheren Textkorpus, als es in der Lehrbucharbeit meist üblich ist. So erfahren sie, dass sie bereits zentrale Strategien des fremdsprachlichen Lesens anwenden können und diese weiter ausbauen. Die Unterrichtseinheit greift damit einen Kompetenzbereich auf, der im Französischunterricht und in der fachdidaktischen Diskussion seit Jahren besonders relevant ist. Zugleich fördert das Material die schriftliche und mündliche Textproduktion : Ergebnisse werden stichwortartig festgehalten, strukturiert ausgewertet und in kurzen Präsentationen zusammengeführt. Ergänzende Lernzielkontrollen können zur Vertiefung oder zur Überprüfung des Leseverstehens eingesetzt werden. Die Einheit eignet sich damit besonders für einen kompetenzorientierten Französischunterricht, der Landeskunde , Methodentraining und kommunikative Anschlussaufgaben sinnvoll miteinander verknüpft. Die Unterrichtseinheit ist kompetenzorientiert angelegt und verknüpft Landeskunde , Leseverstehen und Methodentraining in sinnvoller Weise. Im Zentrum steht der Ausbau zentraler Lesestrategien, insbesondere des selektiven beziehungsweise suchenden Lesens (Scanning) . Die Lernenden arbeiten mit einem gelenkten Aufgabenblatt und erschließen innerhalb einer Unterrichtsstunde gezielt Informationen aus einem authentischen, umfangreicheren Textkorpus aus dem Internet. Gerade dadurch wird deutlich, dass fremdsprachiges Lesen nicht ausschließlich auf vollständiges Verstehen ausgerichtet sein muss, sondern auch das rasche Auffinden relevanter Informationen eine zentrale Kompetenz darstellt. Didaktisch besonders gewinnbringend ist die Verbindung von regionaler Landeskunde mit einer klar fokussierten Rechercheaufgabe. Die Lernenden erweitern ihr Wissen über Le Nord-Pas de Calais und setzen sich zugleich mit einer Region auseinander, die im Unterricht häufig weniger präsent ist. Durch die Arbeit mit authentischen Online-Materialien entsteht ein lebensweltlich anschlussfähiger Zugang, der die Relevanz der Inhalte erhöht und die Anwendung von Lesestrategien in einem realistischen Kontext unterstützt. Methodisch führt die Einheit von der Informationsentnahme zur Sprachproduktion : Die Lernenden notieren Ergebnisse stichwortartig, verdichten ihre Erkenntnisse und versprachlichen diese anschließend in kurzen Präsentationen im Plenum. Auf diese Weise werden rezeptive und produktive Kompetenzen sinnvoll miteinander verknüpft. Die ergänzenden Lernzielkontrollen eignen sich zur Vertiefung, Differenzierung oder zur schriftlichen Überprüfung des Leseverstehens. Insgesamt bietet die Einheit einen klar strukturierten, praxisnahen Zugang, um Lesekompetenz , Textverarbeitung und landeskundliches Lernen im Französischunterricht nachhaltig zu fördern. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler analysieren authentische französischsprachige Internettexte hinsichtlich zentraler Informationen zur Region Le Nord-Pas de Calais. beschreiben landeskundliche Merkmale der Region rund um Lille und ordnen diese in ihr Frankreichbild ein. beantworten textbezogene Fragestellungen schriftlich in knapper, inhaltlich präziser Form. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt Informationen in vorgegebenen digitalen Quellen und nutzen diese aufgabenbezogen. selektieren relevante Inhalte aus umfangreicheren Online-Texten mithilfe von Scanning-Strategien. strukturieren Rechercheergebnisse auf einem Aufgabenblatt und bereiten sie für eine Präsentation adressatengerecht auf. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum in Form kurzer, verständlicher Beiträge. reflektieren den eigenen Lernprozess und schätzen die eigene Lesestrategie realistisch ein. vergleichen unterschiedliche Ergebnisse aus der Recherche und stimmen sich über passende Lösungen im Unterrichtsgespräch ab.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Subtraktion ganzer Zahlen interaktiv verstehen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit für das Fach Mathematik der 7-8-Klasse hält die Lernenden dazu an sich die Subtraktion ganzer Zahlen durch interaktive Arbeitsblätter selbst zu erschließen – ohne trockene Regelableitung. Mit sofortiger Rückmeldung und anschaulichen Zahlenpfeilmodellen meistern sie sicher die Stolperstelle (-4) - (-7) = +3. Motivierende Spiele und differenzierte Übungen halten alle Lernenden im eigenen Tempo engagiert. In dieser Unterrichtseinheit werden die Grundlagen für das Verständnis der Subtraktion ganzer Zahlen erarbeitet. Zentrales Ziel ist die Einsicht, dass die Subtraktion ganzer Zahlen auf die Addition der Gegenzahl zurückgeführt werden kann. Diese Regel wird nicht von der Lehrkraft vorgegeben, sondern von den Schülerinnen und Schülern durch angeleitetes, systematisches Probieren selbst entdeckt. Da die Schülerinnen und Schüler neue Kenntnisse aktiv und selbsttätig erwerben, wird die Nachhaltigkeit des Lernens in besonders effektiver Weise unterstützt. Mehrere interaktive Arbeitsblätter geben unmittelbare Rückmeldungen und begleiten die Lernenden auf ihrem individuellen Lernweg. Sie können Tempo und Grad der Veranschaulichung selbst bestimmen, die neu gewonnenen Erkenntnisse direkt anwenden und erhalten sofort eine Rückmeldung darüber, wie gut sie den neuen Lerninhalt verstanden haben. Sicherung des Ausgangsniveaus Voraussetzungen In der Einführungsphase wird auf frühere Grundlagen zurückgegriffen, daher muss das Ausgangsniveau der Lernenden zunächst anhand von drei zentralen Vorkenntnissen gesichert werden: die Darstellung ganzer Zahlen mit Zahlenpfeilen, die Subtraktion natürlicher Zahlen mithilfe des Zahlenpfeilmodells, der Begriff der Gegenzahl sowie die Aufgabenstellung "Welche Zahl muss man zu … addieren, um … zu erhalten?". Zur Wiederholung dieser Grundlagen können ein Arbeitsblatt und drei interaktive Übungen eingesetzt werden. Die Unterrichtseinheit selbst basiert auf sieben interaktiven Arbeitsblättern zum Thema Subtraktion ganzer Zahlen, die mit jedem Internet-Browser und auf allen digitalen Endgeräten dargestellt werden können. Funktionsweise des interaktiven Arbeitsblattes Das erste interaktive Arbeitsblatt dient der Erarbeitung der Regel zur Subtraktion ganzer Zahlen. Über den Button "neu" wird eine Aufgabe erzeugt und mit den Pfeiltasten eingestellt. Parallel erscheint die passende Darstellung im Zahlenpfeilmodell, das Ergebnis wird abgelesen und in das Eingabefeld übertragen. Mit "prüfe" wird die Lösung kontrolliert. Bei richtiger Lösung wird automatisch die zugehörige Additionsaufgabe angezeigt. Der Minuend wird zum ersten Summanden, das Ergebnis bleibt erhalten, der zweite Summand ist zu ergänzen. Damit wird die Subtraktion durch die Addition der Gegenzahl ersetzt. Die Aufgaben können anschließend auf dem Notizblatt festgehalten werden, dazu steht ein Anleitungsvideo für die Schülerinnen und Schüler bereit. Zeit für individuelle Betreuung Arbeitsblatt 1 knüpft an die zuvor erarbeiteten Inhalte an und steigert schrittweise das Anforderungsniveau. In Aufgabe 1.1 wandeln die Lernenden eine gegebene Subtraktion in die dazugehörige Addition um und lösen sie. In der interaktiven Übung zu 1.2 wählen sie das Ergebnis einer Subtraktion aus vier vorgegebenen Antworten und überprüfen es mit "prüfe". Über "neu" wird per Zufallsgenerator eine neue Aufgabe erzeugt. Die Übung 1.3 ist deutlich anspruchsvoller und eignet sich zur Differenzierung. In Subtraktionsaufgaben ist eine Zahl durch x ersetzt und soll ermittelt werden. Hier kann die Lehrkraft die Arbeitsweise der Lernenden beobachten und bei Bedarf schwächere Schülerinnen und Schüler unterstützen, etwa durch erneute Bearbeitung von Arbeitsblatt 1, den zugehörigen Übungen oder eine Wiederholung der Rechenregel. "Mathematische Spiele" als motivierendes Element In einer weiteren Phase bearbeiten die Lernenden Arbeitsblatt 2 mit drei zugehörigen interaktiven Übungen. Die Aufgaben sind spielerisch kontextualisiert: Ein Glücksrad wird gedreht und mit der Subtraktion ganzer Zahlen verbunden. Durch die Variation der Aufgabenstellungen, die bildliche Darstellung und den zunehmenden Schwierigkeitsgrad bleibt die Motivation der Schülerinnen und Schüler über einen längeren Zeitraum erhalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden durch Experimentieren selbstständig die Regel für die Subtraktion ganzer Zahlen. können die Regeln für die Subtraktion ganzer Zahlen verbal beschreiben. wenden ihre erworbenen Kenntnisse auf unterschiedliche Aufgaben an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen Inhalte aus digitalen Informationsquellen. nutzen Medieninhalte und formulieren daraus eigene Hypothesen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken während der Paararbeit ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit. können ihr Wissen auf erweiterte Fragestellungen anwenden. arbeiten anhand von individuellen Rückmeldungen an Verbesserungen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Kinderkrankheiten in der Kita

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit für das Fach Gesundheit/Kinderpflege der Berufsfachschulen vermittelt Lernenden die sichere Handhabung meldepflichtiger Infektionskrankheiten wie Masern oder Mumps. Durch Fallanalysen, Rollenspiele und die Kopfstandmethode entwickeln Lernende Kompetenzen in Symptomerkennung, Infektionsprävention und rechtlicher Handlungsfähigkeit nach § 34 InSchG. Praktische Aufgaben fördern kritisches Hinterfragen eigener Routinen und professionelle Reaktion auf Erkrankungsfälle in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Im Lehrplan für Berufsschulen in den Bereichen Kinderpflege und pädagogische Fachkräfte ist die Vermittlung von Wissen über Infektionskrankheiten ein zentraler Kompetenzbereich. Diese Unterrichtseinheit trägt zur Umsetzung dieser Lehrplananforderungen bei und befähigt die Lernenden, verantwortungsvoll mit Infektionsrisiken umzugehen. Kinderkrankheiten sind stark ansteckende Infektionskrankheiten, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden. Obwohl sie als "Kinderkrankheiten" bezeichnet werden, können auch Erwachsene erkranken – allerdings mit oft schwererem Verlauf und erheblichen Komplikationen. In der Praxis von Kinderpflegefachkräften und pädagogischen Fachkräften ist die sichere Handhabung dieser Erkrankungen essentiell. Diese Unterrichtseinheit vermittelt umfassendes Fachwissen über die wichtigsten meldepflichtigen Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Windpocken, Scharlach, Hand-Fuß-Mund-Krankheit und Kinderlähmung. Die Lernenden erfahren, wie sie Symptome erkennen, Ansteckungswege verstehen und angemessen reagieren. Durch praxisnahe Aufgaben wie die Analyse von Fallbeispielen und die Entwicklung von Notfallszenarien werden die Lernenden befähigt, Infektionsrisiken zu minimieren und professionell mit Erkrankungsfällen umzugehen. Die Einheit fördert zudem das kritische Hinterfragen eigener Praxisroutinen und die Auseinandersetzung mit präventiven Maßnahmen wie Impfungen und Hygienestandards. Relevanz und Motivation Das Thema Kinderkrankheiten besitzt für Fachkräfte in der Kinderpflege und pädagogische Fachkräfte höchste Alltagsrelevanz. Die Lernenden bringen häufig bereits Praxiserfahrungen mit und können diese unmittelbar mit neuem Fachwissen verknüpfen. Dies trägt wesentlich zur Motivation und zum Transfer in die Praxis bei. Gleichzeitig werden durch die Auseinandersetzung mit rechtlichen Anforderungen des InSchG Sicherheit und Handlungskompetenz gefördert. Lernvoraussetzungen und Differenzierung Die Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich sind. Grundwissen über Infektionswege (Tröpfcheninfektion, Schmierinfektion) kann förderlich sein, wird aber durch die Handreichung vermittelt. Die Kombination aus Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit sowie die Variation zwischen kognitiven Aufgaben (Wissensüberprüfung) und aktiven Methoden (Rollenspiele, Kopfstandmethode) ermöglicht Differenzierung und spricht unterschiedliche Lerntypen an. Heterogene Lerngruppen können so angemessen unterstützt werden. Methodische Gestaltung Der Unterricht folgt einem bewährten Aufbau: Nach einem Einstieg in Einzelarbeit (Lesen der Handreichung) erfolgt die Erarbeitung in Einzel- oder Paararbeit mit Arbeitsblatt 2, das Fachwissen durch Wahr-Falsch-Aufgaben überprüft. Die Vertiefungsphase nutzt Plenum und Austausch über Praxiserfahrungen, um Theorie und Praxis zu verbinden. Die Sicherungsphase setzt auf Rollenspiele mit der Kopfstandmethode – eine kreative Methode, die Lernende dazu auffordert, bewusst "Worst-Case-Szenarien" zu konstruieren und diese dem Plenum zur Analyse vorzustellen. Dies fördert kritisches Denken und die Fähigkeit, Fehlerquellen in der eigenen Praxis zu erkennen. Fachliche Tiefe und Praxistransfer Die Unterrichtseinheit bietet einen detaillierten Überblick über Auslöser, Symptome, Inkubationszeiten, Präventionsmöglichkeiten und Behandlungsmaßnahmen. Besonders hervorzuheben ist die explizite Thematisierung der gesetzlichen Grundlagen (§ 34 InSchG), die Fachkräften Rechtssicherheit gibt. Die Aufgaben auf Arbeitsblatt 3 fördern die Reflexion über eigene Praxisroutinen und deren Konformität mit den InSchG-Vorgaben. Die Handreichung bietet zudem konkrete Handlungsanweisungen für den Ernstfall: Gesundheitsamt informieren, Maßnahmen umsetzen, Sorgeberechtigte informieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Symptome, Inkubationszeiten und Ansteckungswege der wichtigsten meldepflichtigen Kinderkrankheiten und können diese sicher unterscheiden und erkennen. verstehen die gesetzlichen Grundlagen des Infektionsschutzgesetzes (§ 34 InSchG) und können ihre Handlungspflichten als Fachkräfte rechtssicher umsetzen. kennen Präventionsmaßnahmen und Behandlungsansätze und können diese situationsgerecht in der Praxis anwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren eigenständig zu Infektionskrankheiten und bewerten die Qualität von Informationsquellen kritisch. nutzen Handreichungen und Arbeitsblätter zielgerichtet, um Fachwissen zu erarbeiten und zu vertiefen. dokumentieren ihre Erkenntnisse und Praxiserfahrungen und können diese strukturiert darstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre eigenen Praxiserfahrungen im Austausch mit anderen und können konstruktives Feedback geben und annehmen. arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit und unterstützen sich gegenseitig beim Lernen. kommunizieren sachlich und professionell über sensible Themen wie Infektionsschutz und Hygiene.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Was ist ein Projekt?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Unterrichtsmaterial erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Definitionen zu einem Projekt innerhalb der unterschiedlichen Zertifizierungen sowie dessen Merkmale und wie diese Projekte innerhalb eines Unternehmens strukturiert werden können. Lernenerojekte sind heutzutage allgegenwärtig. Die VUCA-Welt (VUCA steht für volatility (volatil), uncertainty (unsicher), chaotic (chaotisch) und ambiguity (mehrdeutig)) macht es für Organisationen notwendig, sich immer schneller den sich stetig verändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Dies führt dazu, dass auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Organisation diese Flexibilität mitbringen müssen. Viele Veränderungsbestrebungen oder -notwendigkeiten werden mithilfe von Projekten umgesetzt und Angestellte wie Führungskräfte müssen sich mit den Anforderungen und Herausforderungen dieser auseinandersetzen. Dabei kommt es jedoch auch häufig vor, dass im unternehmerischen Umfeld Aufgabensammlungen den Begriff Projekt übergeordnet bekommen, obwohl diese nicht einmal ansatzweise oder in weiten Teilen der Definition eines Projektes entsprechen. Umgekehrt aber ist es genauso, sprich Aufgaben sind so komplex und vielfältig, dass ihnen die Einordnung in einem Projekt mit allen Möglichkeiten dessen guttun würden, derweil sie nur als einfache To-dos behandelt werden. Beide Varianten führen zu Schwierigkeiten und unter Umständen immensen Kosten und Chancenverlusten. Um dies zu reduzieren ist es wichtig, dass Mitarbeitende sich bewusst sind, wann ein Projekt ein Projekt ist und welche Merkmale ein solches erfüllt. Auch die organisationale Einordnung ist in diesem Zusammenhang relevant, denn sie kann die Umsetzung und den Erfolg des Projektes nachhaltig beeinflussen. Hinzu kommt, dass es weltweit die unterschiedlichsten Zertifizierungen für Projektmanagement und damit die unterschiedlichsten Definitionen gibt. Allein in Deutschland sind mehrere Zertifizierungen im Einsatz zu finden. Doch auch wenn die Definitionen sich unterscheiden oder die Merkmalsbeschreibungen, so gibt es einen Minimalkonsens zu Projekten und dieser soll hier entsprechend vermittelt werden. Diese Unterrichtseinheit zeigt also auf, welche die wichtigsten Projektmanagement-Zertifizierungen in Deutschland sind, welche Merkmale Projekte mit sich bringen und wie diese in Unternehmen eingeordnet sein können. Was ist ein Projekt? Projekte sind allgegenwärtig und in der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Mit der stetigen Digitalisierung und der sich vermehrt daraus abbildenden digitalen Transformation sowie dem Bedarf des immer höheren Innovationsdrucks sehen sich Unternehmen auch immer mehr dem Bedarf von Projekten, und daraus resultierend des Projektmanagements, gegenüber. Hinzu kommt, dass bereits im Jahr 2015 über ein Drittel des BIPs durch Projekte erwirtschaftet wurde (GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.). Die Tendenz ist seitdem stetig steigend und Projekte somit ein wichtiger Motor für die deutsche und internationale Wirtschaft . Durch die Erfordernisse der Firmen mehr Projektarbeit zu leisten, ergibt sich auch das Bedürfnis Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die Projekte managen sowie in Projekten arbeiten können, wodurch sich das Wissen über Projekte und Projektmanagement als eine wichtige Zukunftskompetenz darstellt. Vorkenntnisse Die Lernenden müssen keine Vorkenntnisse zum Thema Projektmanagement mitbringen. Sie sollten allerdings bestenfalls ein grundsätzliches Verständnis zum Thema Projekte besitzen. Didaktisch-methodische Analyse Die Materialien sind für einen handlungsorientierten Unterricht ausgelegt, sodass Raum für Diskussionen und Eigenerarbeitung für die Lernenden besteht. Offene Fragen, Diskussionsbeiträge und vereinzeltes Arbeiten mit Arbeitsblättern bestimmen das Lernen des Stoffes. Dabei geht es in dieser Stunde nur um allgemeine Grundlagen und Verständnisgewinn hinsichtlich Projekte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Begriff Projekt definieren. kennen die Merkmale eines Projekts. wissen, wie ein Projekt in einem Unternehmen strukturiert ist. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle. recherchieren Informationen mithilfe des Smartphones oder Tablets. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben in Einzel- oder Gruppenarbeit. präsentieren ihre Ergebnisse vorm Plenum. diskutieren wertfrei mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

  • Wirtschaft / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Hochschule
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