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Upcycling mit Plastiktüten und Strohhalmen: Warum fliegt ein Drache?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Upcycling mit Plastiktüten und Strohhalmen: Warum fliegt ein Drache?" erarbeiten die Lernenden das physikalische Prinzip "dynamischer Auftrieb" als eine zentrale Größe in der Strömungslehre und reflektieren die Folgen durch Plastikmüll für die Umwelt. Sie bauen pünktlich zum Herbst selbst einen Drachen aus einer Plastiktüte und Plastik-Strohhalmen und nähern sich damit dem Thema Fortbewegung in der Luft. Ein Verbot von Plastiktüten und Plastik-Strohhalmen in Deutschland bis 2021 rückt näher, doch bis alle Produkte durch eine entsprechende EU-Verordnung aus den Regalen verbannt sind, wird es lange dauern. Viele Plastiktüten und Plastik-Strohhalme sind täglich im Umlauf und landen als Wegwerfprodukt nach einmaliger Anwendung in der Mülltonne oder in der Umwelt. Beide Produkte tragen damit erheblich zur Verschmutzung der Meere und zum Klimawandel bei. Um auch den Lernenden dieses Problem bewusst zu machen, gehören die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit unbedingt auch in den Unterricht. Daher sollen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit fächerübergreifend in Physik und Geographie auf die ökologisch negativen Wirkungen dieses Plastikmülls aufmerksam gemacht und für die Umwelterziehung sensibilisiert werden: Die Schülerinnen und Schüler bauen angeleitet durch ein Video einen Drachen aus Plastiktüten und Strohhalmen und hinterfragen seine Funktion. Die Kraft des dynamischen Auftriebs als physikalisches Grundprinzip für das natürliche Fliegen beispielsweise von Vögeln wird damit in besonderer Weise schülerorientiert erarbeitet. Das Thema "Upcycling mit Plastiktüten und Strohhalmen: Warum fliegt ein Drache?" im Unterricht Mit diesem Unterrichtsmaterial wird aufgezeigt, wie durch die physikalische Wirkung des dynamischen Auftriebs als Kraft im Bereich Mechanik die Plastik-Produkte in die Umwelt gelangen können. Nicht zuletzt soll dadurch im Unterricht für Alternativen zur Plastiktüte und zum Plastik-Strohhalm im Sinne von Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Handeln geworben werden. Das Thema eignet sich damit auch zum Beispiel für den Einsatz Rahmen eines Projektes zum Umweltschutz sowie zur Fortbewegung in Wasser und Luft. Darüber hinaus kann der selbst gebaute Drache insbesondere im Herbst auch vermeintlich leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit motivieren und für Physik oder Geographie begeistern. Je nach Schwerpunktsetzung kann das Material ohne großen Aufwand angepasst und im jeweiligen Fach eingesetzt werden. Didaktisch-methodische Analyse Angeleitet durch ein Video bauen die Lernenden weitgehend selbstständig einen Drachen. Mithilfe von Arbeitsblättern strukturieren sie die wesentlichen Informationen und eignen sich das Wissen über das physikalische Prinzip des dynamischen Auftriebs sowie die Problematik um den Plastikmüll eigenverantwortlich an. Nach dem Prinzip des Kooperativen Lernens Think-Pair-Share sichern sich die Lernenden in der Partnerarbeit zunächst im geschützten Raum ab, bevor sie ihre Ergebnisse im Plenum zur Diskussion stellen und gemeinsam Alternativen zur Verwendung von Einwegprodukten aus Plastik formulieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen Plastik-Strohhalme und Plastiktüten als ökologisches Problem. lernen das Prinzip dynamischer Auftrieb als physikalische Erklärung für den Drachenflug kennen. erarbeiten Alternativen zur Verwendung von Einwegprodukten aus Plastik im Sinne der Nachhaltigkeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Video gezielt die wesentlichen Informationen und setzen die Anleitung zum Bau eines Drachen entsprechend um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und zielgerichtet mit einer Partnerin oder einem Partner zusammen, nehmen Vorschläge der anderen auf und formulieren gemeinsam Ideen für den Umweltschutz.

  • Physik / Astronomie / Geographie / Jahreszeiten / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Informationsweiterleitung im Gehirn

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden anhand von Videos, aus welchen Bereichen das Gehirn besteht. Sie wiederholen ihr Wissen über Neuronen und die Weiterleitung von Signalen, um sich anschließend genauer über die im Video vorgestellte Patch-Clamp-Technik zu informieren. Die Lernenden erfahren durch das Video "Das Gehirn: Steuerzentrale des Körpers" welche Bereiche es im Gehirn gibt und für welche Sinneswahrnehmungen und Steuervorgänge diese zuständig sind. Danach wiederholen sie mithilfe des Videos "Das Gehirn: Neuronen und Synapsen – Signalverarbeitung im Gehirn" ihr Wissen über Aufbau und Funktion von Neuronen, um sich anschließend selbstständig über die vorgestellte Patch-Clamp-Technik zu informieren. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema "Gehirn und Informationsweiterleitung" im Unterricht Der Bereich Neurobiologie umfasst Prozesse von der systemischen bis zur molekularbiologischen Ebene. Die leicht nachzuvollziehende Aufnahme von Reizen durch die Sinnesorgane ist nur der Anfang von zahllosen Abläufen im Körper, die in einer passenden Reaktion auf die Reize münden. Für die Lernenden ist es interessant zu erfahren, wie ihr Gehirn ihren Körper und ihr Verhalten steuert. Die Vermittlung der Techniken, mit denen in der Neurobiologie geforscht wird, unterstützt das Verständnis und ermöglicht einen Einblick in die Abläufe wissenschaftlicher Arbeit. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler kennen Aufbau und Funktion von Neuronen und wissen wie die Erregungsweiterleitung an Neuronen funktioniert. Didaktische Analyse Das Einstiegsvideo über den Aufbau des Gehirns führt zu der Frage, was mit eingehenden Informationen in unserem Körper auf zellulärer und molekularbiologischer Ebene passiert. Das folgende Video erklärt in kompakter Form die Funktion von Neuronen und Synapsen und schafft eine Grundlage für das Verständnis der wissenschaftlichen Technik, mit der diese Funktion erforscht wird. Zur Vertiefung kann in der folgenden Stunde eine arbeitsteilige Gruppenarbeit zu den Themen "Navigationssystem Gehirn" und "Die Zeit des Gehirns" erfolgen. Methodische Analyse Nachdem das Interesse der Lernenden durch den Einstiegsfilm geweckt ist, arbeiten sie möglichst selbstständig in kleinen Gruppen. Dadurch wird eine hohe Aktivität jedes Einzelnen ermöglicht. Durch die angeleitete Recherche können die Schülerinnen und Schüler selbst herausfinden, wie die Patch-Clamp-Methode grundsätzlich funktioniert. Da dies nicht unkompliziert ist, arbeiten die Lernenden mit Partnern oder in Kleingruppen und können sich gegenseitig unterstützen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Aufbau und Funktion des Neurons. beschreiben und erläutern biologische Sachverhalte. können Experimente mit komplexen Versuchsplänen und -aufbauten mit Bezug auf ihre Zielsetzungen erläutern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zu biologischen Fragestellungen relevante Informationen und Daten in verschiedenen Quellen recherchieren, auswählen und vergleichend beurteilen. präsentieren biologische Sachverhalte und Arbeitsergebnisse unter Verwendung situationsangemessener Medien und Darstellungsformen adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Partner- oder in Kleingruppenarbeit.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

A teenager’s life in 2050: a collection of Dystopian Stories with Book Creator

Unterrichtseinheit
14,99 €

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, eine "Dystopian Story" in einer Schreibkonferenz zu verfassen und mit Book Creator eine Geschichtenkollektion zu erstellen. Die gesellschaftsrelevante und oft von der jüngsten Generation gestellte Frage nach der Zukunft unseres Planeten und uns Menschen ist hochaktuell und omnipräsent. Wie wird das Leben in nicht allzu ferner Zukunft aussehen? Häufig zeichnen Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler negative Szenarien. Wie wird das Leben für Teenager im Jahr 2050 aussehen? Diese Unterrichtseinheit macht sich auf die Suche nach Antworten. Im ersten Schritt beschäftigen sich die Schülerinnen und Schülern in Gruppen mit den 17 Sustainable Development Goals und wählen drei Ziele aus. Diese Ziele verarbeiten sie dann thematisch in einer selbstverfassten Dystopian Story mit circa 300 Wörtern. Die Schülerinnen und Schüler analysieren im ersten Schritt eine Geschichte und erschließen hier wichtige Elemente. Ihre Ergebnisse vergleichen sie mit einem Erklärvideo zu Dystopian Stories . Anschließend verfassen sie einen ersten Entwurf einer Geschichte. Diesen stellen sie in einem "Stand-Up" den anderen Mitschülerinnen und Mitschülern vor, die anschließend Fragen stellen oder Anregungen geben. Danach verfassen die Lernenden einen ersten Entwurf einer Microstory , der ins "Lektorat" geht (entweder zur Lehrkraft oder einer anderen Gruppe). Die Anmerkungen werden eingearbeitet. Zur finalen Erstellung eines E-Books kann jede Autorin und jeder Autor noch eine Zeichnung anfertigen, die ebenfalls häufig bei Science Fiction Stories beigefügt wird. Das Thema "Saving the planet" ist in vielen Bundesländern Abiturthema. Die Auseinandersetzung über einen literarischen Zugang fördert sowohl die kreativ-produktive Kompetenz als auch die analytische Fähigkeit, wichtige Elemente einer dystopischen Geschichte zu identifizieren und dann für den eigenen Text zu verwenden. Die Schülerinnen und Schüler sollten im Vorfeld bereits mit textanalytischen Verfahren vertraut sein, also Stilmittel und ihre Wirksamkeit kennen. Durch die erste Auseinandersetzung mit einer Geschichte aus Schülerinnen- und Schülerhand werden die Lernenden motiviert und erhalten eine erste Vorstellung zu der Aufgabe. Die anschließende Nacharbeit durch das Video aktiviert Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler, indem textanalytische Kenntnisse mit Humor vermittelt werden. Der Austausch mit den Mitschülerinnen und Mitschülern vermittelt Sicherheit. Die anschließende Wahl der Perspektive berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Lernenden. Für diese Stunden wird ein Internetzugang und/oder ein stationärer Rechner benötigt, um die Geschichten über Book Creator zu lesen, das Video abzuspielen und die eigenen Geschichten verfassen zu können. Die Lehrkraft sollte sich mit der browserbasierten Anwendung Book Creator auskennen. Dies beinhaltet die Fähigkeit, Content dort einzupflegen und das E-Book anschließend zu veröffentlichen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Elemente einer dystopischen Geschichte. erkennen, mit welchen sprachlichen Mittel diese Elemente umgesetzt werden können. kennen den Aufbau einer Geschichte und verfassen eine eigene Geschichte nach diesem Aufbau. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen selektive Informationen aus einem Video. können die browserbasierte Anwendung Book Creator anwenden und verschiedene Dateiformate dort einpflegen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich gegenseitig Feedback. erstellen kooperativ ein Schreibprodukt. arbeiten kollaborativ gruppenübergreifend und erstellen ein finales Produkt.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Schreibwerkstatt: kreatives Schreiben einer eigenen Kurzgeschichte

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beinhaltet Anleitungen und Anregungen für eine "Schreibwerkstatt" im Deutschunterricht der mittleren und oberen Jahrgänge der Sekundarstufe I. Im Rahmen dieser projektartig konzipierten Reihe verfassen die Schülerinnen und Schüler in festgelegten Schritten eigene Kurzgeschichten, die am Ende präsentiert und gegebenenfalls in einer Art Klassenwettbewerb prämiert werden können.Bei den einzelnen Arbeitsschritten – Themenfestlegung, Konstruktion eines Plots mit passenden Personen, Festlegung eines Titels, Ausformulierung des Textes, Überarbeitung der Kurzgeschichte und Erstellung einer Checkliste mit Bewertungskriterien – geben vorgeschaltete Übungen Orientierung. Dadurch wird das Bewusstsein für die Charakteristika der Textsorte geschärft, die inhaltliche und sprachliche Qualität der selbst verfassten Kurzgeschichten gefördert und den Schülerinnen und Schülern geholfen, die ansonsten mit dem umfangreichen Schreibprozess überfordert wären. Fokus auf dem Schreibprozess Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, die sprachliche Kreativität und Formulierungskompetenz der Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Schreibprojekts zum Thema Kurzgeschichte zu fördern. Dabei geht es einerseits um die Berücksichtigung der Textsortenmerkmale und andererseits um die Beachtung sprachlicher Normen – von der Rechtschreibung und Zeichensetzung bis hin zum Ausdrucksvermögen und zum Satzbau. Eine solche "Schreibwerkstatt", bei der die Lernenden eigene Kurzgeschichten verfassen, eignet sich im Anschluss an eine analytische Behandlung von Kurzgeschichten oder als kreatives Projekt am Ende eines Schulhalbjahres. Die Option, die abschließende Präsentation der Kurzgeschichten mit einem Wettbewerb zu verbinden und die (nach objektiven Kriterien ermittelte) "beste" Kurzgeschichte der Klasse in besonderer Form zu ehren, wirkt sich erfahrungsgemäß positiv auf die Motivation der jungen Autorinnen und Autoren aus. In jedem Fall wird bei diesem letzten Schritt des Projekts die Lese- und Präsentationskompetenz aller gefördert. Differenzierung Damit vor allem leistungsschwache Schülerinnen und Schüler beim komplexen Entstehungsprozess der selbst geschriebenen Kurzgeschichte nicht überfordert werden und eine gute Textqualität erreicht werden kann, leisten die Materialien dieser Unterrichtseinheit bei den entscheidenden Arbeitsschritten eine wertvolle Hilfestellung. Übungsaufgaben schärfen den Blick für einen angemessenen Schreibstil und geben darüber hinaus Anleitungen und Impulse zum Verfassen der eigenen Kurzgeschichte: Material 1: Themenwahl Material 2: Handlungsgerüst, Personen und Titel Material 3: Erzählperspektive, Anfang, Mittelteil, Ende Material 4: Überarbeitung der ersten Fassung Material 5: Checkliste mit Bewertungskriterien Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern nicht nur das eigenständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, sondern enthalten auch kooperative Arbeitsformen, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden ermöglichen und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen sich die Textsortenmerkmale von Kurzgeschichten bewusst. erarbeiten die Bandbreite typischer Themen von Kurzgeschichten. entwickeln einen angemessenen Plot für eine eigene Kurzgeschichte. entwerfen literarische Figuren mit ausgeprägten Charaktereigenschaften. formulieren einen ansprechenden Titel für eine Kurzgeschichte. kennen die Vorteile verschiedener Erzählperspektiven. gestalten eine Kurzgeschichte in allen Teilen (Anfang, Mittelteil, Ende) ansprechend. formulieren lebendig und kreativ. korrigieren und optimieren ihren Text nach bestimmten Kriterien. tragen ihre selbst formulierte Kurzgeschichte im Plenum vor. bewerten eigene und fremde Kurzgeschichten kriteriengeleitet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. geben Mitschülerinnen und Mitschülern ein faires, sachliches Feedback.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Handlettering: Erfinde deine eigene Schrift!

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler eine weitere farbenfrohe Schrift sowie diverse Banner als Verzierungselemente kennen. Sie gestalten Schritt für Schritt ihre eigene Schriftart und letztlich ein eigenes Handlettering-Papier mit den Spruch "Grenzen setzt man sich nur im Kopf". Diese Unterrichtseinheit ist die Vertiefung beziehungsweise die Fortsetzung der Unterrichtseinheit Handlettering: eine Einführung in die kunstvolle Schriftgestaltung . Sie sollte nur durchgeführt werden, wenn zuvor die Einführungsstunde absolviert wurde, da in dieser die Grundlagen des Handletterings vermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen im zweiten Teil eine weitere Schriftart sowie verschiedene Arten von Bannern kennen, womit man bedeutungstragende Wörter besonders hervorheben kann. Bei der Unterrichtseinheit stehen die Kreativität, Fantasie und das bewusste Nachdenken über Schriften besonders im Fokus. Deshalb sollte auch einiges an Zeit darauf verwendet werden, dass alle Lernenden ihr eigenes Alphabet nach vorher eigens festgelegten Kriterien entwickeln. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben sich vermutlich noch nie bewusst mit dem Aussehen einer Schrift nach bestimmten Kriterien beschäftigt, weshalb dies eine ganz neue Erfahrung sein sollte. Der Fokus der Unterrichtseinheit liegt auf der schrittweisen Gestaltung des Spruchs "Grenzen setzt man sich nur im Kopf". Diesen Spruch hat die Klasse bereits in einem kurzen Zeitraffer-Video als Einstieg zu Beginn der Stunde gesehen. In der Zeichenphase werden mithilfe einer PowerPoint-Präsentation die einzelnen Arbeitsschritte mit einer Foto-Dokumentation und kurzen Arbeitsanweisungen dargestellt und so von den Zeichnenden nachvollzogen, sodass am Ende der Einheit der Spruch als fertiges Kunstwerk entsteht. Vorkenntnisse und Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich vorbereitend mit den hier vorgestellten Materialien auseinandergesetzt und idealerweise auch schon die Einheit Handlettering: eine Einführung in die kunstvolle Schriftgestaltung mit der Lerngruppe durchgeführt haben. Jeder Schüler und jede Schülerin sollte die notwendigen Materialien wie Radiergummi, Lineal, Bleistift, Fineliner dabei haben. Weiße Blankoblätter sollten zudem ausreichend zur Verfügung stehen. Didaktisch-methodische Analyse Wichtigstes Prinzip in dieser Einheit ist die uneingeschränkte Fantasie und Kreativität. Es sollte nicht ein Gefühl von Leistungs- und Notendruck entstehen, sondern Zeit und Raum für die kreative Freiarbeit gegeben werden. Viel wichtiger ist es, sich bewusst über Schriften Gedanken zu machen, anschließend selbst eine eigene Schriftart zu entwickeln und Banner als wirkungsvolles Verzierungselement zu nutzen. Die Sitzordnung kann zugunsten einer kreativeren Atmosphäre aufgelöst werden, sodass in individuellem Tempo gearbeitet werden und sich jeder und jede frei entfalten kann. Es wird die Lernenden motivieren, wenn sie am Ende ein tatsächliches Produkt in den Händen halten können (etwa einen Spruch, eine Postkarte oder ein Poster), welches im Idealfall als Geschenk verwendet werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich bewusst mit verschiedenen Materialien und Schriften auseinander. sammeln Erfahrung beim eigenen Gestalten von Buchstaben und Wörtern im Handlettering. lernen eine neue Schrift und das Banner als Verzierungsmöglichkeit kennen und entwerfen mit dieser Ideengrundlage einen eigenen Spruch in der eigenen Schriftart. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind kooperativ, unterstützen und beraten sich bei ihren Entwürfen und lachen sich nicht gegenseitig aus.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Rope Skipping: Seilspringen mit Musik

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit Rope Skipping erarbeiten sich die Lernenden eigenverantwortlich an Stationen Grundsprünge und Aufstellungsformen beim Seilspringen, bevor sie in Gruppen oder auch allein zu Hause eine Choreografie mit dem Seil zu Musik entwickeln. Sie verbessern damit ihre Fähigkeiten in den Bereichen Athletik, Technik, Choreografie und Ausdruck. "Tanzen ist etwas für Mädchen!" – Welche Lehrkraft hat sich nicht schon über diesen sich stetig haltenden Satz geärgert? Und nun steht "Bewegung tänzerisch gestalten" bei einer pubertierenden Klasse auf dem Plan. Hier setzt diese Unterrichtseinheit an, denn: Was machen Rocky und andere Boxer ausgiebig? Richtig: Seilspringen. Durch die Aufgaben an Stationen lassen sich beim Einsatz des Handgeräts Seil Lernende beider Geschlechter begeistern. Das Material bringt durch kooperative Arbeitsformen Abwechslung in Ihren Sport-Unterricht. Ohne großen Aufwand können die Aufträge aber auch modifiziert und im Homeschooling genutzt werden. Dabei erarbeiten die Lernenden die Choreografie nicht in Gruppen, sondern allein zu Hause, filmen sich mit dem Handy und übermitteln das Video digital via Plattform oder E-Mail. Das Thema "Rope Skipping" im Unterricht Im Kerncurriculum für die Sekundarstufen findet sich das Inhaltsfeld "Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten", welches idealerweise mit einem Handgerät umgesetzt werden soll. Dafür eignet sich das Seil/Rope aus unterschiedlichen Gründen sehr gut: Erst einmal sind Seile meist in ausreichender Anzahl vorhanden. Das Verletzungsrisiko ist beispielsweise im Vergleich zu Keulen niedrig und Ropes nicht so vorurteilsbehaftet wie der Ring oder das Band. Der Ball als weiteres klassisches Handgerät lässt sich entsprechend in einer Einheit zu Aerobic/Fitness ("Ballkorobics") sinnvoller einsetzen. Didaktisch-methodische Analyse Es ist davon auszugehen, dass es in jeder Klasse Schülerinnen und Schüler gibt, die zumindest die einfacheren Sprünge (vorwärts, rückwärts, mit oder ohne Zwischensprung) beherrschen, per se sind aber keine Vorkenntnisse nötig. In den ersten Stunden wird noch nicht gesprungen, sodass die Grundsprünge als Hausaufgabe geübt werden. Dann folgen zwei Doppelstunden mit Stationsarbeit, durch die alle Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit das Rüstzeug erhalten, eine Kür mit Pflicht- und Wahlelementen zu erarbeiten - so bleiben die Choreografien besser vergleich- und bewertbar. Um ins Arbeiten zu kommen, benötigen die Schülerinnen und Schüler manchmal etwas mehr Zeit, sodass unter Umständen eine zweite Doppelstunde zum freien Choreografieren zur Verfügung gestellt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sollten bei der Musikauswahl freie Hand haben und nur auf eine Mindestzahl bpm hingewiesen werden, damit die Lernenden tatsächlich ein "eigenes Projekt" erarbeiten, was im Hinblick auf Gruppenprozesse sehr lehrreich ist und sie in der Lebensphase des "Unabhängigwerdens" bestärkt. In dieser Unterrichtseinheit werden neben der Verbesserung von Koordination und Ausdauer auch eine Verbesserung der Kooperationsfähigkeit und die Erweiterung der Bewegungsgestaltungsfähigkeit erwartet. Ergänzend könnte zum Abschluss auch noch das Rope Skipping-Abzeichen gemacht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Umsetzung von Rhythmus in passende Bewegung. erleben ihr Leistungspotenzial (Kondition) und unter Umständen eine Obergrenze. erkennen Differenzen/Übungsbedarf im Vergleich zu anderen Schülerinnen und Schülern, die Koordination betreffend. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen die Aufgaben der Stationskarten angemessen um. wählen eine zur Choreografie passende Musik aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kommunikationskompetenz, indem sie in Gruppen zusammenarbeiten und gemeinsam Ideen entwickeln.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Demenz: klinisches Krankheitsbild und Therapieansätze

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit befasst sich mit der weit verbreiteten Erkrankung "Demenz", deren Entstehung sowie den mit ihr verbundenen Stadien und Symptomen. Dabei stehen Lehrkräften unterrichtsbegleitende Arbeitsmaterialien, interaktive Übungen und eine PowerPoint-Präsentation zur Verfügung. Aktuell leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung . Die Erkrankung stellt damit eine der häufigsten Gründe für eine Aufnahme in eine Altenpflegeeinrichtung dar. Der Anteil von Menschen mit Demenz, die in einer solchen Einrichtung leben, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen . Insbesondere für Kliniken stellt die nachweisbare Zunahme der Erkrankung daher eine enorme Herausforderung dar. Als Leitfaden für den Unterricht wird eine PowerPoint-Präsentation herangezogen. Diese beginnt mit einem Erfahrungsaustausch und informiert über die unterschiedlichen Symptome der Erkrankung bis hin zu den Formen der Demenz. Weiterhin wird eine Unterscheidung zwischen den Demenz- und Delirsymptomen getroffen. Daraufhin werden die Stadien der Demenz thematisiert. Am Ende werden nichtmedikamentöse Therapieansätze dargestellt und im Anschluss diskutiert. Auf den vier zusammenhängenden Arbeitsblättern fixieren die Lernenden zunächst, welche Erfahrungen sie bereits mit Menschen gemacht haben, die an einer Demenzerkrankung leiden. Im weiteren Verlauf werden drei Störungen beziehungsweise (Leit-)Symptome thematisiert, die sich im Laufe der Demenzerkrankung bemerkbar machen. Die Schülerinnen und Schüler ergründen schließlich zwei kurze, der Praxis entnommene Fallbeispiele zu Demenz und Delir und vergleichen die hier deutlich werdenden Symptome anhand vorgegebener Faktoren. Des Weiteren werden Maßnahmen der Delirprävention erörtert sowie nichtmedikamentöse Therapiemaßnahmen diskutiert. Begleitet wird diese Unterrichtseinheit auch mit interaktiven Übungen. In der ersten Übung " primäre und sekundäre Form der Demenz " befassen sich die Lernenden zunächst mit der primären und der sekundären Form der Demenzerkrankung und verfestigen ihre hiermit verbundene Diagnosekompetenz, indem sie vorgegebene Merkmale einer der beiden Formen zuordnen müssen. In der zweiten Übung " Demenz und Delir " steigern die Lernenden mittels Richtig-/Falsch-Fragen ihre Differenzierungskompetenz zwischen den beiden Krankheitsbildern. Mittels der dritten Übung " Stadien der Demenz " erlernen die Schülerinnen und Schüler, charakteristische Erscheinungsformen der Demenzerkrankung dem jeweiligen Stadium ebendieser zuzuordnen und schulen sich so in ihrer Diagnosekompetenz. Die Auszubildenden erkennen, dass die Zahl an demenzerkrankten Personen stetig zunimmt und dass es aufgrund dessen erforderlich ist, auch im späten Stadium der Demenz Zugangswege zu finden, um die Pflege und Betreuung Betroffener zu gewährleisten. Ein wesentliches Ziel der Unterrichtseinheit ist außerdem, dass die Lernenden die auftretenden Symptome dem jeweiligen Stadium der Demenzerkrankung korrekt zuordnen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Unterschied zwischen Demenz und Delir. können wiedergeben, was für spezifische Symptome in den unterschiedlichen Stadien der Demenz auftreten können. erkennen die Bedeutung der "richtigen" Kommunikation mit Demenzerkrankten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. sind in der Lage, wissenschaftlich fundierte Quellen im Rahmen der Paararbeit im Internet zu identifizieren und zu nutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback. arbeiten in Paararbeit effektiv und konzentriert zusammen. können ihr eigenes Verhalten reflektieren.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Inklusiver Unterricht: Umgangsformen am Arbeitsplatz

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz werden anhand ausgewählter Beispiele zum Themenkomplex "Umgangsformen am Arbeitsplatz" Möglichkeiten des inklusiven Unterrichts in der beruflichen Bildung vorgestellt. Dabei werden sowohl körperliche, geistige und sprachliche Förderbedarfe als auch die Bedarfe von Menschen mit geringen Deutschkenntnissen berücksichtigt.Die hier vorgestellten Materialien zum Thema "Umgangsformen am Arbeitsplatz" decken beispielhaft drei alltägliche Situationen des Berufslebens ab: die Begrüßung von Kundinnen und Kunden, den Telefondienst und den Umgang mit Kolleginnen und Kollegen. Diese Situationen werden von Lernenden mit verschiedenen Förderbedarfen (zum Beispiel mit körperlichen, geistigen oder sprachlichen Förderbedarfen oder mit geringen Deutschkenntnissen) teilweise unterschiedlich aufgenommen. Je nach Grad der Einschränkung können leichte, mittlere und anspruchsvollere Aufgaben bewältigt werden. Für den Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund werden zudem kulturelle Unterschiede berücksichtigt. Medien und Methoden Ein gemeinsamer Einstieg dient als Ausgangspunkt für die spätere Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad und Förderbedarf. Die hier vorgestellten Situationen sind dem Bereich des sozialen Lernens zuzuordnen. Ausführliche und situationsbezogene Unterrichtsgespräche, das Ausfüllen von Arbeitsblättern und vor allem kleine Rollenspiele sollen die Kommunikationsfähigkeit und das Sozialverhalten der Lernenden fördern. Unterrichtsbausteine Material-Übersicht und Einsatzmöglichkeiten In dieser Tabelle finden Sie eine Übersicht der Arbeitsblätter und ihrer Einsatzmöglichkeiten, differenziert nach Schwierigkeitsgrad und Förderbedarf. Unterrichtsverlauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Umgangsformen am Arbeitsplatz " Die Lernenden setzen sich mit drei alltäglichen Situationen des Berufslebens auseinander: Begrüßung von Kunden, Telefondienst und Umgang mit Kolleginnen und Kollegen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen bestimmte Begriffe der deutschen Sprache kennen. erhalten einen Überblick über deutschsprachige Grußformeln. üben, wichtige Informationen sachgerecht kurz zu notieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit verschiedenen Fragestellungen ein, indem sie Arbeitsblätter ausfüllen. lernen, eine Telefonnotiz aufzunehmen und dabei wesentliche Informationen übersichtlich festzuhalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich selbst und ihre Wirkung auf andere einzuschätzen. üben verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit Kolleginnen und Kollegen ein. lernen verschiedene typische Verhaltensweisen unseres Kulturkreises kennen. sollen einsehen, dass bestimmte Verhaltensweisen im Beruf vorteilhaft sein können. Wählen Sie Ihren Typ! Als gemeinsame Grundlage für alle weiteren Bausteine dient Arbeitsblatt 1 "Rollenverteilung". Ziel ist, den Schülerinnen und Schülern die Wirkung des eigenen Verhaltens auf ihre Mitmenschen bewusst zu machen. Dies gelingt aus einer gewissen Distanz heraus, indem man die Wirkung ausgewählter Tiere vergleicht und einschätzt. Das Pferd wird mit durchweg positiven Eigenschaften assoziiert, der Löwe ist zwar der "König der Tiere", hat aber nicht unbedingt immer angenehme Charakterzüge. Der Igel lebt zu zurückgezogen mit der Tendenz, seine Stacheln zur Abwehr zu benutzen. Das Krokodil übernimmt die Rolle des Bedrohlichen und Gefährlichen, das abzulehnen ist. Diese Charaktertypen können mehr oder weniger ausführlich besprochen werden, bevor das Arbeitsblatt ausgefüllt werden soll. Mögliche Anpassungen bei verschiedenen Förderbedarfen Sehbehinderung Vergrößerung der Abbildungen oder des ganzen Arbeitsblatts; Einsatz von Leselupen Geistige Behinderung Verzicht auf die schriftliche Bearbeitung, stattdessen ausführliche Besprechung. Das Einkreisen des bevorzugten, eigenen Tier-Charakters sollte möglich sein. Sprachliche Defizite Genaue Klärung der Aufgabenstellung. Vor allem die Bedeutung der Adjektive im Kasten ist von Bedeutung für den Spracherwerb. Eventuell kann zusätzlich ein "Vokabelheft" oder eine Wortkartei angelegt werden. Weiterführung: Rollenspiel Die vier recht unterschiedlichen Tier-Typen werden durch ein kleines Rollenspiel auf menschliches Verhalten übertragen, veranschaulicht und in ihrer Wirkung vertieft. Ziel ist nicht eine nur stumme, pantomimische Darstellung, sondern dass die Lernenden kurz miteinander ins Gespräch kommen. Folgende Situation könnte dazu geeignet sein: Eine Schülerin oder ein Schüler betritt den Unterrichtsraum durch die Tür und begrüßt die Mitschülerinnen und Mitschüler. Dann fragt sie beziehungsweise er, wo sie/er Platz nehmen darf. Die oder der Lernende nimmt dabei eine konkrete Rolle gemäß der vorher erarbeiteten Tier-Charaktere ein. Diese kurze Szene soll mit allen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern durchgespielt werden. Nach Möglichkeit sollen die vier typischen Verhaltensweisen (freundlich, überheblich, unfreundlich, bedrohlich) vorkommen und im Plenum entsprechend kritisch besprochen werden. Inhalt: Begrüßung von Kunden Konkretisierung Nachdem der Einstieg aus der Distanz mithilfe von Tiermetaphern erfolgt ist, soll mit dem folgenden Baustein eine realistische Begrüßungssituation durchgespielt werden. Die Idee ist, dass die Schülerinnen und Schüler im Kundenbüro oder am Empfang einer Firma eine neue Kundin, einen neuen Kundin zunächst begrüßen und im weiteren Verlauf ansatzweise bedienen. Verwendung von Grußformeln Auf Arbeitsblatt 2 "Begrüßung von Kunden I" wird eine Reihe möglicher Begrüßungssätze vorgestellt. Dabei unterscheiden sich die Formulierungen von geschickt/freundlich/zuvorkommend bis hin zu unfreundlich/abweisend. Einige Formulierungen sind auch regional geprägt. Je nach Vorwissen müssen diese Formulierungen erklärt oder übersetzt werden. Dabei wird zur Sprache kommen, dass eine Anrede ohne vorherigen Gruß (zum Beispiel "Guten Tag!") unhöflich und damit für den Geschäftsinhaber beziehungsweise Arbeitgeber nachteilig sein kann. Mögliche Anpassungen bei verschiedenen Förderbedarfen Sehbehinderung Vergrößerung des ganzen Arbeitsblatts; Einsatz von Leselupen Geistige Behinderung Verzicht auf die Zuordnungsübung, stattdessen ausführliche Besprechung. Das Einkreisen des bevorzugten, eigenen Symbols sollte möglich sein. Sprachliche Defizite Genaue Klärung der Aufgabenstellung, vor allem die Bedeutung der Grußformeln ist von Bedeutung für den Spracherwerb. Eventuell kann zusätzlich ein "Vokabelheft" oder eine Wortkartei angelegt werden. Weiterführung Leichte Behinderungen: Rollenspiel Ein kleines Rollenspiel veranschaulicht die Wirkung einer freundlichen Begrüßung und übt Möglichkeiten der Fortsetzung des Kundenkontakts ein. Die Lernenden sollen sich in die Situation einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters eines Schuhgeschäfts versetzen. Nach der Begrüßung wird die Kundin oder der Kunde zur gewünschten Abteilung geführt und um einen kurzen Moment Geduld gebeten, bis ein anderer Mitarbeiter übernimmt. Möglichst alle Lernenden sollen mindestens einmal eine Rolle (Mitarbeiterin/Mitarbeiter, Kundin/Kunde oder beides) übernehmen und dabei das Verhalten in einer freundlichen Gesprächsatmosphäre einüben. Sprachliche Defizite: Händeschütteln Auf Arbeitsblatt 3 "Begrüßung von Kunden II" werden zunächst grundsätzliche Thesen zur Geste des Händeschüttelns vorgestellt. Vor allem Migrantinnen und Migranten aus fremden Kulturkreisen soll auf diese Weise alltägliches Verhalten in Deutschland nahegebracht werden. Daher ist eine genaue Besprechung dieser Geste, eventuell mit praktischen Übungen, nötig: - Wie reicht man die Hand? - Die Handflächen sollten senkrecht stehen. - Wie wirkt kräftiges Händeschütteln? - Dabei entsteht eine komische oder sogar unbehagliche Situation. - Missachtung einer dargebotenen Hand kann als unhöflicher Affront empfunden werden. - Man schaut sich beim Händeschütteln freundlich, aber nicht aufdringlich in die Augen. Inhalt: Telefondienst Konkretisierung Je nach Förderbedarf können die Lernenden auch im Telefondienst eingesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass sie sich akustisch verständlich machen und zuverlässig das Wichtigste notieren können. Mit Bezug auf die vorausgehende Einstufung in verschiedene Charaktertypen muss deutlich gemacht werden, wie wichtig ein freundlicher, zuvorkommender Eindruck im Umgang mit Kundinnen und Kunden ist. Viele Abläufe kann die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter am Telefon zwar nicht selbst erledigen, aber durch eine geschickte Notiz an die passende Stelle weiterleiten. Telefonnotiz anfertigen Mithilfe von Arbeitsblatt 4 "Telefonnotiz anfertigen" wird der Sinn und Zweck einer Telefonnotiz ausführlich besprochen. Dabei kann die Vorlage im oberen Teil des Arbeitsblatts als Muster von den Schülerinnen und Schülern ausgefüllt werden (vergleiche Arbeitsblatt 4 - Lösung). Verschiedene "klassische" Gründe für Anrufe können an dieser Stelle durchgesprochen werden, zum Beispiel "Bitte um Rückruf", "Reklamation" oder "Bestellung". Arbeitsblatt 5 "Vorlagen Telefonnotiz" muss den Lernenden in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, damit sie das Entgegennehmen eines Anrufs mehrfach üben können. Mögliche Anpassungen bei verschiedenen Förderbedarfen Sehbehinderung Vergrößerung des ganzen Arbeitsblatts und der Leerformulare; Einsatz von Leselupen Sprachliche Defizite Genaue Klärung der Aufgabenstellung, vor allem der Begriffsklärung kommt große Bedeutung zu. Das Einüben standardisierter Floskeln kann hilfreich sein (zum Beispiel "Könnten Sie bitte Ihren Namen wiederholen oder buchstabieren?"). Eventuell kann zusätzlich ein "Vokabelheft" oder eine Wortkartei angelegt werden. Mit zunehmender Sprachsicherheit kann der Schwierigkeitsgrad angepasst werden. Weiterführung: Rollenspiele Die Entgegennahme von Anrufen muss mehrfach geübt werden. Dabei sollten möglichst verschiedene Rollen berücksichtigt werden: Männlicher/weiblicher Anrufer, männlicher/weiblicher Mitarbeiter, verschiedene Einschränkungen (Sehstörung, Hörschwäche, fremde Muttersprache) und deren mögliche Auswirkungen auf das Gelingen der Kommunikation. In kurzen Rollenspielen wird die Aufnahme einer Telefonnotiz durchgespielt. Jeweils eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer übernimmt die Rolle des Anrufers, eine oder ein anderer nimmt das Telefonat entgegen und notiert das entsprechende Anliegen. Beispielsweise lassen sich folgende Gesprächssituationen immer wieder neu kombinieren und durchprobieren: Anrufer |Mitarbeiter am Telefon || Weiblich, Reklamation wegen fehlerhafter Produkte (zum Beispiel Kaffeemaschine)|Männlich, Rückfrage zum Namen und der genauen Produktbezeichnung|| Männlich, Bitte um den Besuch eines Kundendienstmitarbeiters|Weiblich, Rückfrage nach dem Grund des gewünschten Besuchs|| Männlich, Bestellung eines Ersatzteils innerhalb einer bestimmten Frist|Männlich, Weiterleitung an den zuständigen Kundendienstmitarbeiter|| Weiblich, Reklamation wegen einer falschen Rechnungsstellung |Weiblich, Bitte um genaue Angaben zu Rechnungsnummer und -Datum| Ähnliche Situationen können nach Belieben auch auf konkrete Branchen oder Geschäftszweige bezogen werden. Wichtig ist, dass die Lernenden jeweils aussagekräftige Telefonnotizen anfertigen. Diese Notizen sollten jeweils im Anschluss gemeinsam besprochen und gegebenenfalls korrigiert werden. Mögliche Differenzierungen Erleichterung bei umfangreicherem Förderbedarf Das Gespräch wird entgegengenommen, und die Anruferin/der Anrufer wird mit dem höflichen Hinweis "Ich leite das Gespräch an den zuständigen Mitarbeiter weiter. Haben Sie bitte einen Moment Geduld!" weitergeleitet. Eine schriftliche Telefonnotiz ist in diesem Fall nicht erforderlich. Mittlerer Förderbedarf Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter notiert lediglich Name, Firma und Grund des Anrufs und verspricht baldigen Rückruf. Die schriftliche Telefonnotiz beschränkt sich auf die dafür nötigen Daten: Name, Firmenname, Telefonnummer sowie Datum und Uhrzeit des Anrufs. Erhöhter Schwierigkeitsgrad bei geringem Förderbedarf Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter kann detaillierter nachfragen, was der Grund des Anrufs ist. Sie/er füllt die Vorlage der Telefonnotiz vollständig und gewissenhaft aus und kümmert sich nach dem Anruf um die zuverlässige Weiterbearbeitung des Anliegens der Kundin oder des Kunden. Konkretisierung Das richtige Verhalten am Arbeitsplatz trägt wesentlich zu einem guten Betriebsklima und zum Erfolg des ganzen Unternehmens bei. Mit Bezug auf die vorausgehende Einstufung in verschiedene Charaktertypen muss deutlich gemacht werden, wie wichtig ein freundlicher, zuvorkommender Eindruck auch im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen ist. Einfügen ins Team Was sage ich nach der Begrüßung zu den Kollegen? Für Lernende mit verschiedensten Förderbedarfen ist Arbeitsblatt 5 "Einfügen ins Team" gedacht. Da der erste Eindruck manchmal entscheidend ist, soll mit der ersten Aufgabe auf diesem Blatt die richtige Art der Vorstellung am neuen Arbeitsplatz angesprochen werden. Nach dem Ankreuzen einer Wahlmöglichkeit wird eine Einschätzung der Wirkung dieser Vorstellung abgegeben. Sowohl die Wahlmöglichkeiten als auch die Wirkungen sollten möglichst ausführlich im Unterrichtsgespräch diskutiert werden. Wie suche ich meinen Platz im Team? Die zweite Aufgabe auf diesem Arbeitsblatt erfasst eine alltägliche Situation. Die neue Mitarbeiterin/der neue Mitarbeiter hat noch keinen Platz im "alten", eingespielten Team, und muss sich erst einen solchen Platz suchen. Auch hier gibt es geschickte und weniger geeignete Verhaltensweisen, die durch Ankreuzen und anschließende Bewertung ausgesucht und analysiert werden. Wie rede ich mit meinen neuen Kollegen? Der dritte Bereich "Tipps zum Smalltalk" auf dem Arbeitsblatt ist für Fortgeschrittene gedacht, die kaum Probleme sprachlicher Art im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen haben. Mögliche Anpassungen bei verschiedenen Förderbedarfen Sehbehinderung Vergrößerung des ganzen Arbeitsblatts; Einsatz von Leselupen Geistige Behinderung: Je nach Schwere der Behinderung sind nur Aufgabe 1 oder Aufgaben 1 und 2 des Arbeitsblatts 5 "Einfügen ins Team" zu bearbeiten. Arbeitsblatt 7 "Zusammenarbeit am Arbeitsplatz" wird nicht behandelt. Sprachliche Defizite Genaue Klärung der Aufgabenstellung, vor allem der Begriffsklärung kommt große Bedeutung zu. Ein bereits angelegtes "Vokabelheft" oder eine Wortkartei kann durch neue Begriffe ergänzt werden. Lernende aus fremden Kulturkreisen Für Lernende aus fremden Kulturkreisen sind vor allem die Thesen auf Arbeitsblatt 7 "Zusammenarbeit am Arbeitsplatz" von Bedeutung. Sie müssen sprachlich vollständig erfasst und inhaltlich akzeptiert werden, damit die Zusammenarbeit gelingen kann. Weiterführung Rollenspiele Aufgabe 1 und 2 des Arbeitsblatts 5 "Einfügen ins Team" eignen sich zur Einübung in kleinen Rollenspielen. Die jeweils angedachten Situationen sollen mehrmals durchprobiert werden. Dabei sollte sowohl positives als auch ungeeignetes Verhalten präsentiert und anschließend genau besprochen werden. Solche Rollenspiele sind für Lernende mit jeder Art von Behinderung machbar, sofern auf bestimmte Defizite Rücksicht genommen wird. Unterrichtsgespräch Die Thesen auf Arbeitsblatt 7 "Zusammenarbeit am Arbeitsplatz" lassen sich am besten im zwanglosen Unterrichtsgespräch auf ihre Praxistauglichkeit überprüfen. Der Unterrichtende kann dabei zum Beispiel auf folgende Aspekte achten: - Wie gehen einzelne Lernende mit Menschen anderer Herkunft, anderen Geschlechts, anderer Religion um? - Lassen sie den anderen/die andere ausreden? - Machen sich einzelne über andere lustig? - Gehen die Lernenden höflich miteinander um? - Helfen sie sich gegenseitig oder versucht einer nur, vom anderen zu profitieren? Förderbedarfe |Begrüßung von Kunden|Telefondienst |Umgang mit Kollegen Körperliche Behinderung (Sehen, Hören, Sprechen, Bewegung)|Leicht: Grußformeln (Arbeitsblatt 2)|Leicht: Telefonnotiz erstellen (Arbeitsblatt 4)|Leicht: Smalltalk (Arbeitsblatt 7)|| |Mittel: Bitte zu warten|Mittel: Rückruf vereinbaren (Arbeitsblatt 6)||| |Schwer: Hilfsangebote weiterleiten|Schwer: Termin/Bestellung aufnehmen|Schwer: Zusammenarbeit am Arbeitsplatz (Arbeitsblatt 8)|| Geistige Behinderung (geringe Flexibilität, eingeschränkte Fähigkeiten, eventuell Lese- und/oder Schreibprobleme)|Leicht: Grußformeln (Arbeitsblatt 2)|Leicht: Telefonnotiz erstellen (Arbeitsblatt 4)|Leicht: Smalltalk (Arbeitsblatt 7: nur Aufgabe 1 - Erster Arbeitstag)|| |||Mittel: Smalltalk (Arbeitsblatt 7: zusätzlich Aufgabe 2 - Platz suchen)|| Sprachliche Defizite (zum Beispiel bei Migranten: eingeschränkter Wortschatz)|Leicht: Begrüßung (Arbeitsblatt 3)|Leicht: Telefonnotiz erstellen (Arbeitsblatt 4)|Leicht: Smalltalk (Arbeitsblatt 7)|| ||Mittel: Rückruf vereinbaren (Arbeitsblatt 6)|Mittel: Zusammenarbeit am Arbeitsplatz (Arbeitsblatt 8)|| ||Schwer: Termin oder Bestellung aufnehmen||| Die hier vorgestellten Unterrichtsinhalte sind keine ausgearbeiteten Schulstunden im 45-Minuten-Raster, sondern Bausteine, die je nach Bedarf frei kombinierbar sind. Dabei ist von der Lehrkraft in besonderem Maß die Leistungsfähigkeit der Lerngruppe zu berücksichtigen. Je nach Behinderung oder sprachlichen Defiziten kann ein einzelner Baustein als leicht, mittel oder schwer empfunden werden, benötigt mehr oder weniger Zeit zum Bearbeiten und vor allem ausführliche Vor- und Nachbereitung mit der gesamten Lerngruppe. Einige Lernwege werden im Folgenden beschrieben. Sie dienen als Beispiel und müssen je nach Bedarf angepasst werden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung, Spezieller Förderbedarf

Wissenschaftsverständnis (Scientific Literacy) am Beispiel der Corona-Pandemie

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Wissenschaftsverständnis (Scientific Literacy) wird die Rolle der Wissenschaft am Beispiel der Corona-Pandemie erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, wie die Wissenschaft in Bezug auf das neuartige Virus reagierte und welche Rolle die Politik und die Medien dabei spielten. Mit Hilfe von drei Mini Lectures und vier Arbeitsblättern erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaft am Beispiel der Corona-Pandemie und wie die Politik, Medien und Gesellschaft auf die Corona-Pandemie reagiert hat. In der ersten Mini Lecture erarbeiten die Lernenden die Rolle und das Vorgehen der Wissenschaft in Bezug auf das neuartige Virus. In der dritten Mini Lecture setzen sich die Lernenden damit auseinander, welche Folgerungen man für zukünftige Pandemien ziehen kann und wie Wissenschaft und Politik zusammenarbeiten sollten. Die zweite Mini Lecture zeigt den Lernenden auf, welche Rolle die Politik durch ihre Entscheidungshoheit spielt und wie Medien die öffentliche Meinung beeinflussen können. Das Lernkonzept kann wahlweise im Präsenz- oder Fernunterricht verwendet werden. Die Schüler arbeiten überwiegend kollaborativ und digital. Die Unterrichtsmaterialien beinhalten einen aufeinander aufbauenden Gesamtkontext. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Die Schülerinnen und Schüler thematisieren das Wissenschaftsverständnis (Scientific Literacy) und erarbeiten die Rolle der Wissenschaft in der Corona-Pandemie in Bezug zu Politik und Medien. Vorkenntnisse Die wichtigsten Informationen werden durch die Mini Lectures erarbeitet, so dass kein spezielles, biologisches Hintergrundwissen benötigt wird. Eventuell müssen Fachbegriffe, zum Beispiel Pandemie kurz erläutert werden. Didaktische Analyse In der Einheit erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass die Wissenschaft eine beratende Rolle für die Politik einnimmt und dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler faktenbasiert arbeiten. Durch internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit konnten schnell Ergebnisse zum neuartigen Virus erforscht und veröffentlicht werden. Letztendlich wurde in einer rasanten Geschwindigkeit ein Impfstoff entwickelt. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Rolle der Wissenschaft geändert, sie ist viel stärker in den öffentlichen Fokus geraten. In Zukunft wird die Wissenschaft bei medizinischen Krisen schneller und kooperativer zu Ergebnissen kommen. Die Politik wird jedoch immer der Entscheidungsträger für Beschränkungen und Gesetze bleiben, die Wissenschaft und einzelne Teilbereiche stehen aber zukünftig viel stärker im Fokus. Methodische Analyse Die Erarbeitung der Informationen mithilfe der Mini Lectures funktioniert am besten, wenn den Schülerinnen und Schülern digitale Endgeräte zur Verfügung stehen. Alternativ können die Videos im Plenum gezeigt und die Arbeitsblätter dazu bearbeitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen Informationen zur Corona-Pandemie. erklären die Arbeitsweise der Wissenschaft in der Corona-Pandemie. beschreiben die Rolle der Wissenschaft in Bezug zu Politik und Medien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler extrahieren Informationen aus einem Video. recherchieren und analysieren Informationen im Internet. reflektieren die Arbeitsweise von Medien in Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Ergebnisse mit Ergebnissen von Mitschülern. entnehmen kollaborativ Informationen. argumentieren in einer anderen, ihnen zugewiesenen Rolle auch entgegen der eigenen Meinung. Hier können Sie sich die Videos zur Unterrichtseinheit anschauen. Mini Lecture Teil 1 Mini Lecture Teil 2 Mini Lecture Teil 3

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Postcards from our virtual school trip

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mithilfe dieser Unterrichtseinheit geht Ihre Klasse auf einen (virtuellen) Schulausflug und erkundet dabei – wenn Sie wollen – die ganze Welt! Das bekannte Aufgabenformat "Postkarte schreiben / writing a postcard" gewinnt dabei an Authentizität und Spaß im Englisch-Unterricht. Die folgende Unterrichtseinheit greift das gängige Aufgabenformat, das Verfassen einer Postkarte, auf und wandelt es in ein multimediales Unterrichtsprojekt um. Dabei geht es vordergründig darum, den Lernenden einen authentischen und motivierenden Rahmen zu bieten, indem das Aufgabenformat für die Lernenden einen tatsächlichen Anwendungszweck erhält. Dies erfolgt durch den virtuellen Besuch der Ausflugsziele mittels technischer Lösungen (unter anderem Google Maps oder gez.la ). Kreativer Freiraum existiert dabei außerdem hinsichtlich der Auswahl der Orte. Für den Englischunterricht bietet es sich an, den Lernenden als Richtlinie englischsprachige Orte vorzugeben. Passend zur aktuellen Unterrichtssequenz ist auch eine Begrenzung auf die USA, Großbritannien, Australien oder Ähnliche denkbar. Die Unterrichtseinheit ist zwar für die 5. Klasse der Realschule entwickelt worden, lässt sich jedoch für viele andere Schularten und Klassenstufen adaptieren. Der Kreativität bei der Abwandlung und Anpassung der Unterrichtseinheit sind dabei keine Grenzen gesetzt! Die Unterrichtseinheit ist darauf ausgelegt, das gängige Aufgabenformat "Verfassen einer Postkarte" für den Distanz- wie auch den Präsenzunterricht motivierend und authentisch aufzubereiten. Statt eine Postkarte an einen fiktiven Charakter im Schulbuch zu verfassen, gehen die Lernenden selbst auf einen virtuellen Schulausflug, erkunden dabei reale Orte und schreiben im Anschluss eine Postkarte an ihre Klasse. Dadurch gewinnt das Aufgabenformat an Authentizität, da die Lernenden einer realen Personengruppe, nämlich ihrer Klasse, von einer realen Aktivität – ihrem virtuellen Ausflug – erzählen können, ohne das Klassenzimmer zu verlassen. Für die Lebenswelt der Lernenden ist dies ebenso von Bedeutung, da das Verfassen von Kurznachrichten und das Berichten an Freunde sich in ihrem Alltag gleichermaßen wiederfindet. Die Lernenden vertiefen dabei einerseits ihre Schreibkompetenz, indem sie selbst kreativ tätig werden und basierend auf Beispieltexten eigene Postkarten verfassen. Um gleichzeitig auch die mündliche Komponente des Fremdsprachenunterrichts zu schulen, nehmen die Lernenden andererseits ihren Text auf und unterlegen ihre selbst kreierte Postkarte durch das entstandene Audiomaterial. Dadurch trainieren sie nicht nur ihre Sprechfertigkeit, sondern auch ihr entwickeltes Produkt gewinnt dadurch eine persönliche Note. Zudem wird die interkulturelle Kompetenz der Lernenden trainiert, die durch die Auswahl eines individuellen Ortes, das virtuelle Begehen dessen, das Informieren über den Ort sowie die Vorstellung vor der Klasse geschult werden. Die Unterrichtseinheit schult abschließend die Medienkompetenz der Lernenden, da sie über Bildrechte informiert werden und das Erstellen eines Videos sowie einer Sprachaufnahme erlernen. Auf sprachlicher Ebene festigen die Lernenden dabei nicht nur den benötigten Wortschatz und die Aussprache, sondern trainieren zudem innerhalb der vorbereitenden Sitzungen auch grammatische Strukturen, wie zum Beispiel das Fragen stellen in Stunde 2 oder das simple past beim Verfassen der Postkarte in Stunde 3 und folgende. Aufgrund der persönlichen Verbindung zu ihrem selbstgewählten Thema und der motivierenden Komponenten der virtuellen Begehung des Ortes werden die erwähnten Kompetenzen größtenteils implizit geschult, da die Lernenden ein reales Produkt anfertigen. Die Aufgabe der Lehrkraft ist es dabei, insbesondere den Arbeitsprozess für die Lernenden aufzugliedern und ihnen beim Erledigen der Einzelschritte beratend zur Seite zu stehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Aufbau einer Postkarte und verfassen selbstständig eine Postkarte (produktive Schreibkompetenz). tragen den selbstverfassten Text vor (Sprechkompetenz). lernen englischsprachige Orte kennen und tauschen sich darüber aus (interkulturelle Kompetenz). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Bildrechte im Internet sowie zugehörige Nutzungsrechte (CC-Lizenz oder Ähnliche) kennen. produzieren selbstständig eine digitale Postkarte und ein Video inklusive Audioaufnahme. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Kritikfähigkeit. formulieren selbst konstruktives Feedback für andere. Beispielhaftes Schülerinnen- und Schülerprodukt "My digital postcard" Tutorial "Videoschnitt mit iMovie"

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Wie funktioniert eine Kernspaltung?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zum Thema Kernspaltung gibt den Schülerinnen und Schülern ausgehend von ihrer Entdeckung bis zur großtechnischen Nutzung bei der Energieerzeugung einen Einblick in die komplizierten Abläufe kontrollierter Spaltungsvorgänge. Dabei kann die sensationelle Entdeckung durch Otto Hahn und sein Forschungsteam im Jahr 1938 nicht genug hervorgehoben werden. Ohne diese unter sehr einfachen Versuchsbedingungen gefundenen Zusammenhänge wären technische Anwendungen wie etwa Kernkraftwerke zur Energiegewinnung nicht denkbar. Nicht vergessen darf man allerdings die negativen Entwicklungen der Kernspaltung in Form von Massenvernichtungswaffen wie Atombomben. Mithilfe von Videos, Animationen und veranschaulichenden Abbildungen wird den Schülerinnen und Schüler der Vorgang der Kernspaltung nähergebracht, bevor man dann auf die physikalischen Einzelheiten anhand der Spaltung von angereichertem Uran-235 durch den Einfang langsamer Neutronen eingeht. Zunächst wird der Ablauf der Spaltung über das Zwischenprodukt Uran-236 mit den entstehenden Bruchstücken und den darauffolgenden radioaktiven Umwandlungen bis hin zu stabilen Endprodukten im Vordergrund stehen. Anschließend sind die Vorgänge zu besprechen, die eine kontrollierte Kettenreaktion ermöglichen und im Reaktor-Druckbehälter ablaufen. Kernspaltung als Thema im Physik-Unterricht Die Thematik "Kernspaltung und Energieerzeugung" wird bei vielen Schülerinnen und Schülern möglicherweise negativ behaftet sein aufgrund der vielfältigen öffentlichen Diskussionen und Berichterstattungen in den Medien hinsichtlich des nicht zu unterschätzenden Gefahrenpotenziales. Deshalb ist es besonders wichtig, den Lernenden genau aufzuzeigen, welche Vor- und Nachteile die Nutzung der Kernspaltung mit sich bringt. Im Unterricht sollten Lehrkräfte deshalb gut präpariert sein, um im Rahmen einer sicher aufkommenden kontroversen Diskussion auf kritische Fragen sachkompetent eingehen und antworten zu können. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler sind vermutlich vorhanden - diese werden sich aber vor allem auf das Gefahrenpotenzial beim Betrieb von Kernreaktoren beschränken. Konkrete Kenntnisse zu den physikalischen Gegebenheiten sind jedoch nicht zu erwarten, weil dazu die konkreten physikalischen Abläufe kaum bekannt sein dürften. Didaktisch-methodische Analyse Bei der Behandlung des Themas sollte man darauf achten, dass die Gefährlichkeit der Energiegewinnung durch Kernspaltung weder verharmlost noch überbewertet wird. In Hinblick auf den Klimaschutz wird die Energieerzeugung durch Kernspaltung von der EU-Kommission als klimafreundlich bewertet. CO 2 -neutral ist Atomstrom jedoch keineswegs. "Die Treibhausgasemissionen sind größtenteils der Stromproduktion vor- und nachgelagert. Betrachtet man den gesamten Lebensweg – von Uranabbau, Brennelementherstellung, Kraftwerksbau und -rückbau bis zur Endlagerung – so ist in den einzelnen Stufen des Zyklus zum Teil ein hoher Energieaufwand nötig, wobei Treibhausgase emittiert werden." ( Umweltbundesamt ). Bis heute ungelöst und nur schwer einschätzbar sind die Emissionen für die Endlagerung. Das Thema Kernspaltung wird die Lernenden interessieren, wenngleich mit unterschiedlichen Ausgangspositionen. Die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik setzt aber viel konkretes Wissen voraus, um das Für und Wider richtig einschätzen zu können. Deshalb ist die exakte Darstellung der Vorgänge im Unterricht sehr wichtig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Vorgänge beim Ablauf einer Kernspaltung beschreiben und erklären. wissen, wie ein mit angereichertem Uran bestückter Kernreaktor funktioniert. Können das Für und Wider der Energiegewinnung durch Kernspaltung einschätzen und bewerten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

E=mc² – Äquivalenz von Masse und Energie

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Äquivalenz von Masse und Energie" beschäftigt sich mit der vielleicht bedeutendsten Entdeckung von Albert Einstein im Jahr 1905. Im Rahmen seiner Herleitungen zur Speziellen Relativitätstheorie hat er die vermutlich berühmteste und bekannteste Formel der Physikgeschichte abgeleitet: E=m×c². Diese einfach aussehende Formel wurde für die Physik des 20. Jahrhunderts - und darüber hinaus - von fundamentaler Bedeutung. So hat sie es ermöglicht, zum einen die Vorgänge in der Sonne bei ihrer Energieerzeugung mit der bisher noch nicht realisierten Anwendung zur Energieproduktion auf der Erde zu erklären, zum anderen die im Jahr 1938 von Otto Hahn und seinen Mitarbeitern entdeckte Kernspaltung zur Energiegewinnung in Atomkraftwerken zu nutzen. Die berühmte Formel sollte auch Schülerinnen und Schülern "bekannt" sein, wenngleich die Tragweite der einfach aussehenden Formel nur den wenigsten geläufig sein dürfte. Die Herleitung der Formel über die bereits bekannten Fakten der Speziellen Relativitätstheorie wird für viele Lernenden eine große Herausforderung sein, der nur die mathematisch Versiertesten problemlos werden folgen können. Die Äquivalenz von Masse und Energie ist aber für das Verständnis vieler physikalischen Vorgänge so wichtig, dass man die Herleitung mit einem gut nachvollziehbaren Endergebnis trotzdem durchführen sollte. Äquivalenz von Masse und Energie Die im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie besprochene Äquivalenz von Masse und Energie mit der schon seit Jahrzehnten realisierten Energieerzeugung durch Kernspaltung und der mit Hochdruck beforschten Energieerzeugung durch Kernfusion (Stichwort ITER) wird auch in den Unterrichtseinheiten zur Kernphysik von grundlegender Bedeutung werden - und aufgrund der ungelösten Probleme mit der Lagerung der dabei entstehenden (langlebigen) radioaktiven Folgeprodukte für viel Diskussion sorgen. Für den Unterricht sollten Lehrkräfte deshalb gut vorbereitet sein, um auf kritische Fragen das Für und Wider dieser Formen der Energieerzeugung sachkompetent erklären zu können. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können in gewisser Weise vorausgesetzt werden, da die Thematik aufgrund der berühmten Formel ansatzweise bekannt sein wird. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil dazu das physikalische Wissen um die Vorgänge in der Speziellen Relativitätstheorie kaum bekannt und somit erst herzuleiten ist. Didaktische Analyse Bei der Behandlung des Themas sollte man die Schülerinnen und Schüler darauf hinweisen, dass trotz des sowohl bei Kernspaltung als auch Kernfusion auftretenden radioaktiven Gefährdungspotentiales diese Art der Energieerzeugung klimaneutral abläuft, ohne die Umwelt mit Schadstoffen zu belasten. Im Rahmen des Unterrichts kann gut gezeigt werden, dass die Masse-Energie-Äquivalenz im Alltagsleben kaum bemerkt werden wird, aber trotzdem bei jeder Energieumwandlung auftritt. Deshalb ist es sehr wichtig, den Lernenden zu vermitteln, welche Bedeutung der berühmten Formel im atomaren Bereich zukommt – in der Forschung (zum Beispiel am CERN in Genf), in der Energieerzeugung, aber auch in der gigantischen Energiefreisetzung bei Kernwaffen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die weitreichende Bedeutung der speziellen Relativitätstheorie und dem daraus abgeleiteten Prinzip der Äquivalenz von Masse und Energie. können nachvollziehen, wie man die Formel E=m×c² herleitet. kennen die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Energieerzeugung infolge der Äquivalenz von Masse und Energie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit den anderen Lernenden, Eltern, Freunde wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II
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