• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle7
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Nachhaltiger Konsum vs. Wegwerfmode: ökologische und soziale Überlegungen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Nachhaltigkeit in der globalisierten Welt" regt zum Nachdenken und Reflektieren über nachhaltiges Konsumverhalten an und ist dabei problem- und zukunftsorientiert angelegt. Diese Unterrichtseinheit dient als Einstieg in das Thema "Nachhaltigkeit in der globalisierten Welt". Viele Schüler kaufen bei billigen Modeketten ein; fast jeder hat eine Meinung zum Thema Wegwerfmode. Genau an dieser Stelle setzt diese Stunde an. Sie hilft den Schülerinnen und Schülern dabei, sich ein fundiertes Urteil zu bilden, um die Leitfrage der Stunde "Wegwerfmode: Ein tragfähiges Konzept für die Zukunft?" beantworten zu können. Vorkenntnisse und Zielgruppe Diese Unterrichtseinheit dient als Einstieg in das Thema "Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt", die eines der großen Themen im Gemeinschaftskunde-Unterricht sind. Die Einheit ist für die 8./9. Klasse konzipiert, kann aber mit zusätzlichen Informationen und Unterrichtsmaterialien auch in höheren Klassen eingesetzt werden. Didaktische Analyse Die Entscheidung der Schülerinnen und Schüler für eines der beiden T-Shirts als Einstieg in die Stunde soll aus dem Bauch heraus entstehen, weil sie der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler entstammt, da viele von ihnen Kleidung bei großen Billigmode-Ketten einkaufen. Der doppelte Einstieg über Kaufentscheidung und Ansehen des Interviews ist hier unverzichtbar, da durch das Fehlen der ersten Übung der Bezug zur eigenen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler fehlen würde. Sie betrachten die Stunde dann nicht nur von außen, sondern ihnen wird bewusst, dass dieses Thema auch sie betrifft und sie mit der Kaufentscheidung (oder dem Nichtkauf) eine weitreichende Handlung vornehmen. Des Weiteren wird ein Zusammenhang zwischen der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und der Lebenswelt von Menschen in einem anderen Teil der Welt hergestellt. Die Übung der Kaufentscheidung wird nach der Erarbeitungsphase nochmal wiederholt, um ein eventuelles Umdenken festhalten zu können. Die beiden Mode-Blog-Beiträge (Arbeitsblatt 03) sollen den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, Argumente für und gegen einen möglichen Boykott einer beispielhaften Billigmoden-Kette zu finden und dadurch ein Kernziel des Politikunterrichts zu erfüllen, nämlich die Förderung der Urteils- und Meinungsbildung. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass politische Themen nie schwarz oder weiß sind und verschiedene Perspektiven miteinander abgewogen werden müssen. Dadurch wird auch deutlich, dass politische Entscheidungsprozesse von außen oft langwierig und undurchsichtig erscheinen. Die Erstellung eines Facebook-Posts (Arbeitsblatt 04) entstammt ebenfalls der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, sensibilisiert sie aber auch dafür, dass jede Form der Meinungsäußerung über soziale Medien gleichzeitig auch meinungsbildend auf andere Leser wirkt. Mögliche Probleme und Alternativen Es sollte während des Unterrichts darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellte Billigmode-Kette nur als Beispiel dient und die Prinzipien der Textilproduktion auch auf andere Konzerne übertragbar sind. Bei einem Zeitpuffer während der Stunde kann noch ein Hinweis auf die Produktionskette von Kleidung (siehe Internetlink 'Mode schlägt Moral') und alternative Formen der Produktion oder des Kaufs von Kleidung erfolgen, beispielsweise ökologisch und/oder fair produzierte Mode (siehe hier https://www.textilbuendnis.com ), oder Kleidertauschbörsen (siehe hier http://www.kleidertausch.de ), die zur Zeit sehr populär sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen die Leitfrage der Stunde und erkennen ihre Kontroversität. stellen die Problematik eines Boykotts der Billigmodeketten an einem Beispiel dar und erkennen, dass ein Boykott aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden muss. erkennen, dass auch das Phänomen 'Wegwerfmode' - wie die meisten anderen politischen Prozesse - nicht so einfach zu analysieren ist. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren Filmausschnitte und Texte, um Argumente für eine Diskussion zu gewinnen. erstellen einen Facebook-Post zu einem aktuellen Thema und wägen ihre Argumente darin ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in einer Partnerarbeit kooperativ zusammen und übernehmen Verantwortung für ihren Partner (Think-Pair-Share). tauschen ihre Argumente in der Plenumsdiskussion kooperativ aus und vertreten diese. bilden sich ein Urteil zur Leitfrage und vertreten dieses Urteil gegenüber anderen, durch Argumente gestützt - auch schriftlich. reflektieren und hinterfragen ihr eigenes Konsumverhalten sowie ihr Denken über Wegwerf-Mode kritisch.

  • Wirtschaft / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Halloween: die Geschichte hinter dem Gruselfest

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Halloween" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Ursprung dieser alten Volkssitte. Sie lernen die Bedeutung der Symbole kennen und ordnen fehlende Textzeilen einem Geistergedicht zu. Warum wir am 31. Oktober Halloween feiern, woher dieser Brauch kommt und was der Kürbis damit zu tun, erfahren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit. Textschnipsel über die Geschichte hinter dem Fest müssen zunächst in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Danach machen die Kinder Bekanntschaft mit Symbolen wie der schwarzen Katze, der Hexe oder dem Vampir, die allesamt in ihrer Bedeutung und ihrer Beziehung zu Halloween gedeutet werden. Natürlich dürfen die Kinder dann auch noch selbst eine Gestalt zeichnen, die allen das Gruseln lehrt! Die irische Sage von Jack O'Lantern, dem Teufel und dem Kürbis lernen die Schülerinnen und Schüler anhand eines Bilder-Lückentextes kennen. Ihr Textverständnis können die Lernenden anhand einer Richtig/Falsch-Übung selbstständig überprüfen. Ein gruseliges Gedicht ("Wenn Fledermäuse unruhig flattern") bildet den Abschluss dieser Einheit. Wenn die letzten Textzeilen einer jeden Strophe ergänzt wurden, kann das Gedicht auswendig gelernt und anschließend mit Kostümen vor der Klasse vorgetragen werden! Gruseln ausdrücklich erlaubt! Die Unterrichtseinheit bietet zahlreiche bunte Lern- und Gruselanlässe für den Fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule. Neben der Wissensvermittlung zum geschichtlichen Ursprung des Halloween-Festes sollen sich die Lernenden vor allem kreativ betätigen: Durch das Zeichnen von unheimlichen Kreaturen, dem Vortragen oder Vorspielen eines Halloween-Gedichtes (mit oder ohne Kostüme) bis hin zum Enträtseln von Symbolen und Piktogrammen. Ergänzt werden kann die Unterrichtseinheit durch viele weitere Ideen aus dem Dossier Halloween im Unterricht , zum Beispiel dem Zauberrätsel rund um Hexen , oder dem Ausmalbild von Hexe und Kobold . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Kenntnisse zum historischen Hintergrund des Halloween-Festes. lernen Symbole und deren Bedeutung und Nützlichkeit kennen und deuten. erlernen Handlungskompetenzen bei der verständlichen Anwendung von Text und Sprache. können mit Texten und Informationen zielführend und kreativ umgehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im partnerschaftlichen Arbeiten durch Vergleich und Korrektur ihrer Ergebnisse. arbeiten kooperativ und respektvoll zusammen.

  • Geographie / Jahreszeiten / Geschichte / Früher & Heute / Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial zur Lektüre "El poder de una decisión"

Unterrichtseinheit

“El poder de una decisión” ist ein realistischer und fesselnder Jugendroman, der unter anderem über Freundschaft, Mobbing und Rassismus spricht. Diese Unterrichtseinheit liefert Ideen zur unterrichtlichen Arbeit mit dem Roman im schriftlichen und mündlich-argumentativen Bereich.Der spanische Roman "El poder de una decisión" von Arturo Padilla de Juan behandelt Themen wie Mobbing, Gewalt und Freundschaft, die auf die Erfahrungswelt von Jugendlichen verweisen und bietet deshalb - neben der Lektüre und dem Leseverstehen - vielfältige Möglichkeiten über Schreib- und Sprechanlässe sowie Interpretationsgespräche den Roman zu diskutieren, zu analysieren und kreativ weiterzuentwickeln.Die vorliegenden Unterrichtsvorschläge zum Jugendroman "El poder de una decisión" von Arturo Padilla de Juan sind für den Schwerpunkt "Förderung der Schriftlichkeit und der mündlichen Argumentationsfähigkeit" konzipiert. Sie eignen sich zum Einsatz in Plateauphasen für etwa zehn bis zwölf Stunden und können ab dem 4. Lernjahr beziehungsweise bei der 3. Fremdsprache ab Mitte des 3. Lernjahrs eingesetzt werden. Ablauf der Unterrichtseinheit Hier finden Sie den Ablauf der Unterrichtseinheit "El poder de una decisión" mit den dazugehörigen Arbeitsblättern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können selbstständig mit literarischen Texten umgehen. produktiv-kreative Sprachkompetenzen entwickeln. wichtige Grundlagen für die Lektürearbeit in der Oberstufe schaffen. sich mit den Themen Mobbing, Rechtsradikalismus, Gewalt, Rassismus, Immigration und Freundschaft auseinandersetzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können mit spanischsprachigen Internetseiten arbeiten. soziokulturelle Informationen im Internet einholen. mehrkanaliges Lernen durch interaktive Zugänge, handlungsorientierte und kreative Aufgaben sowie vielfältige Sozialformen erleben und dessen Wert erkennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können andere Lebenswirklichkeiten und Standards wahrnehmen. interkulturelles Verstehen und Einfühlen entwickeln und trainieren, indem sie den Alltag der Emigranten in Spanien mit dem Schicksal Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland vergleichen. kooperatives Lernen üben, indem sie die Möglichkeiten des Austausches mit einer Partnerin oder einem Partner austesten, bevor sie die Ergebnisse im Plenum vortragen und diskutieren. Padilla de Juan, A. (2006) El poder de una decisión. Ernst Klett Sprachen: Stuttgart. Wlasak-Feik, C. (2008) El poder de una decisión - Förderung der Mündlichkeit mit einem Roman. In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch, Heft 23. Friedrich Verlag: Seelze. Impulsfrage zum Einstieg Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, spontan ihre Gedanken zu äußern, die ihnen beim Lesen des Titels "El poder de una decisión" kommen. Auf diese Weise sollen bei den Lernenden Leseerwartungen, Motivation und Spannung aufgebaut werden. Hypothesenbildung über den Inhalt Anschließend betrachten die Schülerinnen und Schüler das Bild auf dem Buch-Cover und äußern sich frei zu ihren Vorstellungen über das Buch. Ideen über mögliche Themen und den Ablauf der Handlung können gesammelt und an der Tafel stichpunktartig festgehalten werden. Diskussion im Plenum Im nächsten Schritt leitet die Lehrerin beziehungsweise der Lehrer eine Diskussion zu drei ausgewählten Textpassagen ein, die die zentralen Themen des Buches Mobbing, Rechtsradikalismus und Gewalt in die Diskussion einführen. In der Gruppe können die Lernenden ihre Reaktionen, Erfahrungen und ihr Wissen zu den verschiedenen Aspekten austauschen. Schreiben einer Zusammenfassung Die Schülerinnen und Schüler fassen in Einzelarbeit die wesentlichen Inhalte jedes der sieben Kapitel zusammen. Die Lernenden erhalten anschließend die Möglichkeit, Satzanfänge selbst fortzuführen und können Inhalte auf diese Weise aus ihrer eigenen Perspektive heraus kommentieren. Textarbeit : La personalidad de Sebastian, El Gato y Ahmed Die Jugendlichen kreuzen im Verlauf der Lektüre die Charaktereigenschaften an, die ihnen für die drei Protagonisten Sebastian, El Gato und Ahmed zutreffend erscheinen. Anschließend finden sich die Lernenden zur Partnerarbeit zusammen und vergleichen ihre Liste mit der ihrer Mitschülerin beziehungsweise ihres Mitschülers. Gemeinsam erstellen sie ein Portrait der drei Hauptcharaktere. In dieser Phase sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit Personeneigenschaften auseinadersetzen und das Schreiben von Charakterisierungen üben. Kreatives Schreiben: Otro final de la novela Um eine kreative Auseinandersetzung mit dem Roman und seinen zentralen Themen anzustoßen, verfassen die Lernenden in Partnerarbeit einen eigenen fiktionalen Text, der einen möglichen Fortgang der Geschichte oder ein alternatives Ende zum Inhalt hat. Persönliche Interpretation des Romans und Debatte Zunächst evaluieren die Schülerinnen und Schüler das Buch in Einzelarbeit. Dabei hinterfragen sie, warum sich der Autor für ein solches Thema entschieden hat. Die Lernenden reflektieren die Inhalte "Acoso, violencia, racismo, inmigración, amistad" und beschäftigen sich mit der Relevanz der Themen für ihr persönliches Leben. Im nächsten Schritt werden die verschiedenen Sichtweisen im Plenum diskutiert und begründet. Recherche im Internet Die Jugendlichen recherchieren im Internet Informationen über die Entwicklung, die Verteilung, die Ursachen und die Konsequenzen der Zuwanderung nach Spanien im Allgemeinen sowie über die Lebensumstände marokkanischer Migrantinnen und Migranten im Speziellen. Im nächsten Schritt präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Recherchen im Plenum. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit wird schließlich der Bezug zur Situation in Deutschland hergestellt. Im Plenum vergleichen die Lernenden die Situation von Migranten in Spanien und der EU mit der Situation von Einwanderern in Deutschland.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Adverbiale Bestimmungen erkennen und klassifizieren: "Wir gehen auf Schatzsuche!"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zur adverbialen Bestimmung stellt eine erlebnisorientierte Einführung in das Grammatik-Thema dar: Eingebettet in eine Geschichte zu einem Piratenschatz werden adverbiale Bestimmungen nach der Einteilung lokal, temporal, modal und kausal klassifiziert. Dabei werden Kompetenzen in der Satzglied-Analyse und eine Sensibilität für Sprache und ihre Verwendung gefördert.Zur Bearbeitung verschiedener Satzglieder bei komplexen Texten ist die Beschäftigung mit adverbialen Bestimmungen eine Grundvoraussetzung. Diese Unterrichtseinheit führt in kleinen Arbeitsaufträgen zur Beantwortung der W-Fragen bei adverbialen Bestimmungen: Wo?, Wann?, Wie?, Warum?. Auch Funktion und Wirkung von adverbialen Bestimmungen werden dabei reflektiert. Das Gelernte wird durch das Verfassen eines eigenen Textes vertieft. Die Unterrichtseinheit ist eingebettet in das Thema der Schatzsuche. Die Schülerinnen und Schüler benötigen für diese Unterrichtseinheit keine Vorkenntnisse im Bereich der adverbialen Bestimmungen. Zur Differenzierung können bei Arbeitsblatt 1a die schwererer zu beantwortenden Fragen "Warum?" und "Wie?" - im Vergleich zu "Wo?" und "Wann?" - leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern zugeteilt werden. Arbeitsblatt 5 kann für schnellere Schülerinnen und Schüler während der Erarbeitungsphase II eingesetzt werden. Alternativ kann Arbeitsblatt 5 von allen Schülerinnen und Schülern vor der Vertiefungsphase II oder als Hausaufgabe bearbeitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass nach den adverbialen Bestimmungen mit den W-Fragen Wo?, Wann?, Wie? und Warum? gefragt werden kann, um die fehlenden Informationen zu erhalten. lernen die Kategorie "adverbiale Bestimmung" mit ihrer semantischen Untergliederung kennen. können temporale, lokale, kausale und modale Adverbien in einem Text erkennen und zuordnen sowie diese selbst in einem Schreibprodukt anwenden und kategorisieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen. gelangen zu einer Problemlösung im Konsens.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Gesundheitsschutz: Gesundheitsrisiken durch Stäube

Unterrichtseinheit

Ziel dieser Lerneinheit ist es, die Schülerinnen und Schüler für mögliche Gesundheitsgefahren durch den Gefahrstoff Staub zu sensibilisieren. Ihnen sollen die gesundheitlichen Risiken – vor allem auch die langfristigen – durch Staubbelastungen am Arbeitsplatz bewusst werden und sie sollen lernen, wie sie sich effektiv schützen können. Um eine Erfahrungsbasis zu bekommen, auf der die Informationsfülle im Hinblick auf die kognitive Wahrnehmung und besonders auf das eigene Verhalten produktiv verarbeitet werden kann, sollten die jungen Leute anhand einer Exkursion in ein fremdes Unternehmen oder durch eine Umfrage im eigenen Betrieb einen Einblick in die Arbeitsschutzpraxis vor Ort erhalten. Ein wichtiges Lernziel dabei ist, dass die Lernenden neben der Erarbeitung von Daten und Fakten erkennen, dass sich der verantwortungsvolle Umgang mit dem Gefahrstoff Staub für sie persönlich lohnt. Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden folgende Inhalte vermittelt: Grundwissen Staub: Was ist Staub? Wie definiert man Staub? Wie entsteht Staub? Wie unterscheidet man Staubpartikel im Hinblick auf ihre Gesundheitsgefährdung? Welche Grenzwerte gelten für die Staubbelastung am Arbeitsplatz? Der natürliche Schutzmechanismus der Atemwege Auswirkungen gefährlicher Stäube auf Körper und Gesundheit Spezielle Gefährdungen an bestimmten Arbeitsplätzen Schutzmaßnahmen gegen Staubbelastung im Betrieb Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler definieren Staub, und benennen unterschiedliche Staubarten und Arbeitsplatzgrenzwerte. begreifen, wie der natürliche Schutzmechanismus der Atemwege funktioniert. wissen, wie sich eine hohe Staubbelastung auf die Gesundheit auswirken kann. zählen spezielle Gefährdungen an bestimmten Arbeitsplätzen auf. benennen die wichtigsten Schutzmaßnahmen gegen Staubbelastung am Arbeitsplatz. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler planen und unternehmen eine Exkursion zu einem staubbelasteten Arbeitsplatz. führen vor Ort Interviews. präsentieren ihre Ergebnisse vor dem Plenum. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten verschiedene Aufgaben gemeinsam und stärken damit ihre Teamfähigkeit. erfragen und reflektieren eine spezielle Arbeitsplatzbelastung. erweitern ihre Kommunikations- und Vortragsfähigkeit.

  • Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Gestaltung eines Ich-Buches im Sachunterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung sollen die Kinder sich selbst und ihr Umfeld durch Spiele und die Gestaltung eines Ich-Buches bewusst wahrnehmen.Die Unterrichtseinheit dient der Selbstwahrnehmung von Grundschülerinnen und Grundschülern. Die Erst- oder Zweitklässler sollen in dieser Unterrichtseinheit ihre eigene Persönlichkeit besser kennenlernen. Neben einfachen Wahrnehmungsspielen werden in jeder Unterrichtsstunde ein oder zwei Seiten des Ich-Buches gestaltet. Das Ich-Buch befasst sich mit der eigenen Person, der Familie, Vorlieben, Freunden sowie Stärken und Schwächen der Kinder. Selbst- und Fremdwahrnehmung schulen In dieser Einheit befassen sich die Kinder mit der eigenen Person. Dies geschieht nicht nur durch Selbstreflexion, sondern auch durch die Wahrnehmung der Mitschülerinnen und Mitschüler und ihrer Eigenschaften. Für Kinder der Klassen 1 und 2 ist es nicht selbstverständlich, dass sie wissen, was eigene Vorlieben, Stärken oder Schwächen sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren bewusst eigene Gedanken und Gefühle. nehmen sich selbst und ihr Umfeld bewusst wahr. erkennen die Bedeutung von Familie und ziehen eigene Schlüsse daraus. bemerken und formulieren eigene Vorlieben. erarbeiten die Definitionen von Stärken und Schwächen und können diese bei sich selbst bestimmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und formulieren Merkmale, Stärken und Schwächen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Wie sicher ist die Rente?

Unterrichtseinheit

Das Thema Rente ist sehr komplex, sodass sich der Artikel auf die politischen Entscheidungen und Rahmenbedingungen konzentriert. Der Rentensimulator bietet eine gute Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler die Einflussfaktoren kennen zu lernen. Die gesetzliche Rentenversicherung steckt seit Jahren in der Krise. Die Zahl der Rentner steigt beständig, die Zahl der versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse sinkt dagegen. Die Folge ist, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren und beide Seiten Abstriche in Kauf nehmen. Während die heutigen Arbeitnehmer immer höhere Beiträge zur Rentenversicherung zahlen und zukünftig eine wesentlich geringere Rente bekommen werden, haben die heutigen Rentner in den letzten Jahren auf eine Erhöhung ihrer Bezüge verzichten müssen. Auch wenn der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) während seiner 16jährigen Amtszeit (1982-1998) immer wieder beteuerte, die "Rente ist sicher", haben inzwischen Politiker aller Parteien erkannt, dass diese Aussage nicht der Realität entspricht. Die Schülerinnen und Schüler sollen das System der Rentenversicherung nachvollziehen können. die Einflussfaktoren zur Rente benennen und erläutern. die historische Entwicklung chronologisch aufzeichnen und erklären. Prognosen für die Zukunft der Rente formulieren. verschiedene Modelle (Beispiele) für die Berechnung der Rente erstellen. Informationen über das Internet recherchieren und diese kritisch bewerten. Thema Wie sicher ist die Rente? Autor Michael Bornkessel Fach Politik, Sozialwissenschaften Zielgruppe Sek I und II, ab Klasse 8 Zeitaufwand je nach Intensität und Schwerpunktsetzung 2-6 Stunden Medien je ein Computer mit Internetnutzung für 2 Schülerinnen und Schüler Auf den folgenden Unterseiten werden historische Entwicklungen, Krisen der Rente und zukünftige Prognosen beschrieben. Die Entscheidungen politisch Verantwortlicher werden dargestellt und verschiedene Einflussfaktoren benannt. Die Unterseiten enthalten jeweils Recherchelinks zu den Themenbereichen. Historische Entwicklung Die Rentenversicherung hat in der historischen Betrachtung seit ihrer Entstehung schon einige Höhen und Krisen erlebt. Die Rente in der Krise Vom Beginn der Krise über aktuelle Tendenzen bis hin zu den Prognosen für die Zukunft werden Hintergründe erläutert. Großindustrielles Zeitalter Die gesetzliche Rentenversicherung ist heute eines der wichtigsten solidarisch finanzierten Versicherungssysteme in der Bundesrepublik Deutschland. Doch die Versicherung entstand bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Damals befand sich die Gesellschaft im Umbruch. Das Zeitalter der Großindustrie begann und die Arbeiter litten unter den schlechten sozialen Bedingungen. Lange Arbeitszeiten, hohe Unfallraten und niedrige Löhne führten dazu, dass sozialdemokratische und sozialistische Ideen in der Arbeiterschaft immer populärer wurden und Kaiser Wilhelm I. um seine Macht fürchtete. Schutz der Arbeiter Daher folgte er einem Rat von Otto von Bismarck, dem damaligen Reichskanzler, und regte in einer Botschaft zur Eröffnung des deutschen Reichstages am 17. November 1881 an, verschiedene Gesetze zum Schutz der Arbeiter gegen Krankheit, Unfall, Invalidität und Alter zu beschließen. Die Rentenversicherung war die dritte Sozialversicherung im Deutschen Reich. 1883 beschloss man die Krankenversicherung, 1884 die gesetzliche Unfallversicherung. Übrigens zahlten schon damals Arbeitnehmer und -geber jeweils die Hälfte der Beiträge. Rente ab 71 Die Verabschiedung des "Gesetzes zur Alters- und Invaliditätsversicherung" am 22. Mai 1889 durch den Reichstag war die letzte Sozialversicherung der Bismarck'schen Sozialgesetzgebung. Zum 1. Januar 1891 trat das Gesetz in Kraft. Damals bekamen Arbeiter ab dem 71. Lebensjahr, das allerdings nur wenige erreichten, eine Rente. Auch bekamen Arbeiter seitdem eine Invalidenrente bei Erwerbsunfähigkeit. 1911 folgte eine erste grundlegende Reform. Die Hinterbliebenenrente wurde eingeführt und die Angestellten in die Rentenversicherung miteinbezogen. Krise durch Inflation Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der darauf folgenden Hyperinflation geriet die gesetzliche Rentenversicherung in eine tiefe Krise. Das System finanzierte sich damals aus den angesparten Rücklagen der Versicherten (Kapitaldeckung), doch die Inflation entwertete diese Reserven weitgehend. So verringerte sich das Reinvermögen der Deutschen Rentenbank von 2,12 Mrd. Reichsmark im Jahre 1914 auf nur noch 14,6 Prozent im Jahr 1924. Ressourcenvernichtung durch Rüstungsausgaben Also begann der Staat, die Renten teilweise aus den eingehenden Beiträgen zu finanzieren und mit Steuergeldern die Lücken zu füllen. Dennoch mussten die Leistungen, insbesondere nach der Weltwirtschaftskrise (1930-1932), massiv gekürzt werden. Die gesetzliche Rentenversicherung allein reichte bei weitem nicht mehr aus und war kaum mehr als ein kleines Zubrot. Die Nationalsozialisten haben die Sozialsysteme weiter geplündert und Gelder zweckentfremdet, insbesondere um Rüstungsausgaben zu finanzieren. Umlagefinanzierung Als der Zweite Weltkrieg endete, stand Deutschland vor einem Trümmerhaufen - auch was die gesetzliche Rentenversicherung betraf. Mangels Alternativen behielt man das alte Finanzierungssystem zunächst bei. Die Rentenzahlungen blieben gering und wurden mangels Rücklagen bis zu 50 Prozent aus Steuergeldern finanziert. Doch im Jahr 1957 kam die System-Wende. Anstatt Rücklagen zu bilden, hat der Staat von den Mitgliedern der gesetzlichen Rentenversicherung anfangs 15 Prozent des Bruttolohnes abgezwackt und den damaligen Rentnern sofort ausbezahlt. Das System der so genannten Umlagefinanzierung war geboren. Generationenvertrag Die Regierung unter Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) konnte deshalb die Renten sofort drastisch erhöhen. Das neue System erlaubte es zudem, die Entwicklung der Rentenhöhe dynamisch an die Entwicklung der Bruttolöhne zu koppeln. Allerdings hat der Staat seitdem keine Rücklagen mehr gebildet. Das Umlagesystem basiert also darauf, dass jede Generation mit ihren Beiträgen nicht mehr die eigenen Alterseinkünfte finanziert, sondern die Generation der Großeltern und Eltern - ein Vertrag zwischen den Generationen. Faktor Geburtenrate Die Rentenreform von 1957 basierte auf den Ideen von Professor Wilfrid Schreiber, die der Bund Katholischer Unternehmer unter dem Titel "Existenzsicherheit in der industriellen Gesellschaft" 1955 herausgegeben hat. Allerdings hat die damalige Regierung seine Vorschläge nur unvollständig umgesetzt. Schreiber war sich dessen bewusst, dass das Umlagesystem nur dann funktionieren kann, wenn genügend Kinder geboren werden und das System diese Voraussetzung auch berücksichtigt. Deswegen wollte er eine Kinderrente, das heißt mehr Geld für Rentner mit Kindern, einführen, und kinderlose Arbeitnehmer sollten ab dem 35. Lebensjahr den doppelten Beitrag zur Rentenversicherung zahlen. Bundeskanzler Adenauer verzichtete allerdings auf solche Komponenten. Angesichts der seit Jahren sinkenden Geburtenraten und des daraus resultierenden Ungleichgewichts zwischen Beitragszahler und Rentner, zeigt sich heute, dass dies ein Fehler war. Anstieg des Beitrags Bis Anfang der 1990er Jahre schien das System gut zu funktionieren. Zwar stieg der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung von 17 (1972) auf 19 Prozent (1986) des Bruttolohnes, vor allem weil man flexible Altersgrenzen eingeführt und mehr Menschen ins System einbezogen hat. Doch dann geriet die gesetzliche Rentenversicherung zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. Deutsche Einheit - Finanzierung der Ostrenten Eine wichtige Ursache liegt in der Deutschen Einheit begründet. Nach dem Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zur Bundesrepublik Deutschland (BRD) im Jahr 1990 hat die Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) die Rentenversicherung auf die neuen Bundesländer übertragen. Da es in der DDR allerdings offiziell keine Arbeitslosigkeit gab und den Rentnern somit viele anrechenbare "Beitragsjahre" anerkannt wurden, bekamen die Ost-Rentner vergleichsweise hohe Rentenzahlungen. Allerdings brach zeitgleich die Wirtschaft in Ostdeutschland zusammen und die Arbeitslosigkeit schnellte in die Höhe. Im Osten Deutschlands konnte die Bevölkerung also nur relativ geringe Rentenbeiträge abführen, während die Rentner relativ hohe Bezüge bekamen. Demographischer Wandel Außerdem passierte das, was Schreiber in seinem Konzept befürchtet und deswegen entsprechend berücksichtigt hatte. Weil immer weniger Kinder geboren wurden (seit 1970 kamen in Deutschland auf 1.000 Einwohner konstant weniger als 700 Geburten) und die Lebenserwartung stetig stieg, geriet das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenempfängern ins Ungleichgewicht. Verschärft wurde die Situation der gesetzlichen Rentenversicherung dadurch, dass die Arbeitslosigkeit nach der Einheit drastisch stieg und sich mittlerweile auf einem hohen Niveau stabilisiert hat. Zögern trotz hoher Dringlichkeit Anfang der 1990er Jahre wurde den politisch Verantwortlichen klar, dass sie umsteuern mussten. Allerdings wagte sich die Regierung Kohl zunächst nicht, der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken. Wie eingangs erwähnt, versprach der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm bis zuletzt, dass die Rente sicher sei und ausreichen werde, um den Ruhestand genießen zu können. Doch nun ging es mit den Renten bergab, wenn zunächst auch schleichend. Zuerst hat die Regierung Kohl beschlossen, sich bei den Rentenerhöhungen nicht mehr am Bruttolohn zu orientieren, sondern den Nettolohn als Bezugsgröße zu verwenden. Außerdem war es bis dato leicht möglich, wesentlich früher als mit 65 Jahren in Rente zu gehen und dabei nur geringe Abschläge in Kauf nehmen zu müssen. Früher in Rente zu gehen, war nun mit finanziellen Einbußen verbunden. Für jeden Monat, den man früher gehen wollte, mussten 3,6 Prozent Abschlag gezahlt werden. Einführung des demographischen Faktors Das wichtigste Vorhaben der Regierung Kohl zur Konsolidierung der gesetzlichen Rente war die Einführung des so genannten demografischen Faktors. Damit wollte man die längere Lebensdauer bei der Berechnung der Rente berücksichtigen. Durch ihn sollte das statistische Rentenniveau - das Verhältnis zwischen Nettorente und Nettolohn - von damals etwa 70 Prozent auf 64 Prozent im Jahr 2030 sinken. Allerdings hat die im Herbst 1998 gewählte rot-grüne Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) diese Maßnahme, die sie im Wahlkampf scharf kritisiert hat, nach ihrem Amtsantritt wieder rückgängig gemacht. Ein Schritt zurück, drei nach vorne Doch bald musste auch die neue Bundesregierung die bittere Renten-Realität erkennen. Wenige Jahre nachdem sie den von der Regierung Kohl vorgesehenen demografischen Faktor abgeschafft hatte, führte die rot-grüne Bundesregierung ihn wieder ein - und musste weitere Einschnitte vornehmen. Denn vor allem die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit beeinträchtigte die Rentenkasse dauerhaft. Private Altersvorsorge Im Mai 2001 beschloss der Bundestag daher eine neue Rentenreform und veränderte die Rentenformel. Kernstück war die Einführung der so genannten Riester-Rente, einer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge, in die jeder Versicherte selbst einzahlen kann. Sie soll die Absenkung des statistischen Rentenniveaus durch die beschlossene Änderung der Rentenformel ausgleichen. Außerdem strich man die Berufsunfähigkeitsrenten und ersetzte sie durch abgespeckte Erwerbsminderungsrenten. Auch die Witwenrente wurde gekürzt. Diese Privatvorsorge wurde in mehreren Schritten aufgebaut. Um die maximale staatliche Förderung zu erhalten, muss der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin seit dem Jahr 2006 drei und ab 2008 vier Prozent seines Brutto-Jahreseinkommens angelegen. Der Sparbetrag setzt sich zusammen aus einem Eigenanteil und staatlichen Zulagen. Ab 2008 beträgt die Grundzulage für jeden Versicherten 154,- Euro. Je Kind schießt der Staat 185,- Euro hinzu. Den Eigenanteil können die Rentenversicherten zudem von der Steuer absetzen. Der Staat fördert alle Sparformen, die von einer speziellen Stelle überprüft und zugelassen wurden. Es gelten allerdings eine Reihe von Bedingungen, so dürfen die Leistungen nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden. Außerdem muss die Auszahlung in Form einer Rentenzahlung oder als Auszahlungsplan erfolgen. Eine Einmalzahlung ist nicht möglich. Neben der Einführung der privaten Riester-Rente wollte die Regierung Schröder noch einen dritten, nicht-staatlichen, Bereich stärken: die Betriebsrenten. Daher hat sie den Anspruch auf die so genannte Entgeltumwandlung eingeführt. Jeder Arbeitnehmer kann nun einen Teil seines Gehalts "umwandeln". Der Arbeitgeber zahlt diesen Betrag stattdessen in eine betriebliche Altersversorgung ein. Außerdem kann man dafür auch staatliche Zulagen oder Steuerermäßigungen nach der Riester-Rente in Anspruch nehmen. Weitere Reformen Doch damit war die Regierung Schröder noch nicht am Ende ihrer Reformpläne. Bereits im Jahr 2004 folgten weitere, noch einschneidendere, Änderungen. Die wichtigste Neuerung ist, dass die Rentenformel zur Berechnung der Rentenhöhe um einen so genannten Nachhaltigkeitsfaktor ergänzt wurde. Zwar orientiert sich die Anpassung der Renten weiterhin an der Entwicklung der Bruttolöhne - allerdings korrigiert um die Entwicklung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie zur kapitalgedeckten Altersvorsorge und korrigiert um den so genannten Nachhaltigkeitsfaktor. Nachhaltigkeitsfaktor Dieser Faktor berücksichtigt die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Rentnern zu Beitragszahlern zueinander. Steigt die Zahl der Rentner pro 100 Beitragszahler, wird die Rentenanpassung gemindert. Sinkt die Zahl der Rentner im Verhältnis zu den Beitragszahlern, werden die Renten stärker erhöht. Auch das bereits mehrfach beschnittene Rentenniveau sinkt durch den Nachhaltigkeitsfaktor weiter. Es wird von 53 Prozent (2004) auf 46 Prozent im Jahr 2020 und auf 43 Prozent im Jahr 2030 sinken. Gleichzeitig sollen die Beiträge der Arbeitnehmer, derzeit 19,5 Prozent des Bruttolohnes, stabilisiert werden. Ziel ist, den Beitragssatz bis zum Jahr 2020 nicht über 20 Prozent beziehungsweise bis 2030 nicht über 22 Prozent steigen zu lassen. Prognose für die nächsten 15 Jahre Auch die seit dem Herbst 2005 amtierende Bundesregierung hat weitere Veränderungen bereits im Auge. Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering hat bei der Vorstellung des aktuellen Rentenversicherungsberichts im März 2006 öffentlich zugegeben, dass die gesetzliche Rente bis zum Jahr 2030 so stark sinken wird, dass sie nicht mehr für ein auskömmliches Leben ausreicht. Der Bericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Rentenpläne der Regierung und eine Prognose für die Entwicklung des Rentensystems in den kommenden 15 Jahren. Eine Modellrechnung Wer als Durchschnittsverdiener (Bruttoverdienst von 2.464 Euro/Monat) im Jahr 2019 in Rente geht, kann laut Rentenbericht mit einer "Standardrente" von rund 1.400 Euro brutto rechnen - allerdings nur dann, wenn er 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat. In weiteren Modellrechnungen ergibt sich eine Bruttostandardrente von 1.176 Euro für das laufende Jahr (2006). Angesichts der geplanten Nullrunden für 2007 und 2008 verändert sich der Wert zunächst nicht und steigt dann auf 1.180 Euro. Im Jahr 2014 soll er mit 1.263 Euro kaum spürbar darüber liegen. Dabei ist die Inflation nicht berücksichtigt, so dass die reale Kaufkraft der zukünftigen Rentner noch deutlich geringer ausfallen wird als heute. Erhöhung des Eintrittsalters Bereits beschlossen hat die Bundesregierung das gesetzliche Renteneintrittsalter allmählich von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Die Anpassung soll im Jahr 2012 beginnen, dann wird das Eintrittsalter jedes Jahr um einen Monat nach hinten verschoben. Von 2024 an folgen Zwei-Monats-Schritte. Allerdings arbeiten derzeit nur rund ein Drittel der männlichen Arbeitnehmer bis zum 65. Lebensjahr. Daher will die Bundesregierung durch eine "Initiative 50 plus" die Beschäftigung älterer Menschen verbessern.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Grundschule: Ostern im Mathematikunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit schätzen die Lernenden die Anzahl von Schokoladen-Eiern und beurteilen Wahrscheinlichkeiten spielerisch. So kann Stochastik in der Grundschule zum Erlebnis werden. In dieser Unterrichtseinheit rund um Ostern lernen die Schülerinnen und Schüler das Schätzen und die Beurteilung von Wahrscheinlichkeiten als Grundlage für den weiteren Mathematikunterricht kennen. Dabei werden sie spielerisch in die Stochastik eingeführt. In der Klasse, aber auch der Still- und Gruppenarbeit bearbeiten die Lernenden Arbeitsblätter und vergleichen diese anschließend im Plenum. Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler Ostereier oder einen Osterhasen anmalen, dienen darüber hinaus zur Entspannung und lockern den Unterricht auf. Einzelne Übungen zur Wahrscheinlichkeitsrechnung sind durch kleine Änderungen auch unabhängig von der Osterzeit einsetzbar, indem sie beispielsweise die Wahrscheinlichkeiten beim Würfeln und beim Glücksspiel thematisieren. Das Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung im Unterricht Das Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung spielt in der Sekundarstufe bis zum Abitur eine große Rolle. Mit diesem Unterrichtsmaterial können Sie aber bereits in der Grundschule spielerisch Grundlagen erarbeiten und das stochastische Denken fördern, indem die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit dem Schätzen und Vermuten von Ereignissen machen. Didaktisch-methodische Analyse Zunächst schätzen die Lernenden im Rahmen eines Wettbewerbs den Inhalt eines Glases mit Schokoladen-Ostereiern. Dadurch, dass dieses Spiel erst am Ende der Unterrichtseinheit aufgelöst wird und dann zum Beispiel ein Hausaufgaben-Gutschein an die Siegerin oder den Sieger verteilt wird, wird die Motivation in besonderer Weise aufrechterhalten. Im weiteren Verlauf wird in der Gruppe praktisch das Schätzen eines Zuges aus einer Gummibärchentüte vorgenommen und bewertet. Das erste Arbeitsblatt fordert von den Lernenden dann einleitend das Ausmalen von Ostereiern passend zur Wahrscheinlichkeit. So können die Osterzeit und ein wichtiges mathematisches Thema vereint werden. Die Hausaufgabe stimmt auf das nächste Arbeitsblatt ein, bei dem die Schülerinnen und Schüler selbstständig über Wahrscheinlichkeiten nachdenken und ihre Ergebnisse in der Gruppe besprechen. Abgeschlossen wird die Unterrichtseinheit mit einer Gruppenarbeit, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst Experimente durchführen und über ein faires Glücksspiel sprechen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Schätzen kennen. beurteilen Wahrscheinlichkeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln eine Siegerin oder einen Sieger und bewerten ihre eigene Schätzung. arbeiten konzentriert in Einzel- und Gruppenarbeit. bereiten sich zu Hause selbstständig auf die kommende Stunde vor.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtseinheit Orangensaft

Unterrichtseinheit

Zum Thema Produktion und Handel von Orangensaft sind hier Materialien für Lernende der Sekundarstufe I zusammengestellt. Sie regen Schülerinnen und Schüler dazu an, sich mit Zielen und Auswirkungen des Fairen Handels auseinanderzusetzen.90 Prozent des in Deutschland, Österreich und der Schweiz konsumierten Orangensafts stammt aus Brasilien. Was bei uns in jedem Supermarkt billig zu kaufen ist, bedeutet dort die unsichere berufliche Existenz von Männern und Frauen - und leider auch Kinderarbeit. Seit Mitte 1999 gibt es in etlichen Supermärkten fair gehandelten Orangensaft zu kaufen. Kinder und Jugendliche können dabei helfen, das Produkt und damit die Lebensbedingungen vieler Kleinbauern und Plantagenarbeiter zu unterstützen.Die Struktur der Unterrichtseinheit folgt keinem starren Ablauf, sondern lässt sich den Bedürfnissen Ihrer Klasse anpassen. Links ins Internet und Literaturtipps bieten Zusatzinformationen an. Overheadfolien visualisieren die komplexe Thematik, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen dienen der kognitiven Vertiefung des Stoffs. Aktionsvorschläge geben Anregungen zum aktiven Handeln. Das Material ist geeignet für den interdisziplinären (Biologie, Sozialkunde, Erdkunde) Unterricht in der Sekundarstufe I.Die Schülerinnen und Schüler sollen Wege kennenlernen, wie es gelingen kann, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. erkennen, dass Gerechtigkeit auch beim Einkaufen ein Thema ist. das eigene Kaufverhalten reflektieren. Produktions- und Arbeitsbedingungen in anderen Ländern als Kriterien für Kaufentscheidungen kennenlernen. Seit 20 Jahren fördert der Verein TransFair , der in Deutschland das Fairtrade-Siegel vergibt, durch seine Arbeit benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika und verbessert durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Lampedusa - Überlegungen zur Flüchtlingsproblematik

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit setzt sich, ausgehend vom Flüchtlingszustrom auf der italienischen Insel Lampedusa, in fünf Lernrunden mit dem höchst aktuellen, aber auch sehr schwierigen und komplexen Thema Flüchtlingsaufnahme und Flüchtlingsintegration auseinander.Der Themenkomplex Vertreibung, Flucht und Asyl ist nicht nur höchst emotional aufgeladen, er ist auch äußerst vielschichtig und komplex. Lehrkräfte werden hierzu wahrscheinlich ebenso wenig Ideallösungen kennen wie Fernsehexperten oder Politiker. Der Aufbau dieser Unterrichtseinheit trägt dem wie folgt Rechnung: Es geht um denkbare Problemlösungen und das Ausloten von Handlungsalternativen, nicht um das Reproduzieren von Vorurteilen oder altbekannten Argumenten. Dazu werden möglichst ungewöhnliche Handlungsfelder und konkrete Dilemma-Situationen vorgegeben, um eine distanzierte Reflexion ohne vorschnelle Parteinahme zu ermöglichen. Die Lösung der Fragen und Probleme bleibt offen und wird vermutlich auch offen bleiben, nichtsdestoweniger zielen die Lernsequenzen dennoch auf eine Meinungsbildung bei den Schülerinnen und Schülern ab.Die Lernmethoden "Regierungsberater", "Podiumsdiskussion", "Gerichtsverhandlung mit Publikumsvotum", "Pro- und Contra-Methode" sowie "Leserbrief" und "Vernissage" stehen im Vordergrund dieser Unterrichtseinheit. Teilen Sie die Klasse in fünf bis sechs Untergruppen auf. Die Arbeitsgruppen arbeiten themengleich. In jeder Lernrunde werden zwei bis drei Arbeitsgruppen ausgewählt, die ihre Ergebnisse vortragen und zur Diskussion stellen. Die Auswahl der präsentierenden Gruppen sollte durch die Lehrkraft und relativ willkürlich erfolgen, um eine Beteiligung und Anstrengung möglichst aller Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Die Unterrichtseinheit besteht aus fünf Lernrunden, jede Lernrunde ist aber auch einzeln einsetzbar. Die Arbeitsergebnisse können und sollten in unterschiedlichsten Formen visualisiert werden (Plakat, Flipchart, PowerPoint, Word-Dokument). Lernrunde 1: Flüchtlingsdrama auf Lampedusa Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in der ersten Lernrunde als "Regierungsberater" mit dem Flüchtlingsdrama auf Lampedusa. Lernrunde 2: Wie sollten wir mit Flüchtlingen verfahren? In der zweiten Lernrunde wird die Frage thematisiert, wie wir in Deutschland mit Flüchtlingen verfahren sollen. Lernrunde 3: Bleiberecht oder nicht? "Bleiberecht oder nicht?" ist das Thema der dritten Lernrunde. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rollen von Beteiligten eines Asylgerichts. Lernrunde 4: Aufnahme von Flüchtlingen Sollen Flüchtlinge in bestimmten Fällen ungeprüft aufgenommen werden? Die Jugendlichen beschäftigen sich in Form von Leserbriefen und einer Vernissage mit dieser Fragestellung. Lernrunde 5: Einheimische und Fremde In der fünften und letzten Lernrunde wird das Thema "Einheimische und Fremde" mittels der Pro- und Contra-Methode erarbeitet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen sich aus unterschiedlichsten Perspektiven mit einem äußerst sensiblen und komplexen aktuellen sozialpolitischen Thema auseinandersetzen. staatliche Problemlösungen und Handlungsalternativen zu sozialen Problem hinterfragen und entwickeln. staatliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger "beraten". internationale Probleme auf das eigene lokale und regionale Umfeld übertragen. eine vorschnelle Parteinahme durch distanzierte Reflexion und detaillierte Sachverhaltsrecherche verhindern. Meinungen zu komplizierten gesellschaftspolitischen Fragen entwickeln und vertreten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Positionen und Sachverhalte medial visualisieren. Internetquellen auswerten, reflektieren, bewerten und in eigene mediale Arbeitsprodukte transferieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Vorurteile und öffentliche Argumentation überdenken. Entscheidungen in privaten und beruflichen Dilemma-Situationen treffen. eine eigene Diskussionskultur entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle eines Teams des privaten Beratungsunternehmens "Troubleshooter GmbH" (kurz: "TS"), das die italienische Staatsregierung bei der Bewältigung eines aktuellen Problems unterstützen soll. Sie arbeiten in sechs Untergruppen an der gleichen Problemstellung. Nach jeder Lernrunde stellen zwei ausgewählte Gruppen ihre Ergebnisse vor und zur Diskussion. Die Schülerinnen und Schüler analysieren zwei Pressemeldung (siehe Hintergrundinformationen) und beantworten die folgenden Fragen dazu: Wo liegt Lampedusa? Was gibt es Wissenswertes über Lampedusa? Wieso gibt es auf der Insel so viele Flüchtlinge? Wie sieht die soziale Situation auf Lampedusa aus? Vertriebene, Flüchtlinge oder Asylanten? Die Lernenden analysieren die Bedeutung der Begriffe "Flüchtling", "Asylant" sowie "Vertriebener" und beantworten vor diesem Hintergrund die Frage: Sind die "Flüchtlinge" von Lampedusa Vertriebene, Flüchtlinge oder Asylanten im eigentlichen Sinne? Beziehungsweise unter welchen Voraussetzungen könnten sie eventuell als Vertriebene, Flüchtlinge oder Asylanten gelten? Wie mit den Flüchtlingen verfahren? Sie sind nach einer ersten Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass nur 33 der 5.000 Flüchtlinge auf Lampedusa in Frage kommen, als Flüchtlinge und Asylanten im rechtlichen Sinne anerkannt zu werden. Was empfehlen Sie der italienischen Regierung, wie sie mit den 4.967 Menschen verfahren soll, die keine Aussicht auf rechtliche Anerkennung haben? Wie mit zukünftigen Flüchtlingen verfahren? Was empfehlen Sie der italienischen Regierung, wie man mit weiteren Flüchtlingen verfahren sollte, die in den nächsten Wochen und Monaten zu erwarten sind. Wie könnte man zukünftig verhindern, dass weitere Flüchtlinge kommen? Überlegen Sie sich fünf Vorschläge, wie die Zahl der Menschen, die als Flüchtlinge auf Lampedusa enden, in Zukunft verringert werden kann. Das Beratungsunternehmens "Troubleshooter GmbH" (kurz: "TS") ist nunmehr für die deutsche Regierung tätig. "TS" soll Empfehlungen erarbeiten, wie sich die Bundesregierung in Zukunft verhalten sollte. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in sechs Untergruppen an der gleichen Problemstellung. Auch nach dieser Lernrunde stellen zwei ausgewählte Gruppen ihre Ergebnisse vor und zur Diskussion. Ausgangssituation im Land Elfenbeinküste Im Land Elfenbeinküste sind Millionen Menschen auf der Flucht vor marodierenden Banden und Teilen der Armee, die die Menschen berauben, schlagen, vergewaltigen und ermorden. Im Falle der Elfenbeinküste handelt es sich vermutlich überwiegend um Flüchtlinge im eigentlichen Sinne. Die rechtlichen Voraussetzungen einer Anerkennung als Flüchtlinge wären also gegeben. Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler Die Bundesregierung bittet Sie daher um eine Empfehlung, ob Deutschland die voraussichtlich zwei Millionen Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste in Deutschland aufnehmen solle. Bitte begründen Sie Ihre Empfehlungen mit den Argumenten und Fakten, die Ihrer Entscheidung zugrunde liegen. Politisch Verfolgte haben Asylrecht Dass wir Menschen in Deutschland aufnehmen, die in ihren Heimatländern durch staatliche Stellen verfolgt werden, ist weitgehend unumstritten. Hinsichtlich politischer Verfolgung gilt sogar das Asylrecht des Grundgesetzes. Fragestellungen Wie aber sollen wir uns gegenüber Menschen verhalten, die nur aus wirtschaftlicher Not zu uns kommen? Oder die sich nur bei uns ein besseres Leben und ein schnelleres berufliches Vorwärtskommen als in ihren Heimatländern erhoffen? Sollen wir solche "Wirtschaftsflüchtlinge" aufnehmen oder nicht? Können Menschen, denen es irgendwo auf der Welt schlecht geht, verlangen, dass sie unbeschränkt nach Deutschland einreisen dürfen und dass sie hier dann dieselben Rechte und Pflichten haben wie alle Einheimischen? Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler Bereiten Sie Ihre Stellungnahme für eine anschließende Podiumsdiskussion vor. Vor und nach der Diskussion findet eine Abstimmung über die Ausgangsfrage "Unbeschränkter Zuzug für Wirtschaftsflüchtlinge?" statt. Fragestellungen Wenn man nicht akzeptieren kann oder will, dass alle Menschen auf der Welt, die dies möchten, zu uns nach Deutschland kommen und mit gleichen Rechten und Pflichten hier leben können, dann stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien wir Menschen ins Land lassen. Sollen es Menschen sein, deren Kenntnisse und Arbeitskraft wir benötigen, Menschen, die ein bestimmtes Einkommen oder Vermögen haben, Menschen, die aus bestimmten Ländern, Kulturkreisen, Schichten oder Milieus kommen, Menschen, die bereits unsere Sprache sprechen? Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler Erarbeiten Sie für die Bundesregierung einen konkreten Vorschlag, wie der Zuzug fremder Menschen nach Deutschland geregelt werden sollte. Mehrzahl der Asylanträge wird abgelehnt Da die meisten Antragsteller keine politische Verfolgung nachweisen können, wird die Mehrzahl der Asylanträge in Deutschland abgelehnt. Viele der Abgelehnten tauchen daraufhin unter und leben fortan illegal in Deutschland. Fragestellungen Was sollen wir mit diesen Menschen machen? Sollen wir die Situation ignorieren? Sollen wir Gnade vor Recht ergehen lassen und diesen Personen eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis geben? Oder sollen wir sie aufspüren und in ihre Heimatländer zurückbringen lassen? Und wie sollen wir mit Menschen verfahren, die sich absichtlich illegal in unser Land haben bringen lassen? Sollen wir Menschen eine Aufenthaltserlaubnis geben, die tausende von Euro dafür bezahlt haben, dass sie sich von irgendwelchen kriminellen Banden nach Deutschland haben bringen lassen? Die ihr Pässe weggeworfen haben, damit man ihr Alter und ihr Herkunftsland nicht ermitteln kann? Belohnen wir damit nicht vorsätzlichen Betrug und die Kriminellen, die diese Menschen heimlich nach Deutschland gebracht haben? Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler Erarbeiten Sie für die Bundesregierung einen konkreten Vorschlag, wie sie mit den illegal in Deutschland lebenden Menschen verfahren sollte. Stellen Sie Ihren Vorschlag mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation oder eines anderen Visualisierungsmittels vor. Der Fall: Ein abgelehnter Asylbewerber klagt Asylverfahren werden in Deutschland vor einem Verwaltungsgericht behandelt. Verwaltungsgerichte entscheiden unter anderem bei Streitigkeiten zwischen einzelnen Bürgerinnen und Bürgern und dem Staat (zum Beispiel eine versagte Genehmigung für das Aufstellen von Stühlen und Tischen auf dem Gehsteig durch eine Eisdiele). In unserem Fall klagt ein Asylbewerber gegen die Ablehnung seines Asylersuchens durch die Bundesrepublik Deutschland in Gestalt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler Verwaltungsgerichte sind in der ersten Instanz mit drei Berufsrichtern, in höheren Instanzen mit bis zu fünf Richtern besetzt. Bilden Sie ein Asylgericht mit fünf Richtern (eine Schülerin oder ein Schüler übernimmt den Vorsitz!), einem Kläger (= Antragsteller) und seinem Anwalt/seiner Anwältin sowie einem Vertreter der Verwaltungsbehörde (Beamter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und dem Rechtsanwalt des Bundesamtes. Die Gerichtsverhandlung läuft in drei Schritten ab: Der Kläger und/oder sein Anwalt/seine Anwältin begründen den Asylantrag. Der Vertreter der Verwaltungsbehörde (Beamter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und/oder sein Anwalt/seine Anwältin weisen den Asylantrag zurück. Die fünf Richterinnen und Richter stellen Fragen zum Fall an den Antragsteller und/oder den Vertreter der Verwaltungsbehörde. Die fünf Richterinnen und Richter beraten öffentlich ihre Entscheidung. Der vorsitzende Richter oder die vorsitzende Richterin verkündet und begründet die Entscheidung. Nach der Urteilsverkündung findet eine Abstimmung unter den Zuschauerinnen und Zuschauern statt. Bürgerkrieg Bürgerkrieg zwischen verschiedenen verfeindeten Bevölkerungsgruppen in einem afrikanischen Land Flucht eines Dorfbewohners aus Angst vor Misshandlung und Tod bislang aber noch keine konkreten Bedrohungen, Verfolgungen oder Verletzungen Religiöse Diskriminierung Christ in einem islamischen Land musste bereits verschiedene Repressalien erleiden, unter anderem berufliche Benachteiligung und Drohungen bislang aber noch keine Verletzungen Politische Verfolgung Muslim in einem islamischen Land aufgrund seiner politischen Überzeugung von der Regierung verfolgt bereits dreimal verhaftet einmal im Gefängnis schwer misshandelt Hunger und Armut Jugendlicher aus einem afrikanischen Land mit seiner Mutter in einem Slum aufgewachsen, Leben am Rande des Existenzminimums schwere Hungerschäden und Erkrankungen Verstümmelung durch kriminellen Banden illegal auf einen deutschen Frachter geschmuggelt keine Papiere, keine Namens- und Altersangabe Leserbrief schreiben Die Schülerinnen und Schüler schreiben zur folgenden Online-Meldung einen Leserbrief an das Internet-Magazin "naanoo" (maximal eine Seite in einem Textverarbeitungsprogramm). Lektüre und Diskussion Die Jugendlichen hängen ihren Leserbrief auf der linken Wand des Klassenzimmers auf, wenn sie für, und an der rechten Wand, wenn sie gegen die ungeprüfte Aufnahme eines Teils der Lampedusa-Flüchtlinge in Deutschland sind. Anschließend geht die ganze Klasse reihum und liest und diskutiert die Argumente in den einzelnen Leserbriefen. Die aus dem Fernsehen bekannte Pro- und Contra-Methode wird leicht abgewandelt: Drei Arbeitsgruppen werden eingeteilt, um sich Pro-Argumente zu überlegen, drei Arbeitsgruppen denken sich Contra-Argumente aus. Die Schülerinnen und Schüler stimmen über die Ausgangsfrage ab, das Ergebnis wird an der Tafel fixiert. Je zwei Schülerinnen und Schüler der Pro- und zwei Schülerinnen und Schüler der Contra-Seite geben ihre Statements ab. Anschließend wird nochmals über die Ausgangsfrage abgestimmt und das Ergebnis erneut an der Tafel festgehalten. Hintergrundinformationen Eine Schweizer Initiative stellt Musterbriefe für Klagen gegen Kirchenglocken und Kuhglocken ins Internet ( nachtruhe.info/kuhglocken ). Besonders umstritten sind solche Klagen, wenn sie von Anwohnern eingereicht werden, die erst Jahrzehnte nach dem Bau der Kirche in einen Ort gezogen sind. Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler Wie würden Sie als Richterin oder Richter die Klage eines neu in ein kleines bayerisches Dorf gezogenen Ehepaares auf a) Abschalten der Kirchenglocke und b) Verbot von Kuhglocken wegen Ruhestörung entscheiden? Wie würden Sie den Fall der Kirchenglocke entscheiden, wenn das Ehepaar a) römisch-katholisch b) evangelisch c) freireligiös d) islamisch e) Angehöriger der Zeugen Jehovas wäre? Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler Wie finden Sie das Urteil? Würden Sie anders entscheiden, wenn die Klägerin a) US-Amerikanerin b) Italienerin c) Russin d) Griechin e) Angolanerin gewesen wäre?

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Anpassung und Widerstand im Dritten Reich

Unterrichtseinheit

In diesem Video-Tutorial wird eine Website vorgestellt, anhand derer sich die Schülerinnen und Schüler mit der Familiengeschichte der Chotzens im Dritten Reich auseinandersetzen können.Die Website zur Familie Chotzen , die in diesem Video-Tutorial vorgestellt wird, thematisiert den Umgang der Familie mit Ausgrenzung und Demütigung während des Naziregimes. Anhand der jüdischen Familie, die während des Dritten Reichs in Berlin lebte, setzen sich die Lernenden mit Anpassungs- und Widerstandsstrategien auseinander. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, diese Strategien mithilfe der Website in Gruppenarbeit aufzudecken. Schließlich sollen die Lernenden in der Lage sein, die konkreten Beispiele von Anpassungs- und Widerstandsstrategien zu abstrahieren und das gewonnene Wissen auf andere kritische Situationen zu übertragen. Innovativer Unterricht mit digitalen Medien In der Blended Learning-Veranstaltung "Einführung in die schulische Medienpädagogik" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden ergänzend zur Vorlesung Praxisworkshops statt, in denen sich angehende Lehrerinnen und Lehrer mit digitalen Medien im Schulunterricht auseinandersetzen. In Kleingruppen aufgeteilt, erarbeiten die Studierenden eine innovative Unterrichtseinheit mit digitalen Medien, die sie in Form von Videos visualisieren. Video-Tutorials Es entstehen sogenannte "Video-Tutorials", die entweder aus einem "Lehrerinnen/Lehrer-Tutorial", welches medienpädagogische Konzepte für den Fachunterricht beinhaltet, einem "Schülerinnen/Schüler-Tutorial", welches eine mediengestützte Schüleraufgabe für den Fachunterricht stellt, oder einem "Technik-Tutorial", welches technische Hinweise und Tipps für die Nutzung eines bestimmten digitalen Mediums zur Verfügung stellt, bestehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich geschichtliches Wissen anhand des konkreten Beispiels der Familie Chotzen. verknüpfen geschichtliche mit aktuellen soziokulturellen Aspekten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine Internetrecherche zum Thema durch. lernen die Möglichkeit einer Präsentation mit Prezi kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam in Gruppen. referieren die Gruppenergebnisse vor den Mitschülerinnen und -schülern. bilden sich eine reflektierte Meinung im Rahmen einer Gruppendiskussion. Video-Tutorial

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Unterrichtseinheit "Solidarität – Motor des Volksaufstands in der DDR?"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Rolle von Solidarität beim Volksaufstand 1953 auseinander, durch den erstmals in der Nachkriegsgeschichte die Herrschaft eines kommunistischen Regimes im sowjetischen Machtbereich ins Wanken gebracht wurde. Die Unterrichtseinheit ist Teil des Themenmoduls "Wir wollen freie Menschen sein – der 17. Juni 1953" des digitalen Lehrwerks "Deutsch-deutsche Geschichte" (Lehrer-Online). In dieser setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Rolle von Solidarität beim Volksaufstand im Juni 1953 auseinander, durch den zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte die Herrschaft eines kommunistischen Regimes im Machtbereich der Sowjetunion ins Wanken gebracht wurde. Für einen binnendifferenzierten Einsatz im Schulunterricht stehen die Arbeitsblätter auch in Einfacher Sprache und inhaltlich vereinfacht bereit und können je nach Lerngruppe genutzt werden. Ausgangslage Die Beschäftigung mit dem Volksaufstand 1953, der die DDR gefährlich ins Wanken brachte, ermöglicht den Schülerinnen und Schülerinnen, sich mit dem demokratischen Wert der Solidarität auseinanderzusetzen und zu erfahren, welche politische und gesellschaftliche Kraft in solidarischem Handeln liegt. Nur durch die breite Solidarität nicht nur der Arbeiter, sondern auch weiter Teile der Bevölkerung, konnte sich der Arbeiterprotest in Ost-Berlin zu einem landesweiten Volksaufstand gegen die autoritäre SED-Herrschaft entwickeln. Auch wenn das Freiheitsstreben der Menschen mithilfe des sowjetischen Militärs niedergeschlagen wurde, wird deutlich, dass die große Solidarität als Motor fungierte, der die Massen mobilisierte und den Weg zu einem möglichen Wandel eröffnete. Das Thema bietet auch vielerlei Anknüpfungsmöglichkeiten an die gegenwärtige Lebenswirklichkeit der Lernenden, indem ihr Blick dafür geschärft wird, wie und wem gegenüber sie selbst aktiv Solidarität bekunden, und dadurch gesellschaftlichen und politischen Wandel vorantreiben können (zum Beispiel gegenwärtige Freiheits- und Demokratiebewegungen weltweit; diskriminierte Minderheiten in der Gesellschaft; Kriegsflüchtlinge; rassistisch diskriminierte Menschen). Zudem bietet auch die Frage, wie Solidarität im digitalen Zeitalter aussehen kann, einen motivierenden Bezug zum Alltag der Lernenden. Umsetzung im Unterricht Die Unterrichtseinheit ist für 2 Unterrichtsstunden (1 Doppelstunde) angelegt. Die Erarbeitung erfolgt problemorientiert und gründet sowohl auf zeitgenössischen Quellen als auch auf Darstellungen. Als Einstieg recherchieren die Schülerinnen und Schüler eigenständig den Begriff Solidarität und tauschen sie sich im Klassenverband darüber aus, welche Möglichkeiten sie kennen, Solidarität zu bekunden. Sie sammeln Beispiele (Mind-Map) und sichern gemeinsam eine Definition für die Begrifflichkeit (Arbeitsblatt 1) . In der nachfolgenden Erarbeitung nutzen die Schülerinnen und Schüler die gewonnenen Erkenntnisse, um mithilfe unterschiedlicher Quellen zu untersuchen, welche Rolle Solidarität während des Volksaufstands 1953 spielte. Das Material zeigt nicht nur den Blick auf betroffene DDR-Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Haltung des Westens (Arbeitsblatt 2) . In einer zweiten Erarbeitungsphase setzen sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Darstellungstextes mit der Frage auseinander, warum der Aufstand trotz großer Solidarität nicht erfolgreich war, und erörtern, ob die militärische "Hilfe" der Sowjetunion zur Niederschlagung des Aufstandes als ein Akt der Solidarität mit der DDR gewertet werden kann (Arbeitsblatt 3) . Zur selbstständigen Überprüfung und Sicherung der Arbeitsergebnisse stehen den Schülerinnen und Schülern interaktive Übung zur Verfügung. Die Lernenden aktualisieren ihre Erkenntnisse aus der Geschichte, indem sie unter Einbezug ihres eigenen Weltwissens grundsätzlich darüber diskutieren, ob "Solidarität" ein Motor für Wandel ist (Arbeitsblatt 3) . Ein fakultatives Zusatzangebot bindet das Gelernte an die unmittelbare Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler an, indem die Frage, ob "Liken" als Form echter Solidaritätsbekundung in der digitalen Welt gelten kann, in einer Klassen- oder Podiumsdiskussion erörtert wird (Arbeitsblatt 4). Die Aufgaben sind so angelegt, dass sich Medienformate und unterschiedliche Sozialformen abwechseln. Je nach Lernsituation können diese angepasst werden. Die Arbeitsvorschläge können, sofern nicht als Klassengespräch oder -diskussion ausgewiesen, grundsätzlich in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Hinweis : Die Arbeitsblätter stehen auch in Einfacher Sprache bereit, um einen binnendifferenzierten Einsatz im Schulunterricht zu ermöglichen. Lernenden kann die Nutzung von Zusatzmaterialien zur Vorbereitung oder Unterstützung während der Erarbeitung angeboten werden. Informationen und Erklärungen zur Geschichte der DDR in Einfacher Sprache finden sie unter "Weiterführende Angebote" . Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler können den Begriff "Solidarität" erklären und wissen, wie sich diese äußert, können die historischen Ereignisse des Volksaufstands zeitlich und räumlich einordnen, wissen, dass Solidarität ein wesentlicher Motor des Protestes war, der sich auch dadurch zu einem Volksaufstand entwickeln konnte, lernen verschiedene Formen von Solidarität kennen, beschäftigen sich mit verschiedenen zeitgenössischen Perspektiven auf den Volksaufstand, können die Konsequenzen und Folgen des Aufstands für die Teilnehmenden beschreiben, kennen wesentliche Gründe dafür, dass der Aufstand trotz großer Solidarität nicht den ersehnten Wandel brachte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben umfassende Informationen in wenigen Worten zusammenzufassen und die wesentlichen Inhalte zum Verständnis zu erfassen, nutzen unterschiedliche Darstellungs- und Quellenformen zur Erarbeitung von Informationen fachgerecht, üben sich in der Nutzung traditioneller und digitaler Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich durch die gemeinsame Erarbeitung von Inhalten in ihrer Teamfähigkeit, trainieren das sachliche und konstruktive Diskutieren, gehen wertschätzend und respektvoll mit den Erfahrungen und Meinungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um, stärken ihr Empathievermögen durch Alteritätserfahrungen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I
ANZEIGE