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Zeitzeugeninterview - Lothar Bisky: "Popmusik in der DDR"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Lothar Bisky, wie die DDR-Führung versuchte eine eigene Beat- und Rockmusik zu etablieren. Lothar Bisky, früher Medienwissenschaftler in der DDR, erzählt anschaulich von der Entstehung des DDR-Rocks und wie die SED-Regierung damit versuchte, der westlichen Rockmusik etwas entgegenzusetzen. Die Lernenden erfahren, dass der staatliche Einfluss in alle Lebensbereiche der Menschen reichte und auch die kulturellen Entwicklungen im Sinne der Ideologie gesteuert wurden. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Merkmale der DDR-Popkultur. nennen Beispiele für Bands, die aus der DDR-Popkultur entstanden sind. setzen sich mit dem Lebensgefühl junger Menschen in der DDR auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über die Entstehung einer DDR-Popkultur. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. beurteilen die positiven Aussagen über die von der SED-Regierung gesteuerte Etablierung der DDR-Rockmusik. In seinem Zeitzeugeninterview erzählt Lothar Bisky von den Anfängen des DDR-Rocks.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Kraftmaschine Kran und der Flaschenzug

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial "Arbeitserleichterung durch die Kraftmaschine Kran und den Flaschenzug" thematisiert ausgewählte Krantypen und ihre Einsatzmöglichkeiten. Das Prinzip des Flaschenzugs, auf dem Kräne basieren, wird hier in Form eines Experiments erfahren, gemessen und nachvollzogen. Bei dem vorliegenden Unterrichtsmaterial handelt es sich um ein Arbeitsblatt mit Lösungen zum Thema "Arbeitserleichterung durch die Kraftmaschine Kran und den Flaschenzug". Die Schülerinnen und Schüler lernen drei ausgewählte Krantypen und ihre Einsatzgebiete kennen. Das Prinzip des Flaschenzuges, auf dem Kräne basieren, simulieren die Lernenden in Form eines Experimentes und anschließender Messungen zur Hubhöhe des Gewichts eines Wassereimers und der verbrauchten Seillänge zum Heben des Gewichts. Eine Hilfskarte steht den Schülerinnen und Schülern für das Lösen der Aufgabe zur Verfügung. Dabei muss ein kleiner Lückentext zum Flaschenzug ergänzt werden. Alternativ kann dieser im Sinne der Binnendifferenzierung von der Lehrkraft bereits ausgefüllt zur Verfügung gestellt werden. Das Unterrichtsmaterial kann in eine Unterrichtseinheit im Bereich "Sache und Technik" eingebettet, aber auch davon losgelöst zum Beispiel im Vertretungsunterricht verwendet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können drei verschiedene Krantypen und ihre Einsatzgebiete benennen. führen ein Experiment und Messungen zum Flaschenzug durch. können das Prinzip des Flaschenzugs erklären. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lösen ein Buchstabenrätsel zum Thema "Kran". nutzen ein Hilfskärtchen und füllen darauf einen Lückentext zum Thema "Flaschenzug" aus. führen im Team ein Experiment zum Thema "Flaschenzug" durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten aufgabengeleitet in Einzelarbeit, im Paar oder in einer Kleingruppe. arbeiten produktionsorientiert in einem Experiment.

  • Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

Vanillekipferl backen zu Weihnachten in Deutschland

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Das Unterrichtsmaterial "Vanillekipferl backen zu Weihnachten in Deutschland" für den Unterricht in DaF oder DaZ der Grundschule motiviert die Lernenden durch ein Rezept zum Backen von Weihnachtsplätzchen und vermittelt damit eine Tradition zur Weihnachtszeit. Die Schülerinnen und Schüler lesen eine Vorgangsbeschreibung und erweitern ihren Wortschatz. Im Dezember ist es draußen dunkel und kalt. Aber in der Weihnachtsbäckerei ist es warm und gemütlich. Es duftet nach Plätzchen und Kuchen. In der Weihnachtszeit wird viel gebacken: Plätzchen, Stollen, Lebkuchen ... Kinder lieben die süßen Leckereien, das Naschen und vor allem auch das Backen. Mit diesem Unterrichtsmaterial für die Grundschule nutzen Sie diese Motivation und bringen gleichzeitig Weihnachtsstimmung auch in den Unterricht in DaF und DaZ. Die Schülerinnen und Schüler lesen mit dem Rezept für Vanillekipferl einen Sachtext in der Fremdsprache, erweitern den themenspezifischen Wortschatz und wenden Begriffe wie Mehl , Butter , Ofen , Schüssel oder Eigelb an, indem sie die Wörter in einem Suchsel markieren. Sie festigen die Vokabeln schließlich beim gemeinsamen Backen in der Schule. Je nach Klassengröße und Ausstattung können die Lernenden in Kleingruppen arbeiten und die einzelnen Arbeitsschritte ausführen. Dabei lernen sie mit der Vorgangsbeschreibung in einem Rezept eine besondere Textsorte kennen. Darüber hinaus lernen sie zur Förderung der Landeskunde im Sinne der interkulturellen Kompetenz eine Tradition in Deutschland im Advent vor Weihnachten kennen und verbessern gewissermaßen nebenbei ihre Lesekompetenz. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude beim gemeinsamen Backen in der Vorweihnachtszeit!

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe

Pressefreiheit in der DDR

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Das Arbeitsblatt beschäftigt sich mit der Medienberichterstattung in der DDR und vergleicht sie inhaltlich und in ihrer gesellschaftlichen Funktion. Printmedien und der Rundfunk wurden in der DDR als "Sprachrohr" der SED-Führung eingesetzt. Unabhängige Medien und freien Journalismus gab es nicht, denn der Staat bestimmte, was publiziert wurde. Die DDR-Medien sollten die Bürger vom Sozialismus überzeugen, sie zu sozialistischen Menschen erziehen und die Macht der SED sichern. Aus diesen Gründen war das Hören und Sehen von Radio- und Fernsehsendern aus der Bundesrepublik für die Bürger der DDR oft der einzige Zugang zu Informationen, die nicht durch die DDR-Behörden zensiert wurden. Das Arbeitsblatt thematisiert die Methoden der SED-Propaganda in der Zeitung, im Radio und im Fernsehen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Motto "Unsere Presse, die schärfste Waffe der Partei". Zudem vergleichen sie die Funktionen der Medien in Ost- und Westdeutschland. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Beispiele für SED-Propaganda in Zeitung, Fernsehen und Radio. können Mittel und Methoden benennen, mit denen die SED-Führung die öffentliche Meinung in ihrem Sinne steuern wollte. können die Rolle des Westfernsehens für die Bürger in der DDR beschreiben. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren Zeitungsartikel aus der Bundesrepublik und der DDR inhaltlich und stilistisch. vergleichen die Berichterstattung in der Bundesrepublik und der DDR. erarbeiten die zentralen Aufgaben der Medien in der DDR und der Bundesrepublik mithilfe von Medienzeugnissen und Sachtexten. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern das Motto "Unsere Presse, die schärfste Waffe der Partei".

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bild-Impulse für kreative Sprech- und Schreibanlässe

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Kreatives Schreiben und Erzählen im Deutschunterricht üben die Lernenden mit diesem Unterrichtsmaterial. Bild-Impulse regen dazu an, einen kurzen Aufsatz zu verfassen oder sich in Gruppen eine Geschichte zu erzählen. Kreatives Schreiben als eine Form des literarischen Schreibens kann im Unterricht der Grundschule sowie der Sekundarstufe geübt werden. Dieses motivierende Unterrichtsmaterial dient in besonderer Weise dazu, die Schülerinnen und Schüler zu freiem Schreiben oder Sprechen anzuregen. Die Lernenden wählen dazu ein Bild aus, zu dem sie sich eine Geschichte ausdenken und diese je nach Schwerpunktsetzung mündlich oder schriftlich weiter ausführen. Sie strukturieren den Inhalt dabei sinnvoll und gestalten diesen zum Beispiel durch treffende Adjektive und wörtliche Rede sprachlich abwechslungsreich und ansprechend. Der Arbeitsauftrag regt die Fantasie der Jugendlichen an und fördert Kreativität. Im Sinne der Schülerorientierung können die Lernenden sowohl Bilder finden, die eher Mädchen ansprechen als auch Bilder, die eher Jungen ansprechen: Hauptfigur kann eine Prinzessin, ein Astronaut, ein Einhorn oder auch ein Polizist sein. Damit bieten die Bilder für den Perspektivwechsel ein breites Spektrum an Identifikationsmöglichkeiten und enthalten spannende sowie emotionale Elemente. Die Geschichten können in Einzelarbeit verfasst oder in Gruppen erzählt werden. Da unterstützend Hinweise für den Aufbau einer Geschichte zur Verfügung stehen, eignet sich die Übung auch für den Vertretungsunterricht durch eine fachfremde Lehrkraft. Über einen Beamer oder einen Projektor können die Bilder selbstverständlich ohne große Vorbereitung auch spontan in der Klasse sichtbar gemacht werden. Ein Austauschen der Bilder ist selbstverständlich leicht möglich.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Scratch – die ideale Programmiersprache für den Einstieg

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

Dieser Fachartikel erklärt, was genau hinter der Programmiersprache Scratch steckt, warum sie super für den Einstieg geeignet ist und welche Unterrichtsmaterialien am besten dafür zugeschnitten sind, um mit Schülerinnen und Schülern Scratch zu programmieren. Was ist Scratch überhaupt und warum ist es optimal für den Einstieg ins Programmieren geeignet? Scratch ist eine einfache grafische Programmiersprache , die speziell entwickelt wurde, um Kindern erste Programmiererlebnisse zu ermöglichen. Die Programmierung erfolgt grafisch, das heißt es wird über eine visuelle Darstellung programmiert. Farbige Bausteine werden per Drag and Drop zu Stapeln angeordnet. Das Besondere ist, dass die Blöcke so designed sind, dass sie nur dann zusammenpassen, wenn dies syntaktisch auch Sinn macht. Ein bisschen wie beim Puzzeln. So entstehen keine Syntaxfehler – ein großer Vorteil. Genau aus diesem Grund eignet sie sich perfekt für den Einsatz in der Grundschule , denn bereits Kinder und Jugendliche ohne technische Vorkenntnisse erfahren mit Scratch schnelle Lernerfolge. Mit Scratch ist es möglich, einfache Spiele, Quizze und Animationen zu programmieren. Dadurch ergibt sich ein breites Spektrum an fächerübergreifenden Einsatzmöglichkeiten (etwa Sachunterricht, Sport, Deutsch, Mathematik). Scratch ist für Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse geeignet. Das Besondere an Scratch ist, dass es für jedes Leistungsniveau einsetzbar ist – für Einsteigerinnen und Einsteiger ohne jegliche Vorkenntnisse, aber auch für Fortgeschrittene, um komplexe Anwendungen zu programmieren.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Strategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zeigt praxiserprobte und wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen auf, die im Schulalltag im Sinne eines proaktiven Classroom-Managements eingesetzt werden können. Unterrichtsstörungen als unterschätzter Belastungsfaktor Kaum eine andere Berufsgruppe wird bei der Ausübung ihrer Profession derart stark durch Störungen belastet wie Lehrerinnen und Lehrer. Dabei handelt es sich in der Regel um Disziplinprobleme der Schülerinnen und Schüler von Ablenkung über Leistungsverweigerung bis hin zu Respektlosigkeit, wodurch der "Flow" des Unterrichts behindert wird. Auch der Zeitverlust durch Gegenmaßnahmen der Lehrkraft ist Teil der Störung. Das Ausmaß dieser Problematik ist angehenden Lehrkräften häufig nicht bewusst. Nach wie vor wird die Vorbereitung auf das Lehramt von einem breiten Angebot an Didaktik und Methodik geprägt, während der Umgang mit Unterrichtsstörungen (im Rahmen eines Classroom-Managements ) eher beiläufig behandelt wird. Der "Praxisschock", von dem Referendarinnen und Referendare oft berichten, ist zu einem großen Teil auf die unterschätzte Herausforderung durch Störungen seitens der Schülerinnen und Schüler zurückzuführen. Auch ich selbst erlebte meinen Berufseinstieg vor diesem Hintergrund als unerwartet hart. Zu meinem Glück bekam ich durch gestandene Ausbildungslehrerinnen und -lehrer im Laufe der Zeit handfeste Tipps, die mich dazu befähigten, souverän auf Unterrichtsstörungen zu reagieren. Mittlerweile bin ich fast zwei Jahrzehnte als Lehrer tätig und möchte in diesem Fachartikel aufgrund meiner Berufserfahrung insbesondere jungen Kolleginnen und Kollegen wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Störungen des Unterrichts aufzeigen, die sich im Schulalltag bewährt haben.

  • Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik / Kunst / Kultur / Musik / Sport / Bewegung / Ich und meine Welt / DaF / DaZ / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft

Das bestimmte Integral als Flächenbilanz

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial unterstützt die Entwicklung der Flächeninhaltsgrundvorstellung vom bestimmten Integral, indem das Prinzip der orientierten Flächenmessung gezielt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt wird. Mit diesem Arbeitsmaterial werden anschauliche Vorstellungen und mentale Bilder vom bestimmten Integral als Flächenbilanz aufgebaut, bevor Kalküle entwickelt werden. Um dem Prinzip der orientierten Flächenmessung die ungeteilte Aufmerksamkeit der Lernenden zu sichern, wird im Sinne eines qualitativ-inhaltlichen Zugangs zunächst bewusst auf Funktionsterme und Berechnungsformeln verzichtet. Das bestimmte Integral wird als orientierter Flächeninhalt interpretiert, die der Graph einer Funktion f in einem Intervall [a;b] mit der x-Achse einschließt. Während Flächen oberhalb der x-Achse positiv gezählt werden, werden Flächen unterhalb der x-Achse negativ gewichtet. Ergebnisse empirischer Untersuchungen weisen darauf hin, dass viele Lernende den Integralbegriff unmittelbar mit dem Flächeninhalt identifizieren (vgl. z.B. Baumert et al. 1999) und somit die Orientierung der Fläche missachten. Dieser potenziellen Fehlvorstellung sollte im Unterricht gezielt vorgebeugt werden. Weitere Informationen zum montessoripädagogischen Ansatz dieses Arbeitsmaterials finden Sie im Fachartikel Bestimmte Integrale beGREIFEN . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass das bestimmte Integral eine Flächenbilanz beschreibt. nutzen diese Interpretation des bestimmten Integrals für Argumentationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihre Ergebnisse mithilfe der Musterlösung selbständig. beraten sich gegenseitig.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Les verbes auxiliaires et modaux: Regeln und Grammatikübungen zu Hilfsverben und Modalverben im…

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Wollen, sollen, müssen, haben, sein,...? In diesem Arbeitsmaterial zu einem wichtigen Grammatikthema im Französischen werden Merkmale und Verwendungsweisen von Hilfs- und Modalverben anhand von Regeln und Beispielen gelernt beziehungsweise durch abwechslungsreiche interaktive Übungen gefestigt. Ziel ist es, dass die Lernenden wissen, wie sie Wünsche, Absichten und Zwänge richtig und verständlich ausdrücken können. Verben spielen in vielen verschiedenen Situationen im Alltag eine große Rolle, sie sind also auch für die Kommunikation in der Zielsprache wichtig. Deshalb sind sie bereits in den ersten Lernjahren Thema des Französisch-Unterrichts. Der Unterricht beginnt mit der Vorstellung der einzelnen Hilfs- und Modalverben: Es wird kurz erklärt, dass das deutsche "möchten" im eigentlichen Sinne nicht dazu gehört, weil es der Konjunktiv II von "mögen" ist, im Französischen das "Conditionnel I", das allerdings später Unterrichtsgegenstand ist. Die Modalverben werden zunächst im Präsens behandelt, damit die Lernenden ohne Vorkenntnisse nicht überfordert werden. Ziel ist es, dass die Lernenden wissen, wie sie Wünsche, Absichten und Zwänge richtig und verständlich ausdrücken können. Modalverben werden in jeder Lebenssituation gebraucht, sei es beim Einkaufen, bei der Arbeit oder im Restaurant und vieles mehr. Modalverben und Hilfsverben im Unterricht Um sich in der Zielsprache adäquat und passend auszudrücken , ist es wichtig, dass die Lernenden wissen, wie sie Wünsche, Absichten und Zwänge richtig und verständlich ausdrücken können. Verben sind in einem Satz unverzichtbar. Sie bezeichnen einen Zustand oder eine Handlung. Die Grundform der Verben nennt man Infinitiv (Nennform). Die weiteren Formen hängen von den Personen (Subjekt) und der Zeit ab. Das nennt man Beugung (beugen) beziehungsweise Konjugation (konjugieren). So ist es auch bei französischen Verben. Ein Modalverb ist ein Verb, das selber keine eigene semantische Bedeutung hat, aber die Beziehung zwischen dem Subjekt und der vom Vollverb beschriebenen Handlung klärend darstellt. Das französische Hilfsverb " avoir " ("haben") ist eines der nützlichsten, flexibelsten und grundlegendsten Verben in der französischen Sprache, was dazu führt, dass "avoir" in sehr vielen Redewendungen vorkommt. Französische Redewendungen, die "avoir" verwenden, hängen häufig mit Gefühlen und der menschlichen Verfassung, Freude und Leid, Recht und Unrecht, Schmerzen und Wohlbefinden und vielem mehr zusammen. Vorkenntnisse Die Übungen sind für jede Lernstufe geeignet. Das Material ist bereits ab dem ersten Lernjahr einsetzbar, sinnvoll ist es aber, dass die Lernenden bereits über einen Grundwortschatz verfügen und mit grammatischen Grundbegriffen vertraut sind. Gegebenenfalls bietet sich, je nach Lernstand, eine entsprechende Vorentlastung an. Außerdem kann das Material in fortgeschrittenen Lernstufen eingesetzt werden, beispielweise als Wiederholung. Da in diesem Grammatik-Kapitel viele Einzelheiten thematisiert werden, lohnt es sich, zusätzlich zu den Grammatik-Übungen ein intensives Vokabel-Training vorzunehmen. Besonders umfangreiche Erklärungen gewährleisten, dass auch ein selbstständiges Wiederholen des Grammatik-Themas möglich ist. Methodisch-didaktische Analyse Vor allem der Unterschied zwischen den Modalverben und den Hilfsverben ist für die Lernenden in den meisten Fällen schwer nachzuvollziehen. Fast alle Sprachen haben Modalverben. Das macht es der Lehrkraft einfacher, dieses grammatische Kapitel im Unterricht zu behandeln. Da die Modalverben im Französischen alle in die Gruppe der Verben auf " - oir" gehören und somit unregelmäßig sind, ist es wichtig, dass diese zu Beginn des Fremdsprachenunterrichts Französisch eingeführt werden. Daher ist es auch ratsam, diese Verben auswendig zu lernen. Als möglicher Einstieg bietet sich an, dass die Schülerinnen und Schüler mit Modalverben Sätze bilden, die sich auf ihre Zukunftspläne beziehen. Hierfür können die Konjugationen an der Tafel festgehalten werden oder ein kleiner Text mit Modalverben ausgeteilt werden. In abwechslungsreichen interaktiven Übungen wird das Erlernte wiederholt und gefestigt. Die digitalen Übungsformate wirken sich dabei positiv auf die Motivation der Lernenden aus. Da sich handschriftliches Schreiben allerdings besonders förderlich auf das Memorieren auswirkt, wird auch dies von den Schülerinnen und Schülern gefordert. So wurde zum Beispiel auch ein Kreuzworträtsel gewählt, das ein einfaches Einüben der Modalverbkonjugationen ermöglicht und die Schülerinnen und Schüler dadurch motivieren kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die wichtigsten Merkmale, Formen und Funktionen der Hilfsverben und Modalverben kennen. wenden diese im gesprochenen und geschriebenen Text grammatisch und bedeutungsmäßig korrekt an. erkennen Hilfs- und Modalverben in einem Text. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Internet zum Einholen von Informationen zu nutzen. erfahren über das Angebot vielfältiger Wörterbücher die Formen der Hilfs- und Modalverben und deren Sinn im Kontext und deren Übersetzung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig in ihrem eigenen Tempo. arbeiten je nach Unterrichtssituation in Partnerarbeit.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

The UK's politics and parties: interaktives Arbeitsmaterial

Interaktives

In diesem interaktiven, digitalen Arbeitsmaterial recherchieren die Schülerinnen und Schüler im englischsprachigen Netz nach Informationen zu Parteien, Institutionen und zur "Royal Family" und stellen die Ergebnisse in Form von PowerPoint-Präsentationen vor. Ziel ist es, ein fundiertes Wissen zur politischen Landschaft des United Kingdom zu gewinnen und begründet Stellung zu einer Parteienpräferenz zu nehmen. Mit diesem digitalen, interaktiven Arbeitsmaterial können sich Ihre Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Parteien und Institutionen in Großbritannien verschaffen. Dabei erhalten sie eine digitale Arbeitsseite mit Arbeitsaufträgen, die mit Videos und möglichen englischsprachigen Recherchelinks gespickt zu einer intensiven Internetrecherche zur politischen Landeskunde des United Kingdom einladen. Im Sinne der Binnendifferenzierung können die Linkvorschläge als Unterstützung des Rechercheprozesses genutzt (jedoch durchaus mit eigenen erweitert werden) sowie verschiedene Sozialformen je nach Lerngruppe gewählt werden. Ebenso ist es möglich, Einzelaufgaben an verschiedene Gruppen zu verteilen, die im Anschluss ihre Ergebnisse per PowerPoint-Präsentationen veranschaulichen. Ziel dieses Arbeitsmaterials ist es, einen guten Überblick über grundlegende politische Strukturen, Institutionen und Parteien zu bekommen und sich eine eigene politische Meinung auf Basis dieses Wissens zu bilden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen politische Institutionen, Strukturen und Parteien Großbritanniens kennen. schulen ihr Leseverstehen sowie Hörsehverstehen in der englischen Sprache. bilden sich eine eigene politische Meinung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielorientiert auf englischsprachigen Webseiten. präsentieren Ergebnisse verständlich und anschaulich per PowerPoint. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. arbeiten selbstständig.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Balladen: Klassenarbeit zu "Die Sache mit den Klößen" von Erich Kästner

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial "Balladen: Klassenarbeit zu "Die Sache mit den Klößen" von Erich Kästner" enthält einen möglichen Arbeitsauftrag zur schriftlichen Auseinandersetzung mit einem erzählenden Gedicht sowie ein entsprechendes Raster mit Lösungen zur Leistungsbewertung.Ein wesentlicher Schwerpunkt des Deutsch-Unterrichts in der Sekundarstufe I liegt auf der Auseinandersetzung mit lyrischen und epischen Texten. In diesem Zusammenhang spielt die Ballade als Mischform vor allem in den Jahrgangsstufen 6 bis 9 eine besondere Rolle. Die Schülerinnen und Schüler lernen an unterschiedlichen Beispielen die Merkmale einer Ballade kennen und analysieren Verse, Strophen, Metrum, Reimschema sowie Stilmittel. Dabei kann die Lehrkraft individuell angepasst an die Lerngruppe altersspezifische lyrische Texte auswählen, über die sich die Lernenden austauschen können. Dabei sollen sie unterschiedliches Gefallen an Texten respektieren. Zur Leistungsbewertung schließt eine derartige Unterrichtseinheit meist mit einer Klassenarbeit, in der die Lernenden ihre neu erworbenen Kenntnisse diesbezüglich unter Beweis stellen. Einen Vorschlag dafür finden Sie hier: Die Ballade "Die Sache mit den Klößen" von Erich Kästner soll im Rahmen einer Klassenarbeit fragengeleitet analysiert werden, bevor ein kreativer Schreibauftrag zur Bewertung aus dem Anforderungsbereich III die Auseinandersetzung ergänzt. Die Lernenden können im Sinne einer individuellen Förderung dabei selbst entscheiden, ob sie den Text fortführen oder mit einem Perspektivwechsel umschreiben wollen. Ein entsprechender Erwartungshorizont mit möglichen Lösungen hilft bei der Einschätzung der Ergebnisse durch Benotung. Bei der Vergabe der Punkte handelt es sich um einen Vorschlag zur Bewertung von Sprache und Inhalt, der ohne großen Aufwand an die Lerngruppe und die möglicherweise in der Fachschaft vereinbarte Gewichtung von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Ausdrucksfähigkeit angepasst werden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial Windenergie: "Ramons Regenschirm"

Unterrichtseinheit

Dieses Grundschul-Unterrichtsmaterial für den Sachunterricht beschäftigt sich mit den Themen Wind und Windenergie. Wind enthält viel Energie, deren Wirkung Kinder leicht sehen und spüren können - besonders im Herbst. Deutlich wird das zum Beispiel mit einem Regenschirm. Wenn Wind und Regen gleichzeitig auftreten, wird es schwierig, trocken zu bleiben. Das Lernspiel "Ramons Regenschirm" thematisiert die Energie des Windes. Ramon möchte ein paar Kekse zu Freunden im Garten bringen. Damit er und die Kekse nicht nass werden, braucht er einen Regenschirm. Und er muss ihn richtig halten. Denn wenn gleichzeitig der Wind weht, kommt der Regen von der Seite. Mit zunehmender Schwierigkeitsstufe werden die Wetterverhältnisse immer turbulenter. Ständig ändern sich Windstärke und Windrichtung. Die Kinder können das Lernspiel zum Thema Wind zwar ohne fachliche Vorkenntnisse nutzen und Erfahrungen sammeln, sie lernen jedoch mehr, wenn Sie die Kinder dabei begleiten. Vor dem Spielen sollten die Vorerfahrungen der Kinder thematisiert werden. Im Anschluss an das Spiel können Sie die Themen Wind und Windenergie in verschiedener Weise vertiefen. Das Lernspiel "Ramons Regenschirm" im Unterricht Die Kinder helfen Ramon, den Weg durch den Garten möglichst trocken zu überstehen, indem sie seinen Schirm dem Wind entgegen halten. Die Energie echter Luft erforschen Das virtuelle Ausprobieren kann gut mit Forschungsaktivitäten abseits des Computers kombiniert werden, zum Beispiel mit einem echten Regenschirm. Die pädagogischen Leitlinien der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" Begleiten und unterstützen Sie die Kinder in ihrer natürlichen Neugier auf Phänomene aus ihrem Alltag. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass die Energie bewegter Luft Auswirkung auf die Umgebung hat. lernen, dass unterschiedliche Regenschirme unterschiedlich gut schützen. lernen, dass Gegenstände und Körper mehr oder weniger stromlinienförmig gebaut sein können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Vereinbarungen über die Nutzung der zur Verfügung stehenden Computer. Erlebnisse mit dem Regenschirm Jedes Kind hat bereits Erfahrung mit Regen gemacht. Viele wahrscheinlich auch schon mit einem Regenschirm. Was passiert, wenn es nicht nur regnet, sondern auch der Wind weht? In welche Richtung muss der Schirm gehalten werden? Ist den Kindern schon einmal ein Schirm abgeknickt oder weggeflogen, weil der Wind zu stark war? Film "Sturmsichere Regenschirme" Zur Einstimmung auf das Thema kann auch der Film "Sturmsichere Regenschirme" des MDR gezeigt werden. Film des MDR: "Sturmsichere Regenschirme" (5:00 Minuten) Dieses unterhaltsame Video zeigt den MDR-Reporter Camilo Rodriguez, wie er mithilfe einer großen Windmaschine zwei verschiedene Schirme auf ihre Tauglichkeit bei Sturm testet. Zugang zum Lernspiel Das Lernspiel "Ramons Regenschirm" ist integriert in eine interaktive Forscherwelt, die die Kinder zu eigenständigen Entdeckungsreisen animiert. Die Figuren Juli und Tim begleiten sie dabei. Zum Spiel gelangt man über verschiedene Zugänge: Es gibt unten den Reiter "Spielen und Wissen", über den man zu einem Auswahlmenü verschiedener Spiele und Wissenstexte kommt. Dort findet sich auch ein Zugang zu Ramons Regenschirm. Darüber hinaus gibt es im Garten der kleinen Forscher eine Grafik mit Ramon und seinen Regenschirmen (Abbildung 1, zum Vergrößern bitte anklicken). Technische Hinweise Für die Nutzung der Lernspiele muss Adobe Animation installiert sein. Aufgrund der grafischen Benutzeroberfläche kann es beim erstmaligen Öffnen der Seite zu einer längeren Ladezeit kommen. Die Dauer hängt von Ihrer Internetverbindung ab. Ist die Seite einmal geladen, ist die Navigation einfach und schnell möglich. Einführende Geschichte Wie jedes Lernspiel auf www.meine-forscherwelt.de , beginnt auch Ramons Regenschirm mit einer Geschichte, deren Inhalt im Spiel aufgegriffen und weitergeführt wird. Das Intro kann auch übersprungen werden. Schirm auswählen Vor jedem der vier Levels muss einer von drei Schirmen ausgewählt werden. Aufgrund der Größe und Form sind die Schirme unterschiedlich gut geeignet. Die Aufgabe ist mit dem braunen Schirm am einfachsten zu lösen, weil er durch seine spezielle, windschnittige Form am einfachsten zu halten ist und auch bei Sturm noch gut schützt. Im Garten unterwegs Mit dem Klick auf "Start" läuft Ramon automatisch los. Der Mauszeiger bestimmt, in welche Richtung sich der Schirm neigt. Je weiter die Maus vom Schirm entfernt ist, desto stärker kippt der Schirm. Die Farbe des Mauszeigers (grün, gelb oder rot) gibt einen Hinweis, ob Ausrichtung und Neigung gut gewählt sind. Da sich der Wind ändert, muss immer wieder nachgestellt werden. Mit steigendem Level werden die Wetterverhältnisse widriger. Das oberste Level ist nur mit dem speziell geformten Sturmschirm zu schaffen. Dokumente zum Ausdrucken Wer mag, kann sich nach Abschluss von Schwierigkeitsstufe 4 eine Urkunde ausdrucken und damit belegen, dass sie oder er das Lernspiel "Ramons Regenschirm" erfolgreich beendet hat. Meinung der Kinder Sammeln und diskutieren Sie die Erfahrungen der Kinder mit "Ramons Regenschirm". Bis zu welchem Level sind sie gekommen und wie haben sie das geschafft? Haben sie die Unterschiede der Schirme entdeckt? Warum wohl gibt es die? Stromlinien stellen den Wind dar Die Kinder können sich anhand der hier dargestellten Grafik mit der besonderen Form des braunen Schirms beschäftigen. In Anlehnung an die Stromlinien bei dem Flugzeugflügel können sie entsprechende Linien bei dem Regenschirm einzeichnen. Die Grafik "ramons-regenschirm.pdf" steht den Kindern als ausdruckbares Dokument zur Verfügung, wenn sie Level 4 geschafft haben. Für besonders wissbegierige Kinder stehen auf der Kinder-Website weiterführende Lesetexte zur Verfügung. Sie sind aus dem Hilfe-Bereich des Spiels über den Link "Wissen" zugänglich. Oder über den Knopf "Spielen & Wissen" am unteren Rand des Bildschirms. Regenschirm im Wind Wenn Regen und Wind gleichzeitig auftreten, wird es schwierig, den Schirm zu halten. Vor allem, wenn die Windrichtung ständig wechselt. Luft bremst Wenn man schnell Fahrrad fährt, flattern die Haare, das T-Shirt? auch wenn es eigentlich windstill ist. Warum? Wie stark ist der Wind? Wind ist nicht gleich Wind. Er kann aus verschiedenen Himmelsrichtungen kommen und unterschiedlich schnell sein. Sturm im Labor Um mehr über Luftwirbel, Luftströme und Luftwiderstand zu erfahren, nutzen die Forscherinnen und Forscher Windkanäle. Flieg mein Drache Damit ein Drachen fliegen kann, muss Wind wehen. Doch wie muss der Drachen gehalten werden, damit er sich nach oben bewegt? Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, was passiert, wenn sie durch den Wind laufen und dabei einen Schirm halten. Erwarten die Kinder einen Unterschied, wenn sie den Schirm vor sich halten oder hinter sich herziehen? Spielt die Schirmgröße, -farbe oder -form eine Rolle? Sammeln Sie die Vermutungen, lassen sie die Kinder alles ausprobieren und besprechen Sie die Ergebnisse. Regen aus dem Pflanzensprüher Praktische Erfahrungen können auch durch das Experimentieren mit einfachen Haushaltsgegenständen gewonnen werden, zum Beispiel mit Spülschwämmchen, Steckschaum für Blumen, Schaschlikspießen, Getränkekartons und Pflanzensprühern. Der Pflanzensprüher simuliert Regen. Welche Ideen haben die Kinder, um den Spülschwamm oder ein Stück Steckschaum vor Regen zu schützen? Die Kinder könnten zum Beispiel mithilfe des Schaschlikspießes und einem runden Stück Karton einen Regenschirm bauen. Getränkekarton bietet sich an, weil er wasserfest beschichtet ist. Sicherlich haben die Kinder noch andere Ideen, den simulierten Regen abzuhalten. Die Waage zeigt, wie gut der Schirm funktioniert Wie gut der Schirm funktioniert, kann durch eine feine Waage gemessen werden. Je mehr Wasser auf dem Spülschwamm landet, desto größer ist der Gewichtsunterschied zwischen vorher (trocken) und nachher (Regen aus dem Pflanzensprüher). Um Wind zu simulieren, können Kinder den Sprühnebel anpusten. Wie kann der Schwamm noch geschützt werden? Strömende Luft bewegt Platzieren Sie ein Papierkügelchen oder ein Teelicht auf einem leeren Tisch. Durch kräftiges Pusten oder mit einem Fön richten die Kinder einen Luftzug auf den Gegenstand. Was geschieht? Die Mädchen und Jungen können weitere Kügelchen oder Teelichter auf dem Tisch anordnen (zum Beispiel in einem Kreis). Durch Pusten oder mit dem Fön wird nun ganz gerade von vorn geblasen. Welche Gegenstände werden so vom Luftzug erreicht, welche nicht? Bewegte Luft umfließt Gegenstände Im dritten Schritt werden nun verschiedene Hindernisse vor den Kügelchen oder Teelichtern aufgebaut. Was passiert, wenn man zum Beispiel eine Glasflasche (mit rundem Querschnitt) in den Luftzug stellt? Passiert das gleiche, wenn man beispielsweise einen Getränkekarton davor stellt? Welche Hindernisse möchten die Kinder außerdem überprüfen? Lassen Sie die Mädchen und Jungen die Abstände zwischen Fön und dem jeweiligen Hindernis verändern. Probieren Sie auch verschiedene Positionen von Fön beziehungsweise Karton und den Papierkügelchen oder Teelichtern aus. Naturwissenschaftliche und technische Phänomene sind Teil der Erfahrungswelt von Kindern: Morgens klingelt der Wecker, die Zahncreme schäumt beim Zähneputzen, das Radio spielt Musik, der heiße Kakao dampft in der Tasse, auf dem Weg zur Schule werden blühende Blumen beobachtet, die gestern noch geschlossen waren. Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen" und mehr über Naturphänomene erfahren. Diese vielfältigen Anlässe im Alltag der Kinder lassen sich auch für die pädagogische Arbeit nutzen. Die Fragen der Kinder spielen deshalb beim Forschen und Experimentieren eine zentrale Rolle. Die Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" möchte vor allem Lernfreude und Problemlösekompetenzen fördern. Dabei sollen Kinder gerade nicht nach Erwachsenenverständnis "richtige" Erklärungen für bestimmte Phänomene lernen und diese auf Abruf wiedergeben können. Vielmehr möchte die Stiftung Pädagoginnen und Pädagogen Möglichkeiten an die Hand geben, um die Kinder bei einem forschenden Entdeckungsprozess zu begleiten. Dazu gehören unter anderem das Beobachten, Vergleichen und Kategorisieren, das sich Kinder zunutze machen, um die Welt um sich herum zu erkunden. Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" hat folgendes Bild vom Kind. Es prägt das pädagogische Handeln und beinhaltet die Vorstellung darüber, auf welche Weise Kinder lernen: Kinder sind reich an Vorwissen und Kompetenzen. Kinder wollen von sich aus lernen. Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit. Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern. Kinder haben Rechte. Bildung als sozialer Prozess Bildung ist ein sozialer Prozess. Kinder lernen im Austausch mit und von anderen, durch Anregung, durch individuelle Erkundung und durch gemeinsame Reflexion. Kinder lernen nicht nur von Erwachsenen, sondern auch mit und durch Zusammenarbeit mit anderen Kindern. Der pädagogische Ansatz der Stiftung ist von den zwei pädagogischen Leitlinien Ko-Konstruktion und Metakognition geprägt. Ko-Konstruktion Ko-Konstruktion bedeutet, dass Kinder durch die Zusammenarbeit mit anderen lernen. Lernprozesse sollten grundsätzlich von Kindern und pädagogischen Fachkräften gemeinsam "konstruiert" werden. Metakognition Während der gemeinsamen Gestaltung von Bildungsprozessen kann mit den Kindern thematisiert werden, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen. Dies geschieht über die Auseinandersetzung mit den eigenen kognitiven Prozessen (Gedanken, Meinungen, Einstellungen und so weiter), also das Wissen einer lernenden Person über ihr Wissen, ihre neugewonnenen Erkenntnisse und den Weg dorthin. An das Vorwissen der Kinder anknüpfen Die pädagogischen Fachkräfte bekommen eine Vorstellung von den Vorerfahrungen und Gedankengängen der Kinder, wenn sie ihnen genau zuhören, sie beobachten und nach ihren eigenen Vermutungen fragen. Mit den Kindern sprechen Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen die Kinder durch Dialoge, den nächsten geistigen Entwicklungsschritt zu machen. Nicht erklären, sondern (hinter-)fragen! Die Kinder zum Nachdenken anregen Wenn Kinder einmal vermeintlich "falsche" Konzepte heranziehen, zum Beispiel "Der Strom ist schwarz", dann wird daraus ersichtlich, wo das Kind gerade steht. Aufgabe ist es, Kinder bei geeigneter Gelegenheit darauf aufmerksam zu machen, dass es zum Beispiel auch weiße Kabel gibt. Die pädagogische Fachkraft bringt die Kinder auf diese Weise dazu, selbst eine neue Theorie zu entwickeln. Kindern (Frei-)Raum zum Forschen geben Auf der Internetseite der Stiftung finden Sie unter "Forschen - Pädagogik - Pädagogischer Ansatz" Tipps zur Gestaltung von Forscherräumen in der Kita, welche auch auf Grundschulen übertragbar sind. Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" unterstützt seit 2006 pädagogische Fachkräfte dabei, den Forschergeist von Mädchen und Jungen qualifiziert zu begleiten. Die Bildungsinitiative startete zunächst mit dem Fokus auf Kindern im Kindergartenalter. Seit 2011 können auch Horte und Grundschulen beim "Haus der kleinen Forscher" mitmachen. Die pädagogischen Leitlinien gelten für beide Zielgruppen. Die Themen und Phänomene, die die Kinder interessieren, bleiben ähnlich oder dieselben - egal ob Kita-Kind, Grundschul-Kind oder große Forscherin. Allerdings nimmt die Komplexität der Inhalte zu, um sie an die Kompetenzen und das höhere Vorwissen der sechs- bis zehnjährigen Kinder anzupassen. Ältere Kinder haben eine andere Verständnisebene - aus Staunen soll Verstehen werden. In den Workshops der Stiftung erleben Pädagoginnen und Pädagogen in Horten, Grundschulen und in der Ganztagsbetreuung, wie viel Spaß Naturwissenschaften machen können und dass man zum Forschen kein Labor braucht. Die Stiftung richtet ihr Angebot an Bildungseinrichtungen mit Ganztagsangeboten, wie Grundschulen und Horte. Das Angebot ist für die Lernbegleitung von sechs- bis zehnjährigen Kindern im außerunterrichtlichen Bereich konzipiert und orientiert sich inhaltlich an den Bildungs- und Lehrplänen der Bundesländer. Fortbildungsangebote der Bildungsinitiative Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Unterlagen zur Pädagogik, zum NaWi-Hintergrund sowie Vorschläge und Ideen für die Umsetzung.

  • Technik / Sache & Technik / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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