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AR in GeoGebra: Grundlagen und platonische Körper

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden mithilfe des Augmented Reality (AR) Modus der Software GeoGebra die platonischen Körper entdeckt. Mit AR wird die Realität um mathematische Elemente – wie fiktive Körper und Flächen – erweitert, die dann sehr anschaulich im Raum untersucht werden können. Geometrische Körper am Bildschirm darzustellen und zu erforschen, ist für Lernende sehr anschaulich. Eine spannende und gewinnbringende Forschungsumgebung ist der AR-Modus bei GeoGebra. Für die Verwendung des AR-Modus ist die Nutzung eines mobilen Endgerätes nötig. Hier steht den Lernenden ihre reale Umgebung – mithilfe der Kamera des mobilen Endgerätes um virtuelle Dinge erweitert – zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler können so im Zusammenspiel von der digitalen und analogen Darstellung Flächen, Körper und die platonischen Körper detaillierter und verständlicher erfassen . Die vielfältigen Wege bei dem Einsatz und der Verwendung des AR-Modus ermöglichen es den Lernenden, schnell und individuell Erkenntnisse selbst zu erarbeiten und zu überprüfen. Der nötige Einsatz von mobilen Endgeräten stellt dabei für die Lernenden in der Regel keine Herausforderung dar. Darüber hinaus besteht ein Teil dieser Unterrichtseinheit auch aus Rechercheaufträgen zu Begriffsdefinitionen und ihrer Bedeutung. In der anbei zum Download bereitstehenden ZIP-Datei mit allen Materialien stehen für die Lehrkraft zusätzlich zwei kurze Demonstrationsvideos des GeoGebra AR-Modus bereit. Lehrpläne sehen in verschiedenen Bereichen den "Kontakt" zu platonischen Körpern vor. Über die besonderen Eigenschaften regelmäßiger Vielecke erfassen die Lernenden diese als Begrenzungsflächen für die platonischen Körper. Bei der Art der verwendeten dynamischen GeoGebra-Dateien mit dem AR-Modus können die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge und Besonderheiten der Flächen "mit der Hand erfassen" und umfangreiche Erfahrungen zu den platonischen Körpern sammeln. Platonische Körper sind wiederum ein Teil der konvexen Polyeder – auch bezüglich dieser Art Körper erfassen die Lernenden viel durch Experimentieren im AR-Modus von GeoGebra. Fachbezogene Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen mathematische Darstellungen kennen und verwenden diese. lösen mathematisch Probleme und stellen diese am mobilen Endgerät und am PC dar. üben mathematisches Modellieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entdecken Augmented Reality. setzen mobile Endgeräte im Unterricht ein. präsentieren digital. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team. steigern ihr Selbstwertgefühl und ihre Eigenverantwortung (Rückmeldungen zu Lösungsstrategien). zeigen durch offene Fragestellungen Engagement und Motivation und stoßen auf neue Ideen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Deeper Learning als pädagogischer Ansatz

Fachartikel

Deeper Learning – Was steckt hinter diesem pädagogischen Ansatz? In diesem Artikel erfahren Sie mehr über das Konzept dieses Lehr- und Lernmodells. Außerdem stellen wir Ihnen ein Handbuch für Lehrkräfte vor, das Sie beim Gestalten von Deeper Learning in Ihrem Unterricht unterstützt. Schule muss sich grundlegend verändern – diese Forderung hört und liest man heute überall. Doch wie kann solch ein Change-Prozess gelingen? Ein Ansatz kann "Deeper Learning" sein. Die pädagogische Herangehensweise stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten und hat sich dort, wie auch in anderen angelsächsischen Ländern, bereits stark verbreitet. Hierzulande ist das Lehr- und Lernmodell hingegen noch weitgehend unbekannt. Dabei zielt Deeper Learning darauf ab, Schülerinnen und Schülern nicht nur fachliches Wissen zu vermitteln, sondern sie auch bestmöglich auf die großen Herausforderungen unserer Zeit vorzubereiten. Gestärkt werden durch den Ansatz etwa die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, kreative Lösungen zu entwickeln und kritisch zu denken. Ferner etabliert Deeper Learning eine zeitgemäße Prüfungskultur : Statt durch eine Klausur sollen die Kinder und Jugendlichen ihren Lernzuwachs am Ende des Halbjahres auf andere, authentischere Art nachweisen, zum Beispiel durch ein selbst modelliertes Produkt. Auch die Rolle der Lehrkraft wandelt sich durch Deeper Learning – sie wird von der reinen Wissensvermittlerin zur Lernbegleiterin, die ihre Schülerinnen und Schüler mit Impulsen aktiviert, den anschließenden Arbeitsprozess dann im Hintergrund mit diagnostischem Blick begleitet und unterstützend eingreift, wenn die Lernenden auf eigene Faust nicht weiterkommen. Last but not least fördert der Ansatz das transdisziplinäre Arbeiten und bezieht dabei auch außerschulische Lernorte wie etwa Bibliotheken, Maker-Spaces oder Schülerforschungszentren mit ein. Schule wird so zum Zentrum eines Bildungs-Ökosystems.

  • Fächerübergreifend

Umfragen leicht gemacht – Plickers im Unterricht

Tool-Tipp

Für viele Online-Umfragetools benötigen alle Teilnehmenden ein Smartphone oder ein Tablet. Das kann sich im Unterricht schon mal als schwierig erweisen. Mit Plickers ist es möglich, Online-Umfragen in der Schule durchzuführen und ein Echtzeit Feedback von Schülerinnen und Schülern zu erhalten, ohne dass teure Geräte erforderlich sind.

  • Fächerübergreifend

Private Krankenversicherung im Referendariat

Fachartikel / Video-Tutorial

Wie sieht Gesundheitsvorsorge eigentlich im Referendariat aus? Die Debeka klärt in diesem Artikel darüber auf, was Beihilfe ist und wie sie mit der privaten Krankenversicherung korreliert. Zudem werden Fragen rund um Beitragsrückerstattungen, die Anwartschaft und weitere nützliche Informationen zum Thema Versicherung im Vorbereitungsdienst geklärt.

  • Fächerübergreifend

Lernvideos erstellen für den Unterricht

Selbstlernkurs

Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen für die Erstellung von Lernvideos, beginnend mit einem Überblick über Formate, Planung, Storyboard, Ausrüstung und Grundlagen des Urheberrechts. Schritt für Schritt lernen die Teilnehmenden so die Grundlagen des Produktionsprozesses eines Lernvideos kennen. Der Kurs ist in den offiziellen Fortbildungsportalen mehrerer Bundesländer gelistet. Gute Lernvideos zu einem bestimmten Unterrichtsthema sind nicht immer leicht zu finden. Warum also nicht selbst ein Lernvideo erstellen? In diesem Selbstlernkurs lernen die Teilnehmenden, maßgeschneiderte Lernvideos für ihren Unterricht zu entwickeln. Der Kurs vermittelt Grundlagen über die Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und über die Planung, Bearbeitung und Produktion von Lernvideos. Von der Erstellung eines Storyboards bis hin zu rechtlichen Grundlagen wird ein umfassender Einblick in die Erstellung von Lernvideos gegeben. Nach Abschluss aller Lernschritte erhalten die Teilnehmenden ein digitales Zertifikat in Form eines Online-Badges. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses erwerben Kompetenzen in den folgenden Bereichen auf der Grundlage des Europäischen Rahmens für die Digitale Kompetenz von Lehrenden ( DigCompuEdu ): 1.4 Digitale Weiterbildung 2.1 Auswählen digitaler Ressourcen 2.2 Erstellen und Anpassen digitaler Ressourcen 2.3 Organisieren, Schützen und Teilen digitaler Ressourcen 3.1 Lehren

  • 6 Lernschritte
  • 4,5 Stunden

Addition und Subtraktion am Rechenstrich im Zahlenraum 100

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler die Addition und Subtraktion am Rechenstrich im Zahlenraum 100 kennen. Beim schrittweisen Vorgehen am Rechenstrich trennen sie die Zahlen in die Zehner und die Einer. Die Schülerinnen und Schüler addieren beispielsweise die Zehner in einem ersten Schritt, bevor sie die Einer in einem zweiten Schritt addieren. Die Arbeitsblätter mit Lösungen eignen sich auch für Vertretungsstunden im Mathematik-Unterricht in der Grundschule. Dieses Arbeitsmaterial inklusive Lösungen eignet sich ideal für Grundschülerinnen und Grundschüler der zweiten Klasse im Mathematik-Unterricht oder in Vertretungsstunden . Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass ein Rechenstrich eine Linie ist, an der Zahlen und Rechenaufgaben eingetragen werden. Sie lernen, dass die Rechenbögen über den Rechenstrich geschrieben werden. Der Rechenstrich inklusive Rechenbögen erleichtern die Darstellung des mathematischen Rechenweges. Die Lernenden rechnen die Additionsaufgaben und Subtraktionsaufgaben schrittweise am Rechenstrich. Sie trennen die Zahlen in die Zehner und die Einer. Die Schülerinnen und Schüler subtrahieren beispielsweise die Zehner in einem ersten Schritt, bevor sie die Einer in einem zweiten Schritt subtrahieren. Sie subtrahieren beispielsweise bei der Rechenaufgabe 48 minus 29 im ersten Schritt die Zahl 20 und im zweiten Schritt die Zahl 9. Die Zahl 20 wird über den ersten Rechenbogen und die Zahl 9 wird auf den zweiten Rechenbogen geschrieben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie am Rechenstrich schrittweise rechnen. rechnen am Rechenstrich, indem sie die Zahlen einer Rechenaufgabe in die Zehner und die Einer trennen und schrittweise addieren oder subtrahieren. lernen, dass der Rechenstrich eine Hilfestellung beim schrittweisen Rechnen darstellt, weil er den Rechenweg am Beispiel der Rechenbögen darstellt.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Selbstorganisation: Checklisten und Vorlagen für Lehrkräfte

Dossier

Entdecken Sie effektive Wege zur Selbstorganisation im Lehralltag mit unseren Checklisten und Vorlagen! Lehrkräfte stehen oft vor der Herausforderung, ihren Arbeitsalltag effizient zu gestalten. Die To-do-Liste von Lehrerinnen und Lehrern ist lang: Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung, Pausenaufsicht, Korrekturen, Elternabende , Elterngespräche , Exkursionen, Klassenfahrten und und und. Kein Wunder, dass immer mehr Lehrkräfte in Teilzeit arbeiten, um sich selbst vor Burn-Out und Überlastung und um ihre Gesundheit zu schützen. Unsere praxiserprobten Selbstorganisationslisten und -vorlagen können einen Teil zur Entlastung und zum effizienteren Zeitmanagement beitragen, Ihren Unterricht, administrative Aufgaben und persönliche Planung optimal zu strukturieren. Die Listen und Mustervorlagen für Lehrkräfte decken verschiedene Aspekte ab, von Aufgaben zu Schul-, Unterrichts- und Dienstbeginn über Elternarbeit und Lernendengespräche bis hin zu Umsetzungstipps im Unterricht. Sparen Sie damit Zeit, reduzieren Sie Stress und organisieren Sie Ihren Berufsalltag einfacher. Die Selbstorganisationsmaterialien sind benutzerfreundlich gestaltet und lassen sich nahtlos in den Schulalltag integrieren. Egal, ob Sie erfahrene Lehrkraft sind oder als Referendarin oder Referendar noch am Anfang stehen, unsere Checklisten und Vorlagen unterstützen Sie dabei, Ihren Fokus auf das Wesentliche zu legen: lebendigen und erfolgreichen Unterricht.

  • Fächerübergreifend
  • Fächerübergreifender Unterricht

Reaktion auf Regelverstöße von Schülerinnen und Schülern

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel gibt Lehrerinnen und Lehrern auf der Grundlage einer langjährigen Berufserfahrung praktische Tipps zum angemessenen Reagieren bei Regelverstößen von Schülerinnen und Schülern. Die Merkmale von Regeln in der Schule Bei schulischen Regeln handelt es sich um Festlegungen mit dauerhafter Gültigkeit, die einen Rahmen für das Miteinander aller Beteiligten im System Schule definieren, damit Unterricht funktionieren kann. Viele Regeln – wie die Hausordnung – sind vorgegeben, während andere – zum Beispiel Klassenregeln – auf Vereinbarungen zwischen Lehrenden und Lernenden beruhen können. Regeln haben (nicht nur in der Schule) einen präventiven Charakter. Sie sollen – einfach formuliert – im Vorfeld Hindernisse beseitigen, die dem Erreichen angestrebter Ziele im Weg stehen. Beispielsweise gibt es die Regel, dass bei Klassenarbeiten keine Smartphones genutzt werden dürfen; damit wird verhindert, dass Lehrkräfte bei Lernzielkontrollen ein verzerrtes Bild vom Lernstand der Schülerinnen und Schüler erhalten. Während Regeln in der Erwachsenenwelt oft unkommentiert vorgeschrieben werden, ist es Teil der pädagogischen Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern, den Sinn schulischer Regeln mit den Kindern und Jugendlichen zu besprechen. Dabei ist sicherzustellen, dass die Regeln und ihre Verbindlichkeit inhaltlich verstanden werden. Somit ist die Schaffung von "Regelklarheit" eine Hauptaufgabe von Lehrkräften beim Classroom-Management .

  • Fächerübergreifend

Stellenwerttabellen zum Zahlenraum 1000000

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler die Stellenwerttabellen zum Zahlenraum 1000000 im Mathematik-Unterricht kennen. Die Lernenden übersetzen Zahlen in die Einer, Zehner, Hunderter, Tausender, Zehntausender, Hunderttausender und die Millionen in der Stellenwerttabelle. Sie übersetzen gleichermaßen Stellenwerttabellen in Zahlen. Die Arbeitsblätter mit Lösungen eignen sich auch für Vertretungsstunden im Mathematik-Unterricht in der Grundschule. Dieses Arbeitsmaterial inklusive Lösungen eignet sich ideal für Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klasse im Mathematik-Unterricht oder in Vertretungsstunden . Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass eine Stellenwerttabelle die Darstellung und das Lesen größerer Zahlen vereinfacht. In einer Stellenwerttabelle werden Einer, Zehner, Hunderter, Tausender, Zehntausender, Hunderttausender und Millionen dargestellt. Sie werden nach der Größe geordnet und von rechts nach links gelesen. Die Lernenden übersetzen beispielsweise Einer, Zehner, Hunderter und Tausender aus der Stellenwerttabelle in die entsprechenden Zahlen oder Zahlen in die entsprechenden Einer, Zehner, Hunderter und Tausender in der Stellenwerttabelle. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Leserichtung von Stellenwerttabellen im Zahlenraum 1000000 kennen. übersetzen Einer, Zehner, Hunderter, Tausender, Zehntausender, Hunderttausender und Millionen aus der Stellenwerttabelle in die entsprechenden Zahlen. übersetzen Zahlen in die entsprechenden Einer, Zehner, Hunderter, Tausender, Zehntausender, Hunderttausender und Millionen in der Stellenwerttabelle.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Stellenwerttabellen zum Zahlenraum 1000

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler die Stellenwerttabellen zum Zahlenraum 1000 im Mathematik-Unterricht kennen. Die Lernenden übersetzen Zahlen in die Einer, Zehner, Hunderter und Tausender in der Stellenwerttabelle. Sie übersetzen gleichermaßen Stellenwerttabellen in Zahlen. Die Arbeitsblätter mit Lösungen eignen sich auch für Vertretungsstunden im Mathematik-Unterricht in der Grundschule. Dieses Arbeitsmaterial inklusive Lösungen eignet sich ideal für Grundschülerinnen und Grundschüler der dritten Klasse im Mathematik-Unterricht oder in Vertretungsstunden . Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass eine Stellenwerttabelle die Darstellung und das Lesen größerer Zahlen vereinfacht. In einer Stellenwerttabelle werden Einer, Zehner, Hunderter, und Tausender dargestellt. Sie werden nach der Größe geordnet und von rechts nach links gelesen. Die Lernenden übersetzen beispielsweise Einer, Zehner, Hunderter und Tausender aus der Stellenwerttabelle in die entsprechenden Zahlen oder Zahlen in die entsprechenden Einer, Zehner, Hunderter und Tausender in der Stellenwerttabelle. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Leserichtung von Stellenwerttabellen im Zahlenraum 1000 kennen. übersetzen Einer, Zehner, Hunderter und Tausender aus der Stellenwerttabelle in die entsprechenden Zahlen übersetzen Zahlen in die entsprechenden Einer, Zehner, Hunderter und Tausender in der Stellenwerttabelle.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Auswirkungen und Prävention von Lärmverschmutzung

Fachartikel

Dieser Fachartikel behandelt die Auswirkungen von Lärmverschmutzung auf Menschen und Tiere. Er zeigt, wie allgegenwärtiger Lärm Stress, Konzentrationsprobleme und Hörschäden verursachen kann und beleuchtet gleichzeitig Maßnahmen zur Lärmminderung – von Raumakustik über Gehörschutz bis hin zu gesellschaftlichen Strategien. Dabei macht der Artikel deutlich, welche Bedeutung ein bewusster Umgang mit Schall für Gesundheit, Umwelt und Lebensqualität hat. Das moderne Leben: Allgegenwärtigkeit von Geräuschen und Lärm Unser Leben ist dominiert von Geräuschen und Lärm aller Art: Sei es der Laubbläser, das vorüberfliegende Flugzeug, die Baustelle nebenan, die Autostraße oder neueste Unterhaltungstechnik. Analog zur Lichtverschmutzung ist Lärmverschmutzung Teil des modernen Lebens, prägt damit auch den Alltag von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und beeinflusst ihre Gesundheit und Lebensqualität. Lärmverschmutzung durch den Menschen im Tierreich Auch für Tiere ist der von Menschen verursachte Lärm auf Dauer schädlich. Technisch erzeugte Geräusche und Lärm – zum Beispiel durch einen Hubschrauber in der Luft – können bei Tieren in der Luft und auf dem Boden Stress und entsprechende Reaktionen wie Fluchtverhalten verursachen. Darüber hinaus sind Beeinträchtigungen des Gehörs, der Umgebungswahrnehmung und Kommunikation untereinander zu beobachten, die Erschwernis beim Jagen sowie bei Fortpflanzung und Jungenaufzucht. Zudem bilden Lärmquellen Hindernisse bei den Wanderungen beispielsweise zu Paarungsregionen. Selbst in Gewässern stellt die menschenverursachte Lärmverschmutzung etwa durch Schiffsverkehr oder Energieerzeugung ein massives Problem dar und führte im vergangenen Jahrhundert zu einem mehr als doppelt so hohen Lärmpegel im Meer. Diese omnipräsente Schallbelastung "zählt zu den gefährlichsten Bedrohungen für Meerestiere und das ökologische Gleichgewicht des Ozeans" (ifaw.org). Einfluss von Lärm auf den menschlichen Organismus Lärm ist eine Herausforderung für die Ohren, denn er stresst und macht krank. Die durch Lärm verursachten Krankheitserscheinungen erstrecken sich von grundsätzlichen Leiden wie Konzentrationsschwierigkeiten über Schlaf- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer dauerhaften Verminderung des Hörvermögens. Gehörschädigungen können auf natürlichem Weg nicht wieder ausgeglichen werden: "Es ist ein Irrglaube[n], dass sich die Ohren an Lärm gewöhnen. Ein Hörverlust ist irreversibel" (richtig-gut-hoeren.de: Lärm). Problematisch ist vor allem, dass Lärm nicht durchweg im ersten Moment als solcher identifiziert wird, jedoch trotzdem gesundheitsgefährdend sein kann: Wird beispielsweise der Presslufthammer unmittelbar als störend erlebt, trifft das auf Musik in gleicher Lautstärke nicht bei allen zu. Das Gehör ist also durch freiwillige wie unfreiwillige Lärmbelastung im Berufsalltag, in der Freizeit und im Straßenverkehr gefährdet. Dabei kann eine schlagartige Veränderung des Luftdrucks das Trommelfell gefährden, etwa beim Tauchen oder im Flugzeug. Ebenso können Dauerbeschallung wie auch kurzzeitige Lärmpeaks den Gehörsinn angreifen, denn die sensiblen Haarsinneszellen des Innenohrs können zum Beispiel durch einen Knall verursachten Druck Schaden nehmen. Erste Symptome für ein Knalltrauma, für Ohrgeräusche (Tinnitus) oder gar einen Hörsturz können dabei ein "watteartiges, dumpfes Gefühl, ein Rauschen, Piepen oder Dröhnen sein" (richtig-gut-hoeren.de: Lärm). Während ein Hörsturz eine zeitlich begrenzte Höreinschränkung darstellt, ist eine Schwerhörigkeit dauerhaft. Bedeutung von Hörverlust und spezifischen Hörschädigungen Das Gehör beziehungsweise der Gehörsinn übernimmt wichtige Funktionen zur Bewältigung diverser Lebenssituationen, die – im Sinne einer "Funktionseinheit" (Eitner 2022: 136) – miteinander verknüpft sind: Es handelt sich um Informations-, Warnungs-, Alarmierungs- und Aktivierungsfunktion (Letzteres durch Stimulation der Hirnrinde), Orientierungs- und Kommunikationsfunktion sowie eine soziale und emotionale Funktion der Wahrnehmung des lautlich Gesprochenen (vgl. dazu auch die Unterrichtseinheit "Das menschliche Ohr erforschen" ). Eine Hörbeeinträchtigung ist daher "mehr als eine auditive Leistungsminderung" (Eitner 2022: 136) und führt häufig "zu einer Lebenserschwernis und zu einer Gefährdung der sozialen Einbindung" (Eitner 2022: 136). Individuelle Schutzmaßnahmen für das Gehör (Hörhygiene) Für einen aktiven Gehörschutz (Hörhygiene), für die sich Hörakustikerinnen und Hörakustiker einsetzen, sollte Folgendes beachtet werden: Generell gilt es, ein dauerhaftes Geräuschlevel von 85 Dezibel (entspricht etwa dem Lärm auf einer Baustelle) möglichst nicht zu überschreiten, andernfalls sind Schutzmaßnahmen für das Gehör zu ergreifen. Beim Musikhören sollte der Lautstärkeregler nicht mehr als 60 % aufgedreht werden. Die Lautstärke sollte in etwa der bekannten Zimmerlautstärke entsprechen. Entgegen der weitläufigen Meinung, In-Ear-Kopfhörer seien schädlicher als aufliegende Kopfhörer, ist nicht die Kopfhörer-Form ausschlaggebend, sondern mit welcher Lautstärke über welche Zeit gehört wird. Das sollte beim Musikhören berücksichtigt werden. In lautem Umfeld in Beruf und Freizeit oder bei Musik- und Freizeitveranstaltungen ist die Verwendung von Ohrstöpseln oder durch Ohrabformung maßgefertigtem Gehörschutz sinnvoll. Ferner ist es ratsam, sein Gehör in regelmäßigen Abständen von Spezialistinnen oder Spezialisten überprüfen und beispielsweise einen Hörtest durchführen zu lassen. Allgemeine Maßnahmen gegen Lärmverschmutzung Das Umweltbundesamt ist seit 2002 aufgrund der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und die Bekämpfung von Umgebungslärm dazu angehalten, Umgebungslärm und Lärmbelastung in Ballungsräumen von mehr als 100.000 Einwohnern, von Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Großflughäfen alle fünf Jahre zu messen und in Lärmkarten festzuhalten. Mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen und Belästigungen für die Bevölkerung können anschließend in Lärmaktionsplänen der Behörden berücksichtigt werden. Auch "Stadtplaner und Umweltforscher könnten von Lärmlandkarten profitieren, die auf den durch die Hörsysteme ermittelten Daten zur Geräuschbelastung basieren" (umweltbundesamt.de: Lärmkarten). Es existieren zudem spezielle Umwelt- und Nachhaltigkeits-Förderprogramme, die Maßnahmen zur Lärmvermeidung beispielweise durch Kreditvergaben an Unternehmen und Freiberufler und Freiberuflerinnen unterstützen. Auch zur Lärmminderung in Schulen gibt es schon seit Jahren Konzepte, denn die Lärmbelastung für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler ist in vielen Klassenräumen in Deutschland zu hoch und führt zu Beeinträchtigungen von Sprachbildung und Konzentration (Eberle 2013; Deutsches Schulportal). So kann schon in Planungsphasen von Schulneubauten auf eine gesunde Raumakustik geachtet und bei Bestandsbauten Lärmschutzmaßnahmen wie Schallabsorber, Vorhänge und Filzgleiter beim Arbeitgeber eingefordert werden. Auch die Unfallkassen bieten Präventionsmaßnahmen zu Lärm an. Es wird also schon einiges gemacht, jedoch bestehen auch weiterhin große Handlungsbedarfe. Gehörschädigungen und das Hörakustiker-Handwerk Mit über 5,4 Millionen Menschen zählt die indizierte Schwerhörigkeit "zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen" (Akademie für Hörakustik: Hightech-Simulatoren). Aufgrund der steigenden Lärm- und Stressintensität in Alltag und Beruf sind inzwischen Menschen aller Altersgruppen von Hörschwierigkeiten betroffen und auf Hörhilfen angewiesen. Damit gewinnt das Hörakustiker-Handwerk zunehmend an Bedeutung: "Hier ist Feingefühl im Umgang mit Menschen gefragt" (der-hoerakustiker.de), denn die Aufgabe besteht darin, auf das jeweilige Individuum zugeschnittene Hörlösungen zu entwickeln, einzusetzen und instand zu halten. Hörakustikerinnen und Hörakustiker beraten des Weiteren zu Themen rund um Hören und Hörgesundheit. Das Hörakustiker-Handwerk verbindet somit medizinisches, psychologisches, kommunikatives und technisches Knowhow in einer lärmbelasteten Gesellschaft (vgl. dazu auch den Fachartikel " Schnittstelle Gesundheit und MINT: Digitalisierung im Hörakustiker-Beruf "). Fazit Trotz seiner Unsichtbarkeit "gehört Lärm zu den bedeutendsten Umweltverschmutzungen unserer Zeit" (laerm.ch). Tiere zu Lande und zu Wasser werden durch technisch bedingte Lärmquellen in ihren Lebensprozessen vielfach beeinträchtigt. Der menschliche Organismus – und damit auch die Psyche – nimmt durch dauerhafte wie auch kurzzeitig intensive Beschallung Schaden, vorübergehend wie beim Hörsturz über Ohrgeräusche (Tinnitus) bis hin zu irreversibler Schwerhörigkeit. Daher sind individuelle und gesellschaftspolitische Maßnahmen erforderlich, um den für das tägliche Leben essenziellen Gehörsinn zu erhalten. In dieser Hinsicht leistet das Hörakustiker-Handwerk, das sich für empathische wie auch handwerklich und technisch affine Schülerinnen und Schüler anbietet, eine wichtige Aufgabe: "Hören können bereichert die Lebensqualität durch Begegnungsfähigkeit. Hörhilfen sind deshalb auch Lebenshilfen" (Richtberg 1999: 193). Verwendete Internetadressen Akademie für Hörakustik: Auf Anfrage: https://www.afh-luebeck.de/kontakt/ . Akademie für Hörakustik: Hightech-Simulatoren im Einsatz: Training an "smarten Ohren". Online: https://www.afh-luebeck.de/blog/2023/03/20/hightech-simulatoren-im-einsatz-training-an-smarten-ohren/ . Deutsches Schulportal der Robert Bosch Stiftung. Online: https://deutsches-schulportal.de/schulkultur/was-hilft-gegen-laerm-in-der-schule/ . foerderkompass.net. Online: https://www.foerderkompass.net/foerderung-nachhaltigkeit . Gillert, Sonja: "In-Ear-Kopfhörer – Sind sie schädlich für die Ohren?", in: WELT. Online: https://www.welt.de/podcasts/aha-zehn-minuten-alltags-wissen/article247664222/In-Ear-Kopfhoerer-Sind-sie-schaedlich-fuer-die-Ohren-Podcast.html . ifaw.org. Online: https://www.ifaw.org/de/journal/die-larmbelastung-der-meere-und-ihre-todlichen-auswirkungen-auf-meereslebewesen . laerm.ch. Online: https://laerm.ch/laermwissen/laerm-gesundheit/ . mrn-news.de. Online: https://www.mrn-news.de/2023/09/06/innovationen-im-hoerakustiker-handwerk-sind-nun-fester-bestandteil-der-meisterpruefung-511173/ . naturtipps.com. Online: http://www.naturtipps.com/laerm.html . presseportal.de: Welttag des Hörens. Online: https://www.presseportal.de/pm/70547/5447997 . richtig-gut-hoeren.de: Lärm. Online: https://www.richtig-gut-hoeren.de/das-ohr/laerm-alarm-fuer-die-ohren/ . richtig-gut-hoeren.de: Wachstumsbranche Hörakustik.Online: https://www.richtig-gut-hoeren.de/aktuelles/news/detailansicht/news/wachstumsbranche-hoerakustik-ein-anspruchsvoller-abwechslungsreicher-beruf-mit-zukunft/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0bfdbcb86695e2f5bc58c11dc5eb766a umweltbundesamt.de. Online: https://www.umweltbundesamt.de/themen/laerm/ umgebungslaermrichtlinie/laermkarten . umweltbundesamt.de. Online: https://www.umweltbundesamt.de/themen/laerm/ laermwirkungen#larmwirkungen-auf-tiere . umweltbundesamt.de. Online: https://www.umweltbundesamt.de/themen/laerm/ umgebungslaermrichtlinie . Verwendete Literatur Eberle, Wolfgang (2013). "Lärmminderung in Schulen". Umwelt und Geologie. Lärmschutz in Hessen 4. 2., korrig. Aufl. Wiesbaden: Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie. Eitner, Johannes (2022). Zur Psychologie und Soziologie von Menschen mit Hörschädigung . 4., überarb. und erw. Aufl. Heidelberg: Median. Richtberg, Werner (1999). "Vom Zuhören zur Begegnung". In: Hörgeschädigktenpädagogik 53. 188-193.

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