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Der Mauersegler

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für den Sachunterricht in der Grundschule informiert die Lernenden über Mauersegler. Sie erfahren mit anschaulichen Bildern und kurzen Erklärungen Wissenswertes über die Zugvögel. Alljährlich machen sich einige Vogelarten auf die Reise: Im Herbst fliegen sie zu ihren Winterquartieren in wärmere Gefilden, im Frühling kehren sie zurück. Diese Vögel, die aufgrund des Jahreszeitenwechsels wandern, nennt man Zugvögel. Der Mauersegler ist einer von ihnen. In diesem Arbeitsmaterial wird er vorgestellt und die Schülerinnen und Schüler erfahren Wissenswertes rund um diese Vogelart. Das Thema knüpft an die Lebenswelt der Lernenden an und das Material vermittelt anhand kurzer, einfacher Sätze und authentischen Fotos Wissenswertes aus dem Bereich "Natur und Umwelt". Dabei werden die Schülerinnen und Schüler über Merkmale und Lebensweise des Mauerseglers informiert. Sie lernen die einzelnen Körperteile Schnabel, Auge, Federn, Flügel und Krallen kennen und erweitern auf diese Art und Weise themenspezifischen Wortschatz. Außerdem erhalten sie Informationen über die Lebensweise dieser Vögel. Mauersegler bauen ihr Nest an Häusern, an der Wand oder unter dem Dach. Hinsichtlich der Nahrungsaufnahme erfahren die Lernenden, dass Mauersegler Insekten in der Luft fangen, und über die Kommunikation, dass diese Vögel hohe Töne machen. Diese können sich die Lernenden unter einer angegebenen Internetadresse oder über einen QR-Code anhören, so bekommen sie einen realistischen Eindruck der Laute. Fokus wird in diesem Arbeitsmaterial auf das Flugverhalten der Mauersegler als Beispiel für Zugvögel gelegt. Mauersegler sind fast immer in der Luft, sie fliegen 3000 Meter hoch. Den Winter verbringen sie in Afrika, von April bis Juli sind sie in Europa. Auf ihrer Flugroute legen sie fast 190000 Kilometer pro Jahr zurück. Ganz schön ausdauernd :-).

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Changemakers: Protest und junges Engagement in der Schule

Fachartikel
5,99 €

Junge Menschen engagieren sich weltweit immer stärker gegen ökologische und soziale Missstände. Viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer greifen ihre vehemente Globalisierungskritik auf, um im Wirkungskreis Schule gemeinsam mit ihnen Lösungen und neue Wege in eine nachhaltige Zukunft zu finden. Keine andere zeitgenössische Persönlichkeit verkörpert junges Engagement so stark wie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Weltweit steht die junge Frau als prominenteste Symbolfigur für kompromisslosen und unbeugsamen Widerstand gegen korrupten und destruktiven Machtmissbrauch. Kernposition Thunbergs ist, dass die Politik viel zu wenig für den Klimaschutz, aber auch Klimagerechtigkeit tue und damit unverantwortlich handle, insbesondere gegenüber jungen Menschen. Dies machte im Jahr 2017 die damals 16-Jährige in ihrer kurzen, mutigen und emotionalen Rede vor den Vereinten Nationen (UN) der Weltgemeinschaft, dem anwesenden Publikum und den politischen Delegierten aus aller Welt unmissverständlich klar. Ihre Botschaft lautete: Die jahrzehntelange menschen- und umweltfeindliche Politik der westlichen Welt habe eine gesicherte Existenz- und Überlebensgrundlage für die folgenden Generationen drastisch minimiert. Thunbergs Brandrede vor der etablierten Politikergarde macht deutlich: In Zukunft wird die junge Generation mitmischen, um weiteren Schaden für die Weltgemeinschaft abzuwenden. Widerstand ist das Gebot der Stunde Die Popularität und Akzeptanz von Greta Thunbergs schonungsloser Globalisierungskritik gipfelte weltweit in der engagierten Fridays For Future-Bewegung , der sich nicht nur Kinder und Jugendliche anschlossen. Millionen von Menschen in aller Welt gingen und gehen immer noch auf die Straße, um Klimaschutz und Klimagerechtigkeit lautstark einzufordern. Dabei wird deutlich, dass neben ökologischen auch zunehmend soziale und gesellschaftliche Missstände angeprangert werden. Ein prägnantes Beispiel dafür ist die weltweite Black Lives Matter-Bewegung , in der das kämpferische Aufbegehren junger Menschen gegen Rassismus und Diskriminierung im Zentrum steht. Ein "Nobelpreis" für junge Changemakers Der International Children’s Peace Prize, der Internationale Kinder-Friedenspreis wird seit 2005 jährlich von der niederländischen KidsRights-Stiftung an 12- bis 18-jährige Kinderrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus aller Welt verliehen. Die feierliche Verleihung der renommierten Auszeichnung unterstreicht die große Bedeutung von Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung globaler Missstände und Herausforderungen. Die Stiftung, eine international agierende Organisation zur Durchsetzung von Kinderrechten, hat das große Potenzial, das in Kindern und Jugendlichen steckt, erkannt und fördert das beeindruckende Engagement junger Menschen mit Geld, Know-how und Empowerment. Zudem bietet sie den Gewinnerinnen und Gewinnern aus aller Welt die Möglichkeit, ihr eindrucksvolles und mutiges Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf internationalem Parkett zu promoten. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich weltweit in ihren Heimatländern vorbildhaft, öffentlichkeitswirksam und erfolgreich für die Rechte von stark gefährdeten jungen Menschen eingesetzt. Damit haben sie die schwierige Lebenssituation vieler Kinder und Jugendlicher stark verbessert. Sie selbst und ihre Familien stammen meist aus benachteiligten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Mit dem Preisgeld ermöglicht die KidsRights Stiftung den Mutmachenden die Weiterführung ihrer engagierten Projektarbeit. Zu den mittlerweile 16 Gewinnerinnen zählt auch Greta Thunberg, die zusammen mit der Kamerunerin Divina Maloum im Jahr 2019 den International Children’s Peace Prize erhielt. Sie alle sind Vorbilder für ihre Generation und machen dieser mit ihrem Engagement Mut: Geht auf die Barrikaden, wenn es sein muss! Teachers For Future Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich unbestritten und in seinen Folgen für die Menschheit unvergleichlich. Es bleiben nur wenige Jahre, um radikale Veränderungen und politische Maßnahmen für tiefgreifende ökologische und gesellschaftliche Veränderungen durchzusetzen. Die Schule muss diese nationalen und globalen Herausforderungen aufgreifen und an den notwendigen Veränderungen teilhaben. Viele engagierte Lehrkräfte haben die alarmierenden Zeitzeichen erkannt und sich zu der bundesweiten Vereinigung Teachers For Future Germany zusammengeschlossen. Sie nutzen Schule als Wirkungsraum für engagierten Unterricht und sind damit Teil der weltweiten Protestbewegung von Lehrerinnen und Lehrern, Pädagoginnen und Pädagogen und anderen schulischen Mitarbeitenden, die in Bildungsinstitutionen nachhaltige Alternativen zur Zukunftsgestaltung vermitteln wollen. In diesem Prozess kommt der Einsicht und Bereitschaft, auf globaler Ebene zusammenzuarbeiten, voneinander und miteinander zu lernen, und das generationsübergreifend, eine zentrale Bedeutung zu. Lehrkräfte sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehen und mit ihrem Engagement zeigen: Wir handeln. Sei dabei! Unterrichtsideen für die globale Revolte Die österreichische Teachers For Future -Sektion hat umfangreiches Material zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf Ihrer Homepage gelistet. Im Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung finden Pädagoginnen und Pädagogen zahlreiche Anregungen für die Unterrichtspraxis. Das Portal "Globales Lernen" bietet vielfältige Materialien, die nachhaltige, ökologische, diversitätsbewusste und rassismuskritische Bildungsarbeit ermöglichen. Wählen Sie zu Ihrer thematischen Schwerpunktsetzung insbesondere Material aus, das Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern einen Perspektivwechsel ermöglicht und dazu beiträgt, andere Lebensrealitäten und Kulturen zu erschließen. Das "Eine Welt Netz" vermittelt bundesweit externe Bildungsreferentinnen und -referenten, die mit ihrer Expertise und interkulturellen Erfahrungen in die Schulen kommen. Changemaker als Vorbilder und Mutmachende Die Auseinandersetzung mit der Klimakrise und anderen globalen Herausforderungen kann für Kinder und Jugendliche belastend sein. Daher ist es wichtig, ihnen positive Lösungsansätze und Vorbilder zu vermitteln. Anschauliche und erfolgreiche Beispiele aus aller Welt machen deutlich, dass konsequenter Widerstand gegen ökologische und soziale Missstände zielführend sein kann. Insbesondere Peergroup-Vorbilder, wie zum Beispiel die mutigen Gewinnerinnen und Gewinner des International Children’s Peace Prize, können junge Menschen zum eigenen Engagement inspirieren und sie dazu ermutigen, es ihnen gleichzutun. Die beeindruckenden Beispiele der jungen Aktivistinnen und Aktivisten zeigen ihnen aber auch, dass gesellschaftliche Veränderungen nur mit Ausdauer, Willensstärke und Zuversicht erzielt werden können. Ganz entscheidend ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen engagierten Menschen, um die Welt besser zu machen. Mit ihrem Aufbegehren gegen die Mächtigen dieser Welt machen die jungen Changemaker eins klar: "Change is coming whether you like it or not" (Greta Thunberg). Weiterführende Literatur Ikink, Inge (2014). Changemakers. The 10 International Children’s Peace Prize Winners tell their remarkable stories . Lijnden: KidsRights. Gianella, Valentina und Marazzi, Manuela (2019). Mein Name ist Greta. Das Manifest einer neuen Generation. Zürich: Midas.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik

Cartoon der Woche: Präsenz-Unterricht vs. Distanz-Unterricht

Cartoon

Dieser Cartoon zeigt die zwei Seiten von Unterricht im Schuljahr 2020/2021: Für Lehrerinnen und Lehrer war es bis zum vergangenen Jahr noch kaum vorstellbar, dass sie sich einmal nichts mehr wünschen, als endlich wieder in einem leicht chaotischen Klassenzimmer zu stehen.

  • Fächerübergreifend

Klassenzimmer werden innovativer: digitale Tafeln eröffnen neue Lehr- und Lernmöglichkeiten und sind…

Fachartikel / Video-Tutorial

Digitale Schule – Vision, Diskussionspunkt und Lösung zugleich. Nicht erst seit dem ersten Lockdown ist die Digitalisierung der Schulen ein großes und wichtiges Thema gewesen. Doch eine flächendeckende Universallösung gibt es bis heute nicht. Ein wichtiges Element innerhalb der Digitalisierung der Schulen ist die digitale Tafel, ein Whiteboard, das mit vielen smarten Funktionen und zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten das analoge Modell obsolet erscheinen lässt. In seinem umfangreichen Lösungspaket bietet Samsung Neues Lernen neben Galaxy Tablets sowie zusätzlichen Services und Leistungen die innovative digitale Tafel Flip 2 an. Welche Vorteile bringt sie im Klassenzimmer? Und wie lässt sie sich sinnvoll in den Unterricht einbinden? Die digitale Tafel – Multifunktionalität neu definiert Das waren noch Zeiten, als die grüne Tafel der Mittelpunkt im Klassenzimmer war. Als Lerninhalte zwingend mitgeschrieben werden mussten, als der Unterricht nur in einem Medium stattgefunden hat und man zum Korrigieren einen Schwamm brauchte. Das ist vorbei. Heute ist es unter Umständen auch eine grüne Tafel, aber eine digitale mit interaktivem Display, wie das Samsung Flip 2. Es funktioniert fast genauso wie sein nichtdigitaler Vorgänger: Intuitiv zu bedienen, aber dabei mit einer Vielzahl an Möglichkeiten der Wissensdarstellung und -vermittlung, gut geeignet für komplizierte Lerninhalte, aber auch für simple Lernstoffe. So können komplexe Themen, beispielsweise naturwissenschaftliche Prozesse, mithilfe von Bewegtbild, interaktiven Grafiken und Formaten aus dem Internet oder von anderen Geräten einfach erklärt werden. Leichte Themen lassen sich dabei auf dem großen Display besser grafisch veranschaulichen. Mit dem optionalen Videokonferenzmodul Webex on Flip können unterschiedliche Unterrichtsszenarien auf dem Flip 2 umgesetzt werden. Ob klassischer Präsenzunterricht, Distanzunterricht oder ein hybrider Unterricht, das Flip 2 unterstützt verschiedene Konzepte und Bedürfnisse der Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Das Gefühl beim Schreiben, Malen und Zeichnen mit den mitgelieferten Holzstiften ist dank der kurzen Reaktionszeit des Bildschirms so authentisch, als würde man nicht digital arbeiten. Genauso intuitiv können die Inhalte entfernt oder geändert werden, indem sie mit der Hand weggewischt werden. Das Flip 2 ermöglicht eine nachhaltige Art des Lehrens und Lernens, denn hier geht nichts verloren: Inhalte und Projekte können gespeichert und anschließend geteilt werden. So verfügen auch Schlafmützen oder Klassenclowns am Ende der Stunde über alle Materialien und Informationen. Mit einer Internetverbindung können direkt Lerninhalte aus dem Internet in den Unterricht integriert werden: vom Abspielen von Videos und Musik bis hin zu Videokonferenzen – alles kein Problem. Mit dem optionalen Videokonferenzmodul kann die Lehrkraft via Webex mit ihren Schülerinnen und Schülern in Kontakt bleiben. So kann der Unterricht auch im Lockdown stattfinden und persönlich gestaltet werden. Darüber hinaus sind die Verbindung zu externen Geräten und der Austausch von Dateien ganz einfach: Lerninhalte können via USB angezeigt und weiterbearbeitet werden, außerdem ist auch ein HDMI-Anschluss vorhanden. Praktischerweise erkennt das Flip 2 die gängigen Office-Anwendungen wie Formate von Text- und Bilddateien, PDFs und PowerPoint. Auch die kreative Gruppenarbeit kann dank der zahlreichen Möglichkeiten angeregt und gefördert werden. Bis zu vier Schülerinnen und Schüler können gleichzeitig am und mit dem Flip 2 arbeiten und sich austauschen. Abwechslungsreichen und interaktiven Lerneinheiten steht so kaum etwas im Wege. Und wer jetzt neugierig auf die digitale Tafel geworden ist, kann sich im Tutorial zum Flip 2 weitere Inspiration zur Anwendung im Unterricht holen:

  • Fächerübergreifend

Geradlinige Bewegungen unter konstanter Krafteinwirkung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit Bewegungen, die auf einer horizontalen Unterlage, einer schiefen Ebene sowie im freien Fall unter dem Einfluss einer konstanten Kraft stattfinden können.Das Wesentliche dieser Unterrichtseinheit ist die Erkenntnis für die Lernenden, dass jede Bewegung einen Widerstand entgegen der Bewegungsrichtung erfährt. Dieser Widerstand besteht zum einen aus den verschiedenen Formen der Reibung (Haftreibung, Gleitreibung, Rollreibung), zum anderen aus dem geschwindigkeitsabhängigen Luftwiderstand. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Reibung und Widerstand zwar in vielen Bereichen der Technik nur unter Energieaufwand überwunden werden können, aber gleichzeitig für unsere Fortbewegung unverzichtbar sind – schon Gehen, Fahren oder Bremsen auf einer fast reibungsfreien Unterlage wie etwa Glatteis sind nahezu unmöglich! Ausgehend von bereits vorhandenen Grundkenntnissen der Newton'schen Mechanik werden deren Gesetzmäßigkeiten auf horizontale Bewegungen, die schiefe Ebene und den freien Fall angewandt. Dabei wird der Unterschied zwischen theoretisch reibungsfreien Bewegungen und den in der Realität aber immer vorhandenen Widerstandskräften herausarbeitet und hinsichtlich ihrer Wirkung eingehend bewertet. Fragestellungen und detaillierte Übungsaufgaben erweitern das Verständnis für die Notwendigkeit von Reibung und Luftwiderstand. Geradlinige Bewegung unter konstanter Krafteinwirkung Fahren im Auto oder Radfahren – horizontal, bergauf oder bergab – sind den Schülerinnen und Schüler aus ihrem Alltagsleben hinlänglich bekannt. Die Bedeutung der Reibung sowie des Luftwiderstandes sollte die Lernenden sowohl unter dem Aspekt der Sicherheit als auch des Klimaschutzes interessieren. Zum einen hat eine feuchte und rutschige Unterlage ein großes Gefahrenpotential (Aquaplaning beim Autofahren, Sturzgefahr beim Radfahren vor allem auf Schnee), zum anderen führt der mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunehmende Luftwiderstand bei schnellem Autofahren zu deutlich höheren Schadstoffemissionen als bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Die genannten Aspekte sollten die Lernenden im Unterricht – abgesehen von den physikalischen Gesetzmäßigkeiten – auch zum Nachdenken anregen, nicht zuletzt im Hinblick auf die vor allem auch jüngeren Menschen immer wichtiger werdenden Klimaprobleme (unter anderem" fridays for future"). Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können dahingehend vorausgesetzt werden, dass die Grundlagen der Newton'schen Mechanik bereits besprochen sein müssen, wenn man sich im Unterricht mit den wirkenden Kräften bei horizontalen Bewegungsabläufen sowie auf schiefen Ebenen und im freien Fall beschäftigt. Didaktische Analyse Hohe Geschwindigkeiten beinhalten immer ein großes Gefahrenpotential – dies richtig einzuschätzen in Abhängigkeit von der Unterlage, auf der man sich bewegt, ist sehr wichtig. Zudem sollten die Lernenden erkennen, dass eine schiefe Ebene auch ein Hilfsmittel darstellt, um zum Beispiel einen schweren Gegenstand auf eine bestimmte Höhe anzuheben. Methodische Analyse Durch das Verstehen und Anwenden physikalischer Gesetzmäßigkeiten bei den unterschiedlichen Arten von Bewegungen unter dem Einfluss einer konstanten Kraft werden die Lernenden in die Lage versetzt, Bewegungsabläufe in Abhängigkeit von der jeweiligen Unterlage richtig einzuschätzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welchen Gesetzmäßigkeiten Bewegungen bei konstanter Krafteinwirkung folgen. kennen die Einflüsse von Reibung und Luftwiderstand auf Bewegungsabläufe. können die Wirkungsweise verschiedener Kräfte auf Bewegungsabläufe berechnen und hinsichtlich ihrer Wirkung einschätzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Masken- und Testpflicht an Schulen: Zwei Urteile zeigen Tendenzen auf

Fall des Monats

Die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung an den Schulen beschäftigen die Gerichte weiter. Das Rechtsportal anwaltauskunft.de informiert anhand von zwei aktuellen Urteilen, welche Vorgaben Schülerinnen und Schüler wegen der bestehenden Hygienekonzepte an den Schulen hinnehmen müssen. Die konkreten Fälle Testpflicht trotz Gesundheitsgefahr? Zwei Grundschülerinnen und Grundschüler aus Euskirchen wollten mittels eines Eilantrags dagegen vorgehen, dass in ihrer Schule Corona-Selbsttests eingesetzt werden, die Natriumazid enthalten. Die Antragstellenden haben sich vor allem darauf berufen, dass von der – unter Umständen trotz Aufsicht unsachgemäßen – Verwendung dieser Selbsttests durch Grundschülerinnen und Grundschüler eine erhebliche Gesundheitsgefährdung ausgehen könnte. Deshalb wollten sie von der Testpflicht freigestellt werden und am Präsenz-Unterricht auch ohne Selbsttest teilnehmen dürfen. Masken- und Testpflicht gefährdet das Kindeswohl? Auch ein Geschwister-Pärchen wehrte sich mittels Eilanträgen gegen die Pflicht, auf dem Schulgelände einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und gegen die Pflicht, Corona-Tests für die Teilnahme am Präsenz-Unterricht vorzunehmen. Die Antragstellenden meinten, die an ihren Schulen (Grundschule beziehungsweise Gymnasium) angeordneten Infektionsschutz-Maßnahmen gefährdeten ihr Kindeswohl und das ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie hatten sich dabei insbesondere auf das Grundgesetz, die UN-Kinderrechtskonvention, den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte sowie § 1666 BGB berufen. Durch den Maskenzwang sei ein soziales Miteinander, wie es für die Entwicklung in der Altersgruppe der Antragstellenden normal und notwendig sei, unterbunden. Die Entscheidungen des Gerichts Für Präsenz-Unterricht darf negativer Selbsttest vorgeschrieben werden Das Verwaltungsgericht in Aachen lehnte am 27. April 2021 (AZ: 9 L 241/21) den Eilantrag der beiden Antragstellenden aus Euskirchen ab. Hierzu entschied das Gericht: "Die in der Schule der Antragsteller verwendeten Selbsttests sind, auch wenn sie durch Grundschülerinnen und Grundschüler durchgeführt werden, nicht mit wesentlichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Insbesondere gehen diese nicht von dem in der sogenannten Pufferlösung der Selbsttests enthaltenen Stoff Natriumazid aus." Die Konzentration dieses Stoffes liege bei der Hälfte des Grenzwertes. Dieser bezieht sich auf die Gefahren des Verschluckens und liegt bei einem Zwanzigstel des Grenzwertes für Haut- oder Augenkontakt – und damit insgesamt in einem unbedenklichen Bereich. Zudem seien die Schülerinnen und Schüler nicht gezwungen, sich mit den Selbsttests zu testen. Allerdings entfalle dann ihr Anspruch auf Präsenz-Unterricht. Dann müsse ein angemessener Distanz-Unterricht angeboten werden. Eilanträge gegen Masken- und Testpflicht in Schulen abgelehnt Auch das Verwaltungsgericht in Würzburg hatte am 23. April 2021 (AZ: W 8 E 21.546, W 8 E 21.548) die Eilanträge des Geschwister-Pärchens abgelehnt. Für die Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem jeweiligen Gelände ihrer Schule aus gesundheitlichen Gründen sah das Gericht keine triftigen Gründe.

  • Fächerübergreifend

Von Starkmachern und Kraftgebern für Kinder: Methoden zur Motivationsförderung und Stärkung des…

Fachartikel
5,99 €

Im folgenden Fachartikel finden Lehrkräfte Hilfestellungen zur Steigerung der Motivation, aber auch der Stärkung von Schülerinnen und Schülern durch positive Achtsamkeitsübungen. Beziehungsarbeit und ein soziales Klassenklima, können heutzutage eine vermehrte Auseinandersetzung der Lehrperson mit möglichen Tools zur Pflege der Klassengemeinschaft und kraftgebenden Ressourcen bedeuten. Kinder beim Lernen am Ball zu halten, die durch das Sammeln negativer Noten oder Lernerlebnisse immer mehr die Freude an der Schule oder Motivation verlieren, ist für Lehrkräfte aller Schulstufen schwer. Denn einerseits ist es die Pflicht von Lehrpersonen, die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu benoten und rückzumelden, andererseits führen Misserfolge zu immer größerer Demotivation und Lustlosigkeit. Eltern von Schulkindern, aber auch Lehrpersonen kennen diese Situationen nur zu gut. Doch wie hilft man Kindern aus dieser Negativspirale heraus, wie schafft man wieder innere Offenheit für ein bestimmtes Fach und wie stärkt man Kinder in ihrem Glauben an sich selbst oder ihren eigenen Erfolg? Ein allgemeingültiges Rezept gibt es dafür nicht, – hilfreich sind aber zweifellos folgende Strategien: Beziehungsarbeit fördern Die Glücksforschung versucht in Erfahrung zu bringen, was die innere Zufriedenheit eines Menschen im Leben fördert oder blockiert. So ist in der Glücksforschung unbestritten, dass gelingende soziale Beziehungen einen ganz entscheidenden Faktor für Zufriedenheit darstellen. Ein positives Klassenklima, ein wertschätzender und respektvoller, aber auch ein freundlicher Umgangston zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern, aber auch innerhalb der Klasse – dies alles ermöglicht positive, soziale Beziehungen. Gelingende, stärkende soziale Beziehungen wiederum sorgen für eine Verbesserung der inneren Zufriedenheit, was sich im Weiteren positiv auf die Lernbereitschaft auswirkt. Daher sollten Lehrkräfte in ihre Betrachtung miteinbeziehen, dass es ausreichende Unterrichtselemente für Beziehungsarbeit auch im Fall von Distance-Learning geben muss. Bringt man Zeit dafür auf, schafft man es auch Bezugsperson aus der Ferne zu bleiben und ein positives Sozialgefüge herbeizuführen, werden demotivierte Schülerinnen und Schüler so eventuell rechtzeitig wahrgenommen und finden Bestärkung.

  • Fächerübergreifend

35 Methoden-Tipps für lustbetontes Lernwort-Training

Fachartikel
5,99 €

Der folgende Fachartikel nimmt Möglichkeiten des Abspeicherns von Lernwörtern unter die Lupe und erläutert kreative Zugänge für das Automatisieren von Lerninhalten. Die vorgestellten Trainingseinheiten sollen Schülerinnen und Schülern die Freude am Üben ermöglichen und sich ebenso durch das Lernen mit allen Sinnen positiv auf den Lernerfolg auswirken. Lernwort-Training ist sowohl im Deutschunterricht, als auch als Vokabeltraining des Fremdsprachenunterrichts enorm wichtig, um Wörter mit Rechtschreib-Besonderheiten auch visuell abzuspeichern. Denn manchmal gibt es in der deutschen Sprache Wörter, deren Schreibweise nicht aufgrund eines Regelverständnisses oder einer Ableitung klar ist. Oft lassen Lehrpersonen aus Mangel an Ideen die berüchtigten Karteikästen mit Lernwörtern beziehungsweise Vokabeln füllen, kreieren Arbeitsblätter oder wählen das Partnerdiktat als Übungsform. Dabei gäbe es zahlreiche Ideen für motivierendes Lernwort-Training . Eines sei vorweg genommen: Je witziger und unterhaltsamer die Aktion, umso mehr arbeitet das Gehirn mit. Die folgende Sammlung bietet einen guten Überblick über die Vielfältigkeit. Viele der hier angeführten Übungsformen müssen nicht immer erneut hergestellt werden – einmal das Material dazu erstellt oder gekauft, müssen in der weiteren Arbeit nur noch die Lernwörter getauscht werden. Für jüngere Kinder bietet es sich an, einen Lernwort-Trainingspass mit einigen ausgewählten Stationen herzustellen. Einmal foliert, kann mit einem wasserlöslichen Folienstift immer wieder darauf gearbeitet und im Anschluss auch gelöscht werden. Nach einigen Wochen werden dann neue Stationen hinzugefügt oder alle ausgetauscht. Viele der hier angeführten Übungen können ebenso bei der Erarbeitung von Buchstaben nützlich sein. Eine Vielzahl der Ideen, nämlich jene ohne großen Materialaufwand, können auch leicht im Distanz-Unterricht als Übungspaket für zu Hause adaptiert werden. unsichtbarer Riesenstift : In der Vorstellung wird das Lernwort mit einem riesigen unsichtbaren Stift mit ganzem Körpereinsatz in der Luft geschrieben. Zeitungsdetektiv : Die Lernenden suchen die Lernwörter in Zeitungen, schneiden sie aus oder fügen einzelne Buchstaben zu dem Lernwort zusammen. Wörter-Salat : In selbst gestalteten Kreuzworträtseln oder einem Buchstaben-Wirrwarr entdecken Schülerinnen und Schüler die Worte (LSEE: Esel). Geheimschrift : Über das Lernwort werden Flecken oder Klebepunkte gemalt oder geklebt. Die Kinder erraten, welches Wort sich darunter verbirgt. Bilder füllen : Der Umriss eines Bildes wird mit thematisch passenden Wörtern gefüllt. Eine Schatztruhe können die Lernenden zum Beispiel mit Wörtern wie "Schatz", "Gold" oder "Pirat" beziehungsweise den Umriss eines Löwen mit vielen "L" und "l" füllen. Partneransage mal anders : Die Kinder müssen hierfür das Finger-Alphabet der Gehörlosen-Sprache beherrschen ( beispielsweise mithilfe dieses Videos ). Ein Kind diktiert das Wort stumm, während die Partnerin oder der Partner es aufschreibt. Schriftproben : Das Lernwort wird mit Filzstiften auf einem A4-Blatt in vielen Varianten gestaltet, zum Beispiel ganz groß oder klein, dick oder dünn, ganz hoch oder ganz breit, mit der nicht dominanten Hand, mit verschiedenen Stiften, absichtlich zittrig, mit zwei Stiften in der Hand, mit dem Fuß oder mit geschlossenen Augen. Guckerl-Karten : In einer folierten, einfarbigen, bunten Karte befindet sich ein mit der Nagelschere ausgeschnittenes, zackiges Guckloch. Dahinter wird eine Karteikarte mit dem zu lernenden Wort gelegt, ohne dass sie vorher angesehen wird. Durch Verschieben der Lochkarte soll das Wort dahinter entdeckt und im Anschluss aufgeschrieben werden. Wörter hüpfen : Auf einer Betonfläche im Freien wird ein Raster mit allen Buchstaben gemalt. Die Lernwörter sollen gehüpft und im Anschluss – vielleicht auch von einem Partner oder einer Partnerin – notiert werden. Wörter legen : Mit verschiedenen Materialien werden die Lernwörter gelegt. Je außergewöhnlicher, desto besser! Denkbar sind nasse Wollfäden, mit aneinander hängenden Büroklammern und Vieles mehr. Rollbrett-Sause : Mit einem Rollbrett oder anderem fahrbaren Gefährt fahren die Lernenden zu einem bestimmten Ort, holen das Wort, fahren zurück und schreiben das Lernwort am Ausgangspunkt im Liegen. Murmelspiel : In einen großen Schuhschachtel-Deckel werden Hindernisse wie Legosteine, Knöpfe oder Moosgummi-Teile geklebt. Außerdem werden Kärtchen mit Lernwörtern hineingelegt. Nun balancieren die Schülerinnen und Schüler eine Murmel durch das entstandene Labyrinth. Das Lernwort, bei dem die Murmel erstmals gestoppt wird, wird aufgeschrieben. Schreiben auf Zeit : Solange die Sanduhr oder Eieruhr läuft, notieren die Lernenden möglichst viele Lernwörter. Ein Zeitrahmen von maximal einer Minute und 30 Sekunden bietet sich an. In Wettbewerbsform können die Schülerinnen und Schüler vergleichen, wer die meisten fehlerfreien Wörter schafft. Schleichdiktat : Analog zur "Rollbrett-Sause" werden diesmal mit verschiedenen Bewegungsarten die Distanzen durch den Raum überwunden: schleichen, kriechen, hüpfen, rückwärts gehen, auf einem Bein ... Schreiben auf der Magnet-Tafel : Lernwörter werden beispielsweise auf eine Zauber-Tafel geschrieben. Autobahn : Mit Spielzeug-Autos wird das Wort groß am Boden nachgefahren. Eventuell kann man mit Malerkrepp Bahnen vorgeben. Körperkunst : Die Lernenden lassen sich ein Lernwort von jemandem auf Rücken, Bauch, Arm und Bein schreiben – entweder imaginär oder mit Hautcreme – und versuchen es zu erraten. Flohhüpf- oder Froschhüpfspiel : Lernwörter-Kärtchen werden auf dem Boden verteilt. Die Schülerinnen und Schüler versuchen mit einem Frosch- oder Flohsprung ein Kärtchen zu erreichen. Treffen sie ein Wort, schreiben sie es dreimal auf. Wirf mich ab : Bei dieser Variante werden in Hüpf-Felder Lernwörter gelegt und ein Stein geworfen. Das getroffene Feld wird beim Hüpfen ausgelassen. Abschließend wird das Wort dreimal aufgeschrieben. Farbmerkspiel : Unter sechs Farbkärtchen werden Lernwörter versteckt. Mit einem Farbwürfel wird eine Farbe gewürfelt und geraten, welches Lernwort sich darunter versteckt. Liegt man richtig, muss man das Wort nicht notieren, liegt man falsch, muss das Lernwort aufgeschrieben werden. Computer-Schrift : Die Lernwörter werden am Computer geschrieben und kreativ formatiert. Kreisel-Spiel : Die Lehrkraft dreht einen Kreisel. Solange er sich dreht, notieren die Lernenden beliebig viele Lernwörter. Wenn der Kreisel umfällt, wird mit dem Schreiben aufgehört. Nun kann verglichen werden, wer die meisten Wörter richtig notiert hat. Lupenwörter : Mehrere Wörter werden ganz klein ausgedruckt, zum Beispiel in Schriftgröße 4, und in eine Becherlupe gegeben – die Lernwörter, die von den Schülerinnen und Schülern entdeckt werden können, werden aufgeschrieben. Geheimschriften : Die Lernwörter werden mit verschiedenen Geheimschriften geschrieben, beispielsweise mit einem nassen Pinsel an der Tafel oder mit einer Taschenlampe im dunklen Raum an die Wand. besondere Stifte verwenden : Mit Riesenbleistiften, mehrfarbigen Kugelschreibern, einer großen Feder mit Tusche, mit Strohhalmen und Farbe, mit Schwämmen oder Wackelstiften werden die Lernwörter geschrieben. Teamwork : Zwei Lernende halten einen Stift und schreiben ein Lernwort gemeinsam auf. Wörter auf- und abbauen : W – Wi – Wit – Witz | Witz – Wit – Wi – W Pantomime : Die Schülerinnen und Schüler stellen die Lernwörter pantomimisch dar und erraten sie. Das ratende Kind schreibt das vermutete Lernwort auf und zeigt es der oder dem Darstellenden, um das Rätsel aufzulösen. Scrabbel : Aus möglichst vielen Lernwörtern soll ein zusammenhängendes Scrabbel-Bild entstehen. Wörter klatschen : Lernwörter liegen auf dem Tisch verteilt. Eine Fliegenklatsche wird mit geschlossenen Augen auf den Tisch geklatscht. Das getroffene Lernwort soll aufgeschrieben werden. Wortformen erraten : Das Lernwort soll mit sehr zarten Bleistiftlinien in Blockbuchstaben geschrieben werden. Um die Bleistiftlinien herum wird der Wortrahmen mit Filzstift gezeichnet; anschließend wird das Bleistift-Wort ausradiert. Wer erkennt das Lernwort nur anhand der Umrisse? verwehte Buchstaben : In einem Kuvert befinden sich die Buchstaben von ein oder zwei Lernwörtern. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Wörter erraten. Gedächtnis-Foto schießen : Sechs Lernwörter werden auf dem Tisch verteilt. In Partner- oder Gruppenarbeit prägen sich die Schülerinnen und Schüler die Wörter ein. Dann werden die Augen geschlossen und ein Kind nimmt eines der Lernwort-Kärtchen weg. Alle anderen raten nun, welches Wort entfernt wurde und schreiben das vermutete Wort auf. Schwieriger wird es, wenn die übrigen Kärtchen auf dem Tisch nach jeder Runde zusätzlich durchmischt werden. Wohin schreib ich es? : Die Lernenden finden außergewöhnliche Plätze, wo die Lernwörter hingeschrieben und fotografiert werden dürfen, zum Beispiel auf die beschlagene Duschwand, mit Kreide auf den Straßenboden, auf ein Plakat im Zimmer, mit Rasierschaum in die Badewanne, auf den Kühlschrank mit Post-Its oder auf die Abschnitte der Klopapierrolle. Lernwort-Hase : In der Wohnung oder dem Klassenraum werden Lernwort-Kärtchen versteckt. Die Eieruhr wird auf vier Minuten gestellt, in denen die Kinder die Wörter suchen dürfen. Alle Lernwörter, die nicht gefunden wurden, müssen im Anschluss notiert werden. Nicht vergessen: In der ersten Klasse reichen ein bis drei Lernwörter pro Woche , in der zweiten Klasse vier bis sechs Lernwörter , in der dritten Klasse sechs bis acht Wörter und in der vierten Klasse maximal acht bis zehn Lernwörter . Die dauerhafte Abspeicherung ist oft deshalb nicht gegeben, weil sich Lehrpersonen nach den Vorgaben aus Lehrwerken richten und Verlage hier oft viel zu viele Wörter vorschlagen. Man versucht den Grundwortschatz möglichst rasch aufzubauen, um die Fehlerquote in Texten der Schülerinnen und Schüler zu reduzieren. Doch lieber sei die Zeit in eine gute und sichere Wörterbucharbeit und umfangreiches Lesen investiert. Wenn das Kind wirklich rasch nachschlagen kann und dies laufend trainiert wird, aber auch viel und gerne liest, hilft das dem Grundwortschatz, wie auch dem Verfassen von Texten. Weniger Lernwörter , die dafür aber gut abgespeichert sind, sind für den Wortschatz weitaus wertvoller.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ

Härten von Stahl – Was passiert im Gefüge des Werkstoffes?

Video / Interaktives

Mithilfe eines Erklär-Videos und einer interaktiven Übung lernen Schülerinnen und Schüler die Veränderungen im Gefüge von Stahl beim Härten und Anlassen kennen. Ein Quiz unterstützt die Festigung des Gelernten. Das Härten von Stahl ist eine Wärmebehandlung. Stähle bekommen durch diese Wärmebehandlung eine größere Härte und werden verschleißfester. Unter Härte versteht man den Widerstand, den ein Werkstoff dem Eindringen eines noch härteren Körpers entgegensetzt. Beim Härten und Anlassen von Stahl wird das Gefüge des Werkstoffes geändert. Im Video wird anschaulich gezeigt, wie sich das Kristallgitter des Stahls beim Erwärmen, beim schnellen und beim langsamen Abkühlen verändert. Die Kenntnis dieser grundlegenden Vorgänge der Wärmebehandlung sind eine gute Voraussetzung für das Verstehen der Eigenschaften des gehärteten Stahls. Das Video verdeutlicht mit Animationen die Veränderungen im Gefüge von Stahl beim Erwärmen und Abkühlen. Mithilfe eines interaktiven Quiz festigen die Lernenden im Anschluss die Inhalte des Videos. Beide Arbeitsmaterialien sind auf der Seite für Schülerinnen und Schüler eingebunden, sodass die Lernenden nur einen Link benötigen, um das Video anzusehen und anschließend die interaktive Übung zu bearbeiten Die digitalen Arbeitsmaterialien können sowohl im Distanz-Unterricht eingesetzt, sodass die Lernenden sich mit dem Lehrinhalt über ihr Endgerät selbst auseinandersetzen können, als auch im Präsenz-Unterricht genutzt werden, um den Lehrinhalt aufzugreifen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den grundsätzlichen Ablauf der Wärmebehandlung von Stahl kennen. entwickeln Verständnis grundlegender Gefügeveränderungen bei der Wärmebehandlung von Stahl. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen den PC/Laptop als Medium (Präsenz- und Distanz-Unterricht). vertiefen den Umgang mit digitalen Formaten. eignen sich selbstständig Wissen mit Lernvideos und interaktiven Übungen an.

  • Metalltechnik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II
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