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Kennenlernspiel: Gegensatzpaare

Kopiervorlage

Bei diesem Kennenlernspiel zu Gegensatzpaaren begründen die Lernenden die assoziative Auswahl eines Begriffs aus zwei Wörtern mit gegensätzlicher Bedeutung. Dabei bauen sie eine harmonische, kommunikative Atmosphäre in der Klasse auf und verbessern ihre Argumentationsfähigkeit.Dieses Kennenlernspiel bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit. Sie fragen sich gegenseitig, welchen Begriff sie aus einem gegensätzlichen Paar wählen und kreisen jeweils die Antwort der oder des anderen ein. Dabei entstehen häufig kurze Gespräche, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Wahl begründen oder einander nach Assoziationen zur Auswahl fragen. Am Ende legen die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsblätter zusammen und zählen die Fragen, bei denen sie die gleiche Wahl getroffen haben. Dann fragt die Lehrkraft, welches Paar die meisten Gemeinsamkeiten hat. Im Plenum kann abschließend im Rahmen einer Auswertung festgehalten werden, welche Übereinstimmungen es insgesamt in der Klasse gibt. Dieses Spiel eignet sich zu Beginn des Schuljahres ebenso wie zur Auflockerung zwischendurch und zur Verbesserung der Argumentationsfähigkeit. Auf diese Weise können Sie das Lernklima in der Klasse verbessern und das Wir-Gefühl in der Gruppe stärken. Auch in Lerngruppen, die sich bereits kennen, können so ganz neue Freundschaften durch ähnliche Interessen entstehen.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf

Erste Hilfe: das Helfen lernen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Erste Hilfe unterstützen die Vorbereitung und Durchführung einer Unterrichtssequenz zur Ersten Hilfe in der Sekundarstufe I.Ein Schwächeanfall in der Pause, ein Wespenstich ins Ohr, ein Fußball voll gegen den Kopf, Nasenbluten ohne Ende – all das kann jederzeit passieren. Schlimm, wenn man der oder die Betroffene ist. Schlimm aber auch, wenn man helfen will, aber nicht weiß wie. Was ist zu tun? Beispielhaft werden in den hier angebotenen Materialien Situationen betrachtet, die die Lernenden aus ihrem (Schul-)Alltag nachvollziehen können. Eine konkrete Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Ersthelfern oder Schulsanitätern darf nicht in Vertretungsstunden erfolgen, sondern – unterstützt durch die Schulleitung – in Lehrgängen. Vielleicht kann die Unterrichtseinheit einzelne Schülerinnen und Schüler dazu ermuntern, sich selbst im Schulsanitätsdienst zu engagieren.Die meisten Schülerinnen und Schüler setzen sich erstmals im Zusammenhang mit der Führerscheinprüfung bewusst mit dem Thema Erste Hilfe auseinander. Schließlich gehört die Teilnahmebescheinigung an einem Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" zur Prüfungsvoraussetzung. Aber auch jüngere Schülerinnen und Schüler können in eine Situation geraten, in der Erste Hilfe Grundkenntnisse hilfreich sind. Bereits in der Sekundarstufe I – zum Beispiel im Rahmen von Vertretungsstunden oder Klassenlehrerstunden – sollten sie für dieses Thema sensibilisiert werden. Die Unterrichtseinheit ist für zwei bis drei Unterrichtsstunden konzipiert und erarbeitet schwerpunktmäßig: Ängste und Befürchtungen vs. Verpflichtung zur Ersten Hilfe Erste Hilfe in konkreten Situationen Rettungskette und Notrufschema Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, was Erste Hilfe bedeutet. wissen um die rechtliche Verpflichtung, Erste Hilfe zu leisten. kennen die Glieder der Rettungskettekennen das Notfallschema und können es anwenden. erproben Erste Hilfe Maßnahmen und können diese situationsbedingt auswählen Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihr Selbstbewusstsein, um in Notfallsituationen selbstsicher Erste Hilfe zu leisten. lernen, Verantwortung zu übernehmen. stärken ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich anhand eines Rollenspiels Inhalte und reflektieren ihr Handeln.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Rituale im Unterricht: feste Strukturen für die Sekundarstufe

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel stellt Rituale für den Unterricht vor, die je nach Bedürfnis der Klasse oder der Lehrkraft zur Begrüßung, als Auszeit zwischendurch oder auch zum Abschied eingeführt werden können, um den Lernenden der Sekundarstufen Sicherheit zu vermitteln und Stress zu vermeiden. Rituale werden häufig als typisches Merkmal der Elementarstufenpädagogik wahrgenommen. Mit ihnen kann die Lehrkraft bestimmte soziale Verhaltensweisen fördern, das Miteinander stärken und den Schülerinnen und Schülern im Alltag durch Routine Sicherheit vermitteln. In der Sekundarstufe können Rituale aber ebenso erfolgreich eingesetzt werden - sofern sie zur Altersgruppe passen. Wozu Rituale? Verschiedene Situationen oder Schwierigkeiten legen das Einüben eines entsprechenden Rituals nahe, zum Beispiel: zähe Reaktionen der Schülerinnen und Schüler, mangelnde Motivation und verzögerte Arbeitsabläufe fremdelndes Verhalten der Schülerinnen und Schüler untereinander, mangelndes Vertrauen Unruhe, Lärm und Ablenkungen emotionale Schwierigkeiten einzelner Schülerinnen oder Schüler, zum Beispiel Wutausbrüche oder Ängste heterogene Gruppen, beispielsweise in Integrationsklassen Diese Grundkonstellationen lassen sich in verschiedenen der hier vorgestellten Rituale bearbeiten. So kann eine anonyme Klassenatmosphäre sowohl durch Begrüßungsrituale als auch durch Spiele zwischendurch oder gemeinsames Aufräumen aufgelöst werden. Einige Beispiele dafür werden nun im Folgenden vorgestellt und erläutert: Hemmungen abbauen: begrüßen und verabschieden In einer Klasse mit Konflikten oder mangelndem Miteinander kann das Ritual zum Stundenbeginn oder zum Ende darin bestehen, dass sich die Schülerinnen und Schüler die Hand geben und mit einer bestimmten Formel begrüßen oder verabschieden. Das kann ein schlichtes "Guten Morgen!" sein oder eine Bekräftigung wie "Auf gute Zusammenarbeit!". Zum Abschied kann die Lehrkraft den Tag des nächsten Fachunterrichts ansagen, zum Beispiel "Dann sehen wir uns am Montag wieder!" und die Schülerinnen und Schüler verabschieden sich mit "Bis Montag!". Die Formel kann in der Klasse ausgehandelt werden, sollte dann aber beibehalten werden. In kleineren Klassen können sich alle Jugendlichen die Hand geben, in größeren Klassen die Sitznachbarinnen und -nachbarn vor, hinter und neben den Lernenden. Struktur geben: einsteigen und aufräumen In einer fahrigen, zu mangelnden Strukturen neigenden Gruppe, vor allem mit jüngeren Schülerinnen und Schülern und auch in Integrationsklassen, kann es eine fokussierende Wirkung haben, wenn nach der Begrüßung eine Schülerin oder ein Schüler an die Tafel geht, um Tag, Datum und Schulfach anzuschreiben. Dazu sagt sie oder er zum Beispiel: "Heute ist Dienstag, der dritte Mai, und wir haben jetzt Biologie". Wer an die Tafel kommt, entscheidet entweder die Lehrkraft spontan oder die Klasse folgt einem vorher vereinbarten Ablauf, wie zum Beispiel der Sitzreihenfolge. Zwischendurch können kleine Aufräumsequenzen die Stunde strukturieren und gleichzeitig eine kurze geistige Auszeit ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler heften ihre Arbeitsblätter weg, packen ihre Stifte ins Mäppchen und schauen, ob an ihrem Platz Müll liegt. Konzentration fördern: spielen, singen und lesen Spiele können zu Stundenbeginn oder zwischendurch als Pausenritual die Konzentration fördern und die Stimmung verbessern. "Galgenraten" oder eine kurze Runde "Stadt-Land-Fluss" lenken die Aufmerksamkeit nach vorn an die Tafel. "Schnick-Schnack-Schnuck/Schere-Stein-Papier" lenkt die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler aufeinander, und die Lehrkraft kann später wieder darauf Bezug nehmen. So können die Lernenden zum Beispiel in Gruppen eingeteilt werden: Die, die das Spiel gewonnen haben, und die, die verloren haben, arbeiten dann im weiteren Verlauf zusammen. Eine ähnliche Funktion wie ein kurzes Spiel als Auszeit zwischendurch kann auch ein Lied haben. Diese Option sollte allerdings nur gewählt werden, wenn alle Schülerinnen und Schüler mitsingen, beziehungsweise wenn die Lehrkraft sie dazu motivieren kann. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Stunde mit einem Auszug aus einem Jugendbuch zu beginnen (siehe Kaufhold und Kerkhoff 2012: 12) oder abzuschließen. Die Lehrkraft oder ein Lernender liest zum Beispiel die erste Seite eines Jugendromans aus der Schulbibliothek vor. Der Abschluss eines Leserituals sollte nach einer Regel immer gleich verlaufen, um einen fließenden Übergang gestalten zu können. So kann zum Beispiel eine halbe Minute Stille angeschlossen werden, bevor der eigentliche Fachunterricht beginnt oder die Klasse in die Pause geht. Aufmerksam werden: still sein Stille Auszeiten geben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Gedanken kurz zu sammeln und bei sich zu sein. Je nach Klassenkonstellation können sie stärker reglementiert oder freier gestaltet werden. In einer unruhigen Klasse kann eine Schweigeminute eingeführt werden. Die Lehrkraft oder ein nach einem bestimmten Turnus ausgewählter Lernender stoppt die Zeit von einer Minute. Währenddessen wird nicht gesprochen (in disziplinierteren Klassen bewegen sich die Jugendlichen auch nicht). Wenn jemand dagegen verstößt, wird die Minute neu gestartet. In Klassen, in denen die stille Minute leichter durchzuführen ist, kann daraus eine Lausch-Minute werden (siehe Inklusion Schule Bayern: 3): Die Jugendlichen sprechen nicht und nehmen eine Minute lang alle Geräusche bewusst wahr, die sie um sich hören. Nach der Minute erzählen zwei oder drei Personen, was sie gehört haben. Die Wirkung dieses Rituals ist meditativer als die durch Disziplin gesteuerte Schweigeminute. Stress abbauen: bewegen Bewegung kann besonders nach konzentrierten Arbeitsphasen, in zappeligen Klassen und in Inklusionsklassen sehr hilfreich sein. Eine Möglichkeit, die ganz non-verbal funktioniert, ist eine Art Kofferpacken mit Bewegungen (siehe Inklusion Schule Bayern: 3): Alle sitzen im Kreis. Die erste Person macht eine Bewegung. Die zweite Person wiederholt sie und ergänzt eine weitere Bewegung. Die dritte Person wiederholt die beiden vorherigen und ergänzt wieder eine Bewegung und so weiter. Eine andere Möglichkeit ist ein verbales Spiel mit einem Ball. Wer den Ball hat, gibt einen Impuls. Dann wirft er oder sie den Ball. Die Person, die fängt, reagiert auf den Impuls, gibt dann einen neuen und wirft den Ball einer dritten Person zu. Dabei kann die Aufgabenstellung variieren, zum Beispiel: Gegensätze finden (groß-klein), ein Wort mit dem Endbuchstaben des letzten Wortes nennen (Blume-Elefant-Tag-Gras), Frage-Antwort-Spiele (Was hast du heute gegessen? - Frühstück.) oder Sätze ergänzen (Heute - habe ich - meinen besten Freund - im Fahrstuhl - getroffen.) Ruhe einkehren lassen Ruhe und Konzentration lassen sich mit ganz kurzen Ritualen fördern, die keinen zusätzlichen Einschnitt im Unterrichtsgeschehen mit sich bringen. Eine Lautstärke- oder Lärm-Ampel misst die Lautstärke im Raum und zeigt dementsprechend grünes, gelbes oder rotes Licht. Bei zu großer Unruhe deutet die Lehrkraft schweigend auf die Ampel. Die Schülerinnen und Schüler schauen nach und nach auf die Ampel, werden ruhiger und sehen, wie sich die Lautstärke nach unten korrigiert. Das schult die Selbstwahrnehmung und damit die Eigenverantwortung. Eine Möglichkeit ohne Hilfsmittel besteht darin, dass die Lehrkraft eine fest definierte Geste vorgibt, beispielsweise eine erhobene Hand oder einen Zeigefinger vor dem Mund. Die Schülerinnen und Schüler, die das mitbekommen, imitieren die Geste und sprechen dabei nicht mehr. So kehrt langsam Ruhe ein. Individuelle Rituale vereinbaren Wenn es in einer Klasse Schülerinnen oder Schüler mit besonderen Schwierigkeiten gibt, kann die Lehrkraft individuelle Rituale mit ihnen vereinbaren. Je nach Klassenkonstellation und Art der Problematik kann das vor der Klasse transparent gemacht werden oder unter vier Augen bleiben. Bei Ängsten, Wutausbrüchen oder nicht kontrollierbarem Bewegungsdrang wie Hyperaktivität kann beispielsweise vereinbart werden, dass die oder der Jugendliche die Klasse verlässt, eine Runde durch das Gebäude geht, vor der Tür zehnmal durchatmet oder etwas anderes tut, was ihr oder ihm in der Situation hilft. Wenn sich die Person besser fühlt, geht sie selbstständig zurück in die Klasse. Oft ist es eine gute Idee, auch die Rückkehr zu ritualisieren, wenn der Lernende sich nicht explizit dagegen ausspricht. So kann die Lehrkraft zum Beispiel fragen: "Geht es dir besser?" und die oder der Jugendliche antwortet kurz. So wird vermieden, dass die Rückkehr zu einem "Zurückschleichen" wird und möglicherweise angstbesetzt ist. Vor der Klasse kann so ein Ritual als selbstverständliche Problemlösungsstrategie dargestellt werden, die Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen, die Schwierigkeiten haben. So werden Schwierigkeiten enttabuisiert und die Extrarolle als vernünftige Maßnahme für ein funktionierendes Miteinander vermittelt. Fazit Ebenso wie alle Methoden und Lerninhalte müssen selbstverständlich auch die Rituale zur Lerngruppe passen. Sie als Lehrkraft entscheiden, welche dieser Ideen zielführend sind zur Verbesserung des Lernklimas beitragen können. Schöpfen Sie aus diesem Pool an Möglichkeiten zur Strukturierung Ihres Unterricht und ändern Sie gegebenenfalls diese Vorschläge nach Bedarf Ihrer Lerngruppe ab. Viel Spaß beim Ausprobieren!

  • Pädagogik

Biomembranes: structure and composition

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Zellen: Struktur und Aufbau der Biomembran" für den bilingualen Unterricht erkennen die Lernenden durch die Anwendung von Moosgummi-Modellen und unter Nutzung des Vorwissens über Phospholipide die Anordnung von Phospholipiden im wässrigen Medium und können dies auf die Biomembran übertragen.Die Lernenden aktivieren zunächst ihr Wissen über den Aufbau von Phospholipiden. Im Anschluss daran beobachten sie, wie sich Öl in Wasser verhält und stellen dies dann mithilfe der Phospholipidmodelle nach. Außerdem ordnen die Lernenden die Phospholipide in Form einer Mizelle und eines Vesikels an. Sie übertragen das erlangte Wissen auf die Biomembran und erkennen, dass diese aus einer Lipiddoppelschicht besteht. Das Thema "Biomembranes: structure and composition" im Unterricht Diese Unterrichtseinheit zu Biomembranen auf Englisch eignet sich für den bilingualen Unterricht in der Sekundarstufe. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten über den Aufbau von Phospholipiden Bescheid wissen und die Begriffe "hydrophil" und "lipophil" zuordnen können. Didaktische Analyse Jedes Lebewesen besteht aus Zellen, die von einer Membran umgeben sind. Die Membran besteht aus einer Lipiddoppelschicht, in welcher die Phospholipide mit ihrem hydrophilen Kopf nach außen hin und mit ihrem lipophilen Schwanz nach innen hin angeordnet sind. Durch die progressiven Versuche in der Gruppenarbeit erkennen die Lernenden das Verhalten von Öl in Wasser und sind so in der Lage, die Anordnung der Phospholipide basierend auf dem Außenmedium und dem Aufbau der Phospholipide besser zu verstehen. Die Lernenden erkennen so, dass der hydrophile Kopf der Phospholipide dem wässrigen Medium zugeneigt ist und können anhand dieser Erkenntnis darauf schließen, dass die Membran aller Zellen, welche auf beiden Seiten von einem wässrigen Medium umgeben ist, folglich aus einer Lipiddoppelschicht bestehen muss. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz wird eine hohe Schüleraktivität erreicht. Die Lernenden sind durch kleine Versuche dazu angehalten, Beobachtungen durchzuführen und mithilfe von Modellen darzustellen, um diese Kenntnisse anschließend auf die Biomembranen zu übertragen. Die Arbeitsaufträge finden in Gruppenarbeit statt und Gesprächsrunden zum Wissensaustausch/zur Wissenserweiterung sowie die Sicherungen finden im Plenum statt. Extraaufgaben sowie Hilfskarten stehen zur Binnendifferenzierung bereit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beobachten und beschreiben das Phänomen Öl (stellvertretend für Phospholipid) in wässrigem Milieu und stellen auf Basis des Versuchs mit Hilfe der bereitgestellten Moosgummi-Modelle die Anordnung der Phospholipide modellhaft dar. nutzen den erlangten Wissenstand zur Anordnung der Phospholipide, um die Anordnung von Phospholipiden in wässriger Lösung in Form einer Mizelle (und Vesikel) darstellen zu können. übertragen ihr Wissen auf die Biomembran und erkennen, dass diese aus einer Lipiddoppelschicht besteht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten ihre Beobachtungen mit Modell bildlich fest und präsentieren diese mithilfe von Moosgummi-Modellen oder des Smartboards. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren und argumentieren innerhalb der Gruppe. arbeiten mit ihren Gruppenmitgliedern konstruktiv und ergebnisorientiert zusammen. stärken durch die geschützte Atmosphäre in der Gruppenarbeit ihr Selbstkonzept. diskutieren in Partner-/ und Gruppenarbeiten oder im Plenum und äußern ihre Meinung unter Nutzung von Fachwissen und Fachbegriffen begründet.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Englisch
  • Sekundarstufe II

Den eigenen Namen lesen lernen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial unterstützt die Kinder durch das Anmalen der Anfangsbuchstaben ihres Namens und das Basteln von Namensschildern dabei, ihren eigenen Namen aufmerksam wahrzunehmen und ihn wiederzuerkennen.Das Lesen des eigenen Namens sollte zu Beginn des Leseprozesses stehen, sodass sich die Kinder mit ihrem Namen identifizieren können. Auf der pragmatischen Ebene wird das Austeilen von Arbeitsblättern, Heften und Büchern erleichtert, wenn die Kinder ihren eigenen Namen lesen und ihre Schulsachen selber holen können.Der Name ist ein bedeutsames Merkmal der eigenen Persönlichkeit. Er ist verbunden mit den Erwartungen der Eltern an ihr Kind (Nomen est Omen) und gehört unverwechselbar zu meinem ICH. Nicht nur deshalb sollte der eigene Name am Anfang des Leselernprozesses stehen. Er gibt dem Kind Identität, es fühlt sich wahrgenommen und gewürdigt. Ablauf der Unterrichtssequenz Gestaltung der Namensschilder Die Lehrkraft hat für jedes Kind ein Namensschild vorbereitet, auf dem der Anfangsbuchstabe des Namens als Hohlbuchstabe abgedruckt ist (Arbeitsblatt 01). Nun wird ein Namen-Raten-Spiel gespielt. Lehrkraft: Dieser Name beginnt mit einem M wie M aus (der Anlaut wird deutlich betont). Wer von euch hat noch behalten, welches Kind einen Namen hat, der mit M anfängt? Das Kind, das den Namen und das dazugehörige Kind zuordnen kann, bringt das Namensschild dem entsprechenden Kind. So wird weitergespielt, bis alle Kinder ihren Ausdruck mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens vor sich haben. Nun malen alle Kinder den Hohlbuchstaben ihres Namens an. Das sieht nicht nur hübsch aus, auch nimmt das Kind dabei die Form des Anfangsbuchstabens seines Namens bewusst und aufmerksam wahr. Das unterstützt das Wiedererkennen des Namens. Anlaute von Tiernamen mit dem eigenen Anfangsbuchstaben vergleichen An der Tafel hängen Tierbilder, deren Anlaut mit den Anfangsbuchstaben der Kindernamen identisch sind. Nachdem das Kind seinen Hohlbuchstaben angemalt hat, sucht es das passende Tierbild und klebt es auf sein Namensschild. So lernen die Kinder schon den ersten Buchstaben ihres Namens kennen und den anderen Kindern ist das Tierbild eine Erinnerung an den Anfangsbuchstaben des Namens. So können sie sich schneller alle Namen merken und einander mit Namen ansprechen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Elementarbildung

Den Schulanfang in Klasse 1 gestalten

Fachartikel

Die vorliegende Ideen- und Materialsammlung soll dabei helfen, der Lehrperson sowie den Schülerinnen und Schülern einen gelungenen Schulstart zu ermöglichen. Schulische Abläufe sollen transparent vermittelt und Orientierung im Raum "Schule" gegeben werden, sodass der neue Lebensraum zu einem bekannten und vertrauten Ort wird. Dabei teilt sich der Fachartikel in die vier Themenblöcke "Vor der Einschulung", "Tag der Einschulung", "Die ersten Schultage" sowie "Kennenlernspiele". Für Erstklässlerinnen und Erstklässler in ganz Deutschland steht ein großer Tag bevor: Sie werden eingeschult! Diese Tipps für den Schulstart in der Grundschule hilft Lehrpersonen, Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen wunderbaren Anfang ihrer Schullaufbahn zu gestalten. Das hier vorgestellte Material ist als Sammlung einzelner Module zu verstehen, die in die einzelnen Schulstunden eingebaut werden können. Schwerpunktmäßig nimmt das Material Bezug zu basalen Kompetenzen, ohne die eine erfolgreiche Mitarbeit in der Grundschule nicht denkbar ist. Dem "sozialen Miteinander" wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt, damit Konflikte erst gar nicht – oder so wenig wie möglich – erfahrbar sind, sondern von vornherein respektvolles und entgegenkommendes Verhalten erwartet und gelehrt und gelernt werden kann. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Kennenlernen Ihrer neuen Klasse!

  • Pädagogik

TypeRacer: Durch schnelles Tippen zum Sieg

Tool-Tipp

Wenn Sie einen Text am Computer tippen, fliegen Ihre Finger nur so über die Tastatur und Sie sind blitzschnell fertig damit? Dann starten Sie doch mal einen Schnellschreibwettbewerb gegen Ihre Kolleginnen und Kollegen an und finden Sie heraus, wer am rasantesten tippen kann. Aber aufgepasst: Dieses Wettrennen kann süchtig machen ;-)

  • Informatik

Cartoon der Woche: Verständnis

Cartoon

Für ein zielgerichtetes und effektives Lernen bedarf es zunächst einer Grundvorraussetzung. Die Aufgabenstellung muss zu allererst verstanden werden. Der Schüler im Cartoon dreht den Spieß um... Vielleicht ist es ja die Aufgabe, die den Schüler nicht wirklich versteht...

  • Fächerübergreifend

Berufseinstieg: für die Zukunft ist es nie zu früh

Fachartikel / Video-Tutorial

REWE bietet mit vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten echte Perspektiven für Schülerinnen und Schüler. Mit einer frühen Bewerbung steigen die Chancen für den Wunsch-Ausbildungsplatz. REWE zeigt, wie der Einstieg ins Berufsleben gelingt.

  • Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht

Konflikte im Alltag: Ursachen und Bewältigung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Konflikte im Alltag" geht es darum, mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 6 bis 8 gemeinsam Konflikte näher zu beschreiben, Ursachen herauszufinden und im Rollenspiel Möglichkeiten der Konfliktbewältigung zu erarbeiten.Täglich erleben Schülerinnen und Schüler Konflikte in ihrem Alltag. Häufig handelt es sich um unvermeidbare Alltagskonflikte mit Eltern, Klassenkameraden und auch Lehrkräften. Diese werden oft schneller vergessen, als sie entstanden sind. Aber die Gratwanderung zwischen Ärgern und Mobbing, zwischen Spaß und latenter Gewalt, zwischen einem kurzfristigen Streit und einem ernsthaften Konflikt ist fließend. Gelegentlich eskalieren Konflikte und bei genauerem Nachfragen weiß keiner so genau, warum dies geschehen ist. In dieser Unterrichtseinheit begegnen die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Arten von Konflikten. Sie erfahren, dass Konflikte zum Alltag unseres Lebens gehören. Anhand des Eisbergmodells werden unterschiedlichste Konfliktursachen erläutert und analysiert. Gemeinsam wird erforscht, warum ein Konflikt eskalieren kann und welche Möglichkeiten es gibt, dies zu verhindern. Die Arbeit mit Dialogen und Rollenspielen macht diese Thematik greifbar und anschaulich. Die Einheit dient als Überblick über das Thema "Konflikte" im Rahmen des Ethik- oder Religionsunterrichts und ist nicht als vollständiges Präventionsprogramm gedacht. Vorkenntnisse Es werden keine konkreten Vorkenntnisse der Lernenden zum Thema "Konflikt" vorausgesetzt. Sollten vereinzelt Schülerinnen und Schüler aus "Nein-Danke-Teams" oder anderen schulinternen Anti-Mobbing-Teams in den Klassen sein, so ist dies für den Verlauf und die Gespräche sicherlich förderlich, da sie ihr Wissen hier bestens einbringen können. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erhalten anhand des Materials einen Einblick in die Thematik "Konflikte" (Definition, Ursache, Bewältigung). Da jede Schülerin und jeder Schüler bereits eigene Erfahrungen mit diesem Thema gemacht hat, ist die Beteiligung erfahrungsgemäß sehr groß. Dies ist sehr erfreulich, birgt allerdings auch die Gefahr, dass man im Schildern von Einzelerlebnissen hängen bleibt und es verpasst, Einzelschicksale auf eine allgemeine Bewältigungsebene zu heben. Kritisch wird es, wenn es in der Klasse akutes Konfliktpotential gibt. Die Unterrichtseinheit kann dazu beitragen, Konflikte besser zu verstehen, ist aber nicht dazu gedacht, Einzelkonflikte aufzuarbeiten. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kombiniert aktive Elemente (Rollenspiele, Diskussionen) mit eher passiven Elementen (Erklärungen, Hinterfragen, Ursachenforschung). Je nach Klassenstruktur kann die Lehrkraft hier selber entscheiden, inwieweit aus einem einfachem Dialog ein Rollenspiel wird und ob es sinnvoller ist, einzelne Phasen in der Gesamtgruppe oder in Kleingruppen zu lassen. Problemlos lassen sich einzelne Aspekte auch ausbauen. So kann aus einem Dialog ein Rollenspiel, und aus einem Rollenspiel ein Kurzfilm werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es unterschiedliche Art von Konflikten gibt und dass Konflikte zum Alltag gehören. begreifen anhand des Eisberg-Modells die Komplexität der Ursachenforschung von Konflikten. erleben mithilfe von Rollenspielen wie Konflikte auf unterschiedliche Art und Weise ausgetragen werden können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen persönliche Erlebnisse sachlich im Klassenverbund zu äußern. arbeiten in der Gruppe und präsentieren Ergebnisse vor der Klasse. nehmen in Form von Rollenspielen unterschiedliche Positionen ein.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I
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