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Zwischen Erfolg und Anfeindung – jüdisches Leben in Deutschland

Unterrichtseinheit / Interaktives

Anhand des Materials erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler eine überblicksartige Darstellung zu deutsch-jüdischem Leben in Deutschland, vom Beginn der Industriellen Revolution bis hin zur Weimarer Republik. Sie vertiefen das Gelernte mittels Einzelfalluntersuchungen von Biografien. Die "Ausstellung in der Ausstellung", so oder so ähnlich lässt sich die Unterrichtseinheit "Zwischen Erfolg und Anfeindung – jüdisches Leben in Deutschland" zusammenfassen. Bei der Durchführung wird großer Wert auf Interaktivität und Schüleraktivität gelegt. Nachdem das Thema erschlossen wurde, geht es zur virtuellen Ausstellung "Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege" . Der dieser Unterrichtseinheit zugehörige Ausstellungsraum 3 trägt den Titel "Antisemitismus". Die Arbeitsblätter der Unterrichtseinheit enthalten Arbeitsaufträge für die Gruppenarbeits- und Partnerarbeitsphase. So wird der direkte Bezug zu den Inhalten der Ausstellung gewährleistet. Basierend auf den in der Ausstellung erworbenen Kenntnissen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eigene Präsentationen zu den thematischen Schwerpunkten des Ausstellungsraumes. Thema 1 widmet sich der historischen Einführung und einer längsschnittartigen Betrachtung deutsch-jüdischer Geschichte. Der Längsschnitt beginnt im 19. Jahrhundert und endet in der Weimarer Republik. Die nachfolgenden Themenkomplexe rücken deutsch-jüdische Biografien in den Vordergrund, wie die Walther Rathenaus in Thema 2 oder die der Abgeordneten Toni Sender in Thema 3. Abschließend wird der Längsschnitt mit Thema 4 weitergeführt, welches sich mit Antisemitismus in der Gegenwart beschäftigt. Auf Basis dieser thematischen Vorgaben erstellen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene kleine Ausstellung und präsentieren die Ergebnisse anhand der Unterrichtsmethode des "Gallery walks" ("Galerierundgang"). Einordnung des Themas in die Geschichtslehrpläne Die Unterrichtseinheit hat einen Umfang von vier Unterrichtsstunden und bietet Anknüpfungspunkte für die Themenfelder "Industrielle Revolution", "Weimarer Republik" und "Jüdisches Leben in Deutschland". Vor allem die beiden erstgenannten Themenschwerpunkte finden sich in den Geschichtslehrplänen der Bundesländer in verschiedenen Klassenstufen der Sekundarstufe I. Methodische Hinweise Die Schülerinnen und Schüler stellen zu Beginn der Unterrichtseinheit die Informationen über die Entwicklung der rechtlichen Gleichstellung deutscher Jüdinnen und Juden der deutsch-jüdischen Bevölkerungsentwicklung bis 1871 gegenüber. Daraus leiten sie die Problemstellung ab. Die schüleraktive Methodik (Gruppenarbeit, "Gallery walk") orientiert sich am Konzept der interaktiven Ausstellungselemente, sodass eine Aktivierung der Schülerinnen und Schüler auf zwei Ebenen stattfindet: Das digitale Ausstellungskonzept ermöglicht eine interaktive Auseinandersetzung mit den Inhalten, während die schüleraktive Methodik die Interaktion in die Schülergruppen hineinträgt. In der anschließenden Auswertungsphase erfolgt die "Ausstellung in der Ausstellung", in der die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse bei einem "Gallery walk" präsentieren. Dabei handelt es sich um eine Methode aus dem Feld der kooperativen Lernformen, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten im Klassenraum ausstellen. Jeweils eine Schülerin oder ein Schüler der Arbeitsgruppe präsentiert das Ergebnis. Der Fokus liegt dabei auf der Auswertung der Ergebnisse, da die übrigen Schülerinnen und Schüler als Reporter fungieren, die in der darauffolgenden Arbeitsphase ihre Reportagen mittels einer kooperativen Lernform (Partnerarbeit) erarbeiten. Danach kommen die Vorträge der Reportagen. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgruppen ein "peer feedback" zu ihren Arbeitsergebnissen. Diese Methode unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Reflexion eigener Arbeitsergebnisse, denn sie erhalten Meinungen und/oder Kritik durch den Feedback-Partner aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler. Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet die Diskussion des Themas mittels des Impulsmaterials auf den Arbeitsblättern. Als Vorkenntnisse der Unterrichtseinheit sollten Kenntnisse zur Industriellen Revolution, zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches sowie zur Entstehungsgeschichte der Weimarer Republik vorhanden sein. Zur Vertiefung und Festigung des Lernstoffs bieten sich die interaktiven Aufgabenstellungen in Form von Multiple-Choice-Übungen ("Historische Einführung", "Toni Sender") oder einem Lückentext ("Walther Rathenau") an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die ökonomische und soziale Entwicklung der deutsch-jüdischen Bevölkerung im historischen Längsschnitt kennen. untersuchen die Entwicklung der deutsch-jüdischen Bevölkerung und deren Partizipationsmöglichkeiten im historischen Längsschnitt. problematisieren Antisemitismus im historischen Längsschnitt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen Inhalte mittels digitaler Endgeräte. erwerben Medienkompetenzen beim Besuch einer interaktiven Ausstellung. beherrschen die Soft- und Hardware digitaler Endgeräte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden kooperative Lernformen an: Partner-Gruppenarbeit und "Gallery walk". beherrschen Diskussionsformen im Rahmen des Plenums.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Ideen beschreiben mit der Methode "Idea Napkin"

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt können Ideen konkret beschrieben und strukturiert dokumentiert werden. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". Die Methode "Idea Napkins" findet vor allem bei Design Thinking-Prozessen im Unterricht Anwendung. Während und nach der Ideen-entwickeln-Phase gilt es, die Kernpunkte von Ideen zu dokumentieren, um sie im weiteren Prozess effizient verwenden zu können. Idea Napkins einhalten eine strukturierte Beschreibung der Idee. Dabei stehen das Bedürfnis der Zielgruppe, die Idee oder Lösung, der Nutzen und Mehrwert sowie Alternativen im Fokus. Die Napkins eignen sich einerseits, um Kernideen während eines Brainstormings festzuhalten (als Alternative zu Klebezetteln zum Beispiel) und andererseits, um die Kernideen als Grundlage für das anschließende Entwickeln konkreter Lösungen ( Prototyping ) festzulegen. Eine Einführung in die zweite Phase des Design Thinking, in die auch die Methode "Idea Napkin" eingeordnet werden kann, liefert folgende Video-Tutorial-Reihe . In einem ersten Schritt werden aus der Ideen-entwickeln-Phase die Ideen ausgewählt, die den größten Mehrwert bieten und deren Umsetzung realistisch ist. Anschließend muss eine klare Napkin-Struktur entwickelt werden, zum Beispiel nach folgendem Muster: Name der Idee Nutzerbedürfnis, auf dem die Idee basiert Wie sieht der Lösungsansatz aus? Was oder wem nützt die Idee und welches Problem löst sie? Welche Alternativen gibt es bereits? Was ist das Risiko? Platz für Zeichnungen oder ein Storyboard

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Rechtliche Aspekte von Notengebung und Leistungsbewertung in der Schule

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel greift das Thema Notengebung aus der schulrechtlichen Perspektive auf. Dr. Florian Schröder, Jurist und Experte für Schulrechtsfragen, thematisiert sowohl den rechtlichen Rahmen von Notengebungen und Leistungsbeurteilung als auch deren rechtliche Angreifbarkeit. Dabei geht er auch auf Besonderheiten und "Klassiker" wie Täuschungsversuche ein. Notengebung stellt fraglos aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern das zentrale Thema rund um den Schulbesuch dar. Aus der schulrechtlichen Perspektive ist die Notengebung das neben Ordnungsmaßnahmen wohl wichtigste Streit- und Rechtsmittel-Thema. Dennoch ist der rechtliche Rahmen zur Notengebung erstaunlich schwach ausgeprägt, da sich Rechtsetzung und -sprechung so weit wie möglich auf den Standpunkt zurückziehen, Pädagogik und inhaltliche Fachthemen denjenigen zu überlassen, die sich damit am besten auskennen, nämlich den Lehrkräften. Gänzlich rechtsfrei ist der Raum der Notengebung aber natürlich auch nicht, sodass im nachfolgenden Beitrag ein Überblick über die rechtlichen Aspekte der Notengebung gegeben wird. Rechtliche Angreifbarkeit von Schulnoten und Nicht-Versetzungsentscheidungen Dass Schulnoten überhaupt einer rechtlichen Nachprüfbarkeit im Rahmen eines Widerspruchs- und/oder Klageverfahrens unterliegen, ist entgegen weit verbreiteter Auffassung keine Selbstverständlichkeit, sondern eine rechtliche Errungenschaft jüngerer Zeit. Erst seit Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom 17. April 1991 (Aktenzeichen 1 BvR 419/81 und 1 BvR 213/83) ist die Möglichkeit eröffnet, sich gegen (vermeintlich) falsche Benotungen zur Wehr zu setzen. Die genannten Entscheidungen betrafen allerdings – wie häufig im schulischen Kontext – das Hochschulrecht, also die Bewertung von Leistungen während des Studiums. Mit den teilweise als "kopernikanische Wende des Prüfungsrechts" bezeichneten Entscheidungen war aber das Tor für Benotungen auf allen Ebenen eröffnet, sodass die Fachgerichtsbarkeit (Verwaltungsgerichte) den Ball von da an auch für das Schulrecht aufnahmen. Wie bei jedem Rechtsmittel gegen eine staatliche Maßnahme ist zunächst die Frage zu klären, ob es sich bei der Maßnahme um einen sogenannten Verwaltungsakt (definiert in § 35 des Verwaltungsverfahrensgesetzes beziehungsweise VwVfG) handelt, gegen den die klassischen Rechtsmittel stets eröffnet sind, oder (wie etwa bei Erziehungsmitteln) nur um einen sogenannten Realakt, der die Erheblichkeitsschwelle, die eine rechtliche Angreifbarkeit erfordert, häufig nicht erreicht. Im schulischen Kontext sind die Zeugnisse am Ende eines Schuljahres Verwaltungsakte, können also mit Widerspruch (sofern das Widerspruchsverfahren im jeweiligen Bundesland nicht abgeschafft ist) und anschließender (beziehungsweise in den Ländern ohne Widerspruchsverfahren originärer) Klage vor dem Verwaltungsgericht angegriffen werden. Im Rahmen dieses Angriffs, der sich regelmäßig gegen eine Nicht-Versetzung oder einen verwehrten Abschluss wenden und häufig zugleich mit einem Verfahren des sogenannten einstweiligen Rechtsschutzes (auch Eilrechtsschutz genannt) kombiniert sein wird, ist es dann möglich, sich inhaltlich mit einzelnen Noten auseinanderzusetzen, die (vermeintlich) zu schlecht ausgestellt wurden und somit einen Beitrag zur Nicht-Versetzung oder zum verfehlten Abschluss geleistet haben. Die Auseinandersetzung muss dabei durch die Widersprechende beziehungsweise den Widersprechenden oder die Klägerin beziehungsweise den Kläger inhaltlich sehr fundiert (juristisch sagt man "substantiiert") erfolgen, das heißt, es muss detailliert vorgetragen werden, welche Teilnoten aus welchem Grund falsch sein sollen, was dann zur falschen Zeugnisnote geführt haben soll. Nicht mit Widerspruch und/oder Klage angreifbar sind Halbjahreszeugnisse, da diese in der Regel nicht die rechtliche Qualität eines Verwaltungsakts (siehe oben) erreichen. Die 5 auf dem Halbjahreszeugnis muss daher einstweilen hingenommen werden und kann erst am Ende des Schuljahres angegriffen werden, wenn sie entweder als epochale Note unmittelbar oder als Teil der Ganzjahresnote in die Zeugnisnote am Ende des Schuljahres eingeflossen ist. Ausnahmen von diesem Prinzip bieten allerdings Einzel-Noten und Halbjahres-Zeugnisse, die für eine Bewerbung von ausschlaggebender Bedeutung sind, da diese von so großer Bedeutung für den weiteren beruflichen Weg sind, dass sie ausnahmsweise als Verwaltungsakte (siehe oben) anzusehen sind. Die Zeugnisse am Ende des Schuljahres sind ab Übergabe einen Monat lang angreifbar, sofern sie eine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten, wie dies in einigen Bundesländern der Fall ist. Fehlt eine Rechtsbehelfsbelehrung, wie dies etwa in Niedersachsen gehandhabt wird, beträgt die Frist sogar ein Jahr, § 58 Abs. 2 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO). Rechtlicher Rahmen von Benotungen Offen ist bis hierhin allerdings die entscheidende Frage, nach welchen rechtlichen Rahmenbedingungen denn nun Noten zu geben sind, was die Widerspruchsbehörde oder das Verwaltungsgericht denn inhaltlich eigentlich überprüft. Hier gerät man sogleich in die Untiefen des Kultus-Föderalismus, da Schulrecht Ländersache ist und die 16 Bundesländer unterschiedliche Landesschulgesetze und sonstige schulrechtliche Regelungen haben, die mal mehr, mal weniger voneinander abweichen. Da eine Betrachtung aller 16 Rechtssysteme den Rahmen des vorliegenden Beitrag sprengen würde, orientiert sich die nachfolgende Darstellung beispielhaft an der niedersächsischen Rechtslage, wobei die getroffenen Aussagen überwiegend verallgemeinerungsfähig sind. Die Notenskalen (1 bis 6 beziehungsweise 0 bis 15 KMK-Punkte) sind allerorts identisch, ungeregelt bleibt aber regelmäßig die Frage, wann eine Leistung zum Beispiel noch eine 2 oder schon eine 1 ist. Dies abstrakt festzulegen, würde der Vielzahl an Schulfächern und Schulformen/Abschlüssen nicht gerecht. Die konkrete Zuordnung obliegt mithin der fachlichen und pädagogischen Einschätzung der jeweiligen Lehrkräfte, die sich wiederum an den schulischen Curricula und Erwartungshorizonten der Zentralprüfungen orientieren. Gleichwohl hat die Rechtsprechung einige Orientierungspunkte festgelegt, die zu kennen und zu beherzigen ratsam ist: Grundlegend sind dabei stets die Notenklarheit, Notenwahrheit und Notentransparenz zu berücksichtigen (3 Termini, die häufige Parallelen in anderen Rechtsgebieten finden, zum Beispiel im öffentlichen Finanz-/Haushaltsrecht). Die Schülerinnen und Schüler müssen also wissen, wieso sie wo stehen, wobei dies nicht nur aufgrund der Vorgaben der Rechtsprechung sinnvoll ist, sondern auch zur Vermeidung von typischerweise konfliktträchtigen Überraschungsentscheidungen. Weiterhin darf eine Note nicht allein als rechnerische Gesamtnote bestimmt werden, da auch Erfolgsperspektiven für das kommende Schuljahr berücksichtigt werden müssen. Die rechnerische 4,4 muss also nicht stets zur Zeugnisnote 4 führen und die 4,6 nicht stets zu einer 5. Abweichungen (insbesondere zum Negativen) müssen "nur" begründbar sein. Einfließen dürfen in die mündlichen und schriftlichen Teilnoten auch Notentendenzen, besondere oder fehlende Leistungsbereitschaft, fachspezifisches Grundwissen et cetera (für Niedersachsen ständige Rechtsprechung, zum Beispiel OVG Lüneburg, Beschluss vom 17. Januar 2019, Aktenzeichen 2 ME 812/18). Empfehlenswert ist eine möglichst engmaschige Dokumentation von (mündlichen) Leistungsständen, da dies erfahrungsgemäß die Verteidigung gegen Widersprüche und Klageverfahren deutlich erleichtert. Die in der Vergangenheit häufiger anzutreffende Einstellung, eine Notiz alle paar Wochen genüge, ist im Lichte dessen dankenswerterweise im Aussterben begriffen. Besonderheiten Abweichungen in der Benotung sind in verschiedenen Konstellationen denkbar, so etwa bei der sogenannten zieldifferenten Beschulung, bei welcher innerhalb einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Abschlüsse anstreben (siehe zum Beispiel § 4 Absatz 2 Satz 2 Nds. Schulgesetz i.V.m. § 1a Nr. 6 der Verordnung über den Wechsel zwischen Schuljahrgängen und Schulformen allgemein bildender Schulen, WeSchVO). Ebenfalls rechtlich zulässig sind sogenannte Nachteilsausgleiche, bei welchen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ("Integrativkinder") Hilfsmittel oder zeitliche Aufschläge zur Verfügung gestellt werden, um unter vergleichbaren subjektiven Voraussetzungen eine Klassenarbeit oder sonstige Prüfung absolvieren zu können. Rechtlich unzulässig ist hingegen grundsätzlich der sogenannte Notenschutz, sofern hierfür nicht eine explizite Norm eine Ausnahme zulässt. Mithin ist es nicht erlaubt, Teilleistungen unberücksichtigt zu lassen oder unterschiedliche Anforderungsniveaus für die Schülerinnen und Schüler zu nutzen (Ausnahme: zieldifferente Beschulung, siehe oben). Klassiker: Täuschungsversuche Täuschungsversuche (die – der Name deutet es an – noch nicht bis zu einer konkreten Täuschung gediehen sein müssen) führen in der Regel zu einer Bewertung mit 0 Punkten beziehungsweise der Note 6/"ungenügend". Für Abschlussprüfungen ist dies in den Prüfungsordnungen normiert (in Niedersachsen zum Beispiel § 21 der AVO-GOBAK für Sekundarstufe II-Abschlüsse, § 36 der AVO-Sek. I für Sekundarstufe I-Abschlüsse und § 16 BbS-VO für berufsbildende Schulen). Für "einfache" Prüfungen (Klassenarbeiten und so weiter), die also nicht Abschlussprüfungen sind, gilt das gleiche per "Erst-recht-Schluss" (argumentum a maiore ad minus). Quellenverzeichnis Bundesverfassungsgericht, Beschlüsse vom 17. April 1991, 1 BvR 419/81 und 1 BvR 213/83. Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluss vom 17. Januar 2019, 2 ME 812/18. Weiterführende Literatur Schröder, Florian (2019). Ein Wegweiser durch das Schulrecht. Köln: Carl Link Verlag.

  • Fächerübergreifend

Lehrerwitz "Keks-Diebstahl? – Rechnen anhand von Alltagsbeispielen"

Cartoon

Diese Mathematik-Lehrkraft möchte den Schülerinnen und Schülern die Themen aus dem Unterricht anhand alltäglicher Beispielen erläutern und lässt sie mit Keksen rechnen. Doch eines der Kinder versteht die Lehrkraft hier wohl etwas zu wörtlich...

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Land am Nil – Oasenwirtschaft und Bewässerung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Nil und seinem Delta lernen die Schülerinnen und Schüler die Flussoase, die Nilschwelle und moderne Bewässerungsprojekte Ägyptens kennen.Der Nil und sein Delta sind fester Bestandteil des Geographieunterrichts der Sekundarstufe I. In dieser Unterrichtseinheit spielt die Auswertung von Satellitenbildern eine zentrale Rolle. Durch die Auswertung eines Satellitenbildes bekommen die Schülerinnen und Schüler Einblick in eine für sie neue Fachmethode. Zudem erhalten sie einen sehr anschaulichen Gesamteindruck über die Gliederung des Lebensraumes Ägypten (Wüste, "Lebensader" Nil , Niltal, Oasen, Delta, Rotes Meer, Mittelmeer). Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die Aufgaben auf dem Arbeitsblatt in Partnerarbeit oder in Kleingruppen und präsentierten der Klasse zum Abschluss der Unterrichtseinheit ihre Ergebnisse. Erarbeitung Um Bilder "vom Boden" zu erhalten, suchen die Schülerinnen und Schüler selbstständig nach entsprechenden Internetseiten mit Bildern vom Nil und seinen Oasen, wie sie sich zum Beispiel auf einer Flussfahrt zeigen. Bei der Bearbeitung der Fragen nach der Entstehung eines Deltas und den verschiedenen Oasenwirtschaftsformen erhalten die Schülerinnen und Schüler keine vorgegebenen Internetseiten. Als besonders beeindruckend wird von den Lernenden häufig die neben dem Satellitenbild auf dem Arbeitsblatt verlinkte Animation zu einem Projekt der Bewässerungswirtschaft empfunden, die das Entstehen und Vergehen der Vegetation in Abhängigkeit von der Bewässerung im Zeitraffer und aus der Astronautenperspektive zeigt. Projekte dieser Art sind an den Grenzen des Deltas zur Wüste auch auf dem Satellitenbild auszumachen. Diese Vegetationskreise werden von den Schülerinnen und Schülern mit Begriffen wie "Graskreise in Ägypten" oder "Signs in Egypt" umschrieben. Auch der Link mit Informationen zu dem ehrgeizigen Toshka-Projekt wird vorgegeben. Diskussion und Ergebnispräsentation Die Diskussion über die Erfolgschancen der Bewässerung und des Toshka-Projektes verläuft in der Regel einhellig: Diese Form der Bewässerungswirtschaft wird langfristig nicht funktionieren. Als Gründe können zum Beispiel angeführt werden, dass die Temperaturen viel zu hoch sind, dass der Grad der Versalzung viel zu hoch ist, dass dort wo bewässert wird, auch entwässert werden müsste, dass niemand freiwillig in die Wüste zieht und schließlich dass die Desertifikation stetig fortschreitet. Ein wichtiger Kritikpunkt ist, dass das Projekt enorme Geldmengen verschlingt und Ägypten das Geld besser investieren könnte. Bei dem Vortrag der Ergebnisse können sich die Arbeitsgruppen auf stichwortartige Ausführungen stützen und dafür Folien oder Plakate benutzen, um die Ergebnisse anschaulich zu präsentieren. Dabei können auch Bilder vom Nil und Karten von Ägypten aus dem Internet verwendet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben ein Satellitenbild und werten es aus. erklären die Entstehung eines Deltas. lernen das Prinzip einer Flussoase kennen und erläutern es. lernen das Toshka-Projekt im Süden von Ägypten kennen und diskutieren kritisch dessen Erfolgsaussichten. kennen und erklären den Begriff der Nilschwelle. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden selbständig im Internet nach passenden Inhalten. beschreiben und bewerten Inhalte anhand von Satellitenbildern und einer Animation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Inhalte in Partnerarbeit oder in Kleingruppen.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Corona-Pandemie: Impf-Angebote an Schulen erlaubt?

Fall des Monats

Die Debatte, ob Schülerinnen und Schüler an Schulen geimpft werden dürfen oder sollen, nimmt weiter Fahrt auf. Den einen ist der "Impfdruck" zu stark, den anderen geht es um die sichere Durchführung des Unterrichts. Viele Fragen bleiben weiterhin offen. Der konkrete Fall In Schleswig-Holstein beantragte die Mutter eines betroffenen Kindes, die Impf-Angebote dauerhaft zu unterlassen. Die Entscheidung des Gerichts In dem Bundesland ist die Rechtslage bezüglich der Impfung von Schülerinnen und Schülern nun geklärt. Ebenda dürfen sie an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen des Landes geimpft werden. Der von der Mutter gestellte Antrag dagegen wurde abgelehnt. Das Rechtsportal des Deutschen Anwaltvereins (DAV) anwaltauskunft.de informiert über die Entscheidung des schleswig-holsteinischen Verwaltungsgerichts vom 04. August 2021 und nennt die Gründe (AZ: 1 B 104/21). Pandemie: Impf-Angebot für Schülerinnen und Schüler Der klagenden Mutter fehlte es bereits an der erforderlichen Klagebefugnis. Das Gericht sah ihr Elternrecht aus Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz nicht betroffen. Die Gründe des Gerichts für die Ablehnung des Antrags: 1. Bei dem Impf-Angebot in der Schule handelte es sich um ein freiwilliges Angebot, das niemand annehmen muss. 2. Eine Erklärung der Eltern oder Beschulten, die das Angebot nicht annehmen möchten, wurde nicht verlangt. 3. Es gab keinen unmittelbaren Druck durch die Schulverwaltung auf die Betroffenen. Schließlich hielt es das Gericht zwar nicht für ausgeschlossen, dass andere Schülerinnen und Schüler am Tag der Impfung in der Schule erfahren, wer sich nicht impfen lässt. Aus der Nicht-Teilnahme an der Impfung konnte jedoch nich auf eine bestimmte, möglicherweise weltanschaulich geprägte innere Einstellung zu den Impfungen geschlossen werden, so das Gericht. Vielmehr könne die Nicht-Teilnahme eine Vielzahl von Gründen haben. Imfpungen an Schulen erlaubt Fragen der Einwillgung durch Eltern, beziehungsweise der Einsichtsfähigkeit der betroffenen Schülerinnen und Schüler waren nicht Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens. Letztendlich verneinte das Gericht auch eine Verletzung der Mutter in ihren Rechten durch die Nutzung der Räumlichkeiten der Schule.

  • Fächerübergreifend

Die Zeitformen im Latein-Unterricht: das Perfekt

Interaktives / Video / Kopiervorlage
0,00 €

In diesem Arbeitsmaterial beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der lateinischen Zeitform Perfekt, einem Tempus mit einer hohen Dichte an Variationen und Unregelmäßigkeiten in den Verbformen. Ein Lernvideo bietet Hilfestellung und Erklärungen und anhand interaktiver Übungen wird das Gelernte gefestigt. Das Arbeitsmaterial ermöglicht es Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, das Perfekt spielerisch näherzubringen. Die Grundstrukturen der lateinischen Zeitform sollten den Lernenden bereits vor dem Einsatz des Materials bekannt sein, denn das Arbeitsmaterial eignet sich besonders gut als Intensivierungs- oder Wiederholungsstunde. Es kann aber auch bei leistungsstärkeren Klassen dazu verwendet werden, um das Tempus von Beginn an in einer ansprechenden Form darzubieten. Das begleitende Lernvideo fungiert als auflockerndes Medium und unterstützt zugleich das Verständnis rund um die Bildung und Anwendung des Perfekts. Auch auf Unregelmäßigkeiten wird eingegangen. Es enthält zudem interaktive Elemente, die ein Passivwerden bei den Lernenden verhindern und eine konstant hohe Aufmerksamkeitsspanne fördern. Das Video eignet sich auch dazu, stückweise angeschaut zu werden und die verschiedenen Arten, das Perfekt zu bilden, nacheinander zu thematisieren. Die interaktiven Übungen überzeugen durch die Steigerung des Schwierigkeitsgrades. Während in der ersten Übung Stammformen mit unregelmäßiger Bildung oder ungewöhnlich lautenden Formen dem passenden Infinitiv zugeordnet werden sollen, beinhaltet die zweite interaktive Übung eine Mixtur aus den behandelten Inhalten. Dabei wurde auf eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Unregelmäßigkeiten geachtet. Der Lernerfolg stellt sich durch die Möglichkeit ein, die Übungen selbstständig zu bearbeiten und sie beliebig oft zu wiederholen. In beiden Übungen erhalten Lernende eine Rückmeldung über ihr Können. Zusätzlich sind beide Übungen auf zwei Schwierigkeitsstufen verfügbar. Ablauf der Unterrichtseinheit Zum Einstieg in die Einheit wird das Lernvideo im Plenum angeschaut. So erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Übersicht über das Thema der Stunde. Im Verlauf des Unterrichts können die Lernenden beliebig oft auf das Video zurückgreifen. In der Festigungsphase sind die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt, mittels einer interaktiven Übung das Gelernte einzuüben. Der hier zu leistende Transfer wirkt Leichtsinnsfehlern und Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung der interaktiven Übung entgegen. Bevorzugt soll die Übung in Einzelarbeit bearbeitet werden, um einen möglichst hohen Anteil an eigener Leistung überprüfen zu können. Nach einer Bearbeitungszeit von circa zehn bis 15 Minuten erfolgt die Besprechung der Übungen. Da die interaktiven Übungen über die Richtigkeit der Eingaben informieren, kann diese Zeitspanne genutzt werden, um etwaige Unklarheiten oder Nachfragen zu klären. Schwierig wahrgenommene Formen können an der Tafel festgehalten werden. So wird der Spagat zwischen digitalen und lehrkraftgeleiteten Inhalten geleistet und lernschwächere Schülerinnen und Schüler fallen nicht zurück. Ebenfalls erscheint es sinnvoll, einzelne Lernende ihre Lösungen präsentieren zu lassen, um einen schülerzentrierten Unterricht zu gewährleisten. Das Arbeitsblatt aus dem Download-Bereich sowie die zweite interaktive Übung sind als Hausaufgabe gedacht. Die intensive Einheit zur lateinischen Zeitform Perfekt kann dann mit der Hausaufgaben-Besprechung abgeschlossen werden, in der Unklarheiten angesprochen und Hilfestellungen gegeben werden sollen. Das Perfekt im Latein-Unterricht Im Lateinischen ist wohl eines der größten Herausforderungen für die Schülerinnen und Schüler der Gesichtspunkt der Grammatik, genauer gesagt die verschiedenen Tempora, die alle im Laufe des Spracherwerbs von den Schülerinnen und Schülern beherrscht werden müssen. Als das am häufigsten auftretende Tempus kann das Perfekt bezeichnet werden, das vor allem durch die zahlreichen andersartigen Bildungsweisen oft schwer mit nur einer Regel erklärt werden kann und demnach eine der größten potenziellen Fehlerquellen darstellt. Dieses Arbeitsmaterial möchte genau hierfür eine übersichtliche Lösung bieten, durch die es den angehenden Latinistinnen und Latinisten ermöglicht werden soll, ohne große Schwierigkeiten einen guten Überblick über das Perfekt zu erhalten. Didaktisch-methodische Analyse Mit viel Spaß und Anschaulichkeit wird das Ziel verfolgt, den Lernenden das Perfekt näherzubringen und es mit wenigen Übungen sowohl in der Schule als auch zu Hause präzise festigen zu können. Besonders soll der Fokus aber auf der Verständlichkeit und auf dem Lernerfolg der Lernenden liegen, damit sie nicht bereits im ersten oder zweiten Lernjahr Gefahr laufen, die Motivation zu verlieren. In diesem Zusammenhang kann es sich anbieten, das Video stückweise zu schauen und die verschiedenen Arten der Perfekt-Bildung kennenzulernen, um gegebenenfalls einer Überforderung vorzubeugen. In diesem Zusammenhang wird außerdem einer Binnendifferenzierung Rechnung getragen: Schülerinnen und Schüler können in eigenem Tempo Video und Aufgaben bearbeiten. In einer Mischung aus Interaktion, eigenverantwortlichem Lernen und Hilfestellungen durch die Lehrkraft soll ein optimales Lernklima erzeugt werden, in dem große Lernfortschritte für jede Schülerin und jeden Schüler erzielbar sind. Auch durch die Möglichkeit der Tandemarbeit kann die soziale Kompetenz geschult werden. Ein reger Austausch und die ständige Progression erschweren ein Passivwerden. Das begleitende Arbeitsblatt kann sehr gut als Zusatz am Ende der Stunde verwendet werden und fungiert zugleich als Sicherung und Orientierung für die Lernenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, genau auf die lateinische Sprache und deren Endungen zu achten, und erweitern somit ihren Blick für die Sprache. erhalten einen tieferen Einblick in das Sprach- und Grammatiksystem und lernen dessen Funktionsweise sowie Ausnahmen kennen. lernen, das neu erworbene Wissen anzuwenden und in anderen Kontexten modifiziert zu dechiffrieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, Informationen aus dem Lernvideo zu analysieren, auszuwerten und für ihr eigenes Handeln nutzbar zu machen. lernen, bei eigenständiger Bearbeitung, Informationen aus der digitalen Umgebung zu sichern, abzurufen, angemessen anzuwenden und das Gelernte strukturiert aufzubewahren. wenden die Vergangenheitsregeln in einer digitalen Umgebung an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen auf Mitschülerinnen und Mitschüler Rücksicht und verhalten sich während einer Abfrage fair und angemessen. werden in einer Partnerarbeit helfend und unterstützend tätig. lernen durch eine angenehme Fehler-Kultur, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen und vermitteln diesen Eindruck an schwächere Lernende, sodass eine positive Lern-Atmosphäre entsteht, in der das Miteinander durch die hohe Dichte an Gruppen- und Plenumsarbeit im Vordergrund steht.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Die Methode "How might we?" im Unterricht

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt dient als Grundlage zur Entwicklung von Ideen, zum Beispiel im Rahmen von Design Thinking-Prozessen im Unterricht. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". Beim Ansatz des Design Thinking geht es darum, Probleme einer zuvor genau definierten Zielgruppe zu beschreiben sowie Lösungsansätze dafür zu entwickeln. Die Methode "How might we?" hilft dabei, konkrete Problem- in Aufgabenstellungen umzuformulieren. Mithilfe des vorliegenden Arbeitsblattes können die zentralen Fragestellungen (Wie könnten wir...? Für wen? Und warum?) dokumentiert werden. Das Arbeitsblatt dient als Basis für die Ideen-Entwicklung im nächsten Schritt. Die Methode basiert auf der Annahme, dass es einerseits grundsätzlich eine Lösung gibt und sich andererseits eine Lösung sehr stark von einer anderen unterscheiden kann. Das Ergebnis umreißt somit die Herausforderung, definiert die Anforderungen und stimuliert innovatives Denken, ohne eine Lösung vorzugeben. Eine Einführung in die zweite Phase des Design Thinking, in die auch die Methode "How might we?" eingeordnet werden kann, liefert folgende Video-Tutorial-Reihe . Zunächst gilt es, ein konkretes Bedürfnis der entsprechenden Zielgruppe zu definieren. Dieses wird dann zu einer Frage-/Aufgabenstellung umformuliert (How might we?). Je nach Bedürfnis können auch mehrere Fragestellungen als Test in der Ideenentwicklung entworfen werden. Anschließend muss überprüft werden, ob die Fragestellung unterschiedliche Antworten zulässt und nicht zu präzise formuliert ist. Einerseits soll die Fragestellung einen klaren Fokus und Rahmen definieren, anderseits darf sie aber in der Ideen-Entwicklung nicht zu stark einschränken.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt zum Erntedankfest

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zum Thema Erntedank regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, über den verschwenderischen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde nachzudenken und ein reflektiertes Verständnis von Umwelt- und Naturschutz anzubahnen. Unter Zuhilfenahmen des Arbeitsmaterials "Feier- und Gedenktage im Herbst" wird mit den Schülerinnen und Schülern zunächst die historische Bedeutung des Erntedankfestes erarbeitet. Das hier vorgestellte Projekt thematisiert das Erntedankfest aus einer künstlerischen und fächerübergreifenden Perspektive. Die künstlerische Umsetzung der intendierten Ziele verdeutlicht anschaulich die Bedeutung eines respektvollen Umgangs mit den Früchten und Erzeugnissen hiesiger Ernten. Ein Gedicht zum Erntedank wird im Klassenverband gemeinsam gelesen. Es enthält die Namen der am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Beschreibung, welche Obst- und Gemüsesorte oder welches Lebensmittel von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler auf eine Schablone gezeichnet werden soll. Beispiel: "Maja stellt den Brotkorb hin und Nina eine Wurst, Paul hat noch Tee dabei für den großen Durst." Die Schablone wird ausgeschnitten und auf die Tapetenrolle geklebt, auf der ein einfach gezeichneter Tisch vorgegeben ist. Auf diesen Tisch werden die Zeichnungen angeordnet und aufgeklebt. Es entsteht eine Collage eines Gabentisches mit selbstgezeichneten Lebensmitteln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen ein Gedicht sinnerfassend und können eigene Gedanken dazu äußern. interpretieren das Gedicht und verstehen die Bedeutung einer gewährleisteten Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. entnehmen dem Gedicht die entsprechende Arbeitsanweisung und können sie zeichnerisch umsetzen. gestalten Collagen, indem sie die Zeichnungen auf dem vorgezeichneten Tisch anordnen und aufkleben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Die Terroranschläge von 9/11 – 20 Jahre danach

Interaktives

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II setzen sich mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auseinander. Sie beschäftigen sich sowohl mit den historischen Ereignissen als auch daraus resultierenden Folgen sowie nach sich ziehenden Veränderungen. 11. September 2001: Ein Tag, der die Welt veränderte 9/11 gehört für diejenigen, die den Tag als Erwachsene erlebt haben, zu den Ereignissen, von denen man genau weiß, was man gemacht hat, als die Terroranschläge in New York passierten. 9/11 erschütterte nicht nur die amerikanische Nation und jede einzelne Person in der westlichen Welt, sondern die Terroranschläge in den USA waren eine politische und gesellschaftliche Zäsur, deren Nachwirkungen weit in die Gegenwart hineinreichen, was vielen und gerade auch der heutigen Generation von Schülerinnen und Schülern oft nicht bewusst ist. 11. September 2001: Historisches Geschehen und gegenwärtige Folgen "Sind die Anschläge des 11. September 2001 wirkliche Geschichte?", fragt Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung vom 1. September 2021 und verdeutlicht in seinem Feuilletonbeitrag, dass 9/11 "kein Flügelschlag eines historischen Schmetterlingeffekts, sondern ein Erdrutsch" war, der zu gesellschaftlichen Spaltprozessen führte, die "auch in der deutschen Gegenwart deutlich zu spüren" sind. (vergleiche Kreye, Andrian (1.9.2021): Was bleibt. Die Anschläge vom 11. September 2001 haben ein Zeitalter der Lässigkeit beendet. Bis heute. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 201, Seite 9.) Anhand dieser Materialien lernen die Schülerinnen und Schüler daher sowohl das historische Geschehen als auch die noch gegenwärtigen Folgen von diesem kennen. Sie erfahren zum einen, was am 11. September 2001 bei den Anschlägen in den USA geschehen ist. Sie befassen sich des Weiteren mit den unmittelbaren politischen Folgen, die sich aus den Attentaten ergeben haben (Nato-Bündnisfall und "Krieg gegen den Terror") und erarbeiten dann, welche langfristigen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen sie mit sich brachten (zum Beispiel die erhöhte innere Sicherheit). Zudem setzen sie sich mit der derzeitigen Lage in Afghanistan auseinander und damit, was Islamismus heute bedeutet und welche Formen dieser haben kann. Die Schülerinnen und Schüler werten mittels verschiedener interaktiver Formate schriftliche Primär- und Sekundärquellen zu den Anschlägen vom 11.09.2001 aus, recherchieren Informationen im Internet und befassen sich mit Videoquellen. Sie lernen dabei, Fakten aus den Quellen herauszufiltern und Aussagen kritisch zu beurteilen. Folgendes Erklärvideo zum Islamismus kann bei der Bearbeitung vor allem von Aufgabe VI hilfreich sein: WissensWerte: Islamismus Die interaktiven Übungen leiten zu einem selbstständigen Lernen an. Nichtsdestotrotz sollte die Lehrkaft für Rückfragen und bei Klärungsbedarf zur Verfügung stehen und eine Besprechung des Inhalts im Unterricht stattfinden, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema zu unterstützen und zu gewährleisten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die historischen Fakten zu den Terroranschlägen und den Verantwortlichen kennen. erfahren, welche kurz- und langfristigen politischen und gesellschaftlichen Folgen die Taten hatten. machen sich mit dem Begriff Islamismus vertraut. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Fakten zu den Terroranschlägen und den Verantwortlichen aus dem Internet, bewerten diese und wählen sie bedarfsgerecht aus. arbeiten mit Primärquellen, Darstellungen und Videomaterial.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II
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