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Bildung und Konjugation regelmäßiger Verben im Französischen: les verbes en -er

Interaktives

In diesem Arbeitsmaterial erschließen die Lernenden mithilfe von Arbeitsblättern und interaktiven Übungen die Regeln zur Bildung der regelmäßigen Verben auf -er im Französischen und üben die Konjugation der Verben in Sätzen. Die Verwendung von Verben ist unerlässlich, um sich in der Zielsprache ausdrücken und kommunizieren zu können. Zu den wichtigen Verben, die Schülerinnen und Schüler im Französisch-Unterricht recht früh kennenlernen, gehören beispielweise avoir und être . Des Weitern ist Konjugation der Verben auf -er eine der ersten, die im Französisch-Unterricht gelernt wird. In diesem Arbeitsmaterial, das im ersten Lernjahr Französisch sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II oder der Berufsschule eingesetzt werden kann, erlernen die Schülerinnen und Schüler das Konjugieren der Verben auf -er in spielerischen Übungen, einfachen Sätzen und Lückentexten. Auf dem Arbeitsblatt erschließen die Lernenden anhand eines kurzen Textes die Regeln der Bildung der regelmäßigen Verben auf -er . Zunächst markieren sie alle Verben in einem kurzen Text zum Thema Schule . Die Schülerinnen und Schüler leiten mithilfe der Verben im Text die Endungen ab und formulieren eine Regel zur Bildung der Verben. Im nächsten Schritt üben sie in Partnerarbeit in Form eines Würfelspiels, einige Verben auf -er zu konjugieren und mithilfe von Textbausteinen kurze Sätze zu bilden. Anschließend ergänzen die Schülerinnen und Schüler in drei schriftlichen Übungen Personalpronomen und Verben und bilden Sätze mit den passenden Verbformen. In den interaktiven Übungen kann das Konjugieren der französischen Verben auf -er eigenständig wiederholt werden. Ein Buchstabensalat aktiviert das Vorwissen der Lernenden. Anschließend bilden sie in einem Kreuzworträtsel erste Konjugationsformen, bevor diese in einem Lückentext im Zusammenhang angewendet werden. Ein interaktives Quiz prüft zum Abschluss das Wissen der Schülerinnen und Schüler über die Verben auf -er . Verben auf -er im Französisch-Unterricht Die Verben auf -er bilden die größte Gruppe der regelmäßigen Verben im Französischen. Beherrschen die Schülerinnen und Schüler die Konjugation dieser Verben, können sie viele Vokabeln richtig konjugieren und anwenden. Damit erlangen sie viele neue Möglichkeiten, sich in der Fremdsprache adäquat und treffend auszudrücken . Auch für das Erlernen weiterer Zeiten im Französischen ist es wichtig, dass die Konjugation von Verben im Präsens sicher erfolgt. Sie bildet den Grundstein für viele weitere Tempora und Modi. Didaktische Analyse Da die Endungen der Verben auf -er in vielen Konjugationsformen nicht zu hören sind, müssen sie insbesondere schriftlich häufig wiederholt werden, damit den Schülerinnen und Schülern keine Fehler unterlaufen. Durch viele unterschiedliche Übungsformate auf den Arbeitsblättern und in den interaktiven Übungen verinnerlichen die Schülerinnen und Schüler die Verbendungen. Beherrschen sie das Konjugieren erster Verben, sind sie nicht weiter auf erlernte feststehende Ausdrücke angewiesen, sondern können eigenständig erste Sätze formulieren. Für die Lernenden ist dies ein großer Schritt in Richtung des eigenständigen Anwendens der französischen Sprache. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen anhand eines Textes die Regeln zur Bildung der regelmäßigen Verben auf -er . trainieren die Konjugation regelmäßiger Verben. bilden vollständige Sätze mithilfe von Satzbausteine. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Textkompetenz, indem sie zielbezogen einen Text bearbeiten. nutzen interaktive Übungen zum Einüben der Konjugationen und zum selbstständigen Überprüfen ihres Wissen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren das kooperative Lernen, indem sie in Partnerarbeit Verben konjugieren und Sätze bilden. trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Formulieren von Regeln und das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben. schätzen ihre Fähigkeiten richtig ein und wiederholen Übungen bei Bedarf.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Gruppenarbeit mit Rollenkärtchen optimieren – in allen Fächern

Kopiervorlage

Gruppen-Management mit Rollenkärtchen – vom Zeit-Manager zur Moderatorin hin zur Schriftstellerin oder dem Lautstärkeregler: Mithilfe dieses Materials optimieren die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit im Team – in allen Fächern. In diesem Arbeitsmaterial finden Sie Rollenkärtchen, einen strukturellen Ablaufplan für die Gruppenarbeit sowie Vorlagen für Arbeitsaufträge und Auswertungsraster. Teamwork wird im Arbeitsalltag großgeschrieben und in der Schule häufig eingesetzt. Unabhängig von fachlichen Inhalten konzentriert sich dieses Arbeitsmaterial ­­– bestehend aus insgesamt drei Kopiervorlagen – auf das Methoden training. Das Material sollte mit simplen Arbeitsaufträgen eingeführt werden. Bei regelmäßigem Einsatz können die Aufträge dann Schritt für Schritt komplexer und/oder umfangreicher werden. Es bietet sich außerdem an, die Gruppenarbeit im Anschluss gemeinsam zu reflektieren und auszuwerten. In diesem Arbeitsmaterial finden Sie Rollenkärtchen, einen strukturellen Ablaufplan für die Gruppenarbeit (für die Zeit-Managerin beziehungsweise für den Zeit-Manager besonders wichtig) sowie Vorlagen für Arbeitsaufträge und Auswertungsraster , die sich selbstverständlich individualisieren und an die Lerngruppen anpassen lassen. Die erste Kopiervorlage enthält sechs verschiedene Rollenkärtchen und zwei Blanko-Vorlagen für zusätzliche Ideen der Schülerinnen und Schüler oder der Lehrkräfte. Die Rollenkärtchen sollten zu Beginn der Gruppenarbeit selbstständig im Team verteilt werden. Selbstverständlich kann jedes Teammitglied mehrere Rollen übernehmen. Der Ablaufplan in der zweiten Kopiervorlage sollte dem Team jederzeit vorliegen, er dient auch zur zeitlichen Orientierung. Die zeitliche Struktur ist exemplarisch für eine Unterrichtsstunde von 45 Minuten zu verstehen und kann selbstverständlich je nach Dauer der Unterrichtseinheit individualisiert werden. Die drei hier genannten Bewertungskriterien (Vollständigkeit, äußere Form, Anzahl der Fehler), die in der dritten Kopiervorlage aufgegriffen werden, sind dabei als Vorschlag zu verstehen. Die dritte Kopiervorlage enthält zum einen die Vorlage für fachspezifische Arbeitsaufträge und zum anderen ein Auswertungsraster für die Gruppenarbeit . Der Arbeitsauftrag kann zusätzlich in einem verschlossenen Umschlag überreicht werden, was der Erfahrung nach die Motivation enorm steigert. Das Auswertungsraster spiegelt die fachlichen Leistungen der einzelnen Gruppenmitglieder. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten methodisch im Team. arbeiten strukturiert und selbstorganisiert. können Verantwortung für ihren Aufgabenbereich übernehmen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Scratch – die ideale Programmiersprache für den Einstieg

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

Dieser Fachartikel erklärt, was genau hinter der Programmiersprache Scratch steckt, warum sie super für den Einstieg geeignet ist und welche Unterrichtsmaterialien am besten dafür zugeschnitten sind, um mit Schülerinnen und Schülern Scratch zu programmieren. Was ist Scratch überhaupt und warum ist es optimal für den Einstieg ins Programmieren geeignet? Scratch ist eine einfache grafische Programmiersprache , die speziell entwickelt wurde, um Kindern erste Programmiererlebnisse zu ermöglichen. Die Programmierung erfolgt grafisch, das heißt es wird über eine visuelle Darstellung programmiert. Farbige Bausteine werden per Drag and Drop zu Stapeln angeordnet. Das Besondere ist, dass die Blöcke so designed sind, dass sie nur dann zusammenpassen, wenn dies syntaktisch auch Sinn macht. Ein bisschen wie beim Puzzeln. So entstehen keine Syntaxfehler – ein großer Vorteil. Genau aus diesem Grund eignet sie sich perfekt für den Einsatz in der Grundschule , denn bereits Kinder und Jugendliche ohne technische Vorkenntnisse erfahren mit Scratch schnelle Lernerfolge. Mit Scratch ist es möglich, einfache Spiele, Quizze und Animationen zu programmieren. Dadurch ergibt sich ein breites Spektrum an fächerübergreifenden Einsatzmöglichkeiten (etwa Sachunterricht, Sport, Deutsch, Mathematik). Scratch ist für Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse geeignet. Das Besondere an Scratch ist, dass es für jedes Leistungsniveau einsetzbar ist – für Einsteigerinnen und Einsteiger ohne jegliche Vorkenntnisse, aber auch für Fortgeschrittene, um komplexe Anwendungen zu programmieren.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Mikroelektronik im Unterricht

Dossier

Die Mikroelektronik spielt in der immer moderner werdenden Welt eine zunehmend wichtige Rolle. Mikroelektronik ist in (fast) allen elektronischen Geräten enthalten: zum Beispiel in Smartphones, Monitoren, Schultaschenrechnern, WLAN-Radios, Bluetooth-Lautsprechern, elektronischen Küchen- oder Körperwaagen oder Displays mit Anzeigen von Zug- oder Bus-Verspätungen. In Computern und Smartphones befinden sich Mikroprozessoren , die alle möglichen Berechnungen durchführen können. Für konkrete Anwendungen gibt es außerdem flexible Mikrocontroller und spezielle anwendungsspezifische integrierte Schaltungen. Alle Bausteine der Prozessoren und Controller werden auf Mikrochips vereint. Die Bedeutung des Mikroelektronik-Chipdesigns beziehungsweise der Hardware-Entwicklung soll mit dieser Themensammlung auch Schülerinnen und Schülern im Unterricht vermittelt werden. Lehrkräfte finden hier also Informationen, Anregungen und Unterrichtsmaterialien zur Einführung in die Mikroelektronik . Ergänzend stehen Arbeitsblätter und Unterrichtsanregungen zu mit der Mikroelektronik verwandten Unterrichtsthemen wie der Halbleiterphysik zur Verfügung. Die Materialien sind im MINT-Unterricht der Sekundarstufen einsetzbar, zum Beispiel in den Fächern Physik, Informatik oder Technik. Schülerwettbewerb "INVENT a CHIP" Herausgeber dieser Themensammlung ist der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e. V. (VDE). Dieser setzt sich seit vielen Jahren für die praxisorientierte Nachwuchsförderung ein, mit dem Ziel junge Menschen für Zukunftstechnologien zu gewinnen. Mit zahlreichen Initiativen weckt der VDE Begeisterung für Technik und engagiert sich für eine moderne Ingenieursausbildung. Eine herausragende Initiative der Nachwuchsförderung stellt der Schülerwettbewerb "INVENT a CHIP" dar, der seit 2006 vom VDE jährlich durchgeführt wird, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Instituts für Mikroelektronische Systeme der Uni Hannover (IMS). Zielgruppe des Wettbewerbs sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 , die über ihre Lehrkräfte beziehungsweise den Unterricht erreicht werden sollen.

  • Fächerübergreifend
  • MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Binärcode und Codierung – die Sprache der digitalen Welt

Kopiervorlage

Wie verarbeiten eigentlich Computer oder Smartphones Daten? Was haben die arabischen Zahlen mit dem Binärcode gemeinsam? Mithilfe dieser Arbeitsblätter lernen die Schülerinnen und Schüler ausgehend von Ziffern und Zahlen den Binärcode als Sprache der Computer und Smartphones kennen. Unser Alltag ist von Zahlen geprägt. Doch was haben die arabischen Zahlen mit dem Binärcode gemeinsam und warum können Computer unser Dezimalsystem nicht direkt verarbeiten? Ausgehend von unserem Zahlensystem über den BCD-Code, die Ganzzahlen bis zu den Gleitkommazahlen lernen die Schülerinnen und Schüler Unterschiede und Gemeinsamkeiten von analoger und digitaler Welt kennen. Darüber hinaus erfahren sie, was BCD, ASCII und Unicode bedeuten und wie diese die digitale Welt prägen. Damit sind die Grundlagen für die Verarbeitung von digitalen (Zahlen-)Informationen in der Informatik gelegt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Herkunft unseres Zahlensystems kennen (Arbeitsblatt 01). unterscheiden zwischen analoger und digitaler Welt (Arbeitsblatt 01). lernen die Fachbegriffe Bit und Byte kennen (Arbeitsblatt 01). stellen den Zusammenhang zwischen Dezimalzahlen und Bit-Schreibweise her (Arbeitsblatt 02). codieren mit dem BCD-Code die Ziffern 0 bis 9 (Arbeitsblatt 02). notieren ihren Geburtstag als binär codierte Dezimalzahlen (Arbeitsblatt 02). lernen den Begriff/Datentyp Integer kennen (Arbeitsblatt 03). berechnen den Wert eines Integers mit oder ohne Vorzeichen (Arbeitsblatt 03). lernen den Begriff/Datentyp Fließkommazahl kennen (Arbeitsblatt 04). erfahren etwas zu Normen in der Technik (Arbeitsblatt 04). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen spezielle Online-Umrechner im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren gemeinsam Anwendungen und Grenzen des Datentyps Integer. erfahren gemeinsam die Grenzen von Binärcode im normalen Alltagsgebrauch.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Interaktive Übungen zum Museumsbesuch

Interaktives / Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Museumsbesuch" bietet ein Paket interaktiver Übungen sowie verschiedener Kopiervorlagen und Arbeitsblätter, die zur Vor- und Nachbereitung eines Museumsbesuchs im Rahmen des Kunst-Unterrichts dienen. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler ein Museum, berühmte Künstlerinnen und Künstler sowie eigene Interesse spielerisch kennen. Dieses interaktive Arbeitsmaterial umfasst verschiedene, sowohl digitale als auch klassische Print-Übungsformate und dient zur Vor- und Nachbereitung eines Museumsbesuches. Durch die digitalen Interaktivaufgaben lernen die Schülerinnen und Schüler wesentliche Museum sbegriffe kennen und ordnen sie passenden Inhalten zu. Dabei lernen sie unter anderem, was beispielsweise eine Kuratorin oder ein Kurator macht. Des Weiteren dreht sich im Lückentext der zweiten interaktiven Übung alles um Museumsregeln , also wie man sich in einem Museum richtig verhält. Besonders für Schülerinnen und Schüler, die zum ersten Mal ins Museum gehen, ist dies hilfreich. In der dritten Übung lernen die Schülerinnen und Schüler vier berühmte Künstlerinnen und Künstler kennen und verknüpfen sie beim Memory spielerisch mit einem wesentlichen Begriff ihres Schaffens. Es bietet sich an, diese Übung im Kunst-Unterricht durch Bildmaterial und/oder praktische Arbeiten zu ergänzen. Ergänzend zu den digitalen interaktiven Übungsformaten lohnt sich ein Blick in die drei interaktiven Kopiervorlagen , die Suchspiele im Museum und einer spielerischen Beschäftigung mit einem Lieblingskunstwerk . In den digitalen Übungsformaten lernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Museumsbegriffe sowie -regeln kennen und setzen sich mit berühmten Künstlerinnen und Künstler auseinander. In den Kopiervorlagen und Arbeitsblättern erhalten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus zunächst in Form eines Suchspiels auf zwei Seiten verschiedenste Suchaufträge. Auf diese Weise lernen sie nicht nur das Museum kennen, sondern schulen auch ihre Wahrnehmung. Einige Bilder der Ausstellung werden zum Erfüllen der Aufgaben genauer betrachtet. Die Sammlung der Aufgaben ist sehr vielfältig – hier können Sie als Lehrkraft lerngruppenspezifisch differenzieren . Außerdem sind die Aufgaben möglichst allgemein formuliert, sodass sie für viele Ausstellungen benutzbar sind. Sie können die Aufgaben selbstverständlich je nach Ausstellung anpassen und entsprechend individualisieren . Das Suchspiel enthält hauptsächlich Aufgaben für einen lockeren Einstieg und zur Orientierung im Museum. In Teilen beginnt hier ebenfalls die intensivere Auseinandersetzung mit einzelnen Kunstwerken. Die Aufgaben des zweiten Arbeitsblattes beziehen sich speziell auf das Museum Berggruen in Berlin , lassen sich aber auch wunderbar als Grundlage für einen anderen Museumsbesuch nutzen und entsprechend individualisieren. Während eines Museumsbesuchs können die Lernenden mithilfe des dritten Arbeitsblattes ihre persönlichen Interessen herausarbeiten und ein Lieblingskunstwerk näher betrachten. Sie bearbeiten dazu verschiedene Aufgaben. Der Schwerpunkt liegt hier beim Wahrnehmen, Fantasieren und Schreiben und ist für eine intensivere Auseinandersetzung mit einzelnen Kunstwerken angelegt. Alle Kopiervorlagen enthalten sowohl Aufgaben für einen lockeren Einstieg und zur Orientierung im Museum als auch für eine intensivere Auseinandersetzung mit einzelnen Kunstwerken. Außerdem bieten sie eine Grundlage zur Weiterarbeit für den anschließenden Kunstunterricht in der Schule – auch in Form praktischer Arbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen zentrale Begriffe, Berufe und Regeln im Museum. lernen herausragende Künstlerinnen und Künstler sowie eigene Interessen im Umgang mit Kunstwerken kennen. schulen ihre Wahrnehmung und können diese beschreiben und reflektieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten interaktive Übungen und erlangen Sicherheit im Umgang mit dem Computer/Tablet. entwickeln ein Bewusstsein für unterschiedliche Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. kennen das richtige Verhalten im Museum. verhalten sich rücksichtsvoll am außerschulischen Lernort.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

The UK's politics and parties: interaktives Arbeitsmaterial

Interaktives

In diesem interaktiven, digitalen Arbeitsmaterial recherchieren die Schülerinnen und Schüler im englischsprachigen Netz nach Informationen zu Parteien, Institutionen und zur "Royal Family" und stellen die Ergebnisse in Form von PowerPoint-Präsentationen vor. Ziel ist es, ein fundiertes Wissen zur politischen Landschaft des United Kingdom zu gewinnen und begründet Stellung zu einer Parteienpräferenz zu nehmen. Mit diesem digitalen, interaktiven Arbeitsmaterial können sich Ihre Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Parteien und Institutionen in Großbritannien verschaffen. Dabei erhalten sie eine digitale Arbeitsseite mit Arbeitsaufträgen, die mit Videos und möglichen englischsprachigen Recherchelinks gespickt zu einer intensiven Internetrecherche zur politischen Landeskunde des United Kingdom einladen. Im Sinne der Binnendifferenzierung können die Linkvorschläge als Unterstützung des Rechercheprozesses genutzt (jedoch durchaus mit eigenen erweitert werden) sowie verschiedene Sozialformen je nach Lerngruppe gewählt werden. Ebenso ist es möglich, Einzelaufgaben an verschiedene Gruppen zu verteilen, die im Anschluss ihre Ergebnisse per PowerPoint-Präsentationen veranschaulichen. Ziel dieses Arbeitsmaterials ist es, einen guten Überblick über grundlegende politische Strukturen, Institutionen und Parteien zu bekommen und sich eine eigene politische Meinung auf Basis dieses Wissens zu bilden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen politische Institutionen, Strukturen und Parteien Großbritanniens kennen. schulen ihr Leseverstehen sowie Hörsehverstehen in der englischen Sprache. bilden sich eine eigene politische Meinung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielorientiert auf englischsprachigen Webseiten. präsentieren Ergebnisse verständlich und anschaulich per PowerPoint. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. arbeiten selbstständig.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Comment writing made easy

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial üben sich die Schülerinnen und Schüler im "Comment"-Schreiben und beschäftigen sich intensiv mit dem richtigen Argumentieren für ihre eigene Position zu einem Thema. Dabei steht ihnen ein Leitfaden mit einer Wortschatzliste sowie geleitete und freie Übungsformate zur Verfügung. Ein Erwartungshorizont rundet das Dokument ab – alles praktisch in einem Download. Comment Writing kann man immer (einmal wieder) üben und ist für viele Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der Schule eine wichtige Fertigkeit. In externen Sprachprüfungen, Aufnahmeprüfungen für Ausbildungsinstitute oder Universitäten, manchmal auch bei Einstellungsverfahren kann das Schreiben eines englischen Comments gefordert werden. Bei der Fachhochschulreifeprüfung ist es oft ein erheblicher Teil der Abschlussprüfung. Immer mehr Schülerinnen und Schüler nehmen Übungsmöglichkeiten seltener oder gar nicht mehr wahr. Auch das stellt ein Problem dar – und sorgt dafür, dass man mehr Übungsgelegenheiten schaffen muss, die niederschwellig sind und die Jugendlichen "ins Schreiben " bringen. Das ist eines der Ziele, das mit dem vorliegenden Material erreicht werden soll. Es sollen außerdem Grundlagen gefestigt werden ( Wortschatz , Wissen über den generellen Aufbau eines Comments ), damit sie in Zukunft eigenständiger Comments nach Aufgabenstellung bearbeiten können. Die beigefügten Musterlösungen sollen Lehrenden und Lernenden gleichermaßen als Wegweiser für die Bewältigung der Comment - Writing -Aufgaben dienen. Dieses Material dient der Übung und der Festigung und kann auf verschiedene Art eingesetzt werden. Sollte es zum Einstieg in das Thema Comment Writing genutzt werden, kann man sich durchaus verschiedene Einstiege vorstellen, beispielsweise durch Abfragen an der Tafel, durch eine Kartenabfrage oder durch einen Summary Star . Generell kann das Material auch als Selbstlernmaterial (bei starken Lerngruppen) oder zur Wiederholung dienen. In schwachen Lerngruppen kann man das Lehrmaterial begleitend und enganleitend als Step-by-Step- Einführung ins Comment Writing mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam machen. Die Lernenden erkennen mithilfe dieses Materials, warum überhaupt ein Comment geschrieben werden soll und wie es verfasst wird. Ein Leitfaden, wie man ein gutes Comment verfasst und warum es wichtig ist, diese Kompetenz gründlich zu üben und stets zu verbessern, unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei. Durch ein Guided Writing erhalten die Lernenden eine Anleitung zum Verfassen eines Comments . Ein geleitetes und ein wesentlich freieres Comment Writing umfasst dieses Übungsformat. Mit verschiedenen Wortschatz-Hilfen können sie ein Comment gelungen niederschreiben. Letztlich sollen die Schülerinnen und Schüler ein Comment korrigieren und ihre eigene bessere Version schreiben. Darüber hinaus gibt es weitere Hinweise und es wird eine nähere Beschäftigung auch mit bereits selbst geschriebenen Comments angeregt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aktiv mit dem Schreibprozess eines fremdsprachigen Textes auseinander. üben sich in der Fremdsprache schriftlich auszudrücken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tragen eigene Arbeiten im Plenum vor. befassen sich kritisch mit den eigenen Arbeitsergebnissen und denen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Multimedia-Projekt: Stolpersteine gegen das Vergessen

Tool-Tipp

Das Projekt "Stolpersteine NRW" digitalisiert Stolpersteine, die an Verfolgte und Ermordete des Nationalsozialismus erinnern. Auf einer Website mit dazugehöriger App werden nicht nur die Stolpersteine erfasst, sondern auch die Lebensgeschichten der Menschen dahinter erzählt.

  • Geschichte / Früher & Heute

How to write about Africa – rassismuskritischer Englisch-Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre interkulturellen Kompetenzen, indem sie den provokativen Aufsatz "How to write about Africa" des kenianischen Autors Binyavanga Wainaina lesen, analysieren und ihre eigene Sichtweise hinterfragen. Diese Unterrichtseinheit lässt sich in der Oberstufe innerhalb des Themenfeldes "Postcolonialism & Migration" bei dem Thema "Nigeria" verorten. Die Einheit konzentriert sich auf einen Aufsatz des kenianischen Autors Binyavanga Wainaina, der sich kritisch mit der Darstellung des afrikanischen Kontinents in der westlichen Welt (insbesondere der Medien) auseinandersetzt und sich für eine realistischere, vielseitigere Darstellung der 54 afrikanischen Länder im Westen einsetzt. So werden in dieser Stunde zahlreiche Kompetenzen der Lernenden gleichzeitig gefördert: interkulturelle Kompetenzen , indem sie sowohl lernen, wie eine rassismuskritische Auseinandersetzung mit dem afrikanischen Kontinent aussehen sollte, als auch darüber hinaus ihre eigenen Vorurteile reflektieren das Leseverstehen , indem sie sich über verschiedene Aktivitäten detailliert mit dem Text auseinandersetzen das Hör-/Sehverstehen , indem die Schülerinnen und Schüler Fragen zu einem Interview mit dem Autor beantworten das Sprechen , indem sie sich immer wieder mit Sitznachbarinnen und Sitznachbarn austauschen und am Ende der Einheit gemeinsam eine Checkliste/Poster erstellen methodische Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens, Hör-/Sehverstehens durch verschiedene Aufgabenformate Außerdem wird das Material einer heterogenen Schülerschaft gerecht, indem es zu jeder Phase Unterstützungssysteme (Binnendifferenzierung) und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Teil des Leseverstehens sowie Hör-/Sehverstehens anbietet. Das Thema "Afrika-Bilder" im Englisch-Unterricht Das vorliegende Thema lässt sich im Abiturthema "Postcolonialism & Migration – Nigeria" verorten. Die hier erstellte Einheit bietet sich insbesondere direkt zu Beginn der Unterrichtsreihe zum Thema an, damit einer Reproduktion von Rassismen und der einseitigen Darstellung des afrikanischen Kontinents im Westen vorgebeugt werden kann. Dies ist ein sehr wichtiges Ziel, da man kolonial-rassistische Darstellungen und Afrika-Bilder immer noch in zahlreichen Büchern und Materialien zum Thema findet, selbst wenn diese hochaktuell und neu sind. Das "Afrika-Bild" als Gegenbild zum weißen Europa basiert auf kolonialen Fantasien und ist meist geprägt von hierarchischen, afro-pessimistischen Konstrukten. Doch Afrika ist ein Kontinent mit 54 verschiedenen Ländern und kein einzelnes, großes Land, das in bestehende Vorurteile passt. Statt dieser Vorurteile sollte die Diversität dieses Kontinents behandelt werden. Im Anschluss an die Auseinandersetzung mit dem Aufsatz selbst schließt sich ein Interview (YouTube) mit dem Autor an, da sich seine Inhalte somit noch besser verstehen sowie vertiefen lassen und er auch selbst als Person beziehungsweise Aktivist auf die Schülerinnen und Schüler wirken kann. Rassismuskritik im Englisch-Unterricht Am Ende der Einheit können die Lernenden ihre eigenen Vorurteile nochmals reflektieren und erörtern, inwiefern sich diese geändert haben. Die kritische Reflexion erfolgt insbesondere durch weiß positionierte Schülerinnen und Schüler, da diese selbst durch das Privileg ihrer Hautfarbe gegenteilige Erfahrungen auf der Welt machen und eher mit positiv konnotierten Vorurteilen (wohlhabend, gebildet etc.) konfrontiert werden. BIPOCs im Klassenzimmer (Black, Indigenous, People of Color) sind oft schon durch eigene Rassismus-Erfahrungen sensibilisiert und können gegebenenfalls auch eigene Erfahrungen beitragen. Lehrkräfte sollten sie allerdings nicht darauf ansprechen und davon ausgehen, dass sie zu diesem Thema etwas sagen können oder wollen. Entsprechende Schülerinnen und Schüler sollten nur etwas äußern, wenn sie es wirklich wollen. Die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Stereotypen zum afrikanischen Kontinent liegt bewusst erst am Ende der Einheit, damit diese nicht mehr weiter reproduziert werden, sondern im Idealfall durch das neue Wissen ersetzt und in Zukunft kritisch reflektiert werden können. Fächerübergreifendes Arbeiten Um ahistorisches, vereinfachendes und wertendes Vorgehen vorzubeugen, bietet sich die Zusammenarbeit mit dem Fach Geschichte an. Der Fachartikel "Rassismus verlernen: wie Schule dazu beitragen kann" eröffnet Lehrkräften Möglichkeiten der antirassistischen Bildungsarbeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihr Leseverstehen sowie Hör-/Sehverstehen in der englischen Sprache. lernen die kritische Sichtweise eines kenianischen Autors zur westlichen Darstellung des afrikanischen Kontinents kennen. setzen sich systematisch mit den Stereotypen in der westlichen Welt über den afrikanischen Kontinent auseinander. reflektieren ihre eigenen Vorurteile. überdenken, wie sie in Zukunft rassismuskritischer handeln und denken können. Medienkompetenz entnehmen einem Essay kritisch Informationen. werten ein Video-Interview aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in der Teamarbeit geschult, indem sie kontroverse Inhalte gemeinsam diskutieren und Lösungen finden. gehen respektvoll mit Erfahrungsberichten und Meinungsäußerungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Exoplaneten

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Exoplaneten" erarbeiten sich die Lernenden zwei wichtige Nachweismethoden extrasolarer Planeten. Zum einen die Transitmethode und zum anderen das Verfahren der Radialgeschwindigkeitsanalyse. Die Arbeitsblätter nehmen Bezug auf ein Poster zur Vergabe des Nobelpreises 2019 für Physik. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden.Der erste Nachweis eines Exoplaneten (51 Pegasi b) gelang 1995 mithilfe der Radialgeschwindigkeitsmethode. Viele weitere Entdeckungen weit entfernter Planeten und Planetensysteme sollten folgen, wobei ein großer Teil dieser Objekte mithilfe der Transitmethode aufgespürt wurde. Die Unterrichtseinheit thematisiert daher beide Methoden, wobei Computersimulationen und Originaldaten einen besonders motivierenden und schüleraktivierenden Unterricht ermöglichen. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema "Exoplaneten" im Unterricht Die Unterrichtseinheit verbindet Inhalte der Oberstufen-Physik (beispielsweise den Dopplereffekt, die Aufnahme und Interpretation von Spektren sowie die Darstellung und Auswertung von Daten) mit interessanten Fragen der modernen Astronomie. Dadurch werden Inhalte des Physik-Unterrichts in einen stark motivierenden und anwendungsorientierten Kontext gestellt. Vorkenntnisse Im Unterricht sollte die Wellen-Eigenschaft des Lichts bereits behandelt worden sein. Speziell sollten Kenntnisse vorhanden sein, wie man Lichtspektren aufnimmt (Prisma oder optisches Gitter) und auswertet. Didaktische und methodische Analyse Die Tatsache, dass man aus dem äußerst spärlichen Licht, das uns von weit entfernten Sternen erreicht, auf die Existenz extrasolarer Planeten schließen kann, stellt ein faszinierendes Thema dar, das in hohem Maße motivierende Impulse in den Physik- oder Astronomie-Unterricht einbringen kann. Die beiden Methoden zum Nachweis von Exoplaneten stellen inhaltlich und didaktisch unterschiedliche Anforderungen an die Lernenden. So ergibt die Transitmethode recht schnell eine anschauliche Vorstellung von dem Verfahren, wobei sich die Computersimulation als hilfreiches didaktisches Werkzeug erweist. Auch die Auswertung realer Transitkurven ist nicht besonders schwierig, zumal ein Beispiel Schritt für Schritt vorgerechnet wird. Die Radialgeschwindigkeitsmethode ist dagegen um einiges komplexer. So müssen der Dopplereffekt und die Spektralanalyse des Sternenlichts gut verstanden werden. Zudem ergeben sich unter Umständen Probleme bei der räumlichen Vorstellung, wenn es darum geht, den Einfluss der Inklination der Bahnebene der Planetenbahn zu verstehen. Auch hier erweist sich eine Computersimulation als äußerst hilfreich, da das Programm nicht nur die Entstehung der Geschwindigkeitskurven veranschaulicht, sondern darüber hinaus die Variation verschiedener Parameter erlaubt. So erhalten die Lernenden einen nahezu spielerischen und dennoch fachlich seriösen Zugang zu den komplexen Zusammenhängen. Interessant sind die Ergebnisse, welche die Lernenden für den Exoplaneten "51 Pegasi b" im Arbeitsblatt 4 erhalten: Eine Planetenmasse, die der des Jupiters entspricht, hingegen eine Umlaufbahn, deren Radius gerade mal 5 % der Astronomischen Einheit (Abstand Erde-Sonne) beträgt. Damals war das eine große Überraschung für die Astronomen, denn man war bis dahin doch eher davon ausgegangen, dass Planetensysteme ähnlich aufgebaut sein müssten wie unser Sonnensystem, also dass die Planeten mit kleiner Masse nahe dem Stern und die mit großer Masse weit entfernt zu finden sind. Die Entdeckung von "51 Pegasi b" bewies, dass es offenbar auch völlig anders sein kann. Es lohnt sich, auch im Unterricht auf diesem Aspekt einzugehen. Überhaupt eröffnet die Unterrichtseinheit den Einstieg in detaillierte und umfangreichere Recherchen zu den Themen Exoplaneten, habitable Zonen und Suche nach der Erde 2.0. Hier ergeben sich äußerst spannende und motivierende Aufgabenstellungen für Referate, Facharbeiten oder besondere Lernleistungen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Transitmethode zum Nachweis von Exoplaneten kennen und den Einfluss der Randverdunkelung der Sternenscheibe auf die Form der Lichtkurven. lernen den optischen Dopplereffekt kennen und wenden ihn an, um die Entstehung der Radialgeschwindigkeitskurven zu verstehen. werten eine Radialgeschwindigkeitskurve aus und bestimmen so die Masse des Exoplaneten Pegasi 51 b. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet und sammeln, sortieren und bewerten Informationen. verwenden Computersimulationen. binden Informationen eines Posters in ihre Lösungen ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgaben in Partner- und Gruppenarbeit. tauschen Informationen und Messergebnisse untereinander aus. diskutieren und hinterfragen Lösungen im Plenum.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Schwarze Löcher – rätselhafte Phänomene in den Tiefen des Universums

Unterrichtseinheit

Mit der Verleihung des Physik-Nobelpreises 2020 für den Nachweis der Existenz des supermassereichen Schwarzen Loches Sagittarius A* im Zentrum der Milchstraße an Reinhard Genzel, Andrea Ghez und Roger Penrose rückte die extrem aufwendige Erforschung des Universums einmal mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Die vorliegende Unterrichtseinheit hat zum Ziel, Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe ein schwieriges und sehr komplexes Thema – ohne die im Detail dafür notwendige, aber im Schulunterricht nicht mögliche höhere Mathematik – näherzubringen. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Erkenntnisse von Albert Einstein, die er mit seiner Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) im Jahr 1915 veröffentlichte, hatten die Existenz Schwarzer Löcher als natürliche Konsequenz der Raum-Zeit-Krümmung prognostiziert. Der laut der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften bisher überzeugendste Beweis für ein superschweres Schwarzes Loch mit einer Masse von rund vier Millionen Sonnenmassen im Zentrum der Milchstraße war die Bestätigung für jahrzehntelange akribische Forschung und Auswertung immenser Datenmengen mit den heute den Astrophysikern zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten. Der im Laufe von Milliarden von Jahren entstandene heute bekannte Kosmos hat aufgrund seiner ständig fortschreitenden Ausdehnung eine Größe von 1023 km überschritten und enthält Milliarden von Galaxien und Sternen. Den Lernenden wird zunächst mithilfe von Animationen, erläuternden Videos und Schaubildern die Entwicklung von Sternen und deren weiterer Verlauf in ihrem Lebenszyklus vorgestellt. So anschaulich wie möglich werden dann die Vorgänge besprochen, die ein Riesenstern auf seinem Weg über eine Supernova hin zum Schwarzen Loch nimmt. Die nur eingeschränkt zu verstehenden Fakten der ART Einsteins werden mithilfe von Videos und Animationen verständlich gemacht, bevor mit den Möglichkeiten der gymnasialen Oberstufenmathematik Begriffe wie Ereignishorizont und Schwarzschild-Radius eingeführt und hergeleitet werden. Der Nachweis von Schwarzen Löchern am Beispiel von Sagittarius A* wird anhand von Schaubildern im Arbeitsblatt 2 vorgestellt, erläutert und durch Berechnungen (Übungsaufgaben) verfestigt. Zudem wird die Bedeutung von Gravitationswellen und deren Messung als weiterer Nachweis für Schwarze Löcher besprochen. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Schwarze Löcher – rätselhafte Phänomene in den Tiefen des Universums Schwarze Löcher gehören noch immer zu den größten Rätseln des Universums, wenngleich ihre Existenz mit weltweit verbundenen Teleskopen immer besser nachgewiesen werden kann – wie etwa im Jahr 2019 durch eine radioteleskopische Aufnahme des mit 6,6 Milliarden Sonnenmassen gigantischen Schwarzen Loches M87* im Zentrum der Galaxie M87. Man weiß heute, dass Schwarze Löcher aus dem Tod eines Riesensterns entstehen können. Man vermutet Milliarden davon im Universum und es stellen sich Fragen: Was passiert genau in den Schwarzen Löchern? Wieviel Materie können Schwarze Löcher verschlingen? Wird unser Universum eines Tages komplett von Schwarzen Löchern verschlungen? Haben Schwarze Löcher Auswirkungen auf unser irdisches Leben? Wie verändern Schwarze Löcher das Universum? Handelt es sich bei allen dunklen Himmelskörpern um Schwarze Löcher? Neue Theorien tauchen auf, die mit naturwissenschaftlichen Methoden untersucht werden müssen, ob sie denn schlüssig sind und somit einen weiteren Schritt nach vorne bedeuten oder wieder verworfen werden müssen. Undurchschaubare Schwarze Löcher und ihre Wirkungen auf Raum und Zeit werden noch lange Ansporn sein für kreative Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihren Forschungsdrang! Vorkenntnisse Wichtig für ein grobes Verständnis sind das Newton'sche Gravitationsgesetz sowie die Kepler'schen Gesetze. Beide sollten im Rahmen des gymnasialen Physikunterrichts hinreichend besprochen sein, damit zum einen die mathematisch gut nachvollziehbaren Berechnungen zum Ereignishorizont und dem Schwarzschild-Radius durchgeführt werden können und zum anderen die daraus resultierenden Berechnungen zur Größe und Masse von Schwarzen Löchern. Didaktische und methodische Analyse Schwarze Löcher waren bis in die späten 1960er Jahre nur für Mathematikerinnen und Mathematiker sowie theoretische Physikerinnen und Physiker von Bedeutung, weil kein Weg zu ihrer Beobachtung vorstellbar schien. Zudem hielt man es für unwahrscheinlich, dass es Objekte mit einer derart unvorstellbar großen Dichte geben könnte. Auch der Name "black hole" oder "Schwarzes Loch" wurde erst Ende der 1960er Jahre geprägt. Zu einem Umdenken kam es, als erste astronomische Objekte im Röntgenlicht sowie ein extremer Strahlungsausstoß sogenannter Quasare nachgewiesen werden konnte. Der britische Physiker Stephen Hawking (1942–2018) konnte in den 1980er Jahren zeigen, dass in der Umgebung verschiedener Schwarzer Löcher physikalische Effekte auftreten konnten, bei denen Strahlung nach außen abgegeben werden kann – völlig widersprüchlich zum ursprünglichen Bild des Schwarzen Loches. Bis in die 1990er Jahre konnten einige Kandidaten für stellare Schwarze Löcher von nur wenigen Sonnenmassen in Doppelsternsystemen gefunden werden – ein Nachweis für supermassive Schwarze Löcher im Zentrum vieler Galaxien stand noch aus. Dies war der Auslöser für den Astrophysiker Reinhard Genzel und die Astrophysikerin Andrea Ghez, das Zentrum unserer Milchstraße genau zu untersuchen. In jahrelangen Forschungen fanden sie – übereinstimmend – die Bahnen mehrerer Sterne, die sich auf elliptischen Bahnen um ein Zentrum drehen. Als besonders interessant stellte sich der innerste Stern, mit S2 bezeichnet, heraus. Er brauchte nur 16 Jahre für einen Umlauf; die von den Forschenden beobachteten Bahnparameter ließen nur einen Schluss zu – im Zentrum unserer Milchstraße muss sich ein supermassereiches Schwarzes Loch (Sagittarius A*) mit einer Masse von rund vier Millionen Sonnenmassen befinden. Der mithilfe von weltweit zusammengeschlossenen riesigen Teleskopen gefundene Nachweis ist ein Meilenstein der Astrophysik und hat durch die Verleihung des Nobelpreises für Physik im Jahr 2020 für weltweites Aufsehen gesorgt. Noch nicht völlig eindeutig ist, welche Rolle die Schwarzen Löcher in der Kosmologie einnehmen. Ein großes Problem ist, wie Schwarze Löcher so schnell entstehen und in so kurzer Zeit solche gigantischen Materiemengen ansammeln konnten. Sind die supermassereichen Schwarzen Löcher vielleicht die "Geburtshelfer" für Galaxien? Viele Fragen, die auf Antworten warten. Die hinter all diesen Fragen und bisherigen Erkenntnissen steckende Physik ist aufgrund der dafür notwendigen Mathematik äußerst kompliziert und im gymnasialen Unterricht nicht anwendbar. Dennoch ist die Allgemeine Relativitätstheorie eine Theorie der klassischen Physik und macht es möglich, mit Gesetzmäßigkeiten wie dem Gravitationsgesetz von Newton und den Kepler'schen Gesetzen Berechnungen durchzuführen und damit ein grobes, aber ausreichendes Verständnis für den Aufbau und die Funktion Schwarzer Löcher zu erhalten. Zudem können durch relativ einfache Gleichungen die Schwarzschild-Radien für die Sonne und die Erde berechnen werden – die geringen Beträge zeigen uns, welche unvorstellbaren Kräfte herrschen müssten, damit auch diese beiden Himmelskörper zu Schwarzen Löchern zusammengekrümmt würden. Am Beispiel von Sagittarius A* kann man schließlich nachvollziehen, welche Größen und Massen sich für Schwarze Löcher ergeben können, wenn man das Sonnensystem verlässt und in das 26.000 Lichtjahre entfernte Zentrum der Milchstraße vorstößt. Die genannten Beispiele und Berechnungen zeigen den Lernenden unter anderem, um welche Größenordnungen es geht, wenn man vom Universum spricht. Schülerinnen und Schüler sollen mit dieser Unterrichtseinheit zu Schwarzen Löchern auch animiert werden, darüber nachzudenken, welche Rolle wir Menschen auf unserer Erde in diesem gigantischen Kosmos spielen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Entstehung, Aufbau und Wirkungsweise von Schwarzen Löchern beschreiben. kennen die Forschungsarbeit der beteiligten Astrophysiker, die zum Nachweis eines Schwarzen Loches geführt haben. können die physikalischen Gesetzmäßigkeiten Schwarzer Löcher herleiten und entsprechende Berechnungen ausführen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig Fakten und Hintergründe im Internet. können die Sachinhalte von Videos, Clips und Apps auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. müssen sich mit den Ergebnissen anderer Gruppen auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben eine gewisse Fachkompetenz, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freundinnen und Freunden diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II
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