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Ludwig XIV - der Sonnenkönig

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu Ludwig XIV. erforschen die Schülerinnen und Schüler durch eine Internetrecherche die Möglichkeit, die Person, das Umfeld und die Politik des Sonnenkönigs, der in Frankreich im 17. Jahrhundert als absoluter Monarch regiert hat. Anhand von drei unterschiedlichen Quellen (Gemälde, Schloss, Zitat) sollen in dieser Sequenz die Selbstdarstellung und das Selbstverständnis des absoluten Monarchen analysiert und mit der Selbstdarstellung der heutigen Prinzen von Wales verglichen werden. Außerdem nähert sich die Klasse der Theorie des Absolutismus an. Anhand vorgegebener Internetseiten werden auch die Entmachtung des Adels sowie das Leben bei Hofe untersucht. Je nach den Sprachkenntnissen der Klasse ist die Erarbeitung des Themas fächerverbindend mit dem Fach Französisch möglich. Der Einsatz der neuen Medien bringt methodische Abwechselung in den Alltag des Geschichtsunterrichts. Aufgrund der hohen Affinität der meisten Jugendlichen für die neuen Medien gelingt es, auch absolute Geschichtsmuffel zu motivieren. Viele Schülerinnen und Schüler haben Probleme. sich auf lange Schulbuchtexte ausreichend zu konzentrieren. Die vorgeschlagenen Seiten im Internet bieten für sie kurze, knappe Grundinformationen in einer nachvollziehbar gegliederten Form. Weitere Vorteile der Online-Arbeit: Die Anschaulichkeit beim virtuellen Besuch von Versailles bietet kein Printmedium, und benötigte Zusatzinformationen sind sofort abrufbar. Sogar der Gegenwartsbezug ist gegeben, denn heutzutage nutzen Monarchen das Internet zur Selbstdarstellung, und auch touristische Anziehungspunkte wie das Schloss von Versailles haben einen Internetauftritt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Selbstdarstellung der heutigen Prinzen von Wales. untersuchen vergleichend die Selbstdarstellung Ludwigs XIV. beschreiben ausgewählte Räume des Schlosses von Versailles mittels Panoramafotos und erkennen die Bedeutung des Schlosses als Machtmittelpunkt. holen mithilfe vorgegebener Links Informationen über Schloss und Bau ein und erschließen die Absichten des "Bauherrn" Ludwig XIV. arbeiten den Vergleich des Königs mit der Sonne heraus. definieren die Herrschaft Ludwigs XIV. (und vergleichen eventuell mit der des Prinzen von Wales). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit dem Internet als Informationsmedium. lesen die gefundenen Informationen, sammeln zusammenfassend und werten die Informationen aus. reflektieren kritisch, welche Vor- und Nachteile die Selbstdarstellung eines Herrschers in einem Gemälde und in einem Medium wie dem Internet hat. Geschichte Gezielte Recherche zu zweit Die Schülerinnen und Schüler sollten im Unterricht je nach Anzahl der Rechner in Partnerarbeit oder, wenn nötig, zu dritt arbeiten. Grundsätzlich ist die Form der gelenkten Recherche zu diesem Thema der freien Recherche vorzuziehen, da viele der möglichen Fundseiten für die Sekundarstufe I zu textlastig und schwierig sind. Die Arbeitsblätter können in ausgedruckter Form ausgehändigt oder als Datei direkt am Computer zur Verfügung gestellt werden. In diesem Fall könnte die Klasse sie mit dem PC bearbeiten und ihre Ergebnisse ausdrucken. Fächerverbindend arbeiten: Geschichte und Französisch Je nach den Fremdsprachenkenntnissen der Klasse ist auch eine fächerverbindende Erarbeitung des Themas im Geschichts- und Französischunterricht möglich. Im Rahmen der Landeskunde bietet sich - besonders an Gymnasien und im bilingualen Unterricht - parallel zum Geschichtsunterricht die Erarbeitung des Besuchs von Versailles und die Bedeutung des Absolutismus im Fach Französisch an. Zu diesen Bereichen gibt es ein französisches Arbeitsblatt, das sich ausschließlich auf französischsprachige Quellen bezieht. Die Aufgabenstellung ist der Quellenlage angepasst, wird also nicht eins zu eins vom Geschichts-Arbeitsblatt übertragen. Französisch Separate Aufgaben zu Versailles und Absolutismus Zu Versailles und der Zeit des Absolutismus gibt es ein französisches Arbeitsblatt, das sich ausschließlich auf französischsprachige Quellen bezieht. Die Aufgabenstellung ist der Quellenlage angepasst, also speziell auf die französischsprachigen Internetadressen zugeschnitten. Französischunterricht im 3. oder 4. Lernjahr Falls dieser landeskundliche Bereich allein im Französischunterricht bearbeitet werden sollte, finden Sie weitere Internetressourcen in französischer Sprache auf der Hauptseite dieser Unterrichtssequenz. Vorausgesetzt werden sollten je nach Schulform Französischkenntnisse im dritten oder vierten Lernjahr.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Fantasiereise zur Entspannung: Meditation für Kinder im Umgang mit Stress

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Fantasiereise zur Entspannung: Meditation für Kinder im Umgang mit Stress" zeigt den Schülerinnen und Schülern Methoden und Strategien zur Stressbewältigung im Alltag auf. Neben der Anwendung von Entspannungsübungen schreiben die Lernenden selbst Fantasiegeschichten für andere, die sie in Gruppen durch ein Video ausgestalten. Auch junge Schülerinnen und Schüler erleben heute schon Stress: Nach der Schule zur Nachhilfe, dann zum Sport oder zur Musik und abends noch eben zu Oma und Opa. Phasen der Ruhe und Entspannung kommen da oft zu kurz. Viele Kinder sind einen straffen Zeitplan gewohnt. Deshalb ist es sinnvoll, ihnen schon in jungen Jahren verschiedene Möglichkeiten und Techniken zur Entschleunigung, Achtsamkeit und Meditation aufzuzeigen, damit sie frühzeitig einen Weg für sich finden, wie sie mit Stress oder Druck und Überforderung umgehen können. Um die immer größer werdende Belastung von Kindern in der Grundschule und Sekundarstufe I entgegenzuwirken, lernen die Schülerinnen und Schüler in dieser Einheit zunächst den Begriff Stress kennen, bevor sie mit der Fantasiereise eine Methode zur Entspannung anwenden. Sie erfahren, dass die Fantasiereise Erholung bietet, dabei hilft, neue Perspektiven zu entwickeln, Lernprozesse in Gang zu setzen und Lösungen zu finden. Die Lernenden tauchen dabei nicht nur selbst in der Imagination ab, sondern drehen auch in Gruppen Videos über Entspannungsreisen für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Da sie dazu über die letzte Urlaubsreise angestoßen werden, eignet sich dieses Unterrichtsmaterial darüber hinaus auch dafür, vor oder nach den Ferien Ruhe in das Klassenzimmer zu bringen. Ziel der Einheit ist es, den Lernenden Methoden an die Hand zu geben, wie sie selbst Stress minimieren können, Konzentration und Achtsamkeit fördern und ihr Wohlbefinden damit steigern können. Die Schülerinnen und Schüler lernen dazu Strategien zur Stressbewältigung kennen und wenden sie in Gruppen an. Das Thema Fantasiereise im Unterricht Um mit dem immer größer werdenden Stress in Schule und Freizeit besser umgehen zu können, werden die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit für das Thema Stressbewältigung sensibilisiert. Sie lernen dazu Entspannungstechniken kennen und probieren verschiedene Strategien aus, die sie weiterentwickeln und an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. Als Grundlage dafür bietet sich zunächst die Fantasiereise an, um mit positiven Erinnerungen an den letzten Urlaub oder den Spaziergang durch den Wald Entspannung herbeizuführen. Vorkenntnisse Jegliche Vorkenntnisse zum Thema Stress werden mit diesem Unterrichtsmaterial für die Grundschule gemeinsam erschlossen. Die Nutzung des Internets wird vorausgesetzt. Da die Lernenden jedoch in Gruppen arbeiten, können sich die einzelnen Mitglieder gegenseitig unterstützen. Didaktisch–methodische Analyse Nach der Erkenntnis, was Stress eigentlich ist und wie Stress im Alltag auf den Einzelnen wirkt, begeben sich die Schülerinnen und Schüler zunächst auf eine Fantasiereise. Dabei ist zu beachten, dass es manchen Kindern in der Grundschule schwerfällt, ruhig sitzen zu bleiben und sich auf diese Form der Meditation einzulassen. Je nach Lerngruppe kann der Text deshalb ohne großen Aufwand gekürzt werden, sodass zunächst kleinere Phasen der Entspannung eingeübt werden können. Im Anschluss verfassen die Lernenden nach diesem Muster selbst einen kurzen Text, der zur Entspannung aufrufen soll. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler sich ihre Texte dann in der Gruppe vorlesen und einen auswählen, den sie visuell untermalen wollen, üben sich die Lernenden zunächst im geschützten Raum im Präsentieren. Gemeinsam wählen sie schließlich einen Text aus und bereiten den Dreh eines Videos vor. Sie entwickeln damit ihr eigenes Drehbuch, um ihre Fantasiegeschichte auch für andere verfügbar zu machen. Die Videos können je nach Medienausstattung der Schule dann im Unterricht oder auch zu Hause angefertigt werden. Entsprechende Kameras oder Handys müssten zur Verfügung gestellt werden. Alternativ können die Lernenden ihre Texte selbstverständlich auch vortragen und gemalte Bilder dazu präsentieren. Weitere Entspannungstechniken werden schließlich vorgestellt und in Kleingruppen erprobt, sodass die Lernenden im Anschluss an die Unterrichtseinheit in stressigen Situationen eigenverantwortlich Strategien zur Erholung einsetzen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Begriff Stress kennen. entwickeln selbst Entspannungstechniken für sich. schreiben Fantasiegeschichten für andere. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet. drehen selbst ein Video. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Empathiefähigkeit, indem sie sich in andere Schülerinnen und Schüler hineinversetzen. arbeiten konzentriert und zielführend in der Gruppe. nehmen die Vorschläge und Argumente der anderen auf und geben ein Feedback.

  • Fächerübergreifend / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

​Challenging gender roles in the world of work

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Englisch der Klassen 11–13 sensibilisiert Schülerinnen und Schülern für Geschlechterstereotype in der Arbeitswelt und bei der Berufswahl, indem sie diese analysieren und dekonstruieren. Sie erschließen die Entstehung und Wirkung von geschlechterbezogenen Klischees, vergleichen Daten zur Geschlechterverteilung diverser Arbeitsbereiche in Deutschland und dem Vereinigten Königreich und werten Erfahrungsberichte aus. Sie untersuchen Image-Kampagnen und entwickeln eine eigene Kampagne, um Geschlechterstereotypen abzubauen. Die Unterrichtseinheit „Gender roles in the world of work - analysing and challenging stereotypes" verbindet die Themen „Gender Issues" und „The World of Work" mit Fragen zu Geschlechterstereotypen, Berufswahl, Chancengleichheit und Fachkräftesicherung im Handwerk. Leitfrage ist, wie Stereotype entstehen, sich auf dem Arbeitsmarkt zeigen und abgebaut werden können. Die Einheit eignet sich besonders für die gymnasiale Oberstufe. Die Materialien fördern zentrale Kompetenzen des Englischunterrichts: Analysieren, Vergleichen, Diskutieren, Präsentieren und argumentatives Schreiben. Unterschiedliche Sozialformen und Aufgabenformate unterstützen selbstständiges und kooperatives Lernen. Kreative Transferaufgaben stärken Problemlösefähigkeit und adressatengerechtes Präsentieren. Die drei Arbeitsblätter folgen einem aufeinander aufbauenden Lernprozess. Zunächst reflektieren die Schülerinnen und Schüler Vorstellungen von „typischen Männer- und Frauenberufen" und untersuchen anhand von Videos, wann und wie Geschlechterstereotype entstehen und wirken. Historische und aktuelle Beispiele aus dem Handwerk erweitern die Perspektive. Anschließend analysieren sie Statistiken aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich, Fachtexte und persönliche Erfahrungsberichte. Dabei untersuchen sie, wie sich Stereotype in der Arbeitswelt und bei der Berufswahl zeigen und welche individuellen sowie strukturellen Barrieren entstehen können. Im dritten Teil analysieren sie Kampagnen, entwickeln eine eigene Imagekampagne für geschlechtsuntypische Handwerksberufe und reflektieren die Verantwortung verschiedener Akteurinnen und Akteure beim Abbau von Stereotypen. Die Unterrichtseinheit verbindet sprachliches Lernen mit gesellschaftlicher Bildung und Medienkompetenz. Sie unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, Rollenbilder kritisch zu hinterfragen, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu reflektieren und die Bedeutung von Diversität zu erkennen. Die Unterrichtseinheit greift mit den Themen Geschlechterstereotypen, Berufswahl, Chancengleichheit und Fachkräftesicherung im Handwerk eine gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Fragestellung auf. Sie knüpft an die Bildungspläne der gymnasialen Oberstufe im Fach Englisch an, insbesondere an die Themenfelder „Gender Issues" und „The World of Work". Anhand englischsprachiger Materialien entwickeln die Schülerinnen und Schüler kommunikative Kompetenzen und reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen kritisch. Das Thema hat einen hohen Gegenwarts- und Lebensweltbezug, da Jugendliche täglich mit Geschlechterrollen und Stereotypen in sozialen Medien, Werbung und ihrem persönlichen Umfeld konfrontiert werden. Zugleich besitzt es Zukunftsbedeutung: Fachkräftesicherung, Chancengleichheit und Diversität prägen zunehmend gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebens- und Berufswegen trägt dazu bei, eigene Vorstellungen zu hinterfragen und berufliche Möglichkeiten unabhängig von traditionellen Rollenbildern wahrzunehmen. Ziel ist es, Informationen auszuwerten, Perspektiven zu vergleichen und den Zusammenhang zwischen Geschlechterstereotypen, Berufswahl, ungleicher Repräsentation und Fachkräftesicherung kritisch zu beurteilen. Durch die Analyse von Vorbildern und Kampagnen sowie die Entwicklung einer eigenen Imagekampagne übertragen die Lernenden ihre Erkenntnisse auf konkrete Handlungssituationen. Eine abschließende Schreibaufgabe thematisiert die Verantwortung von Familie, Freundeskreis, Schule, Betrieben, Medien und Einzelpersonen beim Abbau von Stereotypen. Methodisch folgt die Einheit einem kompetenz- und handlungsorientierten Ansatz. Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit fördern selbstständiges und kooperatives Lernen sowie vielfältige Sprechanlässe. Statistiken, Fachtexte, Interviews, historische Beispiele, Kampagnen und Social-Media-Beiträge ermöglichen einen multiperspektivischen Zugang und stärken Analyse-, Bewertungs- und Argumentationskompetenz. Der Gestaltungsauftrag fördert kreatives Arbeiten, Transfer und adressatengerechte Kommunikation. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse zur Beschreibung und Auswertung von Statistiken sowie sprachliche Mittel zum Beschreiben, Vergleichen, Begründen und Diskutieren. Sprachliche Hilfen und strukturierte Aufgabenformate unterstützen den Kompetenzaufbau und erleichtern den Umgang mit den Materialien. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und vergleichen authentische englischsprachige Texte, Statistiken, Interviews, Kampagnen und Informationsmaterialien zum Themenfeld Gender Issues und The World of Work. ​​beschreiben, erklären und bewerten den Zusammenhang zwischen Geschlechterstereotypen, Berufswahl und Fachkräftesicherung im Handwerk anhand evidenzbasierter Argumente.​ ​​entwickeln begründete eigene Positionen zu gesellschaftlichen Fragestellungen und vertreten diese adressatengerecht in mündlicher und schriftlicher Form.​ ​​wenden themenspezifischen englischen Wortschatz sowie geeignete sprachliche Mittel zum Beschreiben, Vergleichen, Diskutieren, Argumentieren und Präsentieren sicher an.​ Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​analysieren, bewerten und reflektieren unterschiedliche analoge und digitale Medienformate (z. B. Kampagnen, Social-Media-Beiträge, Statistiken und Informationsmaterialien) hinsichtlich ihrer Informations- und Überzeugungsfunktion.​ ​​bewerten Informationen aus authentischen Quellen kritisch und nutzen diese zur Entwicklung eigener evidenzbasierter Argumentationen.​ ​​reflektieren den Einfluss medial vermittelter Geschlechterstereotype auf Wahrnehmung, Berufswahl und gesellschaftliche Rollenbilder.​ ​​gestalten auf Grundlage authentischer Materialien eine eigene zielgruppenorientierte Image-Kampagne zur Erweiterung geschlechterunabhängiger Berufswahlen und setzen dabei geeignete Gestaltungs- und Kommunikationsstrategien ein.​ Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​entnehmen Informationen aus unterschiedlichen Textsorten und Darstellungsformen, strukturieren diese und setzen sie in Beziehung zueinander.​ ​​vergleichen, analysieren und bewerten authentische Materialien mithilfe geeigneter Strategien der Text-, Bild- und Datenanalyse.​ ​​entwickeln auf Grundlage ihrer Analyse eigene Lösungsansätze und übertragen ihre Erkenntnisse auf neue Handlungssituationen.​ ​​präsentieren Arbeitsergebnisse adressatengerecht, begründen ihre Entscheidungen nachvollziehbar und reflektieren den eigenen Lernprozess.​ Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​arbeiten kooperativ in Partner- und Gruppenarbeitsphasen zusammen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Arbeitsprozesse.​ ​​tauschen unterschiedliche Sichtweisen respektvoll aus und setzen sich konstruktiv mit anderen Positionen auseinander.​ ​​reflektieren gesellschaftliche Vielfalt sowie unterschiedliche Lebens- und Berufsperspektiven und entwickeln Offenheit gegenüber verschiedenen Rollenbildern.​ ​​geben wertschätzendes Feedback, begründen ihre Einschätzungen sachlich und berücksichtigen unterschiedliche Perspektiven bei der Bewertung von Arbeitsergebnissen.​

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

My Christmas Alphabet Book

Unterrichtseinheit

Mit diesem Unterrichtsvorschlag lernen die Kinder zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Wort zum Thema "Christmas" kennen. Die dazu gehörigen Bilder dienen dabei als Gesprächsanlass. Das Weihnachtsfest bietet Gelegenheit, Sprachenlernen mit Interkulturellem Lernen zu verbinden. Typische Bilder zum Thema Weihnachten dienen hier als Anlass, auf unterschiedliche Bräuche aufmerksam zu machen und darüber zu sprechen. Gleichzeitig begegnen die Schülerinnen und Schüler dem englischen Alphabet und lernen, dass einige Buchstaben im Anlaut anders gesprochen werden. Vorgehensweise Möglichkeiten der Einführung: Täglich ein bis zwei Buchstaben oder alle auf einmal? Hinweise für die Fachlehrkräfte. Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten Ein geheftetes "Teeny Tiny Book", ein "Pocket Book", ein Klassenposter sowie eine "Alphabet Homepage" entstehen im Unterricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das englische Alphabet kennen. erweitern ihren Wortschatz. Medienkompetenz Die Schülerinnnen und Schüler nutzen das Internet als Recherche-Quelle. erstellen mit dem Homepage-Generator Primolo Webseiten. Weihnachts-ABC Zu jedem Buchstaben ist ein Wort, das zum Thema Weihnachten passt, ausgewählt und zeichnerisch dargestellt. A is for Angels. B is for Bells. C is for Candle und so weiter. Ein Teil der Wörter wird den Kindern auch in anderen Zusammenhängen beim Thema Christmas begegnen. Alle Begriffe sollten von der Lehrkraft umschrieben beziehungsweise mit Mimik und Gestik unterstützt in einen Kontext gestellt werden. Die Lehrkraft hält die Bilder ohne Schriftbild bereit und erläutert jedes Bild. Lehrkraft: "We decorate the top of the Christmas tree with an angel. Please, look for the angel." Die Kinder raten, um welches Bild es sich handelt, indem sie auf das Bild zeigen. Die Lehrkraft legt nun die Buchstaben untereinander und benennt die einzelnen Begriffe auf den Bildern. Die Kinder müssen die Bilder nun dem jeweiligen Buchstaben zuordnen. L: "A is for angels." Schließlich bekommen die Kinder das Buchstabenbild mit Wort und Zeichnung zum Ausmalen. Möglichkeiten der Einführung Das Alphabet kann beginnend mit dem 1. Dezember als tägliches Ritual nach und nach eingeführt werden. Jedes Kind bekommt jeden Tag einen oder zwei Buchstaben zum Anmalen. Wenn der Englischunterricht vom Fachlehrer erteilt wird, können die Buchstaben und Wörter auch in drei aufeinander folgenden Stunden innerhalb von 10 bis 15 Minuten eingeführt werden (Buchstaben A-I/ J-Q/ R-X). Oder das gesamte Alphabet wird in einer Stunde eingeführt, wobei jedes Kind nur eine Buchstabenseite gestaltet und nur das entsprechende Wort dann vorliest. Am Ende der Stunden werden alle Buchstaben zu einem Poster zusammengesetzt. Einzelne häufig gebrauchte Wörter werden in den folgenden Stunden in den Unterricht eingebunden und wiederholt. A Teeny Tiny Book Die Seiten lassen sich zu einem 14 cm x 15 cm großen Heftchen zusammenheften, wobei jede Seite zwei Buchstaben abbildet. Für das Kopieren im Klassensatz bietet es sich an, die Vorlage so zurecht zu schneiden, dass auf eine DIN A 4 Seite je zwei Buchstabenseiten passen und sich die Anzahl der Kopien dadurch auf sieben pro Kind reduziert. A Pocketbook Man kann das Heft auch kleiner gestalten, indem sämtliche Buchstabenkästen einzeln für die Vorlage ausgeschnitten und auf einer DIN A 4 Seite zusammenklebt werden. Auf die Weise kann man acht verschiedene Buchstaben auf eine Seite kopieren. Dadurch bekommt das Heftchen ein anderes Format, da jetzt alle Buchstaben getrennt hintereinander geheftet werden. Mit Deckblatt und Abschlussseite hat das Pocketbook im Hosentaschen-Format 28 Seiten. Klassenposter Die einzelnen Buchstaben können auch zu einem Poster zusammengestellt und in der Klasse ausgehängt werden. Jedes Kind bekommt dann einen Buchstaben zum Ausmalen. Start und Abschlussseite werden weggelassen. Anmeldung eines Primolo-Projektes Damit die Kinder mit dem Homepage-Generator arbeiten können, ist zuvor die Anmeldung eines Projektes durch die Lehrkraft notwendig. Alle Informationen zur kostenlosen Anmeldung bei Primolo finden Sie unter www.primolo.de/Lehrerzimmer . Vorkenntnisse und Vorbereitungen Für die Arbeit mit Primolo sind wenig Computerkenntnisse nötig. Die Kinder geben Texte in vorgefertigte Eingabemasken ein und Primolo generiert aus den Eingaben die Internetseiten. Es empfiehlt sich, alle Bilder für die Website vorher in der Dateiablage zu sammeln, damit sie dort jedem Kind zur Verfügung stehen. Die benötigten Bilder müssen zuvor eingescannt oder digital fotografiert und in die passende Größe und in ein webtaugliches Format (JPG oder GIF) umgewandelt werden. Letzteres kann mit dem kostenlosen Programm IrfanView erledigt werden. Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag Tutorial: IrfanView .

  • Englisch
  • Primarstufe

Aktive Wortschatzarbeit mit dem digitalen Wörterbuch

Unterrichtseinheit

In dieser einstündigen Unterrichtseinheit zur aktiven Wortschatzarbeit mit dem digitalen Wörterbuch erkennen die Schülerinnen und Schüler die Struktur eines Wörterbucheintrags und bilden sie nach. Diese Unterrichtseinheit zur aktiven Wortschatzübung bietet eine motivierende Anleitung, um die vermeintlichen oder tatsächlichen Lücken, die eine Wörterbucharbeit aufzeigt, zu schließen. Während einer Textarbeit werden Wörter etwa im "Deutschen Wörterbuch" (der Gebrüder Grimm) nachgeschlagen. Dabei werden Lücken offenbar: Einschlägige Einträge fehlen. Diese sollen die Schülerinnen und Schüler nun selbst erstellen. Hinweise zur Umsetzung der Unterrichtssequenz: Problem Bei der Textarbeit mithilfe eines Wörterbuchs kann deutlich werden, dass Einträge unbekannter oder problematischer Wörter im Wörterbuch vermisst werden. Kategorisierung Man könnte solche als "fehlend" erkannte Wörter in vier Gruppen einteilen: Deutsche Wörter, die zu Grimms Zeiten in Gebrauch waren, aber aus unerfindlichen Gründen nicht im Wörterbuch enthalten sind. Beispiele hierfür sind landschaftlich begrenzt vorkommende Wörter wie "Warft" und "Wehle" (Theodor Storm: Der Schimmelreiter), die aber in klassischen Schullektüren enthalten sind. Fremdwörter, die aus Gründen der Reinerhaltung der deutschen Sprache nicht aufgenommen wurden, aber heute doch zum festen Bestand unserer Alltagssprache gehören. Beispiele sind "Drama", "Pullover". Ergänzungen zu bereits enthaltenen Begriffen. Beispiel: Der mathematischen Konstante "Pi" sollte neben dem "lockruf für hühner" eine angemessene Erklärung gewidmet werden. Neue Wörter, die erst nach der Bearbeitung des entsprechenden Buchstabens in unsere Sprache aufgenommen wurden. Das sind zwar meist Fremdwörter, doch haben auch manche urdeutsche Wörter eine neue, zusätzliche Bedeutung angenommen. Beispiele: "Welle" als Ausdruck für elektromagnetische Kräfte oder im Sinn von "Schallwelle" wird nicht im Wörterbuch aufgeführt. Allerdings gibt es im Band 28 (1940) bereits den "Wellenempfänger". Obwohl das Verb "frisieren" enthalten ist, fehlt der "Frisör" oder "Friseur". Ging man in früheren Zeiten in Badekleidern ins Wasser, so trägt man heute am Strand eine Badehose, die dem Grimm noch unbekannt ist. Auf Grimms "Schreib-" oder "Schreibetisch" fehlen noch die "Schreibwaren". Notwendige Angaben Die Angaben zur Lieferung, die gleich nach dem Lemma in eckigen Klammern stehen, müssen natürlich entfallen. Aber grammatische Angaben zur Wortart und zum Genus können gemacht werden. Eine etymologische Herleitung würde die Schülerinnen und Schüler meist überfordern, muss deshalb ebenso entfallen. Aber eine kurze, treffende Definition der Wortbedeutung und möglichst mehrere Belegstellen aus der Literatur oder aus Fachlexika sind unverzichtbar. Ebenso ist auf die Mehrdeutigkeit vieler Wörter zu achten, wodurch mehrere Erklärungen und jeweils dazu passende Belegstellen anzuführen sind. Erweiterte unterrichtliche Möglichkeiten Eine solche Aufgabenstellung kann eine zusätzliche Dimension in der Lektürearbeit werden. Beim Auffinden weiterer Wortbelege hilft die Suchfunktion in Textsammlungen wie zum Beispiel die Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka ( Digitale Bibliothek ) oder eine Suchmaschine. Letztere liefert zwar meist Zusammenhänge in nichtfiktionalen Texten, aber durch geschickte Abfragetechniken ist die Recherche in literarischen Textsammlungen möglich. Bei Wörtern, deren Bedeutung heute allgemein unumstritten ist, können auch selbst formulierte Beispiele als Belegstelle fungieren. Damit begeben sich die Schülerinnen und Schüler sogar in die Tradition der Brüder Grimm, die gelegentlich ebenso verfuhren. Die Schülerinnen und Schüler machen Leerstellen in Wörterbüchern aus und füllen diese Leerstellen durch neue Definitionen. erkennen, wie ein Wörterbucheintrag aufgebaut ist. lernen etymologische Phänomene kennen. lesen vorhandene Texte genau und bewusst, um sich über die Bedeutung der Wörter vollkommen klar zu werden. entwickeln ein Gespür dafür, welche Wörter vor 50, 100 oder mehr Jahren noch nicht in der heutigen Form gebraucht wurden. üben, prägnante Definitionen zu formulieren. üben, Texte zu exzerpieren, Zitate zu notieren und genaue Quellenangaben festzuhalten. lernen, adressatenbezogen zu schreiben. erhalten Einblick in fachwissenschaftliche Methoden der Germanistik.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Vokabeln digital lernen und üben mit dem Vokabellernfuchs

Tool-Tipp

Vokabeln gehören zum Fremdsprachenunterricht – und regelmäßiges Üben meist auch zu den Hausaufgaben. Mit dem kostenlosen und werbefreien Vokabellernfuchs können Schülerinnen und Schüler ihren Wortschatz selbstständig im Browser trainieren. Lehrkräfte können eigene Vokabelsets bereitstellen, Lerngruppen organisieren und den Übungsstand ihrer Klasse im Blick behalten. Kostenloses Wiederholen, leichtes Lernen Der Vokabellernfuchs ist ein browserbasierter Vokabeltrainer für den Fremdsprachenunterricht. Das Angebot ist kostenlos und werbefrei und kann auf Computer, Tablet und Smartphone ohne Installation genutzt werden. Insgesamt werden 13 Sprachen unterstützt. Lehrkräfte können für ihre Klassen eigene Lerngruppen anlegen und Schülerinnen und Schüler diesen Gruppen zuordnen. Anschließend lassen sich eigene Vokabelsets erstellen und gezielt einer oder mehreren Lerngruppen zuweisen. Für die Sets kann zudem eine Fälligkeit festgelegt werden. Damit eignet sich der Vokabellernfuchs beispielsweise zur begleitenden Wortschatzarbeit, für Übungsphasen im Unterricht oder als digitale Vokabel-Hausaufgabe. Die Schülerinnen und Schüler können die zugewiesenen Vokabeln selbstständig üben. Lehrkräfte sehen den jeweiligen Übungsstand und können so nachvollziehen, wie weit einzelne Lernende beziehungsweise die Lerngruppe mit dem aufgegebenen Wortschatz sind. Neben den von der Lehrkraft bereitgestellten Vokabeln können Lernende auch eigenen Wortschatz eintragen und trainieren. Dadurch lässt sich der Vokabellernfuchs sowohl in den gemeinsamen Unterricht als auch in individuelle Lernphasen integrieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem möglichst störungsarmen und schulgeeigneten Lernumfeld. Der Vokabellernfuchs verzichtet vollständig auf Werbung sowie auf Tracking-Dienste Dritter. Die Server befinden sich in Deutschland. Einen privaten Chat zwischen Schülerinnen und Schülern gibt es bewusst nicht.

  • Englisch / Französisch / Italienisch / Polnisch / Spanisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Mit Paint: Malen wie Kandinsky

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird der Computer als Werkzeug im Kunstunterricht eingeführt und eingesetzt. Zugleich beschäftigen sich die Lernenden mit dem Künstler Wassily Kandinsky, seiner Epoche und seinem Werk. Eine Alternative zum Kunstunterricht mit Papier, Wasserfarben und Pinsel bietet diese Unterrichtseinheit, in der die Kinder den Umgang mit dem Malprogramm Paint selbstständig erarbeiten und ein Werk des 20. Jahrhunderts am Computer nachbilden. Eine einfache Unterrichtsidee ohne großen Aufwand, von der Schülerinnen und Schüler in vielerlei Hinsicht profitieren können! Medienkompetenz in der Grundschule: Für Chancengleichheit sorgen Das Wort "Computer" aus dem Mund der Lehrerin oder des Lehrers bringt freudigen Glanz in die Augen der Kinder. Die überaus große Motivation und Einsatzbereitschaft, die Schülerinnen und Schüler beim Arbeiten am Rechner zeigen, ist allein schon ein überzeugendes Argument für den Einsatz des Computers im Unterricht – aber natürlich nicht das einzige! Die Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler in punkto Medienkompetenz ist immer noch sehr unterschiedlich. Während zahlreiche Kinder mit dem Computer vertraut sind und ihn souverän bedienen, können andere mit den Begriffen Maus oder Monitor noch nicht viel anfangen – eine Diskrepanz, die sich mit dieser einfachen Unterrichtseinheit auf selbstverständliche Art verringern lässt. Viele Fliegen mit einer Klappe Die Schülerinnen und Schüler werden animiert, sich selbstständig Computer-Basiswissen anzueignen. In Verbindung mit einem einfachen, überschaubaren Arbeitsauftrag aus dem kreativ-künstlerischen Bereich können Ungeübte ganz nebenbei und ohne "Gesichtsverlust" den Umgang mit dem Computer und dem Programm lernen und ihre Feinmotorik schulen. Auch die "Computer-Insider" profitieren: Die Wissensvermittlung im Expertensystem kann auch zurückhaltendere und kontaktscheuere Kinder motivieren, sich positiv einzubringen. Und Schülerinnen und Schüler, die sich mit Kunst eher schwer tun, können am Computer Freude an kreativer Tätigkeit entwickeln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit dem Künstler Wassily Kandinsky, seiner Epoche und seinem Werk. wählen einen Ausschnitt aus dem Werk "Gelb-Rot-Blau" von Kandinsky aus und erstellen ein individuelles Abbild am Computer. entwickeln Verständnis und Akzeptanz für moderne Kunst. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Malprogramm "Paint" kennen. erarbeiten sich die Funktionen der einzelnen Werkzeuge selbstständig und schreiben dazu eine kurze Anleitung. wenden die Werkzeuge an. bekommen ein Gefühl für das Bewegen der Maus und die damit verbundene Reaktion auf dem Bildschirm.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Berufliche Bildung

Zu Besuch im Hundertwasserhaus

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Hundertwasser" werden im Kunst- und Deutsch-Unterricht fächerübergreifend Werke im Stile Hundertwassers erstellt. Die Unterrichtseinheit beginnt mit einer intensiven und mehrwöchigen Auseinandersetzung mit dem Künstler Friedensreich Hundertwasser im Kunstunterricht, die in die Erstellung eines Gemeinschaftsobjekts mündet. Diese Gemeinschaftsarbeit - "unser Hundertwasserhaus" - dient im Deutschunterricht als Schreibidee. Die Arbeitsblätter sind Beispiele für solche Geschichten. Die entstandenen Geschichten werden getippt und als Soundaufnahme gespeichert, die einzelnen Wohnungen des Hauses abfotografiert und alle Werke eingescannt und den Lernenden zur Verfügung gestellt. Im Kunstunterricht beschäftigen sich die Lernenden zunächst ausführlich mit Leben und Werk des Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Sie sammeln Informationen zu seiner Biografie und seinem Schaffen in Büchern und im Internet und setzen die Erfahrungen und Eindrücke in eigenen Werken wie Bildern, Spiralen und Lesezeichen um. Darüber hinaus gestaltet jede Schülerin und jeder Schüler eine Wohnung im Stil Hundertwassers. Alle Wohnungen zusammen ergeben ein großes Haus, das beispielsweise im Klassenzimmer aufgehängt werden kann. Darauf aufbauend erarbeiten die Lernenden in Partnerarbeit eine Geschichte. Diese erstellen sie am Computer, sodass die Geschichten der ganzen Lerngruppe zur Verfügung gestellt werden können. Außerdem sprechen die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichten ein. Motivation schaffen Wie kann ich Schülerinnen und Schüler dazu bewegen, Spaß am Geschichtenschreiben zu entwickeln, Texte betont und flüssig vorzulesen und sie ansprechend zu illustrieren? Eine Möglichkeit ist das fächerübergreifende Arbeiten. Die im Kunstunterricht entstandenen Werke werden kritisch gesichtet, ausgewählt und eingescannt. Zum entstandenen Gemeinschaftsprojekt, einem Hundertwasserhaus, schreiben die Kinder Geschichten, tippen diese am Computer, üben das Vorlesen des ausgedruckten Textes intensiv, bevor er aufgenommen und zusammen mit der Textdatei und dem Bildmaterial alle Lernenden zur Verfügung gestellt werden kann. Alle geben ihr Bestes Jede Schülerin und jeder Schüler ist für die Gestaltung seiner Seite selbst verantwortlich. Mitschülerinnen und Mitschüler helfen, wenn Probleme auftreten. Am Ende entsteht ein Gemeinschaftsprodukt, zu dem jedes Kind seinen Möglichkeiten gemäß seinen Beitrag geliefert hat. Schreibanlass im Deutschunterricht: Hundertwasser zu Besuch Wir stellen uns vor, Hundertwasser habe von dem Haus gehört und käme zu Besuch. Dort trifft er viele Bewohner, die von ihren Hobbys, ihrem Beruf oder einem Reiseerlebnis erzählen. Nach einer Ideensammlung an der Tafel ziehen die Schülerinnen und Schüler Karten mit drei vorbereiteten Reizwörtern und entwerfen mit diesen in Partnerarbeit eine Geschichte. Nach dem Eintippen am Computer (was aus Gründen der Zeitersparnis auch zu Hause oder vor dem Unterricht geschehen kann) werden die Texte ausgedruckt und in einer gemeinsamen Stunde den Mitschülerinnen und Mitschülern vorgelesen. Anschließend erfolgt die Präsentation und Vervielfältigung der Projektergebnisse am Computer. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Künstler Friedensreich Hundertwasser und seine Ideen / Kunstwerke kennen. übertragen Techniken und Ideen von Hundertwasser auf eigene Werke. entwickeln ihre Lese- und Schreibfertigkeit weiter. erweitern ihre Ausdrucksfähigkeit. üben das betonte Vorlesen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen und festigen den Umgang mit dem Computer und einfachen Programmen. gestalten Textseiten. erwerben die Fähigkeit zum kritischen Umgang mit Medien.

  • Kunst / Kultur / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Stoffgemische und Trennverfahren erproben

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klasse 8–9 behandelt Stoffgemische und Trenn-verfahren am Beispiel von Wasser. Die Lernenden unterscheiden Reinstoffe und Stoffgemische, untersuchen, ob Stoffe gelöst oder ungelöst vorliegen, und erproben passende Trennverfahren wie Sedimentation, Filtration und Adsorption. Anschließend übertragen sie ihr Wissen auf die Trinkwasserinstallation im Haus und erklären, wie Filter und Enthärtungsanlagen zur Erhaltung der Wasserqualität beitragen. Die Unterrichtseinheit behandelt Stoffgemische und Trennverfahren am Beispiel von Trinkwasser. Die Lernenden setzen sich mit der Frage auseinander, ob klares Wasser ein Reinstoff ist, welche Stoffe in Wasser enthalten sein können und wie sich unterschiedliche Bestandteile voneinander trennen lassen. Sie unterscheiden Reinstoffe und Stoffgemische sowie homogene und heterogene Gemische. Dabei lernen sie, dass Stoffe im Wasser sichtbar oder unsichtbar, gelöst oder ungelöst vorliegen können und dass das Aussehen allein nicht ausreicht, um die Zusammensetzung einer Wasserprobe zu beurteilen. Anhand verschiedener Beispiele ordnen die Schülerinnen und Schüler Stoffgemische ein und wählen passende Trennverfahren aus. Sie beschäftigen sich mit Sedimentation und Filtration für ungelöste feste Teilchen sowie mit Adsorption, Eindampfen und Destillation für weitere Trennaufgaben. In einer Experimentierphase planen sie Untersuchungen mit Wasserproben, beobachten die Ergebnisse und erklären, weshalb ein Verfahren funktioniert oder an seine Grenzen stößt. So verknüpfen sie fachliche Begriffe mit eigenen Beobachtungen und begründen ihre Entscheidungen. Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk (SHK) eignet sich als Lernfeld, weil Trinkwasser auf seinem Weg vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn durch Leitungen, Filter, Armaturen und weitere Bauteile einer Gebäudeinstallation fließt. SHK-Fachkräfte planen, installieren und warten diese Anlagen und tragen damit dazu bei, die Trinkwasserqualität im Gebäude zu erhalten. Die Lernenden begegnen dabei konkreten Anwendungen chemischer Prinzipien: Ein mechanischer Trinkwasserfilter hält größere ungelöste Teilchen wie Sand oder Rost zurück, während eine Enthärtungsanlage gezielt gelöste Calcium- und Magnesium-Ionen durch Ionenaustausch verringert. Der Einblick in diese berufliche Praxis zeigt, dass Trennverfahren nicht nur im Labor vorkommen, sondern auch bei der Planung und Wartung technischer Anlagen eine Rolle spielen. Im abschließenden Transfer ordnen die Schülerinnen und Schüler die Stationen einer Trinkwasserinstallation und erklären, wie die Bauteile zur Wasserqualität beitragen. Dabei wird zugleich deutlich, dass die verschiedenen Anlagen unterschiedliche Aufgaben erfüllen und ein Filter nicht alle gelösten Stoffe entfernt. Die Einheit verbindet somit chemische Grundlagen mit einer alltagsnahen Fragestellung und einem konkreten Berufsfeld. Sie eignet sich zur Einführung oder Festigung der Stofflehre und ermöglicht das Experimentieren, fachsprachliche Begründen und kooperative Präsentieren. Die Einheit verknüpft zentrale Inhalte des Chemieunterrichts der Sekundarstufe I mit der Trinkwasserinstallation als Beispiel aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk. Im Mittelpunkt stehen Stoffeigenschaften, Reinstoffe und Stoffgemische sowie das begründete Auswählen geeigneter Trennverfahren. Die Lernenden erkennen, dass klares Aussehen keine Aussage darüber erlaubt, ob Wasser ein Reinstoff ist: Gelöste Mineralstoffe sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Diese Einsicht ist fachlich bedeutsam und alltagsnah, weil Wasser in Haushalt und Gebäude ständig genutzt wird. Der Bezug zur Installation verdeutlicht zugleich, dass die Trinkwasserqualität nicht nur im Wasserwerk, sondern auch im Gebäude erhalten werden muss. Filter können größere ungelöste Teilchen zurückhalten; Enthärtungsanlagen tauschen gezielt Calcium- und Magnesium-Ionen gegen Natrium-Ionen aus. Die Materialien grenzen diese Funktionen voneinander ab und beugen der Fehlvorstellung vor, ein mechanischer Filter entferne gelöste Stoffe oder eine Enthärtungsanlage reinige das Wasser vollständig. Als Lernziele erschließen die Schülerinnen und Schüler die Unterscheidung von Reinstoff und Gemisch, ordnen Gemische als homogen oder heterogen ein, beschreiben Stoffe als gelöst oder ungelöst und wählen Trennverfahren anhand ihrer Eigenschaften aus. Sie erklären Beobachtungen fachsprachlich und übertragen ihr Wissen auf Bauteile einer Hausinstallation. Die Arbeitsblätter strukturieren den Lernweg vom Vorwissen über Klassifikation und Experiment bis zur Anwendung. Mindmap und Sortieraufgaben aktivieren Vorstellungen und machen Vorwissen sichtbar. Tabellen unterstützen den systematischen Vergleich von Aggregatzuständen, Gemischarten und Trennverfahren. In der Experimentierphase planen Gruppen die Bearbeitung von Wasserproben, beobachten die Ergebnisse und präsentieren ihre Begründungen. So werden Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und kooperatives Arbeiten miteinander verbunden. Für die Durchführung sind grundlegende Kenntnisse zu Stoffen und Teilchen hilfreich. Benötigt werden geeignete, sicher handhabbare Wasserproben sowie Filtermaterial, Aktivkohle und gegebenenfalls Geräte zum Erwärmen beziehungsweise Destillieren. Die Lehrkraft wählt Proben und Verfahren passend zu Ausstattung und Sicherheitsregeln aus und begleitet insbesondere das Erhitzen. Nicht alle gelösten Stoffe lassen sich durch einfache Schulversuche nachweisen oder entfernen; die Auswertung sollte daher zwischen Modellversuch und realer Trinkwasseraufbereitung unterscheiden. Die Aufgaben sind in drei Schwierigkeitsstufen markiert und bieten eine Grundlage für binnendifferenzierte Bearbeitung: Satzergänzungen und Begriffshilfen stützen Lernende, während offene Erklär- und Experimentieraufgaben vertiefte Begründungen ermöglichen. Die genaue Dauer und Stundenverteilung hängt von Lerngruppe, Ausstattung und Zahl der untersuchten Proben ab. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… unterscheiden Reinstoffe und Stoffgemische sowie homogene und heterogene Gemische. beschreiben, ob Stoffe in Wasser gelöst oder ungelöst vorliegen. ordnen verschiedenen Wasserproben geeignete Trennverfahren zu und erklären deren Wirkungsweise. vergleichen die Funktion eines Trinkwasserfilters mit der einer Enthärtungsanlage. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… entnehmen Informationen aus Texten, Tabellen und Abbildungen der Arbeitsblätter. dokumentieren Beobachtungen und Ergebnisse ihrer Untersuchungen übersichtlich. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… planen Untersuchungen zu Wasserproben und wählen geeignete Trennverfahren aus. führen Versuche durch und halten ihre Beobachtungen fest. begründen ihre Zuordnungen und werten Versuchsergebnisse aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… arbeiten bei der Untersuchung von Wasserproben kooperativ in der Gruppe. vergleichen ihre Ergebnisse mit denen anderer Gruppen und präsentieren ihre Beobachtungen verständlich.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I
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