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Die Welt des Fliegens im Unterricht

Dossier

Fliegen und Sicherheit über den Wolken beruhen auf vielschichtigem Wissen – davon können auch Schülerinnen und Schüler mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) profitieren. Die Karriereseite der DFS Deutschen Flugsicherung bietet spannende, lehrplankonforme Unterrichtsmaterialien rund um das Fliegen für die Klassen 9 bis 13 – mit vielen Anknüpfungspunkten an die MINT-Fächer, etwa zu Navigation, Drohnen und Bionik. Auch Geistes- und Gesellschaftswissenschaften werden einbezogen, etwa bei Themen der interkulturellen Handlungskompetenz. So macht die Deutsche Flugsicherung aktuelles Wissen aus der Flugsicherung im Unterricht erlebbar und eröffnet Jugendlichen Einblicke in die Zukunft des Fliegens. Thematische Vielfalt Die Themensammlung wächst stetig. Jedes Material bietet eine kurze Einführung, dazu Arbeitsblätter und Aufgabenvorschläge sowie ein Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen. Die Nutzung der DFS Deutsche Flugsicherung Unterrichtsmaterialien ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Fragen und Antworten Die Themen sind im Fach- wie im fächerübergreifenden Unterricht einsetz- und adaptierbar. Einzelne Arbeitsblätter und Kapitel können unabhängig von der gesamten Einheit genutzt werden. Zudem bietet die Deutsche Flugsicherung Schulungsmaterial an, das sich ideal für den bilingualen Unterricht eignet.

  • Fächerübergreifend
  • MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
  • Gesellschaftswissenschaften, Geisteswissenschaften und Fremdsprachen

The Giver: Lektürearbeit

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit begleitet die Schülerinnen und Schüler durch den Roman "The Giver" von Lois Lowry. Durch gezielte Fragen und ausgewählte Zitate werden die Lesenden durch die einzelnen Kapitel geführt und lernen so Charaktere, Handlung, Symbolik und tiefergehende Gedanken des Romans kennen. Vor allem aber werden sie immer wieder damit konfrontiert, die Ereignisse und Gedanken des Romans mit ihrem eigenen Leben und der eigenen Gesellschaft zu vergleichen. Haben sich die Schülerinnen und Schüler in der Einheit The Giver: introducing the novel mit der Autorin Lois Lowry und dem Grundverständnis von Utopia versus Dystopia beschäftigt, so dient diese Einheit der eigentlichen Auseinandersetzung mit dem Roman. Mithilfe einer begleitenden PowerPoint-Präsentation werden die Lesenden durch die Lektüre geführt. Zu jedem Kapitel gibt es zwischen drei und sechs ausgewählte Fragen und ein oder zwei ausgewählte Zitate, welche die Lesenden anregen sollen, sich mit dem Buch auseinanderzusetzen und Parallelen und Gegensätze zur eigenen Welt herzustellen. Eigene Vorstellungen werden hinterfragt oder sogar infrage gestellt. Geschieht die Auseinandersetzung im ersten Teil des Buches noch weitgehend im Klassenverband, so übernehmen die Schülerinnen und Schüler diese im zweiten Teil in Form von Literature Circles in Kleingruppen. Zusätzlich erhalten die Lesenden Arbeitsblätter mit konkreten sprachlichen Aufträgen zu den einzelnen Kapiteln, sodass neben der rein inhaltlichen Auseinandersetzung auch die Auseinandersetzung mit der Sprache selbst (Vokabeln und Grammatik) nicht zu kurz kommt. Im Vordergrund stehen aber nicht Grammatik- und Vokabelarbeit, sondern Freude am Lesen, mündlichen Aktivitäten im Unterricht und die allgemeine Beschäftigung mit englischer Literatur. Voraussetzungen Alle Lernenden benötigen eine Ausgabe der Lektüre. Empfehlung des Autors: The Giver: Schulausgabe für das Niveau B1. Klett Verlag (ISBN 978-3125781405). Darüber hinaus lohnt sich die zusätzliche Arbeit mit dem Hörbuch (ISBN 978-0807262030). Hierzu sollte im Klassensaal die Möglichkeit zum Abspielen des Audiobooks gegeben sein. Ebenso muss ein Beamer zur Arbeit mit der PowerPoint-Präsentation zur Verfügung stehen. Vorkenntnisse der Lernenden Die Lektüre "The Giver" wird in der Originalausgabe gelesen und ist sprachlich nicht vereinfacht. Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse sollten in der Lage sein, die Lektüre zu lesen, haben aber oft, vor allem zu Beginn der Lektüre, Schwierigkeiten. Solide bis gute Englischkenntnisse sind daher Voraussetzung, um sich erfolgreich mit der Lektüre beschäftigen zu können. Begriffe wie Utopie und Dystopie sollten im Vorfeld besprochen und geklärt sein (hierzu bietet sich The Giver: introducing the novel an). Die sprachlichen Arbeitsaufträge greifen unterschiedliche lexikalische und grammatikalische Themen (Wortfamilien, Definitionen, Zeiten, indirekte Rede und anderes) auf. Hier sind sie eigentlich nur als Wiederholung gedacht. Die einzelnen Grammatikthemen sollten daher bereits aus Vorjahren bekannt und besprochen sein. Didaktisch-methodische Analyse Der Lektüre selbst fehlen zunächst viele Elemente, die eine Lektüre für Schülerinnen und Schüler interessant machen: Liebesbeziehungen, Mord, Spannung, Verwechslungselemente. Vielmehr geht es um Ideen und Gedanken. Es geht um die Frage, ob es andere Gesellschaftsentwürfe gibt als die uns bekannten. Es geht um Grundfragen wie Freiheit und Individualität. Gerade hier liegt aber auch der Reiz dieses Buches. Gelingt es, in die Tiefe vorzustoßen, wird es im Verlauf immer wieder zu Aha-Erlebnisse kommen. Es wird gestritten und diskutiert werden. Parallelen zu anderen Büchern (Harry Potter, Bibel, The Hunger Games) werden hergestellt. Es ist wichtig, dass die Lehrkraft die Lektüre kennt und sich selbst damit auseinandergesetzt hat, da die Lehrkraft die Gespräche lenken muss. Sie muss an entscheidenden Stellen provozieren, zusammenführen und immer wieder Parallelen zur Welt der Lernenden aufbauen. Je besser dies im ersten Teil der Lektüre gelingt, desto besser werden auch die Gespräche in den Literature Circle Discussions verlaufen. Die PowerPoint-Präsentation bietet hierzu eine klare und strukturierte Vorgehensweise an (Fragen + Zitate), an der man sich gut orientieren kann. Letztlich sind die Fragen und Zitate aber nur als Impulse gedacht, die ein offenes Gespräch initiieren sollen. Damit die Diskussionen in den Gruppen funktionieren, ist es unabdingbar, dass die Lernenden die Kapitel wirklich liest und ihre Rollen zu Hause vorbereitet. Ein Hinweis, dass in dieser Phase mündliche Noten gemacht werden, hilft manchmal, die Lernenden zusätzlich zu motivieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das Leseverständnis anhand einer Lektüre, nehmen zu komplexen Gedanken Stellung und begründen ihre eigene Meinung. üben und vertiefen ihre speaking skills in Kleingruppen (Literature Circle Discussion). üben und vertiefen diverse lexikalische und grammatikalische Themen und erarbeiten neuen Wortschatz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einer Partnerin oder einem Partner zusammen und tauschen eigene Ideen aus. tauschen sich in Kleingruppen intensiv in der Zielsprache aus und lernen, wechselnde Rollen eines Literature Circles verantwortungsvoll wahrzunehmen. nehmen, unter Umständen auch gegen eine Mehrheit, zu Einzelaussagen kritisch Stellung und bekennen sich dazu.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Händewaschen im Experiment: Schimmelbildung auf Brot

Kopiervorlage

Dieses Unterrichtsmaterial zeigt den Lernenden der Grundschule durch ein einfaches Experiment auf, wie wichtig Händewaschen nicht nur vor dem Essen ist, um gesund zu bleiben sowie Krankheitserreger nicht zu übertragen. Diese Unterrichtseinheit ermöglicht einen anschaulichen und alltagsnahen Zugang zum Thema Bakterien, Hygiene und Gesundheit im Sachunterricht der Grundschule . Die Lernenden setzen sich mit der Frage auseinander, wo sich Bakterien im Alltag befinden, wie sie übertragen werden können und warum hygienisches Verhalten für die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer wichtig ist. Im Mittelpunkt steht ein handlungsorientiertes Experiment , mit dem Bakterien beziehungsweise Keime für Kinder verständlich und sichtbar gemacht werden. Dadurch wird ein abstraktes naturwissenschaftliches Thema greifbar und lebensweltbezogen erschlossen. Die Schülerinnen und Schüler beobachten, dokumentieren und vergleichen ihre Ergebnisse und leiten daraus erste Erkenntnisse über Sauberkeit, Händehygiene und Gesundheitsvorsorge ab. Das Material eignet sich besonders für Unterrichtsreihen zu Ernährung und Gesundheit , Körper und Gesundheit , Hygiene im Alltag oder naturwissenschaftlichem Arbeiten in der Grundschule . Die Unterrichtseinheit unterstützt Lehrkräfte dabei, Gesundheitsbildung mit forschendem Lernen zu verbinden und Kinder für hygienebewusstes Verhalten zu sensibilisieren. Durch den experimentellen Zugang fördert das Material sowohl das naturwissenschaftliche Denken als auch die Fähigkeit, Beobachtungen zu reflektieren und auf Alltagssituationen zu übertragen. So entsteht ein motivierender Unterrichtsanlass, der Gesundheitskompetenz stärkt und gleichzeitig grundlegende Methoden des Forschens im Sachunterricht vermittelt.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

The Giver: introducing the novel

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit bietet einen motivierenden Einstieg in "The Giver" von Lois Lowry, ohne zentrale Inhalte vorwegzunehmen. Lernende erschließen sich die Konzepte Utopie und Dystopie und stellen erste Bezüge zu ihrer Lebenswelt her. Die Unterrichtseinheit ermöglicht einen ^lernendennahen und sprachlich aktivierenden Einstieg in die Lektüre von Lois Lowrys Jugendroman. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den literarischen und gesellschaftlichen Konzepten Utopie und Dystopie, die anhand bekannter Werke wie "1984" oder "Animal Farm" kontextualisiert werden. Dabei wird bewusst darauf verzichtet, zentrale Inhalte oder Wendungen des Romans vorwegzunehmen. Die Lernenden setzen sich über vielfältige kommunikative Methoden – etwa Bildbeschreibungen, Diskussionen, Think-Pair-Share-Phasen und Mediationsübungen – aktiv mit den Themen auseinander. Gleichzeitig lernen sie die Autorin sowie die gesellschaftliche Relevanz des Werkes kennen. Die Unterrichtseinheit fördert insbesondere die mündliche Ausdrucksfähigkeit im Englischen und regt zur reflektierten Meinungsbildung an. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verknüpfung literarischer Konzepte mit der Lebenswelt der Jugendlichen: Was macht eine Gesellschaft "perfekt"? Welche Rolle spielen Gleichheit, Wettbewerb oder Individualität? Die begleitende Präsentation unterstützt die strukturierte Durchführung im Unterricht. Die Einheit eignet sich als vorbereitende Phase zur anschließenden Lektürearbeit . und kann flexibel an das Leistungsniveau und die Diskussionsbereitschaft der Lerngruppe angepasst werden. Sie bietet Lehrkräften eine klar strukturierte, zugleich offene Grundlage für einen motivierenden Einstieg in die Thematik. Die Unterrichtseinheit richtet sich an Lerngruppen der gymnasialen Oberstufe mit soliden bis guten Englischkenntnissen. Eine aktive mündliche Beteiligung ist zentral für den Lernerfolg, da die inhaltliche Erschließung stark über Austausch- und Diskussionsphasen erfolgt. Vorerfahrungen mit dystopischen oder utopischen Texten können den Zugang erleichtern, sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Didaktisch steht die Einführung in die abstrakten Konzepte Utopie und Dystopie im Vordergrund. Diese werden bewusst offen und diskursiv angelegt, um eine Anbindung an die Lebenswelt der Lernenden zu ermöglichen. Aufgrund des teilweise philosophischen Anspruchs ist eine adaptive Steuerung durch die Lehrkraft erforderlich, insbesondere durch gezielte Impulse, Nachfragen und Zuspitzungen. In den zentralen Diskussionsphasen übernimmt die Lehrkraft gezielt die Rolle des "Devil’s Advocate", um Denkprozesse anzuregen und Positionierungen herauszufordern. Durch provokative Gegenfragen werden scheinbar eindeutige Aussagen hinterfragt und in komplexere Zusammenhänge überführt. Ziel ist es, argumentative Tiefe sowie sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Die Methode der physischen Positionierung (Aufstehen/Sitzen) unterstützt eine klare Entscheidungsfindung und macht individuelle Haltungen sichtbar. Die bewusst knapp gehaltene Denkzeit fördert eigenständige Urteile und verhindert reine Anpassung an Gruppendynamiken. Nach intensiven Diskussionsphasen bietet die strukturierte Paararbeit eine wichtige Phase der kognitiven Entlastung und Sicherung. Die differenzierte Organisation der Materialien (Person A/B) ermöglicht kooperative Lernprozesse mit Informationsaustausch. Insgesamt zeichnet sich die Einheit durch eine klare methodische Progression aus: von gelenkten Einstiegsaufgaben hin zu offenen Diskursformaten und abschließend strukturierter Sicherung. Sie schafft damit eine tragfähige Grundlage für die anschließende vertiefende Lektürearbeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Bilder detailliert und kontextbezogen in der Fremdsprache analysieren grundlegende Merkmale von Utopien und Dystopien bewerten kontroverse Aussagen und entwickeln begründete eigene Positionen Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Präsentationsmedien (z. B. PowerPoint) zur Informationsentnahme erschließen Informationen aus englischsprachigen Materialien und übertragen diese sinngemäß reflektieren die Wirkung von Impulsen (z. B. Bilder, Zitate) auf Meinungsbildungsprozesse Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren respektvoll unterschiedliche Meinungen im Plenum vertreten eigene Positionen auch gegenüber Mehrheitsmeinungen kooperieren zielgerichtet in Paar- und Gruppenarbeitsphasen

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald

Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Beschreibung Das Arbeitsblatt thematisiert zentrale Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und kann in den Fächern Biologie und Geographie eingesetzt werden. Ausgangspunkt ist eine alltagsnahe Beobachtung: sichtbar geschädigte oder abgestorbene Bäume in heimischen Wäldern. Von diesem Punkt aus erschließen sich die Lernenden schrittweise die Ursachen dieser Entwicklung, insbesondere anhaltende Trockenheit, Dürren, Extremwetterereignisse, und deren Auswirkungen auf Bäume und Waldökosysteme. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Gefährdung von Ökosystemen bzw. des ökologischen Gleichgewichts durch Eingriffe des Menschen und deren systemischen Folgen (anthropogener Treibhauseffekt und Klimawandel). Das Arbeitsblatt kann als Einstieg oder Ergänzung zur Thematisierung von natürlicher Sukzession durch exogene oder anthropogene Einflüsse eingesetzt werden. Im Sinne der BNE werden die Lernenden mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Waldökosysteme konfrontiert und entwickeln gleichzeitig konkrete Handlungsoptionen für Klimaschutz und nachhaltige Ressourcennutzung, um damit ihre Gestaltungskompetenz für eine zukunftsfähige Welt zu stärken (SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz, SDG 15: Leben an Land, SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion). Lernziel Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Ursachen und Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und erklären Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren die Bedeutung des Ökosystems Wald für Mensch, Umwelt und Wirtschaft und leiten Handlungsoptionen im Sinne der Nachhaltigkeit ab. Gleichzeitig werden anthropogene Einflüsse auf ökologische Zusammenhänge erläutert und die Notwendigkeit zur Verantwortungsübernahme für die Natur und regelgeleitetes Handeln im Umgang mit natürlichen Ressourcen aufzeigt. Ein grundlegendes biologisches Verständnis hinsichtlich des Themas Ökosystem Wald ist für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen hilfreich. Im Fokus steht das Ökosystem Wald als komplexes Zusammenspiel aus abiotischen und biotischen Faktoren. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Schädlinge wie der Borkenkäfer nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern häufig eine Folge klimabedingter Schwächung der Wälder sind. Dabei wird deutlich, wie eng Klimawandel, Waldwirtschaft und Holzwirtschaft miteinander verknüpft sind. Ablauf und Einsatz Das Material kombiniert Sachtexte, einen Interviewimpuls aus der Praxis einer Forstwirtin, strukturierte Arbeitsaufträge sowie handlungsorientierte Aufgaben. Besonders niedrigschwellig ist die Unterrichtseinheit durch den Einsatz von klaren Fragestellungen, überschaubaren Textmengen und einem logischen Aufbau. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Holz als nachhaltigem Rohstoff und auf Nutzungskonflikten, die durch geschädigte Wälder entstehen können. Abgerundet wird das Arbeitsblatt durch einen Transfer in den Bereich Nachhaltigkeit und Klimaanpassung: Am Beispiel klimafreundlicher Dächer wird aufgezeigt, wie Handlungsfelder außerhalb des Waldes – etwa im Hausbau – zur Entlastung der Wälder beitragen können. Dadurch eignet sich das Material sowohl für Einzelstunden als auch für kurze Unterrichtsreihen und lässt sich problemlos in einen handlungsorientierten Unterricht integrieren. Differenzierung und Materialeinsatz Das Arbeitsblatt eignet sich für binnendifferenzierte Settings. Schwächere Lernende profitieren von klaren Leitfragen und der strukturierten Aufgabenfolge, stärkere Lernende können ihre Ergebnisse vertiefend begründen oder zusätzliche Beispiele aus Waldwirtschaft und Holzwirtschaft einbringen. Optional lassen sich Karten, Klimadiagramme oder regionale Waldbeispiele ergänzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Auswirkungen von Klimawandel, Trockenheit und Dürren auf das Ökosystem Wald. erläutern biologische Zusammenhänge zwischen Wasserverfügbarkeit, Vitalität von Bäumen und Schädlingsbefall (zum Beispiel Borkenkäfer) anhand konkreter Beispiele. stellen Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln, dem Klimawandel und den Folgen für Wälder sachgerecht dar. lernen Möglichkeiten kennen, den Wald zu schützen und zur Entlastung von gefährdeten Wäldern beizutragen. übertragen erarbeitetes Wissen auf neue Kontexte, zum Beispiel bei der Planung eines klimafreundlichen Daches. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus altersangemessenen Sachtexten, Aufgabenstellungen und audiovisuellen Impulsen. strukturieren Informationen zu Ursachen, Folgen und Wechselwirkungen klimabedingter Waldschäden. beantworten Leitfragen schriftlich nachvollziehbar und fachlich korrekt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Partner- oder Kleingruppen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Arbeitsergebnisse. bringen eigene Beobachtungen und Ideen in Diskussionen ein und respektieren unterschiedliche Perspektiven. entwickeln gemeinsam Lösungen im Sinne von Nachhaltigkeit und reflektieren individuelles sowie gesellschaftliches Handeln.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Kennst du die Farben?

Kopiervorlage

Die Unterrichtseinheit führt Kinder in mehreren Schritten an die Namen der Farben heran. Sprachspiele, ein bekanntes Lied und Arbeitsblätter helfen dabei, Farbbezeichnungen sicher zu erkennen, zu benennen und anzuwenden. Diese Unterrichtseinheit zum Thema Farben in der Grundschule ermöglicht einen motivierenden und sprachsensiblen Einstieg in das Erkennen und Benennen von Farben. Die Kinder lernen die Namen der Farben in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen kennen und festigen sie durch Tafelarbeit, Arbeitsblätter, Sprachspiele, Lied und Ausmalaufgaben . Dadurch wird das Material besonders für den Kunstunterricht in Klasse 1 sowie für den fächerübergreifenden Einsatz im Anfangsunterricht interessant. Zu Beginn benennen die Schülerinnen und Schüler Farben anhand von Buntstiften und lernen zugleich Unterschiede zwischen Schreibutensilien wie Bleistift und Filzstift kennen. Anschließend vertiefen sie die Farbbezeichnungen mit Arbeitsblättern, auf denen Farben gezielt zugeordnet und Gegenstände passend ausgemalt werden. Dabei werden nicht nur Farbnamen eingeübt, sondern auch genaues Hinsehen und das Beachten mehrfarbiger Objekte gefördert. Ein weiteres Element ist das Spiel " Ich sehe was, was du auch siehst" , bei dem Kinder Gegenstände aus dem Federmäppchen über Farbe, Form und Funktion beschreiben. So verbinden sie Sprachförderung mit der richtigen Benennung von Schreibutensilien. Das bekannte Lied " Grün, grün, grün sind alle meine Kleider" unterstützt das Lernen zusätzlich auf musikalische Weise und macht Farben über Wiederholung und Bewegung einprägsam. Die Unterrichtseinheit bietet damit einen abwechslungsreichen Zugang zum Thema Farbe und verbindet Kunstunterricht, Sprachbildung und alltagsnahe Wahrnehmungsschulung . Sie eignet sich besonders gut für heterogene Lerngruppen und für Kinder mit sprachlichem Förderbedarf. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler benennen grundlegende Farben sicher und ordnen sie passenden Gegenständen und Darstellungen zu. unterscheiden Farben an ein- und mehrfarbigen Objekten und berücksichtigen Farbdetails beim Ausmalen. anwenden Farbbezeichnungen und Farbzuordnungen in einfachen gestalterischen und spielerischen Aufgaben. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Arbeitsblätter und visuelle Impulse gezielt zur Bearbeitung von Farb- und Zuordnungsaufgaben. orientieren sich in bildgestützten Lernmaterialien und entnehmen ihnen relevante Informationen. dokumentieren Arbeitsergebnisse durch strukturiertes Ausmalen und geordnetes Bearbeiten der Vorlagen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Gegenstände im gemeinsamen Spiel verständlich und adressatengerecht. kooperieren beim Singen, Spielen und Bearbeiten der Aufgaben in der Lerngruppe. reflektieren eigene Lösungen und gehen wertschätzend mit den Beiträgen anderer Kinder um.

  • Kunst / Kultur / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Muttertag in der Grundschule: Rätselbuch gestalten und kreativ arbeiten

Kopiervorlage
4,99 €

Mit diesem Rätselbuch gestalten Grundschulkinder ein persönliches Muttertagsgeschenk und setzen sich zugleich mit der Bedeutung des Muttertags auseinander. Kreative Aufgaben verbinden Gestalten, Schreiben und Nachdenken über Familie und Wertschätzung. Diese Unterrichtseinheit zum Muttertag in der Grundschule verbindet kreatives Arbeiten mit einer altersangemessenen Reflexion über Wertschätzung, Fürsorge und Familienalltag . Im Mittelpunkt steht ein Rätselbuch zum Muttertag , das von den Schülerinnen und Schülern gestaltet und mit persönlichen Inhalten gefüllt wird. So entsteht ein individuelles Geschenk, das nicht nur Freude bereitet, sondern auch zur bewussten Auseinandersetzung mit der Rolle der Mutter im Alltag anregt. Ausgangspunkt der Einheit ist die Idee, den Muttertag nicht ausschließlich als Bastel- oder Geschenk-Anlass zu behandeln, sondern ihn inhaltlich zu erschließen. Die Lernenden setzen sich mit den Aufgaben, Wünschen und Belastungen ihrer Mutter auseinander und reflektieren, wie familiäre Sorgearbeit im Alltag wahrgenommen und wertgeschätzt werden kann. Auf diese Weise eröffnet das Material einen kindgerechten Zugang zu Fragen von Anerkennung, Verantwortung und Zusammenleben in der Familie . Die Kinder bearbeiten dazu kreative und spielerische Aufgaben, lösen oder gestalten Rätsel und verfassen persönliche Botschaften. Dabei werden Schreiben, Nachdenken, Gestalten und soziales Lernen sinnvoll miteinander verknüpft. Das Rätselbuch kann im fächerübergreifenden Unterricht der Grundschule eingesetzt werden und eignet sich besonders für offene Unterrichtsformen, projektorientiertes Arbeiten oder besondere Anlässe rund um den Muttertag. Die Unterrichtseinheit ermöglicht damit einen sensiblen und praxisnahen Zugang zum Thema Muttertag und unterstützt Kinder dabei, familiäre Beziehungen bewusster wahrzunehmen und Wertschätzung kreativ zum Ausdruck zu bringen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Bedeutung des Muttertags im familiären und gesellschaftlichen Kontext. verfassen persönliche Texte und Botschaften adressatengerecht für ein Rätselbuch zum Muttertag. gestalten ein individuelles Produkt, das kreative, sprachliche und inhaltliche Elemente verbindet. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Arbeitsmaterialien strukturiert zur Erstellung eines zusammenhängenden Rätselbuchs. kombinieren Text, Gestaltung und Bild gezielt zur Präsentation eigener Inhalte. dokumentieren Arbeitsergebnisse übersichtlich und ansprechend in einem gestalteten Produkt. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren familiäre Aufgaben, Wünsche und Sorgen aus einer wertschätzenden Perspektive. zeigen Anerkennung für Fürsorge und Unterstützung im Familienalltag. tauschen sich respektvoll über familiäre Erfahrungen und persönliche Sichtweisen aus.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Eine Kurzgeschichte zu Kommunikation analysieren

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassen 7–8 vermittelt den Schülerinnen und Schülern literarische Analysefähigkeiten und Kommunikationsverständnis anhand der Kurzgeschichte „Ein bisschen taub". Die Lernenden analysieren die Merkmale einer Kurzgeschichte und verfassen eine Inhaltsangabe und Charakterisierungen. Thematisch werden Kommunikationsbarrieren durch Hörbeeinträchtigung erkundet und die Gebärdensprache als alternative Kommunikationsform erprobt. Die Unterrichtseinheit setzt sich auf verschiedenen Ebenen mit der Kurzgeschichte "Ein bisschen taub" von Anja Willner auseinander. Sie verbindet literarisches Lernen mit alltagsnahen Fragen von Kommunikation und gesellschaftlicher Teilhabe hörbeeinträchtigter Menschen. Ausgangspunkt des ersten Arbeitsblattes ist die Frage, wann Kommunikation gelingt oder misslingt. Dabei werden zentrale Einflussfaktoren wie Ausdrucksfähigkeit, Inhalt der Nachricht, Hör- und Verstehensbedingungen sowie Lautstärke berücksichtigt. Anschließend hören die Schülerinnen und Schüler den Anfang der Kurzgeschichte in einer bewusst veränderten Audiofassung , die eine Hörminderung simuliert. So erhalten sie einen realitätsnahen Eindruck eingeschränkter Hörwahrnehmung und werden für das Thema sensibilisiert. Abschließend analysieren die Lernenden verschiedene Formen und Bedingungen von Kommunikation. Das zweite Arbeitsblatt führt schrittweise in zentrale Aspekte literarischen Arbeitens ein. Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Merkmale einer Inhaltsangabe und verfassen eine eigene Zusammenfassung. Darauf aufbauend charakterisieren sie die Hauptfigur Mara und berücksichtigen dabei insbesondere die Auswirkungen ihrer Hörbeeinträchtigung auf Verhalten, Wahrnehmung und soziale Beziehungen. Auf diese Weise lernen sie, literarische Figuren differenziert zu analysieren und Perspektiven nachzuvollziehen. Abschließend überprüfen sie die Kurzgeschichte anhand zentraler Gattungsmerkmale. Im dritten Arbeitsblatt rücken Möglichkeiten zur Überwindung von Kommunikationsbarrieren in den Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erproben grundlegende Elemente der Deutschen Gebärdensprache, um Hemmschwellen abzubauen und einen sensiblen Umgang mit sprachlicher Vielfalt zu fördern. In kreativen Schreibaufgaben auf unterschiedlichen Niveaustufen entwickeln sie eigene Lösungsansätze für Kommunikationssituationen und entwerfen alternative Handlungsverläufe für die Protagonistin. Die Unterrichtseinheit verbindet analytische, produktive und reflektierende Zugänge und fördert sowohl literarische als auch kommunikative und soziale Kompetenzen. Die Unterrichtseinheit greift mit dem Thema Kommunikation und Hörbeeinträchtigung einen relevanten Lebensbereich auf, denn Verständigung ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe, schulisches Lernen und zwischenmenschliche Beziehungen. Die Kurzgeschichte "Ein bisschen taub" bietet eine fiktionale jugendliche Perspektive und ermöglicht den Lernenden dadurch Empathie zu fördern und Kommunikation und deren Schwierigkeiten zu reflektieren. Hinzu kommt das Anbahnen der Sensibilisierung für Vielfalt und unterschiedliche Voraussetzung jeder einzelnen Person im Alltag. Die Schülerinnen und Schüler verfügen in der Regel schon über Grundlagen zum Thema " Kommunikation " (zum Beispiel das Sender-Empfänger-Modell) und haben Erfahrungen im Umgang mit literarischen Texten wie Kurzgeschichten. Dies wird in der Unterrichtseinheit aufgegriffen und systematisch erweitert, so beispielsweise durch kommunikative Ausdrucksformen (verbal, nonverbal, paraverbal), die Merkmale von Kurzgeschichten oder den analytischen Umgang mit Figuren und Konflikten in der Kurzgeschichte. Didaktisch-methodisch ist die Reihe kompetenzorientiert angelegt und verbindet Sachwissen mit analytischen, handlungs- und produktionsorientierten Zugängen. Der Einstieg über die Höraufgabe problematisiert und sensibilisiert die Lernenden von Beginn an für das Thema Höreinschränkungen und schafft somit einen problemorientierten Zugang. Der Text wird schrittweise erschlossen, sodass immer wieder Möglichkeiten des Austausches mit der Lerngruppe und den Lehrkräften möglich sind. Das profunde Textverständnis und die Analyse der Figuren und Situationen bildet die Grundlage für die kreativen Aufgabenformate, bei denen die Lernenden ihre individuellen Perspektiven und Lösungsansätze einbringen können und dies schriftlich formulieren müssen. Für die Vorbereitung ist wichtig, dass abgesehen von den Arbeitsblättern und der Textgrundlage, die den Schülerinnen und Schülern vorliegen sollten, die Lehrkraft das Abspielen des Audiotextes einplant und es auch den Schülerinnen und Schülern möglich ist, die verlinkten Webseiten über die QR-Codes selbstständig abzurufen. Zudem sollte auf sensible Gesprächsführung geachtet werden, da persönliche Erfahrungen mit Beeinträchtigung thematisiert werden könnten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren eine Kurzgeschichte hinsichtlich inhaltlicher und struktureller Aspekte. erkennen typische Merkmale der Textsorte Kurzgeschichte und wenden sie an. charakterisieren Figuren in Bezug auf unterschiedliche Schwerpunkte. wenden grundlegende Kommunikationsmodelle auf einen literarischen Text und Alltagssituationen an. verfassen eigene Texte adressaten- und situationsgerecht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien und QR-Codes zur Informationsbeschaffung. entnehmen Informationen aus Hörtexten und Videos. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Perspektiven und Lebenssituationen zu respektieren und reflektieren. entwickeln Empathie für Menschen mit unterschiedlichen Kommunikationsvoraussetzungen. lernen Gebärdensprache und somit eine Möglichkeit sozialer Interaktion kennen.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I

Die Welt der Navigation

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Entwicklung der Navigation von historischen Anfängen bis zu modernen Satellitensystemen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Flugnavigation und dem Beruf der Fluglotsin beziehungsweise des Fluglotsen bei der Deutschen Flugsicherung. Das Unterrichtsmaterial steht als Versionen für den Vertretungs- und für den Fachunterricht zur Verfügung. Die Unterrichtseinheit 'Abenteuer Himmel – Die Welt der Navigation' führt Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II von den historischen Anfängen der Orientierung bis zu hochmodernen Navigationssystemen in Luft- und Raumfahrt. Ausgehend von alltagsnahen Fragestellungen "Wie finde ich mich ohne Smartphone zurecht?" erschließen sie sich zunächst klassische Orientierungsmethoden und verfolgen anschließend die Entwicklung zentraler Erfindungen wie Astrolabium, Kompass, Sextant, Chronometer, Funknavigation, Radar und GPS. So wird sichtbar, wie technische Innovationen Entdeckungsreisen, Globalisierung, Handel und Kolonialgeschichte geprägt haben. Im Zentrum steht die heutige Navigation auf Land, zu Wasser und in der Luft: Die Lernenden arbeiten mit Materialien zu Satellitennavigation, Funk und Radar, nutzen Webseiten, Videos und interaktive Aufgaben und setzen sich kritisch mit Chancen, Grenzen und Störanfälligkeit moderner Systeme auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Flugnavigation und der Arbeit der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS). Anhand von Videomaterial, wie 'Ein Tag als Fluglotse' und Webangeboten analysieren die Jugendlichen Aufgaben, Anforderungen und Berufsprofile von Fluglotsinnen und Fluglotsen sowie technischen und IT-Berufen bei der DFS und erhalten so fundierte Impulse für die Berufs- und Studienorientierung. Ein Arbeitsblattpaket wurde für Vertretungsstunden konzipiert und ein weiteres Arbeitsblattpaket dient als Einsatz für den Fachunterricht. Im Fachunterricht kann die Einheit um eine Projektphase zur 'Zukunft der Navigation' erweitert werden. Dabei recherchieren die Lernenden in arbeitsteiliger Gruppenarbeit Zukunftstechnologien wie KI-gestützte Flugsicherung, autonomes Fliegen, Flugtaxis, Drohnenmanagement oder Augmented Reality und diskutieren technische, gesellschaftliche und ethische Fragestellungen. Die Materialien sind sowohl für Vertretungsstunden (90 Minuten, sofort einsetzbar) als auch für vertiefenden Fachunterricht (bis zu 180 Minuten) konzipiert. Zusätzlich steht eine interaktive Lernumgebung zur Verfügung, die weiter unten heruntergeladen werden kann. Durch Öffnen des Ordners 'scormcontent' und Anklicken der Datei 'index' kann die Umgebung gestartet werden. Wichtig ist, dass keine Dateien aus den Ordnern gelöscht oder extrahiert werden. Alternativ kann die interaktive Lernumgebung auch über einen Link unter 'externe Links' geöffnet werden. Die Unterrichtseinheit 'Abenteuer Himmel – Die Welt der Navigation' knüpft an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Ausgangspunkt ist ihre alltägliche Erfahrung mit Navigations-Apps und GPS, die schrittweise auf historische, technische und berufspraktische Kontexte ausgeweitet wird. Durch den Einstieg über Bildimpulse, Brainstorming und einfache Orientierungssituationen ohne Smartphone wird Vorwissen aktiviert, Motivation aufgebaut und das Thema unmittelbar erfahrbar gemacht. Die Materialien ermöglichen zwei Zugänge: Im Vertretungsunterricht können Lehrkräfte ohne große Vorbereitung eine klar strukturierte 90‑Minuten-Sequenz durchführen. Arbeitsblätter mit geschlossenen und halboffenen Aufgaben, anschauliche Beispiele sowie Erwartungshorizonte sichern dabei eine hohe Unterrichtsqualität auch in fachfremd vertretenen Klassen. Im Fachunterricht bietet die Einheit vertiefende, fachübergreifende Lerngelegenheiten in Geographie, Technik/IT, Geschichte, Englisch sowie im Bereich Berufs- und Studienorientierung. Historische Meilensteine der Navigation werden über Timeline-Arbeit, Recherchephasen und Präsentationen erarbeitet und in größere gesellschaftliche Zusammenhänge (Entdeckungsreisen, Globalisierung, Kolonialgeschichte) eingebettet. Moderne Navigationssysteme (Satellitennavigation, Funk, Radar) werden mithilfe von Fachtexten, Videos, Webseiten und interaktiven Aufgaben erschlossen. Ein besonderer didaktischer Mehrwert liegt in der systematischen Berufsorientierung: Anhand authentischer Medien (YouTube-Video mit einem Tag als Fluglotse, DFS-Webangebote, Webgames) erhalten die Jugendlichen Einblicke in den Beruf der Fluglotsin beziehungsweise des Fluglotsen sowie technische und IT-nahe Berufsfelder der Deutschen Flugsicherung. Unterschiedliche Sozialformen (Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit, Plenum), digitale Tools (TaskCards, Webangebote, Videos) und optionale Projekt- und Diskussionsphasen zur 'Zukunft der Navigation' fördern Methodenkompetenz, Medienkompetenz, kooperative Lernformen und die Reflexion über Chancen und Risiken neuer Technologien, einschließlich ethischer Fragestellungen rund um KI und autonome Systeme. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die historische Entwicklung zentraler Navigationsverfahren (zum Beispiel Astrolabium, Kompass, Sextant, GPS) und ordnen sie in geographische und historische Zusammenhänge ein. erklären die Funktionsweise moderner Navigationssysteme (Satellitennavigation, Funk, Radar) und unterscheiden deren Einsatzbereiche in Alltag, Luft- und Seefahrt. analysieren Aufgaben und Anforderungen in den Berufsfeldern der Deutschen Flugsicherung und beziehen diese auf eigene Interessen und Fähigkeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen zielgerichtet in digitalen Quellen (Webseiten, WBT, Online-Tools) und werten diese für ihre Arbeitsaufträge aus. nutzen Videos, interaktive Anwendungen und Online-Materialien zur Informationsentnahme und zur Vorbereitung eigener Präsentationen. reflektieren Chancen und Grenzen digitaler Navigations- und Assistenzsysteme kritisch, insbesondere im Kontext von KI und Automatisierung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit kooperativ zusammen, treffen Absprachen und verteilen Aufgaben verantwortungsvoll. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse adressatengerecht im Plenum und gehen konstruktiv auf Rückfragen und Rückmeldungen ein. setzen sich in Diskussionen respektvoll mit unterschiedlichen Positionen auseinander, insbesondere zu ethischen Fragen der Technik- und Berufsorientierung.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Geographie / Jahreszeiten / Technik / Sache & Technik / Geschichte / Früher & Heute / Englisch
  • Sekundarstufe II

Auftrag Sicherheit: So funktioniert Flugsicherung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit entdecken die Lernenden, wie die DFS Deutsche Flugsicherung mit Fluglotsinnen und Fluglotsen, modernen Technologien wie Remote Tower Control und einem umfassenden Sicherheitsmanagement dafür sorgt, dass täglich tausende Flüge sicher durch den deutschen Luftraum geführt werden. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Arbeit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und der sicheren Abwicklung des Luftverkehrs auseinander. Ausgehend von einer Recherche auf der Website der DFS erstellen sie im ersten Kapitel einen Steckbrief zum Unternehmen und gewinnen einen ersten Überblick über Aufgaben, Struktur und Verantwortung der Flugsicherung. Kapitel 2 rückt das Berufsfeld der Fluglotsinnen und Fluglotsen in den Mittelpunkt. Anhand von zwei Videos und einem Informationstext analysieren die Lernenden die vielfältigen Tätigkeiten im Kontrollzentrum und am Tower sowie innovative technische Unterstützungssysteme. Im dritten Kapitel vertiefen sie diesen Einblick, indem sie das Konzept der Remote Tower Control kennenlernen. Ein Interview mit einem Towerlotsen aus dem Remote Tower Control Center in Leipzig bildet die Grundlage für eine Pro-Kontra-Diskussion und einen abschließenden Kommentar zur Frage, ob auch größere Flughäfen künftig per RTC gesteuert werden sollten. Kapitel 4 fokussiert die technischen Grundlagen von Navigation, Ortung und Kommunikation im Flugverkehr. Mittels Infografik erstellen die Schülerinnen und Schüler eine strukturierte Übersicht und bearbeiten in Gruppen vertiefende Aufgaben zur Erneuerung der Navigationsinfrastruktur und zu Voraussetzungen für reibungslosen Funkverkehr, die sie in Kurzreferaten präsentieren. In Kapitel 5 lernen die Schülerinnen und Schüler das Sicherheitsmanagement der DFS kennen. Auf Basis eines Experteninterviews erschließen sie reaktive und proaktive Sicherheitsstrategien, gestalten ein Plakat und übertragen das Just-Culture-Prinzip reflektiert auf den schulischen Kontext. Kapitel 6 eröffnet schließlich einen Blick in die Zukunft der Flugsicherung und regt über einen Lückentext und Zukunftsszenarien dazu an, eigene Vorstellungen vom Arbeitsplatz im Jahr 2035 zu entwickeln. Das Thema Flugsicherung: Viele Schülerinnen und Schüler sind bereits geflogen oder kennen Flughäfen aus den Medien. Die Unterrichtseinheit nutzt diese Ausgangslage, um Einblicke in ein wenig bekanntes, aber gesellschaftlich wichtiges Berufsfeld zu geben und technische, organisatorische und sicherheitsrelevante Aspekte des Luftverkehrs sichtbar zu machen. Gleichzeitig leistet die Einheit einen Beitrag zur Berufsorientierung, indem sie reale Tätigkeitsprofile (Fluglotsin und Fluglotse, Safety Management) und Zukunftsaussichten in der Luftfahrtbranche thematisiert. Didaktisch verbindet die Einheit sachorientierte Informationserschließung mit reflexiver Auseinandersetzung und Meinungsbildung. Authentische Materialien wie Unternehmenswebsite, Infografiken, Videos und Interviews ermöglichen einen realitätsnahen Zugang. Die Lernenden recherchieren, strukturieren Informationen (Steckbrief, Tabellen, Plakate) und vertiefen diese über produktive Aufgabenformate wie Kurzreferat, Kommentar, Pro-Kontra-Diskussion und Zukunftsszenario. So werden fachliche, mediale und kommunikative Kompetenzen gleichermaßen gefördert. Methodisch ist die Einheit abwechslungsreich angelegt: Einzel-, Paar- und Gruppenarbeitsphasen wechseln sich mit Plenumsphasen ab. Besonders die Diskussionen zu Remote Tower Control und zum Just-Culture-Prinzip eröffnen Räume für Urteilsbildung und fördern Argumentationskompetenz. Die Interviews mit Praxisexpertinnen und -experten dienen als Ausgangspunkt für problemorientiertes Lernen und regen dazu an, Sicherheit, Verantwortung und Fehlerkultur kritisch zu reflektieren. Die Kapitel sind modular einsetzbar und können je nach Zeitbudget und Klassenniveau gekürzt oder vertieft werden. Differenzierung ist über gestufte Rechercheaufträge, Hilfestellungen bei Texten und Präsentationen sowie optionale Zusatzaufgaben zu technischen Details möglich. Die Einheit eignet sich ab der Sekundarstufe I (Klassenstufe 9-13) und enthält neben dem Einsatz im Technikunterricht Fachbezüge zu Politik, Physik, Informatik und Deutsch. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern Aufgaben und Verantwortung der DFS sowie das Berufsbild Fluglotsin und Fluglotse einschließlich des Konzepts Remote Tower Control. beschreiben die Grundprinzipien von Navigation, Ortung, Kommunikation und Sicherheitsmanagement im Luftverkehr. beurteilen Chancen und Risiken neuer Technologien in der Flugsicherung und formulieren dazu ein begründetes Urteil. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt in digitalen Quellen (Website, Infografiken, Videos, Interviews) und werten die Informationen adressatengerecht aus. strukturieren Informationen in geeigneten Darstellungsformen (zum Beispiel Steckbrief, Tabelle, Plakat, Kurzreferat). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit, treffen Absprachen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Ergebnisse. führen sachliche Diskussionen zu kontroversen Fragestellungen (zum Beispiel Remote Tower Control, Just Culture) und vertreten ihre Position argumentativ. geben und nehmen konstruktives Feedback und präsentieren Arbeitsergebnisse verständlich im Plenum.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Hausrecht versus Schulpflicht: Was darf die Schulleitung?

Fall des Monats

Darf eine Schulleitung eine Schülerin oder einen Schüler per Hausverbot vom Schulgelände ausschließen? Wenn Konflikte eskalieren, erscheint das Hausrecht oft als schnelles Mittel. Doch sobald Schulpflicht und das Recht auf Bildung betroffen sind, stellen sich rechtliche Grenzen. Bei Konflikten an Schulen greifen Leitungen gelegentlich zu drastischen Mitteln, um die Sicherheit von Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Ein Hausverbot gegen eine Schülerin oder einen Schüler gilt dabei oft als das letzte Mittel der Wahl. Doch das Hausrecht der Schulleitung ist kein unbegrenztes Instrumentarium, insbesondere wenn es die Schulpflicht und das Recht auf Teilhabe am Unterricht betrifft. Juristisch stellt sich die Frage, ob allgemeine Befugnisse zur Sicherung des Schulbetriebs ausreichen, um Schülerinnen und Schüler dauerhaft vom Gelände zu verweisen, oder ob hierfür ausschließlich die im Schulgesetz streng reglementierten Ordnungsmaßnahmen zulässig sind. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am 2. März 2026 entschieden, dass ein durch die Schulleitung ausgesprochenes Hausverbot gegen eine Schülerin oder einen Schüler rechtswidrig ist, wenn es an einer hinreichenden Ermächtigungsgrundlage fehlt oder Ermessensfehler vorliegen (AZ: OVG 3 S 142/25). Wie das Rechtsportal anwaltauskunft.de mitteilt, bestätigte der 3. Senat damit eine vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder). Die Richter stellten klar, dass das Hausrecht der Schulleitung nicht dazu genutzt werden darf, gesetzlich normierte Ordnungsverfahren zu umgehen oder Eltern zu medizinischen Behandlungen ihres Kindes zu drängen. Ausschluss vom Unterricht nach Beschluss der Klassenkonferenz Ausgangspunkt des Verfahrens war ein Konflikt an einer Schule in Brandenburg. Ein Schüler war nach mehreren Vorfällen vom Unterricht ausgeschlossen worden. Zugleich wurde ihm untersagt, das Schulgelände zu betreten. Vorausgegangen waren Vorfälle im Schulalltag, unter anderem während des Sportunterrichts im Oktober 2024, die auf Veranlassung der Schule zu einer Einlieferung des Schülers in eine psychiatrische Klinik führten. Im Juni 2025 kam es zudem zu einem Polizeieinsatz an der Schule. Die Schulleitung sah in dem Schüler eine Gefahr für den Schulbetrieb, für Mitschülerinnen und Mitschüler sowie für Lehrkräfte. Daraufhin wurde ein dauerhafter Ausschluss vom Unterricht und ein Hausverbot ausgesprochen. Die Schule argumentierte, das Hausrecht sei das letzte Mittel zur Gefahrenabwehr, auch um die Eltern zu bewegen, Vorkehrungen für eine gefahrlose Beschulung zu treffen oder eine Behandlung einzuleiten. Der Schüler wandte sich gegen den Ausschluss und beantragte vor dem Verwaltungsgericht einstweiligen Rechtsschutz. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) gab dem Antrag statt. Gegen diese Entscheidung legte die Schule Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein. Hausrecht reicht nicht ohne weiteres für Unterrichtsausschluss Das Oberverwaltungsgericht bestätigte jedoch die Entscheidung der Vorinstanz. Die Beschwerde der Schule blieb erfolglos. Im Urteil hieß es, es sei unklar, ob die Schulleitung überhaupt eine eigene Ermessensentscheidung getroffen habe. Tatsächlich habe die Klassenkonferenz den Ausschluss beschlossen. Daran fühlte sich die Schulleitung gebunden, was einen Ermessensausfall darstelle. Zudem betonten die Richter, dass das Hausrecht nicht zweckentfremdet werden dürfe, um Druck auf Erziehungsberechtigte bezüglich fachärztlicher Untersuchungen auszuüben. Schwerwiegende Eingriffe in das Grundrecht auf Bildung bedürfen laut Gericht einer klaren gesetzlichen Grundlage. Das Brandenburgische Schulgesetz sieht für dringende Fälle lediglich kurzzeitige Ausschlüsse von bis zu drei Tagen vor. Ein unbefristetes Hausverbot lasse sich daraus nicht ableiten. Bedeutung für die schulische Praxis Das Urteil unterstreicht die hohen Hürden für einen Schulausschluss. Schulleitungen müssen sich strikt an die im Gesetz vorgesehenen Ordnungsmaßnahmen halten. Ein Rückgriff auf das allgemeine Hausrecht ist gegenüber Schülerinnen und Schülern nur in extremen Ausnahmefällen und unter strenger Wahrung des Ermessens denkbar. Für Lehrkräfte bedeutet dies, dass Disziplinarmaßnahmen formal korrekt über die zuständigen Konferenzen eingeleitet werden müssen, statt auf hausrechtliche Verbote zu setzen. Informationen in der Rubrik "Schule und Recht": www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe
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