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Tomi Ungerer - nomade entre les langues et cultures

Unterrichtseinheit

Tomi Ungerer, der Wanderer zwischen den Kulturen, dem das Multikulturelle bereits in die Wiege gelegt wurde (deutsch-französische Kindheit im Elsass, USA, Neu-Schottland, Irland, Frankreich), ist Protagonist und Thema dieser Unterrichtseinheit. Seine umstrittenen Karikaturen bieten Redeanlässe. Ungerer ist ein Wanderer zwischen den Genres (Autor, Zeichner, Kritiker) und eine widersprüchliche Persönlichkeit: Skandale begleiten sein berufliches Leben ebenso wie Ehrungen. Wie die Faszination durch das so gar nicht geradlinige Leben und vielseitige Werk Tomi Ungerers unterrichtlich genutzt und mit kreativer (Text)produktion und diversen Formen der Präsentation bearbeitet werden kann - dazu gibt der Beitrag Anregungen. Das Internet bietet dabei durch die Möglichkeiten der Visualisierung große Vorteile. Ein ergänzender Aspekt zeigt, wie die Unterrichtseinheit in einer werbewirksamen Aktion für das Fach Französisch münden kann. Die hier in großer Menge zu findenden Grafiken können genutzt werden, um Sprech- und Schreibanlässe zu schaffen, oder als Grundlage für kreative Textproduktion dienen. Didaktisch-methodische Anmerkungen Hinweise zum unterrichtlichen Einsatz sowie die Sachanalyse und eine Linkliste finden Sie hier. Ablauf der Unterrichtsreihe Der geplante Verlauf und und die zu den Unterichtsphasen gehörenden Arbeitsaufträge reichen von der Online-Recherche bis zur Ausstellungsplanung. Inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen Biografie und Werk Tomi Ungerers kennen lernen und sich kritisch damit auseinander setzen. Tomi Ungerer mit dem Ziel des interkulturellen Lernens als einen "promeneur entre les cultures" verstehen. den Wert und die Rolle einer solchen kosmopolitischen Künstlerfigur in einer globalisierten Welt einschätzen und diskutieren. einige grafische Werke und Texte interpretieren. (wie immer im Französischunterricht) neues sprachliches Material aufnehmen und zur eigenen Textproduktion verwenden. kreativ (mündlich und schriftlich) mit den Grafiken und Texten umgehen. Ergebnisse der Recherchen in der Zielsprache präsentieren. Ziele aus dem Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Recherchemedium nutzen. in der Zielsprache an einem Forum teilnehmen und E-Mails in der Zielsprache schreiben. Ungerer ist ein Wanderer zwischen den Genres (Autor, Zeichner, Kritiker) und eine widersprüchliche Persönlichkeit: Skandale begleiten sein berufliches Leben ebenso wie Ehrungen. Wie die Faszination durch das so gar nicht geradlinige Leben und vielseitige Werk Tomi Ungerers unterrichtlich genutzt und mit kreativer (Text)produktion und diversen Formen der Präsentation bearbeitet werden kann - dazu gibt der Beitrag Anregungen. Das Internet bietet dabei durch die Möglichkeiten der Visualisierung große Vorteile. Ein ergänzender Aspekt zeigt, wie die Unterrichtseinheit in einer werbewirksamen Aktion für das Fach Französisch münden kann. Tomi Ungerer im Unterricht Der Französischunterricht soll helfen, so fordern die Curricula, Brücken zwischen den Kulturen, besonders der französischen und deutschen, zu bauen. Er soll Grundsteine für ein weiteres, lebenslanges interkulturelles Lernen legen. Daher leuchtet es ein, dass die Beschäftigung mit der schillernden Persönlichkeit und dem vielseitigen Werk Tomi Ungerers, der sich als "réconciliateur des peuples" versteht, in dieser Hinsicht Gewinn für die SchülerInnen bringen kann. Zudem legt die Vielseitigkeit der Aspekte arbeitsteilige Verfahren nahe. Auch interdisziplinäre Arbeit wird gefördert, die SchülerInnen können je nach Neigung oder Wissen und Kenntnissen aus anderen Fächern mit unterschiedlichen Schwerpunkten arbeiten. Gerade in Hinblick auf die grafische Seite des Werkes bieten die neuen Medien, besonders das Internet, einen methodisch-didaktischen Vorteil: Die hier in großer Menge zu findenden Grafiken können genutzt werden, um Sprech- und Schreibanlässe zu schaffen, oder als Grundlage für kreative Textproduktion dienen. Ergebnispräsentation: Expo Dieses Unterrichtsmodul eignet sich besonders gut für ein kleines Expo-Projekt, weil sowohl der inhaltliche Aspekt (multikultureller Nomade) als auch die visuellen Elemente ein schulinternes oder sogar externes Publikum interessieren könnten. Da das Fach Französisch schon wegen der Sprachbarriere nur selten solche Möglichkeiten der Präsentation bietet, könnte diese Gelegenheit nicht zuletzt auch für das Fach werbewirksam genutzt werden. Zwischen zwei Sprachen Tomi Ungerer hat seine Wurzeln im Elsass. In Straßburg geboren, ist schon seine Kindheit von dem täglichen Hin und Her zwischen den Kulturen und Sprachen geprägt. Auch die in dieser Situation typischen Schwierigkeiten im Schicksal eines Elsässers lernt er früh kennen. In der Kriegs- und Besatzungszeit ist die französische Sprache verboten, nach dem Krieg werden die Elsässer als "sales boches" von den Franzosen diskriminiert. Ihm dient der Zeichenstift als bevorzugtes Ausdrucksmittel seiner Unzufriedenheit. Gelobt und kritisiert Tomi Ungerer fällt durchs Abitur, zieht durch Europa, beginnt eine Ausbildung an der Ecole des Arts décoratifs, bricht diese ab und macht sich schließlich 1956 nach New York auf, wo er schnell zum erfolgreichen und beliebten Zeichner renommierter Magazine avanciert. Besonders der Erfolg seines ersten Kinderbuches öffnet ihm alle wichtigen Türen. Bald jedoch setzt das puritanische Amerika seinen beliebten Künstler-Promi, der mit Anti-Vietnam-Plakaten und anderen "Schamlosigkeiten" provoziert, auf die schwarze Liste. Bis in die 90er Jahre sind seine Kinderbücher aus amerikanischen Bibliotheken verbannt. Dennoch erhielt Tomi Ungerer zahlreiche internationale Preise und Ehrungen für sein Werk: 1998 etwa den Hans Christian Andersen Preis, eine Art Nobelpreis der Kinderliteratur. Inhalte und Aussagen Seine Arbeiten (Bilderbücher für Kinder und Erwachsene, Satiren und Karikaturen, erotische Zeichnungen, Aquarelle, Collagen, Plakate, Werbung) sind geprägt von Humor, der oft sehr schwarz sein kann. Seine überbordende Fantasie oszilliert zwischen der kleinen ländlichen elsässischen Fachwerkidylle und den schrecklich monströsen Bildern eines Albtraums. Sein Schaffen und oft politisch unkorrektes öffentliches Verhalten sind von Skandalen begleitet. Andererseits nutz Tomi Ungerer seine Popularität für soziale Zwecke, den Kampf gegen Aids, AI-Forschung (Artificial Intelligence) und vor allem für Bildung und Ausbildung in Europa, und das mit ganz konkreten Zielen, etwa die Zweisprachigkeit in elsässischen Schulen und Kindergärten. Textproduktion In der Phase zur Analyse (Sek II) und kreativen Textproduktion können die SchülerInnen spielerisch mit dem Text- und Bildmaterial umgehen. An dieser Stelle wäre auch interdisziplinäres Arbeiten mit dem Fach Kunst möglich. Präsentation Bei einer Präsentation im Plenum sollten die SchülerInnen mündliche Darstellungsformen einüben, gegebenenfalls gestützt durch schriftliche Unterlagen (oder auch in fortgeschrittenen Kursen durch eine PowerPoint-Präsentation). Evaluation Eine Evaluation in Form einer Plenumsdiskussion kann hilfreich für ein Feedback sein oder weiterführende Fragen aufbringen. Anschlussdiskussion Eine Möglichkeit der Ausweitung könnte die Diskussion über die Rolle der Regionalsprachen (hier Elsässisch) sein, die sich gut in andere Themen des Französischunterrichts einpassen ließe.Eine andere Variante für einen gewinnbringenden Ausklang der Unterrichtseinheit kann eine französischsprachige Diskussion in einem Forum zu verschiedenen Fragestellungen sein. Ebenso könnten die SchülerInnen E-Mails zu verschiedenen Argumentationssträngen verfassen und sich gegenseitig in Gruppen schicken. Eine solche Aktion kann die Motivation erhöhen, wenn die Arbeit auf ein solches Vorhaben mit Außenwirkung abzielt. Zudem werden dabei wichtige andere, organisatorisch-logistische Fähigkeiten eingeübt.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Conciencia breve: Kurzgeschichte mit Online-Einsatz

Unterrichtseinheit

"Conciencia breve" ist eine typische Kurzgeschichte, deren Schluss die Leserinnen und Leser zum Schmunzeln bringt. Gleichzeitig bietet die Geschichte vielfältige Möglichkeiten kreativer Textarbeit, bei der die Schülerinnen und Schüler ihrem Humor freien Lauf lassen und so die ihnen zur Verfügung stehenden sprachlichen Möglichkeiten ausschöpfen können. Um einen gewissen Lesegenuss zu ermöglichen, muss der Text lexikalisch vorentlastet werden, wozu sich das Wörterbuchangebot im Netz hervorragend eignet. Ebenso werden auch die Erarbeitung stilistischer Merkmale der Kurzgeschichte sowie die Textproduktion selbst durch das Medium Computer unterstützt. In dieser Einheit sollen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Computer zur Worterschließung sowie für den Umgang mit Textproduktionen üben und vertiefen. Die ausgewählte Kurzgeschichte soll durch ihre offene Struktur zur kreativen Arbeit am Text anregen. Vor allem die Flexibilität bei der Textgestaltung, die der Computer bietet, wie die schnelle Korrektur, das mühelosen Verschieben von Textabschnitten und nicht zuletzt das Rechtschreibprogramm, kann Hemmungen abbauen, die oftmals beim Schreiben in der Fremdsprache bestehen. Ablauf der Unterrichtseinheit MindMap, Weblog und E-Mail-Erstellung erleichtern die Textarbeit und motivieren die SchülerInnen. Gender-Blick Methoden Aufgaben und Übungen zu den Gender-Aspekten der Unterrichtseinheit Fachlich-inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen das Wortfeld 'coche' durch autonome Internetrecherchen erschließen. einen kreativen Schluss des cuento formulieren. stilistische Merkmale des cuento herausarbeiten. die ihnen bekannte Textform resumen für eine netzbasierte Unterhaltung nutzen. Parameterdefinieren, um mögliche Geschlechterunterschiede quantifizieren zu können. Sie prognostizieren männliches und weibliches Rollenverhalten beim Schreiben eines fiktiven E-Mail-Textes. Ziele aus dem Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Quelle fremdsprachiger Ressourcen erkennen. Kommunikationsmöglichkeiten des Internets auch in der Fremdsprache nutzen. die Textproduktion ins Medium Computer verlagern, auch in der Fremdsprache. Dabei kann die zielsprachige Rechtschreibprüfung genutzt werden. die Fremdsprache als Kommunikationsmedium in einem Weblog einsetzen. Vorentlastung Die Vorentlastung des Wortfelds coche erfolgt mithilfe von Online-Wörterbüchern und dem Erstellen einer MindMap. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, welches Online-Wörterbuch die Schülerinnen und Schüler benutzen. Es kann auch ein Vergleich zwischen mehreren Angeboten angestellt werden, um für die oftmals problematischen Übersetzungsvarianten zu sensibilisieren. Die Lehrperson sollte einige zentrale, bisher unbekannte Begriffe vorgeben, die für das Verständnis der Geschichte nötig sind, der Rest der MindMap wird von den Schülerinnen und Schüler ergänzt. Der Text wird in dieser Stunde noch nicht ausgeteilt. Festigung des Vokabulars Sicherung und Überprüfung des erarbeiteten Vokabulars geschehen mithilfe eines Arbeitsblatts. Durch die aktive Beherrschung des Vokabulars können die Schülerinnen und Schüler in der nächsten Stunde bereits beim ersten Lesevorgang einen Großteil des Textes verstehen und können sich so auf den Ablauf der geschilderten Szene konzentrieren. Texterschließung Der Text wird ohne den letzten Abschnitt ausgeteilt. Es wird empfohlen, dass die Lehrkraft selbst den Text pointiert vorliest, um so bereits beim ersten Lesevorgang ein größtmögliches Textverständnis zu erwirken. Nach der Klärung von Verständnisschwierigkeiten wird der Text ein zweites Mal gelesen. Hier bietet sich auch das leise Lesen der Schülerinnen und Schüler an. Textsicherung Um zu überprüfen, ob der Ablauf des cuento von den Schülerinnen und Schüler verstanden wird, kann der Text als Datei in Abschnitte zerteilt und in falscher Reihenfolge präsentiert werden; in Kleingruppen sollen die SchülerInnen den Text mithilfe des Textverarbeitungsprogramms korrekt zusammensetzen. Es können alternativ auch einzelne Sätze fehlen, die unter dem Text nachgeliefert werden und an die richtige Stelle gesetzt werden müssen. Textproduktion Der Schluss der Geschichte wird von den Schülerinnen und Schüler im Textverarbeitungsprogramm formuliert. Anschließend werden die Textproduktionen in einen Weblog eingestellt, so dass später allen Schülerinnen und Schüler alle Varianten für einen Vergleich zugänglich sind. Das Rechtschreibprogramm für Spanisch sollte in jedem Fall für das Erstellen der Texte vor dem Kopieren in den Weblog genutzt werden. Nach Abschluss der Schreibphase präsentiert die Lehrperson den kurzen Schluss des Originals, an dem das Charakteristikum "offenes Ende" veranschaulicht wird. Die Bewusstmachung des offenen Endes wird verstärkt, indem anschließend die Schlussformulierungen der Schülerinnen und Schüler im Weblog verglichen und im Weblog kommentiert werden. Dies kann je nach Zeitaufwand als Hausaufgabe oder aber noch zum Abschluss der Unterrichtsstunde erfolgen. Textproduktion Claudia, die unfreiwillige Protagonistin des cuento, ist erbost über ihren Mann und berichtet von ihrem Büro aus die ganze Geschichte in Form einer E-Mail ihrer Freundin. Die Schülerinnen und Schüler sollen also nun diese E-Mail verfassen. Anschließend könnte noch besprochen werden, was jeweils die Schülerinnen und die Schüler geschrieben haben - gibt es hier geschlechtsspezifische Unterschiede in Schwerpunktsetzung, Inhalt oder Emotionalität? Feedback zur Unterrichtseinheit Zum Abschluss können die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Weblog nochmals vertiefen, indem sie ihre Meinung zum cuento und zur Besprechung des cuento kommentieren. Anschließend soll gemeinsam diskutiert werden, ob die Schülerinnen dabei anders schreiben als die Schüler. Und worin die Unterschiede liegen. Es lohnt sich dabei, den Gender-Blick methodisch zu schulen: Welche messbaren Parameter könnten das "anders Schreiben" erfassen und quantifizieren? Wie steht es um die Rollenerwartung in der Klasse? Mädchen und Jungen sollen auf der Basis dieser Parameter eine quantitative Prognose abgeben: Wie werden die Schülerinnen, wie die Schüler diesen fiktiven E-Mail-Text schreiben? Geschlechtsspezifische Textwahl Wir kennen eine Vielzahl an geschlechtsspezifischen Vorlieben in Wort, Text, Ausdruck und inhaltlicher Schwerpunktsetzung. Solcherart Parameter könnten lauten: Textumfang bzw. Zeichenzahl, wie oft gefühlsbezogene Begriffe verwandt werden, wie viele Zahlen bzw. Zahlworte im Text vorkommen, wie oft Beziehungen oder Fakten angesprochen werden, das Verhältnis von "ich" zu "man" usw. Die Schülerinnen und Schüler definieren Parameter, um die mögliche Geschlechterunterschiede quantifizieren zu können. Sie prognostizieren männliches und weibliches Rollenverhalten beim Schreiben eines möglichen E-Mail-Textes. Aktive Erfahrung mit Methoden des Gender-Ansatzes Kenntnis im Umgang mit der sachlichen Gegenüberstellung von Geschlechterunterschieden Sensibilisierung für die Geschlechterrollen innerhalb der Klasse Entwicklung von Gender-Kompetenz

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

WebQuest "La crisis en Argentina"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur Wirtschaftskrise in Argentinien wird das Land beispielhaft für die Situation Lateinamerikas in Form eines WebQuests behandelt. Die Krise in Argentinien ist eines der zentralen aktuellen Ereignisse in der spanischsprachigen Welt. Die wirtschaftlichen und politischen Probleme sind symptomatisch für viele südamerikanische Länder. Einordnung Das WebQuest "La crisis en Argentina" wurde konzipiert für einen Grundkurs 13 (Spanisch als neueinsetzende Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 11), der über ein solides Sprachniveau (Leseverstehen auf der Stufe B1/B2 gemäß des allgemeinen europäischen Referenzrahmens) verfügt und Erfahrung mit der selbstständigen Erarbeitung von authentischen Texten hat. Das WebQuest kann im Rahmen einer Teilsequenz zu Lateinamerika eingesetzt werden. Ausgehend von einer zentralen Website ersurfen sich die Schülerinnen und Schüler Informationen und bereiten diese internetgemäß auf. Die Erarbeitung in Kleingruppen erfolgt zu den Aspekten Cronología (causas de la crisis) La situación en Argentina Emigración (el movimiento de la emigración) Apoyo (por parte del gobierno español) Zeitrahmen Damit die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig arbeiten können, wird zu Beginn des Projektes der zeitliche Rahmen abgesteckt. Mit Blick auf die unterschiedliche Zusammensetzung von Kursen wurde dieser in der vorliegenden Einheit bewusst offen gelassen. Insbesondere die Fristen, bis zu denen Teilergebnisse und auch das Endergebnis vorliegen müssen, sollten von Anfang an bekannt sein, damit die Schülerinnen und Schüler lernen, sich bei einem längeren Projekt die Zeit selbst einzuteilen.Wie bei allen WebQuests steht die selbstständige Erarbeitung des Themenbereichs im Zentrum. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Gruppen auf Basis von Arbeitsanweisungen und Informationen aus dem Internet selbstständig ihre Themenbereiche. Der oder die Lehrende ist in beratender und organisierender Funktion tätig. Einführung, Bearbeitung, Evaluation Auf der Eingangsseite des WebQuest wird den Lernenden eine kurze Einführung in die Ausgangssituation gegeben. Auf den beiden folgenden Seiten werden die Arbeitsaufträge näher erläutert. Mittels kurzer Einleitungstexte oder Leitfragen wird den Schülerinnen und Schülern ein Einblick in die Thematik gegeben. Gleichzeitig soll die Informationsentnahme, die über Links erfolgt, gelenkt werden. Die Lernenden entscheiden selbstständig, wie sie mit dem Textmaterial verfahren. Zur Überarbeitung der eigenen Textproduktion sowie zur Organisation und Steuerung der Arbeit in der Gruppe dient die Evaluationsseite. Abschlusspräsentation Als Ergebnissicherung wird von jeder Kleingruppe eine Präsentation in PowerPoint erstellt. Diese Präsentation vermittelt der gesamten Lerngruppe die Arbeitsergebnisse. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich den themenspezifischen Wortschatz. erweitern ihre landeskundlichen Kenntnisse über Argentinien um soziopolitische Aspekte. erweitern ihre Kompetenz in der selbstständigen Erarbeitung eines Themenbereichs. erweitern ihre Kompetenz in den Texterschließungsstrategien. erweitern ihre Kompetenz im Herausfiltern von Detail- und Globalinformationen. erweitern ihre Kompetenz in der Textproduktion. erweitern ihre Kompetenz in der Organisation und Arbeit in der Gruppe (auch im Zeitmanagement). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kompetenz in der Präsentation (durch Einsatz moderner Software). erweitern ihre Kompetenz im Umgang mit neuen Medien.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Une carte postale de Paris" reaktiviert und vertieft den Wortschatz zum Thema Urlaub und bereitet die Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Verfassen und Überarbeiten von Texten im Französisch-Unterricht am Beispiel der Postkarte vor. Diese Unterrichtseinheit trainiert den Schreibprozess im Französisch-Unterricht. Am Beispiel des Verfassens von Postkarten üben die Schülerinnen und Schüler einen Text zu planen, zu schreiben und anschließend zu überarbeiten. Beispielpostkarten , die zum Download zur Verfügung stehen, können als Vorlage oder Korrekturhilfe genutzt werden. Im Einstieg der Unterrichtseinheit "Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben" werden Vorkenntnisse zum Thema Paris abgerufen und bereits erlerntes Vokabular zu den Themen Verkehrsmittel, Unterkunft, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten wiederholt. Die Schülerinnen und Schüler können den eigenen Wissensstand überprüfen, bevor Vokabular im Plenum gesammelt und ergänzt wird. In der Paar-Arbeit wird dieses Vokabular vertieft, indem es in ganzen Sätzen in Form eines Dialogs angewandt wird. In einer Einzelarbeitsphase lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau einer Postkarte sowie die Phasen der Textproduktion kennen: Vorbereiten, Schreiben und Überarbeiten. Sie verfassen ihre eigene Postkarte aus Paris mithilfe der Tipps, der Textbausteine und der Mindmap. Die Überarbeitung als dritte Phase der Texterarbeitung findet zunächst in Form einer Gruppenarbeit statt. Drei bis vier Postkarten pro Gruppe werden anhand der Checklisten, die sich sowohl auf den Inhalt als auch auf die Sprache beziehen, ausgewertet und korrigiert. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit bekommen alle Schülerinnen und Schüler noch einmal die Möglichkeit, die eigene Postkarte zu überarbeiten. Das Thema "Postkarten schreiben" im Französisch-Unterricht Die Schülerinnen und Schüler festigen in dieser Unterrichtseinheit "Une carte postale de Paris" ihre Schreibkompetenzen und -strategien, die auch auf andere Textformate übertragen werden können. Vorkenntnisse Die Lehrkraft kann die Regeln für die Verwendung des passé composé und des imparfait zum Beispiel mithilfe einer Online-Übung bei leistungsschwächeren Klassen vor der Partnerarbeitsphase wiederholen. Didaktisch-methodischer Kommentar Der Paardialog macht die Schülerinnen und Schüler mit Satzbausteinen zum Thema Urlaub sowie mit der richtigen Verwendung der Zeitformen der Vergangenheit vertraut, die sie später für das Verfassen der Postkarten benötigen. Die Lehrkraft sollte während der Paararbeitsphase herumgehen und gegebenenfalls Aussprachefehler notieren, die dann anschließend mit einzelnen Schülerinnen und Schülern oder im Plenum aufgegriffen werden können. Das Verfassen der Postkarte ist in die Methode Atélier d'écriture eingebettet. Nachdem alle ihre eigene Postkarte verfasst haben, werden diese in Gruppen diskutiert und korrigiert. Anschließend haben alle Lernenden Gelegenheit, die eigene Postkarte noch einmal zu überarbeiten. Die Gruppenarbeitsphase, in der die Schülerinnen und Schüler die Postkarten mithilfe der Checklisten überarbeiten, trainiert die gezielte Korrektur von Texten im Hinblick auf Sprache und Inhalt. Diese Kompetenz kann im Anschluss auf die eigenen Texte übertragen werden. In dieser Arbeitsphase sollten den Schülerinnen und Schülern Wörterbücher oder ein Zugriff auf Online-Wörterbücher zur Verfügung gestellt werden. Die Aussprache kann gezielt trainiert werden, indem jede Gruppe eine Postkarte auswählt und vorliest. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit liegt auf dem Verfassen von Texten. Die abschließende Einzelarbeit ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, die eigene Postkarte zu überarbeiten, sodass alle Lernenden noch einmal die Überarbeitungsphase trainieren können und als Ergebnis eine möglichst fehlerfreie Postkarte erhalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz zum Thema Urlaub. trainieren das Verfassen einer Postkarte mithilfe von Strukturvorgaben und Satzbausteinen. üben sich in den verschiedenen Phasen der Textproduktion: Vorbereiten, Schreiben und Überarbeiten. wenden verschiedene Zeitformen im Kontext an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler strukturieren ihre Ideen mithilfe einer Mindmap. trainieren den Umgang mit dem Wörterbuch. evaluieren Texte mithilfe von Checklisten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben. erarbeiten in Paararbeit einen Dialog. überarbeiten die Postkarten in Gruppen und geben konstruktives Feedback.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Poppy Day: Remembrance of the First World War

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "Poppy Day/Remembrance Day" befasst sich mit dem Gedenken an den Ersten Weltkrieg in Großbritannien. Dazu informieren sich die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Aspekte des Krieges und der Gedenksymbolik und produzieren eigene Kommentare und Essays sowie eine fächerübergreifende Ausstellung.Der elfte November hat für die Briten eine besondere Bedeutung. Am Remembrance Day wird an das Ende des Ersten Weltkrieges erinnert, der in Großbritannien auch 'The Great War' genannt wird. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Sachtexten zum Thema und erstellen eine Poster-Ausstellung. Des Weiteren dienen ein Film-Trailer sowie weitere Texte als Anregung zur eigenen Textproduktion in der Auseinandersetzung mit der Thematik. Didaktische Analyse Das Thema des Ersten Weltkriegs eignet sich gut für die Oberstufe und kann im fächerübergreifenden Unterricht mit dem Fach Geschichte verknüpft werden, in dem der Fokus der Betrachtung auf der deutschen Perspektive liegt. Denkbar ist auch eine Verknüpfung mit dem Deutsch-Unterricht in Hinblick auf die Behandlung unterschiedlicher Textsorten oder der schriftlichen Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg in Deutschland (zum Beispiel Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues"). Textsortenkenntnis sollte bei den Schülerinnen und Schülern vorhanden sein, kann aber auch während der Unterrichtsreihe zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden zusätzlich erarbeitet und/oder vertieft werden. In der ersten Unterrichtsstunde werden die Schülerinnen und Schüler zum Thema herangeführt. Für schwächere Lernende kann die Transkription des Trailers (Arbeitsblatt 1) mitgereicht werden. Zu Beginn der Unterrichtseinheit soll die Hemmschwelle für die Erstellung schriftlicher Texte in der Fremdsprache gesenkt werden. Daher dürfen die Schülerinnen und Schüler einen fiktiven Tagebucheintrag oder Brief erstellen, der als Textsorte persönlich und relativ frei von formalen Vorgaben ist. Die Korrektur darf nur formal, aber nicht inhaltlich erfolgen, um den Schülerinnen und Schülern möglichst viel Freiraum für Kreativität zu geben. Inhaltlicher Einstieg ist ein Überblickstext, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler den Hintergrund zum Krieg aus der Perspektive Großbritanniens erschließen. Anschließend erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand kurzer Texte zu unterschiedlichen Aspekten des Ersten Weltkriegs, die besonders relevant für Großbritannien sind, einzelne Vorträge und Poster. Als Quellen können hier zahlreiche Textbeispiele aus Büchern oder aus dem Internet verwendet werden. Angaben hierzu finden Sie auch bei den Literaturtipps. Da die Sachtexte der Unterrichtseinheit viel unbekanntes Vokabular enthalten, sollten diese Texte im Beisein der Lehrkraft erarbeitet werden, um Verständnisprobleme zu klären. Präsentation der Ergebnisse Poster, Vorträge und Texte können für eine Pinnwand-Ausstellung (Markt der Möglichkeiten) sowohl für Schülerinnen und Schüler anderer Klassen als auch für Eltern und sonstige Interessierte, zum Beispiel am Tag der offenen Tür, verwendet werden. Für eine Ausstellung kann man auch Ergebnisse aus dem Geschichtsunterricht verwenden und gegenüberstellen. Eine Ausstellung kann natürlich auch an das Ende der Unterrichtsreihe verlegt werden. Alternativ können die Texte auch in einer Online-Plattform auf der Schul-Homepage veröffentlicht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können aus unterschiedlichen Texten Informationen gewinnen und Argumente für die eigene Textproduktion erarbeiten. können ihre Argumente in unterschiedlichen Texten zum Ausdruck bringen. verfassen unterschiedliche englische Texte und kennen die formalen Unterschiede zum deutschen Aufsatz. vertiefen ihre Kenntnisse zu einem wichtigen Thema der britischen Geschichte und Kultur. erweitern ihr Vokabular, insbesondere im historischen Bereich. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in Teamarbeit Aufgaben erarbeiten und gemeinsam ihre Lösungen präsentieren. McNab, Chris (2012): "Tommy - First World War Soldier". Pitkin Publishing. Diese Publikation mit kurzen einfachen Texten befasst sich mit dem Leben britischer Soldaten an der Front. Williams, Brian (2014): "The First World War". Pitkin Publishing. Diese Publikation mit kurzen einfachen Texten ist eine gute Quelle für die Auseinandersetzung mit einzelnen Aspekten des Ersten Weltkriegs. Wylie, Michael (2010): "The War Poets - an Anthology". Pitkin Publishing. In dieser Anthologie finden Sie 80 Gedichte berühmter Autoren, die sich mit dem Ersten Weltkrieg befassen. Die hier aufgeführten Pitkin Guides findet man in jedem Museums-Shop in Großbritannien.

  • Englisch / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II

Die Wanze: Produktive Lektüre eines Insektenkrimis

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler der frühen Sekundarstufe I auf verschiedenen Ebenen Zugang zu einem fantastischen Jugendbuch und zu der Geschichte aus dem Reich der Insekten finden. Die methodische Vielfalt bei der Erarbeitung des Insektenkrimis stellt die Lernenden durch den Einsatz unterschiedlicher Medien sowohl vor kognitive und affektive als auch vor kreative Herausforderungen. Eventuell ergibt sich die Möglichkeit des fächerübergreifenden Arbeitens mit den Fächern Biologie und Kunst. "Kreatives Lesen" Zahlreiche gestaltende Schreibaufgaben begleiten in dieser Unterrichtseinheit den Lektüreprozess. Nach der Textrezeption erfolgt eine weitere produktive Auseinandersetzung mit dem Text durch plastisches Gestalten. Die geformten szenischen Modelle sollen abschließend fotografiert und digital bearbeitet werden. Eventuell: Sachtexte ergänzend einsetzen Da der Protagonist ein Insekt ist und mit einer Vielzahl anderer Insekten in Kontakt tritt, deren Verhalten zum Teil recht genau beschrieben wird, bietet es sich an, über die Rezeption von Sachtexten einige biologische Kenntnisse zu vermitteln. Das Buch - Inhalt und Einordnung Anhand einer Detektivgeschichte aus dem Garten schärfen die Lernenden ihren Blick für Individualismus und Solidarität. Ablauf der Unterrichtseinheit Für die drei zentralen Phasen der unterrichtlichen Bearbeitung der Lektüre werden Arbeitsblätter angeboten. Fächerübergreifender Ansatz mit dem Kunstunterricht Handelnd kreativ werden die Schülerinnen und Schüler beim Nachbauen zentraler Szenen. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Ganzschrift lesen und deren inhaltliche Besonderheiten erfassen. kreativ-gestalterische Zugänge, unter anderem mit dem Computer, erproben und die Wirkung der unterschiedlichen Gestaltungsweisen bewerten. im Internet Informationen zum Sachgebiet Insekten recherchieren. Arbeitsergebnisse präsentieren. fachübergreifendes Arbeiten einüben. Thema Produktive Lektüre eines Insektenkrimis Autorin Dr. Ina Brendel-Perpina Fach Deutsch Zielgruppe Klasse 5 bis 7 Referenzniveau DaF Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Zeitraum etwa 3 Wochen auch möglich: fächerübergreifende Projektarbeit Technische Voraussetzungen Internetzugang, Microsoft Paint oder andere Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung Buchausgabe Paul Shipton: Die Wanze. Ein Insektenkrimi. Aus dem Englischen von Andreas Steinhöfel. Frankfurt/M. 1997. ISBN 3596802385 Der verschwundene Ohrwurm Detektiv Wanze Muldoon, ein Käfer aus dem Garten und gleichzeitig der Ich-Erzähler des Romans, soll den Fall eines verschwundenen Ohrwurms lösen. Dabei kommt er einer geheimen Verschwörung zwischen einzelnen Ameisen aus dem Ameisennest und den Wespen auf die Spur. Muldoon ahnt, dass die als Individualisten denunzierten Ameisen nur ein Vorwand sind, um ihn in die Irre zu führen. Ziel der Verschwörung ist der Sturz der Ameisenkönigin; zusammen mit dem Wespenstock soll eine neue Herrschaft über den Garten errichtet werden. Das Ermittlerteam klärt auf Nur mithilfe zahlreicher anderer Krabbler wie der zuckersüchtigen Stubenfliege Jake oder der rasenden Reporterin Wilma kann Detektiv Muldoon den unzähligen Gefahren, die seine Ermittlungen begleiten, trotzen und sich schließlich dem Kampf im Ameisenhaufen stellen, um die eigentliche Königin zu schützen. Der Friede im Garten wird somit am Ende wieder hergestellt. Altersgemäße Sprache Die Altersangabe ab acht Jahren entspricht dem tatsächlichen Anspruch dieses Buches nur bedingt, empfehlenswert erscheint das Buch durchaus noch für Zehn- bis Zwölfjährige. Die insgesamt spannende Handlung (ein Insektenkrimi!) und der flotte, etwas schnoddrige Ton, mit dem Wanze Muldoon ihre Erlebnisse erzählt, tragen zur leichten Lesbarkeit bei. Lesen ist nicht nur Mädchensache Mit seinem Inhalt kann das Buch auch den Leseinteressen von Jungen entgegenkommen und zum Lesen anregen. Da aber nur einzelne Stellen einen wirklich dramatischen Verlauf nehmen, besticht das Buch vor allem durch die ironische Selbstdarstellung des Protagonisten und durch dessen gewitztes Vorgehen als Detektiv. Gerade die Perspektive aus der Sicht eines Insekts wirkt verfremdend und hinterlässt einen umso nachhaltigeren Leseeindruck. Komplexität einfach vermittelt Die Lesenden lernen die ihnen eigentlich vertraute Welt eines Gartens als ausschließlichen Handlungsort einer Detektivgeschichte kennen, was zu einem völlig neuen Blickwinkel und aufgrund der Pointiertheit der Darstellung vielfach auch zu komischer Wirkung führt. Daneben werden Themen wie Individualismus und Solidarität (bezogen auf die Tierwelt) aufgegriffen, deren Verständnis und Reflexion eine gewisse Fähigkeit zur Abstraktion bei den Schülerinnen und Schülern voraussetzen. Internetrecherche Zum Thema Insekten soll nach der Bestandsaufnahme des Vorwissens der Schülerinnen und Schüler eine durch vorgegebene Internetadressen zielgerichtete Recherche durchgeführt werden (Arbeitsblatt 1). Präsentation Die Recherche sollte als Gruppenarbeit mit sechs Gruppen stattfinden, wobei jede Gruppe sich mit einem Insekt näher befasst und so verschiedene Expertengruppen entstehen. Die allgemeinen Merkmale müssen alle Lernenden bearbeiten. Die Informationen und ausgewerteten Inhalte werden anschließend im Schülervortrag präsentiert. Erzählkerne und Fantasiegeschichte Obwohl die Schülerinnen und Schüler grundsätzlich an der Auswahl der Lektüre beteiligt sein sollten und ihnen damit der Inhalt des Buches bereits knapp bekannt ist, sollte die Phase der Antizipation vor der eigentlichen Textlektüre erfolgen, um durch das Vorausgestalten eine gespannte Erwartungshaltung und damit eine höhere Lesemotivation zu schaffen. Dies geschieht durch geeignete Erzählkerne (Arbeitsblatt 2). Vorausgesetzt werden muss an dieser Stelle die Kenntnis der Erzählform Fantasiegeschichte. Suchanzeige und Tagebuch Wenn die Lektüre zu Hause erfolgen soll, müssen die Schülerinnen und Schüler dafür mindestens zwei Wochen Zeit bekommen. Didaktisch sinnvoller ist eine begleitende Lektüre in Abschnitten (Kapitel 1-2, 3-5, 6-9, 10-13,14-17, 18-20), da die Arbeitsaufträge zur Textproduktion direkt an das Gelesene anknüpfen (Arbeitsblatt 3). Perspektiven und Textsorten Die eigenen Textproduktionen sollen eine Auseinandersetzung mit dem Lektüretext bewirken, sowohl als Identifikation als auch als Ablösung. Dazu müssen die Schülerinnen und Schüler einzelne Szenen oder Figuren ausgestalten, Alternativen entwerfen und den unterschiedlichen Situations- und Adressatenbezug verschiedener Schreibformen beachten. Szenen im Schuhkarton Die Schülerinnen und Schüler sammeln Szenen aus dem Buch, die ein besonderes Spannungsmoment enthalten und sich visuell gut darstellen lassen. In Anlehnung an das Konzept "Museum im Schuhkarton" gestalten die Kleingruppen Szenenmodelle. Die ausgewählten Szenen werden in verschiedenen Schuhkartons nachgebaut. Aufgrund der Gartenthematik sollen neben Knetmasse (oder auch andere plastische Mittel) für die Insekten vor allem Naturmaterialien für die Kulisse eingesetzt werden. Digitale Fotos der Schuhkarton-Szenen In einem zweiten Schritt soll der Schuhkarton nun fotografiert werden. Durch eine Bildbearbeitung mit einem einfachen Grafikprogramm lässt sich ein neues Titelbild des Buches gestalten. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten gemeinsam das Foto des Kartons ihrer Gruppe, liefern aber dann eigenständige Titelbilder. Beispielarbeit Schauen Sie sich diese exemplarische Schülerarbeit doch einmal genauer an - das Bild wird auf Mausklick vergrößert dargestellt. Zielgerichtete Kreativität Bei dieser Bildbearbeitung experimentieren die Lernenden mit der Kombination aus Schrift und Bild, schreiben, zeichnen oder malen in das Bild, verfremden und überprüfen gemeinsam die entstandene Wirkung und vergleichen diese mit dem vorgegebenen Titelbild des Fischer Taschenbuchverlags (Arbeitsblatt 4). Rückbezug zum Deutschunterricht Die digitalen Fotografien können zusammen mit den in der Phase der Textproduktion erstellten Texten auf einer Website publiziert werden. Verbreitung der Ergebnisse Die digitalen Bilder stellen Ergebnisse der Lektürearbeit dar und sollten über den Klassenverband hinaus eine größere Öffentlichkeit erlangen. Auf den Homepages vieler Schulen findet sich Platz für eine solche Präsentation. PowerPoint-Präsentation oder Ausstellung Vorstellbar ist auch, aus allen Bildern und einigen kurzen Texten oder Titeln eine animierte PowerPoint-Präsentation zu erstellen, welche zu Elternabenden, zum Schulfest oder zu ähnlichen Anlässen vorgeführt werden kann. Die Szenenmodelle im Schuhkarton könnten für eine Ausstellung ihren Platz in der Schulbibliothek finden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

The Great Gatsby for the Web

Unterrichtseinheit

Der Roman ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, der in den letzten Jahren leider nicht mehr sehr häufig gelesen wurde. Ein Grund dafür ist wohl der relativ hohe Schwierigkeitsgrad der Sprache F. Scott Fitzgeralds. Nichts desto weniger ist der Roman für einen Leistungskurs oder andere starke Lerngruppen eine lohnende Lektüre. Das Unterrichtsbeispiel zeigt, wie man trotz dieser Schwierigkeiten diesen Roman im Englischunterricht behandeln kann, und wie sich die Schülerinnen und Schüler dabei mithilfe des Internets dem Roman und den vielfältigen Interpretationsansätzen nähern können. Es verbindet traditionelle Lektürearbeit (Lesen und Interpretationsgespräch) mit der Auswahl und Behandlung wichtiger Aspekte zum Zweck der Veröffentlichung im Internet. So entsteht eine weitere Motivation zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Roman. Die Unterrichtseinheit gliedert sich in zwei Phasen: Auf die Texterschließung folgt die Verarbeitung der Ergebnisse, die so gesichert werden. Während der Arbeit an der Website ergeben sich natürlich besondere Tätigkeiten für einzelne Schülerinnen und Schüler. Ablauf der Unterrichtseinheit Traditionelle Behandlung der ersten Kapitel im Unterricht Ob der gesamte Roman im Vorfeld gelesen wird oder kapitelweise während der Besprechung, hat jeweils Vor- und Nachteile. Wenn es auch wünschenswert wäre, dass alle Schülerinnen und Schüler den Roman vollständig kennen, bevor die Besprechung beginnt, so ist es gerade bei dem hohen Schwierigkeitsgrad dieses Buchs von Vorteil, wenn jeweils ein Kapitel in häuslicher Lektüre vorbereitet und dann unmittelbar darauf im Unterricht besprochen wird. So können Verständnisprobleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Gerade das erste Kapitel des Romans ist besonders anspruchsvoll und sollte deshalb unbedingt im Unterricht detailliert besprochen werden, um den Schülerinnen und Schülern die Angst vor der Lektüre zu nehmen. Transparente Zeitplanung Gleichzeitig sollte aber bereits am Anfang eine detaillierte Zeitplanung vorgelegt werden, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre häusliche Lektüre planen können. Für die Arbeit am Roman im Unterrichtsgespräch sind etwa acht Unterrichtsstunden anzusetzen. Themen für die unterrichtliche Diskussion Neben der Verständnissicherung können folgende Aspekte Themen des Unterrichts sein: Nick's qualification as a narrator the narrator's background houses in Gatsby Fitzgerald's use of symbols Textproduktion in der Lektürephase Protokolle zur Ergebnissicherung Alle Stunden werden von Schülergruppen protokolliert, mit dem Ziel, diese Protokolle später auf der zu erstellenden Website zu veröffentlichen. Strukturierte Summaries Zu jedem Kapitel sollte eine Inhaltsangabe erstellt werden, die für die Veröffentlichung gedacht ist. Vorgegeben ist eine klare Struktur, nach der die Summaries aufgebaut sein müssen ("list of characters, settings, action"). Reading Logs Bei der Lektüre müssen sich die Lernenden auch auf einzelne thematische Aspekte spezialisieren. Die Erstellung eines (analogen oder digitalen) Reading Logs begleitet die Lektüre. In diesem Lesetagebuch sollte besonders auf diese Aspekte Wert gelegt werden. Zu wählende Themen können sein: Characters: Gatsby, Nick, Daisy, Tom, Jordan, Myrtle, Wilson, Wolfsheim Themes: prohibition, women in the twenties, automobiles, east vs. west, the Jazz age, the American Dream Alle Schülerinnen und Schüler müssen jeweils eine Figur und einen thematischen Aspekt wählen. Es versteht sich von selbst, dass trotz "traditioneller" Behandlung des Romans im Unterricht, die Lernenden das Web als Quelle für Interpretationsaufgaben und zur Hintergrundrecherche benutzen. reading log als Weblog: Interaktive Textproduktion Man könnte den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit nahe legen, ihr Reading Log als Weblog anzulegen, dort Fragen und Interpretationen zu veröffentlichen und mit anderen zu diskutieren. Denn in einem Weblog können Texte veröffentlicht und direkt kommentiert werden, eine interaktive Textproduktion ist möglich. Ein mögliches Tool für Online Journals ist Penzu . Arbeit an der Webseite Wenn ein erster Überblick über den gesamten Roman hergestellt wurde, beginnt die eigentliche Projektarbeitsphase, nämlich die Erstellung der Website. Diese Phase dauert ebenfalls etwa acht bis zehn Unterrichtsstunden. Die Website: Struktur und Inhalt Die Struktur der Site ergibt sich logisch aus den gewählten Themen und den Schwerpunkten der traditionellen Behandlung. Zusätzlich sollte die Site Vokabelhilfen und einige Links zur Arbeit mit Fitzgeralds Roman enthalten. Texte und Illustrationen sollten unbedingt von den Schülerinnen und Schülern selbst erstellt sein: Einerseits vermeidet man so Schwierigkeiten bezüglich des Copyrights verwendeter Materialien. Zum anderen ist die Forderung der "druckreifen" Vorbereitung eines eigenen Manuskripts in der Fremdsprache ein wichtiges Lernziel. Aufgabenverteilung Die Arbeit an der Website wird in Teams erledigt, die neben den inhaltlichen Aufgaben spezifische Aspekte der Veröffentlichung betreuen. Dies könnten beispielsweise sein: das Design der Website, Erstellen, Scannen, Vorbereiten von Illustrationen, Korrekturlesen von Texten, Abnahme fertiger Seiten, Erstellung eines Begrüßungstexts und so weiter. Arbeitserleichterung: Designvorlage Am sinnvollsten ist es, den Lernenden, die höchstwahrscheinlich keine oder nur wenig Erfahrung mit der Erstellung einer Website haben, eine Vorlage zur Verfügung zu stellen, in die sie ihre Texte und Illustrationen einsetzen konnten. Sie werden so von der mühevollen und zeitraubenden Designarbeit entlastet. Differenzierung Im Zuge einer inneren Differenzierung können einzelnen Schülerinnen und Schülern je nach ihren medialen Kompetenzen verschiedene technische Aufgaben zugewiesen werden. Illustrationen beziehungsweise fotografische Darstellung Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, die Figuren des Romans in Gruppen zu untersuchen und als Ergebnis eine Charakterisierung für die Website vorzulegen. Darüber hinaus sollen sie die Figuren in eigenen Fotos darstellen. Mit der Digitalkamera oder dem Smartphone und einigen wenigen Requisiten ausgestattet, entstehen so nachgestellte Fotos von Gatsby, Nick, Daisy, Tom, Jordan, Myrtle und Wilson. Diese Darstellung erfordert eine genaue Auseinandersetzung mit den Figuren und regt zu Diskussionen an, ob jemand genau so oder anders gespielt werden sollte. Mit dem Smartphone ist es möglich, alle Ergebnisse gleich zu betrachten und zu beurteilen. In der Gruppe wird somit diskutiert, verworfen, ausgesucht und beschlossen, einzelne Bilder neu zu schießen. Bildbearbeitung Es gibt in jedem Kurs Lernende, die künstlerisch oder technisch besonders begabt und interessiert sind und für spezielle Aufgaben herangezogen werden können. So können Illustrationen gezeichnet oder gemalt werden, die dann gescannt und am Computer für die Verwendung auf der Website bearbeitet werden. Layout der Website Farbsymbolik Bei der zu erstellenden Website sollte die besondere Farbsymbolik in Gatsby eine große Rolle spielen. Diese beginnt schon im Epigraph ("Then wear the gold hat, if that will move her ..."), geht im ersten Kapitel weiter ("green light [at] the end of a dock") und wird im ganzen Buch durchgehalten. Farbzuweisungen Figuren des Romans werden in für Fitzgerald typischer Art deutlich durch bestimmte Farben charakterisiert: Gatsby's pink suit his yellow car his blue gardens Daisy = white Wilson = grey Auch diese Verwendung von Farbsymbolik sollte für Illustrationsaufgaben eine Rolle spielen und regt zu genauer Auseinandersetzung mit dem Text an. Man sollte auf jeden Fall schon bei der Verteilung der Aufgaben vor der Lektüre und für die Erstellung des Reading logs diese Aspekte ansprechen und als Beobachtungsauftrag geben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen eine anspruchsvolle literarische Ganzschrift des 20. Jahrhunderts. lernen darin verwendete Erzähltechniken und literarische Mittel kennen. erschließen sich die Figuren des Romans und ihre Beziehungen untereinander selbstständig. gewinnen einen Einblick in den historischen Hintergrund des Romans. fassen diese Ergebnisse entsprechend zusammen. planen und organisieren ihre Arbeit längerfristig selbstständig. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle für die Arbeit mit Gatsby. bereiten ihre Arbeitsergebnisse für die Veröffentlichung im Internet vor und illustrieren sie. lernen dabei einige wichtige Techniken der Bildbearbeitung und Textvorbereitung kennen. veröffentlichen ihre Ergebnisse als Website.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Satzgefüge in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache: Temporalsatz, Finalsatz und Modalsatz

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Satzgefüge können in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, aber auch im muttersprachlichen Deutschunterricht eingesetzt werden, um temporale, finale und modale Nebensätze mit ihren Konjunktionen einzuführen. Viele junge Lernende in DaF und DaZ konzentrieren sich beim Lernen der deutschen Sprache auf die Wortarten Nomen, Verben und Adjektive. Dass aber auch Konjunktionen Bedeutung tragen, ist häufig nicht bewusst. Das führt dazu, dass Texte nur oberflächlich gelesen und nicht vollständig verstanden werden. Bei der eigenen Textproduktion in deutscher Sprache verzichten sie auf der Ebene der Syntax meist auf kompliziertere Satzgefüge, um syntaktische Fehler zu vermeiden. Auch Interferenzen aus der Muttersprache beim Satzbau kommen häufig vor. Mit diesem Material können im Sinne der Textkohärenz verschiedene Nebensatz-Typen der deutschen Sprache nach und nach eingeführt und geübt werden, sodass die Lernenden abschließend dazu in der Lage sind, auch komplexe Hypotaxen zu erschließen und zu bilden. Sie lernen grundsätzliche Gliederungstechniken von Sätzen und Texten zu verstehen und selbstständig anzuwenden. Für ein nachhaltiges Einschleifen der neu gelernten Strukturen sollte das vorliegende Material um weitere Beispiele und Übungen ergänzt werden. Dazu sind Übungsgrammatiken ebenso hilfreich wie die konsequente Korrektur von Schreibaufgaben und Wortbeiträgen in Hinblick auf diesen Aspekt. Eine wichtige Voraussetzung für diese intensive Arbeit an der individuellen sprachlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler ist natürlich ein guter Betreuungsschlüssel. Falls im DaF- und DaZ-Unterricht Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter assistieren, die nicht aus dem Fachbereich kommen wie zum Beispiel Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter oder Ehrenamtliche können Sie das Thema gemeinsam vorbereiten und sicherstellen, dass die assistierende Person gut auf diese fachlichen Aspekte eingestimmt ist. Ergänzt werden kann das Material durch Übungen aus Nebensätze der deutschen Sprache: Konzessivsatz, Konsekutivsatz und Adversativsatz sowie das Spiel zur Gruppenbildung . Das Thema Satzgefüge im DaF- und DaZ-Unterricht An Regelschulen trainieren Schülerinnen und Schüler in DaF und DaZ häufig ähnliche Fähigkeiten wie Muttersprachlerinnen und Muttersprachler. Dazu gehören beispielsweise strukturiertes Lesen mit unterschiedlichen Lesetechniken oder auch die Textproduktion mit bestimmten Gliederungstechniken und Textmerkmalen. Was häufig zu kurz kommt, ist der systematische Fremdsprachenunterricht mit der entsprechenden Grammatikvermittlung . Das vorliegende Material möchte Impulse geben, Satzgefüge und Konnektoren im Unterricht zu thematisieren und nach und nach gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Die Lehrkraft benötigt dafür Hintergrundwissen zur Satzgrammatik ebenso wie Vermittlungskompetenzen im Bereich Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache. Vorkenntnisse Das Material richtet sich an Lernende auf den Niveaustufen A2 bis B1, denen grundlegende Grammatikstrukturen in Bezug auf Satzgefüge fehlen. Die Verbstellung in Haupt- und Nebensätzen sollte grundsätzlich bekannt sein und wird mit dem vorliegenden Material weiter trainiert. Didaktische Analyse Mit dem vorliegenden Material werden die Schülerinnen und Schüler auf die bedeutungstragende Funktion von Konnektoren aufmerksam gemacht. Die Einheit ist in temporale, finale und modale Nebensätze gegliedert. Die Arbeitsblätter sind dazu gedacht, diese Satztypen nach und nach einzuführen. Optimal ist die Anknüpfung an bereits verwendetes Unterrichtsmaterial. Wenn Sie also im Unterricht einen Text lesen, in dem der betreffende Satztyp vorkommt, können Sie diese Stelle im Anschluss an die Textarbeit als Anker nutzen, um zu den hier vorgestellten Materialien überzuleiten. So erschließt sich den Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit, diese Struktur zu lernen, unmittelbar. Sie erfahren, dass die Struktur in der geschriebenen oder gesprochenen Sprache tatsächlich vorkommt. Auf kausale Sätze (weil, da, denn ) wird in diesem Material nicht gesondert eingegangen, weil sie normalerweise keine besonderen Schwierigkeiten bereiten. Hier kann bei Bedarf die Satzstellung in weil - und da -Sätzen trainiert werden sowie die Satzstellung mit der Konjunktion denn , die einen Hauptsatz einleitet und dabei die Position Null einnimmt. Das bedeutet, es folgt ein vollständiger Hauptsatz mit einem Satzglied an erster Position und dem Verb an zweiter Stelle. Ebenso verzichtet dieses Material auf konditionale Nebensätze mit wenn und falls . Grundsätzlich sind die vorliegenden Materialien für einen ersten Zugang zu den Themen gedacht. Sie sollten daher im Unterricht bearbeitet werden. Als Hausaufgabe kann weiterführendes Material aufgegeben werden. Als Sozialformen sind, je nach pädagogischer Absicht, Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit denkbar. Methodische Analyse Das Material ist grundsätzlich so aufgebaut, dass die Strukturen im Sinne des induktiven Grammatikunterrichts zunächst entdeckt und analysiert und anschließend aktiv verwendet werden. Vertiefen können Sie die Inhalte durch weitere Übungen sowie durch weiterführendes Unterrichtsmaterial mit gemischten Satztypen und Konnektoren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schärfen ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Konnektoren. lernen die zu den Konjunktionen zugehörigen Satzstrukturen kennen. verknüpfen Sätze selbstständig durch entsprechende Konnektoren.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung, Berufliche Bildung, Spezieller Förderbedarf

Fêter Noël en français: Wortschatzarbeit für Weihnachten

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Weihnachten kann im Französischunterricht der Unterstufe oder der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Dabei wird Weihnachten in den Blick genommen und es werden wichtige themenbezogene Vokabeln vermittelt. Das Material bietet eine spielerische Auseinandersetzung mit Redemitteln und der Vertiefung dieser anhand eines Schreibanlasses, in den die Lernenden ihre eigenen kulturelle Erfahrungen mit Weihnachten einbeziehen. Daher eignet sich das Unterrichtsmaterial gut für den vorweihnachtlichen Französischunterricht. Das vorliegende Unterrichtsmaterial trainiert sowohl den Wortschatz als auch die Textproduktion. Das Arbeitsmaterial ist so konzipiert, dass es sowohl durch Anleitung der Lehrperson als auch selbstständig durch die Lernenden bearbeitet werden kann. Eingesetzt werden kann es bereits Ende des ersten Lernjahres. Nach einer ersten Auseinandersetzung mit weihnachtlichen Redemitteln anhand eines Lückentextes erweitern die Lernenden ihre Schreibkompetenz, indem sie einen Text über ihr persönliches Weihnachtsfest verfassen. Den Abschluss stellt ein weihnachtliches Ausmalbild dar, das die Lernenden auf Basis der themenspezifischen Redemittel gestalten. Ablauf 1. Lückentext "La fête de Noël": Der Lückentext sorgt für einen ersten Kontakt der Lernenden mit dem Themenfeld um Weihnachten. Der Text enthält authentische Formulierungen mit ausgewähltem Wortschatz für das Sprechen und Schreiben über Weihnachten. Durch das Ausfüllen der Lücken verknüpfen die Schülerinnen und Schüler die Vokabeln direkt mit spezifischen Formulierungen. 2. Textproduktion "Qu’est-ce que tu fais à Noël?": Die Schülerinnen und Schüler nutzen den neu erlernten Wortschatz, um ihr typisches Weihnachtsfest zu beschreiben. Zur Unterstützung können sie die bereitgestellten Formulierungshilfen nutzen. 3. Diskussion: Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die verschriftlichten Beschreibungen mit einer Partnerin oder einem Partner. 4. Ausmalbild "Colore l’image selon la description": Zum Abschluss erfolgt eine spielerische Auseinandersetzung zur Festigung des Wortschatzes. Weihnachten und Feste im Französischunterricht Weihnachten nimmt eine wichtige Rolle in der Lebenswelt der Lernenden ein. Daher bietet es sich an, das Thema in einer Stunde vor den Weihnachtsferien zu besprechen. Dafür ist es wichtig, dass die Lernenden über einen Grundwortschatz zum Thema verfügen. Das Unterrichtsmaterial kann als Grundlage für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Festtagen genutzt werden. So können ausgehend von dem Unterrichtsmaterial Sprechanlässe angeleitet werden, in dessen Rahmen Weihnachten in Frankreich und typische französische Weihnachtsbräuche besprochen werden können. Fokus auf Sprache und Sprachverwendung Das Verständnis themenbezogener Inhalte ist ein elementarer Teil des Französischunterrichts. Dadurch ist es wichtig, sich über bestimmte Themen äußern zu können. So lernen die Schülerinnen und Schüler die Redemittel in häufig vorkommenden Satzgefügen kennen und setzen das neu erworbene Wissen anschließend um. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Weihnachtsfest stellt einen authentischen Kommunikationsanlass dar, bei dem sich die Lernenden nach der Textproduktion mit einem anderen Lernenden austauschen. Hierfür wird der mündliche Austausch geschult. Gleichzeitig wird das spielerische Lernen gefördert, da das Erlernte in einem Ausmalbild visuell umgesetzt wird. Die Arbeitsaufträge sind so formuliert, dass sie aufgrund ihrer Kürze leicht von den Lernenden verstanden werden können. Zusätzlich visualisieren die Symbole die zu erledigenden Aufgaben und nehmen daher ebenfalls eine unterstützende Funktion ein. Eine mögliche Herausforderung bilden eventuell vorhandene Unterschiede im Kenntnisstand der Lernenden. Durch die Angabe der „mots à remplir“ im Rahmen des Lückentextes erhalten die Schülerinnen und Schüler Unterstützung beim Einfüllen der Leerstellen. Eine weitere Unterstützung ist die Differenzierung anhand der beigefügten Formulierungshilfen „Quelques idées“, auf die die Lernenden bei Problemen zurückgreifen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden den Wortschatz zum Thema Weihnachten richtig an. beziehen den Wortschatz in die eigene Texterstellung ein. beachten in der Textproduktion grundlegende textsortenspezifische Merkmale. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Übungen selbstständig und im Team. verfassen eigenständig einen Text. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. arbeiten kommunikativ im Team. bringen ihr soziokulturelles Orientierungswissen in die Textproduktion ein.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Gaudí: Unterrichtsvorschlag zum Año Internacional Gaudí

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zu Antoni Gaudí i Cornet fokussiert das Leben und Werk des Architekten und Künstlers, der als Meister der weichen Hausformen gilt, sowie seine Sprache: das Katalanische.Die Kathedrale "Sagrada Familia" ist eines der Wahrzeichen der katalanischen Hauptstadt Barcelona. Andere sind der Parc Güell und die Casa Milà. Und auch bei weiteren Sehenswürdigkeiten kann man nur an einen (Wahl-)Bürger der Stadt denken: Antoni Gaudí (1852-1926), Architekt und unvergessener Künstler. Das obligatorische Unterrichtsthema "España" mit dem Schwerpunkt "Cataluña" kann durch diesen Themenvorschlag zu Gaudís 150. Geburtstag illustriert werden. Die Besprechung der historischen Entwicklung Barcelonas eröffnet Möglichkeiten, die Person und das Werk Gaudís einzubinden. Zudem bietet es zahlreiche Anknüpfungspunkte für weitere Themenfelder wie "El turismo", "El Barça" oder "La Cataluña literaria hoy y ayer".Auf den folgenden beiden Unterseiten finden Sie Hintergrundinformationen und Unterrichtsideen zu Gaudís 150. Geburtstag. Sachanalyse Gaudí Einen Überblick über den Gaudí und sein Leben liefert diese Seite. Año Internacional Gaudí: Unterrichtsideen Hier finden Sie einige Vorschläge und Anregungen dafür, wie Sie die Webseiten rund um Gaudís 150. Geburtstag in den Unterricht einbinden können. Die Schülerinnen und Schüler knüpfen erste Kontakte zur katalanischen Sprache. erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der spanischen und katalanischen Sprache. erstellen aus den im Internet recherchierte Fakten eigene Texte. lernen die Person und das Werk Gaudís als bedeutend für die Stadt Barcelona kennen. Antoni Gaudí Cornet wurde 1852 in Reus (Camp de Tarragona) geboren. Seit frühster Kindheit war er ein begeisterter Beobachter der unbezähmbaren Natur seiner Heimat, was sich in den Formen und Farben seiner Werke widerspiegelt. 1868 ging er nach Barcelona, um Architektur zu studieren. Nach dem Studium lernte er den Industriellen und einflussreichen Barceloner Bürger Eusebio Güell kennen. Dank seiner Unterstützung entstanden die bedeutendsten Werke Gaudís. Gaudí starb am 10. Juni 1926. Drei Tage zuvor war er von einem Zug erfasst und schwer verletzt worden. Die Rundungen, die sich in die Natur einschmiegen, und die Farben, die Vögel anlocken, sind sein Markenzeichen geworden. Die "Sagrada Familia", unvollendetes Wahrzeichen Barcelonas, ist sein Lebenswerk. Von 1883 bis zu seinem Tod arbeitete er an der Kathedrale. "La Casa Milà" am Paseo de Gracia verdeutlicht unmissverständlich seine Liebe zu natürlich weichen Formen. Auch der Parc Güell mutet an wie die ursprüngliche Landschaft einer Traumwelt. Sein Stil ist innovativ und eigenständig, daher wurde ihm lange Zeit von Kunsthistorikern keine Beachtung geschenkt. Lediglich die Surrealisten, unter ihnen Salvador Dalí, würdigten seine Werke. Erst seit den 1970er Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit seiner Baukunst. Viele Webseiten, die im Jubiläumsjahr zu Gaudís 150. Geburtstag online gingen, sind zweisprachig aufgebaut: Spanisch und Katalanisch. Vor der Arbeit mit diesen zweisprachigen Websites bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler darauf hinzuweisen, dass sie sowohl die kastilische als auch die katalanische Version kontaktieren können. Der Zeitrahmen sollte so gewählt sein, dass Raum für kleine Surfreisen über die Seiten bleibt, um diese beiden Sprachen der spanischen Península zu vergleichen. Sollten Sie inhaltliche Fragen zu den Texten auf der Webseite stellen, achten Sie darauf, dass sich die Antwort auch in der kastilischen Variante finden lässt. Namen der Bauwerke Die Werke Gaudís haben zum Teil verschiedene Bezeichnungen in den Sprachen Katalanisch und Kastilisch. Die Lernenden könnten den Bildern der jeweiligen Bauwerke die entsprechenden Bezeichungen zuordnen. Kastilisch versus Katalanisch Visualisieren lassen sich die schriftsprachlichen Unterschiede des Spanischen gegenüber dem Katalanischen, indem eine bilinguale Website in zwei Browsern geöffnet wird. Die offenen Fenster werden verkleinert und nebeneinander auf dem Bildschirm angeordnet. So können die SchülerInnen die Texte parallel auf Spanisch und Katalanisch lesen. Bilingüismo In eine Unterrichtsreihe zum "Bilingüismo" kann man einige dieser Internetressourcen einbauen. Die Schülerinnen und Schüler führen später einer Podiumsdiskussion dazu. Gaudí: Biographie Eine Biografie Gaudís auf Basis der Informationen aus dem Internet ist eine einfache Variante der Textproduktion. Die Biografie kann auch aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben werden: in Form einer Beschreibung, eines Interviews oder als journalistische Reportage - je nach Lernjahr. Die Vita Gaudís findet man auf fast allen Websites in unterschiedlicher Länge. Aus den Texten lässt sich ein Zeitstrahl aufbauen, der Namen von Orten oder Werken in beiden Sprachen enthalten kann. In der Phase der Textproduktion wird auf diese Fakten zurückgegriffen. So kann vermieden werden, dass die Schülerinnen und Schüler Textteile von Websites kopieren. Lyrische Abschweifungen Die künstlerischen Bauwerke Antoni Gaudís verleiten zu lyrischen Abschweifungen. Sie können diese Inspiration nutzen und die Lernenden ein Gedicht über ein Bauwerk oder das Leben Gaudís schreiben lassen. Die Symbolik der Sagrada Familia wird auf der Webseite eingehend interpretiert. Vielleicht können die Schülerinnen und Schüler andere Bauwerke Gaudís oder anderer Architekten (Hundertwasser passt sehr schön als Pendant) ähnlich interpretieren. Multimediale Präsentationen Um die erstellten Texte den Mitlernenden zu präsentieren, kann man auch auf neue Medien zurückgreifen: PowerPoint bietet sich als Präsentationsmedium an. Auch Websites sind eine schöne Präsentationsfläche für derartige Projekte.

  • Spanisch
  • Primarstufe

La lengua de las mariposas: ein Hypertextprojekt

Unterrichtseinheit

In einer actividad de poslectura erstellen Schülerinnen und Schüler einen sitio web zur Kurzgeschichte "La lengua de las mariposas" von Manuel Rivas. Sie setzen sich auf diese Weise mit Fragen nach Freundschaft, Verrat, Schuld, persönlicher Verantwortung sowie politischer und religiöser Überzeugung auseinander.Diese Fragen wirft die Kurzgeschichte auf, die den Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs aus der Sicht eines galizischen Schuljungen schildert. Es sind aber auch Fragen, die die spanische Gesellschaft bis heute prägen und die vom zeitgenössischen Autor Manuel Rivas an die Schülerinnen und Schüler herangetragen werden.Das Erstellen eines Hypertextes ist eine actividad de poslectura und unterscheidet sich im Grunde kaum von textanalytischem und vor allem produktionsorientiertem Arbeiten. Das Besondere besteht darin, dass die in der Arbeitsphase entstehenden textuellen Reaktionen auf den Bezugstext, hier La lengua de las mariposas, für das Internet aufbereitet und zusammenhängend in einem sitio web präsentiert werden. La lengua de las mariposas - Inhalt "La lengua de las mariposas" ist eine Kurzgeschichte des galizischen Autors Manuel Rivas, die den Konflikt entre las dos Españas thematisiert. Weitere didaktisch-methodische Anmerkungen An dieser Stelle gibt die Autorin aus eigener Erfahrung Hinweise zur Planung eines Hypertextprojekts. Ablauf der Unterrichtseinheit Sehr bewusst nähern sich die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit der Organisation und der Umsetzung einer Website an. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Schreibkompetenz erweitern, indem sie bei der Textproduktion mehrere Phasen der Überarbeitung durchlaufen. den spanischen Bürgerkrieg als wichtiges historisches Phänomen der spanischen Geschichte verstehen und die Kurzgeschichte von Manuel Rivas als ein Beispiel der aktuellen Aufarbeitung dieses Ereignisses kennen lernen. in profundes Verständnis des Ausgangstextes "La lengua de las mariposas" erlangen, indem sie bei der Erstellung ihrer sitios web eine vertiefende Analyse der Aspekte vornehmen, auf die sich ihr sitio web bezieht, und indem sie sich mit den sitios web der übrigen Kursteilnehmer auseinandersetzen. ihre Präsentationstechniken in unterschiedlichen Situationen dem Publikum angemessen anwenden. ihre Kenntnisse und ihre kreativen Produkte als sitios web für die Publikation im Internet aufbereiten. sorgfältige und präzise Vorarbeiten mit Bleistift und Papier als Basis einer Online-Arbeit erkennen. Gute inhaltliche Vorbereitung ist nötig Eine gute Kenntnis des Bezugstextes liefert die Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler kompetent Ideen für kreative Internetseiten entwickeln können. Darüber hinaus versetzt die vorherige Analyse die Schülerinnen und Schüler in die Lage, die Spuren, also die Vorgaben des Ausgangstextes hinreichend zu berücksichtigen sowie in der Auswertung zu beurteilen, ob dies in den einzelnen Textprodukten geleistet wird. Eignung für die producción de hipertextos e hiperficciones "La lengua de las mariposas" enthält eine hinreichende Anzahl an Leerstellen im Sinne der Rezeptionsästhetik, die Ansatzpunkte für alternative Handlungsstränge, alternative Ausgänge sowie für die Fortführung bieten. Diese können die Schülerinnen und Schüler ausgehend von den Textvorgaben in kreativen hiperficciones ausgestalten. Außerdem können verschiedene hipertextos zum literarischen und historischen Hintergrund erstellt werden. Projektorganisation Der Prozess von der ersten Idee hin zum fertigen sitio web wird meist in einem Projekt mit Gruppen- oder Partnerarbeit durchlaufen. Die Phasen zur Entwicklung des Layouts, die Schreibphasen sowie die Präsentation gestalten sich wie im traditionellen Unterricht, und es wird meist mit Bleistift und Papier gearbeitet. Der Computer kommt erst ins Spiel, wenn es um die Überarbeitung der Texte und die Erstellung der einzelnen páginas web geht. Da für die Erstellung - das wesentlich Neue in diesem Projekt - möglichst präzise Angaben vorliegen müssen, ist zu empfehlen, den gesamten Arbeitsprozess mit der Lerngruppe gut zu organisieren, um ein mehr oder minder großes Chaos zu verhindern. Jedoch kann man meist in der Praxis feststellen, dass die mit der Programmierung beauftragten Schülerinnen und Schüler, oftmals dafür sorgen, dass die Vorgaben hinreichend detailliert sind. Transparenz Die Einführung vor Beginn des eigentlichen Hyptertextprojekts ist von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Verlauf. Sie vermittelt der Lerngruppe detaillierte Informationen über hipertextos e hiperficciones sowie die Organisation eines solchen Projekts. In dieser Einführung wird Transparenz hergestellt und eine Grundlage geschaffen für die sich anschließende Auswahl von kreativen hiperficciones oder von hipertextos zum Ausgangstext sowie für die parallel ablaufende Bildung von Arbeitsgruppen. Es schließen sich Phasen zur Gestaltung der Seiten, der Anfertigung von Texten sowie der meist ebenfalls parallel ablaufenden Erstellung der Seiten, der Präsentation sowie der Evaluation an. Organisation der Arbeitsgruppen Die Gruppen setzen sich nach thematischen Präferenzen zusammen, und in den Gruppen wird je ein Experte für die Programmierung benannt. Die Arbeit erfolgt selbstorganisiert, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Selbststeuerung und der Kooperation zu fördern. Schülerinnen und Schüler können sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen einbringen, etwa Fertigkeiten der Gestaltung des Layouts oder im Umgang mit dem Computer und dem Internet oder auch im Verfassen von (kreativen) Texten auf Spanisch. Für die Erstellung der páginas web bedeutet dies, dass sie von Computer-Experten übernommen werden kann, die es erfahrungsgemäß in fast jedem Kurs gibt, so dass es ausreicht, wenn man als Lehrende über Grundkenntnisse verfügt. Bei der Aufgabenverteilung in den Arbeitsgruppen von zwei bis drei Mitgliedern sollte berücksichtigt werden, dass möglichst in jeder Gruppe ein Mitglied als Experte mit der Erstellung der Seiten beauftragt und somit dafür verantwortlich ist. Die übrigen Mitglieder müssen ihre Texte (RTF-Dateien) und Bildmaterialien gemäß den zu treffenden Vereinbarungen präzise abliefern. "E-Kompetenzen" Für die Realisierung des Projekts benötigen die Experten der Programmierung Kompetenzen in der HTML-Programmierung sowie im Scannen und eventuell Bearbeiten von Fotos und Zeichnungen. Alle Mitglieder der Lerngruppe sollten darüber hinaus über allgemeine E-Kompetenzen in der Anwendung eines Textverarbeitungsprogramms zum Erstellen von RTF-Dateien sowie der Kommentarfunktion (Word) zur Überarbeitung der Texte verfügen und darüber hinaus Suchmaschinen für die Internetrecherche gezielt einsetzen können. Falls sich keine Computer-Experten in einem Kurs finden sollten, ist es durchaus möglich, die Schülerinnen und Schüler selbst zu schulen oder die Kenntnisse mithilfe eines Schulungsprogramms zu erwerben. Denn es sind erstaunlich wenige Kenntnisse erforderlich, um einen sitio web zu erstellen. Zu empfehlen ist etwa das Online-Seminar von Ulli Meybohm . Selbstevaluation und Fremdevaluation der Schreibkompetenz Die Entwicklung der Schreibkompetenz ist ein Schwerpunkt des Hypertextprojekts. Um den Schülerinnen und Schülern ihre Kompetenzen bewusst zu machen, wird vor Beginn der eigentlichen Unterrichtseinheit eine Selbst- und Fremdevaluation mithilfe eines Bogens aus dem Europäischen Portfolio der Sprachen, EPS 15+ empfohlen. Es handelt sich hier um die Schweizer Version des Sprachenportfolios, die speziell auf Jugendliche und Erwachsene abgestimmt ist und auf den Skalen des Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen . Die Entwicklung der Schreibkompetenz wird dort gesondert evaluiert. Languageportfolio.ch Selbstevaluation und Fremdevaluation der Schreibkompetenz Schweizer Version des Europäischen Portfolios für Sprachen 15+. Reflexion in der Evaluationsphase Die Reflexion in der Evaluationsphase des Projekts ergibt, dass die meisten Schülerinnen und Schüler einen Kompetenzzuwachs durch die sehr präzisen Überarbeitungsphasen sehen. Viele führen an, dass sie ihre Schreibkompetenz nach dem Projekt sehr viel realistischer einschätzen können. Die mapa mental ist auf spanisch erstellt, damit die Termini in der Einführung sprachlich weitestgehend einheitlich sind. Allerdings ist die aktive Beherrschung eines umfassenden Fachwortschatzes "Internet" im Spanischen sicher zu diskutieren ist, insbesondere für den dreijährigen Oberstufenkurs. Hingegen sind die Begriffe zur "producción de hipertextos e hiperficciones" größtenteils geläufig, da sie aus der Arbeit mit Texten bekannt sind. Methodische Vorbemerkung Methodisch und medial ist in der Einführung die Visualisierung von großer Bedeutung. Es wird daher mit einem Beamer und Internetanschluss gearbeitet, um je nach Bedarf Internetseiten oder die mapa mental zu projizieren. Struktur von Internet-Seiten Die linke Seite der mapa mental geht auf die Strukturen von Internet-Seiten sowie auf die Gestaltung und das Layout ein. Die rechte Seite befasst sich mit dem Inhaltlich-Methodischen eines Hypertextprojekts. Es ist ratsam, zunächst die technische Seite zu erläutern, damit die technischen Implikationen auf der inhaltlich-methodischen Seite leichter nachvollzogen werden können. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern klar, dass es wichtig ist, für die Gestaltung und letztlich die Erstellung präzise Angaben zu machen. Technisches Im technischen Bereich geht es zunächst um die Erläuterung von Strukturen, etwa den Unterschied zwischen sitio web (das Ganze) und página web (die zugeordneten Seiten der einzelnen Arbeitsgruppen). Die página inicial (Startseite) ist sozusagen die Eingangstür zum sitio web. Darüber hinaus ist es erforderlich, Ordner- und Dateistrukturen (carpetas y archivos) zu kennen, denn der spätere sitio web wird sich aus den Ordnern der Arbeitsgruppen, die zugehörige Dateien enthalten, zusammensetzen. Navigation Für die Navigation ist es wichtig, zu wissen, dass sie über die Menüleiste gesteuert wird, dass enlaces (Links) Verbindungen zu anderen Seiten herstellen und dass man diese auch als botón (Button) gestalten kann. Die enlaces können eine neue Seite öffnen lassen oder ein ventana pop-up erscheinen lassen. Diese sind Internet-Nutzern gut als lästige kleine Werbefenster bekannt, die sich plötzlich öffnen, wenn man auf eine neue Seite kommt. Das storyboard gibt die Struktur der Vernetzung durch die enlaces an: als Baumstruktur (ausgehend von einer Seite ergeben sich Verzweigungen wie in einem Stammbaum) oder als Netzstruktur (hier sind viele Querverbindungen zwischen den einzelnen Seiten möglich). Das Tabellenformat ist für die Erstellung der páginas web interessant, weil Menüleisten mithilfe von Tabellen erstellt werden. Design Für das diseño de página ist aus Gründen der Leserfreundlichkeit zu empfehlen, dass parallel zum storyboard ein einheitliches formato (Layout) für die Seiten einer Arbeitsgruppe gewählt wird, das bei Bedarf variiert werden kann. Zum diseño de página gehören auch die Gestaltung und Position von botones und enlaces. Eine besondere Art der Gestaltung sind sog. mapas de imágenes: Eine Karte, eine Zeichnung oder ein Bild werden in Bereiche aufgeteilt, die angeklickt werden können, und es öffnet sich ein Fenster mit weiteren Details zum Ort oder zu Personen. Zur Erstellung ist hier ein zusätzliches Programm erforderlich. Hipertextos e hiperficciones Auf der rechten Seite der mapa mental werden Beispiele für mögliche hipertextos und auch für hiperficciones gegeben, die als Verfahren der Textanalyse sowie dem produktionsorientierten und kreativen Arbeiten bekannt sind. Interessant ist darauf hinzuweisen, dass zwischen dem Perspektivwechsel und Abenteuern unterschieden wird und dass der Leser den Erzählstrang bestimmt. Neben diesen Seiten kann eine weitere Seite zur Vorstellung des Projekts und der Lerngruppe in den sitio web integriert werden. Die übrigen Punkte beziehen sich auf das Layout sowie auf das Abspeichern der Dateien im RTF-Format. An dieser Stelle ist ein Hinweis auf die Formulierung der Dateinamen wichtig, da sie von den Programmier-Experten in HTML-Dateien umgewandelt werden. Damit diese im Internet verarbeitet werden können, dürfen sie nur Kleinbuchstaben, keine Leerzeichen keine Sonderzeichen enthalten. Für die Arbeitsgruppen ist es übersichtlich, wenn die Dateien nicht nummeriert, sondern mit inhaltlich aussagekräftigen Namen versehen werden. Brainstorming Als Vorbereitung ist ein Brainstorming insbesondere zu möglichen hiperficciones (cambios de perspectiva o aventuras) geeignet, um ein breites Spektrum an Ideen zu entwickeln, aus dem die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse auswählen können. Die Gruppenbildung erfolgt nach einem allgemeinen Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander. Aufteilung in Arbeitsgruppen Es entstehen sechs Arbeitsgruppen, die insgesamt sieben sitios web erstellen. Darunter sind vier hipertextos: Resumen (con elementos ficticios: antecedentes y continuación) Información de trasfondo Proyecto Personajes ... und drei hiperficciones (aventuras de texto): En el consultorio sicológico La vuelta de Moncho a La Alameda El destino de don Gregorio Materialsammlung (1 Stunde) Die einzelnen Arbeitsgruppen führen eine Internetrecherche durch, um Informationen für die Bearbeitung ihres Themas zu finden, und zwar in einem Umfang, der ausreicht, das storyboard zu erstellen. Eine detaillierte Auswertung der Informationen bleibt der Phase der Textproduktion vorbehalten. Die Recherche ist speziell für die Gruppen von Belang, die zum literarischen und historischen Hintergrund arbeiten. Die übrigen Gruppen können sich, falls sie diese Phase verkürzen möchten, bereits mit der Erstellung ihres storyboard befassen und ein Layout für ihre Seiten entwerfen. Entwurf von storyboards (2 Stunden) Das Layout der Einzelseiten sowie das storyboard werden über die tarea gesteuert. Das Feedback zu den Präsentationen erweist sich als hilfreich, weil gute Anmerkungen und Anregungen gemacht werden, die die Gruppen für eine eventuelle Ergänzung oder Modifizierung aufnehmen. Textproduktion und Erstellung der páginas web verlaufen in den Gruppen meist parallel. Textproduktion Die Textproduktion gestaltet sich als Prozess, in dem die Texte mehrfachen Überarbeitungsphasen unterzogen werden. Zunächst findet eine peer correction in den Arbeitsgruppen statt und im Anschluss daran erhalten die Schülerinnen und Schüler Korrektur- und Überarbeitungshinweise von ihrer Lehrerin, die mithilfe der Kommentarfunktion in Word an den entsprechenden Stellen angebracht werden. Durch diese Vorgehensweise nehmen die Schülerinnen und Schüler die Überarbeitung ihres eigenen Textes selbständig unter Berücksichtigung der Kommentare vor. Überarbeitung der Texte Die Praxis zeigt, dass die Überarbeitung der Texte für Lehrerinnen und Lehrer sehr zeitaufwendig ist, auch wenn sie durch die Verwendung des Computers insofern erleichtert wird, als sich keine neuen sprachlichen Fehler in ehemals korrekte Passagen einschleichen. Websiteerstellung Die Erstellung der páginas web durchläuft ebenfalls mehrere Gestaltungsphasen. Meist werden die Seiten in HTML programmiert und die Texte eingefügt. In einigen Fällen werden spezielle Effekte gewünscht, so dass hier der Dreamweaver genutzt werden kann. Insbesondere in Bezug auf die Gestaltung der Seiten (zu wenig / zu viel Text oder Illustration) erweist sich eine Zwischenpräsentation als sehr fruchtbar. Die Schülerinnen übernehmen die Ergebnisse aus der Präsentation der Zwischenergebnisse und verarbeiten sie sowohl in den Texten als auch in der Gestaltung der Seiten. Die Präsentation des sitio web wird auf zwei Ebenen durchgeführt. Präsentation im Klassenraum Zunächst werden die entstandenen páginas web nach der erforderlichen Vorbereitung von Kurzvorträgen im Plenum des Kurses vorgestellt. Auf diese Weise wird erstmalig der sitio web in seiner Gesamtheit von allen wahrgenommen und gewürdigt. Alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer haben in Anschluss daran Gelegenheit zum Surfen im sitio web. Präsentation für die gesamte Schule Komplettiert wird diese Präsentation durch eine schulöffentliche Veranstaltung, zu der weitere Spanischkurse der Schule sowie Interessenten einer weiteren Schule eingeladen sind. Die Idee dieser Veranstaltung ist, den sitio web einer größeren spanischsprechenden Öffentlichkeit zugänglich zu machen, denn ein solches Produkt braucht eine Leserschaft. Didaktisch-methodische Anmerkungen Die erste Präsentation im Kurs dient als Generalprobe für die schulöffentliche Veranstaltung, die in interessierter Atmosphäre stattfindet. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Präsentation vor einem breiteren Publikum ein sehr motivierendes Ereignis. Das positive Feedback zu ihren Kompetenzen stärkt ihr Selbstbewusstsein und erfüllt sie mit Stolz auf ihre Leistung. Der Evaluationsbogen zum Projekt bezieht sich auf die Zufriedenheit mit dem Thema und den gestalteten páginas web, die Effektivität der Gruppenarbeit, den Lernzuwachs in Bezug auf das Thema, die Eignung der Kurzgeschichte für die Hypertextproduktion, auf besonders Gelungenes oder nicht Gelungenes im Projekt sowie auf eventuelle spätere Verwendungsmöglichkeiten der Kenntnisse im Umgang mit den Neuen Medien. Die Äußerungen der Schülerinnen und Schüler sind alles in allem sehr positiv. Es gibt wenige kritische Stimmen, die den Nutzen der erworbenen Computerkenntnisse für ihre persönliche Zukunft in Frage stellen oder Stimmen, die den Schreibprozess zu mühsam finden. Insgesamt können sich mehrere Schülerinnen und Schüler gut vorstellen, ein weiteres Hypertextprojekt durchzuführen. "La lengua de las mariposas" ist eine Kurzgeschichte des galizischen Autors Manuel Rivas, die den Konflikt entre las dos Españas thematisiert. Die Handlung spielt zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges in La Alameda, einem kleinen galizischen Dorf. Zwischen Moncho, einem Erstklässler, und seinem Lehrer entwickelt sich eine besondere Beziehung. Neben der Schule unternehmen die beiden zahlreiche Exkursionen, unter anderem um Schmetterlinge zu erkunden. Die Beziehung weitet sich auf Monchos Eltern, insbesondere auf Monchos Vater aus, der den Dorfschullehrer schätzt, weil er ähnlich wie er selbst Atheist und Republikaner ist. Monchos Mutter hingegen ist gläubige Katholikin und Anhängerin der Nationalisten. Die Eltern intensivieren die Beziehung zum Dorfschullehrer, und Don Gregorio ist häufig bei Monchos Eltern zu Gast. Diese Situation verändert sich vollends, als die Nationalisten in La Alameda die Macht ergreifen und viele Republikaner, unter anderen Don Gregorio, verhaftet werden. Monchos Eltern und schließlich er selbst beteiligen sich an den Beschimpfungen der Gefangenen beim Abtransport, um selbst nicht verfolgt zu werden.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Fiesta de los Sanfermines

Unterrichtseinheit

Gegen die Feiern zu Ehren des heiligen Fermín in Pamplona ist die Love-Parade ein Kindergeburtstag: In der nordspanischen Stadt herrscht eine Woche lang Partystimmung - und dabei muss es nicht nur Stierkampf sein. Diese Reise durch's Netz lässt Spanischlernende teilhaben an juerga y procesión."... siete de julio San Fermín" - das Lied und die sechs-Tage-Feier sind nicht nur durch die Bullenrennen, "los encierros", sondern auch durch die Prozession zu Ehren des Patrons der Stadt, San Fermín, in der ganzen Welt bekannt. In Gruppenarbeit erstellen die Schülerinnen und Schüler Präsentationen, die die Feierlichkeiten in Pamplona beleuchten. Die angegebenen Websites liefern umfassende Informationen - ausgehend vom Oktober 1591 bis zu den Bildern vom 14. Juli 2003.Einige Voraussetzungen für die Durchführung der Unterrichtseinheit: die sichere Anwendung der Verben "ser" und "estar" das Präsens der drei Konjugationen (Stammvokalwechsel, unregelmäßige und reflexive Verben) Uhrzeit Konkordanz der Adjektive Ortspräpositionen Die Lernenden arbeiten geleitet durch die tarea. Eventuell können weitere Links durch das Material "enlaces" zur Verfügung gestellt werden. Das Abschiedslied der fiesta de San Fermín, "uno de enero", meist eher bekannt unter dem Titel "pobre de mi", kann in einer darauffolgenden Stunde als Abschluss der Einheit eingesetzt werden. Fachspezifische Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen den Gebrauch des "presente" festigen. einen Einblick in den Stierkampf als Teil spanischer Kultur und Tradition gewinnen. Argumente und Motive pro und contra Stierkampf kennen lernen und hinterfragen. ihr themenspezifisches Vokabular rund um das Wortfeld "corrida de toros" erweitern. ihre Kompetenz in der Texterschließung und der Textproduktion erweitern. ihre Kompetenz in der selbstständigen Erarbeitung und Organisation eines Themenbereichs in der Gruppe erweitern. Ziele aus dem Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Konsultation verschiedener Websites ihre Kompetenzen im kritischen Umgang mit den neuen Medien erweitern. ihre Präsentationskompetenz in der Fremdsprache mithilfe neuer Medien erweitern.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II
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