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Finanzbildung: Quiz zum Thema Geldanlage

Sparschwein
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Mit 20 Multiple-Choice-Fragen lernen die Jugendlichen alles Wichtige über Anlageformen, Risiken, Chancen und die Funktionsweise von Börsen.

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Künstliche Intelligenz

Einführung in die Künstliche Intelligenz
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Künstliche Intelligenz

Diese Unterrichtseinheit behandelt das Thema künstliche Intelligenz (KI) und geht dabei auf das Prinzip "Deep Learning" ein.

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Wirtschaftslehre

Was ist ein Projekt?
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Wirtschaftslehre

Diese Einheit gibt einen Überblick über Merkmale und Kriterien von Projekten, Zertifizierungen im Projektmanagement und Projekt-Strukturen in Unternehmen.

  • Schulstufe1
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MINT-Offensive bei Conrad

Fachartikel

Impulse für den Unterricht von morgen: Tools, Equipment und Know-how auf der Conrad Sourcing Plattform

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Chemie / Natur & Umwelt

Klausurpaket "Kalter Krieg"

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema "Kalter Krieg" enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben.Die Klausur bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Ideologische Differenzen als Hauptursache der Konfrontation zwischen Ost und West nach dem Zweiten Weltkrieg Wesensmerkmale des Kalten Krieges – unter anderem: Rüstungsspirale, "Gleichgewicht des Schreckens", Stellvertreterkriege, Krisen und Entspannungsphasen Rolle der neuen politischen Ausrichtung der UdSSR unter Michail Gorbatschow im Kontext der Beendigung des Kalten Krieges Bedeutung der atomaren Patt-Situation zwischen den Supermächten Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten vier Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie stellen historische Ereignisse dar, erläutern komplexe geschichtliche Zusammenhänge und formulieren kritische Stellungnahmen mit fundierten Begründungen. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 90 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben.Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler die ideologischen Differenzen zwischen Ost (kommunistische Diktatur, Planwirtschaft) und West (Demokratie, Marktwirtschaft) als zentrale Ursachen des Kalten Krieges. wesentliche Merkmale des Kalten Krieges – unter anderem: Wettrüsten mit einem "Gleichgewicht des Schreckens", Stellvertreterkriege (Korea, Vietnam, Afghanistan), Kräftemessen auf verschiedenen Ebenen (von der Raumfahrt bis hin zum Sport) sowie Krisen (Berliner Blockade, Mauerbau, Kuba-Krise, Mittelstreckenraketen) und Entspannungsphasen (Brandts Ostpolitik, Verträge zur Rüstungskontrolle, Gorbatschows Deeskalationspolitik). die zentralen Ursachen für die Beendigung des Kalten Krieges (zunehmende wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen im Ostblock) und die wichtige Rolle Michail Gorbatschows bei der friedlichen Beilegung des Konflikts (weitgehender Verzicht auf Gewaltanwendung angesichts der Auflösungstendenzen im Sowjet-Imperium, Dialogbereitschaft gegenüber dem Westen, konkrete Deeskalationsbemühungen). die Bedeutung des "Gleichgewichts des (atomaren) Schreckens" für die Verhinderung einer Eskalation des Kalten Krieges (einerseits: Verzicht der Supermächte auf Atomschläge angesichts der zerstörerischen Konsequenzen, andererseits: Verhinderung eines nachhaltigen Friedens durch verfestigte Feindbilder, Rüstungsspiralen und eine permanente Bedrohungslage).

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Moderne Arbeitswelt

Interaktives

Diese interaktiven H5P-Übungen können per Computer, Tablet oder Smartphone bearbeitet werden und behandeln das Thema "Moderne Arbeitswelt". Die Schülerinnen und Schüler lesen Texte zu den neuesten Trends am Arbeitsplatz und gehen dabei auf relevante themenbezogene Vokabeln ein. Ein interaktives Übungspaket, bestehend aus drei interaktiven Übungen, steht ergänzend bereit. Unsere heutige Arbeitswelt ist einem rasanten Wandel unterlegen. Globalisierung, digitale Revolution und Flexibilität sind dabei die zentralen Schlagwörter. Die Corona-Pandemie hat in großem Maße zur Digitalisierung beigetragen und es wird deutlich, dass die Entstehung neuer Arbeitsformen unausweichlich ist. Die nachstehenden Übungen setzen sich zum Ziel, die aktuellen Trends zu erläutern, die die heutige sowie die zukünftige Arbeitswelt prägen. Ohne diese neuen Arbeitsmodelle zu erkennen und die dahintersteckenden Gründe zu verstehen, wäre es unmöglich, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Zum Stichwort "Trend" bietet Duden-Online die folgende Bedeutungserläuterung an: über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung(-stendenz). Dies macht begreiflich, warum es nötig ist, Trends zu identifizieren und zu analysieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit spezifischem Vokabular zum Thema "Arbeit". können die neue gelernten Vokabeln im Alltag verwenden. können wichtige Auskünfte über neueste Trends in der heutigen Arbeitswelt verstehen und weiterleiten sowie dazu ihre eigene Meinung äußern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die interaktiven Übungen und erlangen Sicherheit bei dem Umgang mit dem Computer/Tablet/Smartphone. korrigieren ihre Antworten sofort und lesen die Bewertung ihrer Leistung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. tauschen Ideen, Wissen und Meinungen zur modernen Arbeitswelt aus. besprechen die wichtigsten Inhalte der Texte miteinander und helfen sich gegenseitig beim Textverständnis, wenn nötig.

  • Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Gendersensible Sprache: Anregungen für den Unterricht

Kopiervorlage / Interaktives

Dieses Arbeitsmaterial beschäftigt sich mit Formen gendersensibler Sprache als einem relevanten Thema in der Schule. Wissen über gendersensible Sprache kann bei der eigenen Umsetzung einer respektvollen und wertschätzenden Sprache hilfreich sein. Hier finden Sie Anregungen dazu für Ihren Unterricht. Anregungen für den Unterricht Haben Sie schon einmal überlegt, das Thema "Formen gendersensibler Sprache" in Ihren Unterricht zu integrieren? Dann finden Sie im Folgenden einige (interaktive) Anregungen für den Unterricht sowie weitere Informationen im dazugehörigen Fachartikel . Übung 1: Sensibilisierung für gendergerechte Sprache Ziel der ersten Übung, die Sie auch als interaktive Übung hier finden, ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem generischen Maskulinum auseinanderzusetzen und für gendersensible Sprache sensibilisiert werden. Die Lernenden sollen dafür möglichst schnell ein Rätsel lösen. Die Übung ist besonders effektiv, wenn das Thema der Unterrichtseinheit noch nicht bekannt ist (zum Beispiel als Überleitung oder als Teaser). "Ein Vater fährt mit seinem Sohn im Auto. Sie haben einen schweren Unfall, bei dem der Vater sofort stirbt. Der Sohn wird mit schweren Kopfverletzungen in eine Spezialklinik eingeflogen. Die Operation wird vorbereitet, alles ist fertig. Der Chef-Chirurg erscheint, wird plötzlich blass und sagt: "Ich kann nicht operieren, das ist mein Sohn!" In der Praxis zeigt sich, dass das Rätsel von vielen Personen nicht sofort gelöst werden kann. Es kann darüber diskutiert werden, ob das generische Maskulinum eher Bilder von Männern im Kopf erzeugt. Vermutlich haben einige Schülerinnen und Schüler bei der Frage nach dem Arzt zuerst das Bild von einem Mann vor Augen. An diesem Beispiel lässt sich dann gemeinsam im Unterricht diskutieren, ob das generische Maskulinum wirklich alle Geschlechter sichtbar macht. Es kann zudem diskutiert werden, wie Sprache Bilder in den Köpfen erzeugt und damit die Wirklichkeit formt. In einem weiteren Schritt kann gegebenenfalls thematisiert werden, dass das generische Maskulinum mitunter ungenau ist. Es kann geschlechtsindifferent (für alle Geschlechter) als auch geschlechterspezifisch (also nur für Männer) genutzt werden. In dem Rätsel könnte es sich bei dem Chef-Chirurgen auch tatsächlich um einen Mann handeln. Dann wäre die Lösung, dass es sich um den Sohn eines schwulen Paares dreht. Mehr zur Übung und den sprachlichen Hintergründen finden sich in der Toolbox "Re:framing Gender" (Maier 2021: 32-46; FES 2021). Übung 2: Sensibilisierung für sprachliche Geschlechterstereotype Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, die folgenden Fragen spontan zu beantworten (schriftlich): "Stell Dir einmal das Mädchen Sophie vor. Sie ist 10 Jahre alt. Was kommt Dir zuerst in den Kopf, wenn Du an Sophie denkst? Wie sieht sie aus? Wo wohnt sie? Was sind ihre Hobbys? Und was ist ihr Berufswunsch?". In diesem Zusammenhang kann thematisiert werden, wie Sprache (Name, Pronomen, Personenbezeichnung Mädchen) ganz bestimmte Geschlechterbilder in den Köpfen hervorruft. Es kann zudem für Geschlechterstereotype sensibilisiert werden, die durch Sprache erzeugt werden. Die Übung findet sich in ähnlicher Form in der Broschüre "Mein Name, mein Pronomen" (AK ProNa 2020). Übung 3: Text analysieren und umschreiben Die Schülerinnen und Schüler sollen einen im generischen Maskulinum verfassten Text aus ihrem Alltag analysieren und danach umschreiben. Sie sollen dafür in einem ersten Schritt: alle Substantive markieren, die Personen (zum Beispiel Schüler ) oder Berufe (zum Beispiel Lehrer ) bezeichnen, alle Pronomen markieren, die in einer männlichen Sprachform gehalten sind (zum Beispiel jeder, ein ) sowie alle zusammengesetzten Wörter mit Personenbezeichnungen im generischen Maskulinum markieren (zum Beispiel benutzerfreundlich , Anfängerkurs ). Unverändert bleiben allerdings Begriffe aus der Amtssprache (zum Beispiel Kanzleramt , Kultusministerkonferenz ). In einem zweiten Schritt wird der Text umgeschrieben. Dafür sollen die Schülerinnen und Schüler drei neuere Formen gendersensibler Sprache kreativ miteinander kombinieren: ein ausgewähltes Genderzeichen (zum Beispiel den Genderstern), geschlechtsneutrale Formulierungen sowie Umformulierungen. Die Schülerinnen und Schülersollen am Ende der Übung die unterschiedlichen Möglichkeiten geschlechtersensibler Sprache diskutieren und bewerten. Der erste Teil der Übung ist angelehnt an die Tipps und Tools auf der Homepage "genderleicht.de". Viele Beispiele und Musterlösungen für "Texte umschreiben" finden sich in Hornscheidt und Sammla (2021). Literaturverzeichnis AK ProNa (2020). Mein Name, mein Pronomen. Unter: meinnamemeinpronomen.files.wordpress.com/2021/01/mnmp_zweiteauflage2020.pdf . FES (2021). Toolbox Re:framing Gender. Geschlechtergerechte Kommunikation spielend erlernen. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung. Günthner, Susanne (2019). Sprachwissenschaft und Geschlechterforschung: Übermittelt unsere Sprache ein androzentrisches Weltbild? In: Kortendiek, Beate, Birgit Riegrag und Katja Sabisch (Hrsg.): Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Band 1. Wiesbaden: Springerr VS, S. 571 - 579. Hornscheidt, Lann und Ja'n Sammla (2021). Wie schreibe ich divers? Wie spreche ich gendergerecht? Ein Praxis-Handbuch zu Gender und Sprache. Berlin: W_orten & meer. Kotthoff, Helga und Damaris Nübling (2018). Genderlinguistik: Eine Einführung in Sprache, Gespräche und Geschlecht. Tübingen: Narr Fancke Attempo Verlag. Maier, Tanja (2021). Re:framing Gender. Geschlechtergerechte politische Kommunikation verstehen und umsetzen. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

"Energie macht Schule": Energiewissen gebündelt

Fachartikel / Video-Tutorial

Was versteht man unter Sektorkopplung? Wie funktioniert eine Solarzelle oder ein Elektroauto? Wie nachhaltig ist ein Pumpspeicherkraftwerk? Welche Potenziale bietet Wasserstoff als Energielieferant? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert seit 2013 "Energie macht Schule". Dafür stellt es über 600 Informations- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Mit seiner Überarbeitung im Frühjahr 2022 stehen stärker aktuelle Energiethemen wie Nachhaltigkeit, Energiewende oder Versorgungssicherheit im Mittelpunkt.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik

MINT mal anders – Praxistipps für den Unterricht

Fachartikel

Digital und mit Alltagsbezug: Wie lassen sich Coding und Bionik einfach und schnell in den Unterricht integrieren? Im neuen kostenlosen Conrad Whitepaper geben zwei Expertinnen ihre Ideen aus der Praxis weiter.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Stilsicher für die Kamera – Berufsfeld OnAir-Stylist

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt das OnAir-Styling als Schnittstelle zwischen Handwerk und Medienwelt vor. Thematisiert werden die spezifischen Anforderungen des Make-up-, Haar- und Garderobenstylings in Fernsehen und Medien sowie Aspekte wie natürliche Inszenierung, Authentizität und Nachhaltigkeit. Der Fachartikel richtet sich an Lehrende und Lernende der Sekundarstufe I und II und eignet sich besonders für den fächerübergreifenden Unterricht sowie den Wirtschaftsunterricht. Make-up, Haar und Styling in der Medienwelt Die Arbeit in den Medien fasziniert viele Schülerinnen und Schüler, doch nicht jede/r eignet sich zur Journalistin, zum Cutter, zur Regisseurin oder zum Presenter . Für viele Tätigkeiten in der Medienbrache wird darüber hinaus das Abitur oder sogar ein Hochschulstudium vorausgesetzt. Das ist mit dem On-Air-Styling anders, denn hier treffen Handwerk und Medienwelt aufeinander. Die Perspektive im Friseurhandwerk erweitert sich mit dem Fortbildungslehrgang zum/zur OnAir-Stylisten/-Stylistin, der mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer abschließt. Bereits als Geselle/Gesellin ist es möglich, sich für die Styling-Arbeit in den Medien zu qualifizieren: Zur Könnerschaft rund ums Haar kommen Fertigkeiten der Visagistik und praktische Grundlagen der Kleidungs-, insbesondere der Anzugkultur hinzu. Damit ist gerüstet, wer Moderatorinnen/Moderatoren und Reporterinnen/Reporter – kurz Presenter genannt – in Rundfunkanstalten, Produktionsfirmen oder in der Werbeindustrie für ihre Auftritte vor der Kamera optisch unterstützen möchte. OnAir-Stylistinnen und -Stylisten holen die Schönheit auf den (Bild-)Schirm Bei diesen non-fiktionalen Auftritten möchten sich Presenter nicht verändern, sehr wohl aber schöner werden. Sie möchten keine Maske und kein Kostüm, die aus ihnen jemand anderen machen, denn sie sind keine Schauspielerinnen/Schauspieler in einem Film, sondern sie sind Journalistinnen/Journalisten, Interviewgäste, Protagonistinnen/Protagonisten oder Models. Sie wollen sich auf ihre Arbeit konzentrieren und dabei gut aussehen. Mit on air gehen beschrieb man früher, dass man auf Sendung ist. Es kommt aus der Zeit, als die Programme der Rundfunksender terrestrisch ausgestrahlt wurden – eben über air (engl. Luft). Noch heute leuchtet das Rotlicht vor der Studiotür während der Sendung und bedeutet nach wie vor das absolute Betretungsverbot, auch wenn mit der digitalen Verbreitung auf den Schriftzug on air nun folgerichtig verzichtet wird. Dennoch passt der Begriff zum OnAir-Styling , da sich zwar der technische Verbreitungsweg geändert hat, nicht aber die Wünsche, Sorgen und Nöte der Akteurinnen und Akteure vor der Kamera. Sie sind in den Minuten vor ihrem Auftritt genauso aufgeregt und verletzlich wie immer schon. Geändert haben sich auch Kamera-Technik und Zeitgeist. Mit modernen HD-Kameras ist eine nicht immer sehr schmeichelnde Bildschärfe möglich. Gewünscht aber ist telegenes Strahlen des Gesichtes, was in Fernsehkreisen eine weiche Schärfe beschreibt. Die herzustellen gelingt technisch entweder mit einem Zauberregler in der Bildtechnik, der den Farbton der Haut in Unschärfe setzen kann, oder in der Nachbearbeitung. Ersteres braucht viel Erfahrung und noch mehr Fingerspitzengefühl, damit es natürlich wirkt – und ist deshalb verpönt. Letzteres ist teuer und ohnehin in den meisten Voraufzeichnungen und Live-Auftritten gar nicht erst vorgesehen. Oder es gelingt manuell mit der richtigen Wahl und Handhabung der für den HD-Standard entwickelten Make-ups. Doch allein um die aufzutragen, braucht es den/die OnAir-Stylisten/-Stylistin aber nicht. Das können Presenter im Zweifel auch selbst lernen, wie es in der Corona-Pandemie unter Beweis gestellt werden musste, als strikte Distanzvorschriften statt körpernaher Dienstleistung den Produktionsalltag beherrschten. Natürlich inszeniert – ist gar kein Widerspruch! OnAir-Stylistinnen und -Stylisten sind sehr viel mehr. Sie verstehen den Zeitgeist, der so tut, als sei die optische Erscheinung letztlich unwichtig – Nur die inneren Werte zählen! –, als entstünde der gelungene Look ohne Mühen von ganz allein. Kurz: Sie wissen, wie man Presenter natürlich inszeniert. Sie beherrschen den No-Make-up-Look , finishen Haare telegen gemäß ihrer Qualität und stellen ganz beiläufig Autorität her, indem sie aufmerksam im Detail auf den passgenauen Sitz der Kleidung achten. Sie können Presenter im Vorfeld briefen , wenn diese ihren Auftritt allein bewältigen müssen, wie es zum Beispiel in der Reportage üblich ist. Natürlich werden Presenter inszeniert, und sie wünschen sich eine natürliche Inszenierung – im Studio und an allen anderen Drehorten.

  • Fächerübergreifend

Das Bruttoinlandsprodukt: Grundlagen für den Einstieg

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse über das Bruttoinlandsprodukt. Sie erfahren, welche Leistungen das Bruttoinlandsprodukt erfasst und betrachten diesen Messwert im Hinblick auf seine Funktion als Wohlstandsindikator. Das Bruttoinlandsprodukt als Unterrichtsgegenstand erscheint vielen Schülerinnen und Schülern eher uninteressant und trocken. Um diesen Inhalt attraktiver zu machen, berücksichtigt dieses Unterrichtsmaterial mehrere Rechercheaufträge zur eigenständigen Erarbeitung und ansprechende Erklärvideos. Als Einstieg des Arbeitsmaterials dient ein ansprechendes Grundlagenvideo über das Bruttoinlandsprodukt. In diesem Video können die Schülerinnen und Schüler bereits erste Eindrücke über das Thema sammeln. Die Lernenden werden dabei mit verschiedenen grundlegenden Begrifflichkeiten des BIPs vertraut, wie zum Beispiel wirtschaftliche Leistung , Wertschöpfung oder Wirtschaftswachstum . Diese Begriffe sind essentiell für das Verständnis und eine erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben. Danach folgt eine eigenständige Recherche über das Bruttoinlandsprodukt, welche mit mehreren Links unterstützt wird. Danach findet eine Betrachtung des historischen Ursprungs des Bruttoinlandsprodukts statt. Der geschichtliche Ablauf und die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts wird hierbei erarbeitet und chronologisch dargestellt. Abschließend werden die Ergebnisse im Plenum präsentiert und besprochen. Zuletzt erfolgt eine kritische Bewertung des Bruttoinlandsprodukts als Wohlstandsindikator. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren abschließend alternative Messwerte für den Wohlstand und stellen diese der Klasse kurz vor. Um sich mit dem Bruttoinlandsprodukt kritisch auseinandersetzen zu können, benötigen die Schülerinnen und Schüler Hintergrundwissen. Die notwendige Information wird ihnen mithilfe eines Videos oder weiterer Quellen im Internet vermittelt. Dieses Arbeitsmaterial legt neben der Fachkompetenz einen großen Fokus auf die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Diese sollen überwiegend eigenständig die Inhalte dieser Lerneinheit recherchieren und bearbeiten. Die Lehrkraft begibt sich hierbei vor allem in die Rolle der Beobachterin und gibt gegebenenfalls Hilfestellung. Dadurch wird die Recherchefähigkeit der Lernenden gefördert, welche zudem die Qualität der genutzten Quellen einschätzen müssen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Bedeutung von Indikatoren. wissen, welche Leistungen in das Bruttoinlandsprodukt einfließen. können das Bruttoinlandsprodukt als Wohlstandsindikator kritisch hinterfragen. lernen die Geschichte des Bruttoinlandsprodukts kennen. Medienkompetenz recherchieren selbstständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. nutzen für die Bearbeitung der Aufgaben ein mobiles Endgerät oder Computer.

  • Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Tarifvertrag und Tarifverhandlung

Interaktives / Kopiervorlage

Dieses Unterrichtsmaterial zum Themenfeld "Tarifvertrag" mit Erwartungshorizont und interaktiven Übungen führt in grundlegende Begriffe ein, zeigt den Ablauf von Tarifverhandlungen auf und regt zur Reflexion und Diskussion darüber an. Das Arbeitsmaterial besteht aus drei Arbeitsblättern, die miteinander verknüpft im Fach Wirtschaftslehre zum Einsatz kommen. Die ersten beiden Arbeitsblätter können auch als interaktive Übungen im Unterricht eingesetzt werden. Zu Beginn setzen sich die Lernenden in Paararbeit mit wichtigen Definitionen zu zentralen Begriffen auseinander, wozu sie zunächst im Internet recherchieren. Anschließend lernen die Schülerinnen und Schüler in selbstständiger Bearbeitung eines Lückentextes den Ablauf von Tarifverhandlungen kennen und korrekt darzustellen. Auf Grundlage einer Aussage eines Wirtschaftspolitikers reflektieren die Lernenden dann in Kleingruppen über die Vorteile der in Deutschland bewährten Tarifpartnerschaft und formulieren ein begründetes Sachurteil. Ihre Ergebnisse stellen sie in einer Plenumsdiskussion vor. Die zwei interaktiven Übungen sind Teil des Arbeitsmaterials und beinhalten die Arbeitsaufträge der ersten beiden Arbeitsblätter. In der ersten interaktiven Übung "Tarifvertrag: Vokabular" ordnen die Lernenden die Begriffe des ersten Arbeitsblattes den richtigen Definitionen zu. Die zweite interaktive Übung zum Thema "Tarifverhandlungen" enthält den Lückentext aus Arbeitsblatt 2. Mithilfe der interaktiven Übungen können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zum Thema Tarifvertrag eigenständig überprüfen. Zu den Arbeitsblättern liegt jeweils ein Erwartungshorizont vor. In der Regel verfügen die Schülerinnen und Schüler über rudimentäre Vorkenntnisse. Um das (Vor-)Wissen zu ordnen und die spezifische Fachterminologie korrekt anwenden zu können, setzen sich die Lernenden zuerst mit den wichtigsten zentralen Begriffen zum Themenfeld "Tarifvertrag" auseinander. Arbeitsblatt 1 umfasst diese Begriffe, denen passende Definitionen in Paararbeit und mithilfe einer Internetrecherche zugeordnet werden. Arbeitsblatt 2 beinhaltet einen Lückentext über den Ablauf von Tarifverhandlungen, in welchen die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit vorgegebene Begriffe einsetzen, die jeweils im Kontext Sinn ergeben. Arbeitsblatt 3 lädt Kleingruppen zur kritischen Reflexion und Diskussion über eine politische Position zu Tarifverhandlungen ein. Mithilfe der interaktiven Übungen können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zum Thema Tarifvertrag eigenständig überprüfen. Die zwei interaktiven Übungen beinhalten die Arbeitsaufträge der ersten beiden Arbeitsblätter. In der ersten interaktiven Übung "Tarifvertrag: Vokabular" ordnen die Lernenden die Begriffe des ersten Arbeitsblattes den richtigen Definitionen zu. Die zweite interaktive Übung zum Thema "Tarifverhandlungen" enthält den Lückentext aus Arbeitsblatt 2. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Definitionen zentraler Begriffe aus dem Themenfeld "Tarifvertrag". stellen den Ablauf von Tarifverhandlungen zutreffend und fachsprachlich korrekt dar. formulieren ein kritisches Sachurteil über eine vorgegebene politische Position und erkennen die Vorteile der in Deutschland bewährten Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Paar- und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Fachbegriffe in verschiedenen digitalen Umgebungen. analysieren und strukturieren themenrelevante Informationen aus Medienangeboten. arbeiten mit einer interaktiven Lernumgebung.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung

Der Mittelalter-Meme-Generator

Tool-Tipp

Meme-Fans aufgepasst! Mit dem kostenlosen "Bayeux Historic Tale Construction Kit" lassen sich ganz einfach tolle Mittelalter-Memes selbst gestalten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Fächerübergreifend

Soziale Medien im Unterricht: den verantwortungsbewussten Umgang anhand eines Projektes schulen

Fachartikel
5,99 €

Soziale Medien sind in der heutigen Zeit ein ständiger Begleiter von Schülerinnen und Schülern. Dieser Fachartikel thematisiert anhand des Social Media-Projekts @ichbinsophiescholl Chancen und Risiken, die mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen. Auch Möglichkeiten, potentielle Gefahren der Social Media-Nutzung im Unterricht aufzugreifen, und die Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs sind Thema des Artikels. Soziale Medien in der (Lebens-)Welt der Schülerinnen und Schüler In der regelmäßig erscheinenden JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) werden Jugendliche zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Eine wichtige Rolle spielt in der aktuellen Studie aus dem Jahr 2021 auch die Nutzung von Social Media-Anwendungen. Nicht überraschend belegte die Kommunikationsanwendung WhatsApp hierbei sowohl in der Gruppe der befragten Mädchen als auch unter den befragten Jungen den ersten Rang. Mit etwa der Hälfte der für WhatsApp abgebenden Stimmen wurde Instagram auf Platz zwei dieser Umfrage gewählt. Hierbei zählte sie für 42% der Mädchen und 31% der Jungen zu den wichtigsten Apps auf ihrem digitalen Endgerät. Auf den weiteren Rängen folgten YouTube, TikTok und Snapchat. Konkret befinden sich unter den fünf häufigsten Nennungen dieser Studie alle Apps, die auch Sie regelmäßig aus dem Mund ihrer Schülerinnen und Schüler hören, denn soziale Medien sind nach wie vor im Trend. Umso wichtiger ist es, sich auch als Lehrkraft mit diesen Medien auseinanderzusetzen und die Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten Umgang damit anzuleiten. Denn auf diesen Plattformen kann man nicht nur Eindrücke und Bilder teilen – sie stellen auch eine große Gefahr dar. Gefahren und Risiken im Umgang mit Social Media Soziale Medien nehmen im Zeitalter der Digitalität eine immer größere Rolle ein: TikTok, Instagram und andere soziale Medien dienen unter anderem der Kommunikation, der Unterhaltung sowie der Information und sind aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es unabdingbar, sich sowohl mit Möglichkeiten, Chancen und Vorteilen zu beschäftigen als auch mit Risiken und Gefahren, um einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Medien zu fördern. Die heutige Generation von Kindern und Jugendlichen ist sich oftmals nicht bewusst, dass die Nutzung sozialer Medien auch Risiken bergen kann: Beispielsweise teilen die Influencerinnen und Influencer diverser Plattformen nur einen Teil ihres Lebens mit der Öffentlichkeit und diese Einblicke werden gezielt von den Protagonistinnen und Protagonisten der einzelnen Kanäle gesteuert. Vergleichen Jugendliche ihr eigenes Leben mit den auf Instagram dargebotenen Inhalten sind sie oft enttäuscht und fühlen sich minderwertig. Auf Social Media geht es allerdings nicht um die Darstellung von Wirklichkeit, sondern um Klicks, Aufmerksamkeit und die eigene Vermarktung. Indem Medienschaffende sich nahbar, als "beste Freundin" oder "bester Freund" inszenieren, vermarkten sie Produkte für verschiedene Konzerne und verdienen so viel Geld. Von Jugendlichen werden diese Produkte – meist unreflektiert – nachgekauft. Dass diese teilweise weder qualitativ hochwertig noch preislich angemessen, sondern schlicht überteuert sind, wird dabei von den Influencerinnen und Influencern gekonnt verschwiegen. Jugendliche sollen geblendet und somit zu deren Konsum angeregt werden – ein Konzept, welches sich sowohl für die beteiligten Firmen als auch die Influencer, die für ihre Werbung bezahlt werden, durchaus lohnt. In Deutschland herrscht zwar eine gesetzliche Pflicht zur Kennzeichnung von Werbung, diesem Beschluss wird meist aber eher dezent und dezentriert nachgekommen. Der Fachartikel "Das Thema Influencer in Schule und Unterricht" zeigt auf, wie diese Thematik in den Unterricht eingebunden werden kann. Neben der schillernden Scheinwelt stellt auch die schnelle und teilweise öffentliche Verbreitung von Informationen und Bildmaterial via Social Media eine Gefahr für die Jugendlichen dar. Ein peinliches Foto, gar ein Nacktfoto, geht in Sekunden viral und wird mit der ganzen Welt geteilt. Solche Bilder werden in der Regel nicht von den Betroffenen selbst hochgeladen, sondern sind das Ergebnis von Mobbing im Netz. Dies endet nicht selten in psychischen Problemen. Auch Fake News und Hassbotschaften verbreiten sich über soziale Medien rasend schnell. Nur 77% der befragten Schülerinnen und Schüler der aktuellen JIM -Studie geben an, regelmäßig Desinformation und Beleidigungen im Netz zu begegnen. Die Sensibilisierung der Lernenden für Falschmeldungen und Hass in den sozialen Medien ist ein zentraler Punkt der medienpädagogischen Arbeit an den Schulen. Jugendliche müssen den richtigen Umgang mit diesen gezielt üben . Schulung eines bewussten Umgangs mit Instagram bei den Schülerinnen und Schüler: das Projekt @ichbinsophiescholl All diese Gefahrenpunkte können mit Hilfe des Einsatzes von Instagram oder einer anderen Social Media-Plattform im Unterricht thematisiert werden. Dem Unterricht kommt eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den sozialen Medien zu sensibilisieren. Im Folgenden geht es um ein konkretes Beispiel, das im Geschichtsunterricht aufgegriffen werden kann, um Medien- und Urteilskompetenz sowie einen reflektierten Umgang zu schulen. Praxisbeispiel @ichbinsophiescholl im Geschichtsunterricht Haben Sie auch schon einmal überlegt, Social Media in ihren Unterricht zu integrieren? Ein Beispiel ist die Unterrichtseinheit "Das Social Media-Projekt @ichbinsophiescholl im Unterricht" . Diese Einheit setzt sich mit der Darstellung von Geschichte auf Instagram und dem im Netz verbreiteten Hass auseinander. Das Verbundprojekt @ichbinsophiescholl von BR und SWR zum 100. Geburtstag der Widerstandskämpferin thematisiert die letzten 10 Monaten des Lebens von Sophie Scholl. Schauspielerinnen und Schauspieler stellten verschiedene Schlüsselszenen nach, die sich vor der Ermordung der Widerstandskämpferin ereigneten. Veröffentlicht wurden diese anschließend auf Instagram und in der ARD-Mediathek . Letztere ist für den Einsatz im Unterricht zu empfehlen, da Instagram aufgrund des Datenschutzes nicht im Unterricht eingesetzt werden darf. Die Auseinandersetzung mit dem Projekt bietet sich auch an, da sich Schülerinnen und Schüler kritisch mit den eingangs erwähnten Punkten auseinandersetzen: Aspekte wie das Generieren von Klicks und die eigene Vermarktung spielen auch hier eine Rolle und werden im Verlauf der Einheit kritisch hinterfragt: Wo gelingt es dem Projekt, Geschichte "authentisch" zu erzählen und wo rutscht dieser Punkt in den Hintergrund, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren? Hierbei können die Schülerinnen und Schüler auch ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen, um so den Umgang mit sozialen Medien gezielt zu reflektieren. Medien- und Urteilskompetenz sowie einen reflektierten Umgang mit Social Media fördern In der Einheit "Das Social Media-Projekt @ichbinsophiescholl im Unterricht" findet eine kritische Auseinandersetzung mit der dargestellten Botschaft auf Instagram und der öffentlichen Rezeption des Projekts statt. So informieren sich die Lernenden anhand bestimmter Szenen über die historischen Hintergründe des Projekts und vergleichen hier die historischen Ereignisse mit der Darstellung im Rahmen des Projekts. Somit setzen sie sich nicht nur mit dem Konstrukt-Charakter von Geschichte auseinander, sondern sehen auch, welche Aspekte für das Rezipieren von Geschichte relevant sind und welche Chancen, aber auch Risiken Projekte wie @ichbinsophiescholl für die Vermittlung von Geschichte bieten. Hierzu tauchen im Rahmen der Arbeit verschiedene kritische, aber auch lobende Kommentare auf, welche es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, im Sinne der Urteilskompetenz ein eigenes Urteil in dieser Frage zu entwickeln. Wichtig ist an dieser Stelle, den Lernenden zu verdeutlichen, dass es sich bei dem Social Media-Projekt um eine reine Darstellung von Geschichte handelt, die nicht unbedingt das wirkliche Leben der Sophie Scholl abbildet. Viele Schülerinnen und Schüler könnten hier dem Irrtum aufliegen, dass der Kanal die historische Wahrheit widerspiegelt. Wichtig ist es aber, dass sie die Darstellung des Instagram-Kanals kritisch hinterfragen. Durch die Behandlung dieses Projektes im Unterricht wird nicht nur der Umgang mit Konstruktionen von Geschichte geschult, sondern auch der kritische Umgang mit Beiträgen auf Instagram trainiert. Das geschieht immer mit Bezug zum eigentlichen Projekt, sodass der dort aufgegriffene Konstrukt-Charakter von Geschichte immer im Fokus bleibt. Hier bietet sich eine Verknüpfung mit dem Thema "Fake News" an, da auch diese immer implizieren, die Wahrheit zu sagen, aber eben nur konstruiert sind, um eine gewisse Botschaft zu vermitteln. Neben den Instagram-Clips ist auch "Jana aus Kassel" und ihr Vergleich mit Sophie Scholl ein Aspekt dieser Einheit. Ohne Frage ist der Vergleich der jungen Studentin mit Sophie Scholl aus der Luft gegriffen und nicht tragbar, dennoch kann man in diesem Kontext über den Hass und die Anfeindungen sprechen, welche der jungen Studentin aufgrund ihrer bedenklichen Aussage entgegenschlugen. Durch die virale Verbreitung ihres Auftritts wurde eine Lawine losgetreten, die das ganze Land eingenommen hat. Schülerinnen und Schüler erkennen hierbei, wie schnell sich Informationen im Netz verbreiten können und welche Ausmaße dies annehmen kann. Zudem erkennen sie, dass solche Inhalte nicht wieder aus dem Netz genommen werden können. Im Rahmen der Einheit wird also auch die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen gezielt geschult. Das bezieht auch die Chance ein, den Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, wie wichtig ein reflektiertes Verhalten im Umgang mit sozialen Medien ist – nicht nur in Bezug auf die Darstellung von geschichtlichen Ereignissen, sondern auch auf den allgemeinen Umgang mit Social Media. Weiterführende Literatur Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. "JIM-Studie 2021. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger. mpfs . Online: www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2021/JIM-Studie_2021_barrierefrei.pdf , S. 37–42.

  • Fächerübergreifend / Geschichte / Früher & Heute

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Wirtschaft an beruflichen Schulen

In diesem Fachbereich finden Berufsschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach-Unterricht der wirtschaftlichen Fächer oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Wirtschaftsinformatik, Rechnungswesen, Wirtschaftslehre oder Orga- und Bürowirtschaft: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Wirtschaftsunterricht an Wirtschaftsgymnasium, Berufsschule oder Berufskolleg. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle News für den Fachbereich Wirtschaft